Wer nicht überzeugen kann, sollte wenigstens Verwirrung stiften.
Deutsches Sprichwort
So gesehen, kann der nachfolgendene Kommentar bewertet werden!
Henning Marten, Story House Productions:
“Es ist unglaublich, wie Justiz, Anwälte, Presse und die sogenannte Öffentlichkeit mit diesem Fall umgesprungen sind – ihn für die unterschiedlichsten Zwecke instrumentalisiert haben. Und mittendrin Claudia D., die einen Stein zurück warf und eine Lawine auslöste.”
1) Justiz /Polizei
Claudia D. hatte von der Justiz, beginnend bei der Schwetzinger Connection (Lapsit &.Co.) jede erdenkliche Hilfe. Man hat ihr jede vorstellbare Unterstützung bis hin zur Vorankündigung, wann man den zu ihr käme, um den Laptop zu holen, gewährt. Sie wurde scheinbar ständig an der Hand geführt, und sie war für Lapsit &.Co. auch das Sprungbrett zu Beförderungen.
Professor Köhnken sagt dazu: Die Kripobeamtinnen, die seinerzeit als erste die Anzeige der Frau aufnahmen und ihr glaubten, hätten nicht wörtlich protokolliert. Sie hätten auch nur oberflächlich gefragt, anstatt akribisch nachzuhaken. Ja, sie seien regelrecht “froh gewesen, nicht nachbohren zu müssen”.
Die Spurensicherung war so angelegt, dass sie nur dass untersuchten, was für die Angaben der Frau sprachen. Erinnern wir an die Couch, die erst 6 Wochen nach der Anzeige beamtshandelt wurde . Nicht wahr? Was kann man in dieser langen Zeit alles anfangen. Von der Decke, unter der man nackt gesessen haben soll, war nie die Rede u.s.w.
Die Aussage des Polizisten:” …wir haben den Fall wie ein Tötungsdelikt bearbeitet” klingt da schon nach einer schlechten Satire!
Die Aussagen der Polizisten waren anfangs direkte Vorverurteilungen! Als man sie dann ein zweites Mal aufbot, litten sie unisono an Gedächtnisverlust. (Nachzulesen hier am Blog, aufgezeichnet von Maschera, Biggi Meier und anderen Prozessbesuchern, weniges auch in der Presse durch die Damen Rückert und Friedrichsen)
Der Name von Claudia D. wurde immer geheim gehalten!
Vergessen wir auch nicht, dass es die Polizei war, die von Viola S. beauftragt wurde, ihr die Namen und Adressen – ihr noch nicht bekannter – Freundinnen zu übermitteln. (Wie das ablief, könnte man in den Akten, vielleicht sogar im Urteil nachlesen.)
Jörg Kachelmann dagegen wurde vom Tag seiner Verhaftung an wie ein Schwerverbrecher behandelt.
Man erinnere sich an das Verhaftungsevent (auch hier nachzulesen), für das sich die Polizei später gegenseitig auf die Schultern klopfte und an den Schwetzinger Polizisten, der seine Tochter mitnahm, um ihr eine Promiverhaftung vorzuführen.
Die Statements des Reto Schüssler, zu dieser Zeit Vorstandschef der JVA Mannheim!
Die Weitergabe der Häftlingsnummer und des Fotos durch die Polizei!
Die Veröffentlichung, nicht nur durch die Pressemitteilung, wer den der verhaftete Moderator ist! (Die Bild hat sich ja gerühmt, die besten Kontakte zur Polizei zu haben!)
Und… man wollte die Geschehnisse um den Haftprüfungstermin Jörg Kachelmann in die Schuhe schieben. Wenn man aber Hans-Jörg Zumsteins Film aufmerksam gesehen hat, dann haben die Beamten nur nach Anweisung der Presse den Wagen wieder aus der Einfahrt geschoben, damit jene diese Fotos machen konnten.
2) Staatsanwaltschaft
Claudia D. bekam Narrenfreiheit von der Staatsanwaltschaft, auch noch, als sie bereits nachweislich mehrfach bei ihren Aussagen gelogen hatte. Gerade Lars Torben Oltrogge fand die Lügen nicht so schlimm.
Als sie bei der vierten Einvernahme, Ende April, wieder einmal in das von ihr zur Theaterreife stilisierte Tränenvergießen und Zittern verfiel, brach man, obwohl sie gerade wieder Märchen erzählt hatte, die Vernehmung ab, und sie wurde nie mehr weiterbefragt.
Einige Tage später erhob Oltrogge Anklage.
Nie wurde untersucht, ob die Ausführung der angeblichen Vergewaltigung überhaupt so abgelaufen sein konnte, wie die Frau das angab. Am 9.2.2010, so erfuhr man später, hatte die Staatsanwaltschaft sogar noch Zweifel an diesen Aussagen und liess den Angeschuldigten abfliegen. Erst später hat man sich dann umorientiert, als Lars Torben Oltrogge wohl die Möglichkeit sahsah, dass ein Promiverfahren einen Karrieresprung bedeuten könnte. Und so liess man die Vernichtungsmaschinerie anlaufen.
Wie schreibt D. im Tagebuch:“ Man würde sie über alle Schritte Jörg Kachelmanns unterrichten. “
Erinnern wir uns an die Unmengen von Pressekonferenzen, die der inzwischen beförderte Staatsanwalt Andreas Grossman gab, wo er – wider besseres Wissen- die Frau als glaubhaft bezeichnete!
Ermittlungen gegen die Frau wurden nur auf Druck der Verteidigung und das auch nur mit höhnischen Kommentaren vorgenommen (Beispiel: Laptop).
Staatsanwalt Oltrogge hat sich bis zuletzt geweigert, eine Untersuchung der Claudia D. durch Gutachter vornehmen zu lassen. Er stützte sich auf das 46-Seiten-Traktat des behandelnden Arztes Seidler. Erst als es gar nicht mehr ging, beauftragte er Prof. Greuel.
Dieses Gutachten wartete er aber gar nicht mehr ab, als er vorab dessen Inhalt erfuhr, der ihm so gar nicht gefiel! Als es öffentlich wurde, dass seine Haupt- und Lieblingszeugin nicht blütenweiss ist.
Staatsanwalt Lars Torben Oltrogge vergass sich sogar soweit, einem der führenden Wissenschaftler Deutschlands Käuflichkeit und Manipulation zu unterstellen.
Die Staatsanwaltschaft nahm sogar die hirnverbrannte Anschuldigung der Claudia D. ernst, als sie meinte, Jörg Kachelmann könnte eine Waffe ins Gericht schmuggeln und man ihn deswegen durchsuchen sollte!
Jörg Kachelmann hatte gegenüber der Mannheimer Staatsanwalt keine Chance:
Obengenannter Andreas Grossman sagte schon früh, dass mit einer Verurteilung zu rechnen ist!
Er war es auch, der das Messer als Tatwaffe bezeichnete, obwohl zu dieser Zeit schon feststand, dass es als solche ausschied!
Die Staatsanwaltschaft nahm die Untersuchungen und ihren Auftrag, auch zugunsten eines Beschuldigten zu ermitteln, zu keiner Zeit ernst. Sie hatten ihren „Täter“ und damit war Schluss.
Staatsanwalt Oltrogge reiste durch die Lande, um Ex-Freundinnen, die eigentlich gar nicht aussagen wollten, dazu zu überreden, in einem Fall sogar dazu zu zwingen (Berlin und Lüneburg, Zürich) .
Staatsanwalt Gattner telefonierte mit der Schweizerin, und wenige Tage später konnte man sein Telefonat im Focus lesen. Und das, als der Prozess schon lief, und gerade in dem Moment, als RA Johann Schwenn die Verteidigung übernommen hatte.
Die unsägliche Reise nach Zürich, die man erzwang, sollte von Seiten der Staatsanwaltschaft und wieder einmal mit unlauteren Mitteln, die Schuld Jörg Kachelmanns untermauern.
Die Staatsanwaltschaft bot Zeuginnen auf, die mit der angeklagten Tat nichts zu tun hatten, die am 9.2.2010 nicht dabei waren und so zur Aufklärung absolut nichts beitragen konnten. Sie sollten nur ein möglichst schlechtes Bild auf das Privatleben – das aber nichts mit der Anklage zu tun hatte- werfen und Jörg Kachelmann als potenziellen „Vergewaltiger“ abstempeln! Nach dem Motto:“ Kein Blümchensex, also trauen wir ihm alles zu!“
Staatsanwalt Lars Torben Oltrogge hat jedem, der über ihn selbst berichtet, mit „Massnahmen“ gedroht. Er aber hat in jeder Verhandlungspause die ihm zugeneigten Journalisten um sich versammelt, um seine Statements abzugeben. Statements, bei denen es ausschliesslich darum ging, die Schuld Jörg Kachelmanns zu dokumentieren.
Die teilweise Veröffentlichung von Akteninterna dürfte wohl auch zu Lasten der Staatsanwaltschaft gehen, auch wenn sie das immer abgestritten hat. Aber wer anders sollte Interesse daran haben, den Angeschuldigten möglichst mies darzustellen, wenn nicht die Staatsanwaltschaft.
3)Richter/Gericht
Claudia D. hatte von Seiten der 5.Strafkammer zu Mannheim jede, aber auch schon jede Unterstützung, die man als Anzeigeerstatterin bekommen kann.
Ein Befangenheitsantrag gegen Richter Seidling- trotz der direkten Nähe zur Anzeigenerstatterin und deren Familie – wurde abgeschmettert.
«Ich kenne weder den Vater noch das Opfer. Es gibt keine Nähe zwischen uns.»
In diesem Augenblick krähte in der Ferne ganz sicher ein Hahn….
Richter Seidling sprach im Vorfeld des Prozesses über Claudia D. sogar als von einem „Opfer“!
Keiner seiner Kollegen hat sich daran gestossen und ihn für befangen erklärt.
Man zog die Aussagen der „Selbstanbieterinnen“ vor– die zum Teil bereits ihre Geschichten der Bunten, aber auch RTL oder SZ verkauft hatten – , um der Öffentlichkeit, den Schöffen und der Presse mit deren Auftreten ein möglichst schlechtes Bild von Jörg Kachelmann zeichnen zu können. Was sie dann tatsächlich ausgesagt haben, durfte man nicht erfahren. Tatsache aber ist, dass mindestens im Fall der Anja L.( Verena C.) bekannt wurde, dass sie bei der Polizei gelogen hatte! Aber, das war dem Gericht egal….
„Keine der Zeuginnen wird von Vergewaltigungsszenen berichten, es geht um die Schilderungen sadomasochistischer Liebesspiele“, so Seidling.
Das Gericht zog die Aussagen der Eltern vor, damit der Vater öffentlich bekannt geben durfte, er sei Schöffe gewesen und darum über jeden Zweifel erhaben. Oder wie sonst sollte das gemeint sein? Ausserdem, nur wenige Eltern würden ihre Kinder anschwärzen, auch wenn sie später erfahren müssen, von der eigenen Tochter belogen worden zu sein.
Und dieses Gericht zog auch die ermittelnden Polizisten aus Schwetzingen vor, damit jeder sehen konnte, wie sehr diese doch von den „wahrheitsgemässen“ Aussagen der Claudia D. überzeugt waren. Da war aber schon bekannt, dass sie mehrfach gelogen hatte!
Claudia D. brauchte ihre Aussagen erst machen, als andere schon„beschuldigt” hatten. Vergessen wir nicht, dass RA Franz während der ganzen Zeit dabei sass und sicher seiner Pflicht nachkam, die Mandantin über den Ablauf der Hauptverhandlung zu informieren, auch über Zeugenaussagen anderer. So hatte sie jede Möglichkeit, sich auf ihre Aussage vorzubereiten, Widersprüche zu vermeiden, Lücken zu schließen – und notfalls, wie bereits bei den Einvernahmen geschehen, eben auch zu lügen.
Alles was die Verteidigung in Bezug auf die Anzeigenerstatterin vorbrachte, wurde vom Gericht entweder abgeschmettert oder verwässert. Man war, gerade durch Richter Seidling immer bemüht, der Staatsanwaltschaft in die Hände zu spielen! ( Reise in die Schweiz, Einvernahme der Staatsanwälte etc. )
Claudia D. bekam die denkbar beste Behandlung, und das Gericht hat sie selbst im Urteil noch geschützt!
Da nützt es auch nicht, wenn Richter Joachim Bock – Monate später – sagt: „Warum lügt sie so schlecht? Das treibt mich um, seit ich die Akten gelesen habe“!
Jörg Kachelmann jedoch wurde bereits vom Haftrichter als unglaubwürdiger Täter hingestellt.
Grossmann nach dem Vorführungsevent: „Wir schätzen die Aussagen der Frau als glaubhaft ein.“ Es bestehe ein dringender Tatverdacht.
Haftrichter Siegfried Reemen wird dann vor Gericht aussagen: «Seine Schilderung zum Ablauf des Abends war mir nicht einleuchtend. Ich ging davon aus, dass jemand, der einen einer solchen Straftat bezichtigt, wahrheitsgemässe Angaben macht. Es gab Bilder von den Verletzungen der Frau. Ich habe es ausgeschlossen, dass sich jemand diese Verletzungen selbst zufügt», so der Richter weiter. Es sei für ihn nicht einleuchtend gewesen, dass eine Frau erst freiwillig den Geschlechtsverkehr ausführt und dann eine Trennung bespricht.
Ein paar Wochen später wird sich herausstellen, dass die Schwetzingerin sehr wohl lügen konnte. Aber durch Reemens- sehr voreingenommene – Einschätzung wird Jörg Kachelmann 132 Tage Untersuchungshaft über sich ergehen lassen müssen!
Die 5. Strafkammer hat alles, aber auch wirklich alles unternommen, um Jörg Kachelmann verurteilen zu können. Man hat aus dem Prozess überwiegend eine Geheimverhandlung gemacht. Vieles wurde von der Verteidigung angesprochen und aufgezeigt. Das Gericht hat diese Anträge fast immer abgeschmettert oder gar nicht erst zur Kenntnis genommen.
Beispiel: Angebliches Telefonat des OLG-Richters mit Anwalt Franz und Therapeut Seidler, in dem Jörg Kachelmann als gefährlicher Täter bezeichnet worden sein soll, die Duzfreundschaft mit einem ermittelnden Beamten! Selbst die Vorwürfe, dass Zeuginnen ihre Aussagen bereits im Vorfeld an die Presse verkauft hatten, wurden vom Gericht als “nicht wirklich schlimm” angesehen.
Nun diese Liste ist ellenlang. ( Siehe auch Teil 50)
Selbst das mündliche Urteil – die komplette schriftliche Ausführung soll unter keinen Umständen an die Öffentlichkeit gelangen – hat Richter Seidling benützt, um zu dokumentieren, wie schwer es ihn fällt, einen Unschuldigen nicht zu verurteilen. Sein Rundumschlag ist eine juristische Katastrophe.
Die einzigen Richter, die gesehen haben, dass hier etwas schiefläuft, waren die vom OLG Karlsruhe:
“Die Nebenklägerin, bei der Bestrafungs- und Falschbelastungsmotive nicht ausgeschlossen werden könnten, habe zudem bei der Anzeigeerstattung und im weiteren Verlauf des Ermittlungsverfahrens zu Teilen der verfahrensgegenständlichen Vorgeschichte und des für die Beurteilung des Kerngeschehens (dem Vergewaltigungsvorwurf) bedeutsamen Randgeschehens zunächst unzutreffende Angaben gemacht. Hinsichtlich der Verletzungen der Nebenklägerin könne derzeit aufgrund der bisher durchgeführten Untersuchungen und Begutachtungen neben einer Fremdbeibringung auch eine Selbstbeibringung nicht ausgeschlossen werden.”
Mehr konnten sie wohl nicht tun!
4) Anwälte
Claudia D. hat den von der Polizistin empfohlenen Anwalt des Weissen Rings, Dr. Thomas Franz genommen. Ihre eigene Entscheidung ! Vermutlich auch deshalb, weil der Weisse Ring jeden – auch wenn er lügt – grundsätzlich als „Opfer“ ansieht und weil es sie nichts gekostet hat.
Dr. Franz hat doch alles gemacht, um sie als „Opfer“ zu präsentieren. Er war es, der schon frühzeitig zum Fernsehen (Kerner) rannte, um dort seine Ansichten dem Publikum einzuhämmern.
Franz hat auch- zumindest in der Anfangszeit der Causa Kachelmann – immer wieder Interviews mit Vorverurteilungen gegeben.
Dabei musste er schon von den Vernehmungen her wissen, wie oft seine Mandantin bei ihren Aussagen gelogen hat. Schliesslich war er dabei!
Er ist auch in die Schweiz mitgereist, wohl, um seiner Mandantin über diesen Flop berichten zu können.
Der Anwalt des möglichen Vergewaltigungsopfers, Thomas Franz, sagte vor Verhandlungsbeginn: «Vielleicht schätzt der Angeklagte seine Situation realistischer ein. als sie seine Verteidiger bisher darstellten, zumindest gegenüber der Öffentlichkeit. « Das war einer seiner letzten öffentlichen Aussagen anlässlich des Verteidigerwechsels von Jörg Kachelmann.
Sein Plädoyer allerdings zeigte keine grossen Geistesblitze. (hier am Blog nachzulesen)
Er sagte: Frau D. habe sich seit ihrer Kindheit vorgenommen, ihre Probleme stets selbst zu lösen.(was im völligen Gegensatz zum Greuel-Gutachte steht). Dies sei ihr auch immer gut gelungen. Am 09.02.2010 habe sie gemerkt: sie kann nicht mehr! Jetzt habe sie sich Hilfe geholt.
Im Übrigen schliesse er sich der Staatsanwaltschaft an.
Ja, sie hat sich Hilfe geholt und von Polizei, Staatsanwaltschaft, Weissen Ring und Gericht auch im Übermaß bekommen.
Trotzdem, und das schreibt die Welt am 22.5.2011, hat das mutmaßliche Opfer nicht nur die Staatsanwaltschaft angelogen , sondern die Polizei, ihren eigenen Anwalt, ihre Eltern und ihren Psychotherapeuten gleich mit.
Was Wunder, wenn er sich mit diesem Plädoyer und dem Schulterschluss mit der Staatsanwaltschaft nicht durchsetzte.
Seinen Lohn hat er dann mit einem Tobsuchtsanfall der Claudia D. und den angeblichen Beschimpfungen: „Sie feige Sau!“ erhalten
Und sie setzt noch einen drauf:“ „Ich rechne damit, dass JK und seine Anwälte alles tun werden, um mich weiter zu quälen und zu terrorisieren. Bis sie mich irgendwann komplett vernichtet und besiegt haben.“ (Bunte)
Jörg Kachelmann allerdings hat sich die besten Anwälte gesichert. Ob das die Crew um Dr. Birkenstock, oder später Rechtsanwalt Johann Schwenn war oder – nicht zu vergessen – die geniale Pflichtverteidigern Andrea Combé sowie Prof. Dr. Höcker
Er wusste vermutlich, ohne diese Anwälte würde er in nur wenigen Tage (wie ja auch anfangs geplant 6.9-27.10. 2010 mit 15 Verhandlungstagen) als Unschuldiger wohl verurteilt werden.
Der Verteidiger hat die Pflicht, den Beschuldigten wirkungsvoll zu verteidigen. Er hat dabei eine autonome Funktion und ist keineswegs ein beamteter oder abhängiger Zuträger des Staates. Seine Parteilichkeit zugunsten des Angeschuldigten ist stets und strikte zu wahren. Der Verteidiger hat von sich aus das Nötige zur Verteidigung vorzukehren. Er hat sich bei der Hauptverhandlung auch mit den wesentlichen Punkten der Anklage auseinanderzusetzen. Der Verteidiger untersteht dem Mandanten nicht in Form einer Weisungsgebundenheit. Er kann sich nicht nur auf die Aussagen des Mandanten verlassen, sondern muss sich selber um eine wirkungsvolle, genügende Verteidigung bekümmern.
Dieser Pflicht sind die Anwälte Jörg Kachelmann im vollen Umfang nachgekommen. Nicht mehr und nicht weniger!
Dank der Anzeigenerstatterin, ihrer Lügen, die sie bis heute aufrecht erhält: „Man hat versucht, mich mit gezielten Hetzkampagnen zugrunde zu richten und in den Selbstmord zu treiben.“ hat er einen hohen finanziellen Schaden erlitten, von dem er sich wohl nicht so rasch erholen kann.
Doch Frau RA Andrea Combé hat es Claudia D. attestiert.
“Wenn ein Beschuldigter derart Lügen erfände, sie aufrechterhielte und mit so großer Umsicht vorginge”, erklärte sie in ihrem Schlussplädoyer, “spräche man von ‘hoher krimineller Energie’.”
5)Medien
Claudia D. wurde behandelt, als wäre sie das Gold von Fort Knox. Ihr Name wurde geheim gehalten, mal war sie Simone W. oder Petra D. Jedes Bild wurde verpixelt. Sogar die Polizei beaufsichtigte ihren Wohnort….
Sie wurde zum „Opfer“ deklariert, allen voran von der Bildzeitung, der Bunten und natürlich Alice Schwarzer.
Zeitung boten Leumundszeugen, wie den Schwetzinger Oberbürgermeister oder Wirte aus Schwetzingen auf. Die Medien bekamen, von wem auch immer, die Namen von Frauen, die zum Teil schon lange kein Verhältnis mit J.K. hatten, um Claudia D. bei ihrer Beweisführung er sei ein „Monster“, zu unterstützen; die Luusmeitli-Kampagne z.B. in der Bildzeitung.
Focus, Stern und Bunte durften in den Akten kramen und nicht nur Tatortfotos, sondern auch Tagebuchauszüge, sowie angebliche Verletzungsbilder zu veröffentlichen.
Die SZ mit dem schrecklichen Beitrag: “Wer hat Angst vor Jörg Kachelmann!”
Oder die dpa-Mitarbeiterin, die hingebungsvoll an den Lippen von Lars Torben Oltrogge hin um später Prozessbesucher- die sich nicht ihrer Meinung „Hängt Jörg Kachelmann „ anschlossen – zu verleumden!
Alles für die Anzeigenerstatterin war die Maxime, der Leitgedanke der Leitartikler….
Jörg Kachelmann konnte sich ja nicht wehren. Er wurde in Haft gehalten, während die Staatsanwaltschaft noch diese Parolen – mit immer mehr Kommentaren – von PRESSE/Funk und Fernsehen, unterstützten.
Jörg Kachelmann, aber nicht nur er, sondern seine ganze Familie, wurde in den Dreck gezogen unter der Federführung der Bunten, die hohe Summen für Sensationsberichte von Frauen bezahlten, die sogar logen, nur um einige Tausend Euros zu kassieren. Eine Bunte, die sich nicht einmal scheute, falsche Scheidungsurteile abzudrucken, nur um ihre Sensationsberichte zu bestücken! Die vor Kinder-Fotos nicht Halt machten, um einem Menschen zu schaden!
Und Alice Schwarzer, die ihn offen als Vergewaltiger bezichtigte“ Auch nette Männer vergewaltigen!“ und die Jörg Kachelmann mit ihren BILD-Beiträgen den meisten Schaden zufügte. Sicher, andere Gazetten und TV-Magazine hatten ebenfalls grossen Anteil an der Demontage eines Unschuldigen , aber Schwarzer war und ist bis heute die Schlimmste – “Ich bin stolz auf meine Kommentare zu Jörg Kachelmann!”
Jörg Kachelmann wurde zum ungeschützen Freiwild der Presse!
