Was hatten wir auszustehen, wie hat man uns diffamiert und beleidigt – direkt und indirekt.
Bis heute!
Ein Buch stellt fest: Wir, die lästigen Blogger, hatten recht!
Am 24.07.2011, 12:47 – fast zwei Monate nach dem Freispruch von Jörg Kachelmann - erschien auf der Web-Site
http://www.journalismus.com/_talk/showthread.php?t=30458&fb_source=message
die Aufforderung einer Bachelorkanditatin, bei ihrer Arbeit zu helfen, da sie sich mit dem Fall Kachelmann beschäftigen würde.
Inzwischen wissen wir, was aus dieser Arbeit geworden ist: Sie wurde ein Teil des Buches des Prof. Lars Rademacher, der es zugelassen hat, dass Schwarzer mich im Vorwort böse angegriffen hat.
Zitat: …..Und dann ist da das Internet. Im Fall Kachelmann gab es da eine Bloggerin in der Schweiz, die rechtlich so gut wie unbelangbar war und diese Freiheit nutzte, enthemmt Partei zu ergreifen für ihren armen Herrn Kachelmann und dessen zahlreiche (Ex)Freundinnen mit Kübeln von Dreck und Verleumdungen überschüttete. Das alles befüttert mit wahrlich beeindruckenden Detailkenntnissen zum Fall. Von wem?…” Zitat Ende
Diese unbewiesene Anschuldigung ist eine Frechheit von Schwarzer, die auch nach dem Prozess Jörg Kachelmanns in gewohnter Manier hysterisch um sich schlägt. Leider gibt es Nachahmer, die sich dazu versteigen, Pläne zu schmieden über mein Engagement (und nicht nur meines), ein Buch schreiben oder sogar einen „Film“ drehen zu wollen. Die Unterlagen dazu beschafften sie sich mit unlauteren – möglicherweise sogar strafbaren (das wäre abzuklären) Handlungen. Immer noch geistert in wirren Köpfen die Annahme, Jörg Kachelmann und seine Anwälte hätten für die Unterstützung durch diesen Blog bezahlt und Einfluss genommen. Das ist Schwachsinn, aber leider haben sie da bei ähnlich gepolten Hirnen Erfolg. Aber ich werde mich zu wehren wissen. Wenn die Zeit dafür kommt.
Aber in dem Geleitwort der Schwarzer , welches mir vorliegt, steht noch viel mehr! Schwarzer weiss zu jedem Fall, sei es Bartsch ,Brühne oder Scholz irgend etwas und natürlich hat nur sie recht! Und wieder Angriffe auf die besten Gerichtsreporterinnen Deutschland Rückert und Friedrichsen , Besonders Friedrichsen, die sie schon mal als”dreisten Vogel!” bezeichnet. Sogar an dem grossen Gerhard Mauz lässt sie kein gutes Haar und beschimpft ihn – postum – als PRO-Täter-Berichterstatter! Etwas, was er gar nicht war, im Internet sind viele seiner Artikel nachzulesen.
Anmerkung:
Der Vera- Brühne Prozess endete am 4.Juni 1962 , da ging Schwarzer zur Handelsschule. Sie konnte gar nicht über diesen Prozess berichtet haben!
Bartsch wurde am 15. Dezember 1967 verurteilt, da volontierte Schwarzer bei den Düsseldorfern, aber im ganzen Net ist kein Bericht ihrerseits über den Fall zu finden!
Und Bubi Scholz? Der wurde 1985 verurteilt, aber erst 1989 ereifert sich die “Gerichtsreporterin Schwarzer” bei Emma über das angeblich zu milde Urteil!
Sie prügelt wie immer überwiegend auf Tote ein ! Die können sich nicht wehren!
Dass die Damen Ihns/Andersen natürlich zu Unrecht verurteilt wurden, kann man bei Schwarzer nachlesen. Sie hatten ja nur einen Killer besorgt , der Ihns Ehemann ermordete.
Marion Ihns hatte in Fortsetzungen parallel zur Hauptverhandlung in einer Illustrierten ihr “Bekenntnis” veröffentlicht. Deswegen die Zuneigung der Schwarzer für all jene “Zeuginnen” zu Mannheim, die ihre Ergüsse an die Bunte für viel Geld verkauften?
Aber weil sie lesbisch waren, hätte man ihnen das verzeihen müssen, denn verurteilt wurden sie nur, O-Ton Schwarzer: “weil die Männer – sprich Richter – durch die sogenannte neue Zärtlichkeit (zwischen Frauen) verunsichert und beunruhigt waren”.
Prozesse von Weimar bis Memmingen 1998 – also keine Strafprozesse, sondern politische Prozesse?
Schwarzer wiederkäut immer wieder alte Prozesse z.B. den Fall Lund/Driest , der in einigen Passagen wie die Vorlage zur Aussage der Claudia D. erscheint.
Was für eine törichte Argumentation!
Und Sabine Rückert? Die ist für Schwarzer sowieso ein rotes Tuch, eben weil sie zusammen mit RA Schwenn Bernhard M. und Adolf S.( inzwischen wissen wir, wer das ist) zu einem Urteil wegen erwiesener Unschuld verholfen hat. Sie kann es nicht vertragen, dass die von ihr verhassten Männer freigesprochen werden, auch wenn sie unschuldig sind.
