Jörg Kachelmann – und das Chaos geht weiter – 3 -

Der allgemeine Gleichheitssatz Art. 3 Abs. 1 GG lautet

Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

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Daß alle Menschen gleich seien, war als Witz gedacht.
Jeder weiß das, aber alle schweigen betreten und nicken nur.

© Erhard Blanck

Über RitaEvaNeeser

Ich bin ich... so einfach ist das!
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527 Antworten zu Jörg Kachelmann – und das Chaos geht weiter – 3 -

  1. MaxMäuerle65 schreibt:

    Gerade auf Planetopia Wissensmagazin kommt die Sendung “Unschuldig im Knast”

    http://www.planetopia.de/magazin/news-details/datum/2011/10/10/unschuldig-im-knast-es-kann-jeden-treffen.html

  2. RitaEvaNeeser schreibt:

    Hallo Raina, natürlich kann man alles, danke für Ihre Nachrichten! Schon erledigt.
    Liebe Grüsse R.E.N

  3. Truth schreibt:

    Guten Abend Fr. Neeser,
    sie zeigen wirklich Zivilcourage und Engagement und Sie lassen sich nicht beirren in Ihrer Meinung und Haltung dem gegenüber, was sie glauben, sowie wissen und natürlich anhand der Fakten erfahren haben und sich darüber Ihr Bild gemacht haben.

    Ihre Haltung ist bestimmt nicht nur durch den Glauben entstanden sondern aufgrund der Faktenlage und Beweislage dieses Falles. Und dazu gehört natürlich auch Lebenserfahrung und auch das gesunde
    Bauchgefühl.

    Nicht alles von Ihnen konnte ich annehmen in Bezug auf sagen wir mal emotionale Berichte. Aber auch dass gehört dazu, wenn sie der Meinung sind und diese in Ihrer Art und Weise wiedergeben.

    Wir sind Menschen, die ihre Gefühle und Meinungen auf unterschiedliche Art und Weise äußern und auch dokumentieren.

    Schlimm ist es nur wenn, es über die sogenannte Schmerzgrenze hinaus geht und unter die Gürtellinie geht, wie Sie es leider schon erfahren mussten.

    Akzeptanz von Meinungen, die auseinanderweichen oder sogar sich nicht vereinbaren lassen ist ja o.k. .aber nicht in solchen übelsten Äusserungen , die Personen angreifen, die man gar nicht persönlich kennt und sie dadurch diffamiert ,beleidigt und in Ihren Persönlichkeitsrechten angreift.

    Ich finde es außerordenlich mutig, dass sie am Ball bleiben und sich nicht unterkriegen lassen von den Meinungen anderer.(Vielleicht sogar Drohungen)

    Würde es mehr soviel an Zivilcourage und Nachfragen geben, dann würde sich mit Sicherheit einiges zum Guten mehr wenden.

    Und zum Schluss, Fr. D. muss mit Ihrer eigenen “Hölle” leben, die sie letztendlich entfacht hat aus welchen Motiven auch immer.

    Das stelle ich mir sehr schwer vor, man kann das Leben nicht betrügen, es lässt sich nicht betrügen, es kommt doppelt und dreifach zurück, dass was man im Guten wie im Schlechten zugefügt hat. (Früher oder später)

    Ich wollte nicht in der Haut von Fr. D. stecken!!!!!!!!!!!!!!!!!

  4. JH schreibt:

    Da der Chefredakteur des Kölner Stadt-Anzeigers in seiner Ausgabe vom 11.10.2011 angeboten hat, sich den Fragen der Leserinnen und Leser zu stellen, bin ich doch gleich einmal seiner Bitte gefolgt:

    Betr.: Berichterstattung über Herrn Kachelmann
    Bezug: Kölner Stadtanzeiger – Online-Artikel vom 7.10.2011

    Sehr geehrter Herr Pauls,

    Sie haben angeboten, dass sich die Leserinnen und Leser über diese eMail-Adresse über die redaktionelle Arbeit des KStA äußern können.

    Dies tue ich hiermit und rüge die Berichterstattung im o.g. Online-Artikel vom 7.10.2011 17.58 “Freispruch von Kachelmann ist amtlich.”

    Die Autorin/der Autor schrieb dort: “Kachelmann wurde für die viermonatige Untersuchungshaft vom 20. März bis zum 29. Juli 2010 entschädigt.”

    So etwas ist nach meiner Kenntnis solange nicht möglich, bis das Urteil Rechtskraft erlangt hat.

    Offensichtlich ist in diesem Punkt schlecht oder gar nicht recherchiert worden. Bisher hatte sich der KStA zumindest zurückhaltend bei der bundesweiten Pressehetzjagd gegen Herrn Kachelmann verhalten.

    Am 7.10.2011 kommentierte Herr Kachelmann in Twitter Ihren Artikel so:
    “Irgendwie scheint einen journalistischen Konsens zu geben, dass Schwachsinn schreiben zu diesem Thema generell…”

    Schade, dass man als Leser die Wahrheitsgehalte seiner Zeitung im Internet nachprüfen muss.

    Freundliche Grüße

  5. Ottilie46 schreibt:

    Andy Friend hat bei den Elsen einen sehr interessanten Beitrag aus der Online-Zeitschrift hrr-Strafrecht.de eingestellt:

    Einstellungsantrag des Manhattan District Attorney in der Strafsache gegen Dominique Strauss-Kahn

    Vorbemerkung

    Herausgeber und Redaktion dieser Zeitschrift haben beschlossen, den am 22.8.2011 gestellten Einstellungsantrag des Manhattan District Attorney (Staatsanwaltschaft der Stadt New York) in der Sache “The People of the State of New York against Dominique Strauss-Kahn” in einer deutschen Übersetzung zu veröffentlichen. Das geschieht zum einen, um aktuellen Informationsinteressen entgegenzukommen.[1] Vor allem aber geht es uns darum, dieses beeindruckende Dokument vor schneller Vergessenheit zu bewahren.

    http://www.hrr-strafrecht.de/hrr/archiv/11-08/index.php?sz=10

    Ich bin immer noch einfach sprachlos und würde gern mal das Gesicht von unser aller Alice beim Lesen dieses Dokumentes sehen.

    Zur Erinnerung (EMMA, 22.09.2011):

    Haben Opfer eine Chance?

    Die internationale Affäre Strauss-Kahn und die deutsche Provinzposse Kachelmann sind aus ein und demselben Stoff und unter zwei Aspekten rele vant. Aspekt Nr. 1: Die Reaktionen der Medien und Mächtigen auf den Verdacht, dass ein (bekannter) Mann eine (unbekannte) Frau vergewaltigt haben könnte. Aspekt Nr. 2: Wie behandelt die Justiz den Angeklagten und die Nebenklägerin – haben Opfer überhaupt eine Chance?

    In Deutschland wurde der Fall Kachelmann ein Jahr lang öffentlich durchgespielt. Und es schien von Anbeginn an klar: Die so genannte „Unschuldsvermutung“ galt nur für den der Vergewaltigung angeklagten Mann. Die mutmaßlich vergewaltigte Frau aber war dem öffentlichen Hohn und Spott vor allem linksliberaler Leitmedien sowie der anonymen Hetze und Bedrohung via Internet ausgeliefert.

    Weitgehende Einigkeit herrschte lange vor den Prozessen darüber, dass die Frau das bestimmt selber gewollt habe („einvernehmlicher Sex“), eine Lügnerin sei, sich nur rächen wolle (Kachelmann) bzw. bezahlt sei (Strauss-Kahn). Als der weiße mächtige Strauss-Kahn wegen der mutmaßlichen Vergewaltigung eines schwarzen armen Zimmermädchens verhaftet wurde, war die Empörung in Amerika groß, die Reaktionen in Frankreich jedoch bis in die Wortwahl identisch mit dem deutschen Fall, nur noch ein bisschen zynischer seitens gewisser Männer.

    Wenn es hier irgendwo Zynismus gibt, dann nur auf der Seite von Alice Schwarzer.

    • PeterM schreibt:

      Danke @Ottilie
      Aus: Einstellungsantrag des Manhattan District Attorney in der Strafsache gegen Dominique Strauss-Kahn

      „ (…) Die Art und die Häufigkeit der unwahren Aussagen der Klägerin machen es uns jedoch unmöglich, ihre Version der Ereignisse über jeden berechtigten Zweifel hinaus für glaubhaft zu erachten, was auch immer zwischen ihr und dem Angeklagten tatsächlich vorgefallen sein mag. Wenn wir ihr jedoch nicht über jeden berechtigten Zweifel hinaus Glauben schenken, können wir auch von den Geschworenen nicht verlangen, dies zu tun.
      (…)
      Die den Staatsanwälten verliehene gewaltige Macht ist gepaart mit einzigartigen Verpflichtungen. Staatsanwälte dürfen sich nicht verstehen als eifrige Verfechter von Mandanteninteressen, sondern haben einen breiteren Pflichtkreis, und zwar gegenüber der Gesellschaft, dem Opfer und dem Beschuldigten: Der [Staatsanwalt] ist nicht etwa der Vertreter einer gewöhnlichen Partei in einem Rechtsstreit, sondern der einer Hoheitsgewalt, deren Verpflichtung, unparteiisch zu regieren (…) und der es daher BEI DER STRAFRECHTLICHEN VERFOLGUNG NICHT DARUM GEHT, EINEN FALL ZU GEWINNEN, SONDERN DASS DER GERECHTIGKEIT GENÜGE GELEISTET WIRD (“that justice shall be done”).
      http://www.hrr-strafrecht.de/hrr/archiv/11-08/index.php?sz=10

      Die Sorgfalt der Untersuchung und die dargestellten Gedankengänge sollten der der Mannheimer Staatsanwaltschaft zu denken geben:

      „Wie in allen Fällen, in denen der Nachweis eines Verbrechens von der Aussage eines Zeugen abhängt, erklärten die Anklagevertreter, von denen sie vernommen wurde, der Klägerin, dass ihre früheren und ihre gegenwärtigen LEBENSUMSTÄNDE einer eingehenden Prüfung unterzogen werden würden.“

      Haben die Staatsanwälte in Mannheim das bei der Nebenklägerin auch nur ansatzweise unternommen?
      Keiner der New Yorker Staatsanwälte kam auf die Idee, die Unwahrhaftigkeiten der Anzeigeerstatterin als „für das Kerngeschehen“ unbedeutend zu qualifizieren, ganz im Gegenteil: Bei einer Aussage-gegen-Aussage Situation ist das dort offensichtlich die Standardprozedur („Wie in allen Fällen…“), die Wahrhaftigkeit der Beteiligten im allgemeinen ins Kalkül zu ziehen.

      „BEI DER STRAFRECHTLICHEN VERFOLGUNG (GEHT ES) NICHT DARUM (…), EINEN FALL ZU GEWINNEN, SONDERN DASS DER GERECHTIGKEIT GENÜGE GELEISTET WIRD.“

      Zur Erinnerung: Das Neutralitätsgebot der Staatsanwälte steht in Deutschland sogar in Gesetz.

      • Ottilie46 schreibt:

        @ PeterM

        Abgesehen von der detaillierten Schilderung der drei verschiedenen Versionen der N. Diallo zu dem angeblichen Vorfall sowie ihrer sonstigen Lügen hat mich die Vorbemerkung des Herausgebers von “hrr-strafrecht”, Dr. Gerhard Strate, beindruckt:

        Eindrucksvoll ist vor allem die in diesem Antrag kraftvoll demonstrierte Entschlossenheit, der Lüge keinen Platz zu lassen, selbst wenn die Wahrheit in der Schwebe bleibt.

        Das geschieht um den Preis massiver Selbstkritik. Selten hat eine Staatsanwaltschaft mit einer so detaillierten Begründung einbekannt, den Inszenierungen einer – wie sich im Zuge der weiteren Ermittlungen zeigte – gestörten Person aufgesessen zu sein. Deutsche Strafjuristen, die ihr System im Vergleich mit dem der Vereinigten Staaten gern hochgemut als Hort des Rechtsstaats verstehen, sind selten in der Lage, Justizirrtümer so zügig und unverblümt einzuräumen. Wenn es geschieht, dann meist zu spät.[2]

        Bemerkenswert sind auch manche Randüberlegungen des Einstellungsantrags. Dass zunächst zehn Zeuginnen zu den Liebespraktiken eines Angeklagten gehört werden, ehe sich das Gericht der Einvernahme des angeblichen Vergewaltigungsopfers zuwendet[3], wäre in New York City eine von vornherein unzulässige Beweisführung gewesen.[4]

        Man möchte diesen Einstellungsantrag der Staatsanwaltschaft der Stadt New York dem Herrn Richter Seidling zusammen mit seiner eigenen jämmerlichen Urteilsbegründung am liebsten………………………!

        Genauso ging es mir mit der Einschätzung der Aussagen über die Mitteilung des angeblichen Vorfalls unter Punkt D, die sich die Herren StÄ Oltrogge und Grossmann ruhig hinter den Spiegel stecken sollten:

        Die Zeugen, denen sich die Klägerin unverzüglich anvertraut hat (“prompt outcry witnesses”), wurden mehrfach vernommen und erschienen glaubhaft. Beide Zeugen gaben an, die Klägerin habe aufgelöst gewirkt, als sie ihnen von der Begegnung mit dem Angeklagten berichtete. Aber da wir, wie oben näher beschrieben, der Klägerin keinen Glauben schenken können, und sie zudem in der Lage ist, Gefühle effektvoll in Szene zu setzen, ist die Beweisbedeutung des Umstandes, dass sie den Vorfall unverzüglich mitgeteilt habe, stark abgeschwächt.


        Man erinnere sich an die Aussagen der Polizistin Lapsit und ihrer Kollegin über die Vernehmung von Claudia Dinkel sowie an die Tatsache, dass die beiden Staatsanwälte letztere bei ihren Vernehmungen schon früh der Lüge überführt hatten.

        Trotzdem durften Lapsis & Co. als Zeuginnen der Staatsanwaltschaft vor Gericht die herzzerreißende Geschichte von der zitternden und weinenden Anzeigenerstatterin erzählen und das, obwohl RA Birkenstock bei der Vorführung der Vernehmungs-Videos ausdrücklich feststellte, dass Claudia Dinkel gerade in den tränenreichsten Momenten nachweislich gelogen hatte.

        Und wie bewertete der Herr StA Oltrogge (im Gegensatz zur New Yorker StA) die Lügen der Anzeigenerstatterin?

        “Auch die Staatsanwaltschaft ist nicht zu blöd zu erkennen, dass die Zeugin in bestimmten Punkten gelogen hat”, sagte Lars-Torben Oltrogge. Claudia D. hatte angegeben, sie habe unmittelbar vor ihrem letzten Treffen mit Kachelmann in ihrem Briefkasten die Kopien von zwei Flugtickets auf den Namen Kachelmanns und einer anderen Frau vorgefunden, zusammen mit dem Satz: “Er schläft mit ihr”.

        Später musste sie einräumen, dass sie die Tickets schon Monate vorher bekommen und den Begleitbrief selbst geschrieben hatte. Daraus, so sagte Oltrogge, dürfe man aber keineswegs den Schluss ziehen, dass man Claudia D. in keinem anderen Punkt mehr glauben könne. “Das muss man völlig losgelöst vom Tatgeschehen bewerten”, argumentierte er.

        Auch dass Gutachten der Psychologin Luise Greuel biete keinen Beleg dafür, dass die Zeugin die Unwahrheit gesagt habe.

        “Wenn festgestellt wird, eine Aussage könne auch unwahr sein, lässt das nicht die Folgerung zu, sie könne nicht wahr sein”, sagte Oltrogge.

        SZ, 18.11.2011

        Herr Oltrogge zieht es eben vor, eine geradezu aberwitzige, der Semantik und jeder Logik hohnsprechende Wortklauberei zu betreiben, um die Wahrheit ignorieren zu können, anstatt, wie es seine New Yorker Kollegen getan haben, mit Entschlossenheit dafür zu sorgen, dass der Lüge kein Platz gelassen wird.

        • PeterM schreibt:

          Die Unschuldsvermutung wurde im Wesenskern nicht verstanden und ebenso nicht die gesetzliche Aufgabe des Staatsanwalts.
          Es ging in Mannheim nicht darum, der Gerechtigkeit genüge zu tun, sondern darum den Fall – auf wessen Kosten auch immer – zu gewinnen.

          Wie sagte Grossmann nach dem Urteil:
          “Dass bei so einem schwierigen Verfahren, einer schwierigen Beweislage, auch ein Freispruch rauskommen kann, war für uns natürlich klar. Insofern sind wir jetzt nicht völlig überrascht vom Ergebnis.” Naja, eine Niederlage der Staatsanwaltschaft eben, kein Sieg des Rechts.

          Die New Yorker waren in einer ähnlichen Situation wie die Mannheimer. Sie hielten eine Anzeigeerstatterin zunächst für glaubwürdig und haben Haftbefehl beantragt, Dennoch waren sie zur Kehrtwende in der Lage, nachdem sich Lügen und Unwahrhaftigkeiten herausstellten.

          Die Mannheimer nicht! Augen zu und durch! Lieber ein Fehlurteil als die eigene Position noch rechtzeitig zu korrigieren.

  6. Goji schreibt:

    Gestern wurde auf Phönix “Leben unter Verdacht”, die Leidensgeschichte des Falls von Harry Wörz ausgestrahlt, das bsilang ungeklärte Tatgeschehen rekonstruiert und den auf 40 Verhandlungstage terminierten Prozessb begleitet, von polizeilichen Ermittlungsfehlern und der langen juristischen Fallgeschichte – vor allem aber vom Kampf des Harry Wörz um seine von ihm behauptete Unschuld, berichtet.

    In voller Deutlichkeit kam zum Ausdruck, wie jämmerlichst ein Mensch einer Justiz, die auf Teufel-komm-raus- veruteilen will, ausgeliefert ist, – wie man als unschuldiger Mensch, trotz keinerlei vorhandenen Beweise, über Jahre hinweg, gebrochen wird.

    Es is nicht zu glauben, dass dies hier in unserem Lande geschieht, von deren Häufigkeit wir zudem vermutlich keine Ahnung haben.

    Als Mahnmal für die Zukunft, können die verantwortlichen Namen, im kläglichen Versagen und skandalösen Verfahren des Herrn Kachelmann, gar nicht oft genug genannt werden,

    • RitaEvaNeeser schreibt:

      Goij, ich habe das schon vor längerer Zeit gesehen, es ist aber immer wieder bedrückend.

      Schon damals habe ich nach dem sturen Staatsanwalt Phillip Zinkgräf gegoogelt und nichts mehr gefunden. Auch beim Väternotruf, wo die Mannschaften der Staatsanwaltschaft oder des Landgerichts zu Mannheim aufgeführt ist. Auffallend ist, das hier vieles nicht veröffentlicht werden darf:
      …..zensiert durch Anordnung des “Berliner Beauftragten für Datenschutz …. steht dann. Auch bei Oltrogge! Frage wo war der Berliner Beauftragte für Datenschutz bei Jörg Kachelmann? Als der nun ERSTE Staatsanwalt Grossmann alles und jedes an die Presse hinausposaunte? Als Akten -durch die Staatsanwaltschaft- bekannt wurden! Oltrogge hat ja mit schweren Konsequenzen gedroht, wenn jemand über ihn persönlich berichten würde! Es hat ihm aber nichts ausgemachtganz offiziell “pikante Details” über Jörg Kachelmann anzukündigen! Wieder einmal zweierlei Mass!

      Zurück zu Zinkgräf, der ist verschwunden ! Im Nirwana, unauffindbar. Nun frage ich, hätte es dort nicht auch noch ein Plätzchen für das Lockenköpfchen? Damit er nie wieder so schwere Schäden anrichtet, wie in der Causa Kachelmann?
      Was aus den Ermittlungen gegen Thomas H. geworden ist, keiner weiss es! Von einer Anklage gar nicht erst zu sprechen!

      Das Dezernat Sonderfälle der Landespolizeidirektion Karlsruhe zeichne für die polizeilichen Ermittlungen verantwortlich! Das war allerdings schon im Januar 2010!
      „Der Polizist wurde mit sofortiger Wirkung vom Dienst suspendiert“,
      Anmerkung: Suspendiert, ganz sicher mit vollen Bezügen!

      „Wir bekamen das Verfahren zugewiesen, wir haben das schriftliche Urteil bereits ausgewertet, zurzeit gehen wir die Akten durch“, bestätigte Pressestaatsanwalt Rainer Bogs. Ob Thomas H. mit einem Strafprozess rechnen muss, ist noch offen. „Wir haben mit der Generalstaatsanwaltschaft vereinbart, dass Pforzheimer Staatsanwälte nicht mehr mit dem Wörz-Verfahren befasst werden“, so Christoph Reichert als Sprecher der Pforzheimer Behörde. Auch die Pforzheimer Polizei bleibt bei Ermittlungen außen vor!….dass in einem solchen Fall künftig die Karlsruher Landespolizeidirektion verantwortlich zeichne. (Pforzheimer Zeitung 19.01.2010)

      Alles schön unter die diversen Teppiche gekehrt?

      http://www.vaeternotruf.de/staatsanwaltschaft-mannheim.htm
      http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,734867,00.html
      http://www.justizskandale.de/?p=104
      http://www.pz-news.de/region_artikel,-Schriftliches-Urteil-schon-ausgewertet-_arid,170574.html

      • Goji schreibt:

        Sie werfen exakt meine Frage auf !

        Was ist im Fall Harry Wörz aus diesem Thomas H. geworden, der sich in auffällig viele wirre Wiedersprüche verwickelte und ein auffälliges Verhalten an den Tag legte ? Wird ein Strafprozess gegen ihn folgen, oder darf das tatsächlich im Sande verlaufen ?

        Wie wird es sich mit Claudia Simone Dinkel verhalten ? Wird sie ebenfalls, die zum Ruin eines Menschen gefürht hat, ohne weitere Recherchen, ungetraft in der Versendkung untergehen, damit u.a. nebenbei die skrupellosen Machenschaften eines verantwortungslosen Gerichtes und STA nicht weiter recherchiert werden ?

        Ich frage mich ( was uns allem hier am Blog ein großes Anliegen ist ) wie kann erreicht werden, dass eine detallierte Protokollführung bei Gericht in der Zukunft Einzug halten muss und zur Selbstverständlichkeit wird ??

  7. RitaEvaNeeser schreibt:

    Freuen wir uns, dass nicht nur wir, sondern jetzt peu à peu die Presse die absurden Schachzüge der Mannheimer Justiz erkennt! Seit Monaten schreiben wir genau DAS am Blog!

    Wie ein wildes Tier
    Die Justiz in Mannheim hat nicht nur das Leben des Angeklagten zerstört. Sie hat den Rechtsfrieden beschädigt. Das biegt auch der Freispruch nicht wieder hin

    Zitate: Der Fall Kachelmann hat gezeigt, welche furchtbare Macht die Justiz sein kann, und welch gefährliche Gewalt Beschuldigungen entfalten können. Denn es bestand bei unabhängigen Prozessbeobachtern schon lange kein Zweifel mehr daran, dass mit den Anschuldigungen des angeblichen Opfers etwas nicht stimmte. Spätestens als das Oberlandesgericht Karlsruhe Kachelmann im Juli 2010 aus der Untersuchungshaft befreite, war die Glaubwürdigkeit der Zeugin dahin.

    Staatsanwalt Lars-Torben Oltrogge machte dem berüchtigten Wort von der Staatsanwaltschaft als „Kavallerie der Justiz“ alle Ehre: Kachelmann saß gerade eine Woche in Haft, da wussten die Zeitungen schon, was die Frau seiner Behörde erzählt hatte. Und so ging es neun Monate weiter. Bis zu Oltrogges Plädoyer, das er mit den Worten ankündigte, es würden neue „pikante Details“ aus Kachelmanns Liebesleben enthüllt. Zitate Ende

    Bitte weiterlesen:http://www.freitag.de/politik/1122-wenn-die-justiz-sich-wie-ein-tier-verh-lt-das-man-von-seiner-beute-zerren-muss

    Und mit den Verlautbarungen vom 13.9.2011 des Landgerichtes Mannheim, und der Pressemitteilung der Staatsanwalt vom 7.10.2011 haben die ” wilden Tiere” der Justiz in Mannheim diesem Justizskandal noch eine Krone aufgesetzt!

    Geheimprozess, Geheimverhandlungstage, Geheimurteil = Beute machen ! Aber Beförderungen für die Protagonisten,Erster Staatsanwalt klingt schon nach was!

    Ich bin aber überzeugt, dass es nicht sehr lange dauern wird, bis das Urteil in seiner vollen Länge bekannt wird und dann wird man sehen, dass es wirklich nur darum ging Jörg Kachelmann zu zerstören!

    • anselm schreibt:

      Beförderungen dienen als Trostpflaster und zur Ruhigstellung. Wichtig ist, daß die Namen in die Rechtsgeschichte eingehen werden. Die Namen der Richter etwa in der Dreyfus-Affäre kennt meines Wissens auch in Frankreich niemand mehr. Eine Gestalt wie Lars-Torben Oltrogge aber hat jetzt bereits Unsterblichkeit erworben und wird in 100 Jahren noch Belustigung und Kopfschütteln hervorrufen.

      • MaxMäuerle65 schreibt:

        @anselm

        Ja ein Staatsanwalt, gepaart mit Starrsinn, Lügen (Genau!) und mit fehlendem Fachwissen, damit meine ich explizit die Umkehr der Unschuldsvermutung, der Beschuldigte müsse seine Unschuld beweisen! und
        vor allem mit dem netten “Anekdötchen” des Baron von Sudersteins!
        Nach wie vor nachzulesen im Internet!
        Ich würde mich an seiner Stelle schämen!

      • Ottilie46 schreibt:

        @ Anselm

        Schon wieder einer mit Unsterblichkeit aus purer Geltungssucht bzw. aus irrationalem Handeln?

        Herostratos hatten wir doch erst vor ein ein paar tausend Jahren! ;-)

        • anselm schreibt:

          Aber nein. Herostratos brannte den hochberühmten Artemistempel in Ephesus nieder, und zwar, um seinen Namen unsterblich zu machen. Daraus ergab sich das Problem der damnatio memoriae, ob sie nämlich funktioniert oder nicht. Der Artemistempel war eines der sieben Weltwunder und wurde anschließend noch großartiger wiedererbaut: ein jonischer Tempel. Es gibt keinen jonischen Tempel, der steht (nur ein paar Säulen am Erechtheion): sie müssen wunderbar gewesen sein. Alle stehenden griechischen Tempel sind dorisch; Zeus mag wissen, warum. Das überdimensionale Säulenbündel des Olympieions in Athen ist korinthisch. Also: die Vernichtung dieses unendlich schönen Tempels, um den eigenen Namen unsterblich zu machen: das hat doch eine für den Hellenismus charakteristische perverse Größe. An keiner einzigen Stelle kann man hier eine Parallele ziehen zu dem erbärmlichen Oltroggismus in Mannheim, wo ein törichter Staatsanwalt seine Pflicht vergißt, weil ihn eine Blondine ans Herz rührt!

          • Ottilie46 schreibt:

            @ Anselm

            Ach, Anselm, da ist wieder mal der Oberlehrer mit Ihnen durchgegangen!

            Das weiß ich doch alles selbst und zwar schon seit meinem Kunstgeschichte-Unterricht während meiner Ausbildung in grauer Vorzeit.

            Aber sehen Sie das doch mal ein bißchen entkrampfter.

            Herostratos wollte seinen Namen mit dem Niederbrennen des Artemis-Tempels unsterblich machen, und Herr Oltrogge wollte sich mit dem Niedermachen von Jörg Kachelmann in diesem Prozeß einen Namen machen, was ihm aber leicht daneben gegangen ist.

            Nun, Herostratos hatte mit seinem Vorhaben Erfolg, ist aber deswegen hingerichtet worden.
            Und Herr Oltrogge? Naja, er hatte mit seinem Vorhaben zwar keinen Erfolg, aber Lächerlichkeit kann ja letzten Endes auch tödlich sein.

            Aber Sie haben ja schließlich mit der Unsterblichkeit angefangen!

            Und ich habe mir lediglich erlaubt, errötend Ihren Spuren zu folgen und im Schatten Ihrer Kennerschaft ein Scherzchen von mir zu geben, indem ich die beiden Protagonisten verglich.

            Allerdings ich hätte es ja aus Erfahrung wissen müssen, dass Sie bei den alten Griechen keinen Spaß verstehen.

            ;-)

          • BlackHole schreibt:

            @anselm
            Der Vergleich Herostrat/Oltrogge… der passt.!
            Als Herostrat wird dementsprechend ein Mensch bezeichnet, der Untaten begeht, allein um berühmt zu werden (Herostratentum).
            Oltrogge und Co. ging es nie darum einen bestimmten Sachverhalt aufzuklären. Die Dinkel’sche Anzeige löste sich bekanntlich in Luft auf… als Oltrogge und Co. sich eingestehen mußten, dass die Anzeigeerstatterin gelogen hat. Trotzdem trieb die STA die Sache weiter, wohl wissend… wie dünn das Eis ist… auf dem die Anklage später stehen würde…

            Link zum Zitat:
            http://de.wikipedia.org/wiki/Herostratos

          • Ottilie46 schreibt:

            @ BlackHole

            Das ist Balsam auf meine wunde Seele !!!!

            Ich danke Ihnen von ganzem Herzen.

          • anselm schreibt:

            Will hier alles auf sich beruhen lassen, aber wenn ich schon als Oberlehrer bezeichnet werde, möchte ich, wie ich das schon wiederholt versucht habe, auf die ungesicherte Zuverlässigkeit der Wikipedia-Artikel hinweisen. Bei Herostrat scheint ja alles zu stimmen, aber zahlreiche andere Artikel enthalten einfach Mist. Nur ein Beispiel: im Artikel über Benedikt von Nursia stand lange Zeit zu lesen, die englische “nurse” komme von “Nursia”. Nachdem ich auf die Übernahme solchen “Wissens” in die Literatur gestoßen war, haben wir diesen Blödsinn eliminiert. Also: Wikipedia ist auf keinen Fall mit Brockhaus oder einem anderen Konversationslexikon zu vergleichen!

          • RitaEvaNeeser schreibt:

            Schön danke , das hätten wir also geklärt, aber kaum einer hat so viel Platz sich XX Bände vom Brockhaus aufzustellen. Die schauen eben bei Wikipedia vorbei! Ich auch.

            Und jetzt gehen wir schön brav wieder zum Kern dieses Blogs zurück! :lol:

          • Ottilie46 schreibt:

            @ Anselm

            Wie Sie also selbst zugeben, war mein Vergleich mit Herostrat völlig korrekt.

            Es freut mich außerordentlich, Zustimmung von so einem profunden Kenner der Materie zu bekommen.

            Und nun sollten Sie sich glücklich schätzen, dass Sie sich mit unserer sachkundigen Hilfe durch die Niederungen von Wikipedia bewegen durften, nachdem Sie offensichtlich Ihren eigenen Hinweis, Brockhaus zu nutzen, nicht befolgt hatten.

            Und, stellen Sie sich vor, ich nutze nicht nur Wikipedia, sonders auch Meyers Lexikon aus DDR-Zeiten sowie ein Bertelsmann-Volkslexikon. Und für Herostrat habe ich, mal abgesehen von meiner eigenen geistigen Größe, sofort die Verbindung “Unsterblichkeit-Oltrogge-Herostrat” zu erkennen, auch noch Readers Digest “Die sieben Weltwunder” benutzt.

            Falle ich nun Ihrer völligen Verachtung anheim?

            Übrigens finde ich, dass Oberlehrer eine sehr achtenswerte Stellung ist.

          • marieann73 schreibt:

            @anselm

            “…wo ein törichter Staatsanwalt seine Pflicht vergißt, weil ihn eine Blondine ans Herz rührt!”

            Immer vorausgesetzt, es liegt genug Geist vor, den man vernebeln kann, dann hat dem “törichten Staatsanwalt” besagte Blondine wohl weniger das Herz gerührt als mehr das ­Untergeschoß in Aufruhr versetzt!?
            Das ist nicht nur töricht, sondern auch noch dilettantisch, wie die ganze Veranstaltung in Mannheim – und für den Angeklagten ein nicht wieder gutzumachendes Unrecht.

            Ich habe übrigens gerade auf Phönix die x-te Wiederholung der Dokumentation “Leben unter Verdacht” über den Fall Harry ­Wörz verfolgt und bin erneut erschüttert, wie willkürlich auch hier mit einer Existenz verfahren wurde. Die Mannheimer Justiz hat wirklich nichts dazugelernt und machte bei Kachelmann gerade so weiter, wie sie bei ­Wörz aufgehört hatte. Wer bremst diese selbstgefällige “Familie” in Mannheim endlich mal aus? Der damalige Staatsanwalt (Philipp Zinkgräf) in Wörz dritten Verfahren 2009 hielt ein Plädoyer, das nach Bekunden der meisten Zuhörer die Unschuld von Wörz verdeutlichte und ­zusammenfaßte, forderte aber im ­Anschluß 9 Jahre Haft wegen erwiesener Schuld des Angeklagten. Was will man bei so viel verbohrter, höhnisch zur Schau gestellter Dummheit noch sagen? Wie soll man da kein Unbehagen über und keine Angst vor einer derart willkürlich agierenden Justiz haben? Jeder, der Pech genug hat, kann ihr zum Opfer fallen und die Waffen auf beiden Seiten sind extrem ungleich verteilt. Es ist wirklich jedem zu wünschen, in so einem Fall jemanden wie Johann ­Schwenn, Andrea ­Combé oder Hubert ­Gorka an seiner Seite zu haben!

      • Goji schreibt:

        Für mein Empfinden käme Herrn Oltrogge durch die Unsterblichkeit, oder gar Belustigung in 100 Jahren, noch viel zu viel Aufmerksamkeit und Bedetung zu.
        Dafür war seine Denke und Handeln nun wirklich absolutl zu skandalös.
        Derart leichtsinnige, zerstörerische und menschenunwürdige Machenschaften, wie sie im Fall JK von der STA an den Tag gelegt wurden, gehören mit Konsequenzen verbunden, wenn nicht gar bestraft !
        Jeglicher Manager würde sich nach solch einem desaströsen Projektabschluß per Schleudersitz im Nirwana wiederfinden. Die STA dagegen scheint, völlig unverständlicherweise, sicher im Sattel zu sitzen und genießt einen Freibrief.

        Liebe Frau Neeser, es bleibt nur zu hoffen, dass die Presse die dringende Notwendigkeit erkennt, diese Vorgehensweise nicht einfach nur verpuffen zu lassen. Gerade aus diesem Grunde empfinde ich es auch für wichtig, dass Ihr Blog hier am Leben gehalten wird.

        Auch Frau Dinkel muss nicht meinen, dass ihre kriminellen Machenschaften nun einfach der Vergangenheit angehören, selbst wenn sie aus welchen Gründen auch immer, von einer Revision abgesehen hat. Auch für sie hoffe ich inständig für ein vollumfängliches Nachspiel.

        Wenn unsere Medien aus diesem unsäglichen Trauerspiel tatsächlich gelernt haben sollten, bestünde nun die Gelegenheit zur zumindest anteiligen Wiedergutmachung, in dem vergangene Machenschaften und Fakten nachhaltig verfolgt, in Frage gestellt und offengelegt werden.

        Nach wie vor habe ich eine Wut im Bauch, eine Wut darüber, wie scheinheilig sich das Gericht aus der Affähre ziehen will. Das kann und darf doch nicht angehen !

  8. marieann73 schreibt:

    Es scheint, als ob Jörg Kachelmann nicht zur Ruhe kommen soll.
    Seine Fehde mit den ­Chemtrail-Jüngern nimmt mittlerweile gefährliche Züge an:
    http://www.buergeranwalt.com/2011/10/06/rechtsanwaltskanzlei-storr-mahnt-jorg-kachelmann-ab/

    Warum Herr Kachelmann sich da so reinhängt, ist mir ein Rätsel. Stellt dieses Häufchen Idioten wirklich so eine Bedrohung dar?
    Es ist doch bekannt, ­daß Verschwörungstheoretiker lupenreine Fanatiker sind, und die verstehen in der Regel weder Spaß noch schätzen sie offene, klare Worte. Erst recht nicht, wenn diese klaren Worte so aufmüpfig und provokant formuliert sind, wie von Jörg Kachelmann.
    Meiner Meinung nach zahlt sich der Ärger nicht aus, und wenn es meine Entscheidung wäre, ich würde ihm mit allen Mitteln aus dem Weg gehen.

  9. Fritz schreibt:

    ARD Halbzeit-Tagesthemen von heute Abend:
    Kein Wort über die Rechtskraft des JK-Freispruchs!

    • Ottilie46 schreibt:

      @ Fritz

      Die ARD hatte etwas anderes zu tun:

      Unmittelbar nach Bekanntwerden der Entscheidung beriet die ARD in einer langen Sitzung darüber, ob Kachelmann wieder auf den Bildschirm zurückkehren kann. Dabei stand wohl auch die Frage im Raum, ob der Wettermoderator den Zuschauerinnen und Zuschauern zuzumuten ist, nach dem, was an Einzelheiten im Prozess bekannt geworden war.

      http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/freispruch-fuer-kachelmann-rechtskraeftig/4706998.html

      Allerdings hat eine Leserin gleich die richtige Antwort gegeben:


      Carolina

      Wie bitte?
      Dabei stand wohl auch die Frage im Raum, ob der Wettermoderator den Zuschauerinnen und Zuschauern zuzumuten ist, nach dem, was an Einzelheiten im Prozess bekannt geworden war.