Hier sind wieder einzig und alleine die Damen Rückert und Friedrichsen zu erwähnen, die sich nicht in das Hurra-Geschrei “Jörg Kachelmann –schuldig!” einbinden liessen, sondern Ungereimtheiten und Unsinniges in ihren Berichten aufdeckten!
6) *sogenannte*Öffentlichkeit.
Zu diesen Worten hätte ich gerne eine Definition…
Aber wenn Herrn Marten die Öffentlichkeit bzw. das Volk meint, in dessen Namen das Urteil gesprochen wurde, dann muss ich ihm zustimmen. Es ist schändlich, wie man mit diesen umgesprungen ist!
Richter Seidling war ein Feind der Öffentlichkeit. Er wollte eigentlich einen Geheimprozess führen, und das ist ihm nicht gelungen. Also hat er die “sogenannte Öffentlichkeit” ausgeschlossen, wo immer es ging.
Selbst jetzt noch soll das Urteil in seiner ganzen Länge und Ausführung nicht an die „sogenannte Öffentlichkeit„, unters Volk kommen. Selbst jetzt, da die Anzeigeerstatterin die Persönlichkeitsrechte ( und wohl auch das Urteil) meistbietend verkauft hat. Da müssten er und seine Co-Richter eigentlich vor Wut im Quadrat springen…
Rechtsanwalt Stefan Scherer hat es ja in seinem Beitrag vom 31.10.2011 auf das Beste beschrieben. Dem ist nichts hinzuzufügen!
Wir klammern uns an die Lüge von der Macht der Wahrheit und wollen die Wahrheit von der Macht der Lüge nicht einsehen.
(Henryk Broder)
Wenn man das alles berücksichtigt, dann stellt sich doch die Frage, warum die Filmemacher Rindlisbacher und Marten ausgerechnet die „Persönlichkeitsrechte“ einer Frau gekauft haben, die jede erdenkliche Unterstützung von Seiten der Justiz, des Gerichtes, der Medien erhalten hat. Sie kann und konnte sich zu keiner Zeit beschweren!
Wenn sie allerdings angenommen hat, die 5.Strafkammer würde auch noch die Gesetze verbiegen, dann war sie wirklich schlecht beraten; sei es von ihrem Anwalt oder der Staatsanwaltschaft!
Ja, natürlich ist es unglaublich, wie man mit diesem Fall umgesprungen ist, das stimmt! Aber nicht zu Ungunsten der Persönlichkeitsrechtsverkäuferin , sondern ausschliesslich zum Nachteil von Jörg Kachelmann!
All das, weil Claudia D. – eine Person, die selbst heute noch versucht, dem Ex-Geliebten zu schaden – das Ende eines rein sexuellen Verhältnisses nicht ertragen kann.
Und diese Rachegelüste werden schon wieder vergoldet? Müsste nicht jede Angabe der Frau auf die Goldwaage gelegt werden? Sie ist doch gar nicht mehr vertrauenswürdig, von wahrheitsliebend gar nicht erst zu sprechen.
Selbst die Bunte hat sich von ihren Angaben doch distanziert, und das will etwas heissen.
Seit dem 9.Februar 2010 wirft also die Schwetzingerin mit Steinen, sei es mit der Anschuldigung, die mit dem Freispruch des Beschuldigten endete, sei es mit ihrem unsäglichen Bunte-Interview.Obwohl ihr bereits untersagt wurde, sich weiterhin als”Opfer” zu bezeichnen, wirft sie nun den nächsten Stein und verkauft weiter! Angeblich ihre Persönlichkeitsrechte, aber in Wahrheit die von Jörg Kachelmann…
Denn, was soll wirklich verfilmt werden, wenn nicht die Geschichten der Claudia D. die selbst vom OLG, aber auch von der 5.Strafkammer in Zweifel gezogen wurden! Ein Drehbuch nach Claudia D. kann nur wieder zu einer Story gesammelter Unwahrheiten verkommen! Und DAS ist unglaublich!
Wenn jemand sagen darf, es sei unglaublich, wie mit diesem Fall umgesprungen wurde, dann einzig und allein Jörg Kachelmann!
Nur: Er hat so viel Persönlichkeit, dass er sich nicht an Hinz oder Kunz – noch dazu für ein billiges Sensationsfilmchen – verkaufen würde! Da müssten schon erstrangige Angebote von erstrangigen Produzenten kommen, die für Qualität bürgen, ehe er eine solche Möglichkeit überhaupt in Erwägung ziehen würde.

Ich bin ein „Fän“ von RA Scherer, das gebe ich unumwunden zu.
Ich bin aber auch ein „Fän“ von den Serien Lewis(GB) und Boston Legal (USA) – trotzdem weiss ich natürlich, dass es in deutschen Polizei-Amtsstuben, Staatsanwaltschaften oder Gerichten nicht so zugeht, wie in Filmen. Ich glaube, das macht eigentlich keiner von uns, die wir hier schreiben. Hoffe ich wenigstens.
Die Unschuldsvermutung, das unbekannte Wesen oder Was ist eigentlich eine „Rechtsdrohung“? Veröffentlicht am 16. Dezember 2011
) aber es ist anstrengend für den Leser.
http://stscherer.wordpress.com/2011/12/16/die-unschuldsvermutung-das-unbekannte-wesen-oder-was-ist-eigentlich-eine-rechtsdrohung/#comments
…..habe ich sehr aufmerksam durchgelesen. Mehrmals, denn Juristen haben die Angewohnheit, Endlossätze zu bilden. Mir gefällt das, ich mache es auch (Ja, ja Ottilie ich weiss
Hm, Grammatik, Rechtschreibung ein Dauerthema – anselm hat immer die Ansicht vertreten, dass ein Blog auch, oder gerade wegen seiner Stilistik, der einwandfreien „deutschen Sprache“ und ähnlichem beachtet wird. Er hat natürlich in gewissem Sinne recht, trotzdem finde ich, dass man auch grosszügig sein muss.
Wir bekommen alle unser Fett weg.
Wir, die juristisch „Ungebildeten“, die wir bei Wikipedia Jura studiert und bei Google promoviert haben. Pfui Spinne, dass wir uns auch nur ansatzweise einmischen, bei dem, was uns die Götter- diesmal in der schwarzen Robe – so vorsetzen (vorsetzten).
Ich habe so etwas Ähnliches schon vor Monaten einmal gelesen – in der Presse! Als den Prozessbesuchern, den Bloggern vorgeworfen wurde, man wäre zu einfach gestrickt und hätte dadurch überhaupt kein Berechtigung, sich irgendwie zu äussern. Solche Pauschalverurteilungen sind mir ein Gräuel – und eines ist sicher, jeder von uns „Unbedarften in juristischen Fragen“ könnte morgen Schöffe sein! Natürlich nicht so ein As wie Vater D., der dies mit starker Stimme vor Gericht hinausschmetterte, aber immerhin. Und damit mitbeteiligt an der Rechtsfindung (oder heisst das jetzt Rechtfindung?).
Natürlich sind wir nicht alle – wie war das noch? (…)sie sind auch Fachwesen für Medizin, Psychologie, Psychotherapie und Familienberatung, aber auch in kirchlichen Fragen ungeheuer bewandert und haben natürlich eine dezidierte Meinung zu Alles und Jedem – einschliesslich pointierte Auffassungen zu Ausländerfragen – und sie lesen alle Bücher immer „in der Originalsprache“.(…) umfassend(studiert)„bewandert“. Wer kann das schon von sich sagen, aber uns deshalb eine “eigene Meinung” abzusprechen, ist schon etwas “hochmütig”.
Und jedem zu unterstellen, Bild-Blick-Bunte-Emma-Abonnenten/DSDS-Konsumenten zu sein, ist natürlich ein wenig giftig und überzogen.
Warum also wird auf uns jetzt herunter gespuckt? Werden alle Blogger-Forumer-Beitragschreiber unter den Generalverdacht der Unwissenheit, der fehlenden Bildung gestellt? Husch, Husch alle zurück ins Körbchen, die nicht summa cum laude … oder so?
Dann bitte schicke man dorthin auch die Journaille…….
Verletzte Eitelkeit von Kommentatoren/INNEN , die sich monatelang bemühten, der Welt juristische Spitzfindigkeiten zu erklären und im Endeffekt nur Häme und Spott ernteten? War es doch die falsche Plattform, wohin gewandert wurde. Nur weil der Ruf VIVA COLONIA zu wenig laut war
Wenn ich mich recht erinnere, hat doch der verehrte Herr RA Scherer auch auf einer Website geschrieben, die durchaus nicht nur von Juristen( ganz und gar nicht!) frequentiert wurde, die letztendlich geschlossen wurde
Wie dem auch sei, selbst wenn uns der Mag. jur. oder ähnliches fehlt, im Grossen und Ganzen können wir mit unserem Blog zufrieden sein.
Denn die schändliche Urteilsbegründung des Herrn Seidling haben wir doch ebenso gesehen(und teilweise gehört, sofern Seidling gerade mal verständlich gesprochen hat!), die daraus resultierende Folgen für J.K. immer wieder festgestellt.
Wir, das unmündige BürgerINNENtum! Welches nur Kraut und Rüben oder Brimborium verzapft?
Tja, die Jahresabrechnungen werden uns nicht nur von den diversen TV-Stationen vorgesetzt
Also hoffen wir natürlich noch auf viele Beiträge von RA Scherer, nicht nur zur Causa Kachelmann – auch andere Themen sind amüsant geschrieben: http://stscherer.wordpress.com/2011/09/12/moge-er-noch-ein-paar-schone-jahre-haben/
Ein schöner Tag, an dem Frau Neeser mir recht gibt! Es ist aber wirklich Tatsache: falsche Schreibweise oder offensichtliche Unfähigkeit, Hochdeutsch zu schreiben, ist eine Behinderung in jeder Hinsicht und wird von der Umwelt auch so wahrgenommen. Anders geht es eben nicht. Mit dem Fachwissen sieht es anders aus, da braucht man sich auch nicht zu schämen, wir leben ja in einer spezialisierten Gesellschaft. Und Juristen sind immer beleidigt, wenn man widerspricht; sie wollen demütig gefragt werden. Sie haben ja die Rolle übernommen, die früher die Kirche gespielt hat. Das muß man wissen und berücksichtigen. Sie haben jetzt die Macht, zu binden und zu lösen und auch Sakramente zu spenden. Ich war mal mit einer Jurastudentin befreundet und mußte daher 2 juristische Hausarbeiten schreiben: habe einen Einblick bekommen in diese Hohlwelt.
@anselm
Juristen sind ja nicht nur im Strafrecht, sondern auch zivilrechtlich in vielen anderen Bereichen tätig.
Bei den deutschen Sozialverbänden sind z.B. viele Volljuristen hauptamtlich tätig, die in einem begrenzten Umfang Rechtsberatung und auch Rechtsvertretung, z.B. bei Sozialgerichten, durchführen dürfen. Hier geht es oft um Rentenanträge oder Schwerbehindertenangelegenheiten
Ob die juristische Beratung hier für die Betroffenen immer das Beste herausholt, darf ich aus eigener Erfahrung durchaus bezweifeln.
Oft sind Tipps von Mitpatienten (z.B. in der Reha) besser als jeder juristischer Rat.
Wer lesen und schreiben kann (das können nicht nur Juristen!), sollte vielleicht erstmal selber seinen Antrag bei der zuständigen Behörde stellen. Bei Widersprüchen oder auch in der ersten Klageinstanz beim Sozialgericht braucht man auch noch nicht zwingend einen Schwarzkittel.
@anselm
Dies war eine Reaktion auf das Elsen-Forum, in welchem jetzt die Ali’s, etc. das Wort schwingen. Habe es an gewissen Passagen, die sich auf den Chat-Verkehr bezogen, erkannt.
Trotzdem hat Paul schon recht (heute, 9.25 Uhr). Für den Juristen wie für den Kleriker sind Nichtstudierte die Unzugehörigen, keine richtigen Menschen, sondern eben Laien, Pöbelvolk, auf einer niedrigeren Stufe stehend, unfähig, lege artis zu denken. Immerhin braucht man sie, weil sie die Kundschaft darstellen und weil sie den Pool bilden, aus dem der Nachwuchs kommt. So verhält sich die Welt für diese Oberschicht, und zwar schon seit den Zeiten der Römer.
@ Anselm
Ich hätte nicht gedacht, dass Sie so recht haben.
Ein Blick in den von Venja angegebenen Link hat mich aber überzeugt:
Ausserdem sagt Schellnhuber, er diskutiert nicht mit uns Laien, wir sind unter seinem Niveau. Er benutzt folgenden Vergleich und ich zitiere seine Worte: “Yehudi Menuhin ist auch nie mit Heino im Musikantenstadel aufgetreten.”
Unter Anwendung dieses Beispieles möchte ich allerdings behaupten, dass man das, was Juristen gelegentlich zustande bringen, im Ergebnis nur eine Kakophonie nennen kann.
@anselm
Diese hehren Ziele sind sicher aller Ehren wert. Man sollte aber sein Lebensglück nicht davon abhängig machen, ob alle Beistriche irgendwo exakt eingestellt wurden. Die Realität hat uns längst überholt. Im Privatbereich halten Korrekturprogramme kaum was sie versprechen, in prof. Bereichen sterben die Korrektoren aus und die Arbeit verbliebener Lektoren wird aus Kostengründen durch den Schlussredakteur erledigt. Dessen “Vorlieben” tragen dann zur “Bildung” der Leserschaft bei. Irgendwann schleicht sich dessen Lesart ein und man glaubt wirklich an Schokolarde oder Atzwentzkrantzkertzen.
Sportschlagzeilen möchte ich nur nebenbei einmal erwähnt haben.
Nach Jahren an der “Remington” und ihren Nachfolgerinnen kehrte ich zum Federhalter zurück – e s w a r grausam! Ähnlich ergeht es einem, zumal der etlichen Änderungen- oder auch Nichtänderungen wegen- in der Grammatik; wie es selbst am Willkommensgruß im Mannheimer LG zu sehen war. Die Art und Weise, die Fraktur nach der ndR. zu handhaben, ist ebenso seltsam (was, bitte, tun Ligaturen?).
Am Schluß bliebe noch das weite Feld der Sprachpanscherei- je nach Landsmannschaft, Themen- oder Fremdsprachenvorlieben der Mediengestalter. Um Gänsehaut zu bekommen erinnere ich mich “gern” an einen TV-Beitrag aus der “Südschiene” mit dem etwaigen Wortlaut: “So sind sie an Weihnachten dagesessen und…(hatten fertig?)”.
Ich bin vor einiger Zeit bereits zu der Überzeugung gelangt, daß ich in meinem Alter kaum noch Gelegenheit haben werde irgend etwas zu ändern. Wozu auch, mein Blutdruck ist mir wichtiger. Daher halte ich es, bezgl. der Deutschen Sprache, eher mit Mark Twain:
“Falls sie so bleibt, wie sie ist, sollte sie sanft und ehrerbietig zu den toten Sprachen gestellt werden, denn nur die Toten haben genügend Zeit, sie zu lernen”.
Lieber Paul, da muß ich aber widersprechen. Ich habe eben den Band “Bürgerlichkeit als Lebensform” von Joachim Fest gelesen: da kann man Deutsch lernen, wenn man sich nicht mehr sicher ist! Auch Martin Walser z.B. schreibt einwandfrei. Und selbst an der Charlotte Roche ist in diesem Punkt nichts auszusetzen. Verwilderung findet man in den Medien, im Fernsehen können sie nicht einmal die Namen richtig aussprechen (außer den amerikanischen). Aber dieses Medienmilieu ist ja nicht repräsentativ. Also, bis zur toten Sprache hat Deutsch noch einen weiten Weg.
Ich gebe zu, zwischen renomierten Buchverlagen und dem allgemeinen Pressemüll bestehen erhebliche Unterschiede, auch qualitative. Allerdings ändert das nichts (mehr) an der eigenen Auffassung, wenn man der Tretmühle entkommen ist, nie wieder die “allseits beliebten” Bewerbungen zu schreiben braucht und einem die Welt auch sonst egal sein kann. Wie es Frau Neeser schreibt: “Ich bin ich- so einfach ist das”.
Lediglich wenn sich eine Wortmeldung zu Sache lohnt, wie in unserem Fall, dann sollte man eben noch einmal. Für mehr bleibt ohnehin kaum Zeit. Die Prioritäten ändern sich im Laufe des Lebens. Irgendwann und unerwartet schlägt die Realität hart zu und pfeift auf alle Erklärungen.
Wer den Quijote geben mag soll es tun.
Also, ich gebe immer noch den Don Quichote. Aufgeben wäre feige und schändlich. Übrigens – bekanntlich fürchte ich mich vor Frau Neeser und hüte mich meist, ihr zu widersprechen – aber mit diesem Motto gehe ich nicht einig. Ich bin nicht stolz darauf, zu sein, wie ich gerade bin, sondern ständig bestrebt, mich zu verbessern, weiterzuentwickeln und mehr zu lernen. Das ist denn auch nicht immer einfach, aber ich glaube, dazu sind war da.
@Anselm
Es wird niemand dieser löblichen Einstellung ernsthaft widersprechen.
Man sollte jedoch jedem Menschen das Recht auf Setzung eigener Prioritäten zugestehen.
Wie es der Große Preuße sagte: “Jeder soll nach seiner Façon selig werden”.
Dazu gehört es aber auch, den Anderen ihre Auffassung zu lassen-
nicht mehr und nicht weniger.
Mein Google-Studium erstreckt sich neben Wikipedia auch – und immer wieder gerne – auf die Seite von RA Scherer. Da der Mensch ein lernfähiges Wesen ist (oder wenigstens sein sollte), bin ich natürlich für jeden Hinweis von Fachleuten dankbar, auch und besonders für Hinweise aus Elze.
Aber ich denke, dass auch Nicht-Juristen und Nicht-Seeleute gut erkennen konnten, dass bei den Mannheimern im „Fall Kachelmann“ von Beginn an der Kurs nicht stimmte.
Also an dieser Stelle wieder einmal mein Dank an dei Blogbetreiberin REN.
im Netz werden die ulkigsten Auffassungen vertreten, die man nur als Vortäuschung von
Rechtskenntnissen (allerdings in Form eines untauglichen Versuchs) bezeichnen kann: da wird dem freigesprochenen Herrn Kachelmann vorgehalten, daß er noch kein Klageerzwingungsverfahren durchgeführt habe – Sie wissen, wo’s steht. Da weiß jemand nicht, was einem Klageerzwingungsverfahren alles vorausgehen muß: ein Ermittlungsverfahren, das mit einer Einstellung endet. Eine Beschwerde gegen diesen Bescheid zur Generalstaatsanwaltschaft, die zurückgewiesen wird. Erst dann kann ein Klageerzwingungsverfahren zum OLG stattfinden.
>>Der Inhalt( Klageerzwingungsverfahren) stammt von den Gagas, da H.Kachelmann das ihrer Meinung nach noch nicht in die Wegegeleitet hat , was von Frau Wolff klargestellt wird. Das ” im Netz” hat sie allgemein gehalten, es zielt aber in die Richtung von den Gagas
…………………………………………………………………
Nö, habe ich nicht behauptet – ich meinte nur, dass in diesem Dingensbeschluss (Haftaufhebung wegen kein dringendem Tatverdacht – dafür aber hinreichender -) doch eine Anklage folgen müsste – scheint mir unmündige Bürgerin irgendwie logisch, auch wenn ich das ganze bürokratische Brimborium, dass sicherlich seine Notwenigkeit hat (damit meine ich das juristische schriftliche Zwischengeplänkel, das zwischen der Haftentlassung mit hinreichendem Tatverdacht bis zur Erhebung der Anklage) nicht studiert habe. Auch nicht chinesische Porzellanmalerei – «
>>Das stammt von Fa……, von den Elsen.
>>Es geht in dem von RA Scherer beschriebenen um G……….., A–, A……… G……… den Aktivierten, NICHT Sie wurden angegriffen, liebe Frau Neeser.
Sie und viele Andere stehen auf der Seite von H. Kachelmann und möchten Gerechtigkeit und Recht, unter anderem möchten das wahrscheinlich auch Ra Scherer und Frau Wolff
Wenn der Zusammenhalt von all denen die hinter H.Kachelmann stehen da ist, können diese Hetzer/innen von den Aktivierten nichts anrichten, sie werden ins Leere laufen.
Sie haben gute Arbeit hier geleistet und viel Zeit und Mühe investiert, darauf können Sie Stolz sein.
Ich lese wohl zu wenig auf anderen Seiten @ Raina
Ich bitte Sie, die Korrekturen zu entschuldigen, aber es ist besser so…
Ja, WIR haben guten Arbeit geleistet, das stimmt. Festzuhalten ist: Ohne die Mithilfe aller die hier schreiben, geschrieben haben und vielleicht noch weiter schreiben werden, wäre es niemals möglich gewesen!
Stolz wäre überheblich, aber es kommt schon Freude auf.
Trotzdem möchte ich etwas festhalten.
1) Ich mag es gar nicht wenn jemand auf Grund seiner Rechtschreibung angegriffen wird. Mein liebe Ottilie und auch anselm haben genug graue Haare ob meines eigenwilligen Schreibstils oder der willkürlichen Kommaregelung, bekommen. Grosszügig wie ich bin, sehe ich das nicht so eng, vor allem weil ich nicht weiss, was hinter Fehlern solcher Art steckt. Herkunft? Rechtschreibschwäche – die selbst Hochintelligente treffen kann? Oder was auch immer. Ich will da keinen verurteilen. Denn eines ist sicher, wie viele Produkte der Journalisten haben wir in der Causa Kachelmann gelesen, die ebenso “haarsträubend” waren und immer noch sind.
Und – wieder ich: auf meiner Tastatur befindet sich das komische Ding nicht, deshalb immer zwei ss – also ist dieser dauernde “Rechtschreibfehler” gar keiner
2) Natürlich ist das Engagement von RA Stefan Scherer in Bezug auf Jörg Kachelmann und dem im Nirwana der Tresore von Mannheim verschwundene Geheimurteil einzigartig. Das steht ausser Frage. Ich sagte ja, dass ich jeden seiner Artikel mit Begeisterung lese.
Nur dieser kryptische Rundumschlag, den wohl nur Eingeweihte verstehen können und der Schriftverkehr zwischen ihm und Frau Wolff ist bestimmt für beide vergnüglich, für Aussenstehende aber weniger. Weil es uns alle- die wir uns nicht dem Studium der Jurisprudenz hingegeben haben –den gesunden Menschenverstand abspricht. Allen – und nicht nur den Sockenpuppen und Trollen einzelner Websites…
Zitat: Aber Jura kann irgendwie jeder, selbst Journalisten, die sich ab und an einmal in eine Hauptverhandlung setzen… Zitat Ende
Ach, möge doch die Gruppe der Intelligenz den Katzentischlern des Internets die fehlende Vernunft und Argumentation bis in die Unendlichkeit verzeihen. Seid grosszügig und denkt an das Lukas-Evangelium(Kapitel 23): “Pater dimitte illis non enim sciunt quid faciunt”
Ich wünsche Ihnen Frau Neeser alles,alles Gute
@ Rita
Genauso ist es, aber ich trage meinen grauen Kopf nichtsdestotrotz selbstbewusst durch diese Welt!
Allerdings hast Du mich dazu verführt, doch mal wieder einen Blick in dieses Heuschrecken-Reservat zu werfen.
Und nun stehen diese meine grauen Haare auch noch zu Berge, denn was durfte ich dort von einem seit Monaten in allen möglichen Kachelmann-Blogs wildernden Aschwa-Verschnitt lesen?
a l i Heute um 12:05
Mich interessiert Kachelmann nicht und ich beschuldige ihn nicht der Tat!
