Jörg Kachelmann und das Chaos – Teil Fünfzig

Einen bessern Rat weiß ich nicht zu geben als den:

Man hüte sich, mit seinem Vermögen oder seiner Person in die Hände der Justiz zu fallen!*

 Die Anzeige-Erstatterin und Nebenklägerin:

Am 9.Februar 2010 hat sich Claudia D., Radiomoderatorin eines kleinen Provinzsenders in Schwetzingen entschlossen,  den bekannten Fernsehmoderator Jörg Kachelmann wegen Vergewaltigung – bei welcher er sie auch noch mit einem  Messer bedroht haben soll – anzuzeigen.

Claudia D., die kurz vor ihren 37 . Geburtstag stand, war nach ihren Erzählungen 11 Jahre die Lebensgefährtin des Moderators. War sie das wirklich? 1998 hat sie ihm bei einer Veranstaltung im Rahmen ihrer Tätigkeit getroffen. Sie gab ihm ihre Telefonnummer. Warum? Weil sie ihn kennen lernen wollte. Aus keinem anderen Grund verteilt man Telefonnummern. Dass Jörg Kachelmann diese Einladung angenommen hat, liegt in der Natur eines Mannes. Aber, keiner wusste davon, dass sie irgendwann mit einander das Bett, vielleicht auch ab und zu den Tisch teilten. Jörg Kachelmann war jemand, der grundsätzlich sein Privatleben unter Verschluss hielt. Das hat Claudia D. akzeptiert. Sie hat akzeptiert, dass sie nie, absolut nie bei wichtigen Events, die er wahrnehmen musste, an seiner Seite sein durfte.

Natürlich war sie auch damit einverstanden, dass er einmal im Monat, manchmal öfter, dann wieder länger Zeit überhaupt nicht, in Schwetzingen auftauchte.

Sie akzeptiert alles, diese Claudia D., weil sie eine brave Tochter war, die sich sportlich betätigte, ein wenig studierte und, immer noch in Rufweite der Eltern wohnte. Eine Frau, die von sich selbst sagt: „Ich bin unehrgeizig!“ Man weiss, dass sie eine nette und unauffällige Kollegin ist. Ihren Traumberuf hat sie nicht gelernt. Gab es diesen überhaupt! Das war ihr wohl zu anstrengend. Lebte sie eigentlich, oder existierte sie nur?

Eine Beziehung war gerade in die Brüche gegangen, als sie den Wettermoderator traf. Hat sie in ihm den Traumprinzen gesehen? Vermutlich, denn 11 Jahre hat sie nichts an diesem Verhältnis geändert.

Sie hat sich, so sagt sie, in die Welt des SM einführen lassen und mit der Zeit daran Gefallen gefunden. Sie fand den Sex mit Jörg Kachelmann wunderbar und träumte von Heirat und Kindern, davon eine brave Hausfrau zu sein und sofort jeglichen Gedanken an eine Karriere aufzugeben zu können. Sie wollte mit ihm irgendwo hinziehen, auch wenn das angeblich geplante Objekt in Herrenschwand kein Traumhaus ist, sondern eigentlich nur als neue Wetterstation gedacht war. Wichtig für Claudia D. war, dass sie ein Klavier unterbringen durfte.

Sie billigte alles! Als der Vater sie fragte, wie es denn weitergehen sollte, meinte sie nur:“ Ich habe alles im Griff, wenn sich etwas ändert, sage ich es schon!“ Das war vor Jahren.

Nichts hatte sie im Griff. Ihre Illusionen wurden immer grösser, auch als sie wusste, dass ihr Prinz noch andere Frauen hatte. Und sie wusste es schon lange, doch ihre war Sorge nur:  Es sollten keine Gefühle dabei sein und Kondome verwendet werden!

11 Jahre, Elf lange Jahre, in denen sie ihn nur sporadisch sah, aber man chattete, hatte Cyber-Sex , und sie lebte von Brosamen, wenn er ihr schrieb:“ Sie sei seine Beste, und er wollte Kinder mit ihr.“ Niemals hat sie sich wohl Gedanken gemacht, dass die Zeit läuft, dass Jahr um Jahr vergeht.

Konnte sie nie darüber nachdenken, wenn sie auf ihre Hauptaufgabe hingewiesen wurde? Was war diese Hauptaufgabe? Bereit sein für Sex, nichts sonst!“ Ein einziger Urlaub endete desaströs, sonst gab es nichts, keine Weihnachten, kein Ostern, keine Geburtstage, die im Kreise der Familie gefeiert wurden. Nichts, was auf eine Partnerschaft im wahrsten Sinne des Wortes hinwies. Hat sie wirklich nicht gemerkt, dass sie nur eine von vielen war?

Hat sie sich wirklich nicht im Internet umgesehen und nachgelesen, was der Angebetete so macht. Hat sie wirklich nicht gewusst, dass er in diesen Jahren geheiratet hatte, dass Kinder kamen, die zwar nicht die seinen waren, er aber anerkannt hat und dass er sich in Canada niedergelassen hatte? Wollte sie das nicht wissen, um weiter in ihrem irrealen Leben verbleiben zu können, weil sie wusste, ein Wort und ich sehe ihn nie wieder? Diese Selbsterniedrigung musste doch irgendwann ein Ventil finden und fand es auch.

Wie Claudia D. zu den Tickets gekommen ist, wissen wir nicht. Möglicherweise wurde das ja an den Tagen mit Ausschluss der Öffentlichkeit besprochen. In Frage kommen mehrere Personen, besonders die Zeugin Viola S. Diese war 2007 nachweislich in Bridge Lake, wo die geschiedene Frau von Jörg Kachelmann, Denise W., lebt. Letztere wusste schon 2007 von Claudia D.! Wann Claudia D. die Tickets bekommen hat, ist aber bekannt, nämlich irgendwann 2008, also lange vor dem 8. Februar 2010. Tatsache ist aber auch, dass sie den Begleitbrief selbst gefälscht hat. Warum? Es hätte genügt, Jörg Kachelmann mit den Fakten zu konfrontieren.

Später wird sie aussagen, sie hätte das nur getan, damit man ihr glauben würde. Hat sie also aus diesem Grund gefälscht, dass Jörg Kachelmann ihr glaubt? Oder kommt hier bereits die von Professor Greuel diagnostizierte „Hohe manipulative Tendenz“ zum Tragen?

Wer immer auch die Schilderung des angeblichen Tatvorganges an den FOCUS weitergeleitet hat, eines ist sicher. So wie es vorgetragen wurde, kann es – technisch – nicht gewesen sein. Und vielleicht wäre die Staatsanwaltschaft gut beraten gewesen, den angeblichen Vergewaltigungsvollzug nachstellen zu lassen. Das klingt zwar wie ein Witz, aber bei solchen Überprüfungen kommt oft viel zutage, und Staatsanwaltschaft, Richter und Verteidiger können bei Ungereimtheiten sofort nachhaken. Es wurde nicht gemacht. Die Polizei, die Staatsanwaltschaft haben Claudia D. ungeprüft geglaubt, auch noch, als sie nachweislich bereits mehrfach gelogen hatte.

Dass das angebliche Tatgeschehen, wie von Claudia D. geschildet, nicht mit der Aussage in Einklang zu bringen ist, haben alle Gutachter bestätigt. Selbst Professor Mattern, der Hausgutachter der Staatsanwaltschaft konnte keine hundertprozentigen Beweise erbringen- obwohl er die angebliche Vergewaltigungszenerie sogar am heimischen Herd , an seiner Frau nachvollzog – selbst wenn er das wirklich im Sinne seines Auftraggebers mit allen Mitteln  versucht hatte. Auch als er dann mitten im Prozess, am 12. November 2010, noch einen Versuch mit Claudia D. machte, um doch, wie gewünscht, ein eindeutiges Ergebnis zu bekommen, gelang ihm dies nicht

Er habe die Nebenklägerin sogar „überredet“, ihr das Original-Tatmesser an den Hals halten zu dürfen. Das Original Tatmesser? Hat er sich nicht hier in der Wortwahl geirrt und das “vermutlich” wieder einmal vergessen? Wie er  natürlich immer vom “Opfer “sprach?  Dabei wollte Mattern vor allem sehen, wie die knapp acht Zentimeter lange Klinge mit ihrer leicht abgeflachten Spitze in Relation zu den einstigen Schürfwunden vorn am Hals stand. Die Zeugin habe dem Experiment zwar zunächst zugestimmt, sei aber „sofort in Tränen ausgebrochen, sie begann zu zittern, ihre Stimmlage kletterte in die Höhe“, so Mattern.

Und wieder hat Claudia D. mitgemacht, „Ich muss bei allem mitmachen, sonst glaubt mir doch keiner“, hat sie laut Prof. Mattern gesagt. Sie hat mitgemacht, obwohl führende Gutachter den Tatablauf bezweifeln und das auch belegen konnten, mitgemacht, um Jörg Kachelmann ganz bestimmt hinter Gitter zu bringen.

Auffallend: Zu den Verletzungen an den Oberschenkeln sagte Prof. Dr. Rothschild, sie seien recht Symmetrisch. Eine intensiv „wolkige“ Struktur. Helle, weniger intensive Streifen. Davon ausgehend, dass die Haut unbekleidet war, müsste ein Gegenstand eine glatte, weiche, gepolsterte Oberfläche haben für solche Verletzungen. Die Nebenklägerin gebe an: Sie sagt nichts dazu!

Warum ? Um Jörg Kachelmann hinter Gitter zu bringen. Denn das, nur das war nun ihre Hauptaufgabe, das hat sie sich vorgenommen. So kann man auch ihre Frage „Kommt er jetzt raus?“ an Staatsanwalt Olrogge verstehen, als sie ihre Lügen bei der Vernehmung endlich zugegeben hatte.

Sichtbar wird das in dem Schluss zu dem Frau Prof. Greuel in ihrem Gutachten kommt: Claudia D. nennt Kachelmann heute nur noch „Monster und „Schwein“, für den sie nur noch Hass und Wut fühlt. Und sie sagt ferner:  Kachelmann darf nicht gewinnen!

“Ich kann mit meinen Methoden nicht nachweisen, dass der Angeklagte ihr diese Verletzungen beigebracht hat, aber auch nicht ausschließen, dass sich die Nebenklägerin die Verletzungen selber beigebracht hat.” sagte Professor Mattern. Musste es endlich eingestehen!

Das veranlasste Staatsanwalt Oltrogge dazu, folgenden Satz von sich zu geben: „Und uns hat Mattern in der Ansicht bestätigt, dass die Anklage zutrifft.”

Manchmal muss man sich, bei solchen Aussprüchen des Herrn Staatsanwaltes fragen, ob er nicht während einiger Semester seines Studiums auf Reisen war, oder aus anderen Gründen gefehlt hat. Prof. Mattern hat „kann sein, kann aber auch nicht sein“ gesagt, aber niemals den Anklagevorwurf bestätigt!

Vielleicht wär es noch richtig zu erwähnen, dass Professor Rainer Mattern und seine Familie lange Jahre in Schwetzingen wohnten. Auch hier kann man durchaus der Meinung sein, dass er diese Untersuchung- wegen der Nähe zur Nebenklägern und deren Familie, besser von sich aus abgelehnt hätte. Aber der Fall reizte ja jeden, er wurde ein Medienhype.

Wir wissen nicht was Claudia D. in den 5-6 Stunden der Nacht zum 9.2.2010 gemacht hat, ausser, dass sie die Wohnung geputzt und Beweise verändert hat. Aber sie hat sich nicht sofort bei der Polizei gemeldet, oder wenigstens die Eltern über das angebliche Geschehnis benachrichtig. Es ist durchaus möglich, dass sie diese Zeit brauchte, um sich die angebliche Vergewaltigung auszudenken. Staatsanwalt Oltrogge sagt, es sei ein Indizienprozess und man muss alle Möglichkeiten in Betracht ziehen und entsprechend bewerten. Natürlich ist das so, aber dann muss man die Falschbeschuldigung, die eventuelle Selbstverletzung, die Manipulationen mit Messer und Tampon ebenso in Erwägung ziehen und entsprechend bewerten.

Es ist bekannt, dass Claudia D. Jörg Kachelmann nichts sehnlicher als den Tod wünscht. Mit dem Tod kann durchaus das Verschwinden für lange Jahre im Gefängnis gemeint sein. Dass sie dafür alles tun würde, bestätigt sie mit immer wiederkehrenden Aussagen: „Sie müsse alles tun, damit man ihr glaubt. „

Claudia D. hat wohl alles getan. Das lässt sich auch daran erkennen, als sie mit dem Buch „Der Soziopath von nebenan“ vor dem Gesicht beim Gericht vorfuhr.. Damit wollte sie Einfluss auf die Öffentlichkeit nehmen. Der Schuss ging nach hinten los.

Denn Gutachter Pleines hat bestätigt, dass Jörg Kachelmann kein Soziopath ist. Wieder wurde Claudia D. beeinflusst, hat das getan, was andere von ihr verlangten. Ob es nur ihr Therapeut, Alice Schwarzer oder was wohl am schlimmsten wäre, ihr Anwalt war, werden wir nicht erfahren, weil man sich unisono auf das Aussageverweigerungsrecht zurückgezogen hat.

Ob es wirklich so war, dass das OLG den Therapeuten und die Nebenklägerin am 31. Juli 2010 wegen Gefährlichkeit gewarnt hat? Auch das wissen wir nicht. Wir wissen jedoch, dass Prof. Seidler alle tun würde, um seiner Patientin zu helfen, auch,  indem er Jörg Kachelmann mit seinem Gutachten und solchen Aussagen wie „Selbst das OLG wäre von der Gefährlichkeit des Angeklagten überzeugt gewesen, sonst hätte man ihn nicht gewarnt“ belastete.

Hinzu kommt auch noch der Kontakt von Seidler und Claudia D. mit Alice Schwarzer, deren Buch über Jörg Kachelmann in Zusammenarbeit mit der Nebenklägerin und Prof. Seidler lange vor einer Urteilsverkündung hätte erscheinen sollen.

Sicher wird Claudia D. alles für eine Verurteilung von Jörg Kachelmann getan haben. Warum sonst hätte sie in ihrem Laptop vor der angekündigten Beschlagnahme Löschungen vornehmen sollen, wenn nicht deswegen? Warum hat sie Jörg Kachelmann nicht schon vor einem Jahr mit ihrem Wissen um andere Geliebte konfrontiert? War es, um ihn noch eine Zeit behalten zu können? Waren es Verlustängste, die dann voll ausbrachen, als Jörg Kachelmann genau das tat, was sie sie zu ihm sagte? : Gehen, das Verhältnis zu beenden, einen Schlussstrich zu ziehen?

Trotzdem ist es unfassbar, dass Claudia D. nach dem sie ihn schon eines schweren Verbrechens angezeigt hatte, noch zweimal in Vancouver angerufen hat. Wollte sie ihm sagen, dass sie im Falle einer Rückkehr zu ihr, zugeben würde alles erfunden zu haben?

Vielleicht hätte sie ihm die anderen Frauen wieder verziehen, aber er hat es vorgezogen, zu gehen. Nun musste er bestraft werden. Schwer bestraft, er sollte leiden, wie sie nun litt! Wie konnte sie ihn bestrafen? Doch nur mit der Beschuldigung, er habe sie vergewaltigt. In ihren Augen war es ein guter Plan. Doch er war schlecht, weil nur hochemotional, aber nicht rational durchdacht. Die Lügen kamen an den Tag und Claudia D. wurde sogar bei Gericht, in die Enge getrieben, ausfallend. Sie läuft in ihrem Hamsterrad, ohne den Ausgang zu finden. Alle Gutachter, auch Professor Greuel, mussten zugeben, dass aus ihren Angaben keine Vergewaltigung abgeleitet werden kann, „die Schilderung der Vergewaltigung nicht die Mindestanforderungen an die logische Konsistenz, Detaillierung und Konstanz erfülle.“

„Das mutmaßliche Opfer könne die Tat selbst bei eingehender Befragung nur vage und oberflächlich wiedergeben“, so Greuel. „Es würden auch Sachverhalte dargestellt, die handlungstechnisch unwahrscheinlich bis unmöglich seien. Zwar ist damit laut Greuel keineswegs eine Falschaussage erwiesen. Die im gerichtlichen Kontext gebotene Zuverlässigkeit der Aussagen sei aber nicht gegeben.“

„Die Berichte über die von ihr behauptete Vergewaltigung sind „dünn“, „detailarm. Sie fülle „Lücken durch Plausibilitätsschlüsse“. Das sagen alle Experten. Dagegen erzählt sie – auch da stimmen die Gutachter überein – sehr ausführlich über das Trennungsgespräch, das nach ihrer Darstellung der angeblichen Vergewaltigung in ihrer Schwetzinger Wohnung vorausging.

Von einem „eklatanten Strukturbruch in der Aussage“ spricht demzufolge Psychologie-Professor Köhnken.

Aber wenn es um das Messer, die angebliche Tatwaffe geht, die angebliche Vergewaltigung und  Detailfragen geht, dann, so Professor Köhnken, hat sie auch in der nichtöffentlichen Aussage  immer nur: „weiß ich nicht“, „kann ich mich nicht erinnern“ geantwortet.

„Warum lügt sie so schlecht?“, fragte sich Richter Dr. Bock. Ja warum? Warum hat sie ihn nicht schon früher mit ihrem Wissen um die Nebenbuhlerin konfrontiert? Warum hat sie ihr Laptop „gereinigt“? Warum log und log sie bei der Polizei, der Staatsanwaltschaft und bei der Frauenärztin, als es um die Tatzeit und die Tüte mit der Kleidung ging? Warum hat sie den angeblichen Tatort verändert, das Messer aufgehoben und wieder zurückgelegt wenn es denn ein Beweis sein sollte? War es nicht so, dass dieses Messer nie eine Rolle gespielt hat und nur dazu verwendet wurde, um ihre Glaubwürdigkeit zu erhöhen. Und Claudia D. tat ja alles, das man ihr glaubt.

Professor Greuel: „Die Trennung von Kachelmann in jener Nacht habe eine „massive Selbstbilderschütterung“ bedeutet, die zu „Wahrnehmungsdefiziten“ bei der behaupteten Vergewaltigung geführt haben könnten“.

„Frau W(Claudia D.)  trifft mit ihren Angaben über die Nacht auf einen Therapeuten, der sie fast bedingungslos, distanzlos und kritiklos unterstützt. Das bestärkt sie natürlich. Dazu kommt: Seidler ist offenbar vom ersten Termin an überzeugt, dass das Geschehen so stattfand, wie Sabine W. es schildert“, erklärt Köhnken. Er bezweifelt die Verwertbarkeit von Aussagen, die Sabine W. getroffen hat, nachdem sie bereits in Therapie bei Seidler war.

Die beiden Rechtsmediziner Markus Rothschild und Klaus Püschel hatten recht klar festgestellt, dass die angebliche Tatwaffe, ein Tomatenmesser, nicht Verursacher der Halsverletzung der Nebenklägerin gewesen sein könne. Sie gaben auch an, dass die großen blauen Flecken an den Oberschenkeln aller Wahrscheinlichkeit nach von der Frau selbst erzeugt worden seien.

„In der Gesamtschau aller Verletzungen“, konstatiert Püschel, „sei eine Selbstbeibringung wesentlich nahe liegender als eine Gewalteinwirkung von fremder Hand. Das Gesamtbild sei völlig atypisch für ein überfallartiges Geschehen.“

„Es gibt keinen Hinweis darauf, dass es war, wie die Zeugin sagt“, schließt der Gerichtsmediziner seine Ausführungen, »aber sehr viele Hinweise darauf, dass es sich hier um Manipulation handelt. «

Der Rechtsmediziner Prof. Dr. Bernd Brinkmann beschrieb dagegen, dass Sabine W. (Claudia D.) sich die Hämatome selbst zugefügt haben könnte. Sein Fazit: „Die Struktur der blauen Flecken an den Oberschenkeln lasse auf Schläge mit Fäusten schließen, nicht auf Verletzungen mit den Knien bei einer Vergewaltigung.“

Im Kachelmann-Prozess hat der Sachverständige Psychiater Hans-Ludwig Kröber bezweifelt, dass sich das mutmaßliche Vergewaltigungsopfer an das Geschehen nur lückenhaft erinnere. Und das ist ein Gutachter, der vom Landgericht Mannheim bezahlt wird – von welchem er auch bestellt wurde.

Dr. Pleines verweist auf eine Studie, in der statistisch 90 % der Teilnehmer nach eingehenden Übungen es geschafft hätten, Symptome vorzutäuschen. Traumatisierte Menschen sollten lt. Dr. Pleines jedoch nicht von Traumatologen beurteilt werden, sondern durch forensische Psychiater. Auch das sagt ein Gutachter, den das Gericht bestellt hat.

Die führenden Gutachter, Psychiater und Wissenschaftler sind sich einig, dass Claudia D. nicht die Wahrheit gesagt hat.

Und das kann nur eines bedeuten:  Freispruch für Jörg Kachelmann

Der Angeklagte

Jörg Andreas Kachelmann war 51 Jahre alt, als ihn die Schwetzinger Wetterwolke traf, die sich später zum Tsunami entwickeln sollte. Er bezeichnete sich damals als C-Promi, aber er war weitum bekannt.

Ein genialer Chaot, der aus der Wettervorhersage in den 80er Jahren in der Schweiz, später mit grossem Erfolg auch in Deutschland eine Show machte. Er verkaufte das Produkt Wetter wie kein anderer, gründete seine Firma. Dass er ein grosser Finanzmann war, kann man wohl kaum sagen, mehr Praktiker als Theoretiker. Immer unterwegs, immer in Bewegung. Der Aufbau Hunderter von Wetterstationen ist ihm wichtiger als Bilanzen. Egozentrisch ist er ganz sicher. Verheiratet, was er nicht in den Medien wissen will, so wie er sein ganzes Privatleben streng unter Verschluss hält. Nur weniges gibt er selbst preis, so den sexuellen Missbrauch in Jugendjahren, allerdings eher widerwillig.

Nicht viel aus seinem Leben dringt nach aussen. Passiert es doch, schaltet er frühzeitig schon seine Anwälte ein. Von seiner zweiten Heirat weiss kaum jemand, und wer informiert ist, wird zum Schweigen verpflichtet. Noch weniger ist bekannt, dass Jörg Kachelmann schon seit Jahren mehrere Beziehungen gleichzeitig laufen hat. Auch die Frauen schweigen, in den 80er, in den 90er Jahren und auch später. Seine Logistik ist exzellent und sehr effizient.

Aus dem recht ordentlichen, ansprechenden jungen Mann wird jedoch mit zunehmendem Erfolg eine Mischung aus Alp-Öhi und Yeti, die Kleidung wird immer eigenwilliger, nachlässiger, die Haar- und Barttracht mehr als schauderhaft. Stilisiert er das zu einem – allerdings sehr gewöhnungsbedürftigen – Markenzeichen? Oder will er austesten, ob er auch jede Frau in jedem Outfit bekommen kann? Ja, er bekommt sie!

Man sagt ihm nach, ichbezogen zu sein. Das ist er vermutlich auch. Natürlich braucht ein erfolgreicher Mensch eine grosse Portion Egoismus. Manchmal spielt ihm dieser Egoismus aber auch einen Streich, so, als er seine Kinder in aller Öffentlichkeit “Kuckuckskinder“ nannte. Dabei übersieht er, dass Kindern solche Bezeichnungen durchaus zu Ohren kommen können, denn es gibt immer angeblich wohlmeinende Menschen, die so etwas weitertragen. Und das haben sie auch getan, die lieben Kollegen. Sie haben es der Polizei erzählt und die dann wiederum der Presse. Eine kleine, unbedachter Äußerung mit grossen Wirkungen, früher oder später.

Seine Arroganz und sein Egoismus lassen wohl Herzensbindungen oder Rücksichtnahme auf andere Menschen nicht leicht zu. Aber es gab auch Ausnahmen, etwa als er die Kinder anerkannte, sie mehr als ausreichend versorgte und sich – bis heute! – aufmerksam und liebevoll um sie kümmerte.

Im Falle seiner Frauen hielt er Empathie und Einfühlungsvermögen für weniger notwendig. Er honorierte sie statt dessen finanziell, denn er war immer äusserst grosszügig!

Der Spass an der Abwechslung und die Annehmlichkeiten eines variantenreichen Sexlebens brachten es wohl mit sich, dass für ihn die Frauen zunehmend austauschbar wurden. Ganz bestimmt war die Frau, mit der er gerade zusammen war, Stunden oder Tage, manchmal sogar im Urlaub, seine Königin. Aber sie war, sobald er sich verabschiedet hatte, für ihn nicht mehr wichtig in seinem Leben. Das zeigt auch der Sammelname „Luusmeitli“ für alle Frauen. Keine bekam einen speziellen Kosenamen, geschweige denn ihren eigenen Namen zugestanden.

Das beweist auch der Umstand, dass es ihn fast noch mehr unterhalten hat, mit diesen Frauen zu chatten. Dr. Birkenstock meinte, die Schamgrenze dabei sei sehr niedrig gewesen, sowohl bei Claudia D. als auch bei Jörg Kachelmann, und so wird es wohl auch bei allen anderen Frauen gewesen sein. Doch das machen Millionen Chatter täglich in den verschiedensten Chatrooms. Das ist nichts Neues mehr und überhaupt nichts Ungewöhnliches.

Jörg Kachelmann lebte privat ausserhalb der vorgegebenen Normen und liess sich auch nicht in ein Schema pressen. Ob das nun nach den herrschenden Moralvorstellungen einwandfrei und tolerabel ist, kann und darf nicht beurteilt werden. Das heisst, es hätte niemals in der Presse breitgetreten werden dürfen, nicht von der Staatsanwaltschaft, nicht von Journalisten und auch nicht von seinen Ex-Freundinnen oder all jenen, die sich zu Wort meldeten, weil sie auch etwas wussten oder zu wissen glaubten. Das ist Vorverurteilung, und damit wurde der Grundsatz der Unschuldsvermutung durch die Medien schwer verletzt. Und trotzdem schiesst er – der nun Verfemte – Eigentore, wenn es nicht notwendig ist. Das Interview nach der Haftentlassung,  das auffällige tragen eines Ringes, unnötige Aufmerksamkeiten zu einer Zeit wo sie nicht gebraucht werden.

Ein Gutachter bestätigt – und das ist ein Kernsatz für Jörg Kachelmanns Verhältnis zu Frauen, den man nicht übergehen darf -: Wenn eine Frau gehen wollte, dann habe er sie immer gehen lassen.

So war es vermutlich auch in der Nacht vom 8. auf den 9. Februar 2010. Claudia D. hatte sich, als sie ihn mit ihrem Wissen um die Nebenbuhlerinnen konfrontierte, wohl erhofft, dass er sie um Vergebung bitten und ihr sagen werde, dass er sie allein liebe. Nicht umsonst hatte sie ihn, regelwidrig in diesem Verhältnis, mehrmals während des Beischlafs gefragt, ober er sie liebe. Statt der Erfüllung ihrer Hoffnung, dass es nicht nur einen Neuanfang geben, sondern das von ihr so ersehnte gemeinsame Leben nun beginnen werde, musste sie mit Entsetzen feststellen, dass er auf ihr Ultimatum einging und sie ohne weitere Umstände auf der Stelle verließ.

Auch sie war also austauschbar, und irgendwo wartete schon eine andere, nein, mehrere, nein, sogar viele andere. Nein, das konnte sie ihm nicht durchgehen lassen! Es war nicht nur die Fassungslosigkeit über die elf verlorenen Jahre. Es war auch die Furcht davor, wie sie das nun ihren Eltern, der Familie, den Freunden und Kollegen beibringen sollte. Mit der Furcht ging der verheerende Zusammenbruch aller Illusionen einher, und das nicht zum ersten Mal!

Wann sie sich entschloss, ihn der Vergewaltigung zu bezichtigen, wird wohl immer im Dunkeln bleiben. Tatsache ist, sie hat sich dazu entschlossen, weil sie wusste, dass sie ihn damit in jedem Lebensbereich treffen konnte. Sie konnte ihn geschäftlich ruinieren, ihm sein Publikum nehmen, aber ihn auch von seinen Frauen trennen. Hoffte sie ihn seinen Kindern zu entfremden? Es lag außerhalb ihrer Vorstellungskraft, dass etliche nicht auf ihrer Seite stehen würden und dass es Frauen gab, die in ihm ganz und gar nicht den Ritter Blaubart oder den Soziopathen sahen.

Laut Gutachter ist er tatsächlich keinesfalls ein Soziopath, sondern ein völlig normaler Mensch mit seinen Fehlern und Schwächen. Ebenso ist er kein Narzisst, wie das Professor Luise Greuel per Ferndiagnose festgestellt haben wollte.

Viele der bekannt gewordenen Verhältnisse (auch die der aufgebotenen Zeuginnen) lagen schon Jahre zurück und/oder waren nur auf einige wenige Monate ,höchstens ein  Jahr beschränkt. Mit sporadischen Treffen. Diese Zeuginnen konnten seinen Charakter zwar aus ihrer persönlichen Sicht beurteilen, aber man darf nie vergessen, dass hinter diesen Beurteilungen schwer enttäuschte, nach Rache dürstende Frauen stehen, die überdies keinerlei Aussagen zum Kerngeschehen machen können.

Bei allem, was es über Kachelmann zu sagen gibt, ist aber eines ganz besonders auffällig: Die Auswahl seiner Freundinnen zeugt weder von gutem Geschmack noch von Intelligenz und Menschenkenntnis; es waren Kolleginnen, Gästebetreuerinnen, Zufallsbekanntschaften, Frauen, die ihn anschrieben, weil sie ihn unbedingt kennenlernen wollten. Jörg Kachelmann nahm wahllos jede, wie es scheint, die sich ihm anbot.

Angebot – Nachfrage – Kauf = Sexuelle Marktwirtschaft. Nichts, was es nicht schon seit Tausenden von Jahren gibt! Hier ist ihm kein urteilsrelevanter Vorwurf zu machen.

Alles das hat in gar keiner Weise mit der angeklagten Tat zu tun. Es berührt nicht das Kerngeschehen, die angebliche Vergewaltigung. Moralisches Fehlverhalten – wer stellte eigentlich diese Normen auf – kann und darf nicht gewertet werden. Die Zeit, in der jemand wegen seiner Gesinnung, seiner Sexualität, seiner Vorlieben verurteilt werden konnte, ist vorbei und muss vorbei bleiben.

Es war schon ein Skandal, dass Jörg Kachelmann 132 Tage in Untersuchungshaft verbringen musste, nur weil sich der Untersuchungsrichter Siegfried Reemen – der keineswegs in einem so fortgeschrittenen Alter ist, dass ihn das entschuldigen könnte – spezielle Sex-Praktiken nicht vorstellen konnte: „Seine Schilderung zum Ablauf des Abends war mir nicht einleuchtend.“

Und er nahm mit einer bemerkenswerten Naivität und Weltfremdheit als Wahrheit hin, was Claudia D. erzählte: Ich ging davon aus, dass jemand, der einen einer solchen Straftat bezichtigt, wahrheitsgemäße Angaben macht.“

Die weitaus plausiblere Schilderung des angeblichen Tatabends durch Jörg Kachelmann bei seiner einzigen Aussage wurde von Polizei, Staatsanwaltschaft und Untersuchungsrichter ignoriert und in ihrer eigenen realitätsfremden Deutung der Presse weitergeleitet.

„Weil nicht sein kann, was nicht sein darf“, nämlich, dass Claudia D. aus Rache- und Bestrafungsmotiven Jörg Kachelmann falsch beschuldigt hat, wie es Monate später das OLG Karlsruhe einräumte.

Sollte Jörg Kachelmann für seinen Umgang mit den Frauen bestraft werden, so, wie es nicht nur die Zeugin Viola S. in der Bunten, sondern auch andere enttäuschte Frauen wünschten und wie es Alice Schwarzer will und durchzusetzen versucht, weil er „andere Menschen als Publikum betrachtet und benutzt hat“?

Gilt aber ein solches Verhalten nicht mehr oder weniger für Prominente allgemein?

In unserer noch immer vom Pharisäertum geprägten Welt mag das ja ein Grund sein, um solche Menschen zu verurteilen, Alice Schwarzer und ihr Gleichgesinnten machen das ja auf jeden Fall und dauernd. Aber es darf niemals als Indiz für die angeklagte Tat herangezogen werden. Wäre das möglich, wären die Anklagebänke und die Gefängnisse in kurzer Frist gefüllt, und einem blühenden Denunziantentum stünde Tür und Tor offen.

Man demontierte Jörg Kachelmann, von dem die Süddeutsche am 14.2.2010 also 5 Tage nach der angeblichen Vergewaltigung noch schrieb“ Sie haben einen Wetterfrosch nach Kanada mitgenommen, und sie sahen, dass es gut war.“ Jörg Kachelmann ist für die ARD bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver und Whistler im Einsatz, und er ist gleich zu Beginn ein gefragter Mann: Er redet Klartext – und ärgert nebenbei ein bisschen die Konkurrenz vom ZDF. Kaum einer kann meteorologische Zusammenhänge so volksnah präsentieren wie der Schweizer. Normalerweise hat er dafür vor der Tagesschau nur ein paar Minuten Zeit, in Kanada aber lassen sie ihn ausreden.“ Kachelmann ist damit der Star des ersten Olympia-Tages….

Und er war gut, er wusste nur noch nicht, dass es in sein Leben „schiffen“ würde und er bald mit „Matsch“ beworfen wird! Er ist seiner Berufung – verschrieben dem Wetter – mit üblicher Verve nachgegangen, vor der Kamera stand kein Vergewaltiger!

Es gibt keine Beweise dafür, dass Jörg Kachelmann die angeklagte Tat begangen hat. Die Gutachter sind überwiegend zu dem Ergebnis gekommen, dass Claudia D. nicht nur die Unwahrheit sagt, sondern dass auch der Ablauf der angeblichen Vergewaltigung so nicht gewesen sein kann. Ihm anzulasten, er hätte keine Aussage vor Gericht gemacht ist kein Grund ihm eine Schuld unterzuschieben. Er hat als Angeklagter das Recht dazu, was nicht als Eingeständnis der angeklagten Tat gewertet werden darf. Ausserdem hat er alles was es zu den Anschuldigungen, dem Tatvorwurf zu sagen gab, am 24.3.2010 vor dem Haftrichter ausgesagt. Hier gab es nichts hinzuzufügen!

Fazit: Freispruch für Jörg Kachelmann!

Die Polizei:

Als der Vater des mutmasslichen Opfers auf der Dienststelle der Polizei anrief und meldete, dass seine Tochter vergewaltigt worden sei, hätten dort alle Alarmglocken läuten müssen. Walter D. war schliesslich in Schwetzingen nicht nur als Lehrer, sondern vor allem als Grösse im Sportgeschehen und als Schöffe der Kleinstadt bekannt. Bekannt war aber auch die Tochter, zuerst als Sportlerin und später als relativ angesehene Moderatorin im ausgedehnten Einzugsbereich von Radio Sunshine mit Sitz in Schwetzingen.

Es wäre von grösstem Vorteil gewesen, wenn die Verantwortlichen sofort die übergeordnete Polizeidirektion in Heidelberg um völlig neutrale Ermittler ersucht hätten.

Besonders dann, als Christel D. vor dem Vernehmungsraum den angeblichen Täter beim Namen nannte. Denn dieser Fall war für die Kleinstadtpolizei eine Nummer zu gross.

Und noch einmal besonders vor dem Hintergrund, dass der amtierende Präsident der vernetzten Sportclubs Schwetzingen/Oftersheim der ehemalige stellvertretende Dienststellenleiter der Polizei Schwetzingen gewesen ist.

Nichts da, man gab den Fall nicht ab, man wollte sich profilieren. Und so kam dann die Nähe zum angeblichen Opfer zustande, und es erfolgten mehrfache Besuche in der Wohnung, was die beiden Polizistinnen Schwerzinger und Lapsit niemals abstritten. Später hatten sie freilich zeitweise mit grossen Erinnerungslücken zu kämpfen. „Gefühle“ und „Eindrücke“ beherrschten die Aussagen der Polizistinnen. Das änderte allerdings nichts an der Tatsache, dass beide Claudia D. immer als glaubwürdig beurteilten. Selbst dann noch, als diese sich bereits in Widersprüche verwickelt hatte.

Man hatte Claudia D. also immer geglaubt, und entsprechend fielen die Ermittlungen aus, bis hin zur Benachrichtigung von der bevorstehenden Beschlagnahme des Laptops oder bis zur Empfehlung des Anwalts Dr. Thomas Franz vom Weissen Ring (der grundsätzlich nur Opfer vertritt) aus dem benachbarten Ketsch (wo auch die Polizistin Lapsit wohnt).

Die Polizisten riefen den Aussagen zufolge im Laufe ihrer Ermittlungen den MDR-Sportchef Wolf-Dieter Jacobi in Vancouver an und erkundigten sich nach Kachelmanns Gemütszustand. Zur Antwort hätten sie erhalten, obwohl Kachelmann „ein schwieriger Mensch“ sei, sein Gemütszustand „eher positiv“wirke. Womit haben diese Polizisten die Nachfrage begründet? War also Jacobi schon von der drohenden Verhaftung unterrichtet? Hat er deswegen später seine Vorladung zur Zeugenaussage angeblich zu spät bekommen?

Dazu kommt Dietrich, jener Polizist der unrechtmässig seiner Tochter mit der Verhaftung Jörg Kachelmanns eine Show bieten wollte und dessen Aussagen sehr mit eigenen Meinungen gefärbt waren, man denke nur an die Bemerkung über das „Knutschen“ Jörg Kachelmanns und seiner Begleitung?

In einer späteren Aussage, am 33. Prozesstag – 23. 3. 2011 – konnte sich Dietrich an nichts mehr erinnern, nicht einmal, wer wann bei Claudia D. wegen des Laptops angerufen hatte und ob Verträge mit TV oder Presse existierten.

Er erzählte lieber von der Vernehmung vom 30. 3. und wie er Claudia D. stützen musste, aber genau dieser Aussage hatten doch genau so die Polizistinnen gemacht. War also nicht nur zur Verhaftung nach Frankfurt die ganze Dienststelle Schwetzingen ausgefahren, sondern auch zur Vernehmung nach Heidelberg?

Schlussendlich kam aber dann zu Tage, dass Herr Dietrich die Unwahrheit gesagt hatte: keiner musste die Ärmste stützen, sie kam alleine hoch. Berücksichtigt man ferner die Aussagen von Lapsit und Dietrich bezüglich des Taschentuches, das ihr jeder gegeben haben will, die widersprüchlichen Angaben der beiden, was die Verhaftung betrifft, und die schweren Gedächtnislücken zwischen den ersten Aussagen der Polizisten im September 2010 und dann im März 2011, kann man mit Fug und Recht behaupten, dass hier der Schwetzinger Bonus der Familie D. voll zur Wirkung gelangte.

Ein weiterer Hinweis ist noch die Tatsache, dass die Polizistin Lapsit vom Opfer und nicht vom mutmasslichen Opfer berichtete.

Sie notierte gleich nach der Anzeige am 10. Februar 2010 in einem Vermerk: »Nach hiesigem Empfinden macht die Frau einen glaubwürdigen Eindruck.« Als die Polizistin ein halbes Jahr später vom Gericht gefragt wird, auf welchen Umständen ihre Einschätzung damals beruhte, kann sie keine Antwort mehr geben.

Was man so hört, hat es in Schwetzingen Beförderungen gegeben!

Die Tatortermittler, die angeblich „wie bei einem Tötungsdelikt“ vorgegangen sein wollen, haben nicht weniger dilettantisch gehandelt.

Sie haben ein Messer eingetütet, das bereits Claudia D., wie sie selber zugibt, vom Boden – anlässlich ihrer Putzorgie – aufhob und weglegte. Keiner hat sich darum gekümmert, sie zu fragen, ob sie etwas verändert habe.

