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Was hatten wir auszustehen, wie hat man uns diffamiert und beleidigt – direkt und indirekt.

Bis heute!

Ein Buch stellt fest:  Wir, die lästigen Blogger,  hatten recht!

Am 24.07.2011, 12:47 – fast zwei Monate nach dem Freispruch von Jörg Kachelmann  -  erschien auf der Web-Site

http://www.journalismus.com/_talk/showthread.php?t=30458&fb_source=message

die Aufforderung einer Bachelorkanditatin,  bei ihrer Arbeit zu helfen, da sie sich mit dem Fall Kachelmann beschäftigen würde.

Inzwischen wissen wir, was aus dieser Arbeit geworden ist: Sie  wurde ein Teil des Buches des Prof. Lars Rademacher, der es zugelassen hat, dass Schwarzer mich im Vorwort böse angegriffen hat.

Zitat: …..Und dann ist da das Internet. Im Fall Kachelmann gab es da eine Bloggerin in der Schweiz, die rechtlich so gut wie unbelangbar war und diese Freiheit nutzte, enthemmt Partei zu ergreifen für ihren armen Herrn Kachelmann und dessen zahlreiche (Ex)Freundinnen mit Kübeln von Dreck und Verleumdungen überschüttete. Das alles befüttert mit wahrlich beeindruckenden Detailkenntnissen zum Fall. Von wem?…”  Zitat Ende

Diese  unbewiesene Anschuldigung ist eine Frechheit  von Schwarzer, die auch nach dem Prozess Jörg Kachelmanns in gewohnter Manier hysterisch um sich schlägt. Leider gibt es Nachahmer, die sich  dazu versteigen, Pläne zu schmieden über mein Engagement (und nicht nur meines),  ein Buch schreiben oder sogar einen „Film“ drehen zu wollen. Die Unterlagen dazu beschafften sie sich mit unlauteren – möglicherweise sogar strafbaren (das wäre abzuklären) Handlungen.  Immer noch geistert in wirren Köpfen die Annahme,  Jörg Kachelmann und seine Anwälte hätten  für die Unterstützung durch diesen Blog bezahlt und Einfluss genommen.  Das ist Schwachsinn, aber leider haben sie da bei ähnlich gepolten Hirnen Erfolg. Aber ich werde mich zu wehren wissen. Wenn die Zeit dafür kommt.

Aber in dem Geleitwort der Schwarzer , welches mir vorliegt, steht noch viel mehr! Schwarzer weiss zu jedem Fall, sei es Bartsch ,Brühne oder Scholz irgend etwas und natürlich hat nur sie recht! Und wieder Angriffe auf die besten Gerichtsreporterinnen Deutschland Rückert und Friedrichsen , Besonders Friedrichsen, die sie schon mal als”dreisten Vogel!” bezeichnet.  Sogar an dem grossen Gerhard Mauz lässt sie kein gutes Haar und beschimpft ihn – postum – als PRO-Täter-Berichterstatter! Etwas,  was er gar nicht war, im Internet sind viele seiner Artikel nachzulesen.

Anmerkung: 

Der Vera- Brühne Prozess endete am 4.Juni 1962 , da ging Schwarzer zur Handelsschule. Sie konnte gar nicht über diesen Prozess berichtet haben!

Bartsch wurde am  15. Dezember 1967 verurteilt, da volontierte Schwarzer bei den Düsseldorfern, aber im ganzen Net ist kein Bericht ihrerseits über den Fall zu finden!

Und Bubi Scholz? Der wurde 1985 verurteilt, aber erst 1989 ereifert sich die “Gerichtsreporterin Schwarzer” bei Emma über das angeblich zu milde Urteil!

Sie prügelt wie immer überwiegend auf Tote ein ! Die können sich nicht wehren!

Dass  die Damen Ihns/Andersen natürlich zu Unrecht verurteilt wurden, kann man bei Schwarzer nachlesen. Sie hatten ja nur einen Killer besorgt , der Ihns Ehemann ermordete.

Marion Ihns hatte  in Fortsetzungen parallel zur Hauptverhandlung in einer Illustrierten ihr “Bekenntnis” veröffentlicht.  Deswegen die Zuneigung der Schwarzer für all  jene “Zeuginnen” zu Mannheim, die ihre Ergüsse an die Bunte für viel Geld verkauften?

Aber weil sie lesbisch waren, hätte man ihnen das verzeihen müssen, denn verurteilt wurden sie nur,  O-Ton Schwarzer:   “weil die Männer – sprich Richter –  durch die sogenannte neue Zärtlichkeit (zwischen Frauen) verunsichert und beunruhigt waren”.

Prozesse von Weimar bis Memmingen 1998 – also keine Strafprozesse, sondern politische Prozesse?

Schwarzer wiederkäut immer wieder alte Prozesse z.B. den Fall Lund/Driest , der in einigen Passagen wie die Vorlage zur Aussage der Claudia D. erscheint.

Was für eine törichte Argumentation!

Und Sabine Rückert? Die ist für Schwarzer sowieso ein rotes Tuch, eben weil sie zusammen mit RA Schwenn Bernhard M. und Adolf S.( inzwischen wissen wir,  wer das ist) zu einem Urteil wegen erwiesener Unschuld verholfen hat. Sie kann es nicht vertragen, dass die von ihr verhassten Männer freigesprochen werden, auch wenn sie unschuldig sind.

Deshalb schweigt sie auch so beharrlich zum besonders tragischen Fall Horst Arnold. In ihrer verqueren Alt-Feministinnenwelt sind heterosexuelle Männer zuallererst einmal Vergewaltiger, Verbrecher. Und Frauen immer unschuldig – auch dann noch, wenn ihnen die Lügen, die Falschbeschuldigungen nachgewiesen werden.

Dann sind Richter für sie Feiglinge, die einer Litigation-PR skrupelloser Anwälte erlegen sind!

Kein Wort zu den sich häufenden Fällen, die jetzt bekannt werden, wo Fehlurteile auf Grund von Lügen ergangen sind, Man(n),Richter und Schöffen aber bedingungslos geglaubt wurde! Ein grosser Teil wurde auch hier am Blog thematisiert!

Aber viele Antwälte müssen auch das befürchten:

Nach der erfolgreichen Verteidigung eines der Vergewaltigung angeklagten Mannes mußte Nicolas Becker eine neue Erfahrung machen. 50 Frauen stürmten sein Büro, streuten Dessous und gossen Parfüm aus, sie photographierten ihn mit einem Schild “Zuhälteranwalt” vor der Brust. “Emma” und “Courage” schlugen zu.

Anmerkung Ende

Klar, dass auch die Gutachter ihr Fett wegkriegen - die ja meist interessengeleitet, sprich käuflich sind.  Der arrogante, besserwisserische ( O-Ton) Rechtsanwalt Schwenn und seine “Gefährtin”- wobei Schwarzer  nicht RA Combé meint, sondern Sabine Rückert,  natürlich auch  und RA Höcker.

Mehr als 5 Seiten hat der Herausgeber Rademacher Schwarzer zugestanden,  um ihre Nachverurteilung in der Causa Kachelmann über die staunende Leserschaft auzugiessen !

Fazit: Es gibt nur eine wahre Gerichtsreporterin,  die heisst Alice Schwarzer. Es gibt nur eine Wahrheit , und das ist  die der Alice Schwarzer!

Aber jetzt zurück zum Beitrag in dem Buch Rademachers, beginnend auf Seite 187:

Titel : Der Fall Kachelmann zwischen öffentlicher und veröffentlichter Meinung : In dubio contra reo ?