      Was, bitte, von diesen “Einzelheiten” geht die Zuschauer/innen eigentlich etwas an?
      Schlimm genug, dass überhaupt Einzelheiten aus Kachelmanns Privatleben, die überhaupt nichts mit der verhandelten Sache zu tun hatten, an die Öffentlichkeit gelangt sind.

      Ich fand immer und finde noch, dass Kachelmann ein sehr unterhaltender Moderator ist.
      Was er in seinem Intimleben macht, interessiert mich nicht – ebensowenig wie bei jedem anderen “Prominenten”.

      Wo leben wir eigentlich, und in welcher Zeit?
      Und wie provinziell ist eigentlich “die ARD” ?

      Und ich finde die ARD einfach anmaßend, unverschämt und dummdreist.

      Gebühren dürfen wir zahlen, aber ansonsten bestimmt der große Bruder ARD, was uns kleinen dummen ZuschauerInnen zuzumuten ist?

      Bei dem Mist, den dieser öffentlich-rechtliche Sender uns permanent vorsetzt, hat er doch auch noch nie gefragt, ob die ZuschauerInnen das nicht als Zumutung empfinden.

      Ich muss allerdings zugegeben, dass ich mich diesen Zumutungen entziehe, indem ich ARD gar nicht erst anschalte.

      Die Meinung von carolina findet also meine ungeteilte Zustimmung!

      • RitaEvaNeeser schreibt:

        Noch provinzieller als man es sich vorstellen kann , liebe Carolina, Leserbriefschreiberin beim Tagesspiegel!

        Und die ARD wird das damit begründen, dass sie ja die Gebühren auch von Alice Schwarzer sowie den Lesern der nach Schwarzers Ansicht anständigsten Bildungsgazette Deutschlands kassiert.

        Und weil Alice ja bei der ARD in der ganz, ganz ersten Reihe sitzt, um uns die feministische Zukunft zu erklären, kann man Kachelmann nicht mehr auf den Bildschirm dieses öffentlich-rechtlichen Senderns flimmern lassen.

        Bei der ARD gibt es ja nur Saubermänner und so , oder so….

      • RitaEvaNeeser schreibt:

        Diese Art Journaille ist doch wirklich das Ekelhafteste was es gibt: Heute der Tagesanzeiger!

        Der geknickte Kachelmann
        Von Inge Treichel, dapd. Aktualisiert um 22:47 Uhr
        Unter anderem schreibt sie:

        Die Karriere des Jörg Kachelmann könnte durch den Vergewaltigungsprozess einen endgültigen Knick erhalten haben. Das Urteil des Mannheimer Landgerichts erging nicht wegen erwiesener Unschuld, sondern weil sich der Vergewaltigungsvorwurf der Exfreundin Kachelmanns nicht ausreichend beweisen liess.!

        Um dann wie eine Kuh auf der Weide lauter alte Kamellen widerzukäuen:
        http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/leute/Der-geknickte-Kachelmann/story/15800616

        Aber sie sagt schon vorher: Trotz des nun endgültigen Freispruchs erscheint ein Comeback Jörg Kachelmanns als ARD-Moderator fraglich.

        Wäre sie doch bei solchen weltbewegenden Artikeln wie: Urlaubsflirts für Papageien!!! oder den “Wahrsager-Check” geblieben
        http://www.abendblatt.de/vermischtes/article1729278/Maue-Bilanz-fuer-Wahrsager-Nur-Krake-Paul-treffsicher.html
        http://www.pnn.de/havel-spree/547704/

      • Franz Kafka schreibt:

        Wäre es demzufolge nicht angemessen, dass auch alle anderen ARD-Moderatoren ihr Intimleben offenlegen müssen, damit ARD-Bürokraten darüber entscheiden können, ob dieses angemessen und den Zuschauern zumutbar ist?

        • Ottilie46 schreibt:

          @ Franz Kafka

          Das ist natürlich eine wunderbare Idee, die man sofort dem Verwaltungs- bzw. dem Rundfunkrat übermitteln sollte!

          Ich befürchte nur, dass diese Offenlegungen dann – ggf. mit der Begründung “Jugendschutz” – noch geheimer als das Kachelmann-Urteil bleiben.

          Übrigens dürfte das wohl eine Sisyphos-Arbeit werden, wenn man bedenkt, dass der “Mitteldeutsche Rundfunk” nur einer von zehn Mitgliedern der “Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland” ist.

          Und die bisherig allein in diesem Sender (mehr oder weniger unfreiwilligen) “Offenlegungen” (Unterschlagung von 8 Millionen € durch den Herstellungsleiter des KIKA und Ermittlungen wegen Untreue, Betrug, Bestechung und Bestechlichkeit gegen den inzwischen entlassenen MDR-Unterhaltungs-Chef ) lassen bei 2.023 Planstellen allein im MDR (Stand 2009) befürchten, dass die ARD im Rahmen ihrer “Zumutbarkeitsprüfungen für ihre Zuschauer/innen” nur noch mit der Angemessenheit der verschiedenen – ähem – “Lebensbereiche, -führung, -umstände und -weisen” ihrer Mitarbeiter in den zehn Sendern beschäftigt ist, egal, ob als Moderatoren vor den Kulissen bzw. als Mitarbeiter auf allen Ebenen hinter den Kulissen.

          Was allerdings die explizite Zumutbarkeit in moralischer Hinsicht betrifft, so bin ich als numehr dank der ARD hochsensibilisierte Zuschauerin hinsichtlich mir zugemuteter Zumutungen der Auffassung, dass die ARD den Moralkodex des britischen Konigshauses von anno dazumal reaktivieren sollte.

          Also, ab sofort keine geschiedenen Moderatorinnen und Moderatoren mehr auf dem Bildschirm !!!!

          Ach ja, und vor allem sollte die ARD unbedingt und sofort und für alle Zeiten den ZuschauerInnen eine Zumutung ersparen, nämlich Alice Schwarzer!

          • RitaEvaNeeser schreibt:

            Und vielleicht sollte die ARD die diversen “Gästebetreuerinnen mit Komplettprogramm” , die völlig unnötig sind , aber Moderatoren und Gäste in die Bredouille bringen können , abschaffen!

            Und vielleicht sollte Herr Herres von der ARD Menschen , die auch noch andere Sender als die ARD schauen, nicht als “Asis” bezeichnen! DAS steht ihm nicht zu!

            Wikipedia schreibt zu Asozialen: Der Ausdruck „Asoziale“ war hauptsächlich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine politisch genutzte Sammelbezeichnung für als minderwertig eingeschätzte Menschen aus der sozialen Unterschicht. Als „Asoziale“ wurden und werden teilweise bis heute insbesondere Bettler, Landstreicher, Obdachlose, Prostituierte, Zuhälter, Fürsorgeempfänger, Suchtkranke (z. B. Alkoholiker), Homosexuelle, Zigeuner und andere Unangepasste bezeichnet.

            Und nach dem Sprachgebrauch des Programmdirektors des ARD-Gemeinschaftsprogramms “Das Erste” sind das anscheinend auch Personen, die nicht 24 Stunden am Tag nur die ARD konsumieren!

            http://www.sueddeutsche.de/medien/ard-programmchef-herres-im-gespraech-in-die-jahre-gekommen-1.58305

  10. Denker schreibt:

    Kann JK jetzt endlich Schadensersatz einklagen???

    • Reinhard schreibt:

      Ja, das kann er. Aber: Er muss es vor einem Zivilgericht machen, und da muss er seine Unschuld beweisen. Im Strafverfahren genügte es, dass man seine Schuld nicht beweisen konnte. Das ist der feine Unterschied, so wie das halb volle und das halb leere Glas. Wenn er es beweisen könnte, würde er sich zudem zu Tode siegen, denn CSD würde sicher nicht zahlen können. Dann bliebe er am Ende noch auf den Anwaltskosten für diese Zivilklage sitzen.

      Im schlechtesten Fall verliert er den Prozess, womit zwar nur gesagt wäre, dass er seine Unschuld nicht beweisen konnte (wer kann das schon beo Vorwürfen zu Taten, die nicht stattgefunden haben, man kann immer nur beweisen, dass etwas war (wenn es tatsächlich so war), aber nie, dass etwas nicht war, es sei denn, man hat es schriftlich von der Gegenseite), aber auch das würde wieder Wasser auf die Mühlen der Boulevardpresse sein, die das sofort umdrehen würden.

      Also wird er das sicher nicht machen. Mit seinem Buch kann er viel mehr Geld verdienen, und mit seinen Unterlassungsklagen, die RA Höcker für ihn macht. Und hoffentlich auch wieder mit seinen Wettervorhersagen, ob mit oder ohne ARD: Es sind schon viele erfolgreiche Leute von der ARD weggegangen und dennoch nicht verarmt, ich sage nur Pilawa, Gottschalk (begann beim Bayerischen Rundfunk), Jauch (ebenfalls vom BR – und nun zurückgekehrt zur ARD wie der Messias, das kann JK auch schaffen), Harald Schmidt (vom WDR zu SAT1, wieder zurück zur ARD und nun wieder zu SAT1).

      Ich möchte hier noch einen Gedanken anfügen: Die Rücknahme der Revision erfolgte deutlich vor dem Fristablauf, den wir auf den 13.10. plus x Tage (Zustellungsfrist des Urteils, die wir nicht kennen) taxiert haben. Das Nicht-Ausschöpfen einer eh schon sehr knappen Frist gibt zu denken. Bei CSD ist es m.E. klar: Sie kann gar keinen guten Revisionsanwalt bezahlen und hat daher gar keine ernsthafte Prüfung des Urteils vornehmen lassen. Bei der StA war die Akteneinsicht zwar nicht mehr nötig, weil die die Akten schon hatten, aber dennoch wäre eine intensive Prüfung zeitaufwändiger gewesen. In der schriftlichen Presseerklärung wird ja auch nur davon gesprochen, dass die Argumentationskette dicht sei. Dagegen wurde nichts darüber gesagt, ob es auch keine formalen Fehler gegeben habe. Fehler macht man ja, weil man es nicht besser kann. Die findet dann nur einer, der es in der Tat besser kann. Das ist sicher nicht die StA Mannheim.

      Ich wage daher folgende These: Im schriftlichen Urteil hat das Gericht nach einem Schuldigen gesucht und diesen auch gefunden: Nein, JK ist es nicht, also musste ein anderer her, dem man die Schuld für das verkorkste Verfahren in die Schuhe schieben kann, und das ist die Kripo und die StA, in deren Auftrag die Kripo ja arbeitet. Und sei es nur ein Satz wie “hätten die das und das gleich richtig untersucht, wäre uns das Verfahren erspart geblieben oder man hätte es abkürzen können”. Oder noch rafinierter: “Aufgrund der sorgfältigen Prozessführung gelang es dem Gericht, erhebliche Zweifel am Hergang der angezeigten Tat zu wecken, die einer Verurteilung entgegen stehen.” Wenn mich keiner lobt, muss ich es eben selbst tun, wird sich das Gericht gesagt haben. Das Gegenteil, also Kritik am eigenen Vorgehen, ist ja auch eher weniger anzunehmen.

      Damit wäre auch klar, warum das Urteil nicht veröffentlicht werden soll. Das wäre dann eine Ohrfeige für die StA, oder auch nur ein Eigenlob des Gerichts, das bekanntlich stinkt. Wie RA Scherer ja richtig ausführt, muss dann eben einer den Weg über das Verwaltungsgericht gehen. Dort ist ein Sieg wenigstens absolut sicher und damit auch kostenlos. Es dauert nur wieder so ewig lange und damit wächst dann das berühmte Gras drüber. Ich finde es gut, dass Rita so lange den Blog offen lässt und dafür sorgt, dass das Gras nicht drüber wächst, sondern regelmäßig gemäht wird. Noch ist die Messe nicht gelesen.

      • Profiler1 schreibt:

        Ja, Reinhard, für uns die interessanteste Frage, wieso diese vorzeitige Rücknahme der
        Revisionen ? Da ist was faul. Nur was ?

      • RitaEvaNeeser schreibt:

        Natürlich bin ich auch für „Auge um Auge“, das ist schon richtig. Und es wäre sicher eine neue Erfahrung, Dinkel als Beklagte vor Gericht zu sehen. Aber wie wir ja wissen, muss sie dann nichts aussagen, und auf diese Möglichkeit würde sie sich, schon aus Selbsterhaltungstrieb und weil sie ja feige ist, zurückziehen. Die Wahrheit würde sie nicht sagen, denn das hätte sie ja in Mannheim tun können(müssen). Das allerdings liegt weit ausserhalb ihres Charakters. Zudem fehlt im Zivilprozess die Unterstützung einer ihr zugeneigten Staatsanwaltschaft, einer fast familiären Polizeidienststelle (mit deren Beamten man sich duzt?). Kein Richter, der aus dem Nahbarort stammt. Also würde sie wohl schweigen.

        Und Wortprotokolle aus dem Prozess gibt es nicht, wo man allen – Polizei, StA,Dinkel und anderen Zeugen – die Unwahrheit/Schlamperei/Vorverurteilung nachweisen könnte.

        J.K.’s Anwälte haben versucht, die Unschuld zu beweisen – Verteidigerin Andrea Combé war genial* – mit den besten Gutachtern. Jeder weiss, dass Dinkel mehrfach gelogen hat, die Indizien sind fast alle den Bach hinunter geschwommen. Eigentlich hatte man erwartet, dass er ohne „ in dubio pro reo“ freigesprochen würde. Dass sich das Gericht in Mannheim dazu nicht überwinden konnte, nein, auch noch nachgetreten hat, ist ein Skandal, eine Schande.
        Aber, so frage ich mich, würde er einen Richter wie Wolf-Rüdiger Waetke,( Landgerichts Karlsruhe), der erkannte, dass bei den Ermittlungen im Fall Harry Wörz vieles nicht stimmte, für seine Zivilklage finden?

        Und würde diese Zivilkrähe der Strafgerichtskrähe ein Auge aushacken?

        Für die schäbige Journaille und die farbigen Blättchen( wer kauft das Zeug Woche für Woche, ausser Zahnärzte und Coiffeure?) wäre das doch wieder ein gefundenen Fressen, Jörg Kachelmann zu zerfetzen und zu diffamieren. Denn ausser beim Spiegel und der Zeit ist doch keine objektive Berichterstattung zu erwarten. Die meist Freien Schreiberlinge, die sich dort versammeln, wo man angeblich nach Motto handelt: „Höchste journalistische Standards gehen mit dem blattmacherischen Blickwinkel und der frischen Schreibe eine Symbiose ein“, können nur mit Kachelmann-Angriffen und dümmlichen Aussagen ihre Ergüsse verkaufen. Neutral und vorurteilsfrei können diese Paparazzi nicht berichten, das haben sie ja auch nicht gelernt! Ruhe würde also nie einkehren! Und ist es wirklich so angenehm, wenn Prof. Höcker Woche für Woche diese Meute “ermahnen” muss. Es nützt ja nichts, lieber zahlen die einschlägigen Verlage/Personen, als dass sie den Pressekodex einhalten würden. Schund scheint sich gut zu verkaufen, und Anstand ist bei solchen Leuten ein Fremdwort! Und dann dürfen wir solchen Schwachsinn wie: “Der geknickte Kachelmann” lesen, keine eigenen Recherchen ( Gedanken sowieso nicht), sondern Punkt für Punkt einfach altes Zeug abgeschrieben!

        Das heisst die Medien würden sich wieder nur auf das Privatleben – dass uns im Prinzip überhaupt nichts, aber schon gar nichts, angeht – von Jörg Kachelmann stürzen.

        Wie Reinhard ganz richtig schreibt, J.K. könnte sich zu Tode siegen, er würde- wieder einmal – auf immensen Kosten sitzen bleiben. Denn viel wird ja, jetzt wo das Urteil rechtskräftig ist, von dem Judaslohn der Dinkel nicht mehr über bleiben. Ihre Arbeit – so sie überhaupt arbeitet – wird nicht viel einbringen. Schlagzeug, Kamelreiten etc. werden wohl auch das Konto schrumpfen lassen und man vergesse nicht, das Finanzamt wird sicher keinen Mitleidsbonus anbieten.

        Frage an Martini, die sich auskennt, was dürfte sie denn so von den angeblich mindestens 100.000 € (lt. Presse soll es sich ja um eine 6-stellige Summe gehandelt haben) abführen?

        Sicher, Dinkel hat Jörg Kachelmann verleumdet, vorgeführt und falschbeschuldigt. Jeder von uns würde sie am liebsten für lange Zeit im Knast sehen, es wäre die gerechte Strafe. Aber, die Chancen dafür sind gering. Besonders, wenn sie wieder ihre tränenreichen Shows abzieht.

        Ist es jetzt nicht wichtig, nach vorne zu schauen, mit Volldampf das Buch fertigzustellen und wieder zum „Wettermän“ der Nation – wobei der Sender völlig gleichgültig ist – zu werden? Was sich viele, viele wünschen, Jörg Kachelmann nicht am kleinen You-Tube –Fensterchen zu sehen, sondern über dem Bildschirm. Es wäre auch für alle, die ihn degradiert und beleidigt haben, die schallende Ohrfeige, welche sie verdienen. Denn bis zum 22.3.2010 war er der Liebling und sogar die SZ überschlug sich in Lobeshymnen!
        Das „Wettermachen“ und dessen aussergewöhnliche Präsentation hat er ja nicht verlernt.

        Und.. das wollen wir doch nicht ausser acht lassen, es wäre auch eine „Watschn“ für die Frau aus Schwetzingen (und alle ihre “Unterstützer”,) wenn sie einsehen muss, dass ihr Rachefeldzug, ihre Falschbeschuldigungen , ihre Lügen Jörg Kachelmann nicht für alle Zeiten in den Dreck stampfen konnten. Dass er wie Phönix aus der Verleumdungsasche aufersteht?

        Und was uns zurzeit in diesem Genre geboten wird, ist farblos,langweilig und „bünzlerisch“, wie der Schweizer sagt, nicht nur bei der ARD – überall! In dem Jahr wo Kachelmann nicht mehr moderierte ist es zum spiessürgerlichen 60-Jahre-Mief gesunken, trotz oder gerade durch alternde Barbies und oberlehrerhafter Kravattenträger! Eine Weile würde Schwarzer quaken, aber dann würde ihr wohl keiner mehr ein Forum für ihre Hasstiraden geben.

        Jörg Kachelmann ist freigesprochen worden, wie kann es sein, dass er jetzt nachveruteilt werden und praktisch seinen Beruf nicht mehr ausüben kann? Mir fällt da ein widerlicher Slogan ein, der vor 73 Jahren in aller Munde war, um unschuldige Menschen zu ruinieren! Heisst es also : Deutsche kauft nicht bei Kachelmann? Mit der ARD als Vorsänger? Deswegen die ständigen Drohungen(Erpressungen?) um die Vertragsverlängerung für Meteomedia?

        http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/schlechte-aussichten/4733620.html

        Für Herrn Herres, sind die Zuschauer die nicht ARD schauen alle Asis! Und will er nun seinen- ach nein, den vom Bürger gesponserten – Sender von Asis reinhalten? Meint er da mit Dauerschwarzer punkten zu können. Alle die Kachelmann sehen wollen Asis sind?
        Zitat: Schauen Sie sich die Nachmittagsprogramme an, mit all den Verdachtsfällen und den Familien im Brennpunkt. Da muss ich an das zwar derbe, aber treffende Bonmot des Kabarettisten Dieter Nuhr denken: “Asis spielen Asis für Asis”. Zitat Ende
        http://www.sueddeutsche.de/medien/ard-programmchef-herres-im-gespraech-in-die-jahre-gekommen-1.58305

        Pardon, ich habe natürlich vergessen, dass Sturm der Liebe, Rote Rosen , Lindenstrasse o.Ä. völlig frei von “Asis “sind. Nein, das sind natürlich hochkulturelle Programmteile! Genauso wie die Verbotene Liebe, aus der sich Dinkel ihre Anregungen zur Falschbeschuldigung geholt hat!

        Das ist meine Meinung, und der muss sich keiner anschliessen!

        *http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,764725,00.html

        • anselm schreibt:

          Ich habe immer eine große, große Freude, wenn ich mir vorstelle, daß CSD, diese heilige Jungfrau, hier mitliest! Die tägliche Psychomassage, immer und immer wieder von Frau Neeser die Wahrheit gesagt zu bekommen, ist wahrscheinlich kaum weniger wirksam als ein Gefängnisaufenthalt. Dort ist man abgeschottet und hat viel Zeit für Selbstmitleid. Aber als freier Mensch ist sie weit weniger geschützt. Sie kann und muß ja davon ausgehen, daß alle, die sie kennt und die sie kennen, hier mitlesen und über sie Bescheid wissen, selbst wenn sie äußerlich noch zu ihr halten. Und die hier schreiben und die viel größere Zahl derer, die dies zustimmend lesen, sind ja keine korrupten Psychokrüppel, wie die Journalisten (mit und ohne Anführungszeichen), die ihr geschmeichelt und ihr Geld bezahlt haben. Sie weiß also genau, was eine sehr große Zahl redlich und rechtlich Denkender von ihr hält. Dieses Bewußtsein dürfte eine enorme Strafe sein, zumal sie eitel genug war, selbst dafür zu sorgen, daß jeder ihr Gesicht kennt.

          • Ottilie46 schreibt:

            @ anselm

            Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Frl. Dinkel momentan a la Bunte aufgestylt im Schwetzinger Schlossgarten zur gefälligen Betrachtung herumsteht oder gar inmitten einer Schwetzinger Reisegruppe auf einem Kamel zu den Pyramiden reitet.

            Ich könnte sie mir eher teppichbeißenderweise in ihrer, durch nichts an Kachelmann erinnernden Wohnung vorstellen.

            Ihre Revisionsrücknahme erfolgte doch nur gezwungenermaßen. Wie Reinhard sagte, die hat einfach keine Knete für eine solche Aktion. Und der Herr StA (vielleicht auch eine fe… S.. ?) hat sie ja nun leider im Regen stehen lassen. Insofern hat Gisela Friedrichsen schon recht, wenn sie sagt, Dinkel sei nun auch ein Opfer der Justiz.

            Und ein evtl. Lesen bei den GaGa’s dürfte ihr auch nur die Tränen der Wut in die Augen treiben, denn der, sogar für deren Verhältnisse überdurchschnittliche Blödsinn, der dort momentan verzapft wird, um aus der Niederlage doch noch einen Sieg zu machen, treibt ja wohl jedem normalen Menschen die Tränen in die Augen, von einer Prozeß-Verliererin ganz zu schweigen.

            Vielleicht liest sie in Ermangelung anderer masochistischer Vergnügungen tatsächlich hier im Blog mit, denn zum Lesen von Alices “Lebenslauf” dürfte sie wohl nach derem schmählichen Versagen auch nicht viel Lust haben.

            Und damit die Feministinnen dieses Landes auch ja nicht vergessen, wie Frl. Dinkel aussieht, hat Alice dankenswerterweise eines ihrer BUNTE-Konterfei’s in EMMA mitten im Seidler-Interview abgedruckt, praktisch als Pendant zum Bild des Herrn Regional-Traumatologen, das diesen (zwerchfell)erschütternden Artikel einleitet.

            Ob wohl die Trommel (bzw. deren Fell) ihres Schlagzeugs noch heil ist?

          • RitaEvaNeeser schreibt:

            Ottilie@ was sollen die jetzt auch anderes machen.
            Sie mussten zur Kenntnis nehmen, dass die Ikone der Lügen und Falschbeschuldigungen, die sie bis zum ko…. verehrten , für die sie Tatsachen verdrehten und vor dem Recht die Augen verschlossen haben, nicht den Judas-Lohn dazu verwendete, alleine und ohne dem lieben Lars-Torben weiter zu machen. Es ist ihnen wohl unverständlich, dass die kleine Provinzmoderatorin lieber auf Kamelen reitet, als die angeblich „gute Sache“ durchkämpft.Geld hat sie ja genug im Augenblick!

            Es geht auch nicht in die verquasten Köpfchen hinein, dass ihr, zur heiligen Jungfrau erhobenes Opferlamm, damit zugibt gelogen zu haben.
            Klar, dass sie jetzt die Niederlage der Schwetzingerin zu einem Sieg umarbeiten,. Das zuzugeben, wäre ein Eingeständnis, dass sie von Anfang an falsch gelegen sind. Und mit ihnen natürlich Alice, Deutschlands oberste Vor- und Nachverurteilerin !

            Sie kläffen halt jetzt noch eine Weile und dann wird es gut sein… Ignorieren solcher Kleingeister ist der beste Weg!

          • anselm schreibt:

            Ans Teppichbeißen glaube ich nicht, Ottilie, ich meine eher, daß ihr die heiße Luft langsam entweicht oder bereits entwichen ist. Die Rolle der geschändeten Jungfrau oder des Trotzköpfchens, das es allen mal zeigen will und selbst bestimmt, was wahr ist und was nicht, läßt sich ja nur selbsttragend spielen, solange man Publikum hat. Jetzt ist aber die Zeit der großen Leere eingetreten. Hinzu kommt noch, daß wir uns annähernd vorstellen können, was ihr Anwalt ihr alles erklärt hat. Selbst wenn der durch die Tätigkeit beim Weißen Ring ein eingeschränktes Weltbild hat, er bleibt Jurist, der sich fortwährend vor Gericht bewähren muß. Da kommt sie mit Phantastereien nicht weit. Ein Opfer der Justiz ist sie tatsächlich, weil sie den unverantwortlichen Versprechungen, die ihr in Mannheim gemacht wurden, vertraut hat und weil die Mannheimer Verhältnisse nach wie vor als Justiz bezeichnet werden.

          • Ottilie46 schreibt:

            @ anselm

            Sie sagen es, ein Trotzköpfchen, das kein Publikum hat!

            Und was macht ein Trotzköpfchen, das zu wenig oder gar kein Publikum hat?

            Es trampelt, schreit (hatten wir ja schon im Gericht), schmeißt mit Gegenständen (hatten wir auch schon) und schließlich sich selbst auf den Boden und beißt dann letzten Endes in den textilen Belag, der selbigen bedeckt!

            Zum Schluß – da nähern wir uns beide an – liegt es zusammengefallen da wie ein kaputter Luftballon.

            Und mit ihren selbst verordneten Ablenkungen dürfte Claudia Dinkel wohl bei ihren Nachbarn auf wenig Gegenliebe gestoßen sein:

            Zitat aus BUNTE:

            Ich habe mir einen Kindheitstraum erfüllt und mir ein Schlagzeug gekauft. Dabei kann ich ein bißchen abschalten. Auch Lesen funktioniert wieder(vermutlich BILD und EMMA), um mal an etwas anderes zu denken. Und Klavierspielen. Aber die Ablenkung funktioniert im nur für kurze Zeit.

            Und nachdem der Freispruch Jörg Kachelmann endgültig ist, dürfte Frl. Dinkel ja wohl auf eine weitere Entspannungsübung verzichten müssen, es sei denn, sie bezahlt diese selbst aus den Resten ihres BUNTE-Honorars:

            Zitat aus BUNTE:

            Auch deshalb (wegen Selbstmordgedanken/Ottilie) bin ich nach wie vor einmal in der Woche bei meinem Therapeuten. Ich versuche nach und nach, die Therapie zu beenden. Ich habe ja schon achtzig Sitzungen hinter mir (wer bezahlte diese eigentlich?). Wahnsinn! (ganz meiner Meinung) Aber Prof. Seidler hat mir in den vergangenen Monaten so oft das Leben gerettet.

            Ja, und nun hat ihr der Herr StA Oltrogge bestätigen müssen, dass am Urteil der Richter nicht zu rütteln ist:

            Zitat aus BUNTE:

            Mit ihren Urteil bestätigen sie, dass sie mir tatsächlich so viel Dummheit und Niedertracht zutrauen.

            Dem ist nichts hinzuzufügen!

            Im übrigen erstaunt es mich nicht, dass Frl. Dinkel den Versprechungen des Herrn Staatsanwalts bedingungslos geglaubt hat.

            Schließlich hat sie ja auch Jörg Kachelmann 11 Jahre lang die unwahrscheinlichsten Geschichten geglaubt.

            Nur sollte Herr Oltrogge aufpassen, dass es ihm nicht genauso geht wie seinem ehemaligen Angeklagten.

            Immerhin hat er ja höchstpersönlich und aus nächster Nähe den Rachefeldzug der Claudia Dinkel gegen den Lügner und Betrüger Jörg Kachelmann miterleben dürfen.

            Jedenfalls kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Frl. Dinkel des Herrn Staatsanwalts Oltrogge wie auch des Herrn Richters Seidling mit viel mehr Symphatie gedenkt als ihres ehemaligen Liebhabers Jörg Kachelmann .

          • marieann73 schreibt:

            @anselm

            Dies zu lesen, war nun wiederum für mich eine “große, große Freude”. :-D

  11. RitaEvaNeeser schreibt:

    Das finde ich im Internet, daher die Frage – vielleicht weiss es Reinhard?

    Bei einem Freispruch trägt allerdings der Nebenkläger seine Kosten selbst, sofern ihm das Gericht nicht Prozesskostenhilfe bewilligt hat.

    Kann das sein, dass die Frau aus Schwetzingen, die ja nachweislich ihren Job aus freien Stücken reduziert hat, wenig verdiente und sich von J.K. unterstützen lies, jetzt auch noch den Steuerzahler für die Falschbeschuldigung bluten lassen kann?

    Trotz der Judas-Euronen von der Bunten?

    Wer bezahlt jetzt den Weissen Ring RA Franz , den Weissen Ring-Therapeuten Seidler?

    Eventuell alles der Steuerzahler? Und dafür werden dann einige Kindergartenplätze oder Unterstützung für Bedürftige gestrichen?

    • Fritz schreibt:

      Der “Weiße Ring” ist ein gemeinnütziger Verein, der sich nach den vereinsrechtlichen Bestimmungen der AO (Abgabenornung) richten muss.
      In regelmäßigen Abständen (1-3 Jahre) wird der “Weiße Ring”, wie andere Vereine auch, eine Erklärung beim zuständigen Finanzamt abgeben müssen. Soweit mir bekannt, ist das hier das Finanzamt Mainz.
      Der Verein muss eine Aufstellung der Ein- und Ausgaben, sowie der Rücklagen einreichen. Der in der Regel erfolgende sogenannte Freistellungsbescheid erfolgt immer rückwirkend.
      Verstöße gegen die Bestimmungen der AO bzw. gegen die Vereinssatzung können zum Verlust der Gemeinnützigkeit führen.
      Beim “Weißen Ring” halte ich das aber eher für theoretisch.

    • OldBoy schreibt:

      Wer bezahlt jetzt den RA und den Therapeuten? Was sind das für Fragen.
      Viel wichtiger ist doch, wer jetzt meine Schmerzen lindern wird, wenn ich nun nächste Woche meinen Zahnarzttermin habe, den ich extra auf den Tag gelegt hatte, an dem ich den Rückzug der Revison erwartete. :) Hab ich mich verrechnet?
      Mal im Ernst.
      Das “Opfer” bleibt “Opfer” und Opfern wird geholfen. Mir sind ja fast Frühstück, Mittag- und Abendessen gleichzeitig aus dem Gesicht gefallen, als ich Friedrichsen’s Schlusssatz gelesen habe: “Jetzt ist sie tatsächlich ein Opfer – nämlich der Justiz.”
      Irgendwie kann eine Frau keine Täterin, also für irgendetwas verantwortlich sein, oder?
      Da wird es echt mal Zeit für Emanzipation, denk ich.
      Freilich haben Richter und Staatsanwälte auch Mist gebaut. Aber denken wir an die (abgestrittene) Szene von CSD im Anschluss an das Urteil. Sie war der treibende Keil, sie hat manipuliert und gelogen. Ich habe kein Bedauern für CSD. Ein Trost. Wir zahlen da auch nur einen kleinen Teil der Zeche. Den wesentlichen Teil trägt Kachelmann.
      Es wäre auch viel zu schön, wenn Gesellschaft und Justiz aus dieser Sache lernen würden. Daran glaube ich jedoch nicht und unsere schwarze Alise wird weiter herumlaufen und dafür werben, dass Leute eingesperrt werden, die nicht zweifelsfrei ihre Unschuld beweisen können.
      Auf zum fröhlichen Beschuldigen.

    • Ottilie46 schreibt:

      @ Rita

      Ich warte auch schon auf Reinhard bzw. Stiller-Mitleser und ihre Erläuterungen.

      Zitat aus Wikipedia:

      “Die Prozesskostenhilfe deckt nur die Gerichtskosten und die Gebühren des eigenen Anwalts – diese allerdings nach abgesenkten Sätzen – ab. Verliert die Partei den Prozess, muss sie die gegnerischen Rechtsanwalts- und ggf. Gerichtskosten im gleichen Umfang erstatten, wie dies auch bei nicht bedürftigen Personen der Fall ist, § 123 ZPO.”

      Heißt das, dass Dinkel die gegnerischen Anwalts- und ggf. Gerichtskosten zahlen muss?

      “Neben der Bedürftigkeit, die anhand einer Erklärung über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse zu belegen ist, werden auch die Erfolgsaussichten des zu führenden Prozesses einer summarischen gerichtlichen Vorprüfung unterzogen. Prozesskostenhilfe wird nur bei hinreichender Erfolgsaussicht gewährt.”

      Ich gehe mal davon aus, dass diese Regelungen der Grund für die Revisionsrücknahme durch Claudia Dinkel sind.

      Da, wie die Staatsanwaltschaft feststellte, keine Aussicht auf einen erfolgreichen Revisionsprozeß besteht, hat Dinkel auch keine Chance auf Prozeßkostenbeihilfe. Und ihr wird sicher schon der verlorene Prozess um die einstweilige Verfügung zu ihrem BUNTE-Interwiew mitsamt den daraus für sie resultierenden Kosten gereicht haben.

      Abgesehen davon liegt dank ihres BUNTE-Honorars keine Bedürftigkeit vor, so daß wohl schon daran die Bewilligung von Prozeßkostenbeihilfe scheitern würde.

      Allerdings habe ich hier noch etwas Interessantes gelesen:

      “Die Abänderung der Prozesskostenhilfeentscheidung ist innerhalb von vier Jahren nach Abschluss des Verfahrens möglich, § 120 Abs. 4 Satz 3 ZPO. In diesem Zeitraum können die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse erneut überprüft werden.”

      Könnte also (nach meinen laienhaften juristischen Vorstellungen) durch die Änderung der persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse (BUNTE-Honorar) eine Änderung der ggf. bislang erfolgten Bewilligung der Prozeßkostenhilfe erfolgen?

      Und treffen diese Regelungen auch bei Kostenübernahme durch den Weißen Ring zu ?

      Ich nehme auch an, dass man nur von einer Seite Prozeßkostenbeihilfe bekommen kann, entweder vom Weißen Ring oder vom Gericht.

      So wie ich den bisherigen Verfahrensverlauf verstanden habe, ist doch wohl im Fall Dinkel sofort der Weiße Ring bei der Übernahme der Prozeßkosten eingestiegen, oder?

      Auf alle Fälle haben sich durch das BUNTE-Honorar, das Dinkel erhalten hat, ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse geändert.

      Und Prozeßkostenhilfe (egal, von wem) wegen Bedürftigkeit kassieren, um anschließend das inzwischen erworbene Vermögen für Afrika-Safaris, Pyramiden-Besichtigungen und Tandemsprünge auszugeben?

      Also, das dürfte wohl nicht einmal in Baden-Württemberg möglich sein!

      Oder sollte ich mich auch hier mit meiner naiven Vorstellung von der deutschen Justiz irren?

      Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt auf den weiteren Verlauf, vor allem, wenn Kachelmann jetzt, wie er angekündigt hatte, Klage wegen Verleumdung anstrengen wird.

      • marieann73 schreibt:

        @Ottilie

        Ich wünsche mir ebenfalls, Reinhard brächte Klarheit in diese Zusammenhänge.

        Meine Vermutung:
        Die dargestellten Fakten bzgl. der Prozeßkostenhilfe dürften sich in dieser Form auf Zivilprozesse beziehen. Die dort beteiligten Parteien, Kläger und Beklagter, handeln im eigenen Auftrag, haften also auch für die entstehenden Kosten selbst (auf eigene Rechnung).
        Bei einem Strafverfahren wird aus dem Kläger ein Opfer, das seine Rechte in die Hände des Staates legt (legen muß!) und somit auch der Verantwortung enthoben wird, ebenso wie seiner Rechte (was über die Einführung der Nebenklage abgemildert werden sollte – gut gedacht, schlecht gemacht, wie so oft).
        Demnach werden zwar auch hier die Kosten der siegreichen Partei (Kachelmann) dem Verlierer (Staatsanwaltschaft Mannheim = Steuerzahler) in Rechnung gestellt, persönlich haftbar gemacht wird aber ausschließlich der Beklagte. Wie Reinhard bereits vor Monaten mal erklärte, wird Kachelmann demnach auf dem Großteil seiner Kosten sitzen bleiben, zumal der Staat auch nur die Regelsätze erstattet (also keine Honorar von Top- und Staranwälten, wohl aber das komplette Honorar des Pflichtverteidigers, hier Frau RA A. Combé, der “heimliche” Star unter den beteiligten Robenträgern). Demnach hat die Nebenklage im Falle der Niederlage nur ihre eigenen Kosten und die Gerichtskosten zu tragen.
        Im Klartext: Frau Dinkel muß für ihre eigenen Anwaltskosten und die Gerichtskosten aufkommen, kann hierfür Prozeßkostenhilfe beantragen und bekommt im Falle einer Übernahme der Kosten die Regelsätze erstattet. Die Kosten für den gegnerischen Anwalt bzw. die gegnerischen Anwälte gehen zulasten des Steuerzahlers (im Rahmen der Regelsätze), da Frau Dinkel ja nur Nebenklägerin war und im Hauptverfahren nicht auf eigene Rechnung handelte.