Die Ermittler haben es auch verabsäumt, den LKA-Experten Dr. Bässler von diesen Umständen zu unterrichten, der sich darüber sehr erstaunt zeigte.

Sie haben einen Tampon zuoberst aus dem Küchenmüll gefischt, ohne sich zu fragen, wieso er nicht im Bad weggeworfen wurde. Denn die Aussage von ihr lautete, Jörg Kachelmann habe sie liegen lassen, sei ins Bad gegangen und habe anschliessend die Wohnung verlassen. Von einem Gang in die Küche, um den Tampon zu entsorgen, war niemals die Rede.

Jörg Kachelmann gab an, er sei nackt auf der Couch im Wohnzimmer gesessen, als es zum Streit kam. Tatsächlich fanden die Kriminaltechniker Spuren; worum es sich dabei handelte, blieb unklar. Die Couch im Wohnzimmer wurde erst sechs Wochen nach der angeblichen Tat auf Spuren untersucht! Eine lange Zeit, und vor allem hatte die Nebenklage da schon Akteneinsicht!

Eine Aussage war: Die Polizei hat in ihrer Wohnung keine Utensilien für Sadomaso-Sex gefunden, keine Handschellen oder Reitgerten, von denen er gesprochen hat. Die Polizei hat aber auch nicht intensiv danach gesucht und genau das wird vom LKA-Experten Bässler widerlegt, der sehr wohl solche Utensilien untersucht und das auch vorgetragen hat.

Der Kriminaltechniker sagt unter anderem, es habe sich um frische Sekretanhaftungen gehandelt, die auf dem Bett gefunden wurden. Erst auf Nachfrage gibt er zu: “Die Wohnung war ja sonst aufgeräumt und ordentlich. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass jemand eine solche Bettwäsche lässt. Das sah man ja mit bloßem Auge! So etwas will man doch gewaschen haben!” Ausserdem hätte sich das Sperma auf der Decke nach Ansicht des Kriminaltechnikers gelöst, wenn man nochmals darauf gelegen hätte. Die Spuren seien trocken, aber frisch gewesen. Auf die Nachfrage, ob die Spuren nicht vielleicht doch feucht waren, meint dieser Zeuge “Ich denk’ mal, dass sie trocken waren.”

An diesem Tag hat Prof. Brinkmann Fragerecht, er bekommt von dem Ermittler zur Antwort: “So genau habe er nicht hingeschaut.” Das Bett habe “wie gemacht” ausgesehen. Ein weiteres Versäumnis: Das mutmaßliche Opfer wurde nicht gefragt, wie lange die Decke schon da lag.

Im Raum steht auch noch die ungelöste Frage, ob die Polizei die Daten anderer Geliebter an Viola S. weitergegeben hat. Ein Polizist sagt jedoch:” Sie habe sie genervt und oft bei ihnen angerufen!”

Gesamthaft gesehen, wurden bereits ab dem 9. 2. 2010 schwere Fehler gemacht, die schon bei der Anklageerhebung am 19. Mai 2010 von der Staatsanwaltschaft hätten berücksichtigt werden müssen.

Zusätzlich muss festgestellt werden, dass die Polizeiarbeit dilettantisch und überwiegend zugunsten der in Schwetzingen ansässigen Nebenklägerin durchgeführt wurde.

Professor Köhnken sagt dazu: Die Kripobeamtinnen, die seinerzeit als erste die Anzeige der Frau aufnahmen und ihr glaubten, hätten nicht wörtlich protokolliert, sie hätten auch nur oberflächlich gefragt, anstatt akribisch nachzuhaken. Ja, sie seien regelrecht “froh gewesen, nicht nachbohren zu müssen”.

Schlussfolgerung: Freispruch für Jörg Kachelmann

 Die Staatsanwaltschaft:

Nachdem das mutmassliche Opfer am 9. 2. 2010 gynäkologisch und rechtsmedizinisch untersucht worden war und man wusste, dass der Angeklagte an diesem Tag nach Vancouver fliegen würde, hielt man es nicht für notwendig, ihn aufzusuchen, zu befragen und eventuelle Spuren zu sichern. Von einer eventuellen Festnahme war überhaupt keine Rede – denn:

„Wir hatten seinerzeit Bedenken hinsichtlich eines dringenden Tatverdachts“, sagte Oberstaatsanwalt Oskar Gattner.

Es stand also zu dieser Zeit fest, dass man Claudia D. gerade in den wichtigen ersten Stunden nach der angeblichen Tat nicht glaubte. Erst als Staatsanwalt Oltrogge sich des Falls so richtig annahm, wurde am 25. 2. der Haftbefehl ausgestellt. Was war also in der Zwischenzeit passiert? Hatte Prof. Mattern, der von der Staatsanwaltschaft bestellte Gutachter aus Heidelberg, die erwünschten Diagnosen gestellt?

Sicher ist, Staatsanwalt Lars-Torben Oltrogge hat der Nebenklägerin sehr viel zugesagt. Darf man dem Tagebuch glauben – und es wurde wegen dieses Abdrucks ja keine einstweilige Verfügung gegen den Focus gestellt – dann war das Verhältnis Nebenklage/Staatsanwalt zu dieser Zeit sehr erspriesslich.

Bedauerlicherweise haben die Herrn Staatsanwälte bei ihrer Zeugenaussage nur wenig zur Aufklärung über die Zeit bis zur Verhaftung des Angeklagten beigetragen. Wir müssen uns also damit zufrieden geben, dass nur Teile bekannt wurden. So die Aussagen im März 2010, wo Claudia D. mehrere Lügen zugeben musste. Staatsanwalt Oltrogge bestreitet natürlich, dass er die Nebenklägerin zur Falschaussage ermunterte, das musste er ja so sagen, sonst wäre er und nicht sie in „Teufels Küche“ gekommen. Allerdings bestätigte er, dass das angebliche Opfer – wieder einmal – geweint und gezittert habe.

“Ich habe in den Raum gestellt, dass sie nicht die Wahrheit gesagt hat”, erinnert sich Oltrogge. “Es kam aber keine klare Antwort, und ich wollte sie auch nicht lenken.” Genügte es also schon, wenn keine klaren Antworten kamen, dass sie dabei weinte und zitterte, damit ihr geglaubt wurde? Immerhin erschien sie Staatsanwalt Oltrogge zu dieser Zeit trotzig. Sicher, man hatte sie auf ihre Wahrheitspflicht aufmerksam gemacht. Trotzdem blieb sie lange bei ihren Lügen, erst eine Aussprache mit ihrem Anwalt belehrte sie eines besseren. Und man beruhigte sie. “Jetzt kommt er doch bestimmt frei?” fragt sie und fängt an zu weinen. Antwort von Oltrogge: “So schnell geht es nicht. Es war nicht schön, was Sie hier gesagt haben, und alles andere wäre besser gewesen.”

Natürlich haben beide Herren keinerlei Belastungstendenz bei Claudia D. feststellen können, wie sie übereinstimmend bestätigen, denn Oltrogge: “Unser Ergebnis war dann, dass das Lügen nicht das Kerngeschehen betrifft und wir weiter von einem dringenden Tatverdacht ausgehen.”

Nicht einmal am 23. April 2010, als die Frau im Lauf einer Befragung durch die Staatsanwaltschaft Unwahrheiten zugeben musste, sei ein Wortprotokoll geführt worden, beanstandet Prof. Köhnken!

Damit fällt auf, dass es der Mannheimer Staatsanwaltschaft nur sehr selten um das Kerngeschehen, die angebliche Tat, geht, sondern sie immer nur Beweise für die Schuld Jörg Kachelmanns aus Nebenschauplätzen zu konstruieren versucht. Das bestätigt sich auch mit der Vorladung der Reihe ehemaliger Geliebter, von denen sich die Staatsanwalt Beweise erhofft.

Nicht umsonst hat Staatsanwalt Oltrogge einer *aussageunwilligen* Frau mit polizeilicher Vorführung gedroht oder ist im Falle der Zeugin Catharina T. bis in die Lüneburger Heide gereist.

Obwohl ihm bewusst sein musste, dass gerade in diesem Fall eine wahrheitsgemässe Aussage – und sei es auch nur zum Randgeschehen – nicht zu bekommen sein würde. Staatsanwalt Oltrogge musste von dem Schreiben „I stand by you“, aber auch von dem geistlosen, anzüglichen Geschenk, welches sie in die Strafanstalt geschickt hatte, und natürlich auch von der Rechnung für Specksteinschiffchen, Pfirsiche und Honig, die Catharina T. an Jörg Kachelmann übermitteln liess, Kenntnis haben. Dass hier in der Aussage nur Rachemotive zutage kommen würden, war von Anfang an klar. Dass er auch nichts dabei fand, dass diese Ex-Geliebten ihre Erfahrungen mit Jörg Kachelmann vor und während des Prozesses gewinnbringendst an spezielle Verlage verkauften, zeigt keine sehr gute Menschenkenntnis des jungen Staatsanwaltes.

Aber er hat es nicht versäumt, via Bildzeitung die Öffentlichkeit unterrichten zu lassen, dass sich eine Person gemeldet hätte, der angeblich im Jahre 2001 auch körperliche Beeinträchtigungen durch Jörg Kachelmann widerfahren sein soll. Staatsanwalt Oltrogge wollte- ohne Beweise nur mit einer einzigen Aussage – betonen, dass Jörg Kachelmann ein Wiederholungstäter sei!

Aber auch der ältere erfahrene Oberstaatsanwalt hat sich zu unüberlegten Schritten hinreissen lassen, so das Telefonat mit der Schweizer Zeugin, welches dann auch noch beim Focus wörtlich auftauchte. Und im Falle von Toini L. musste das Gericht auf Betreiben der Staatsanwaltschaft in die Schweiz reisen.

Es ist unverständlich, dass die Staatsanwaltschaft immer noch Kontakte mit den Medien abstreitet, auch vor dem Hintergrund, dass Oltrogge über lange Zeit während der Prozesspausen ausgewählten Journalisten seine Erkenntnisse mitteilte. Vieles, was hier zur Sprache kam, war aber dann niemals in diesen Zeitungen zu lesen.

Dass keine der Zeuginnen die angeklagte Tat bestätigen konnte, weil keine dabei war und ihre Aussagen nur nebensächliche Bedeutung hatten: das störte die Staatsanwaltschaft nicht.

Es störte sie auch nicht,  sich ab dem 20. März 2010 mit täglichen Statements durch Staatsanwalt Andreas Grossmann vor die Presse zu stellen und sofort und umfänglich die Schuld Jörg Kachelmanns zu bestätigen. Herrn Grossmanns Angaben sind hinlänglich bekannt. Er machte sie aber mit dem Wissen, dass bei den polizeilichen Ermittlungen fahrlässig geschlampt worden war, dass die Nebenklägerin den Tatort manipuliert und bei ihren Aussagen gelogen hatte und dass der Laptop der Nebenklägerin nicht von Polizei oder Staatsanwaltschaft gleich am 9. 2. 2010, sondern erst auf Betreiben der Verteidigung am 26. März 2010 beschlagnahmt worden war, die Gutachten zu dieser Zeit noch nicht fertig gestellt sind.

Die Lügenaussagen, von denen die Staatsanwälte Oltrogge und Gattner bei ihrer Zeugenaussage erzählen, waren denn auch erst nach der Beschlagnahme des Laptops festgestellt worden.

Diese Widersprüche der Nebenklägerin haben die Staatsanwaltschaft aber nicht dazu gebracht, nun sorgfältiger zu arbeiten. Die Presseberichte wurden immer mehr mit direkten, angeblichen Beweisen untermauert, die so von der Verteidigung nicht weiter gegeben worden wären, also nur von der Staatsanwaltschaft kommen konnten.

Nun hatte die Verteidigung schon einige der besten Forensiker und Gutachter damit beauftragt, die Unterlagen des Herrn Prof. Mattern zu überprüfen. Die einhellige Meinung war: So wie die Nebenklägerin sie schildert und Prof. Mattern sie bestätigt, kann die angebliche Tat nicht geschehen sein. Was Professor Mattern veranlasste, sofort ein zweites Gutachten zu erstellen und sich über Kollegen lustig zu  machen. Monate später wird er sogar ein drittes Gutachten erstellen, bei dem er überdies seine Frau benutzt, ohne die Grössenunterschiede zwischen ihm und Jörg Kachelmann sowie zwischen seiner Frau und Claudia D. zu berücksichtigen.

Die Staatsanwaltschaft also spielte natürlich die auf dem Laptop von Claudia D. vorgefundenen Fotos mit blauen Flecken herunter. Auch als diese abwechselnd erklärte, das seien Fotos, wie sie sie Jörg Kachelmann nach heissen Sexspielen sandte, oder sie habe ihre Selbstheilungskräfte beobachten wollen, und schliesslich gar, es seien die Abdrücke ihres Neffen, der auf ihren Schenkeln herumgehüpft sei.

Für die Staatsanwaltschaft spielte es auch keine Rolle, dass Claudia D. ihr Laptop vor der Beschlagnahme „gereinigt“ und Daten gelöscht hatte, was nicht verwundert, schliesslich hatte man sie ja vorher unterrichtet.

Dass es keine Beweise für die angebliche Tat, sondern nur spärliche Indizien gab, war ebenso unwichtig wie die Ergebnisse, zu denen das LKA kam. Dass Messer war nicht bluttriefend, die Spuren waren so winzig, dass man nicht einmal feststellen konnte, ob Menschen oder Tierblut. DNA war nur von der Nebenklägerin zu finden. Die Tatsache, dass Claudia D. dieses Messer angeblich vom Boden aufgehoben hatte – wo es gelegen haben soll – und es bei den Tatortermittlungen wieder auf diesem Teppich lag, wurde weder zur Kenntnis genommen, noch an den LKA-Experten weitergeleitet.

„Es gibt keine Hinweise darauf, dass mit dem Rücken oder der Spitze Verletzungen herbeigeführt wurden“, so der LKA-Experte Gerhard Bässler.

Der Teppich selber war für die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwalt überhaupt nicht beweisrelevant. Man hätte ja feststellen müssen, dass es auch da keinerlei Spuren gab. Die es aber sich hätte geben müssen, wenn es ein Tatwerkzeug gegeben hätte.

Es ist bezeichnend für Staatsanwalt Oltrogge, dass er – selbst als das Messer keine Rolle bei der angeblichen Vergewaltigung mehr spielen konnte und durfte – noch immer daran festgebissen blieb:

… des weiteren sei es Tatsache, dass das Messer keine Rolle mehr spiele, es sei nichts übrig geblieben. Hier ruft StA Oltrogge ganz unvermittelt und laut in den Saal: „Das werden wir ja sehen, was davon übrig geblieben ist!“ Dieser Ausbruch zeugt davon, dass die Staatsanwaltschaft in Mannheim sehr wohl wusste und weiss, dass sie nichts in der Hand hatte und hat.

Staatsanwalt Oltrogge hat auch den Abschluss der Ermittlungen nicht abgewartet, er musste Anklage erheben, bevor die Handys ausgewertet, die Erkenntnisse des LKA auf dem Tisch lagen. Und ihm ist es zu verdanken, dass Jörg Kachelmann 132 in Untersuchungshaft bleiben musste. Trotzdem die Möglichkeit eine Falschbeschuldigung von CSD bereits keine Utopie mehr war.

Ein Punkt darf aber überhaupt nicht ausser Acht gelassen werden. Staatsanwalt Oltrogge hatte mit dem Therapeuten Prof. Seidler aus Heidelberg einen Traumkanditaten, was die Begutachtung der Nebenklägerin betraf. Der bestätigte ihm alles, was er hören wollte, und noch mehr. Als nun die Verteidigung die 38 Seiten Gutachten des Heidelbergers beanstandete, ihrerseits dieses Gutachten zur Überprüfung weitergab und dann grosse Mängel festgestellt wurden, entschloss sich der Staatsanwalt am 15. April 2010, Frau Prof. Luise Greuel als weitere Gutachterin anzuwerben. Nicht ohne den Seitenhieb, die Kachelmannverteidigung habe sich schon alle Gutachter, die man kenne, verpflichtet!

Doch auch das Gutachten von Prof. Greuel konnte nicht den Erwartungen Oltrogges entsprechen. In der Presse wurde bekannt, Professor Greuel sei zu dem Schluss gekommen, dass die Schilderung der Vergewaltigung nicht die Mindestanforderungen an die logische Konsistenz, Detaillierung und Konstanz erfülle. Das mutmassliche Opfer könne die Tat selbst bei eingehender Befragung nur vage und oberflächlich wiedergeben, so Greuel. Es würden auch Sachverhalte dargestellt, die handlungstechnisch unwahrscheinlich bis unmöglich seien. Zwar sei damit laut Greuel keineswegs eine Falschaussage erwiesen. Die im gerichtlichen Kontext gebotene Zuverlässigkeit der Aussagen sei aber nicht gegeben.

Man telefonierte wohl am 12. Mai 2010 noch einmal, aber aus den Aktenvermerken der Staatsanwaltschaft geht nichts über die Kurzmitteilung hervor, etwa der Wortlaut, dass der Tatverdacht gegen Kachelmann nicht entkräftet wurde, was angeblich die Gutachterin an Staatsanwalt Oltrogge übermittelt haben soll. Stattdessen sagte Prof. Greuel, dass die Gespräche mit Claudia D. beendet seien, das Ergebnis jedoch erst Ende Mai vorliegen werde.

So lange wollte Staatsanwalt Oltrogge jedoch nicht warten. Und niemand, nicht Oberstaatsanwaltschaft oder Generalstaatsanwaltschaft, hielten ihn auf, nein, man stärkte ihm noch den Rücken, wie es Jürgen Gremmelmaier von der Karlsruher Generalstaatsanwaltschaft tat: “Haftsachen müssen mit der größtmöglichen Beschleunigung betrieben werden”

Staatsanwalt Lars Torben Oltrogge erhob also am 17. Mai 2010 Anklage. Ohne fertiges Gutachten, mit denkbar schlechten Ermittlungsergebnissen, ohne Beweise, aufgrund dubioser Indizien und Zeuginnen. Mit einem angeblichen Opfer, das schon mehrfach gelogen hatte, nachweislich. Nur durch die Gutachter Mattern und Seidler und den ihm wohl zugeneigten Nebenklägervertreter unterstützt.

Unterstützt wird er auch von Oberstaatsanwalt Gattner, der genau wusste, dass diese Anklage in nichts durch Beweise fundiert ist. Auch von den Lügen der Claudia D. war er informiert. Er war ja dabei, als sie log.

Er wird bei seiner Einvernahme sagen: „Ein Einschlag“, so nennt es Oberstaatsanwalt Gattner, als die Nachricht von der Computerauswertung kam. Doch man sei sich bald klar darüber geworden, dass dies für den Wahrheitsgehalt der Aussage zur angeblichen Tatnacht nichts bedeuten müsse – und zwar noch vor der denkwürdigen Vernehmung der Zeugin.

Die denkwürdige Vernehmung! Das war an dem Tag wo nicht nur die Kameras im Vernehmungsraum ausgefallen sind, es war der Tag an dem Claudia D. ihre Lügen zugeben musste:  „Ich hatte große Angst, dass man mir nicht glauben wird“, soll Claudia D. laut Vernehmungsprotokoll gesagt haben. „Ich hatte Bedenken, dass alles geplant wirkt.“ Warum aber hat sie Kachelmann nicht früher zur Rede gestellt? „Ich habe den Mut nicht gefunden.“ Es sei alles so gut gelaufen mit ihm, sie habe sich Hoffnungen gemacht. Und nun schäme sie sich für ihre Falschaussagen.

Staatsanwalt Oltrogge : „Es ist grundsätzlich so, dass ich allein durch meine Stimme einschüchternd wirken kann.“ Einschüchternd war er bei dieser Aussage wohl kaum.

Denn unwillkürlich fragt man sich warum wurde die Staatsanwaltschaft nicht in diesem Moment aufmerksam: Die Falschaussagen! So sagt sie selber. Es hätte nur mehr einer eindringlicheren Befragung bedurft und sie hätte wohl zugegeben, dass sie nicht nur in Teilen, sondern seit dem 9.2.2010 falsch aussagt! Aber weinen und zittern hat Claudia D. wieder einmal davon bewahrt.

Doch für Staatsanwalt Oltrogge ist es selbstverständlich, dass eine Anzeigenerstatterin, auch wenn es sich um eine so schwere Beschuldigung wie Vergewaltigung handelt, lügen darf. So sagte er bei seiner Aussage vor Gericht:

Aber nein, „aus meiner Sicht schien das alles plausibel“, sagt der Staatsanwalt; der dringende Tatverdacht blieb, trotz der Lüge. „Auch, weil das nicht das Kerngeschehen betraf.“ Jedoch: Alles was Claudia D. sagt betrifft letztendlich das Kerngeschehen!

Als Professor Dr. Brinkmann von der Staatsanwaltschaft abgelehnt wurde gab es folgenden, sehr bezeichnenden Wortwechsel bei dem RA Birkenstock schon genau die Beweggründe der Staatsanwaltschaft erkannte:

“Eigentlich drückt Ihr Text keine echte Sorge aus, sondern ist Wortklauberei. Zu fragen ist, ob Sie nicht verfahrensfremde Zwecke verfolgen, indem Sie Professor Brinkmann verunglimpfen.”

Dies weist die Staatsanwaltschaft zurück. Man habe darauf zu achten, dass auch die Nebenklägerin mit Neutralität behandelt werde. Birkenstock fragt, ob die Staatsanwaltschaft ihre eigene Sorge oder die der Nebenklägerin umtreibe.

Genau das ist es, Staatsanwalt Oltrogge hat sich auf die Seite der Nebenklägerin geschlagen und dabei den gesetzlichen Auftrag übersehen: Entgegen einer verbreiteten Meinung ist die Staatsanwaltschaft nicht gezwungen, unter allen Umständen eine Verurteilung des Angeklagten anzustreben. Sie hat vielmehr auch zugunsten des Beschuldigten bzw. Angeklagten zu ermitteln. Sie ist keine Partei im Strafprozess und arbeitet weder mit dem Gericht zusammen noch gegen den Angeklagten oder seinen Verteidiger!

Denn bis heute bleibt er aber bei seiner Überzeugung, dass Jörg Kachelmann schuldig ist; das beweist auch sein Ausruf am letzten Tag der Beweisaufnahme:

„Es ist nicht widerlegt, dass es nicht doch so war, wie sie es geschildert hat.“

Wie selbstverständlich bekommt er wieder Schützenhilfe durch Kollegen. Staatsanwalt Mägerle am 31.März 2011: “Ich halte durch den heutigen Tag den Vorwurf für widerlegt, dass die Staatsanwaltschaft nicht objektiv ermittelt hat.”

Natürlich hat die Staatsanwaltschaft Mannheim das nicht, man hatte sich auf die Schuld Jörg Kachelmanns festgelegt.

Entscheidend für die Bewertung der Ereignisse sei jedoch die Gesamtschau, argumentierten die Staatsanwälte immer wieder. Und wie sieht die Gesamtschau aus?

Es werden die Erkenntnisse der Gutachter, auch die von der Staatsanwaltschaft bestellten Experten, ignoriert. Es werden die Aussagen und Ergebnisse des LKA-Sachverständigen ignoriert. Man klammert sich, wie Schiffbrüchige, an die Aussagen einiger Ex-Geliebten , die aber, wie Herr Oltrogge im Zusammenhang mit Claudia D. immer wieder betont, mit dem Kerngeschehen nichts zu tun haben. Obwohl die Staatsanwaltschaft schon verloren hat, will sie das nicht wahr haben.

 Dabei gibt es doch nur einen Antrag: Freispruch für Jörg Kachelmann

Die Zeugen

Die Eltern

Christel und Walter D. angesehene Bürger im Kleinstädtchen Schwetzingen. Die Mutter Angestellte und Hausfrau, der Vater Lehrer, Sportclubvorsitzender und Schöffe. Kleinbürgerlich, anständig, christlich. Das Kind wohnt in der Nähe, man muss ja auf die Tochter achten.

Man ermöglicht ihr eine gute Schulausbildung. Das Mädchen ist konfliktscheu und auf Harmonie bedacht – so wird sie es später Frau Prof. Greuel erzählen. Vermutlich also eine brave und gehorsame Tochter.

Also muss sie studieren, obwohl ohne viel Ehrgeiz. Medientechnik in Stuttgart. Sie  volontiert dann bei einem Radiosender und erlangt in ihrer kleinen Welt  eine gewisse Prominenz, was den Eltern durchaus gefallen haben dürfte.

Aber beruflich ehrgeizig, nein das ist sie nicht. Muss sie das? Viele Eltern sehen in der Bestimmung einer Tochter Ehe und Mutterschaft an. War das hier auch so? Die Beziehung mit einem englischen Musiker geht in die Brüche. Doch schon lernt sie, eine Woche nachdem sie beim Radio zu arbeiten begann Jörg Kachelmann kennen. Man tauscht Telefonnummern aus, man telefoniert. Wenige Tage nachher besucht der Traummann, ihr Süssbärchen, sie in der Wohnung. Bald stellt sie ihn angeblich den Eltern vor. Endlich! Der von den Eltern herbeigesehnte Schwiegersohn, dem man das Kind – aus der elterlichen Fürsorge entlassen – anvertrauen kann; der angeblich regelmässig zu Kaffee und Kuchen kam.

Dann noch 2003 der gravierte Ring. Gutbürgerliches Kleinstadtidyll, doch keine Hochzeit! Der Vater fragt nach. Die Antwort der Tochter kennen wir. Ist es ihm nicht aufgefallen, dass seine Tochter nur mehr sehr wenig arbeitet, der Schwiegersohn in spe äusserst selten und unregelmässig die Braut besucht? Er hat gute PC – Kenntnisse, hat er niemals gegoogelt um sich über den Liebhaber seiner Tochter zu informieren?

Hatte er kein Gespräch mit ihm, wann er nun zum Standesamt gehen wolle? Inzwischen sind doch viele Jahre ins Land gegangen, die Tochter hat die 30 weit überschritten, die Uhr tickt – man will doch Enkelchen!

Und nun sitzen sie also als Zeugen vor Gericht, doch was können sie sagen. Keine persönlichen Wahrnehmungen ,nur Hörensagen! Dass ihnen Jörg Kachelmann angeblich erzählte, dass er Single sei, keine Kinder hätte? Dass die Tochter ihnen sagte:„ Es sei alles in Ordnung?“

Und über die angebliche Tatnacht? Keine persönlichen Wahrnehmungen, nur Hörensagen. Sie waren nicht dabei, und Claudia D. hat auch nicht sofort nach dieser angeblichen Vergewaltigung bei den Eltern Hilfe, Schutz und Trost gesucht. Warum? Das wäre doch der erste Weg gewesen, wenn das Eltern-Kind-Verhältnis stimmte! Selbstverständlich glauben Eltern ihren Kindern, aber so bedingungslos?

Originalangaben der Claudia D. bei Prof. Greuel Zitat:  Gegen 07:00 Uhr sei sie zu ihren Eltern gegangen, die im Haus gegenüber wohnen und wissen wollen, was sie tun solle. Ihre Eltern wären beim Anblick der verstörten und verletzten Tochter entsetzt und fassungslos gewesen. Ihr Vater hat die Polizei gerufen. Zitat Ende

Sie haben nicht sofort nachgefragt, warum die Tochter erst jetzt kommt, wenn sich das Drama schon gegen 1 Uhr morgens abgespielt haben soll?

Wurde deshalb die Öffentlichkeit ausgeschlossen, damit diese und andere Ungereimtheiten nicht an die Öffentlichkeit geraten sollten? Denn Intimes, wirklich Intimes werden die Eltern bestimmt nicht gewusst haben. War wieder der Schutz der Nebenklägerin durch die Staatsanwalt und das Gericht, nötig, weil die Wahrheit möglicherweise den Prozess sofort beendet hätte? Und wollte man das damit verhindern? Wir wissen es nicht, auffallend ist es allemal!

Was also können die Eltern von Claudia D beitragen zu dem von Herrn StA. Oltrogge immer wieder angeführten Kerngeschehen? Nichts! Nur persönlich gefärbte Eindrücke, die garantiert nicht die besten sind. Schliesslich hat dieser Mann, der Angeklagte ja ihr Kind über Jahre hingehalten, ohne Frage auch belogen. Dass die Tochter mitgemacht und alles akzeptiert hatte, wussten sie nicht und werden es auch nun nicht glauben können. Es entspricht nicht ihrer bürgerlichen Wahrnehmung. Zudem sehen sie in Jörg Kachelmann nur noch den Schänder ihrer Tochter, selbst wenn es dazu nur deren Aussage gibt.

Das zeigt sich auch in dem Interview, dass die Mutter am 25.3. dem Blick gab: «Das ganze Leben von Jörg ist eine Lüge. Er hat die ganzen elf Jahre nur gelogen. Sie weint und lässt kein gutes Haar an «Jörg», der elf Jahre lang mit ihrer Tochter Petra* zusammen gewesen sei. »

So wird sie es auch vor Gericht ausgesagt haben.

Aber ein Beweis, dass sich die angebliche Vergewaltigung so abgespielt habt, wie Claudia D. es aussagt, dass sie überhaupt stattgefunden hat, ist auch das nicht!

Die Geliebten

Man hat sie aufgeboten und vorgeladen. Teilweise unter Zwang. Nicht alle haben in Jörg Kachelmann ihren Verführer gesehen. Manche sind sofort, oder recht bald nach dem Kennenlernen mit ihm ins Bett gegangen. Einige geben ehrlich zu, dass es nur ein Verhältnis auf sexuelle Basis gewesen ist. Das diese Begegnungen schon Jahre her sind und/oder nur kurz gedauert haben. Das sind nicht die Zeuginnen die sich die Staatsanwaltschaft wünscht.

Staatsanwalt Oltrogge wünscht sich Zeuginnen wie Viola S., Catharina T., Verena C., Helen Sch. Anklägerinnen, die mit dem Koffer voll Sexspielzeug zu Polizei kommen, sich in der Bunten  oder anderen Medien über den Angeklagten auslassen, bevor noch der Prozessbegonnen hat, oder mitten in der Beweisaufnahme.

Die erst ihr „ I stand by you“ und ihre Versprechungen , Jörg Kachelmann zu unterstützen, bei der Kanzlei Birkenstock deponieren, sich dann in derselben Minute  mit der Presse gemein machen um ihre Geschichte zu vermarkten. Das sind die Zeuginnen welche die Staatsanwaltschaft braucht – mit deren Hilfe können sie dann des Volkes Meinung lesen und steuern, sowie ihre Absolution für die Anklage und das Alibi für einen aufgeblähten Monsterprozess bekommen.

Diese Frauen bekommen die Funktion von Leumundszeuginnen. Unberechtigt, denn während ihrer Verhältnisse mit Jörg Kachelmann sind sie seinen Wünschen mit Freuden nachgekommen. Glaubten sie sich doch schon vor dem Traualtar und als Mütter seiner Kinder. Und haben sich ihre Dienste auch noch entweder bar oder mit Geschenken honorieren lassen. Jörg Kachelmann hat sie belogen, daran besteht kein Zweifel, und jetzt zahlen sie es ihm heim, in dem sie aussagen. Von Hass und Rache getragen.

Für seine Lügen sollte er büssen. Dazu haben sie sich zusammengetan. Dazu wurde in Chats aufgerufen, man müsse jetzt zusammenhalten und entsprechend aussagen.

“Ich freue mich über jeden Tag, den er im Gefängnis sitzt.”

Das sind die Zeuginnen der Staatsanwaltschaft: Frauen die solche Sätze in die Öffentlichkeit bringen und die alles dafür tun würden! Dafür reist man durch die Weltgeschichte, droht mit Vorführmassnahmen. Und: Findet an der Medienpräsenz dieser Frauen nicht wirklich schlimmes.

Staatsanwalt Oltrogge sagt sogar: Die Zeuginnen hätte ihre Geschichten erst nach der polizeilichen Einvernahme an die Presse verkauft! Was er nicht sagt, das mindestens eine- Verena C.- Ich bin auch ein Opfer von Jörg Kachelmann – in der Bunten einen ganz anderen Ablauf erzählt, als bei der Polizei. Sie hat also gelogen, um ihn zu belasten. Doch erzählte ihr Onkel nicht noch eine ganz andere Geschichte? Nämlich, dass sie bei der Information über die Verhaftung von Jörg Kachelmann in Tränen ausbrach und ihn ganz entscheiden einer solchen Tat für unfähig hielt?

Oder der Vater von Viola S. der sich bereits am 25.3.2010 vor der Presse äusserte? Herr Kachelmann ist ein Charakterschwein. Er hat unserer Tochter mehrere Jahre lang eine Zukunft versprochen, mit Ehe und Kindern», so der Vater gegenüber der deutschen Zeitung «Bild».

Seine Tochter sei aus allen Wolken gefallen, als sie aus den Medien erfuhr, dass Kachelmann noch weitere Freundinnen hatte. «Er war mir nie geheuer. Ich habe immer gedacht: Lieber Gott, möge diese Beziehung doch bald zu Ende sein», so der Vater weiter.

Da wusste aber die Tochter schon sehr genau Bescheid, denn ihre Tickets waren es die bei Claudia D. auftauchten. Und 2007 war sie mit ihm schon in Bridge Lake, wo auch die damals Noch-Ehefrau von Jörg Kachelmann wohnte! Viola S. war auch die sich ihre Anschuldigungen mit €50.000(€80.000?) am höchsten dotieren lies. Die aber auch Verbindungen zur geschiedenen Frau Kachelmann herstellen sollte und ihr auch eine hohe Summe von der Zeitschrift Bunte bieten sollte. Denise W. hat erst zugesagt, aber dann abgelehnt. Wie sie auch die €120.000 von einem TV-Sender nicht angenommen hat.

Also konnte sich die Staatsanwaltschaft Mannheim, aber auch die 5. Strafkammer des Landgerichtes, doch ausrechnen mit welchen Zeuginnen sie es zu tun bekommen würde. War das so geplant: Die Luusmeitli vor allen anderen Zeugen aussagen lassen, ganz besonders vor der Nebenklägerin und angeblichen Opfer Claudia D. Sollte die die Stimmung der Öffentlichkeit durch die Presse entsprechend angeheizt werden, die Schöffen beeinflusst?

RA Schwenn wird später sagen: „ Es war ein Fehler die Luusmeitli so früh aussagen zu lassen!“

Und das war es auch. Hätte man, wie es üblich ist, das angebliche Opfer und die Gutachter zuerst gehört, dieser Prozess wäre , wie geplant wenn schon nicht im Oktober, dann wenigstens  im Dezember zu Ende gewesen. Man hätte diese Frauen alle nicht mehr gebraucht, die ihre Aussagen nur dazu benutzen um sich noch einmal, wenn auch indirekt an Jörg Kachelmann finanziell bereichern  und gleichzeitig ihren Frust über eigene Dummheit abbauen zu können.

Denn eines ist sicher! Zum Kerngeschehen( bevorzugtes Wort des Herrn StA. Oltrogge) konnten sie alle nichts beitragen. Denn keine war dabei. Und keine hat Beweise dafür, dass alles in der Nacht vom 8/9.Februar 2010 so war, wie Claudia D. es angibt.

Welcher der Zeugen und Zeuginnen, die aufgerufen, vorgeladen und auch erschienen sind – konnte überhaupt etwas zu der angeklagten Tat aussagen. Alle sollten Jörg Kachelmann als Monster belasten, zum Teil ist das gelungen, teils auch nicht. Hier muss man differenzieren, wer was ausgesagt hat.

Aber Beweise, nein Beweise gibt es von Seiten der Zeugenschaft nicht, nicht einmal Indizien. Ausser Spesen nichts gewesen. Das aber, sollte die Öffentlichkeit, das Volk in dessen Namen ein Urteil gesprochen werden soll, niemals mitbekommen. Obwohl die Presse alles bis ins letzte Detail bereits – dank der Informationspolitik der Staatsanwaltschaft? – breitgetreten hatte, man sowieso wusste welche Vorlieben bis zu Nudeln und Rotwein alle Beteiligten haben, besonders die Nebenklägerin und Jörg Kachelmann, wurde die Öffentlichkeit überwiegend ausgeschlossen. Wen wollte man eigentlich wirklich schützen?

Die Gutachter:

Professor Rainer Mattern, Heidelberg: „Ich habe mich natürlich gefragt, was will der Richter von mir hören!“ Professor Rainer Mattern 1990 bei einem Prozess in Darmstadt!

In Mannheim 2011, nach vielen Versuchen doch noch die Schuld von Jörg Kachelmann zu bestätigen: “Ich kann weder nachweisen, dass der Angeklagte der Nebenklägerin die Verletzungen beigebracht hat, noch kann ich nachweisen, dass sich die Nebenklägerin die Verletzungen selbst beigebracht hat”. (Von der Staatsanwaltschaft beauftragt!

Professor  Dr. Luise Greuel, Bremen: Die Angaben der Opferzeugin entsprechend quantitativ nicht den Mindestanforderungen, um einer tragfähigen Aussage zu genügen. Die Schilderung leidet unter starken Defiziten, dass nicht einmal die Mindestanforderungen an die logische Konsistenz. Detaillierung und Konstanz erfülle. Solange Claudia D. den Streit mit Kachelmann wiedergab, fanden sich noch zum Teil Verankerungen im wirklich erlebten wieder. Das aber kann nicht die eklatanten Qualitätsmängel der Aussage zur Vergewaltigung ausgleichen. (Von der Staatsanwaltschaft beauftragt!)

Prof. Dr. Bernd Brinkmann, Münster: Kam dagegen zu dem Schluss, dass die geschilderte Tat mit dem Verletzungsbild nicht in Einklang zu bringen sei und dies für eine Selbstverletzung und damit für eine vorgetäuschte Tat spreche. (Der Doyen der Forensiker wurde von der Verteidigung beauftragt, willkürlich für befangen erklärt und nur als Zeuge vernommen)

Prof. Dr. med. Klaus Püschel, Hamburg: „In der Gesamtschau aller Verletzungen, sei eine Selbstbeibringung wesentlich nahe liegender als eine Gewalteinwirkung von fremder Hand. Das Gesamtbild sei völlig atypisch für ein überfallartiges Geschehen. (Von der Verteidigung beauftragt)

Prof. Dr. Markus Rothschild, Köln:. Es wird in Erwägung gezogen, wie die Verletzungen entstanden sein können. Die Hämatome seien für eine Vergewaltigung nicht ungewöhnlich. Er habe nun überlegt, ob sie durch die Knie des MM Angeklagten gekommen sein können. Dieser sei 1,90 m und die Nebenklägerin sei 1,70 m lang. Die Nebenklägerin habe beschrieben, sie habe das Gesicht des MM Angeklagten andauernd vor sich gesehen. Von Angesicht zu Angesicht sozusagen. Bei dem Größenunterschied und den Verletzungen oberhalb der Knie der Nebenklägerin, sei diese Schilderung sehr unplausibel. Auch Prof. Dr. Rothschild kommt zu dem Schluss, dass die Verletzungen mit dem geschilderten Tathergang nicht übereinstimmen. Nach seiner Tabelle, auf welcher , um einen Unterschied zwischen Fremd- und Selbstverletzung 10 Punkte zu erfüllen sind, habe das angebliche Opfer 7 Punkte erreicht, was für eine Selbstbeibringung spricht. (Von der Verteidigung beauftragt!)

Professor Dr. med. habil. Hans-Ludwig Kröber, Berlin: Die Forensik-Koryphäe von der Berliner Charité und die Radiomoderatorin aus Schwetzingen sind sich bereits im Mannheimer Gerichtsgebäude begegnet. Mitte August hat er sie an einem Abend und am nächsten Morgen befragt.