Andreas Köhler /Patrizia Langen

Und was können wir da lesen? Alles das, was wir hier am Blog schon immer geschrieben haben -

 Zitat: 

Der Fall Kachelmann . In dubio contra reo                     Seite  191

 3.Ergebnisse der Untersuchung

3.1. Staatsanwälte kamen aus kommunikationswissenschaftlicher Perspektive der Objektivitätspflicht  nach dem Gebot der Unschuldsvermutung nur eingeschränkt nach.
Bei der Inhaltsanalyse von publizierter staatsanwaltschaftlicher Öffentlichkeitsarbeit – der erste Faktor welcher hier untersucht werden soll – konnte festgestellt werden, dass durch die explizite Nennung des Verhaftungsortes und des Berufs auch ohne Nennung des Namens für die Presse eine eindeutige Identifizierung Jörg Kachelmanns aus der ersten Pressemeldung der Staatsanwaltschaft zur Festnahme deutlich wurde 1.Somit wurden Grenzen, die im Landespressegesetz zur allgemeinen Auskunftspflicht der Staatsanwaltschaften gezogen werden, überschritten. Eine Nennung des Namens im Verdachtsfall ist nur in absoluten Ausnahmen zugelassen (vgl. den Beitrag von Huff zu“ Staatsanwaltschaften in der Zwickmühle“ in diesem Band)Damit konnte die Staatsanwaltschaft auch Einfluss auf die Ausübung einer sach- und rechtmässigen Berichterstattung in den Mediennehmen, das sie von diesen als privilegierte Quelle nicht hinterfragt wurde.
Der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Mannheim Staatsanwalt Andreas Grossmann, gab gegenüber der Presse am 23.3.2011 eine Stellungnahme ab und sagte “Wir haben mehr als eine blosse Anzeige (Janisch 2010). In den nächsten Tagen folgten diverse Statements gegenüber der Presse  zum dringenden Tatverdacht und der hohen Glaubwürdigkeit des Opfers.  Die Staatsanwaltschaft trat seit der Verhaftung nahezu täglich mit neuen Mitteilungen an die Presse heran, betont durchweg die Schuld des Angeklagten (am 30.3.2010 sprach Grossmann  von einer „steigenden Verurteilungswahrscheinlichkeit“) und gab detaillierte Informationen bezw. Mutmassungen über das Tatmotiv preis (N.N.2010a) diese frühe Herausgabe von Informationen kann als substantielle und subjektive Beeinflussung des Meinungsklimas  und der Berichterstattung  gewertet werden. Eine Unschuldsvermutung wurde zu keiner Zeit geäussert. Dies deutet auf eine Voreingenommenheit gegenüber dem Angeklagten hin.  Das wiederum har Einfluss auf das öffentliche Meinungsbild, da die Öffentlichkeit der Meinung der Behörde grosses Vertrauen schenkt.
Eine Vorverurteilung des
____________________________________
1 Die Rede ist hier von einem“51-jährigen Journalisten und Moderator“ Staatsanwaltschaft Mannheim 2010
 
 Seite 192                                                                            Andreas Köhler &.Patricia Langen
Angeklagten durch die Öffentlichkeit wird von Seiten der  Staatsanwaltschaft also substantiell vorangetrieben.
Bei der Analyse der publizierten Aussagen der Staatsanwaltschaft konnte hier festgestellt werden, dass diese aus kommunikationswissenschaftlicher Perspektive einer Objektivitätspflicht nach dem Gebot der Unschuldsvermutung nur eingeschränkt nachgekommen ist. 

 Zitat Ende 

Dazu ist festzuhalten, den Blog gibt es seit Juli 2010 – vorher habe ich jedoch schon Monate auf Facebook geschrieben. Der Beitrag “Jörg Kachelmann – Geschichte einer Vorverurteilung”  stammt von Mai 2010,  und zu dieser Zeit schon war mir die Vorgehensweise der Staatsanwaltschaft suspekt. http://ritaevaneeser.wordpress.com/2010/07/10/jorg-kachelmann-die-geschichte-einer-vorverurteilung/

Oder: http://ritaevaneeser.wordpress.com/2010/07/10/jorg-kachelmann-und-die-geschichte-einer-staatsanwaltschaft/

Oder: http://ritaevaneeser.wordpress.com/2010/07/14/jorg-kachelmann-und-das-chaos-teil-acht/

Mit diesem  Untersuchungsergebnis werden nun meine Vermutungen von vor mehr als 2 Jahren bestätigt. Ich lag richtig und musste dafür unqualifizierte Schelte von allen Seiten einstecken. Dankbar bin ich bis heute für die Unterstützung einer grossen Anzahl von Damen und Herren, die mich so lange auf diesem Blog  mit wunderbaren Kommentaren  unterstützen!

Selbst Richter Seidling konnte es sich nicht verkneifen, die Arbeit der Blogger anzuprangern.

Jetzt hat er es schwarz auf weiss, dass die Staatsanwaltschaft die gesetzlich verankerte Unschuldsvermutung verletzte.

Zitat:

 Seite 194                                                                                           Andreas Köhler &.Patricia Langen
Prozent sahen in den Details aus seinem umstrittenen Doppelleben geeignetes Material für eine mediale Aufbereitung (Mehrfachantworten möglich)
Mit einer zunehmenden Öffentlichkeitsarbeit nehmen Staatsanwaltschaften heute .. 37,1 %
Die Staatsanwaltschaft nutzte das grosse öffentliche Interesse, um die Medien zur Stimmungsmache für….. 32,9%
Die Staatsanwaltschaft sah sich gezwungen, Informationen gegenüber den Medien….15 %
Die Staatsanwaltschaft ist in ihrer Verpflichtung zur Objektivität und Information weiterhin…. 9,3%
Sonstiges….   5,7 %
Abb. 3 Der Einfluss der Staatsanwaltschaft zur Perspektive der Journalisten  (Eigene Erhebung und Darstellung)
 Auch die Rolle der Staatsanwaltschaft wird kritisch beurteilt. Die befragten Journalisten konstatierten, dass Staatsanwaltschaften heute bewusster als früher Einfluss auf die Meinungsbildung  (37,1%) und das grosse öffentliche Interesse nutzen, um die Medien zur Stimmungsmache für die eigene Sache nutzen. Ihre Verpflichtung zur Objektivität sei die Staatsanwaltschaft im Fall Kachelmann kaum nachgekommen, ohne Rechte von Perso-
Der Fall Kachelmann . In dubio contra reo                                                       Seite   195
nen zu verletzen. Nur 9,3 % der Journalisten stellen der Staatsanwaltschaft  hier ein positives Zeugnis aus (vgl. Abbildung 3)
Die Folgen für Kachelmanns berufliche Zukunft schätzten die Befragten als gravierend ein. Von den 83,6 Prozent die ein „TV-Comeback“ für unrealistisch einschätzten, hielten es doch 54,6 Prozent  für möglich, dass die Chancen für Kachelmann auf eine Rückkehr  in die deutsche Medienlandschaft in einigen Jahren wieder steigen könnten. Um die Sympathiepunkte zurückzugewinnen, dürfte der Fall in den Medien nicht weiter behandelt werden.

Zitat Ende

Komisch – in dieser Studie gibt es auf einmal Journalisten,  ein hoher Prozentsatz sogar,  die die Medienarbeit der Staatsanwaltschaft  kritisch beurteilen!

Und dabei hingen  sie doch den Herren Grossmann und Oltrogge wie gläubige Jünger an den Kittelfalten. Ich erinnere mich an die Tea-Parties von Lars Torben Oltrogge in den Prozesspausen. Und ich erinnere mich sehr genau an die Journalisten, die dort gläubig zugehört haben!

Die Auswertung der Fragebogen durch Frau Langen , welche an Journalisten ergangen sind, mag ja ganz gut gemeint sein . Angeblich wurden 1650 Journalisten angeschrieben, 205 nahmen dann an der Erhebung teil , aber nur 135 haben den vorgelegten Fragebogen komplett bearbeitet. Nun ja…. Wer aber waren diese Journalisten? Gerichtsreporter , die sich seit Jahren mit der Materie beschäftigen, oder einfach welche die normalerweise über den Kleingartenvereinsvorsitzenden von Knieritz an der Knatter berichten?