Deshalb schweigt sie auch so beharrlich zum besonders tragischen Fall Horst Arnold. In ihrer verqueren Alt-Feministinnenwelt sind heterosexuelle Männer zuallererst einmal Vergewaltiger, Verbrecher. Und Frauen immer unschuldig – auch dann noch, wenn ihnen die Lügen, die Falschbeschuldigungen nachgewiesen werden.
Dann sind Richter für sie Feiglinge, die einer Litigation-PR skrupelloser Anwälte erlegen sind!
Kein Wort zu den sich häufenden Fällen, die jetzt bekannt werden, wo Fehlurteile auf Grund von Lügen ergangen sind, Man(n),Richter und Schöffen aber bedingungslos geglaubt wurde! Ein grosser Teil wurde auch hier am Blog thematisiert!
Aber viele Antwälte müssen auch das befürchten:
Nach der erfolgreichen Verteidigung eines der Vergewaltigung angeklagten Mannes mußte Nicolas Becker eine neue Erfahrung machen. 50 Frauen stürmten sein Büro, streuten Dessous und gossen Parfüm aus, sie photographierten ihn mit einem Schild “Zuhälteranwalt” vor der Brust. “Emma” und “Courage” schlugen zu.
Anmerkung Ende
Klar, dass auch die Gutachter ihr Fett wegkriegen - die ja meist interessengeleitet, sprich käuflich sind. Der arrogante, besserwisserische ( O-Ton) Rechtsanwalt Schwenn und seine “Gefährtin”- wobei Schwarzer nicht RA Combé meint, sondern Sabine Rückert, natürlich auch und RA Höcker.
Mehr als 5 Seiten hat der Herausgeber Rademacher Schwarzer zugestanden, um ihre Nachverurteilung in der Causa Kachelmann über die staunende Leserschaft auzugiessen !
Fazit: Es gibt nur eine wahre Gerichtsreporterin, die heisst Alice Schwarzer. Es gibt nur eine Wahrheit , und das ist die der Alice Schwarzer!
Aber jetzt zurück zum Beitrag in dem Buch Rademachers, beginnend auf Seite 187:
Titel : Der Fall Kachelmann zwischen öffentlicher und veröffentlichter Meinung : In dubio contra reo ?
Andreas Köhler /Patrizia Langen
Und was können wir da lesen? Alles das, was wir hier am Blog schon immer geschrieben haben -
Zitat:
Der Fall Kachelmann . In dubio contra reo Seite 191
3.Ergebnisse der Untersuchung
Zitat Ende
Dazu ist festzuhalten, den Blog gibt es seit Juli 2010 – vorher habe ich jedoch schon Monate auf Facebook geschrieben. Der Beitrag “Jörg Kachelmann – Geschichte einer Vorverurteilung” stammt von Mai 2010, und zu dieser Zeit schon war mir die Vorgehensweise der Staatsanwaltschaft suspekt. http://ritaevaneeser.wordpress.com/2010/07/10/jorg-kachelmann-die-geschichte-einer-vorverurteilung/
Oder: http://ritaevaneeser.wordpress.com/2010/07/14/jorg-kachelmann-und-das-chaos-teil-acht/
Mit diesem Untersuchungsergebnis werden nun meine Vermutungen von vor mehr als 2 Jahren bestätigt. Ich lag richtig und musste dafür unqualifizierte Schelte von allen Seiten einstecken. Dankbar bin ich bis heute für die Unterstützung einer grossen Anzahl von Damen und Herren, die mich so lange auf diesem Blog mit wunderbaren Kommentaren unterstützen!
Selbst Richter Seidling konnte es sich nicht verkneifen, die Arbeit der Blogger anzuprangern.
Jetzt hat er es schwarz auf weiss, dass die Staatsanwaltschaft die gesetzlich verankerte Unschuldsvermutung verletzte.
Zitat:
Seite 194 Andreas Köhler &.Patricia Langen
Prozent sahen in den Details aus seinem umstrittenen Doppelleben geeignetes Material für eine mediale Aufbereitung (Mehrfachantworten möglich)
Mit einer zunehmenden Öffentlichkeitsarbeit nehmen Staatsanwaltschaften heute .. 37,1 %
Die Staatsanwaltschaft nutzte das grosse öffentliche Interesse, um die Medien zur Stimmungsmache für….. 32,9%
Die Staatsanwaltschaft sah sich gezwungen, Informationen gegenüber den Medien….15 %
Die Staatsanwaltschaft ist in ihrer Verpflichtung zur Objektivität und Information weiterhin…. 9,3%
Sonstiges…. 5,7 %
Abb. 3 Der Einfluss der Staatsanwaltschaft zur Perspektive der Journalisten (Eigene Erhebung und Darstellung)
Auch die Rolle der Staatsanwaltschaft wird kritisch beurteilt. Die befragten Journalisten konstatierten, dass Staatsanwaltschaften heute bewusster als früher Einfluss auf die Meinungsbildung (37,1%) und das grosse öffentliche Interesse nutzen, um die Medien zur Stimmungsmache für die eigene Sache nutzen. Ihre Verpflichtung zur Objektivität sei die Staatsanwaltschaft im Fall Kachelmann kaum nachgekommen, ohne Rechte von Perso-
Der Fall Kachelmann . In dubio contra reo Seite 195
nen zu verletzen. Nur 9,3 % der Journalisten stellen der Staatsanwaltschaft hier ein positives Zeugnis aus (vgl. Abbildung 3)
Die Folgen für Kachelmanns berufliche Zukunft schätzten die Befragten als gravierend ein. Von den 83,6 Prozent die ein „TV-Comeback“ für unrealistisch einschätzten, hielten es doch 54,6 Prozent für möglich, dass die Chancen für Kachelmann auf eine Rückkehr in die deutsche Medienlandschaft in einigen Jahren wieder steigen könnten. Um die Sympathiepunkte zurückzugewinnen, dürfte der Fall in den Medien nicht weiter behandelt werden.
