Die Informanten
Nach den Schulterklopfern der Polizei, die sich selbst lobten, wie toll doch eine Verhaftung des Prominenten Jörg Kachelmann vor sich gegangen ist und dann sofort zur Presse rannten, weil sie sich so überaus toll vorkamen, hat sich in die Riege der mediengeilen Alleswisser eine Reihe von Personen eingereiht. Personen, die hoffen auch etwas Aufmerksamkeit abzubekommen und endlich einmal in Deutschland, aber auch dem benachbarten Ausland bekannt zu werden.
Anmerkung: Und es stellt sich die Frage wer von den sich gegenseitig beglückwünschenden Beamten, die Häftlingsnummer und das Polizeifoto an die Medien weitergegeben hat. Und- ganz wichtig – was man dafür kassierte? Umsonst werden die Herrschaften das ja nicht getan haben….
Romeo Schüssler ( 46)
Seines Zeichens Leiter der JVA Mannheim seit dem 24.04.2006.
Wohnhaft in Eppelheim, verheiratet und Vater einer Tochter. Seit 1994 steht Jurist im Dienst der baden-württembergischen Justiz. ER war Richter am Landgericht Heidelberg g (Richter unter sich?) Schüssler habe nicht nur gleichzeitig mehreren Strafkammern angehört sondern auch einer für Medizin- und Arzthaftungsrecht zuständigen Zivilkammer. Daneben habe er zahlreiche Sonderfunktionen bekleidet, wie beispielsweise die des Präsidialrichters oder des Pressesprechers.
In seinen Verantwortungsbereich fällt zudem die größte Abschiebungshafteinrichtung des Landes!
http://justizportal-bw.de/servlet/PB/menu/1199706/index.html?ROOT=1153239
Zum 100jährigen Bestehen im Oktober 2009 der JVA Mannheim erzählt Schüssler:
„Es ist schon viel Unglaubliches hier passiert“, weiß JVA-Chef Romeo Schüssler und scheut sich nicht, auch über die Skandale zu sprechen, findet es selbst „total spannend…
Mann hat sich beweihräuchert, man hat natürlich gefeiert: „Zurückzublicken ist das eine“, meint der JVA-Leiter: „Es soll aber auch gefeiert werden.
Die schrecklichen Taten die in hinter den Mauern der JVA Mannheim während der NS-Zeit passierten, wurden nur kurz gestreift. Man wollte sich ja die Festlaune nicht verderben.
Romeo Schüssler ist also stolz auf sein Gefängnis und gibt gerne Interviews. So auch im Fall Kachelmann.
Der Leiter der Justizvollzugsanstalt Mannheim, Romeo Schüssler bestätigt der Deutschen Presse-Agentur dpa am Montag die Verhaftung des ARD-Wetterkundlers….
Der Leiter der JVA Mannheim, Romeo Schüssler, bestätigt, dass Kachelmann nach seiner Verhaftung in Frankfurt in Untersuchungshaft gekommen ist. Der Wettermann der ARD sei in einem angespannten nervlichen Zustand gewesen. Ein Arzt und ein Psychiater hätten ihn untersucht und für haftfähig befunden. Kachelmann genieße in der Haftanstalt keinen Promi-Bonus. Mittelbayrische
Jörg Kachelmann geht es in der Untersuchungshaft «den Umständen entsprechend gut», auch wenn er noch etwas geschockt sei. Dies erklärte der Leiter der Justizvollzugsanstalt Mannheim, Romeo Schüssler, auf Anfrage von «Radio 24».