Er  kann nicht nachvollziehen, weshalb Therapeut Seidler in einem Seidenschal bei seiner Patientin und in wiederholten Griffen an den Hals fast schon einen Beweis sieht. Der Berliner Professor hält es auch für alles andere als wahrscheinlich, dass ausgerechnet während einer Vergewaltigung sich die Wahrnehmung beim Opfer ausschaltet. Erfahrungen aus Strafprozessen zeigten genau das Gegenteil

Kröber bescheinigt dem Heidelberger Seidler eine unprofessionelle und gar innige Beziehung zu seiner 37-jährigen Patientin aus dem Nachbarstädtchen: Der Kollege falle auf eine Frau mit «manipulativer Potenz» rein. (Sachverständiger des Gerichts)

Dr. Hartmuth Pleines, Heidelberg:  Verweist auf eine Studie, in der statistisch 90 % der Teilnehmer nach eingehenden Übungen es geschafft hätten, Symptome vorzutäuschen. (Vom Gericht beauftragt)

Prof. Dr. Günter Köhnken, Kiel: Claudia D. trifft mit ihren Angaben über die Nacht auf einen Therapeuten, der sie fast bedingungslos, distanzlos und kritiklos unterstützt. Das bestärkt sie natürlich. Dazu kommt: Seidler ist offenbar vom ersten Termin an überzeugt, dass das Geschehen so stattfand, wie Sabine W. es schildert“, erklärt Köhnken. Er bezweifelt die Verwertbarkeit von Aussagen, die Claudia D. getroffen hat, nachdem sie bereits in Therapie bei Seidler war. Die Hypothese einer Falschaussage könne er nicht zurückweisen. (Von der Verteidigung beauftragt)

Prof. Dr. Hans J. Markowitsch, Bielefeld: Nach seinen Angaben sind Erinnerungsblockaden jedoch die Ausnahme. In der Regel erinnerten sich Menschen unter Stress-Situationen sehr scharf. ( Erst Gutachter der Verteidigung, dann als Gutachter der Staatsanwalt die Seiten gewechselt!)

Nur Prof. Dr. Günter H. Seidler, Heidelberg glaubt, dass Claudia D. die Wahrheit sagt. Aber er ist auch ihr behandelnder Haus-Traumatologe! Herr Seidler hat sich eklatant in den Prozess, obwohl eben nur Zeuge involviert, eingemischt.

Er hat Zusammenkünfte aller Geliebten von Jörg Kachelmann vorgeschlagen. Er hat der Welt erzählt, dass er Angst auch noch nach Wochen riechen könne. Er hat Patientenunterlagen und ein Gutachten an die Justiz weitergeleitet.

Und um die Gefahr die angeblich von Jörg Kachelmann ausging noch zu unterstreichen hat noch von einen Anruf des Senatspräsidenten des Oberlandesgerichts Karlsruhe erzählt, denn er erhalten haben will, mit dem Inhalt: „Wir lassen jetzt den Kachelmann raus, bring deine Patientin in Sicherheit, es könnte sein, dass der die umbringt.“ (Der Therapeut der angeblichen Geschädigten tritt – weil befangen – nur als Zeuge auf.)

So war es kein Wunder, dass der Verteidiger von Jörg Kachelmann Rechtsanwalt Johann Schwenn über diesen Mann sagte, er sei ein Scharlatan und seine Thesen und Therapiemassnahmen seien bizarr.

Obwohl das Gutachten von Dr. Steven Paul Rand nie bei einem Prozesstag relevant wurde, noch er als Zeuge vernommen wird, ist es interessant. Was also steht in diesem Gutachten? Er wertete „Spermaspuren, Sekretanhaftungen und Spuren von Menstruationsblut“ aus. Bekannt wurde, dass die Anhaftungen auf der Couch anhaftenden Sekretspuren von Jörg Kachelmann stammen. Die Verbreitung der Spuren auf dem Bett und der Couch ist mit dem von Kachelmann geschilderten „einvernehmlichen, variantenreichen Geschlechtskontakt plausibel erklärbar“.

Die Polizei sicherte daraufhin nach der Festnahme Kachelmanns, mehr als sechs Wochen nach der vermeintlichen Tat, mögliche Spuren auf dem Möbelstück. Doch bei der Analyse fand sich kein Hinweis auf Sperma des Angeklagten auf dem Sofa, was seine Darstellung unterstützt hätte.

Aber Dr. Steven Paul Rand fand als Experte sehr wohl, entsprechend der Aussage von Jörg Kachelmann, Spuren. Wollte die Staatsanwaltschaft und das Gericht, dieses Gutachten gar nicht mehr hören? Eben wegen der schlampigen Polizeiarbeit .Keiner, absolut keiner kann sagen, dass die Gutachter überwiegend von der Verteidigung Jörg Kachelmanns beauftragt wurden.

Fazit der Crème de la Crème der forensischen und psychiatrischen Wissenschaft: keine Beweise nicht einmal Indizien, keine Eindeutigen Spuren, die Nebenklägerin kann durchaus alles erfunden haben!

Grundgesetz: Artikel 3(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

Die Aussage einer Person, wenn es keine Beweise gibt, darf nicht höher bewertet werden, nur weil sie von einer Frau kommt!

So kann das Urteil nur lauten: Freispruch für Jörg Kachelmann!

 *Freiherr von Knigge

Über RitaEvaNeeser

Ich bin ich... so einfach ist das!
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1,184 Antworten zu Jörg Kachelmann und das Chaos – Teil Fünfzig

  1. Bernhard Topolski schreibt:

    So würden (lt. “Blöd”) 33 Schöffen entscheiden:

    neben einigen Enthaltungen

    Schuldig 8x

    Freispruch 19x

    Erstaunlich, dass gerade “Blöd” diesen Freispruch-Trend veröffentlicht. Was steckt dahinter?

    Interessant, dass 2 Mannheimer Schöffen sich für “schuldig” entscheiden würden. Die Argumentationen der beiden empfinde ich mehr als bedenklich.

    Toppy

    • RitaEvaNeeser schreibt:

      Schade , dass kein Link dabei ist…

      Aber das ist doch genau meine Rede, seit ich die beiden Schöffen gesehen habe:

      Man weiss nicht welcher Partei, welcher Religionsgemeinschaft sie zugehören. Man weiss nicht was sie für einen Hintergrund haben und was sie lesen. Ob sie gut gefrühstückt haben, oder der Laden gerade nicht läuft!

      Und ich habe es schon mal geschrieben. Wenn lieb Schweigermüttterlein zum Schoffen XX sagt: Klaus Eberhard, der Kachelmann ist ……. wenn Du den nicht verurteilst, bekommt die Emma die Wiese am Berghang nicht! Dann wird sich doch Klaus Ebehard überlegen, dass ihm das Hemd näher ist als die Hose!

      Bei der angelsächsischen Praxis mit 12 Geschworenen ist das schon besser. Aber trotzdem bin ich froh, dass bei uns in der Schweiz diese Art von Gerichtsbarkeit seit 1.1.2011 Geschichte ist.

    • Bernhard Topolski schreibt:

      Pardon Rita,

      hier der Link. Ganz unten im Artikel sind die 33 Schöffen namentlich aufgelistet. Die 2 Mannheimer Schöffen sind natürlich nicht die, die im Prozess mitwirken.

      http://www.bild.de/news/inland/joerg-kachelmann/interne-absprachen-staatsanwaltschaft-urteil-revision-18146030.bild.html

      Toppy

    • BlackHole schreibt:

      @Bernhard Topolski
      Interessant ist auch folgendes Zitat:
      Ursula H. (61) aus Saarbrücken: „Mein Gefühl sagt mir, dass Kachelmann verurteilt wird. Dazu hat er zu viel gelogen. Aber ich glaube auch, dass die Frauen ihn durch die teilweise freiwilligen Praktiken dazu getrieben haben und er die Kontrolle verloren hat.“

      Für die Urteilsfindung ist es völlig unerheblich ob JK in seinen Beziehungen gelogen hat oder nicht. Ja, moralisch kann man ihn dafür -Lügen- verurteilen, aber mangelnde bzw. nicht vorhandene Moral war nun mal nicht der Tatvorwurf. Die Einstellung der Frau halte ich nicht nur für weitverbreitet sondern auch für sehr bedenklich… denn sie würde -wenn ich das jetzt richtig deute- JK allein wegen seines Lebenswandels bestrafen/verurteilen…
      Aus genau diesem Grund hat RA Schwenn sich wohl auch noch mal an die Schöffen/Richter gewandt… denn es ist verdammt schwer sich auf Dauer dem Trommelfeuer der trögen Presse zu verschliessen, diese hat bekanntlich von Anfang an den “unmoralischen Lebenswandel” von JK wie eine Monstranz vor sich her getragen… frei nach dem Motto: wer so einen Lebenswandel führt, dem ist alles zuzutrauen…

  2. Meggi schreibt:

    Entsprechend betitelte Maybrit Illner ihre ZDF-Sendung vom 26. Mai 2011 mit der Frage: „Der Fall Kachelmann: Schon jetzt ein Justizskandal?“ und deutete darin auch eine Kritik der allgemeinen Berichterstattung an. Nun, gegen eine solche Diskussion ist im Grunde nichts zu sagen, würde sich i h r S e n d e r n i c h t s e l b s t an der Sensationslust der Medien beteiligen.
    http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=49871&p3=

  3. PeterM schreibt:

    “SO SCHNELL GERÄT EIN MENSCH IN DIE MÜHLEN DER JUSTIZ. KACHELMANN GING ES WIE HERRN K. IM „PROZESS“ DES FRANZ KAFKA. SEINE LAGE WAR SO GUT WIE AUSSICHTSLOS.”

    Wer schützt, so absurd das auch klingt, die Bürger vor Richtern, denen die Phantasie
    durchgeht, die in ihrer Allmacht Menschen ruinieren und jahrelang ihrer Freiheit berauben, mit Verdächtigungen und vermeintlichen Wahrheiten behängen können? (zum Fall Rupp)

    Niemand kann auch nur schätzungsweise sagen, wie viele Menschen in Deutschland unschuldig hinter Gittern sitzen … Doch genauso unüberschaubar ist die Zahl derer, die bei der Suche nach der Wahrheit im Gerichtssaal zu hilflosen Opfern wurden – noch bevor es zu einem Urteil kommen konnte: unschuldig Verdächtigte, verstörte Zeugen, enttäuschte Geschädigte.

    Wie gerecht die Justiz ist, darüber wird ab Dienstag dieser Woche wieder diskutiert werden, garantiert. …
    Das Urteil, das der Vorsitzende Richter Michael Seidling verkünden wird, soll diesen Streit beenden. Doch ob Freispruch oder Gefängnis: Sein Urteil wird – wie immer es ausgeht – auch zur Stunde der Wahrheit für die Justiz. Denn selten hat die Dritte Gewalt vor aller Öffentlichkeit so dramatisch vorgeführt, dass sie es auch nicht besser weiß.
    Überforderte Richter, leichtfertige Verdächtigungen, aufgehobene Haftbefehle, lügende Zeugen, einander widersprechende Gutachter: Die Arbeit der Justiz an der Wahrheit kann das Vertrauen in Gerechtigkeit auch zerstören, ohne dass ein Unschuldiger hinter Gittern landet.

    „Man kann“, so würzte der Staatsanwalt Lars Torben Oltrogge seine Forderung nach vier Jahren Gefängnisstrafe für den Wettermann, „alle Indizien auch anders werten. Aber das ist das Wesen des Indizienprozesses, dass es auf die Gesamtschau ankommt.“
    Darf Gerechtigkeit so willkürlich sein?
    Was taugt eine Justiz, in der die Wahrheit zur Ansichtssache wird? Wenn man, das impliziert Oltrogges Hinweis, aufgrund derselben Indizien den Angeklagten verurteilen oder freisprechen kann?
    Unterm Strich zerstört der Fall Kachelmann das Vertrauen in die Justiz nicht anders als der Fall Rupp.

    Aus „Der Spiegel“ 22/2011

    Frau Friedrichsen und ihre Co-Autoren wünschen sich bei der Urteilsfindung „Vorsicht“ vom Gericht.

  4. fabi schreibt:

    jk muß freigesprochen werden, der schaden für ihn ist jetzt schon riesig, denn die ganzen privaten details hätten nie an die öffentlichkeit gelangen dürfen, sein sexleben ist sein privatsache, von daher hat das gericht hier eine angemessen große entschädigung dem mann zu bezahlen .. csd muß wegen falschaussage voll zur verantwortung gezogen zu werden, finanziell und auch haft wie vorgesehen bei so einem fall, denn sie wurde belehrt – und es nützt ihr nix das ein richter mit dem vater im gleichen sportclub ist, denn jeder andere würde inhaftiert werden, also sie auch … und im prinzip würde ich alle mächtig zur kasse bitten, die ganzen exen, die medien und vor allen dingen diese a.s. denn da ist die eigene geltungssucht + profitgier ja wohl ganz offensichtlich … man sollte da mal ganz hart durchgreifen, sonst gibt es bald eine flut von solchen angebliche-vergewaltigung-abkassier-verfahren bei deutschen gerichten … und vereine von echt vergewaltigten frauen sollten diese csd auch belangen, dadurch das sie ihrer arbeit enorm geschadet hat … also rundumschlag …

  5. marieann73 schreibt:

    Da wir uns im vorliegenden Fall mit einer mutmaßlich vorgetäuschten Vergewaltigung zu befassen haben, hier etwas Lesestoff:

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46409458.html

    http://www.ericberne.com/games/games_people_play_rapo.htm

    http://wikimannia.org/Vergewaltigungsvorwurf

    Ich hatte in der Vergangenheit ja schon auf den kanadischen Psychiater Eric Berne hingewiesen, der 1967 bereits die Zusammenhänge und die gesellschaftliche Brisanz derartiger ungerechtfertigter Vorwürfe erfaßt hatte und in seinem Buch „Spiele der Erwachsenen“ schilderte. Dabei geht er in erster Linie auf die Motivation des/der Falschbeschuldiger(in) ein. Sehr lesenswert!
    Wer noch sehr unbedarft durchs Leben spaziert, der wird spätestens nach Lektüre dieses Buches für Zwischentöne hellhöriger werden und Warnsymptome früher wahrnehmen. Das kann einem durchaus Ärger vom Leib halten, da man auffällige Personen schneller erkennt und sie dann meiden kann. Das funktioniert natürlich in erster Linie im direkten zwischenmenschlichen Kontakt.

  6. Tommaso schreibt:

    Auch wenn heute kein Sturm ist, rauscht es wieder ganz gewalktig im Blätterwald: Verzichtet die StA auf möglliche Revision im Falle eines Freispruchs von JK auf Revision?
    http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.fall-kachelmann-verzichtet-staatsanwaltschaft-auf-moegliche-revision.654d2cbc-077f-453e-8922-9de249af72b4.html
    Nach unseren Informationen soll es in der Staatsanwaltschaft Mannheim eine interne Absprache geben, im Fall eines Freispruchs von Kachelmann nicht in Revision zum Bundesgerichtshof zu gehen, sondern die Niederlage zu akzeptieren.
    Die monatelangen Ermittlungen im Fall Kachelmann und der Prozess hätten offenbar so viele Kapazitäten bei der Staatsanwaltschaft gebunden, dass eine weitere Instanz angesichts anderer Verfahren bei der Staatsanwaltschaft Mannheim als nicht mehr vertretbar angesehen wird. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte zu der Frage, ob man auf eine Revision verzichten werde: „Ich weiß davon nichts.“

    Immer wenn ich denke im Prozess kann es nicht mehr seltsamer kommen, gibt es immer noch eine Steigerung. Wie lächerlich ist denn diese Begründung, es wurden für den Monatelangen Prozess so viele Kräfte der StA gebunden, dass eine Revision nicht mehr vertretbar ist???
    Eine Revision durch die StA ist im Falle eines Freisruchs von JK nicht vertretbar, aber auch vielen, vielen anderen Gründen.
    Das klingt als ob die StA nun endgültig den Hals aus der Schlinge ziehen will (oder muss)…Anweisung von oben. Immerhin haben die in BaWü ja einen neuen Justizminister!!!

    Zitat:

    • Tommaso schreibt:

      Das Zitat unten muss vor den Ausschnitt aus den Stuttgarter Nachrichten und in der viertletzten Zeile muss es aus und nicht auch heißen.

    • PeterM schreibt:

      “Immerhin haben die in BaWü ja einen neuen Justizminister!!!”
      Genau, und daran schließt siech die Frage an, wieweit sich der Vorgänger für die Sache Kachelmann interessiert hat.

    • oeco schreibt:

      Zitat: “Wie lächerlich ist denn diese Begründung, …”

      Tommaso, würden Sie die Wahrheit sagen, die da lauten müsste: “Wir nutzen hiermit die allerletzte Gelegenheit unseren Bockmist einigermaßen wieder gut zu machen”?

      Man kann auch resümieren, dass es vielleicht gut war, dass die Ankläger am Ende so viel Zeit vertan haben, denn die fehlt ihnen jetzt für eine Revision :-) )))

      • PeterM schreibt:

        PeterM glaubt, daß das Ende des Verfahrens (1.Instanz) nicht unabhängig vom Regierungswechsel ist. Das unnötig lange Verfahren ging eindeutig zu Lasten Kachelmanns, der seine Anwälte Schwenn und Höcker, wohl auch seine Gutachter, aus eigener Tasche bezahlen muß.
        Da sprechen wir über eine fünfstellige Summe pro Verhandlungstag!
        Und eigentlich standen noch Vernehmungen auf der Agenda.

        Die unnötigen Vernehmungen der Leumundszeuginnen (Ex-Freundinnen) dehnten das Verfahren in die Länge und hatten den Nebeneffekt, Kachelmann finanziell auszubluten. Jetzt, nach der Wahl im März mit dem unerwarteten Regierungswechsel in Stuttgart, ging es plötzlich schnell. Einige Zeugenvernehmungen, die vorgesehen waren, fanden jetzt nicht mehr statt, z.B. die zweite Vernehmung des Gutachters Bäsler vom LKA.

        Das Gericht ist nicht weisungsgebunden, aber die Staatsanwaltschaft ist es letztendlich durch den Justizminister. Der faktische Regierungswechsel in Stuttgart fand in diesen Tagen statt. Ein Plädoyer im Juni hätte – wegen der Weisungsabhängigheit – möglicherweise anders aussehen müssen. Wer weiß?

        • Tommaso schreibt:

          @PeterM
          Ich denke auch, dass das Plädoyer im Juni anders ausgefallen wäre. Herr Stickelberger ist kein zweiter Goll.
          Die Meldung deutet darauf hin, dass die StA Mannheim von höchster Stelle eine übergezogen bekommen hat.
          Ich fange schon fast an mich zu freuen, aber nur fast!

          • Goji schreibt:

            Auch ich traue mich kaum, bereits vorab ein kleinwenig Freude aufkommen zu lassen. Wenn der Anschein nicht trügt, lässt er tatsächlich daran denken, dass die Mannheimer StA von höherer Stelle den längst fälligen Einlauf verpasst bekam.
            Geschehen tatsächlich noch Wunder ?
            Am Dienstag wissen wir mehr…

          • PeterM schreibt:

            Die Staatsanwaltschaft hat ja ihre Tätigkeit im Verfahren mit dem Plädoyer (noch rechtzeitig?) abgeschlossen.
            Aber ein Kurswechsel in Stuttgart würde vielleicht noch athmosphärische Auswirkungen haben, die bis ins Gericht reichen.

        • QuoVadis schreibt:

          @PeterM,

          “(…) Die unnötigen Vernehmungen der Leumundszeuginnen (Ex-Freundinnen) dehnten das Verfahren in die Länge und hatten den Nebeneffekt, Kachelmann finanziell auszubluten. (…)” – ja, ein sehr sehr wichtiger Aspekt, wenn man diese für die Regel der Prozessführung ungewöhnliche Reihenfolge betrachtet.

          Cui bono.

          LG, QV

      • Reinhard schreibt:

        Kleiner Hinweis zu der 2. Variante: Die Nebenklage muss die Revision innerhalb einer Woche einlegen, nicht erst nach Vorliegen der schriftlichen Urteilsbegründung (die erst nach rund 3 Monaten vorliegt). Dann kann sie allenfalls die Revision zurücknehmen, andernfalls muss sie danach dann begründet werden. Damit ein solch unnützes Theater (Urteil schreiben, danach evtl. die Revision zurücknehmen) vermieden werden kann, pflegt das Gericht die mündliche Begründung mit wesentlich deutlicheren (unjuristischen) Worten auszuführen als nachher im schriftlichen Urteil. Das wäre also zu begrüßen, damit es auch die ganz Sturen verstehen. Kann natürlich auch in die falsche Richtung gehen.

    • Goji schreibt:

      Natürlich ist Herrn Höcker nur beizupflichten, dass von der Anklage der Sta NICHTS mehr übrig blieb. Ob das allerdings das Mannheimer Gericht schlussendlich auch so sieht, ausführen und entsprechend entscheiden wird, das steht nach all dem bislang Erlebten, buchstäblich in den Sternen.

    • Beobachterin schreibt:

      Ich kann mir nicht vorstellen, dass Kachelmann freigesprochen wird. Staatsanwaltschaft und Richter haben es von Anfang an darauf angelegt, dass er verurteilt wird, nur so lässt sich der immense Aufwand, der betrieben wurde, irgendwie rechtfertigen. Ein Schuldiger muss her und der heisst Kachelmann. Etwas anderes können die sich gar nicht leisten. Dass er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit das ihm zur Last gelegte Verbrechen nicht begangen hat, spielt längst keine Rolle mehr. Er wird für seinen “unmoralischen” Lebenswandel verurteilt, für das, was er seinen diversen Bettgespielinnen in moralischer Hinsicht “angetan” hat. Das hat zwar nichts mehr mit Recht und Gesetz zu tun, die Boulevard-Meute, angeführt von Ober-Wadenbeisserin Schwarzer, will Blut sehen und fordert seinen Kopf.

      • Meggi schreibt:

        @ Beobachterin

        Das wir anfangs sicher das Ziel gewesen sein. Dennoch mag ich es durchaus für möglich halten, dass es mittlerweile event. doch den ein oder anderen nachhaltigen Klaps auf den mannheimer Schwarzkittelpo gegeben hat, der das Urteil dementsprechend in die richtige und gerechte Richtung lenken wird.
        Denn diese vergangene Narrenfreiheit war ja ein Skandal ohne gleichen !

  7. Sonnenschein schreibt:

    @REN
    Haben die Richter bei den Plädoyers der STA auch so weltmeisterlich mitgeschrieben?

  8. Sarah schreibt:

    Dienstag ist das große Finale…
    Mannheim macht es aber auch spannend ;) .

    Hm, laut Wetterbericht (Kachelmannwetter) wird es in Mannheim gegen Mittag gewittern.
    Joar, kann schon passieren, wenn endlich die Wahrheit ans Licht kommt.
    Knall mit Schrecken für CSD?!

    ROCK ON

  9. Bernhard Topolski schreibt:

    Sehr durchsichtig bemüht sich heute Peter Hahne in der Bams, die Belastungslügen des mmO mit den Beziehungslügen Kachelmanns auf eine Stufe zu stellen. In diesem Artikel fließen Zitate seines u.s. Buches ein. Clevere PR, Herr Hahne. Erwischt!

    Toppy

    • oeco schreibt:

      Zitat Hahne: “Wahrheit kann schmerzen, vor allem die Wahrheit über sich selbst. Doch Wahrheit bedeutet auch das Ende jeden Selbstbetrugs.”

      Das trifft auf beide zu, denn wenn eine Frau sich 11 Jahre lang derart bescheuert selbst belügt, ist sie mit schuld an der Vielweiberei ihres “Lebenspartners”. Wie man da nur einen Part verurteilen kann, ist mir ein Rätsel. Schuldig sind beide an diesem Elend.
      Julia

      • RitaEvaNeeser schreibt:

        Nur, die ” Vielweiberei” wie sie es zu nennen belieben, ist kein Bestand des Anklagevorwurfes! Das ist reine Privatsache, die hätte zu keinem Zeitpunkt so ausgeschlachtet, noch in den Prozess als Hauptindiz eingeführt werden dürfen.

        Diese Anklage führte vom 20.3.2010 an ausschliesslich die Presse. Und das Hohe Gericht das anscheinend darüber befindet, ist eine gewisse Journaille mit dem Vorsitz von Alice Schwarzer, die sich dazu berufen fühlt.

        Ob jemand, und nicht nur Jörg Kachelmann 5- XXX Frauen gleichzeitig einen Platz in seinem Leben einräumt ist einzig und alleine seine und die Angelegenheit der Frauen. Und wenn diese so dumm sind, einem anscheinend potenten , dem variationsreichen Sex sehr zugeneigten Mann abzunehmen, er würde mit den wenigen Stunden wo er sich bei der jeweiligen Frau befindet , zufrieden sein, dann zeugt das wirklich nicht von hoher Intelligenz. Das muss jeder auffallen! Aber sie wollten es nicht, denn wahrscheinlich wär dann alles aus gewesen und davor hatten sie regelrechte Angst. Gutachter Pleines sagte:” Er liess jede gehen, wenn sie das wollte!”
        Er hat sie belogen, ja und? Zu allem gehören immer zwei, einer der Lügt, einer der sich belügen lässt. Aber Jörg Kachelmann hat im Privaten gelogen, das mag ja sein. hat er damit Schaden angerichtet? Wenig, sie haben ihm alles geglaubt weil sie es glauben wollten, damit haben sie keine Menschenkenntnis bewiesen. Und bis zum 20.3.2010 waren alle, aber auch schon alle restlos zufrieden, wie es lief!

        CSD hat aber bei Polizei, Staatsanwaltschaft und vermutlich auch vor Gericht gelogen, und nicht nur bei Nebenschauplätzen wie uns der Nebenklägervertreter jetzt weiss machen will. Nein, sie hat gezielt gelogen um Jörg Kachelmann hinter Gitter zu bringen! Damit hat sie die Justiz mit Absicht manipuliert! Denn auch im Kerngeschehen – der angeblichen Tat – hat sie Indizien verfälscht und Lügen erzählt.
        Gelogen und sich für Aussagen bezahlen liessen sich die “Belastungszeuginnen”. Allen voran Viola S., die im Internet aufgerufen hat sich zusammen zu tun und die Aussagen abzusprechen, damit er sicher verurteilt wird.

        Mag ja sein, dass Jörg Kachelmann nicht gerade das Ideal unserer spiessbürgerlich-moralisierenden Gesellschaft ist. Jener Pharisäer- Gesellschaft wie die Versicherungsvertreter der Hamburg Mannheimer, die für genügend Abschlüsse mit Sex-Abschüssen( finanziert mit dem Geld welches die Versicherten bezahlen müssen) belohnt werden. Oder wie hat der Bordellbesitzer bei Lanz erzählt, wenn Ärztekongresse in Wien sind, sind seine Etablissements überfüllt und er macht das beste Geschäft. Aber, die Frauen stehen ihm um nichts nach, das sind keine entehrten Jungfrauen. Sie haben Familie, Kinder, Karrieren sausen lassen, sind mit ihm in die Pampa gezogen. Alles freiwillig! Und es soll ihnen nicht aufgefallen sein, dass er nur sporadisch zum Sex kam? Im Falle von CSD über 11 Jahre lang? Das glaubt also wirklich nur Alice Schwarzer, vielleicht noch der Papst und natürlich Lars Torben Oltrogge….

        Im Falle einer Verurteilung von Jörg Kachelmann wird der Frauenerpressung Tür und Tor geöffnet:” Wenn Du nicht machst was ich will, dann geht es Dir wie Kachelmann!” Und es kann jeden Mann treffen, egal woher er kommt, welchen Beruf er ausübt, den Armen und den Reichen, den Lehrer, Bauarbeiter, dem Kollegen, Ehemann, Freund …. Und das nennt sich dann Frauen-Emanzipation! Der nächste Schritt ist dann die- von Schwarzer so bejubelte – Methode Lorena Bobbitt …

        • Goji schreibt:

          Zitat : Und wenn diese so dumm sind, einem anscheinend potenten , dem variationsreichen Sex sehr zugeneigten Mann abzunehmen, er würde mit den wenigen Stunden wo er sich bei der jeweiligen Frau befindet , zufrieden sein, dann zeugt das wirklich nicht von hoher Intelligenz. Das muss jeder auffallen!

          Mit diesem Zitat ist aber auch wirklich ausgibig genug auf den moralischen Lebenswandel von JK Bezug genommen, denn angeklagt ist (leider) nicht die Dummheit der Exen, sondern eine angebliche Vergewaltigung. Wann begreift das denn die Zunft sämtlicher Schreiberlinge ?

          Wie recht Sie haben Frau Neeser und für Alice im Wunderland gehört Ihr nachstehendes Zitat in Stein gemeiselt, damit sie verinnerlichen kann, zu welcher gefahrlaufenden, künftigen Tagesordnung sie bei jeder Gelegenheit aufruft und vom TV auch noch die Bühne dafür geboten bekommt :

          Zitat : Im Falle einer Verurteilung von Jörg Kachelmann wird der Frauenerpressung Tür und Tor geöffnet:“ Wenn Du nicht machst was ich will, dann geht es Dir wie Kachelmann!“ Und es kann jeden Mann treffen, egal woher er kommt, welchen Beruf er ausübt,…

          Wie hoffnungslos vernagelt muss ein Mensch im Hirn eigentlich sein und wie groß ist die Gier nach Geld, Auflagen und Einschaltquoten bei den Unterstützern, um das nicht zu kapieren ? Sind sich die Betreffenden im Klaren darüber, dass sie sich für eventuelle Folgen mitschuldig machen ? Für mein Empfinden eine unglaubliche Verantwortung, mit der mehr als grob-fahrlässig umgegangen wird und verboten gehört !

        • oeco schreibt:

          Zitat: “Nur, die “ Vielweiberei“ wie sie es zu nennen belieben, ist kein Bestand des Anklagevorwurfes! Das ist reine Privatsache, die hätte zu keinem Zeitpunkt so ausgeschlachtet, noch in den Prozess als Hauptindiz eingeführt werden dürfen.”

          Das habe ich auch nicht gesagt, denn ich sehe das ganz genau wie Sie. Deswegen habe ich von Anfang an dieses Blog aufmerksam verfolgt,w eil Sie zu ersten gehörten, die sich öffentlich zu dieser Sichtweise bekannt haben. Wahrscheinlich hätte ich mich deutlicher ausdrücken müssen.
          Tatsache ist aber, dass genau diese, von bedenklich vielen Mitmenschen angeprangerte Unmoral, ein Motiv darstellt, was nicht nur Herr Oltrogge negiert.

          Ich beliebe das Verhalten von JK übrigens auch deswegen als “V” zu benennen, weil ich vor Jahren in einer ähnlichen Lage wie CSD war, allerdings nicht so lange und nicht wirklich vergleichbar. Den Mistkerl, der mich an der Nase herumgeführt hatte, wollte ich zunächst aus Wut auch öffentlich bloßstellen (er war ein Mini-Promi), aber zwischen Denken und Tun gibt es zum Glück noch ein bisschen Intelligenz und Charakter.
          Da ich CSD dies aber abspreche, bin ich schon lange der Überzeugung, dass nicht sie, sondern JK das Opfer ist.

          • oeco schreibt:

            Noch ein Nachtrag:
            Im Gegensatz zu vielen anderen, bin ich inzwischen noch nicht einmal der Meinung, dass CSD zu den “Opfern” gehört, denn dazu hat sie sich offenbar selbst gemacht. Opfer sind die zukünftig tatsächlich vergewaltigten Frauen und natürlich JK, der höchstwahrscheinlich noch nie im Leben überhaupt an Vergewaltigung gedacht hat.

          • Goji schreibt:

            @ oeco

            Dass CSD bei Leibe kein Opfer ist, ich glaube dieser Meinung sind wir hier in diesem Blog alle.
            Sie selbst hat sich auf das reduziert was ihr 11 Jahre lang widerfahren ist und was sie heute schlußendlich darstellt.
            Sie ist eine erwachsene Frau, mit (man sollte es zumindest meinen) u.a. auch Hirn. Gebrauch davon sollte sie bei Bedarf jedoch schon selbst davon machen, das kann ihr niemand abnehmen.
            Nach wie vor würden sich mir jedoch alle Haar sträuben, wenn sie sich am Ende doch noch als Psychokranke aus der Affäre zieht und Aschwa wieder einen Aufhänger liefert.
            Wobei das wäre dann wirklich krank !

          • marieann73 schreibt:

            @Goji

            Das wäre kein Aufhänger für ASchwa! Damit käme doch dann eine Tatsache groß auf den Tisch, die sie und alle Gleichgesinnten ja mit ihren, freundlich formuliert, geschönten Statistiken zu unterdrücken versuchen.

  10. Goji schreibt:

    Der Schreiberling hat das Wesentliche wieder vergessen ! Nach wie vor geht es um ein „mutmaßliches“ Opfer, Herr Hahne !

    Und vor der Headline der Lawinenlüge wären die 3 Buchstaben „CSD“ ganz passend gewesen und entsprächen zumindest der Wahrheit !

    Der ganze Beitrag ist an Genialität wieder mal nicht zu übertreffen, wie man die Sichtweise für das Wesentliche total aus den Augen verliert. Berufsblindheit ! Es wird nur der Lebenswandel JK`s breitgetreten und verurteilt, nicht aber das Kerngeschehnen, um das es einzig und alleine geht !

    Und was die viel zitierten Lügen betrifft, wird auf die entscheidenden von CSD keinerlei Bezug genommen und nur unter den Tisch fallen gelassen.

    Nunja, was will man auch erwarten, BILD eben…

    http://www.bild.de/politik/kolumnen/peter-hahne/die-lawinen-der-luegen-im-fall-kachelmann-18130006.bild.html

    • RitaEvaNeeser schreibt:

      Es ist wieder typisch, jeder absolut jeder will mit dem Fall Kachelmann Geld verdienen und wo geht man dann am besten hin ? Zu der ach so “ANSTÄNDIGEN” Bildzeitung.

      War es nicht die Bildzeitung die am 22.3. 2010 mit der gemeinen Schlammschlacht gegen Jörg Kachelmann begonnen hat? Und sich mit der Preisgabe der Identität ein Jahr später noch gebrüstet hat.
      Und nun Peter Hahne, er bemüht sogar den chritlichen Glauben zu seiner Abrechnung und schwingt sich zum Richter über Jörg Kachelmann auf!
      Wer gibt Ihnen eigentlich das Rechts so etwas zu tun? Glauben Sie Gott zu sein? Ein überzeugter Christ stellt sich auf eine Stufe mit Wagner und Schwarzer…..

      Nur Herr Hahne: Matthäus Kapitel 23 Vers 25: Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr haltet Becher und Schüsseln außen sauber, innen aber sind sie voll von dem, was ihr in eurer Maßlosigkeit zusammengeraubt habt.

      In diesem Fal zusammenrauben wird, denn mit diesem Artikel wollen Sie doch nur – wie alle anderen – Geld scheffeln und ihr Buch verkaufen! Aber schon vergessen Herr Hane? Jesus ging in den Tempel und trieb alle Händler und Käufer hinaus.

      Ins Stammbuch des Herrn Hahne geschrieben: Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein

    • MitDenkende schreibt:

      Selten so einen schwülstigen, unsinnigen und überflüssigen Psycho-Lügen-Kommentar gelesen. Was soll dieser geistige Dünnschiss? Kachelmann so kurz vor der Urteilsverkündung mit noch mehr Mist zuschmeißen, damit hoffentlich recht viel an ihm kleben bleibt?!

      Klar, Kachelmann hat sein Leben “verlogen”! Das mmO auch! Nur anders. Ihre “mein-Lebenspartner-Kachelmann-Lüge” hat sie sich elf Jahre lang jeden Tag aufs Neue aufgetischt. Immer und immer wieder:
      zwischen tausenden von Mails, Chats und SMS. Ach ja… und manchmal auch vor, während und nach einem der wenigen (SM)Betthupferl.
      Die Wahrheit? Die wollte sie in keinem Fall leben.
      Dann hätte sie ihn schon früher verloren…

      Kachelmann und seine Lausemädchen lebten die Lüge.
      Gerne und bewusst.

      Arme Geschöpfe. Alle.

      • marieann73 schreibt:

        @MitDenkende

        Der Herr Hahne ist ein schwülstiger, selbstverliebter Gockel mit wenig Verstand. Seine geneigte Leser- und Zuhörerschaft illuminiert er regelmäßig mit platten Moralpredigten und phantasiert sich als Geistesgröße. Wenn er zur Hochform aufläuft, steht er Frau Alice in Bezug auf Faktenarmut in nichts nach.
        Genau wie ASchwa erliegt auch dieser Herr dem Irrtum, etwas darzustellen, nur weil er sich in der BLÖD verbreiten darf.
        Dummheit ist eine Gratisbeilage der Schöpfung, daher auch so weit verbreitet … :roll:

  11. Goji schreibt:

    Fakten, die für mein Empfinden für den Freispruch Kachelmanns sprechen:

    1. Aufgrund Mehrfachbeziehungen kein sexueller Notstand vorhanden

    2. Finanzielle Unterstützung an CSD, wodurch für sie durch Beziehungsaus Abhängigkeit entstand

    3. Status des mmO : zurückgebliebene Persönlichkeit / war vollkommen auf ihn (rein sexuelle 1-3 x Treffen-Beziehung) fixiert

    4. Keine DNA an den Kleidungsstücken die CSD bei der Polizei vorlegte

    5. Keine Verletzungen bei CSD bei der gynäkologischen Untersuchung die auf eine Vergewaltigung zurückzuführen sind

    6. Keine DNA an dem angeblichen Tatmesser

    7. Seine Schilderungen zum angebl. Tatabend sind nachvollziehbar im Gegensatz zu denen von CSD

    8. CSD log nachdrücklich mehrfach in Details und/oder kann sich nicht erinnern

    9. Seine Vernichtung bietet Raum für Trittbrettfahrer aus Meteromedia

    10. Exen konnten sich durch diesen Fall rächen und bereichern

    11. Praktizierte nachweislich keine unabgesprochenen Gewaltanwendungen in bisherigen Beziehungen die zur Anzeige gebracht wurden

    12. Keinerlei Auffälligkeiten bei den Kollegen über seine Persönlichkeit nach dem Eintreffen in Vancouver

    13. CSD rief ihn trotzdem noch 2 x in Kanada an

    14. Keine unmittelbare Zeugen zum Tatvorwurf vorhanden

    15. Er wollte kein Essen – sie kochte trotzdem

    16. Er bat sie um Shuttleservice im Anschluss – sie sagte zu

    17. Er wollte Hauptaufgabe – sie antwortet GENAU

    18. Er beauftragte namhafte Gutachter, die sich alle samt zu seinen Gunsten äußerten

    19. und… er schweigt, weil nur GETROFFENE HUNDE BELLEN

  12. Goji schreibt:

    Und wo wir schon auf der Suche nach Reinhard sind, wo ist denn auch Ottilie abgeblieben ?? ( oder nur mal wieder “unheilbar faul” :-) )

    • MaxMäuerle schreibt:

      @Goji

      Ich habe mich heute auch schon gewundert, Ottilie war zuletzt am 23.5 21.18 und Reinhard 25.5. 17.35 .. Ich mache mir langsam Sorgen um beide Mitstreiter!! Ren wissen Sie etwas?

    • Goji schreibt:

      Schön, Reinhard hat sich gefunden :-) nun fehlt noch Ottilie.
      Auf eine Neues : Ooooooooottiiiiiiliiiieeee… ?

      • Ottilie46 schreibt:

        @ Goji
        @ Max Mäuerle

        Ja, mich gibt’s noch. Ich war ein paar Tage verreist, zwar mit Laptop, aber immer so beschäftigt, dass ich gar nicht dazu kam, in selbigen hineinzusehen.

        Nun habe ich beim Lesennachholen ausgerechnet als erstes Herrn Hahne erwischt.

        Wenn er doch mal bloß so beredsam gewesen wäre, als in seiner Fernseh-Sendung Frau Schele herumkeifte und pöbelnd Frau Friedrichsen anging.

        Da wären ja auch gleich seine Traktätchen über’s Lügen am richtigen Platz gewesen, denn so wie Frau Schele statistische Zahlen in ihrem Sinne verbog und ihre Lügen damit untermauerte, wäre sie wohl ein dankbares Objekt für seine Salbaderei gewesen.