Zitat Ende
Komisch – in dieser Studie gibt es auf einmal Journalisten, ein hoher Prozentsatz sogar, die die Medienarbeit der Staatsanwaltschaft kritisch beurteilen!
Und dabei hingen sie doch den Herren Grossmann und Oltrogge wie gläubige Jünger an den Kittelfalten. Ich erinnere mich an die Tea-Parties von Lars Torben Oltrogge in den Prozesspausen. Und ich erinnere mich sehr genau an die Journalisten, die dort gläubig zugehört haben!
Die Auswertung der Fragebogen durch Frau Langen , welche an Journalisten ergangen sind, mag ja ganz gut gemeint sein . Angeblich wurden 1650 Journalisten angeschrieben, 205 nahmen dann an der Erhebung teil , aber nur 135 haben den vorgelegten Fragebogen komplett bearbeitet. Nun ja…. Wer aber waren diese Journalisten? Gerichtsreporter , die sich seit Jahren mit der Materie beschäftigen, oder einfach welche die normalerweise über den Kleingartenvereinsvorsitzenden von Knieritz an der Knatter berichten?
Und die Befragung der Öffentlichkeit: Das stellt sich heraus, dass sich die “Probanden” zu 34,5 % bei der BILD-Zeitung informierten. Noch Fragen?
Der Kachelmannprozess lief über 40 Prozesstage, vom 6. September 2010 bis 31.Mai 2011-Frau Langen hat in den “letzten Minuten ” des Prozesses und 2 Monate nach Prozessende ihre Befragungen, Erhebungen durchgeführt. Ich lese mit keinem Wort, dass sie sich je direkt im Gericht befand und dort eigene Erfahrungen im Umgang mit der Berichterstattung gemacht hat. Sie bezieht sich bei der Literatur nicht auf eigene Wahrnehmung, sondern ausschliesslich auf Artikel, die irgendwann zwischen März 2010 und Juli 2011 erschienen sind.
Deswegen vielleicht auch nur der vorsichtige Vorwurf an die Staatsanwaltschaft: “die Herrschaften kamen ” aus kommunikationschwissenschaftlicher Perspektive (..) der Unschuldsvermutung nur eingeschränkt nach (..)
Nein, die Unschuldsvermutung wurde vom 22. März 2010 durch die Staatsanwaltschaft auf das gröblichste missachtet! Bis heute ist nicht geklärt, wer die Akteneinsichten- deren journalistisch aufgemotzte, tendenziöse Artikel man dann bei Bild/Stern/Focus/Bunte etc. lesen konnte – gewährt hat.
Tatsache jedoch ist, dass unser Blog weit umfassender und verwertbarer ist als die wenigen Seiten, die hier einen Überblick geben sollen.
Zitat:
Seite 192 Andreas Köhler &.Patricia Langen
3.2. Journalisten beurteilen die Arbeit ihrer Kollegen im Kachelmann-Fall kritisch
Als zweiter Faktor der Berichterstattung im Dall Kachelmann wurde die Arbeit der Medien untersucht. Zunächst werden publizierte Positionen dargestellt und anschliessend auf Basis einer Journalistenbefragung die eigene Rolle der Medienvertreter hinterfragt.
Nicht die Öffentlichkeitsarbeit der Staatsanwaltschaft musste sich sowohl während als auch nach dem Prozess um den Wettermoderator Jörg Kachelmann harter Kritik stellen. Auch Medienvertretern wurde vorgeworfen, eine unsachgemässe und parteiliche Berichterstattung ausgeübt zu haben. Vor allem das deutsche Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ und die überregionale Wochenzeitung „Die Zeit“ machten mit einer Berichterstattung auf sich aufmerksam, die auf die Unschuld Kachelmanns abzielte. ( Rückert 2011)
An der „Contra-Kachelmann-Front“ erschienen dagegen die Boulevardzeitung „Bild“, für die die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer berichtete und die Illustrierte “Bunte“. Der Blogeintrag mit dem Titel“ Droht Kachelmann ein weiterer Rückschlag?“ ist dabei nur ein Beispiel, wie Schwarzer das Medienbild zugunsten des mutmasslichen Opfers prägte (Schwarzer 2010) . Die „Bunte“ stand dagegen wegen der Veröffentlichung von erkauften Interviews mit den Ex-Geliebten Kachelmanns in der Kritik, betitelt wurden sie alle als „Opfer“ des Wettermoderators. Beträge von bis zu 50.000 Euro sollen dabei gezahlt worden sein (N.N.2011).