Und das erwarte ich ZU RECHT auch andersrum, denn es hat KEINE WAHRHEITSFINDUNG gegeben.
Da frage ich mich ich mich bei dem ersten Satz zunächst, wie einstmals der Herr Richter Bock in Bezug auf Frl. Dinkel fragte: „Warum lügt sie so schlecht?“
Und als nächstes frage ich mich, wie umfangreich wohl das Oeuvre dieses, mich immer mehr an einen Wolpertinger erinnernden Wesens, dass seit Monaten in allen möglichen Blogs gegen Kachelmann geifert, geworden wäre, wenn es denn interessiert an Kachelmann gewesen wäre?
Ja, und der zweite Satz ist natürlich echt und unverfälscht GaGa und zwar in jeder Hinsicht, wobei aber grundlegende Fragen offenbleiben:
Wenn Ali das(?) ZU RECHT erwartet, was würde sie dann zu UNRECHT erwarten?
Und wenn sie das(?) außerdem ausdrücklich und mit RECHT andersrum erwartet, hieße das dann: „Mich interessiert Kachelmann, und ich beschuldige ihn der Tat?“
….denn es hat KEINE WAHRHEITSFINDUNG gegeben.
Hä?
Naja, man wird doch wohl mal fragen dürfen?
Diese hinreißenden zwei Sätze erinnern mich jedenfalls an die schönen Zeiten im EMMA-Blog, wo man vor Lachen über die dort täglich neu zu findenden schrägen und in grauenvollem Deutsch vorgebrachten Pseudo-Weisheiten nicht in den Schlaf kam.
Unübertroffen ist aber die Schlußbemerkung der begnadeten Bloggerin Ali, nämlich:
BÄHHHHHHHHHH!
Und wenn ich es recht bedenke, Rita, Deine gelegentlichen Bandwurmsätze und Deine nach dem Gießkannen-Prinzip verteilten Komma’s sind im Vergleich dazu nun wirklich nicht der Rede wert!
Und außerdem, meine ersten grauen Haare hatte ich schon mit 16 !
Meinte er nicht eine bestimmte Gruppe von Bloggern ? Über die wir uns auch alle aufgeregt haben ? Sorry, aber wir haben das so und nicht als Angriff auf sämtliche Blogger verstanden.
Einspruch Eurer Ehren Rita.
Es liest sich aber schon sehr wie ein Rundumschlag gegen alle des Denkens Unfähigen- weil Nichtjuristen.
Vielleicht kämen manche Berufsgruppen allein auf einer einsamen Insel zu der Erkenntnis, daß alle nur ein Teil des Systems sind, das ohne den “denkunfähigen Rest”, auf den man gern mißbilligend hinunter schaut, seine existenzielle Basis verlieren würde.
Manchmal habe ich das Gefühl, die Journaille ist unbelehrbar.
Es ist eine Tatsache, dass die Ladies von dpa sowieso eine Kaste für sich sind …. Das haben wir beim Kachelmannprozess persönlich erfahren müssen. Also nicht Neues, aber wieder muss der Name Kachelmann für einen Artikel herhalten:
Unter Kachelmann News bekommt man heute bei Google die Schlagzeile:
Blick in die Seele von Mördern und Vergewaltigern
???? Da wird man als Leser doch aufmerksam, wer den Blick in die Seele von diesem Personenkreis hat und vor allem, was das mit Jörg Kachelmann zu tun haben könnte. Denn schliesslich liegt im Fall Kachelmann ein rechtskräftiger Freispruch vor!
Weiter geht es dann so:
Hans-Ludwig Kröber ist Dauergast in deutschen Gefängnissen. Erst spricht er mit Mördern über Fußball oder mit Sexualstraftätern übers Fernsehprogramm – dann über ihre Taten. Seine Gutachten haben Gewicht vor Gericht, ob im Fall Stephanie oder im Kachelmann-Prozess.
Ach ja? Marion van der Kraats erweckt den Eindruck, als ob Professor Kröber den „Sexualstraftäter” J.K. im Gefängnis besucht hätte zwecks Unterhaltung über das Fernsehprogramm!
Nächster Absatz:
Hans-Ludwig Kröber, 60, redet oft mit Vergewaltigern, Terroristen und Mördern. Sobald ein interessanter Fall in den Medien auftaucht, hofft Kröber auf einen Anruf. Er ist Deutschlands wohl bekanntester Kriminalpsychiater. In den vergangenen Jahrzehnten hat er bei vielen spektakulären Prozessen ausgesagt, so auch beim Kachelmann-Prozess.
Und wieder -Jörg Kachelmann im Zusammenhang mit Mördern, Terroristen und Vergewaltigern… ist dieser Eindruck gewollt? Macht es Spass, solche Sätze von sich zu geben?
Endlich – im nächsten Absatz klärt sie dann auf, was Prof. H.L. Kröbers tatsächliche Aufgabe in der Causa Kachelmann war, nämlich die Falschbeschuldigerin und Antragstellerin Claudia D. zu begutachten. Was er mit Bravour getan hat!
Schade, dass sich der Spiegel, der mit Gisela Friedrichsen eine der wenigen kompetenten Journalisten in Mannheim hatte, sich jetzt solcher „Mätzchen“ bedient um im Google Ranking einen Bestplatz zu bekommen.
http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,804043,00.html
@Rita
dpa (Deutsche Presse Agentur) darf nicht mit dapd verwechselt werden.
Von der dpa wurde ja mal ein Mitarbeiter in Mannheim festgenommen!
Liebe Rita,
mein Eindruck von diesem Artikel ist ein ganz anderer:
Spiegel:
“Hans-Ludwig Kröber, 60, redet oft mit Vergewaltigern, Terroristen und Mördern. Sobald ein interessanter Fall in den Medien auftaucht, hofft Kröber auf einen Anruf. Er ist Deutschlands wohl bekanntester Kriminalpsychiater. In den vergangenen Jahrzehnten hat er bei vielen spektakulären Prozessen ausgesagt, so auch beim Kachelmann-Prozess.
In dem Verfahren vor dem Landgericht Mannheim hatte Kröber nicht den angeklagten TV-Moderator Jörg Kachelmann zu begutachten, sondern die Nebenklägerin – das angebliche Opfer des freigesprochenen Schweizers. Kröber sorgte für Aufsehen, als er vor Gericht die Expertise des Heidelberger Traumatologie-Professors Günter Seidler in Frage stellte. Seidler hatte die Erinnerungslücken der Frau mit ihrer Todesangst und einer Traumatisierung erklärt – eine These ohne wissenschaftliche Grundlage, sagte Kröber. Im vergangenen Mai sprachen die Richter Kachelmann vom Vorwurf der Vergewaltigung frei.”
Hans-Ludwig Kröber redet meist oder oft mit TÄTERN (ich habe auch andere Berichte von ihm und seiner Crew gelesen), Kröber hat nicht JK begutachtet, sondern CSD, die damalige Nebenklägerin und jetzige mutmassliche Falschanschuldigerin.
Ich glaube, er hat das sehr gut (auch für Laien ) erklären können, dass man Erinnerungslücken nicht mit einer Traumatisierung auffüllen kann. Und ganz besonders hevorzuheben, dass Seidlers Thesen einer wissenschaftlichen Grundlage entbehren.
Auf jeden Fall
Kröber redet meistens mit Tätern, und das hat er auch m.E. in diesem Mannheimer Fall gemacht. Nämlich mit der mutmasslichen Falschanschuldigerin.
Deswegen ist da auch nicht so viel falsch an dem Artikel. Spiegel muss mit den wenigen Artikeln, die diese zum Fall Kachelmann veröffentlicht haben, neben den Millionen sinnlosen Presseartikel auch mal mit einem fundierten Beitrag zu Kröbers Arbeit Kasse machen.
Übrigens habe ich hier einen Artikel in Bild der Wissenschaft Ausgabe 9/2011:
Der Artikel ist nicht online bzw. ist durch Bezahlung verfügbar, ich schreibe nur ein paar Sätze zu diesem Artikel:
Prof. Markowitsch ist bekanntlich Hirnforscher und war auch zugegen im JK-Prozess
Überschrift:
“Bei Straftätern ist das Gehirn verändert”
Hirnforscher und Juristen streiten sich über Verantwortung und Schuld des Menschen. Sieht der Wissenschaftler im Hirnscanner mehr, als der Richter durchschaut?
BdW: Herr Prof. Markowitsch: Sie haben die Glaubwürdigkeit der Nebenklägerin beim Kachelmann-Prozess begutachtet. Hätten Sie gerne das Gehirn der Frau im Hirnscanner untersucht?
H.J.Markowitsch: Ja, aus rein wissenschaftlichem Interesse. Denn wir hatten eine Vermutung, welche Hirnareale bei bestimmten Fragen stärker aktiv wären. Vorsichtig interpretiert, wäre die Hirnbildung in diesem Fall eine Hilfe gewesen.
BdW: Sie haben bereits im Jahr 2000 per Kernspintomograph das Gehirn von Menschen beim Lügen beobachtet. Wie genau können Hirnforscher mittlerweile erkennen, ob jemand die Wahrheit sagt?
H.J. Markowitsch: Verschiedene Kennwerte zeigen, ob eine Person wahrscheinlich lügt. Zum Beispiel ist das Gehirn beim Lügen immer stärker aktiv. Auch sind ganz bestimmte Hirnregionen beteiligt, die bei reinen Wahrheitsaussagen nicht involviert sind. Daher hat man mindestens schwache Indizien. Trotzdem gibt es noch relativ viel Kritik.
…………………………….
…………………………….
Sonst wurde zum Fall Kachelmann nicht weiter berichtet:
Ich wollte mit diesem Beitrag (für mich tendeziell) nur aufzeigen, dass auch andere Wissenschaftler, (siehe auch diesen Sprachwissenschaftler(Drommler?)), sich mit der Causa Kachelmann auseinandersetzen!
Aber ja, Max, das steht Ihnen doch wirklich frei , einen anderen Eindruck zu haben. Und Prof. Kröber ist ja auch ein As. Das bestreite ich gar nicht und ich habe es in meine Beitrag auch geschrieben!
Sein Anzug war zwar knitterig und etwas “schlampert” – aber er hat den besseren Eindruck gemacht als der geschniegelte Staatsanwaltsliebling Mattern!
Zudem schaut er auch noch gut aus
NUR – und um nichts anderes geht es mir bei diesem Spiegelartikel – wäre nicht XX-Mal im Zusammenhang mit schweren Straftaten der Name Jörg Kachelmanns verwendet worden, kein Mensch hätte sich dafür interessiert! Das ist DAS, was ich einfach widerlich finde! Aber Sie müssen da nicht meiner Meinung sein, warum auch!
fragt mich halt wenn ihr was braucht
der von MaxMäuerle65 erwähnte Artikel ist im Netz zu finden: http://www.bild-der-wissenschaft.de/bdw/bdwlive/heftarchiv/index2.php?object_id=32722392
Danke Black Hole für die Info. Im Oktober war er noch nicht online.
Jetzt kann ich in Zukunft, zwar zeitversetzt online lesen.
Zitat Spiegel: “In dem Verfahren vor dem Landgericht Mannheim hatte Kröber nicht den angeklagten TV-Moderator Jörg Kachelmann zu begutachten, sondern die Nebenklägerin – das angebliche Opfer des freigesprochenen Schweizers. Kröber sorgte für Aufsehen, als er vor Gericht die Expertise des Heidelberger Traumatologie-Professors Günter Seidler in Frage stellte. Seidler hatte die Erinnerungslücken der Frau mit ihrer Todesangst und einer Traumatisierung erklärt – eine These ohne wissenschaftliche Grundlage, sagte Kröber. Im vergangenen Mai sprachen die Richter Kachelmann vom Vorwurf der Vergewaltigung frei.”
Was das “fishing for attention” mit dem Namen JKs grundsätzlich betrifft, gebe ich Ihnen absolut recht; es widert mich auch immer wieder an, aber gerade bei diesem Artikel kommt bei mir eher eine “richtige”, sprich realistische Botschaft an, denn hier wird von einem “angeblichen” Vergewaltigungsopfer gesprochen. Wer von den großkalibrigen Printmedien hat das zuvor schon in dieser Deutlichkeit geschrieben?
Zitat:
Und Agatha Christie meinte: “Ich habe Journalisten nie gemocht. Ich habe sie alle in meinen Büchern sterben lassen.”
http://www.boerse.bz/boerse/videoboerse/dokumentationen/360545-udo-ulfkotte-so-luegen-journalisten-2010-hq-dvdrip-ac3-xvid.html
Hach!
Was für ein schöner Wunschtraum – wie recht! die Agatha Christie doch daran getan hatte !
Selbstverständlich geht´s da um IMMER um Geld – und daß die wenigsten Journalisten eine, IHRE ehrliche Haut zu Markte tragen, nur logisch.
Was wäre wohl, wenn alle Bezahl-Journalisten von Heute auf Morgen aussterben würden?
Dreht sich die Welt dann nicht mehr weiter? Wohl kaum.
Deren subtiles Interpretationsgeschreibe brauchts ja eh´ nicht mehr – im heutigen Zeitalter des I-Net, YouTube, Twitters und sonstigen Life!!! oder Just-in-time-Greuel-Liefermöglichkeiten sieht doch jeder Zuschauer Alles SELBST ganz genau.
Also weine ich den wollbrettmayigen immer-zu-Ihren-Diensten!-Ma´m und den diversen No-Name-Stiefelleck..ähm Knechtlen und Steigbügelhaltern keine Träne nach, wenn dieser hehre Berufsstand der Schmierlinge demnächst (hoffentlich bald!) ausstirbt.
Die paar wenigen, wirklich “echten” Berichterstatter, die die Berufsbezeichnung *Journalist* auch mit einer wahren persönlichen Authentizität ausfüllen, sind hier ausdrücklich nicht gemeint.
Skorpion
Zum Thema “Männer sind alle Verbrecher” und “Frauen die besseren Menschen” hier ein Fall, der mich im Moment sprachlos macht:
http://www.derwesten.de/politik/schul-direktorin-soll-schueler-jahrelang-gequaelt-haben-id6170768.html
Und das nicht im Iran oder Afghanistan sondern ca. 30 km von unserem Wohnort weg.
@ Fritz
Genauso ist es, von wegen „Frauen sind bessere Menschen“:
Doch die Frauen sind keine Opfer patriarchaler Selbstherrlichkeit, hereingelegt und ausgebeutet von polygamen männlichen Strandschönheiten. Sie sind romantisch verbrämte Lusttäterinnen, die sich holen, was sie brauchen – ein bisschen Erotik von gut aussehenden Männern.
http://www.taz.de/Weiblicher-Sextourismus/!83853/
Vielleicht findet man unter diesen Touristinnen eines Tages auch einige der uns bekannten Luusmeitlis wieder, dann aber als etwas überreife Damen auf der Suche nach Erotik von gut aussehenden Männern!
Mein Mitleid mit diesen Frauen hält sich jedenfalls in Grenzen!
@Otttilie
Ein guter Bekannter von mir, zitiert, vielleicht etwas aus dem Zusammenhang gerissen immer wieder aus dem “Lied von der Glocke” von Friedrich Schiller, wenn wir uns über aktuelle Themen unterhalten:
…..”Da werden Weiber zu Hyänen
Und treiben mit Entsetzen Scherz;
Noch zuckend, mit des Panthers Zähnen,
Zerreissen sie des Feindes Herz.”……
OSTA Gattner hat ja nachweislich in der Öffentlichkeit wider beseres Wissen eine falsche Aussage gmeacht (DNA am “Tatmesser”) Schon lange wundere ich mich, daß dies anscheinend folgenlos geblieben ist. Erfüllt das nicht den Tatbestand der Verleumdung oder evt. auch andere Straftatbestände?
Keine Dienstaufsichtsbeschwerde möglich?
Diesbezüglich habe ich RA Scherer um Auskunft gebeten und seine Antwort verwundert mich:
Mein Blogeintrag:
Danke für Ihren Einsatz in dieser Sache Herr Scherer.
Ich fühle meine Interessen (als Teil des Volkes, in dessen Namen die Justiz arbeiten sollte) durch Sie vertreten. Bitte machen Sie weiter!
(…)
Ich bitte um Verständnis, dass ich Ihre weiteren Fragen gestrichen habe – ich möchte diese nicht hier öffentlich im Blog diskutieren. St. Scherer)
@Mark Merlin:
Ich kann RA Stefan Scherer durchaus verstehen, dass er gewisse Dinge nicht auf dem Blog diskutieren will.
Jeder „Blogbetreiber“ hat Verantwortung und muss sehr genau entscheiden, was veröffentlicht werden kann.
Und diese freie Entscheidung muss jedem Admin eines Blogs auch zugestanden werden. Das wird zwar als Zensur ausgelegt, aber damit kann man durchaus leben.
Sehen Sie, lieber Mark Merlin, nicht jeder Verantwortliche eines Blogs(Forums, Website) ist ein Masochist, der sich öffentlich im Chaos, hervorgerufen durch Trolle, suhlt.
Sicher werden auch rechtliche Belange Herr RA Scherer für die Nichtbeantwortung Ihrer Fragen bewogen haben.
Ich möchte verhindern, daß ein falscher Eindurck entsteht. Ich respektiere RA Scherer und akzeptiere seine Entscheidung. Es ging mir in keiner Weise darum, sein Verhalten zu kritisieren oder gar anzuprangern. Er wird sicherlich gute Gründe haben.
Die Äußerung, das DNA am angeblichen Tatmesser gefunden worden sei, war objektiv und offensichtlich falsch. Sie wurde gemacht wider besseres Wissen. Zumindest verantwortungslos.
Und das von einem hohen Beamten, einem vom Volok bezahlten öffentlichen Organ.
Eine Lüge, faktisch eine Falschbeschuldigung. Ich kann nicht fassen, das so etwas folgenlos bleibt.
Ich frage mich: ist dies ein so heißes Thema, daß selbst ein nicht obrigkeitshöriger klar denkendener professioneller Jurist Angst haben muß, sich die Finger zu verbrennen?
Wie kommt es, daß dieses Thema anscheinend aus allen Diskussionen herausgehalten wird und der Täter (darf man ihn so bezeichnen?) völlig ungeschoren bleibt?
Können Staatsnawälte sich denn alles erlauben?
Ich würde gerne Klarheit in diese obskure Angelegenheit bringen, deshalb habe ich den Beitrag in diesem Forum veröffentlicht.
Auf jeden Fall „verantwortungslos“ und meiner Meinung nach auch „wider besseres Wissen“.
Wann wurde diese Aussage von Sta Grossmann bekannt?
Spiegel-Online am 19.5.2010 14:50h:
„(…) Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat den populären Wetterexperten wegen des Verdachts auf Vergewaltigung angeklagt – DNA-Spuren und Verletzungen des angeblichen Opfers belasten ihn schwer. (…) Auch erste Erkenntnisse aus einem Gutachten zur Glaubwürdigkeit der 36-Jährigen sollen vorliegen. Laut Grossmann ist das von der Behörde veranlasste aussagepsychologische Gutachten zwar nichtendgültig fertig – eine “Kurzmitteilung” der Gutachterin lasse jedoch den Schluss zu, dass “derTatverdacht gegen Kachelmann nicht entkräftet wurde”.
Später stellte sich heraus, daß es weder den Nachweis der Kachelmann´schen DNA gab, noch im Glaubwürdigkeitsgutachten das stand, was Grossmann angekündigt hatte!
Warum also das Ganze?
Der 19.5.2010 war der Tag, an dem die Staatsanwaltschaft Anklage erhob. Dazu gibt es zwei wichtige Aspekte:
1. Es lief die Haftbeschwerde und die Erhebung der Anklage schaffte die Fakten, den Prozeß durchzuführen. Nach der Aufhebung des Haftbefehls durch das OLG Karlsruhe wegen des nicht mehr vorhandenen „dringenden Tatverdachts“ wäre der Erklärungsdruck hinsichtlich der Anklage für die Ankläger viel höher gewesen. So war es aber machbar!
2. Es gibt den Geschäftsverteilungsplan im Landgericht Mannheim, nach dem neue Strafverfahren nach dem Zeitpunkt der Anklageerhebung an bestimmte Kammern verteilt werden. Setzt man voraus, daß das Verfahren bei der 5.Kammer des Oftersheimer Sportfunktionärs und damit “Kollegen” das Vaters der Anzeigeerstatterin aus dem Nachbarort Seidling untergebracht werden sollte, war Eile geboten. Man hätte u.U. Monate warten müssen, bis er wieder an der Reihe gewesen wäre.
Also wurden flugs Behauptungen aufgestellt und an die Medien gegeben, die die Anklageerhebung plausibel wirken ließen. Daß diese nicht zutrafen, stellte sich erst im Verfahren heraus ( ,das es ohne diese Behauptungen möglicherweise gar nicht gegeben hätte!).
Die Staatsanwaltschaft war keineswegs neutral sondern „Partei“.
Dem kann ich mich nur anschließen und bestätigen, dass man als Blog-/Homepagebtereiber mitunter ein ganz schön dickes Fell haben muss! Unter dem Strich lohnt es sich aber meistens, wenn man sich für andere Menschen einsetzt, die das gerade nicht selbst können.
@Mark Merlin
Erfüllt das nicht den Tatbestand der Verleumdung oder evt. auch andere Straftatbestände?
Keine Dienstaufsichtsbeschwerde möglich?
Meiner Meinung nach gehen Deine Fragen eher in Richtung einer rechtlichen Beratung, von daher sind Anwälte eher sehr knauserig mit ihren Antworten.
@Mark Merlin
Diese falsche Aussage der STA hinsichtlich der DNA-am-Messer ist ein heikle Sache und RA Scherer kann dies mit Sicherheit ohne Akteneinsicht gar nicht beantworten. Vor allem, wenn Beweise dafür fehlen.
Ich hatte mir auch schon die gleichen Überlegungen gemacht wie Sie
Ihr Zitat:
“Schon lange wundere ich mich, daß dies anscheinend folgenlos geblieben ist. Erfüllt das nicht den Tatbestand der Verleumdung oder evt. auch andere Straftatbestände?”
Nach meinem persönlichen Empfinden und Rechtsgefühl erfüllt es diese Tatbestände!
Aber, wenn man die Gesetzestexte zu Rechtsbeugung ließt, stösst man schnell darauf, dass hier Vorsatz (Absicht) nachzuweisen ist. Und diese Beweisführung ist schwer!
Letztendlich hat die STA hinsichtlich (DNA am Tatmesser) die Möglichkeit mit fehlerhaften Kommunikationstransfer zu argumentieren!
@MarkMerlin,
die öffentliche Aussage zur angeblich vorhefundenen DNA am behaupteten “Tatmesser” (ohne Tat gibt es auch kein “Tatmesser”) kenne ich nur von Sta Grossman (mittlerweile befördert). Ob Herr Gattner das auch öffentlich behauptet hat, weiß ich nicht.
Gibt es eine Quellenangabe, die belegt, wo er das gesagt hat?
Ich habe mir noch einmal in youtube das Inerview mit STA Grossmann angeschaut
(ja, sorry nicht Gattner, sondern Grossmann, da hab ich wohl was durcheinander gebracht.)
Ob nun diese unwahre Behauptung von Grossmann oder Gattner stammt spielt keine Rolle, wohl aber, daß es eine öffentliche Aussage der Staatsanwaltschaft ist.
Die Namen von Staatsanwälten zu verwechseln ist sicherlich eine lässliche Sünde im Vergleich zu der Verwechslung von Opfer und Täter(in).
In meiner Erinnerung hat Grossmann in diesem Video ausdrücklich behauptet, daß JKs DNA am behaupteten “Tatmesser” nachgewiesen worden sei.