        Möchte Herr Kachelmann also seine Auslagen erstattet haben, muß er sich mittels Zivilklage direkt an die Urheberin wenden. Aus der Ex-Nebenklägerin würde somit eine Beklagte werden – sie säße dann nach meinem Dafürhalten endlich auf dem richtigen Stuhl. Es bleibt abzuwarten, ob Herr Kachelmann sich das anzutun bereit ist …

        • Reinhard schreibt:

          Tut mir leid, ich habe die Frage leider einen Tag lang übersehen. Aber Ihr habt das schon richtig auseinander genommen: Im Zivilprozess (wo es nach der ZPO = Zivilprozessordnung) geht, zahlt in der Tat der Verlierer alles, also auch die Kosten der Gegenseite, soweit diese nicht die zulässigen Tarife übersteigen. Die Prozesskostenhilfe hätte CSD gar nicht bekommen, weil sie ja genug Geld verdient.

          Im Strafverfahren trägt die Kosten die Staatskasse, wenn der Angeklagte freigesprochen wird, schließlich hat ja der Staat selbst schuld, indem die StA mit ihrer (falschen) Anklageschrift und das Gericht mit seinem (falschen) Zulassungsbescheid für die Anklage den Schaden direkt verursacht haben. Dafür kann die Nebenklägerin ja nichts, die StA hätte ihren falschen Anschuldigungen ja nicht glauben müssen. Deren Anwaltskosten hat der Weiße Ring übernommen. Auch ein verlorenes Verfahren wird ihm keine steuerlichen Nachteile bringen, denn Niederlagen gehören nun einmal zum Geschäft dazu.

          Die Therapiekosten trägt die Krankenkasse. Sollte der Herr Professor privat liquidieren, muss CSD das eben bezahlen. Da wird der Weiße Ring wohl kaum auch noch für aufkommen wollen. Im Übrigen: Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um. Niemand muss sich mit verheirateten Männern einlassen. Wenn das dann schief geht, darf man sich nicht wundern. Schon gar nicht darf man dann eine Vergewaltigung simulieren und dafür dann noch die Therapiekosten ersetzt bekommen wollen. Da es keine Vergewaltigung (keine “Tat”) gegeben, gibt es auch keine Therapie zur Bewältigung dieser Erfahrung. Wenn sie dennoch eine Therapie brauchen sollte, ist sie entweder krank oder muss ihre Enttäuschung über die gescheiterte Beziehung verarbeiten. Das müssen viele. da kann weder der Staat noch der Weiße Ring helfen. Schlmm genug, dass die Krankenlassen die Kosten von selbst verschuldeten Krankheiten übernimmt.

          • RitaEvaNeeser schreibt:

            Ich verstehe ja noch, dass der Weisse Ring grundsätzlich alles, was als “Opfer” angedient wird, auch als solche ansieht! Ohne genaue Prüfung und ohne abzuwarten, ob dies auch im Strafverfahren bestätigt wird. Das scheint so die Vorgehensweise zu sein. Fragt man sich nur, ob das bei allen, die sich um Hilfe an den weissen Ring wenden, so ist! Ob richtig oder nicht, ist Ansichtssache. Mir gefällt es nicht.

            Im Fall Dinkel sieht man ja, dass sie einer Lügnerin aufgesessen sind und der Freispruch jetzt auch rechtskräftig ist.

            Vorkasse meinetwegen, aber mit der Auflage im Falle, dass sich herausstellt, das angebliche Opfer ist gar keines, sofortige Rückzahlung aller geleisteten Zahlungen für Rechtsanwälte, Therapien, Begleitmassnahmen etc.

            Schliesslich finanziert sich der Weisse Ring aus Spendengeldern, und die können wahrlich nicht zur Unterstützung AnschuldigerInnen zum Fenster hinaus geschmissen werden!
            Mit diesem Geld kann man tatsächlichen Opfern helfen, und das ist auch notwendig!

            Ich glaube nicht, dass es im Sinne von Eduard Zimmermann wäre, wenn Lügner und Falschbeschuldiger auch noch unterstützt werden.

            Zudem hat Dinkel gerade ja mindestens von der Bunten eine 6-stellige Summe abkassiert und so nachweislich über Geld verfügt!
            Wir alle, wenn wir einen Schaden anrichten, werden zur Verantwortung gezogen, warum also Ausnahme bei der Schwetzinger Anzeigenerstatterin?

            So gesehen, bleibt der Freigesprochene eigentlich auf dem ganzen Schaden sitzen! Ja klar, ich weiss, die Obergescheiten werden sagen, er hätte halt Anwalt XY und keine zusätzlichen teuren Gutachter nehmen müssen.
            Aber, dann sässe er wohl jetzt für lange Zeit im Knast, da Staatsanwaltschaft ab dem 9.2.2010 und Landgericht ab dem 6.9.2010 nicht an der Wahrheitsfindung , sondern nur an einer Verurteilung, koste es was es wolle, interessiert war!


            Mich würde wirklich interessieren, was dieser Prozess bis zur Rechtskraft, einschliesslich Voruntersuchung durch die Staatsanwaltschaft, mit Gutachtern und Schweizreisli , Zeugengeld ( denn die geldgierigen Dämchen werden ja auch das kassiert haben ) etc. und jetzt Haftentschädigung tatsächlich gekostet hat!

            Herrn Arnold und dem armen Kerl, der 4 Wochen unschuldig in Beugehaft war, so habe ich bei Beckmann gelernt, haben sie ja noch Verpflegungsgeld von 4€ täglich abgezogen! Auch das ist eine Frechheit!

            Und ich denke, @ Reinhard, solche staatlichen Ignoranten, die Leben zerstören, auf Schadensersatz zu verklagen, hat wohl keine guten Aussichten, oder?

          • Reinhard schreibt:

            Zum Weißen Ring: Ich denke doch, dass ein “Opfer” normalerweise sofort zu erkennen ist, z.B. blaues Auge usw. Es sind ja nicht nur die vielen familiären Gewaltexzesse, es sind ja auch die Fahrerfluchten und die U-Bahn-Schläger und was man eben so täglich in der Zeitung liest. Das sind ja alles wirkliche “Taten”, während wir es bei CSD eben mit einer komplpett erfundenen Geschichte zu tun haben. So etwas wird wohl nicht so häufig vorkommen, außer eben gernau bei dieser Art von Vorwurf. Warum die Profis vom WR aber darauf hereingefallen sind, darf man wohl hinterfragen. Da war wohl doch eine gewisse Promi-Geilheit im Spiel. Ich darf übrigens noch einmal an die letzte Talkshow bei Beckmann erinnern, wo der pensionierte Strafrichter Gehrke sehr klar gesagt hat, dass sich die Richter früher einfach nicht getraut haben, ein mO hart anzufassen, weil das nicht “politisch korrekt” war. So eine arme Frau sollte doch die Tat nun nicht noch einmal vor Augen geführt bekommen, das wäre ja eine doppelte Bestrafung. Insofern hat CSD auch was Gutes: Jetzt werden sich die Richter trauen und eher die Frau als den Mann für den Täter halten. CSD hat damit in der Tat den Frauen geschadet und den Männern geholfen. Deswegen muss Alice ja auch so kotzen.

            Die Promi-Geilheit darf man auch bei der StA unterstellen. Aber an den Wagen fahren oder sie gar haftbar machen geht eben leider nicht, denn sie haben es ja nicht absichtlich gemacht (unterstelle ich mal großzügig), und Dummheit ist nicht strafbar. Natürlich wäre es absolut wünschenswert, nun die CSD mal richtig durch die Mangel zu drehen, wenn da nicht die dumme Beweislast wäre. Vielleicht verplappert sie sich ja doch irgend wann mal. Am besten macht sich mal ein Investigativ-Journalist an sie ran, gewinnt ihr Vertrauen, trinkt mit ihr einen über den Durst (er natürlich nicht, nur sie) und fragt sie dann unauffällig aus. Das wäre doch eine schöne Story. Ich bin leider zu alt dafür, sonst würde ich mich ja opfern.

          • MaxMäuerle65 schreibt:

            Ne, Ne @Reinhard – zu risikoreich

            an diese Person kann man sich nicht mal als investigativer Journalist ran trauen, die kann ja hinterher alles zusammen “fantastieren”.

  12. RitaEvaNeeser schreibt:

    Der Schweizer Kachelmann sprach später in einem Zeitschrifteninterview vom „miesesten Freispruch aller Zeiten“ und wetterte gegen die „deutsche Gaga-Justiz“.

    Jetzt reagierte er gelassen auf den Rückzieher der Staatsanwaltschaft. „Danke für die Gratulationstweets. Kann nicht immer lesen, muss mich tierisch beeilen wg Radio, Primavera-Wochenendwetter und Youtube-Videos“, twitterte er einige Stunden nach der Bekanntgabe. Seine Anwältin Andrea Combé zeigte sich wenig überrascht. „Wir haben diese Entscheidung erwartet. Das Urteil bietet keine Angriffspunkte“, sagte sie der Nachrichtenagentur dpa. Sie sei auch erleichtert. „Eine Neuauflage des Prozesses hätte wieder viel Nervenanspannung mit sich gebracht.“ Kachelmanns Wetterunternehmen Meteomedia erklärte, man freue sich über die Entwicklung.

    http://www.abendblatt.de/vermischtes/article2052637/Wettermoderator-Joerg-Kachelmann-ist-endgueltig-ein-freier-Mann.html

    • Skorpion schreibt:

      RA Scherer läßt´s wieder krachen :
      Und zwar ganz gezielt (auch) auf das Haupt des VRLG Seidling.

      http://stscherer.wordpress.com/2011/10/07/fall-kachelmann-die-presserklarungen-zur-rechtskraft-der-internetmob-und-die-falsch-verstandene-unschuldsvermutung/

      Bie jeder Verlautbarung der Mannheimer Riege wurden die Wort und Sätze für die Öffentlichkeit so hingetrickst, daß die Unschuldsvermutung wieder zügig den moralinsaueren Bach ähm Rhein hinunterfloß.

      Zitat
      … „Die sehr ausführlich begründete Entscheidung der 5. Strafkammer des Landgerichts kommt mit nachvollziehbaren Argumenten zu dem Ergebnis, dass das Gericht sich nach umfassender Beweisaufnahme nicht mit der für eine Verurteilung notwendigen Sicherheit von der Schuld des Angeklagten überzeugen konnte. Folglich musste er aus Sicht der Kammer nach dem Grundsatz „im Zweifel für den Angeklagten“ freigesprochen werden.“
      Da ist er also wieder, der Freispruch „im Zweifel für den Angeklagten“, den der Gesetzgeber überhaupt nicht kennt, der aber so herrlich (?) dazu geeignet ist, dem Angeklagten noch einmal kräftig Dreck auf die Weste zu spritzen. …

      und
      Zitat
      …Aber Nein, ich stehe sicherlich nicht allein mit meiner Einschätzung: Herr Richter Seidling drehte verbal die Unschuldvermutung herum, indem er ausführte, man halte Herrn Kachelmann nicht für unschuldig, sondern man habe „nur“ (so interpretieren es inzwischen diejenigen, die ihn weiterhin verurteilen) Zweifel an seiner Schuld. Und natürlich könne man trotz des Freispruchs nicht davon ausgehen, die Nebenklägerin habe eine Falschbeschuldigung durchgeführt: ein Satz, der im Lichte der Unschuldsvermutung so richtig wie im Rahmen der Urteilsbegründung so komplett überflüssig war – und eben wiederum nur den Zweck zu erfüllen scheint, den juristischen Freispruch in ein moralisch anderes Licht zu rücken – ob gewollt oder ungewollt, lasse ich mal dahingestellt, denn auch wenn es ungewollt war, macht es dies um keinen Deut besser.

      Letztendlich bleibt wohl nicht nur bei mir der mehr als fatale Eindruck, dass der Vorsitzende die Unschuldsvermutung gerade auf der moralischen Ebene aushebelt; ….. ff

      Nein, die “Sache” ist noch nicht ausgestanden, die ” Herrn” Staatsdiener!
      Das dicke Ende kommt
      zumeist
      erst
      am Schluß :mrgreen:
      Skorpion

      • RitaEvaNeeser schreibt:

        RA Stefan Scherer schreibt:

        Zitat: Ich persönlich wünsche niemandem einen solchen Prozess, wie ihn Herr Kachelmann erlebt hat, ich wünsche niemandem, so in die berühmt-berüchtigten „Mühlen der Justiz“ zu gelangen – und noch weniger wünsche ich meinem ärgsten Feind eine Untersuchungshaft als mutmasslicher Vergewaltiger. Wer sich darüber auch noch lustig macht, der ist eigentlich nur Eines: arm!

        Ich würde mich freuen, wenn das Landgericht Mannheim endlich sein Schweigen bricht und das Urteil veröffentlicht, damit daraus Konsequenzen gezogen werden – auch solche, die eine Wiederholung eines solchen Prozesses hinter verschlossenen Türen und zwischen den Deckblättern der Illustrierten verhindern. Damit wäre Prozessbeteiligten in zukünftigen Prozessen mehr geholfen als mit der derzeitigen Bunkermentalität. Die hilft nämlich nur einer Gruppe: denjenigen im realen Leben wie auch im Internet, die weiterhin den Freispruch nicht akzeptieren können und hinter vorgehaltener Hand den Wettermoderator Kachelmann diffamieren. Zitat Ende

        Dem kann ich mich vorbehaltlos anschliessen!

  13. RitaEvaNeeser schreibt:

    Noch etwas zum Lachen:

    Service Temporarily Unavailable
    The server is temporarily unable to service your request due to maintenance downtime or capacity problems. Please try again later.
    ——————————————————————————–

    Apache/2.2.14 (Unix) mod_ssl/2.2.14 OpenSSL/0.9.7a Server at http://www.staatsanwaltschaft-mannheim.de Port 80

  14. Karin schreibt:

    Liebe Frau Neeser,
    - GRATULATION!
    - Herr Kachelmann „Herzlichen Glückwunsch „ !
    - Herzlichen Glückwunsch auch an Sie !
    - Herzlichen Glückwunsch an Herrn Schwenn und Frau Andrea Combé !
    Fest steht, wenn ihr Blog nicht gewesen wäre……!!! Das Satzende möge jeder für sich beenden. Ich kenne mein Satzende. ;-) )
    Ich war Leserin des Blogs, ab und zu ein kleiner Beitrag, aber was SIE und die Mitstreiter auf die Beine gestellt haben. Alle Achtung !
    Ein “Fast -stiller-Mitleser” sagt : ” Danke ! ”
    Ich freue mich, dass Sie den Blog nicht schließen werden. Vielleicht findet man sich der EINE oder ANDERE wieder ein, wenn er etwas los werden möchte.
    Liebe Grüße , Karin

    • Fritz schreibt:

      Wir schließen uns den Glückwünschen in vollem Umfang an!
      Als wir gerade vom einkaufen kamen haben wir die gute Nachricht mitgekriegt. Damit rechnen konnte man ja nicht unbedingt. Die Staatsanwaltschaft Mannheim hätte sich eigentlich nur noch mehr blamieren können.
      Was kommt jetzt als nächstes? Wird jetzt LTO zu den Akten gelegt?
      LG an REN und alle Mitblogger!

  15. Skorpion schreibt:

    Liebe Rita,
    dieser Text dürfte auch für Sie ganz persönlich! und Ihren Blog gelten:

    Joerg Kachelmann
    Aus gegebenem Anlass – danke an alle Unterstützerinnen und Unterstützer in schwerer Zeit, im Namen von Familie Kachelmann: jk

    http://www.facebook.com/pages/Kachelmannwetter/206573862743035
    :-) Skorpion

    • Skorpion schreibt:

      ….übrigens hat sich Frau G. Friedrichsen beim SPON schon zur abgeblasenen Revision der Mannheimer Schwarz(er)kittels und der viel weinenden Nebenklägerin C.Dinkel geäußert:

      http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,790544,00.html

      Über den letzten Satz ihres Schlußresümees muß ich noch bisschen brüten, der verursacht bei mir bisschen Magenbrummen.
      Jetzt ist sie tatsächlich ein Opfer – nämlich der Justiz.

      Für mich Fakt:
      das eigentliche Justiz-Opfer war und ist ja Jörg-Andreas Kachelmann.

      Was die vielbeschworene “Täterenergie” betrifft, die kann ich ganz gut bei ihr! finden (Lügen, Lügen und jede Menge Fakes!), und auch zu einem ganz gehörigen Teil bei der schon zum fröhlichen Hallali aufgebrochen, weil VIP-erlegungsfreudig angeregten Schwarzkittel-3-Jäger-Team in Mannheim.

      Ich kann nicht erkennen, daß Claudinchen ein Opfer der Justiz ist, höchstens ein Opfer ihrer eigenen Unselbstständigkeit, nämlich durch ihre unglaubliche Hörigkeit gegenüber anderen Personen.
      Skorpion

      • PeterM schreibt:

        Frau Friedrichsen gibt Claudia D, in dem Punkt recht, „dass der Justiz schon vor Beginn der Hauptverhandlung die – den Freispruch tragenden – Fakten bekannt gewesen seien.“. Das hatte Claudia D. im Bunte-Interview beklagt.

        Diese Hauptverhandlung hätte nie eröffnet werden dürfen! (Das meint Claudia D. mit ihrer Äusserung allerdings wohl nicht!)

        „Erst das Oberlandesgericht Karlsruhe hatte mit der Entlassung Kachelmanns aus der U-Haft und deren Begründung den Richtern den Kopf zurechtzurücken versucht. Es dauerte acht Monate, bis der Alptraum der Hauptverhandlung – für den Angeklagten, aber vermutlich nicht weniger für die Nebenklägerin – zu Ende war.(…)
        Doch an der Frau bleibt der Makel haften, die Ermittlungsbehörden, die Staatsanwaltschaft, ihren Therapeuten, ja sogar ihren Anwalt und ihre Eltern belogen zu haben. Außerdem ist sie verheizt worden von Personen, die sich ihrer als Mittel zum Zweck vermehrter Publicity bedienten. Dieser von Kachelmann enttäuschten Frau hätte rechtzeitig zur Wahrheit verholfen werden können und müssen. Jetzt ist sie tatsächlich ein Opfer – nämlich der Justiz.“

        http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,790544,00.html

        Frau Dinkel hat Anzeige erstattet und das Verfahren gewollt. Publicity durch das Verfahren haben sich wohl zuerst die STAATSANWÄLTE versprochen.
        Den Motiven der Falschbeschuldigung, die die Staatsanwälte „nicht zu erkennen vermochten“, genauer auf den Grund zu gehen, hätte Jörg Kachelmann vieles erspart aber eben auch Claudia Dinkel … wenn sie am 20.April 2010 den Staatsanwälten eine Falschbeschuldigung hätte eingestehen müssen, hätten die Staatsanwälte und Haftrichter Rehmen ein PROBLEM gehabt, nämlich das der

        UNANGEMESSENERWEISE VERHÄNGTEN UNTERSUCHUNGSHAFT!

        “Dieser Frau hätte rechtzeitig zur Wahrheit verholfen werden können und müssen!”

        • PeterM schreibt:

          … und nicht nur das der unangemessenen Untersuchungshaft sondern die gesamten Auswirkungen durch das Publik-Machen der Beschuldigung und der an vielen Punkten – noch dazu stark entstellten und wohl auch erlogenen Einzelheiten aus dem Privatleben.
          Schlampige und unvollständige Ermittlungen – aber ein Auftreten wie ein Jäger, der sich vor der Strecke ablichten läßt.
          Claudia D. in ihrem Rachestreben wurde auch BENUTZT – von Schwarzer über Burda bis Oltrogge.

      • RitaEvaNeeser schreibt:

        Ach, ich verstehe das schon @Skorpion, wenn die Staatsanwaltschaft besser ermittelt hätte, wenn sich die Schwetzinger Connection = Polizei sich nicht sofort auf ihre Seite geschlagen und ihr den Erfolg einer Anklage mit Verurteilung versprochen hätten, wer weiss ob sie nicht früher zur Einsicht gekommen wäre, dass sie mit ihren Lügen und Falschbeschuldigungen den kürzeren ziehen wird.!

        Aber nein, man hat ihr von Seiten des Weissen Rings die Opferrolle dokumentiert, von Seiten der Justiz jede erdenkliche Unterstützung zugesichert und von Seiten des Vorsitzendenden Richter Seidling konnte sie auch nur Rückhalt erwarten!

        Man hat wirklich alles getan, Jörg Kachelmann zu verurteilen ohne Beweise zu haben und das vor allem mit dem Engagement von Seidler und Mattern!

        So gesehen, ist sie ein „Opfer“ der Justiz! Aber nur, was die Zeit ab 9.2.2010 8 Uhr früh bis zu ihrem letzten Auftritt vor Gericht betrifft! Damals, kurz vor den Plädoyers der Staatsanwaltschaft und RA Franz, hätte sie das Ruder noch herumreissen können und die Wahrheit sagen!

        Den Rachefeldzug über lange Zeit zu inszenieren, die Faslchbeschuldigung der Vergewaltigung in die Welt zu setzen, die Sturheit, bis heute bei ihren Lügen zu bleiben, das hat sie alles selbst zu verantworten.Da ist sie kein Opfer sondern , wie Frau RA Combé richtig ausführte, von hoher krimineller Energie gewesen!

        Das war die Entscheidung einer mündigen, 38-jährigen Frau, die über ihr ganzes Leben entscheiden konnte. Wenn sie die falschen Entscheidungen getroffen hat, dann müsste sie dazu stehen, aber das kann sie nicht. Sie will auch die 11 Jahre, die sie scheinbar vergeudet hat, Jörg Kachelmann anhängen, obwohl sie es so wollte.

        Wie sagte doch Staatsanwalt Oltrogge? „ Sie hat keine nennenswerten psychischen Auffälligkeiten”, ergo Claudia Dinkel für jeden Schritt seit mindestens 25 Jahren eigenverantwortlich!

        So also muss sie jetzt im Kauf nehmen, dass man sehr genau weiss, dass sie gelogen hat!

        Sie ist zum Opfer der Justiz, aber auch zum Opfer ihrer eigenen Lügen und Rachsucht geworden! Und das wird so bleiben, bis ans Ende ihrer Tage!</strong

        P.S. Schön ist dass der – in Sachen Jörg Kachelmann – vorverurteilende,vorpreschende, medieng…… Staatsanwalt Andreas Grossmann im Zuge des allgemeinen Beförderungsregens( die Schwetzinger Polizisten sind ja alle schon aufgestiegen) zum ERSTEN STAATSANWALT befördert wurde! Es gibt also doch Profiteure dieser unsäglichen Anklage!
        Wer hat noch nicht? Oltrogge, Seidling …..? Mattern hat man wenigstens rasch in Pension geschickt!

        Nein, Oltrogge lieber nicht!
        Zitat: Staatsanwalt Oltrogge hat schon vor dem Urteil angekündigt, im Fall eines Freispruchs in die Revision gehen zu wollen. Das baden-württembergische Justizministerium sollte ihn stoppen: Dieser Mann schadet dem Recht. Zitat Ende

        http://www.freitag.de/politik/1122-wenn-die-justiz-sich-wie-ein-tier-verh-lt-das-man-von-seiner-beute-zerren-muss

  16. Claudia schreibt:

    Aus der Seite der SWR – Nachrichten (Landesstudios):
    “MannheimKachelmann-Urteil rechtskräftigDer Freispruch des wegen schwerer Vergewaltigung angeklagten Wettermoderators Jörg Kachelmann ist rechtskräftig. Wie das Mannheimer Landgericht mitteilt, haben sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Nebenklägerin ihren Antrag auf Revision zurückgenommen. Das ausführliche Urteil enthalte keine Rechtsfehler, schreibt die Staatsanwaltschaft Mannheim. Die Erfolgsaussichten vor dem Bundesgerichtshof seien damit schlecht. Den Staatsanwälten war es im Indizienprozess nicht gelungen, ihre Version durchzubringen. Die Richter im Kachelmann-Prozess hatten dreieinhalb Monate an der Formulierung des Urteils gearbeitet und ihren Freispruch offenbar überzeugend argumentiert. Sie waren am Ende des neunmonatigen Prozesses zu der Überzeugung gekommen, dass alle Indizien nicht ausreichten, um Kachelmann zu verurteilen. Seine frühere Freundin aus Schwetzingen hatte ihm vorgeworfen, er habe sie im Februar des vergangenen Jahres in ihrer Wohnung brutal vergewaltigt. Der Kachelmann-Prozess vor dem Landgericht Mannheim hatte ein riesiges Medienecho hervorgerufen und war von der Verteidigung mit harten Bandagen geführt worden. Die Verteidiger hatten immer wieder die Rolle der Medien kritisiert und die Staatsanwaltschaft scharf angegriffen. Auch die Nebenklägerin, die Ex-Freundin aus Schwetzingen, schließt sich der Entscheidung der Staatsanwaltschaft Mannheim an und verzichtet auf eine Revision.”

    Ihr wißt es wahrscheinlich schon längst, aber ich schicke es Euch mal der Vollständigkeit halber….

    Claudia

  17. QuoVadis schreibt:

    @Rita & All!

    Was sonst, oder wie die unendliche Mär der StA Mannheim und der Nebenklägerin Frollein Dinkel: Wie finden wir eine gefühlte schwarze Katze im dunklen Zimmer, auch wenn sie gar nicht da ist… ihr unrühmliches Ende doch gefunden hat.

    Liebe Rita, aber „nach dem Spiel ist vor dem Spiel“.
    Es gibt noch viele Probleme, die durch die deutsche Rechtsprechung geistern, ich nenne mal zwei davon: die Institution der Nebenklage und der Status eines „Opfers“, bzw. wann wird der Verletzte zum Opfer. Diese beiden Schieflagen wurden in der Causa K. so öffentlich deutlich, daß dies nur ein Blinder nicht sehen oder eine ASchwarzer samt Entourage intellektuell nicht erfassen kann.

    Aber jetzt möchte auch ich das Geheimdokument – die schriftliche Urteilsbegründung – lesen. Das stelle ich mir sehr spannend vor – wie ein Kunststück der juristischen Jongliererei im Namen des Volkes.

    LG, QV

    • RitaEvaNeeser schreibt:

      @Quo Vadis, ich auch :lol:

    • Goji schreibt:

      An Herrn Kachelmann meinen herzlichen Glückwunsch zum “dicken Strich” unter diese Thematik und einem glücklichen und erfolgreichen, neuen Durchstart !

      Ihnen Frau Neeser und allen andern, fleißigen Schreiberlingen großen Dank, für die unermüdliche Beteiligung und Recherchen an diesem Blog und auch an Ottilie für ihre offene Direktheit, all die Fakten klar und verständlich in entsprechende Worte zu packen – es war stehts ein Genuß !

      Doch auch ich möchte mich noch nicht ganz von diesem Blog verabschieden. Neben der Tatsache, dass auch ich mit Spannung auf die “Mannheim”-Ausgabe warte, würde ich ebenfalls zu gerne einen Blick in das doch so geheime Dokument werfen.

      Was mich jedoch weiter interessiert ist, ob und welche Konsequenzen mit diesem Ausgang nun für Frau Dinkel verbunden sind und auch, wie der Weisse Ring angesichts dessen zu seinen Auslagen steht.

  18. RitaEvaNeeser schreibt:

    Joerg Kachelmann
    Damit eilt es nun doch mit dem Buch, meine Verlags-Bezugsperson schrieb eben schon “Jetzt aber VOLLGAS!” an mich – Mist, nix mit ruhigem Herbst, schnell fertigschreiben!

    über Facebook

    Also dann, rann an die Tastatur! Wir warten!

    • Rania schreibt:

      Herzlichen Glückwunsch H.Kachelmann

      Wir warten nun mit Geduld auf Ihr Buch ” Mannheim “.

    • Chris schreibt:

      Ich bin gerade nach Hause gekommen und lese hier die tollsten Nachrichten.
      Ich bin völlig begeistert, weiß gar nicht wohin mit meiner Freude.
      Er hat es überstanden!
      Endlich! Wunderbar! Grandios! Herrlich!

      Jetzt kriegen wir entspanntes Wetter auf allen Kanälen. Obwohl, für Jörg Kachelmann müssen wir uns wohl einen gepflegten, orkanartigen Schneesturm wünschen. Er hat es ja nicht so gerne ganz blau und ohne wetterliche Großereignisse.
      Jetzt kanns wirklich mit Vollgas weiter gehen, Glückwunsch, Herr Kachelmann!

  19. RitaEvaNeeser schreibt:

    Etwas zum Lachen:

    Die Bildzeitungsmacher waren so schockiert, dass sie die Meldung erst eine Stunde, nachdem Skorpion die Nachricht um 12 Uhr 59 hier am Blog mitgeteilt hatte, reagierte!

    07.10.2011 — 13:53 Uhr Keine Revision – angebliches Opfer gibt auf !Kachelmann endgültig frei!
    Tja, die ganze Hetze der “Bildjournalistin Schwarzer” hat nichts genützt!

    Aber hall, BILD ihr lernt es nie, nicht bei Prof. Höcker nachgelesen : Kein Opfer! Auch kein angebliches! Nur eine Anzeigenerstatterin!

    Eine Anzeigenerstatterin, die gelogen hat! Eine Anzeigenerstatterin, die tatsächlichen Vergewaltigungsopfern einen Bärendienst mit ihrem Rachefeldzug erwiesen hat.
    Wer glaubt Frauen, die wirklich schwer unter einer Vergewaltigung leiden, jetzt noch? Kann diese Frau aus Schwetzingen, ob nackt oder angezogen, überhaupt noch in den Spiegel schauen?

  20. BlackHole schreibt:

    @all
    Staatsanwaltschaft Mannheim nimmt Revision zurück…
    http://www.staatsanwaltschaft-mannheim.de/servlet/PB/menu/1271726/index.html?ROOT=1176041

    Heute Abend wird nicht nur eine Flasche aufgemacht…
    :-)

  21. RitaEvaNeeser schreibt:

    Rasch nachtreten musste die Staatsanwaltschaft auch noch! Im Zweifel für den Angeklagten!

    Das Urteil sollte nicht bekannt werden! Vor allem aber nicht die Mauschelei der Polizei, die schlechten Ermittlungen von Herrn Oltrogge und das Wichtigste: DIE LÜGEN DER ANZEIGENERSTATTERIN!

    Wir wissen, dass Jörg Kachelmann unschuldig in den Dreck gezogen wurde! Hoffentlich nehmen DAS auch andere zur Kenntnis, und er kann sein Leben endlich wieder in den Griff bekommen. Er wäre ihm und seiner Familie zu wünschen!



    Man sollte die Kosten, die jetzt der Staatskasse anheimfallen, Lars Torben Oltrogge und Claudia Dinkel auferlegen! Und der Weisse Ring? Spendengelder in den Sand gesetzt?

    Pressemitteilung im Verfahren gegen J. Kachelmann

    Datum: 07.10.2011

    Kurzbeschreibung:

    Freispruch rechtskräftig

    Da die Nebenklägerin am heutigen Tag ebenso wie die Staatsanwaltschaft Mannheim, auf deren Pressemitteilung Bezug genommen wird, die von ihr eingelegte Revision zurückgenommen hat, ist das Strafverfahren gegen Herrn Kachelmann rechtskräftig abgeschlossen.

    Die Rücknahme der Revision ist – wie bei Rechtsmittelrücknahmen üblich – ohne Begründung erfolgt.

    Dr. Joachim Bock
    VRLG und Pressereferent

  22. Profiler1 schreibt:

    Liebe Rita,
    für uns damit die Causa Kachelmann abgeschlossen. Wir wünschen Ihnen, den anderen Bloggern und besonders Frau und Herrn Kachelmann für die Zukunft alles Gute und verabschieden uns hiermit. Ihr wart alle super.
    Viele liebe Grüße
    Eure Profiler

    • Profiler1 schreibt:

      P.S.
      Noch was vergessen, wir warten jetzt nur noch auf das Buch “Mannheim”, jetzt
      kann er ja loslegen.
      Bibi, Ihr Lieben.

    • chaoskachelfrosch schreibt:

      noch nicht ganz Profis…einen klitzekleinen Schauplatz gibt es noch! Köln! Darf Claudia Dinkel weiterhin behautpten vergewaltigt worden zu sein?

      • Profiler1 schreibt:

        Wenn man die mündliche Urteilsbegründung sehr, sehr genau studiert, dann
        darf sie es wohl nicht. Aber wir sind keine Anwälte. :-)

    • PeterM schreibt:

      Gratulation an Frau und Herrn Kachelmann!
      Ebenso an Frau Combé und Herrn Schwenn!

      PeterM verabschiedet sich noch nicht, wenn Rita den Blog nicht schliesst, denn er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, daß jetzt – nach Rechtskraft des Freispruchs – der Bühnenhintergrund dieses unsäglichen Trauerspiels noch ein wenig besser ausgeleuchtet werden kann.

      Ich habe in den letzten Tagen für einen Beitrag hier einige Medienbeiträge aus 2010 noch einmal gelesen, ebenso die Äußerungen der Staatsanwälte.

      Im Rückblick gesehen ist die Perfidie dieser Kampagne unerträglich überdeutlich und
      UND ES LIEGT NOCH EINIGES IM DUNKLEN….

      • RitaEvaNeeser schreibt:

        Oh ja, wie recht Sie haben Peter M. ein hohes Mass an Dank gebührt natürlich Frau RA Combé ! Ihr Plädoyer war so etwas wie ein Geniestreich!
        Sie waren ein gutes Team RA Johann ( nicht Gerhard, gelle Alice) Schwenn und RA Andrea Combé !

        Und sicher haben hinter den Kullissen viele mitgearbeitet die auch einen grossen Anteil an der heutigen Rechtskraft dieses Schandurteils von Richter Seidling haben! Auch sie darf man nicht vergessen!

        • PeterM schreibt:

          Und ganz besonderen Dank noch einmal an Sie, Frau Neeser dafür, dass sie diese Plattform geschaffen hat und an alle Mitblogger, die den Blog so lebendig gemacht haben.

          Ich warte jetzt auf die Reaktion von Frau Schwarzer, die mit ziemlicher Sicherheit über die Rücknahme der Revision der Nebenklägerin nicht nachdenklich wird sondern sich eine Tirade aus der Feder quetschen wird über die unsägliche Benachteiligung der weiblichen „Opfer“, die gegen mächtige oder wohlhabende Männer in unserem Justizsystem keine Chance hätten.

          Auf eine Entschuldigung von Alice Schwarzer für ihre perfiden Beiträge in der Bild und anderswo gegenüber dem freigesprochenen Jörg Kachelmann werden wir wohl nicht zu warten brauchen. Das gleiche gilt für Frau May und Frau Riekel.

          Für Frau Dinkel ist der Ausgang des Verfahrens zwar letztendlich kein voller Erfolg. Dennoch ist der Schaden daraus für den Beschuldigten unermesslich höher als er je hätte sein dürfen.

          Ein Strafverfahren, dessen Folgen bereits ähnlich schwer wiegen wie die Höchststrafe ist und bleibt ein Skandal.

      • MaxMäuerle65 schreibt:

        Jubel, Jubel! Wir schließen uns PeterM vollumfänglich an und freuen uns, dass der Albtraum für Herrn Kachelmann und seine Familie ein Ende hat.

        MaxMäuerle verabschiedet sich auch noch nicht, denn ich finde, dass Herrn Kachelmanns Reputation noch bei weitem nicht wieder hergestellt ist, Entschuldigungen fehlen gänzlich aus allen Richtungen. Ich lese “Mannheim” und bleibe bei Rita am Blog!

    • marieann73 schreibt:

      Liebe Profiler,

      als eine der “anderen Blogger” wünsche ich Euch ebenfalls alles Gute!
      Eventuell liest man ja mal wieder voneinander? Das würde mich freuen.

      Liebe Grüße nach Holland
      marieann73

      • RitaEvaNeeser schreibt:

        Aber Profiler, es wird noch vieles um die Causa Kachelmann kommen, da bin ich mir sicher.
        Ich schliesse den Blog noch nicht!

        Aber schön, dass Ihr Euch eingebracht habt, Danke dafür und wer weiss.. viellicht liest man sich doch wieder einmal!
        Liebe Grüsse
        R.E.N

        • Profiler1 schreibt:

          Liebe Rita,
          ein echter REN-Blogger bleibt immer ein REN-Blogger /-Leser !!!
          Blog Voting von uns für den REN-Blog Platz 1

          War echt eine klasse Zeit.
          Wir werden eifrig lesen und vielleicht haben wir auch ein paar nette
          Dinge zu berichten, aber jetzt gehen wir erst einmal wieder auf Recherche. :-)
          Lila Ring, echt coole Idee.
          Liebe Grüße auch an marieann73. Blackhole, Paul,
          Reinhard, Max Mäuerle, Skorpion, Ottilie46, Chaoskachelfrosch, Analysis, Amy :-) ;-) ;-) ;-)

          Macht einfach weiter.