„Ich kenne Herrn Kachelmann bislang auch nur aus dem TV. Doch ich werde ihn auf jeden Fall in seiner Zelle besuchen, um zu schauen, ob es ihm gut geht.“
Für Sonderbehandlungen ist in der Strafanstalt Mannheim nicht genug Platz, wie Gefängnisleiter Romeo Schüssler sagte. «Wir haben derzeit keine Einzelzelle zu vergeben.» steht im Liechtensteinischen Vaterland
Er macht einen niedergeschlagenen Eindruck», sagt Gefängnisdirektor Romeo Schüssler. Da er so geschockt wirkte, liess ich ihn durch einen Psychologen untersuchen. Er ist nicht suizidgefährdet, bleibt aber in nächster Zeit in einer Zwei-Mann-Zelle», sagte Schüssler nachzulesen im blick
Eine Einerzelle in der JVA misst immerhin 9 Quadratmeter. Doch in die darf Kachelmann erst nach ein paar Tagen ziehen. Dorthin kann er sich dann einen Fernseher bringen lassen. «Bisher hat er auf einen verzichtet», sagt Schüssler. «Vielleicht hatte er noch keine Zeit, sich einen zu mieten. Das müsste er übrigens selber zahlen.» Zeitungen und Bücher sind auch erlaubt, müssen aber vom Richter abgesegnet werden. Interview mit der Schweizer Zeitung blick
Und weiter:
Tagwache ist um 7 Uhr. «In U-Haft stehen dann meist Anwaltsbesuche an», so Schüssler. Falls Kachelmanns Aufenthalt in der JVA länger dauert, kann er sich am Handwerks- und Sportprogramm beteiligen. Oder der Spielgruppe: Brettspiele in kleiner Runde. Eine Stunde pro Tag darf er an die frische Luft. Lichterlöschen ist um 21.30 Uhr.
Bekannt ist auch schon sein heutiges Menü: Heute steht Fleischkäse mit Wirsing und Kartoffeln auf dem Programm.
Dass die “Bild-Zeitung” dennoch detailliert über Kachelmanns vorläufige Bleibe Bescheid wusste und ihrer Leserschaft in der vergangenen Woche mitteilte, dass der ARD-Wetterexperte von Anstaltsleiter Romeo Schüssler persönlich herzlich begrüßt und während eines Gespräches mit den Gegebenheiten seiner neuen Umgebung vertraut gemacht werden sollte, sorgte nicht nur bei den Mitgefangenen für Irritationen.
Seitdem darf der Anstaltsleiter keine öffentlichen Statements mehr zu seinem VIP-Gefangenen abgeben. “Sonst käme ich in Teufels Küche”, sagt Schüssler.
Von der Außenwelt war Jörg Kachelmann lange Zeit völlig abgeschnitten: Keine Zeitung, kein Telefon, kein Computer. Erst mit seiner Verlegung in eine Einzelzelle bekam der ARD-Moderator einen Fernseher.
Seine Doppelzelle, so erfuhr BILD aus Justizkreisen, hatte sich Kachelmann zuvor mit einem Drogendealer teilen müssen.
Frage: Wer war dann der Informant?
Doch er macht sich zunutze, dass er wieder einmal (Vater Graf war auch schon da) einen Promi-Häftling hat.
http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/berlin/besuchertag_im_kachelmann-knast/303038.php
Andrang im Knast! Tausende drängt es zum Tag der offenen Tür am Sonnabend in die Justizvollzugsanstalt Mannheim – aber nur 600 Besucher werden reingelassen. Dieser Ansturm ist kein Wunder, denn hier sitzt Wettermann Jörg Kachelmann seit März in U-Haft.
„Innerhalb weniger Stunden war unsere Besucherliste komplett ausgebucht“, sagt JVA-Direktor Romeo Schüssler zum KURIER..
Anmerkung: Wollte er Jörg Kachelmann vorführen wie einen Tanzbären und wenn möglich auch noch in Handschellen?
Gleichzeitig erzählte er gestern: „Für Kachelmann machen wir nichts Besonderes“, kommt der JVA-Direktor allen Fragen zuvor. „Natürlich kann er jederzeit Besuch empfangen, aber nur nach vorheriger Anmeldung und nur drei Stunden im Monat“, erklärt Schüssler Geschenke oder ein Geburtstagskuchen wären möglich: „Jedoch wird alles, selbst jedes Blatt Papier, gründlich kontrolliert.“
Anmerkung: Schüssler hält sich nicht daran keine Auskünfte zu geben, erst heute kann man lesen: Geburtstagsfeiern mit Blumen, Geschenken oder Kuchen seien in der Haft nicht üblich, sagte Anstaltsleiter Romeo Schüssler auf Anfrage.
Wann kommt endlich der Maulkorb für Romeo Schüssler und die ihm unterstellten Beamten?
Roger Schawinski
ist Roger Schawinski, Schweizer Medienpionier und ehemaliger Geschäftsführer von Sat1. Schawinski holt Kachelmann vor beinahe 30 Jahren als ersten Wettermann im deutschsprachigen Raum zu „Radio 24“.