Medien haben also Positionen eingenommen und diese auch vehement vertreten –Kritiker sprechen in diesem Zusammenhang von Parteilichkeit und fehlender Distanzlosigkeit der Medien. 48,6 Prozent der befragten Journalisten erkennen die geäusserte Kritik in der Berichterstattung der Medien im Fall Kachelmann als durchaus gerechtfertigt an. Die professionelle Distanz sie im Falle Kachelmann oftmals abhanden gekommen – auch in der Qualitätspresse. Für 37,8 Prozent der Befragten muss die Kritik vorrangig auf die Boulevardmedien
Der Fall Kachelmann . In dubio contra reo Seite 193
Bezogen werden. Nur für 2 Prozent der Befragten ist die Kritik nicht nachvollziehbar. (vgl.Abbildung2)
Die Kritik ist durchweg gerechtfertigt. Die professionelle… 48,6%
Die Kritik ist teilweise gerechtfertigt. Die negativen…. 37,8 %
Aufgrund der Informations-und Faktenlosigkeit zu Beginn des…. 5,5 %
Die Kritik ist für mich nicht nachvollzierbar. …. 2,0%
Sonstiges 6,1 %
Abb.2. Gerechtfertigte Medienkritik aus Perspektive der Journalisten. Frage; War die Kritik an den Medien im Fall Kachelmann gerechtfertigt? N““134(Eigene Erhebung und Darstellung)
Nach Meinung der befragten Journalisten, hätte es gar nicht erst zu diesem Ausmass der Berichterstattung kommen dürfen. 33,1 Prozent stimmten der Aussage zu, dass die Medien nur überleben werden, wenn sie nicht auf jedes Thema aufspringen. Dass sich Gerüchte du „Klatsch“ besser verkaufen, sei ein gesellschaftliches Problem, das nicht noch von Akteuren der Presse gefördert werden dürfe. 31,1 Prozent gaben zudem an, sie würden Material, dass sie über einen zweifelhaften Weg erhalten haben, nicht nutzen. 14.9 Prozent verwerten Informationen für die Berichterstattung nur dann, wenn diese ihrer Meinung nach keinen Einfluss auf einen Prozess haben kann.
Zitat Ende
Jetzt auf einmal? Sie haben doch alle mitgemacht, selbst die angeblich seriösen Blätter!Erinnern wir uns an an den reisserischen Titel des Magazins der SZ , erschienen wenige Tage vor Prozessbeginn!
Wer hat Angst vor Jörg Kachelmann?
Er ist frei, sein Ruf für alle Zeiten ruiniert. Ob ihn Schuld trifft, wissen wir nicht. Wir können nur fragen, was für ein Mensch er eigentlich ist. Hier erzählen zum ersten Mal die Frauen seines Lebens, was sie wissen.
VON GABRIELA HERPELL, SUSANNE SCHNEIDER UND JONAS LEPPIN FOTOS: HUBERTUS HAMM;
Erinnern wir uns, dass jeder Artikel der Bunten – vor, während und nach dem Prozess – von den Tageszeitungen, den sendenden Medien mit Handkuss übernommen wurden. Kachelmann ist ein Renner und füllt die Kassen, erhöht die Auflagen, die Zuschauerzahlen.
Die Fernsehjournalistin Anne Will war doch schon am 2.August 2010 – ein Monat vor Prozessbeginn- im Sommerloch-hinter dem Thema her, und wen lud sie ein? Natürlich die Schwarzer! http://www.welt.de/fernsehen/article8769989/Anne-Will-verheddert-sich-im-Fall-Kachelmann.html
Ganz schlimm der Journalist Völkerling, ein BILD-Paparazzo der Sorte die vor nichts halt machen. Er war der Handschellen-Schlagzeilen Verfasser. Er war einer der Kachelmann sogar noch nach dem Prozesse gnadenlos verfolgte. Er hätte sich am liebsten unter Kachelmanns Bett gelegt.
Sehen wir uns nur den JournalistenT.Knellwolf an ! Seine Beiträge aus Mannheim füllten die Seiten des Tagesanzeigers und wurden von fast allen Gazetten der Schweiz und Liechtensteins übernommen. Mit Titel wie:
Sex, Lügen und Aktenberge/“Kachelmann und die TV-Kommissarin”/Das Phantom in der Kachelmann-Oper u.s.w.
Sein Buch kam “5 Minuten” nach Urteilsverkündung auf den Markt. Und er bekam für seine Buchvorstellung sogar ein Forum im Kaufleuten!
