Jörg Kachelmann – und das Chaos geht weiter! -1-

Leute, die nicht aufgeben, sind Floptimisten. © Klaus Klages

Nebenklage, Staatsanwaltschaft, gewisse Medien haben es nicht ertragen, dass Jörg Kachelmann in ein neues Leben zurückkehren konnte!

Revision

Mit einer Beschimpfung der Verteidigung anzufangen und dann anschließend das Beweisergebnis selektiv darzustellen, mit geflissentlicher Aussparung all der Beweise, die die Nebenklägerin der Lüge überführen – das zeigt, dass die Kammer den Angeklagten zu gerne verurteilt hätte!“

„Also wenn Sie die Urteilsausführungen hören, dann ist es geradezu eine Einladung für die Staatsanwaltschaft, das Urteil mit der Revision anzugreifen. Das zwingt die Kammer dann allerdings dazu, die Beweislage darzustellen, wie sie wirklich war, und dann kann die Revision keinen Erfolg haben.“  (RA Johann  Schwenn)

Wie erwartet gibt sich die Mannheimer Staatsanwaltschaft mit dem Freispruch für Jörg Kachelmann nicht zufrieden.

Formelle Verfahrensfehler gebe es aus bisheriger Sicht nicht, sagte Oltrogge. Der Staatsanwaltschaft gehe es um Fragen der stichhaltigen Beweiswürdigung des Gerichts und darum, ob die Indizienkette nochmals überprüft werden müsse.

Gibt nicht auf: die Nebenklägerin! Das Gericht habe nun dreieinhalb Monate Zeit, die schriftliche Urteilsbegründung zu verfassen und der Nebenklägerin zu überstellen, hieß es in der Mitteilung.(Faznet)

Über RitaEvaNeeser

Ich bin ich... so einfach ist das!
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976 Antworten zu Jörg Kachelmann – und das Chaos geht weiter! -1-

  1. Alexander schreibt:

    Dieser Block war eine Sucht und eine Lust.
    Grüsse und Dank aus Schwetzingen an alle hier und weiterhin viel Erfolg.

  2. QuoVadis schreibt:

    Habe im Tagesanzeiger gerade gelesen:

    «Stigmatisierender Verdachtsfreispruch»: David Gibor, auf Strafrecht spezialisierter Anwalt in Zürich..

    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Ein-negatives-Lehrstueck-deutscher-Strafjustiz/story/20393467/print.html

    IMHO, ein sehr klarer und begründeter Kommentar zur Causa K. Natürlich, im Wesentlichen “im Westen nichts Neues”, aber ist wiedermal erfrischend zu lesen, z.B.:

    Welche Verantwortung trägt die zuständige Strafkammer des Landgerichts Mannheim am ungewöhnlichen Verlauf dieser Gerichtsverhandlung?

    Eine massgebliche. Wenn bereits im Juli 2010 das Oberlandesgericht Karlsruhe in einem bloss summarischen Haftbeschwerdeverfahren zur Einsicht gelangte, dass bei der einzigen Belastungszeugin Bestrafungs- und Falschbelastungsmotive nicht auszuschliessen seien, diese Nebenklägerin zu Teilen der verfahrensgegenständlichen Vorgeschichte und des für die Beurteilung des Kerngeschehens bedeutsamen Randgeschehens falsche Angaben machte und in Bezug auf ihre Verletzungen eine Selbstbeibringung durchaus möglich sei, so ist bei dieser Fülle erkannter Ungereimtheiten, die eine zweifelsfreie Schuldzuschreibung unmöglich machen, kaum zu verstehen, weshalb sich die Strafkammer derart lange mit unmassgeblichen Verfahrensfragen aufhielt. Das Prozessende erinnerte in Teilen an einen Inquisitionsprozess, in welchem das Gericht nicht zu einer klaren Alternative von Verurteilung oder Freispruch verpflichtet war, sondern bei fortbestehendem Verdacht eine Sonderstrafe aussprechen konnte. Und dies tat das Landgericht, indem es einen stigmatisierenden Verdachtsfreispruch fällte, der nun zeitlos in den Lebensraum eines rechtlich Unbescholtenen hineinhallt.

    LG, QV

  3. Meggi schreibt:

    Der Blätterwald erwacht – na endlich !!!

    Claudia D. wiederum fängt ausgerechnet jetzt an zu reden wie ein Wasserfall – jetzt, da der quälende Prozess vorüber ist und die Anzeigeerstatterin in einigermaßen gewahrter Anonymität ihr Leben neu ordnen könnte. Die Frau, die öffentlich kein einziges Wort gesagt hat, plaudert nun stundenlang mit der “Bunten”. Sie nennt Kachelmann ein Monster und wundert sich, dass sie das elf Jahre lang nicht bemerkte.
    http://www.welt.de/print/wams/vermischtes/article13437461/Doku-Drama-Kachelmann.html

    • circles schreibt:

      mal abgesehen vom Inhalt musste ich gerade wirklich lachen….
      Zitat aus dem Welt-Artikel:
      “Eine Autogrammkarte, längst von der Website ihres Senders verschwunden, notierte einst die durchschnittliche Wortzahl pro Stunde, die Claudia “on air” von sich gab: 666. Elf Wörter pro Minute also, zwei kurze Sätze.”

      Warum wundert mich die Zahl 666 in Verbindung mit CSD sowas von überhaupt nicht….

  4. Alexander schreibt:

    Zum Dinkel-Interview:
    Ich möchte mal die Rolle des Rezensenten einnehmen. Die loben ein Buch auch nicht in den Himmel, sondern finden im größten Halleluja noch eine Kleinigkeit an Negativem (das erhöht die Glaubwürdigkeit, die Welt ist selten zu 100 % weiß oder schwarz).
    Analog dazu: nicht ALLES, was sie in der BUNTEN gesagt hat, ist Unsinn. Ich glaube, in einem Punkt kann man ihr beipflichten. Es geht um die Aussage, dass JK wegen dem Sorgerechtsstreit mit den ganzen Frauen nicht Schluss machen wollte, weil er da Verlautbarungen befürchten musste, die ihn benachteiligen würden.
    Dazu hat CSD gesagt (sinngemäß): er hätte doch problemlos jede einzelne Beziehung beenden können, ohne dass die eine Frau von der anderen erfährt (aus JKs Sicht).
    Ich denke, das kann man so stehen lassen. JK hätte das machen KÖNNEN, er tat es aber nicht. Warum?
    Nun, wahrscheinlich konnte/ wollte er doch nicht loslassen. Es war einfach zu schön, mit den vielen Beziehungen. Der Reiz war zu groß. Dass er das jetzt im Nachhinein mit dem Sorgerechtsstreit begründet (Image aufpolieren) sei ihm gegönnt. Er ist halt ein (sympathischer) Schlawiner. Oder wie der Bayer sagt:
    E Huund is er schoon!

    • RitaEvaNeeser schreibt:

      Kann man nicht so stehen lassen! Weil es eine Lüge von CSD ist. Natürlich haben einige Frauen sehr wohl von einander gewusst!
      Denise W. wusste um 14 Namen und von CSD und Viola S. bereits seit 2007 – Und im Dunstkreis des MDR wusste jeder von allem!
      Wenn er also diverse Frauen nicht “bedient” hätte, wäre es duchaus im Bereich des Möglichen gewesen, dass sich – wie auch jetzt im Prozess – ein Teufelinen-Club zusammen getan hätte, um Denise W. Brisants in die Hände zu geben, was sie bei Sorgerechtstreit gegen J.K. benützen konnte.
      Schliesslich lief dieser Streit schon seit 2006 – und da W. bereits ein weiteres Kind erwartete, musste sie doch von sich ablenken können. Und was funktioniert da am Besten vor Gerichten .- besonders vor Richterinnen – den Vater der Kinder recht schlecht zu machen.
      Aber Alexander, das steht hier alles schon in früheren Beiträgen. Darum wäre es gut, die Bunten Geschichterln der CSD, mit dem Blog und was schon vorher bekannt war zu vergleichen!

      • lufre100 schreibt:

        Dass die Frauen voneinander gewusst haben, mag ja sein. Aber Kachelmann selbst hat ja sicher keine Kenntnis davon gehabt, dass seine Paralellwelten bereits im Vernetzen begriffen waren. Hätte er geahnt, dass seine Täuschungsmanöver längst aufgeflogen waren, hätte er sich doch keine Gedanken mehr über nachteilige Auswirkungen im Sorgerechtsstreit zu machen brauchen. Diese wären unter diesen Umständen nach seiner Logik dann ja vorprogrammiert gewesen.
        Tatsächlich hätte er also in Verkennung der Wirklichkeit durchaus die eine oder andere Beziehung beenden können, ohne Gefahr zu laufen, sich dem Risiko rechtlicher Benachteiligung auszuliefern.

        • lufre100 schreibt:

          Parallelwelten meinte ich …

        • MaxMäuerle65 schreibt:

          @lufre100

          Ich glaube, dem Zeit-Interview kann man entnehmen, dass JK tatsächlich schon die eine oder andere Beziehung beendet hat!

          Der Weltwoche kann man entnehmen, 1.dass sich Expartnerinnen als Partnerinnen ge-outet haben vor Gericht , obwohl die Beziehung schon beendet war. Verena C.?, Luftgitarre?, Helen Sch.?
          2. angebliche Exfreundinnen, die gar keine Partnerinnen waren, vor Gericht Stellungnahme bezogen haben. (Toini L.?) und wer weiß sonst noch! Vielleicht die Bademantel-Tante!?

        • Alexander schreibt:

          “…in Verkennung der Wirklichkeit…”
          Genau das meinte ich, als ich schrieb: (aus JKs Sicht) .

        • Lotta schreibt:

          @lufre100
          Da JK selbst beim MDR moderiert hat, wird er sich wohl an den berühmten 5 Fingerchen abgezählt haben können, daß evtl. einer was vom anderen wußte.
          Immerhin ist der Mann intelligent im Gegensatz zu mancher Barbie…

          • lufre100 schreibt:

            Standen denn die Teilzeitgespielinnen, von “Miss 50 Plus” mal abgesehen, alle in Beziehung zum MDR? (Ich gebe zu, mit dem Aspekt habe ich mich nicht beschäftigt, da ich in puncto Burda/Exen mehr an Trittbrettfahrerei denn an konspiratives und zielgerichtetes Zusammenwirken im Vorfeld glaube.) Eigentlich rekrutierten sich die “Selbstanbieterinnen” doch aus ganz unterschiedlichen Landstrichen und Geschäftsfeldern, was wahrscheinlich auch Sinn des Ganzen war, um das Entdeckungsrisiko zu minimieren. Mehr noch, eigentlich kann man sagen: JK hat sich darum bemüht, seine Bekanntschaften räumlich zu isolieren:: Haus und (Ex-)Frau in Kanada, ein anderes mit “Bed and breakfast” in der Schweiz – und mit CSD sollte es ja wohl nach Oklahoma oder immerhin in den Schwarzwald gehen. (Ist unter Berücksichtigung der E-Mails unwahrscheinlich, dass er sich letztere Nebenexistenz irgendwann auch noch geschaffen hätte, nur weil diese Information aus dem Munde von CSD verlautete?)

            Warum sollte JK anlässlich seiner virtuosen Täuschungsmanöver und der räumlichen Separation der Geliebten also unbedingt damit rechnen, dass Miss 50 Plus oder sonst eine “Liebes-Lobbyistin” beim MDR an einer Vernetzung seiner Liebes-Enklaven gewerkelt hat? Wenn JK davon ausgegangen wäre, dass sein promisker Lebenswandel den Adressatinnen längst hinlänglich bekannt sei – entpuppte sich dann der ganze elektronische “Lausemädchen”-Fließband-Kommunikations-Aufwand dann nicht als zweckfreier Zinnober? Wenn JK diese seine Grußbotschaften tatsächlich stapelweise verschickt haben sollte, machte die Verwendung ein und desselben Gentilnamens für alle Geliebten keinen Sinn, wenn die Mails – eine Ahnung von der Vernetzung seiner Geliebten seitens JK vorausgesetzt – dazu dienen sollten, die jeweilige Adressatin im Irrglauben ihrer “Prima-inter-pares”-Stellung zu beschwichtigen bzw. (im Reinhardschen Sinne) zu “bedienen”.

            Zugegeben, laut Tugendwächter Karasek war beim Fernsehen ein “offenes Geheimnis”, wie JK mit der Gunst der Frauen zu verfahren beliebte. Zudem hätten ihn die insistierenden Fragen der CSD (und anderer, wer weiß) nach einer Nebenbuhlerin natürlich eigentlich stutzig machen müssen. Es gibt eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Entweder es war JK schlicht egal, ob seine Bekanntschaften sich zwischenzeitlich schon miteinander kurzgeschlossen hatten, solange sie sich ihm erkenntlich zu zeigen bereit waren. Oder aber er hat die Ahnung davon, dass seine Tussneldas untereinander Kontakte knüpfen könnten, erfolgreich verdrängt. Für beides ließen sich ja Anhaltspunkte finden in dem Bild von der Persönlichkeit, das sich so aus den öffentlich zugänglichen Informationen formiert, insbesondere aus den Aussagen einiger Gutachten (“Frauen als Publikum für seinen Lebenslauf” / Austauschbarkeit/ Funktionabilität der Frauen).

            Unabhängig davon – währte denn der Sorgerechtsstreit so lange, wie sich die polygame Phase über das Leben des JK spannte?

      • Reinhard schreibt:

        Soweit so richtig, Rita. Aber was kann man daraus folgern? Nehmen wir mal einige Fakten und versuchen, diese in ein sinnvolles Ganzes zu fügen: Fakt 1: Viele Geliebte waren über Jahre seine Teilzeitfreundinnen, CSD hat es immerhin auf 11 Jahre gebracht. Fakt 2: Er hat 2004 geheiratet, während er zumindest CSD, aber sicher auch noch andere hatte. Ob die das gleich bemerkt haben, weiß ich nicht sicher, aber offenbar haben sie es ab 2006 gewusst, denn da wollte CSD ja schon nicht mit zu seinen Kindern nach Kanada. Auch SVS wusste von den Kindern, die nicht seine waren, dachte aber angeblich eine Zeit lang, JK sei mit Denise W. nicht verheiratet (sondern was – befreundet? Großer Unterschied, wenn ich JK liebe?). Immerhin war sie mit ihnen in Kanada und in Rust zusammen (laut Bunte). Fakt 3: Die Frauen wussten teilweise voneinander, wie Rita hier schreibt war das seit 2007 sogar untereinander organisiert. Fakt 4: Die Tickets sind schon Ende 2008 bei CSD gewesen, sie hat danach mehr als ein Jahr nach anderen Freundinnen gegoogelt und mit einigen gechattet.