Und die Befragung der Öffentlichkeit: Das stellt sich heraus, dass sich die “Probanden”  zu 34,5 % bei der BILD-Zeitung informierten. Noch Fragen?

Der Kachelmannprozess lief über 40 Prozesstage, vom 6. September 2010 bis 31.Mai 2011-Frau Langen hat in den “letzten Minuten ” des Prozesses und 2 Monate nach Prozessende ihre Befragungen, Erhebungen durchgeführt. Ich lese mit keinem Wort, dass sie sich je direkt im Gericht befand und dort eigene Erfahrungen  im Umgang mit der Berichterstattung gemacht hat. Sie bezieht sich bei der Literatur nicht auf eigene Wahrnehmung, sondern ausschliesslich auf Artikel, die irgendwann zwischen März 2010 und Juli 2011 erschienen sind.

Deswegen vielleicht auch nur  der vorsichtige Vorwurf an die Staatsanwaltschaft: “die Herrschaften kamen ” aus kommunikationschwissenschaftlicher Perspektive (..) der Unschuldsvermutung nur eingeschränkt nach (..)

Nein, die Unschuldsvermutung wurde vom 22. März 2010 durch die Staatsanwaltschaft auf das gröblichste missachtet! Bis heute ist nicht geklärt, wer die Akteneinsichten- deren journalistisch aufgemotzte, tendenziöse Artikel man dann bei Bild/Stern/Focus/Bunte etc. lesen konnte –  gewährt hat.

Tatsache jedoch ist, dass unser Blog weit umfassender und verwertbarer ist  als die wenigen Seiten, die hier einen Überblick geben sollen.

Zitat:

 Seite 192                                                          Andreas Köhler &.Patricia Langen
3.2. Journalisten beurteilen die Arbeit ihrer Kollegen im Kachelmann-Fall kritisch
Als zweiter Faktor der Berichterstattung im Dall Kachelmann wurde die Arbeit der Medien untersucht. Zunächst werden publizierte Positionen dargestellt und anschliessend auf Basis einer Journalistenbefragung die eigene Rolle der Medienvertreter hinterfragt.
Nicht die Öffentlichkeitsarbeit der Staatsanwaltschaft musste sich sowohl während als auch nach dem Prozess um den Wettermoderator Jörg Kachelmann harter Kritik stellen. Auch  Medienvertretern wurde vorgeworfen, eine unsachgemässe und parteiliche Berichterstattung ausgeübt zu haben. Vor allem das deutsche Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ und die überregionale Wochenzeitung „Die Zeit“ machten mit einer Berichterstattung auf sich aufmerksam, die auf die Unschuld Kachelmanns abzielte. ( Rückert 2011)
An der „Contra-Kachelmann-Front“ erschienen dagegen die Boulevardzeitung „Bild“, für die die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer berichtete  und die Illustrierte “Bunte“. Der Blogeintrag mit dem Titel“ Droht Kachelmann ein weiterer Rückschlag?“ ist dabei nur ein Beispiel, wie Schwarzer das Medienbild zugunsten des mutmasslichen Opfers prägte (Schwarzer 2010) . Die „Bunte“ stand dagegen wegen der Veröffentlichung von erkauften Interviews  mit den Ex-Geliebten Kachelmanns in der Kritik, betitelt wurden sie alle als „Opfer“ des Wettermoderators. Beträge von bis zu 50.000 Euro sollen dabei gezahlt worden sein (N.N.2011).
Medien haben also Positionen eingenommen und diese auch vehement vertreten –Kritiker sprechen in diesem Zusammenhang von Parteilichkeit und fehlender Distanzlosigkeit der Medien. 48,6 Prozent der befragten Journalisten erkennen die geäusserte Kritik in der Berichterstattung der Medien im Fall Kachelmann als durchaus gerechtfertigt an. Die professionelle Distanz sie im Falle Kachelmann oftmals abhanden gekommen – auch in der Qualitätspresse. Für 37,8 Prozent der Befragten muss die Kritik vorrangig auf die Boulevardmedien
Der Fall Kachelmann . In dubio contra reo                                                                     Seite     193
Bezogen werden. Nur für 2 Prozent der Befragten ist die Kritik nicht nachvollziehbar. (vgl.Abbildung2)
Die Kritik ist durchweg gerechtfertigt. Die professionelle… 48,6%
Die Kritik ist teilweise gerechtfertigt. Die negativen…. 37,8 %
Aufgrund der Informations-und Faktenlosigkeit zu Beginn des….  5,5 %
Die Kritik ist für mich nicht nachvollzierbar. …. 2,0%
Sonstiges    6,1 %
Abb.2. Gerechtfertigte Medienkritik aus Perspektive der Journalisten. Frage; War die Kritik an den Medien im Fall Kachelmann gerechtfertigt?  N““134(Eigene Erhebung und Darstellung)
Nach Meinung der befragten Journalisten, hätte es gar nicht erst zu diesem Ausmass der Berichterstattung kommen dürfen. 33,1 Prozent stimmten der Aussage zu, dass die Medien nur überleben werden, wenn sie nicht auf jedes Thema aufspringen. Dass sich Gerüchte du „Klatsch“ besser verkaufen, sei ein gesellschaftliches Problem, das nicht noch von Akteuren der Presse gefördert werden dürfe.  31,1 Prozent gaben zudem an, sie würden Material, dass sie über einen zweifelhaften Weg erhalten haben, nicht nutzen. 14.9 Prozent verwerten Informationen für die Berichterstattung nur dann, wenn diese ihrer Meinung nach keinen Einfluss auf einen Prozess haben kann.

Zitat Ende

Jetzt auf einmal? Sie haben doch alle mitgemacht, selbst die angeblich seriösen Blätter!Erinnern wir uns an an den reisserischen Titel des Magazins der SZ , erschienen wenige Tage vor Prozessbeginn!

Wer hat Angst vor Jörg Kachelmann?

Er ist frei, sein Ruf für alle Zeiten ruiniert. Ob ihn Schuld trifft, wissen wir nicht. Wir können nur fragen, was für ein Mensch er eigentlich ist. Hier erzählen zum ersten Mal die Frauen seines Lebens, was sie wissen.

VON GABRIELA HERPELL, SUSANNE SCHNEIDER UND JONAS LEPPIN  FOTOS: HUBERTUS HAMM;

Erinnern wir uns, dass jeder Artikel der Bunten – vor, während und nach dem Prozess –  von den Tageszeitungen, den sendenden Medien mit Handkuss übernommen wurden. Kachelmann ist ein Renner und füllt die Kassen, erhöht die Auflagen, die Zuschauerzahlen.

Die Fernsehjournalistin Anne Will war doch schon am 2.August 2010 – ein Monat vor Prozessbeginn- im Sommerloch-hinter dem Thema her, und wen lud sie ein?  Natürlich die Schwarzer! http://www.welt.de/fernsehen/article8769989/Anne-Will-verheddert-sich-im-Fall-Kachelmann.html

Ganz schlimm der Journalist Völkerling, ein BILD-Paparazzo der Sorte die vor nichts halt machen. Er war der Handschellen-Schlagzeilen  Verfasser. Er war einer der Kachelmann sogar noch nach dem Prozesse gnadenlos verfolgte. Er hätte sich am liebsten unter Kachelmanns Bett gelegt.

Sehen wir uns nur den JournalistenT.Knellwolf an ! Seine Beiträge aus Mannheim füllten die Seiten des Tagesanzeigers und wurden von fast allen Gazetten der Schweiz und Liechtensteins übernommen. Mit Titel wie:

Sex, Lügen und Aktenberge/“Kachelmann und die TV-Kommissarin”/Das Phantom in der Kachelmann-Oper u.s.w.