Zunächst sagt Schawinski über seine Entdeckung einen Standardsatz („er war schon immer außergewöhnlich“), doch der Satz hat eine Fortsetzung: „…außergewöhnlich begabt, fleißig, streitsüchtig, eloquent, charmant, missgünstig, geheimnisvoll, ideenreich, verführerisch, originell, witzig, leidenschaftlich, zynisch, erfolgreich.“
Zu viele Eigenschaften für einen einzelnen Menschen?
Oder nur zu viele Eigenschaften, um einen Menschen zu verstehen?
„Er war ein Womanizer, fürsorglich und liebenswert“
Schawinski versucht es – und scheitert: „Kachelmann ist eine unergründliche Persönlichkeit. Wir haben uns x-Mal verkracht und wieder versöhnt. Es ist nicht einfach mit ihm, er ist intensiv. Man kracht sich und dann ist er wieder ganz lieb und warmherzig.“
„Man kracht sich“ – warum? „Er wollte es immer so haben, wie er wollte und nicht anders. Wir haben uns oft auch um Preise gestritten, da ging er schnell hoch. Da ist er sehr impulsiv und schnell auch verletzend. Dies haben viele Leute erlebt.“
Kachelmann streitet über vieles, redet über alles. Nur nicht über sein Privatleben. Roger Schawinski: „Ich glaube, ich kenne ihn auch nach dreißig Jahren nicht richtig. Aber das tut wohl auch sonst kaum jemand.“
Nun ist Herr Schawinski einer der niemals einen guten Faden an anderen lässt:
http://dasmagazin.ch/index.php/roger-schawinski-teil-1/
Zitat: Sat 1 ist wie eine fette Gans, an der sich viele Abteilungsleiter mästen wollten. Zitat Ende
Roger Schawinskis Radio 1 bezeichnet Menschen. schon mal als: «Mörder, Milieugrösse und Verkehrsrowdy» … Letztere Bezeichnung bezieht sich auf einen Unfall, den Alfredo Lardelli am 10. März in Wiedikon verursacht hatte. Egal wie man über Lardelli denkt, diese Bezeichnungen waren für einen Radiomann ungehörig.
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Und es geht, will man nur ansatzweise verstehen, natürlich zuerst um Kachelmann, den Menschen.
Ein bisschen genauer muss man sagen: Es geht um die vielen Menschen, die Kachelmann in den 52 Jahren seines Lebens dargestellt hat, teils nacheinander, teils gleichzeitig.
Viel genauer geht es nicht, denn auch am Ende von langen Gesprächen mit Weggefährten, Freunden, Geliebten, Kollegen und Feinden des Beschuldigten, hat zwar jeder über Jörg-Andreas Kachelmann gesprochen – aber immer einen anderen Menschen geschildert.
Und keiner von allen hat gesagt: Ja, ich weiß, wer dieser Kachelmann wirklich ist! Oder: Ja, ich kenne ihn genau, den Jörg…
Männliche Kollegen erleben den Chef anders. Sie erzählen von Wirtshausabenden, die peinlich enden, weil Kachelmann Bedienungen und weiblichen Gästen gegenüber ausfallend wird, sexistische Witze macht und frauenfeindliche Zoten durchs Lokal ruft.
Anmerkung: Ich höre direkt wie die Herrn Kollegen über jeden Witz über jede Zote (wie sie das zu nenne belieben) gegrölt haben, sich auf die Schenkeln gehauen und noch ein Bier bestellten. Um selbst einige blöde Kommentare abzugeben.
Um jetzt – vor den Medien – ach so entsetzt zu tun, die sich damals selbstverständlich schrecklich darüber aufgeregt hätten. Diese falschen Bünzli…
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Peter Wick
29. April 1966
Da Wick sein Hobby, das Wetter, zum Beruf machen will, bewirbt er sich bei Jörg Kachelmann, der den ersten privaten Wetterdienst anbietet. Bei Kachelmann holt Wick sich viel Wissenswertes für seinen zukünftigen Beruf. Nebenbei besucht er heimlich Vorlesungen an der ETH. 1997 gründet der Meteorologe dann den privaten Wetterdienst Meteo News.