          • Analysis schreibt:

            Hallo Profilers et.al, ich gratuliere JK und bin auch erleichtert, dass wohl im manch fehlgeleiteten Hirn die Venunft gesiegt hat, doch auch ich werde jetzt wieder verstärkt hier mitlesen, denn ich möchte wissen, wer die Hintermänner der Causa sind. Und wenn diese bekannt sind wünsche ich ihnen die gerechte Strafe. “Mannheim” kaufe und lese ich selbstverständlich auch. LG Analysis

          • Profiler1 schreibt:

            @Analysis
            Hintermänner und -frauen, das wird sicherlich herauskommen, da gehen wir definitiv
            von aus. So schwer dürfte das nicht sein. LG Profiler1

    • Mark Merlin schreibt:

      zuerst mal Erleichterung und Gratulation für jk -

      aber dann – wieso abschließen??

      - Bevor das Urteil öffentlich ist – veröffentlich wird?
      (Lassen wir als Öffentlichkeit wirklich unser Recht mit Füßen treten?)
      - bevor Dinkel kriegt was sie verdient?
      - bevor LTO, Seidling, Asch Warzer etc. kriegen was sie verdienen?
      - bevor so eine “Rechtspraxis” für alle Zukunft verhindert wird?

      Jk hatte Glück ob seiner Prominenz,
      - was ist mit all den unschuldigen Normalos, bei denen niemand den “Gerichten” auf die Finger sieht – wie wir es hier getan haben?
      Deren Existenz wegen einer schändlichen (Un)Rechtspraxis durch die nonchanlante Lüge einer Frau mit Leichtigkeit zerschmettert werden kann?

      Wieviele Dinkels gibt es? – wo das dinkeln doch so leicht gemacht wird!
      Ich würde mir wünschen wenn dieser Blog auf diesem Gebiet weiter machen würde …

      Es gibt mehr als genug zu tun
      Warum gibt es keinen “lila Ring” der grundsäzlich in solchen Fällen allen Gerichten auf die Finger schaut – landesweit

      • Analysis schreibt:

        @MarkMerlin: Ich schliesse mich Ihren Äusserungen uneingeschränkt an. Jetzt ist es an der Zeit abzurechnen und ich denke JK wird dies auch vollumfänglich tun, sowohl öffentlich als auch vor Gericht. Ich bin auch der Überzeugung, dass JK sehr viel über die Hintergünde der Falschbeschuldigung weiss (wozu er sich bis jetzt ja nicht geäussert hat….) oder in der Zwischenzeit durch Schwenn oder sogar Detektiven in Erfahrung bringen konnte, denn seine und die Seelen der Blogger hier werden erst Ruhe finden, wenn diese Machenschaften entsprechend gesühnt sind.

  23. Alexander schreibt:

    Revision von beiden zurückgenommen.
    Urteil rechtskräftig!

  24. Skorpion schreibt:

    EXTRABLATT!
    Sieh mal einer guck:

    Staatsanwaltschaft nimmt Revision im Kachelmann-Verfahren zurück

    Datum: 07.10.2011

    Kurzbeschreibung:
    STAATSANWALTSCHAFT MANNHEIM
    Pressereferent

    PRESSEMITTEILUNG
    (07.10.2011)

    Staatsanwaltschaft nimmt Revision im Kachelmann-Verfahren zurück

    http://staatsanwaltschaft-mannheim.de/servlet/PB/menu/1271726/index.html?ROOT=1176041

    Aaaaber immer noch:

    Von Nachfragen zum Inhalt des Urteils bitten wir abzusehen.

    Warum zum Teu……????????

    Das
    Die sehr ausführlich begründete Entscheidung der 5. Strafkammer des Landgerichts kommt mit nachvollziehbaren Argumenten zu dem Ergebnis,
    dass das Gericht sich nach umfassender Beweisaufnahme
    nicht mit der für eine Verurteilung notwendigen Sicherheit von der Schuld des Angeklagten überzeugen konnte.

    Folglich musste er aus Sicht der Kammer nach dem Grundsatz „im Zweifel für den Angeklagten“ freigesprochen werden.

    soll mir mal jemand erklären!

    Was jetzt: für eine Verurteilung hat seine Schuld nicht gelangt – wieso dann kein Klartext – Freispruch! – sondern nur dieses schändliche IDPR?
    ??? Skorpion

  25. RitaEvaNeeser schreibt:

    Fall Kachelmann: Das Landgericht Mannheim hat geschrieben….

    Anders sieht es schon aus bei der Frage der Verweigerung einer Herausgabe des Urteils aufgrund dieser fehlenden Rechtskraft; ich habe nämlich schon reihenweise Urteilsabschriften erhalten, die ausdrücklich den Hinweis auf die fehlende Rechtskraft erhalten – und dies ist auch leicht nachvollziehbar, denn insbesondere Rechtsmittel vor den Bundesgerichten ziehen sich nicht selten über mehrere Jahre hin, und trotzdem müssen die Urteile und Entscheidungsgründe der Vorinstanzen bekannt werden, um so an der Rechtsfortbildung teilnehmen zu können. Und sage jetzt niemand, dort seien die Informationen weniger dazu geeignet, Persönlichkeitsrechte zu tangieren: bei vielen von mir angeforderten (und erhaltenen) Entscheidungen geht es um meine eigentlichen drei Fachgebiete: das des Rechts der Leistungserbringer im Gesundheitswesen, des Familienrechts (auch und gerade im Bereich der elterlichen Sorge und des Umgangsrechts) und des Arbeitsrechts. Und gerade bei zu erwartenden Entscheidungen des Bundessozialgerichts kann die Öffentlichkeit nun wirklich nicht mehrere Jahre warten…

    Dementsprechend ist dieser Argumentation des Herrn VRLG Seidling für mich nicht nachvollziehbar – und wirft sogleich eine weitere kritische Frage auf: handelt es sich bei der Entscheidung, ob eine Urteilsausfertigung – und wenn Ja, in welcher Form – herausgegeben wird, nicht um eine wiederum gerichtlich überprüfbare Ermessensentscheidung? Und wenn Ja, hat Herr VRLG Seidling dies Ermessen überhaupt und/oder richtig ausgeübt?

    Weiterlesen bei RA Scherer
    http://stscherer.wordpress.com/2011/10/06/fall-kachelmann-das-landgericht-mannheim-hat-geschrieben/

  26. Skorpion schreibt:

    Da stinkt was! Und zwar ganz gewaltig!
    http://stscherer.wordpress.com/2011/10/06/fall-kachelmann-das-landgericht-mannheim-hat-geschrieben/

    Instinktiv – bin Rechtslaie – kann ich diese sich nun schon länger hinziehenden Spielchen
    einer deutlich bemerkbaren Vermeidungstaktik des Richter Em Seidlings bzw. des LG Mannheims bezgl. der per deutschem Gesetz berechtigten Anforderung eines im Namen des VOLKES in Form eines offensichtlich zähneknirschend am 31.05.2011 (Vergangenheit!) von ihm SELBST ausgesprochenen IDPR-Urteils! zur ÖFFENTLICHEN! Ansicht nur als äußerst merkwürdig bezeichnen …..

    WAS soll da vertuscht werden?
    Wozu, welchen Grund hat diese Verweigerungshaltung des Mannemer LG´s?
    “Nur” Zeitschinderei?
    Wenn ja, für WAS oder besser gesagt: für WEN??
    Oder: was also soll dann ab dem 13.10.2011 der ob einer weiteren Mannheimer Absurdität garantiert wieder sehr staunend blickenden Öffentlichkeit präsentiert werden?

    Tsss. In dieser, für mich überaus obskur!! anmutenden Begründungen des Richters Em Seidling in seinem Antwortschreiben an RA Scherer hatte ich beim Lesen schlagartig das Gefühl, der Herr Richter wolle die Verantwortung, nämlich seine!, für den Irrwitz eines KaDi-Prozesses mit dem von ihm gesprochenen unklaren Wischiwaschi-Urteil von seinen! Schultern abschütteln.
    Und nun, wenigstens noch nachträglich, ein kläglicher Versuch, seine! richterlichen Hände in der sauberen Reinheit der Unschuld zu waschen.

    Bei der enormen Unentschlossenheit, die der Herr Richter Seidling bisher so gezeigt hat, vermute ich mal stark, daß er unter dem immanent konstanten Druck des öffentlichen I-Nets den Schwarzen Peter (oder wars doch die Schwarzer Äliss?), eigentlich:
    versucht, die Schuld für diesen unglaublichen Rechtsskandal in deutschen Landen, über den Richtertresen – nur weg! von ihm – und zurück an die mutmaßlichen “Urheber” zu schieben: auf die Tische seiner beiden Lieblings-Staatsanwälte.
    Konkret: zu Händen seines OStA. O. Gattner und dessen sehr! eilfertigen Jünger L.-T. Oltrogge. ( der Behördensprecher A. Grossmann incl.)
    Dann waren DIE dran schuld, daß……. er nicht anders (Un-)Recht sprechen konnte.

    Was geht da ab? Welche durch menschliche Abgründe verursachten Verbiegungen des Rechts sind da im Gange?

    Klar ist: es geht, neben der Angst des Richters EmEs um seine Pension/Haus/Besitz/… immer noch!!! um eine Riesenmenge Geld; aus den zu erwartenden Regressforderungen Kachelmanns ect.
    Und da wäre es durchaus! sehr interessant, WER denn so Alles im Hintergrund mitfroscht und versucht, auf dem Rücken Kachelmanns (und auch Dinkels!) die dicke Kohle zu machen/den Machterhalt zu erzwingen.
    Irgendwie fühlt sich das Ganze doch immer mehr nach einem manus manum lavat-Sumpf an.

    Und ich würde mir sehr wünschen, daß Kachelmann diese Verstrickungen von Recht, Macht und Geld in seinem genau zur rechten :cool: Zeit erscheinenden Buch aufdröselt.
    Auf daß diese für den deutschen Bürger ungesunden Verquickungen dieses, unseren deutschen Rechts-Saustalls grell ausgeleuchtet und hoffentlich mal grundsätzlich, mit Hilfe der gesetzlichen Fügung unterbunden werden können.

    Ja, ich weiß – ist auch ein blauäugiger Wunsch…….
    ….meint ein braunäugier Skorpion :-)

  27. jippie schreibt:

    TV-Tipp heute:

    Beckmann- Unschuldig im Gefängnis – wie ein Fehlurteil ein Leben zerstören kann

    Gäste:
    Horst Arnold (der Lehrer, der unschuldig im Gefängnis saß)
    Stephan Schober (unschuldig in U-Haft)
    Sabine Rückert
    Ex-Richter Heinrich Gehrke

    http://www.daserste.de/beckmann/sendung_dyn~uid,0v6z42awr4fsn5exdt9xp0ge~cm.asp

    • PeterM schreibt:

      Frau Rückert hat in der aktuellen „Zeit“ einen sehr lesenswerten Bericht über eine Auseinandersetzung innerhalb des BGH geschrieben: „Der unbequeme Richter“.

      Vordergründig geht es um eine Personalie.
      Im Hintergrund steht – so sieht sie es – eine Auseinandersetzung um die seit einiger Zeit legale Praxis des „Deals“ vor Gericht. Das große Unbehagen über diese Praxis teilt Frau Rückert mit dem BGH-Richter Müller und hat deshalb ein „Zeit-Dossier“ dazu verfasst. Ich hoffe, die “Zeit” stellt das Dossier noch Online.

      Geständnis gegen Strafrabatt, dabei Minimierung des Aufwands für das Gericht.
      Das war ja auch bei Jörg Kachelmann sofort vor dem Vernehmungsrichter Thema.

      Es profitieren tatsächliche Täter, die einen Strafnachlass aushandeln können,
      es zahlen drauf die Nicht-Geständigen und VOR ALLEM DIE UNSCHULDIGEN.

      Ihnen wird in Einzelfällen sogar wohl auch von ihren Verteidigern nahegelegt, abzuwägen, ob ein – falsches – Geständnis sich „unter dem Strich“ nicht lohnen würde.

      Bei Beckmann wurde gestern wieder sehr deutlich, dass ein unschuldig Verurteilter einen hohen Preis dafür bezahlt, wenn er aufrichtig bleibt und keine Reue über die – nicht begangene – Tat heuchelt.
      Es gibt keine Hafterleichterungen und nicht die übliche vorzeitige Entlassung. Unschuldig verurteilte sitzen so die Strafe im Gegensatz zu „Geständigen“ bis zum letzten Tag ab, weil ihnen in den Augen der Justiz die „Einsicht in ihre Schuld“ fehle.

      Für die Richter liegt neben dem Gesichtspunkt der Arbeitsentlastung der größte Vorteil des „Deals“ darin, dass bei einem vorliegenden Geständnis die Wiederaufnahme so gut wie ausgeschlossen ist.

      In keinem der bei Beckmann dargestellten Fälle hat sich je ein Staatsanwalt oder Richter bei den betroffenen Menschen entschuldigt. Herr Arnold erzählte, dass der Richter, der ihn verurteilt hatte und sich kaum mehr an seinen Fall erinnern konnte, sogar die Begegnung vor dem Gerichtssaal vermied und über einen internen Seiteneingang den Verhandlungssaal zu seiner Zeugenaussage im Wiederaufnahmeverfahren betrat.

      Im Fall Arnold, und wie man in der Sendung hörte, auch in anderen Fällen, sind es zum Teil unglaubliche Zufälle, die zu einer Wiederaufnahme führen. Dort war es so, dass sie Schwester des Anwalts, der später seinen Fall übernahm, beruflich mit der Anzeigeerstatterin zu tun hatte und über weitere Falschbeschuldigungen Kenntnis erhielt.

      Dabei kann sogar ein Geständnis falsch sein, beispielsweise wegen psychischer Probleme und übergroßem Druck der Ermittler oder eben wegen der Vorteile des „Deals“ in einer ausweglos scheinenden Situation.

    • PeterM schreibt:

      Sorry, der BGH-Richter heißt “Fischer”.

  28. Sonnenschein schreibt:

    Hallo REN,

    wie gesagt ich habe mir am 27. September bei Thalia.de das Buch vorbestellt. Gestern habe ich nachgefragt, wenn das Buch “Mannheim ausgeliefert wird?

    Heute bekam ich folgende Antwort:

    Sehr geehrte Frau………..

    vielen Dank für Ihre Nachricht.

    Gerne haben wir für Sie recherchiert. Der Artikel “Mannheim” wurde aus unserem Sortiment genommen. Hier handelt es sich scheinbar um einen Rechtstreit, der dem Handel momentan verbietet diese Buch zu vertreiben. Genaue Informationen liegen uns bedauerlicherweise nicht vor.

    Das Buch ist bedauerlicherweise nicht erhältlich, daher haben wir Ihre Bestellung storniert.

    Für weitere Fragen Ihrerseits stehen wir jederzeit gern zur Verfügung und freuen uns auf Ihren nächsten Besuch in unserem Online-Shop.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr thalia.de-Team
    ………………………..

    • RitaEvaNeeser schreibt:

      Danke Sonnenschein für diese Nachricht!

      Nun fragt man sich aber doch: WER WILL VERHINDERN ,DASS DIE WAHRHEIT AN DAS TAGESLICHT KOMMT?

      Die anderen Allwissenden( es gibt ja einige Bücher, die wir hier schon aufgelistet haben) durften doch alle ihre Traktanden ohne Schwierigkeiten veröffentlichen, jedes Klatscheftli durfte ihre “Wissen” an die Leserschaft bringen, nur Jörg Kachelmann soll jetzt der Mund verboten werden?

        ♣♣♣♣♣♣♣

      So macht man Menschen auch noch nach dem Freispruch kaputt! Nachverurteilung par excellence! Obwohl er zur Elite der Meteorologen gehört, kann er wichtige Termine nicht wahrnehmen:

      Zitat: Sölden – Jörg Kachelmann kommt nicht. Eingeladen war der ehemalige Sympathieträger, der, bevor er mit Vergewaltigungsvorwürfen konfrontiert wurde, stets auf gut Wetter machte, schon. Er wolle derartige Auftritte aber vermeiden, bis seine berufliche Zukunft gänzlich geklärt sei, begründete Wetterexperte Kachelmann seine Absage. Zitat Ende

      Die Veranstalter des Wettergipfels haben wenigstens noch Anstand und die Einladung ausgesprochen!
      Hoffentlich hat Meteomedia einen passenden Vertreter geschickt!

      Ohne Kachelmann wäre die Wetterpräsentation immer noch wie vor 50 Jahren:

      Zitat: Manchmal “schifft” es

      Spätestens als Jörg Kachelmanns Meteomedia AG im April für den Wetterbericht nach den Tagesthemen engagiert wurde, kochte der Disput um den TV-Wetterbericht wieder hoch. Die Hüter der reinen Lehre nahmen Kachelmann immer noch übel, dass er vor rund zehn Jahren im ARD-Morgenmagazin begonnen hatte, die Prognosen zu entkrampfen. Bei ihm gab es keine “Tiefdruckrinnen” und keinen “Niederschlag”, sondern einfach nur “Regen”. Hin und wieder “schiffte” es sogar, und zweimal warf er sich reichlich unwissenschaftlich in den Schnee. Kachelmann ist mittlerweile älter und ruhiger geworden, dafür beanspruchen nun Mitbewerber die Autorschaft für das Wort “Blumenkohlwolken”, und sogar der Deutsche Wetterdienst lässt es schon einmal “fett” regnen. Zitat Ende
      http://www.zeit.de/2002/36/200236_kasten_wetter_xml

      Und Neider hat er heute, wie damals! Was sich zurzeit als Vorhersager präsentiert ist Harry-Potter-Oberlehrer-OldBarbie – Abklatsch der hin und wieder einmal in Kristallkugeln sieht!

      http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/Überblick/Chronik/ChronikTirol/ChronikTirolContainer/3516262-8/wetterfrösche-bringen–65-millionen-tv-zuschauer.csp

    • Meggi schreibt:

      Es ist doch wirklich mehr als wundersam, das jeder Mensch, ob CSD, sämtl. Teilzeitgeliebten, Aschwa, Therapeut Seidler etc., jeder davon, während der ganzen vergangenen Monate, seine Version, in den wundersamsten Gazetten ( u.a. gegen beachtliche Summen ) vermarkten durfte, ganz ohne jeglichen Maulkorb.

      Dem Freigesprochenen selbst, der wenn, vordergründig durchweg nur hinter den Kulissen gegen dieses charakterlose Treiben vorging, wird nicht einmal nach Verhandlungsende gestattet, seine Sicht der Dinge zu veröffentlichen.

      Auf mich wirkt dies ganz klar als weiteres Schuldanerkenntnis der Stelle, auf deren Konto das Verbot Mannheims zu verbuchen ist. Mit allen Mitteln soll vertuscht werden…. Doch wird damit schlußendlich auch nur erreicht, dass das Interesse daraufhin erst recht steigen wird.

      Hier wünsche ich mir doch jemanden aus der Schwarzkittelmannschaft, der öffentlich und plausibel rechtfertigen kann, wie dies dem Volke gegenüber zu rechtfertigen ist !

    • Rania schreibt:

      Ich habe das Buch ebenfalls vorbestellt gehabt und habe Thalia.de angeschrieben.Am 04.10.11 kam die untenstehende Antwort.
      ………………………………………………………..

      Sehr geehrte Frau ………….,

      vielen Dank für Ihre Geduld. Laut unseren Mitarbeitern vor Ort soll das Buch leider nicht mehr erscheinen.

      Sollten Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte direkt an Ihre Filiale vor Ort unter:

      Thalia Buchhandlung

      Wir bedauern, Ihnen keine erfreulichere Mitteilung machen zu können und stehen Ihnen für weitere Fragen jederzeit gern zur Verfügung.

      Mit freundlichen Grüßen

      Ihr thalia.de-Team
      i. A. ……….

      • RitaEvaNeeser schreibt:

        Dass dieses Buch nun nicht mehr erscheinen kann – darf?- soll? – legt die Vermutung nahe, dass die unsägliche Staatsanwaltschaft und die lügnerische Anzeigenerstatterin wohl Revision eingelegt haben!

        Es muss ja nicht unbedingt bis zum 13.10. 2011 gewartet werden! Nur der Stichtag ist dieses Datum.
        Ich bin auch überzeugt, dass die genaue Ausfertigung des Schandurteils nicht erst am 13.9.2011, sondern viel früher, vorgelegen hat!

        Jörg Kachelmann soll ruiniert werden, als es durch die 5.Strafkammer nicht möglich war, hat die Staatsanwaltschaft und natürlich Dinkel eben ( vermutlich) zu diesem Mittel gegriffen, denn wie uns Reinhard explizit vorgelegt wurde, dauert es bis zu 1 1/2 Jahren zu einer Entscheidung!
        In dieser Zeit hat Kachelmann einfach nicht die Möglichkeit sein Leben und seine beruflichen Aussichten neu zu ordnen.

          Und nichts anderes wollten diese Leute!

        Schwarzer hat daran einen grossen Anteil mit ihrer ständigen Hetze! ihr heres Ziel als “Gutfrau” von eigenen Gnaden ist, Kachelmann zu zertreten.
        So hat sie sich ja auch dieser Tage in Wien geäussert. Diese Frau hat massgeblich daran schuld, dass Jörg Kachelmann weiterhin diffamiert wird. Es wäre interessant zu wissen, wie sie immer noch zu Dinkel steht! Ihre Ratgeberin ist.

        Überhaupt ist Schwarzer wirklich nicht mehr ganz ernst zu nehmen. Nicht nur, dass sie die Bildzeitung als „anständige“ Zeitung bezeichnet, nein jetzt hat sie auch noch Mütter im Visier.

        Zitat: Das größte Problem sehe ich weiterhin für Frauen in der Vereinbarkeit der Leidenschaft für den Beruf und der Liebe zu Männern und Kindern. Zitat Ende

        Sie, die sich gegen Kinder entschieden und wohl auch abgetrieben hat, macht uns, die wir Kinder haben zu Buhfrauen der Nationen! Weil wir so idiotisch sind (waren) 24 Stunden für Kinder zu sorgen. „Mutterschaftswahn“ nennt sie das! Diese schwarze Spinne hat keine Ahnung – wohl immer noch „traumatisiert“ weil man sie zu den Grosseltern abgeschoben hat!

        Zu feige Kinder zu bekommen, lieber EMMA zu machen und Gott und die Welt verurteilen können, mit Männern nichts am Hut – und diese Frau richtet über andere Frauen! Denn 100.000Tausende Frauen bringen Mutterschaft und Beruf ganz wunderbar hin! Und 100.000Tausende entscheiden sich für Mutterschaft und Haushalt!Ja, und? Keine Ahnung hat Schwarzer davon was diese Frauen leisten, aber sie zu degradieren, festzustellen dass diese Frauen nur Angst vor “Liebesentzug” hätten, das kann sie! O-Ton Schwarzer:” Denn die Mütter hätten Angst vor einem „Liebesverlust“, wenn sie „zu lästig“ seien. Dazu kommt noch, das solche im “Mutterschaftswahn” versunkene Frauen, auch noch ihre Männer lieben. Sowas aber auch!

        Alles “Wahnsinnige” im Auge der KINDER- UND MANNLOSEN Person, die sich nur einen Bruno als serviettenfaltenden Sklaven hielt.
        http://wien.orf.at/radio/stories/2504084/

        Und immer wieder, immer wieder kommt sie auf in ihren Interviews auf Kachelmann, obwohl diese „Biografie“ doch in den 70er Jahren endet!
        http://www.nachrichten.at/nachrichten/society/art411,726789

          Fällt wirklich keinem auf, dass es eine gezielte Verfolgungskampagne, ein Kesseltreiben Schwarzers geworden ist?

        Und das brauchen die Wiener ungefähr so wie die Pest, Cholera oder die Türkenbelagerung:

          Schwarzer: „Ich bin kurz davor, in die Stadt zu ziehen.“

        • Rania schreibt:

          JK: “Nur um Spekulationen manchenorts vorzubeugen: Das Buch “Mannheim” kommt ganz normal, der Verlag hat thalia.de nur gebeten, nix anzuzeigen, was es noch nicht gibt, aber Manuskript ist sehr bald fertig und dann wird man auch wissen, wanns sinnvollerweise genau rauskommt.”

          gerade bei Facebook gefunden

          • RitaEvaNeeser schreibt:

            Ein eigenartiges und bei J.K. ungewohntes Deutsch….

            Spekulationen also, besonders wenn Thalia.de diese E.Mails verschickt. Und bei Buch.ch ist es ganz verschwunden! Nun, ja…..Aber wollen wir das einmal so glauben!

          • Ottilie46 schreibt:

            @ Rita

            Naja, bis zum Erscheinen von Kachelmanns Buch muss unser aller Alice nun leider weiterhin anderweitig nach Füllmaterial für ihr Blättchen suchen.

            Und nun weiß ich auch, warum Alice ein Interview mit dem Herrn Regional-Traumotologen Prof. Dr. Seidler in EMMA führte.

            Sie hat keinen anderen Dummen gefunden.

            Ihr Herzensbube Bushido (das genaue Gegenteil von Bruno), den sie schon einmal via EMMA vergeblich mit vulgären Ausdrücken zu beeindrucken versuchte (er beachtete weder sie noch ihr Geschreibsel), weigert sich ja bedauerlicherweise, ihrer Einladung folgen.

            Abendzeitung München:
            Bushido (33), Hip-Hop-Star, lehnt ein Gespräch mit der Feministin Alice Schwarzer ab. „Die lädt mich jede Woche wieder ein, und ich sage immer (…) ich komm nicht“.

            “Das sagte der Rapper in einem Interview der Berliner Zeitung „B.Z. am Sonntag“. „Ich hab’ keinen Bock auf die. Sie versucht, ein Exempel an mir zu statuieren, aber das wird natürlich nicht klappen, weil ich mich nicht drauf einlasse.“

            “Der Rapper meinte: „Wer 2011 noch dieses Emanzending raushängen lässt, der hat die Welt verpennt. Dass Frauen gleichberechtigt sein müssen und sollen, das ist uns allen klar und nicht erst seit heute.“(dapd)”

            Übrigens, ich mag weder Bushido noch seine Musik..

            Aber wenn ich vor die Wahl gestellt würde, entweder Bushiso oder Alice auf eine einsame Insel mitzunehmen, dann aber……….

            ………… her mit Bushido !

          • RitaEvaNeeser schreibt:

            Ist es eine Schande, wenn ich nicht wusste, wer Bushido ist?
            Und trotz eifrigem “googlen” mich auch jetzt noch nicht mit ihm und seiner Musik anfreunden kann?
            Ich hoffe, das wird mir verziehen!

            Wo er aber recht hat, da hat er recht!

          • Chris schreibt:

            Da muss ich widersprechen, Frau Neeser.
            Die Ausdrucksweise klingt sehr nach JK auf twitter.
            Die Stellungnahme steht auf seiner Facebook-Seite. Original?
            Sie kommt nicht von Wetterkachelmann, sondern von Joerg Kachelmann. Dieser Account mit Foto wird auf Wetterkachelmann verlinkt. Das scheint mir schon echt zu sein.

            Und die Formulierung lässt mich stark vermuten, dass JK hier liest oder wird noch anderswo spekuliert? :lol:

          • RitaEvaNeeser schreibt:

            Hallo Chris, ich erinnerte mich an folgende Aussage:

            Zitat: Freundin3 Seine SMS, die er ständig schrieb, waren meist sehr freundlich, manchmal aber auch oberlehrerhaft: Wenn ich in einer SMS Rechtschreibfehler machte, korrigierte er sie und schickte mir die Wörter richtig geschrieben zurück. Zitat Ende
            http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/34561/2/1
            Und dann “wanns”` und “nix” in einer fast offiziellen Mitteilung?

            Ich habe einmal gehört J.K. ist: perfekt in Rechtschreibung und Grammatik !

            Aber egal, wie auch immer , dann warten wir eben ob und unter welchem Titel das Buch erscheint …. irgendwann!

          • Ottilie46 schreibt:

            @ Rita

            Hier bekommst Du Material, um Dir Bushido und seine Fans näher zu bringen:

            http://www.sueddeutsche.de/kultur/die-witzigsten-bilder-im-netz-der-louvre-des-lachens-1.589094-43

          • RitaEvaNeeser schreibt:

            Ich bin Dir zutiefst dankbar, liebe Ottilie, Du hast mir den Tag “verschönt!” :roll:

          • Chris schreibt:

            @REN
            Auf twitter benutzt JK diese Ausdrucksweise tagtäglich.
            Er korrigiert auch dort seine “Gesprächspartner” auf ähnlich lockere Art, so sie ihn ernsthaft anschreiben. Z.B., ich kaufe das h, wenn da keins hin gehört. Es gibt andere, die so hanebüchene Rechtschreibung liefern, dass es einem die Haare zu Berg stehen lässt. Mit denen macht er sich keine Mühe, kann er auch nicht, er hätte sonst keine Zeit mehr für was Anderes. Diese nix und wenns sind ja aber keine RS-Fehler, sondern umgangssprachliche Ausdrücke, angepasst an die oft lockere Ansprache seiner Fans.
            Und auf Twitter muss man bekanntlich Zeichen sparen :grin:
            Seine Rechtschreibung und Grammatik sind aber unbedingt perfekt, immer und jederzeit und nicht nur in Deutsch. Es gibt sogar kleine Belehrungen in Sachen Grammatik. Finde ich gar nicht schlecht, ihm hört man ja zu. Manchmal kommen sogar Rückmeldungen, die zeigen, dass die Belehrungen ankommen.

          • anselm schreibt:

            Finden Sie? Aber genau so redet er doch bei seinen Wetterberichten. Ich brächte das gar nicht so “echt” hin; glaube nicht, daß ihn hier jemand kopiert hat.

        • Ottilie46 schreibt:

          @ Rita

          Um Himmels Willen, Rita, Alice Schwarzer hat doch niemals abgetrieben.

          Gegenüber einem Journalisten erwähnt sie einmal, daß sie zwar faktisch nie abgetrieben habe, “doch in meinem Kopf hundertemal”.
          Mascha Bika, Alice Schwarzer – Eine kritische Biographie (S. 108)

          Ja, und heute erleben wir die verheerenden Folgen dieser “Kopf-Arbeit”.

          Alice Schwarzer war lediglich Nachahmerin der französischen Kampagne “Wir haben abgetrieben” in der Zeitschrift “Nouvel Observateur” im April 1971, mit der Frauen Prozesse wegen des Verstoßes gegen den Abtreibungsparagraphen (in Deutschland § 218) provozieren wollten.

          Sie ist über diese Aktion von einem “Nouvel Observateur”-Redakteur informiert worden, der ihr auch berichtete, dass diese Aktion von der damaligen deutschen Zeitschrift “Jasmin” für Deutschland kopiert werden sollte. Allerdings fand er als Redakteur eines linksliberalen Blattes “Jasmin” (ein Klatschblatt) nicht geeignet, und so setzte sich Alice mit dem “Stern” in Verbindung, der bereit war, Selbstbezichtigungen deutscher Frauen auf seinen Seiten zu veröffentlichen.

          Alice Schwarzer hat dann einen Aufruf gestartet, in dem sich Frauen öffentlich einer Abtreibung beschuldigten, egal, ob sie selbst einmal in dieser Lage waren oder sich nur symbolisch mit ihren Geschlechtsgenossinnen solidarisierten. An dieser Aktion beteiligten sich prominente Frauen wie Romy Schneider, Senta Berge u.a.

          Und ihre Behauptung, mit dieser Aktion die deutsche Frauenbewegung ausgelöst zu haben, ist eine ihrer selbstverherrlichenden Äußerungen, fern jeder Realiät.

          Mascha Bika, Alice Schwarzer – Eine kritische Biografie (S.115 ff):
          Doch dass die 218-Aktion tatsächlich die deutsche Frauenbewegung ausgelöst hat, läßt sich zu Recht bezweifeln. Es gibt verschiedene Gründungslegenen. Seitdem an den Universitäten Frauenforschung betrieben wird, widmen sich die Wissenschaftlerinnen auch der Geschichte der deutschen Frauenbewegung. Und bei ihnen herrscht weitgehend Übereinstimmung, daß der Ursprung der Revolte in der Studentenbewegung anzusiedeln ist. Der gewichtige Stellenwert der Abtreibungskampagne im STERN ist unbstritten. Die meisten Forscherinnen gehen jedoch davon aus, daß die Kampagne einen neuen entscheidenden Impuls gegeben hat, indem sie bereits existierende Frauenzirkel aktivierte, zur Gründung neuer Gruppen führte und das feministische Anliegen in weite Kreise hineintrug.

          Letzlich ist das Forschen nach dem Urschrei der Bewegung ein müßger Streit um Henne und Ei – wäre da nicht die Tendenz von Alice Schwarzer, die Sache wie eine Glaubensfrage zu behandeln. Statt sich im Bewußtsein ihrer eigenen Leistung zurückzulehnen, ereifert sie sich.

          ……”Die deutschen Frauen, wohlgeübt in honettem Streben nach ihren Rechten, nie und nimmer aber in der Revolte gegen den Mann, beließen es bei der Tomate.”

          Innnerhalb der Studentenbewegung sei mitnichten “ein erster Schritt zu einer revolutionären Frauenbewegung in der Bundesrepublik gemacht worden”.

          Über die Motive für Alice Schwarzers Animositäten läßt sich nur spekulieren. Vielleicht ist sie versucht, auf der Suche nach dem richtigen Feminismus nur einen Weg gelten zu lassen.

          Übrigen haben wir damals in der DDR seit März 1972 die Möglichkeit für einen kostenlosen legalen Schwangerschaftsabbruch bis zur 12. Woche gehabt und zwar ohne eine Alice Schwarzer.

          Wie es heute in Deutschland aussieht, kann man in Wikipedia ausführlich nachlesen.
          Im Gegensatz z.B. zu Frankreich (wo die Sozialversicherung die Kosten übernimmt) muss in Deutschland eine Schwangerschaftsunterbrechung von der betroffenen Frau in Höhe von 360-460 Euro selbst bezahlt werden.

          Übrigens erinnert mich Alices Erklärung, kurz davor zu sein, nach Wien zu ziehen, an die infantilen Äußerungen bestimmter grenzdebiler Berufsblondinen (auch It-Girls genannt), die in Italien ins Mikrophon hauchen, wie glücklich sie sind, im Land der legendären Stierkämpfe weilen zu dürfen oder auch in Großbritannien einem Reporter mitteilen, dass sie begeistert von den dortigen Nationalgerichten wie z.B. Pasta sind und dann auch noch ihre Absicht verkünden, umgehend in dieses wunderbare Land ziehen zu wollen.

          Mein Mitgefühl ob dieser Drohung gilt Dir, Rita, als gebürtiger Österreicherin.

          Aber noch ist nicht aller Tage Abend.

          Wie sang doch die Wahlschweizerin Helen Vita so treffend in einem ihrer Chansons:

          “Rattengift her!”

          • RitaEvaNeeser schreibt:

            Danke Ottilie für die Links per E-Mail. Nun ist mir alles klar. Jetzt weiss ich auch, warum Schwarzer so eine Macht über die ARD und Maischberger hat. Und alles ausgeladen wird, was Schwarzer nicht passt.

            Deswegen wurden alle, die dieser Frau nicht passten, am 31.5.2011 ausgeladen!
            Wenn Maischberger nicht zur Verfügung steht, dann sitzt Schwarzer in ihrem Talk-Stuhl!

            Daher auch die Wort Schwarzers an Maischberger:… das macht man nicht unter Freundinnen!

            Nur eben, sie kann es gar nicht!

            Die einseitig suggestive Moderation der Feminismus-Ikone war jedoch alles andere als sexy.
            Zitat: Nur kann Frau Schwarzer leider nicht diskutieren. (…) Sie kann nur voreingenommen implizieren, wenn sie danach in die Frage an die ebenfalls in der Runde sitzende Mutter jener “Teenmom” im Nebensatz ein “ihre sehr schlanke Tochter, schlanker kann man kaum sein” einflicht. Sie kann nicht zuhören, sie kann nicht bloßstellen, noch nicht mal den schlichten Rapper King Orgasmus One, dessen Versuch, seine provokanten, übertriebenen “Ich bin der Größte und besorg’s dir, du Hure”-Texte mit Freiheit der Kunst und Ironie zu erklären, so kläglich scheitert, dass es durchaus etwas Amüsantes hat.(…)
            Und dann spricht sie nassforsch für alle Frauen, indem sie sämtlichen von der Pornoindustrie lebenden Arbeitnehmerinnen die Freiwilligkeit und die Lust an der Sache sowie sämtlichen durchaus vorhandenen Porno-Konsumentinnen die Existenz abspricht. Stattdessen wird die Branche komplett zum mädchenhandelnden, ultrabrutalen Gesellschaftszerstörer deklariert
            . Zitat Ende

            http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,476524,00.html

            Tatsache ist, dass Schwarzer nur ihre Meinung als alleingültig anerkennt, andere entweder nicht zu Wort kommen lässt oder einfach niederschreit!