        Aber dann hätte er natürlich keine Chance auf Alices Platz auf der Seite 1 von BILD gehabt, natürlich ein Traum für …….. ja, für welche Sorte Mensch eigentlich?

        Wenn Herr Hahne aber glaubt, dass der gewöhnliche Bildzeitungskonsument nun sein Buch kauft, so dürfte er sich da wohl in einem fundamentalen Irrtum befinden.

        Abgesehen von dem Gegenwert an Schnaps und Bier, wer soll dieses heuchlerische Gewäsch ein ganzes Buch lang aushalten?

        Mir hat jedenfalls schon dieser Artikel genügt, um heute auf meine Abführtablette verzichten zu können.

        • Goji schreibt:

          Schön @ Ottlilie, dass mit Ihnen nun auch das letzte Schäflein wieder den Weg zurück gefunden hat :-) :-)
          und wir endlich wieder in Genuß Ihrer scharfsinnigen Bilanzen kommen. Es hat was gefehlt ! ;-) Dennoch hoffe ich, dass besagter Artikel nicht tatsächlich die Wirkung einer Abführtablette bewirkt. Wir kennen den Horizont der betreffenden Pappenheimer ja mittlerweile, um sie entsprechend im hohen Bogen in die unterste Schubladen zu entsorgen.

  13. Mark Merlin schreibt:

    ich (als juristisch blutiger Laie) würde einen Freispruche:erster Klasse für gut halten wenn die Begründung etwa so lautet

    1. die Beweisaufnahme hat keinerlei Beweis für die Behauputng des angeblichen Opfers erbracht.
    2. das angebliche Opfer hat offensichtlich gelogen
    3. die Auswertung der Gutachten ergibt eine größere Wahrscheinlichkeit, dass die Aussagen des angeblichen Opfers erfunden sind als das sie wahr sind
    4. Das angebliche Opfer hat ein Motiv (Rache) wie sie selbst zugegeben hat.
    5. Für den Angeklagten ist kein Motiv ersichtlich
    6. Im Falle eines Freispruchs mangels Beweisen erleidet der Angeklagte der höchstwahrscheinlich unschuldig ist einen weiteren Schaden
    7. der Angeklagte ist vor weiterem Schaden zu bewahren
    8. Der Schaden der dabei für das vorgebliche Opfer entsteht das höchstwahrscheinlich eine falsche Beschuldigung erhoben hat um mit Sicherheit dem Angeklagten zu schaden
    ist durch die Aktivitäten des Opfers (hohe kriminelle Energie) selbst verursacht
    9. Durch dieses Urteil wird der Weg geebnet um das vorgebliche Opfer wegen falscher Beschuldigung etc. gerichtlich zur Verantwortung zu ziehen.

    • Reinhard schreibt:

      @Mark, lese ich zwischen den Zeilen eine Bewerbung für den bald freien Posten eines Vorsitzenden Richters am LG Mannheim? So, genau so, müßte eine Urteilsbegründung aussehen, und so, genau so, einfach könnte es sein, wenn man ein wenig mitdenkt und nicht verbohrt ist wie die Richter es zu sein scheinen. Warum sollte man denn noch so urteilen? Jeder Satz ist doch richtig und wird von uns allen unterschrieben, und nicht, weil wir JK so lieben, sondern weil wir uns diese Meinung gebildet haben anhand des Prozesses.

      Ich muss an dieser Stelle auf eine interessante Bemerkung von RA Strate bei Illner hinweisen. Die Sache geht so:

      Nehmen wir an, JK wird so freigesprochen, wie Mark das hier begründet. Damit ist er doch total reingewaschen. Nehmen wir weiter an, die StA geht dennoch in Revision, weil sie stur ist. Nehmen wir auch noch an, der BGH findet auch, dass JK absolut unschuldig ist. Was passiert dann? Das Verfahren muss neu aufgerollt werden, wenn – jetzt kommt´s: Wenn das Gericht einen so gravierenden Formfehler irgendwo an irgendeinem Tag gemacht hat (sog. absoluter Revisionsgrund), dann ist das ganze (schöne) Urteil ungültig. Dann MUSS der BGH das Urteil zurückgeben und es gibt eine neue Verhandlung, alles von vorn, mit Anklageverlesung, Beweisaufnahme usw. Zwar ist anzunehmen, dass der BGH dafür noch ein wenig Nachhilfe in Form von Regieanweisungen gibt, aber es dauert dann wieder ein Jahr. Damit kann die StA den JK also wunderbar nerven. Und diese Formfehler hat das Gericht nach Meinung vieler Beobachter mehr als genug gemacht. Das ist so, als hätte ich einen Lottoschein in der Hand und habe bei der Ziehung 6 Richtige mit Superzahl. Alles korrekt, nur habe ich den Schein vergessen abzugeben. Dann ist er ungültig, obwohl ich eigentlich alles richtig getippt habe.

      Wenn es einen solchen Formfehler gibt, gilt das Gesagte natürlich auch im umgekehrten Fall. Wenn JK verurteilt würde, müsste allein wegen des Fehlers der Prozess von vorne beginnen (natürlich bei einer anderen Kammer mit anderen Richtern, hier wohl auch in einer anderen Stadt in BW, das würde der BGH dann anordnen). Es war bei Illner mehr als deutlich, dass sich Strate bereits auf die Revision vorbereitet, sonst wäre er nicht so intensiv in dem Fall drin gewesen. Er ist derjenige, der in jeder Akte ein Haar findet, weniger der große Sprücheklopfer und Frontmann. Wenn der am Ende die ausführliche Urteilsbegründung auf dem Tisch hat, findet der tausend Sachen, die andere gar nicht bemerken würden. Das ist auch für den BGH interessant.

      • oeco schreibt:

        Genau dieses Szenario geht mir seit Tagen nicht aus dem Kopf, aber ich kenne die Strafprozessregeln nicht und wollte das gedanklich nicht wirklich weiter verfolgen.
        Ist so etwas schon einmal vorgekommen?
        Wie konnte MA JK nur aufgrund einer derart dünnen Beweislage und der schon früh aufgedeckten Lügen des mO, die ja damals schon ein mögliches Rache-Motiv ins Spiel brachten, überhaupt in Haft nehmen?
        Wenn durch diesen Formfehler(?) nun eine Art circulus vitiosus entsteht, dann Bravo zu unserem Rechtssystem!

        Andere Frage zur Urteilsbegründung (sollte JK “erstklassig” freigesprochen werden):
        Ist es formal möglich, dass die Richter eine Revision nicht zulassen – um eben dieses obige Szenario zu verhindern? Immerhin hat KA ja bereits den Haftbefehl mangels Beweisen aufgehoben.

        Julia

        • Reinhard schreibt:

          Die Revision kann nur bei Zivilverfahren nicht zugelassen werden (weil der Fall nicht von grundsätzlicher Bedeutung ist). Bei Strafverfahren geht das nicht, weil duie Freiheit immer grundsätzliche Bedeutung hat . Deswegen sind sich die Strafverteidiger auch alle so sicher, dass es zu einer Revision kommen wird, egal wie das Urteil am 31.5. ausgehen wird. Revision bedeutet: 3 Monate Zeit für das Schreiben des Urteils, Weiterleitung an den Genetalbundeswanwalt, der braucht auch seine Zeit für eine Stellungnahme, dann das Urteil des BGH: “Formfehler, Neuverhandlung”. Dann wird neu terminiert, neue Termine gesucht, an denen die Richter, die Verteidiger und die StA können, dann schließlich neue Verhandlung. Da geht ein Jahr ins Land wie nix. Immerhin muss JK dann die Kosten des 1. Verfahrens nicht übernehmen, sondern bekommt seine Pflichtverteidigerin bezahlt (die anderen sind sein privater Luxus).

          • oeco schreibt:

            Danke!
            Dann geht die mediale Schlacht vermutlich noch lange so weiter wie nun (noch nicht) zu Ende ist.

      • oeco schreibt:

        Zitat aus den Stuttgarter Nachrichten, heute 17:54:
        “Unmittelbar vor dem mit Spannung erwarteten Urteil im Strafprozess gegen ARD-Wettermoderator Jörg Kachelmann sorgt der Fall erneut für Aufsehen. Nach unseren Informationen soll es in der Staatsanwaltschaft Mannheim eine interne Absprache geben, im Fall eines Freispruchs von Kachelmann nicht in Revision zum Bundesgerichtshof zu gehen, sondern die Niederlage zu akzeptieren.”

        Das ist in der Tat eine “Bombe”!

    • Goji schreibt:

      @ Mark Merlin

      Ein paar kleine Ergänzungen hätte ich noch :

      zu 2. Das Opfer hat in verschiedenen Punkten (nicht nur offensichtlich) nachweislich mehrfach resistent gelogen und manipuliert !

      10. Der geschilderte Tathergang geht rein technisch keinesfalls mit der Schilderung konform und kann so nicht stattgefunden haben.

      11. Viele Details lassen sich aufgrund großer Erinnerungslücken des mmO nicht nachvollziehen

  14. RitaEvaNeeser schreibt:

    Das Landgericht Mannheim demonstriert zum letzen Mal, wie lästig ihnen das unnötige Prozessbesuchervolk ist, also wird es drangsaliert:

    Zitat: Die Urteilsverkündung wird im Saal 1 stattfinden. Dieser Saal ist – mit Ausnahme der akkreditierten Medienvertreter – nicht wie während der vergangenen Verhandlungstage über das Foyer, sondern nur – wie bei Prozessbeginn – über einen separaten Nebeneingang des Landgerichtes zu erreichen. Dieser befindet sich auf der Seite des Landgerichtes zur Bismarckstraße (Schloss) hin. Neben den für die akkreditierten Medienvertreter reservierten Plätzen sind im Saal 1 noch 85 weitere Sitzplätze für die Öffentlichkeit vorhanden. Besucher werden in der Reihenfolge ihres Eintreffens eingelassen. Ein frühzeitiges Erscheinen wird daher empfohlen. Ein frei werdender Sitzplatz wird neu belegt, „Reservierungen“ sind nicht statthaft. Zitat Ende

    Das heisst spätestens um 6 Uhr 30( wenn nicht schon früher) anstellen und ab dieser Zeit hat keiner das Recht die Toilette aufzusuchen, etwas zu trinken – normale Bedürfnissen stundenlang nicht nachkommen zu dürfen, eingekesselt von Polizisten!

    Warum ist es dieser Behörden nicht möglich einfach Nummern auszugeben? Bei so viel Geld wie in diesem Prozess verschwendet worden ist, wären 85 Zettelchen wohl nicht mehr ins Gewicht gefallen. Und jemand der von 1-85 schreiben kann, der hätte sich doch gefunden, vielleicht der Gerichtschreiber, statt als Zeuge gegen Prozessbesucher aufzutreten.

    Und jetzt frage ich mich, soll man sich das antun?

    • Goji schreibt:

      Soll man sich das antun…

      Wer die Zeit, die Nerven und die Möglichkeit hat, warum nicht… Auch bei dieser letzte Etappe wären die ein oder anderen persönlichen Eindrücke und anschl. Schilderungen sicher wieder hochinteressant und aufschlussreich. Ich selbst befinde mich zeitgleich ( allerdings mit Laptop bewaffnet ) auf Reisen, ansonsten hätte ich es mir tatsächlich ernsthaft überlegt.
      Das Gericht beugt vor und befürchtet vermutlich ein Aufkommen wie bei der Fußball-WM-Saison, so zumindest könnte man dies fast meinen. Wie es sich gestaltet, zeigt sich Vorort und fällt event. sogar weniger dramatisch aus, als der Anschein vorab vermitteln soll.
      Eine egoistisch wirkende Denke, dennoch würde ich mir Sie, liebe Frau Neeser, in die vorderte Reihe wünschen, um zumindest einen Blick von CSD zu erhaschen, wenn der von uns alle erhoffte Freispruch erfolgt.

      Eines ist sicher, Sie haben unermüdlich, diszipliniert, selbstlos und voller Aufopferung, Unglaubliches zur Klarstellung und Orientierung in der Causa Kachelmann beigetragen. Das kann Ihnen an dieser Sache keiner nehmen. Sie haben sich zum 5-Sterne-Journalisten etabliert, an dem sich so manch anderer Schreiberling eine große Scheibe abschneiden kann. Auch haben Sie uns Bloggern das Engagement ermöglicht, kleinste Puzzleteile, gegen eine entsetzliche Ungerechtigkeit beizutragen, um nicht nur an den Wänden hochzugehen.

      Hierfür haben Sie jeglichen Respekt und absolute Hochachtung verdient.
      Es ist mir völlig unverständlich, wie sie besagter Herr vom Sender nach Ihrem Beruf fragen konnte, vermutlich hat er keinen Blick in Ihren aussagefähigen, fundierten Blog geworfen.

      Aber im Ernst Frau Neeser, egal wie es ausgehen mag, schreiben Sie Ihr Buch über diese Farce ! Nicht nur, um dieses Justiz-Dilemma mit all den Details der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, sondern auch für Sie selbst.

      Wenn es die Gerechtigkeit gibt auf die wir alle hoffen, das Gericht unbefangen und realistisch Bilanz über all die Fakten zieht, so wie es nach dem Gesetz geschrieben steht, wird JK, im Namen des Volkes, seinen Freispruch erhalten und sich Frau Dinkel vor weiteren Konsequenzen wiederfinden.

      Eine Lehre für das Leben haben beide mit Sicherheit daraus gezogen. Ob sich allerdings CSD, selbst nach einem Schuldspruch jemals wieder etablieren kann, ist für mich völlig unvorstellbar und ihre höchst private Angelegenheit, nach der keine Mensch mehr krähen muss ( und wohl auch nicht will ).

      Wie schon Fr. Friedrichsen sagte, hätten sie das besser mit JK alleine ausmachen müssen. Doch zu diesem Zeitpunkt hatte ihr hohes Intelligenzvermögen vermutlich Urlaub. Sie hat nicht nur sich und JK völlig unmöglich gemacht, wie wir alle wissen hat sie auch skrupellos über das zukünftige Ansehen und Befindlichkeit ihrer ganzen Familie entschieden. Ob es das wert war, das wird sie bis an ihre Lebensende selbst festellen dürfen, ganz ohne fremdes Zutun.
      Die Eltern jedoch tun mir leid, auf solch egoistische Art, eine derart schmerzliche Quittung von der eigenen Tochter verpasst bekommen zu haben, das sie nie mehr wird ungeschehen machen können.

      • MaxMäuerle schreibt:

        Goji!

        Eine super Laudatio auf unsere hoch geschätzte Rita Eva Neeser und auch im übrigen! Dem schließe ich mich widerspruchslos an.

        Ich würde mich freuen, wenn Sie REN nach Mannheim gehen, aber die Umstände (Toilette, kein Trinken) halte ich auch für sehr problematisch!
        Aber andererseits, wenn das LG diese Pressemitteilung rausgibt, kann es auch sein, das gar nicht so viele Leute kommen!!!

      • marieann73 schreibt:

        Toller Kommentar, Goji!

        Ich würde mir Rita an besagtem Tag ebenfalls in Mannheim wünschen, aber ich habe ebenso wie Sie Skrupel, ihr das zuzumuten.
        Aber vielleicht hat Maschera ja auch Zeit und Lust, dann könnte man sich beim Anstehen abwechseln und es wäre dennoch Zeit und Gelegenheit für Notdurft und ein Tässchen Kaffee (das man sich zur Not ja auch mitbringen kann) ;-)
        Wenn noch mehr kämen könnte man, den Mannheimer Beamten zum Trotz, dem ausgesperrten Volk eine Stimme geben.
        Außerdem könnte man dann den ganzen “Geschichtsfälschern” besser nachweisen, was wirklich gesagt und getan wurde.

        Dennoch die Reise kostet Kraft und Geld, da kann man niemandem verdenken, wenn er oder sie auch mal abwinkt – vor allem bei diesen Bedingungen :roll:

        An dieser Stelle möchte auch ich mich ganz besonders herzlich bei all denjenigen bedanken, die in Mannheim waren und uns mit Informationen versorgt haben:
        Ganz, ganz lieben Dank, Rita, Maschera, Friz, Monika und alle nicht Genannten! :-D
        Sie alle haben mit Ihren Schilderungen dafür gesorgt, daß die Damen und Herren von der schreibenden Zunft, sich immer mehr dazu genötigt sahen, ihre Berichte an der Wirklichkeit auszurichten und sich Mühe zu geben – Ausnahme: die Mitarbeiter (frei oder festangestellt) der BLÖD und BUNTE …

        • Reinhard schreibt:

          Schade, jetzt ist es zu spät, aber im Grunde hätte man einen Stenographen, wie sie im Deutschen Bundestag alle Reden mitstenographieren (incl. den Kommentaren wie “Beifall von der Opposition, Zwischenrufe von der FDP” oder so), engagieren und hinschicken sollen. Der hätte dann ein Wortprotokoll erstellen können, das hier veröffentlicht wird. Vielleicht leistet sich Schwenn ja diesen Luxus, auch wenn das gesprochene Wort (auf das es sonst ja so ankommt) in diesem Fall rein rechtlich egal ist, entscheidend ist, was hinterher im schriftlichen Urteil steht. Aber er könnte damit wenigstens die zu erwartenden Falschmeldungen verhindern oder richtig stellen. Es kommt ja oft auf die exakte Formulierung an. Die Münchner Lach- und Schießgesellschaft hat vor vielen Jahrzehnten mal einen Sketch gehabt, da kam u.a. folgender Satz vor: “Freiheit und Gerechtigkeit, sie sagen mir nichts. Was in ihrem Namen geschieht, ist Unrecht.” Darauf der andere Kabarettist: “Nein, Du hast den Satz falsch vorgelesen, hier steht: “Freiheit und Gerechtigkeit, sie sagen mir: Nichts, was in ihrem Namen geschieht, ist Unrecht.” So ging das damals über viele Minuten, um zu zeigen, wie wichtig Kleinigkeiten, ja selbst die Betonung und die Interpunktion sein können.

          Also Rita, wenn Sie in Mannheim einen Stenographen finden können (der auch so früh aufstehen und Schlange stehen will), dann würde ich mich finanziell beteiligen. In einer Stunde mündlichem Vortrag werden übrigens locker mehr als 50 DIN A4 Seiten vollgetextet.

          • RitaEvaNeeser schreibt:

            @ Reinhard, schön Dich zu lesen, ich dachte Du wärst vielleicht erkrankt — der komische Virus….
            Wenn jetzt jemand fehlt, denke ich immer gleich daran!

            Und Maschera schreibt das mit links mit! Ich habe noch nie jemanden so rasch schreiben sehen – ohne zu stenografieren – wie sie!

          • Marie schreibt:

            @Reinhard

            Wie schön, dass Du wieder an Bord bist!
            Auch ich machte mir etwas Sorgen.

            Jetzt fehlt nur noch “unsere” Ottilie. Hoffen wir, sie ist wohlauf und freut sich des Lebens.

            Wir alle haben ja auch ein reales Leben und ab und an müssen Brötchen verdient werden.

            Schönen Sonntag @all!
            Marie

      • Martini schreibt:

        @Goji und Max

        Auch ich schliesse mich uneingeschränkt dieser Laudatio
        auf Rita an!!

        Bezüglich Dienstag sehe ich dies schon als eine Herausforderung! Zumal Rita ja extra von der Schweiz anreisen würde, dann noch ewig anstehen ….was ist, wenn sie nicht reinkommt?!
        Vorschlag: Ich werde mir dieses Zenario geben, d.h. sollte ich reinkommen, werde ich sofort nach Verlassen des Gerichtssaals
        einen Bericht versenden und eventuell ein kleines Video
        aufnehmen von der Stimmung danach ( natürlich vor dem Landgericht!) ich übe jetzt schon mit der Kamera( ..ohje die hat so viele Knöpfchen..!)
        Mein Laptop nebst Kamera wird in Reichweite vom LG bei meinem Mitarbeiter im Auto zur Verfügung stehen.
        Hoffentlich verschlafe ich nicht!!!!!!!!!
        LG
        Martini

        • RitaEvaNeeser schreibt:

          Und jetzt musste ich Martini aus dem Spam fischen, WordPress spinnt.

          Natürlich ist alles sehr blödsinnig eingerichtet in Mannheim, ich habe gerade die ganze Pressemitteilung für Journalisten gelesen.
          Und da steht folgendes:
          Nicht akkreditierte Medienvertreter können unter Vorzeigen ihres Presse-ausweises über den Haupteingang in das Foyer des Landgerichtes gelan-gen. Für nicht akkreditierte Medienvertreter besteht – gemäß der Einlasspro-zedur bei Prozessbeginn – aber keine Möglichkeit, über das Foyer den Sit-zungssaal zu betreten. In den Sitzungssaal können Sie – wie die übrige inte-ressierte Öffentlichkeit auch – nur über einen separaten Nebeneingang des Landgerichtes gelangen. Dieser befindet sich auf der Seite des Landgerich-tes zur Bismarckstraße (Schloss) hin, d.h. Sie müssen das Foyer des Land-gerichtes erst wieder verlassen, wenn Sie der Hauptverhandlung beiwohnen wollen.

          Das heisst, selbst Presseleute werden sich bei den Prozessbesuchern anstellen müssen. Und werden das wohl auch tun, daher noch weniger Plätze für das “gemeine” Volk.

          Natürlich fahre ich nach Mannheim, aber wenn es mir zu blöd wird, dann setze ich mich ins Birkenstock-Café und warte bis es aus ist und lasse mir alles erzählen…. :-) Dann darf ich Handy und Waffen ( Wimperntusche, Parfum oder Stielkamm) behalten :twisted:

          Nachtrag : Wie wäre es micht einem Weckruf um 4 Uhr früh, Martini?

          • Goji schreibt:

            @ Martini und Ren

            Große Freude, Euch beide dort zu wissen !
            Mit Stielkamm und Photocam etc. kann ja nichts mehr schief gehen.
            Schon heute dürft Ihr Euch sicher sein, dass wir das mehr als zu schätzen wissen und in Gedanken von der ersten bis zur letzten Minute mit in Mannheim sind !
            Ich hoffe sehr, dass es platztechnisch etc. längst nicht so kritisch wird, wie befürchtet.
            VIELEN DANK !

          • Martini schreibt:

            RITAAAA!!!!!!!

            4 Uhr ist versuchter Totschlag!!!!!!!

        • MaxMäuerle schreibt:

          @Martini

          Das wäre superklasse! Ich drücke alle Daumen, dass Sie, REN, Maschera, Biggi M. etc. alle Plätze bekommen, damit, wie Marieann oben ganz toll beschrieben hat, den ganzen Geschichtsfälschern nachgewiesen werden kann, was wirklich gesagt wurde!

          • Ottilie46 schreibt:

            @ Max Mäuerle

            Ich gehe davon aus, dass Rita und Maschera nebst anderem vermutlich vor allem in den Genuß einer vollendeten Dinkel-Vorstellung kommen werden.

            Bei einer Verurteilung von JK werden die Zuschauer, allen voran Herr Oltrogge und Frau Schwarzer, eine triumphierende Furie erleben und nichts mehr von zartem kleinen blonden Frauchen, dass sich auffällig unauffällig ein imaginäres Tränchen abwischt und dazu aufmerksamkeitsheischend schluchzt.

            Aber ich wette, bei einem Freispruch Jörg Kachelmanns fällt Frl. Dinkel wirkungsvoll in Ohnmacht.

            Und wenn sie Pech hat, sinkt sie unser aller Aschwa in die Arme.

            Ich kann Maschera und Rita also nur empfehlen, ganz weit weg vom Schuß zu bleiben, um nicht als die möglichen Schuldigen an Frl. Dinkels Zusammenbruch ausgemacht zu werden.

            Sie wären ja schließlich nicht die ersten angezeigten Prozeßbesucherinnen.

          • Goji schreibt:

            Diese Vorstellung deckt sich “fast” vollkommen mit der meinen.

            Beim Freispruch wird CSD vermeindlich unter der Last ihrer Krokodilstränen zusammenbrechen. Doch wo, liebe Ottilie wäre sie besser aufgehoben, gerade als in Aschwas Armen ? ( Gleich und gleich gesellt sich gern )

            Für den Fall, dass entgegen jeglichem Rechtsverständnis und Faktenlage jedoch tatsächlich ein Schuldspruch erfolgen sollte, wird CSD erhobenen Hauptes, in solzer Begleitung von RA Franz und trockensten Augen, mit einer wildjubelnden Aschwa den Ring verlassen, um schnellen Schrittes LTO zum Interview mit seinen Journalistenfreunden zu folgen.

            Allein der Gedanke daran erzeugt in mir ein Gefühl, dass in Worten nur schwer zu beschreiben ist “grrrrr”.

        • marieann73 schreibt:

          Ohje, Martini, Sie waren ja auch schon für uns an der Front. Wie konnte ich Sie nur in meiner obigen Aufzählung vergessen?? 8-O Entschuldigung :oops: !!

          Meine Hoffnung scheint sich aber zu erfüllen und unsere hausinternen “Hofberichterstatter” sorgen für unverfälschte Informationen.

          Toll!! :-D

  15. RitaEvaNeeser schreibt:

    Zitate: Schuldig, Freispruch – alles ist denkbar, wenn das Landgericht Mannheim am Dienstag sein Urteil über Jörg Kachelmann verkündet. Aber wie geht es danach weiter – für Kachelmann selbst, aber auch für seine Ex-Freundin, die ihn der Vergewaltigung bezichtigt hat? Hier die wichtigsten Fragen zum Prozess.

    Bei einem «Freispruch erster Klasse» müsste die Staatsanwaltschaft ein Verfahren gegen die Ex-Geliebte einleiten, denn es bestünde zumindest der Verdacht, dass sie ihn absichtlich falsch beschuldigt haben könnte. Das wäre in mehrfacher Hinsicht strafbar: Weil Kachelmann wegen ihrer Aussagen in Haft saß, wäre der Tatbestand der Freiheitsberaubung in mittelbarer Täterschaft erfüllt. Hinzu kämen falsche uneidliche Aussage und falsche Verdächtigung. Im Fall einer Verurteilung müsste die 38-Jährige, wie Staatsanwalt Lars-Torben Oltrogge sagt, selbst mit einer «nicht unerheblichen» Freiheitsstrafe rechnen

    Zitate Ende

    http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Joerg-Kachelmann-Muss-er-bei-einem-Schuldspruch-sofort-in-Haft-id15255966.html

    • marieann73 schreibt:

      In den Klammern oben fehlt “Freispruch erster Klasse” …
      Wurde leider falsch dargestellt …

    • marieann73 schreibt:

      Mein obiges Posting ist etwas durcheinander geraten, daher hier nochmal der Reihe nach:

      @Rita

      Ein “Freispruch erster Klasse” würde also unerbittlich auch die Fehlleistungen der Staatsanwaltschaft und Ermittlungsbehörden in den Vordergrund rücken, den Weg frei machen für Schadensersatzansprüche Seitens Kachelmann – mit anderen Worten: sehr unwahrscheinlich.
      Denn: Was nicht sein darf das nicht sein kann, basta!

      Diesem Grundsatz des Mannheimer Gerichts folgend wird das Fräulein Dinkel wohl auch mit keinerlei rechtlichen Konsequenzen zu rechnen haben.
      Darin sehe ich, im Gegensatz zu Fräulein Alice, das fatale, von Mannheim ausgehende Signal: Eine prominente Bestätigung der mittlerweile immer häufiger angewandten Praxis bei Sexualdelikten – eine Frau klagt an und wird wenig hinterfragt, ihr wird sofort uneingeschränkt Glauben geschenkt. Der beschuldigte Mann hingegen gerät in die absurde Rolle desjenigen, der seine Unschuld beweisen soll. Wie man im vorliegenden Fall sieht, eine kaum zu bewerkstelligende Anforderung, weshalb das Gesetzt auch vorschreibt, daß dem Angeklagten zweifelsfrei(!) seine Schuld nachgewiesen werden muß. Über die zweifelhafte Beweislastumkehr haben wir uns hier ja auch schon die Finger flusig geschrieben, genauso wie über das hirnlose und faktenbefreite Gekreische aus feministischen Kreisen bezüglich dieses Themas – gerade auch im Hinblick auf den Fall Kachelmann.

      Ich habe es hier schon einmal geschrieben:
      Es wäre ein dringend notwendiges Signal an alle potentiellen Falschbeschuldigerinnen, daß ein Vergewaltigungsvorwurf kein geeignetes Mittel zur Rache darstellt und sehr schwer wiegt, weshalb besagte Falschbeschuldigerinnen demnach auch sicher(!) mit empfindlichen Strafen zu rechnen haben sollten (die idealerweise dem entsprächen, was den zu unrecht Beschuldigten an Strafe erwartet hätte). Damit wäre eine Falschbeschuldigung bezüglich Vergewaltigung offiziell geächtet, wodurch tatsächliche Vergewaltigungsopfer aus dem Dunstkreis der Falschanschuldigung träten.

      Das ist ja gerade das Fatale: Den Falschbeschuldigerinnen glaubt man(n) fast blind (da meistens blendende Schauspielerinnen, gerade auch wegen oftmals vorliegenden Persönlichkeitsstörungen), während die verstörten, tatsächlichen Opfer, die sich selten nach Lehrbuch verhalten, sehr leicht in den Verdacht geraten, sich alles nur auszudenken und damit erneut zum Opfer werden.
      Dem läßt sich nur vorbeugen, indem man ausschließlich speziell geschultes Personal mit der Aufklärung von Sexualdelikten beauftragt und derartige „Spezialeinheiten“ flächendeckend anbietet. Damit wären Männer vor Falschbeschuldigungen stärker geschützt (eine 100%ige Sicherheit kann es nie geben) und die tatsächlichen Opfer von Sexualdelikten hätten noch stärker die Sicherheit, bei den Ermittlungen kein zweites Mal zum Opfer zu werden.
      Trotzdem müssen wir uns immer vor Augen halten: Grau ist alle Theorie, es wird sich nie ganz vermeiden lassen, daß sowohl auf der einen als auf der anderen Seite Ungerechtigkeiten stattfinden, aber eben nicht mehr so häufig und dann auch nicht mehr mit systemischen Fehlern behaftet (es sei denn, die angewandten Standards sind bereits fehlerbehaftet).

      Ganz nebenbei: Wenn oben vorgeschlagenes Vorgehen Schule machte, könnten die von Feministinnen so verkniffen vorgetragenen (falschen) Statistiken widerlegt werden und es käme auch von dieser Seite mehr Glaubwürdigkeit in die Sache.

      • RitaEvaNeeser schreibt:

        Ich habe diesen Beitrag freigeschaltet, wenn es nicht der Richtige sein sollte, Nachricht genügt!

      • Goji schreibt:

        Ach @ Mariann, Sie führen aus, was keine hier für möglich halten will. Doch Ihre Sichtweise deckt sich natürlich auch mit unseren Befürchtungen, die trotz großem Optimismus, vorhanden sind.

        Was die “Spezialeinheiten” betrifft … finde ich, sollten auch Richter und Staatsanwälte selbst, verpflichtend an demensprechende Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmend müssen, um zumindest nicht mit einem solch blinden Glauben, wie ihn H.Oltrogge an den Tag legte, verheerenden Schaden anzurichten. Das beste Jurastudium, ein Dr. von und zu, oder was auch immer, nützt nichts, wenn man in der Praxis absolut versagt und NULL Menschenkenntnis besitzt.
        Hier finde ich, muss ganz klar angesetzt und ein großer (Narrenfreiheits-) Hebel umgelegt werden.

        • Reinhard schreibt:

          Genau richtig, Goji. Mit Paragraphen lassen sich die Abgründe der menschlichen Seele nun einmal nicht erkennen und ergründen. Die Richter könnten eigentlich nur das Strafmass festsetzen, nachdem ein Fachmann festgestellt hat, wer warum was gemacht hat.

      • PeterM schreibt:

        @marieann73
        die Variante der Unschuldsvermutung nach Alice Schwarzer habe ich etwa so verstanden: “Natürlich gilt sie, aber natürlich nur für nachweislich Unschuldige und ansonsten noch für weibliche mutmaßliche Opfer männlicher mutmaßlicher Täter.”
        Habe ich das mißverstanden oder korrekt zusammengefaßt?

    • fepma schreibt:

      vielleicht auch Strafanzeige gegen Frl. Schwatzer wegen Verdacht der Anstiftung zur Falschaussage ….?

    • suum cuique schreibt:

      Die StA wird nicht gegen CSD ermitteln!

      • fabi schreibt:

        ja warum denn das nicht, wenn jemand falsch aussagt bei gericht und über die folgen der falschaussage belehrt wurde, was ja hier geschen ist, dann hat DERJENIGE FÜR DIE FALSCHGAUSSAGE BESTRAFT ZU WERDEN … so gehts ja nicht .. natürlich muß die frau für diese falsche anschuldigung und aussage bei gericht voll zur kasse gebeten werden bzw. für 3 jahre einzuwander .. müßte doch jeder andere auch .. warum die denn nicht ? kommt da doch der bonus richter vater gleicher sportverein ins spiel .. so gehts aber nicht .. falschaussage und natürlich hat das folgen .. wir leben in einem rechtsstaat …

  16. Goji schreibt:

    Die Rache der Frauen / die heiße Lust an der Vergeltung

    Auch in der Wirklichkeit ist Rache ein vorwiegend weibliches Phänomen. Mit raffiniert geplanter und durchgeführter Vergeltung schlagen Frauen nach erfahrener Demütigung zurück. Beleidigte Männer neigen eher dazu, zuzuschlagen oder ihre soziale Machtposition auszunutzen. Frauen sind eher gezwungen und bereit, Muskeln durch exakt kalkulierte emotionale Schläge zu ersetzen. Ihr im allgemeinen besseres Einfühlungsvermögen in die Emotionen anderer macht sie Männern auf diesem Feld überlegen.
    Einige Beispiele für tatsächlich durchgeführte Racheakte:
    • Anonyme Briefe mit erfundenen Hinweisen eines „guten Freundes”, der von der vermeintlichen Untreue der neuen Partnerin berichtet.
    • U.v.m.
    Für eine gelungene Rache ist die eigene Erfindungsgabe gefragt. Am erfolgreichsten ist der Rächer, der genau weiß, welche Tat sein Opfer an einer empfindlichen Stelle trifft. Eine gelungene Rache befriedigt und entschädigt für erlittenes Leid. Das ist wohl der Grund, daß immer wieder Menschen zu kriminellen Vergeltungsmaßnahmen greifen.

    http://www.berlinx.de/ego/1198/art3.htm

    • Reinhard schreibt:

      Darf ich “U.v.m.” um einen Punkt ergänzen: Die Steuerfahndung lebt überwiegend von diesen rachsüchtigen Ehefrauen! Anders als bei CSD ist an derartigen Vorwürfen (leider) auch fast immer was dran, vor allem bei Besserverdienenden.

  17. Goji schreibt:

    Schwenn betonte, dass nach einem Freispruch eigentlich die Nebenklägerin Claudia D. wegen Falschaussage verfolgt werden müsste. Das sei aber nicht zu erwarten, weil für solche Ermittlungen die Staatsanwaltschaft Mannheim zuständig wäre.
    http://www.abendblatt.de/vermischtes/article1901388/Anwalt-will-Entschaedigung-fuer-Kachelmann.html

    Habe ich Reinhards Ausführungen richtig in Erinnerung, dass bei Freispruch jedoch eine Klage von JK folgen kann, wenn die StA nicht aktiv wird ?
    Fr mich denkbar wäre, dass CSD einem solchen Druck – selbst als Angeklagte auf der Bank zu sitzen – nicht gewachsen wäre, was durchaus zu weiteren Zugeständnissen führen könnte, anstelle wie bisher, mit Samthandschuhen zu Lügeneingeständnissen gebeten worden zu sein.

    • marieann73 schreibt:

      @Goji

      Ich habe da meine Zweifel. Das Fräulein Dinkel ist mit beachtenswerter Kaltschnäuzigkeit gesegnet, die vermeintlichen Zusammenbrüche allesamt nichts anderes als Theater fürs geneigte Publikum.

      Außerdem hätte sie Unterstützung der weiterhin verblendeten, sich als Furie gebende Alice Schwarzer. Mit derartiger “Rückenstütze” ist wohl eher mit einer weiteren Schlammschlacht als mit Gerechtigkeit für Kachelmann zu rechnen.

      Außerdem bitte nicht vergessen: Eine “nur” rachedurstige Frau wäre längst in weiten Teilen eingeknickt, wenn ihr so oft die Lüge nachzuweisen war. Aber das Fräulein Dinkel macht munter weiter, blendet stoisch die Realität aus und beharrt weiterhin auf ihre in weiten Teilen offengelegten Lügen (das dann auch so erfolgreich, da die Staatsanwaltschaft sie darin auch noch tatkräftig unterstützt und auch der Boulevard kräftig mitmischt, um ja keine lukrative Story zu verlieren). Die so theatralisch in Szene gesetzten vermeintlichen Zusammenbrüche lassen sie aufblühen und zur Hochform auflaufen, hat sie doch die volle Aufmerksamkeit auf sich vereint. Wie ich es drehe und wende, ich sehe in ihr viele Symptome einer Borderline-Persönlichkeit (wie von mir schon häufiger angemerkt ;-) ).

      Eine Ausweitung des Verfahrens würde wohl eher Kachelmann schaden als nutzen und ihn vermeintlich zum zweiten Mal zum Spielball dieser Frau machen, ganz zu schweigen von der dann noch entfesselter agierenden Alice Schwarzer, wenn das überhaupt noch möglich sein sollte.

      Ja, es ist eine himmelschreiende Ungerechtigkeit, daß hier jemand nicht zu seinem (gefühlten) Recht kommt, aber letztlich kann Kachelmann sich auf seine durchaus lohnenswerte Zukunft konzentrieren, diesmal seine Ehe zum Erfolgsmodel werden lassen und sich seinem Beruf weiter mit Hingabe widmen.
      Die Zukunftsaussichten für das Fräulein Dinkel gestalten sich da weit weniger verheißungsvoll, sie hat noch einen weiten Weg vor sich, der zwar für Kachelmann keine Genugtuung bietet, aber ihr noch Strafe genug sein wird – das sollte reichen.

    • suum cuique schreibt:

      Ein Anklageerzwingungsverfahren seitens des OLG!

    • Reinhard schreibt:

      @Goji, ja Sie haben mich richtig verstanden. Ein Strafverfahren wird von der StA federführend betreut und führt entweder zu einer Klageschrift oder zu einer Einstellung. Bei CSD also wohl zu einer Einstellung, falls kein Wunder geschieht und Seidler sie am Dienstag “zerlegt”.

      Anders ist es in einem Zivilverfahren: Hier klagt JK direkt gegen CSD auf Schadenersatz. Das muss ein Gericht (wegen der Höhe ein Landgericht, Zivilkammer) bearbeiten und verhandeln, da hilft nichts gegen. Aber: Das Gericht wird sagen: Welche Beweise haben Sie denn, Herr JK. Vielleicht hat er ja noch was in der Hinterhand, oder es wird all das geschildert, was hier schon steht (braucht er nur zu kopieren und einzureichen), dann ist es durchaus denkbar, dass das Zivilgericht (auch 3 Berufsrichter, aber keine Schöffen) zu der Erkenntnis kommt, dass JK recht hat, völlig unabhängig davon, was das Strafgericht entschieden hat. Das Strafurteil ist für so ein Zivilverfahren genauso unwichtig wie der umgefallene Sack Reis in China – theoretisch. In der Praxis würde sich ein Freispruch schon ganz gut machen, aber genauso gut könnte es sein, dass das Zivilgericht mit Männern bzw. Frauen wie Rita, Goji und Mariann oder all den anderen besetzt ist und der Klage aufgrund des erdrückenden Materials stattgibt. Dann gibt es eine Berufung zum OLG (durch CSD, falls sie sich das leisten kann), das auch noch mal seine eigene Meinung hat, und in seltenen Fällen kann dann auch noch der BGH dazu etwas sagen, allerdings eine völlig andere Abteilung, obwohl sie auch in KA sitzt. Aber auch dort liegen Welten zwischen Strafsenat und Zivilsenat. Und immer hängt es von einem oder 2 Richtern dort ab, also wie die zu so einem Fall ganz persönlich stehen. Hier wird ja schon über Jugendtraumata von LTO spekuliert, da sieht man mal, dass das wichtiger sein könnte als die Frage, bei welchem Professor LTO denn Strafrecht gelernt hat. Wir haben in den letzten Tagen mehrfach im TV hören dürfen, dass auch Richter nur Menschen sind, mit allen Schwächen.