Anmerkung: Warum heimlich? Und das Know – how stielt er einfach bei seinem Chef! http://www.schweizer-illustrierte.ch/vip/peter-wick
Hat da unser Regio-Wetterfrosch Peter Wick einen Slot für sich in Deutschland gefunden? Bereitwillig redet er bei “RTL” über den inhaftierten Kollegen Kachelmann und sagt dabei offen, dass er ihn eigentlich auch nie “richtig” gekannt hätte. Offenbar war Wick nicht sehr aufmerksam, sonst hätte er seinen guten Freund Kachelmann während der zwei Jahre Zusammenarbeit sicher besser gekannt. Interessant: der eine in Untersuchungshaft und der Peter, das würde man ihm zutrauen, schleicht sich langsam an den Platz von Kachelmann in Deutschland ran. Doch ist Kachelmann wirklich out in Deutschland? Man weiss es nicht so genau aber er hat einen kapitalen Imageschaden erlitten mit seiner Firma, der kaum wieder gut zu machen ist. Doch wäre Wick ein würdiger Nachfolger. Nein, Peter Wick ist nicht halb so witzig und souverän wie Kachelmann. Wick ist ein richtiger Schweizer mit einer ordentlichen Portion Selbstverliebtheit. Wick sieht sich sehr gerne im TV und da liegt die Karriere in Deutschland doch auf der Hand. Doch das Format fehlt ihm noch. Fidel Stöhlker
http://www.stoehlker.ch/weblog/2010/06/17/peter-wick-fur-jorg-kachelmann/
Anmerkung: Man kann ja mit Jörg Kachelmanns Schmuddel-Image seine Probleme haben, aber Peter Wicks Charisma und Humor erinnert an Ueli-Den Knecht wenn er die lila Kuh streichelt…
Sie haben sich versammelt, die Geier und Schmeissfliegen, die alle hoffen ein Stück vom Kuchen abzubekommen. Sie wollen den Knochen benagen solange er frisch ist um Einschaltquoten, Medienauflagen und Pfründe zu sichern…Dass sie zur Vorverurteilung beitragen interessiert keinen…Dass sich Kachelmann nicht wehren kann, was soll’s ist doch egal…
Guido Cantz: Wer mit frechen Sprüchen sein Geld verdient, dem kann es auch mal passieren, dass das Temperament mit einem durchgeht: “Natürlich gibt es Situationen, in denen man im Nachhinein denkt, dass ein Ausspruch jetzt nicht klug war. Als ich vor einem Benefizspiel gegen ein Team aus der JVA meinte, mal sehen, ob auch Jörg Kachelmann dabei ist – das war nicht so gut, aber so war ich eben schon als Kind.
Anmerkung: Ja natürlich, wer als Kind nicht denken konnte, bevor er redete, dem sei das als Erwachsenen nachgesehen? So einfach ist das? Kindisch geblieben?
Oliver Pocher: Denn in der Oliver-Pocher-Show sah man Kachelmann, wie er in einer Gefängniszelle stand und auf seine ungelenk-charmante Art gedämpften Optimismus verbreitete: „Hinter den Mauern ist es windstill.“ Noch bevor die Vorwürfe gegen Deutschlands prominentesten Schönwetter-Lieferanten bewiesen sind, hat er vorab schon mal die Höchststrafe kassiert.
Zitat: Hallo und herzlich Willkommen zum Wetter… Erst mal haben wir morgen im Hof Niederschlag. Heißt für alle die kein Schutzgeldbezahlt haben – es gibt schon mal eins auf die Fresse.“ Zitat Ende
http://www.welt.de/fernsehen/article6940187/Bei-Pocher-verkommt-Late-Night-zu-Witzshow.html
Harald Schmidt 18. August 1957
Doch nun hat ARD-Kollege Harald Schmidt vor seiner Show am Donnerstag Witze über die Kachelmann-Affäre gemacht.
Schmidt stellte er sich vor eine Wetterkarte, weil die “Kollegen personell ein bisschen knapp” seien. Schmidt präsentiert das “Knast-Wetter”: “Wie wird das Wetter morgen in Deutschland? Hier Justizvollzugsanstalt Hamburg-Fuhlsbüttel, 24 Grad, man könnte sagen: lebenslänglich Sonnenschein.”
Schmidt ging natürlich auch auf Mannheim ein, wo Kachelmann in Untersuchungshaft sitzt: “Im Rheinland auch schon frühlingshafte 20 Grad, ideal für ein bisschen Gymnastik im Kollegenkreis beim Hofgang. Nur in Mannheim ist der Frühling noch nicht ganz angekommen: 10 Grad, bewölkt, es könnte gerade am Abend noch ein bisschen kühl werden. Schön, wenn man da nicht allein ist, sondern eine kuschelige Doppelzelle hat.”