          • anselm schreibt:

            Ich hab auch keine Ahnung, wer Buschido ist, und selbst auf die Gefahr hin, daß ich jetzt mit Ottilienessig übergossen werde: ich will’s auch nicht erfahren! Nichts für ungut.

      • PeterM schreibt:

        Bisher wissen wir noch nichts über die Gründe.
        @Sonnenschein wurde mitgeteilt: “Hier handelt es sich scheinbar um einen Rechtstreit, der dem Handel momentan verbietet diese Buch zu vertreiben.” Laut @Rania soll es gar nicht mehr erscheinen.
        Ich würde jetzt gerne wissen, wer und was genau hinter dieser Entwicklung steckt.
        Wieso verschwindet das Buch bereits VOR dem Erscheinen?
        Wir werden sehen, ob Jörg Kachelmann oder der Verlag sich äußern.

        • Sonnenschein schreibt:

          Hallo @ PeterM
          Ich habe auch bei dem Verlag nachgefragt und dort fragte man mich, woher ich es weiß, dass das Kachelmann Buch dort erscheinen wird? Alles irgendwie sehr merkwürdig. Leider habe ich diese Email nicht mehr. Ich glaube nicht, dass J.K sich den Mund verbieten lassen wird. Jetzt warten wir erst einmal die nächste Woche ab, ob es tatsächlich nach Karlsruhe gehen wird oder nicht. Meine persönliche Meinung ist, dass zumindest CSD in die Revision gehen wird.

          • marieann73 schreibt:

            Aber hallo!
            Natürlich wird das verbohrte Fräulein Dinkel die Revision anstreben, komme, was wolle.
            Die Rache-Göre hat doch bereits etliche, vorgelagerte Schüsse nicht gehört (hören wollen), warum sollte sie ausgerechnet jetzt Vernunft annehmen? Mit jedem Schritt, den sie auf ihrem Rachepfad weiter schreitet, geht sie ihrem Untergang “tapfer” und unaufhaltsam entgegen. Vermutlich sieht sie sich als Jeanne d’Arc aller “Geschundenen”? Ich bezweifle allerdings, daß sich dereinst irgendein Papst veranlaßt sehen wird, sie heiligzusprechen.
            Aber halt, da gibt es doch noch unser aller Alitsche! Welch Labsal für die arme, ausgebeutete und geschundene MenschInnenseele – ein verstehendes Schwesternherz spendet Trost, Zuversicht und Aufmunterung für den Vernichtungskrieg!
            Na dann, auf in den Kampf – mögen beide auf dem Schlachtfeld der Verblendung ihren Frieden finden! :roll:

        • Rania schreibt:

          Das Wort >>scheinbar<< heißt,dass die betreffene Person bei Thalia auch nicht so genau Bescheid weiß,ebenso wie die Person die mir per Mail gaantwortet hat.

          Wahrscheinlich weiß dort niemand etwas genaues!

          • anselm schreibt:

            Das Wort “scheinbar” ist falsch. Es muß heißen: anscheinend! Hier liegt anscheinend ein Rechtsstreit als Ursache vor – wenn er scheinbar vorläge, dann gäbe es ihn überhaupt nicht! Nota bene: Auch Verlagsangestellte können nicht automatisch richtig deutsch.

        • BlackHole schreibt:

          @PeterM
          handelt es sich scheinbar um einen Rechtstreit
          Möglicherweise liegt es lediglich am Buchtitel. Wenn das Buch tatsächlich unter “Mannheim” erscheinen sollte… ist Ärger u.U. nicht auszuschliessen da es einfach schon zu viele Bücher gibt, die “Mannheim” im Titel tragen…

          http://www.thalia.de/shop/tha_homestartseite/suche/?sswg=ANY&sq=mannheim&submit.x=31&submit.y=6

          • oeco schreibt:

            “Mannheim” ist meines Wissens als geografische Bezeichnung nicht schutzwürdig.

            Ansonsten – selbst wenn es bereits ein Buch dieses Titels gibt, ist nicht ausgeschlossen, ein zweites und drittes mit gleichem Titel zu veröffentlichen, sofern es nicht demselben Genre angehört, also verwechselt werden könnte (z. B. Liebesroman, Kochbuch und Bildband).
            Ansonsten reicht es meistens, wenn man ein Wort oder einen Untertitel hinzufügt, um doch ähnliche Titel verwenden zu können.
            (diese Info habe ich vor Jahren vom Börsenverein des Buchhandels bekommen)

            Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Titel, sollte er tatsächlich “Mannheim” heißen, ein Problem darstellen würde.

          • Alfred Jakob schreibt:

            @Peter M & @oeco
            Wie wär’s nach dem „traurigen Schauspiel“ inkl. Urteilsbegründung von Richter M. Seidling mit einem evtl. treffenderen Titel, wie z.B. „Mannheimereien“ ?

          • BlackHole schreibt:

            @oeco
            Nein… ich kann mir natürlich auch nicht vorstellen, dass das Buch nur wegen des Titels NICHT erscheinen wird. ABER… in Deutschland ist bekanntlich ALLES möglich… siehe Link:
            http://www.mikogo.de/2010/01/21/mannheim-will-twitter-account-einklagen/
            oder hier:
            http://www.rechtzweinull.de/index.php?/categories/12-Markenrecht

          • oeco schreibt:

            Ein Twitter-Account oder etwa eine Domäne mit einem geografischen Namen ist eine ganz andere Sache als ein Buchtitel. Hier gab es bereits mehrere Urteile wo User in einem Rechtsstreit unterlegen sind und ich meine zu Recht.

            “Mannheimereien” ist Spitze! Es sagt in diesem Fall alles und hat auch noch den nötigen Witz.

  29. RitaEvaNeeser schreibt:

    Vielen Dank für die guten Wünsche hier am Blog oder per E-Mail!

    Natürlich habe ich mich sehr darüber gefreut. Aber ganz ehrlich ohne Eure tatkräftige Mithilfe, wäre der Blog niemals das geworden, was er heute ist.

    Den “Jubeltag” ( mein Gott was für ein Wort bei der zu feiernden Zahl :lol: ) habe ich richtig genossen – bei herrlichen Wetter am Berg!

    Liebe Grüsse
    R.E.N

    • marieann73 schreibt:

      8-O Oops, mal nicht täglich vorbeigeschaut, und schon hab’ ich was Wichtiges verpennt :oops:

      Liebe Rita,
      leider “nur” verspätete Geburtstagsgrüße, aber nicht minder herzlich gemeint. Wunderbar, daß Sie den Tag genießen konnten und dieser Ihnen in schöner und guter Erinnerung bleiben wird.
      Ganz besonders wünsche ich Ihnen, daß Sie sich auch in Zukunft nicht verbiegen lassen und weiterhin so unverfälscht durchs Leben gehen!
      Danke für diesen tollen Blog – danke auch allen, die diesen Blog mit ihren Kommentaren für mich zu einer täglichen lieb gewordenen Gewohnheit haben werden lassen. :-D

      LG
      marieann73

  30. QuoVadis schreibt:

    Liebe Rita,

    von mir und J.:

    bleib doch bitte so, wie Du bist, alles andere wird sich dem anpassen…

    Und so die nächsten tausend Jahre.

    Alles liebe wünschend, QV + J.

  31. MaxMäuerle65 schreibt:

    @All

    Morgen 6. Oktober, 23 Uhr Bei “Beckmann” geht es um Justizirrtum!

    http://www.suite101.de/news/bei–beckmann-geht-es-am-6-oktober-23-uhr-um-justizirrtum-a124505

    Das Justizopfer Horst Arnold, die Gerichtsreporterin Sabine Rückert und Richter a.D. Heinrich Gehrke sind mit von der Partie.

    Markant finde ich folgendes Thema bei dieser Talkrunde:
    “Das Strafverfahren aus Laiensicht
    Solange nichts bewiesen und der Täter nicht zweifelsfrei überführt wurde, gilt im deutschen Strafrecht die Unschuldsvermutung. Das gilt in jedem Stand des Strafverfahrens bis zur Frage der Strafzumessung. Dass Maybrit Illner bei einer ihrer Talkshows als Thema die Frage vorgibt „Im Zweifel gegen den Angeklagten?“ und dabei auf den Fall Strauß-Kahn und den Kachelmann-Prozess anspielt, rüttelt genau so an den bewährten Prinzipien unseres rechtsstaatlichen Systems wie die Forderung von Alice Schwarzer, die Unschuldsvermutung müsse für das vermeintliche Opfer ebenso gelten wie für den vermeintlichen Täter. Alice Schwarzer hatte eifrig, mit Vehemenz und mit Eloquenz in zahlreichen Talkshows den Kachelmann-Prozess als BILD-Kolumnistin verfolgt und kommentiert.”

    Anmerkung
    Bei folgendem Satz von Alic ´chen würde ich doch zu gerne mal ein EEG von ihrem Hirn sehen:
    “…wie die Forderung von Alice Schwarzer, die Unschuldsvermutung müsse für das vermeintliche Opfer ebenso gelten wie für den vermeintlichen Täter.”

    Zur Info bei Interesse!

    • oeco schreibt:

      Danke für den Tipp!

      Justizirrtümer wird es immer geben und man sollte tatsächlich alles daran setzen, deren Anzahl so gering wie möglich zu halten.

      Was in meinen Augen aber noch viel skandalöser und überhaupt nicht akzetabel ist, ist die Tatsache, dass offenbar in manchen Fällen noch nicht einmal das kleine Einmaleins der Prozessordnung eingehalten wird. Wie anders ist das zu erklären, was im Kachelmann-Prozess alleine schon mit der Eröffnung dieses unsäglichen Verfahrens gelaufen ist?
      Wie ist es in Deutschland möglich, dass hier, trotz äußerst dürftiger Beweislage, in einem Bundesland der Prozess eröffnet wurde, in einem anderen vermutlich nicht?
      Wie ist es möglich, dass illustre Zeuginnen medienwirksam vor ihrer Aussage bei Gericht (unter Wahrung ihrer Persönlichkeitsrechte!) die gleichen Aussagen bereits zuvor öffentlich und gegen Honorar gemacht hatten?
      Das sind nur zwei der erlebten/erfahrenen Sachverhalte, bei denen es keinen Spielraum für die Gerichte geben dürfte. Jedem Bürger müsste es eigentlich vor so einem Justizsystem grausen, denn er/sie muss automatisch daran denken, dass mit ihm/ihr in irgendeiner anderen Sache eine ebensolche Willkür widerfahren könnte.

  32. Ghostbuster schreibt:

    Einer berühmten und engagierten Schweizerin ein Geburstagsgeschenk zu machen ist kein leichtes unterfangen zumal die Geburstagsberge in der Schweiz allesamt sehr groß und hoch sind. :lol:

    Dennoch hoffe ich das es mir gelingt, Ihren schönen An und Ausblicken in der Schweiz, einen weiteren hinzuzufügen.
    Aus diesem Grund schenke ich Ihnen zu Ihrem Geburstag diesen Link:

    http://www.evk2cnr.org/WebCams/PyramidOne/everest-webcam.html

    Der Link kommt von dieser Seite:
    http://www.evk2cnr.org/cms/en/multimedia/fotogallery_en//
    Die Webcam wird mit Solarzellen betrieben, läuft nur wenn es hell ist (zwischen 6 und 18 Uhr nepalesischer Zeit (0:15 bis 12:15 Uhr deutscher Zeit).
    Besonders reizvoll sind die Sonnenauf und Untergänge. :D

    Alles Liebe und Gute
    Ihr Gostbuster

  33. Profiler1 schreibt:

    Von uns ebenfalls alles Gute zum Geburtstag. Wünschen Ihnen noch viele schöne Jahre.
    Ihre Profiler :-)

  34. BlackHole schreibt:

    @Geburtstagskind

    Auch von mir “Alles Gute zum Geburtstag”… Glück und Gesundheit incl.! :-)
    BlackHole

  35. Meggi schreibt:

    Liebe Frau Neeser,
    meinen ganz herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Geburtstag, Gesundheit und die Efüllung all Ihrer Wünsche !

    • Rania schreibt:

      Liebe Frau Neeser,
      herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!

      • regeheRenate schreibt:

        Liebe Frau Neeser,

        Liebes Geburtstagskind

        Ich wünsch dir einen Regenbogen
        Von hier bis in das Zauberreich

        Und wenn du einmal traurig bist,
        Dann rutsche los und auch sogleich

        Soll alles Dunkle sich verwandeln
        In helles Licht und Leichtigkeit.

        Einen wunderschönen Tag heute

        Renate

      • MaxMäuerle65 schreibt:

        Liebe Rita,

        hätte ich mir doch denken können, eine Waage-Frau, herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag

    • Chris schreibt:

      Liebe Frau Neeser,
      zu Ihrem Geburtstag sende ich Ihnen die allerherzlichsten Grüße und ein dickes Dankeschön für die viele Arbeit mit diesem fantastischen Blog!
      Da ich keinen Account habe, schicke ich einen fiktiven, großen Blumenstrauß!

  36. Skorpion schreibt:

    Liebe Rita,
    ganz herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Geburtstag! :-)
    Gute Gesundheit, stabile Nerven und eine ordentliche Portion Humor,
    und möge all´ das in Erfüllung gehen, was Sie sich selber wünschen!

    Es ist eine mehr als beachtliche Leistung, daß Sie trotz aller! Schwierigkeiten, Anfeindungen und sonstiger Fußknüppel, nun schon im 16ten Monat!, nicht aufgehört haben, quasi täglich! in Ihrem, durch Ihre Mühe in der Causa Kachelmann/Dinkel zum kostbaren Nachschlagewerk gereiften Blog immer wieder deutlich auf die Ungereimtheiten und das geschehene Unrecht in diesem KaDi-Prozess aufmerksam zu machen,
    und es auch uns, als Blogger, ermöglicht haben, ebenfalls ein, zwei oder paar mehr Scherflein dazu beitragen zu können.
    :-) Ein froher Skorpion

    Mögen wir in das Gesicht jeder guten Nachricht
    und auf den Rücken jeder schlechten Nachricht schauen.

    • anselm schreibt:

      Jetzt erst erfahre ich von diesem Geburtstag und schließe mich sämtlichen Glückwünschen an!

    • Heide schreibt:

      Heute einen Tag später möchte auch ich Ihnen, liebe Frau Neeser, ganz herzlich
      zum Geburtstag gratulieren.
      Bleiben Sie so, wie Sie sind, denn solche Menschen braucht das Land.
      Ein fröhliches Herz und einen weiterhin wachen Blick für das Wesentliche im Leben
      wünscht Ihnen von ganzen Herzen
      Heide

  37. anselm schreibt:

    Möchte weiter mitlesen!

  38. Skorpion schreibt:

    Ich hab´ noch Einen….. :mrgreen:

    Soso, alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich – und die Würde dieser aller gleichen Menschen ist unantastbar.
    Aha. Das hätten unsere Gründerväter wohl gern gesehen. Netter Versuch…..
    Dieses hehre Grundgesetz ist seit der Niederlegung von der schnöden Wirklichkeit schon reichlich lange überholt worden…..

    Der auf unrechter! Basis eingeleitete Prozess um Kachelmann zeigte ja sehr schön, daß manche rechtsstudierte und auch im tobenden Leben als Stellvertreter des Staates dienend-tätige Menschen ihre staatlich angeordnete Neutralität und gesetzlich angeordnete Ermittlungen in BEIDE Richtungen zu verfolgen, sträflich vernachläßigt hatten – im weiteren Verlauf des Verfahrens in öffentlich sichtbarer Weise zugunsten der ihrer persönlichen Einstellung (!) zugeneigteren sympatischeren Frauens-Person.
    Und ihrem EIGENEN Ansehen.

    Wo war da das Gesetz, als es mit den von Außen sichtlich selektiv auf die unbedingte Schuld Kachelmanns ausgelegten Ermittlungen losging?

    Ich frage mich die ganze Zeit, ob das so eine gute Idee von den damaligen StaatsgründungsVÄTERN war – die Wurzeln für unsere heute noch gültige Rechtssprechung reichen zurück bis ins 19te Jahrhundert wohlgemerkt! – deutschen Richtern so eine schon als hochherrschaftlich-kaiserlich anmutende All-Machtposition zu verordnen?

    Zuzüglich dessen auch noch eine scheinbar (?) bisher! doch recht umfänglichen Unantastbarkeit ihrer Entscheidungen und Personen (ein Phänomen aller von der Gesellschaft zu Sakrosanz hochstilisierten (männlichen) Träger von längeren Schwarzkitteln, ein praktischer Rundumschutz vor den Angriffen des blöden Pöbels, der bis vor kurzem auch ein gut funktioniert hatte -> siehe auch die, im Gesamtzeitraum gesehen, erst kürzlich aufgeflogenen Mißbräuche vom schwarzberockten unheiligen irdischen Bodenpersonal in der sich gern als allein seelig machende Religion bezeichnende Heiligen Katholische Kirche)

    Es ist doch ein illusorisches, zunehmend an der grauen Wirklichkeit vorbei gebasteltes Ideal, eine aus den sozialen Bezügen gehobene Unabhängigkeit und menschliche Neutralität bei Richtern installieren zu wollen.
    Denn: kein Richter-Mensch (w/m) lebt von allen Infos abgeschnitten ganz allein auf einer Insel.
    Zudem dürfte es den meisten Menschen an der dafür erforderlichen emotionalen und sozialen Reife für eine solche vom Staat dafür geforderte Position mangeln…….denn es ist m.M. schlicht eine un-menschliche Forderung, von fühlenden, damit per se subjektiven Menschen eine solch absolut gefühllos-kalte, nur auf objektive Neutralität ausgelegte Maschinenrechtssprechung zu verlangen.

    Hier:
    Das Personal um Richter Seidling (diese von Richter Bock abgefasste öffentliche Rechtfertigung dürfte auch erst unter zustimmendem Abnicken von M.Seidling vom Postausgang in den öffentlichen Bereich gelangt sein!?) beklagt sich unter vielem! Anderen darüber,
    (für mich ist der nölig-verschnupfte Tonfall eines beleidigten Kindes heraushörbar)
    http://www.landgericht-mannheim.de/servlet/PB/menu/1269214/index.html
    DASS im noch immer! meinungsäußerungsfreien I-Net über ihn und seine Mit-Schwarzerkittelträger in größerer Menge auch kritische Kommentare eingestellt wurden.
    (Kritik über ihre eigene Person und über ihre Ent-Scheidungen bzw. über ihre sichtbaren Fehl-Entscheidungen vertragen halt die wenigsten Lebenslänglichen, die sich im Schutze des Staats in solche gottes- oder wenigstens papstähnlich Positionen hinaufgedient! haben, hingehievt oder dorthin larviert wurden (Unabhängigkeit: ja, wo sollst du da dann noch sein??)

    Dieser Text im Portal der Pressestelle vom LG Mannheim zeigt, meiner persönlichen Ansicht nach, nichts weiter, als eine Rechtfertigungskampagne einer von den mannheimern Staatdienern getroffenen Fehlentscheidung.
    Schon allein DURCH die Prozesserhebung UND das, bei DER schon von Außen sichtbaren Nicht!-Beweislage insgesamt als unseriös zu bezeichnende Urteil gegen Jörg-Andreas Kachelmann.
    Die unmögliche Tatsache – oder: es kann halt nicht sein, was nicht sein darf. (Chr. Morgenstern)

    Denn schon weit im VORFELD eines evtl.en Prozesses waren die beiden Staatsanwälte bei vollem Bewußtsein und auch in Kenntniss über die Unmöglichkeiten und massiven Widersprüche der angeblichen Tat (gefaktes Tat-Messer, gefakter Brief, …und ein NULL-GUTACHTEN!)

    Einem durch die immensen Verwicklungen entstehenden Sog eines ursprünglich mal mutmaßlichen persönlichen Rachefeldzuges mag sich Dinkel ziemlich schnell “anvertraut” haben bzw. sich durch die äußeren “Aufmunterungen” durch irgendwelche Möchtegernpromis und/auch ( oder deswegen ERST RECHT!!?) durch die vielen medialen, somit auf Profit ausgelegten, egomanischen Trittbrettfahrer/Innen! – die mediensüchtige Alitsche natürlich an vorderster Front! – in ihrer verqueren Anschuldigung bestärkt gefühlt haben; hat wieder brav an den Marionettenschnüren von es “gut mit ihr meinenden Menschen” herumgehampelt; in manche Dingen mag Claudinchen auch – wie gewohnt brav passiv wie eine Baby-Puppe – hineingeschlittert sein.

    Allerdings…..könnte auch der spontane (??) Telefonanruf ihres Ex-Schöffen-Vaters bei der Polizei von der plötzlich verlassenen Alt-Prinzessin Dinkel schon bei ihren nächtlichen Vorbereitungen im Vorfeld als zu erwartende, ganz natürliche Reaktion ihres rechtsempfindlichen, eh´ schon wg. Stagnation der töchterlichen Beziehung zum Promi-Wettergott Kachelmann bzw. Nicht-Hochzeit mit demselben ungeduldig-angetupften Vaters, wohlüberlegt? eiskalt? bezüglich ihrer Vorgehensweise beim morgendlichen Auftritt am elterlichen Frühstückstisch mit ins Kalkül gezogen worden sein ….
    Eine der Hauptrollen in der Anfangssequenz dürfte der von IHR SELBST gefakte Brief gespielt haben, ein “notwendiges” Requisit, das sie ihren Eltern als Beweis für den bösen, ach so miesen Wettergott unter die Nasen gehalten hatte.

    Fakt:
    diese, weil vom langjährigen TRAUM-Mann sitzengelassenen Kind-Frau, IST definitiv!! für die Entstehung einer ungeheuren Lawine verantwortlich, die so ziemlich alles aufgewirbelt hat, was bis dato im Außen so einen ordentlichen Schein verbreitet hatte;
    speziell, und DAS finde ich nun wiederum GUT, ermöglichte es der breiten Öffentlichkeit (falls nicht an gaffergierigen Sexdetails, sondern vielmehr an den als desolat zu beschreibenden Ermittlungsverhältnissen und der merkwürdigen Rechtssprechung eines Richter Seidlinger interessiert) nie da gewesene Einblicke hinter die Kulissen der saubergescheitelten Herren (plus Alibi-Damen) aus der Schwarzkittelaristrokratie.

    Ein für das “hohe” Gericht (nur für Richter Em Seidling?) höchst unbefriedigendes Urteil, fast schon hörbar im Unwohlsein darüber getroffen, daß die für die Richtigkeit der mehr als amorphen Angaben des viel weinenden Frolleins Ze. Dinkel äußerst miese Beweislage extrem zähneknirschend als im Sachverhalt an sich nicht ausreichend für die blonden Wahrheiten vom Mädele hingebogen werden konnten, und deswegen die Konsistenz der kachelmann´schen Angaben in ihrer Richtigkeit akzeptiert werden MUSSTE.
    Damit die hauseigenen Fehlleistungen in Sachen Ermittlung nicht ganz so krass auffallen, dann eben eine äußerst klägliche, fast schon unsaubere NICHT-Entscheidung, die Flucht ins cosi-cosa IDPR.
    Könnte sein – könnte nicht sein.
    Das ist kein Urteil, das ist das Sich-Drücken vor dem Aussprechen paar unbequemer Wahrheiten: Dinkel hat gelogen, Kachelmann ist unschuldig, mit dem Prozess hat das Justizpersonal schlicht Sch…gebaut.

    …übrigens: hat irgend jemand schon mal darüber nachgedacht, DAß die angebliche Unabhängigkeit der strengen Rechtsbarkeit auf zwei Beinen zackig unterlaufen werden kann? Es sehr mutmaßlich tagtäglich geschieht?
    Nicht die Medien, I-Net und die üblichen Verdächtigen der Klatschquellen, nö, ganz einfach:
    die diversen EHEFRAUEN und oder festen Lebenspartnerinnen – die haben sehr viel öfter, als man(n) denkt die heimliche MACHT! im Rücken/an den öffentlich agierenden Mannsbildern.

    Was die “Wir-sind-Richter!”-Ehegattinnen oder die “gnä´ Frau Oberstaatsanwalt” wohl von dem ganzen Mann-Frau-Sex-Gedöns gehalten haben???
    Da braucht bloß eine der religiös oder sonstewie pikierten, dabei in der Mannemer Sozialgemeinschaft “hochstehenden” Damen des schwarzkittelichen öffentlichen Lebens (Kaffeeklasch in der Tennis-oder Golferrunde oder so..) ihrer Empörung über den bösenbösen Fremdgänger-Viel-Weiber-Wettermänn eindrucksvoll Ausdruck verliehen haben – und zack! – dürfte für die anderen im Schlepptau befindlichen Hofstaat-Damen klar gewesen sein, über was sich die frau der gehobenen Schwarzkittelschaft gerade zu empören hat, was in diesen Kreisen ebent gerade en vogue war, um ganz vorne mit dabei zu sein, als Madame anerkannt zu werden.

    Und was macht die nun stilecht aufempörte Frau der hohen Gesellschaft in so einem Falle?
    Sie beginnt ihren schwarzbekittelten Mann mit ihren ach so! empathisch empfangenen Empörungen zu bombardieren; z.Beispiel mit Sätzen wie: so ein Schw….der XXXX…., wie kann Der nur, die arme XXX, du wirst doch nicht! DEM glauben, die arme XXX !!!, die hat ja jetzt ganz den Glauben an die Liebe verloren, die armen Eltern von der…blablablubb.

    Und schwuppdiwupp stürzen sich die Geierdamen, pardon, die für Moral und Anstand in der Gesellschaft sich zuständig fühlenden Damen auch gleich mit Feuereifer ins I-Net, sammeln stunden-/ach, was sage ich: tageweise! wochenweise! alle Infos über den nun gesammelt ausgemachten Bösewicht derer sie habhaft weden können, tauschen sie fleißig untereinander mit ihren vielen Freundinnen aus, pimpen sich in ihrer breitwillig vorhandener Empörungsfreudigkeit (endlich mal was los im öden Kaff!!!) bis zum letzten Milimeter ihrer stets starcoiffeurfrisierten Haarkappen auf.

    Ihre von Frust und Grabenkämpfe müde heimkommenden rechtsverantwortlichen Männer werden nun fast täglich mit den neuesten Infos überfallen: da siehste! Da ist noch eine arme XXX, die die der Mistkerl vor xx Jahren betrogen hat; was für einen widerlichen Sexwüstling der ist, gell, SCHATZ!, das ist doch wirklich grauslich, das findest du doch auch?????????

    Menschen sind – zumeist jedenfalls – für ihre geistige Gesundheit auf soziale Kontakte angewiesene Lebewesen. Und in einer Beziehung ist die Kommunikation untereinander für den Erhalt des inneren Friedens und der ja so als hehres Ziel angestrebten Harmonie (?) extrem wichtig.
    Die meisten Ehe-Männer die ich so kenne, sind nach Feierabend eher ruhebedürftig, geht schon in Richtung Konfliktscheu, heißt: sie wollen nach einem anstrengenden oder frustendem Arbeits(kampf)tag wenigstens zu Hause ihre (wohlverdiente) Ruhe. Eine zusätzlich täglich an schon ausgedünnten, still vor sich hinsirrenden dünnen Nervenfäden sägende oder nörgelnde Frau ist wohl das Letzte, was sich so ein von rechtssprechender Arbeit erschöpft nach Hause kommender Verantwortungsträger wünschen wird.

    Hier nun das große Ratespiel:
    WIE wird wohl so ein immer schwerer an seinem schwarzen Kittel tragener Mann re-agieren?
    WAS wird er, als “gut” verheirateter/gebundener Mann einer zutiefst gegen das an-und-für-sich natürliche Verhalten eines promiskuitant lebenden Mannes eingestellten Frau wohl machen?
    Zur Herstellung oder weiterem Erhalt des häuslichen – SEINES! Seelen-Friedens?
    Na??

    Mannheimer Filz? Yes – aber nicht nur DORT.
    Das passiert unter Garantie JEDEN TAG – überall in dieser, unseren Republik gibt es verheiratete oder fest verbandelte Männer, die von ihren Frauen “gecoucht” und eingestellt werden.
    Mag auch in der Umkehrung funktionieren, dabin ich mir allerdings :mrgreen: nicht so sicher…

    Und da wollten die traumtänzerischen Gründerväter echt an die Illusion einer absoluten Unabhängigkeit und Un-Manipulierbarkeit von Richtern glauben? Gar per Gesetz einfordern und so so festlegen?
    Das nenne ich doch mal männliche Blauäugigkeit! Sappralot!
    Haut nicht hin. Never.
    KANN nur näherungsweise funktionen, eben WEIL wir Menschen in (engen) sozialen Gemeinschaften miteinander leben.

    Außer: die Richter/innen werden für die Dauer eines Prozesses auf eine einsame tvlose Insel geschickt – oder nach amerikanischem Vorbild – schlicht ins Hotel eingesperrt. Ohne Fenster.
    Und nur mit DEN Akten und Infos versorgt, die ihnen von einer sauber und sorgfältig nach allen! Seiten ermittelnden Staatsanwaltschaft zur Einsichtnahme und Urteilsfindung vorgelegt wird.
    Eine schöne blaue Utopie! :-)

    Die andere Seite wird uns – mal wieder – ganz realistisch im Murphy-Jackson-Prozess vorgeführt:
    ALLES öffentlich LIVE!!! ausbreiten und genüßlich durch die große Medienwurstmaschinierie verhacken.
    Da hat dann auch jede! Lobby der beiden Seiten die ganz große Chance fleißig im Verfahren mitzumischen.
    Und die Pressegeier sind auf Wochen hinaus mit excellenten Umsatzzahlen gesegnet …… manus manum lavat……moneymoneymoney – es prasselt ein immerwährender Geldregen in die Schatztrullen.. öhm Kassen der Neuzeitkaiser…..
    …….
    Skorpion

  39. RitaEvaNeeser schreibt:

    Ich verstehe überhaupt nicht, warum die Staatsanwaltschaft und die Anzeigenerstatterin überhaupt erwägen in Revision zu gehen. Es lief doch – im Prozess – alles nach ihren Wünschen. Dass die 5.Strafkammer zu Mannheim, dann in letzter Minute noch die Kurve bekam und sich nicht korrumpieren liess, müssten sie eigentlich hinnehmen.

    Traumatologe und Therapeut der Anzeigenerstatterin Seidler aus Heidelberg hat ein Gutachten von 42 Seiten für die Staatsanwaltschaft erstellt.

    Festzuhalten wäre, dass Dinkel erst seit dem 24.4. seine Patientin war.
    http://www.sueddeutsche.de/panorama/kachelmann-das-trauma-der-gutachter-1.981640
    Wenn das stimmt, dann ist die Eintragung vom 25.3.2010 aus dem Tagebuch (Focus 31/2010 Er ist noch nicht tot, Schade!) falsch.

    Wann hat Seidler dieses Gutachten wirklich der Staatsanwaltschaft angedient?
    Denn in Oltrogges Anklageschrift heißt es recht nonchalant, die Staatsanwaltschaft selbst müsse die Belastungszeugin im Grunde gar nicht aussagepsychologisch untersuchen lassen. Schließlich sei die Frau erwachsen und weise keine nennenswerten psychischen Krankheiten auf.
    Das stellt sich doch die Frage, was ist mit der von Seidler nach Wochen erschnüffelte Todesangst? Und was heisst keine”nennenswerten psychischen Krankeheiten”? Hat sie welche die nicht nennenswert sind, und wenn ja, wie relevant sind die in Bezug auf ihre Wahrheitsliebe? Das schaut mir ganz nach ” nicht nennenswert schwanger, aber vielleicht ein wenig schwanger aus”!

    Er hat es später doch getan, und am 15.4. beauftragte Oltrogge dann Prof. Luise Greuel mit einem Gutachten. Und obwohl, wie wir heute wissen, dieses Gutachten noch gar nicht vorlag, die diversen Lügen der Schwetzingerin jedoch schon bekannt waren, (20.April vierte Vernehmung) erhob er am 17.Mai 2010 Anklage gegen Jörg Kachelmann.
    Und er liess durch den staatsanwaltlichen Sprecher mitteilen, dass: “der Tatverdacht gegen Kachelmann von Prof. Greuel nicht entkräftet wurde”. Was ein fieser Trick war! Tatsächlich hatte Greuel zwar mit dem Staatsanwalt telefoniert, doch wie Oltrogge selbst in einem Aktenvermerk am 12. Mai notierte, absolut nichts zum Ausgang ihres Gutachtens gesagt. Die Gespräche mit der Probandin seien beendet, das Ergebnis noch nicht absehbar. Eine aussagepsychologische Bewertung könne erst gegen Ende Mai erfolgen. Keine drei Wochen hätte sich Oltrogge mithin noch gedulden müssen. (Spiegel 7.6.2010 “Er schläft mit ihr”)
    Das 136 Seiten starke Gutachten traf erst Anfang Juni bei der Staatsanwaltschaft ein. Und wurde zum Desaster für Oltrogge! Ergebnis: Die Aussage der Frau enthalte zu viele Mängel, als dass sich die vorgeworfene Vergewaltigung als echtes Erlebnis belegen lasse. Zumindest nicht mit aussagepsychologischen Methoden.
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-70833818.html

    Also hat sich Lars Torben Oltrogge doch auf das Gutachten des Heidelberger Traumatologen gestützt, für den Jörg Kachelmann immer der Täter war und ist. Die Staatsanwaltschaft baute auf Seidlers Meinung.
    Seine Stellungnahme soll mit entscheidend dafür gewesen sein, dass Kachelmann vier Monate lang nicht aus der Haft entlassen wurde.
    Da war der Staatsanwaltschaft aber schon bekannt, dass die angeblichen Beweise ( Messer etc.) sich in Luft aufgelöst hatten!

    Belastet wird Jörg Kachelmann vor allem durch den Heidelberger Traumatologen, Professor Günter Seidler, der von der Staatsanwaltschaft Mannheim beauftragt wurde. Ihm lagen keine anderen Akten oder Vorgutachten vor, und er kam in seiner 42 Seiten dicken Expertise zu dem Schluss, dass die Hauptbelastungszeugin glaubwürdig sei. Es lägen jedenfalls keine Anhaltspunkte dafür vor, dass die “behauptete Vergewaltigung nicht stattgefunden hat”, schrieb er.

    Heute zu sagen, dass er nicht gewusst hätte, dass die Verteidigung und somit auch der von ihn schwer belastete J.K. dieses sein Gutachten nicht zu Gesicht bekommen würden, ist eines „Gutachters„ völlig unwürdig. Er dürfte überhaupt nicht mehr in solchen Fällen zugezogen werden.

    DAS sollte auch der Weisse Ring, der ihn ja im Fall Dinkel bezahlt hat, zur Kenntnis nehmen! Wie kann eine Organisation, die sich der „Opferhilfe“ verschrieben hat, mit solchen Leuten arbeiten und diese auch noch aus Spendengeldern finanzieren?

    Wirklich aufklärungsbedürftig wäre auch gewesen, wann Schwarzer sich mit Dinkel und Seidler in Verbindung gesetzt hat. Wann sie beiden Ihre Unterstützung, um zur Verurteilung Kachelmanns beizutragen, kundgetan hat!
    Ebenso interessant wäre die Aufklärung, warum Seidler an Richter Michael Seidling E-Mails geschickt hat? Und natürlich deren Inhalt, wollte er auch Einfluss nehmen wie Schwarzer mit ihren Briefen?

    Ich war am Brot-Dosen-Verhandlungstag in Mannheim. Das Affentheater, das Seidler da aufgeführt hat, war ekelhaft. Aber eines ist mir aufgefallen: Das Gericht zog sich zur Beratung zurück, als es dann wieder erschien hiess es lapidar: “Prof. Seidler hätte das Gericht schon verlassen und die Verhandlung sei für heute geschlossen!”

    Damit sollte wohl unterbunden werden, dass R.A. Schwenn weiter auf das OLG Telefonat einging:
    Dem Publikum vor dem Mannheimer Landgericht wurde wie nebenbei kundgetan, was Günter Seidler, Psychiater und Therapeut des mutmaßlichen Opfers, dem Wettermann wohl unterstellte: nämlich, dass Kachelmann Mordabsichten gegen seine Ex-Geliebte gehegt haben soll, und das auch noch direkt nach Kachelmanns Freilassung aus der Untersuchungshaft.
    Die Warnung sei ihm überdies direkt aus dem Karlsruher Oberlandesgericht übermittelt worden, das für die Freilassung sorgte. „Wir lassen jetzt den Kachelmann raus, bring deine Patientin in Sicherheit, es könnte sein, dass der die umbringt“, notierte Seidler die Nachricht offenbar in einer Akte, die er an die Mannheimer Staatsanwalt schickte.
    Auch Seidlers eigenes Leben sei in Gefahr, heißt es darin laut Schwenn. „Ich bitte, meine Hilferufe ernst zu nehmen.“ Und skurrilerweise soll es gar der Vorsitzende des Strafsenats persönlich gewesen sein, der den Anwalt von Claudia D., Thomas Franz, warnte. Der habe Seidler alles auftragsgemäß weitergesagt.
    http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article12436917/Der-raffinierte-Kniff-des-Kachelmann-Anwalts.html

    Das Gericht wollte wohl verhindern, dass RA Schwenn es publik macht, dass der Heidelberger Traumatologe mit diesen Angaben Jörg Kachelmann schwer belasten wollte! Und sich da auch noch eines Richters des OLG bediente! Bis heute ist das nicht aufgeklärt, als es dazu kommen sollte, wurde der Prozess ganz rasch beendet!