        Was folgt daraus? Keine der Frauen hat die übliche Liebesbeziehung mit JK geführt: Kennenlernen, verlieben, gemeinsame Unternehmungen machen, alles über den anderen lernen und erfahren, zusammenziehen, nicht „fremdgehen“, sondern zum Freund bzw. Freundin halten, eben gemeinsam leben. Stattdessen wusste keine der Geliebten jemals, wo er gerade war, was er machte, was er dachte. Sie mussten vielmehr warten, bis er mal wieder vorbei kam und ihn dann fragen: „Liebst Du mich?“. Sowas fragt man nicht, sowas weiß man. Und wenn man es nicht merkt, dann liebt er mich auch nicht. Allenfalls fragt man:“Liebst Du mich eigentlich noch? Oder bist Du nur noch aus Gewohnheit mit mir zusammen?“ (wenn er mal wieder am Morgen beim Zeitungslesen mit der Hand über das Ei streicht und mit dem Eierlöffel auf den Kopf der Gattin haut). Aber dann hat man schon eine längere gemeinsame Zeit hinter sich und nicht vor sich.

        Daraus folgt weiter: Alle Frauen waren entweder mit diesem Zustand zufrieden, oder befanden sich in einem Windhundrennen: Wer ist als erste im Ziel, dem Hafen der Ehe mit JK? Wahrscheinlich gab es beide Sorten von Frauen bei ihm. Gefährlich ist nicht die erste Abteilung, sondern die, die im Windhundrennen sind und die Konkurrenz schon mal wegbeißen wollen.

        Daraus folgere ich: Gefährlich für JK wäre es vor allem gewesen, wenn er das Rennen dadurch beendet hätte, dass er eine der Konkurrentinnen heiratet bzw. erst mal mit ihr zusammen zieht. Dann rasten die Verliererinnen aus. Sie werden wohl kaum der Siegerin gratulieren, schon gar nicht nach 11 Jahren Rennen.

        Nun sagt JK: Es wäre auch gefährlich gewesen, mit einer der Damen Schluss zu machen, weil die dann möglicherweise Ärger macht. Davon ist in der Tat auszugehen, wie man bei CSD sieht. Aber spielt es dafür eine Rolle, ob sich die Damen untereinander kennen? Meines Erachtens würde es die anderen Konkurrentinnen doch eher erfreuen, wenn eine Mitbewerberin ausscheidet. Der könnte man dann noch hämische Grüße nachsenden, aber man muss sich doch nicht bei Denise W. und dem Familiengericht in Kanada beschweren. Natürlich könnte es eine Art Kettenreaktion auslösen, dass die nächste Freundin fragt: „Na, wann bin ich denn dran, abgeschossen zu werden?“ Dann tröstet er sie eben auf seine bewährte Art. Insofern verstehe ich die Logik von CSD gar nicht wirklich: „Er hätte doch mit jeder einzeln Schluss machen können.“ Jede einzelne wäre eine Gefahr gewesen, dass sie nachtritt.

        Letztlich sehe ich aber auch ein „Kumulrisiko“ (Versicherungsdeutsch: mehrere Risiken passieren gleichzeitig in Folge einer Kettenreaktion, also erst Erdbeben, dann Tsunami, oder 5 Vorstände der Telekom stürzen im selben Flugzeug ab, weswegen die Herren immer getrennt fliegen, ist wirklich so). Wenn er mehreren Exen in kurzem Abstand den Laufpass gibt, könnten die sich zusammenschließen, sich den restlichen Verbleibenden zuwenden und sagen: „Du bist die nächste, wir erzählen Dir mal, wie das bei uns gelaufen ist, kommt Dir das nicht bekannt vor?“ Und schon explodiert die ganze Geschichte wie ein Kernkraftwerk, wenn die Brennstäbe nicht mehr gekühlt werden (Küssen, Händchenhalten, Hauptaufgabe), sondern die „kritische Masse“ dadurch erreicht wird, dass die Stäbe miteinander reagieren: die Damen tauschen sich aus und überlegen gemeinsam eine große Racheaktion. Dies kann das Verhindern des Sorgerechts für seine Kinder sein (Anmerkung: Das zeigt, wie wichtig ihm diese Kinder sind, denn die Exen überlegen ja, womit sie ihn am härtesten treffen können), das Rauskegeln aus seiner Firma oder – na? Der Knast. Womit wir dann doch bei einer Art Verschwörung wären. Da wir aber wissen, dass nichts schwerer ist, als einige Frauen, die im Grunde Konkurrentinnen sind und sich nur wegen des gemeinsamen Feindes zusammen getan haben, in dieselbe Richtung zu bringen, also das Problem des „Sack Flöhe hüten“ besteht, ist nicht auszuschließen, dass die eine oder andere nur so tut, als mache sie mit, aber heimlich versucht, das Rennen doch noch für sich zu entscheiden. Das war bis zuletzt SVS, die ja zu Beginn noch RA Birkenstock helfen wollte, und CSD. Die Rache war bei den Exen der gemeinsame Plan, bei CSD aber nur Plan B. Plan A war, ihn für sich zu bekommen, weil sie ja wusste, dass es bei den anderen auch nicht gerade doll läuft. Das machte ihr Mut. Zumal sie schon ein Haus in Aussicht hatte.

        Wem fällt was auf? Wir spekulieren nach 3 langen Interviews in Bunte, ZEIT und Weltwoche immer noch munter drauf los. Weder CSD noch JK haben Substantielles gebracht, CSD hat nur weitere falsche Fährten gelegt. Ihr Vorschlag, er hätte jede einzeln ablegen können, war eben gerade nicht möglich.

        • Meggi schreibt:

          @ Reinhard

          Zitat : …..bei CSD aber nur Plan B. Plan A war, ihn für sich zu bekommen, weil sie ja wusste, dass es bei den anderen auch nicht gerade doll läuft. Das machte ihr Mut. Zumal sie schon ein Haus in Aussicht hatte.

          Exakt !!!

        • Franz Kafka schreibt:

          Reinhard,

          vielen Dank für den Morgenei-Lacher :)

          Dazu eine Anmerkung: warum ist eigentlich, soweit ich dies erkennen kann, in den Medien niemand auf die Idee gekommen zu fragen, ob diese Art von Beziehung nicht nur von JK so ausgelebt wurde, sondern womöglich auf ähnliche Weise auch von einigen der Frauen?

          Es erscheint mir unerklärlich, dass wirklich alle dieser Frauen angeblich immer nur treu gewartet haben sollen, und nicht auch mehrere Partner gleichzeitig in der Verlosung hatten.

          Zumindest von der Ex-Frau wissen wir ja schon, dass sie nicht nur JK-fixiert war.

    • Goldige Hülse schreibt:

      Ich hätte da mal gerne eine Frage:
      muss man erst das gesamte Blog lesen, um einen Beitrag zu schreiben wenn man nicht Gefahr laufen will sich einen Rüffel abzuholen?

      • RitaEvaNeeser schreibt:

        Darf ich Sie fragen, wo hier ein “Rüffel” ist, wenn ich anrege, dass man die Angaben von CSD in der Bunten, mit bereits bekannten Aussagen ( dieverse Beiträge in Focus,Spiegel,Stern etc.) vergleichen sollte, um ihre Falschangaben gegenüberzustellen.
        Wir haben hier am Blog einige, die das schon XX Mal ganz ausgezeichnet gemacht haben.

    • PeterM schreibt:

      @Alexander,
      Viele hier – auch ich – haben uns Gedanken gemacht, wie es zur (Falsch-)Anzeige wegen Vergewaltigung kommen konnte. Auch Jörg Kachelmann selbst findet das ganze private Durcheinander nicht wirklich gut.

      Und das Durcheinander geht uns nichts an, es ist Privatsache!

      Richter Seidling hat in seine nachtretende Urteilsbegründung geschrieben, beide hätten gelogen.
      Ich weiß immer noch nicht, wo Jörg Kachelmann IM VERFAHREN gelogen haben soll. Es konnte mir bisher niemand sagen, auch Herr Seidling nicht, da er es nicht ausgeführt hat.

      Eine Falschanzeige wegen Vergewaltigung und eine falsche Zeugenaussage vor Gericht, ob unter Eid oder unvereidigt, ist keine private Notlüge. Sie ist auch nicht schäbig sondern ein Straftatbestand, sogar ein Offizialdelikt, wenn ich richtig informiert bin.

      Es geht um die Funktion der Justiz in dieser Sache und es geht um die Rolle der Medien. Es geht nicht um einen Beziehungsstreit zwischen zwei Privatleuten. Den trägt man nämlich besser unter sich aus.

      Es geht darum, dass eine Staatsanwaltschaft ihr Neutralitätsgebot verletzt, zur Partei wird und einen Beschuldigten schon als Verdächtigen sozial ruiniert. Es geht darum, dass ein Gericht quasi den Unschuldsbeweis verlangt und dadurch und durch die sonstige Art der Verhandlungsführung den Beschuldigten trotz Freispruch am Ende finanziell ruiniert. Es geht um einen Teil der Medien, die ohne jedes Berufsethos sich aktiv gestaltend zu Lasten des Beschuldigten im Verfahren tummeln. Es geht auch um ein falsches Verständnis von Opferschutz, der die Tat der Falschbeschuldigung besonders bei (behaupteten) Sexualdelikten sehr leicht macht und sogar unterstützt.

      Es geht um den Rechtsstaat. Auf dessen Funktionieren kann man sehr schnell einmal angewiesen sein. Mit oder ohne „privates Durcheinander.“ Als „Promi“ oder als „Mensch-Wie-Du-Und-Ich“.

      P.S. Übrigens würde ich gerne wissen, wie der „Weiße Ring“ heute zu der Sache steht!

      • Alexander schreibt:

        @PeterM
        Das mit dem Lügen ist doch ganz klar. Der Angeklagte DARF lügen, ein Zeuge DARF NICHT lügen, sonst macht er sich strafbar. Daraus folgt nach der perversen Logik der Justiz, das man dem Zeugen MEHR GLAUBT, weil der ja das Damoklesschwert einer Falschaussage über sich spürt. Angeblich.
        Theorie und Praxis?! Ein Zeuge der lügt, glaubt doch mit seiner Lüge durchzukommen (sonst würde er erst gar nicht lügen.) Wenn er lügt, dann lügt er also unabhängig davon, ob er sich strafbar macht oder nicht.
        Es ist das gleiche, wie wenn man sich (z.B.) mit seinem Vermieter vor dem Zivilgericht streitet
        (Kaution bezahlt: ja oder nein, keine Quittung). Mieter sagt so, Zeuge des Vermieters sagt so (lügt). Dem Mieter kommt die Galle hoch. Was sagt er zum Richter? “Ich verlange, dass der Zeuge X vereidigt wird!” (Druckmittel, um ihn vom Lügen abzubringen). Und was macht der Zeuge: er lügt
        weiter (jetzt halt unter Eid). Und was macht der Richter? Er glaubt dem Zeugen!!!!
        (Aussage unter Eid ist glaubwürdiger als ohne Eid). So auch im Falle von CSD.

      • Beobachterin schreibt:

        Dazu eine kleine Frage: Wie kann JK im Verfahren gelogen haben, er hat doch die ganze Zeit kein Wort gesagt?

        • RitaEvaNeeser schreibt:

          Richter Seidling hat in der Urteilsfindung gemeint, J.K. hätte in seiner einzigen Aussage vor dem Haftrichter gelogen. Besonders wweil er sich an die Tampongeschichte nicht mehr richtig erinnern konnte.
          Aber die ganze Begründung war so wirr, dass nicht einmal Maschera es fertigbrachte mitzuschreiben.

          • Alexander schreibt:

            Nein, JK hat nicht in der Gerichtsverhandlung gelogen. Es hieße, er habe beim Haftrichter gelogen. Aber was genau? Unklar! Wahrscheinlich von der Art: ich bin im Mörfelden um 3.15 Uhr angekommen, und die Überprüfung ergab: er kam erst um 3.18 Uhr.

  5. RitaEvaNeeser schreibt:

    Schönen Sonntag,
    Bitte wundern Sie sich nicht, wenn nicht alle Links zur Weltwoche freigeschaltet wurden.
    Inzwischen haben wir das 9 Mal eingestellt bekommen! Das ist , bei aller Überraschung, dass dieses Interwiev
    schon so früh frei zu lesen , doch etwas viel!

    Wer sich einen Überblick verschaffen will, was bereits freigeschaltet iSt, schaut einfach auf: Kommentare als RSS
    und schon haben wir keine Überschneidungen mehr.

    Danke

    Und nun eine Anmerkung zur Weltwoche.
    Ich finde das Interview auch ganz ausgezeichnet, das steht ausser Frage. Dass auch keine finanziellen Interessen (wie bei der Bunten für Denunzianten üblich) dahinterstanden, macht es noch interessanter.
    Aber…
    Viele in der Schweiz und auch in Deutschland haben doch CHF6,50/Euro4,40 für das Heft bezahlt, deswegen hätte ich es nun ja, vielleicht fairer ? gefunden, wenn man damit nicht so rasch online gegangen wäre.

    • jippie schreibt:

      Ich denke, das Interesse in Deutschland war einfach zu groß, das komplette Interview zu lesen.
      Man darf auch nicht vergessen, dass in der deutschen Presse wieder nur Bruchstücke veröffentlicht wurden, die das Interview total verzerrt wieder gegeben haben.