Anmerkung: Bei Harald Schmidt könnte man solche Entgleisungen mit dem zunehmenden Alter entschuldigen, obwohl wusste die ARD nicht was der Herr wieder einmal von sich gibt? Oder hat er schon Narrenfreiheit? Daher auch die Rübezahlfrisur?
Johannes B. Kerner natürlich, der immer alles weiss, der Saubermann der Nation musste als erster auf das Thema Kachelmann eingehen:
Zitat: Sat.1-Moderator Johannes B. Kerner nimmt sich in seiner aktuellen Sendung „Kerner“ (Donnerstag, 22.05 Uhr) den Fall Kachelmann zur Brust… Zitat Ende
Selbstverständlich nur mit dem Opferanwalt, der in dieser Sendung die Zuseher manipulieren konnte. Die Gegenseite… wird nicht gefragt, das ist nicht wichtig. Ausgewogenheit? Wo kämen wir da hin!
Man muss Frau Friedrichsen vom Spiegel nicht mögen, ich tue das auch nicht, aber sie ist ein der wenigen Journalisten/Journalistinnen, die jedes Mal betont: Noch ist keine Verurteilung ergangen, noch gilt die Unschuldsvermutung!
Im Gegensatz von Tanja May ( Bunte) , für die ist Kachelmann ein Täter und aus…
Frank Werner, 51,
Vorstand der Kachelmann-Firma Meteomedia (Wettervorhersagen
Werner geht dennoch auf Distanz zu seinem Geschäftsführer: „Eine verantwortungsvolle Unternehmensführung ist jederzeit darauf vorbereitet, dass sie auch ohne eine wichtige Persönlichkeit ihre Verträge erfüllen kann.
( Bereits am 29.03.2010 zur BZ)
“Ich kenne ihn seit Jahren und habe noch nie etwas von einer Freundin in Schwetzingen gehört”, sagte Frank Werner, Verwaltungsrat von Kachelmanns Firma Meteomedia, zur Schweizer Zeitung “20 Minuten”. In der Vergangenheit sei es zudem “immer wieder zu einstweiligen Verfügungen wegen Stalking gekommen, letztmals Anfang des Jahres”.
( Welt online 25.03.2010)
Anmerkung: Weiss das auch die Staatsanwaltschaft Mannheim oder wurde diese Aussage ignoriert?
Frank Werner (auch Chefredakteur des Wirtschaftsmagazins „Euro am Sonntag“) eröffnete schon kurz nach der Verhaftung seines Chefs den Krieg um die Firma, in dem er öffentlich erklärte: „Die Rolle von Jörg Kachelmann im Unternehmen ist überschätzt.“
http://www.bilanz.ch/edition/artikel.asp?AssetID=7270
Anmerkung: Solange Kachelmann in Haft bleibt, kann er diese Auseinandersetzung nur verlieren. Wenn seine Ex-Frau und sein Partner die Firma für sich wollen, könnte das durchaus klappen. Stimmt die Prognose der Bildzeitung?
Kristina Schless:
„Die Zuschauerzahlen haben sich weder nach oben noch nach unten verändert“, sagte ein ARD-Sprecher dem Branchenmagazin “Kontakter”. Auch Kristina Schleß, Geschäftsführerin von Kachelmann Meteomedia GmbH, sieht den Zuspruch der Wetteransage in “Tagesschau“ und “Tagesthemen“ nicht vom Auftreten des Frontmanns abhängig.
“Wie die Quoten bestätigen, hängt der Erfolg der Wetterpräsentation nicht von Herrn Kachelmann ab“, so die Meteomedia-Chefin. 24.04.2010 Welt online
Anmerkung: Wer hat von ihr dieses Statement verlangt. Wie illoyal kann man denn noch sein?
«Bild»-Journalisten Franz Josef Wagner. «Wie immer der Prozess ausgeht, ein Messer hat im Bett nichts verloren.