    Und jetzt also versuchen Seidler und Schwarzer wieder Einfluss zu nehmen auf eine mögliche Revision durch die Staatsanwaltschaft oder der Claudia D.! Warum sonst lässt Schwarzer gerade jetzt Seidler in dem Blättchen so ausführlich zu Wort kommen?
    Für Schwarzer wäre eine Rückverweisung durch den BGH nach Mannheim ein Gottesgeschenk, hätte sie doch in diesem Fall wieder regelässige Einnahmen durch die Bildzeitung! Ob schon E-Mails an Herrn Nack formuliert sind?

    Und der Heidelberger Traumatologe, nun gross scheint der Bezug zur Realität sowieso nicht zu sein, schliesslich hat er auch den längst verstorbenen Willi Brandt analysiert und UNTERSUCHT!
    http://www.daserste.de/doku/beitrag_dyn~uid,2qlrr51nhx00z6b4~cm.asp

    Unvorstellbar, wie Gutachter aus dieser Sparte der Medizin sich über Menschen ein Bild machen, die sie nie gesehen, nie gesprochen haben. – Prof. Greuel hat das bei Kachelmann auch versucht. – Diese Gutachten können dann womöglich ausschlaggebend für Urteile sein !

    Wie sagte Rechtsanwalt Johann Schwenn so treffend?

    „Geradezu scharlatanesk anmutendes Gebaren“!

    Oder einfach wie Mattern: „Ich habe mich natürlich gefragt, was wollte der Richter von mir hören!“
    Im Fall Seidler war es wohl die Staatsanwaltschaft, allen voran Lars Torben Oltrogge, die das gerne lesen/hören wollte, was dieser voreingenommene Gutachter und Hausarzt der Anzeigenerstatterin zu sagen hatte!

      ” ‘Harry, hol schon mal ….das Gutachten!”
    • PeterM schreibt:

      Am 20.April fand die 4.Vernehmung von Claudia D. statt, die damit endete, dass Anwalt Franz stellvertretend für Claudia D. die Unwahrheiten zum Zeitpunkt des Ticketerhalts und zur wahren Verfasserin des Anschreibens eingestand.
      Am 24.4. sollen (nach SZ) die regelmäßigen Therapiestunden bei Günter Seidler begonnen haben.

      In der von Focus veröffentlichten Tagebuchvariante war von einem Besuch beim Therapeuten am 25.3. die Rede. Welcher Therapeut wurde besucht? War es Seidler? Schnupperstunde in der Klinik – und dann 4 Wochen nichts? Die Mutter erzählte am 25.3.10, dem „Blick“ von einem Klinikaufenthalt. Davon hört man sonst an keiner Stelle, möglicherweise übertreibt sie den Erstbesuch beim Therapeuten zum „Klinikaufenthalt“.

      Warum Therapie erst ab 24.4.? Mehr als 10 Wochen nach der angeblichen Vergewaltigung.
      Brauchte Claudia D. erst dann psychologischen Beistand, als das Verfahren drohte, sich gegen sie selbst zu wenden?
      Sie konnte ja nicht damit rechnen, dass die Staatsanwälte sich von den aufgedeckten Lügen so wenig beeindrucken ließen und nicht weiter in die Tiefe ermittelten, da sie für sich selbst nicht den Mut zur fälligen Kurskorrektur aufbrachten.
      Am 15.4. wurde Frau Greuel mit dem Glaubhaftigkeitsgutachten beauftragt, wahrscheinlich auf Grund des Drucks von RA Birkenstock. Einer der ersten Schritte wird die Terminvereinbarung mit Claudia D. gewesen sein. Für Claudia D. kam das möglicherweise unerwartet. Hilfe!

      Wieso schreibt Seidler ein 42-Seitiges Gutachten?

      Von wem wurde er beauftragt? Von Claudia D. respektive Thomas Franz?

      Wer beauftragt einen Gutachter, der als solcher gar nicht aussagen kann, weil er als behandelnder Arzt per se „befangen“ ist und warum tut er das?
      Welche Qualifikation kann Günter Seidler für die Gutachtertätigkeit vorweisen?
      Ist es sein erstes Gutachten für ein Strafverfahren? Wahrscheinlich, da er nicht einmal weiß, dass es in die Akten gelangt.

      „(…) Belastet wird Jörg Kachelmann vor allem durch den Heidelberger Traumatologen Professor Günter Seidler, der von der Staatsanwaltschaft Mannheim beauftragt wurde. (…)
      (SZ am 29.7.10) http://www.sueddeutsche.de/panorama/kachelmann-das-trauma-der-gutachter-1.981640

      Aha, die Staatsanwaltschaft Mannheim also. Leider schreibt die SZ nicht, wann der Auftrag ausgesprochen wurde.

      Oltrogge hat am 19.5.10 Klage erhoben.
      Einen Monat zuvor, am 19.4. – mehr als 8 Wochen nach der Anzeige – musste er das Glaubhaftigkeitsgutachten in Auftrag geben. Bis dahin wollte er wohl ohne ein solches auskommen. Zu diesem Zeitpunkt wusste er bereits, dass an Claudia D.´s Aussage zumindest einiges nicht stimmte. Das bestätigte sich tags darauf.

      Welche Funktion erfüllte Günter Seidler im Verfahren?
      Frau Greuel „kam zu dem Schluss – und das war unter den Gegebenheiten für Oltrogge voraussehbar – die Schilderungen der Radiomoderatorin erfüllten «Mindestanforderungen» nicht.“ Dass Frau Greuel daraus keine Falschaussage abgeleitet hat, wurde oft zugunsten von Claudia D. gewertet. Eine solche Aussage wird jedoch von Glaubhaftigkeitsgutachten nicht erwartet. Es geht nur darum, festzustellen, ob die Aussage unter bestimmten Kriterien tragfähig ist. Das war sie nicht.
      „Die sonderbaren Mängel erklären konnte der Therapeut der angeblichen Geschädigten. Der Traumatologe Günter Seidler von der Heidelberger Universität behauptete, die Erinnerungslücken seien auf eine Traumatisierung durch Kachelmanns Tat zurückzuführen. Er verwendet ein Erklärungsmuster, das Laien vielleicht einleuchtet, das aber unter Wissenschaftern höchst umstritten ist. „
      http://bazonline.ch/schweiz/standard/Zentrales-Gutachten-spricht-fuer-Kachelmann-/story/19569755

      Diesen Seidlerschen Zirkelschluß haben wir hier schon einige Male beschrieben: Die fehlende (detaillierte) Erinnerung für eine Tat wird zu ihrem stärksten Beweis!

      „Sie wollen ihn hängen sehen, soviel steht fest und um das zu erreichen scheint jedes Mittel recht zu sein (…)Dazu passt auch, dass die Staatsanwaltschaft den Heidelberger Psychotraumatologen Günter Seidler beauftragt hat, nachdem das Ergebnis des zuvor eingeholten Gutachtens Kachelmann offenbar entlastete und dieses Ergebnis der Staatsanwaltschaft aber auch wirklich nicht in den Kram passte. Und nun musste einer her, dessen Gutachten mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit das gewollte Ergebnis der Staatsanwaltschaft bestätigen wird. Und wer könnte das besser als der Arzt des mutmaßlichen Opfers, eben der Heidelberger Psychotraumatologe Günter Seidler, bei dem sie sich seit Kachelmanns Inhaftierung in Therapie befinden soll.
      Mit einem fairen Verfahren hat das nicht das Geringste zu tun, mit Rechtstaatlichkeit schon gar nicht.
      http://www.heidrun-jakobs-blog.de/?p=198

      Der Blick hinter die Kulissen wäre sicherlich höchstinteressant: Wie kam Oltrogge gerade auf Seidler?

      • RitaEvaNeeser schreibt:

        Peter M. Das muss nach dem Bekanntwerden des Greuelgutachten gewesen sein!

        Zitat: Hamburg – Die Staatsanwaltschaft hat nach Informationen des SPIEGEL dem Landgericht Mannheim die Stellungnahme eines Psychotherapeuten vorgelegt, um die von der Verteidigung beantragte Haftentlassung des TV-Wettermoderators Jörg Kachelmann zu verhindern. In den mehr als 30-seitigen Ausführungen vertritt der Arzt die These, dass die von ihm behandelte Frau an einem traumabedingten Gedächtnisverlust leide.

        Damit will die Staatsanwaltschaft das Ergebnis eines von ihr selbst in Auftrag gegebenen Gutachtens der Bremer Psychologin Luise Greuel relativieren. Dass die Staatsanwaltschaft quasi ihr eigenes Gutachten mit einer weiteren Stellungnahme auszuhebeln versucht, noch dazu von einem behandelnden Arzt, gilt als ungewöhnlich.

        Greuel war zu dem Schluss gekommen, dass die Aussage des vermeintlichen Opfers zu stark mit Mängeln behaftet sei, um mit der für ein Gerichtsverfahren notwendigen Zuverlässigkeit die geschilderten Erlebnisse einer Vergewaltigung belegen zu können. In dem Gutachten stellt die Psychologin fest, das mutmaßliche Opfer stelle Sachverhalte dar, die handlungstechnisch unwahrscheinlich bis unmöglich seien. Zitat Ende Spiegel am 19.06.2010

        http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,701641,00.html

        Die Staatsanwaltschaft teilte jüngst mit, dass man ein Gutachten über die Glaubwürdigkeit des mutmaßlichen Vergewaltigungs-Opfers, das in der jüngsten Vergangenheit für Zweifel an der Schuld von Kachelmann gesorgt hatte, durch ein Gegengutachten entkräften wolle.

        Ein neuer Sachverständiger soll sich nun noch einmal mit dem mutmaßlichen Kachelmann-Opfer befassen und die Aussagen der Frau auf ihre Belastbarkeit als Beweismittel vor Gericht prüfen.

        Die Staatsanwaltschaft wirft dem TV-Star besonders schwere Vergewaltigung in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung vor. Um ihre Anklage zu untermauern, hatte sie zunächst die Bremer Psychologin Luise Greuel beauftragt.

        Diese hielt die Aussagen des mutmaßlichen Opfers allerdings in einem Gutachten für nicht belastbar als Beweismittel.

        Ein Gutachten also, mit dem die Verteidiger Kachelmanns gute Chancen hätten, eine Entlassung ihres Mandanten aus der U-Haft zu erreichen!

        Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Mannheim einen weiteren Sachverständigen beauftragt.( netplosiv am 20.6.2010)

        Und jetzt wäre es natürlich interessant zu wissen, WANN sich Schwarzer eingeschaltet hat! Seit wann der Kontakt Seidler/Schwarzer/Dinkel besteht!

        Denn dieses Trio hat mit allen Mitteln auf eine Verurteilung Jörg Kachelmanns hingearbeitet!

          ABER DAS WOLLTE DAS GERICHT ÜBERHAUPT NICHT WISSEN!
  40. marieann73 schreibt:

    Ich habe gerade in der ZEIT (online) einen interessanten Artikel über Gerichtszeichner gelesen:
    http://www.zeit.de/karriere/beruf/2011-09/beruf-gerichtszeichner

    Natürlich darf auch hier der Verweis auf Kachelmann nicht fehlen (ist halt immer ein “eyecatcher”).
    Interessant wird es aber dann in einem Kommentar unter dem Artikel (Kommentar Nr.3). Dort erscheint ein Link auf die Arbeit eines Kollegen:
    “Bo Soremsky von der Fachhochschule Potsdam hat zum Thema zeichnerische Bildreportage und ihrem Wandel eine Master-Thesis verfasst. Ein Ergebnis davon war eine interaktive Gerichtszeichnung zum Kachelmann-Prozess, die kurz die Zusammenhänge veranschaulicht.”
    http://www.bosoremsky.de/kachelmann.html

    Bei der “Bildreportage” handelt es sich um eine knappe Zusammenstellung aller Thesen, sowohl der Anklage als auch der Verteidigung. Es ist etwas schlecht zu lesen. Soweit ich das entziffern konnte allerdings bemüht wertfrei und gerade dadurch latent manipulativ.
    Die Arbeit stellt die wichtigsten Thesen der einzelnen Parteien dar, ohne irgendeine Erklärung, welche Aussage bewiesen wurde und welche widerlegt (was natürlich für alle jene, die gerne spekulieren, erneut eine Einladung darstellt, bereits Widerlegtes bzw. Bewiesenes umzudeuten – open end …). Außerdem werden die Aussagen der einzelnen Parteien nacheinander dargestellt (nicht gegenübergestellt), wodurch es immer den Anschein macht, daß die Seite, die man gerade liest, Recht hat. Das finde ich schlecht gemacht, da so der bewiesene Wahrheitsgehalt der einzelnen Aussagen und These unbeachtet bleibt. Diese Aufgabe fällt dem Betrachter zu, der sich die Fakten erst sortieren muß.
    Erhellend ist die Zusammenstellung nicht, da Vorurteile nicht abgebaut werden. Jeder kann sich das herauspicken, was er sehen will, den Rest ignoriert man dann einfach.
    Eine “Bildgeschichte”, in der die Indizien (Beweismittel und Spuren) die Hauptrolle erhielten, fände ich übersichtlicher und auch erhellender. Die einzelnen Spuren würden dann mit den ermittelten Fakten abgeglichen werden und somit wäre der Wahrheitsgehalt der einzelnen Aussagen leicht zu erkennen.
    Leider wurde hier mal wieder der Unterhaltungswert in den Vordergrund gerückt und dadruch erneut eine Chance auf aufkärende Berichterstattung vertan – wie immer … seufz

    • RitaEvaNeeser schreibt:

      Auch ” seufz”, nichts Neues…
      Wie wahr Marieann: (…) gerade dadurch latent manipulativ. !
      Ich hätte vom Verfasser dieser Bildergeschichte gerne gewusst, ob er auch nur einen Verhandlungstag in Mannheim war.

      So lautet die – zugegeben schändliche – Begründung des Richters:
      Zitat:
      Angesichts des Umstandes widersprechender Angaben des Angeklagten und der Nebenklägerin sowie angesichts der Feststellungen, dass beide in Teilbereichen nachweisbar die Unwahrheit gesagt haben, stellt sich die Frage, ob durch außerhalb der Aussagen liegende Beweise begründete Anhaltspunkte für die Richtigkeit der einen oder anderen Schilderung der Ereignisse nach dem Ende des Trennungsgesprächs gefunden werden können.

      Zusammenfassend lässt sich sagen, dass keiner der außerhalb der Aussagen liegenden Beweise für sich gesehen geeignet ist, die Schuld oder gar die Unschuld des Angeklagten zu belegen.
      Es ist vielmehr festzuhalten, dass die objektive Beweiskette in die eine wie in die andere Richtung immer wieder abreißt. Die unzureichende objektive Beweislage lässt sich auch durch die von dem Vertreter der Nebenklage in seinem Plädoyer aufgeworfenen Sinnfragen nicht auffüllen. Diese zu Recht in den Raum gestellten Sinnfragen belegen zwar begründete Zweifel an einer Falschbeschuldigung durch die Nebenklägerin; die Zweifel an der Schuld des Angeklagten können sie jedoch nicht ausräumen.“
      Zitat Ende

      Die Kurzfassung des Herrn Zeichners ist also nicht nur latent manipulativ!

      Eines ist ihm sicher, er hat sich des Falles Kachelmann ” angenommen” und damit hat er doch etwas Publicity! Und nichts anderes scheint wichtig zu sein.

      Rechtsanwalt Matthias Prinz:“Es wäre besser, TV im Gericht zuzulassen” Die Öffentlichkeit des Verfahrens ist eine wichtige Errungenschaft der Französischen Revolution. Keine Geheimprozesse mehr. Der Bürger soll seiner Justiz auf die Finger schauen können und nicht nur umgekehrt. (Meedia.de)
      Sehe ich auch so! Und nicht nur das, es gehört jedes Wort vor Gericht endlich peinlich genau protokoliert!

  41. RitaEvaNeeser schreibt:

    Für den Traumatologen Seidler ist Jörg Kachelmann immer noch – trotz des Freispruchs am 31.5.2011 – ein Täter!

    Zitat bei EMMA zum Fall Kachelmann:

    Man muss sich einfach klar machen: Wir leben in einer täterorientierten und tätergestalteten Welt.

    (..) Das entscheidende Kriterium -wobei ich meine dafür, dass jemand Karriere macht, ist
    möglicherweise nicht so sehr inhaltliche Kompetenz. Sondern er muss es schaffen,
    andere Menschen aus dem Weg zu räumen.

    Nun stellt sich mir die Frage, wer hat versucht, einen anderen Menschen aus der Welt – direkt in den Knast – zu schaffen? Doch Claudia Dinkel Jörg Kachelmann, weil sie ihn als Lover nicht behalten durfte, und nicht umgekehrt!

    Die Partizipation der Emma mit der Bunten, um Fotos von Dinkel zu veröffentlichen, ist ebenfalls etwas ganz Abstraktes!

    Und jetzt verderbe ich mir den Sonntag restlos, und lese den ganzen Artikel. Der übrigens jedem zur Verfügung steht! Einige teile werden sicher auch hier am Blog sehr interessant sein. Besonders weil sich Seidler als OPFER der Justiz sieht!

    Zitat aus dem Spiegel: Und er ist von Kachelmanns Schuld überzeugt. In seinem Gutachten für die Staatsanwaltschaft geht Seidler von einer “traumaspezifischen Gedächtnisstörung” der Frau aus. Zitat Ende
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-75376540.html

    Nun jammert er in der Emma!

    UND DAFÜR HAT SEIDLER- DER LIEBLINGSGUTACHTER VON STAATSANWALT OLTROGGE – EINEN SOLCHEN AUFSTAND VOR GERICHT GEMACHT UND WOLLTE NUR UNTER AUSSCHLUSS DER ÖFFENTLICHKEIT AUSSAGEN, DAMIT SEINE THESEN JETZT BEI EMMA VERÖFFENTLICHT WERDEN KONNTEN!

    • MaxMäuerle65 schreibt:

      Hallo Rita

      Sie sagen, der Artikel….. Anmerkung Max bitte E-Mail lesen! GrussR.E.N
      Und wenn sie sämtliche dämliche Passagen von diesem Interview hier auf den Blog schmeißen, müssten Sie wahrscheinlich den ganzen Artikel hier reinsetzen!

      Frage: Hat der Seidler tatsächlich von sich gegeben:” Sondern er muss es schaffen,
      andere Menschen aus dem Weg zu räumen.”
      Das ist doch genau die Strategie, die er in Zusammenarbeit mit der STA und der Nebenklägerin von Anfang an gefahren ist!

      “Das entscheidende Kriterium -wobei ich meine dafür, dass jemand Karriere macht, ist
      möglicherweise nicht so sehr inhaltliche Kompetenz.”
      Das in Mannheim eine inhaltliche Kompetenz nicht vorhanden war, bestreitet wohl niemand. Aber zusätzlich noch einen anderen Menschen aus dem Weg räumen!?!
      Wollte Seidler auf dem Rücken Herrn Kachelmann Karriere machen mit inhaltloser Kompetenz? Wollte er Karriere machen mit Bekanntgabe an die Öffenlichkeit, dass er Angst schnüffeln könne? Wollte er auf dem Rücken Kachelmanns seine Traumatologischen angstschrüffelriechenden Thesen und “Symtomspuren”mithilfe der Sensationspresse publizieren unter Zunutzemachung des deutschen Jahrhundertprozesses?

      Kann Kachelmann den jetzt anzeigen, weil der Seidler ihn aus dem Weg räumen wollte!?! oder wäre es jetzt nicht bald besser, man bestelle eine Gummizelle für verrückt gewordene Schnüffeltraumatologen, hilfsweise eine Hundezwinger mit einem schnüffelnden Vierbeiner, der beim Schnüffeln unterstützend helfen kann !

      • Ottilie46 schreibt:

        @ Max Mäuerle

        Ich protestiere im Namen den Tierschutzes !

        Ein solches Schicksal haben nicht mal renitente Kampfhunde verdient!

        • MaxMäuerle65 schreibt:

          OK OK @Ottilie

          das mit dem Hundezwinger nehme ich zurück (jedoch nur wegen Ihrem tierliebenden Herz), aber das mit der Gummizelle bleibt stehen!

        • Ottilie46 schreibt:

          @ Max Mäuerle

          Von mir aus kann auch der Hundezwinger bleiben, aber ohne Vierbeiner ! ;-)

      • PeterM schreibt:

        Professor Dr. med. Günter H. Seidler
        Leiter der Sektion Psychotraumatologie

        1998
        Habilitation für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der
        Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Medizinische Fakultät Heidelberg,
        Thema der Habilitationssschrift: „Strukturelle Veränderungen im
        Selbstbezug während stationärer Psychotherapie“

        1979
        Promotion zum „Dr. med.“ mit einer Arbeit über: „Die psychosoziale
        Verarbeitung chronischer Krankheit bei Multiple Sklerose – Kranken und
        Querschnittsgelähmten“ an der Medizinischen Fakultät der Georg-August-
        Universität zu Göttingen(Betreuer: Prof. Sperling, Göttingen).

        http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Seidler.107261.0.html?&FS=index.php%3Fid%3D8650

        Publikationen (alle Artikel mit unterschiedlichen Co-Autoren in Periodica ) seit 2006 zum Thema; Traumatherapie, Behandlung von PTSD, Diagnostik von Traumafolgen.

        Also: Thema Traumaforschung weder in Dissertation noch Habilitation sondern relativ jung.

        ZUM THEMA FORENSIK/KRIMINOLOGIE HABE ICH NICHTS GEFUNDEN.

        „Seidler ist der behandelnde Arzt des mutmaßlichen Opfers und darum als Zeuge und nicht als Gutachter geladen. (…)“
        http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-75376540.html

        Seidler im Interview:
        „ (…) Ganz wichtig ist der Umgang mit der geschädigten Person nach dem Trauma. Entscheidend ist, dass der Betroffene als Opfer wahrgenommen wird. Für ihn ist es wichtig bestätigt zu bekommen: “Ja, dir ist etwas Schlimmes passiert und du hast wirklich Schweres mitmachen müssen”. Leider sind die Reaktionen oft anders. (…)“
        http://www.netdoktor.de/Magazin/Interview-Posttraumatische-Be-11046.html

        Zu denjenigen, die „anders“ reagieren, beispielsweise fragen, ob das angeblich traumatisierende Geschehen überhaupt stattgefunden hat, möchte Herr Seidler keinesfalls gehören. Seine Grundhypothese ist die heilende Kraft der Empathie, die Frage, nach einem übergeordneten Standpunkt stellt sich ihm gar nicht. Das nennt man „Befangenheit“. Den befangenen behandelnden Arzt der Nebenklägerin als Zeugen zu laden, ist nur als Ausdruck der Hilflosigkeit und des Verurteilungswunsches der Staatsanwaltschaft zu sehen. Wenn dazu ärztlicherseits aktives Handeln gegenüber Dritten kommt, das den Ausgang des Prozesses im Sinne seiner Patientin beeinflussen soll, gibt es keine Rechtfertigung mehr. Vermutlich auch standesrechtlich nicht!

        „… Ihm(Schwenn) ging es vor allem um zwei Fragen: Er wollte wissen, ob der Vorsitzende Richter des Oberlandesgerichts Karlsruhe, das am 29. Juli den Haftbefehl gegen Kachelmann aufgehoben hatte, anschließend tatsächlich Sorge um die Ex-Geliebte und ihren Therapeuten geäußert habe. Nach den Notizen von Seidler soll der Anwalt des mutmaßlichen Opfers den Therapeuten über einen entsprechenden Anruf des Richters informiert haben. „
        http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,druck-743397,00.html

        „… Schwenn wollte zudem wissen, ob der Therapeut persönlich ein Treffen von mehreren Ex-Freundinnen Kachelmanns angeregt hat, um möglicherweise eine psychologische Begutachtung des Moderators zu erreichen. Schwenn appellierte an das Gericht: “Die Öffentlichkeit soll erfahren, womit man es hier zu tun hat.” Er als Verteidiger sichere zu, die Nebenklägerin nicht mit Fragen nach weiteren Therapieinhalten bloßzustellen.
        http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,druck-743397,00.html

        Seidler wäre demnach kein „sachverständiger Zeuge“, sondern ganz eindeutig aktive „Partei“. Nicht nur befangen, sondern im Hintergrund aktiv auf der Nebenklägerseite an der Prozessführung beteiligt. Das geht weiter, als nur der Verlust der professionellen Distanz. Hier macht sich der Arzt mit den – erkannten oder nicht erkannten(?) – Rachegelüsten seiner Patientin gemein und riskiert, einem (mittlerweile freigesprochenen) Beschuldigten zu schaden, ihn im wahrsten Sinn des Wortes für seine Klientin „aus dem Weg zu räumen“.
        Die Äußerung „dass auch die Verteidigung Zugang zu den (Sitzungs-) Protokollen bekommt, hatte ich mir nicht klar gemacht. Und das hatte mir auch niemand gesagt.“ ist schon wieder fast rührend naiv aus dem Mund eines habilitierten Institutsleiters. So naiv, dass er möglicherweise wirklich den Nasenring nicht erkannt hat, an dem er durch die Arena gezogen wurde.

        „Seidler bestritt dann ebenfalls die Vorwürfe: “Ich habe mit Medienvertretern keinen Kontakt zum Prozessablauf gehabt”, sagte er in öffentlicher Sitzung. Auch sei ihm von der Staatsanwaltschaft nicht gesagt worden, wie ein Gutachten gegen den Angeklagten eingesetzt werden könne. Schwenn gab sich mit diesen Aussagen zufrieden, allerdings beantragte er Alice Schwarzer als Zeugin zu vernehmen. Der Anwalt erhofft sich dadurch offenbar Seidler doch der Lüge überführen zu können”“

        http://www.stern.de/panorama/prozess-gegen-joerg-kachelmann-stellungskrieg-in-mannheim-1650317.html

        Mit „Medienvertreter“ wäre zum Beispiel Alice S. von der Bild-Zeitung oder „Emma“ gemeint, für die er sich jetzt interviewen ließ.
        Alice S. zog sich seinerzeit vor Gericht bekanntermaßen auf ihren Journalistenstatus und Informantenschutz zurück.

        • MaxMäuerle65 schreibt:

          @PeterM
          Zitat des befangenen sachverständigen Zeugen der Staatsanwaltschaft (Expertise zur Haftverlängerung) und der Nebenklägerin Günter Seidler im Interview am 21.06.2010 3 Monate nach Therapiebeginn mit der Nebenklägerin und 2 Monate, nachdem den Ermittlern und der Staatsanwaltschaft klar war, dass die Nebenklägerin zu faustdicken Lügen neigt und 8 Tage bevor JK aus der U-Haft entlassen wurde.

          “Entscheidend ist, dass der Betroffene als Opfer wahrgenommen wird. Für ihn ist es wichtig bestätigt zu bekommen: “Ja, dir ist etwas Schlimmes passiert und du hast wirklich Schweres mitmachen müssen”.
          Das könnte man unter Suggestion einordnen. Der Betroffenen (bei der nicht einmal geklärt ist ob sie überhaupt Opfer ist), wird eingeredet, dass sie ein Opfer ist.

          Dieser Satz ist genauso intelligent und nützlich für Gerichtsverfahren, wie der Satz von Rainer Mattern: “Ich habe mich natürlich gefragt, was wollte der Richter von mir hören!”

          Und zur Erinnerung noch den klugen Satz von Richter Bock: “Das treibt mich um seit dem ich die Akten lese, warum lügt sie so schlecht!”

          Ganz klasse fand ich aber den Satz von Günter Seidler im Emma-Interview auf Seite 111, den ich vollständig reinsetzen möchte:

          “Man muss sich einfach klar machen: Wir leben in einer täterorientierten und tätergestalteten Welt. Wer steht an der Spitze der Justiz, der Verwaltung, der Wissenschaft, in Kliniken, in Parteien, also in allen großen Einrichtungen? Menschen, die es geschafft haben, sich durchzusetzen. Das entscheidende Kriterium dafür, dass jemand Karriere macht, ist ja möglicherweise nicht so sehr inhaltliche Kompetenz. Sondern er muss es schaffen, andere Menschen aus dem Weg zu räumen. Bei uns in Deutschland nicht mit der Pistole. Aber er muss andere “kalt stellen” und ausbooten, zum Beispiel manchmal über Intriganz. Auf diese Weise kommen Leute, natürlich ganz überwiegend Männer, an die Spitze von Einrichtungen und machen Regularien für den Rest der Gesellschaft.”

          Gott, hab ich lachen müssen, als ich diesen Satz gelesen habe. So dummes Zeug von ein Prof. an der Heidelberger Uni. Ich frage mich, ob ihm dieser Satz von Malitsche diktiert wurde? Oder wollte er Malitsche ihn ihrer feministischen Zeitung mit ihr zugeneigten Sprüchen entgegenkommen.
          Muss der Seidler jetzt an der Uni um seinen Job bangen, wenn die das dort lesen. Befinden sich die aus der Tätergestalteten Welt, etwa an der Spitze der Justiz, der Verwaltung, der Wissenschaft, in Kliniken, in Parteien, in allen großen Einrichtungen, die andere aus dem Weg räumen, natürlich nicht mit einer Knarre( nur “kalt stellen”), sondern auch mit Intriganz, auch in Heidelberg, Mannheim Schwetzingen, Ketsch? Was sagen wohl die mit ihm in Opferschutzorganisationen vernetzten Polizisten, Staatsanwaltschaften, Gerichte, Juristen und Ärzte etc. dazu?

          Aber jetzt ernsthaft: Prof. Brinkmann, die Gutachter Kröber, Greuel, Püschel, Rotshild haben sich vornehm mit Äußerungen zum Fall Kachelmann in der Öffentlichkeit zurückgehalten. Nicht so Günter Seidler und das spricht Bände!

    • RitaEvaNeeser schreibt:

      Na da werden die Eltern D. aber vor Freude ganz aus dem Häuschen sein, wenn Seidler andeutet, dass lieb Töchterlein aus der Schwetzinger Unterschicht kommt! So ist dieser Satz nämlich sehr leicht zu verstehen.

      In Wirklichkeit ist das ganz anders. Beide kommen sehr wohl aus recht gleichen Schichten.

      Vater Kachelmann war Eisenbahner, also durchaus nicht einer von den „oberen Zehntausend“!
      Dass der Sohn sich für die Meteorologie interessierte, das hat er ihm zu verdanken (Vorwort im Buch: Wie wird das Wetter).
      Studium abgebrochen, aber eine Idee, die sich als genial herausstellt. Tatkraft und Motivation machen ihm zum besten Wetterfrosch bisher! Natürlich ein gewisser Promi-Status, aber doch nicht täglich in jedem gelben-rosa-bunten Heftli!
      Vielleicht kein Mensch den Mamis sich als Schwiegersohn wünschen, exzentrisch und vielleicht auch arrogant, ehrgeizig natürlich, na und?
      Das ihm die Frauen – trotz des gewöhnungsbedürfigen Outfits und Aussehens -in Scharen nachliefen, ist wohl deren „Geschmack“ und nicht Kachelmanns Schuld. Warum sollte er nicht das konsumieren, dass ihm freiwillig angeboten wurde?
      Und wer Firmenumsatz mit persönlichen Einkommen verwechselt, der ist sowieso uninformiert. Zudem an Meteomedia mehrere Gesellschafter hängen.
      Millionär ist Kachelmann jedenfalls keiner gewesen! Auch wenn er als Grundstückseigner firmiert, aber eben nur firmiert!
      Allerdings alles was er erreicht hat, das aus eigener Kraft!

        ……..

      Papi Dinkel Lehrer , Vereinspräsident Schöffe, Mami Verkäuferin und Hausfrau, vermutlich auch nicht die oberen Zehntausend von Schwetzingen, aber sicher gute Mittelschicht!
      Töchterchen durfte studieren (Stuttgart), ob sie je einen Abschluss geschafft hat, weiss man nicht so genau. Sicher keine Schönheit, aber nicht hässlich! Kühl vielleicht!
      Eigentlich stand einer Karriere nichts im Weg oder? Aber Claudia sagt ja von sich sie sei unergeizig. Also auch keinen Weltruhm als Kompositeuse!
      Dumm ist sie auf keinen Fall, sonst hätte sie nie eine Inszenierung – wie 2009/2010 begonnen und bis heute weitergeführt – starten können.
      Wie sagte Frau RA Combé doch: “Mit hoher krimineller Energie” habe Claudia. ihren Exfreund Kachelmann falsch beschuldigt!
      Also keine unbedarfte Barbie-Puppe! Nein, sie kann Menschen einwickeln und lügen, das musst Staatsanwalt Oltrogge am eigenen Leib verspüren.
      Wie intelligent sie eigentlich ist, kann man auch im Bunte-Interview nachlesen.
      Einkommen nicht gerade grossartig, aber immer noch im Hotel Mama, man sagt die Häuser würden der Familie gehören. Also keine grossen Ausgaben.
      Arbeitslust gleich Null, deswegen mit Freuden diese so weit wie möglich – um allzeit bereit zu sein – reduziert!
      Trotzdem kleiner Promistatus in Schwetzingen und Umgebung.
      Einziger Ehrgeiz Hausfrau, Ehefrau und Mutter zu werden, ihren Job wollte sie sofort aufgeben, als sie vom Umzug in die Pampa, nach Herrenschwand, träumte! (Das Schwarzer deswegen nicht Kopf steht, verstehe ich nicht, das ist doch gegen jeder ihrer Vorschriften!)
      Alles Entscheidungen einer erwachsenen 38-jährigen Frau, die durchaus ihren Lebensweg anders, als 11 Jahre auf den Ehering zu warten, hätte gestalten können.

      Aus diesem Prozess kann Seidler diese Erkenntnis nicht haben! Es gibt keinen „sozialen“ Unterschied. Und einen Prominenten-Bonus hat Jörg Kachelmann niemals bekommen.
      Zudem muss man zugeben, dass Dinkel jede erdenkliche Unterstützung von der Staatsanwaltschaft, der Polizei, (natürlich auch von Schwarzer/ Bild/Bunte etc.) und dem Gericht hatte!
      Nicht einmal das Gleichheitsprinzip wurde berücksichtigt, man hat ihr – von Seiten der Justiz – immer und sofort geglaubt, auch als sie mehrfach gelogen hatte!
      Was hat sie nur Seidler bei den Therapie-Sitzungen vorgespielt?

      Oder redet Seidler hier nur von einem “gefühlten ” sozialen Unterschied? So wie vom “gefühlten” Messer

      Und wollte er Dinkels “sozialen” Status stärken, dass er die Geschichte mit dem angeblichen Warnungs-Telefonanruf eines Richters, nach der Haftentlassung, in die Welt setzte?

      Und, selbstverständlich hat Seidler gerade zufällig ein Buch geschrieben, dass man doch so en passant zum Verkauf anbieten muss…!

        Möglicherweise hat ja Kanzleramtsministers Pofalla gar nicht Wolfgang Bosbach sondern Aschwa gemeint?

      • Ottilie46 schreibt:

        @ Rita

        Stammt dieses grauenvolle Deutsch wirklich vom Herrn Professor?

        Ich habe aus dem Prozeß gelernt, einer solchen Konstellation – sozial stärkerer Angeklagter und sozial schwächere Nebenklägerin, strukturell die Nebenklägerin die schwächeren Karten hat.

        Ich habe ja schon von struktureller Diskrimierung gelesen, aber in dem Zusammenhang das Bild einer strukturellen Nebenklägerin mit schwächeren Karten zu entwerfen, bringt wohl nur ein regionaler Traumatologe, Spezialgebiet Angstschnüffeln, fertig.
        Und wenn schon, hätte ich gemeint, “daß in einer solchen Konstellation…….Karten hat”.

        Ja, und dann habe ich spaßenshalber nochmal in BUNTE das Interview eben dieser sozial schwächeren Nebenklägerin mit den strukturell schwächeren Karten gelesen:

        Ja, ich schäme mich dafür, das zu sagen.: Ja. ich würde jeder Frau abraten, ihren Peiniger anzuzeigen, wenn dieser reich ist und sich mit Geld freikaufen kann. Dann sollte die Frau auf keinen Fall zur Polizei gehen. Sie sollte sich einen guten Therapeuten suchen und mit dessen Hilfe versuchen, das Erlebte zu verarbeiten. Wenn der Mann ein armer Schlucker ist, hat sie vor Gericht vielleicht eine Chance. Aber wenn er Geld, Macht und Einfluß hat, sollte sie sich das nicht antun. Dann wird sie daran zugrunde gehen.

        Meine Überlegungen dazu:

        Warum ist Frl. Dinkel eigentlich nicht ihrem eigenen Rat gefolgt und hat sich einen guten Therapeuten gesucht?

        Ist irgend jemandem bekannt, in welchen Stande des Zugrundegehens sich Frl. Dinkel momentan befindet?

        Wieso hat man sich eigentlich bei dem Herrn Verteidigungsminister a.D. von und zu Guttemberg eigentlich so über das Abschreiben aufgeregt? Dümmer als die beiden o. g. Protagonisten hat der sich auch nicht angestellt.