  18. Sonnenschein schreibt:

    Um 12:10 Uhr kommt bei NTV ein Special zum Kachelmann Prozess.

  19. MitDenkende schreibt:

    Wäre ich Kachelmann, ich hätte mein filmreifes Buch (fast) fertig in der Schublade liegen. Und würde die lauernde Meute – BILD voran – am ausgestreckten Arm erst einmal hungern lassen. Zeit bringt nicht nur Geld. Manchmal.
    Auch mehr…
    (Alice, schmeiß Deinen Schreibschrott in die Tonne!)

    Was sagt eigentlich Reinhard??? ;)

    • Alfred Jakob schreibt:

      @MitDenkende
      Reinhard wird sich gewiss bald melden, bis dahin ein Zweizeiler.

      Von ASchwas Feder in die Tonne
      wär für’s Volk die grösste Wonne

      LG
      Alfredo

      • Marie schreibt:

        @Reinhard,

        wo bist Du denn???

        Wir brauchen Deine “Aufmunterung”, dringend!

        LG Marie

        • RitaEvaNeeser schreibt:

          Hoffentlich ist Reinhard nicht erkrankt!

          • Goji schreibt:

            Ich könnte mir vorstellen, Reinhard gönnt sich ein paar Tage laptopfreien Urlaub. Bleibt zu hoffen, dass er sich bald wieder meldet, wenn er zurück ist.
            Reiiiiiinhaaaaaaaard….?

          • Reinhard schreibt:

            Jaaaaa! Habe 2 Tage im Auto gesessen, bin gerade zurück, Manchmal muss man eben auch arbeiten. Bin auch am Walldorfer Kreuz vorbeigefahren und habe an Mannheim gedacht. Jetzt muss ich erst einmal alles nachlesen hier.

    • Löwin schreibt:

      Nur zur Info – bitte nicht freischalten
      Guten Tag Rita,

      wo geht es bitte weiter – finde ich meinen Beitrag von gestern an anderer Stelle?

      Wäre seltsam – aber ich frage das, weil seit gestern Abend hier auch keine Beiträge mehr eintreffen.
      Danke für die Antwort aber bitte hier oder per Mail. Sonst finde ich diese womöglich nicht
      DAANKE und Grüße

      • RitaEvaNeeser schreibt:

        Löwin ich habe mir erlaubt, den gestrigen Abend nicht vor dem PC zu verbringen und nun finde ich von Ihnen 3 riesige Beiträge – allerdings im Spam, warum weiss ich nicht .
        Das passiert ab und zu, aber ich habe auch ein Privatleben!

        Ich muss mir das erst durchlesen! So haben Sie das auch verfügt. Ich bitte Sie daher , mir Zeit zu lassen. Danke

  20. Löwin schreibt:

    Guten Abend Rita,
    mein dritter Versuch und nun zerpflücke ich meinen Beitrag in drei Teile. Wäre schön, sie könnten ihn dann als einen ganzen senden

    Aber bitte den Inhalt auf Verbotenes prüfen lassen. viel Text, da ist mir leicht mulmig
    Bitte diesen Anfang ausschneiden und erst nach der Linie den reinen Beitrag einstellen.
    Vielen Dank und schönen Abend!
    ———————————————————————————–

    Maybrit Illner
    Mit Alice Schwarzer war diese Sendung unter ganz objektiven Gesichtspunkten tatsächlich _ fehl besetzt_ Die kritischen Zuschauer werden das zu Lasten von ZDF und M Illner sehen, obwohl Frau Illner es schaffte, sie ordentlich unter Druck zu setzen, auch wenn AS auf der anderen Seite zu viel Zeit für Prozess- Unrelevantes zur Verfügung hatte.
    Frau Schwarzer trat wie gewohnt alle Gegenargumente weg – Widersprechen Andersdenkender ist in solchen Sendungen schwer bis kaum möglich.

    WARUM wird Alice Schwarzer so oft eingeladen? Mögliche Erklärung:

    Höchst wahrscheinlich wird sie von den Sendern lediglich als QUOTEN-QUEEN betrachtet,
    denn alles Andere wäre sehr enttäuschend!
    Jeder im Fall K. ausreichend informierte Journalist, selbst ein schlechter, ist in der Lage festzustellen, dass fast alle ihre Aussagen in Bezug zum Fall K. Luftnummern und Kopfschüttelargumente sind.
    Alle Zweifler sollten das mal ernsthaft anhand der Schwarzer Artikel und den Prozessberichten für sich klären. Zweifler können so auch feststellen, dass es den Anschein hat, dass der Prozess einseitig zugunsten des Opfers geführt wird.

    Das ist ein deutsches Justizlehrstück – das überrascht den ahnungslosen naiven Bürger, lässt ihn dann aber hoffentlich hellwach und kritischer werden. Das wäre das einzig GUTE an diesem Fall!

    Unzählige Juristen sehen diesen Prozess als Justizskandal an, viele davon öffentlich!
    Das sind Fachleute – denen geht es nicht um die Protagonisten, denen geht es allein um eine saubere Prozessführung

    WIE HOCH ist bei den Aussagen und der Schreibe von Frau Schwarzer der Bezug zur REALITÄT,
    gemeint ist der Ablauf dieses Prozesses und die im Vorfeld versäumten Untersuchungen? Diskrepanzen ohne Ende!

    A. Schwarzer baut in der Sendung schon mal vor:
    „dass jedes Urteil richtig ist, solange es eindeutig getroffen wird“

    Darunter versteht sie, dass GUTACHTER bei den GERICHTEN NICHTS zu suchen haben, weil doch die Richter nicht nur Jura studiert haben sondern daneben auch noch sichere Mediziner, Forensiker, und Psychologen etc. sind – und –

    wozu überhaupt diese Gutachter, wenn ein Fall so EINDEUTIG KLAR wie dieser ist?? Der Prozess wäre längst beendet, schon weil von Anfang an das richtige Urteil feststand! Das hat man jetzt davon, denn die Gutachter haben überhaupt nichts für das ‚Opfer’ gebracht.
    Hoffentlich bahnt sich nun in den letzten Tagen vor dem Urteil durch die vielen unwahren Zwischenrufe der Kritiker keine Befangenheit bei Richtern und Schöffen an.
    Denn, A. Schwarzer ist überzeugt:
    Ein Freispruch wäre eine Katastrophe für alle Frauen! Diesen gilt es deshalb unbedingt zu verhindern!
    Weil das Urteil schon vor der Verhaftung feststand, musste der Angeklagte auch nicht geschont werden. Die Presse wurde exakt über Tag und Uhrzeit des Gerichtstermins während seiner Inhaftierung informiert und war dann auch pünktlich in großer Zahl vertreten.
    Von äußerster Wichtigkeit war, dass alle Pressevertreter genügend eindeutige Fotos machen konnten. So EINDEUTIG, dass der Angeklagte auf dem Weg in die grüne Karre auch gut getroffen werden konnte.

    Und das trotz der Schwierigkeit, dass wenigstens hier die Polizei ihre Aufgabe ernst nahm und so weit wie möglich an den Eingang des Gerichts herangefahren war, so weit, dass die Fotografen keinen Angeklagten sondern lediglich das Auto auf der Linse gehabt hätten.

    Das ging natürlich gar nicht! In Sekundenschnelle stürzten brave Gerichtsdiener herbei und überrumpelten den Fahrer mit entsprechenden Zurufen und Winken. Auch wenn es auffällig war. Hauptsache, die Fotos konnten MIT dem Angeklagten in Millionenauflagen in die Welt gehen, damit der naive Bürger gleich von Anfang an in den Prozess mit eingebunden war und das öffentliche Interesse am Fall so ordentlich zunehmen konnte.
    Ähm – da muss ich gleich mal im Gedächtnis kramen, sind da nicht 50.000 geflossen? Irgendwas war da, aber vielleicht war das eine andere Kategorie!

    Wie war das noch mit den vom LKA festgestellten DNA- Spuren des JAK am angeblichen Tatmesser schon Ende 2010? Die Verteidigung war zwar nicht informiert, geschweige denn die Polizei. Egal!
    Diese, wie man sagt, falsche Nachricht musste einfach sofort unter das Volk, auch wenn das einer Verurteilung gleich kam, was selbst der größte Hinterbänkler nur so verstehen musste. Tatsächlich war es so, dass es purer Zufall war, dass wir diese Meldung zu einem denkbar günstigen Zeitpunkt für das ‚Opfer’ herausgegeben haben!
    Opferschutz, ja, den haben wir immer sehr ernst genommen! Außerdem, unser Urteil stand doch schon fest. Deswegen mussten wir ja auch etwas unternehmen, damit das gemeine Volk richtig informiert wurde, denn je mehr Akzeptanz unser Urteil dann hat, desto ruhiger die Wellen und Wogen. Bis zu diesem Termin haben wir alle dann schließlich genug Außergewöhnliches geleistet. Dann müssen wir endlich mal zur Ruhe kommen.
    Weil der Fall von Anfang an SO eindeutig war, haben auch diverse widersprüchliche Aussagen des ‚Opfers’ für uns absolut keine Bedeutung. Mein Gott ‚auch wenn die Frau in einigen Punkten gelogen hat, heißt das nicht, dass sie ansonsten die Unwahrheit gesagt hat’. Basta!
    Ihre Tränen rührten sowohl uns wie auch die Polizei! Sie ist eine sehr bedauernswerte, hilflose, zarte und verängstigte Person, die nun auch noch befürchten muss, dass J.K. bewaffnet sein könnte und … gar nicht auszumalen!
    Ende Teil 1

  21. Löwin schreibt:

    Test – für den papierkorb, einfach, weil ich meinen großen Beitrag zum 2. Mal nicht bestätigt bekam

  22. Löwin schreibt:

    Guten Abend liebe Rita,
    habe soeben einen Beitrag gesandt, aber mir fehlt die Bestätigung. Deshalb wiederhole ich das. Falls doppelt, Pardon und löschen bitte

    B I T T E – meinen Text auf Verbotenes prüfen lassen – ist viel und da bin ich wieder
    etwas verunsichert. Das Einstellen hat Zeit, Hauptsache geprüft und sauber.
    Vielen Dank und bitte erst nach der Linie den Beitrag reinsetzen und dieses hier
    ausschneiden.
    schönes Wochenende!
    ——————————————————————————-
    Maybrit Illner
    Mit Alice Schwarzer war diese Sendung unter ganz objektiven Gesichtspunkten tatsächlich _ fehl besetzt_ Die kritischen Zuschauer werden das zu Lasten von ZDF und M Illner sehen, obwohl Frau Illner es schaffte, sie ordentlich unter Druck zu setzen, auch wenn AS auf der anderen Seite zu viel Zeit für Prozess- Unrelevantes zur Verfügung hatte.
    Frau Schwarzer trat wie gewohnt alle Gegenargumente weg – Widersprechen Andersdenkender ist in solchen Sendungen schwer bis kaum möglich.

    WARUM wird Alice Schwarzer so oft eingeladen? Mögliche Erklärung:

    Höchst wahrscheinlich wird sie von den Sendern lediglich als QUOTEN-QUEEN betrachtet, denn alles Andere wäre sehr enttäuschend!
    Jeder im Fall K. ausreichend informierte Journalist, selbst ein schlechter, ist in der Lage festzustellen, dass fast alle ihre Aussagen in Bezug zum Fall K. Luftnummern und Kopfschüttelargumente sind.
    Alle Zweifler sollten das mal ernsthaft anhand der Schwarzer Artikel und den Prozessberichten für sich klären. Zweifler können so auch feststellen, dass es den Anschein hat, dass der Prozess scheinbar einseitig zugunsten des Opfers geführt wird.

    Das ist ein deutsches Justizlehrstück – das überrascht den ahnungslosen naiven Bürger, lässt ihn dann aber hoffentlich hellwach und kritischer werden. Das wäre das einzig GUTE an diesem Fall!

    Unzählige Juristen sehen diesen Prozess als Justizskandal an, viele davon öffentlich!
    Das sind Fachleute – denen geht es nicht um die Protagonisten, denen geht es allein um eine saubere Prozessführung

    WIE HOCH ist bei den Aussagen und der Schreibe von Frau Schwarzer der Bezug zur REALITÄT,
    gemeint ist der Ablauf dieses Prozesses und die im Vorfeld versäumten Untersuchungen? Diskrepanzen ohne Ende!

    A. Schwarzer baut in der Sendung schon mal vor:
    „dass jedes Urteil richtig ist, solange es eindeutig getroffen wird“

    Darunter versteht sie, dass GUTACHTER bei den GERICHTEN NICHTS zu suchen haben, weil doch die Richter nicht nur Jura studiert haben sondern daneben auch noch sichere Mediziner, Forensiker, und Psychologen etc. sind – und –
    wozu überhaupt diese Gutachter, wenn ein Fall so EINDEUTIG KLAR wie dieser ist??
    Der Prozess wäre doch längst beendet, schon weil von Anfang an das richtige Urteil feststand! Das hat man jetzt davon, denn die Gutachter haben überhaupt nichts für das ‚Opfer’ gebracht.
    Hoffentlich bahnt sich nun in den letzten Tagen vor dem Urteil durch die vielen unwahren Zwischenrufe der Kritiker keine Befangenheit bei Richtern und Schöffen an.
    Denn, A. Schwarzer ist überzeugt:
    Ein Freispruch wäre eine Katastrophe für alle Frauen! Diesen gilt es deshalb unbedingt zu verhindern!

    Weil das Urteil schon vor der Verhaftung feststand, musste der Angeklagte auch nicht geschont werden. Die Presse wurde exakt über Tag und Uhrzeit des Gerichtstermins während seiner Inhaftierung informiert und war dann auch pünktlich in großer Zahl vertreten.
    Von äußerster Wichtigkeit war, dass alle Pressevertreter genügend eindeutige Fotos machen konnten. So EINDEUTIG, dass der Angeklagte auf dem Weg in die grüne Karre auch gut getroffen werden konnte. Und das trotz der Schwierigkeit, dass wenigstens hier die Polizei ihre Aufgabe ernst nahm und so weit wie möglich an den Eingang des Gerichts herangefahren war, so weit, dass die Fotografen keinen Angeklagten sondern lediglich das Auto auf der Linse gehabt hätten.

    Das ging natürlich gar nicht! In Sekundenschnelle stürzten brave Gerichtsdiener herbei und überrumpelten den Fahrer mit entsprechenden Zurufen und Winken. Auch wenn es auffällig war. Hauptsache, die Fotos konnten MIT dem Angeklagten in Millionenauflagen in die Welt gehen, damit der naive Bürger gleich von Anfang an in den Prozess mit eingebunden war und das öffentliche Interesse am Fall so ordentlich zunehmen konnte.
    Ähm – da muss ich gleich mal im Gedächtnis kramen, sind da nicht 50.000 geflossen? Irgendwas war da, aber vielleicht war das eine andere Kategorie!

    Wie war das noch mit den vom LKA festgestellten DNA- Spuren des JAK am angeblichen Tatmesser schon Ende 2010? Die Verteidigung war zwar nicht informiert, geschweige denn die Polizei. Egal!
    Diese, wie man sagt, falsche Nachricht musste einfach sofort unter das Volk, auch wenn das einer Verurteilung gleich kam, was selbst der größte Hinterbänkler nur so verstehen musste. Tatsächlich war es so, dass es purer Zufall war, dass wir diese Meldung zu einem denkbar günstigen Zeitpunkt für das ‚Opfer’ herausgegeben haben!
    Opferschutz, ja, den haben wir immer sehr ernst genommen! Außerdem, unser Urteil stand doch schon fest. Deswegen mussten wir ja auch etwas unternehmen, damit das gemeine Volk richtig informiert wurde, denn je mehr Akzeptanz unser Urteil dann hat, desto ruhiger die Wellen und Wogen.
    Bis zu diesem Termin haben wir alle dann schließlich genug Außergewöhnliches geleistet. Dann müssen wir endlich mal zur Ruhe kommen.

    Weil der Fall von Anfang an SO eindeutig war, haben auch diverse widersprüchliche Aussagen des ‚Opfers’ für uns absolut keine Bedeutung. Mein Gott ‚auch wenn die Frau in einigen Punkten gelogen hat, heißt das nicht, dass sie ansonsten die Unwahrheit gesagt hat’. Basta!
    Ihre Tränen rührten sowohl uns wie auch die Polizei! Sie ist eine sehr bedauernswerte, hilflose, zarte und verängstigte Person, die nun auch noch befürchten muss, dass J.K. bewaffnet sein könnte und … gar nicht auszumalen!

    Auch ihren großen Erinnerungslücken messen wir keine besondere Bedeutung bei. Das spielt doch für unseren Prozess überhaupt keine Rolle. Es reicht doch vollkommen, dass dieses arme Opfer
    ihren wichtigen und *PROZESSRELEVANTEN* Vorsatz nicht vergessen hat:

    ‚Er hat mich vernichtet, jetzt vernichte ich ihn’ -sinngemäß-.
    Das muss man doch verstehen und deshalb muss das Gericht unbedingt zusammen mit den oberneutralen Gerichtsreporterinnen, besonders solchen, die quasi über Nacht, fern von jedweder fachlichen Ausbildung, zur Gerichtsreporterin eines heiligen Blattes ernannt wurden, einfach gut zusammenarbeiten.
    Auch wenn das normalerweise nicht üblich ist.

    Was soll man noch viel hinterfragen. Deshalb haben wir auch bereits VOR der Verhaftung versucht, das ‚Opfer’ so gut wie möglich zu schützen.

    Keine ausführliche Spurensuche, nicht in der Wohnung, nicht am Laptop oder Handy. Das hätten wir auch weiter so aufrechterhalten, wenn nicht der Krümelsucher von Anwalt dazwischengepfuscht hätte.

    Nun ja, wenigstens hatte die Polizei noch die Gelegenheit, das arme Opfer frühzeitig genug zu warnen und sie gleichzeitig zu informieren, WANN genau die Polizei diesen Laptop abholen würde. Dummerweise fanden sich da trotzdem noch seltsame Fotos mit blauen Flecken. Was das sollte? Egal!

    Ach ja, die Sendung Illner und Alice Schwarzer.
    Wir gaben uns alle ja große Mühe, schon allein deswegen, weil uns Frau Schwarzer mit Ihrer Berichterstattung sehr unterstützt.
    Trotzdem: der Teil ihrer Aussagen, bei dem es um Opferschutz und Spurensuche ging, den können wir, das hohe Gericht wie auch die Polizei, einfach nicht nachvollziehen.
    Insgesamt, kritisierten wohl, wie wir hören konnten, die Zuschauer fast alle Schwarzerschen Argumente und Meckereien. Entweder seien sie absurd oder absolut nicht nachvollziehbar gewesen. Außerdem wurde bedauert, dass sie diesen Fachleuten, für die sich der Zuschauer wirklich interessiert, so viel Zeit für Themen, die nicht am Punkt der Sendung waren, geklaut hat.

    So beklagte sie sich gestern Abend zwar darüber, dass in den USA jedes Opfer nur mit einem Beamten / Beamtin zu tun habe, damit dem Opfer das ständige belastende Wiederholen des Tathergangs erspart bleibt.
    Das hat uns sehr erstaunt und wir fragen uns:
    hat sie tatsächlich vergessen, wie es in Schwetzingen war?

    Das arme ‚Opfer’ hatte zwar zwei Beamtinnen, die waren aber so rücksichtsvoll, dass sie ihr ungeprüft und auf der Stelle alles glaubten. Das sonst bei der Polizei übliche Wortprotokoll haben die sich dann auch erspart. Die Arme war ja so mit den Nerven fertig, hat geschluchzt. Deshalb haben sich die beiden Beamtinnen liebevoll um sie gekümmert und ihr vor allem auch gezeigt, dass man ihre Wut sehr gut verstehen kann.
    Warum Frau Schwarzer auch noch diesen Part anklagt, erschließt sich einem schwer, wenn man zusätzlich bedenkt,
    dass das ‚Opfer’ von Schwetzingen wenigstens mit einer dieser beiden Beamtinnen per DU gewesen sein soll. Hier ging es ihr doch schon mal wesentlich besser als den Opfern in den USA, für die angeblich mehr gemacht wird, als dies bei uns in Deutschland der Fall ist..
    Nun gut, man muss bedenken, in Deutschland läuft auch nicht jeder Fall so außergewöhnlich wie dieser Kachelmann-Fall. Deshalb lassen wir das erst mal so stehen.
    Welcher von beiden Kategorien nun die Ablehnung des BEFANGENHEITSANTRAGS
    wegen örtlicher Nähe von Anzeigenerstatterin, Polizei und Gerichtspersonal zuzuordnen ist? Wir sind unsicher.

    Kategorie Opferschutz __ oder __ Kategorie Gegen den Angeklagten? Aber wer weiß das schon!
    Noch was stört Frau Schwarzer: in den USA gebe es seit 1974 eine Sondereinheit zur Bekämpfung sexueller Verbrechen, die zum Beispiel SPU REN SOFORT SICHERE.
    Teil II folgt.

  23. Löwin schreibt:

    Rita – die Inhalte werden zwar immr kontrolliert – aber weil so viel Text bin ich doch
    wieder unsicher – die Einstellung hat ja Zeit- bitte gut prüfen lassen und lieber was weglassen, als dass ich in eine Gefahr laufe.
    Wollte erst nur kurz zur Sendung und dann hat mich der Teufel geritten.
    bitte diesen Teil wegschneiden und erst unter der Linie den eigentlichen Beitrag senden.
    vielen Dank und ein schönes Wochenende.
    —————————————————————————————
    Maybrit Illner
    Mit Alice Schwarzer war diese Sendung unter ganz objektiven Gesichtspunkten tatsächlich _ fehl besetzt_ Die kritischen Zuschauer werden das zu Lasten von ZDF und M Illner sehen, obwohl
    Frau Illner es schaffte, sie ordentlich unter Druck zu setzen, auch wenn AS auf der anderen Seite zu viel Zeit für Prozess- Unrelevantes zur Verfügung hatte.
    Frau Schwarzer trat wie gewohnt alle Gegenargumente weg – Widersprechen Andersdenkender ist in solchen Sendungen schwer bis kaum möglich.

    WARUM wird Alice Schwarzer so oft eingeladen? Mögliche Erklärung:

    Höchst wahrscheinlich wird sie von den Sendern lediglich als QUOTEN-QUEEN betrachtet, denn alles Andere wäre sehr enttäuschend!
    Jeder im Fall K. ausreichend informierte Journalist, selbst ein schlechter, ist in der Lage festzustellen, dass fast alle ihre Aussagen in Bezug zum Fall K. Luftnummern und Kopfschüttelargumente sind.
    Alle Zweifler sollten das mal ernsthaft anhand der Schwarzer Artikel und den Prozessberichten für sich klären. Zweifler können so auch feststellen, dass es den Anschein hat, dass der Prozess einseitig zugunsten des Opfers geführt wird.

    Das ist ein deutsches Justizlehrstück – das überrascht den ahnungslosen naiven Bürger, lässt ihn dann aber hoffentlich hellwach und kritischer werden. Das wäre das einzig GUTE an diesem Fall!

    Unzählige Juristen sehen diesen Prozess als Justizskandal an, viele davon öffentlich!
    Das sind Fachleute – denen geht es nicht um die Protagonisten, denen geht es allein um eine saubere Prozessführung

    WIE HOCH ist bei den Aussagen und der Schreibe von Frau Schwarzer der Bezug zur REALITÄT, gemeint ist der Ablauf dieses Prozesses und die im Vorfeld versäumten Untersuchungen? Diskrepanzen ohne Ende!

    A. Schwarzer baut in der Sendung schon mal vor:
    „dass jedes Urteil richtig ist, solange es eindeutig getroffen wird“
    Darunter versteht sie, dass GUTACHTER bei den GERICHTEN NICHTS zu suchen haben, weil doch die Richter nicht nur Jura studiert haben sondern daneben auch noch sichere Mediziner, Forensiker, und Psychologen etc. sind – und –

    wozu überhaupt diese Gutachter, wenn ein Fall so EINDEUTIG KLAR wie dieser ist?? Der Prozess wäre längst beendet, schon weil von Anfang an das richtige Urteil feststand! Das hat man jetzt davon, denn die Gutachter haben überhaupt nichts für das ‚Opfer’ gebracht.
    Hoffentlich bahnt sich nun in den letzten Tagen vor dem Urteil durch die vielen unwahren Zwischenrufe der Kritiker keine Befangenheit bei Richtern und Schöffen an.
    Denn, A. Schwarzer ist überzeugt: Ein Freispruch wäre eine Katastrophe für alle Frauen! Diesen gilt es deshalb unbedingt zu verhindern!

    Weil aber das Urteil schon vor der Verhaftung feststand, musste der Angeklagte auch nicht geschont werden. Die Presse wurde exakt über Tag und Uhrzeit des Gerichtstermins während seiner Inhaftierung informiert und war dann auch pünktlich in großer Zahl vertreten.
    Von äußerster Wichtigkeit war, dass alle Pressevertreter genügend eindeutige Fotos machen konnten. So EINDEUTIG, dass der Angeklagte auf dem Weg in die grüne Karre auch gut getroffen werden konnte.

    Und das trotz der Schwierigkeit, dass wenigstens hier die Polizei ihre Aufgabe ernst nahm und so weit wie möglich an den Eingang des Gerichts herangefahren war, so weit, dass die Presseleute keinen Angeklagten sondern lediglich das Auto auf der Linse gehabt hätten.
    Das ging natürlich gar nicht! In Sekundenschnelle stürzten brave Gerichtsdiener herbei und überrumpelten den Fahrer mit entsprechenden Zurufen und Winken. Auch wenn es auffällig war. Hauptsache, die Fotos konnten MIT dem Angeklagten in Millionenauflagen in die Welt gehen, damit der naive Bürger gleich von Anfang an in den Prozess mit eingebunden war und das öffentliche Interesse am Fall so ordentlich zunehmen konnte.
    Wegen der höheren Auflage war die presse höchst entzückt.
    Ähm – da muss ich gleich mal im Gedächtnis kramen, sind da nicht 50.000 ge..? Irgendwas war da, aber vielleicht war das eine andere Kategorie!

    Wie war das noch mit den vom LKA festgestellten DNA- Spuren des JAK am angeblichen Tatmesser schon Ende 2010? Die Verteidigung war zwar nicht informiert, geschweige denn die Polizei. Egal!
    Diese, wie man sagt, falsche Nachricht musste einfach sofort unter das Volk, auch wenn das einer Verurteilung gleich kam, was selbst der größte Hinterbänkler nur so verstehen musste. Tatsächlich war es so, dass es purer Zufall war, dass wir diese Meldung zu einem denkbar günstigen Zeitpunkt für das ‚Opfer’ herausgegeben haben!
    Opferschutz, ja, den haben wir immer sehr ernst genommen! Außerdem, unser Urteil stand doch schon fest. Deswegen mussten wir ja auch etwas unternehmen, damit das gemeine Volk richtig informiert wurde, denn je mehr Akzeptanz unser Urteil dann hat, desto ruhiger die Wellen und Wogen.
    Bis zu diesem Termin haben wir alle dann schließlich genug Außergewöhnliches geleistet. Dann müssen wir endlich mal zur Ruhe kommen.
    Weil der Fall von Anfang an SO eindeutig war, haben auch diverse widersprüchliche Aussagen des ‚Opfers’ für uns absolut keine Bedeutung. Mein Gott ‚auch wenn die Frau in einigen Punkten gelogen hat, heißt das nicht, dass sie ansonsten die Unwahrheit gesagt hat’. Basta!
    Ihre Tränen rührten sowohl uns wie auch die Polizei! Sie ist eine sehr bedauernswerte, hilflose, zarte und verängstigte Person, die nun auch noch befürchten muss, dass J.K. bewaffnet sein könnte und … gar nicht auszumalen!

    Auch ihren großen Erinnerungslücken messen wir keine besondere Bedeutung bei. Das spielt doch für unseren Prozess überhaupt keine Rolle. Es reicht doch vollkommen, dass dieses arme Opfer
    ihren wichtigen und *PROZESSRELEVANTEN* Vorsatz nicht vergessen hat _
    ‚Er hat mich vernichtet, jetzt vernichte ich ihn’ sinngemäß.

    Das muss man doch verstehen und deshalb muss das Gericht unbedingt zusammen mit den oberneutralen Gerichtsreporterinnen, besonders solchen, die quasi über Nacht, fern von jedweder fachlichen Ausbildung, zur Gerichtsreporterin eines heiligen Blattes ernannt wurden, gut zusammenarbeiten. Auch wenn das normalerweise nicht üblich ist.
    Was soll man noch viel hinterfragen. Deshalb haben wir auch bereits VOR der Verhaftung versucht, das ‚Opfer’ so gut wie möglich zu schützen.
    Keine ausführliche Spurensuche, nicht in der Wohnung, nicht am Laptop oder Handy. Das hätten wir auch weiter so aufrechterhalten, wenn nicht der Krümelsucher von Anwalt dazwischengepfuscht hätte.
    Nun ja, wenigstens hatte die Polizei noch die Gelegenheit, das arme Opfer frühzeitig genug zu warnen und sie gleichzeitig zu informieren, WANN genau die Polizei diesen Laptop abholen würde. Dummerweise fanden sich da trotzdem noch seltsame Fotos mit blauen Flecken. Was das sollte? Egal!

    Ach ja, die Sendung Illner und Alice Schwarzer.
    Wir gaben uns alle ja große Mühe, schon allein deswegen, weil uns Frau Schwarzer mit Ihrer Berichterstattung sehr unterstützt.
    Trotzdem: der Teil ihrer Aussagen, bei dem es um Opferschutz und Spurensuche ging, den können wir, das hohe Gericht wie auch die Polizei, einfach nicht nachvollziehen.
    Insgesamt, kritisierten wohl, wie wir hören konnten, die Zuschauer fast alle Schwarzerschen Argumente und Kritiken aus dieser Sendung. Entweder seien sie absurd oder absolut nicht nachvollziehbar gewesen.
    Außerdem wurde bedauert, dass sie diesen Fachleuten, für die sich der Zuschauer wirklich interessiert, so viel Zeit für Themen, die nicht am Punkt der Sendung waren, geklaut hat.

    So beklagte sie sich gestern Abend zwar darüber, dass in den USA jedes Opfer nur mit einem Beamten / Beamtin zu tun habe, damit dem Opfer das ständige belastende Wiederholen des Tathergangs erspart bleibt.
    Das hat uns sehr erstaunt und wir fragen uns:

    hat sie tatsächlich vergessen, wie es in Schwetzingen war?
    Das arme ‚Opfer’ hatte zwar zwei Beamtinnen, die waren aber so rücksichtsvoll, dass sie ihr ungeprüft und auf der Stelle alles glaubten. Das sonst bei der Polizei übliche Wortprotokoll haben die sich dann auch erspart. Die Arme war ja so mit den Nerven fertig, hat geschluchzt. Deshalb haben sich die beiden Beamtinnen liebevoll um sie gekümmert und ihr vor allem auch gezeigt, dass man ihre Wut sehr gut verstehen kann.
    Warum Frau Schwarzer auch noch diesen Part anklagt, erschließt sich einem schwer, wenn man zusätzlich bedenkt, dass das ‚Opfer’ von Schwetzingen wenigstens mit einer dieser beiden Beamtinnen per DU gewesen sein soll. Hier ging es ihr doch schon mal wesentlich besser als den Opfern in den USA, für die angeblich mehr gemacht wird, als dies bei uns in Deutschland der Fall ist..

    Nun gut, man muss bedenken, in Deutschland läuft auch nicht jeder Fall so außergewöhnlich wie dieser Kachelmann-Fall. Deshalb lassen wir das erst mal so stehen.
    Welcher von beiden Kategorien nun die Ablehnung des BEFANGENHEITSANTRAGS
    wegen örtlicher Nähe von Anzeigenerstatterin, Polizei und Gerichtspersonal zuzuordnen ist? Wir sind unsicher.
    Kategorie Opferschutz __ oder __ Kategorie Gegen den Angeklagten?
    Aber wer weiß das schon!

    Noch was stört Frau Schwarzer: in den USA gebe es seit 1974 eine Sondereinheit zur Bekämpfung sexueller Verbrechen, die zum Beispiel SPU REN SOFORT SICHERE.
    ———-
    Frau Schwarzer, da kann man Ihnen ausnahmsweise mal beipflichten.
    Eine direkte große Spurensicherung wäre auch in diesem Fall sehr hilfreich gewesen, wurde leider versäumt, was nicht nur Sie bedauern!
    Ihr vermeintliches Opfer vielleicht? Da vermutet man eher NEIN! Denn so wie die Anzeigenerstatterin am Morgen nach der Tat unterwegs war, kann man getrost annehmen, dass sie selbst keinen Wert auf direkte Spurensicherung gelegt hat. Da hätte sie schon entsprechend aufmerksam gemacht. Sie hat doch sonst ihre Interessen auch vehement vertreten… jetzt kommt er bestimmt frei, … vielleicht ist er bewaffnet etc.
    ———-
    Auch wenn es für die Schwetzinger Polizei leichter gewesen wäre, den Angeklagten direkt vor Abflug nach Kanada zu verhaften und nicht erst bei seiner Rückkehr, so war das pure Rücksicht gegenüber dem Angeklagten, wenn man das nicht getan hat.
    Diese Rücksicht gegenüber dem Angeklagten musste auf jeden Fall sein. Außerdem – was hätte die ARD ohne ihn gemacht? Der Angeklagte war für diesen Job doch nicht einfach austauschbar. Keine zuverlässigen TV-Leute sonst bei Metomedia!

    Man MUSSTE deshalb das Risiko eingehen und ihn, trotz Fluchtgefahr, erst mal für drei Wochen außer Landes lassen.
    Ja, zugegeben, das hatte dann wenigstens die Vorteile, dass wir in Schwetzingen und Mannheim nichts überstürzen mussten und bis zur Rückkehr des Angeklagten alles sauber zurechtlegen konnten. Sogar einer Polizeiangehörigen konnten wir vorführen, wie fix das geht mit der Verhaftung eines Prominenten direkt am Flughafen, weil wir sie, wenn auch verbotener Weise, einfach mitgenommen haben. Im Auto war ja noch Platz, dann liegt das doch nahe, dass wir auch ihr so ein seltenes Spektakel gönnen wollten.
    Und die Spurensicherung – mein Gott- hätte uns Frau Schwarzer nicht rechtzeitig diesen Hinweis geben können?
    Wollen wir aber die Spurensuche nicht überwerten, denn unser Urteil stand ja ohnehin … Außerdem haben wir uns konsequenten Opferschutz auf die Fahnen geschrieben und das auch durchgezogen, selbst zu Lasten des Angeklagten. Uns war und ist das Opfer das Wichtigste und da kann man nun nicht für beide Seiten … Wie sollte das gehen?
    Ja, die Frau hat zwar in einigen Punkten gelogen, das bedeutet aber nicht, dass sie ansonsten die Unwahrheit gesagt hat.
    Deshalb vertrauen wir auch ihrer Aussage, die für die gesamte Beurteilung des Tatbestands sehr wichtig ist, nämlich,

    dass erst gegessen wurde und dann die Vergewaltigung stattgefunden hat. Da kann der Angeklagte sagen was er will. Dem kann man doch ohnehin nicht glauben, bei den vielen Parallelliebschaften, die der pflegte.
    Erst wurde gegessen, dann fand die Tat statt. Basta!

    Auch wenn der Angeklagte das Umgekehrte behauptet und dummerweise der SMS-Verkehr der beiden, der kurz vor dem Eintreffen des Angeklagten geführt wurde, auch noch seine Aussage bestätigt.
    Doch was zählt da ein einziges Wort, auch wenn dieses GENAU heißt. Genau deswegen haben wir das auch überhaupt nicht erwähnt. Warum die Verteidigung das jetzt soo wichtig nimmt, das können weder wir noch das ‚Opfer’ verstehen.

    Die Verteidigung, na ja. Was soll man von denen überhaupt halten. Besonders der männliche Part, ein übler Krawallgeselle, der dem Gericht, das beklagt auch Frau Schwarzer immerzu, mit seinem rüpelhaften Benehmen großen Schaden zugefügt hat.

    Warum benimmt der sich nicht? Hatte der womöglich keine Kinderstube? Geschmack hat er sowieso nicht, denn er trägt unmögliche rote Socken. Auch das schadet dem Ansehen des Gerichts. Man sollte ihn vor Gericht einfach nicht mehr zulassen, weil er sowohl der STA wie auch den Richtern das Leben sehr schwer macht.

    Das sagen wir aus eigener Erfahrung. Andauernd widerspricht er dem hohen Gericht, obwohl wir in diesen Fall wirklich alles, was uns möglich war, für das arme Opfer getan haben.
    Wir haben einfach alles gegeben, selbst zu Lasten des Angeklagten. Deshalb – was will dieser Krawallmacher eigentlich?
    Hinzu kommt noch, dass wir, das hohe Gericht inklusive der beiden Schöffen, wie auch die Polizei, sowohl das durch ihre eigenen Lügen schrecklich geschundene Opfer wie auch den gesamten Prozessverlauf viel besser kennen, als dieser Krawaller!

    Der kam doch erst im Dezember dazu. Wir aber sind von Anfang an dabei. Und das arme Opfer, das kannten wir ja schon lange vor der Tat. Ein sonst tüchtiger Mensch, hat mal Großes im Sport geleistet.
    Auch deshalb stehen wir voll zu ihr. Wir hoffen sehr, dass wir das bis zuletzt durchhalten und dass uns die unzähligen ungerechten Kritiker nicht in die Befangenheit jagen,
    weil sie uns unsere excellenten Untersuchungen, unsere saubere Prozessführung wie auch die lange Inhaftierung des Angeklagten zum Schutze des armen Opfers immer häufiger in allen erdenklichen Medien vorwerfen.

    Ein Glück, dass es Frau Schwarzer gibt und dass sie im Auftrag des Edelblatts BILD vom Prozess berichten darf. Sie unterstützt uns sehr, obwohl sie dafür manchmal bis zur Unverschämtheit kritisiert wird. Das darf man aber nicht wirklich ernst nehmen, denn das sind die vielen Neider, vor allem auch unter den Journalisten, weil doch verständlicherweise JEDER Gerichtsreporter gerne im Auftrag der hoch seriösen BILD berichten würde.

    Allerdings können wir eines nicht verstehen:
    warum um Himmels Willen beklagt sich Frau Schwarzer ständig und überall, dass das ‚Opfer’ im Gegensatz zum Angeklagten keinen ausreichenden Schutz hat. Sie macht sogar den Vorwurf, dass wir das Opfer nicht ernst nehmen.

    Ungern bei Frau Schwarzer, aber diesen Anschuldigungen müssen wir vehement und enttäuscht widersprechen, denn:
    Wir haben für das Opfer wirklich alles getan, was man nur tun konnte, auch auf Kosten des Angeklagten!
    Wir ignorieren ihre nachgewiesenen hartnäckigen Lügen, obwohl wir ihr die Wahrheit hierzu stückchenweise aus der Nase ziehen mussten und sie jeweils immer nur das zugegeben hat, vom dem wir ihr zeigen konnten, dass wir es ohnehin wissen.
    Das war an jenem Tag eine wirklich anstrengende Tortour mit ihr.