Aber eines freut mich:
Knellwolf war Zeuge der Hofhaltung durch Lars Torben Oltrogge:
Zitat: Doch glücklicherweise gibt es auch andere Tage. Tage, an denen die Öffentlichkeit im Gerichtssaal bleiben darf. An denen Polizisten aussagen oder Sachverständige berichten. An denen Staatsanwalt Lars-Torben Oltrogge seine Sicht der Dinge preisgibt in den Verhandlungspausen. “Er hält Hof”, schnaubt die Verteidigung, wenn der Ankläger, von Medienvertretern umringt, erklärt, was alles “Wunschdenken der Verteidigung” sei. Zitat Ende http://www.klartext.ch/?p=11985
Der Journalist Winterbauer, den kein Mensch vorher kannte. Der Kachelmannprozess war seine grosse Stunde. Er konnte seine Häme über Prozessbesucher aussgießen :
Zitat: Ein Vorurteil besagt, dass es sich bei dem fahrenden Gerichtstouristen-Volk vor allem um Hausfrauen handelt, die ansonsten nix zu tun haben. Das ist falsch. Es sind auch Männer dabei, die offenbar ansonsten nix zu tun haben. (…) Die Wurstbrote aus der Alufolie werden in den zahlreichen Prozesspausen im Foyer verspeist. (..) Zitat Ende http://meedia.de/fernsehen/die-gefuehlte-anti-kachelmann-verschwoerung/2011/02/04.html
Ja, wenn es aus dem Gerichtssaal nicht zu berichten gab, dann machte Winterbauer sich über Menschen, die er weder kannte, noch je mit ihnen gesprochen hatte, her. Und verdiente….
Oder vielleicht der Journalist Johannes Querdenker der dreist schreibt: Charlotte Roche als Schülerin vom Sado-Maso-Frosch Jörg Kachelmann.
Es hatten alle mehr oder weniger bekannte Journalisten, etwas zu sagen, und das ist bis heute so. Hier am Blog ist vieles aufgelistet, man muss sich nur die Chronik I-V http://ritaevaneeser.wordpress.com/2011/02/27/jorg-kachelmann-und-das-chaos-chronik/ ansehen. Und nun auf einmal finden sich 86,4% kritische oder teilweise kritische Journalistenstimmen , welchen die Berichterstattung in der Causa Kachelmann nicht gefallen haben will, oder nicht gefällt? Davon zu bemerken war in mehr als 2 Jahren überhaupt nichts. Aber möglicherweise haben sich ja die Reporter der Zeitschrift “Horse und Hound” oder die der “Apothekenrundschau” gemeldet!
Tatsache ist, die Angestellten aller Verlage mit Tages- oder Wochenpresse hatten nichts anderes zu tun, als eine Schlagzeile “Kachelmann” täglich zu produzieren. Das vieles davon rechtlich angreifbar,journalistisch unter der Gürtellinie war, können wir aus den diversen Urteilen aus Köln: Kachelman versus….. ersehen.
Es gab eine Zeit, da konnte der letzt Dreck über Kachelmann geschrieben werden – wo waren bitte da die “kritischen “Stimmen?
Und.. ich höre schon das Geschrei dieser Herrschaften, wenn Jörg und Miriam Kachelmanns Buch erscheinen wird!
Zitat:
Der Fall Kachelmann . In dubio contra reo Seite 195
3.3. Kachelmann selbst liess Chancen zur Imagestärkung ungenutzt
Schon vor dem eigentlichen Prozess traten Medien und Staatsanwaltschaft als Gegner Kachelmanns auf. Dies hatte natürlich auch Auswirkungen auf die PR-Arbeit des Wettermoderators – der dritte Faktor, der hier auf Basis einer qualitativen Analyse von Print – und Online-Beiträgen untersucht wird. Kachelmann sah sich nicht nur gezwungen, gerichtlich gegen die Staatsanwaltschaft und Medien vorzugehen, sondern versuchte gleichzeitig, Schadensbegrenzung zu betreiben.
Er selbst setzte bei seinen wenigen öffentlichen Auftritten auf die Wirkung der Bilder. So gab er sich stets bedacht und auffällig ruhig und stand dem Prozess schon fast gelassen gegenüber, was er auch durch sein äusseres Erscheinungsbild unterstrich. Fotos zeigten Kachelmann, wie er mit einem Lächeln und abrasierten Bart das Gerichtsgebäude verlässt und sich händeschüttelnd bei seinem Anwalt zum Abschied bedankt.
Er verstand es, gezielte Kernbotschaften zu platzieren, wie beispielweise:“ Ich bin unschuldig, das ist alles, was ich im Moment sagen kann“, die daraufhin vielfach zitiert und publiziert wurden (vgl.N.N.2010b).
Auch bei seiner Entlassung aus der Untersuchungshaft setzt Kachelmann auf Bilder: In einem weissen Shirt umarmt er einen Aufsichtsbeamten der Justizvollzugsanstalt. Darüber hinaus äusserte er sich nicht mehr. Doch bei dieser Strategie blieb der bekannte Wettermoderator nicht. Statt zu schweigen trieb er mit verrunzelten Interviews (u.a. zu den hygienischen Zuständen in der Haftanstalt) und Klagen (u.a. gegen „Bild“) die Berichterstattung an. Dadurch liess er einige Chancen, die ihm eine positivere mediale Berichterstattung hätten ermöglichen können, nach seiner Entlassung aus der Untersuchungshaft ungenutzt. Statt dieses für ihn positive Ereignis zu nutzen, um einen „Vorfreispruch“ in den Medien zu platzieren, bescherten ihm seine Kommentare und Klagen weitere negative Schlagzeilen.