    • Reinhard schreibt:

      Ich bereue den Kauf keineswegs, denn ich fand auch alle anderen Artikel dort sensationell gut, ich werde dazu noch hier etwas schreiben. Ich verstehe nur das Geschäftsmodell der Weltwoche nicht. Von 68 Seiten sind gerademal 8 Seiten Werbung. Wovon leben die denn? Laut wikipedia haben die eine Auflage von rund 82.000 Exemplaren, davon kann man ja die ganzen namhaften Autoren, die wohl häufig nur als Gastautoren schreiben, nicht bezahlen. Die Ausrichtung der Weltwoche ist allerdings klar in die konservative, wirtschaftsliberale Richtung, das muss man mögen, sonst ist man schwer verstört über einige mehr als deutliche Texte. So ein “political incorrect” Blatt gibt es in der ganzen BRD nicht, die ZEIT würde die Hälfte ihrer Abonnenten verlieren.

      • Chris schreibt:

        Ich verstehe vor allem eines nicht:
        Warum bieten weder die ZEIT noch die Weltwoche Einzelartikel oder auch die ganze Zeitung gebührenpflichtig zum Download an?
        Für die Abonnenten sind die Artikel doch sowieso digitalisiert und es ließe sich eine Menge zusätzlich verdienen. Gerade hier hätten sicher jede Menge Leser gerne den Artikel gekauft.

        Stiftung Warentest macht es doch vor. Die bieten ihre Tests einzeln an. Ich muss nicht ewig recherchieren, um an nicht mehr ganz aktuelle Hefte zu kommen, sondern lade mir den Test einfach runter.

        • Reinhard schreibt:

          Das ist ein ganz heißes Eisen. Das Internet hat ja mal begonnen als Netz der US Army über Telefon, um unabhängig von der ggf. ausfallenden Stromversorgung zu sein. Als wider Erwarten kein Krieg ausbrach, hat man das rumliegende Netz für Universitäten und den Austausch der Wissenschaftler frei gegeben. Die sollten es umsonst nutzen können. Wie es weiter ging, wissen wir ja alle. Geplant war das aber nicht. In unseren Köpfen hat sich dadurch festgesetzt, dass es alles umsonst gibt. Der Satz: “was nichts kostet, taugt auch nichts” hat sich nicht so richtig durchgesetzt, stimmt für diesen Blog ja auch nicht!!!

          Das Hamburger Abendblatt (Axel Springer) hat wohl als erste Zeitung genau das eingeführt, was Sie vorschlagen. Abonnenten können alles lesen, Nichtabonnenten können nur überregionale Artikel lesen (weil es die auch woanders umsonst gibt, meist wortgleich, weil eine Agenturmeldung), die regionalen Artikel nur gegen Gebühr. Rita hat darunter ja schon einmal gelitten, als aus Bad Oldesloe (Einzugsgebiet von Hamburg, daher regional) der “Kachelmann”Fliesenleger beschrieben wurde.

          Als das Abendblatt die Gebühr einführte, ist eine Welle an Hohn und Spott über die hinweggespült. Ich weiß gar nicht, wie die Nutzungshäufigkeit ist, denn die meisten Hamburger sind Abonnenten dieser Zeitung und andere interessieren sich nicht für Regionalmeldungen aus Hamburg. Aber es war ein interessanter Versuch. Wenn dieser erfolgreich abgeschlossen wird (mal sehen), könnte es ein Modell werden.

          Dagegen sind die Artikel von Stiftung Warentest richtig teuer. Merkwürdigerweise erwartet von denen
          auch niemand, dass sie was umsonst anbieten, wohl weil sie staatlich getragen werden.

          Die Weltwoche würde ich aber auch komplett online abonnieren, obwohl ich sie bei mir am Bahnhof auch bekomme, wie ich festgestellt habe.

          • BlackHole schreibt:

            @Reinhard
            Bitte glauben Sie mir, ich korrigiere Sie nur ungern… ABER…

            Das Internet ging aus dem im Jahr 1969 entstandenen ARPANET hervor, einem Projekt der Advanced Research Project Agency (ARPA) des US-Verteidigungsministeriums. Es wurde zur Vernetzung von Universitäten und Forschungseinrichtungen benutzt. Ziel des Projekts war zunächst, die knappen Rechenkapazitäten sinnvoll zu nutzen, erst in den USA, später weltweit. Die anfängliche Verbreitung des Internets ist eng mit der Entwicklung des Betriebssystems Unix verbunden. Nachdem das Arpanet im Jahr 1982 TCP/IP adaptierte, begann sich auch der Name Internet durchzusetzen. Nach einer weit verbreiteten Legende bestand das ursprüngliche Ziel des Projektes vor dem Hintergrund des Kalten Krieges in der Schaffung eines verteilten Kommunikationssystems, um im Falle eines Atomkrieges eine störungsfreie Kommunikation zu ermöglichen. In Wirklichkeit wurden vorwiegend zivile Projekte gefördert, auch wenn die ersten Knoten von der ARPA finanziert wurden.

            Ansonsten stimme ich Ihnen aber zu, möchte aber noch anmerken, dass bislang alle Bezahlmodelle der Print-Medien im Internet ein Flop gewesen sind und sich früher oder später in Luft aufgelöst haben. Das “Hamburger-Abendblatt” hat mit Einführung der Bezahlschranke Leserverluste hinnehmen müssen, dies aber vorab auch einkalkuliert. Wie stark der Leserschwund gewesen ist und/oder ob dieser immer noch anhält etc. darüber schweigt man sich aus…

            BlackHole

          • Chris schreibt:

            Mein Bahnhof hat sie nicht mehr und konnte sie auch nicht als Einzelexemplar nachbestellen.

            Ich weiß nicht, ob die Weltwoche ihre Artikel immer online stellt oder ob das JK-Interview nur wegen der großen Nachfrage frei zugänglich ist.
            Sie schreiben aber, dass sie hochqualifizierte Artikel namhafter Autoren druckt.
            Das könnte doch tatsächlich ein Markt sein, vor allem für ausländische Zeitungen, die ich eben nicht ohne weiteres in D kaufen kann.
            Bei aller Begeisterung für das wirklich gute Interview mit JK, 100 km möchte ich dann doch nicht zum nächsten Flughafen etc. fahren, um interationale Presseartikel zu kaufen.

    • Reinhard schreibt:

      Nun habe ich auch die „Weltwoche“ gekauft und komplett gelesen. Und ich muss sagen: Das ist ganz, ganz großes Kino!

      Der Chefredakteur Roger Köppel ist ja auch in der BRD bekannt, als Redakteur bei der WELT, aber vor allem als der erste im TV, der sich ganz cool auf die Seite von Herrn Sarrazin stellte und zu einer sachlichen Diskussion aufrief. Die Schweizer sehen offenbar vieles emotionsloser und praktischer, vor allem aber viel lockerer. Jeder Artikel ist mit einer Leichtigkeit geschrieben, die wir Deutschen einfach nicht hinbekommen. Zum Stil von Herrn Köppel hier noch ein kleiner Auszug aus seinem Editorial in der Kachelmann-Ausgabe. Es geht um die Frage des gleichen Lohnes für Männer und Frauen und ob das gesetzlich angeordnet und dann auch überwacht werden sollte. Er schreibt: „Der Markt diskriminiert nicht nach Geschlecht, Haarfarbe, Herkunft oder Konfession. Er diskriminiert nach Leistung. Wer es gut macht, verdient mehr, wer es schlecht macht, verdient weniger. Wer das Gefühl hat, er werde schlecht bezahlt, soll sich einen neuen Arbeitgeber suchen. Keine Frau, die in der Schweiz arbeitet, ist gezwungen worden, ihren Arbeitsvertrag zu unterschreiben. Wenn sie einen tieferen Lohn akzeptiert hat als der Mann, der für die gleiche Arbeit mehr kassiert, braucht keine Lohnpolizei, sondern eine bessere Verhandlungstechnik.“

      Um es klar zu sagen: Ich finde das sehr, sehr hart, was er sagt. Aber ich ziehe meinen Hut davor, DASS er es sagt und dass er es in der Schweiz offenbar sagen darf, ohne direkt verteufelt zu werden. Nicht auszudenken, eine deutsche Zeitung hätte einen solchen Gedanken geäußert. Und dann wagt es dieser Roger Köppel auch noch, den niederländischen „Populisten“ Geert Wilders positiv porträtieren zu lassen – damit wäre er bei uns vogelfrei.

      Dieser Roger Köppel hat nun also JK interviewt. Ich gebe zu, dass ich mich oft gefragt habe, warum ich so sicher war, dass JK nicht vergewaltigt hat und CSD eine rachsüchtige Lügnerin ist. Ich habe daher probeweise immer wieder nach Argumenten gegen JK gesucht und manchmal war ich nicht mehr so sicher. Nachdem ich das Interview gelesen habe, sind nun auch die letzten Zweifel verflogen. Ich finde das, was JK sagt, absolut glaubhaft und sehr gut formuliert. Auch wie er den Wechsel von Birkenstock zu Schwenn erklärt und begründet, ist absolut vernünftig, sachlich und nachvollziehbar. Soweit ich aus eigenen Erfahrungen auch Angaben von ihm prüfen kann, sind sie allesamt absolut richtig, auch was er über den Knast sagt. Als Untersuchungshäftling muss er übrigens nicht arbeiten, er tat es aber dennoch, und dann auch noch als Reinigungskraft, das spricht für ihn.

      Wenn man den ganzen Text liest, merkt man erst, wie unglücklich es ist, nur Ausschnitte zu lesen. Dabei kommt vieles einfach falsch rüber. Kleines Beispiel: Wer in U-Haft kommt, verbringt die erste Nacht immer in einer sog. Übergangs- oder Durchgangszelle, bis er dann in „seine“ Zelle kommt, für deren Sauberkeit er selbst verantwortlich ist. Diese Übergangszelle beschrieb er als versifft und voller Kakerlaken. Das ist absolut zutreffend und ist in jedem deutschen Knast so. Für jemanden, der noch nie im Knast war und nun eine solche Zelle als erstes sieht, ist dass ein absoluter Schock. Das und nur das hat er moniert, völlig zu recht. Das ist eben einfach menschenunwürdig. Wer sich darüber aufregt, ist einfach unehrlich oder hat schlicht keine Ahnung.

      Kleine Einwendungen habe ich gegen seine Darstellung der Staatsanwaltschaft. Hier bezieht er sich auf das, was immer so gerne gesagt wird: Sie müsse neutral bleiben, die Staatsanwälte seien „Richter vor dem Richter“. Man vertraue auf einer „gewissen Objektivität“. Deswegen habe die Öffentlichkeit den Lügen der StA, z.B. dass am Tomatenmesser Blutspuren gefunden worden seien, geglaubt. Das bezweifel ich doch ein wenig. Man kennt die StA doch eigentlich nur als Ankläger, vor allem deswegen, weil die meisten Täter unzweifelhaft feststehen, denn sie wurden auf frischer Tat ertappt. Vor Gericht muss nur noch der Anteil der persönlichen Schuld und die gerechte Strafe ermittelt werden. Da muss ein StA nicht besonders objektiv sein. Er ermittelt den Fall aus und fordert vor Gericht ein Strafmass, der Anwalt bittet um weniger und das Gericht entscheidet irgendwo in der Mitte davon. Das ist das übliche Pingpong-Spiel, da macht sich niemand darüber Gedanken, ob der Staatsanwalt nicht auch etwas weniger Strafe hätte fordern können und der Anwalt sagt: kann auch etwas mehr sein. Ansonsten kritisiert er aber die Staatsanwälte in seinem Verfahren völlig zu recht, besonders die Tatsache, dass Oltrogge immer meinte, JK habe seine Unschuld nicht bewiesen und Gutachter X hätte nicht die Schuld von CSD nachgewiesen. Das muss er auch nicht.

      Der Spruch von der objektivsten Behörde der Welt (den JK selbst aber nicht sagt) wird in diesem Zusammenhang auch immer falsch zitiert. Richtig hieß der Satz:

      „[...] die Parteistellung der Staatsanwaltschaft ist durch unsere Prozeßordnung besonders verdunkelt worden. Durch die Aufstellung des Legalitätsprinzips, durch die dem Staatsanwalt auferlegte Verpflichtung in gleicher Weise Entlastungs- wie Belastungsmomente zu prüfen, könnte ein bloßer Civiljurist [...] zu der Annahme verleitet werden, als wäre die Staatsanwaltschaft nicht Partei, sondern die objektivste Behörde der Welt.“ und stammt von dem großen (@Rita: in Wien geborenen) Völkerrechtler Franz von Liszt, den er vor über 100 Jahren (!) geschrieben hat. Er sagt damit GENAU DAS GEGENTEIL von dem, was heute dort hinein interpretiert wird.

      In unserem Fall hätte es aber genügt, wenn die StA wenigstens die entlastenden Momente geprüft hätte, anstatt falsche Beschuldigungen zu verbreiten. Also ein wenig Ehrlichkeit und nicht soviele Lügengeschichten auch von dieser Seite.

      Oder dachte man dort: „Der Ehrliche ist der Dumme“? Mit diesem Buch hat Ulrich Wickert (ARD Tagesthemen) schon viel Geld verdient. Auch Wissenschaftler kommen zu dieser Erkenntnis. So schreibt der US-Psychologe Charles Ford: „Unsere Gefängnisse sind voll von schlechten Lügnern.“ Wer besser lügt, macht Karriere. „Geschäftsführer, Manager, Politiker oder Topathleten scheinen physiologisch besser auf das Lügen vorbereitet zu sein“, stellte die junge Forscherin Dana Carvey von der Columbia-Universität fest.

      Gelogen wird vor allem in der Liebe: Bis zur Hälfte aller Männer und etwa 40 Prozent der Frauen gehen Studien zufolge fremd, doch kaum ein Partner kommt dahinter. „Oft wollen wir die Wahrheit gar nicht wissen“, erklärt US-Psychologe Paul Ekman.

      Also alles im grünen Bereich bei CSD und JK? Wenn beide lügen, dann macht JK das besser, wie das bisherige Zwischenergebnis zeigt. Wir alle lügen – der eine mehr, der andere weniger. Worüber regt sich eigentlich unsere Moralpresse ausgerechnet bei diesen beiden Menschen so auf? 50 Prozent der Männer (auch prominente Männer) gehen fremd – die anderen sind zu jung, zu alt, zu krank oder nicht gebunden. Bei den Frauen sind es etwas weniger, weil einige von ihnen in diesem Bereich beruflich tätig sind und damit nicht „fremdgehen“. Tut mir leid, liebe mitlesenden Frauen, aber so ist es nun mal: auf jeden fremdgehenden Mann muss auch eine fremdgehende Frau kommen, sonst nennt man das Selbstb… , na lassen wir das. Laut einer Umfrage geben 30,6 % der Männer und 21,1 % der Frauen zu, manchmal zu lügen (der Rest lügt immer, z.B. bei dieser Umfrage).