    Sie MUSSTE doch diese Lügen berichtigen, weil diese ihr sonst wogmöglich das Genick gebrochen hätten.
    Glücklicherweise hatte sie dann nach Stunden so viel Einsicht und zog sich mit ihrem Rechtsanwalt zur Beratung zurück. Dann war es geschafft. Alle waren zwar fix und fertig. Aber Schwamm drüber! Denn,
    der Opferschutz hat bei uns immer, selbst in diesem, zugegeben sehr widersprüchlichen Fall, wo man auch mal beide Augen zumachen muss, höchste Priorität!
    Frau Schwarzer muss sich mit unserem vorbildlichen Verhalten diesbezüglich nochmals ernsthaft auseinander setzen.

    Wir nehmen ihr diese Fehleinschätzung aber nicht wirklich übel, denn sie ist derzeit ja gnadenlos überlastet. Als Newcomer im Gerichtsreporting und das bei der anständigsten Zeitung.
    Dann rast sie von Sendung zu Sendung und muss sich auch noch dauern widersprechen lassen. Hier immer das letzte Wort zu behalten, kostet sehr viel Kraft. Daneben ihre Emma und ihre Biografie, an der sie schreibt und die sie wahrscheinlich beendet haben will, bevor sich die Wogen im Fall K. glätten.

    Deshalb sehen wir ihr diese falsche Einschätzung in Bezug auf unseren Opferschutz gerne nach.
    Allerdings sahen uns durch die Kritik von Frau Schwarzer gezwungen,
    das hier einmal sehr, sehr ausführlich zu erörtern und ein für alle Mal klarzustellen.

    Trotzdem freuen wir uns mit der sonst loyalsten Gerichtsreporterin, dass sie stolz und glücklich ist, wenn sie sagt:
    „Ich schreibe für die BILD, das ist ein anständiges Blatt – besser jedenfalls als Die ZEIT! „
    Ja – da mag was dran sein, denke ich und rufe auf:

    Dieses Zitat von Alice Schwarzer kann man nicht oft genug wiederholen, denn erst wenn es jeder kennt und beherzigt, dann kann es in Deutschland endlich richtig aufwärts gehen.
    Halten WIR uns, die wir bereits informiert sind, bei unserer Wahl im Blätterwald ausschließlich an die Erste Wahl, die BILD.
    Dann leisten wir bereits jetzt einen positiven Beitrag für eine ANSTÄNDIGE und gerechte Presse.
    NEBENEFFEKT – und dieser ist keineswegs zu verachten:

    Sobald sich die Mehrzahl der Bundesbürger an diese Top – Empfehlung hält, dann klappt’s auch mit dem deutschen Bildungssystem.
    An diesem Beispiel sieht man wieder, dass die ganz einfachen Lösungen oft die Besten sind -:)

  24. RitaEvaNeeser schreibt:

    Alice Schwarzer will die Rechtsordnung in Deutschland willkürlich ändern und geltenes Recht aushebeln:

    Um ein Zeichen gegen sexuelle Gewalt zu setzen, müsse in einem solchen Fall auch ein „Im Zweifel für das Opfer“ gelten können.

    http://www.welt.de/fernsehen/article13397401/Wessen-Luegen-wiegen-schwerer-im-Fall-Kachelmann.html

  25. Goji schreibt:

    Diese Aschwa–Highlights gehören für die Ewigkeit festgehalten, falls es ihr ergeht wie CSD und sie sich morgen an keine ihrer unqualifizierten und falschen Aussagen mehr erinnern kann :

     DSK / Alice Schwarzer bezeichnet das DSK Zimmermädchen als „die schwarze Putzfrau“.

     Es wäre „eine Katastrophe für alle Frauen, wenn Kachelmann freigesprochen würde“ ( darauf angesprochen, kann sich ASchwa an eigenes Zitat aus Emma nicht erinnern )

     „Ich schreibe für die Bild, das ist ein anständiges Blatt – besser jedenfalls als DIE ZEIT“

     „Im Internet sei Haus, Strasse und Auto der NK veröffentlicht worden“
    ( Lüge ! siehe Blick 25.03.2010 )

     „Frau Rückert hätte den ersten großen Beitrag geschrieben“
    ( falsch ! siehe Bunte im April )

     „Ich halte alles für möglich, aber ich muss sagen, das Plädoyer der Staatsanwälte war auch sehr nachvollziehbar“
    ( Ohrenreinigung nach der Morgendusche vergessen ? )

     „Man möge forensische Wissenschaft und deren Gutachter nicht mehr umfassend in Prozesse einbinden“

    • Nebelkerze schreibt:

      zum letzten Punkt:
      Die Richter sollten endlich wieder ihre eigene Arbeit tun und Entscheidungen nicht an Gutachter wegdelegieren.

      ***
      Wir sollten mal eine ZITATE-ALICE-BANK aufmachen, damit ihr das jeder zur rechten Zeit um die Ohren hauen kann.

      z.B. wenn der nächste Richter sie verurteilt (zu einer Freiheitsstrafe), wegen wiederholter Persönlichkeitsrechtsverletzungen

      nach dem Motto:
      besser eine falsche Verurteilung, als eine Persönlichkeitsrechtsverletzung zu viel :-P

      • Goji schreibt:

        @ Nebekkerze

        Zitat : Wir sollten mal eine ZITATE-ALICE-BANK aufmachen, damit ihr das jeder zur rechten Zeit um die Ohren hauen kann.

        Prima Idee ! Und daneben gleichnoch eine Oltrogge-Argumentations Bank … :-)

    • fabi schreibt:

      ich als emanzipierter frau sage nur noch eins dazu : hat csd doch keiner zu gezwungen sich 11 jahre in einer sexuell völlig kranken affäre aufzuhalten und sich selber zum reinen sexobjekt zu degradieren, im prinzip wie eine toilette, zur jederzeitigen verfügbarkeit und benutzung und für die folgen ist sie doch selber verantwortlich, sie hätte jederzeit aussteigen können .. zu dem fall in usa, was hat das zimmermädchen egal welcher hautfarbe, überhaupt im zimmer zu suchen wenn sich da ein gast aufhält und schon gar nicht wenn der gast doch nackt ist, da geh ich doch gar nicht erst rein weil da auch strikt verboten ist, also auch selber schuld, hätte sie sich an ihre arbeitsanweisung gehalten wäre ihr das nicht passiert, so hat sie es doch gradezu selber drauf angelegt … also, männer sind keine schweine und frauen tricksen heutzutage männer nur aus, um an sein bestes zu kommen, erstens sein teil und zweitens seine brieftasche .. solche frauen sind allesamt selber schuld weil sie sich wissentlich selber in solchen situtionen bringen .. ich lauf als frau ja auch nicht absichtlich durch einen dunklen park sondern nehme den weg drumrum, aus sicherheitsgründen .. also laß ich mich nicht auf eine kranke beziehung ein und gehe als angestellte auch nie in ein zimmer wo sich noch ein gast aufhält oder verlasse dieses sofort wenn ich den gast bemerke … es gibt dazu eine uralten spruch : wer sich in gefahr begibt kommt darin um … also, alles erwachsene menschen die für sich selbst verantwortlich sind und wirklich keinen babysitter brauchen .. damit muß sich kein gericht beschäftigen, es gibt viel wichtigeres .. die anzeigenflut gegen angebliche sex-süchtige kerle geht mir langsam auf den geist … entweder frau verdient ihr geld selber und auf anständige art und weise oder sie geht offen und ehrlich der prostitution nach .. alles dazwischen ist eben grauszone, aber hinterher kein grund sich zu beschweren, denn sie haben das bekommen was sie doch bestellt haben … ist doch so … das leben ist eben knallhart und hinterher als armes opfer sich darzustellen wo diese frauen doch sehenden auges hinsteuern ist ja wohl komplett bescheuert .. also ich als frau sehe das so und falle auf so billige tricks nicht rein .. die wissen genau was sie tun … hoffe die männer bei gericht werden auch mal wach oder suchen sich einen job bei einem hilfswerk .. ein gericht hat fair zu urteilen und wenn frauen sowas provozieren dann haben sie eben pech gehabt ..sie hätten es ja lassen können .. kein grund einen mann zu verurteilen …

      • fabi schreibt:

        grauzone war gemeint, aber graus zone paßt ja auch irgendwie .. LOL .. also, wer sich die suppe einbrockt hat sie auch selber auszulöffeln … so einfach ist das .. und das hinterher wieder anderen zu überlassen, wie diese csd ihr ganzes leben immer alles anderen überlaßt, das ist doch wohl der gipfel der unverfrorenheit .. also frauen die es selber drauf anlegen .. und wäre ich ein kerl hätten diese weiber nix zu lachen .. Mann kann die nur verarschen … kein repekt, wovor denn auch … wenn frau sich dementsprechend verhält dann erhält sie jede menge respekt von tollen männern, ich spreche aus eigener erfahrung, hab über jahrzehnte in männerdomänen erfolgreich gearbeitet … und ich sags mal ganz klar, ich habe noch NIEMALS in meinem leben ein problem mit einem mann gehabt .. man weiß wie die ticken und demensprechend verhält man sich .. eine frau in einer männerdomäne kann sich durchsetzen durch leistung, fairness und kameradschaft und nicht indem sie fleisch zeigt … und dann ist es auch so, das diese frau nicht nur toleriert wird, sondern aktzeptiert und integriert .. männer sind da extrem fair … udn ich arbeit viel lieber mit einem haufen kerle zusammen als mit diesen zickigen weibern … männer konzentrieren sich auf die sache und frauen leider auf den zickenkrieg, deshalb werden sie auch beruflich selten was und verkaufen sich weit unter wert … das problem ist nicht der mann, sondern die frau selber … also, wie gesagt, nie problem mit männern gehabt, weder privat noch beruflich .. alles feine kerle .. man muß sie nur zu nehmen wissen … sind einfach süß .. udn frau kann sie eh nach strich und faden einwicklen und eine schleifchen drumrumwickeln .. denn männer sind gegenüber frauen komplett wehrlos …

  26. RitaEvaNeeser schreibt:
      Wollte Alice Schwarzer auch keine Pro-Kachelmann-Bloggerin, sondern nur Personen in der Talkshow “Menschen bei Maischberger”, die ihrer Meinung sind?
      Es handelt sich um die Sendung nach der Urteilsverkündung


    Ich erzähle Euch etwas, und glaubt mir, ich kann – was mich betrifft – alles belegen!

    So beginnt die Geschichte:

    · Biggi Meier

    zunächst mal ein fernsehtipp. am 31.05. um 22.45 menschen bei maischberger.
    das ist der tag der urteilsverkündung.
    Gäste u.a. Alice Schwarzer,
    Johann Schwenn und ein Mann der 5 1/2 Jahre im Gefängnis saß, bevor Herr Schwenn seine Unschuld beweisen konnte. Als Herr Schwenn den Fall übernahm, kam er endlich frei. Der freut sich auch schon auf Alice, sagte er mir heute.
    Den Termin sollte man sich vormerken.

    Dienstag um 18:02 ( Quelle http://www.facebook.com/#!/kachelmann.de)

    Anmerkung: Wir alle kennen Biggi Meier. Ich glaube nicht, dass sie hier etwas gedichtet oder die Unwahrheit geschrieben hat!

    Am 26.5. findet man diesen Eintrag:
    · Jörg Kachelmann – Unrecht im Namen des Gesetzes
    Kachelmann Prozess . . . Maischberger lädt Ra Schwenn aus . . . http://www.facebook.com/kachelmann.de

    Und ich habe in meinem E-Mail Account eine Nachricht von einem Herrn M. Redaktion Maisberger.
    Anfrage “Maischberger”, ARD
    Mit der Bitte, mich bei Ihnen zu melden, damit man mich anrufen kann. (Ich kann die E-Mail nicht kopieren und einstellen; ihr wißt, wie sich damals der SWR-Mensch aufgeregt hat! Aber sie ist da und kann – auf Wunsch – eingesehen werden.)

    Zuerst habe ich mich aber mit dem Admin von “Unrecht im Namen des Gesetzes” in Verbindung gesetzt und angefragt, ob die Nachrichten, sowohl von Biggi Maier als auch die Ausladung Rechtsanwalt Schwenns, tatsächlich stimmen.
    Das wurde mir als 100% wahr bestätigt!

    Also habe ich Herrn M. meine Telefonnummer geschickt.

    Herr M. hat am 26.5.2011 um 15 Uhr 59 angerufen.
    Er sagte, man sei bei der Zusammenstellung der Gäste für die Sendung vom 31.5.2010.
    Er hat mir die üblichen Fragen gestellt. Ihr wisst schon: ob ich J.K. kenne, warum ich den Blog führe, was ich glaube, dass es für ein Urteil gibt. Aber er scheint sich auch dafür zu interessieren, was für eine Bildung ich habe, denn er hat mich gefragt, was denn mein Beruf gewesen sei.
    Und natürlich, was ich von Alice Schwarzer halte.
    Meine Antwort (sinngemäss und sehr höflich): Ich hätte es eingesehen, wenn sie sich für die NK engagiert hätte, aber ich finde es degoutant, wie sie sich Herrn Kachelmann gegenüber benommen hat, und vor allem, wie sie mit ihrer Vorverurteilung durch die TV -Sendungen zieht.

    Herr M. hat abschliessend gesagt, er werde mich heute 27.5.2010 wieder anrufen.
    Daran geglaubt habe ich nicht, denn wenn es so ist, dass Alice Schwarzer die Gäste bestimmen kann, kam ich natürlich nicht in Frage.

    Nun ist also die Gästeliste veröffentlicht, und jeder kann sich ausrechnen wie diese Talk-Sow verlaufen wird, wenn

    Alice Schwarzer (Journalistin)

    “Der Kachelmann-Prozess ist eine dunkle Stunde für den Rechtsstaat, und zwar unabhängig vom Urteil, das gesprochen wird”, sagt Deutschlands streitbarste Feministin. Alice Schwarzer beobachtete das Verfahren für die “Bild”-Zeitung und ist überzeugt: “Nach dem Prozess dürfen sich Opfer wieder mehr denn je als Freiwild fühlen. Egal, ob Kachelmann nun schuldig ist oder unschuldig – dieser Prozess ist auf jeden Fall ein Rückschlag für alle Opfer sexueller Gewalt.”

    Klaus Schroth (ehem. Kachelmann-Anwalt)

    Der frühere Verteidiger von Jörg Kachelmann hält seinen ehemaligen Mandanten für unschuldig, egal wie der Richterspruch lautet. “Die Hauptbelastungszeugin hat bereits nachweislich gelogen, und sie lügt auch, was den Tatvorwurf angeht”, sagt der renommierte Karlsruher Rechtsanwalt, der den Wettermoderator im Juli 2010 aus der Untersuchungshaft holte.

    Ingrid Steeger (Schauspielerin)

    “Durch den Kachelmann-Prozess kommen meine eigenen Erfahrungen wieder hoch”, sagt die Schauspielerin, die Ende der sechziger Jahre selbst Vergewaltigungsopfer wurde. “Es war damals ein Ding der Unmöglichkeit, darüber zu sprechen”, so Ingrid Steeger. “Mir hätte weder jemand geglaubt noch geholfen.” Erst viele Jahre später hat sich die Schauspielerin einer Freundin anvertraut.

    Karl-Dieter Möller (ARD-Rechtsexperte)

    “So etwas wie im Kachelmann-Verfahren habe ich noch nie erlebt”, sagt der frühere ARD-Rechtsexperte, der 25 Jahre lang von allen großen Prozessen berichtete. Karl-Dieter Möller kritisiert neben der Einflussnahme der Medien bei den Ermittlungen insbesondere die Schlacht der Gutachter im Kachelmann-Prozess. Es müsse darüber nachgedacht werden, die Zahl der Gutachter zu beschränken.

    Anmerkung: Genau DAS hat Alice Schwarzer gestern auch gesagt! Weg mit den Gutachtern!

    Gabriela Piontkowski (Staatsanwältin, Sonderdezernat “Gewalt gegen Frauen”)

    “Die meisten Vergewaltigungen sind Beziehungstaten. Sie geschehen während einer Beziehung, bei der Trennung oder danach”, sagt Gabriela Piontkowski. Die Bremer Staatsanwältin im Sonderdezernat “Gewalt gegen Frauen” weist auf die Schwierigkeiten hin, eine Tat nachzuweisen: “Die bewusste Falschaussage ist die Ausnahme. Gleichwohl wird ein Anteil von etwa 40 Prozent der Ermittlungsverfahren wegen Vergewaltigung eingestellt. Wenn es zur Anklage kommt, dann kommt es meist auch zur Verurteilung”, so die Juristin.

    Roger Schawinski (Medienunternehmer und TV-Moderator)

    “Was in jener Nacht konkret geschah, wage ich nicht zu beurteilen. Aber auszuschließen ist gar nichts”, sagt der Schweizer Medienunternehmer und ehemalige SAT 1- Geschäftsführer über den angeklagten Jörg Kachelmann, den er vor 30 Jahren als Wetter-Moderator für sein Privatradio engagierte. Kachelmann sei eine unergründliche Persönlichkeit. “Ich glaube, ich kenne ihn auch nach dreißig Jahren nicht richtig. Aber das tut wohl auch sonst kaum jemand”, meint Roger Schawinski.

    Eine reine Kontra-Kachelmann-Gesellschaft, bis auf Rechtsanwalt Klaus Schroth, wenn er nicht über den Anwaltswechsel noch beleidigt ist.

      Fazit: Die Sendung ist voreingenommen konzipiert, wenn mit der Ausladung der an sich vorgesehenen Personen einer Schwäche von Alice Schwarzer nachgegeben worden sein sollte“
    • Emir schreibt:

      Gerade habe ich mir auch die Gästeliste angeschaut. Das mit Unrecht habe ich auch verfolgt, Schwenn ausgeladen etc.

      Und was machen die nu wenn der Kachelmann Freigesprochen wird. Da müssen die achtgeben daß die keinen Höcker kriegen.
      Lach

      • Sonnenschein schreibt:

        Dann schauen wir alle am Dienstag Marcus Lanz mit Gisela Friedrichsen. :-) und boykottieren die alberne EMMA.

        • Goji schreibt:

          @ Sonnenschein

          juhuuuu bin dabei ! Und ich drücke soooooo arg die Daumen für einen Freispruch, damit unsere Emma einen Grund hat, um sich in den Allerwertesten zu beißen.

          • marieann73 schreibt:

            @Goji

            Da wird sie wohl in andere Sitzkissen beißen müssen, so gelenkig ist sie nicht (und das nicht altersbedingt!). Allerdings kann sie sich sehr tief bücken ;-)

        • marieann73 schreibt:

          @Sonnenschein

          Gute Idee – so machen wir das!

    • Bernhard Müller schreibt:

      Das Alice Schwarzer vom deutschen Fernsehen stets mit Samthandschuhen angefasst wird, finde ich skandalös. Viele Politiker sind über deutlich weniger verbale Entgleisungen gestolpert als diese “Dame”, und es wäre höchste Zeit, dass sie in der gesamten Öffentlichkeit zur persona non grata wird.

    • Heide schreibt:

      @Frau Neeser,
      Scheinbar ist es so, dass das Publikum einen Aufreger braucht
      Und über A.S. regt sich fast jeder auf . Alle finden sie total Panne, aber man schaut immer wieder fasziniert hin wie sich die feministische Dinosaurierin selbst demontiert.
      Meiner Meinung nach wird sie nicht ihrer Argumente wegen eingeladen, sondern als negatives Highligt , worüber anschliessend diskutiert wird.
      Sie hat noch nicht gemerkt, dass sie nur die”Clownin ” sein soll. über die man lacht, oder sich ärgert aber die nicht ernstgenommen wird.

      • RitaEvaNeeser schreibt:

        @ Heide, natürlich haben Sie recht. Aber dann sind ab sofort solche Runden wie Maischberger nur Gebührengeldverschwendung.
        Eine ausgewogene Mischung kann man doch diese Gästeliste nicht nennen.
        Und wie kann es passieren, dass Alice Schwarzer, wenn es stimmt, die Gesprächsteilnehmer auswählt?

        Warum ich nicht geladen wurde, dass weiss ich schon, weil Frau Schwarzer meinen Argumenten nicht gewachsen gewesen wäre!
        Und niedrbrüllen, da wäre sie bei mir an die Falsche gekommen. Mir geht es wie RA Schwenn, je giftiger ich werde, desto leiser, aber bestimmter werde ich!

        • Heide schreibt:

          @ Frau Neeser,
          Total schade, dass es zu diesem Match nicht
          kommt.
          Das wäre mal etwas hochklassiges gewesen.
          R. A. Schwenn und Frau Neeser mit Black Beauty
          in einer Talkschow.
          Je mehr ich darüber nachdenke, desto bescheuerter finde ich das Gemauschel hinter den Fernsehkulissen.

      • RitaEvaNeeser schreibt:

        Ich bin nicht traurig, ich finde die Auswahl nur lächerlich :-)

        • Goji schreibt:

          @ Frau Neeser

          Wissen Sie, was Ihnen dadurch erspart bleibt, oder welche event. weitere Gesprächsrunden folgen ?

          Die Liga dieser auserwählten Gesprächsrunde entspricht offensichtlich einem gewissen Niveau, das einzig und alleine der allgemeinen Unterhaltung dienen soll.

          Wissen wir denn sicher, dass Herr Schwenn ausgeladen wurde und nicht von selbst abgesagt hat ?
          Und selbst wenn, denken Sie er trauert auch nur eine Sekunde, um nun wegen Aschwa nicht zu Höchstform auflaufen zu müssen ?

          Man darf den Nerven- und Kraftaufwand auch in Relation sehen – es gibt Sinnigeres und Stilvolleres, als gegen alte Bäume oder dicke Wände zu laufen.

        • Tommaso schreibt:

          @Rita Eva: Da haben Sie völlig Recht. Vor allem, wenn man bedenkt, dass man sich offensichtlich zwischen Ihnen und Ingrid Steeger entschieden hat…wie lächerlich ist das denn…
          Sind Sie froh, dass Sie nicht mit Aschwa Auge in Auge sitzen und diskutieren müssen. Sicher hätte Ihnen das Geschrei von Aschwa noch Tage lang in den Ohren weh getan.
          Der Sache dienen solche Diskussionen doch eher selten.
          @marieann73 hat unten ja auch ausgeführt, dass die Sendung eher selten mit hochkarätigen Gästen bestückt ist! Also Fazit, Sie sind zu gut für die Diskussionsrunde!

        • Alfred Jakob schreibt:

          @R.E.N.
          Kurzbericht zu Ausklang der Woche

          Allgemeine Lage:
          Vor Gott sind alle Menschen gleich, ist das wunderbar?
          nur unser aller ASchwa faucht, ich find’s reichlich sonderbar!

          Tendenz:
          Der liebe Gott weiß alles
          ASchwa weiß alles besser

          Happy WE an alle
          Alfredo

          • Alfred Jakob schreibt:

            Sorry, so war’s gemeint

            Allgemeine Lage:
            Vor Gott sind alle Menschen gleich, ist das nicht wunderbar?
            nur unser aller ASchwa faucht, ich find’s reichlich sonderbar!

    • marieann73 schreibt:

      Nicht traurig sein, Rita!
      Wenn Frau Maischberger nicht gerade unseren hochverehrten Altbundeskanzler Helmut Schmitt zu Gast hat, tummeln sich bei ihr selten irgendwelche Geistesgrößen.

      In der Regel versinken ihre Plauderrunden in heillosem Chaos, jeder brüllt jeden an und hinterher weiß keiner mehr so genau, warum er oder sie eigentlich gekommen ist.
      Es wäre Ihnen sicher schwer gefallen, die Con­te­nance zu wahren unter all den voreingenommenen Rindviechern.

      Apropos Rindvieh: Was um Himmels Willen soll den Ingrid Steeger, ein gescheitertes Starlet und verarmtes “Klimbim”-Sternchen in der Sendung??
      Von dieser Frau habe ich noch keinen vernünftigen Satz gehört.
      Hm, mir schwant gerade, sie könnte das “Vorzeige-Opfer” mimen, denn sie hatte laut Boulevardpresse viel Pech mit ihren Männern – allerdings selbstgewähltes Elend!
      Na ja, dann wissen wir ja, wo die Reise hingeht :roll:

      • marieann73 schreibt:

        Ach so, Frau Steeger ist selber mal Vergewaltigungsopfer gewesen. So leid mir das auch tut, im vorliegenden Fall wird das dann wohl als Rührstück inszeniert :roll: .

    • MaxMäuerle schreibt:

      Hallo Ren!
      Und ich wollte die Maischberger heute morgen noch anschreiben und Sie als Konterfei für Alice vorschlagen, Sie wären die faktensichere Alternative zu Schwenn gewesen!

    • MitDenkende schreibt:

      Großen Kopf habe ich mir bisher über diese Gästeliste nicht gemacht.
      Was ich mir jedoch überhaupt nicht vorstellen kann, das ist, dass Johann Schwenn “ausgeladen” wurde.

      Entweder hatte er m.E. niemals zugesagt, an einer/dieser Talkshow teilzunehmen, oder – falls doch – selbst abgesagt.

      Nicht nachvollziehbar für mich ist, dass ein Sender DEN (2.) Mann des Geschehens freiwillig nicht ZUERST zu Wort kommen lassen möchte – vor allen anderen Sendern.

      • Goji schreibt:

        @ Mitdenkende

        habe Ihren Beitrag erst eben entdeckt und freue mich, dass auch Sie sich vorstellen können, dass ein H.Schwenn sich nicht unbedingt erst ausladen lassen muss, weil er sich zu solch einer Ratschrunde event. erst gar nicht einladen lässt.
        Staranwalt sieht Sinn in offener Diskussion mit Alice Schwarzer – bei allem good will : sehr sehr schwer vorstellbar !

  27. jippie schreibt:

    Soll ich euch sagen, was mich am meisten traurig macht:
    die Rolle des WEISSEN RINGS.

    Wir wissen alle, dass bei wirklichen Verbrechen und Verfahren, bei uns der Täterschutz, vor dem Opferschutz kommt.
    Ganz oft bekomme ich Brechreiz, wenn es sich bei Gewaltverbrechen immer nur um die Rechte der Täter dreht, minimale Strafen ausgesprochen werden, das Recht auf Freiheit auch ganz schlimmen Gewaltverbrechern zugestanden wird und die wirklichen Opfer meist gebrochen, untherapiert, mittellos und in der Existenz bedroht, allein gelassen werden.
    Dann war der WEISSE RING zum Glück oft zur Stelle, wo unser Rechtssystem den Opfern nicht gerecht wurde.

    Aber das die sich bei diesem Verfahren vor den Karren haben spannen lassen, hinterläßt bei mir vollkommene Ratlosigkeit……

    Sarkasmus:
    In diesem Verfahren hat das Opfer die falsche Religion und kommt aus dem falschen Kulturkreis, deshalb interessiert dieses Urteil keinen WEISSEN RING, keine ALICE, keinen Staatsanwalt, keinen Richter und sonst niemanden:

    http://www.noz.de/lokales/54431487/mutter-draengt-sohn-zum-missbrauch-einer-elfjaehrigen-landgericht-osnabrueck-verurteilt-26-jaehrigen-und-eltern

    Ich könnte brechen!

    • Goji schreibt:

      @ jippie

      Nun, was CSD betrifft wissen wir nicht, wie die aktuelle Sichtweise des Weißen Rings aussieht, was hinter der Kulissen abläuft. Auch dort können doch eigentlich nicht durchweg nur Blindflieger unterwegs sein und das Geld zum Fenster rauswefen. Zumindest wäre das meine stille Hoffnung !

  28. Mata schreibt:

    Alice Zusammenfassung

    Alice vs. Rechtstaat zzgl. Rassismus
    Sie ist keine Richterin, fordert jedoch ein klares Urteil! “In dubio pro reo” wird Ihrerseits nicht akzeptiert! Damit wendet Sie sich eindeutig GEGEN den Rechtstaat und dessen Prinzip, in dem Sie selbst lebt! Alice schöner neuer Rechtstaat läßt sich wie folgt beschreiben: “In dubio pro Opfer” und “Recht kann nicht immer Gerechtigkeit sein”.
    Alice Schwarzer bezeichnet das DSK Zimmermädchen als “die schwarze Putzfrau”.

    Alice Schwarzer Realitätsverlust und Selbstverleumdung
    ‎”Anfang Juni (2010)…Dossier in der Zeit gespickt mit Details. Ich habe sofort erkannt, da hat jemand die ganzen Akten (Anmerkung: neidisch?) und der Tenor von Rückert war: Justizirrtum; der arme Mann muß sofort entlassen werden, die Frau Lügt…” A. Schwarzer; M. Illner ZDF 26.05.2011
    Fakt: -Claudia Dinkel ist eine Lügnerin -Kachelmann wurde vom OLG SOFORT entlassen – Bunte, Focus etc. sind DAVOR mit weitaus mehr Details erschienen!
    Fazit: Realitätsverlust seitens A. Schwarzer (nett fromuliert von Herrn Tiedje: “kreative Darstellung der Sachverhalte”)

    “Ja, generell bin ich auf der Seite der Opfer” A. Schwarzer; M. Illner ZDF 26.05.2011
    vergleiche hierzu u.a.: “…Am 14. September schrieb ich ihr: „Eigentlich möchte ich Sie vor dem Urteil gar nicht direkt ansprechen, weil ich es einerseits wichtig finde, dass Sie nicht noch zusätzlich belastet werden – und auch ich andererseits meine Objektivität in diesem Fall nicht gefährden will…” A.Schwarzer Blog vom 03.12.2010
    Fazit: nach bereits im Vorfeld erläutertem Realitätsverlust finden wir hier auch eindeutige Anzeichen der totalen Selbstverleumdung

    A.Schwarzer beschimpft Geschäftspartner (Ringier Verlag) des Springerverlages als Hexenjäger
    ‎”…und wir wissen, daß es im Internet einie richtige Hexenjagd (Anmerkung: im Bezug auf Claudia Simone Dinkel) gegeben hat…mit Haus, Adresse und Autonummer… sind veröffentlicht worden…” A. Schwarzer; M. Illner ZDF 26.05.2011
    Haus, Adresse und Auto nebst Kennzeichen finden sich im Internet bei blick.ch

    Kachelmann Alicer Schwarzer= Narzismus in Reinkultur oder doch “nur” Egoman?
    ‎”Die Bild ist eine Boulevardzeitung” und es geht Ihr um die mediale Kraft der Bildzeitung,deshalb schreibt Sie im Bezug auf den Prozeß für diese Zeitung. A. Schwarzer; M. Illner ZDF 26.05.2011
    damit ist Sie innerhalb dieses Theaters in “bester Gesellschaft” mit den Selbstanbieterinnen Schillinger, Comperl und Tomascheck etc.
    und natürlich die Ausladung von Schwenn bei Maischberger in der nächsten Woche

    A. Schwarzer Urteil und Fazit
    ‎”Ich halte das Plädoyer der Staatsanwälte für nachvollziehbar.”
    Für Alice Schwarzer ist es also ein nachvollziehbarer Kompromiss, daß am 31.05.2011 ein Urteil mit u.a. manipulierten Beweisen seitens der STA in Mannheim im Namen des Volkes gesprochen wird. Denn nichts anderes wäre das, da die STA u.a. durch das nicht vollständige Zitieren des SMS-Chats manipulativ einen anderen Eindruck im Bezug auf den Abend der Tat vorgetragen hat.

    “Nach einem Jahr sind wir da, wo wir in den allerersten Tagen waren…nach einem Jahr Beobachtung des Prozesses würde auch ich meiner Tochter raten: Zeige Ihn nicht an…” A. Schwarzer; M. Illner ZDF 26.05.2011
    Fakt: Da glaubte die STA Mannheim der Dinkel NICHT! Da hat die Dinkel ALLE Ihr nahestehenden Personen (Eltern etc.) und und und konsequent nach Strich und Faden belogen!

  29. Sonnenschein schreibt:

    Programmhinweis:
    Promis am Pranger – Erst das Urteil, dann der Prozess?
    “2+Leif”, 30. Mai 2011, 23.00 Uhr im SWR Fernsehen

    Mainz (ots) – Medienspektakel in Mannheim: Am Dienstag fällt das Landgericht das Urteil im Fall Kachelmann. Doch hat die Öffentlichkeit ihr Urteil nicht längst gesprochen? Der Vergewaltigungsprozess gegen den Schweizer Wettermoderator sprengt alle Dimensionen. Täglich produziert die Maschinerie des medialen Voyeurismus eine lukrative Mischung aus Gerüchten, Prognosen und angeblichen Fakten.
    “Promis am Pranger – Erst das Urteil, dann der Prozess?” lautet das Thema der Sendung “2+Leif” am Montag, 30. Mai 2011, 23 Uhr im SWR Fernsehen. Zu Gast bei Moderator Thomas Leif sind:
    - Christian Schertz, Prominenten-Anwalt
    - Heather De Lisle, US-Journalistin, Deutschland-Korrespondentin
    von ABC-News
    Die Berichterstattung über den Fall Kachelmann und jetzt auch über den Fall Strauss-Kahn spaltet die Öffentlichkeit: Die einen sind entsetzt über die Vorverurteilung und öffentliche Zur-Schau-Stellung von prominenten Angeklagten. Die anderen bestehen auf das Recht, umfassend über einen Gerichtsprozess von Personen des öffentlichen Lebens berichten zu dürfen, vielfach angetrieben von der schier unersättlichen Nachfrage der Kunden.
    Kann nach solch einer Medienberichterstattung ein gerechtes Urteil gesprochen werden? Muss ein Prominenter akzeptieren, öffentlich vorgeführt zu werden? Sind wir ein Volk der Voyeure und Gaffer? Wie kann man die Rechte von Angeklagten und die Rechte der Öffentlichkeit zusammenbringen? Brauchen wir neue Gesetze?

  30. Mata schreibt:

    Maybritt Illner ZDF; 26.05.2011 Zusammenfassung

    M. Illner Frage “Einer von beiden spricht die Unwahrheit oder legt ein falsches Zeugnis an, und es kommt darauf an, wer es schafft geschickter ein falsches Zeugnis abzulegen.”
    M. Benecke “Alle Leute spielen Theater und nutzen das Gericht als Bühne für Ihr Schmierentheater” darauf M. Illner: “Ein großer Zirkus.”
    Benecke: ” Die Wahrheit ist das, was keinen interessiert außer der Öffentlichkeit! Nur was kann das Gericht daraus machen? Die Verfahren sind vernünftigt, nur das Urteil ist willkürlich, was in der menschlcihen Natur liegt.”
    Strate:” Freispruch…rationale Beruteilung der Beweislage…Es ist ebenfalls nicht akzeptabel, daß Sie (Anmerkung: Claudia Simone Dinkel) Ihre Lügen solange aufrecht erhalten hat”
    OSTA a.D. Rüdiger…”Solange es keine Gerechtigkeit gibt, müssen wir mit der Justiz vorlieb nehmen”
    und Tiedje hat m.E. dieses hier sehr gut herausgearbeitet: “die Lügen (von Anmerkung Claduia Simone Dinkel) stehen im Zusammenhang mit der behaupteten Tat, die Lügen von Kachelmann betreffen das ganze Liebesleben”
    Meine Kritik an der Sendung: Warum fragt Illner nicht den Forensiker, nach den Bäßlerergebnissen? Frage: zu feige? oder war klar, daß Benecke wie eigentlich immer darauf ausweichend antworten wird! Warum handelt Benecke so?
    Thema der Sendung: “Fall Kachelmann schon jetzt ein Justizskandal” Was haben der Fall Weimar und Falk dann da zu suchen? m.E. in einigen Passagen komplett am Thema vorbei.

    • RitaEvaNeeser schreibt:

      Alice Schwarzer: «Es wäre eine Katastrophe für alle Frauen, wenn Kachelmann freigesprochen würde”

      Falsch Frau Schwarzer, gerade wenn Jörg Kachelmann freigesprochen wird, ist das ein Sieg für alle tatsächlich vergewaltigten Frauen. Denn dann ist klar, sie können ihre Anzeige erswtatten, das Gricht wird alle Beweise und Indizien, die Gutachter peinlich genau würdigen.
      Und: Keine tatsächlich vergewaltigte Frau braucht die Tat mit Lügen,Falschbeschuldigungen, Tagebüchern die in Zeitungen erscheinen, gefälschten Briefen, manipulativen Handlungen gegenüber Staatsanwaltschaft und Polizei aufputzen. Sie braucht auch nicht, um die Gefährlichkeit eines Täter medienwirksam zu dokumentieren, die Durchsuchung des Täters auf Waffen verlangen, nur um das Gericht zu beeindrucken.
      Nein, Frau Schwarzer jedes tatsächliche Opfer wird ihre Anzeige erstatten und auf das zuständige Gericht vertrauen können. Denn dann hat der Rechtsstaat gesiegt, der sich nicht von einer militanten Alt-Feministin beeindrucken und beeinflussen lies.

      Und dann, Frau Schwarzer brauchen Sie keine Briefe mehr an Gericht und Staatsanwaltschaft schreiben und sich nirgends als Unterstützerin andienen, um Kapital ( Buchveröffentlichung Lohnlist bei der Bildzeitung) aus so einem Fall zu schlagen.

      • Sonnenschein schreibt:

        Weshalb hat denn Maybrit Illgner nicht einmal die Frage gestellt, an die Frau vom Weißen Ring, welche fatalen Folgen es hat, wenn eine Frau aus Rache eine Vergewaltigung anzeigt?? Es gibt genug Fälle in der Vergangenheit, dass darf man auch nicht so einfach unter den Tisch fallen lassen! Der Anwalt von CSD ist kein Anwalt, sondern eine Witzfigur. Man kann von seinem Rechtsbeistand mehr erwarten- egal wie der Stand der Dinge ist. Hoffentlich wird CSD juristisch belangt, damit Frauen nur dann anzeigen, wenn die Vergewaltigung auch wirklich stattgefunden hat! Ein “wirkliches Opfer” würde niemals den Richter beleidigen, so wie sie es tat, denn dazu hätte es keine Kraft.

      • Saby schreibt:

        Liebe Rita Eva Neeser, Sie meinen im letzten Absatz doch sicherlich: “einem VERMEINTLICHEN Opfer”…? Sonst ergibt der Satz nämlich meiner Ansicht nach keinen rechten Sinn.
        Im Übrigen: Sehr treffend formuliert, aber wie wir unsere Alice kennen, wird sie das nicht zur Kenntnis nehmen. Man/frau fragt sich allmählich, ob das schon Altersstarrsinn sein kann?

      • Chris schreibt:

        Bezeichnend fand ich, dass ASch das oben erwähnte Zitat

        “Es wäre eine Katastrophe für alle Frauen, wenn Kachelmann freigesprochen würde“

        gar nicht als eigenen Ausspruch erkannte und etwas aggressiv fragte, wo Illner das her hätte.
        Antwort: Aus der Emma!

        Man sollte doch wenigstens wissen, was man selber geschrieben hat.
        Sie ist ja auch immer wieder sauer, wenn man ihr “unterstellt”, auf der Seite der Frau zu stehen. Sie hält sich offenbar tatsächlich für neutral. Vielleicht sollte sie mal jemanden Korrektur lesen lassen, um vorab zu prüfen wie das rüberkommt, was sie so von sich gibt.
        Sie wird offenbar von allen missverstanden. :lol:

        http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite#/beitrag/video/1346034/Der-Fall-Kachelmann—ein-Justizskandal?

  31. hiddensee schreibt:

    Mein Lieblingsspruch von A.S. aus der gestrigen Sendung:

    “Ich schreibe für die Bild, das ist ein anständiges Blatt – besser jedenfalls als Die Zeit.»

    Ich finde, das sollte man sich merken!

    • RitaEvaNeeser schreibt:

      Ich war so verblüfft, das ich meinte mich verhört zu haben! Ausgerechnet Sie, die in der Bildzeitung immer das sexsistische Feindbild gesehen hat!
      In 4 Jahren bin ich so alt wie Aschwa jetzt, ich hoffe ich bin dann nicht auch an Altersstarrsinn erkrankt!

      • hiddensee schreibt:

        Ich wollte auch nicht glauben, was ich da hörte, deshalb habe ich mir die Sendung heute noch einmal in der ZDF Mediathek angeschaut und aufgepasst.