Sein Buch kam “5 Minuten” nach Urteilsverkündung auf den Markt. Und er bekam für seine Buchvorstellung sogar ein Forum im Kaufleuten!

Aber eines freut mich:

Knellwolf war Zeuge der Hofhaltung durch Lars Torben Oltrogge:

 Zitat: Doch glücklicherweise gibt es auch andere Tage. Tage, an denen die Öffentlichkeit im Gerichtssaal bleiben darf. An denen Polizisten aussagen oder Sachverständige berichten. An denen Staatsanwalt Lars-Torben Oltrogge seine Sicht der Dinge preisgibt in den Verhandlungspausen. “Er hält Hof”, schnaubt die Verteidigung, wenn der Ankläger, von Medienvertretern umringt, erklärt, was alles “Wunschdenken der Verteidigung” sei. Zitat Ende    http://www.klartext.ch/?p=11985

Der Journalist Winterbauer, den kein Mensch vorher kannte. Der Kachelmannprozess war seine grosse Stunde. Er konnte seine Häme über Prozessbesucher aussgießen :

Zitat:  Ein Vorurteil besagt, dass es sich bei dem fahrenden Gerichtstouristen-Volk vor allem um Hausfrauen handelt, die ansonsten nix zu tun haben. Das ist falsch. Es sind auch Männer dabei, die offenbar ansonsten nix zu tun haben.  (…) Die Wurstbrote aus der Alufolie werden in den zahlreichen Prozesspausen im Foyer verspeist. (..) Zitat Ende http://meedia.de/fernsehen/die-gefuehlte-anti-kachelmann-verschwoerung/2011/02/04.html

Ja, wenn es aus dem Gerichtssaal nicht zu berichten gab, dann machte Winterbauer sich über Menschen, die er weder kannte, noch je mit ihnen gesprochen hatte, her. Und verdiente….

Oder vielleicht der Journalist Johannes Querdenker der dreist schreibt: Charlotte Roche als Schülerin vom Sado-Maso-Frosch Jörg Kachelmann. 

Es hatten alle mehr oder weniger bekannte Journalisten, etwas zu sagen,  und das ist bis heute so. Hier am Blog ist vieles aufgelistet, man muss sich nur die Chronik I-V http://ritaevaneeser.wordpress.com/2011/02/27/jorg-kachelmann-und-das-chaos-chronik/ ansehen. Und nun auf einmal finden sich 86,4% kritische oder teilweise kritische Journalistenstimmen , welchen die Berichterstattung in der Causa Kachelmann nicht gefallen haben will, oder nicht gefällt? Davon zu bemerken war in mehr als 2 Jahren überhaupt nichts. Aber möglicherweise haben sich ja die Reporter der Zeitschrift “Horse und Hound” oder die der “Apothekenrundschau” gemeldet!

Tatsache ist, die Angestellten aller Verlage mit Tages- oder Wochenpresse hatten nichts anderes zu tun, als eine Schlagzeile “Kachelmann” täglich zu produzieren. Das vieles davon rechtlich angreifbar,journalistisch unter der Gürtellinie war, können wir aus den diversen Urteilen aus Köln: Kachelman versus….. ersehen.

Es gab eine Zeit, da konnte der letzt Dreck über Kachelmann geschrieben werden – wo waren bitte da die “kritischen “Stimmen?

Und.. ich höre schon das Geschrei dieser Herrschaften, wenn Jörg und Miriam Kachelmanns Buch erscheinen wird!

Zitat:

Der Fall Kachelmann . In dubio contra reo                                            Seite              195
3.3. Kachelmann selbst liess Chancen zur Imagestärkung ungenutzt
Schon vor dem eigentlichen Prozess traten Medien und Staatsanwaltschaft als Gegner Kachelmanns auf. Dies hatte natürlich auch Auswirkungen auf die PR-Arbeit des Wettermoderators – der dritte Faktor, der hier auf Basis einer qualitativen Analyse von Print – und Online-Beiträgen untersucht wird. Kachelmann sah sich nicht nur gezwungen, gerichtlich gegen die Staatsanwaltschaft und Medien vorzugehen, sondern versuchte gleichzeitig, Schadensbegrenzung zu betreiben.
Er selbst setzte bei seinen wenigen öffentlichen Auftritten auf die Wirkung der Bilder. So gab er sich stets bedacht und auffällig ruhig und stand dem Prozess schon fast gelassen gegenüber, was er auch durch sein äusseres Erscheinungsbild unterstrich. Fotos zeigten Kachelmann, wie er mit einem Lächeln und abrasierten Bart das Gerichtsgebäude verlässt und  sich händeschüttelnd bei seinem Anwalt zum Abschied bedankt.
Er verstand es, gezielte Kernbotschaften zu platzieren, wie beispielweise:“ Ich bin unschuldig, das ist alles, was ich im Moment sagen kann“, die daraufhin vielfach zitiert und publiziert wurden (vgl.N.N.2010b).
Auch bei seiner Entlassung aus der Untersuchungshaft setzt Kachelmann auf Bilder: In einem weissen Shirt umarmt er einen Aufsichtsbeamten der Justizvollzugsanstalt. Darüber hinaus äusserte er sich nicht mehr. Doch bei dieser Strategie blieb der bekannte Wettermoderator nicht. Statt zu schweigen trieb er mit verrunzelten  Interviews (u.a. zu den hygienischen Zuständen in der Haftanstalt) und Klagen (u.a. gegen „Bild“) die Berichterstattung an. Dadurch liess er einige Chancen, die ihm eine positivere mediale Berichterstattung hätten ermöglichen können, nach seiner Entlassung aus der Untersuchungshaft ungenutzt.  Statt dieses für ihn positive Ereignis zu nutzen, um einen „Vorfreispruch“ in den Medien zu platzieren, bescherten ihm seine Kommentare und Klagen weitere negative Schlagzeilen.

Zitat Ende

Wenn ich das richtig interpretiere, dann hätte sich Jörg Kachelmann nicht wehren dürfen? Gegen Veröffentlichungen, die- wie die Gerichte festgestellt haben – seine Persönlichkeitsrechte wirklich auf das Gravierendste verletzten. Man denke nur an das scheussliche Knasthofbild? Eine positive Berichterstattung gegen Einschränkung der eigenen Rechte? Möglicherweise hätte er die hygienischen Umstände im Gefängnis verschweigen und zu einer anderen Zeit vorbringen können. Das ist Ansichtssache. Aber, wenn jemand 132 Tage unschuldig in Untersuchungshaft gehalten wird, nur damit die Staatsanwälte ihre Medienorgasmen ausleben können, dann gehen jedem sicher schon einmal  die Nerven durch. Noch dazu , wenn man bedenkt,dass die Antikachelmann-Kampagne der Schwarzer am 2.8.2010  begann.

Zitat:

Seite  196                                                                       Andreas Köhler & Patricia Langen
Eine Auswertung von Schlagzeilen in Print- und Onlinenews durch Binz (2010) belegt, dass auch nach Kachelmanns Haftentlassung die Berichterstattung tendenziell stark negativ .Es erschienen demnach am 2. Und 3. August 2010 weniger als 20 positive  Meldungen und über 120 negative .
Ungeachtet der veröffentlichen Meinung kann Kachelmanns Image-PR erfolgreich die öffentliche Meinung beeinflussen, denn die Mehrheit der Deutschen konnte er von seiner Unschuld überzeugen.  (vgl. Ergebnisse der Rezipientenbefragung  im nächsten Abschnitt). Nordlohne (2010) zufolge hat dies daran gelegen, dass eine Entlassung aus der U-haft und der nicht mehr dringende Tatverdacht fälschlicherweise als vorzeitiger Freispruch interpretiert wurden.  Die im folgenden Abschnitt dargestellten Ergebnisse einer eigenen Befragung untermauern Nordlohnes Position. 