      WOHER ICH DAS ALLES WEIß ? Es steht in der BUNTEN. In welcher Bunten genau? Na in unserer Bunten, Heft 25, Seite 69-72, genau 4 Seiten vor dem Interview mit unserer CSD. Sozusagen als Ausgleich. Vorne die wissenschaftliche Realität, gleich dahinter das große Heulen über diese doch so einfachen und normalen Dinge des zwischenmenschlichen Lebens.

      Was nicht in der Bunten steht, aber der Soziologe Dirk Helbing an der ETH Zürich herausgefunden hat: „Schwarze Schafe nützen dem Siegeszug der Moral“. Die Moralisten setzen sich durch und gewinnen die Überhand, wenn die Lügner zu häufig auftreten. Aber er warnt: «Eine zu normierte Gesellschaft funktioniert nicht gut, sie muss pluralistisch sein», ist er überzeugt, «wenn alle gleich handeln, kann sich das System nicht schnell genug an veränderte Rahmenbedingungen anpassen.» Es wäre also furchtbar, wenn sich alle Menschen gleichermaßen moralisch verhalten würden. Außerdem hätte dann mAlice nichts mehr zu meckern. Ich sehe nämlich immer noch nicht, was sie von Männern verlangt: Immer ehrlich sein, gleich die erste Frau heiraten (denn sonst wäre die ja von ihm betrogen worden), diese allein anbeten, Kinder bekommen, nicht fremdgehen, sondern abends pünktlich auf dem Sofa sitzen? Und was machen die Frauen? Auf den Prinzen warten, keine anderen vorher anschauen, Kinder erziehen, Haushalt machen? Das war das Ziel des Feminismus? Oder selbständig werden, sich die Männer genau ansehen, mehrere testen, bis sich der Passende findet, und dann selbst über sein Leben entscheiden?

      Wie dem auch sei, mir geht es hier um etwas ganz Anderes: Beide lügen, alle Menschen lügen. Aber die Lügen unterscheiden sich: JK lügt, um seine jeweilige Partnerin nicht zu kränken, denn er weiß, dass sie eigentlich gar nicht wissen will, was er wirklich denkt und tut. CSD lügt, um ihn hinter Gitter zu bringen. Sie belügt dabei nicht ihn, sondern die Justiz, also Repräsentanten des Staates, eine der 3 Gewalten. Und das ist ein Straftatbestand. Die Frauen charmant hinter die Fichte führen, ist erlaubt – und über Moral sollten wir lieber nicht schwadronieren, denn wir alle sitzen im Glashaus. Aber jemanden bewusst durch eine Lüge schädigen zu wollen und dabei über die Leichen der gesamten Gerichtsbarkeit zu gehen, das ist ein Verbrechen. Wenn JK und seine Anwälte das gnadenlos verfolgen (obwohl es eigentlich die Justiz selbst machen müsste), dann ist das nicht nur rechtens, sondern im Sinne unserer Gesellschaft sogar nötig. Mit Moral hat das alles nichts zu tun. Eher mit Prävention vor Straftaten. Daher finde ich den Weg, den JK jetzt gehen will, durchaus richtig und unterstützenswert.

      • Claudia schreibt:

        Lieber Reinhard,

        es war mal wieder ein Genuß, Ihren Beitrag zu lesen! You made my day ;-) )

        Claudia

        • RitaEvaNeeser schreibt:

          Sehe ich auch so!
          Auch die Laudatio auf Roger Köppel kann ich unterschreiben, natürlich bin ich nicht mit ihm immer einer Meinung, warum sollte ich auch. ich habe meine eigenen Ansichten. Aber ich finde Herrn Köppel einfach gut, weil er seine Meinung sagt und sich nicht einschüchtern lässt.

          Im Jahr 2010 erhielt Köppel den Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik. 2006 wurde er Journalist des Jahres in der Schweiz!

      • Pebbles schreibt:

        super Beitrag, dankeschön :-)

      • PeterM schreibt:

        @Reinhard,
        auch wenn die Praxis (oft? manchmal? meistens?) eine andere ist, muß sich die Staatsanwaltschaft an ihrem gesetzlichen Auftrag messen lassen. Woran den sonst in einem Rechtsstaat?
        Ich persönlich weiß noch genau, wie die Aussage von Großmann über die DNA am Messer bei mir einschlug und ich mich fragte:

        “Sollte ich mich so getäuscht haben!”

        Das hatte ich an diesem Punkt aber nicht, wie sich allmählich herausstellte, sondern Grossmann hatte hier tief in die Kiste “Tarnen und Täuschen” gegriffen, aus durchsichtigen Gründen.

        Tut mir leid, @Reinhard, das ist für mich Rechtsbeugung, auf diese Weise zur Eröffnung einer Hauptverhandlung zu kommen. …und vorverurteilende „üble Nachrede“ (oder wie das auf „Juristendeutsch“ heißen mag.)

        Eigentlich eine Sache für die Staatsanwaltschaft!

        • MaxMäuerle65 schreibt:

          @Reinhard

          Gut, dass Sie das mal erläutern und hier am Blog anbringen

          1. Alle Menschen lügen
          2. Das Fremdgehen, und das es bei den Geschlechtern keinen großen Unterschied gibt

          Was den Punkt Staatsanwalt angeht, sehe ich das so wie PeterM.
          Wo kommen wir hin, wenn das, was Mannheim hier vorgeführt hat ,Schule macht, ich meine da 43 Verhandlungstage und wie PeterM sagt, diese vielen Lügen, die von der STA verbreitet wurden (Blut und DNA von JK am Messer, oder die Toini L-Geschichte, hier hatte laut Focus der Staatsanwalt die Geschichte an die Presse weitergegeben und diese Geschichte ist unwahr. Die Zeugin hat später anders ausgesagt. Beispiele gibt es genug.
          Für mich ist es Rechtsbeugung und ein Fall für den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.
          Und ich packe da alle in einen Sack(Richter und Staatsanwälte). Würde man draufhauen (auf den Sack), träfe man keinen Unschuldigen!

        • Reinhard schreibt:

          Zur StA: Ich habe mich nicht klar genug ausgedrückt: Ich wollte darauf hinweisen, dass die reine Lehre einer absolut objektiven StA zu weit geht. In der Praxis übernimmt sie die Rolle des bad guy, der Anwalt die des good guy. Damit habe ich aber keineswegs die Rechtsbeugung der StA decken wollen. In dieser Beziehung gebe ich meinen Vorrednern voll und ganz recht. Beispiel: Das berühmte halb volle Glas. Die StA kann sagen: Das Glas ist halbleer, der Anwalt kann sagen, das Glas ist halb voll. Beide haben ein und dieselbe Sache unterschiedlich interpretiert, der Richter kann nun entscheiden. Die StA Mannheim hätte es scheppernd an die Wand geworfen und dem Angeklagten dafür die Schuld gegeben. Das geht in der Tat zu weit.

      • Alexander schreibt:

        “auf jeden fremdgehenden Mann muss auch eine fremdgehende Frau kommen, sonst nennt man das Selbstb…”
        Naja, es gibt da schon noch ein paar andere Möglichkeiten:
        1) die Frau ist Single (verheirateter Geschäftsmann und junge Geliebte)
        2) sie lebt in einer Dreier-Beziehung
        3) sie lebt in einer offenen Beziehung (Polyamorie)
        4) er geht zu einer Nu… (das zählt auch als Fremdgehen)

        • Reinhard schreibt:

          Stimmt, aber das gleicht sich statistisch bei Männern und Frauen aus. Die Nu… hatte ich ja in der Differenz zwischen 50 % Männer und 40 % Frauen vermutet.

          • Alexander schreibt:

            Mark Twain: Glaube nie einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.
            Churchill: Es gibt 3 Arten von Lügen: Lügen, gemeine Lügen und Statistiken.
            Tucholsky: Der Monat Januar ist ein schlechter Monat, um ein Statistik heranzuziehen, die anderen
            Monate sind: Februar, März, April,….
            Alexander: Statistik dient vor allem dazu, die überlaufenden Studiengänge der
            Wirtschaftswissenschaften im ersten Semester auszudünnen

            Sagt der Rockefeller zu seinem Chauffeur: Im Durchschnitt sind wir beide Milliardär.

          • MaxMäuerle65 schreibt:

            Alexander

            Sehr witzig und zutreffend!

            “Statistik dient vor allem dazu, die überlaufenden Studiengänge der Wirtschaftswissenschaften im ersten Semester auszudünnen!”

          • Reinhard schreibt:

            Aber meine Zahlen stammen doch aus der BUNTEn. Da müssen sie doch richtig sein???

    • Lotta schreibt:

      @Rita-Eva
      Allein der Umstand das JK trotz massiver Kosten seine Intverviews kostenlos gegeben hat, obwohl ihm zweifellos diverse lukrative Angebote gemacht worden sein dürften wie ich mir vorstellen könnte, sagt mehr als 1000 Worte, wenn man dem gegenüber die aller Wahrscheinlichkeit hohe Summe bedenkt die die Anzeigenerstatterin kassiert haben dürfte. Und das obwohl sie ihre “armen Eltern” aus der medialen Schußlinie raushalten wollte!
      Ob ihr das angesichts des Bunte Titels mit unverpixelter Visage gelingen dürfte ist mehr als zweifelhaft.
      Dann können ihr die armen Menschlein ja nicht so wichtig sein, sonst hätte sie sich nicht in die Öffentlichkeit begeben. Nach dem Auftritt kann sie sich nämlich nicht mehr auf den Schutz einer Privatperson berufen. Sie ist selber in die Öffentlichkeit gegangen u. die Geister die sie rief kommen nun auch wieder, wenn der Glamfaktor an der kruden Story erloschen ist.
      Was Geld aus Menschen macht kann man hier mal wieder sehen.
      Sie sollte nur aufpassen, daß sie ihr mühsam bei Bunte verdientes Honorar nicht bei den Gerichtskosten u. Anwaltskosten einer Revision, oder wenn JK sie verklagen sollte, wieder verliert, sonst wäre alles umsonst gewesen.

      • Goji schreibt:

        @ Lotta

        Zitat : Sie sollte nur aufpassen, daß sie ihr mühsam bei Bunte verdientes Honorar nicht bei den Gerichtskosten u. Anwaltskosten einer Revision, oder wenn JK sie verklagen sollte, wieder verliert, sonst wäre alles umsonst gewesen.

        Ich hoffe wirklich im Stillen, dass ihr zumindest kein einziger Silberling von diesem Judaslohn übrig bleiben wird, wenn sie ansonsten nicht strafrechtlich belangt werden kann !

        • Lotta schreibt:

          @Goji
          Ich habe das selbstverständlich ironisch gemeint mit dem “umsonst gewesen”.

    • Goji schreibt:

      Nun war es auch mir möglich, das komplette JK-Interviev zu lesen und ich bin platt, im wahrsten Sinne des Wortes.

      Man mag denken wie man will, ich glaube diesem Mann jedes einzelne Wort das er von sich gegeben hat, jetzt erst recht.

      Bewundernswert, in welcher Art und Weise er sich über CSD, die Exen und auch Aschwa geäußert hat. Dass es einen Grund für den Awaltswechsel gegeben haben musste, war mir klar, nach seiner Ausführungen nun noch viel mehr. Ich würde am liebsten auf jede Aussage eingehen, aber es konnte ja jeder selbst lesen.

      Ein absolut, durch und durch faires, nachvollziehbares, menschliches, grundehrliches und niveauvolles Gespräch. Wie müssen ihm die Haare zu Berge gestanden haben, als er kürzlich einen Blick in die BUNTE , auf dieses Nonsens-Gestammel warf.

      Nie war ich mir so sicher wie heute, dass er diese Tat niemals begangen hat und werde jederzeit vollumfänglich zu jedem Wort stehen, das ich hier in diesen Blog geschrieben habe.

      Ich bewundere seine Statementst betr. CSD. Meine Wut auf diese lügenden Langnase sieht ganz anders aus, obwohl mir klar ist, dass die StA Schuld daran ist, dass es überhaupt so weit eskalieren konnte.

      Was mich aber noch am meisten freut ist die Erkenntniss, die er aus all dem für sich gezogen hat :

      Ich kam zum Schluss, dass es vielleicht einen Sinn hat, dass ausgerechnet ich Opfer einer Falschanzeige wurde. Ich habe eine gewisse Bekanntheit. Über meinen Fall wird geredet. Ich möchte mich jetzt dafür einsetzen, dass so etwas nicht mehr so oft passieren kann.

      • Reinhard schreibt:

        @Goji, Sie nehmen mir die Worte aus dem Mund. Ich muss allerdings gestehen, dass ich seine Aussage über CSD ein wenig den Anwälten zuschreibe. Die haben ihm sicher geraten, dass sich diese Großherzigkeit gut macht in der Öffentlichkeit. Er kann ja schlecht sagen: “Ich würde sie am liebsten umbringen”, obwohl wir das doch alle denken und wohl auch sagen würden. Es ist doch einfach unmenschlich von ihm, sie nicht zu hassen. Es ist ja nicht nur der Vorwurf als solcher, der ihn ärgern muss, sondern die ganze Art incl. Heulen und Zähneklappern äh Zittern. Obwohl: auch in der ZEIT hat er ja einen Teil der Schuld bei sich selbst gesucht. Wenn ich ihm also unrecht tue, bitte ich um Nachsicht.

  6. fabi schreibt:

    .. und ich finde jeder hat das recht das selber zu entscheiden .. muß doch jeder selber wissen ob er leben oder sterben will .. aber diese frau benutzt auch dieses nur als mittel zum zweck .. und genau das ist unterste schublade … für mich unglaublich dumm sowas … es gibt menschen ohne arme und beine oder sonstwas schlimmes und genau die beweisen uns wie wertvoll das leben ist .. und die hätten allemal einen grund, denken aber gar nicht dran … sondern die stehen zu sich selbst und sind ehrlich mit sich und anderen .. und genau sowas muß man bewundern und anerkennen …

  7. jippie schreibt:

    Weltwoche-Interview jetzt online:

    http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2011-24/laecherlicher-wahnsinn-die-weltwoche-ausgabe-242011.html

    Bei Kachelmann-Twitter geklaut. ;-) .