      • Ghostbuster schreibt:

        Man sollte den Tag nicht vor dem Abend loben. Diese Erkrankung schreitet sehr schnell voran, wie man bei Aschwa gut beobachten kann.
        Daher kann ich Aschwa leider nicht mehr als politischen oder emanzipatorischen Gegner wahrnehmen. Es macht keinen Sinn, sich mit einer erkrankten Hülle zu unterhalten.
        Ich verstehe daher die Aufregung über Schwarzer nicht. Einfach mal darüber nachdenken. Vielleicht kommen noch mehr zu dieser Erkenntnis. :D

      • PeterM schreibt:

        Die Größte Feministin (aller Zeiten) schreibt:

        „Und wie Rückert erst mal mit den zahlreichen Geliebten von Kachelmann umspringt! Die hatten sich ja allesamt mit gutem Grund Hoffnung – bzw. laut Zeit die einfältige, unemanzipierte Illusion – gemacht, seine Einzige und Zukünftige zu sein. Allen voran Viola S., die vom Bunte-Cover, die von Kachelmanns Kindern „Mom“ genannt wurde und mit ihnen Weihnachten und ähnliche symbolträchtige Feste verbringen durfte. „Krokodilstränen“ habe Viola S. beim Gericht geweint (Sie soll sich nur die Nase geputzt haben), hämt Rückert im O-Ton von Schwenn. Auch habe die Ex-Freundin doch tatsächlich behauptet: „Er hat mein Leben zerstört.“ Die dumme Schlampe.“

        http://www.aliceschwarzer.de/publikationen/blog/?tx_t3blog_pi1blogListshowUid=66&tx_t3blog_pi1blogListyear=2011&tx_t3blog_pi1blogListmonth=04&tx_t3blog_pi1blogListday=11&cHash=665a1d8de1

        Was hatte Frau Rückert tatsächlich geschrieben (Zeit-Online 7.4.2011)?

        Auch die Zeugin Viola S., eine der vielen Exgeliebten des Wettermoderators Jörg Kachelmann, vergießt vor dem Landgericht Mannheim Tränen. ….
        Die Diplom-Kauffrau Viola S. hatte am 29. April 2010 – nachdem ihr klar geworden war, dass der wegen angeblicher Vergewaltigung einer anderen Frau festgenommene TVMeteorologe Kachelmann einen ganzen Harem unterhielt – die Titelseite der Illustrierten Bunte geschmückt und im Heftinnern unter dem Decknamen Isabella ihren ehemaligen Liebhaber nach Kräften schlechtgemacht. Sie habe ihm »blind vertraut«, hieß es dort und: »Er hat mein Leben zerstört.« Die Fotos des zehn Seiten umfassenden Berichts zeigten eine junge Frau, onduliert im Look der Arztromane aus den fünfziger Jahren und mit leidender Miene. Allerdings ist jetzt, zwei Tage vor ihrem Zeugenauftritt in Mannheim, herausgekommen, dass Viola S. für die Darbietung ihres Intimlebens den Brocken von 50.000 Euro geschluckt hat. Vielleicht mag deshalb kaum einer im Saal mitweinen. Auch die Richter der 5. Großen Strafkammer sehen unbeeindruckt aus, einer rügt die »Respektlosigkeit« der Frau, die – um ihre Zeugenrolle wissend – vorher noch »zur Presse marschiert« sei.
        … Dort steht, sie habe »permanent versucht, in sein Leben reinzukommen«, habe aber immer draußen gestanden. Er habe zwar oft geäußert, »dass er mit mir zusammen sein will, in letzter Konsequenz habe ich aber gemerkt, dass dies nicht der Fall ist«. Auch dass der mit der Logistik seiner vielen Amouren zeitweise überforderte Kachelmann zu faustdicken Lügen griff, wusste die Zeugin, die ihm laut der Bunten doch »blind vertraut« haben will.“

        Fazit:
        Frau Rückert setzt sich durchaus kritisch mit Jörg Kachelmanns Umgang mit seinen Freundinnen auseinander und reflektiert dann die Zusammenabeit von S.V.S. Mit Burda. Hier arbeitet sie die Doppelbödigkeit und Larmoyanz heraus, mit der diese versucht dem bereits in Haft befindlichen Kachelmann zu schaden, (PeterM persönlich würde sogar sagen, dem am Boden Liegenden den „Todesstoß zu versetzen“). Sie stellt klar, das S.V.S. viele der Punkte, von denen sie überrascht sein wollte, schon lange kannte. Dazu kommt die überzogene Honorierung durch Burda, die durch Schwenn aufgedeckt wurde, und die ihre Einbindung in die Anti-Kachelmann-Kampagne deutlich macht.

        Frau Schwarzer dagegen greift zu Zauberkunststückchen: Dem Leser, der sich nicht den Zeitartikel „Kachelmanns Frauen“ daneben legt, wird nicht klar, wo Frau Rückert zitiert wird und wo Frau Schwarzer Rückerts Artikel interpretiert.
        Hinzugefügt ist unter anderem, dass S.V.S. von Kachelmanns Kindern „Mom“ genannt worden sein soll genauso wie „die dumme Schlampe“. Das ist auf Alices Mist gewachsen oder sonst woher, aber nicht aus der „Zeit“. Über die Kachelmann-kritischen Äußerungen im Zeit-Artikel verliert Frau Schwarzer dagegen kein Wörtchen, genauso wenig wie sie sich mit den dargestellten Fakten auseinandersetzt. Da sie selbst Bestandteil der Anti-Kachelmann Kampagne ist, darf es diese natürlich nicht geben.

        Das ist nicht mehr unfähig, das kann ich nur als bösartig verstehen.
        Alice als Propagandaministerin ihrer Ideologie!

    • MitDenkende schreibt:

      Diese Aussage hat mich fast umgehauen. Soviel öffentliche Selbstzerstörung (falls eine Steigerung überhaupt noch möglich ist), hätte ich ihr nicht zugetraut.

      Doch ist der Ruf erst ruiniert, lebt und schwarzert es sich gänzlich ungeniert….

    • Heide schreibt:

      @ hiddensee
      Toller Spruch von Alice.
      “Zeit ” hätte sie bestimmt nicht engagiert, und jede andere Zeitung auch nicht,
      aber die BILD ist genauso schmerzfrei im Umgang von Wahrheit und Lüge, wie sie,
      das passt doch.
      Ich denke, Black Alice ist ein Auslaufmodell und das was sie jetzt von sich gibt
      sind “Emmas ” letzte Zuckungen.

    • Marie schreibt:

      @hiddensee

      Haha, blanker Hohn!
      Wahrscheinlich muss Aschwa der Blöd-Zeitung mal wieder einen Stein in den Garten werfen: Glänzte sie doch an mehreren Gerichts-Terminen durch Abwesenheit und hatte etwas gutzumachen.
      Hauptsache, Blöd ist dick im Gespräch/Geschäft! Für mich ist dieses Verhalten schlichtweg korrupt!!!

    • marieann73 schreibt:

      Zitat hiddensee:
      “Mein Lieblingsspruch von A.S. aus der gestrigen Sendung:

      „Ich schreibe für die Bild, das ist ein anständiges Blatt – besser jedenfalls als Die Zeit.» ”

      Ich kann mich da nur selbst zitieren:
      http://ritaevaneeser.wordpress.com/2011/05/16/jorg-kachelmann-und-das-chaos-teil-funfzig/comment-page-4/#comment-26698

      Frau Alice könnte ein Monogramm in jedes Hinterteil beißen, daß sie in Journalistenkreisen so offensichtlich geschnitten wird …
      Hier ist auch wieder so ein “Stutenbiß” gegen Frau Rückert und die Zeit:
      http://www.aliceschwarzer.de/publikationen/blog/?tx_t3blog_pi1%5BblogList%5D%5BshowUid%5D=66&tx_t3blog_pi1%5BblogList%5D%5Byear%5D=2011&tx_t3blog_pi1%5BblogList%5D%5Bmonth%5D=04&tx_t3blog_pi1%5BblogList%5D%5Bday%5D=11&cHash=665a1d8de1

      • PeterM schreibt:

        (Ärgerlich):
        „Ja, ja, die (Unschuldsvermutung) gilt natürlich.“
        (fast gleichzeitig):
        „Ja, generell bin ich auf der Seite der Opfer“
        (aggressiv):
        „Ich schreibe für die Bild, das ist ein anständiges Blatt – besser jedenfalls als Die Zeit.» “

        “Ein Freispruch ‚Im Zweifel für den Angeklagten’… wäre … eine Katastrophe… für Millionen Frauen.“ (Emma 2010)
        (Natürlich auch für Kachelmann, wenn er unschuldig wäre, aber Sie halten ihn ja nicht für unschuldig.)

        Schaun´s, Frau Schwarzer, vor 20 Jahren haben Sie so was noch machen können, da hat´s keiner gemerkt, aber heute?

        Ach, noch etwas, wie kommen Sie darauf, ernsthafte und angesehene Journalisten mit „Kollege“ oder “Kollegin“ zu bezeichnen oder so anzusprechen? Ich habe nicht den Eindruck, dass denjenigen das angenehm ist.

  32. jippie schreibt:

    Der beste Artikel in Sachen Alice:

    http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/diverses/Das-Ende-des-Feminismus/story/30279934

    Das musste mal gesagt werden!

    Danke euch allen!

    • RitaEvaNeeser schreibt:

      Und unser Black Hole:

      Der Grundsatz In dubio pro reo (lat. „Im Zweifel für den Angeklagten“), ist ein Ausdruck dafür, dass im Strafprozess ein Angeklagter nicht verurteilt werden darf, wenn dem Gericht Zweifel an seiner Schuld verbleiben.

      Selbst einem männerhassenden, hirntoten Gichtling wie Alice Schwarzer muß aufgefallen sein, dass die Mannheimer Richter und Staatsanwälte auch nach 11 langen Monaten nicht den klitzekleinsten Beweis für eine -wie auch immer geartete- Schuld Jörg Kachelmann’s finden konnten.

      Waren am Anfang der Verhandlung noch Zweifel an der Unschuld Jörg Kachelmann’s erlaubt, hat die monatelange Verhandlung nun bestätigt, Jörg Kachelmann ist kein Täter.

      Weiterlesen:

      http://4topas.wordpress.com/2011/05/27/in-dubio-pro-reo/

      • RitaEvaNeeser schreibt:

        Und die Wahrsager sind auch unterwegs,:

        Aus der Super-Illu:

        Ein Freund: “Das Elend hat sein Leben verändert”

        …..Jörg Kachelmann selbst hat während des ganzen Prozesses beharrlich geschwiegen. Wie sehr ihn die Sache mitnimmt, verriet ein sehr enger Vertrauter, der namentlich nicht genannt werden möchte, SUPERillu:
        “Das Elend, wie er immer sagt, hat sein Leben sehr verändert. Er ist nur noch in Begleitung unterwegs. Selbst den Lift im Gerichtsgebäude betritt er nur mit seinem Anwalt und verlässt den Lift sofort wieder, wenn eine fremde Person einsteigt. Er ist extrem vorsichtig, gerade jetzt vor der Urteilsfindung. Jörg hat viel geschrieben. Er hat etwas vor, das ist sehr spannend, was er die letzten Monate gemacht hat. Er wird vor der Urteilsverkündung nichts sagen.
        Aber am Tag der Verkündung des Urteils wird er mit etwas sehr Brisantem in die Öffentlichkeit gehen.
        Ihm ist es extrem wichtig, dass er wirklich freigesprochen wird. Ein Freispruch aus Mangel an Beweisen, wäre ein Freispruch zweiter Klasse für ihn. Und dabei geht es ihm nicht ums Geld, sondern um Gerechtigkeit. Und er wird anschließend nicht sehr lange auf deutscher Seite bleiben.”

        Anmerkung: Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr!

        • RitaEvaNeeser schreibt:

          Zitat: Alice Schwarzer, Feministin und – nach eigenen Angaben unabhängige – Bild-Prozessbeobachterin, fegte Illners zaghafte Frage nach der Unschuldsvermutung lässig vom Tisch («Ja, ja, die gilt natürlich»). Viel lieber echauffierte sich die Emma-Herausgeberin weitschweifig über Kachelmanns Verteidiger, der dem Gericht mit seiner «rüpelhaften Vorgehensweise» großen Schaden zugefügt habe. Schwarzer war überzeugt: «Es wäre eine Katastrophe für alle Frauen, wenn Kachelmann freigesprochen würde.» Zitat Ende

          http://www.news.de/medien/855181391/kachelmanns-letzte-talkshow-jury/1/

        • Claudia schreibt:

          Sorry, Rita, aber einer Zeitschrift wie der “Super-Illu”glauben Sie doch hoffentlich kein Wort!

          • RitaEvaNeeser schreibt:

            Ich kenne sie gar nicht, das wurde mir zugesandt. Ich weiss nur, dass Katja H. erzählte die von dieser Zeitung wären besonders lästig gewesen!

          • Heike schreibt:

            Die Super-Illu kann man als eine Art “Bunte” des Ostens bezeichnen. Liegt in Friseurgeschäften und bei Ärzten im Wartezimmer aus.

          • marieann73 schreibt:

            Die “Super-Illu” hat regelmäßig Möpse auf dem Titelbild – es handelt sich aber nicht(!) um Spielgefährten für Bruno :mrgreen: – keine Hundezeitung aber mit tierischem Niveau …

          • PeterM schreibt:

            Super-Illu ist eine wöchentlich erscheinde Illustrierte, die speziell für Leser in den neuen Bundesländern schreibt, auf ihr Publikum zugeschnitten ist und dort eine größere Auflage hat als „Stern, Spiegel und focus zusammen“. Kachelmann war mit „Riverboat“ (MDR) sehr beliebt und hatte dort seinerzeit gute Presse.

            http://www.burda-community-network.com/marken/zeitschriften/superillu-das-magazin-fuer-ostdeutschland_aid_53.html

            Der SUPERillu Verlag GmbH & Co. KG. gehört direkt zu Burda-Media.

            Bisher operierte Burda-Media über Bunte und Focus gegen Kachelmann.
            Seit Schwenns Durchsuchungsantrag sind Bunte und Focus zurückhaltender.
            Also sollte man sich fragen, was Burda jetzt aus dieser neuen Ecke lanciert.

            Auf der anderen Seite ging es in den letzten Wochen hier im Blog vordringlich um die Plädoyers und um Frau Schwarzer, um sach-gerechte und nicht sachge-rechte Bewertung von Tatsachen und Gutachten, über ein mögliches Urteil und Befangenheit.

            Nichts Neues gab es in diesem Zusammenhang über die Netze im Hintergrund.
            Da gibt es diese „cloud“, in der die Zusammenhänge und Abläufe nicht wirklich klar sind: …. SVS………Riekel……..May ……. Markwort ….. F.B.W…… Burda ….. Denise.W. …….. Katja.H. (I) …. und weitere.

            In dieser „cloud“ kann durchaus noch einiges brisantes Material verborgen sein.
            Das wäre aber sicher nichts für Burda-Media.

  33. Sonnenschein schreibt:

    @REN
    Hand auf´s Herz, wie geht´s es Ihrer Meinung nächste Woche aus?
    Ich persönlich bin mir sehr unsicher.

    • RitaEvaNeeser schreibt:

      Sonnenschein, auch ich kann nicht sagen,wie es ausgehen wird.
      Es kann alles sein, vom Freispruch bis 4,3 Jahren. Das Gericht ist unberechenbar.
      Trotzdem, natürlich hoffe ich auf einen Freispruch! Es wäre im Sinnde des Rechtsstaates! Alles andere wär ein Justizskandal!

      • PeterM schreibt:

        @R.E.N.
        “Es kann alles sein, vom Freispruch bis 4,3 Jahren. Das Gericht ist unberechenbar.”

        Es könnte sogar noch mehr werden, weil die geforderten 4,3 Jahre nur in “einen minder schweren Fall ” möglich sind und um dahin zu kommen, hat H. Oltrogge den „Pressepranger“ mildernd gewertet. Sieht man das vor dem Hintergrund der Tätigkeit der Staatsanwaltschaft, ist das ein ziemlich zynisches Argument, es erkennt aber zumindest den entstandenen Schaden an.

        Frau Friedrichsen vermutete, dass mit dem Strafantrag der Staatsanwälte der Weg für eine Bewährungsstrafe vorbereitet wird. Diese ist bei Haftstrafen bis 2 Jahren möglich.

        Aus §177 StGB „Sexuelle Nötigung, Vergewaltigung“:
        (4) Auf Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren ist zu erkennen, wenn der Täter
        - 1. bei der Tat eine Waffe oder ein anderes gefährliches Werkzeug verwendet. …
        (5) In minder schweren Fällen ….der Absätze 3 und 4 auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren zu erkennen.

        Das Gericht muß nicht im Rahmen des Strafantrags der Staatsanwaltschaft bleiben.
        Es könnte sogar deutlich darüber hinausgehen, es könnte aber auch den Anträgen der Verteidigung im vollen Umfang folgen.

        Dazu zitiere ich mich selbst:

        http://ritaevaneeser.wordpress.com/2011/05/16/jorg-kachelmann-und-das-chaos-teil-funfzig/comment-page-3/#comment-26541

    • MitDenkende schreibt:

      Ich glaube fest an einen Freispruch, weil es die Beweislage erfordert!

      Ein Schuldspruch käme m.E. einer richterlichen Aufforderung zum ungestraften „Verdinkeln“ aller Männer gleich.

      Welche Katastrophe wäre das!

      Uppps, das schrieb ich ja schon…

    • BlackHole schreibt:

      @Sonnenschein
      Schwer zu sagen aber nach Lage der Dinge kommt nur ein Freispruch in Frage.

  34. MitDenkende schreibt:

    Ich glaube fest an einen Freispruch, weil es die Beweislage erfordert!

    Ein Schuldspruch käme m.E. einer richterlichen Aufforderung zum ungestraften “Verdinkeln” aller Männer gleich.

    Welche Katastrophe wäre das!

    • suum cuique schreibt:

      Ich setze auch noch auf einen Funken von Rationalität beim Mannheimer Gericht und nicht auf die Trotzhaltung: Wir wollen aber nicht freisprechen, weil wir es schon am Anfang nicht wollten………

  35. RitaEvaNeeser schreibt:

    Werte Frau Schwarzer,

    Sie haben sich bei der Bildzeitung prostituiert, genau so, wie es die „Belastungszeuginnen“ bei der Bunten gemacht haben. Und dann wagen Sie es, auf Nachfrage, Kollegialität einzufordern? Wie kollegial sind Sie denn? Sie diffamieren die Damen Friedrichsen und Rückert auf ganz primitive Art, nur weil beide eben nicht Ihrer Meinung sind.

    Sehen Sie, das ist ja das Gute: jeder hat das Recht auf seine Meinung, und die darf er auch schreiben, da muss keiner Alice Schwarzer fragen, ob das gestattet ist. Und ich habe in keiner Publikation gelesen und in keiner Sendung gehört, dass eine dieser Kolleginnen in der Art und Weise, wie Sie es tun, mit Ihnen verfahren wäre.

    Sie stellen Behauptungen auf, die so nicht stimmen. Heute wieder: Im Internet sei Haus, Strasse und Auto der NK veröffentlicht worden. Das ist eine glatte Lüge. Bitte sehen Sie sich den Blick vom 25.3.2010 an! Hier können Sie alles finden, lange bevor sich das „Internet“ mit dem Fall Kachelmann befasste. Ich kann Ihnen gerne eine Kopie zukommen lassen. Wissen Sie, das war der Artikel, wo sich der Bürgermeister von Schwetzingen schon als Vorverurteiler outete!

    Frau Rückert hätte den ersten grossen Beitrag geschrieben? Stimmt auch nicht! Das war die Bunte mit der Geschichte von Isabella M. im April. Nur, da hatte Ihr neuer Arbeitgeber bereits eine Schlammschlacht begonnen. Und jeder denkende Mensch, vielleicht ausser Ihnen, kann sich doch ausrechnen, dass es nicht die Verteidigung war, welche die 1-12 Lausemädchen so peu à peu unter die Leserschaft brachte. Die hatten kein Interesse daran, diese Schmuddelgeschichten in der Presse zu sehen.

    Ich kann Ihnen sagen, dass mir einer Ihrer Kollegen aus dem Hause, wo Sie jetzt Ihre unsäglichen Angriffe auf Jörg Kachelmann und seine Verteidigung schreiben dürfen, versicherte, dass Journalisten sehr wohl Akteneinsicht haben. Aber das haben Sie ja heute selbst zugegeben, als Sie vom Inhalt des Gutachtens von Professor Brinkmann erzählten. Natürlich mussten Sie sofort nachschieben: „Aber die Staatsanwaltschaft war es nicht“, als RA Strate Sie danach fragte. Also, dann seien Sie doch so ehrlich, verraten Sie Ihre Quelle, anstatt immer nur Andeutungen zu machen und Beschuldigungen in den Raum zu stellen! Angeblich sind Sie ja der Wahrheit verpflichtet; das machen Sie doch den Lesern und Zuschauern weis.

    Wer aber hatte denn Interesse daran, Jörg Kachelmann schlecht dastehen zu lassen? Doch nur die Staatsanwaltschaft. Und ich glaube nicht, dass die einstweiligen Verfügungen des Prof. Höcker nur Alibiübungen waren.

    Was auffällt, ist: Sie greifen nur Die Zeit und den Spiegel an, aber Focus, Bunte, Stern und Bild, die ja wirklich mit Details aus den Akten, den Tagebüchern, den Gutachten intimste Details veröffentlichten, lassen Sie aussen vor. Hier geht es doch nur um Ihre Aversion gegen die Gerichtsreporterinnen Friedrichsen und Rückert und schon lange nicht mehr um die Causa Kachelmann. Sie tragen auf seinem Rücken einen von Ihnen angezettelten Krieg aus!

    Doch es stellt sich die Frage: sind Sie besser? Ihre aktive Einmischung zugunsten der Nebenklägerin ist doch bekannt. Erinnern Sie sich noch an die NDR–Sendung? Als man Sie mit E-Mails an die Nebenklägerin konfrontierte und in die Enge trieb, da versagte Ihr Gedächtnis.Als es ganz eng wurde, sind sie davon gelaufen! Sie machen Kachelmann zum Vorwurf, er habe einen Medienberater, im gleichen Atemzug schreiben Sie der Nebenklägerin, sie brauche auch einen, und nennen sogar Namen.

    Und dieser Anwalt tritt dann als Vertreter des Therapeuten der Nebenklägerin auf, mit dem Sie sich sogar für ein Buch über Jörg Kachelmann zusammengetan hatten. Nur Zufall? Nein, aktive Verstrickung in den Fall. Und damit sind Sie nicht mehr objektiv und unvoreingenommen. Dass sie zur Vorverurteilung neigen und die Unschuldsvermutung ausser Kraft gesetzt haben, ist auch nichts mehr Neues. Aber machen Sie das doch nicht immer unter dem Deckmantel: keiner glaubt dem angeblichen Opfer, daher müssen Sie nun diesen Part übernehmen. Das ist einfach nicht wahr. Sie haben sich doch heute verraten: weil die Auflage und Verbreitung der Emma viel zu klein ist, mussten sie sich mit der Bild prostituieren. Das heisst, sie brauchen erstens Leser und zweitens Geld! So einfach ist das!

    Es ist auch unverständlich, wie Sie die Aufgaben einer Verteidigung interpretieren. Ein Verteidiger hat die Pflicht, alles, aber auch schon alles für seinen Mandanten zu tun und das Bestmögliche herauszuholen. Das ist der Kodex, dem sich Anwälte verschrieben haben. Und da gibt es einfach keine Rücksicht auf Verluste! Sonst würden sie ihrem Auftrag nicht nachkommen. Und die Verteidigung von Jörg Kachelmann hat das getan, ob das Dr. Birkenstock war oder RA Schwenn und, wie wir jetzt gesehen haben, in hohem Masse Frau Combé. Und das war richtig so.

    Dann mit dummen Anspielungen, weil ja nichts mehr zieht, auf seine Socken zu kommen, ist wohl das Dümmste was Sie machen konnten.

    Lassen Sie das! Ausser die EmmabloggerInnen und einige Arme im Geiste können sie keinen beeindrucken. Jede/r Angeklagte wird sich eine solche Verteidigung im Ernstfall wünschen. Ganz besonders aber jene, die wegen Falschbeschuldigungen unschuldig vor Gericht stehen!

    Da zieht auch Ihre ewige alte Leier, Justitia möge wieder zu ihren Werten zurückfinden, nicht!

    Wer sich einer solchen Staatsanwaltschaft wie in Mannheim gegenübersieht, ist verpflichtet, alles auszuschöpfen, was ihm als Verteidiger zur Verfügung steht.

    “Ich halte alles für möglich, aber ich muss sagen, das Plädoyer der Staatsanwälte war auch sehr nachvollziehbar.“ Bei diesem Satz habe ich mich ehrlich gefragt, ob Sie das ernst meinen. Abgesehen davon, dass dieses Plädoyer gestottert, genuschelt und geflüstert vorgetragen wurde, der Inhalt ist doch eine einzige unzusammenhängende Katastrophe. Ich kann Ihnen eine komplette Mitschrift einer Prozessbesucherin anbieten die absolut kein Interesse hat etwas Falsches zu schreiben, wo Sie alles nachlesen können. Denn dass Sie sich Wort für Wort daran erinnern, wage ich zu bezweifeln. Und mitgeschrieben haben Sie nicht, ich sass zwei Reihen hinter Ihnen.

    Sie haben mit keinem Wort während der ganzen Zeit verurteilt, wie sich die Frauen, welche sich bei der Bunten prostituierten, verhalten haben. Nicht nur, dass sie ihre Aussagen schon vor dem Prozess verkauft haben, nein, sie haben doch genau so gelebt, wie sie es als Alt-Frauenrechtlerin immer verurteilt haben. Oder sind Sie wirklich der Meinung, Jörg Kachelmann musste sie dazu zwingen? Dann sind Sie noch versponnener, als es im Augenblick scheint.

    Sie, Frau Schwarzer, haben es sogar so weit gebracht, dass Lügen und Falschbeschuldigungen als Rechte von angeblichen Opfern entschuldigt werden. Das sehen Sie als moralischen Wert an, jemanden unter Umständen schuldlos für lange Jahre ins Gefängnis zu bringen?

    Sie haben heute lautstark danach gerufen, man möge die forensische Wissenschaft und deren Gutachter nicht mehr umfassend in Prozesse einbinden. Haben Sie eigentlich eine Ahnung, was Sie da anrichten? Wie viele tausend und abertausend Fälle alleine durch die Wissenschaftler und Gutachter aufgeklärt wurden? Was Opfer, aber auch unschuldig Verdächtige diesen Frauen und Männern verdanken? Dass viele Täter wohl noch frei herumlaufen würden, wenn es die Forensik nicht gäbe? Haben Sie das wirklich ernst gemeint? Oder ist es einfach nur der Zorn, weil im Falle Kachelmann eben diese Wissenschaftler erkannten, dass die Nebenklägerin durchaus eine Inszenierung vorgenommen hat und Sie auf sie hereingefallen sind? Dass Sie auf der falschen Seite stehen könnten?

    Von Monat zu Monat – seit Ihrem Satz vom 4.August 2010: Auch nette Männer vergewaltigen manchmal! Als sie bösartig eine E-Mail Jörg Kachelmanns veröffentlichten – sind Sie verbissener und starrsinniger geworden. Und Ihre Reputation, die verspielen Sie mit jedem Tag.

    Oh ja, ich weiss, Blogger sind unnötig und alle, alle dumm (ausser denen vom Emma-Blog natürlich). Aber vergessen Sie eines nicht: auch Blogger könnten Schöffen sein! Nicht nur Bildleser!

    R.E.N

    P.S. Macht es eigentlich sehr viel Spass in jeder Talk-Show alle niederzuschreien? Wissen Sie eigentlich wie unhöflich das ist und von keiner guten Kinderstube zeugt? Meiner Grossmama hat schon immer gesagt: Wer schreit hat Unrecht! Jetzt wissen wir, warum sie nur schreien und nicht ruhig kommentieren können!

    • Chris schreibt:

      Wunderbar, Frau Neeser!
      Ruhig und sachlich geschrieben, nicht angreifbar!

      • Renate schreibt:

        Guten Tag Frau Neeser,

        Hervorragend !

        ps.: Wäre schön wenn Aschw.daraus reflektieren würde. Wenigstens wäre das ein Schritt in die richtige Richtung, für sie.

        • PeterM schreibt:

          ARD-Panorama:
          „ In diesem Fall scheint sich Alice Schwarzer irgendwie verrannt zu haben. …“

          ……..
          Kommentar:
          „ Ein email-Wechsel zwischen Schwarzer und dem mutmaßlichen Vergewaltigungsopfer. Unter anderem geht es darin auch um ein Buchprojekt, das Schwarzer plant – zum Fall Kachelmann.

          Schwarzer
          (lächelnd:) „Es gibt vielleicht 3-4 mails, die sind ja inzwischen auch bekannt und ich kann ihnen sagen, die sind, was journalistische Objektivität angeht, vom korrektesten!“

          Schwarzer macht der Ex-Freundin von Kachelmann das Angebot, „Sie besuchen mich in Köln, nach dem Urteil, denn in meinem Buch werde ich Sie zitieren.“ Aber nicht nur diese Teile soll das mutmaßliche Opfer gegenlesen, nein, Schwarzer bietet ihr sogar an, sie solle das ganze Buch vor Erscheinen lesen….
          (Während des folgenden Dialogs wird der Ausdruck der email im Hintergrund dargestellt.)

          Frage an Schwarzer:
          „Haben Sie Sie denn dem mtmaßlichen Opfer angeboten, das ganze Buch zu lesen vor Veröffentlichung?“
          Schwarzer:
          „Nein, nein, meine 3-4 mails liegen inzwischen dem Gericht auch vor, da kann man das ja einsehen. (lachen).
          Frage an Schwarzer:
          „Nach underen Recherchen soll es ja diesen email-Verkehr geben und demnach sollen Sie das angaboten haben, das ganze Manuskript vor Veröffentlich gegenzulesen … (Frau Schwarzer fällt ins Wort).
          Schwarzer:
          „ Bitte, es gibt ja den email-Verkehr, den kann man ja lesen. Nein!“

          Kommentar:
          Kann sie sich wirklich nicht erinnern? Denn sie schreibt weiter in den mails: „So oder so, es ist mir wichtig, dass Sie vor der Veröffentlichung das Manuskript lesen.“

          Schwarzer:
          (zunehmend echauffiert) „Ich hab´s nicht angeboten. Worüber wollen Sie mit mir reden? Wollen Sie mit mir über Tatsachen reden oder worüber?“

          Kommentar:
          Seltsam, seltsam. Und Alice Schwarzer geht sogar noch weiter. Sie verletzt journalistische Grenzen und empfiehlt dem „Opfer“ einen weiteren Anwalt. Andere Reporter hatten das bei der Gegenseite ähnlich gemacht. Das hatte Schwarzer zu Recht stets kritisiert. Und nun diese Mail: „Sie brauchen dringend noch einen Medienanwalt, der eine knallharte Medienstrategie für Sie entwirft. Das könnte Herr S. sein und die Telefonnumer gibt´s auch gleich noch dazu.“

          Frage an Schwarzer:
          „Haben Sie dem mutmaßlichen Opfer im email-Verkehr Anwaltstipps gegeben?“
          Schwarzer:
          (konsterniert) „Worüber wollen Sie jetzt mit mir reden? Ich verstehe es nicht ganz…“
          Auf weiteres Nachfragen steht sie vor laufender Kamera auf und verlässt das Interview.

    • MaxMäuerle schreibt:

      Hallo REN

      Wenn ich das lese, geht es mir schon wieder besser!
      Sie gäben einen super Konterfei in einer Show mit Alice ab, Ottilie würde es fertig bringen sie in den Boden zu stampfen (mit Worten natürlich)!
      Dann wären wenigstens mal Leute mit Faktenwissen im Fall JK im Fernsehen!

      Ich schreibe jetzt eine Bewerbung für den 31.5. an die Maischberger :)
      Wer macht mit?

    • Meggi schreibt:

      -RITA – FOR – PRESIDENT – !

      Frau Neeser,

      ein sagenhaft formuliertes Anschreiben an Frau Schwarzer. Ich bin absolut und tief beeindruckt !

    • MitDenkende schreibt:

      Aschwa springt auf jeden noch so dünnen Strohhalm, der sich ihr bietet und klammert sich bis zum bitteren Untergang laut schreiend daran fest.
      Leider zieht sie auch die, die sie vorgibt schützen zu wollen, mit runter.

      Wir sollten Sie einfach ignorieren, ihr keine Bühne mehr bieten.
      Weder als Antwort im Internet.
      Noch durch Lesen ihrer Artikel oder das Kommentieren ihrer unsäglichen Auftritte.

      Lassen wir sie schmoren… im eigenen Saft. Irgendwo zwischen ihrem Gebrüll, Geschreibsel, Scheinheiligkeit, Verlogen- und Verlorenheit.

    • suum cuique schreibt:

      WARUM; FRAU NEESER; SETZEN SIE SICH MIT DIESER PERSON NOCH SO DETAILLIERT AUSEINANDER? SACHARGUMENTE FRUCHTEN DOCH HIER NICHTS – SIE WEISS ES TROTZDEM!

      • RitaEvaNeeser schreibt:

        Wir heissen Euch hoffen….
        Warum nicht suum cuique ?

        • suum cuique schreibt:

          Das verstehe ich nicht, Frau Neeser………

          • RitaEvaNeeser schreibt:

            Wir heissen Euch hoffen, ist eine Gedichtzeile von Johann Wolfgang von Goethe, er will damit sagen, dass man immer noch die Hoffnung haben darf, dass sich jemand ändert oder seine Fehler einsieht.
            Und natürlich habe auch ich diese Hoffnung, wenn auch nur eine kleine…..

        • suum cuique schreibt:

          wie heissen Euch hoffen- was heißt das, Frau Neeser

      • Meggi schreibt:

        @ suum quique

        Einerseits teile ich Ihre Meinung. Aschwa ist es im Prinzip nicht wert, dass man sich die Mühe von gut fundierten, ausformulierten Sätzen macht. Andererseits empfinde ich es auch als grandios wichtig, derart herrschsüchtigen, rücksichtlosen, egoistischen, stumpfsinnig denkenden und agierenden Menschen auch deutlichst Grenzen aufzuzeigen, die wie in diesem Fall, non stop überschritten werden.
        Sie nur zu ignorieren mag vielleicht das Symptom Aschwa bekämpfen, jedoch nicht die Wurzel des Komplettübels. Nur durch sattelfeste Vetos wie von REN mit o.a. Schreiben ausgeführt, kann auch der Omma-Anhängerschaft vor Augen geführt werden, welcher dümmlichen, zurückgebliebenen, unrealistischen Verblendung sie auf den Leim gehen, für deren Aufritte man sich heute durchweg schämen muss.

      • Meggi schreibt:

        Totengräberin Alice Schwarzer :-)

        Zitat : In ihrem Blog schrieb Schwarzer weiter: «Vielleicht geht Ihnen aufgrund Ihrer Sexualpraktiken aber auch alles durcheinander. Vielleicht wissen Sie gar nicht, dass das kein Spielchen ist, wenn eine Frau im Ernstfall Nein sagt, sondern Ernst. Und übrigens: Auch nette Männer vergewaltigen manchmal, Kollege Kachelmann. Leider.» Vielleicht geht hier aber auch Frau Schwarzer aufgrund ihrer moralischen Missbilligung von Kachelmanns Sexualpraktiken alles durcheinander. Vielleicht weiss sie gar nicht, dass das kein Spielchen ist, wenn jemand aufgrund eines Verdachts fertiggemacht wird. Übrigens: Auch Frauen, die sich als Opfer ausgeben, sind manchmal durchtriebene Lügnerinnen. Leider. Feministinnen, die diese Tatsache so konsequent ausblenden, wie Frau Schwarzer, sind die Totengräberinnen des Feminismus.

      • MitDenkende schreibt:

        Ein super Kommentar bez. Alice-im-Kachelwahn-Schwarzer!
        Kritisch, logisch, klar – ganz ohne beleidigende Worte gegenüber der Beleidigenden.
        Obwohl diese beim Schreiben sicher häufig unter den Fingernägeln darauf lauern, in die Tasten geklopft zu werden…
        (Zumindest bei mir) :)

    • RitaEvaNeeser schreibt:

      Zitat : Eine besonders unselige Rolle spielte dabei Alice Schwarzer. Ausgerechnet für «Bild» sass die Feministin vom Dienst im Gerichtssaal, um über den Prozess zu berichten. Stattdessen nutzte sie ihre Position, um eine Kampagne gegen Kachelmann loszutreten, in der allfällige Fakten keine, ihre eigenen Vorurteile hingegen die Hauptrolle spielten. Von Anfang an war Kachelmann für sie der prototypische Täter, und zwar allein deshalb, weil er ein Mann war und der Vorwurf im Raum stand. Statt sachliche brachte sie moralische Argumente in Anschlag: Kachelmann führte ein unstetes Doppelleben, Kachelmann hatte Frauen enttäuscht, er hatte gelogen, er stand auf Sexspielchen und war zudem ein Narzisst. So einer kann ja nur ein Täter sein, das ist Frau Schwarzers Meinung. Und selbst wenn er es nicht getan hat, sollte er für seinen liederlichen Lebenswandel verurteilt werden, so insinuiert sie. Denn mit seinem Verhalten habe Kachelmann, so Schwarzer, «die Menschenwürde der Frau verletzt»Nur leben wir nicht in einem Talibanstaat, und Kachelmann stand auch nicht wegen seiner Lebensführung vor Gericht. «Von diesem Prozess geht ein fatales Signal für die Opfer aus», sagt Schwarzer. Die Frage ist, wer das Opfer ist.

      .ZitatEnde

      Michèle Binswanger. im Tagesanziger

      http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/diverses/Das-Ende-des-Feminismus/story/30279934

    • Fritz schreibt:

      Das musste einfach raus!

      Bravo Liebe Rita!

    • Evi schreibt:

      Bravo!
      Super Artikel , kann Ihnen nur voll zustimmen.
      Gruss und schönes Wochenende.
      Werde am 31. Mai 2011 fur JK die Daumen drücken!!

  36. Meggi schreibt:

    Zitat : Die Kosten für den gesamten Prozess betragen laut Meinung vieler Experten über eine Million Euro.
    http://www.morgenweb.de/nachrichten/dritte_seite/20110527_mmm0000001718359.html

    Wenn das stimmt, hat CSD aber ganze Arbeit geleistet !

  37. Chris schreibt:

    Ich sehe die Sache ein wenig anders als viele, die hier schon über Illners Sendung gepostet haben.
    Schwarzer ist gestern aufgelaufen, dass es nur so gekracht hat!
    Hat denn keiner auf die amüsierten Gesichter der Anwesenden geachtet?
    ASch wurde einfach nur belächelt, nicht ernst genommen.
    Das muss sie über die Maßen ärgern, wo sie doch so gerne eine ernstzunehmende Journalistin wäre.
    Statt dessen wird sie belächelt – wie penlich für sie! :grin:
    http://www.news.de/medien/855181391/kachelmanns-letzte-talkshow-jury/1/

  38. Meggi schreibt:

    Zitat : In einem Punkt war sich die Talk-Runde bei Maybrit Illner weitgehend einig: In der medial hochgekochten Gerichtsshow um Kachelmann bleibt die Wahrheit auf der Strecke. Nur eine steht zweifelsfrei auf der Seite des Opfers: Alice Schwarzer.
    http://www.derwesten.de/nachrichten/panorama/Illner-Talk-Fall-Kachelmann-wird-ewiges-Raetsel-bleiben-id4696406.html

    Für meinen Geschmack verhält es sich so, dass Alice Schwarzer, Opfer und/oder mutmaßliche Opfer regelrecht missbraucht. Auch eine Frau Dinkel vermag in ihren Tagträumen kaum den lichten Moment erhaschen um zu erkennen, wie Aschwa in Wirklichkeit sie, die JK-Beziehung und über ihre Version der geschilderten Tatnacht denkt.
    CSD lieferte Aschwa die optimale Steilvorlage, ihren Faltenrock für Medien und Presse nochmals über alle Maßen aufzuplustern, bevor sie in der Versenkung verschwindet. Bildet sich etwa jemand tatsächlich ein, Frau Schwarzer wäre es ein Herzensbedürfnis o.ä., die ach so überzeugende, grundehrliche und bedauernswerte Frau Dinkel, völlig selbstlos zu unterstützen ?
    Frau Schwarzer führt schlussendlich nichts anderes im Schilde, als mit CSD Kasse zu machen, sich zu profilieren und weiter gar nichts, das sollte jedem der mit ihr konfrontiert wird klar sein.
    Mit gewohnt hörigen und unterwürfigen Frau hat sie hierbei natürlich ein besonders leichtes Spiel. Angesichts dessen ist es desto dreister, das so etwas zu allem Überfluss auch noch vom TV Unterstützung findet, als Gast geladen und dem Publikum zugemutet wird.