Eigentümlicherweise taucht dieser Satz jetzt im Video nicht mehr auf. Nachträglich herausgeschnitten? Oder hat mich meine Erinnerung geäuscht?
Ich scheine allerdings nicht der einzige zu sein, der Grossmann mit der DNA-Lüge in Verbindung bringt.
Z.B.
JK in Weltwoche http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2011-24/laecherlicher-wahnsinn-die-weltwoche-ausgabe-242011.html
“Wenn ein Staatsanwalt Grossmann in Deutschland wie in meinem Fall zu Beginn vor die Presse geht und behauptet: «Da sind DNA-Spuren von Kachelmann an der mutmasslichen Tatwaffe, und wir haben Blutspuren, die der Frau zugewiesen werden können”
Berliner Zeitung:
Die Staatsanwaltschaft stütze sich neben den Aussagen des mutmaßlichen Opfers auf die Ergebnisse kriminaltechnischer sowie rechtsmedizinischer Untersuchungen. Es wurden am Tat-Messer DNA- und Blutspuren der Frau sowie DNA-Spuren Kachelmanns gefunden
Http://www.bz-berlin.de/aktuell/deutschland/was-bedeutet-die-anklage-fuer-kachelmann-article849118.html
Jörg Kachelmann muss sich von Rapper nicht beleidigen lassen – Kool Savas zur Zahlung von 10.000 EUR Schmerzensgeld verurteilt.
http://www.hoecker.eu/mitteilungen/artikel.htm?id=213
Die nachhaltigen und mit System betriebenen Persönlichkeitsrechtsverletzungen wogen nach Ansicht des Landgerichts Berlin (Urt. v. 15.11.2011, Az: 27 O 393/11) so schwer, dass es Kool Savas zur Zahlung einer Geldentschädigung in Höhe von EUR 10.000,00 an Jörg Kachelmann verurteilte. Zudem muss Kool Savas eine Vertragsstrafe leisten und die vorgerichtlichen Rechtsanwaltskosten erstatten. Das Landgericht Berlin wies darauf hin, dass die beleidigenden Äußerungen nicht der verfassungsrechtlich geschützten Kunstfreiheit gemäß Art. 5 Abs. 3 S. 1 GG unterfielen und keine eigene freie schöpferische Leistung darstellten. Die Einschränkung seiner künstlerischen Leistung wiege allenfalls minimal. Bei der Bemessung der Geldentschädigung berücksichtigte das Landgericht Berlin vor allem die permanente vorsätzliche Herabwürdigung von Jörg Kachelmann.
Bedeutsame Feststellungen trifft das Landgericht hinsichtlich Einträgen in Internetforen, wonach zwischen einer – in Foren üblichen – lautmalerischen und der “korrekten” Schreibweise eines Wortes kein Unterschied besteht, so dass auch die abgewandelte Form von einer Unterlassungserklärung gedeckt sei. Zudem bestätigt das Landgericht, dass bei einer verspätet abgegebenen Unterlassungserklärung auch die entstandene Verfahrensgebühr zu erstatten ist, selbst wenn es nicht zu einem Gerichtsverfahren kommt.
So hatte ich das bereits vermutet: Dieser Mensch ist nicht in Ansätzen dazu begabt den angerichteten Schaden zu begreifen, geschweige die Folgen daraus möglichst gering zu halten. Dabei hat er noch, wie ich meine, Glück gehabt. Ihm wurde pro Zuschauer/ Zuhörer etwa ein Euro auferlegt.
Der OSTA Freudenberg wurde für die Online- Verbreitung ein nicht zu verhandelnder höherer Betrag für den Streitwert offeriert.
Zwar hat ein Streitwert unmittelbar nichts mit den von Savas zu zahlenden 10.000 Euros zu tun, es wurde aber festgestellt, daß die Verbreitung über Internet inzwischen einen weit höheren Stellenwert hat als es bisher angenommen wurde. Da das Urteil im Fall Freudenberg nahezu zeitgleich mit dem zu Savas gefällt wurde, könnte Savas demnach noch preiswert davongekommen sein.
Aber warten wir mal ab. Vielleicht zeigt er sich ja noch ein wenig störrisch.
http://stscherer.wordpress.com/2011/12/14/fall-kachelmann-und-die-justiz-in-mannheim-anklagen-ist-nicht-schwer-doch-veroffentlichen-um-so-mehr/
@ Ranja
Danke , für den Link.
Die Gerichtsbarkeit in Mannheim windet sich und windet sich,
und hofft, dass der Mantel der Zeit alles zudeckt, was dort
an Unglaublichkeiten passiert ist.
Gut, dass es Menschen wie Scherer gibt, und auch den Blog
von Frau Neeser, da sich nicht zurückgelehnt wird, nach
dem Motto :Neues Thema.
Die Mannheimer Verurteiler müssen zur Verantwortung gezogen
werden, und Farbe bekennen.
Es kann noch etwas dauern, bis endlich “Butter bei die Fische ”
kommt, aber wir haben Zeit, und sind weiterhin aufmerksame
Beobachter .
tsss….ich glaub´ mein Schwein pfeift … oder, wie mein Bruder zu sagen pflegt: HAMMERHART.
Ob da wohl ein heimatloser Alien vom Planet Media die Person assimiliert und zu einem Bakschisch-Borg gemacht hat?
Oder gibt´s tatsächlich doch! 2 Oskar Gättner, seines Zeichen eigentlich offizieller OBER-Staatsanwalt im besinnlichen Städtchen Mannheim?
Vielleicht auch nur ein leichter Anfall von Schizophrenie?
Möglich wäre auch noch ein frischer Ausbruch eines Creutzfeldt-Jakob-Virus. ..
Unglaublich….
Was steht da wohl in dem Urteil drin, daß mit aller Macht (da kommt noch mehr…..Macht ins Spiel) versucht wird, die Veröffentlichung zu verhindern?
Soll ich raten?
Abgesehen von der dumm-frechen Plumpheit der an der Initiierung einer auf tönernen Füßen, weil einfach nur auf hauchdünnen Lügen aufgebauten Anklage Beteiligten 3 angeblich dem Deutschen Rechtsstaat dienlichen schwarzbekittelten Personen, könnte, dürfte auch, bei genauem Lesen des Urteils, eine höchst kräftige Beteiligung der beiden Haupt-Medien-Besitzern zu erkennen sein.
Hat schon immer! gut geholfen.
DAS darf selbstverständlich auf KEINEN FALL ruchbar werden – Gottbewahre….ähm Geld bewahre. Uns vor allem Übel.
Mittlerweile muß ich leider auch davon ausgehen, daß schon im Anfangsstadium, also noch lange VOR Kachelmanns dramatisierter Verhaftung in F noch ganz andere Dinge, bzw. Klartext: Personen ihre dirty fingers zur Abservierung dieses Mannes (eine Baustelle) + Zerstörung Firma Meteomedia (andere Baustelle) + interne Übernahme Firma Meteomedia (noch eine Baustelle) drin gehabt hatten.
Bin ja gespannt, ob sie ….. sich eines Tages zu der alleseits beliebten Strategie bedienen werden, der ja stumpfsinnig vor sich hin dümpelnden, blöden Öffentlichkeit mal eben ein (im Hintergrund dafür gut! bezahltes!!) Bauernopfer zum Fraße vor die Füße hinzuwerfen.
Genau so, wie´s momentan fast täglich in der hohen Politik vorexerziert wird.
Und dann glauben diese machtgierigen und sehr! selbstherrlichen Medienheinis und Trinen tatsächlich, daß nach einer solchen “Abspeisung” wieder gnädige Ruhe um sie einkehrt, was dann auch gern schnellstmöglich mit einem netten Ablenkungsmanöver a la einer alles zudeckenden Papierflut des Vergessens veranstaltet wird,
Aufpimpen eines nächsten Skandälchens incl. einem gewaltig inszenierten Blätterorkan aller beider Haupt-Medienbesitzer beschleunigt so etwas ungemein.
So so.
Ich warte. Auf den nächsten Akt.
Skorpion
Zitat: Durch die umfangreiche Berichterstattung in den Medien und die Beachtung, die das Verfahren in der Offentlichkeit gefunden hat, bleiben auch bei einer Anonymisierung die handelnden Personen weitgehend bestimmbar und damit erkennbar. Eine über die Anonymisierung hinausgehende „Neutralisierung“ durch Entfernen aller entsprechenden Textpassagen würde im Ergebnis zu einer inhaltlich zusammenhanglosen Fassung des Urteils führen, der kein auf das Verfahren bezogener Informationszweck mehr zukommen konnte. Zitat Ende
Der Herr Oberstaatsanwalt Gattner hat aber scheinbar ganz vergessen, dass die von ihm so zu *schützenden* Personen
Viola S. Bunte
Katharina T. Bunte
Verena C. Bunte
sowie die 18 Frauen, Freundinnen wie Kolleginnen von Jörg Kachelmann bei der SZ http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/34561/
Anja S. Bunte und RTL
und natürlich CSD-die Falschbeschuldigerin alle aus eigenem, freien Willen zu den einschlägigen Gazetten gerannt sind, um dort ihre Geschichten,einschliesslich intimer Details, zu erzählen, und
dafür , sowie bei einigen ihre Konterfeis!! ansehnliche 4-6 stellige Summen kassiert haben!
Genauso, wie sie auch aus eigenem freien Willen das Bett mit ihrem späteren “Opfer” J.K. geteilt haben und dafür selbstverständlich Geschenke etc. nahmen.
Diese Frauen, die an der Demontage – sei es aus Rache, aus Dummheit, aus Geldgier oder Selbstüberschätzung ihrer Wichtigkeit – hohen Anteil hatten, jetzt als Schutzwürdige Objekte zu sehen, ist einfach nur lächerlich.
Ich glaube auch nicht, dass dies der Grund ist , warum sich die Verantwortlichen in Mannheim, also Gattner, Oltrogge, Wäggerle, Seidling, Bock und Bültmann so gegen die Veröffentlichung dieses Urteils stemmen. Ich bin eher der Meinung, dass sonst die unerträglich schlechten Ermittlungen, die Arroganz einer Staaatsanwaltschaft und andere relevante Fehler in diesem unsäglichen Prozess zutage kommen würden. Und das darf ja – nach dem Rundumschlag des Richters Seidling anlässlich der Urteilsverkündung – nicht passieren. Nein, die Herrschaften wollen endlich den unter den Teppich gekehrten Dreck für alle Zeiten dort belassen! Vieles wurde ja niemals öffentlich aufgeklärt: Telefonat des OLG -Richter,Gattners Telefonat im Focus betreffs Toini L. , die Briefe der Aschwa, wieweit die Freundschaft der Polizisten mit CSD ging und so weiter, und so weiter…
Herrn RA.Stefan Scherrer ein grosses Kompliment, dass er nicht locker lässt!
@ Rita
Und die Riege der Unbelehrbaren, egal ob Staatsanwältin oder Rechtsanwalt, macht weiter:
“Der Kachelmann-Prozess hinterlässt seine Spuren – zum Nachteil der Geschädigten”, poltert Franz Peter Basten, Rechtsanwalt des Opfers.
http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/mosel/aktuell/Heute-in-der-Mosel-Zeitung-Verurteilung-wegen-Koerperverletzung;art671,3000581
Eigentlich könnte doch Jörg Kachelmann den Herrn RA Basten mit dem gleichen Recht einen Dinkel-Rechtsanwalt titulieren, oder?
Das könnte man sicher so sehen. Zwar liegt es in der Natur von Vergleichen, daß sie hinken, aber wenn sie dann gar keine Füße haben…Einerseits wurde im Prozess in Mannheim Gewaltanwendung gegen das mm. Opfer ausgeschlossen und andererseits ist die Verwendung von K.O.-Tropfen dem angeblichen Opfer Gott sei Dank nicht eingefallen.
Es ist zu vermuten, daß auch künftig Anwälte über das Mannheimer Urteil jammern werden. Aber weshalb sollte der Grundsatz, eine Straftat muß bewiesen werden, im Sexualstrafrecht nicht gelten? Frauenbonus? Weil Frauen von Natur aus nicht lügen?
Ein ähnliches Rechtsverständnis gibt es wohl nur noch gegenüber Radfahrern. Selbst bei grob fahrlässigem Verhalten eines R. bekommt ein Fahrzeugführer, wenn es zu einem Unfall kommt, zumindest eine Mitschuld angelastet.
Meine Hochachtung für Herrn Scherer. Ich traue ihm inzwischen durchaus zu auch einen glatten Aal zu greifen. Auf gutes Gelingen!
In den Kommentaren zu seinem Text finde ich aber auch Hinweise über schon oft vermutete Verquickungen und die Funktion von Weisungsbindungen, die zwar nicht als solche fixiert ausgegeben werden, aber die Gegenseite doch sehr genau darüber informieren was gewünscht ist.
Die ganze Art und Weise des Verhaltens der Manheimer deutet darauf hin, daß es derzeit um Schadensbegrenzung geht- täuschen, trixen, tarnen, abtauchen- millitärisch eben.
„ (…) Deswegen bitte ich Sie nunmehr bis zum 31.12.2011 mir eine von Ihnen erstellte anonymisierte und neutralisierte Fassung zur Verfügung zu stellen. Ansonsten denke ich, dass ich Ihren telefonischen Hinweis, hochverehrter Herr OStA Gattner, aufgreife und hierüber eine Entscheidung der zuständigen Gerichte herbeiführen werde.“
http://stscherer.wordpress.com/2011/12/14/fall-kachelmann-und-die-justiz-in-mannheim-anklagen-ist-nicht-schwer-doch-veroffentlichen-um-so-mehr/
Meine Hochachtung, Herr Scherer!
Was hat Herr Gattner denn am Telefon gesagt? Klagen Sie doch, wenn sie wollen?
„(…) wurden in erheblichem Umfang Umstände erörtert, die den Kernbereich der Intim-und Privatsphäre betreffen und daher auch in weiten Teilen zum Ausschluss der Öffentlichkeit in der Hauptverhandlung führten. Dies bezieht sich nicht nur auf den Angeklagten und die Anzeigeerstatterin, sondern auch auf zahlreiche vernommene Zeugen. Durch die umfangreiche Berichterstattung in den Medien und die Beachtung, die das Verfahren in der Öffentlichkeit gefunden hat, bleiben auch bei einer Anonymisierung die handelnden Personen weitgehend bestimmbar und damit erkennbar. (…)
…vermag ich daher Ihrem Ersuchen in Anbetracht der Reichweite des Rechts der Betroffenen auf Wahrung ihrer schutzwürdigen Belange nicht zu entsprechen.“
http://stscherer.wordpress.com/2011/12/14/fall-kachelmann-und-die-justiz-in-mannheim-anklagen-ist-nicht-schwer-doch-veroffentlichen-um-so-mehr/
Zur Klarstellung: Hier geht es noch gar nicht um das Urteil vom 31.5.2011 im Mannheimer Hauptverfahren. Herr OSta Gattner spricht vom Beschluß des OLG Karlsruhe vom 29.7.2010, der zur Entlassung Jörg Kachelmanns aus der U-Haft führte und der Anfang vom Ende des Vernichtungsfeldzugs gegen ihn war. Ich sehe das als Vorabinformation auch zur Veröffentlichungsbereitschaft des Mannheimer Urteils. Der OLG-Beschluß kam ja alleine aufgrund der Aktenlage zu einer entlastenden Beurteilung, die in Richtung „Freispruch“ wies. Dafür benötigten die Mannheimer dann 44 Verhandlungstage mit einem Aufwand von Hunderttausenden von Euro.
Herr Gattner möchte vermeiden, daß einzelne Personen in der Begründung dieses Beschlusses erkannt werden können und Umstände aus deren Intim- und Privatsphäre bekannt werden.
WELCHE PERSONEN KÖNNTEN GEMEINT SEIN?
Es gibt einzelne Leumundszeuginnen, die anonym blieben und auch bleiben werden. Die können nicht gemeint sein!
Es gibt andere Leumundszeuginnen, die sich selbst auf die große Medienbühne begeben haben, für mehr oder weniger Geld Dinge Umstände aus ihrem eigenen Intim/Privatbereich aber in besonderem Maß Behauptungen aus dem Intimbereich des ehemals Beschuldigten verbreitet haben. Die können auch nicht gemeint sein.
Denn das sehr eigenartige System, mangels harter Fakten Herrn Kachelmann mittels Leumunds-Aussagen in Mißkredit zu bringen und vielleicht sogar zu verurteilen, geht auf die Anklagebehörde zurück. Wollen die gleichen Staatsanwälte dieses System jetzt auch noch zur Begründung weiterer Geheimhaltung zum Schutz ihrer eigenen Handlungsweise machen?
Eine der zentralen Fragen an das Urteil sind doch genau die Fragen nach dem äußerst weit gehenden Ausschluß der Öffentlichkeit und der Notwendigkeit bzw. Berechtigung der aufgebotenen Leumundszeuginnen, denen teilweise auch noch Rachemotive unterstellt werden können.
Es gibt die Anzeigeerstatterin, deren Behauptungen und nachgewiesenen Lügen nicht anonymisiert werden können aber auch nicht müssen, denn das Interesse an diesem Urteil besteht ja gerade in der Frage, wie das Gericht die aufgedeckten Lügen bewertet hat und wie es in diesem Licht mit den sonstigen Behauptungen umgegangen ist.
Es gibt die Aussagen der Gutachter. Hier wird es zum Teil hochinteressant, was das Öffentlichkeitsprinzip angeht. Es geht um die Frage, wie eine Koryphäe der deutschen Rechtsmedizin wegen angeblicher „Befangenheit“ abgelehnt wurde und ob diese Ablehnung nicht viel mehr ein Ausdruck der Befangenheit des Gerichts selbst war.
Es gibt einzig den ehemals Beklagten, der sich selbst über die Aussage beim Haftrichter hinaus nicht geäußert hat, bei dem ich ein berechtigtes Interesse sehen könnte, bisher unbekannte Behauptungen nicht jetzt noch an die Öffentlichkeit zu bringen. (Man könnte ihn ja fragen.) Aber gibt es solche überhaupt noch? Bisher hat sich Herr Gattner um den Schutz von Herrn Kachelmanns Intimsphäre nicht sonderlich verdient gemacht. Und wieder: Es stellt sich die Frage nach der Haltung des Gerichts beispielsweise zu den Veröffentlichungen beispielsweise der „Burda Meedia“ aus den Akten und der Haltung zu den daraus folgenden Anträgen der Verteidigung.
ICH WERDE DEN VERDACHT NICHT LOS, DASS DIE STAATSANWALTSCHAFT IHR EIGENES HANDELN IN DIESEM FALL GERNE ZUR INTIM- UND PRIVATSPHÄRE ERKLÄREN WÜRDE. DAS IST ES ABER DEFINITIV NICHT!
Ganz grundsätzlich bezweifle ich, daß eine Staatsanwaltschaft in Mannheim für die Veröffentlichung der Begründungen eines Oberlandesgerichts oder Landgerichts überhaupt zuständig sein soll. Eine Staatsanwaltschaft, die dann noch in einem solchen Maße als „Partei“ aufgetreten ist, wie die in Mannheim, wäre dann der berühmte „Bock als Gärtner“.
Das hat wiederum Herr Seidling so „eingetütet“.
Denn Sie wissen nicht was sie tun….
Es gibt Journalisten die ihr Handwerk verstehen, die Damen Rückert und Friedrichsen nur als Beispiel, und es gibt Schreiberlinge – jene der Bildzeitung und die Zeilenhonorarschindenden von dpa, auch nur als Beispiel.
Wir kennen sie – dank der Causa Kachelmann – ALLE!
Da wird geschmiert, verleumdet und erdichtet, ohne Rücksicht auf Verluste. Sie nehmen mit jedem Wort Gerichtsverhandlungen in Kauf, steht es einmal da, kauft oder liest es die pt. Leserschaft und der Verlag jubelt über klingelnde Kassen. Es ist für Springer &.Co. jeden Tag Weihnachten gewesen, solange der Prozess in Mannheim lief.
Auf dem Rücken von Jörg Kachelmann konnte und kann man Geld verdienen….
Oh,ja, auch heute noch – 7 Monate nach dem Freispruch und 3 Monate nachdem dieser rechtskräftig geworden ist.
Und bei Google kann jeder Schmierant mit dem Namen Kachelmann ganz oben im Ranking stehen. Auch wenn das, was man hingeschludert hat gar nicht stimmt. Wen kümmert‘s, die Gazette wird gekauft, im Internet wird es gelesen.
Auch heute wieder:
BRAKE, 13. Dezember 2011
Missbrauchsprozess Obergutachter soll Glaubwürdigkeit des mutmaßlichen Opfers prüfen
Das Gericht hat Prof. Dr. Max Steller eingeschaltet. Er war auch im Kachelmann-Prozess als Sachverständiger aufgetreten.
von Franz-Josef Höffmann
http://www.nwzonline.de/Region/Kreis/Wesermarsch/Brake/Artikel/2758479/Falsche-Anschuldigungen-gegen-Vater%3F.html
Professor Dr. Max Steller? Hm,im “sogenannten”Fall Jörg Kachelmann nie gehört!Steller war Gutachter beim Fall Andreas Türck!
Grosse Anfrage an Herr Höffmann:
1) Waren Sie jemals an Prozesstagen in Mannheim?
2) An welchem Tag hat genannter Professor ausgesagt?
3) In welcher Eigenschaft?
4) Von wem wurde genannter Professor engagiert? Verteidigung ,Staatsanwaltschaft oder Gericht?
5) War das ein geheimer Gutachter in dem überwiegend geheim gehaltenen Prozess?
6) Oder ist es einfach so, dass sie gar keine Ahnung haben, den Namen Kachelmann nur missbraucht haben um ihren Beitrag irgendwie unterzubringen? Weil mit dem Namen Türck kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist?
Wohl nur rasch den Artikel im Hamburger Abendblatt vom 26.3.2010 Der Fall Kachelmann überflogen, wo sich einige “Wissende” geäussert haben – die zu dieser Zeit schon – sofort alle von “Opfern” gesprochen haben, ohne zu wissen was sie tun!
http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1435471/Vergewaltigung-Darum-sind-die-Verfahren-so-schwierig.html
Die geistigen Vegetarier denken vor allem Kohl.
© Gerd W. Heyse
@ Rita
Ich verstehe Dich und Deinen Zorn gar nicht.
Ich bekomme jedenfalls beim Lesen des Elaborats von Herrn Höffmann geradezu nostalgische Gefühle.
Es erinnert mich nämlich in seinem Stil an die Ergüsse des christlichen Gotteskriegers Johannes Dingsbums unseligen Angedenkens.
Und dann heißt er auch noch Franz-Josef, wie der Herr BILD-Wagner!
Ich kriege richtig feuchte Augen!
Und ist das nicht ein beeindruckender Satz?:
Der Sachverständige war auch Gutachter im sogenannten Kachelmann-Prozess.
Wenn ich bloß wüßte, was das ist, ein “sogenannter” Kachelmannprozeß. Aber es klingt so tiefgründig, bedeutsam und interessant.
Und Jörg Kachelmann soll nun endlich wissen, dass er seinem Schicksal dankbar sein kann, dass selbiges seinen Prozeß vor dem LG Mannheim stattfinden ließ und dass “nur” seine ehemalige Tanzpartnerin Alice Schwarzer als BILD-Gerichtsreporterin agierte.
Herr Höffmann, der begnadete Gerichtsreporter aus Oldenburg, schrieb nämlich in einem Gerichtsbericht über einen Vergewaltigungsfall folgendes:
„Wir können in der Tat nicht feststellen, dass der Angeklagte homosexuell oder gar pädophil ist“, sagte der Vorsitzende Richter Jaspert.