Zitat Ende
Wenn ich das richtig interpretiere, dann hätte sich Jörg Kachelmann nicht wehren dürfen? Gegen Veröffentlichungen, die- wie die Gerichte festgestellt haben – seine Persönlichkeitsrechte wirklich auf das Gravierendste verletzten. Man denke nur an das scheussliche Knasthofbild? Eine positive Berichterstattung gegen Einschränkung der eigenen Rechte? Möglicherweise hätte er die hygienischen Umstände im Gefängnis verschweigen und zu einer anderen Zeit vorbringen können. Das ist Ansichtssache. Aber, wenn jemand 132 Tage unschuldig in Untersuchungshaft gehalten wird, nur damit die Staatsanwälte ihre Medienorgasmen ausleben können, dann gehen jedem sicher schon einmal die Nerven durch. Noch dazu , wenn man bedenkt,dass die Antikachelmann-Kampagne der Schwarzer am 2.8.2010 begann.
Zitat:
Seite 196 Andreas Köhler & Patricia Langen
Eine Auswertung von Schlagzeilen in Print- und Onlinenews durch Binz (2010) belegt, dass auch nach Kachelmanns Haftentlassung die Berichterstattung tendenziell stark negativ .Es erschienen demnach am 2. Und 3. August 2010 weniger als 20 positive Meldungen und über 120 negative .
Ungeachtet der veröffentlichen Meinung kann Kachelmanns Image-PR erfolgreich die öffentliche Meinung beeinflussen, denn die Mehrheit der Deutschen konnte er von seiner Unschuld überzeugen. (vgl. Ergebnisse der Rezipientenbefragung im nächsten Abschnitt). Nordlohne (2010) zufolge hat dies daran gelegen, dass eine Entlassung aus der U-haft und der nicht mehr dringende Tatverdacht fälschlicherweise als vorzeitiger Freispruch interpretiert wurden. Die im folgenden Abschnitt dargestellten Ergebnisse einer eigenen Befragung untermauern Nordlohnes Position.
Zitat Ende
So sind die 120 negativen Meldungen in dieser Zeit auch gar kein Wunder! Und die nach der Haftentlassung tendenziell negativen Schlagzeilen wurden doch durch die Bild-Zeitung initiiert und von anderenPresseorgangen ungeprüft übernommen . Das hatte nur damit zu tun, dass man es Jörg Kachelmann übel nahm, nach seiner Entlassung in einer “Nobelpizzeria” seine Freunde getroffen zu haben. Er hat sich der Journaille nicht gestellt, er hatte wollte einfach ein wenig Normalität – was ohnehin nach 132 Tagen Knast sehr schwierig sein muss – geniessen. Er sollte in Sack und Asche gehen, er tat es nicht, das hat ihm die Journalistenmeute nicht verziehen.. Allen voran die BUNTE mit Tanja May, die kurz vor Prozessbeginn mit der Lügengeschichte der Verena C. (Pseudonym Anja S.) herauskam und suggerierte, Kachelmann hätte es auf die Jungfernschaft dieser Person abgesehen.
Es ist festzustellen, dass die Journalistin Tanja May bis nach dem Prozess ihr Feindbild Kachelmann pflegte. Immer wenn der Prozess nicht nach ihrer Sicht lief, die Lügen der einzelnen Zeuginnen zutage kamen, präsentierte sie eine neue “Anklägerin” . Das war bei Viola S. so, die bereits im April als Belastungszeugin vorgeführt wurde, natürlich bei Verena C. und dann, nach der Prozesspause am 18.11.2010 eine weitere Frau Katharina T.
Jene Katharina T., die von Staatsanwalt Oltrogge in der Lüneburger Heide aufgestöbert worden war. Woher wusste die Bunte von ihr? Und wusste die Bunte auch von dem anschliessend stattfindenden Anwaltswechsel. Und wenn ja, von wem?
Und als der Bunten keine bezahlte Zeugin mehr zur Verfügung stand, man hatte ja schon alle durchgegangen und bezahlt – Und noch mehr Frauen -Heft 15/2010 – präsentierte der Focus(es bleibt ja in der Familie) flugs die Schweizerin Toini L. – Dank Oberstaatsanwalt Gattner hatte man ja genau Informationen.
Die Aussage, Jörg Kachelmann konnte da erst mehr Menschen von seiner Unschuld überzeugen, kann ich so nicht glauben. Ob die Verfasser dieses Buchteils sich auch mit den vielen Leserkommentaren der unzähligen Artikel und unzähligen Presseorganen/Blogs/Foren etc. beschäftigten und diese durchgelesen haben, um so etwas behaupten zu können? Oder ist das nur die Ansicht der 135 vorgefertigte Formularvorlagen ausfüllenden Journalisten.