Zitat Ende

So sind die 120 negativen Meldungen in dieser Zeit auch gar kein Wunder! Und die nach der Haftentlassung tendenziell negativen Schlagzeilen wurden doch durch die Bild-Zeitung initiiert und von anderenPresseorgangen ungeprüft übernommen . Das hatte nur damit zu tun, dass man es Jörg Kachelmann übel nahm,  nach seiner Entlassung in einer “Nobelpizzeria” seine Freunde getroffen zu haben. Er hat sich der Journaille nicht gestellt, er hatte wollte einfach ein wenig Normalität – was ohnehin nach 132 Tagen Knast sehr schwierig sein muss – geniessen. Er sollte in Sack und Asche gehen, er tat es nicht, das hat ihm die Journalistenmeute nicht verziehen.. Allen voran die BUNTE mit Tanja May,  die kurz vor Prozessbeginn mit der Lügengeschichte der Verena C. (Pseudonym Anja S.) herauskam und suggerierte, Kachelmann hätte es auf die Jungfernschaft dieser Person abgesehen.

Es ist festzustellen, dass  die Journalistin Tanja May bis nach dem Prozess ihr Feindbild Kachelmann pflegte. Immer wenn der Prozess nicht nach ihrer Sicht lief, die Lügen der einzelnen Zeuginnen zutage kamen, präsentierte sie eine neue “Anklägerin” . Das war bei Viola S. so, die bereits im April als Belastungszeugin vorgeführt wurde,  natürlich bei Verena C. und dann, nach  der Prozesspause am 18.11.2010 eine weitere Frau Katharina T.

Jene Katharina T.,  die von Staatsanwalt Oltrogge in der Lüneburger Heide aufgestöbert worden war. Woher wusste die Bunte von ihr? Und wusste die Bunte auch von dem anschliessend stattfindenden Anwaltswechsel. Und wenn ja, von wem?

Und als der Bunten keine bezahlte Zeugin mehr zur Verfügung stand, man hatte  ja schon alle durchgegangen und bezahlt – Und noch mehr Frauen -Heft 15/2010 –  präsentierte der Focus(es bleibt ja in der Familie) flugs die Schweizerin Toini L. – Dank Oberstaatsanwalt Gattner hatte man ja genau Informationen.

Die Aussage, Jörg Kachelmann konnte da erst mehr Menschen von seiner Unschuld überzeugen, kann ich so nicht glauben. Ob die Verfasser dieses Buchteils sich auch mit den vielen Leserkommentaren der unzähligen Artikel und unzähligen Presseorganen/Blogs/Foren etc.  beschäftigten und diese durchgelesen haben,  um so etwas behaupten zu können?  Oder ist das nur die Ansicht der 135 vorgefertigte Formularvorlagen ausfüllenden Journalisten.

Zitat:

 Seite 198                                               Andreas Köhler & Patricia Langen
Gleichzeitig verdeutlichen die Ergebnisse, dass Kachelmanns Glaubwürdigkeit trotz des Freispruchs nicht gelitten, er jedoch an Sympathie verloren hat. Ein Grund ist sicherlich in der medialen Verbreitung von Details aus seinem polygamen Lebensstil zu sehen. Kachelmanns Image-PR konnte zwar den Teilnehmern der Befragungen keine Reputationsstärkung bewirken, jedoch schien die PR zumindest in Bezug auf die Vorbereitung des Bildes eines „medialen Opfers“ zu wirken

Zitat Ende

Jörg Kachelmann wirkte nicht wie ein mediales Opfer, er war ( und ist es bis heute!) eines. Das Ausschlachten seines Privatlebens, seiner Vorlieben, seiner Frauen, initiiert durch die Staatsanwaltschaft, begleitet von Aussagen angeblicher Mitwisser, Insider, Berufener, macht bis heute fassungslos. Zudem diese Themen mit den Tatvorwurf in keinen Einklang zu bringen waren. Aber man wollte damit die Anklage untermauern: Wer so lebt, der kann ja nur ein Vergewaltiger, Körperverletzer sein. Darauf hatte sich die Staatsanwaltschaft – und Grossmann hat es immer wieder durchblicken lassen – festgelegt und die Journaille sprang auf diesen Zug auf. Schwarzers Auch nette Männer vergewaltigen manchmal, Kollege Kachelmann.- wurde zum Schlachtruf!  Eigene Recherchen, wie hier zu lesen ist , der Damen und Herren Reporter arteten in Spiessrutenlaufen der so Belästigten aus.

Der Focus-Mann lungerte ständig in Schwetzingen herum, und was kam heraus? Artikel,  die für die  Rubrik “Sagen und Märchen”  oder Teile aus der Akte waren. So lauteten die Schlagzeilen:

Indizien auch im Bad!
Er hat mir das Leben genommen!
Wir werden uns hassen!
Er ist noch nicht tot, schade!
 

Bitte nachlesen, hier wird der Eindruck erweckt, als hätte man mit Claudia D. gesprochen. Die gab aber keine Interviews, also kann es nur aus den Akten sein!

Und Tanja May versuchte es mit Blumensträusschen und sonnigen Grüssen …. und teilt der Leserschaft mit der Schlagzeile: “So macht er entspannt Urlaub in Kanada” ihren  Unmut darüber mit!

Der Stern sucht natürlich die Wahrheit: “Auf der Suche nach der Wahrheit. Mit allen Mitteln!” Und weiss am 29.7. 2010 alles über seinen Knastalltag. Und das es ihn angeblich ärgert, dass vor der JVA niemand auf die Barrikaden geht, so wie die Franzosen bei der Journalistin  Françoise Aubonas. Er würde Memoranden wie: “45 Tage unschuldig in Haft ” auf der Web-Site seiner Firma erwarten!  Der Anschein, die beiden Reporter hätten auch hier ein Gespräch mit Jörg Kachelmann geführt,  wird erweckt. Doch just an diesem Tag können die Bildpaparazzi genau belegen,  wo er er war, überall,  nur nicht beim Stern!

Ich erinnere mich mit Schaudern an die Aussage der Zeugin Katja H.( die teils öffentlich ausgesagt hat),  mit welcher Perfidie die Journalisten sie , ihre Familie , Ihre Nachbarn bedrängt haben. Eine Liste davon hat sie bei Gericht abgegeben – aber hat man darüber auch nur ein Wort in der Presse gelesen, in TV gesehen? Das war nicht interessant! Nicht wichtig, denn es ging ja um die Arbeitsmethoden der Zunft! Wie vieles  – was in den Stunden, in denen die Öffentlichkeit zu gelassen war und von  “jenen Butterbrot-verzehrenden Omas” die keine waren , mitgeschrieben wurde- verschwieg die Presse. Fanden die, welche in “der ersten Reihe sassen” es wohl nicht wichtig, sortierten sie aus, was die Leser beim Frühstück erfahren durften. Z.B.  Beispiel, was genau der Gutachter vom LKA sagte, da das “Tatmesser” immer noch in ihren Köpfen schwirrte, weil es so schön passte? Wie Staatsanwalt Oltrogge insistierte, besonders wegen diesem Messer? Der Beispiele gäbe es so viele!

Und jetzt “kritisieren” 84,6 % ( von 135 Teilnehmern an dieser Studie ?)der Zünftler ihre Kollegen? Das ist Heuchelei!  Alle haben mitgetan, kein Blödsinn war (ist!) ihnen zu dämlich, wenn sie nur den Namen Kachelmann gewinnbringend missbrauchen können. Das war und ist so! Kann man hier nachlesen.