Dieser Satz steht trotz Protestes eines Lesers noch immer so im Internet.
http://www.123people.de/ext/frm?ti=personensuche%20telefonbuch&search_term=josef%20h%C3%B6ffmann&search_country=DE&st=suche%20nach%20personen&target_url=http%3A%2F%2F50hz.de%2Fnwz-homosexuell-oder-gar-paedophil%2F§ion=weblink&wrt_id=224
Wenn Du gerecht bist, wirst Du zugeben müssen, dass sich die gekränkte Leberwurst Seidling in der mündlichen Urteilsbegründung vergleichsweise milde über ihren Angeklagten Kachelmann geäußert hat, als sie zu ihrem Bedauern feststellten mußte, dass sie JK trotz heißen Bemühens die vorgeworfene Tat nicht beweisen konnte.
Naja, und Alice könnte wohl nicht gut solch ein Jasper/Höffmann-Sätzchen von sich geben.
Immerhin lassen Richter Jasper und Gerichtsreporter Höffmann mit ihrer schwarz auf weiß zu lesenden Feststellung über die Gemeinsamkeit von Homosexualität und Phädophilie auch weibliche Homosexuelle (allgemein Lesben genannt) in einem ziemlich zweifelhaften Licht erscheinen.
Dem Protest des bereits erwähnten Leser schließe ich mich übrigens vollinhaltlich an.
Aber welche Anstalten mögen wohl das Menschen-Material für diese Art von Gerichtsreporter/innen liefern?
Sicher ein äußerst interessanter Vortrag von Herrn Schwenn, leider gibt es nur einen relativ kurzen Bericht:
http://www.jura.uni-bielefeld.de/fakultaet/rueckblick/vortrag_schwenn/
@All
Das habe ich gerade bei JK und Maskulisten auf Twitter gemopst und muss hier verewigt werden:
http://www.rtl.de/cms/news/rtl-aktuell/kachelmann-ex-denkt-an-suizid-17800-51ca-35-777790.html
Ein Fauxpas von RTL:
“Wer mich und ihn kennt, der zweifelt keine Sekunde daran, dass ich mir die Geschichte nur ausgedacht habe……”
Da muss man ihr doch Recht geben!
LOL LOL LOL
Oder ein “echter Freud”, von ihr oder dem Verfasser.
Das ist wohl das erste und einzige Mal wo die Falschbeschuldigerin aus Schwetzingen die Wahrheit gesagt hat!

Da kommt “Freud”e auf!
Und damit ist auch definitiv die Frage beantwortet: “Warum lügt sie so schlecht?” Das Gehirn reagiert wie ein Muskel. Man muß es trainieren, sonst schrumpft es.
Originaltext in “Bunte” 25/2011 S.79
,,Wer mich und ihn kennt, zweifelt keine Sekunde daran, dass ich mir diesen Wahnsinn nicht ausgedacht habe.“
Das ist mit diesen mehrfachen Verneinungen wirklich schwer zu verstehen:
„Zweifeln“ „kein“ „nicht“
Warum so kompliziert, Frau May?
Vielleicht hatte RTL ja einen Vorabdruck oder die Korrekturfahne….
@ PeterM
Gleichfalls Originaltext BUNTE 25/2011:
Seite 7:
“Auch Claudia D. bricht jetzt erstmals ihr Schweigen. In BUNTE erzählt sie von dem Albtraum, in den sich ihr Leben während des Prozesses verwandelte. ……. Sieben Stunden dauerte das Gespräch, das sie mit Tanja May und Stefan Blatt führte und das sie immer wieder unterbrechen mußte, weil die Tränen flossen.”
Na, liebe MitbloggerInnen, unter solch feuchten Umständen kann man doch schon mal ein kleines “Rand”-Sätzchen, das doch so gar nichts mit den “Kern”-Sätzen zu tun hat, durcheinanderbringen.
Nur böse Menschen denken da an Freud’sche Versprecher.
Allerdings war es natürlich ziemlich doof, dass die BUNTE-Redaktion zu dieser tragischen Tränen-Story eine Fotostrecke brachte, in der eine aufgestylte Claudia Dinkel ohne die geringsten Tränenspuren im sorgfältigen Make up und mit strahlenden Blau-Äuglein in die Kamera blickt.
Seite 91:
“Die Sichtweise in dieser persönlichen Erklärung von Claudia D. spiegelt nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.”
Also, Originalton Claudia Dinkel (jedenfalls lt. Bunte) und Freispruch mangels Beweises für die Chef-Reporterin Tanja May!
Tja, und dieser in RTL-online zitierte Satz:
“Wer mich und ihn kennt, der zweifelt keine Sekunde daran, dass ich mir die Geschichte nur ausgedacht habe.”
kann (im Sinne der weiteren Äußerungen des Frl. Dinkel) doch demzufolge nur von einem bei RTL beschäftigten Soziopathen und Frauenhasser mit Größenwahn und dissoziativer Persönlichkeitsstörung stammen.
Ja, und da fällt mir auf, dass doch auf der gleichen Seite Peter Klöppel und Ulrike von der Groeben zu sehen sind.
Mein Gott, der liebe, nette Schwiegermuttertyp Peter Klöppel wird doch wohl nicht?
Und die freundliche Ulrike von der Groeben, die meine Enkelin sogar einmal persönlich an der Nordsee fotografieren durfte?
Nein, ich weigere mich ganz entschieden, solche abartige Gedanken weiter zu verfolgen, auch wenn es sich um RTL handelt!
Aber vielleicht sollte Frl. Dinkel gegen RTL-online wegen der “gefühlten Vergewaltigung ihrer Persönlichkeitsrechte” vorgehen?
Allerdings würde ich ihr dringend raten, sich vorher über die Höhe des Streitwertes zu informieren, auf dass ihr nicht das tragische Schicksal der Staatsanwältin Freudenberg widerfährt.
Frl. Dinkel hat zwar keine studierenden Kinder, sondern bestenfalls Safari’s oder Tandem-Sprünge zu finanzieren, aber wenn die Armut schon unter Staatsanwältinnen mit vier Jobs grasssiert, weiß man ja nicht, in welchem Elend eine teilzeitbeschäftigte Kirchenfunkmoderatorin und BUNTE-Honorar-Empfängerin lebt.
Und dann, man stelle sich nur den schicksalhaften Moment vor, wenn sich die arme Frau Freudenberg und das arme Frl. Dinkel bei der Tafel während der Entgegennahme von gespendeten Lebensmitteln begegnen!
Da fehlte dann bloß noch Herr Völkerling von BILD, der diese tragikumwitterte Szene fotografiert (natürlich mit Tele-Objektiv vom Dach eines 100m entfernten Männer-Klo’s)!
@Ottilie
Storyhouse productions sollte Sie für das Drehbuch engagieren, damit aus dem langweiligen Stoff einer rachsüchtigen Ex ( angeblich hochaktuelle Parabel über Recht und Gerechtigkeit, Liebe und Hass, Vertrauen und Verrat, Macht und Ohnmacht und das Geschlechterverhältnis) ein richtiger Fiction-Reißer mit Lachbeigaben wird. Sie würden den Kollaborateuren,Protagonisten und den instrumentalisierenden Geschöpfen den richtigen “Anstrich” geben!
… und Aschwa kommentiert das Ganze live: ” Ich bin stolz für die Tafel gespendet zu haben…”
@Ottilie, wieder einmal ganz grossartig!
@Ottilie
„Allerdings war es natürlich ziemlich doof, dass die Bunte-Redaktion (…) eine Fotostrecke brachte, in der eine aufgestylte Claudia Dinkel ohne die geringsten Tränenspuren im sorgfältigen Make up und mit strahlenden Blau-Äuglein in die Kamera blickt.“
Der regelmäßige Zweck von Dinkel-Tränen ist, wie wir aus verschiedenen Situationen wissen, die Annäherung an bestimmte Sachverhalte zu verhindern. Ein Beispiel ist die (erfolgreiche) Abwehr des gutachterlichen Versuchs, die „Szene mit dem Messer“ nachzustellen.
Die Photos in der „Bunten“ zeigen eine herausfordernde 17-jährige und keine erwachsene Frau Ende dreissig. Sie passen deutlich nicht zur Geschichte, die erzählt werden soll, und sie stellen – Make-Up und Photoshop sei Dank! – eine ganz andere Person dar als diejenige, die auf den später veröffentlichten unverpixelten Fotos aus dem Gerichtssaal zu sehen ist.
Die Fotos sind „Fake“ genug! Tränen wären hier kontraproduktiv gewesen!
Die Fotos sind „Fake“ genug.
Die Bunte-Fotos, das Interview, der Film, da ist man schon gespannt, was das nächste Projekt sein wird. fabi hatte dazu vor Urzeiten was geschrieben.
Frage: Wie bringt man die Augen von Senioren zum leuchten?
1) Mit dem Besuch der Sulzbacher Bubenjungschar im Seniorenhotel
2) Mit süßen Schokoküssen als Hauptpreise beim Prominentenraten
3) Mit Kachelmann….
Also, da organisiert ein Pfarrer – diesmal evangelisch – einen Auftritt seiner Jungschar in Sulzbach!
Sulzbach am Kocher? Keine Ahnung wo das ist, aber der Auftritt ist der Südwestpresse einen Artikel wert.
O-Ton: Mit einem “Bunten Nachmittag” hat die Bubenjungschar der evangelischen Kirchengemeinde Sulzbach am Kocher “ein bisschen Licht und Freude” in das Leben der Heimbewohner des Seniorenhotels gezaubert.
Oh, mein Gott….. was für eine schmalzige Zeile!
Licht und Freude? Indem man Kinder – wie alt sind die eigentlich? – mit dem Kachelmannprozess auf Tour schickt?
Zitat: Julius Köger musste sich als Wetterfrosch Kachelmann immer wieder Sticheleien hinsichtlich seines Prozesses anhören und sagte, die Sonnenbrille auf der Nase, das Wetter für Sonntag mit 35 Grad Celsius an . . . Zitat Ende
Lustig, lustig tralalala….
Was denken sich diese „christlichen“ Verantwortlichen eigentlich, wenn sie solche Programme zusammenstellen und damit durch Altersheime, pardon Seniorenhotels, tingeln?
Zitat: Der viele beklagte Werteverfall unter Jugendlichen, mangelnder Respekt vor alten Menschen – von all dem war hier nichts zu spüren. Zitat Ende
Vielleicht ist der Werteverfall bei den Jugendlichen nicht zu spüren, Kinder machen jeden Blödsinn mit. Aber bei den Zuständigen- die solche unchristlichen Nachverurteilungen noch unterstützen, ist der „Werteverfall“ allemal zu erkennen!
Zitat weiter: Die Bubenjungschar Sulzbach hat mit ihrer kurzweiligen Unterhaltung einen Generationen übergreifenden Brückenbau begonnen, der helfen soll, Vorurteile auf beiden Seiten abzubauen und ein besseres Verständnis unter den Generationen zu wecken….
In dem man Jörg Kachelmann diffamiert? Wieder einmal… und dazu Jugendliche anstiftet?
http://www.swp.de/gaildorf/lokales/rund_um_gaildorf/Keine-Spur-von-Werteverfall;art5543,1223498
Ein umgetextetes Lied von F.J.Degenhardt wäre passender gewesen:
“Spiel nicht mit den Gottesdienern, sing nicht ihre Lieder…”.
Diese konfessionsübergreifende Heuchelei selbst könnte man mit Fug und Recht als geistlichen Mißbrauch Minderjähriger bezeichnen. Jedenfalls hat das mit Christenlehre nichts zu tun.
Ob den alten Menschen damit etwas Sonne in den Alltag gebracht wird mag man auch bezweifeln. Wenn DAS der sonnige Teil des Lebens sein soll- oh Gott, oh Gott- wie sieht das Leben dann sonst dort so aus? Über von den Kirchen geführte Einrichtungen gab es ja bisher ausreichend Klagen.
Hallo Rita, wissen Sie ob das Facebook-Forum Unrecht im Namen des Gesetzes von J. Kachelmann geschlossen worden ist?
Danke für die Auskunft, Veronique
Bitte, aber ich weiss es nicht!
Heute in einem Geschenke zum Weihnachtsfestmagazin folgendes
Angebot gelesen :
Alice Schwarzers ( Schinken ) als Hörbuch. 6 CD zum Preis von 24, 95
Wer möchte zu dem Text auch noch die Stimme hören ?
Das wäre ja das schrecklichste Weihnachtsgeschenk schlechthin.
Kann man wirklich jemanden so strafen wollen ?
@ Heide
Ja, das kann man!
Dieses “Werk” gehörte z. B. auf den Gabentisch von Herrn Franz-Josef Höffmann und auch auf den seines Namensvetters Franz Josef Wagner.
Und zur Strafverschärfung sollte es von der Autorin persönlich, in ein Christkind-Kostüm mit Goldlocken und Engelsflügeln gewandet, überreicht werden.
Schlimmstenfall kann Alice ja auch noch singen: “Vom Himmel hoch, da komm’ ich her.”
Bei dem Schrott, der im Weltall herumfliegt, dürfte das doch sehr glaubwürdig klingen, oder?
Stimmt, Ottilie.
Die Genannten haben sich dieses ” Geschenk ”
wirklich hartarbeitenderweise verdient.
Noch gestern war es da. Ich bekomme regelmäßig Beiträge auf meiner Facebook-Seite.
@anselm
Unrecht ist wieder aufgetaucht!
Diese Facebooksite war tatsächlich für ca. 48 Stunden verschwunden, genau wie letzthin erst die Facebook-Wetter-Site von Jörg Kachelmann auch für paar Stunden.
Da kann man schon mal ins Grübeln kommen, welche Ränkespieler sich da wohl in den unergründlichen Weiten des I-Nets so zum gemütlichen Geschäftsschädigungsplausch und fröhlichen öffentlichen Forenabschalten treffen mögen…..
Und ich bin kein Freund von Verschwörungstheorien.
Aaaber: ich habe gelernt, daß fast Alles fast immer möglich sein kann.
Vor allem, wenn es um G E L D geht.
Und hier, rund um Meteomedia, Kachelmanns Firma, scheint es immer noch, nein, mehr denn je! um Stutz, Kohle, Pinkepinke,….. zu gehen, sowohl wg. der persönlichen internen Verflechtungen, als auch – oder hauptsächlich?? – wg. der doch speziellen Wettersparte, in der diese Firma sehr erfolgreich! zu operieren scheint.
Money rules the world, not persons do.
Skorpion
Ich bin inzwischen auch so weit, daß ich fast jede dieser Verschwörungstheorien für wahrscheinlicher halte als die offiziellen Erklärungen. Eigentlich hat mich erst der Fall JK und dieses Forum dahin gebracht. Inzwischen haben wir ja noch Strauß-Kahn und jetzt ganz neuerdings den Fall Mollath.- man weiß allmählich nicht mehr, was man sagen soll.
http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/310120_report-mainz/9026480_der-fall-mollath
Ich habe den Report gesehen.Der Fall hat mich fassungslos gemacht. Wenn es stimmt, dass die “Werte Gattin” von ihrem Dienstgeber, der Bank, entlassen wurde, weil sich die Vorwürfe( durch Herrn Mollath) der Geldwäsche bestätigten, dann ist die Verfügung des Gerichtes eine Sauerei. Kann man annehmen, dass Mollath mundtot gemacht werden sollte? Wieder ein Gericht, das einer Frau bedingungslos glaubte, und scheinbar immer noch glaubt!
http://www.gustl-for-help.de/
@ anselm, wäre ich ein Mann, eines würde ich nie wollen: In die Fänge der deutschen Justiz gelangen, es scheint als würde man rettungslos verraten und verkauft sein…
Inzwischen können Frauen vor diesen Gerichten schamlos lügen, sie werden immer einen geneigten Richter finden. Es scheint, dass die Justiz vor den militanten Emanzen solche Angst hat, dass sie nicht mehr ihrem Auftrag nachkommt, alles zu prüfen zu recherchieren – grechte Urteile zu fällen, oder Klagen sofort abzuweisen. Es könnte ja sein, dass man es dann mit Aschwa und Kohorten zu tun bekommt, und welcher Staatsanwalt,Richter etc. will das schon.
Sicher. Ich fahre ja inzwischen auch ganz vorsichtig und sehr besonnen und lasse an der Ladenkasse Damen den Vortritt – alles früher nicht meine Art. Gebe Damen nicht mehr die Hand, sondern verbeuge mich … Aber mehr kann man ja kaum tun.
@ Rita
Die Justiz ist doch in aufopferungsvoller Weise damit beschäftigt, einer speziellen Klientel das Leben so angenehm wie möglich zu machen:
Doch diese Sache nahmen die drei Richter unter Vorsitz von Hartmut Krüger zum Anlass, darauf hinzuweisen, dass jedem Sicherungsverwahrten in Sachsen-Anhalt “20 Quadratmeter zuzüglich einer eigenen Nasszelle mit Dusche und einer eigenen Kochgelegenheit mit Kühlschrank zur Wahrung der Verhältnismäßigkeit der Unterbringung” zustehe.
http://www.volksstimme.de/nachrichten/sachsen_anhalt/683247_Zellen-zu-klein-Land-kuendigt-JVA-Partnerschaft.html
Aber dafür kann man ja Unschuldigen um so mehr zumuten:
Hier eine Luftaufnahme meines Haftortes. Eine Stunde Hofgang in dem Garten genannten, mit NATO-Stacheldraht eingezäunten, inneren Bereich ist meine einziger Kontakt mit einem Rest von Natur.
Nachdem die Regierungsbehörden es nicht gestatten, mich mit einem Laptop auszustatten (auch eine Schreibmaschine wird mir nicht erlaubt),……
http://www.gustl-for-help.de/
Aber so neu ist doch die Methode nicht, bis auf die in Fall Morath erfolgte Koppelung von angeblicher Vergewaltigung und angeblicher psychischen Erkrankung
Ich kann mich jedenfalls erinnern, dass in Hessen ein paar unangenehm ordentlichen Steuerfahndern durch einen zuvorkommenden Amtsarzt geistige Defekte bescheinigt wurden, die ihrem erleichterten Dienstherrn den Grund lieferten, sie sofort in den Ruhestand zu versetzen.
Inzwischen wurde diese üble Intrige dank des zähen Kampfes der Betroffenen allerdings endlich aufgedeckt, diese rehabilitiert und der Herr Amtsarzt von einem Gericht zu einer Entschädigungszahlung verurteilt.
@ anselm
Zitat:
Aber mehr kann man ja kaum tun.
Da bin ich aber gänzlich anderer Meinung!
Sie sollten bei Ihren offenbar ungeübten Verbeugungen (…alles früher nicht meine Art) unbedingt darauf achten, dass Sie nicht wie ein angriffslustiger Stier mit gesenktem Kopf dastehen und so eine zarte Frauenseele in Angst und Schrecken versetzen.
Und dann sollten Sie unbedingt auf einen ensprechenden Abstand zum Objekt Ihrer Reverenz achten.
Ich würde mich jedenfalls ausgesprochen sexuell belästigt fühlen, wenn Sie unter dem Vorwand einer Verbeugung mit Ihrer Denkerstirn auf meinem Busen landeten.
@Rita
Habe mir diesen Report auch angesehen:
http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/310120_report-mainz/9026480_der-fall-mollath
Ich habe ja schon von mehreren Verfahren gelesen, in denen Menschen von Psychiatern als unzurechnungsfähig erklärt wurden, weil Angehörigen deren Aussagen und Handlungen nicht passten.
In diesem Fall Mollath wird den Geldtransaktionen der Ehefrau vor Gericht keine Bedeutung beigemessen, obwohl diese für eine Bank arbeitet und angeblich für reiche Nürnberger Geld verschiebt. Mollath hat scheinbar Beweise vorgelegt, denen man nicht nachgegangen ist. Und da frage ich mich, wie gut die Beziehungen der reichen Nürnberger, die ihr Geld steuerfrei verschieben wollen, reichen, um ihre Beziehungen zur Jurisprudenz arbeiten zu lassen, um diesen Mann unschuldig ins Gefängnis zu bringen.
Der Kommentator am Schluss (Name nicht gemerkt) sagt: “Der Fall Mollath beschäftigt diese Woche den bayerischen Landtag. Die Opposition fordert AUFKLÄRUNG!”
Sollte JAK nicht auch ein “Mollath” werden?
Ging es nicht auch um diverse Untersuchungen, die von ihm abgelehnt und dann vom Gericht doch angeordnet wurde? Könnte man den Zweck, derart viele unnütze Zeuginnen anzuhören, nicht ebenfalls dahingehend auslegen, daß man aus ihm einen Soziopathen machen wollte?
Wer heute mit Scheinargumenten wie “Verschwörungstheorie” umgeht, der vergißt einen wichtigen Umstand. Die Verquickung der verschiedenen Unternehmungen sind nicht nach traditioneller, alter Art. Es sind keine Familienunternehmen mit Geschwistern oder Schwagern. Der neue Kitt hat einen viel stärkeren Namen: GELD! Und da gibt es keine Verwandten, jedoch überall Heuschrecken.
Und was die Gerichte betrifft…, naa-ja! Da hatten wir doch schon einige Offenbarungen, obwohl wir uns nur mit einem einzigen Fall beschäftigten.
@Scorpion
…fröhlichen öffentlichen Forenabschalten treffen mögen…..
Gehen Sie mal auf den twitter-acount eines rappers und schauen, was der am 10.12. geschrieben hat.
Der tut nicht nur so,
dem ist wirklich nicht zu helfen.
11.12.2011
Kachelmann ./. Staatsanwältin Freudenberg: Auch Streitwertbeschwerde der Verfügungsbeklagten erfolglos. Interessante Ausführungen des OLG Köln zum Gegenstandswert in Online- und Printveröffentlichungen
http://www.hoecker.eu/mitteilungen/artikel.htm?id=212
@ Rania
Mein Gott, in welcher Armut müssen Staatsanwälte/innen in Niedersachsen doch offenbar leben!
“Daraufhin nahm Freudenberg ihren Widerspruch zurück und gab die Unterlassungserklärung ab. Sie begründete ihren Schritt mit wirtschaftlichen Gründen: „Ich kann es mir schlichtweg nicht leisten, dieses Verfahren durch alle Instanzen durchzufechten.“ Eine Niederlage in erster Instanz würde sie 5000 Euro kosten, in zweiter Instanz 12000 Euro. Angesichts von zwei studierenden Kindern könne sie dieses Risiko nicht eingehen.”
(Göttinger Tageblatt)
Nachdem sie solcherart ihr völliges fehlendes Unrechtsbewußtsein artikuliert hatte, wollte also Frau Freudenberg, eine „Juristin, die viele Jahre das Sonderdezernat „Sexuelle Gewalt“ bei der Staatsanwaltschaft Göttingen geleitet hat und derzeit im Niedersächsischen Justizministerium als Referentin für Opfer häuslicher Gewalt und Opferschutz tätig ist,“ nun auch noch eine Preissenkung von fast zwei Dritteln des Streitwertes erreichen, nämlich von 20.000 Euro auf 7.000 Euro.
Vielleicht sollte die Staatsanwältin Freudenberg sich mal bei dem Justizopfer Ralf W., der heute von Hartz IV leben muss, informieren, wie man mit einem wirklich knappen Einkommen lebt.
Zusätzlich wäre ihr die Teilnahme an einem Lehrgang a la “Jura für den Hausgebrauch” oder “Jura allgemeinverständlich” an einer Volkshochschule o. ä. zu empfehlen. Vielleicht kann man ihr es dort endlich begreiflich machen, dass ein Freispruch ein Freispruch sowie eine Anzeigenerstatterin infolgedessen keine Geschädigte ist und dass man eine diesbezügliche falsche Behauptung nicht auch noch in der Presse verbreiten sollte.