  8. Chris schreibt:

    Weltwoche-Interview online!
    Offenbar haben die vielen Nachfragen gefruchtet. Das Heft ist in D praktisch nicht zu beziehen. Mir ist es jedenfalls, trotz vieler Telefonate, nicht gelungen

    http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2011-24/laecherlicher-wahnsinn-die-weltwoche-ausgabe-242011.html

  9. JH schreibt:

    Abrechnung
    Wegen Kachelmann: “Zeit” fordert Strafe für “Bild”:

    [...]Am vergangenen Mittwoch prahlte die “Bild”-Zeitung auf ihrer Website erneut damit, “Die ganze Abrechnung in ‘Bild’” zum Fall Kachelmann zu präsentieren. Entsprechend verärgert zeigt man sich nun bei der “Zeit”. “Das ist ein dreister Verstoß gegen die Unterlassungserklärung von Bild Digital, und wir fordern dieses Mal auch eine Vertragsstrafe”, sagte eine “Zeit”-Sprecherin gegenüber dem Nachrichtenmagazin “Spiegel”.

    http://www.dwdl.de/nachrichten/31709/wegen_kachelmann_zeit_fordert_strafe_fr_bild/

  10. Frank schreibt:

    Der Sprachprofiler Raimund Drommel entschlüsselt Textbotschaften

    stand hier alles schon im Blog. :-)

    Bei der Tatbeschreibung verwendete die Klägerin eine etwas gestelzte, blumige Sprache, die nicht so recht zu ihrem Normalstil passen wollte. Das nährte den Verdacht, sie könnte sprachlich aus der TV-Serie «Verbotene Liebe» geschöpft haben, in der zudem eine gefakte Vergewaltigung dargestellt wurde.

    http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/taeterinnen_schreiben_haerter_1.10970247.html

    • oeco schreibt:

      In oben verlinktem Artikel:
      Der Experte für Krisenmanagement Peter Höbel, sagte:
      “Für den Wettermann, aus Gründen der “Waffengleichheit” aber auch für Claudia D., sei jetzt die Chance und Zeit, Sympathiepunkte zu sammeln, sagt Höbel. “Kachelmann sollte nur den Bogen nicht überspannen und die Kurve bekommen, weg vom Holzen und von der Verbitterung, hin zur Sympathieoffensive.” Dann sei auch die Rückkehr ins Fernsehen denkbar.”

      JK scheint das längst zu beherzigen, denn seine zwar sehr verständlichen, aber etwas unklugen Twitter-Schüsse, verkneift er sich nun. Ich finde, er macht das mit den medialen Auftritten super und er wird es schaffen, wieder auf den Bildschirm zurück zu kehren.
      An seiner Stelle würde ich die ARD aber meiden. Was gestern Abend der ARD-Prozessbeobachter bei Frank Elstner von sich gegeben hat, läßt tief blicken.

    • oeco schreibt:

      In oben verlinktem “Welt”-Artikel:
      “Claudia D. hält mit einer subtileren Strategie dagegen. Sie präsentiert sich zwar weiter als leidendes, geschundenes Opfer einer Gewalttat und als Frau, die wiederholt kurz vor dem Selbstmord stand. Sie nutzt ungeniert die letzte Chance, bevor das Urteil rechtskräftig erklärt wird, um Kachelmann einen asozialen Vergewaltiger zu nennen. Ist der Freispruch erst einmal bestätigt, wird sie das nicht mehr ungestraft sagen können. Von größerer Bedeutung aber sind womöglich die Fotos in dem zwölf Seiten langen Beitrag. Sie stehen zum Text in einem seltsamen Widerspruch.”

  11. Ottilie46 schreibt:

    Wie etliche Zeitungen fast gleichlautend erklären, ist angeblich eine Schlammschlacht zwischen Claudia Dinkel und Jörg Kachelmann entbrannt.

    Ich sehe das zwar ganz und gar nicht so, denn die Motive der beiden für ihre jeweiligen Interviews können ja wohl unterschiedlicher nicht sein.

    Allerdings nehme ich mit viel Interesse zur Kenntnis, dass Frl. Dinkel sich nicht nur selbst demontiert, sondern sich dabei auch gleich noch selbst der Lüge überführt.

    Schon ihre Anklageschrift in BUNTE „Was muss ich noch ertragen“ war offenbar sogar deren Redakteuren zu viel, so dass diese nur einen Auszug veröffentlichten und sich von diesem auch noch ausdrücklich distanzierten.

    Aber Frl. Dinkels auffallend eifrige und von niemandem erbetene Erklärung zu der von RA Höcker bei „Hart aber Fair“ erwähnten Tatsache, dass sie offenbar schon ein Jahr vor der “Vergewaltigung” im Internet zu diesem Thema recherchiert und im Februar 2009 nach der Adresse

    12850 Mulholland Dr
    Beverly Hills, CA 90210

    gegoogelt hat, wo 1977 eine Vergewaltigung erfolgte, darf man wohl als einen gekonnten Schuss ins Knie bezeichnen.

    Zitat:
    „Tatsache ist, dass ich ein großer Fan von Jack Nicholson bin. Kachelmann weiß das. Wir haben uns damals den Nicholson-Film ‚Shining’ auf DVD angeschaut. JK und ich machten Witze darüber, dass wir irgendwann mal gemeinsam nach Los Angeles fliegen und bei Jack Nicholson klingeln wollten. Nur deshalb sah ich mir damals sein Haus bei Google Streetview an.
    „Er (gemeint ist RA Höcker) verschwieg also ganz bewußt den wahren Grund meiner Google-Recherche. Warum?!“

    Eine Beantwortung dieser “Frage” dürfte sich erübrigen.

    Wenn ich jedenfalls daran denke, wie eine Woche Oklahoma-Urlaub endete, dann kann ich mir bei diesem „Paar“ weder weitere Urlaubsträume im Allgemeinen noch solche „Jack-Nicholson-Besuch-Träume“ im Besonderen und schon gar nicht die Realisierung derselben vorstellen.

    Und dann gibt es, vorsichtig gesprochen, noch so ein paar kleine Ungereimtheiten.

    Jack Nicholson hat nämlich jede Menge Häuser in allen möglichen Gegenden in den USA, und die sind auch ganz leicht im Internet zu finden.

    Aber all diese anderen Adressen von Jack Nicholson erwähnt Frl. Dinkel komischerweise nicht, und ich gehe demzufolge davon aus, dass sie also auch nicht nach diesen gegoogelt hat.

    Ja, und es gibt noch etwas, was Frl. Dinkel offenbar im Eifer des Gefechts völlig übersehen hat.

    Die o. g. Adresse gibt es zwar noch immer. Und in diesem Haus hat Roman Polanski tatsächlich 1977 eine 13-jähriges Mädchen unter Drogen gesetzt und vergewaltigt.

    Aber dieses Haus ist zuletzt 1993 verkauft worden, und da frage ich mich schon, wieso Frl. Dinkel 2009 bei ihrer Suche nach dieser Adresse, natürlich nur wegen des Jux-Besuches bei Jack Nicholson, nicht über diese nicht ganz unerhebliche Tatsache gestolpert ist.

    Und der Merkwürdigkeiten gibt es noch mehr, wie z.B. solche Zufälle:

    Nicht nur Frl. Dinkel befasste sich im Februar 2009 mit dieser Adresse.

    Am 03. 02. 2009 stand in der FAZ ein Artikel mit dem Titel “32 Jahre nach dem Mißbrauch. Polanskis Opfer steht auf seiner Seite“.

    Und am 18. Februar 2099 stand in der FR ein weiterer Artikel „Roman Polanski. Auf der Suche nach Versöhnung“

    Ich brauche wohl gar nicht erst darauf hinzuweisen, dass in beiden Artikeln über die besagte Vergewaltigung und zwar im Hause von Jack Nicholson geschrieben wurde (für Interessierte natürlich ein exzellenter Tip).

    Ob allerdings die Autoren dieser beiden Artikel die Absicht hatten, bei einer USA-Reise mal eben so aus Jux an der Haustür von Jack Nicholson zu klingeln, ließ sich leider nicht feststellen.

    • Chris schreibt:

      Meine Herrn, Ottilie,
      wenn Sie so weiter machen, entsteht hier eine perfekte Sammlung belastender Indizien, vielleicht zum Nutzen von JK und RA Schwenn. :smile:

    • RitaEvaNeeser schreibt:

      Oh, ich habe gerade die Reklame auf 3+ für Schweizer Käse gesehen : :lol:

      Und da wird angeboten: Gegen die Einsendung von 5 Strichcodes von Schweizer Käse-Verpackungen und 20 Franken in bar wird das neue Schweizer Käsemesser zugestellt.

      Nun, das Tomatenmesser ist ja wohl in der Asservatenkammer gelandet, was liegt nahe? Das neue Messer hat neben einer Käse- und Brotklinge einen Korkenzieher sowie einen Zahnstocher. Und einen Zahstocher, man stelle sich das vor! Was man damit alles machen kann

      Als Geschenk für die Anzeigenerstatterin sicher bestens geeignet! Man kann es auch mit auf Safaris oder zu den Pyramiden nehmen, wenn man nicht mit dem kath.Frauenverein reist, könnte es ja sein, dass es dort Männer gibt!

      • Reinhard schreibt:

        Bitte keine Waffen mit ins Flugzeug nehmen! Oder hat sie Angst vor dem sexgeilen Pilot?

        • Ottilie46 schreibt:

          @ Reinhard

          Sie vergesse völlig die monatelange Gehirnwäsche von unser aller Alice, der Frl. Dinkel ausgesetzt war.

          Deshalb gehe ich davon aus, dass selbige nur ein Flugzeug mit weiblicher Crew benutzt.

          Aber in Ägypten dürfte sie ggf. Probleme bekommen oder gibt es Pyramidenführerinnen bzw. Kameltreiberinnen?

          Eine Fallschirmspringerin, die sie huckepack nimmt, wäre wohl, zumindesten theoretisch, schon eher möglich.

          Aber praktisch, nach diesem BUNTE-Interview?

          Wer huckt sich denn so etwas freiwillig auf?

          • EddyRay schreibt:

            @Ottilie46
            “Deshalb gehe ich davon aus, dass selbige nur ein Flugzeug mit weiblicher Crew benutzt.”

            Geile Vorstellung. Alice “Schuldig” Schwarzer allein in einem unbe”mann”ten Flugzeug!

          • koelneruwe schreibt:

            “Beim Tandemsprung mit dem Fallschirm wird der Passagier von einem speziell lizenzierten Springer, ein sogenannter „Tandemmaster“, mitgenommen. Er hängt in einem Passagiergurtzeug vor dem Tandemmaster, Blickrichtung nach vorn und etwas tiefer als dieser. Die Verbindung besteht über zwei lasttragende gesicherte Haken im Schulterbereich und zwei stabilisierende Gurte an den Hüften.”
            aus Wikipedia
            Entladen sich hier die erotischen und S/M-Fantasien der CSD bei ihrem Tandemsprung?

          • MaxMäuerle65 schreibt:

            @koelneruwe

            ZuLetztem Satz:
            Möglich wär´s!

        • Goji schreibt:

          @ Rita, Ottilie und Reinhard
          Saaaagenhaft !

      • oeco schreibt:

        Mit so einem Messer könnte man auch Löcher in einen Gleitschirm schneiden und sich so mit dem Tandemsprung gleich einen weiteren, düsteren Wunsch mit erfüllen …

      • Alfred Jakob schreibt:

        @R.E.N.
        Na ja, Männer wird es dort wohl schon geben. Man(n) möge aber bedenken, dass aufgrund des freundlichen Interviews von CSD über JK, dass auch durchaus potente Männer eher geneigt sein werden, fortan DEN WEG DER ENTHALTSAMKEIT zu beschreiten!

    • Reinhard schreibt:

      @Ottilie46, das Grundstück gehört aber noch dem Trust von Nicholson, der in 1993 sogar 3 umliegende Grundstücke hinzu gekauft hat. Der Verkauf von 12850 Mulholland Drive erfolgte in 1993 für 5.000 $, war also kein wirklicher Verkauf an einen Fremden, sondern offenbar nur die Übertragung zusammen mit den neuen Grundstücken auf den Trust (ein Trust ist im weitesten Sinne mit unseren Stiftungen vergleichbar, eine Art Treuhandgesellschaft, in die man nicht reinpfänden kann, wenn man mal pleite ist). By the way, ich bin entsetzt, was man im Internet alles nachlesen kann. Da steht sicher auch, dass ich jetzt gleich ins Bett gehe.

      • Ottilie46 schreibt:

        @ Reinhard

        Ich gebe reumütig zu, dass meine Englisch-Kenntnisse, nun ja, sich durch eine gewisse Unvolkommenheit auszeichnen.

        Aber nur 5.000,00 $ für dieses Grundstück ?

        Ich habe die Summe anders gelesen, aber siehe oben.

        Was heißt das also?

        Zestimate®: $1,507,800
        Rent Zestimate:$6,496/mo
        Mortgage payment: $5,984/mo

        Aber bitte kindgerecht erklären !!!

        Vergessen Sie nicht, das Licht auszumachen und Gute Nacht!

        • Reinhard schreibt:

          Die Zahlen sind die aktuellen Schätzungen des Anwesens (ohne die neuen 3 Grundstücke): Wert geschätzt 1,507.800 $, monatliche Miete 6.496 $, Bankrate bei voller Finanzierung (bieten die Kerle immer noch an): 5.984 $ pro Monat. Das Ding würde sich also glatt rechnen, wenn man es kauft und vermietet.

          Ich beziehe mich auf den Google-Link unter dem Link mit Ihren Zahlen:

          Property History
          Date Event Price Appreciation Source
          Jun 10, 1993 Sold (Public Records)
          This sale was flagged as a possibly abnormal transaction

          . $5,000 – Public Records

          Danach ist es für einen Preis von 5.000 $ am 10.6.93 verkauft worden, aber es wird gewarnt: “Dieser Verkauf wurde als ungewöhnliche Transaktion gekennzeichnet.” Klickt man auf den erklärenden Button, erfährt man nich, dass der Preis so außergewöhnlich ist, dass es sich nicht um einen normalen Verkauf handeln kann.