Hat sich ein Journalist über Harald Schmidts Schwachsinn über Kachelmann aufgeregt? Nein, der BILD war das sogar eine Schlagzeile wert! http://www.bild.de/unterhaltung/tv/schmidt/thematisiert-kachelmann-knast-wetter-in-seiner-latenight-show-11991266.bild.html

Und die Welt findet :“Es muss schön gewesen sein, als der Standesbeamte zum Schluss der Zeremonie sagte: ‘Sie dürfen die Braut jetzt schlagen!’” gehöre zu Schmidts besten Sprüchenhttp://www.welt.de/fernsehen/article12953572/Kachelmann-Sie-duerfen-die-Braut-jetzt-schlagen.html

Für  Pochers spätpubertären Klamauk muss der Zuseher jetzt, beim neuen Arbeitgeber, bezahlen, da hat der Auftritt vom ersten Prozesstag auch nichts mehr genützt… Er flog…

Jeder Dorf-Satiriker, jeder Bänkelsänger  durfte Jörg Kachelmann verunglimpfen, ein Fressen für die Presse, die so dummes Zeug abdrucken,  denn damit kamen ihre Ergüsse ins Google-Ranking ganz nach oben.

Fazit: Ich lese dann noch”Die Mehrheit der Befragten schliesst eine Rückkehr auf den Bildschirm aus!”

Frage: Mit welcher Begründung? Und welche Mehrheit ist das? Die der Zuseher, der Journalisten, der Verantwortlichen für ein gebührenintensives TV- wie ARD/ZDF? Kann es nicht sein, dass sich ein “Privater” entschliesst, Jörg Kachelmanns überragende Medienpräsenz zu nutzen? Eine Präsenz, die für die SZ im Februar 2010 noch ein Jubelartikel wert war?http://www.sueddeutsche.de/sport/tv-ereignis-olympia-kachelmann-in-whistler-schifft-es-unten-rein-1.58947                                                         Oder kommt die “Mehrheit” der Befragten aus 135 Teilnehmern dieses Frage und Antwortspiels, wo Mehrfachantworten möglich waren?

“Glaubensfragen” verlangen stereotype Antworten :                                                      Kreuzen sie bitte an ø JA/ø Nein/ø Vielleicht !

Das erinnert mich an die Umfrage eines blaugelben Möbelhauses. Die machen das auch, wenn man etwas gekauft hat. Die Möglichkeiten, Antworten zu präzisieren,  sind nicht gegeben.

Aus rund 8 Seiten besteht also die “Wissenschaftliche” Erhebung der Autorin. Möglicherweise reicht das für eine Bachelorarbeit, ich weiss es nicht. Aber haben diese 8 Seiten Anspruch auf das Prädikat : methodisch-systematisches Vorgehen ? Reichen wirklich 135 Fragebögen,  um die ganze Problematik der Zeit zwischen 22.März 2010 und 27.Juli 2011( und auch noch später!) bezüglich der journalistischen/staatsanwaltlichen/verteidigerischen Vorgehensweise in der Causa Kachelmann aufzuzeigen? Eine Problematik, die sich bis heute nicht geändert hat, wo doch jetzt angeblich so viele Journalisten der Meinung sind, dass nicht gut gearbeitet wurde? Von keiner Seite?

Sechs Seiten durfte doch Schwarzer schon als Geleitwort schreiben! Und dabei ist sie eine der Schreiberlinge gewesen, die die Schuld  Jörg Kachelmanns in die Köpfe der Leserschaft eingehämmert hat!  Immer wieder, bis zum heutigen Tag! 

Gut, die “Erhebung” bestätigt nur, dass die Staatsanwaltschaft vehement an der Diffamierung und Vorverurteilung von Jörg Kachelmann arbeitete. Aber das wussten jene, die sich damit befasst haben,  seit dem 22. März 2010!

Es bestätigt , dass  bestimmte Verlage wie z.B.Springer und Burda mit Begeisterung an der Diskreditierung Jörg Kachelmanns arbeiteten  – es bis heute tun. Aber auch das wussten wir schon lange!

Wir hier am Blog haben vieles davon aufgezeigt, dafür wurden wir gescholten, beleidigt. Jetzt haben wir die Bestätigung! Das stimmt mich natürlich freudig und dankbar , weil so viele mitgearbeitet haben.

Jedoch als Nachschlagewerk , so wie es auf der Buchrückseite steht ist, dieser Teil einfach zu dürftig:

Der vorliegende programmatische Sammelband fasst die aktuelle Diskussion um die Bedeutung und Funktion der strategischen Rechtskommunikation zusammen. Ausgehend vom amerikanischen Vorbild hat sich die Öffentlichkeitsarbeit in und um Gerichtsverfahren in Deutschland und Europa deutlich professionalisiert und ausgeweitet – auch auf Staatsanwaltschaften und Gerichte. Im vorliegenden Band kommen wichtige Vertreter der theoretischen Fundierung und Weiterentwicklung des Feldes ebenso zu Wort wie die führenden Stimmen der Praxis auf Seiten des Journalismus, der Staatsanwaltschaften bzw. Gerichte und der Beratung. Damit liefert das Buch die erste umfassende Darstellung des Status quo der Litigation-PR im deutschen Sprachraum. Englischsprachige Abstracts und ein Stichwortverzeichnis machen den Band auch als Nachschlagewerk nutzbar. Quelle: amazon /Litigation-PR: Alles was Recht ist /Lars Rademacher/Alexander Schmitt-Geiger

Mir scheint,  als wurde auch hier der Name Kachelmann als Zugpferd für den Verkauf genommen und damit,  ja auch damit man Schwarzer als Geleitwortschöpferin animieren konnte, für die Jörg Kachelmann schlimmer ist als für einen Stier ein rotes Tuch.  Selbst wenn Lars Rademacher schreibt, solche Bücher seien kein ökonomischer Erfolg - jetzt wird es wohl einer sein. Der Litigation-PR  sei Dank! Denn diese kann nicht nur von Anwälten vor, während und nach einem Prozess betrieben werden. Das können auch jene, denen ein Urteil nicht gefällt, vor, während und nach einer gerichtlichen Auseinandersetzung :  Und die sitzen- unter anderen –  bei BUNTE, BILD,  FOCUS, EMMA…


53 Kommentare >

Füreinander – Miteinander – Nebeneinander können nicht alleine.Robert Schumann
Inzwischen haben das Frauen und Männer längst erkannt, da braucht es keine Hetzkampagnen von Ewiggestrigen, die das nicht sehen wollen!R.E.N

Es reicht schon lange, Frau Schwarzer!

Man ist von Ihnen ja schon einiges gewöhnt.

Fangen wir einmal damit an, dass Ihre „Wir haben abgetrieben-Kampagne“ ein Märchengeschichte war. Viele der von Ihnen genannten  Frauen geben heute zu, dass sie von Ihnen genötigt wurden, dieses Märchen zu erzählen und niemals abgetrieben haben. Sie auch nicht. (Für ein Kind waren Sie zu egoistisch, aber an Frauen, die sich dafür entscheiden herumnörgeln, das schon!)

Ihr Kommentar zu diesen Lügen: Das spielt keine Rolle….

Was heisst Sie, meine Werteste,gehen  mit der Wahrheit, wenn sie Ihnen nicht in den Kram passt recht liederlich, wenn nicht pflichtvergessen, um! 

Lügen ist für Sie – so scheint es – eine Notwendigkeit um ihre abstrusen Gedanken unter das Volk zu bringen. Wenn Frau lügt ist das Notwehr, wenn Mann lügt ein Verbrechen? Damit haben Sie die arme Frauenschar der 70er indoktriniert. 

Oh ja, die Würde der Frau ist unantastbar, aber die eines Mannes ebenso, denn es heisst :

Die Achtung der Menschenwürde durch den Staat und seine Vertreter ist in Art. 1 Abs. 1 GG festgeschrieben:

„Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“

Diese Artikel gilt auch für eine Alice Schwarzer! Von Unterscheidung in Mann und Frau steht hier nichts! Sie haben die Menschenwürde im Fall Kachelmann  ohne Ende, ohne Grenzen verletzt!