Aber für eine solche Lehrgangsteilnahme fehlt Frau Freudenberg nach der vom OLG Köln verweigerten Preissenkung nun vermutlich das letzte bißchen Geld, und so befürchte ich, dass sie wohl eher auf die Idee kommt, rückwirkend einen Antrag auf Prozesskostenbeihilfe zu stellen, natürlich unter Hinweis auf zwei studierende Kinderchen, die nach Brot schreien.
Aber es könnte doch auch ein Weihnachtsengel der besonderen Art (oder besser eine Weihnachtsfeministin?) helfen, nämlich unser aller Alice.
Das wäre dann in der Tat eine schöne Bescherung!
@ Ottilie
Geschieht ihr recht.
wie wahr, wie wahr die ame Frau wird nun am Hungertuch leiden müssen.
>>Im Folgenden stellt das OLG Köln auf einen solchen entscheidenden Umstand ab. Es weist darauf hin, dass der von der Verfügungsbeklagten hervorgerufene Eindruck, Herr Kachelmann sei Täter einer Sexualstraftat von gravierendem Gewicht sei und einen schweren Angriff auf sein allgemeines Persönlichkeitsrecht darstelle.<<
Das sollten sich mal diejenigen Leute merken, die meinen ihn stets weiter nachverurteilen zu können.
@Ottilie
Ich fürchte, die Frau Alitzsche hat mit ihrer Revolverschnauze bereits ihr Sparschwein restlos geplündert. Da bleibt kein Cent für schwesterliche Schützenhilfe mehr übrig!
Es ist eben ein gewaltiger Unterschied, ob man mit dem Geld der Bürger gegen Bürger vorgehen kann, der Beklagte alles bezahlen muß oder ob man selbst zur Kasse gebeten wird. Diese Möglichkeit sollte gegebenenfalls öfter praktiziert werden.
Das Geld der Bürger ist ja ein schier unendlicher Geldquell- nicht nur für das Bankenroulette, nein, auch für Zwangsabgaben für ARD und Parteienpropaganda. Es wäre angebracht, wenn die sich selbst bedienenden ihre Kosten selbst tragen müßten.
Die Anzahl der Selbstbedienungen am Volk steigen stetig: Diäten, Bankensanierungen, Firmenhilfen, Subventionen, Zwangsbeiträge, Gesundheitswesen…
Aber wehe, wenn der Bürger ohne Schuld vor dem Richter steht!
Frau Freudenberg befindet sich gerade in einer nicht ganz freiwilligen, aber selbstgewählten Fortbildungsmaßnahme mit hohem Praxisanteil. Der Erfolg einer solchen Maßnahme ist – wie immer und überall – in erster Linie vom Motivationsgrad des Teilnehmers abhängig.
PeterM
Ich hoffe ja zuversichtlich, dass Reinhard mal wieder in diesen Blog schaut. Ich hätte nämlich ganz gern etwas Näheres zu dem Begriff “Streitwertbeschwerde’” gewußt.
Davon hatte ich bislang noch nie etwas gehört.
Und was den Motivationsgrad anbelangt, so sehe ich diesen angesichts der kümmerlichen finanziellen Verhältnisse der Frau Freudenberg sehr beeinträchtigt.
Im Nikolausstiefel die Abweisung der Streitwertbeschwerde
“Das OLG Köln wies die Streitwertbeschwerde mit Beschluss vom 06.12.2011 nun zurück .”
und damit entfällt nun auch der erhoffte Weihnachtsrabatt von 65%.
Dieser traurige Zustand kann vermutlich nur mit ein paar schönen, unterm Weihnachtsbaum liegenden “Vergewaltigungs”-Geschichten a la Dinkel oder Jennifer kompensiert werden.
@Ottilie, ob man sich das so vorstellen kann:
Frau Freudenberg wollte weitermachen, aber der Streitwert war ihr zu hoch- arm( O-Ton : Angesichts von zwei studierenden Kindern könne sie dieses finanzielle Risiko nicht eingehen) wie sie als Staatsanwältin und Kommentarschreiberin für Gazetten ja ist!
Also hat sie um Reduzierung des Streitwertes angesucht, weil vielleicht dann die Kosten niedriger sind, oder so…. In der Hoffnung , ihr als Referentin im Niedersächsischen Justizministerium ( Job Nr. 3!) und die auch Vorsitzende der Kommission Strafrecht des Deutschen Juristinnenbundes ( Job Nr. 4) wird das natürlich genehmigt, damit sie weiter prozessieren kann!
Ich wäre auch neugierig was Reinhard dazu weiss…
@ Rita
Hier ist ein Link des Landespräventionsrates Niedersachsen mit der Seite der Koordinationsstelle “Häusliche Gewalt” und ihren beiden Ansprechpartnerinnen, eine davon Frau Dagmar Freudenberg.
http://www.lpr.niedersachsen.de/nano.cms/de/Aktivitaeten?XAction=Details&XID=34
Interessant ist dabei das
Skript Strafrecht
Impressum:
Herausgegeben vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit und vom Landespräventionsrat Niedersachsen, Koordinationsprojekt Häusliche Gewalt Redaktion: Dr. Gesa Schirrmacher und Dagmar Freudenberg unter Mitarbeit von Birgit Schnau Hannover 2008
Ein Schelm, der Arges dabei denkt!
@Rita
Reine Erfahrung!
Von den Reichen kann man das Sparen lernen!
Dei Reduzierung des Streitwerts dient nur der Kostensenkung der Gerichts-und Anwaltskosten. Müsste man m. E. nach aber vorher verhandeln und nicht hinterher, wenn man das Prozedere verloren hat!
@Ottilie
Von einer Streitwertbeschwerde hatte ich bisher auch noch nichts gehört. Die Zielrichtung ist klar: Frau Freudenberg legte gegen die Festsetzung des Streitwerts auf 20.000 EUR Beschwerde ein mit der Zielsetzung, durch eine Herabsetzung die Gebühren und Rechtsvertretungskosten zu verringern.
„… Mit einer Streitwertbeschwerde wandte sie sich gegen den mit Beschluss des Landgerichts vom 03.11.2011 festgesetzten Streitwert von 20.000 EUR und beantragte dessen Herabsetzung auf 7.000 EUR. Das OLG Köln wies die Streitwertbeschwerde mit Beschluss vom 06.12.2011 nun zurück (OLG Köln, Az. 15 W 76/11). Es bezeichnete eine Bewertung von Kachelmanns Unterlassungsinteresse mit 20.000 EUR als angemessen. …“
http://www.hoecker.eu/mitteilungen/artikel.htm?id=212
Frau Freudenberg hatte in ihrem Gastbeitrag in der FAZ am 28.7.11 den Eindruck erweckt, der ehemalige Angeklagte Kachelmann sei tatsächlich Täter einer Sexualstraftat, indem sie nach dem Freispruch (!) die Nebenklägerin als Geschädigte im Kachelmann-Prozess bezeichnete.
Implizit sagte Frau Freudenberg damit:
„So schlimm, wie das Gericht die Sache gesehen hat, war sie doch gar nicht.“
Das nennt man „Beratungsresistenz“!
Ich bin zwar nicht Reinhard, aber vielleicht gibt es hier etwas Erklärung.
http://www.rechtsanwaltsgebuehren.de/Infos/Streitwert.html
Sieh an…M. F. und ihre Fantasien zum “sensationelsten Sex ihres Lebens” :
Interview-Auszug: “Der “Bild”-Zeitung sagte die Schauspielerin über die erotischen Szenen: “Wir sprechen alles vorher haargenau ab – sogar, wo wer wen anfassen darf. Dann kann ich mich der Fantasie hingeben, dass er für mich der begehrenswerteste Mann der Welt ist. Und dass ich den sensationellsten Sex meines Lebens habe. Diese Fantasie muss ich zulassen, sonst glaubt mir …”
http://www.welt.de/vermischtes/prominente/article13760719/Maria-Furtwaenglers-sensationeller-Sex-im-Tatort.html
und weiter:
http://www.berliner-kurier.de/promi—show/maria-furtwaengler-erster–heisser-sex–als-tatort-kommissarin,7169226,11283034.html
“Er zieht sie erst an sich und presst sie dann an die Wand, küsst sie leidenschaftlich. Dann drückt er ihre Arme an die Wand – und schiebt ihr Kleid hoch. Sie hebt ihre Beine an seinem Körper entlang nach oben…”
“Die Liebesszenen mit dem 5 Jahre jüngeren Frauenschwarm fand M.F. toll. Sie sagt über den Film: „Es war mein Wunsch und es hat mir großen Spaß gemacht…”
sorry, soll heißen “sensationellsten Sex” mit 2x kurzgesprochenen ll s, es geht ja um einen Quicky;-)
Das Niveau…wo, wo (?) der zwangsfinanzierten Medien sinkt eben stetig. Ohne die niedrigsten Instikte anzusprechen scheint in der Unterhaltung überhaupt nichts mehr zu gehen. Damit landet das Niveau natürlich zwangsläufig zwischen den Beinen- nein, nicht dort, wo einige Leute ihr Hirn zu haben scheinen, sondern den Rücken hinunter.
Armes Land der Dichter und Denker; wie schlimm muß es in den Partnerschaften bestellt sein, wenn man selbst dafür ständig beim Nachbarn spicken muß?
Sex nach Regieanweisungen der zu Beglückenden? Arme Kerle! Ob diese Damen je begreifen werden, daß Männer keinen Ein/Aus-Schalter haben; so, wie ihr “JoyStick”?
Aus welchem Grund hat das Medienunternehmen des Ehemanns (der Tatort-Kommissarin)so unerbittlich an der Vernichtung des Wettermanns gearbeitet? Der Quotenhunger alleine kommt mir als Motiv für eine Kampagne dieser Größenordnung nicht ausreichend vor.
„Dann wurde der Kachelmann-Verteidiger konkret: „Der Verlagsvorstand Philipp W.(…) hat jeden deutschen Chefredakteur von Bedeutung angerufen und versucht, ihn für eine negative Berichterstattung gegen Kachelmann zu gewinnen“, sagte Schwenn (…) „Es hat diese Anrufe gegeben“.
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/vermischtes/346445/346446.php
Wo bleibt denn die gegen diese Behauptung angekündigte Klage des Philipp Welte, des große Machers im Hause Burda und „langjähriger Freund“ des MDR-Unterhaltungschefs Foht?
Warum geht der Chef eines internationalen Medienkonzerns Gerüchten zufolge schon lange vor JK´s Prozeß gegen dessen Talkshow-Engagement beim MDR vor?
Warum setzt er gegen den kleinen Wettermann, der in „privaten Schwierigkeiten“ steckt, seinen ganzen Leitungsstab (Welte, Riekel, Markwort…) in Marsch?
Nur um Frank B. Werner “meteomedia” in die Hände zu spielen?
… oder gab es weitere Gründe?
Ich warte schon SO gespannt darauf, wannn endlich JK die von ihm angekündigten Straf- und Zivilklagen lanciert (und ich hoffe, wir bekommen dies auch mit!!). Dann werden die Motive von den Potentaten (FBW, HB, P.W. etc. pp.) wohl offenbar; er kann sich sicher einiges zusammenreimen oder noch besser sogar beweisen!!!
Soso, Frau F. ist also kein Kind von Traurigkeit; was hält denn das HB-Männchen von ihren Aussagen? Runterschlucken und durch?? Oder muss Sadler jetzt auch Angst haben, in eine Falle zu geraten??
@Analysis,
ja, sollte er.
Es muß aber nicht die „einfache und unkomplizierte“ Anzeige wegen §177 StGB sein.
Es wird der jeweilige persönliche Schwachpunkt gefunden und genutzt werden. Bei einem ist es das „Nicht-Nein-Sagen-Können“, beim Zweiten die „Begierde“, beim Dritten der „Ehrgeiz“ und beim Vierten noch etwas anderes.
Wir werden sehen.
Geht doch immer nach demselben Muster: unausgelastete Frau, eifersüchtiger zorniger Gatte mit Rachegelüsten (nein!! nicht an ihr sondern..) an seinem Widersacher. So gesehen wird der “kleine Mann” sicher schon seine Handlanger (das wohlbekannte Bunte-Personal) gefragt haben, welche der genannten Schwächen am Besten für `nen (noch auszuheckenden) perfiden Vernichtungsplan geeignet ist……
Wie war das doch mit der ARD und ihren hohen sittlichen Ansprüchen, insbesondere an Wettermoderatoren ?
Mit verlogenem moralischen Getue wurde ja dort erklärt, dass man sich überlegen müsse, ob man Jörg Kachelmann in Anbetracht seines bekannt gewordenen Privatlebens dem ARD-Zuschauer weiterhin als Wetter-Moderator zumuten könne. Mit einem Eiertanz, der an Peinlichkeit und Verlogenheit nicht zu überbieten war, erreichte man dann auch tatsächlich die Beendigung der Wettermoderation durch Jörg Kachelmann
Und nun liest man in welt-online folgendes:
Die Affäre um den früheren Unterhaltungschef des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR), Udo Foht, zieht immer größere Kreise. Nach Informationen von “Welt Online” hat die Leipziger Staatsanwaltschaft am Donnerstag eine bundesweite Razzia durchführen lassen.
Der Sprecher der Behörde, Oberstaatsanwalt Lutz Lehmann, bestätigte den Vorgang: „Wir haben 19 Objekte in sechs Bundesländern durchsucht.“
Nach Informationen dieser Redaktion erhielt auch einer der bekanntesten deutschen Fernsehproduzenten Besuch von den Fahndern: Werner Kimmig, der in der ARD quotenträchtige TV-Formate wie die „Bambi-Gala“, den „Deutschen Fernsehpreis“ oder „Verstehen Sie Spaß“ verantwortet und im Jahr etwa 130 Sendungen herstellt. Kimmig, der in dem beschaulichen Schwarzwald-Städtchen Oberkirch lebt und dort seine Werner Kimmig GmbH angesiedelt hat, wird in dem Ermittlungsverfahren unterdessen ebenfalls als Beschuldigter geführt.
Wie “Welt Online” weiter erfahren hat, soll am Donnerstag auch die Saxonia Entertainment GmbH, eine der erfolgreichsten TV-Produktionsfirmen in Mitteldeutschland, durchsucht worden sein. Das 2003 gegründete Unternehmen gehört zu 51 Prozent mehrheitlich der Bavaria Film GmbH, zu deren Gesellschaftern wiederum direkt oder indirekt der Westdeutsche Rundfunk (WDR), der Südwestrundfunk (SWR) und der Mitteldeutscher Rundfunk (MDR) zählen.
Damit hätte die Affäre um mögliche kriminelle Machenschaften des Ex-MDR-Unterhaltungschefs Foht den gesamten ARD-Verbund erreicht.
http://www.welt.de/politik/deutschland/article13759211/Grossrazzia-in-sechs-Bundeslaendern-wegen-MDR-Affaere.html
Sieh mal an, die BAMBI-Gala des ehrenwerten Hauses BURDA in den Händen eines in einem Ermittlungsverfahren als Beschuldigter geführten Fernsehproduzenten.
Na, nun kann BUNTE aber mal so richtig loslegen.
Immerhin haben ja Frau Riekel und Frau May monatelang gezeigt, wie unerbittlich sie mit einem “Beschuldigten” umgehen. Ob sie nun auch hier sämtliche Freunde, Bekannte und insbesondere die Frauen um Herrn Kimmig in BUNTE tränenreich zu Wort kommen lassen?
Übrigens kann man doch wohl nun eher fragen, ob es für Jörg Kachelmann zumutbar wäre, in einem solchen kriminellen Haufen wie der ARD tätig zu sein.
Ach ja, und wurde nicht im Hause Bavaria extra für die Wettermoderation – mit solchen “Koryphäen” wie Kleínert und Plöger als offenbar moralisch einwandfreiem Ersatz für Jörg Kachelmann – eine Firma namens Columbus gegründet?
Es wäre doch interessant, nach den polizeilichen Durchsuchungen in der “Saxonia Entertainment GmbH” mehr über diese ebenfalls zur Bavaria gehörenden und so aus dem Nichts aufgetauchten Firma “Columbus”und über ihren bis dato völlig wettermoderationsunkundigen Geschäftsführer zu erfahren.
Denn immerhin stellte die neue MDR-Intendantin schon bei ihrer Amtseinführung fest:
……. ihr sei „schon klar“, dass die Affäre „die ARD insgesamt belastet“.
Nein, nicht Columbus. Zitat:
“Das Wetter kommt künftig aus München”, sagt Bavaria-Film-Boss Achim Rohnke und freut sich über einen dicken Produktionsauftrag, den er an Land gezogen hat. Ab Januar übernimmt die neue 100-prozentige Bavaria-Tochter Cumulus Media die Produktion der ARD-Wetterblöcke und verpflichtet dazu die vier bisherigen Meteomedia-Moderatoren Claudia Kleinert, Sven Plöger, Karsten Schwanke und Donald Bäcker.
Zitatende.
@ Paul
Stimmt, danke!
Cumulus und nicht Columbus!
Da siehst Du mal, wie mich dieser ARD-Haufen mit seinem Mini-Haufen(wolke) – lat. Cumulus – aus der Fassung gebracht hat.
Na, und dann noch dieser “Jahrhunderwinter” mit seiner Kälte und dem vielen Schnee, die mein Denkvermögen ja auch enorm beeinträchtigen!
Übrigens, Saxonia ist eine 51%ige und Cumulus also eine 100%ige Bavaria-Tochter. Ei, Ei !
Keine Ursache.
Die Tatsachenthemen sind schlimmer als Wechselstaben zu verbuchteln,
oder die Art sich nur verdrückt auszukehren.
@Paul
Wer stand denn hier Pate, Ernst Jandel, Walter Moers oder Piet Klocke?
Ein Schweizerdegen (kein schweizer Degen!).
@Ottilie
Offenbar haben Sie recherchiert! Wissen Sie wem die restlichen 49% bei saxonia gehören?
@ Max Mäuerle
Die Saxonia Entertainment GmbH gehört zu den erfolgreichsten TV-Produktionsfirmen in Mitteldeutschland. 1999 gegründet, wurde das Unternehmen 2003 ein 51%iges Tochterunternehmen der Bavaria Film GmbH und eine 49%ige Beteiligungsgesellschaft der DREFA Media Holding GmbH.
http://www.saxonia-entertainment.de/unternehmen/philosophie.html
Hier ist übrigens noch ein Schmankerl aus dem Hause Saxonia Entertainment:
Durch die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Polizei seit 20 Jahren hat das Team ein Fingerspitzen- und Verantwortungsgefühl für jede Straftat und jedes Opfer entwickelt. Sicher ist das auch einer der Gründe für den Erfolg von KRIPO LIVE, denn im Laufe der Jahre ist diese Produktion der SAXONIA ENTERTAINMENT GmbH zu einem der Quotenhits im MDR FERNSEHEN geworden.
http://www.saxonia-entertainment.de/entertainment/infotainment/produktion/show/kripo-live.html
Na, und nun bin ich mal gespannt, was für ein “Quotenhit” die polizeiliche Duchsuchung der Firma Saxonia wird!
Diese Durchsuchung wird auch sicher in die Annalen der Polizei eingehen, denn wann hat diese schon mal die Möglichkeit, eine Firma zu durchsuchen, deren Team ein “Finger- und Verantwortungsgefühl für jede Straftat entwickelt (hat)”?
Ach ja, und die Firma DREFA Media Holding GmbH?
Die DREFA Media Holding GmbH ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen des MITTELDEUTSCHEN RUNDFUNKS mit Sitz in Leipzig, gegründet 1992. Die DREFA ist Dachgesellschaft für insgesamt 17 Tochter- und Beteiligungsgesellschaften des Senders, zu denen u. a. die DREFA Media Service GmbH, die Media & Communication Systems GmbHs in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen, die Saxonia Entertainment GmbH und die Ottonia Media GmbH gehören. Seit Herbst 2002 ist die DREFA Media Holding Mitgesellschafter der Bavaria Film GmbH, die ihrerseits Anteile an einigen Unternehmen der DREFA-Gruppe übernimmt.
Insgesamt sind im DREFA-Unternehmensverbund rund 500 Mitarbeiter tätig (inkl. vom MDR gestelltes Personal). Hauptkunden sind neben dem MDR fast alle öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, der Kinderkanal KI.KA sowie die Privatsender RTL und SAT.1.
http://www.ard.de/intern/abc/-/id=1643802/nid=1643802/did=1659116/10lis7e/index.html#abcListItem_1659116
KINDERKANAL ??????????
Da war doch vor gar nicht langer Zeit etwas mit Unterschlagungen von 8 Millionen Euro ?
Nein, was für ein Zufall aber auch!
Ja, und wer hätte das gedacht, auch RTL gehört zu den Hauptkunden einer von der Polizei durchsuchten Firma!
Und weil wir nun gerade mal dabei sind und ich mich so von dem Namen angezogen fühle
, hier noch die Ottonia Media GmbH:
Die OTTONIA Media GmbH steht innerhalb der Bavaria Film Gruppe, einem der größten und traditionsreichsten Medienunternehmen in Europa, für nonfiktionale TV-Produktionen
Die Gesellschaftsanteile halten die Bavaria Film GmbH (51 Prozent) und die DREFA Media Holding GmbH (49 Prozent).
http://www.ottonia.de/wir-ueber-uns-ottonia.html
Und jetzt höre ich lieber auf, denn ich fühle mich, als ob ich in ein Moor geraten bin und mit jedem weiteren Schritt tiefer einsinke.
@Ottilie
Diese Art von Firmengeflechten ist leider keine Seltenheit und wohl auch nicht ganz ohne Hintergedanken: Im Falle eines Falles erschwert es den Ermittlern die Nachverfolgung der Geldwege.
@ Marieann 73
Und da wurden “bloß” 19 Objekte in 6 Bundesländern durchsucht?
Ich habe den Eindruck, mit dem Fall werden wohl noch Generationen von Polizisten und Finanzexperten beschäftigt sein.
Ja, und die Zukunft jeder Menge angehender Rechtsanwälte ist gesichert.
Allerdings darf ich gar nicht daran denken, dass dass wahrscheinlich nur nur die Spitze des Eisbergs ist und Otto Normalverbraucher im Endeffekt wieder die Zeche bezahlen wird, während sich die Schuldigen letzten Endes dann vermutlich genauso “zahlungsunfähig” gerieren werden wie Herr Pfahl.
Und dafür darf jede/r Bundesbürger/in GEZ bezahlen, auch, wenn er/sie weder Radio noch Fernseher besitzt.
Wahrscheinlich werden uns bald die mittelamerikanischen und orientalischen Potentaten ihre zukünftigen “Experten” zum Lernen schicken.
Marieann 73
Das Wichtigste hatte ich bei meiner Recherche dieser ganzen kriminellen ARD-Kumpelei vergessen.
Es war ja nicht nur die Heuchelei der ARD im Fall Kachelmann, der der Prozeß offenbar gerade recht kam, um JK auszubooten und die Geschäfte zum Nutzen der beteiligten Firmen und altgedienter Freunde neu zu verteilen.
Ich erinnere auch an die ach so wichtigen Aussagen von MDR-Kollegen Kachelmanns im Prozeß, zu. B., dass JK seine Kinder Kuckuckskinder genannt und Frauen angemacht hat.
Diese Aussagen waren schon damals erbärmlich, lächerlich und peinlich, und nur ein Gericht wie das LG Mannheim konnte es fertigbringen, solchem üblen Tratsch Gehör zu verleihen und diesen auch noch ernst zu nehmen.