        Eine Radiomoderatorin gehört also zum sozial schwächeren Personenkreis?

        Nun verstehe ich auch, warum der MDR momentan in den Schlagzeilen ist.

        Es war vermutlich die soziale Schwäche des Herrn Foht und seines Kollegen vom KIKA , die die beiden straffällig werden ließ.

        Wäre die beiden Herren doch nur rechtzeitig zu Herrn Prof. Dr. Seidler in Behandlung gegangen. Was wäre denn Herren Reiter und Hilder nicht alles erspart geblieben.

        Apropos, ich habe mir erlaubt, nach diesem Regional-Traumatologen zu googeln. Das Ergebnis war umwerfend.

        Bei Kontakt findet man nämlich unter der Telefon-Nummer folgende Mitteilung:

        Telefonzeiten: immer wieder versuchen

        Das ist vermutlich genau das, was einem schwer traumatisierten Menschen Riesenspaß macht und ihm schon mal hilft, das Erlebte zu verarbeiten.

        • RitaEvaNeeser schreibt:

          @ Ottilie, Du vergisst, das Seidler dem Weissen Ring zugehört!
          http://www.terapon.de/presse/WR_Internet_2-08.pdf

          Ich nehme also an, dass die verantwortlichen Therapeutenzuweiser vom Weissen Ring( und nicht nur Aschwa) die private Handy Nummer des Herrn Seidler haben werden , um ihm neue Patienten zu vermitteln.
          Und da für die Kosten der Weisse Ring aufkommt ( und bei Spendengeldern wird die Kasse gut gefüllt und die Honorarnoten umgehend beglichen werden) wird das sehr rasch gehen und braucht es diese spezielle Klientel am Telefon nicht ” immer wieder versuchen”!

          Und der traumatisierte Rest( vielleicht auch nur Kassenpatienten), nun der hat eben Pech gehabt!

          • MaxMäuerle65 schreibt:

            Hallo Rita
            danke für die Zusendung. Im Interview spricht Seidler öfters von seiner Trauma-Ambulanz und dessen Vernetzung mit Opferschutzorganisationen und -einrichtungen, Frauennotruf Heidelberg und auf S.111 er sitzt am runden Tisch mit Polizisten und Juristen.

            Günter Seidler und Rechtsanwalt Franz gehören nicht nur beide in leitender Funktion zum Weißen Ring, sondern arbeiten beide auch mit der Frauennothilfe Heidelberg zusammen. Hier bekommen die ihre ganze Kundschaft zusammen.

            Das Interview ist doch eigentlich ein “Outing” oder eine Offenbarung in der Causa Kachelmann.
            Was jedoch auch interessant ist, ist folgendes, zu finden bei der Frauennothilfe Heidelberg:
            “Seit dem Frühjahr 2009 gibt es den Runden Tisch zum Opferschutz nach sexueller Gewalt unter Federführung des Frauennotrufs. Eingeladen sind u.a. Vertreterinnen/Vertreter der POLIZEI, der Frauenklinik, der Rechtsmedizin, der StAATSANWALTSCHAFT, des WEISSEN RINGS, der GERICHTE, des Traumanetzwerks, des Versorgungsamts und der Sektion Psychotraumatologie der Psychosomatischen Klinik sowie niedergelassene Rechtsanwälte/Rechtsanwältinnen. Durch eine bessere Vernetzung der im Ermittlungs- und Strafverfahren zuständigen Institutionen wollen wir den Schutz und die Versorgung von Opfern sexueller Gewalt im Raum Heidelberg verbessern.

            Der Runde Tisch trifft sich halbjährlich. Inhalte der Treffen sind Kennenlernen der Institutionen und deren Arbeit, Förderung der Kooperation, Sensibilisierung für die besondere Bedürfnislage von Opfern sexueller Gewalt, Austausch über die Arbeit mit dieser spezifischen Betroffenengruppe, Diskussion notwendiger Veränderungsmaßnahmen.

            Der Runde Tisch findet abwechselnd in den Räumlichkeiten einer teilnehmenden
            “Institution” statt. (Sitzen die dann bei der Staatsanwaltschaft oder bei Gericht???)

            http://www.frauennotruf-heidelberg.de/projekte.htm

            Unter “Beratung” kann man lesen, dass selbst bei Verdachtsfällen beraten wird.
            Polizei, Staatsanwaltschaft, die Gerichte, Rechtsmedizin, Weißer Ring und die Rechtsanwälte von “Opfern” arbeiten in diesem Heidelberger Netzwerk eng zusammen.

            Für einen mutmasslichen Täter eine schier aussichtslose Situation zu einem fairen Gerichtsurteil zu kommen.

            Gott sei Dank, gibt es dieses Netzwerk á la Heidelberg selten. (siehe Seidler Interview letzte Seite). Und so soll es auch bleiben.

          • Ottilie46 schreibt:

            @ Rita

            Wie recht Du doch hast!

            Ich bin nämlich mal den Hinweisen von Dir und Skorpion gefolgt.

            Durch wen wird z.B. eine Therapie bei der EMDR-Traumatherapeutin (IT), Frau Dr. Julia C. Seidler (gleiche Adresse wie Herr Prof. Dr. Seidler) finanziert?

            Therapiemethoden:

            EMDR, Eye Movement Desensitization and Reprocessing, Hypnotherapie / Hypnose, Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Traumatherapie

            Richtig!

            Finanzierung:
            durch Private Krankenkassen, durch Berufsgenossenschaften, nach Opfer-Entschädigungsgesetz, nach Bundessozialhilfegesetz, in Ausnahmefällen nach Kostenerstattungsverfahren, Beratungsscheck durch den Weißen Ring, Privatabrechnung

            Als popliger gesetzlicher oder Ersatzkassen-Patient hat man in der Tat Pech gehabt, sofern man sich nicht rechtzeitig von netten Polizisten/innen an den Weißen Ring zur Entgegennahme eines Beratungs-Schecks empfehlen läßt.

      • Skorpion schreibt:

        Manus manus lavat.

        Wat sindse doch alle gleich…….da hat sich die ungeliebte Tante Aschwa damals mit Freuden auf den Professor gestürzt…hui….ach nee, laut Alitsche und ihm gab´s ja gar keine gegenseitigen Kontakte.

        Nun ja, ganz offensichtlich haben die Beiden während der ja nie stattgefundenen, weil nur in spirituellen und geistigen Höhen stattgefundenen Kontakte des KaDi-Prozesses großen Gefallen aneinander gefunden, logisch, zu ihrem Vergnügen hatte er schön brav Wasser in die Schwarzer´sche Klappermühle gekippt,
        ihr Geschäftsmodell ( incl. dem pawlowschen Empörungsreflex *Wir-Frauen-sind-immer-die-Opfer!*) mit am Leben erhalten – und sie erweist dem in wissenschaftlich-mundan in Ungnade Gefallenen nun die (zweifelhafte?) Ehre, sich auf dem von ihr zum Verkauf feilgebotenen Fregattenblatt als Profilneurotiker outen zu können.
        Auch in deutlichem Bezug zum Kachelmann-Dinkel-Prozess. Noch so ein mieser Trittbrettfahrer.

        Ach so ja, dieses Ommadingens gibt´s ja schon als *Gratisbeilage* für ihre in Buchform niedergelegten, geschönten Halbwahrheiten und Tatsachenverdrehungen. Da könnte ich mir vorstellen, daß das auch als nette Form gedacht war, um die Statistik der unter die Leute gebrachten Femazentiraden ….sagen wir mal….erhebend zu verändern.
        Momentan hat das Ausnutzen ihrer sämtlichen “Frauensympatien” in den Medien und das Trittbrettfahren vom Kachelmann-Zug tatsächlich den 25.Platz im Hardcover-Ranking beim Buchreport eingebracht.
        Wer liest das Zeug bloß????
        Nachdem es nun Oktober geworden ist, und Weihnachten immer! so enorm überraschend über einen hereinbricht, sind´s mutmaßlich die üblich-unsinnigen Hamsterkäufe für die Sättigung der Geschenkverpflichtungswut;
        also statt der schnöden Kravatte unterm Weihnachtsbaum gibt´s dann für den sicher hocherfreuten Papi zur Abwechslung mal eine genauso überflüssige Biographie.
        Für die Tante Evi und den Cousin Albert könnte man ja dann auch noch jeweils dieses Buch kaufen, die waren früher nämlich mal so waaaahnsing intellektuell, weeßte, da hat man dann das gute Gefühl, den Beiden mit diesen Schmöker einen Gefallen getan zu haben. Und die Schwiegermutter muß auch so ein Ding bekommen, die kann die Schwarzer nämlich überhaupt nicht leiden – da kann sie sich dann wieder so nett dran aufregen.
        Oder so.

        Tja, und wer sich soviel Mühe gibt und Bücher (auch! zur puren Ego-Selbsterhöhung) schreibt, will natürlich sicher gehen, daß die auf schiache Manipulation ausgelegten Schinken vom tumpen Volke auch gekauft werden. Vom Lesen red´ ich jetzt mal garnicht. :-)
        Bei den Wissenschaftlern (und anderen Wesensverwandten :->) steht selbstverständlich das Ansehen, sprich die gesellschaftliche Reputation dahinter. Da ist der Herr Prof mit einem öffentlich einsehbaren Interview unter der Federführung der mediengeilen GagAschwarzer exzellent bedient.

        Übrigens ist der Herr Professor lediglich 1er von 3 Herausgebern dieses Handbuchs von der Psychotraumatologie.
        http://www.klett-cotta.de/fm/14/9783608946659.pdf

        Seine Eigenleistung als Autor: von den 63 Artikeln im Buch hat er 1en selbst verfasst, in Zusammenarbeit mit der Wissenschaftlichen Mitarbeiterin Frau Dr. Angelika Treibel, auch an der Uni Heidelberg.

        Wer ist ein Opfer?
        Über Täter- und Opferstereotypien am Beispiel des Geschlechterstereotyps
        Angelika Treibel und Günter H. Seidler

        Seite 384 unter dem Themenkomplex
        “Traumatisierungen in gesellschaftlichen und kulturellen Kontexten”

        Auch ist eine Dr. Julia C. Seidler mit einem Artikel vertreten:
        Spiritualität und trauma-therapeutische Ansätze

        ebenfalls Seite 384, unter dem Themenkomplex
        “Therapeutische Möglichkeiten”

        Beruflich bewegt sich Frau Dr. Julia C. Seidler ebenfalls im Bereich der Traumatologie.
        http://www.123people.de/ext/frm?ti=personensuche%20telefonbuch&search_term=julia%20seidler&search_country=DE&st=suche%20nach%20personen&target_url=http%3A%2F%2Fwww.traumatherapie.de%2Fusers%2Ftherap531%2Finfo.therap&section=weblink&wrt_id=224

        Entweder ist es eine ganze andere Dr. Julia C. Seidler aus Heidelberg (?), oder aber es dürfte sich um die Tochter des Dinkel-Therapeuten Seidler handeln. Dazu passen würde sowohl der Jahrgang G.H. Seidlers (Jrg. 51 ), als auch der Zeitpunkt der Dissertation von J.C.Seidler, die am 11.06.2008 durch die Fakultät Medizin in München angenommen wurde.
        http://deposit.ddb.de/cgi-bin/dokserv?idn=990208052&dok_var=d1&dok_ext=pdf&filename=990208052.pdf
        Gewidmet ihrem Vater Harald Seidler.
        Laut Wiki steht das H bei Günter H. Seidler für einen Harry, meines Wissens meist als Kurzform für Harald in Gebrauch.
        1 + 1 ist…..?……

        Aus Zeitgründen mußte ich´s bei einem Überfliegen dieser Buchvorschau belassen, wobei ich das Eine oder Andere Interessante entdeckt habe, was ich noch genau durchlesen werde;
        wobei mich natürlich der Gemeinschaftsarbeits-Artikel des Profs am meisten interessieren würde `:-/ incl. dem Inhalt des Artikels der Dame mit dem gleichen Seidler-Nachnamen.
        Skorpion

        • RitaEvaNeeser schreibt:

          Nun weiss ich warum sich Günter Harry G. und Claudi so eines Geistes waren( sind?) Claudinchen macht in Kirchenfunk und er hat zuerst Theologie studiert. Das war aber nix, also hat er auf Medizin umgesattelt und weil ein praktischer Arzt oder Chriurg viel und schwer arbeiten müssen, hat er sich dann auf Psycho…..spezialisiert.

        • Ottilie46 schreibt:

          @ Skorpion

          Diese eigenartigen Buch-Rankings verfolge ich schon eine ganze Weile und zwar mit sehr viel Skepsis. Noch skeptischer bin ich nur noch beim Lesen der sogenannten Leserrezensionen, die sich bei AMAZON bereits auf auf sagenhafte Vier erhöht haben.

          Stil und Inhalt ist der nämlich der gleiche, den man in den Leserbriefen im EMMA-Blog, in den Beiträgen im EMMA-Forum u.ä. Horten geistiger Absonderlichkeiten findet.

          Aber nicht nur dort!

          Ich habe schon bei den Ergüssen von Frl. Dinkel im BUNTE-Interview den Eindruck gehabt, dass hier Alice Schwarzer die Feder führte.

          Und nun durfte ich ein weiteres Interview (danke, Rita!) lesen, nämlich das des Herrn Prof. Seidler in EMMA.

          Mir ist schwarz vor Augen geworden angesichts dieser unübersehbaren Ähnlichkeit mit Stil und Aussage des Interviews sowie des zusätzlichen “persönlichen” Elaborats von Frl. Dinkel, von dem sich zu distanzieren sich sogar die Bunte-Redaktion veranlaßt sah.

          Es ist mir ja durchaus bekannt, dass es üblich ist, Leserbriefe in den Redaktionen der Zeitschriften selbst zu verfassen .

          Aber bei der EMMA -Redaktion habe ich langsam den Eindruck, dass dort ein regelrechtes Fließband für das Schreiben von Ergebenheitsadressen und ähnlichem zu Ehren von Alice Schwarzer und ihrer Ideologie existiert, dass einen bemerkenswerten Produktionsausstoß haben muss.

          Es ist geradezu schmerzhaft, immer wieder diese gleichlautenden Parolen, Jubeladressen und juristischen “Fachbeiträge” unter der nicht zu verleugnenden Ägide von Chef-Emanze Schwarzer zu lesen.

          Nun, dass sich eine Horde dubioser ultrafeministischer und männerhassender Emanzen unter verschiedenen Nicks in den einschlägigen Blogs und Foren tummelt, ist nicht der Rede wert. Des Herrgotts Tiergarten ist ja bekanntlicherweise groß.

          Und nach allem, was man von Frl. Dinkel im Verlauf des Prozesses erfahren konnte, war ihr peinlicher, abstoßender und verlogener Auftritt in Bunte auch nicht weiter verwunderlich.

          Aber dass der Professor einer Universitätsklinik sich, und das auch noch schwarz auf weiß, zum Hanswurst von EMMA und ihrer Herausgeberin macht, hat mich trotz der bereits von RA Schwenn und Prof. Kröber erfolgten kritischen Einschätzungen doch schlicht und ergreifend umgehauen.

          Sind eigentlich in Deutschland noch Ehrengerichte tätig?

          Wikipedia:

          Ein Berufsgericht (oder auch Ehrengericht) ist in Deutschland ein Gericht, das Disziplinarmaßnahmen wegen eines Verhaltens verhängen kann, das mit dem Ansehen des Berufes nicht vereinbar ist. Meist sind die Berufsgerichte auch für die gerichtliche Entscheidung in Verwaltungssachen betreffend die Zulassung zum Beruf oder von Einzelheiten der Berufsausübung (beispielsweise Verleihung von Fachanwaltsbezeichnungen) zuständig.

          Diese Maßnahmen können vom Verweis bis zum Berufsverbot reichen. Für das einem Strafprozess ähnliche Verfahren ist meist ein ordentliches Gericht zuständig.

          Der Berufsgerichtsbarkeit sind unter anderem Rechtsanwälte, Notare, Richter, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, Apotheker, Psychotherapeuten, Architekten und Ingenieure unterworfen.

          Übrigens hat das Kaufen dieses Schwarzer-Buches einen nützlichen Nebeneffekt, denn immerhin gibt es dieses Jahrhundertwerk nun schon gebraucht ab 15,50 €, Tendenz weiter fallend.

          Ich könnte mir übrigens ein Kaufen dieses “Werkes” vorstellen, wenn ich jemanden mit einem “Geschenk” ärgern will. Aber dieser Akt von Bösartigkeit wäre mir momentan noch zu teuer.

          Ich warte ganz einfach auf die nächste Wahl, wo man dann vermutlich von bestimmten Parteien statt Luftballons und Kaugummis dieses Buch als Geschenk in die Hand gedrückt bekommt, wenn man nur zufällig in der Nähe des Partei-Standes stehen bleibt, um sich die Schnürsenkel zu binden.

        • RitaEvaNeeser schreibt:

          Ach ja, und wie Ottilie ganzr richtig schreibt : Frau Doktor nimmt ebenfalls gerne die Beratungschecks des Weissen Rings!

          Wahrscheinlich ist die Wartezeit dann nicht 1 Monat!

          Und natürlich nichts für schnöde Kassenpatienten!

          Finanzierung: durch Private Krankenkassen, durch Berufsgenossenschaften, nach Opfer-Entschädigungsgesetz, nach Bundessozialhilfegesetz, in Ausnahmefällen nach Kostenerstattungsverfahren, Beratungsscheck durch den Weißen Ring, Privatabrechnung

          http://www.traumatherapie.de/users/therap531/info.therap

          • Ottilie46 schreibt:

            @ Rita

            Jetzt weiß ich auch die Eintragung beim Herrn Professor erst einmal richtig zu würdigen:

            Telefonzeiten: immer wieder versuchen

            Vielleicht ist der Herr Professor nicht nur mit dem Weißen Ring, EMMA und der Mannheimer Staatsanwaltschaft verbandelt, sondern auch mit speziellen Telefonanbietern?

            Man kennt ja den Trick mit den Warteschleifen, und Geld stinkt nicht!

            Was sagte doch der Herr Professor übrigens in seinem EMMA-Interview zu Frau Schwarzer?

            Wir definieren ein traumatisches Ereignis als eines, das mit Lebensgefahr und Todesangst einhergeht.

            Und wie reagiert der Herr Prof. Dr. Seidler auf Opfer eines solchen Ereignisses?

            Er läßt sich sich diese dumm und dußlig telefonieren!

            Und falls eines dieser Opfer auf die Idee kommt, zur Abwechslung mal Frau Dr. Seidler anzurufen, dann dürfte es wohl bestensfalls eine kostenlose Lektion zum Thema “Zweiklassen-Medizin” bekommen.

            Das nachstehend aufgeführte pathetische Zitat des Herrn Traumatologen aus diesem Interview kann mich jedenfalls herzlich wenig beeindrucken:

            “Ich habe nach einer Vergewaltigung das Recht, mir Hilfe zu holen!”

            Der Herr Professor vergaß nämlich einen kleinen Nachsatz

            ,…….sofern ich selbst das nötige Kleingeld oder aber gute Beziehungen zum Weißen Ring habe!

            Und Herr Professor Seidler tut ja wirklich alles, um sich den Weißen Ring warmzuhalten für seine Bemühungen, die finanzielle Spreu vom Weizen zu trennen:

            “Wir sind über einige Mitarbeiterinnen vernetzt mit den lokalen Opferschutz-Einrichtungen. Zur Zeit ist eine Kollegin dabei, eine Form von Gruppenherapie für Frauen zu entwickeln, die Opfer sexueller Gewalt geworden sind und von Kliniken
            nicht für behandlungsbedürftig befunden wurden oder nicht in eine Klinik gehen möchten – was ich für sinnvoll halte.”

            Abgesehen von der Unverschämtheit und Anmaßung dieses Regional-Traumatologen (lt. Prof. Kröber) gegenüber anderen Kliniken (die vermutlich wirkliche Opfer unbeschadet ihrer sozialen Herkunft behandeln und zu deren Gunsten finanzkräftige, aber nicht behandlungsbedürftige Patientinnen abweisen) gehe ich nach diesen aufschlußreichen Offenbarungen davon aus, dass Herr Prof. Seidler lediglich daran interessiert ist, zahlungskräftige Patientinnen in seine Abteilung zu bekommen.

            Und alle anderen Patientinnen?

            Immer wieder versuchen!

            Ach so, und was ist eigentlich mit traumatisierten Männern (z.B. Soldaten nach dem Afghanistan-Einsatz)?

            Aber da hat Herr Prof. Seidler wohl schwerwiegende strukturelle Probleme!

          • RitaEvaNeeser schreibt:

            Und Aschwa lobhudelt diesem Herrn , gibt ihm seitenweise die Möglichkeit seine “Thesen” an die Emmatüre zu schlagen!

            Zitat: Offenkundig gab es rege Kontakte zwischen Seidler und Schwarzer, die zur Verstärkung der Nebenklage jenen ehemaligen Richter Wolfgang Steffen empfohlen haben soll, der nun als Rechtsbeistand des Zeugen Seidler auftritt und ihn juristisch vor den Angriffen Schwenns schützen soll. Schwenn möchte von Seidler auch erfahren, wie es kommen konnte, dass die Bild-Zeitung aus einem Schriftsatz Steffens zitierte, bevor dieser den Prozessbeteiligten vorgelegt wurde. Zitat Ende
            http://www.fr-online.de/panorama/kachelmann-prozess-traumatologe-sagt-erneut-aus,1472782,6819936.html

            Zitat: Schwenn wollte zudem wissen, ob der Therapeut persönlich ein Treffen von mehreren Ex-Freundinnen Kachelmanns angeregt hat, um möglicherweise eine psychologische Begutachtung des Moderators zu erreichen. Zitat Ende
            http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/alice-schwarzer-muss-kachelmann-prozess-verlassen/3793980.html

            Zitat: Schwenn zufolge habe Schwarzer in einem Kommentar davon gesprochen, mit Seidler über das Verfahren geredet zu haben. Zitat Ende
            http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-02/kachelmann-schwarzer-anklage-gericht

            Anmerkung: Dieser Kommentar muss doch aufzufinden sein!

            Wo Seidler ist(war) ist(war) Schwarzer nicht weit! Die beiden haben in erheblichen Masse gegen Jörg Kachelmann zusammengespielt. Und, davon bin ich überzeugt Claudia Dinkel und auch Anwalt Franz waren darüber sehr genau informiert!

            Ulrich Dost, Rechtsanwalt in Berlin schreibt dazu am 07.02.2011:
            Traumaforscher Prof. Seidler, der eigener Darstellung zufolge und zu Schwenns Verwunderung Todesangst förmlich riechen kann, erschnuppert nun die psychischen Traumata der BILD-Starjournalistin Alice Schwarzer. Damit begann er inmitten des letzten Verhandlungstages im Kachelmann-Prozess, wie Frau Schwarzer nun selbst mittelte. Das muss niemanden wundern in diesem ohnehin wunderlichen Prozess.

            Sorgen muss man sich um Seidlers Windfang machen. Wird er – der Windfang – den vielfältig-traumatischen Gerüchen ohne Dauerschaden zu nehmen überstehen?

            Ich hatte schon schwarz gesehen wegen der Schwarzer. Hatte sie sich doch durch ihre hervorstechende Berichterstattung so ganz an den Rand der Gesellschaft manövriert. Aber mit Seidlers Hinwendung ist ein erster Schritt auf dem steinigen Weg zurück in die Mitte der Gesellschaft getan. Und wenn Seidler erst das Gutachten über sie vor Gericht erstattet, dann steht sie auch wieder im Mittelpunkt der Geschehnisse. Und vielleicht kann der böse Schwenn angesichts des Gutachterergebnisses seinen bösen Zeugenantrag dann ja auch zurückziehen. Schön, Alice, dass es Sie wieder gibt. Wie wäre der Kachelmann-Prozess doch sonst langweilig!

            http://verteidiger-aus-berlin.de/alice-schwarzer-kachelmann-prof-seidler-traumaforscher-vergewaltigung-schwenn/

            Anmerkung : Und jetzt stelle ich mir Seidlers Therapievorschlag – ihr wisst schon den mit dem nackig vor dem Spiegel – bei ihr vor, kein Wunder dass die Behandlung noch keinen Erfolgt zeitigt! Austherapiert?
            Nun ja, Sorgen musste man sich schon ab 5.2.2011 um sie machen, als sie in der Bild von Gerhard Schwenn berichtet!

          • Ottilie46 schreibt:

            @ Rita

            Vielleicht erinnert der international bekannte Regional-Traumatologe unser aller Alice an den unmännlichen Bruno?

            Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass Alice im Verlaufe ihrer angeblichen zehn gemeinsamen Jahre (die vielen räumlichen Trennnungen hat sie ja nicht mitgerechnet) öfters mal bei diesem armen Kerl Taschenkontrollen durchgeführt hat und der dann bedeppert mit der Butterbrotdose vor ihr stand (und sich an sein Bügelbrett im stillen Kämmerlein zurücksehnte).

            Im Laufe ihres Interviews hat der sensible Traumatherapeut dann gemerkt, dass sich seine Haltung gegenüber Alice verändert: Das wurde eher ein Verhältnis auf Augenhöhe (fast so wie bei seinen traumatisierten Patientinnen).

            Und dann saßen dann die beiden im Kölner Weiberturm wie einst Martin Luther und Katharina Bora im alten Augustinerkloster in Wittenberg.

            Da können wir doch froh sein, dass dieses Gespann bloß 6 Seiten EMMA vollgeschmiert und der Herr Professor keine 95 Thesen an die Tür des LG Mannheim geschlagen hat.

          • RitaEvaNeeser schreibt:

            @ Ottilie Die 42 Seiten Gutachten bitte nicht vergessen! :roll:

            Möglicherweise hat der Heidelberger ja jetzt einen exclusiven Patienten:
            Zitat: Gestern nun plädierte das mannheimer Dreigestirn der Staatsanwaltschaft (bei dem ich es jedem selbst überlasse, zu klären, wer denn da nun Prinz, Bauer oder Jungfrau ist…) unter der Leitung des langmähnigen Frauenverstehers Lars Torben O., und man kann sich nicht des Eindrucks erwehren, dass die vorangegangenen 40 (!)Prozesstage bei Lars Torben massive Traumatisierungen ausgelöst haben – nur so wären seine umfänglichen Erinnerungslücken an das Geschehen vor Gericht unter Berücksichtigung der Seidler-Thesen eingermassen zu erklären – was mir als „Küchenpsychologe“ natürlich durchaus schwer fällt. Zitat Ende
            http://stscherer.wordpress.com/2011/05/19/fall-kachelmann-die-traumatologie-hat-bei-der-staatsanwaltschaft-mannheim-einzug-gehalten/

          • Ottilie46 schreibt:

            @ Rita

            Vielleicht sind diese 42 Seiten Gutachten bereits Bestandteil des zweiten Teils von Alices Biographie? Schließlich wollte sie ja ein Buch mit dem Herrn Professor zusammen schreiben.

            Und übrigens, stelle Dir doch mal die Sache vor dem Spiegel umgekehrt vor.

            Wenn nämlich schon auf gleicher Augenhöhe, dann aber bitte in jeder Lebenslage!

            Dabei fällt mir doch rein zufällig ein Sketch von Helga Hahnemann und Herbert Köfer als altes zankendes Ehepaar am Frühstückstisch ein.

            Der Ehemann (in Hosenträgern) regt sich über das Äußere seiner Gattin (in Nylon-Kittelschürze) auf, die ihrerseits zurückkeift und fährt diese letztlich an: “Du kannst anziehen, was Du willst, Dir steht gar nichts!

            Darauf kontert sie: “Und Du kann ausziehen, was Du willst,……..”

          • Ottilie46 schreibt:

            @ Rita

            Ich bin überzeugt, dass der Herr Staatsanwalt Lars-Torben Oltrogge vor dem geistigen Auge des Herrn Traumatologen stand, als dieser zu Alice sagte:

            Ein traumatisches Erlebnis kann dadurch geprägt sein, dass jemand einen anderen existentiell auslöschen will. Und das kann auch verbal passieren: durch chronische Entwertungen, Demütigungen (z.B. Keule-Schwingen und aus der Hüfte ballern durch RA Schwenn!) oder Todwünschungen (ein beeindruckendes Wortgebilde, bei dem Anselm bestimmt vor Neid erbleicht). Und in meinem Verständnis ist die Traumaspur, die in der Seele der betroffenen Person bleibt (dieses schöne Bild assoziierte ich sofort mit einen Bandwurm im Darm): Ich bin kein erwünschtes Mitglied dieser Gesellschaft (so ganz unrecht hat er da nicht). Ich sollte eigentlich tot sein (Nana, Herr Professor, es genügt doch, dass er Ihr Patient wird, möglichst stationär, vielleicht ohne Klinken und Fenstergriffe?). Das erklärt das Phänomen der Entfremdung: Traumatisierte Menschen fühlen sich nie mehr ganz zugehörig (wem denn, Herrn Richter Seidling, Herrn Prof. Mattern, Alice Schwarzer, Frau Richterin Bülthaupt, Frl. Dinkel, seinem Friseur? Und in welchem Umfang fühlt er sich nie mehr zugehörig, zur Hälfte, zu einem Drittel oder nur zu einem Viertel?)

          • anselm schreibt:

            Sehr richtig! “Todwünschung” ist wirklich ein schreckliches Wort – müßte nicht “Totwünschung” geschrieben werden? Bei Sigmund Freud hieß das noch “Todeswunsch”: der konnte noch Deutsch.

          • Ottilie46 schreibt:

            @ anselm

            Nun habe ich eine Erklärung für den merkwürdigen Stil des Herrn Regional-Traumatologen bzw. seiner Interviewerin gefunden:

            Ein normaler Mensch sagt: “Ich habe gerade keine Lust.”

            Die Menschmaschine aus der Redaktion von Spiegel Online sagt: “Ich bin ein Jetzt­gerade­keine­lust­haber.”

            Das ist die Sprache von Manikern. Sie entsteht in dem Irrtum, guter Stil wäre die Um­set­zung alles Mach­baren. Weil das eine kindi­sche Haltung ist, wirkt die Spra­che auf Men­schen mit Ge­schmack auch so be­schä­mend in­fan­til.

            http://www.belleslettres.eu/index.php#bildzeitung-kindersprache

          • anselm schreibt:

            Liebe Ottilie, da braucht man doch nicht nach Gründen für den sonderbaren Stil zu suchen, und gar noch in der SZ. Die Erklärung ist einfach: Deutsches Sprak, schweres Sprak. Und für Naturwissenschaftler besonders.

    • Ottilie46 schreibt:

      @ Rita

      Das ist eine sehr interessante Ausage des Herrn Prof. Seidler:

      Wir leben in einer täterorientierten und tätergestalteten Welt.

      Und was sagte Frl. Dinkel in BUNTE?

      Solange wir in einem Täterstaat leben, ist es besser, als Frau den Mund zu halten.

      Ob die Ähnlichkeit der Aussagen rein zufällig ist?

      Übrigens, was bitte ist eine “tätergestaltete” Welt?

      Mir ist das noch gar nicht aufgefallen!

      Habe ich da vielleicht in den letzten Jahrzehnten etwas verpaßt?

    • Skorpion schreibt:

      Hallo liebe Rita :-)

      Herzlichen Dank für Ihre Mühe der Zusendung des emmalichen Seidler-Interviews!

      Wie schon an anderer Stelle sehr treffend beschrieben wurde, hat Seidler dieses öffentliche Podium zum Zweck des Jammerns und Beklagens u.a. seiner Nicht-Anerkennung im Kreise seiner doch wohl hochgeschätzen Herren Kollegen Wissenschaftlern benutzt.
      Damit passt er ja auch haargenau zur Möchtegern-Nicht!-Journalistin Bild-Reporterin ASchwarzer. Gleiches und Gleiches und so….. :-)

      Was mich noch interessieren würde, ist speziell der Abschnitt in dem von ihm herausgegebenen Traumabuch; seine Gemeinschaftsarbeit mit der Kriminalistin Treibel.
      Und natürlich das, was Julia C. Seidler (seine Tochter (?) unter “Therapeutische Möglichkeiten” versteht, wenn sie ausdrücklich von “Spiritualität” innerhalb von”traumatherapeutischen Ansätzen” schreibt.
      Beten und Hoffen? Lösen sich Traumen in selbstloser Liebe von alleine auf? Oder dem/der Täter/in in selbstloser Liebe “verzeihen”? ?
      Ect.

      Hoffentlich hat sich diese Ursachenforschung der Abspaltungen von seelischen Wunden, die Psycho-Traumatologie – obwohl als Sache für so viele! davon betroffenen Menschen äußerst wichtig und damit “eigentlich”! sehr ernst zu nehmen – nicht allzuweit auf den krummen Pfaden der puren Ego- und Eitelkeiten-Pämpere und zudem einem nettem Geldsprudel für New-Age-Karrierristen/innen zu verirrt.
      Wäre sehr schade.
      Für Alle.

      http://de.wikipedia.org/wiki/Psychotraumatologie
      Dieser Artikel, der ja wie bei Wikipedia Usus, offen ist, von JEDEM Menschen selbst mitgestaltet zu werden, enthält selbstverständlich teilweise kaum verholene Werbung für bestimmte, aber auch manche, als zu Recht als “Koryphäen” Anzusehende,
      wobei mir speziell zum dinkel´schen Therapeuten Seidler ein passförmiger Abschnitt im Kapitel Übertragung und Gegenübertragung in der Traumatherapie aufgefiel.
      Zu beachten ist, daß dieser Zusatz ca. im Jahr Juli 2009 ! (Sebi772) eingefügt wurde.Leider bin ich nicht im Bilde, inwieweit dieses oben beschriebene Therapiekonstrukt noch aktuell ist, oder, aufgrund der neuesten Erkenntnisse, als längst überholt zu gelten hätte:

      Ein kompetenter Umgang mit Übertragung und Gegenübertragung ist u. a. auch nötig, da Traumatherapeuten in Gefahr sind stellvertretend traumatisiert zu werden. Dies geschieht durch direkte Überflutung mit Traumamaterial bei zu großer Nähe und durch indirekte Unterwanderung des kognitiven Schutzwalles bei zu viel Distanz.

      Jedenfalls passt dieser Abschnitt – vor allem der erste Teil – vollumfänglich auf einen nicht abgegrenzten Therapeuten Seidler. Basierend auf dieser, seiner! falschen Rolle befindend, ist m.M. das im Anschluß an den KaDi-Prozess weitere Verhalten von Seidler nur folgerichtig.

      Incl. eines offensichtlich volksnah wirkend sollenden Studierten, fein angepasst im modisch als “trendy” angesagtem Dreitagsbart, in einem ” Interview” unter der schutzhaltenden, auch gnädigen Hand einer Femanzenwalküre, auf dem vermeintlich sicheren Boden eines emmalichen Wracks.):

      Stellvertretend traumatisiert, yep, also die ganze dinkel´sche Geschichte inhaltlich selbst! übernommen, implementiert, zusätzlich garniert mit einer größeren Dosis der diese heiße Sache noch glaubhafter zu gestaltender Dramatik (Mensch!, ein VIP-Prozess! Das ist doch DIE Chance, endlich mal der Welt zu beweisen, daß MEINE die bessere Heilmethode ist !!)

      Siehe auch dieser ominöse pass-auf-deine-Klientin-auf!-Telefonanruf bei Entlassung Kachelmanns durch das OLG Karlsruhe´, ect.; wäre ja auch mal interessant zu erfahren, was – nein, WER da noch so von Außen! zur weiteren Zementierung dieser Wechselwirkungsgeschichte Dinkel-Seidler-Dinkel-ect.-Trauma-NICHT-Erinnerungen beigetragen hat……….

      Skorpion….

  42. RitaEvaNeeser schreibt:

    Wie bekommt man wenigstens einige Exemplare von „hochgeistigem Gedankengut“ an die Leserschaft? Genau, man hängt sich an die Causa Kachelmann und eventuell auch an Strauss Kahn an.

    Aschwa weiss es, Knellwolf natürlich und einige andere haben das auch erkannt. Lottmann zum Beispiel:

    Zitat aus der Presse : Hundert Tage Sülze!

    Nein, das Buch heisst natürlich nicht so, sondern „Hundert Tage Alkoholund den scheint den Autor voll ausgeschöpft zu haben, den Alkohol.
    Weiter in der Presse:

    Die Geschichte ist diese: Ein Sensationsreporter aus Berlin wird von einer Kollegin, schlicht „Groupie“ genannt, wegen sexueller Nötigung angezeigt. Um dem bundesdeutschen Umfeld zu entgehen, in dem so etwas schnell einmal das Ende sein kann, setzt sich der Mann zunächst in die Schweiz und dann weiter nach Wien ab. In dieser Stadt macht der nur oberflächlich adaptierte Herr Kachelmann eine seltsame Erfahrung. Keiner interessiert sich für seinen Fall, denn die Tatsache, dass Frauen von Männern bedrängt werden, gehört hierzulande offenbar zum guten Ton.
    (..)Und die Presse schreibt: Diese Stadt ist ein letztes Paradies des Machismo und der Bohème. Ein gallisches Dorf, an dessen Grenzen sich die Wogen des europäischen Feminismus brechen.