Der Focus schreibt am 23.3.1998: Sie verfolgt ihre Ziele und nimmt dabei nicht viel Rücksicht auf andere….

Beim Spiegel kann man am 1.5.1993 über Ihr Pamphlet über den Fall Kelly/Bastian  lesen:

Der Titel “Eine tödliche Liebe” verspricht, was das Buch leider auch hält, nämlich Sensationshascherei. Und es ist ein beredtes Beispiel dafür, wie man mit der Wahrheit lügen kann.

Reinen Irrsinn, kann man nicht nur im Jubel um „Den kleinen Unterschied“ :

David Reimer wurde in den sechziger Jahren im Kleinkindalter der Penis “verbrannt”, wie es heißt. Ein Chirurg beschloss ihm auch die Hoden abzuschneiden und ihn als Mädchen als Brenda Reimer aufziehen zu lassen, Eine Vorratskastration für ein makabres Zwillingsexperiment (denn sein Bruder war unversehrt), konnte man im Kleinkindalter eine Geschlechtsneuzuweisung vornehmen? 1977 bejubelte Alice Schwarzer in ihrem Buch “Der kleine Unterschied..” das “gelungene Experiment” als Beweis dafür, dass es auf das biologische Geschlecht nicht ankomme.

- sondern auch in dem hysterischen Ausbruch 1995  als Lorena Bobbitt, die ihrem schlafenden Mann John den Penis abgetrennt hatte, ersehen:

„Sie hat ihren Mann entwaffnet. (…) Eine hat es getan. Jetzt könnte es jede tun. Der Damm ist gebrochen, Gewalt ist für Frauen kein Tabu mehr. Es kann zurückgeschlagen werden. Oder gestochen. Amerikanische Hausfrauen denken beim Anblick eines Küchenmessers nicht mehr nur ans Petersilie-Hacken. (…) Es bleibt den Opfern gar nichts anderes übrig, als selbst zu handeln. Und da muss ja Frauenfreude aufkommen, wenn eine zurückschlägt. Endlich!“

Verstümmelungen, Straftaten als Non plus Ultra Ihrer Ansichten  die sie für rechtens  verkaufen –  wenn es um einen Mann geht, ist Ihnen jedes Mittel recht! Dass elende Schicksale daran hängen- wen kümmerts :Hauptsache die Schwarzer fühlt sich bestätigt!

Bis heute ist das so, und um diese Thesen in die Welt hinausschreien zu können, nehmen Sie jedes Talkshowangebot an. Und die Medien- denen es ja nur um Quoten geht- laden sie  gerne ein. Verständlich, wenn Schwarzer kommt ist Randale vorprogrammiert und vielleicht schauen ein paar  mehr – die sich eben daran aufgeilen, die das Thema gar nicht interessiert, sondern einzig und allein Ihre Ausfälle und Gemeinheiten –den Schwachsinn an. Und schon ist Lanz, Maischberger, Will und Konsorten in den Quoten weiter oben. Es hat aber nichts mit den Inhalten, sondern nur mit Ihren Ausbrüchen und Beleidigungen anderer, Ihre Spezialität, zu tun.

Meist haben sie dann immer ein Traktat zu verkaufen. Also PR für eine von Ihnen verbrochene Ware, die sonst- vermutlich –  nur wenige  freiwillig kaufen würden.

Sie müssen es als Sternstunde in Ihrem Restleben angesehen haben, als die Schwetzingerin Jörg Kachelmann der Vergewaltigung bezichtigte. Wenn ich mich recht erinnere, war gerade eine EMMA Flaute, Verluste in Ihren Finanzen konnte man nachlesen (tja, blöd, dass die Steuererklärungen halt jetzt öffentlich sind). Was also tun?

 Auf ihn mit Gebrüll – und schon stellen Sie fest: dass er ein Vergewaltiger ist, weil, ja weil : Auch nette Männer vergewaltigen!

Weil Ihnen, ausgerechnet Ihnen, gewisse Sexualpraktiken nicht in den Kram passten. So ein heuchlerisches Affentheater von jemanden, dem es eigentlich egal ist, wer neben ihm liegt, ist verwerflich. Sex ist vielfältiger als die billigen Klischees, die von einer Schwarzer verbreitet werden, schreibt Julia Seeliger. Aber anscheinend weiss das eine Schwarzer nicht.Oder will nicht wahrhaben, dass auch Frauen an ungewöhnlicher Erotik Spass haben.

Zu keiner Zeit haben sie die gesetzlich verankerte Unschuldsvermutung gelten lassen.

Aber wer liest schon den Emma-Blog – Schwestern im Geiste – das sind zu wenige, die würden Ihre „Lebenserinnerungen über den Bruno, der Servietten faltet, und anderen Unsinn“ wohl sowieso kaufen!  Aber es braucht mehr, um einen finanziellen Erfolg zu haben. Also was bleibt?

Sie paktieren mit der wohl unmöglichsten Gazette Deutschlands – Was haben Sie für den Verkauf von Kachelmann erhalten?  Denn Sie haben ihn verkauft, in dem Sie immer darauf pochten, Jörg Kachelmann sei Schuldig und die Antragstellerin die reinste Jungfrau dieser Welt.

Bis heute geben Sie nicht zu, dass die Frau – nicht nur in den Randgeschehen – sondern auch in der Hauptsache : und hier ist die Manipulation mit dem angeblichen Tatmesser wohl das Gravierendste – gelogen hat. Sie wollen nicht einmal zur Kenntnis nehmen , dass sogar die Staatsanwaltschaft  UND der Nebenklägeranwalt diese Lügen zugeben musste.

Sie, Frau Schwarzer, haben unberechtigt versucht Einfluss auf  Antragstellerin, Staatsanwaltschaft, Gericht und Urteil- aber auch auf Gutachter Seidler – zu nehmen.

Wenn man Ihnen das nachgewiesen hat, dann sind sie wutentbrannt davon gelaufen!

Sie haben sich bemüht mit Ihren unsäglichen Artikeln in der unmöglichsten Gazette Deutschland die Leserschaft zu manipulieren. Militant und hasserfüllt waren Ihre Tiraden (ich habe Sie live vor dem Mannheimer Gericht erlebt) gegen Jörg Kachelmann und seine Anwälte!

Ihre Anwesenheit im Gerichtssaal war beklemmend! Man hatte das Gefühl eine  Nachgeborene von Mortius treibt ihr Unwesen.

Selbst als Jörg Kachelmann freigesprochen wurde – und es sollte Ihnen als „Journalistin“ bekannt sein, dass die StPO keinen Freispruch erster, zweiter oder sonst einer Klasse kennt! – konnten Sie es nicht lassen nachzutreten. Dass Sie sich damit sogar mit der BUNTEN, einem journalistischen Machwerk, welches Ihnen eigentlich zuwider sein müsste – gemein gemacht haben, lässt tief blicken.

Was haben Sie eigentlich geglaubt, meine Beste, das sich Jörg Kachelmann Ihre Nachverurteilung bis zum St. Nimmerleinstag gefallen lässt? Um Ihr Buch an die Frau zu bringen war Ihnen bis heute jedes Mittel recht. Aber es gibt eben auch noch Gerichte, die sich von Ihnen nicht auf der Nase tanzen lassen, oder vor dem geballten feministischen Geschrei den Schwanz nicht einziehen.

Sie schrecken nicht davor zurück Jörg Kachelmann zu verdächtigen, er würde mit fiesen Tricks arbeiten um sein Buch verkaufen zu können? Aber Hallo, jetzt ist schon ein zweites „ Werk“ ,an dem Sie verdienen werden, im Umlauf und was machen Sie? Um die Verkaufszahlen zu schönen, starten sie neuerliche Angriffe auf Jörg Kachelmann. Wie würden Sie das nennen- Nein, natürlich nicht Litigation-PR, niemals! Sie nennen das journalistische Freiheit!