          Unter diesem Link sind alle Grundstücke in der Umgebung aufgelistet, jeweils mit Eigentümer und geschätzten Werten. Nicholson kommt mehrmals vor, weil er mehrere Areale nebeneinander hat. Es steht auch das Datum der Eintragungen dabei, die sind relativ aktuell.

          http://www.city-data.com/los-angeles-county/M/Mulholland-Drive-4.html

        • MaxMäuerle65 schreibt:

          Hallo Ottilie

          Sie haben trotzdem mit der Immobilie von Nicholson Recht,auch wenn diese an eine Trust von ihm verkauft wurde. Er hat noch andere Liegenschaften. Es gibt keinen anderen Grund nach Mullholland Drive zu googlen, außer dem, sich Informationen über diese Geschichte Roman Polanski zu beschaffen
          und Ra. Höcker nannte diesen Namen Polanski explizit im Fernsehen. Vielleicht haben sie auf der Festplatte noch anderes gefunden, was der Öffentlichkeit nicht bekannt ist. RA Höcker wurde bei “Hart aber fair” auch dauernd das Wort “abgeschnitten”.

          • Ottilie46 schreibt:

            @ Max Mäuerle

            Ich stimme Ihnen völlig zu.

            Ich war auch völlig entgeistert, als ich in der Sendung “Hart, aber Fair” diese Äußerung von RA Höcker hörte, und auch mir ist aufgefallen, dass man ihm immer wieder ins Wort fiel.

            Wie ich heute schon in meiner Antwort an Analysis schrieb, ging die Nicholson-Adresse seinerzeit durch alle Medien, genauso wie Jahre vorher die Adresse von Polanskis Wohnung, in der seine Frau Sharon Tate von der Manson-Bande umgebracht wurde.

            Und als RA Höcker diese Adresse nannte, fiel mir das alles sofort wieder ein.

            Wenn Claudia Dinkel als angeblicher Nicholson-Fan und dann komischerweise erst mit fast 40 Jahren etwas über Jack Nicholson erfahren wollte, hätte sie sich in einem der vielen Bücher über ihn (z.B. Heyne-Verlag) oder einfach in Wikipedia informieren können. In letzterem ist auch ein Verweis auf Roman Polanski zu finden.

            Und wenn sie schon vom Klingeln an seiner Haustür träumt, hätte sie wohl besser nach allen seinen Wohnungen gegoogelt. Sowie ich weiß, hatte Nicholson nicht nur in den USA, sondern auch in Europa etliche Wohnungen.

            Aber diese dämliche Ausrede der Claudia Dinkel fällt in die gleiche Kategorie wie die symmetrischen blauen Flecken an der Innenseite der Oberschenkel von einem hüpfendem Kleinkind (das übrigens lt. BUNTE-Interview damals immerhin schon 3 Jahre alt war).

            Die “Dame” hat schon gewußt, warum sie sich auf Erinnerungslücken beruft, denn solche gleichermaßen saudummen Erklärungen zum Vergewaltigungsablauf hätte RA Birkenstock schon im März 2010 zerpflückt.

            Übrigens finden Sie unter den Einzelhinweisen bei Roman Polanski in Wikipedia auch viele Links zu der Vergewaltigung.

            Unter manchen Links existieren die Beiträge allerdings nicht mehr.

            Aber die von mir genannten Artikel aus FAZ und FR sind immer noch vorhanden.

      • Alexander schreibt:

        5.000 $ für ein Grundstück? Sind Scheingeschäfte in den USA denn nicht (wie bei uns) verboten?

      • Reinhard schreibt:

        @Ottilie46: Dagegen ist der Hinweis auf die FAZ und die Frankfurter Rundschau ein Volltreffer. Genau in dem Zeitraum, in dem sie ihre Blutergüsse fotografierte und nach Nicholsons Anwesen googelte, fand in den USA die Verhandlung über die Frage statt, ob das Verfahren nicht endlich auch ohne Polanskis Anwesenheit beendet werden könnte, nachdem das Opfer (das wir so nennen dürfen, denn er hatte gestanden und war verurteilt worden, nur die einige Tage später angesetzte Verkündung des Strafmaßes hat er geschwänzt und ist lieber nach Europa abgehauen) ihm verziehen hat und ebenfalls um Einstellung des Verfahrens gebeten hat.

        Die Artikel beschäftigen sich genau in diesem Zeitraum sehr ausführlich mit der Frage, wieso dennoch der Richter eine solche Macht hat, das Verfahren weiter zu führen, und Herrn Polanski nach 30 Jahren immer noch quälen kann. Das sei übertrieben, nachdem Polanski nun doch schon so lange gelitten habe. Die Leserbriefe regten sich dann vor allem darüber auf, dass man sich über den harten und machtgierigen Richter (kommt uns bekannt vor) mokiere und gleichzeitig dem Polanski zubillige, “der Zeit voraus zu sein”, so als ob inzwischen jeder beliebig Minderjährige vergewaltigen könne. Das hat in allen deutschen Zeitungen ausführlich gestanden, die sind nur nicht alle online oder nicht so schnell zu finden. Das hat CSD natürlich mit absoluter Sicherheit gelesen.

        Kern des Ganzen ist ja, dass man einen Mann mit dem Vergewaltigungsvorwurf für sein Leben fertig machen kann. Das hat sie wohl auf die Idee gebracht, dass man damit Männern richtig große Probleme machen kann. Fragt sich nur, durch was sie auf die Idee gekommen ist, die Vergewaltigung zu erfinden, wenn sie nicht wirklich stattfindet. Der erste Schritt müsste doch sein, eine Vergewaltigung durch den Mann der Wahl zu provozieren. Klappt das nicht, kann man sich das ja immer noch ausdenken. Vielleicht hatte sie das schon früher vorgehabt, er war aber nicht gekommen? Oder so nett zu ihr, dass sie wieder Hoffnung schöpfte? Ich bin da noch total unschlüssig. Eine Vergewaltigung kann man doch nur anzeigen, wenn der Täter gleich danach wegläuft. Ich kann doch nicht um Mitternacht vergewaltigt werden, dann neben ihm einschlafen, frühstücken und wenn er weg ist, zur Polizei gehen. Aber sie konnte auch nicht planen, dass er in der Nacht noch nach Frankfurt fährt, denn er wollte wohl sein Auto bei ihr lassen und von ihr zum Lufthansa Airport Shuttle nach Mannheim gebracht werden. Daher neige ich immer noch dazu, dass es spontan passiert ist als Plan B. Nachdem er die Freundin auf dem Ticket und noch ein paar mehr zugegeben hat, hat sie ihn quasi rausgeschmissen, um dieses zuvor in 2009 schon mal durchgespielte Szenario abzuspulen. Wäre er geblieben, wäre das nicht gegangen. Sie musste ja auch noch die Verletzungen und Blutergüsse präparieren, das dauert alles. Sie wusste anhand der Aufnahmen ja, wie lange es dauert, bis die überhaupt zu sehen sind und in welchem Zeitraum sich welche Farben entwickeln. Das dauert schon einige Stunden, bis überhaupt etwas zu sehen ist, und blau werden die erst nach einigen Tagen. Kühlt man die Stelle sofort, dehnen sie sich nicht stark aus. Das hat sie natürlich nicht gemacht, hätte es aber nach einer echten Vergewaltigung als erstes gemacht, damit die nicht so weh tun. Stattdessen will sie die gar nicht bemerkt haben, naja, sie lügt eben schlecht.

        Diesen Lufthansa-Shuttle ab Mannheim hatte JK vermutlich vorher gebucht (die Lufthansa bietet diesen Shuttle ja serienmäßig an, der Kleinbus fährt die Kunden direkt zum Terminal, das ist bequemer als mit dem Auto in die riesigen Parkhäuser zu fahren und von dort Hunderte von Metern bis zum Terminal zu latschen, und CSD konnte ihn in Mannheim direkt zum Shuttle am Dorint-Hotel bringen) und nun nicht genutzt. Das hat die StA sicher schnell rausgefunden. Eine solche plötzliche Abweichung vom Reiseplan war natürlich höchst verdächtig und zeigte, dass irgend etwas in der Nacht vorgefallen sein musste. CSD brauchte nur noch zu erklären, was das war, und die Sache schien für die StA klar. Dazu passte, dass er mitten in der Nacht in ein nicht reserviertes Hotel kam, angeblich eine Stunde fehlte, er am Morgen verwirrt war (oder so ähnlich) bei einem Telefonat und die sms-se mit ihr löschte (obwohl sie auf dem Handy von CSD dann noch sind, Spuren ließen sich damit also nicht vernichten, nur schlechte Erinnerungen). Da musste die StA doch denken: Flucht! Die können nur in vorgefertigten Schablonen denken. Alles, was nicht passt, wird passend gemacht oder weggelassen.

        • Alexander schreibt:

          Mir ist immer noch nicht klar, was dieser Hinweis in den Ermittlungen soll, JK fehle 1- 2 Stunden zwischen seiner Abfahrt in Schwetzingen und dem Eintreffen im Hotel in Mörfelden.
          Was soll eine solche Zeitlücke beweisen? Wieso muss JK schurstracks von CSD auf die Autobahn und nahtlos an der Rezeption einchecken? Wo steht geschrieben, dass man ein solches Verhalten an den Tag legen muss?
          JK kann doch sonst was unterwegs gemacht haben? Vielleicht hat er auf einer Raststätte (Pfungstadt?) gehalten, einen Kaffee getrunken und ausgiebig in der ZEIT geschmöckert.
          Oder er hat die letzten 11 Jahre mit CSD noch einmal Revue passieren lassen?
          Oder er war noch energiegeladen, wollte nicht ins Hotel und ging etwas frische Luft schnappen.
          Vielleicht woltte er ein Problem durchdenken, eine kreative Idee, die nichts mit CSD zu tun hatte, sondern mit seiner Firma. Wer weiß?
          Krebse machen gerne Nachtspaziergänge, sind Grübler.
          Und wenn damals gerade Vollmond war (oder zunehmende Mondphase), dann umso mehr.
          Inwiefern ist eine Zeitlücke ein Beweis oder Gegenbeweis dafür, was in der Wohnung statt gefunden hat oder nicht?

          Das Löschen der Handydaten interpretiere ich so, dass er tabula rasa gemacht hat, ein psychischer Reinigungsprozess. Wieso soll das eine Vernichtung von Beweisen sein? Welche Beweise hätten denn im Handy gefunden werden können? Auch das erschließt sich mir nicht.

          Verstört sein am nächsten Morgen? Was ist das denn für ein bescheuertes Kriterium? Natürlich haben sensible, kreative Menschen – um nicht zu sagen Genies – Stimmungsschwankungen. Die können auf alles möglich zurückzuführen sein, dafür gibt es erst recht unzählige Erklärungen.

          Wer solche Kriterien zur Lösung der Frage “Vergewaltigung ja oder nein” heranzieht, der kann sich bestimmt auch erwärmen fürs Kaffeesatzlesen, Kartenlegen, Würfeln, Glücksraddrehen, Pendeln oder die gute alte Glaskugel.

          • Goji schreibt:

            @ Alexander
            exakt die gleichen Überleungen habe ich auch angestellt und nie verstanden, weshalb sich die StA so in diese Zeitdifferenz hineingefressen hat von CSD bis zum Check in im Hotel.
            Was hatten sie erwartet und sich davon versprochen ? Mir fehlt bis heute die Logik dazu…

        • Analysis schreibt:

          Was könnte denn der Auslöser für den Beginn ihrer Planungen für eine VG in 2009 gewesen sein?? Eigene Motive?? Oder doch eher fremde???

        • PeterM schreibt:

          @Ottilie,
          @Reinhard,
          @Max Mäuerle

          Es ist ein Skandal, dass die Ermittler nach der Aufdeckung von Claudia D.´s Lügen aufhörten zu ermitteln. @Ottilie stellt den Zusammenhang zu den höchst aufschlussreichen Artikeln zum Thema „Polanski“ her über die Google-Suche nach 12850 Mulholland Drive (, unsere tapferen Ritter der schwarzen Robe kommen natürlich nicht auf die Idee).

          Und plötzlich fügt es sich:

          (@Max Mäuerle Juni 2 um 14:23):
          „Die Sendung „Hart aber Fair“ mit Frank Plasberg
          Bei Minute 69 sagt Herr Höcker sehr wichtiges:
          Die Anzeigenerstatterin hat 1 Jahr vor der Anzeige im Februar 2009
          1. nach ihrer Nebenbuhlerin im Internet gegoogelt
          zeitgleich
          2. Hämatomfotos mit Selbstverletzungen 10cmx10cm auf dem Computer hinterlassen
          zeitgleich
          3. nach der Adresse 12850 Mulholland Drive, wo Roman Polanski 1977 ein 13-jähriges Mädchen vergewaltigt hat, gegoogelt“

          @Ottilie46 hat recht: im Januar/Februar war Polanski in der Presse präsent, weil er auf Sylt und Usedom mit Dreharbeiten beschäftigt war. In „Spiegel“ und „Welt“ u.a. wurde über sein 30-jähriges Exil berichtet und die Appelle Samantha Geimers, die Sache einzustellen. Es wurde über das immer noch anhängige Verfahren vor dem Superior Court in Los Angeles unter Richter Peter Espinoza berichtet.

          Roman Polanski, Oscarpreisträger im Exil (Welt 2009)
          http://www.welt.de/vermischtes/article3019333/Opfer-Sam-Gailey-hat-Polanski-laengst-verziehen.html

          Mit J. Kachelmann unangemeldet an Jack Nicholsens Tür, hinter der er nur vielleicht lebt, klingeln? Das ist ein echter „Dinkel“, vom gleichen Kaliber, wie der auf die Oberschenkelinnenseiten hüpfende Neffe, der mit seinen Kinderfüßchen symmetrisch kreisrunde Hämatome erzeugt.

          „si tacuisses“ (Wenn Du doch geschwiegen hättest!“)

          Sollte Jörg Kachelmann ins Exil gezwungen werden? Wollte Claudia D. ihn mit den beiden Anrufversuchen in Canada darüber ins Bild setzen?
          Nur nahm er weder ab noch rief er zurück, weil er über das Ende der Beziehung erleichtert war. Er wollte weder Vorwürfe hören noch zurück geangelt werden.