Zitat:
Seite 198 Andreas Köhler & Patricia Langen
Gleichzeitig verdeutlichen die Ergebnisse, dass Kachelmanns Glaubwürdigkeit trotz des Freispruchs nicht gelitten, er jedoch an Sympathie verloren hat. Ein Grund ist sicherlich in der medialen Verbreitung von Details aus seinem polygamen Lebensstil zu sehen. Kachelmanns Image-PR konnte zwar den Teilnehmern der Befragungen keine Reputationsstärkung bewirken, jedoch schien die PR zumindest in Bezug auf die Vorbereitung des Bildes eines „medialen Opfers“ zu wirken
Zitat Ende
Jörg Kachelmann wirkte nicht wie ein mediales Opfer, er war ( und ist es bis heute!) eines. Das Ausschlachten seines Privatlebens, seiner Vorlieben, seiner Frauen, initiiert durch die Staatsanwaltschaft, begleitet von Aussagen angeblicher Mitwisser, Insider, Berufener, macht bis heute fassungslos. Zudem diese Themen mit den Tatvorwurf in keinen Einklang zu bringen waren. Aber man wollte damit die Anklage untermauern: Wer so lebt, der kann ja nur ein Vergewaltiger, Körperverletzer sein. Darauf hatte sich die Staatsanwaltschaft – und Grossmann hat es immer wieder durchblicken lassen – festgelegt und die Journaille sprang auf diesen Zug auf. Schwarzers “Auch nette Männer vergewaltigen manchmal, Kollege Kachelmann.- wurde zum Schlachtruf! Eigene Recherchen, wie hier zu lesen ist , der Damen und Herren Reporter arteten in Spiessrutenlaufen der so Belästigten aus.
Der Focus-Mann lungerte ständig in Schwetzingen herum, und was kam heraus? Artikel, die für die Rubrik “Sagen und Märchen” oder Teile aus der Akte waren. So lauteten die Schlagzeilen:
Indizien auch im Bad! Er hat mir das Leben genommen! Wir werden uns hassen! Er ist noch nicht tot, schade!
Bitte nachlesen, hier wird der Eindruck erweckt, als hätte man mit Claudia D. gesprochen. Die gab aber keine Interviews, also kann es nur aus den Akten sein!
Und Tanja May versuchte es mit Blumensträusschen und sonnigen Grüssen …. und teilt der Leserschaft mit der Schlagzeile: “So macht er entspannt Urlaub in Kanada” ihren Unmut darüber mit!
Der Stern sucht natürlich die Wahrheit: “Auf der Suche nach der Wahrheit. Mit allen Mitteln!” Und weiss am 29.7. 2010 alles über seinen Knastalltag. Und das es ihn angeblich ärgert, dass vor der JVA niemand auf die Barrikaden geht, so wie die Franzosen bei der Journalistin Françoise Aubonas. Er würde Memoranden wie: “45 Tage unschuldig in Haft ” auf der Web-Site seiner Firma erwarten! Der Anschein, die beiden Reporter hätten auch hier ein Gespräch mit Jörg Kachelmann geführt, wird erweckt. Doch just an diesem Tag können die Bildpaparazzi genau belegen, wo er er war, überall, nur nicht beim Stern!
Ich erinnere mich mit Schaudern an die Aussage der Zeugin Katja H.( die teils öffentlich ausgesagt hat), mit welcher Perfidie die Journalisten sie , ihre Familie , Ihre Nachbarn bedrängt haben. Eine Liste davon hat sie bei Gericht abgegeben – aber hat man darüber auch nur ein Wort in der Presse gelesen, in TV gesehen? Das war nicht interessant! Nicht wichtig, denn es ging ja um die Arbeitsmethoden der Zunft! Wie vieles – was in den Stunden, in denen die Öffentlichkeit zu gelassen war und von “jenen Butterbrot-verzehrenden Omas” die keine waren , mitgeschrieben wurde- verschwieg die Presse. Fanden die, welche in “der ersten Reihe sassen” es wohl nicht wichtig, sortierten sie aus, was die Leser beim Frühstück erfahren durften. Z.B. Beispiel, was genau der Gutachter vom LKA sagte, da das “Tatmesser” immer noch in ihren Köpfen schwirrte, weil es so schön passte? Wie Staatsanwalt Oltrogge insistierte, besonders wegen diesem Messer? Der Beispiele gäbe es so viele!
Und jetzt “kritisieren” 84,6 % ( von 135 Teilnehmern an dieser Studie ?)der Zünftler ihre Kollegen? Das ist Heuchelei! Alle haben mitgetan, kein Blödsinn war (ist!) ihnen zu dämlich, wenn sie nur den Namen Kachelmann gewinnbringend missbrauchen können. Das war und ist so! Kann man hier nachlesen.
Hat sich ein Journalist über Harald Schmidts Schwachsinn über Kachelmann aufgeregt? Nein, der BILD war das sogar eine Schlagzeile wert! http://www.bild.de/unterhaltung/tv/schmidt/thematisiert-kachelmann-knast-wetter-in-seiner-latenight-show-11991266.bild.html
Und die Welt findet :“Es muss schön gewesen sein, als der Standesbeamte zum Schluss der Zeremonie sagte: ‘Sie dürfen die Braut jetzt schlagen!’” gehöre zu Schmidts besten Sprüchen! http://www.welt.de/fernsehen/article12953572/Kachelmann-Sie-duerfen-die-Braut-jetzt-schlagen.html
Für Pochers spätpubertären Klamauk muss der Zuseher jetzt, beim neuen Arbeitgeber, bezahlen, da hat der Auftritt vom ersten Prozesstag auch nichts mehr genützt… Er flog…
Jeder Dorf-Satiriker, jeder Bänkelsänger durfte Jörg Kachelmann verunglimpfen, ein Fressen für die Presse, die so dummes Zeug abdrucken, denn damit kamen ihre Ergüsse ins Google-Ranking ganz nach oben.