Es giftet Sie, dass Jörg Kachelmann und seine Anwälte  die Blasphemie begehen Sie, die grosse Alice Schwarzer, die doch nur das Beste für die Frauen  will und jeden Mann als potenziellen Vergewaltiger sieht, vor Gericht bringen, weil Sie das Recht tändig brechen und missbrauchen. Pfui, Spinne, was glauben die eigentlich, nicht wahr?

Mir ist schon klar, Frau Schwarzer, dass Sie demnächst 70 Jahre alt werden, die Hochblüte Ihrer Popularität, Ihres Einflusses ist vorbei. Man braucht Sie eben allenfalls als Krawalltante .

Ich lese im Web: Alice Schwarzer hat ein harmloses, vernünftiges und keinesfalls polarisierendes Interview von Kristina Schröder dafür missbraucht PR in eigener Sache zu machen.

Und ich lese auch: Weil Alice Schwarzer & Co. sich nicht eingestehen wollen, dass die jungen und modernen Frauen kein feministisches Manifest mehr benötigen, um im Leben zu bestehen, sondern ihren Weg selbstbewusst, unideologisch und unverkrampft gehen wollen. Weil sie nicht wahrhaben können, dass heutzutage hinter starken und erfolgreichen Frauen in der Regel eher mutige, partnerschaftliche und starke Männer als Feministinnen stehen.  Jahrzehntelang hatten sie etwas für das (bzw. wogegen) sie kämpfen konnten. Das Patriarchat, Ungleichheit, Ungerechtigkeit, Unterdrückung. Und plötzlich müssen sie feststellen, dass die jungen Frauen nicht mehr mitkämpfen wollen.

Ja, Frau Schwarzer, unser Geschlecht ist heute wirklich nicht mehr wichtig, inzwischen definieren wir uns über andere Dinge!

Ihre Schlagworte sind veraltet und inzwischen nicht mehr opportun. Nehmen Sie Ihr Bundesverdienstkreuz – möglicherweise haben Sie es verdient,denn wenn man die Liste derer ansieht die es auch haben, ist die Gesellschaft nicht unbedingt berauschend,: Gustavo Rojas Pinilla,Soraya Esfandiary-Bakhtiary, Fulgencio Batista y Zaldívar,Nicolae Ceaușescu, -  für mich allerdings haben Sie nicht gekämpft, ich war schon emanzipiert, bevor Sie modern wurden und bin es bis heute geblieben! Und hören Sie endlich auf, sich nur mehr über den Namen Jörg Kachelmann ins Gespräch zu bringen.

Aber DAS zu hoffen ist wohl vergebliche Liebesmühe. Denn sie sind böse,borniert und mitleidslos. Wissen Sie eigentlich wie viele Fehlurteile es gibt und gegeben hat? Wie viele Männer – deren Familien und Existenzen – vernichtet wurden, nur weil eine der Frauen, die Sie so hochjubeln, gelogen hat!

Wahrscheinlich schon, aber DAS ist Ihnen und Ihresgleichen kein Wort, keine Zeile wert – denn dann müssten Sie eingestehen, dass  immer mehr Fälle bekannt werden, an denen  solche Racheengel ihren verachtenswerten Anteil haben, als Sie es zugeben wollen. Dass Frauen nicht, wie von Ihnen suggeriert, immer die  geschlagenen, unterdrückten Hascherln sind, sondern durchaus gemein und niederträchtig handeln können.Das war zwar immer schon bekannt, aber Sie haben Frauen zu Heiligen hochstilisiert! Die jedoch durchaus kaltblütig den Tod eines Menschen in Kauf nehmen! Und kein Wort , keine Zeile von Ihnen, dass solche Falschbeschuldigerinnen – weil wir ja, die von Ihnen propagierte Gleichberechtigung haben – genauso hart bestraft werden müssen.

Und da können wir nur einigen,wenigen, Medien danken, die endlich auch von der dunklen Seite der Strafprozesse berichten, in denen Männer – weil Sie das so wünschen – verurteilt werden, selbst wenn sie unschuldig sind und Jahre oder Jahrzehnte auf die Rehabilitation warten. müssen. Dass es vielleicht so kommt, ist nur den, von Ihnen so geschmähten Anwälten, die wirklich für „Law and Order“ eintreten, zu verdanken!

 Es widert Sie also an, dass sich ein Freigesprochener gegen die Frau wehrt, die ihn vor Gericht gebracht hat, es widert Sie an, dass Gerichte Sie verurteilen, weil Sie sich nicht an Recht und Gesetz halten, es widern Sie alles an und Sie wollen mit Herrn Kachelmann nichts mehr zu tun haben.

Dann lassen Sie es doch endlich!Aber manchmal kann man zu der Meinung kommen, dass Sie es Jörg Kachelmann nicht verzeihen können, dass er nur einmal mit Ihnen getanzt hat, und nicht mehr! Wo doch sonst Prominente angeblich zu Ihren Füssen liegen(lagen).

 Und es widert Sie an, dass immer mehr Richter nicht grundsätzlich alles für bare Münze nehmen, was ihnen von Frauen serviert wird. Das endlich auch nachgefragt wird ob es stimmt was eine Anzeigenerstatterin erzählt, dass nicht der Mann generell der Vergewaltiger, der Schläger, der Beelzebub ist.

Und doch… Sie können es nicht lassen. Es scheint mir eine Art Hassliebe zu sein, die Sie treibt weiter zu machen und…. natürlich die finanziellen Aspekte. Was müssen Sie mit jedem Buch, mit jedem Vorwort zu einer Schwarte die die Welt nicht braucht, mit jedem Artikel, mit jeder Teilnahme an diesen schrecklichen Talks, die nur der Befriedigung des voyeuristischen Interesses einer gewissen Zuschauschicht entspricht die sie bedienen, verdient?

Und die wenigen ZustimmerINNEN auf Ihrem Blog sind natürlich zu kümmerlich um in aller Munde zu bleiben. Da muss PR (die Sie ja soooo verabscheuen) her!  Besonders wenn der Verkauf nicht so läuft und man auf Platz 92 bei einem Grossbuchhändler sitzen bleibt! Also weiter Jörg Kachelmann – an den Sie sich krallen wie eine Zecke! 

 Dabei reicht es  wirklich, Frau Schwarzer, die Causa Kachelmann haben Sie ausgelutscht bis zum Erbrechen!  Warum ziehen Sie sich nicht auf das Altenteil zurück und ruhen auf den, inzwischen trockenen, Lorbeeren aus. Schreiben Sie am Teil -2- Ihrer Memoiren, aber bitte suchen Sie sich nicht – anlässlich des Erscheinungsdatums – ein  neues  Opfer, dass sie bis in alle Ewigkeit verurteilen. Nur um dieses Buch dann, wie bei Band Eins geschehen, auf dem Rücken eines Unschuldigen, eines Freigesprochenen, zu vermarkten. 

Denn es gibt viele- die keine Speichellecker sind – denen Sie reichen! 

Ich bin keine Freundin der taz. ganz bestimmt nicht, aber der Kommentar vom 4.August 2010 hat meine vollste Zustimmung gefunden. Schluss-Satz:

≠Alice Schwarzer lag schon mit der PorNo-Kampagne falsch. Heute kommt noch die Verbohrtheit des Alters hinzu. Es ist Zeit, dass Schwarzer als Feministin Nummer eins abtritt. Frau – und Mann – kann die Ungleichheit der Geschlechter besser kritisieren, wenn Fakten eine Rolle spielen – und nicht die selbe misstönende Schallplatte, die Schwarzer seit mehr als 30 Jahren abspielt.≠

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