          Wie sagt sie in „Bunte“?
          „Hätte ich alles nur erfunden (…) hätte ich mir doch eine Version zurechtgelegt, die hundertprozentig wasserdicht gewesen wäre“.

          Gar nicht so einfach, oder?

        • PeterM schreibt:

          Nur über eines bin ich mir nicht wirklich klar: Wollte Claudia D. die Festnahme vor den Olympischen Spielen? Hat diese Festnahme nur wegen der langsam mahlenden Justiz-Mühlen und der anfänglichen Bedenken der Staatsanwaltschaft (kein dringender Tatverdacht) nicht geklappt?

          Das hätte F.B.W. in die Karten gespielt. „Kachelmann lässt wegen privater Eskapaden Meteomedia im Regen stehen!“ Da hätte er noch effektiver anknüpfen können als er es später versucht hat.

          Oder wollte sie ihn nach Canada fliegen lassen und ihm die Rückkehr versperren?

          Das hätte ihr – falls Kachelmann sich nicht gestellt hätte – wahrscheinlich das Gerichtsverfahren erspart. J. Kachelmann wäre per Haftbefehl gesucht worden. Verhandelt worden wäre erst in Deutschland, wenn er für das Gericht greifbar gewesen wäre. Allenfalls hätte es wegen internationaler Abkommen ein Verfahren in der Schweiz gegeben. Ob sie das wusste?

          • MaxMäuerle65 schreibt:

            Hallo PeterM

            Sie wollte die Verhaftung bevor er nach Vancouver abreist. Im Tagebuch steht´s. Das Tagebuch ist die Lösung!
            Sie ging auch davon aus, dass er in der Schweiz geschützt ist!
            Von wegen intelligente Frau! Wusste über die internationalen Abkommen wohl nicht Bescheid!

            Hab unten was dazu geschrieben!

            Mich wunder nur, dass bei diesen Indizien gegen CSD(Falschbeschuldigung+ Motivlage), das Gericht und STA so gehandelt haben, wie sie es getan haben!?

            Die Rechtsanwälte müssen das ja frühzeitig vorgelegt haben, RA Höcker sprach ja im TV darüber, Brinkmann hatte die Fotos auch mit einem Planerischen Vergewaltigungsvorwurf in Zusammenhang gebracht.
            Das war alles noch vor Verfahrensbeginn im September bekannt.
            Dazu Ihre und Ottilie´s Recherche-Artikel + Daten, die ja über Internet verfügbar sind!?!

          • PeterM schreibt:

            @Max Mäuerle,

            Sie haben Recht. Über Monate war ich aus verschiedenen Gründen der Meinung, dass die Anzeigeerstatterin ihn vor dem Abflug zum ARD-Olympia-Job verhaftet sehen wollte.
            Aus dem Tagebuch wird klar, dass er in den „Knast“ sollte und nicht wie Polanski ins „Exil“.
            Die Polanski-Recherche machte mich unsicher.

            Man sollte es aber eher so sehen, dass genau die Polanski-Lösung, das heißt, die Flucht vor einer sich abzeichnenden Verurteilung, bei Kachelmann eben ausgeschlossen werden sollte.

            Und wieder: Es fügt sich!

            Deshalb das Drängen nach Verhaftung, die Angst-Show vor Oltrogge, die Forderung der Durchsuchung nach Waffen des Beschuldigten vor Gericht,

            Er sollte in Untersuchungshaft bleiben – möglichst bis zum Urteil – damit er eben nicht das Exil wählen konnte.

            Und wer schließt sich an?
            Nein, geht sogar voran und erfindet/verbreitet noch die Geschichte über den potentiellen Gewalttäter Jörg Kachelmann?
            Na?

            Professor Günther Seidler! Der vielfache Lebensretter! (Quelle: Claudia D.)

            Leider spielte das OLG nicht mit. Das war der Anfang vom Ende. Kachelmann wurde nicht in Handschellen aus der U-Haft in den Gerichtssal gezerrt, sondern kam als braver Bürger und aus freien Stücken zu jedem Verhandlungstermin, sogar zur Urteilsbegründung.

            Damit war schon ein Teil der Intrige gescheitert.

          • Ottilie46 schreibt:

            @ Peter M

            Wenn ich das richtig verstanden habe, hat Frl . Dinkel erst jetzt, anläßlich ihrer Anwesenheit bei den Plädoyers, die Durchsuchung von Jörg Kachelmann nach Waffen verlangt.

            Bei der Eröffnung des Prozesses war keine Rede davon.

            Wenn ich allerdings heute die ungepixelten Fotos der hämisch grinsenden Claudia Dinkel von damals sehe, kann ich mir durchaus vorstellen, dass ihr in diesem Moment ihres vermeintliches Triumphes dieser naheliegende und damals durchaus logisch anmutende Gedanke gar nicht gekommen war, wie denn überhaupt zu bezweifeln ist, dass sie zu logischen Gedanken fähig ist.

            Denn nach über 40 Verhandlungstagen plötzlich eine solche Show abzuziehen, wird an Dummheit und Peinlichkeit nur noch von ihrem BUNTE-Interview überboten.

          • PeterM schreibt:

            Hier antwortet J. Kachelmann in der Weltwoche:

            „Wenn ein Staatsanwalt Grossmann in Deutschland wie in meinem Fall zu Beginn vor die Presse geht und behauptet: «Da sind DNA-Spuren von Kachelmann an der mutmasslichen Tatwaffe, und wir haben Blutspuren, die der Frau zugewiesen werden können», dann glaubt das die Bevölkerung, weil sie eben an eine neutrale Behörde glaubt, obschon hier der Erste Staatsanwalt Grossmann aus Mannheim in die Kamera log, wie man sich heute im Internet immer noch ansehen kann. Die Staatsanwaltschaft hat hier eine massive Vorverurteilung aktiv und bewusst betrieben.“
            (…)
            „Der schlimmste Moment war, als Staatsanwalt Oltrogge am 24. März mit seinem Knabensopran seine Vorverurteilung aussprach: «Aus aussagepsychologischen Gründen glaube ich der Nebenklägerin.» In diesem Moment wusste ich: Ich hatte einen Ort betreten, an dem es keine Hoffnung gibt.“
            (…)
            „Viel schlimmer (als die Rache der Nebenklägerin) ist, dass der lächerliche Wahnsinn,(…) dank der gütigen Mithilfe (…) der Staatsanwälte Gattner, Oltrogge, Grossmann und Mägerle in Mannheim, die meines Erachtens eine Gefahr für den Rechtsstaat sind, überhaupt zum Strafverfahren aufgeblasen wurde. Diese Staatsbediensteten haben den verzweifelten Racheakt einer Frau zur Profilierung missbraucht.“
            (…)
            „Ich bin zutiefst überzeugt: Alle Polizisten, alle Staatsanwälte, der Anwalt der Falschbeschuldigerin und das Gericht wussten damals und wissen heute, dass ich zu hundert Prozent unschuldig bin. Sie wussten schon früh, dass die Falschbeschuldigerin lügt. Trotzdem wurde dieses Höllentheater durchgezogen.“

            Alle Zitate Weltwoche 24/2011

        • RitaEvaNeeser schreibt:

          Zitat : 1977 wurde Polański in Los Angeles wegen Vergewaltigung unter Verwendung betäubender Mittel eines damals 13 Jahre alten Mädchens angeklagt; die Anklage umfasste insgesamt sechs Punkte. Das Verfahren fand unter sehr großem Interesse der Öffentlichkeit statt. Um die Minderjährige zu schützen, schlug ihr Anwalt eine Verständigung im Strafverfahren (engl. plea bargain) vor, damit sie nicht öffentlich vor Gericht aussagen musste. Der Staatsanwalt stimmte zu, ebenso Polańskis Verteidiger, weil dadurch die Anklage auf den einen Punkt des „außerehelichen Geschlechtsverkehrs mit einer Minderjährigen“ reduziert wurde, in dem Polański sich schuldig bekannte.

          Auf Grund des Alters des Opfers war eine psychische Beurteilung des Täters gesetzlich vorgeschrieben, zu der Polański für 90 Tage ins Staatsgefängnis eingewiesen wurde. Nach 42 Tagen erfolgte die vorzeitige Entlassung mit der Empfehlung, eine Bewährungsstrafe zu verhängen. Als sich abzeichnete, dass der Richter sich nicht an die Vereinbarung halten würde, diese Empfehlung zu berücksichtigen, floh Polański aus den Vereinigten Staaten nach London. Zitat Ende

          Anmerkung
          : Der Richter wollte sich an die Vereinbarung nicht halten!

          Zitat: Im Mai 2010 äußerte sich Polański erstmals seit seiner Verhaftung:Er bezeichnete den Gefängnisaufenthalt 1977 als vereinbarte „Gesamtstrafe“ und berief sich dabei auf die beeidete Aussage des damaligen Staatsanwaltes Roger Gunson vom 26. Februar 2010. Dem damaligen Richter Rittenband und dem heute mit dem Fall befassten Staatsanwalt David Walgren warf Polański dagegen vor, sich nicht an die damalige Vereinbarung zu halten, „um sich auf meine Kosten die Aufmerksamkeit der Medien zu sichern“ Zitat Ende

          Anmerkung: In der Schweiz musste er dann 69 Tage , also länger als in den USA im Gefängnis verbringen. bis man ihn am 4. Dezember 2009 für fat 8 Monate unter Hausarrest stellte. Und so schön Gstaad auch ist, 8 Monate nur im Chalet, umringt von Paparazzi zu verbringen ist Psychohaft!

          Zitat:
          Im Oktober 2010 äußerte sich das Opfer gegenüber dem Nachrichtensender CNN erstmals zu Polańskis Inhaftierung in der Schweiz. Sie zeigte sich erleichtert darüber, dass Polański nicht ausgeliefert wurde und betrachtet ihn als ausreichend bestraft. Durch den Medienrummel und den Umgang mit einem in ihren Augen korrupten Justizapparat fühlt sie sich mehr geschädigt als durch Polańskis Missbrauch vor 32 Jahren. Sie wünscht ausdrücklich, dass die Klage fallen gelassen wird Zitat Ende

          Natürlich hat CSD sich über alles und gerade den Fall Polansik der zu dieser Zeit 2009 ja gerade grosse Schlagzeilen machte,, informiert! Dumm ist nur, dass man auf den Antrag Herrn Dr. Birkenstocks, auch den PC des Vaters zu untersuchen NICHT eingegangen ist! Vielleicht hätte man auch den ihr zugänglichen PC im Sender auswerten sollen, denn dort hat sie ja auch ihre Fälschung ” Er schläft mit ihr” ausgedurckt. Wer weiss was man da alles gefunden hätte, so dass es nie zu einer Anklage gekommen wäre, aber das wollte die Mannheimer Staatsanwaltschaft nicht. Grossmann hatte ja schon behauptet alle “Beweise” und die wahrheitsgemässe Aussage untermauern die Schuld Jörg Kachelmanns!

          Und was Polanski betrifft, Himmel , die Geschichte ist Jahrzehnte alt und er ein alter Mann, also was soll das noch…( Meine Meinung, der sich keiner anzuschliessen braucht!)

          Zitate aus Wikipedia

    • Alexander schreibt:

      Wie endete denn der Oklahoma-Urlaub? Weiß das jemand?

      • Ottilie46 schreibt:

        @ Alexander

        Zitat aus Spiegel 23/2010:

        “In Wahrheit verbrachte er kaum Zeit mit ihr. Nur einmal flogen sie zusammen eine Woche weg, nach Oklahoma. Allerdings sei das eher ein Frusterlebnis gewesen, sagte Kachelmann dem Haftrichter. Deshalb habe es auch sonst keine Urlaube oder kompletten Wochenenden zu zweit gegeben.”

        Zitat aus Stern 31/2010:

        “Kachelmann und Silvia May verbringen nur einen Urlaub zusammen – ein paar Tage in Oklahoma. Da solle sie mit hinziehen, wird sie später erzählen. Es war wohl ein enttäuschender Urlaub. Die Einöde. Und Kachelmanns Desinteresse. Als sie krank wird, fährt er sie nicht mal zum Arzt. May ist froh, als von Oklahoma bald nicht mehr die Rede ist.”

    • MaxMäuerle65 schreibt:

      Hallo Ottilie

      Das sind messerscharfe Recherchen von Ihnen!

      Wir hatten diese Thema am 2.Juni 11 um 14.23 12850 nach “Hart aber Fair” , RA Höcker Min. 69 Mullholland Drive Roman Polanski thematisiert.
      Die Recherche der CSD fiel ja gemäss Höcker zeitgleich auch in die Recherche nach der Nebenbuhlerin und mit dem Shooting der Hämatomfotos..

      Interessant war, was Franz Kafka antwortete: “Die Geschichte mit Mullholland Drive und der vermuteten Vergewaltigung einer 13-Jährigen durch Polanski kann man auch unter dem Aspekt der Folgen für den vermuteten Vergewaltiger betrachten:Polanski ist damals aus den USA geflohen und konnte seither nie wieder einreisen, neuerdings muss er sogar in anderen Ländern außer Frankreich eine Auslieferung fürchten.

      Man könnte glauben, CSD hätte für Kachelmann ähnliche Folgen im Sinn – nicht unbedingt eine Verurteilung und Haft in Deutschland, aber unbedingt ein dauerhaftes Exil in der Schweiz.”

      PeterM schrieb dann: BINGO, Jetzt wir mir klar, was die beiden Anrufversuche von Claudia bei JK in Kanada sollte: Sie wollte sagen, den Rest deines Lebens verbringst du wohl oder übel in der Schweiz….

      Ich schrieb dann auch, dass so eine Rufmordkampagne im Sinne a la Polanski einleuchtend wäre, aber anderseits, könnte die Recherche dazu auch gedient haben, herauszufinden, wann es am besten wäre, diese Anschuldigung anzuzeigen, gerade wegen der Auslandsaufenthalte.