Wenn ich aber heute lese, aus was für einem kriminellen Sumpf die Leute kamen, die Jörg Kachelmann moralisch diskreditieren wollten, dann bin ich angesichts von soviel Dummdreistigkeit und Unverschämtheit einfach fassungslos .
@Ottilie
Ja, es ist wirklich ein fetter Hund, was da alles ans Tageslicht “sprudelt”. Man hat sicherlich die eine oder andere Verstrickung geahnt, aber daß das Ganze derartige Dimensionen annimmt, macht nicht nur sprachlos, sondern verdammt wütend!
Hatte früher die Kirche die Aufgabe, das Volk dumm zu halten, damit der Staat es ausnehmen konnte, übernimmt der Staat dies heute mit seinen Berieselungsanstalten selbst – und bittet auch schon dafür das Volk zur Kasse. Die “Maßnahmen” zeigen schon Wirkung
…
Ganz besonders interessant finde ich die “Beziehungen” von Boulevard (Burdas BUNTE)
und den öffentlich-rechtlichen Meinungsmachern! Jetzt wundert mich die immer hochtouriger laufende Verblödungsmaschinerie auch der sog. Qualitätsmedien kein bischen mehr!
Mir kommt da spontan ein Zitat von Volker Pispers ins Gedächtnis: “An manchen Tagen frage ich mich, warum lauf’ ich nicht Amok?!”
Vor den “mittelamerikanischen und orientalischen Potentaten” habe ich weniger Angst – alles was die wissen, haben die von hiesigen “Fachkräften” gelernt …
Danke für die Info @Ottilie
Die Firmen sind also alle “verbrüdert” und “verschwägert”.
Bin mal gespannt, was bei diesem Sumpf noch ans Tageslicht befördert wird.
Hallo Ottilie
Ich habe wirklich lachen müssen heute ob Ihres Beitrags:
1.Ich wollte heute noch einen Beitrag zu diesem welt.de Artikel hier schreiben.
2. Habe ich mir gewünscht, dass Sie, Ottilie, mir die Arbeit abnehmen, weil es ja eines ihrer Themen ist. (Und sie, m. E. nach die Sache sprachlich besser rüber bringen können als ich!!)
3. Frau G. Wolff, die drüben mundtot gemacht wurde und auch zu diesem Thema schrieb, jetzt leider nicht mehr schreiben wird.
und Viertens: Weil ich genau den gleichen Gedankengang hatte wie Sie:
“Übrigens kann man doch wohl nun eher fragen, ob es für Jörg Kachelmann zumutbar wäre, in einem solchen kriminellen Haufen wie der ARD tätig zu sein.”
Ich war noch a bisele drastischer in meinen Gedankengängen und fragte mich: In was für einem kriminellen Haufen hat sich da Herr Kachelmann befunden? Und kann er jetzt nicht froh sein, dass er da geschäftsmässig draußen ist?
Ach ja, die Bambi-Verleihung dieses Jahr 2011:
Ihr Zitat, Ottilie:
“Sieh mal an, die BAMBI-Gala des ehrenwerten Hauses Burda in den Händen eines in einem Ermittlungsverfahren als Beschuldigter geführten Fernsehproduzenten.”
Die Gesamtverantwortlichen für die Bambi Verleihung dieses Jahr sind Patricia Riekel und Vorstand PHILIPP WELTE.
http://www.bambi.de/presse/pressemitteilungen/
Ich lasse mich gerne überraschen, was diese selbstgefällige Gesellschaft noch Neues aufzubieten hat!
@Ottilie
Es sollte besser heißen:
Wie war das doch mit der ARD und ihren hohen sittlichen Ansprüchen, AUSSCHLIESSLICH an Wettermoderatoren ?
Video im Netz – DSK
https://www.youtube.com/watch?v=lWPXHSTr9aE
http://www.heise.de/tp/blogs/6/150997
Die Skandaleinschläge nähern sich dem Präsidenten der Grande Nation
@Ghostbuster
Ich wage mal zu behaupten, daß die Kreise um Sarkozy nicht die Urheber des immer wahrscheinlicher werdenden Komplotts gegen Strauss-Kahn sind.
Warum wurde das Ganze denn derart oberflächlich und schludrig inszeniert, daß schon nach so kurzer Zeit die (vermeintlichen) Hintergründe offenbar werden, die dann auch noch unverblümt in aktuelle Regierungskreise zeigen? Praktischerweise auch noch vor der Präsidentschaftswahl, wodurch die Chancen für Sarkozy (noch stärker) schwinden?
Es macht doch eher den Anschein, daß hier noch eine weitere Gruppe am Werk ist, die sowohl Sarkozy als auch Strauss-Kahn aus dem Weg haben will. Dazu bedient sie sich einer Art Karambolage (für alle nicht Billard-Bewanderte: http://de.wikipedia.org/wiki/Carambolage) und entledigt sich mit einer Aktion gleich zweier Konkurrenten: dem aktuellen Amtsinhaber und seinem potentiellen Nachfolger mit hervorragenden Aussichten auf Wahlerfolg. Um den Urhebern des (vermuteten) Komplotts auf die Spur zu kommen, sollte man meiner Meinung nach die neu aufgestellten Präsidentschaftskandidaten und ihre Kreise genauer unter die Lupe nehmen. Ganz hoch im Kurs sind bei mir dabei die “Parteifreunde” Strauss-Kahns, die sich nun ganz neu positionieren konnten. Es bleibt abzuwarten, ob sich jemand traut, dieses heiße Eisen anzufassen und ob derjenige bzw. diejenige sich dann auch mit ausreichendem Spürsinn und Cleverness ans Werk macht. Ich mache mir da wenig Hoffnung, da solche Enthüllungen für den jeweiligen Journalisten mit erheblichen Gefahren verbunden sind und nicht selten sein berufliches Aus bedeuten – manchmal sogar seinen Tod (nicht nur in Arabien, Russland oder China!).
Also, Tee trinken und abwarten …
Auch ein uns gut bekannter “Putschist” scheint kein größeres Interesse an einer öffentlichen Aufarbeitung per Gericht zu haben. Man will sich wohl doch lieber aussergerichtlich einigen und damit auch die Presse, die Brüder und Schwestern im Geiste, aussen vor lassen.
Es sieht danach aus, als würde sich bald noch ganz großes Kino ankündigen. Drehbuch und Idee einst: Alexandre Dumas.
http://www.20min.ch/news/dossier/kachelmann/story/Kachelmann-und-der–Putschist–einigen-sich-14016371
@All
Da ist der Hammer!
Der Atomare Erstschlag- Verkünder FBW schuldet der JKP (J. Kachelmann ) 951 076,35 Franken, umgerechnet ca. 770 000,00 Euro aus “Darlehen” .
FBW, der Mann der bar jeder Hemmung in Blick, Bild, Bunte, Stern das Privatleben von JK austreten wollte, gemäss eines Schriftverkehrs an andere Gesellschafter/Mitarbeiter JKs.
Die Ausbreitung des gesamten Privatlebens JKs wurde dann genau in diesen Zeitungen ausgebreitet.
Und FBW´s Gefährtin Katja H. schuldete JK etwa 500 000,00.
Es soll ja Menschen geben, die für Geld alles machen würden !!!
http://www.20min.ch/news/dossier/kachelmann/story/Kachelmann-und-der–Putschist–einigen-sich-14016371
Ich frage mich, ob es einen Zusammenhang zwischen FBW´s Aktion und der Aktion von P. Welte gibt, der laut J.Schwenn alle bekannten großen Chefredakteure Deutschlands für eine Medienkampagne gegen J. Kachelmann mobilisieren wollte.( P. Welte wollte gegen J. Schwenns Aussage vorgehen, was er bis heute nicht gemacht hat.!)
Ob sich FBW und P. Welte in München kennen, ihre Stammsitze liegen nur 7,5 km voneinander entfernt?
Ob es einen Zusammenhang zwischen Foht und P.Welte-Darlehen 30 000,€ im Zusammenhang mit J. Kachelmann gibt?
Fragen über Fragen
Wenn ich die Beiträge von Ottilie und MaxMäuerle so lese, dann fällt mir ein Ratschlag der Großmutter wieder ein. Immer dann, wenn sich am Pullover ein Faden zeigte, mußte der vernäht oder abgeschnitten werden. Im anderen Fall konnte sich der ganze Pullover aufribbeln.
Ich habe den Eindruck, JAK war so ein “Faden”. Er wurde abgeschnitten um zu verhindern, daß jemand den ganzen Verein aus Klüngel und Parteieninteresse genauer unter die Lupe nimmt. Egal ob Kinderkanal, MDR, ZDF oder ganz allgemein ARD- ein bestimmtes Verhalten kann sich doch jemand nur erlauben mit dem Wissen darüber daß andere schweigen. Man könnte wohl auch Korruption dazu sagen.
Ich meine daher auch, es wäre eher eine Auszeichnung sich von denen fern zu halten.
@MaxMäuerle65
Wie ich es drehe und wende, in meiner Einschätzung ist und bleibt Herr W. von der BUNTEN die treibende Kraft und FBW (sowie die anderen Gesponserten) sein(e) Handlanger bzw. Zuträger. Es mag sein, daß FBW für seine “Dienste” eine entsprechende Summe von Herrn W. geboten wurde (reine Spekulation meinerseits!). Ob nun Herr W. auf FBW zugegangen ist oder umgekehrt (was ich für wahrscheinlicher halte), ist eigentlich nebensächlich, beide verfolgen, jeder für sich, unterschiedliche Ziele, bei denen es einen gemeinsamen Störfaktor gibt: JK.
Die Motive/Ziele von FBW und Katja H. dürften klar sein: Offenbar ist das saubere Pärchen etwas klamm und hat sich so erhofft, endlich die Firma übernehmen zu können und so auch wieder zu Geld zu kommen. Das Vorgehen dürfte durchaus strafrechtlich relevante Dimensionen haben, wenn es denn so gewesen sein sollte.
Die Motive/Ziele des Herrn W. von der BUNTEN liegen hingegen weiterhin im Dunkeln, die drängende und immer noch unbeantwortete Frage bleibt: Warum hat Herr W. so viel Energie in das Projekt “Vernichtung Kachelmann” gesteckt (es konnte nicht um eine Auflagesteigerung der BUNTEN gehen, denn dann hätte er nicht versucht, alle großen Blätter mit auf seinen Kurs zu nehmen)? Sollte JK wirklich in seiner Zeit beim MDR gewissen Leuten in die Quere gekommen sein (eventuell von ihm selbst weder beabsichtigt noch bemerkt), dann kann man aus dem Vorgehen und Verhalten des Herrn W. gewisse Rückschlüsse ziehen, die sich auf seinen Einfluß bzw. seine Einflußnahme beim MDR beziehen. Leider fehlen für all das noch Beweise, eventuell werden sie auch nie auftauchen. Eines aber zeigt sich immer deutlicher: Den Herrn W. von der BUNTEN sollte man gut im Auge behalten.
Es wollte sich jemand einen Namen machen,
mit einem anderen bekannten Namen.
Nun hat er ihn, seinen Namen, und dieser wird teuer.
Es hat eben alles seinen Preis.
http://www.telemedicus.info/article/2126-Kool-Savas,-Kachelmann-und-ein-verfickter-Wetterfrosch.html
Das schau´ sich einer an:
das Urteil ist vom 15.11.2011 – und schon anonymisiert und samt Begründung veröffentlicht!
Wo bleibt die Urteilsbegründung vom 31.05.2011?
Der juristische Sachverhalt läßt mich als Laie gewaltig an meine Grenzen stoßen.
Zitat:
“Grundsätzlich könne ein Musiker sich zwar auch auf die verfassungsrechtlich geschützte Kunstfreiheit stützen. Die Zwischenmoderationen seien von ihr aber nicht geschützt.”
und
“Musikern bleibt in solchen Fällen nur zu raten, beleidigende Inhalte ihren Texten vorzubehalten, um wenigstens eine Abwägung mit der Kunstfreiheit zu erreichen – ohne eine Garantie, dass nicht auch dann rechtliche Konsequenzen folgen können.”
Soll das heißen, wenn ich meine Beleidigungen singe, habe ich (fast) Narrenfreiheit?!
Wenn sich der oder die Besungene daraufhin getroffen beschwert, berufe ich mich auf meine künstlerische Freiheit, gebe der Verbalentgleisung dann kurzerhand einen hochtrabenden Namen wie etwa ‘Klage einer unglücklich Gekränkten’ oder ‘Das Unwetter, oder wie aus Wind Sturm wird’ etc. und schon werden schnöde Pöbeleien zu Kunst und der Urheber bzw. die Urheberin (fast) unangreifbar??
Das ist ja toll! Jeder, dem Respekt und Anstand ein Fremdwort ist, der kann dann unter dem Deckmäntelchen der künstlerischen Freiheit seinen inneren Schweinehund bedenkenlos von der Leine lassen?
Muß man sich angesichts derartiger Auslegungen noch über den Zustand unserer Gesellschaft wundern?
Vielleicht sollten in deutschen Gerichtssälen mal öfter die Fenster aufgemacht werden, damit die Damen und Herren Richter in den (dringend benötigten) Genuß von ausreichend Frischluft kommen!
Auch die Wiederholung einer der Beleidigungen schon im “Linktext” durch “Telemedicus.info” halte ich auch nicht gerade für fein!
… aber so macht man halt “Quote” bzw, “Klicks” auf Kosten anderer.
Zitat:”Vielleicht sollten in deutschen Gerichtssälen mal öfter die Fenster aufgemacht werden, damit die Damen und Herren Richter in den (dringend benötigten) Genuß von ausreichend Frischluft kommen!”
Ja so ungefähr frei nach den Scorpions: “Winds of Change”… etwas Realität inne Rübe gepustet!!!
Ja, es macht Schule, sich auf anderer Leute Kosten zu bereichern. Der Rat im Fazit des Artikels ist allerdings ebenso zweifelhaft wie die Vorgehensweise des Rappers selbst:
Zitat: “Musikern bleibt in solchen Fällen nur zu raten, beleidigende Inhalte ihren Texten vorzubehalten, um wenigstens eine Abwägung mit der Kunstfreiheit zu erreichen – ohne eine Garantie, dass nicht auch dann rechtliche Konsequenzen folgen können.”
Dass das definitiv nicht funktioniert, hat Maxim Biller mit seinem Buch “Esra” erfahren müssen. Hier hat ihm die Freiheit der Kunst auch nichts genutzt, als er “kunstvoll” seiner Ex samt deren Mutter eins auswischen wollte. Das Buch wurde vom Markt genommen und er zahlte eine Strafe: http://de.wikipedia.org/wiki/Esra_%28Roman%29
@Paul
10.000,00 Euronen sind für diese Beleidigungen noch viel zu wenig!
Sehe ich ebenso.
Allerdings kommen ja noch weitere Kosten hinzu, wodurch sich eventuell seine Lernfähigkeit verbessert.
Er sollte das Urteil wohl besser annehmen.
Eine Doku zur Medienberichterstattung im Fall Kachelmann:
http://www.dokus.ws/dokumentationen/online/video/der-kachelmann-prozess-jorg-kachelmann/
Wettermoderator Jörg Kachelmann kehrt ins Fernsehen zurück – als Werbebotschafter.
Die Wahl war nicht zufällig auf Kachelmann gefallen: Zermatt Tourismus und das Wetter-Unternehmen von Jörg Kachelmann arbeiten seit über zehn Jahren zusammen. Bedenken wegen den weniger rühmlichen Schlagzeilen über den Wettermoderator im vergangenen Jahr hat Zermatt Tourismus keine: «Für uns steht seine Fachkompetenz im Vordergrund», sagt Luggen. Kachelmann sei ideal für den Job als Testimonial: «medial bekannt und fachlich beschlagen».
http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2011/12/01/Vermischtes/Kachelmanns-TV-Comeback-als-Werbetraeger
Recht haben die Zermatter! Schliesslich hat Jörg Kachelmann sein Handwerk ja nicht verlernt!
Kurz bevor die von Rachegedanken geschüttelte Schwetzingerin ihre Falschbeschuldigung in die Welt setzte und sichdie Mannheimer Staatsanwaltschaft mit den Medien einigte Jörg Kachelmanns Leben zu ruinieren, schrieb die Süddeutsche:
Wenn es oben schneit, dazwischen regnet und unten tierisch matscht, ist Wetterexperte Kachelmann der erste deutsche Olympia-Star.
Sie haben einen Wetterfrosch nach Kanada mitgenommen, und sie sahen, dass es gut war. Jörg Kachelmann ist für die ARD bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver und Whistler im Einsatz, und er ist gleich zu Beginn ein gefragter Mann: Er redet Klartext – und ärgert nebenbei ein bisschen die Konkurrenz vom ZDF.
Kaum einer kann meteorologische Zusammenhänge so volksnah präsentieren wie der Schweizer. Normalerweise hat er dafür vor der Tagesschau nur ein paar Minuten Zeit, in Kanada aber lassen sie ihn ausreden. Denn Kachelmann hat neben Hoch- und Tiefdruckgebieten nun auch die Skipisten im Blick, und die sind von existentieller Bedeutung. Für die Spiele und für die Berichterstattung der ARD.
http://www.sueddeutsche.de/sport/tv-ereignis-olympia-kachelmann-in-whistler-schifft-es-unten-rein-1.58947
Das sich ein paar Bünzli und moralistische Spiessbürger wieder einmal dagegen aussprechen, nun das war ja klar. Denn diese “Gutmenschen” wollen nicht wahrhaben, dass Jörg Kachelmann FREIGESPROCHEN wurde.
Und keiner kann ihm verwehren seinem Beruf wieder so nachzugehen, wie er es für richtig befindet.
Das müssen auch katholische Pfarrer, wie Herr Roth von Zermatt zur Kenntnis nehmen!
Wie wäre es, wenn Herr Roth zu den unsäglichen Handlungen seiner Glaubensbrüder gegenüber Kindern und Jugendlichen – über Jahrzehnte – Stellung nehmen und diese verurteilen würde , und sich nicht in die Causa Kachelmann einzumischen versucht!
Oh, Ihr Pharisäer und Heuchler, lest nach bei Matthäus, Kapitel 23 oder Lucas 15, 1-10
Euer “Ohrfeigen austeilender” – “Gelder zweckentfremdender” -”Devisen nicht deklarierender” – Mixa( O-Ton :Körperliche Züchtigungen seien im fraglichen Zeitraum in der Jugendarbeit, gerade auch mit schwer erziehbaren Kindern, üblich und bis 1980 auch rechtens gewesen) durfte beim letzten Papstbesuch in Freiburg wieder in der zweiten Reihe sitzen
Groer aus Österreich, der Jugendliche sexuell missbraucht hat, durfte sich ins ZisterzienserINNENkloster zurückziehen und bekam 2010 durch Prälat Gregor Henckel-Donnersmarck, Abt des Stiftes Heiligenkreuz, ein Pompes funèbre particullièrement ordinaire
Der Domspatzen schlagende Ratzinger vesteckt sich heute noch hinter seinem Bruder
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,683368,00.html
und..und…und… Allen wurde VERGEBEN!
Aber Jörg Kachelmann sollte nicht mehr arbeiten dürfen? Trotz weltlichen Freispruchs ( alle katholischen Sünder haben sich dem entzogen) trotzdem weder uns, noch Pfarrer , oder sonstwem seine private Lebensgestaltung etwas angeht
http://www.videoportal.sf.tv/video?id=2da0a352-a192-4438-988c-8b20a521aaac
Lob gebührt allen Personen, Firmen oder Touristikunternehmen, die ihm jetzt wieder eine Chance geben! Irgendwer muss ja das Schandurteil, die Medienhetze ,so wie die Vor- und Nachverurteilung gut machen!
Olympia-Wetter mit Jörg Kachelmann
Die ARD hat den Fachmann des deutschen Fernsehens
fürs Wetter mit vor Ort. Jörg Kachelmann liefert
täglich den olympischen Wetterbericht für Vancouver
und Whistler. Und er erklärt die kanadischen Wetterphänomene:
Den einzigartigen Champagne Powder,
den Pineapple Express und alle anderen Kapriolen,
die an der kanadischen Westküste eintreten können.
http://www.dosb.de/fileadmin/olympia/downloads/PresseheftDruckversion071209_web.pdf
… die nächste Winterolympiade findet ja erst vom 7. bis 23. Februar 2014 in der russischen Stadt Sochi statt, vermutlich ohne “champagne powder” aber hoffentlich mit Kachelmann (, wenn er überhaupt noch will).
Was geht das denn eigentlich einen Pfarrer oder Priester an? Würde mir das bitte mal jemand erklären ?
Der Herr Roth soll der Präsident von “Kirche und Tourismus” ( was immer das auch ist) sein.
Aus diesem Grund glaubt er wohl seinen Kommentar zu Jörg Kachelmann abgeben zu müssen.
Wo diese Herren überall ihre Finger haben, sagenhaft….
@Rita
„Kirche und Tourismus“ – Himmelfahrten vom Fachmann …
@marieann73
Der ist echt gut.
Danke, liebe Rita, hört sich an wie Religion und Kommerz. Mehr brauche ich da nicht zu schreiben.
Der katholische Pfarrer versucht nur von den Taten, einzelner Täter in der kath. Kirche abzulenken.
Sexueller Missbrauch: Katholische Kirche liefert Zahlen
Donnerstag, 15. September 2011, 15:31 Uhr
Der katholischen Kirche sind im Jahr 2010 insgesamt 146 Missbrauchsfälle gemeldet worden – das sind 10 mehr als im Vorjahr. Dies geht aus dem Bericht «Sexuelle Übergriffe in der Seelsorge» hervor, welchen die Schweizerische Bischofskonferenz präsentiert hat.
http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2011/09/15/Schweiz/Sexueller-Missbrauch-Katholische-Kirche-liefert-Zahlen
Es gibt doch tatsächlich noch Menschen, die endlich zur Kenntnis
nehnen, dass J. K. ein FREIGESPROCHENER Wettermann ist,
der sein Handwerk versteht.
Ich verstehe sowieso nicht, dass bei jeder Meldung über ihn
“des wegen Vergewaltigung an seiner Exfreundin angeklagten ” ……..
Bla bla bla …… stehen muss.
Damit wird immer wieder das alte Lügengebäude aufgerichtet.
Es müsste doch wahrheitsgemäss heissen, ” der von seiner Exfreundin
zu Unrecht bezichtigte……
Wenn es soweit ist, glaube ich auch wieder an Medien, die der Wahrheit
das Wort sprechen, und nicht der Auflage oder der Animositäten
bestimmter Verlagsgötter.
Ja, Heide, das nervt ohne Ende, bei Türck ist das allerdings heute auch noch so.
Das hängt ewig an einem Menschen und Du kannst sicher sein, selbst wenn CSD zugäbe, daß sie gelogen hat, gäbe es noch eine Menge Menschen, die es immer noch nicht glauben würden. Der beschissenste Spruch den es gibt:
Wo Rauch ist, ist auch Feuer.
@Profiler1
Wo Rauch ist, ist …. Rauch.
Alles andere ist eine Schlussfolgerung, die besser erst einmal überprüft werden sollte.
Hier – im “Fall Kachelmann” war trotz größter Bemühungen über 1 1/4 Jahre nichts anderes als “Rauch” zu finden.
Schall und Rauch, Paul.
???
Genau so ist es!
Wer mit dem Finger auf andere Leute zeigt, sollte stets daran denken, daß drei Finger der selben Hand auf ihn zurückweisen.
Leider wird das in gewissen Kreisen gern “vergessen”.
Wie wahr.
Oder wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.
Ich wollte die vielen Verfehlungen der einen Seite
gegen eine erfundene der anderen Seite aufzeigen.