Fazit: Ich lese dann noch”Die Mehrheit der Befragten schliesst eine Rückkehr auf den Bildschirm aus!”
Frage: Mit welcher Begründung? Und welche Mehrheit ist das? Die der Zuseher, der Journalisten, der Verantwortlichen für ein gebührenintensives TV- wie ARD/ZDF? Kann es nicht sein, dass sich ein “Privater” entschliesst, Jörg Kachelmanns überragende Medienpräsenz zu nutzen? Eine Präsenz, die für die SZ im Februar 2010 noch ein Jubelartikel wert war?http://www.sueddeutsche.de/sport/tv-ereignis-olympia-kachelmann-in-whistler-schifft-es-unten-rein-1.58947 Oder kommt die “Mehrheit” der Befragten aus 135 Teilnehmern dieses Frage und Antwortspiels, wo Mehrfachantworten möglich waren?
“Glaubensfragen” verlangen stereotype Antworten : Kreuzen sie bitte an ø JA/ø Nein/ø Vielleicht !
Das erinnert mich an die Umfrage eines blaugelben Möbelhauses. Die machen das auch, wenn man etwas gekauft hat. Die Möglichkeiten, Antworten zu präzisieren, sind nicht gegeben.
Aus rund 8 Seiten besteht also die “Wissenschaftliche” Erhebung der Autorin. Möglicherweise reicht das für eine Bachelorarbeit, ich weiss es nicht. Aber haben diese 8 Seiten Anspruch auf das Prädikat : methodisch-systematisches Vorgehen ? Reichen wirklich 135 Fragebögen, um die ganze Problematik der Zeit zwischen 22.März 2010 und 27.Juli 2011( und auch noch später!) bezüglich der journalistischen/staatsanwaltlichen/verteidigerischen Vorgehensweise in der Causa Kachelmann aufzuzeigen? Eine Problematik, die sich bis heute nicht geändert hat, wo doch jetzt angeblich so viele Journalisten der Meinung sind, dass nicht gut gearbeitet wurde? Von keiner Seite?
Sechs Seiten durfte doch Schwarzer schon als Geleitwort schreiben! Und dabei ist sie eine der Schreiberlinge gewesen, die die Schuld Jörg Kachelmanns in die Köpfe der Leserschaft eingehämmert hat! Immer wieder, bis zum heutigen Tag!
Gut, die “Erhebung” bestätigt nur, dass die Staatsanwaltschaft vehement an der Diffamierung und Vorverurteilung von Jörg Kachelmann arbeitete. Aber das wussten jene, die sich damit befasst haben, seit dem 22. März 2010!
Es bestätigt , dass bestimmte Verlage wie z.B.Springer und Burda mit Begeisterung an der Diskreditierung Jörg Kachelmanns arbeiteten – es bis heute tun. Aber auch das wussten wir schon lange!
Wir hier am Blog haben vieles davon aufgezeigt, dafür wurden wir gescholten, beleidigt. Jetzt haben wir die Bestätigung! Das stimmt mich natürlich freudig und dankbar , weil so viele mitgearbeitet haben.
Jedoch als Nachschlagewerk , so wie es auf der Buchrückseite steht ist, dieser Teil einfach zu dürftig:
Der vorliegende programmatische Sammelband fasst die aktuelle Diskussion um die Bedeutung und Funktion der strategischen Rechtskommunikation zusammen. Ausgehend vom amerikanischen Vorbild hat sich die Öffentlichkeitsarbeit in und um Gerichtsverfahren in Deutschland und Europa deutlich professionalisiert und ausgeweitet – auch auf Staatsanwaltschaften und Gerichte. Im vorliegenden Band kommen wichtige Vertreter der theoretischen Fundierung und Weiterentwicklung des Feldes ebenso zu Wort wie die führenden Stimmen der Praxis auf Seiten des Journalismus, der Staatsanwaltschaften bzw. Gerichte und der Beratung. Damit liefert das Buch die erste umfassende Darstellung des Status quo der Litigation-PR im deutschen Sprachraum. Englischsprachige Abstracts und ein Stichwortverzeichnis machen den Band auch als Nachschlagewerk nutzbar. Quelle: amazon /Litigation-PR: Alles was Recht ist /Lars Rademacher/Alexander Schmitt-Geiger
Mir scheint, als wurde auch hier der Name Kachelmann als Zugpferd für den Verkauf genommen und damit, ja auch damit man Schwarzer als Geleitwortschöpferin animieren konnte, für die Jörg Kachelmann schlimmer ist als für einen Stier ein rotes Tuch. Selbst wenn Lars Rademacher schreibt, solche Bücher seien kein ökonomischer Erfolg - jetzt wird es wohl einer sein. Der Litigation-PR sei Dank! Denn diese kann nicht nur von Anwälten vor, während und nach einem Prozess betrieben werden. Das können auch jene, denen ein Urteil nicht gefällt, vor, während und nach einer gerichtlichen Auseinandersetzung : Und die sitzen- unter anderen – bei BUNTE, BILD, FOCUS, EMMA…