Zitat: Verdacht ist wie in einer Mülltonne leben, man kriegt den Geruch nicht los“, schrieb er am Tag darauf und überliess es sicherheitshalber nicht den Gerichten, über Schuld und Unschuld zu entscheiden: „Der Verdacht ist seelisches Lebenslänglich“. Zitat Ende
Anmerkung: Wagner hat sich regelrecht auf Kachelmann eingeschossen. Seine Kolumnen sind nicht bitterböse, sie sind einfach nur hinterhältig und unter der Gürtellinie. Auch er scheint von „Unschuldig bis zum Beweis einer Schuld* noch nie etwas gehört zu haben. Vorverurteilung ist auch bei ihm ein wesentlicher Charakterzug
Zitat:Natürlich muss man den Quatsch von Wagner nicht lesen, aber man musste schon einen sehr weiten Bogen um den Boulevard machen, um das Raunen nicht zu hören, das von ihm ausgeht. Die in der Regel skandalös seriöse Deutsche Presse Agentur veröffentlichte am Dienstag einen Artikel, dessen Autor es sich offensichtlich zur Aufgabe gemacht hatte, einen Strick aus Äußerlichkeiten und Antipathien zu drehen, nur mit der Sache durften sie nichts zu tun haben Zitat Ende Das steht in dem Beitrag: Die Medien und der Fall Kachelmann… http://www.faz.net/s/Rub510A2EDA82CA4A8482E6C38BC79C4911/Doc~EA77BE3C43A86470A8FF9246E7F6572FB~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Und last but not least
Der Herr Bürgermeister von Schwetzingen René Pöltl (43).
Zitat: «Aus privaten Kreisen habe ich von der langjährigen Beziehung zwischen Petra und Jörg Kachelmann gewusst», sagt René Pöltl (43). «Die beiden sollen oft in Heidelberg unterwegs gewesen sein. Schwetzingen ist zu klein, da hätte sie ja jeder sofort erkannt.»
Zu Blick am 25.03.2010 mit Foto….
http://www.blick.ch/news/ausland/buergermeister-sagt-die-beiden-waren-ein-paar-143480
Dazu :
Wie kann sich ein Oberbürgermeister in eine laufende Untersuchung einmischen? Seine Kommentare in der Schweizer Boulevardzeitung Blick waren unüberlegt und unqualifiziert. Wenn Krethi und Plethi jetzt auf einmal alles genau gewusst hat, wieso war dann das angebliche Opfer so ahnungslos?
Pöltl sagt: “Ich halte Petra für äußerst glaubhaft.” Damit suggeriert er, dass Jörg Kachelmann lügt. Obwohl, auch für Oberbürgermeister, grundsätzlich die Unschuldsvermutung gilt. In “Schwätzingen”, Mannheim und Umgebung gibt jeder wohl sehr gerne Interviews. Rita-Eva Neeser
Anmerkung der Redaktion: René Pöltl war seinen Angaben zufolge von der Blick-Redakteurin beim Mittagessen im Café Journal zufällig entdeckt worden und wurde bei dieser Gelegenheit fotografiert und danach gefragt, ob er wusste, dass Jörg Kachelmann in Schwetzingen liiert war und des Öfteren in der Stadt weilte. Das habe er auch bestätigt. In den anderen Angaben, die in einem Artikel des Blicks veröffentlicht wurden, sei er anschließend falsch zitiert worden, so Pöltl unserer Zeitung gegenüber. In der Tat waren dort Einschätzungen Pöltls veröffentlicht worden, nach denen das Opfer absolut glaubhaft sei und er vor deren Seriosität überzeugt sei. Aufgemacht war der Beitrag, als habe man ein ausführliches Interview mit dem Schwetzinger Oberbürgermeister geführt. Übrigens eine durchaus typische Vorgehensweise bei Boulevardblättern.
Schwetzinger Zeitung 03. April 2010
Anmerkung: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, das gilt auch für Oberbürgermeister
Rein persönliche Meinung: Und so ist das Internet voll von Statements, Leserbriefen und Kommentaren von Männern:“ Die es ja schon immer gewusst haben, was Kachelmann für einer ist. Er wäre so schmuddelig, Und Frauen die natürlich dem angeblichen Opfer glauben, auch wenn die Beweise gar nicht dafür sprechen. Die aber sofort in Kachelmann Bett gehüpft wären so sie denn die Möglichkeit gehabt hätten. So wurde Harry Wörz verurteilt, so wurde Andreas Türck verurteilt… so wurde Günter Kaufmann verurteilt….so werden – obwohl noch gar nichts bewiesen ist – Leben zerstört. Ohne Rücksicht auf Verluste, ohne Rücksicht auf die Familie, ohne Rücksicht auf Angestellte…
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Für die Menge ist fast jede Anklage eine Verurteilung. |
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Otto Weiss |