    Zitat Ende

    Also das verstehe ich nicht, bis dieser Tage war doch Frankreich das Land wo es zum guten Ton gehört, dass Frauen von Männern bedrängt werden. Jetzt also ist es Österreich!
    In Deutschland kommt so etwas natürlich niemals nicht vor…. Also siedelt Lottmann das Buch nach Wien an…
    Um mit Prof. Höcker keinen Ärger zu bekommen?

    Klar, dass Lottmann auch flink noch Strauss-Kahn erwähnt, wie denn nicht. Möglicherweise schmeckt ihm ja der französische Wein nicht. Es kann durchaus sein sein, dass er zurzeit mehr dem Gumpoldskirchner zuspricht!

    Oder aber, als Sohn des FDP-Mitbegründers, der Kummer über 2% ihm die Sinne vernebelt.

    Den Höhepunkt dieses Buches beschreibt die Presse so:
    Der Höhepunkt dessen findet sich in dem unübertrefflichen Satz: „In der Mitte des Zentrums gab es eine große Kirche, das war der Stephansdom.“

    Nabu, Gott der Schreibkunst und der Weisheit hat diesen „Schriftsteller“ sicher nicht geküsst.

    Welt.de 7.9.2011: Er denkt naturgemäß an Kachelmann, Strauss-Kahn und Assange. Aber wie fix haben es die drei überhaupt in ein gebundenes Buch geschafft?

    Süddeutsche 28.03.2006
    : Sein mäßig sitzender Anzug und das hochgeknöpfte, dunkelblaue Hemd sehen aus wie ein wandelndes Gefängnis für diesen Klops Mensch.

    2003 hat Lottmann folgendes versprochen: Jetzt, am, Vorabend seines 45. Geburtstags, kündigt Joachim Lottmann an: “Nie wieder 44! Nie wieder Pop-Autor!”
    Ach hätte er sich doch daran gehalten!

    http://diepresse.com/home/spectrum/literatur/697511/Hundert-Tage-Suelze?_vl_backlink=/home/spectrum/index.do

    Wie war noch der Titel des Artikels in der Presse? Hundert Tage Sülze!
    Herr Lottmann ist doch Hamburger nicht wahr? Da kennt er doch die Geschichte von den Sülzeunruhen sicher: Die Sülzeunruhen, auch als Hamburger Sülzeaufstand bekannt, ereigneten sich im späten Juni 1919 in Hamburg. Auslöser war die Annahme der Bevölkerung, dass verfaulte Kadaver zu Sülze verarbeitet und verkauft würden!

    .

  43. RitaEvaNeeser schreibt:

    Heiteres:

    Als Jörg Kachelmann so grossen Erfolg mit seiner Präsentation des Wetterberichtes hatte und populär wurde –

    Zitat: Sie haben einen Wetterfrosch nach Kanada mitgenommen, und sie sahen, dass es gut war.Er redet Klartext – und ärgert nebenbei ein bisschen die Konkurrenz vom ZDF. Zitat Ende Süddeutsche am 14.02.2010 :!: Da hatte die Frau aus Schwetzingen :evil: aber schon ihren mit Lügen gespickten Rachefeldzug gestartet, der Jörg Kachelmann ruinieren sollte!

    - sind aus den diversen Kristallkugeln kleine Wettervoraussager gekrochen, um auch ein Stück vom Meteorologie-Kuchen abzubeissen. Auch in der Schweiz!

    Thomas Bucheli zum Beispiel oder Peter Wick…

    In der Bahn gibt es den Blick am Abend, Gott sei Dank gratis, da liest man schon einmal dieses Blättchen. Und was finde ich auf Seite 5 der heutigen Ausgabe?

    Titel: Meteorologen sagen:“ Der Herbst wird bis November schön! „

    Die sensationelle Nachricht des Herrn Wick ist, dass der Herbst von September bis November dauert!
    Welche Nachricht, Jubel, Jubel, jetzt wissen wir es endlich! ( Zweiter Bildungsweg für Blickleser ?)
    Und, da kommt Freude auf, er sagt den Engländern auch gleich wie ihr Wetter wird! Im Blick, denn den lesen die Inselbewohner ja täglich!

    Herr Wick weiter: Bis Mittwoch wird es warm und sonnig sein, dann könnte es wechselhaft werden!

    Aber, so meint Herr Wick, der Herbst wird durchgehend schön!

    Auch amüsant war, dass ich bei Karstadt ganze Stösse von Biografien gefunden habe: Lahn, Köster, Spencer, Kohl Walter, Kohl Hannelore, Jürgens natürlich ( das Buch habe ich schon seit ewigen Zeiten und bin nie über Seite 86 hinausgekommen) Schmidt Loki und Helmuth und wer eben noch so biografiert hat – schliesslich steht ja schon wieder Weihnachten vor der Türe!

    Aber eine fand ich nicht: Unsere Aschwa! Ich meine , ich hätte es ja sowieso nicht gekauft, aber ich wollte doch sehen, wie sich die emanzipierte Leserschaft darauf stürzt und Schlange an der Kasse steht, war wohl nix….

    Bildquelle: http://blog.gwup.net/2008/06/08/eu-jetzt-warnhinweise-fur-wahrsager/

    • Ottilie46 schreibt:

      @ Rita

      Nun solltest Du aber unbedingt über die ersten 86 Seiten der Jürgens-Biographie hinaus weiterlesen, denn Dich erwartet doch ggf. so etwas Spannendes wie Udo Jürgens’ Beichte seiner erotischen Attacke auf Alice Schwarzer. Das kann er doch der interessierten Leserschaft einfach nicht vorenthalten haben!

      Vielleicht hat er sich sogar wie ein ‘brünftiger Affe” auf sie gestürzt?

      Mein Gott, ist das aufregend!

      Aber auf alle Fälle kann er ihr nicht den BH vom Leibe gerissen haben, denn ein solcher Gegenstand gehört ja, wie die Bilder aus dem LG Mannheim beweisen, nicht zu Alices Grundausstattung.

      Bis jetzt ist in den Interviews von Udo Jürgens ja immer nur die Rede davon, dass ihm die Frauen nachgelaufen sind (aber nicht so Alice, denn die hatte ja ihren “unmännlichen Bruno” und war außerdem mit der Erfindung der Klitoris beschäftigt), jedoch bedauerlicherweise nie davon, wie er von der K(r)ampfemanze aller Deutschen in die Schranken (bzw. in den marokkanischen Sand) verwiesen wurde.

      Aber paß auf, letzten Endes war es doch bloß so, wie ich es schon vermutet hatte. Udo Jürgens hat sich angeschickert an einem vermeintlichen Windschutz festgehalten, und dann entpuppte sich dieser als Alice Schwarzer im Strandanzug.

      Ja, und inzwischen bekommst Du einen gut erhaltenen Schwarzerschen “Lebenslauf” bei Amazon schon für 15,55 Euro bzw. beim Kauf eines jungfräulichen Exemplares für 22,99 Euro gratis eine EMMA dazu.

      Sind das nicht goldene Aussichten?

      Aber vielleicht sollte man auf dem Moment warten, wo man beim Kauf einer EMMA Alices “Lebenslauf” gratis dazubekommt?

      Und paß auf, spätestens zu Weihnachten wird der notorische BILD-Leser beim Kauf seiner BAMS Alice Schwarzers Biographie heimlich in die Tasche gestopft bekommen!

      Naja, Strafe muss eben sein!

      Ach so, noch etwas Lustiges beim AMAZON:

      Der Fall Kachelmann von Alice Schwarzer von Kiepenheuer & Witsch (Gebundene Ausgabe – 24. Februar 2011)
      Melden Sie sich an, um per E-Mail benachrichtigt zu werden, wenn dieser Artikel verfügbar ist.

    • Ottilie46 schreibt:

      @ Rita

      Ihr Schweizer seid doch ein glückliches Volk mit solch klugen Wetterpropheten.

      Herr Wickli kann sogar sagen, wie das Wetter in den letzten 14 Tagen war, und dann erfahrt Ihr überdies, was Herr Wickli nicht glaubt!

      Und der Erfolg?

      Herr Wickli erntet schnöden Undank und das auch noch von einer unechten, dieweil nur eingebürgerten Schweizerin!

      Wer weiß denn , wieviele unzählige Engländer täglich in Eurem Bähnli fahren und sich glücklich schätzen, genau wie Du kostenlos den BLICK lesen zu dürfen?

      Ja, und dank Herrn Wickli können diese beneidenswerten Söhne und Töchter Albions nun das englische Wetter mit dem Schweizer Wetter vergleichen und sind infolgedessen bestimmt viel glücklicher als z.B. wir armen wicklilosen Menschen in Deutschland!.

  44. Chris schreibt:

    Sowohl bei Buch.ch als auch bei Thalia.de ist Kachelmanns Buch “Mannheim” verschwunden.
    Die Ankündigung hat dem Verlag H. und C. wohl nicht besonders gefallen. :sad:

  45. Erich schreibt:

    Herr Kachelmann hatte noch Glück im Unglück. Wäre er der Rosenheim-Cops anheim gefallen, wäre es ihm noch schlimmer ergangen.
    z.B.:“Nackt und frierend auf der Polizei-Wache“:
    http://www.rosenheim24.de/news/rosenheim-land/brannenburg/alle-fordern-rasche-aufklaerung-rosenheim-rosenheim24-1423994.html?cmp=dnlr24
    Weitere Beispiele zur Vorgehensweise der Rosenheim-Cops:
    http://www.rosenheim24.de/news/rosenheim-land/schechen/polizeieinsatz-interview-ehepaar-schechen-rosenheim24-1415073.html
    http://www.rosenheim24.de/news/rosenheim-stadt/15-jaehriger-polizist-verpruegelt-rosenheim24-1414736.html

    • RitaEvaNeeser schreibt:

      Mehr “Dankbarkeit” gegenüber der “Super-Polizei”
      http://www.heise.de/tp/artikel/35/35577/1.html

      Und, was wird der Aufschrei in Rosenheim nützen? Ich erinnere mich noch gut an die Lobeshymnen und Schulterklopfenaktion der Polizei bei der Kachelmann-Verhaftung!
      http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-69744072.html
      Konsequenzen? KEINE!

      Ich erinnere an den Dienststellenleiter der Schwetzingern Polizei , der seine Tochter , damit auch sie Spass haben durfte , zu dieser Verhaftung mit genommen hat!
      Konsequenzen? KEINE!

      Es wurde nie geklärt ob und mit wem von der Schwetzinger Polizei Claudia Dinkel sich duzte!

      “Wir wollten eine Bloßstellung unter allen Umständen vermeiden”, sagt Andreas Neff, Präsident des Amtsgerichts Mannheim. Komisch wer hat dann Kachelmanns Namen an die Presse weitergeleitet?
      Zitat: Weil die Polizei nach der Festnahme allerdings den Namen von Kachelmann preisgegeben habe, will sein Verteidiger Reinhard Birkenstock “juristisch gegen die Bundespolizei vorgehen“, berichtet der “Spiegel”. Zitat Ende
      Die Häftlingsnummer, das Polizeifoto…
      Konsequenzen für die Polizei? KEINE!

      Auch Rosenheim wird im Sand verlaufen, die Menschen garantiert mit Gegenbeschuldigungen mundtod gemacht und die “Polizei-Rambos” bis an ihr seliges Ende mit Ehrungen und einer tollen Pension überhäuft.
      Ach ja, da fällt mir noch ein, nach der Kachelmannverhaftung ging ein Beförderungsregen über die Schwetzinger Dienststelle nieder! Also macht Euch keine Sorgen Rosenheimer! Alles paletti!

      • PeterM schreibt:

        “Komisch wer hat dann Kachelmanns Namen an die Presse weitergeleitet?”

        Janine Wolbretts Bulle? (Janine Wollbrett hat die Festnahme Jörg Kachelmanns als Erste in der Bild-Zeitung publik gemacht.)

        https://ritaevaneeser.wordpress.com/2011/06/20/jorg-kachelmann-und-das-chaos-geht-weiter-2/comment-page-3/#comment-30082

      • PeterM schreibt:

        Leider, leider ist das nicht das erste Mal.

        Wer einen Polizisten wegen Misshandlung anzeigt, sollte sich darauf einstellen, wegen „Widerstands gegen die Staatsgewalt“ vor den Schranken des Gerichts zu landen und verurteilt zu werden.

        Denn die Ausgangshypothese lautet: Ein Beamter greift nur dann zur Gewalt, wenn es rechtmäßig ist, ausserdem lügt er nicht.

        Ein Beamter, der diese Ausgangshypothese erschüttert und einen Kollegen wegen Körperverletzung im Amt anschwärzt, braucht viel Mut und andere Zeugen gibt es oft nicht.

  46. RitaEvaNeeser schreibt:

    Aus dem Porträt der Gemeinde Entlebuch: Auch ist es ohne weiteres möglich, dass man hier Nieder- und Hochwild begegnet, zum Beispiel Rehen, Gämsen und Steinböcken.

    Wenn man Pech hat auch Tamara Hofer Lebenskünstlerin. Und Kolumnistin …. Aber dafür kann das Entlebuch wahrscheinlich nichts.

    Diese Kolumnistin schreibt also in der Wochenzeitung für das Emmental und Entlebuch :

    Zitat: Gelesen: Suche für unser Schullager (7. Klasse) eine männliche Laberbegleitung. Gedacht: Thomas Bucheli wollte sicher schon als kleiner Bub Regenschauer werden.
    Auch kurz an Jörg Kachelmann gedacht und dann gelesen (bei Hesse): «Ein Verbrecher», das sagt man so und meint damit, dass einer etwas tut, was andere ihm verboten haben.Zitat Ende

    Für Nichtschweizer: Thomas Bucheli ist einer der „begnadeten „Wettervoraussager die am 27.8.2011 im Blick – Pendant zur Bildzeitung – vollmundig erklärt haben „ Denn der Sommer ist ab heute definitiv vorbei!”
    Möglicherweise waren das die Voraussagen für die Antarktis, oder so… Ich habe keine Ahnung wo Herr Bucheli wohnt, aber hier bei uns ist es seit Wochen traumhaft schön. Blauer Himmel ohne „braune“ Chemtrails gegen die gebetet werden müsste) und Badewetter. So manche Badeanstaltsbesitzer beissen sich, naja genau da wo sie so schlecht hinkommen, weil sie am 10.9. schon geschlossen haben. Gescheite haben bis heute offen!
    Aber das nur nebenbei!

    Weiter im Text der Tante Tamara – klingt irgendwie nach

    Sie muss Herman Hesse nicht gelesen haben, solche Sätze findet man unter Aphorismen zuhauf, aber es macht sich ja besser als Kolumnistin so etwas zu schreiben.

      Nicht gut macht sich Jörg Kachelmann mit einem Verbrecher zu vergleichen.

    Auch in Tamaras Kopf ist noch immer nicht hineingegangen, dass Kachelmann freigesprochen wurde.
    Dass es kaum Indizien, absolut keine Beweise für die ihm vorgeworfene Tat gegeben hat. Und dass die Anzeigeerstatterin mehrfach gelogen hat! Das wurde überings nicht nur vom Landgericht Mannheim sondern auch vom OLG Köln festgestellt.

    Darüber setzen sich solche Möchtegernkolumnistinnen-LebenskünstlerINNEN einfach hinweg. Erinnert doch stark an Aschwa!

    Sie möchten, dass ihr Schwachsinn gelesen wird, also verwenden sie Kachelmann als Aufhänger, weil sie wissen, dass sie dann bei Google ganz oben stehen. Dass sie sich ausserhalb der Legalität befinden, das ist ihnen völlig egal.

    Ach ja, wenn Tamara Esmeralda Hofer besonders „humorvoll“ sein will zeichnet sie als Dr. Prof. Phil. Dent. Nat. Hist. Und gibt ihr Alter mit 25 an!
    Was steht nun unter dem Beitrag der Guten?

    Die Ansichten der Kolumnistinnen/
    Kolumnisten müssen sich nicht mit jenen
    der Redaktion decken.
    Liebe Redaktion der Wochenzeitung (Die Wochen-Zeitung für das Emmental und Entlebuch ist ein Produkt der Herrmann AG Auflage 37’772 :!: ) das entbindet Sie aber nicht der Sorgfaltspflicht!
    Schon einmal bei Prof. Dr. Höcker in der Causa Kachelmann nachgelesen?

    http://www.wochen-zeitung.ch/index.asp?RubrikID=6&ArtikelID=29467

    • Ottilie46 schreibt:

      @ Rita

      Was diese Lebenskünstlerin da von sich gibt, entspricht doch völlig dem Titel ihrer Kolumne:

      „Satzragout zum Wiederkäuen“

      In diesen Blättchen wird offenbar Rechtschreibung und Grammatik nicht geprüft, denn sonst hätte man wohl kaum für ein Schullager eine“Laber“begleitung gesucht.

      Aber vermutlich ist das ein Freudscher Versprecher der begnadeten Kolumnistin, die ihre Brötchen eben mit Gelaber verdient.

      Ansonsten tust Du m.E. dieser Satzragout-Köchin viel zu viel Ehre an, wenn Du bei ihrem Zitat an Hermann Hesse denkst.

      Ich bin überzeugt , dieser Dame kennst bestenfalls Johanna Spyri, aber niemals einen Hermann Hesse.

      Wenn Du mal bei Wikipedia nachschaust, wirst Du feststellen, dass dort 89 Hesse’s aufgeführt sind, vom NSDAP-Politiker Hesse bis zum DDR-Agenten Hesse.

      Vielleicht hat die liebe Tamara zufällig mal den Bodensee heimgesucht und sich dort in Gaienhofen auf der Suche nach einer Kneipe in das Hermann-Hesse-Haus verirrt.

      Aber auf wessen Mist dieser dubiose Satz von “Hesse” gewachsen ist, möchte ich lieber nicht wissen. Vielleicht stammt er lediglich von einem Einwohner des deutschen Bundeslandes Hessen, der u.U. sogar im LG Mannheim beschäftigt ist. Und man kann ja von Tamara nur wirklich nicht verlangen, zwischen einem landsmannschaftlichen “Hesse” und einem literarischen “Hesse” zu unterscheiden.

      Ob aber eine solche, von einem drittklassigen Wochenblättchen ausgehaltene journalistische Wiederkäuerin Jörg Kachelmann oder gar den „Fall Kachelmann“ kennt, wage ich nun ganz und gar bezweifeln.
      Im günstigsten Fall hat sie auf dem Klo ein paar alte Exemplare des “Blick” mit Kachelmann-Schlagzeilen gefunden und weder bemerkt, dass diese aus dem Jahr 2010 stammen, noch worum es da eigentlich ging.

      Aber Dummheit schützt vor Strafe nicht, wie der Herausgeber dieses Blättchens vielleicht bald von RA Höcker erfahren wird.

  47. Fast-stiller-Mitleser schreibt:

    Guten Morgen Frau Neeser,

    ich diesem Fall möchte ich Ihnen “leicht” widersprechen, wenn Sie erlauben.

    Der Vorwurf an den Fussballspieler unterscheidet sich erheblich von dem ursprünglichen Vorwurf gegen JK und ist nicht zu vergleichen, wie ich meine.

    1. Die Tat welche CSD JK vorgeworfen hatte, wird mit einer Mindeststrafe von 5 Jahren (§ 177 Abs 4 StGB – Vergewaltigung mit Waffe) geahndet, weshalb man hier (eigentlich immer) einen hohen Reiz zur Flucht annimmt. Hinzu war Verdunkelungsgefahr möglich (Manipulation an Handy, Computern etc – alles rein theoretisch).

    2. Dem Fussballspieler wird gefährliche Brandstiftung gem § 306 a StGB vorgworfen was mit Strafe nicht unter einem Jahr bestraft wird (bis 2 Jahre ist Bewährung möglich).
    Für den Fall, dass er es gemacht hat, so hat aber darauf geachtet, dass in dem Haus niemand zu Schaden kommen konnte, mit Ausnahme seiner eigenen Person (Frau und Kind waren nicht im Haus), was regelmäßig zur Annahme eines minder schweren Falles führt (§ 306 a Abs. 3). Dieser wird bestraft mit einem Strafrahmen von 6 Monaten bis 5 Jahren.

    Der Haftgrund Fluchtgefahr ist hier ebenso unsinnig wie bei JK. Die Annahme der Verdunkelungsgefahr aber völlig abwegig, weil es in dem total niedergebrannten Haus nichts mehr zu verdunkeln gibt.

    Hinzu kommt, dass der Beschuldigte Fussballspieler 21 Jahre alt ist und somit sogar noch nach Jugendstrafrecht behandelt werden kann.

    Ich gehe davon aus, dass der Fussballspieler in wenigen Tagen gegen Kaution frei kommt. Diese dürfte im der Höhe des Wertes des Hauses liegen…also ca. 1,5 Mio.

    Herr Breno ist in U-Haft, weil die Münchner das ganz gerne nutzen um Geständnisse zu “fördern” (siehe auch den Fall Gribkowsky, der nach “Einfrierung” seines Vermögens nicht mehr liquide ist, aber dennoch seit Januar 2011 in U-Haft sitzt, obwohl ihm wohlmöglich “nur” die Steuerhinterziehung nachgewiesen werden kann (Juristenmeinung)).

    JK war in U-Haft, weil der Tatvorwurf den CSD erhoben hatte so erheblich war.

    Herr Hoeness “flippt” (meines Erachtens) zu recht aus. <– Ich betone: Ich bin kein Bayern-Fan :-)

    LG

    Fast -stiller-Mitleser

    • Fast-stiller-Mitleser schreibt:

      Ergänzung:

      Aus dem “Hamburger Abendblatt”:
      Zitat:”Wir werden alles versuchen, was wir können, um ihn so schnell wie möglich rauszukriegen”, kündigte Hoeneß an. Allerdings: Mit der Zahlung einer Kaution ist es offenbar nicht getan. Breno muss sich laut Staatsanwaltschaft zuvor zur Sache äußern. ”

      http://www.abendblatt.de/vermischtes/article2039059/Bayern-Profi-Breno-wegen-Fluchtgefahr-in-U-Haft.html

      Und das ist ein Skandal für den die Münchner Sta nahezu bekannt ist. Das Schweigen ist sein gutes Recht (StPO)……Juristen sprechen hier von “Aussageerpressung mittels U-Haft”.
      Ich habe diese Äußerung des Pressesprechers der Sta München übrigens im Fernsehen mitverfolgen können.

    • RitaEvaNeeser schreibt:

      Aber ja doch Fast -stille-Mitleser, ich habe doch geschrieben, die Mitleidsmaschinerie wird voll anlaufen.

      Ich bitte Sie nur einmal unter Brandstiftung ein wenig im Internet zu blättern. Es heisst immer wieder der Beschuldigte befindet sich in Untersuchungshaft. Aber, das gebe ich natürlich zu, da handelt sich auch meist um Otto N. aus Knieritz an der Knatter, arbeitslos…

      Meines Erachtens geht es um ganz etwas anderes und das ist ja bei transfermarkt nachzulesen. Der junge Mann ist auf der Abschussliste des FC WasWirSagenGeschieht , seine Leistungen entsprechen nicht dem was sich die hohen Herren erwarteten. 12 MIO € sind in den Sand gesetzt. Er sollte eigentlich schon nach Brasilien zurück geschickt werden. Sein Marktwert ist auf 5,5Mio gesunken, also kann und darf er auch nicht noch ein Straftäter sein. Das gilt es um jeden Preis zu verhindern. Also muss man unisono hinter ihm stehen.
      Man redet sofort von Burnout-Syndrom (Hoeness heute im Mittagsmagazin) , obwohl das Max-Planck-Institut ihn für haftfähig erklärte.

      Wie ich schon schrieb, ich weiss nicht ob Breno gezündelt hat( laut STA ist es schwere Brandstiftung !). Die Unschuldsvermutung gilt natürlich auch für ihn. Das ist selbstverständlich.

      Mir geht es nur darum aufzuzeigen, dass man bei J.K. sofort “Hängt ihn” gerufen hat, sein Privatleben durch die Medien zerrte – die Unschuldsvermutung ausser Kraft gesetzt wurde. Jeder Depp, pardon Entertainer, durfte ihn lächerlich machen, jede selbsternannte Gutfrau (Aschwa und Konsorten) durfte über ihn richten. Teile der Demimonde-Schickeria hat versucht mit Kachelmann-Pamphleten ihre schlechtlaufenden Karrieren in Gang zu bringen.
      Vor – und Nachverurteilungen waren und sind an der Tagesordnung!
      Dass ist zweierlei Mass, egal welches Delikt – vor dem Gesetz haben alle gleich zu sein, gleich behandelt zu werden. Es geht nicht an, dass der eine vernichtet, der andere noch gehätschelt wird!

      Ich vermisste die “Ausflipper” vom Dienst im Fall Jörg Kachelmann sehr!

      Und – ich bin überhaupt kein „Fän“ schon gar nicht vom Fussball…

      • MaxMäuerle65 schreibt:

        @Rita

        aber auch in dem Fall Breno ist seitens der Presse die Vorverurteilungsmaschinerie in vollen Gang gesetzt worden. Die Süddeutsche, berichtet er habe den Sanitätern 3 Feuerzeuge übergeben mit der Bitte diese “verschwinden” zu lassen, den Polizeibeamten soll er seine rußgeschwärzten Unterarme entgegengehalten und gefragt haben, ob er jetzt festgenommen sei. Breno spricht KAUM Deutsch. Andere berichten schon jetzt von Psychischen Problemen und Depressionen. Der Mann ist doch jetzt schon vorverurteilt. Eine Unschuldvermutung gibt es schon gar nicht mehr.

        Genauso mies ist die Presse mit Thomas Bögerl umgegangen. Man hat ihn nicht nur mit falschen Anschuldigungen in den Tod getrieben, nein sogar noch nach seinem Tod hat die Presse mit pervertierten Behauptungen versucht maximal seinen Namen und den seiner Familie zu beschädigen.

        “Keine 24 Stunden nach Bögerls Suizid vor zwei Wochen vermutet die “Stuttgarter Zeitung”: “Vielleicht handelt es sich um eine Wende im Mordfall Maria Bögerl, um ein Schuldeingeständnis.” Die “Bild”-Zeitung berichtet von einer “Polizei-Razzia” im Haus des Toten und behauptet: “Vor seinem Selbstmord hat sich der Witwer betrunken.” Drei Tage nach seinem Tod schreibt “Welt-Online”: “Entscheidung der Kinder – Thomas Bögerl wird nicht neben Ehefrau beerdigt”.”

        “Nach 14 Monaten wollte Bögerl nicht mehr. So konnte er nicht mehr leben. Er entzog sich der Hetzjagd, die schon kurz nach dem 12. Mai 2010 begonnen hatte.”

        http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-79652690.html

        Nicht die Leute, über die diese Zeitungen berichten sind krank, pervers und kriminell, nein diese Zeitungen sind es!!

        • RitaEvaNeeser schreibt:

          Nicht andere sprechen von psychischen Problemen, Hoeness hat es eben im Mittagsmagazin getan.
          “Wenn sich der etwas antut, dann aber…”

          Finde ich alles schrecklich Max, das steht ausser Frage! Die Presse hat nichts dazugelernt !

        • MaxMäuerle65 schreibt:

          Diesen Artikel von Herrn Leyendecker zum Fall Kachelmann hatten wir hier am Blog, glaube, noch nicht und passt zu der Presse-Hetztjagd.
          http://www.cicero.de/berliner-republik/leyendecker-„man-jagt-menschen-nicht“/42030

          Seine Antworten klingen wie Hohn und Spott, wenn man zurückblickt auf Leyendeckers Agitation in der Sueddeutschen.

          “Herr Leyendecker, im Zusammenhang mit den Fällen Dominique Strauss-Kahn, Karl-Theodor zu Guttenberg und auch Jörg Kachelmann, der seit einem Jahr gegen den Vorwurf der Vergewaltigung kämpft, wird das Problem der Vorverurteilung durch die Medien diskutiert. Was sagen Sie dazu?
          Im Fall Kachelmann gibt es das Problem, dass lange vor Prozessbeginn viele Akten kursierten, die zum Teil widersprüchlich waren. Medien haben sich positioniert und nun gab es ein Verfahren vor Gericht, das zum Großteil unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattgefunden hat. Die Hauptverhandlung hat darüber zu bestimmen, was war und was nicht war – nicht die Medien. Was genau in dieser Hauptverhandlung passiert ist, wissen wir nicht. Von daher müssten sich die Medien eigentlich schwer tun, ein Urteil darüber zu fällen, ob Kachelmann schuldig ist oder nicht, darüber wer gelogen hat und wer nicht gelogen hat.

          Jörg Kachelmann wurde ganz unabhängig vom Prozess als Triebtäter vorgeführt, sein Privatleben in der Öffentlichkeit breitgetreten. Ein normales Leben abseits von Blitzlichtgewittern und Mutmaßungen war ihm nicht mehr möglich. Wie funktioniert ein Zusammenleben zwischen Medien und Prominenz? Was für eine Aufgabe haben die Medien Ihrer Meinung nach?
          Medien haben dafür zu sorgen, dass niemand gleicher als gleich ist. Dass niemand weil er prominent oder reich oder einflussreich ist, andere oder bessere Regeln hat als ein anderer. Es kann auch nicht sein, dass jemand, der ein Fernsehgesicht hat, deshalb besonders verfolgt ist und dadurch einen prominenten Malus hat. Hier haben die Medien zu balancieren. Sie müssen versuchen, einen Ausgleich zu schaffen.”

          Hier haperts wirklich an der Selbsterkenntnis und Selbstspiegelung des Herrn Leyendeckers.

          Am besten fand ich aber Leyendeckers Aussage über Alice Schwarzer
          “Kolumnistin Alice Schwarzer hat nach Ansicht von «Süddeutsche»-Autor Hans Leyendecker mit ihrer Berichterstattung über den Kachelmann-Prozess jegliches journalistisches Renommee verloren.”
          “Die 68-jährige Feministin habe sich nicht an die journalistischen Grundsätze wie Objektivität gehalten, sondern immer nur den einen Film abgespielt, egal was passierte.”

          Also 1. kann Aschwa nicht ein journalistisches Renommee und schon gar keine Objektivität verlieren, welches sie ja gar nicht besitzt und 2. würde mich doch interessieren was Leyendecker unter Objektivität versteht. Wahrscheinlich etwas ganz ganz anderes.

  48. Heide schreibt:

    So ist es Frau Neeser,
    mit dem klitzekleinen Unterschied, dass der FC Hollywood den Spieler für sehr viel Geld
    eingekauft hat, und er sollte jetzt natürlich goldene Eier legen.
    Bei J. Kachelmann sind es ja “nur” seine eigenen Finanzen, die abgängig sind.
    Was solls, Pech gehabt, die falschen Frauen bedient usw.
    Bei dieser “Gerechtigskeitsbetrachtung ” kann einem schon der nicht vorhandene Hut
    hochgehen.
    Inzwischen ist man so hochsensibilisiert, dass man nur noch in “Kachelmann ” denkt.
    Und das ist auch gut so.
    Das erspart uns die Illusion auf eine GERECHTIGKEIT ; die gegen jedermann ausgeübt
    werden soll. (Grundgesetz )
    Beachtenswert das Wort ” GEGEN.”

    • Marie schreibt:

      Genau @Heide, volle Zustimmung!
      Gerechtigkeit gibt es nicht, sagt mein Mann. Lange widersprach ich ihm auf das Heftigste. Inzwischen glaube ich: der Mann hat Recht. Besonders Fall JK hat mein Umdenken eingeläutet!

  49. RitaEvaNeeser schreibt:

    Ich weiss nicht, ob Herr Breno Vinicius Borges
    http://www.transfermarkt.de/de/breno/profil/spieler_52947.html
    sein Haus abgefackelt hat.

    Das werden wohl die Ermittlungen ergeben (oder auch nicht!). Es geht mir um ganz etwas anderes.

    Breno scheint ein “kleiner” Star ( 33 Spiele /O Tore seit 2008 ? ) bei Bayern München zu sein – hat er deswegen eine Carte blanche?

    Ist er deswegen besser als Jörg Kachelmann? Natürlich gilt für ihn, wie für jeden Angeschuldigten die Unschuldsvermutung, das ist selbstverständlich. Sollte die Unschuldsvermutung gelten! Nur bei Jörg Kachelmann wurde dieses verbriefte Recht ausser Kraft gesetzt.

    Herr Hoeness sagt: Er findet die Verhaftung unmenschlich!

    Ah,ja, und wie war das bei Jörg Kachelmann? Dessen Verhaftungsevent und 132 Tage U-Haft waren es auch.

    Die Gründe: Flucht – und Verdunklungsgefahr ! Ich habe kein Wort von Herrn Hoeness in dieser Zeit gehört, dass er dies unmenschlich finden würde. Klar, Kachelmann ist ja auch kein Bayernfussballer. Da gelten wohl andere Regeln.

    Herr Hoeness weiter:
    “Wenn das unser Land ist, dann gute Nacht”

    Lieber Herr Hoeness, aber das schreiben wir doch schon seit mehr als einem Jahr auf unseren Blog!

    Wir haben die Vorgehensweise der Staatsanwaltschaft im Fall Kachelmann auch nicht verstanden.

    Was aber bitte ist wirklich an Herrn Breno anders? „ Nur weil er Fussballer und ein „21jähriger Junge „ist? Für Heirat und Vaterschaft war er ja auch nicht zu jung. Das sind doch keine Rechtfertigungen.
    Die Argumente, Breno könnte sich nach Brasilien absetzen, sinb genau so abwegig, wie es damals der Verdacht war, Jörg Kachelmann könnte in die Schweiz verschwinden. Obwohl, kein Pass und kein Deutsch(Anmerkung nach 3 Jahren Aufenthalt kein Deutsch? Nun, vielleicht nur Bayerisch!) absolut keine Begründung ist, wenn man so „gute“ Freunde hat. Nur mit der Karriere des Herrn Breno wäre es wohl dann vorbei. Und Kachelmann hätte in der Schweiz – auf Rechtshilfeersuchen – ebenso angeklagt werden können. Kanada wäre nicht in Frage gekommen, wie denn auch?

    Hoeness: Der Verein habe versucht, das Problem (Anmerkung: Bei vermutlich 1,5, Mio.€ Sachschaden ist das sicher kein Kavaliersdelikt mehr, wenn es so gewesen ist!) in Ruhe zu lösen, die Sachlage aufzuklären.

    So,so , Bayern München übernimmt jetzt also auch schon die Ermittlungen in einer Straftat? Und Brandstiftung ist eine Straftat, § 306 StGB regelt das. Eine sehr eigenwillige Rechtsauffassung, die uns Herr Hoeness hier vorlegt. Ermittler, Psychiater und Richter in einer Person?

    Vor dem Gesetz sind alle Menschen gleich, nur Breno soll – im Gegensatz zu Jörg Kachelmann – ein wenig „gleicher“ sein?

    Und sein Kollege Rumenigge sagt folgendes: Ich bitte die Staatsanwaltschaft, den Fall Breno mit der gebotenen Fairness und Sensibilität einzuordnen.
    Normalerweise spreche man von einem Promi-Bonus, “ich möchte aber auch keinen Promi-Malus haben”.

    Jörg Kachelmann hatte in der Beziehung wohl den Joker gezogen!

    Es wäre schön gewesen, wenn auch nur eine Person so einen Satz im Fall Jörg Kachelmann gesagt hätte. Keiner hat sich getraut zu sagen, warten wir ab. Die ganze “Prominenz” war voller Vorverurteilungen! Nein, damals hat es geheissen „ Auf ihn mit Gebrüll!“ Herr STA Grossmann hat das mit einer Akribie, die ihresgleichen suchte, getan.

    Und die Medien – nicht nur in Deutschland – haben laut mitgetrötet. Von Fairness war hier keine Rede, eine Vernichtungsmaschinerie ist angelaufen, wie es noch keine vergleichbare gab. Hier kam der Promi-Malus voll zum Tragen!

    Ja, Herr Hoeness, in einem gebe ich Ihnen vollkommen recht, die Staatsanwaltschaften spielen sich immer mehr bereits zu Richtern auf! Nicht nur die Münchner!

    Keine Sorge, ich bin überzeugt, Ihr Schützling muss nicht 132 Tage im Knast schmoren, wird nicht degradiert und beleidigt, bis sich endlich ein OLG findet, dass die offensichtlichen Unstimmigkeiten(Lügen) wie bei Jörg Kachelmann herausfindet. Der Mitleidsmechanismus wird schon morgen einsetzen! Die Bild-Leser werden kollektiv(weil es Bild so will) für ihn beten! Die Chance hatte der Wetterfrosch nicht!

      Dem Fetten und dem Mageren scheint dieselbe Sonne,
      nur ihre Schatten sind verschieden.

    Zusätzlich werden Hoeness &. Co. noch Unterstützung aus Brasilien erhalten, davon bin ich überzeugt! So wie 2008/9 Paula Oliveira!
    http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2009-08/artikel-2009-08-fall-paula-olive.html

    Präsident Lula da Silva setzte sich damals für die Frau ein, der Schweizer Botschafter musste im brasilianischen Aussenministerium antanzen.Ob die Geschichte stimmt, hat keiner gefragt! Ermittlungen wurden nicht abgewartet! Die “arme” Frau war ein Opfer der bösen, bösen Schweizer….Es war alles erlogen!

    http://www.20min.ch/news/zuerich/story/Paula-O–muss-die-Schweiz-verlassen-15241315

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