Auch ist ein Glashaus für diese Leute nicht dunkel genug.
Das Video mit Jörg Kachelmann (ca.22 Sek.) gibt es auch bei YouTube zu sehen.
http://youtu.be/FMJ37A71DIg
Die Veröffentlichung des Buchs “Mannheim” des Wettermoderators Jörg Kachelmann verzögert sich. Wie die “Bild am Sonntag” berichtet, sollte das Werk ursprünglich am 16. Januar 2012 erscheinen. Jetzt werde der Termin verschoben, möglicherweise um bis zu ein Jahr, so das Blatt. Jörg Kachelmann war nach langem Prozess im Mai vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen worden. Vorbesteller des Buches, so die “Bild am Sonntag”, erhielten vom Internet-Buchhändler Amazon E-Mails, dass mit einer Auslieferung vor Januar 2013 nicht mehr zu rechnen sei. Nach “Bild am Sonntag”-Informationen scheue sich der Verlag Hoffmann und Campe, das Kachelmann-Manuskript in der aktuellen Form zu drucken. Es seien rechtliche Prüfungen und Aktualisierungen nötig. Offiziell bestätigte auch Verlagssprecherin Iris Seidenstricker Terminschwierigkeiten. Wie viel Zeit Prüfung und Überarbeitung in Anspruch nehmen, sei noch nicht abzusehen. Der Verlag wolle das Buch aber noch im kommenden Jahr drucken: “Es erscheint noch 2012. Und es wird sehr gut.” Ob es der Verlag bis Mitte oder doch eher Ende 2012 schafft, sei aber noch nicht abzusehen. Kachelmanns Medienanwalt, Ralf Höcker, kommentierte die Verschiebung des Buches in der Zeitung so: “Es dauert halt ein bisschen länger, das kommt vor.”
http://www.europeonline-magazine.eu/buch-veroeffentlichung-von-wettermoderator-kachelmann-verzoegert-sich_172200.html
Die Bild hat auch einen extremen Wintereinbruch im November 2011 vorhergesagt.
Um sicher zu gehen ob diese Meldung stimmt, kann man auch den Verlag anrufen oder dort per Mail anfragen.
Auf keinen Fall sollte man Amazon mit Anfragen belästigen, die haben dort überhaupt keinen Plan. Ich hatte in der letzten Woche dort per Mail angefragt, ob der Erscheinungstermin von Mannheim verschoben wurde oder nicht.
Hier deren Antwort:
Guten Tag,
herzlichen Dank für Ihr Schreiben an Amazon.de.
Ich bedaure sehr: Der von Ihnen gewünschte Artikel “Mannheim” ist noch nicht auf dem Markt.
Sie können ihn jedoch bereits auf unserer Website vorbestellen.
Sobald wir das Erscheinungsdatum vom Hersteller oder dem Verlag erfahren, setzen wir diese Information auf unsere Website. Sie finden es dann auf der Produktinformationsseite des Titels. Wenn ein Monat angegeben ist, gehen wir davon aus, dass der Artikel bis spätestens Ende des Monats erscheinen kann.
Freundliche Grüße
Purushottam Sharma
Unser Ziel: das kundenfreundlichste Unternehmen der Welt zu sein. Ihr Feedback hilft uns dabei.
Alice Schwarzer schleimt sich bei der IGAF ein.
http://www.antifeminismus.ch/gaestebuch/index.php
Kann sich nur um einen Scherz handeln oder ihr ist nicht bewußt, worum es dort geht.
@Profiler
Sieht eher wie eine Provokation aus! Alice liebt die Auseinandersetzung und sucht sich ihre Gegner und sorgt vor für die Zukunft!
@ Rania
Vermutlich mußte Frau Aschwa ihr gequältes Ego aufbauen, nachdem sie bei Markus Lanz von Gertrud Höhler (http://de.wikipedia.org/wiki/Gertrud_H%C3%B6hler) so formvollendet charmant am Nasenring durch die Manege geführt wurde. Frau Höhler kennt ihre Pappenheimer und weiß dominante Egomanen (auch weibliche) genau so zu nehmen, daß diese mit ihren eigenen Mitteln schachmatt gesetzt werden, ohne dabei unhöflich oder uncharmant zu werden. Das macht sie so genial, daß die derart Festgesetzten sich nur unter Gesichts- und komplettem Sympathieverlust wehren könnten – und das dann natürlich tunlichst vermeiden. So auch “unsere” Aschwa. Im Gegenteil, diese schien ihre Niederlage noch gar nicht begriffen zu haben. Das kam dann wohl nach der Sendung, vermutlich auch unter Mitwirkung sog. “Freunde”. Auch wenn der dumme Lanz mir wieder mächtig auf die Nerven gegangen ist, es war einfach zu köstlich, ich konnte nicht umschalten. In solchen Momenten werde ich zum Kätzchen und sitze schnurrend vor dem Bildschirm.
Chapeau Frau Höhler – auch wenn ich häufiger nicht ihre Meinungen teilen kann, aber hier haben Sie mir ein unterhaltsames Stündchen beschert. Vielen Dank!
Ach ja, falls sich das jemand ansehen möchte, hier der Link zur besagten Lanz-Senung vom 29.11.2011 (“in Ihrem Z-D-F”):
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/aktuellste/920240#/beitrag/video/1504818/Markus-Lanz-vom-29-November-2011
Viel Vergnügen!
@Marieann
@Ottilie
Ich wusste doch, dass Udo Jürgens von der Techtel-Mechtel-Geschichte in Agadir (ab 20) nichts mehr wusste, sie hat ihn persönlich vor ein paar Jahren darüber informiert!
@ Max Mäuerle
Ich hatte mich ja schon einmal über diese dubiose Udo-Jürgens-Geschichte ausgelassen, nachdem ich in einer Buchhandlung in diesem unsäglichen Aschwa-Machwerk geblättert hatte. Woher haben Sie denn Ihre Info, aus der von Marieann73 erwähnten ZDF-Sendung?
Übrigens hatte ich auch aus dem Buch von Kay Sokolowsky „Who the fuck ist Alice?“ zitiert, der, bestens über die Hintergründe dieser Publicity-Nummer informiert, darin ironisch über diesen „Jahrhundert-Flirt“ (im Beisein von von einem Troß Journalisten und Fotografen) schrieb.
Siehe:
Ottile 46, Gesendet am 02.11.2011 um 16:30
@Ottilie
ab etwa Minute 20 redet sie darüber, dass sie sich von Udo Jürgens begrapschen liess, um ihn aufzuhalten für Fotoaufnahmen.
Sie sprach ihn vor eine paar Jahren deswegen an und er wusste nichts mehr über diese Sache in Agadir.
@marieann73
Es ist wohl nicht richtig, Lanz als dumm zu bezeichnen. Das Nest, aus dem er von seiner Ausbildung her geschlüpft ist, nennt sich “Festung gegen den Zeitgeist”. Im später folgenden Kloster Neustift dürfte sich qualitativ nicht viel geändert haben. Seine ständig lenkende Art und Weise ist daher Programm.
Mir ist aus ferner Zeit erinnerlich, wie er es nicht verstehen wollte, daß ein von ihm befragter Ostschauspieler nicht von seiner Überzeugung lassen wollte; trotz Stasi, trotz Haft, trotz Drangsal. Dabei hätte doch gerade er, als Christ, es wissen müssen. Weshalb steht ein Mensch zu seinen Überzeugungen, trotz negativer Erfahrungen in der Geschichte oder der Neuzeit? “Propaganda” ist kein Begriff aus der Ostpolitik, er ist verknüpft mit der Verbreitung der Christenlehre.
Lanz ist Propagandist. Wenn er etwas “nicht versteht”, dann ist das unbedingt dienstlich zu verstehen.
@Paul
Nun ja, zur Klugheit gehört mehr, als nur eine (halbwegs) geglückte Bildung. Um Indoktriniertes von sich zu geben, benötigt man noch nicht einmal viel Bildung, geschweige denn Intelligenz. Letztere, gepaart mit Höflichkeit, würde sich dann zeigen, wenn Herr Lanz seine Gäste aussprechen und eigene Gedanken und Meinungen darlegen ließe. Ich bin eher der Meinung, daß er deshalb nicht “versteht”, weil er seinen Gästen nie aufmerksam zuhört, immer schon damit beschäftigt ist, seine eigenen “Genialitäten” vorzuformulieren und sich auch gar nicht wirklich auf das ihm von seinen Gästen Dargebotene einlassen kann. Herr Lanz ist in meinen Augen mit der Moderation einer Talkshow vollkommen überfordert. Er lenkt und stört so oft, weil er immer Angst hat (und das zu Recht!), daß ihm die Runde entgleitet. Sobald Gedankengänge aufkommen, die er nicht auf seinen Moderationskärtchen stehen hat, wird er nervös, hört seinen Gästen immer weniger zu und führt schließlich fast absurd anmutende Gespräche. Warum der nicht endlich ersetzt wird, läßt sich wohl nur so erklären: Es gibt schlicht keinen bzw. keine, der/die es besser machen könnte …
Herr Kachelmann zum Beispiel könnte, aber er darf ja leider nicht – grrrrrr
Jeder ist ersetzbar, auch eine “Christiansen in Hosen”, auch in einem plumpen und dummdreist daherkommenden Partei-TV. Es ist wohl eine Fehleinschätzung Lanz als Selbstdarsteller zu begreifen. Der arbeitet genau wie “Blöd”- man läuft vorbei und registriert daß Kachelmann eine Kneipe aufgemacht hat.
So bekomme ich von Zeit zu Zeit vor Augen gehalten was “Onkel Herbert” mit seinen “verfluchten Jesuiten” gemeint haben könnte. Dieses, sein Persönlichkeitsformat, fehlt heute völlig- schade.
@ marieann73
Danke für den Link zur ” Lanz” Show, werde ich mir das ganz in Ruhe anschauen und geniessen!
Bibber-Alarm?
„Leiden auch Sie unter den “knackig kalten” Temperaturen und kommen Sie kaum noch mit der Beseitigung des “vielen Schnees” nach? Nein? Dann leben Sie offenbar in einem anderen Deutschland als dem, für das Bild.de und mopo.de vor viereinhalb Wochen einen “Horror-Winter” bzw. “Arktis-Winter” angekündigt haben (…)
Unter Berufung auf den Wetterdienst donnerwetter.de behauptete Bild.de am 22. Oktober:
Er wird kommen. Mit Minusgraden und viel Schnee. Drei Monate lang. Und Ende November geht es schon los! Bibber-Alarm: In vier Wochen beginnt der Horror-Winter! “
http://www.bildblog.de/35172/wetter-dass/
Morgen begint der Monat Dezember. Schau´n wir mal….
Aktuelle Schneehöhen: in den deutschen Alpen ein paar Schneereste in schattigen Höchstlagen, in den Mittelgebirgen nichts.
http://www.schneehoehen.de
Zitat: „Sie hat gelogen, dass sich die Balken biegen, sogar noch, als sie mit dem Rücken längst an der Wand stand“, fasste Verteidiger Martin Barduhn zusammen und beantragte wie Staatsanwältin und Nebenklägeranwältin Freispruch. Richter Lorenz fragte sich in der Urteilsbegründung: „Redet sie einfach zu schnell und fängt erst viel später an zu denken?“ Und weiter: „Wir haben selten eine Nebenklägerin erlebt, die so häufig die Unwahrheit sagt, wie Sie.“
Zitat Ende
http://www.allgemeine-zeitung.de/region/mainz/meldungen/11380857.htm
Warum regen Sie sich auf, Herr Richter? Die Frau aus Schwetzingen, jene die Jörg Kachelmann das Leben ruinieren wollte, hat es doch allen, die auf solche Rachebeschuldigen hinaus wollen, vorgemacht!
Nur.. der türkische* Betreiber einer Reinigungsfirma hat, im Gegensatz vom Schweizer*Wettermoderator, in Richter Lorenz einen Richter gefunden, der sich nicht einwickeln lies, der nicht 3 km vom “Opfer”( O-Ton Seidling) entfernt wohnt.
Ein Richter, der im Schandurteil vom 31.5.2011 seine voreingenommene Einstellung- trotz des Freispruches – noch einmal ganz böse dokumentierte!
Und zur Mannheimer Staatsanwaltschaft- die sich belügen lies und diese Lügen noch als Wahrheit verkaufen wollte, braucht man nicht mehr viel zu sagen!
Die Parallelen zum Fall Kachelmann sind auffallend: Mit der Trennung wurden alle Geldzahlungen eingestellt! Tja, da kann man schon durchdrehen, nicht wahr?
*Warum werden eigentlich in solchen Fällen die Nationalitäten so herausgestrichen?
Jörg Kachelmann:
“Falschbeschuldigungen sind immer etwas Verheerendes”, weil “man selbst nach einem rechtskräftigen Freispruch nicht mehr weitermachen kann, wo man vorher aufhören musste”!
Dank der “wohlmeinenden” Presse, den militanten Frauenvertreterinnen, den Gerichten, fast schon hysterischen SchreiberINNEN auf divesen Web-Sites,und einer Faslchbeschuldigerin, die bis heute bei ihren Lügen bleibt und die meistbietend verkauft. Und was fassungslos macht, auch von Richtern , die eigentlich Urteile lesen können müssten!
Zitat:Deswegen sollte man insbesondere jene Frauen verdammen, welche aus lauter Böswilligkeit und purem Egoismus einen/ihren Mann/Partner oder die Väter ihrer Kinder falsch Beschuldigen. Da kann und darf es seitens der Justiz kein Pardon geben und sollte genauso unerbittlich verfolgt und bestraft werden, wie das bei Vergewaltigungen der Fall ist.
(..) Bedauerlicherweise gibt es auch Staatsanwälte, die einer Frau nach mehreren überführten Lügen immer noch glauben. Zitat Ende
http://femokratie.com/luege-studie-vergewaltigungen/06-2011/
Guten Tag,
wir bedauern, dass wir eine Verzögerung bei Ihrer Amazon.de-Bestellung ankuendigen müssen.
Wir bitten um Ihr Verstaendnis: Leider hat sich das Erscheinungsdatum fuer den oder die unten aufgefuehrten Artikel aus Ihrer Bestellung vom 05 November 2011 geaendert und damit auch das voraussichtliche Lieferdatum:
Jörg Kachelmann “Mannheim”
Voraussichtliches Lieferdatum: 04 Januar 2013
Sicher wird es Gründe geben!
Aber nun darf man doch wirklich die Frage stellen, wer bitte interessiert sich in mehr als einem Jahr noch dafür?
Man sollte das Eisen schmieden solange es heiß ist.
Die Profiler
@Profiler1
Einspruch !
“Man sollte sein Pulver immer trocken halten und nicht zu früh verschiessen”…
@BlackHole
Stimmt. Es steht ja noch der “Film” aus u.a.
Ich gehe davon aus, dass Herr Kachelmann in nächster Zeit wohl weiter gegen die Nebenklägerin und gegen diejenigen vorgehen wird, die sich am Begleitkonzert an diesem Prozess beteiligt haben. Dann könnte man nach “Mannheim I” (2012) nicht noch “Mannheim II” (2013) folgen lassen. Dafür spricht meines Erachtens auch, dass bisher so wenig über das schriftliche Urteil des Gerichts durchgesickert ist. Herr Kachelmann hat doch eine Urteilsausfertigung und könnte – so habe ich Reinhard verstanden – frei darüber verfügen.
Ich denke, Herr Kachelmann wird seine Mittel erst dann einsetzen, wenn er es für richtig hält. Dass er sich dabei nicht in die Karten schauen lässt, gehört nach den einschlägigen Erfahrungen in Mannheim mit dazu, und muss auch von allen hingenommen werden, die sich mehr Information wünschen.
Sollte der Verlag seine Erstauflagen nicht schon ausgeschöpft haben, die Neuankündigung also darin begründet sein daß die derzeitige Nachfrage sehr hoch ist, so kann die o.g. Vermutung zutreffen.
Danach könnte man darüber spekulieren, daß sich noch einiges in der jur. “Pipeline” befindet, wofür das Jahr noch gebraucht wird.
Nachdem so sehr viel über Presseberichte vor den Verhandlungen geredet und geschrieben wurde, wird er den Gerichten und Anwälten der Gegenseite diese Vorlage nicht geben. Er wird seine To-do-Liste punktuell abarbeiten und zum Abschluß evtl. die neuen Ergebnisse mit in sein Buch einbringen. Bis dahin bekommt die Gegenseite keinerlei Angriffspunkte geboten.
@Paul
Kann alles so sein, vielleicht hat er aber auch einfach nur zuviel zu tun, um sein
Wettergeschäft weiter auszubauen. Ohne Ghostwriter kann man nicht mal eben so ein Buch hinschludern. Auch müssen die Dinge anwaltlich überprüft werden. Warum fragt ihn denn keiner über Twitter mal ?
Lasst dem Kaiser was des Kaisers ist.
ER wird es wissen.
Ja, richtig!
Fragt doch mal.
@Rita
Zitat: “Aber nun darf man doch wirklich die Frage stellen, wer bitte interessiert sich in mehr als einem Jahr noch dafür? ”
Wenn ich mich recht entsinne, dann geht es Herrn Kachelmann neben der Aufarbeitung seiner Erlebnisse im Zusammenhang mit seiner (ungerechtfertigten) Verhaftung und Anklage in erster Linie um ein Bewußtmachen der Tatsache, daß Falschanschuldigungen häufiger vorkommen, als im allgemeinen Bewußtsein verankert.
Diesem Ansinnen kommt der zeitliche Abstand zum Prozeß und der damit verbundenen und hinderlichen Hysterie wohl eher zugute. Die Chance ist auf jeden Fall größer, daß eine krawallige Überlagerung weniger wahrscheinlich ist (hoffe ich zumindest), als es gerade jetzt noch zu erwarten wäre.
Außerdem dürften noch einige klärende Prozesse Vorrang haben, die vermutlich auch auf das Erscheinen des Buches einen Einfluß haben.
JK jedenfalls hat die Verzögerung zumindest auf Twitter bisher nicht thematisiert. Bin selbst auch etwas überrascht / enttäuscht…
@Rita
möglicherweise will JK das Ergebnis einer Klage gegen CSD abwarten, und in Anbetracht des LG Köln
http://www.justiz.nrw.de/nrwe/lgs/koeln/lg_koeln/j2011/28_O_557_11_Urteil_20111028.html
sehe ich zum jetzigen Zeitpunkt einer Veröffentlichung des Buches große Probleme:
Von einer Falschbeschuldigung seitens CSD kann er nicht sprechen:
Abschnitt 66
Zu Recht verweist sie darauf, dass das freisprechende Urteil des Landgerichts Mannheim sie ausweislich der mündlichen Begründung nicht der falschen Verdächtigung überführt sieht.
Abschnitt 70
Dessen ungeachtet gehen die Äußerungen der Verfügungsbeklagten in ihrer Detailtiefe und der emotionalisierenden Darstellungsweise über das reine Informationsinteresse der Öffentlichkeit hinaus, DAS SICH MIT DER Auskunft begnügen könnte, der Tatbestand der Vergewaltigung sei AUS IHRER SICHT erfüllt, und befriedigen insoweit ein bloßes Unterhaltungsinteresse.
Abschnitt 73
….Vielmehr verhält es sich so, dass die öffentlichen Äußerungen beider Parteien der jeweiligen Gegenseite potentiell je aufs Neue ein Recht auf einen äußerungsrechtlichen Gegenschlag eröffnen. Dementsprechend ist jeweils im Einzelfall zu prüfen, ob ein Gegenschlag vorliegt, der eine adäquate Reaktion auf eine Ausgangsäußerung darstellt.
…….
Richter Seidling hat ganze Arbeit geleistet.
JK bleibt eigentlich trotz seines Freispruchs mit diesem fragwürdigen mündlichen MA-Urteil nichts anderes übrig als anzuzeigen und zu klagen, wenn er das Leben zurückhaben will, welches er vor dieser Falschanzeige hatte.
Wirklich ein bemerkenswerter Artikel!
Sollte man mehrfach kopieren und in MA an die Bäume rund um das Justizgebäude tackern …
@All
Und hier habe ich einen interessanten Beitrag eines Namen-Vetters von Udo Vetter, nämlich Georg Vetter, aus Wien.
Strafprozess: Medienjustiz statt Unschuldsvermutung
http://diepresse.com/home/kultur/medien/641505/Strafprozess_Medienjustiz-statt-Unschuldsvermutung
Wien. Wenn die Politik reformmüde wirkt und die Zukunft ohne Perspektive erscheint, blickt die Öffentlichkeit auf der Suche nach der Sensation in den Rückspiegel. Gerichtsakten erblicken das Licht der Welt, und Anklageschriften werden als Beilagen eines Nachrichtenmagazins veröffentlicht. Aus Ermittlungsakten wird ohne Scham in aller Öffentlichkeit zitiert, während dem Beschuldigten noch nicht einmal Akteneinsicht gewährt wurde. Die Vorverurteilung wird von der Öffentlichkeit nicht verurteilt, sondern gefordert. Die Blindheit der Justiz im Vorverfahren erscheint kein Ideal, sondern ein Beweis für deren Einseitigkeit und Naivität zu sein. Die vierte Gewalt sieht sich zunehmend als Reservestaatsanwaltschaft ohne Bindung an das Amtsgeheimnis. Presse- und Meinungsfreiheit werden strapaziert, wenn es um die Einflussnahme auf ein laufendes Strafverfahren geht.
…………………………………………………………………………………..
Der Grundsatz der Unschuldsvermutung ist eines der wichtigsten Prinzipien eines rechtsstaatlichen Strafprozesses und eine der vornehmsten Verfahrensgarantien des Angeklagten. Er ist daher ausdrücklich in der Menschenrechtskonvention verankert und schützt Personen, die in einem Zusammenhang mit einer strafrechtlichen Anklage stehen, vor Vorverurteilungen und Schuldzuweisungen, solange nicht eine entsprechende rechtsstaatliche Feststellung erfolgt ist. Die Unschuldsvermutung ist in jedem Fall verletzt, wenn ein Amtsträger Schuld zuweisende Äußerungen macht, bevor die Schuld der betroffenen Person rechtsstaatlich einwandfrei festgestellt ist.
……………………………………………………………………………………
„Sichere Beweise für die Schuld“
Die Unschuldsvermutung geht jedoch noch weiter. Nach Ansicht des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte ist der Staat in seiner Gesamtheit dafür verantwortlich, dass staatliche Strafverfahren nicht in einem Klima bereits erfolgter Vorverurteilungen und Schuldzuweisungen durch die Medien und die Öffentlichkeit stattfinden. Seine Verantwortlichkeit hat der Staat durch die Erfüllung grundrechtlicher Schutzpflichten wahrzunehmen. Insoweit ist er neben der eigenen sorgfältigen Berichterstattung verpflichtet, die gesetzlichen Voraussetzungen zu schaffen, die gewährleisten, dass die Presse- und Medienberichterstattungen sachlich und – so weit wie möglich – objektiv erfolgen und dass diese keine Vorverurteilungen fördern oder zulassen.
……………………………………………………………..
Die Grenze zwischen Berichtspflicht und Wahrung des Amtsgeheimnisses wird hier ähnlich sorgfältig zu ziehen sein und den zukünftigen Einzelfällen vorbehalten bleiben müssen wie die präzise Unterscheidung zwischen einer Schuldzuweisung und einer Verdachtsäußerung. Die Handhabung der Unschuldsvermutung heutzutage entspricht aber offensichtlich nicht der Intention der Menschenrechtskonvention.
Bitte mal lesen bei Interesse, da ist ja wirklich jeder Satz ein “Treffer”!