      In ihrem Tagebuch habe ich m. E. die Lösung gefunden. Sie wollte ganz sicher gehen, dass JK festgenommen wird und in den Knast wandert. Sie hatte große Sorge, dass er als Schweizer sich einer Festnahme im Ausland (Kanada/Schweiz) entziehen könne. Offensichtlich war es ihr Wunsch, dass Jk noch vor der Abreise nach Kanada festgenommen wird:

      In ihrem Tagebuch, veröffentlicht im Focus 31/2010 2.8.10 steht:

      27.2. Morgen gehe Olympia zu Ende. Und dann? Wann fliege er zurück?

      28.2. Komme er morgen zurück oder bleibe er in Kanada?
      Sie fühle sich schwach und ausgeliefert…..

      1.3. Er twittere fröhlich weiter:ob sie sein Handy anrufen solle? Am Klingeln würde sie erkennen, ob
      er noch in Nordamerika sei…..

      2.3. Warum habe man ihn nicht vor seiner Abreise am 9.2. geschnappt? Jetzt komme er wohl nicht
      zurück. Wenn er sich in die Schweiz absetzte, sei er fein raus und sie gehe kaputt. Sie habe ihren Mut zusammengenommen und ihn angerufen. Dem Klingelton nach sei er noch drüben….

      3.3. Sie habe erfahren, dass er einen Rückflug für Ende März gebucht habe. Die Kripo stehe mit der Lufthansa in Kontakt.

      Die Recherche nach Mullholland Drive und die passenden Aussagen aus dem Tagebuch, machen mir klar, dass die Dame mehr Angst hatte, dass JK nicht in den Knast kommt. Und auch noch dieses Nachspionieren nach Kanada!
      Hier geht es nicht um die wirklichen Ängste einer vergewaltigten Frau.
      Dieses Tagebuch gibt einfach nur die Angst preis, dass ihr Racheplan nicht aufgehen könne. Und dass sie schon lange mit diesem Gedanken gespielt hat. RA Höcker denkt offensichtlich in diese Richtung!

      PS: Viele Grüsse von der französischen Atlantikküste. Das Wetter ist herrlich wechselhaft.
      Mein 6-jähriger Sohn möchte unbedingt eine Taucherausrüstung, er möchte nach dieser versunkenen Stadt im Atlantik(Atlantis) tauchen. Wir haben ihm wegen der ungünstigen Wetterlage davon abgeraten :)

      • PeterM schreibt:

        @Max
        Wie wäre es mit dieser Spekulation:
        Wäre J. Kachelmann beispielsweise nach Zürich geflogen, hätte er womöglich von den Ermittlungen erfahren und sich von der Schweiz aus wesentlich besser verteidigen können als aus der U-Haft. Sie wäre um den Triumph seines Haftschocks gekommen und ihm wäre die Option des Exils geblieben.
        Claudia D. versucht per Telefonat sich mit ihm zu einem abschließenden Gespräch zu verabreden, und so zu erreichen, daß er in Frankfurt landet und dort sicher festgenommen werden kann?

        • Reinhard schreibt:

          Er musste aber sein Auto vom Flughafen Frankfurt abholen. Ansonsten würde mir Ihre These sehr zusagen.

          • PeterM schreibt:

            @Reinhard, an das Auto habe ich gerade wirklich nicht gedacht. Aber das kann man auch abholen lassen.

          • MaxMäuerle65 schreibt:

            PeterM
            Das Auto finde ich jetzt auch nicht so wichtig, weil man dies abholen lassen kann, und CSD war laut Tagebuch auch unschlüssig, wann er zurückkommt, ob er zurückkommt, ob er in der Schweiz oder in Deutschland landet. Die Gedankengänge im Tagebuch der CSD sind aufschlussreich und bezeugen auch die “gute Zusammenarbeit” von ihr mit der Polizei und auch, dass sie von diesen laufend informiert wurde. Ihr wurde sogar versprochen, dass er verhaftet wird.

            Und Sie haben Recht, in der Schweiz hätte er sich besser verteidigen können, man wäre mit ihm besser umgegangen, da hätte kein Polizist die Tochter zur spektakulären Verhaftung/Show-Event mitgenommen. In der Schweiz wäre alles besser geprüft worden. Womöglich hätte man einen Knast-aufenthalt verhindern können. Da CSD aber in Schwetzingen gute Kontakte hat und diese auch bei der Polizei eingepflegt hat, war die Verhaftung in BRD für sie dringend wichtig.
            Ihre zwei Anrufe in Canada und das Prüfen seine Twitter-acounts zeigen doch, wie wichtig ihr es war, zu wissen, wo er sich aufhält und entsprechend Info´s weiterzugeben.

            Diese Ängste (wegen möglicher fehlschlagender Verhaftung) spiegeln sich in ihren Tagebucheinträgen wieder. Das ist nicht das Tagebuch einer vergewaltigten Frau.

            Das Tagebuch/Bericht einer sexuell geschändeten und missbrauchten Frau sieht anders aus. Bitte googeln und lesen! Literatur gibt es darüber genug!

      • Goji schreibt:

        Zitat : Hier geht es nicht um die wirklichen Ängste einer vergewaltigten Frau.
        Dieses Tagebuch gibt einfach nur die Angst preis, dass ihr Racheplan nicht aufgehen könne. Und dass sie schon lange mit diesem Gedanken gespielt hat.

        Diese Hinterher-Anrufen nach Kanada sagen nicht anderes aus als exakt das was Sie hier schreiben @ Max Mäuerle.
        Ich bedauere, dass uns hierzu die Sichtweie eines LTO nicht bekannt ist. Es würde mich brennend interessieren, welche Erklärung ihm hierzu von CSD so glaubenswürdig erschien.
        Alleine durch diese Aktion, hätte er mehr als stutzig werden müssen.

    • Analysis schreibt:

      Was wollte CSD denn mit den Info`s über dieses Haus anfangen? Wollte Sie wissen, wie der Tatort gestaltet war, um ihn evtl nachzustellen???

      • Ottilie46 schreibt:

        @ Analysis

        Claudia Dinkel wollte m.E. nicht das Haus, sondern in erster Linie nach der Vergewaltigung recherchieren.
        Hier ging es ja speziell darum, dass das Vergewaltigungsopfer mit Alkohol und Drogen willenlos gemacht worden war , eine Variante, die für die evtl. Erfindung einer Vergewaltigung doch durchaus bedenkenswert ist, oder?

        Und dass CD als angeblicher Jack-Nicholson-Fan dessen Haus erst als Frau von fast 40 Jahren recherchierte, dürfte wohl beweisen, das diese Behauptung eine an Dämlichkeit nicht zu überbietende Ausrede für ihre dubiose Recherchetätigkeit war.

        Denn eine Möglichkeit, etwas über die Vergewaltigung zu finden, war ja wohl, eben diese Adresse des Vergewaltigungsortes zu recherchieren, zumal diese durch die Tatsache, dass es sich Jack Nicholsons Haus handelte, damals für die Medien das gefundene Fressen gewesen war.

        Ich kann mich jedenfalls erinnern, dass diese Adresse und der Name Jack Nicholsons genauso durch die Medien ging wie Jahre vorher die Adresse von Polansiks Haus am Cielo Drive , wo die Manson-Bande das blutige Massaker anrichtete, dem auch Polanskis Ehefrau Sharon Tate zum Opfer fiel.

        • MaxMäuerle65 schreibt:

          Hallo Ottilie

          Als Höcker am 30.5. im Fernsehen von Mullholland Drive und Polanski sprach, habe ich gleich gegoogelt und fand dann ja tatsächlich die Berichte über die Vergewaltigung von 77 und auch die neueren Bericht über ihn. Der Name Mullholland Drive führt bei Recherche DIREKT zu Roman Polanski und der Vergewaltigung.

  12. RitaEvaNeeser schreibt:

    Der neue Innenminister Reinhold Gall (SPD) hat das Polizei- Karussell angestossen, und nun wird rotiert. Pardon, nein, es heisst, eine Rochade hat begonnen. Da bekommt Mannheim eine Frau als Polizeidirektorin, der alte Stuhlinhaber wird wieder in Uniform gesteckt…

    Da wird hier hin und dort hin verschoben und ausgetauscht. Soweit so gut. Mag ja sein, dass es was hilft und die so Rotierenden nicht nur der richtigen Partei angehören, sondern auch gute Arbeit leisten.

    Aber warum wurde denn die Polizeidirektion Heidelberg, speziell der Aussenposten Stadt Schwetzingen, ausgelassen?

    Sicher die Schwetzinger konnten natürlich nichts dafür, dass die Videokameras in den Vernehmungsräumen in Heidelberg gerade dann teilweise ausgefallen sind, als Herr Staatsanwalt auf ständiger Dienstreise Oltrogge die Anzeigenerstatterin vernommen hat!

    Dass es effektvoller war, eben jene Anzeigenerstatterin sich die Treppen hinauf schleppen zu lassen, ist uns allen klar. Aufzug hätte nicht in ihre Inszenierung gepasst! Showgirlies laufen im TV auch immer treppab, treppauf, macht sich einfach besser!
    Und die doppelt erzählten Taschentuchstories hat Aschwajüngerinnen sicher zu denselben greifen lassen.

    Also wo war ich jetzt? Ach ja, beim Aussenposten Schwetzingen. Natürlich ist es schön, wenn die Freunde und Helfer so eifrig und emsig sich eines Falles annehmen. Besonders wenn der Papi ein bekannter Tennislehrer und Sportpräsident war und lieb Töchterlein doch den Kirchenfunk ansagt.

    Ist doch lieb, wenn man einer Anzeigenerstatterin nicht nur jedes Wort glaubt und sie bei den kleinen Sünden wie Lügen unterstützt, weil sie doch soooo glaubhaft erschien, die Schwetzinger F-Prominente und Ex-Sportlerin! Ja, in so einer Kleinstadt muss man schon zusammenhalten, das ist doch verständlich, auch wenn der Beschuldigte vielleicht Jahre unschuldig in den Knast gewandert wäre. Den kleinen Kollateralschaden nimmt man doch leicht in Kauf. Hauptsache, die Polizeipostenstatistik stimmt, und das blonde Kind der Stadt hat Recht bekommen!

    Böse, was die Leute über den Herrn Polizei….. (Dienstrang ist mir entfallen, da es ja Beförderungen gegeben hat) sagen. Warum hätte er seinem Nachwuchs denn nicht ein solches Event wie die Kachelmannverhaftung bieten sollen? Früher hat man den Töchtern Laken und Kissen als Aussteuer geschenkt, heute eben einen Tag am Flughafen mit Promiverhaftung! Zahlt der Staat, Bettwäsche wäre teurer gewesen!
    Alles doch keine Beinbrüche, nicht wahr, Herr Innenminister, das meinen Sie doch auch?

    Aber eines macht mir schon Sorgen, der kollektive Gedächtnisverlust ihrer Polizeibeamten vom Posten Stadt Schwetzingen. Die konnten sich doch an fast gar nichts mehr erinnern, als sie von RA Johann Schwenn noch einmal aufgeboten wurden. Doch, das sie befördert wurden, das schon. Als es um eklatante Dinge ging, hat man dann die Schuld hin und her geschoben, aber genau entsinnen, nein, das konnte sich keiner mehr. Ist ja auch schon Äonen her! Und Wortprotokolle gibt es bei deutschen Gerichten nicht. Ätsch, selber schuld…..

    Und jetzt weiss ich auch, warum die beiden vor allen anderen Besuchern am Urteilstag schon in den Saal durften, weil sie sich sonst nicht erinnert hätten, was man mit so einem Plastikding- umgangssprachlich Stuhl genannt – macht. Sie wurden hingesetzt!

    Auch wurde mir jetzt erst bewusst, warum die beiden restpostlichen Polizisten schön brav auf Staatsanwalt Oltrogge im Restaurant warteten. Er musste sie nach Schwetzingen bringen, weil sie sich sonst verlaufen hätten, bei diesem eingeschränkten Erinnerungsvermögen.

    Aber lieber, bester Herr Innensenator – Entschuldigung, Minister – (die anderen gibt es ja nur in Hamburg, und das Wort hören Sie nach Prozessende in Mannheim sicher nicht gerne) darf ich einen kleinen Vorschlag machen? Sehen Sie, ich bin besorgt um diese Beamten, die doch wahrlich ihr „BESTES“ getan haben, um Jörg Kachelmann hinter Gitter zu bringen. Das es nicht klappte, liegt am Versagen der 5. Strafkammer zu Mannheim!

    Wäre nicht eine Kur, am besten natürlich in der Uni-Klinik Heidelberg angebracht? Sie hätten doch an dem Mitstreiter in Sachen Kachelmannbeschuldigung, dem Todesangstriechenden Herrn Seidler (alias Scharlatan/O-Ton RA Schwenn) einen ausgezeichneten Betreuer.

    Und dann alle vor den Spiegel, so wie Gott sie erschaffen hat, das verbindet! Und möglicherweise wird ja der Gedächtnisverlust geheilt. Gut, bei der Anzeigenerstatterin hat das zwar- in 80 Séancen – nicht funktioniert. Die erzählt der Bunten immer noch Märchen, aber bei einem Baden-Württembergischen Beamten geht das vielleicht noch, ansonsten wäre da noch immer die Möglichkeit der Frühpensionierung!

    http://heddesheimblog.de/wordpress/2011/05/31/mannheim-bekommt-mit-caren-denner-eine-polizeiprasidentin-gerhard-klotter-wird-inspektor-in-stuttgart/

    • RitaEvaNeeser schreibt:

      P.S. Mein allerwertester Herr Minister, zur offiziellen Belobigung des Sprechers der Bundespolizei Herrn T. – Sie wissen schon , der Schulterklopfer, der am 22.März den Namen von Jörg Kachelmann bekannt gab – möchte ich so gerne eine Einladung!
      Oder fällt das in das Ressort des Herrn Dr. Hans-Peter Friedrich ? Auch gut, dann eben bayerischer Dialekt, das werde ich schon hinbekommen! So eine Entgleisung und der Verstoss gegen Persönlichkeitsrechte muss doch gefeiert werden!

      http://www.stern.de/panorama/verhaftung-in-frankfurt-kachelmann-soll-ex-freundin-vergewaltigt-haben-1552824.html

    • Analysis schreibt:

      @REN: Vielleicht fragen Sie gleich auch mal den Minister-Kollegen Stickelberger, ob er bzgl. Personalien in Mannheim etwas im Köcher hat……… das wäre auch dringend nötig!!

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