    • PeterM schreibt:

      @Meggi, diesen Gedanken finde ich sehr wichtig.
      Frau Schwarzer missbraucht nicht nur Kuscheltiere sondern auch Menschen.

      Meiner Meinung geht es ihr um „Macht, Macht, Macht“. Das einfachste Beispiel ist ihr Diskussionsstil. Ich kann mich nicht erinnern, dass sie „offen“ auf den Redebeitrag eines ihrer Gesprächspartner reagiert hätte. Sie hakt an einem beliebigen Punkt ein um dann sofort auf ihrer ideologisch-polemischen Wort-Autobahn Vollgas zu geben.

      Diskussion heißt bei ihr nicht Austausch im interessierten Respekt, sondern Rechthaben, immer schon Recht-Gehabt-zu-Haben und auch zukünftig Recht-Haben-Werden.

      Um folgendes geht es ihr nicht: Menschen jeden Geschlechts und Fakten aller Art.

      Sie missbraucht Kachelmanns persönliche email, indem sie diese online-stellt,
      sie missbraucht Gesprächspartner wie Punching-Bälle,
      sie missbraucht menschliche Schicksale, um „Wasser auf ihre Mühlen zu leiten“,
      sie missbraucht Claudia D., indem sie diese „nutzt“ und „benutzt“. Jetzt denke ich nicht, dass Claudia D. jemals daran dachte, von ihrer „intentionalen Falschbeschuldigung“ abzurücken.

      Frau Schwarzer hat ihr das auch nicht leichter gemacht!

      Beide halte ich für sich (aktuell) ergänzende Manipulatorinnen.

      • Meggi schreibt:

        Peter M.

        Sie missbraucht und gebraucht alles und jeden, zu ihrem ureigensten Vorteil und gibt sich nicht wie SVS mit einer lumpigen Buntestory für 50.000 € zufrieden, um dann den Abgang zu machen. Nein, sie braucht die Herausforderung zum Kampf, die ständige Provokation, das Feeling der Regentschaft, der Allwissenheit, der Verurteilung, ohne jeglichen Touch von Toleranz, Einfühlungsvermögen, Nachdenklichkeit und Kompromissbereitschaft. Das Verhalten von Aschwa ist für mich von einer alten verbittert-verbiesterten Persönlichkeitsstörung nicht wirklich weit entfernt.

  39. MitDenkende schreibt:

    Illner halte ich für eine überaus kompetente Moderatorin, die Ihre Gäste charmant- streng durch die Sendung zu führen weiß. Selten läuft eine Diskussion ganz aus dem Ruder. Illner verweist “die Alices dieser Welt” immer wieder “in die Spur”. Durch klare Worte, unmissverständliche Zwischentöne und lesbarer Mimik.
    Die (teilweise) süffisante Art, wie sie Aschwa mit deren eigenen Worte/Taten konfrontierte und sie darin schmoren ließ….. gefiel mir!

    Einige Male wäre ich Aschwa gerne an die Gurgel gesprungen. Musste aber auch zu meiner großen Freude feststellen, dass sie gegen die große Strömung nicht ankam und bei einigen Antworten “zurückruderte”. Selbst das Nichtgesagte der teilnehmenden Runde, musste ihr beim Blick in deren Gesichter ALLES gesagt haben.

    Mir will nicht in den Kopf gehen, dass von Herrn Tietje eine ungerechte Verurteilung am Dienstag in Erwägung gezogen wird. Für mich braucht es nach Kenntnis aller Fakten (die an die Öffentlichkeit gelangten) dazu eine überdurchschnittliche Portion an Phantasie und den absoluten Glaubensverlust in die deutsche Rechtssprechung.
    Für so dumm, verbohrt und verurteilenswütig wider besseren Wissens, mag ich unsere Richter einfach nicht halten (wollen).

    Märchenstunden waren gestern!
    Tränenreiche, theatralische Lügengeschichten als
    EinFrauStück – wiederholt aufgeführt:
    im elterlichen Wohnzimmer, Vernehmungszimmer, Rechtsanwaltsbüro,
    Praxisräumen und im Gerichtssaal…

    Nun ist der Vorhang gefallen.
    Ausgespielt!

    VERspielt!!!

    …. aber bitte nicht die Gerechtigkeit!

  40. Bernhard Müller schreibt:

    Herr Tiedje und Herr Strate bieten der obersten Verleumderin der Nation Paroli! Bravo, meine Herren!

    • RitaEvaNeeser schreibt:

      Aber sie kommen nicht durch, die Frau schreit, lässt sogar Dr. Brennecke der gefragt wurde nicht reden, das er nur mehr mitleidig gelächelt hat!
      Sie keift über Frau Rückert und schreit und schreit, nur sie kennt die Wahrheit und die ist Richtig!
      Und Illgner wird ihr nicht Herr!!

      Es ist eine Katastrophe….

      • RitaEvaNeeser schreibt:

        Frau Schwarzer lügt: Das Haus, die Strasse und das Auto hat am 25.3.2010 der Blick veröffentlicht, das war nicht das “Internet”!

        • Bernhard Müller schreibt:

          Das Talkshow-Format ist leider nicht optimal dafür geeignet, jemanden wie Alice Schwarzer zu konfrontieren. Man versteht die Werte Anstand und Höflichkeit falsch, wenn man meint die Unverschämtesten ausreden lassen zu müssen und nicht einzuschreiten, wenn sie anderen ins Wort fallen. Frau Schwarzer verdient nur eine gandenlose Abrechnung, ein “J’accuse” vor der gesamten deutschen Öffentlichkeit.

          • anselm schreibt:

            Ich wundere mich schon die längste Zeit, daß keiner von denen, die pausenlos unterbrochen werden, sich mal an die Moderatorin wenden und sie ersuchen, eine gewisse Diskussionsordnung herzustellen. Aber wenn sich die Leute alles gefallen lassen, sind die Folgen nicht überraschend.

          • Franz Kafka schreibt:

            Frau Schwarzer hat sich in jahrelangen Auftritten die Fähigkeit angeeignet, genau so schreiend und keifend über alle anderen Meinungen hinwegzuschreien.

            Man sollte aber meinen, die meisten Zuschauer können dies ganz gut einordnen. Große Kompetenz wird Frau Schwarzer meines Wissens nach nur von sehr wenigen Menschen zugeschrieben.

            Schön wäre es natürlich gewesen, in der Sendung hätte jemand mit allen Fakten direkt gegengehalten und nicht nur wie Herr Strate leicht verzweifelnd danebengesessen.

            Herr Tiedje ist zwar auch lautstark, aber nicht faktensicher.

          • RitaEvaNeeser schreibt:

            Das sehe ich auch so, von dem angeblich besten Anwalt Deutschlands hätte ich mir schon mehr erwartet. Der sah so richtig eingeschüchtert aus…

          • Goji schreibt:

            @ Anselm genau so sehe ich es auch.
            Der Sender inkl. Moderatorin sollte bei Alice Schwarzer wissen, was auf Sie zukommt. Warum wird sie den überhaupt eingeladen ? Weil die Sendung einen “Festochsen” braucht” ?

          • Goji schreibt:

            @ suum cuique

            Was ein Festochse genau ist ?
            Etwas, das für einen Moment eine Ausnahme-Existenzberechtigung hat, total überzogen für vergewaltigende Unterhaltung sorgen darf und im Anschluß mit der Peitsche in den Stall zurückgeführt und an den Nasenring gebunden gehört. Viehzeug eben ….

          • anselm schreibt:

            Aber nein, Goji, Sie brauchen sich nicht zu fürchten: ein Ochse ist kein Bulle und braucht infolgedessen keinen Nasenring. Er ist kastriert und daher sanft, und alles, was er kann, ist Glotzen wie ein Ochse.

          • Witschel Manuela schreibt:

            Ich kann nicht mehr. Nein nein

          • suum cuique schreibt:

            @GOJI

          • suum cuique schreibt:

            @goji

            Festochse-das paßt hier gut – doch was ist das eigentlich genau?

          • MaxMäuerle schreibt:

            Anselm. Franz Kafka, Rita!
            Von dieser Gesprächsrunde bin ich sehr enttäuscht! Mit Wahrheitsgehalt und Prozess-Kachelmann, um denn es ja wirklich ging, hatte das wenig zu tun!
            Malice schaue ich mir nie wieder an !!!!

          • anselm schreibt:

            Mir liegt wahrhaftig nichts daran, Max, diese Malice in irgendeiner Form zu verteidigen. Ich finde sie genau so unerträglich wie alle anderen hier und wäre froh, wenn sie endlich aus dem Verkehr gezogen würde. Nachdem das aber nicht so schnell zu erhoffen ist, habe ich mich eben in positivem Denken versucht. Und ist es wirklich Einbildung, daß sie heute ein klein bißchen mehr Widerspruch erfahren hat und sich nicht ganz so produzieren konnte wie sonst? Ich hatte das Gefühl, daß sie mit dieser Sendung nicht ganz zufrieden war.

          • Löwin schreibt:

            Ja so ist es! Aber die Sender sehen es eindeutig
            anders. Nächste Woche bei der ARD. Da denke
            ich an Mariannes Beitrag, die sagt, dass sich
            die ARD ihrem Kollegen gegenüber unkollegial
            verhalten hat.
            Das tut die ARD erneut, wenn Sie Schwarzer
            ein Podium bietet.
            Die kennen ihre Einstellung und ihre Schreibe.
            Ob es zutrifft, dass RA Schwenn eingeladen
            und wieder ausgeladen wurde?
            Das wüßte ich gerne genau. Dann Boykott.

            Unabhängig davon vielleicht noch ne kurze
            Mail an die ARD in Bezug auf AS.

          • Löwin schreibt:

            Upps – dieser Beitrag sollte unter:
            Bernhard Müller schreibt:
            Mai 26, 2011 um 23:55

          • Goji schreibt:

            @ Löwin
            Bin froh, Alice ( wie gestern versprochen) boykottiert zu haben, denn der Zorn aufgrund der Anschlußberichte hier, reicht mir absolut.

        • Fritz schreibt:

          Der Durchgeknallte wurde auch wieder gezeigt!

          • Löwin schreibt:

            Fritz,
            ich habe mir heute Ihre 5 Teile erst mal kopiert.
            Ein riesiges Werk, in dem viel Arbeit steckt.
            In den nächsten Tagen werde ich das lesen.
            Bin schon gespannt.
            Auch von mir lieben Dank!

          • Fritz schreibt:

            Hallo Löwin,

            beim schreiben hatte ich immer Schwierigkeiten mit dem Akzent von Frau Andrea Combé. Jetzt weiß ich endlich, wie es geht: Erst die Taste rechts neben dem Fragezeichen und dann den Buchstaben, man lernt eben nie aus! :roll:

            LG
            Monika und Fritz

          • Löwin schreibt:

            Guten Abend @ Goji,
            da haben wir wohl anaeinander vorbei geredet?
            Mit Boykott meinte ich die ARD-Sendung kommenden Dienstag.
            Ähm, Goji, ich habe die Sendung gestern gesehen,
            muss aber sagen, es gab schon schlechtere. Frau Illner hat AS ganz gut gepackt, ihr Kommentar darauf war für die Fische. Und mehr, stelle gleich meinen Bericht ein, an dem ich eine Weile gesessen habe.
            Dann bin ich gepannt auf die zornigen Berichte und Meinungen über die Sendung. habe mich eben erst eingeklickt und bin als Erstes mal zu den letzten Berichten, die ich heute Nacht noch gesehen habe, gescrollt. Da hat sich wieder viel
            Neues aufaddiert. Werde mich aber spätestens morgen noch durch alles kämpfen, obwohl ich heute schon viel Zeit für … Stelle gleich meinen
            Bericht ein.
            Zum Trost kann ich nur sagen, man hat nichts
            versäumt, wenn man sich die Sendung nicht angesehen hat. Auf der ZDF-Seite kann man diverse und manchmal aufschlussreiche Zitate
            lesen. Dann hier noch die Berichte und die Info
            ist einigermaßen komplett.
            Boykott am Dienstag, falls Schwarzer dabei ist.

        • Alexander schreibt:

          Die lügt nicht, die ist durcheinander im Kopf.
          (siehe damaliges Streitgespräch mit Frau Friedrichsen bei Anne Will)

          • Löwin schreibt:

            Guten Abend @Monika und Fritz,
            nein, man lernt tatsächlich nie aus. Gerade diese
            Art von Schreiben ist ein klasse Gehirnjogging.
            Melde mich nochmals kurz, sobald ich Eure 5 Teile
            gelesen habe.
            Wegen der Sendung gestern habe ich heute auch ein ähnliches Gehirnjogging gemacht, Stelle ich jetzt gleich ein!
            LG

      • anselm schreibt:

        Immerhin eine Neuigkeit hat sie uns verraten: Die Auflagenhöhe von Bild und Emma liegt nur ein ganz klein bißchen auseinander!

        • RitaEvaNeeser schreibt:

          Heute ist der Tag wo ich es bedaure keinen Alkohol zu trinken, auf diese Sendung wäre eine Flasche Schnaps genau das Passende!

          Wir haben ja schon viel erlebt, aber dass Schwarzer jetzt sogar die Moderatorin angeht, das ist wohl der Gipfel.

          “”Ich halte alles für möglich, aber ich muss sagen, das Plädoyer der Staatsanwälte war auch sehr nachvollziehbar”, sagte Aschwa

          Frage: Bei welchem Prozess war sie? Maschera und ich haben abwechselnd wörtlich mitgeschrieben, es wär gut, sie würde das Gestottere nachlesen!

          • anselm schreibt:

            Ich finde, sie ist doch nicht ganz so ungehemmt zum Zug gekommen, wie wir das schon erlebt haben. Und was das “Angehen” betrifft: die Schwarzer wurde doch von der Illner kritisiert, hat deswegen viel Geschwätz über Kollegialität gemacht und mußte die Kritik der Illner letztlich schlucken. Und wie die Herren gegenüber sie betrachtet haben! Vielleicht war das heute der Knick in ihrer Kurve, und es geht endlich ein bißchen abwärts mit ihr?

          • marieann73 schreibt:

            Aber Rita, die Staatsanwälte segeln doch auf gleicher Linie mit Frau Alice – natürlich kann sie den Quatsch dieser Herren nachvollziehen, ist doch ihr eigener Blödsinn! :-D

          • RitaEvaNeeser schreibt:

            Oh marieann, ich hätte am liebsten mit der Faust in mein TV-Gerät geschlagen!

          • Maschera schreibt:

            Hi liebe Rita,

            beim lesen fiel mir auf: wir hätten “abwechselnd” mitgeschrieben? Menno, hättest du mir kurz mitteilen sollen, dann hätte ich mal eine Pause gemacht: Lächel!

            LG. Maschera

          • RitaEvaNeeser schreibt:

            Das war bitte nicht nur auf den 18.5. bezogen…. Ich meinte damit alle Prozesstage!
            5 Mal war ich auch da! Schlecht formuliert, es tut mir leid!
            Aber nein es ist schon so , ich kann immer nur betonen, was wir Dir zu verdanken haben! Ohne Deine ausführlichen Mitschriften, hätten wir vieles nicht erfahren!

            Ich hoffe, dass immer wieder zum Ausdruck gegeben zu haben!

          • Goji schreibt:

            @ Frau Neeser

            Ich vertraue mal wieder auf die Natur ( sie wird es richten ) und auf die Prophezeiung von Aschwa in einer Sendung, Anfang des Jahres, als sie meinte : Es käme oftmals ein Tiefschlag zu ihr zurück, das wisse sie genau, es sei immer schon so gewesen.
            Mag sein, dass sie augenblicklich der Meinung ist, auf einem Hoch unterwegs zu sein, aber eben nur augenblicklich….
            (Und wegen Aschwa zum Trinker zu werden – nein Danke)

      • marieann73 schreibt:

        Alice schreit und keift immer, wenn sie mit dem Rücken an der Wand steht … :roll:
        Aber heute Abend bekommt sie endlich mal ordentlich Gegenwind, die Herren sind klasse – Frau Illner läßt sich auch nicht den Mund verbieten, sie ist ein anderes Kaliber als Anne Will oder Sandra Maischberger …

        Ach ja, und Frau Rückert ist ASchwas neue Intimfeindin, weil sie es gewagt hat, Frau Alice in der Zeit zu widersprechen und die Dame nach allen Regeln der Kunst vorzuführen. Wann immer sich jetzt die Gelegenheit bietet, beißt sie nun in Richtung Rückert. Bei der Gelegenheit regt sie sich dann auch darüber auf, daß die Zeit offensichtlich unterirdisches Niveau habe, wenn so eine Person sich dort derart verbreitern dürfte, da sei sie (Alice) aber froh, daß sie für die BLÖD schreibe. Klarer Fall von Neid und Mißgunst, es muß sehr an Alice nagen, daß sie als Journalistin nicht so ganz ernst genommen wird, dabei müßte sie ihre Pamphlete nur mal sachlich betrachten, aber das ist natürlich extrem schwer, sie ist ja von ihrer Qualität überzeugt, da beißt sich die Katze in den Schwanz. :roll: :roll: :roll:

        • marieann73 schreibt:

          Oops, kleines Fehlerteufelchen, da wollte doch ein ‘t’ unbedingt noch mitspielen …
          Korrektur: aus dürfte wird dürfe …

      • Franz Kafka schreibt:

        Das schlimmste Argument der Frau Schwarzer: das arme Opfer wird gar nicht wahrgenommen im Prozess.

        Zwei Sätze hätten gereicht, um ihr diesen Unsinn endlich einmal um die Ohren zu hauen:

        a) Das angebliche Opfer ist Nebenklägerin, sie hat sehr wohl Einfluss auf den Prozess. Wenn ihr Anwalt dies nicht umsetzt, deutet dies nur auf die Schwäche der Anklage hin.

        b) Das angebliche Opfer hat nicht zu befürchten, für fünf Jahre im Gefängnis zu verschwinden. Der Staat droht in diesem Verfahren nur Herrn Kachelmann eine Strafe an. Es ist schlicht unlogisch, trotzdem eine größere Rolle für das angebliche Opfer zu fordern.

        • RitaEvaNeeser schreibt:

          Ich sehe immer rot, wenn von Opfern gesprochen wird, die Weisse-Ring-Mitarbeiterin machte das auch wieder!

          Solange es kein rechtsgültiges Urteil gibt ist die/der ein mutmassliches, angebliches oder vermutliches Opfer, und nichts anderes. Die Vorverurteilung vom Weissen Ring ist einfach abartig!

          • suum cuique schreibt:

            Der völlig unkritische Umgang mit dem Opferschutz bei Vergewaltigungen hat, wie RA Schwenn zutreffend ausgeführt hat, bereits dazu geführt, daß Anzeigen ohne weitere rechtliche Konsequenzen für das angebliche Opfer erhoben werden können – doch verheerende Folgen für den Beschuldigten haben. Nur alle diese Fälle werden offenbar vom Weissen Ring ausgeblendet. Opfer ist, wer seine-ihre- Vergewaltigung behauptet und dem man glaubt, seien die Tatumstände auch noch so unplausibel und der Lügen noch so viele…….

        • marieann73 schreibt:

          @Franz Kafka

          Bei a) bin ich der gleichen Meinung wie Sie.
          Bei b) möchte ich anmerken, daß in unserem Rechtssystem “echte” Opfer, vor allem diejenigen von Gewaltdelikten, vor Gericht und vor allem auch später weit weniger Beachtung finden als der bzw. die Täter.
          Opfer haben fast regelmäßig “lebenslang”, häufig auch ihre Angehörigen. Mit den Folgen der Tat kämpfen sie aber meistens alleine und, besonders bitter, auf eigene Kosten. Die Hilfsangebote sind dünn gesät und nicht selten wenig hilfreich. Die dem Täter vom Gesetz zugedachte Strafe beinhaltet nicht nur den Freiheitsentzug sondern meist auch Therapieangebote, evtl. kann eine Ausbildung nachgeholt oder beendet werden, für die Kosten kommt der Steuerzahler auf. Die Wiedereingliederung der Täter in die Gesellschaft hat hohen Stellenwert, dabei wird aber übersehen, daß viele Opfer eine solche Wiedereingliederung genau so nötig haben, denn die Tat hat in ihrem Leben oft sehr nachhaltige, tiefe Wunden und Narben hinterlassen. Je nach Ausmaß der Tat sind viele seelisch und/oder körperlich nicht mehr in der Lage, ihrer alten Arbeit nachzugehen. Sie werden dann regelmäßig zum Sozialfall. Dabei ergeht es ihnen fast schlechter als den “gepamperten” Tätern hinter Gittern.
          Vor diesem Hintergrund würde ich mir eine stärkere Aufmerksamkeit für die Opfer wünschen. Diesen Mißstand und dieses Mißverhältnis zu mildern, ist der Weiße Ring angetreten. Meiner Meinung nach sollte dies aber Aufgabe des Staates sein, seine Bürger vor Gewalt stärker zu beschützen und vor allem Opfer nicht mit ihrem Schicksal alleine zu lassen. Wenn der Täter rechtskräftig verurteilt ist, beginnt für das Opfer der eigentliche Kraftakt. Es muß in sein Leben zurückfinden und wird gerade an diesem sensiblen Punkt allein gelassen, Hilfe kommt selten automatisch, man muß sie sich häufig regelrecht erbetteln, wobei man auch noch Gefahr läuft, als Simulant abgestempelt zu werden. Ich kenne Menschen, die sind nach einer Gewalttat nie wieder ganz bei sich angekommen, während die Täter die Chance haben, ganz neu anzufangen.
          Vergebung ist auch in meinem Sinne, aber wir dürfen dabei die Opfer nicht aus den Augen verlieren, sie haben zunächst unsere Aufmerksamkeit verdient, nicht die Täter.

          Was nun die Aussage von Frau Schwarzer erneut so unerträglich macht, ist die Tatsache, daß sie zum wiederholten Male das mutmaßliche(!) Opfer im Fall Kachelmann mit tatsächlichen Opfern auf eine Stufe stellt und dabei geflissentlich die Fakten übergeht.
          Aber das kennen wir ja von Frau Schwarzer – Polemik und Halbwissen bis der Arzt kommt … :roll:

          • Franz Kafka schreibt:

            Das ist alles richtig. Über zusätzliche Hilfen für tatsächliche Opfer kann man natürlich immer nachdenken. Auch könnte man natürlich besseren gesetzlichen Schutz vor nachstellender Berichterstattung schaffen, und sei es nur durch Übernahme von Rechtsanwaltskosten in entsprechenden Verfahren, siehe http://www.buskeismus.de zu Verfahren, wo die Bild-Zeitung in eben solchen Fällen verklagt wurde. Es ist schon tragisch, dass Frau Schwarzer genau diese unsägliche Rolle der Bild-Zeitung einfach unterschlägt.

            Dennoch kann das mutmaßliche Opfer in einem Prozess gegen einen Angeklagten keine größere Rolle spielen. Das Objekt des Prozesses, die Person, der staatliche Sanktionen drohen, ist dabei immer nur der Angeklagte.

            Würde man Frau Schwarzer fragen, was sie denn konkret ändern wollen würde, kämen vermutlich auch nur Nullsätze heraus, wenn sie nicht mit solchem Unsinn wie der Umkehr der Beweispflicht anfangen will.

            Und generell sollte man Frau Schwarzer zum Thema Umschuldsvermutung noch einmal den Fall Türck vor Augen halten, siehe
            http://www.bildblog.de/die-verlorene-ehre-des-andreas-tuerck/
            Wenn sie danach noch immer auf so infame Weise weiterargumentiert, muss man ihr wohl komplette Lernresistenz bescheinigen.

          • Löwin schreibt:

            Schönes Plädoyer für die ECHTEN Opfer,
            die tatsächlich kaum Aufmerksamkeit oder
            Untersstützung erhalten.
            Da hat der Staat eine ordentliche, böse Lücke!

      • Alexander schreibt:

        Aber habt Ihr gemerkt, was passiert, wenn man sie angreift?
        (Illner:”…und Sie schreiben in Bild…”).
        Dann ist sie schnell oben draus. Von Schwarzer darf man sich nicht täuschen lassen. Die kann nur austeilen, aber nicht einstecken. Ihr selbstsichere Art ist gespielt. Die muss man nur hart kritisieren, dann fällt sie um. Die ist wesentlich sensibler, als es den Anschein hat.

        • Goji schreibt:

          Alice Schwarzer ist, war und wird auch im hohen Alter niemals mehr konfliktfähig werden.
          Wie bereits einmal erwähnt, die Dame ist durch ihren Emma-Wust, im Jahr 2011 geistig einfach noch nicht aufgeschlagen.
          Jeder Auftritt von ihr ein Grund zum Fremdschämen. Es bleibt nur zu hoffen, dass das TV dem Publikum und sich selbst, derartige Gesprächsrunden für die Zukunft erspart.

      • MaxMäuerle schreibt:

        Hallo Ren,

        ich weiß gar nicht, wie viel Wertschätzung ich Ihnen nach dieser Sendung noch ausloben kann.!!!
        Wenige Sachkenntnis über tatsächliche Ereignisse in dieser Sendung. Die Sachkenntnis hätte man sich bei Ihren Beiträgen von Juli an leicht holen können! Es ist alles genau dargestellt !
        Die Bilder von Haus und Auto (die Bilder von der Privatwohnung und Auto hab ich auf dem Rechner von dieser Zeitung) der CSD wurden ja von dem nicht geschätzten Schweizer Magazin veröffentlicht! Ich könnt da jetzt noch vieles sagen, hab das aufgenommen und komme darauf zurück! das alles ist wirklich unreell!

        Es ist eine Frechheit, was man sich da im Öffentlichen Fernsehen bieten lassen muss!

        Diese drei Männer haben kaum etwas dieser verlogenen Person entgegen halten können!
        Über Rüdiger Bagger muss ich mir noch ein Bild machen. Nur eins, er ist schon ein bischen verkalkt!
        Frau Illner bringt dann noch schauspielerwürdig, alte Kamellen aus der Vorzeit gegen Tietjen ins Spiel, um das wenige Selbstwertgefühl von Tietjen zu untergraben. Hat sehr viel mit Kachelmann -Fall zu tun???

        Alice sorgt die ganze Zeit für Redezeit! Hetzt haltlos gegen Frau Rückert und Friedrichsen, völlig unsinnig! und schreit dauernd!

        Gut, dass es Sie RITAEVANEESER gibt!

    • suum cuique schreibt:

      Das waren leider keine Paroli – ihr Vorbringen hätte ausgehebelt werden müssen, indem man sie auf ihre völlige juristische Unkenntnis und mangelnde Logik hinweist. Doch da scheint sich keiner ranzutrauen.
      Welche Verflechtungen bestehen eigentlich zwischen den Sendern- Moderatoren- und dieser Frau, daß sie überall eingeladen wird, um sich auszubreiten. Cui bono?

      • Alexander schreibt:

        Verflechtungen?
        Sie ist aus Köln also tritt sie bei Anne Will auf.
        Tritt sie bei Will auf, tritt sie auch bei Illner, Plasberg, etc. auf.
        Schwarzer zählt zu den typischen Krawallmachern in Talkshows. Jede Talkshow lädt (mindestens) einen typischen Krawallmacher ein, damit es nicht zu langweilig und harmonisch abläuft.

  41. MaxMäuerle schreibt:

    Hallo !

    Auf Unrechtsforum habe ich diesen Beitrag gefunden über Alice, ich finde den sehr interessant! Aufschlussreich!

    Ich weiß jetzt nicht, ob der hier ankommt?

    Alice Schwarzer im Kachelmann Prozess: Journalistin oder PR-Frau?- Panorama- Das Erste-

    Ich frage mich, wie drüben beim Unrechtsforum bei einem Schreiber, ob diese Person wirklich vom Öffentlich rechtlichen Fernsehen ernst genommen wird? Ob die, Malice nicht zu PR-Zwecken und Einschaltquoten ausnutzen, weil ja jeder, also fast jeder weiß, was für Einen Unsinn sie daher redet? Kann man Alice wirklich ernst nehmen? Die zeigen doch genau und anschaulich wie sie lügt!

    Ich glaube mit jedem einzelnen Auftritt schaufelt die ihr eigenes Grab und in zwei Jahren müssen wir sie als Hartz-Vier-Empfänger bemitleiden.

    • marieann73 schreibt:

      Ach Max, das macht die Alice doch schon seit Jahrzehnten – und lebt recht gut davon. Also, keine Sorge, die verarmt nicht so schnell in einer Gesellschaft wie der unsrigen, in der der haarsträubenste Unsinn Quote bringt und damit Geld … ;-) :roll:

  42. Martini schreibt:

    Meine Neugier trieb mich gerade in den Aschwa-Blog. Ich rate jedem davon ab, es mir gleich zu tun! Die Nebenwirkungen kann kein Arzt oder Apotheker therapieren. Da hilft nur noch ein Glas Rotwein und dieser Blog!
    Es lebe die Gleichberechtigung! Zum Wohl …..Martini

    • RitaEvaNeeser schreibt:

      Und in einer Stunde darf unsere Aschwa schon wieder ihr Licht über das Millionenpublikum eines öffentlich-rechtlichen Senders leuchten lassen….

      Vielleicht erzählt sie uns ja, das RA Schwenn gepunktete Unterhosen trägt….
      Allerdings ich will festhalten, am 18.5. habe ich RA Schwenn und Aschwa in sehr angeregtem Gespräch im Gerichtssaal gesehen! Den Inhalt konnte ich natürlich nicht hören, da die( unnützen) Personen von den billigen Plätzen keinen Zutritt in das Areal der der Journaille haben! Und die verteidigen das mit Klauen und Zähnen!

      Aber ehrlich: DAS was Fritz berichtet, Maschera oder Biggi M und ab und zu auch ich, das ist doch viel aufschlussreicher und umfassender als DAS was die Schreiberlinge bringen! Und es ist Schwerstarbeit so viel mitzuschreiben!

      • QuoVadis schreibt:

        @Rita!

        Ho-ho-hi und hi-hi, das “Licht (der Aschwa) über das Millionenpublikum..leuchten” – die machen sich doch keine Sorgen um den Gesundheitszustand des Volkes, oder?

        Fahrlässig?

        Vorsätzlich?

        Die Tingeltante der Nation ist mittlerweile überall. Ich muss noch unter meinem Bett gucken, vielleicht ist sie auch dort – ihr würde ich das zutrauen…
        Hat sie einen Double vielleicht? Sorry, DoublInn (hoffe, die Iren lynchen mich nicht – für den Mißbrauch…)

        Kann jemand sie bitte zum Big Brother endlich beamen – habe aus versehen neulich eingezappt, 10 min. mitbekommen, erst im Shock erstarrt, dann genossen, dann mich selbst- und fremdgeschämt. Aber das wäre doch was: Big Emma bei Big Brother…

        LG, QV

    • Löwin schreibt:

      Guten Abend Martini,

      habe auch schon Einiges dort, in Ausschnitten, gelesen. Sie kriegt aber auch
      viel harsche Kritik in Sachen JAK. Was sie dann noch unter den Tisch fallen lässt, weiß man nicht.

      Gefreut habe ich mich sehr, dass RA Schertz heute Abend betont hat, dass
      der einzig gute Punkt an diesem Prozess der wäre

      !! Hallo Frau Schwarzer – auch gesehen und wenn, dann schon verdaut?!!

      dass man das Opfer schützt. Auch die Medien. Nichts Privates wird öffentlich gemacht, auch nicht der Name ( oh) nur verpixelte Fotos etc.
      Und obendrauf werden auch die infamen Lügen akzeptiert, weil der Rest glaubwürdig ist.

      Da hat AS endlich mal ihre Antwort. Bei JEDER Befragung beklagt sie sich,
      dass der Prozess unfair wäre, weil das arme OPFER so viel über sich ergehen lassen muss und der Angeklagte dagegen bevorzugt behandelt würde.

      Die Wahrnehmungsfähigkeit der AS ist empfindlich gestört wenn nicht ganz dahin.
      Gut, dass RA Schertz das mal klipp und klar gesagt hat. In einer wichtigeren Sendung wäre das noch schöner gewesen, aber immerhin!

      Und die weiteren Vorteile von JAK, die AS beklagt, er kann sich teure Anwälte
      und Gutachter leisten, das ?Opfer? aber nicht.

      Frau Schwarzer,
      Gott sei Dank, dass er das kann! Er würde sonst unschuldig 15 Jahre kriegen!
      Davon darf man getrost ausgehen. Auch von dem Unschuldig.

      WER hat ihn denn in diese vernichtende Situation gebracht, dass er sich zur Wehr setzen muss, dass er den Anwalt nochmals wechseln muss,

      weil der Opferschutz des Gerichts erheblich zu weit ging/geht?

      Sie schlagen, unprofessionell wie immer in diesem Fall, bei jeder Gelegenheit auf RA Schwenn ein, weil er sich laut und massiv durchsetzt.

      Von Ihnen, Frau Schwarzer kann man das nicht verlangen. Doch jeder, der
      sich objektiv mit diesem Fall auseinandersetzt weiß, dass RA Schwenn so
      verfahren MUSSTE – ohne das weiter auszuführen.
      Das, und das zeigen Sie permanent, verstehen Sie ohnehin nicht.

      Niemals würde ich Partei für JAK ergreifen, wenn es sich um einfache Vergewaltigung handeln würde. niemand war dabei. Da würde ich das gerichtliche Vorgehen wohl auch kritisieren, aber
      sonst brav neutral bleiben und sicher sehr viele mit mir.
      Doch hier reiht sich Unrecht an Unrecht

      Durch das Messer ist alles unglaubwürdig. Darüber stolpert das vermeintliche Opfer jetzt
      und deswegen stehen so viele zu Jörg Kachelmann.

      Es ist die Ungerechtigkeit, die uns hier zusammenfinden lässt. Schlimm, wenn man das
      betonen muss. Hier schreibt nicht Hinz und Kunz!
      Es ist die Ungerechtigkeit und Nicht das Thema Sex, wie ich heute Abend beim SWR
      erfahren musste –Befragung einer Prozessbesucherin- „seine Prominenz, das Thema Sex..“
      da könnte ich …!
      Klar, seine Prominenz – das das trägt dazu bei. Würde er gerecht behandelt, wäre das,
      trotz Prominenz, etwas Anderes.
      Er ist kein Unbekannter. auch wenn man ihn nicht persönlich kennt. Und man kann durch
      dieses ungerechte Verfahren auf ihn aufmerksam werden, auch wenn man vorher
      KEIN FAN war. Auch das einmal klar und deutlich.

      Nun zu Illner – langer Beitrag – ich komme nicht mehr zum durchlesen und bitte
      sämtliche Fehler zu entschuldigen.
      Gute Nacht – hoffentlich -

    • Meggi schreibt:

      @ Martini
      Exakt so erging es auch mir. Ein einziger Blick in dieses verstrahlte Forum reicht für das ganze leben.

  43. Goji schreibt:

    Wenn ich das Plädoyer von Fr. Combe nochmals eingehend auf mich wirken lasse komme ich zum Schluss, dass ein Gericht, spätestens angesichts dieses dauerhaften Ich-Weiss-Nicht-Mehr-Genau-Firlefranz und den offesichtlichen Lügen, hätte sagen können ( müssen ! ) : wissen sie was, Fr. Dinkel, gehen sie erst mal wieder heim, überlegen sie sich genau, ob überhaupt, sich was, wann, wo und wie abgespielt haben soll, was davon sie nur gefühlt und was sie tatsächlich erlebt haben. Wenn es ihnen gelungen ist, dieser Sache auf den Grund zu gehen und dann noch etwas über bleibt, das sie meinen anklagen zu müssen, können sie sich wieder melden.

    • MaxMäuerle schreibt:

      Goji

      Ich glaube, Frau Friedrichsen ist schon zu dieser Erkenntnis gekommen mit ihrer Aussage “Das hätten die beiden besser unter sich regeln sollen.”
      “Weise” von Frau Friedrichsen, aber nicht eben von Polizei und STA und Gericht!

    • qed schreibt:

      Früher, als noch Recht und Gesetz galten, wurde genau so verfahren.
      Trotz heute mehrfach höherer Anzeigenzahl wegen Sexualstraftaten blieb die Zahl der Verurteilungen in etwa gleich, mit eher sinkender Tendenz.
      http://rechtsanwaeldin.blogspot.com/2011/05/1778-stg-56-plus-kein-jorg-kachelmann.html?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+DieRechtsanwaeldin+%28Die+Rechtsanwaeldin%29

      Vielleicht soll nunmehr mit diesem spektakulären Fall eine Trendwende eingeläutet werden.

    • suum cuique schreibt:

      @goji
      WAs wäre dann passiert- hätte Sie sich besonnen oder eine Dienstaufsichtsbeschwerde angestrengt? Das Nichternstnehmen einer Vergewaltigungsanzeige seitens einer Frau- früher gang und gäbe- heute Verhinderung der Aufklärungeines der schlimmsten Verbrechen, gleich nach dem Mord, wie es aus den USA aus gegebenem Anlaß lautet.
      Freiwilliger oder erzwungener GV – allein um diese Frage geht es.
      Was mich sehr traurig stimmt ist, daß viele Juristen, namentlich Richter, aber auch Anwälte, ebenso wie Herr Tiedjen, der Meinung sind, JK werde verurteilt, “weil es fast immer so sei, daß ein Gericht von seiner anfänglichen Festlegung nicht abrücke , unabhängig vom Ausgang der Beweisaufnahme.”
      Auch wenn meine Meinung vom MAnnheimer Gericht alles andere als positiv ist, möchte ich den Richtern und Schöffen nicht zwangsläufig ein trotziges “Aber trotzdem- Recht ist, was ich als solches ausspreche- ”
      unterstellen. Noch befinden wir und nicht in einem gerichtlichen Kindergarten……

  44. Fritz schreibt:

    Der Tag von Frau Combé (5.Teil)

    13:50 Uhr Alle Zuschauer- und fast alle Presseplätze sind wieder besetzt. Auch der Journalist der TAZ ist da, der Platz war sonst fast immer leer. Beim Plädoyer der Staatsanwaltschaft hatte ich da zeitweilig gesessen und Glück gehabt, dass der Verwaltungschef des Landgerichts mich dort nicht verjagt hat.
    Nun beginnt Rechtsanwalt Johann Schwenn mit seinem Pädoyer.
    Er fängt mit allgemeinen Ausführungen zum Verhältnis Staatsanwaltschaft-Gericht-Verteidigung an.
    Einen Verteidiger braucht man nicht um gute Stimmung zu machen, sagt er sinngemäß am Anfang seiner Ausführungen. Schwenn geht auf die Nähe der Staatsanwaltschaft zum Gericht ein. Er weist auf den beruflichen Werdegang vieler Richter hin. Die meisten Richter waren vorher bei der Staatsanwaltschaft. Das ein zum Richteramt befähigter Verteidiger (also ein Volljurist) zum Richter berufen wird, sei die Ausnahme. Allenfalls hätten Richter am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn mal ein Praktikum in einer Anwaltskanzlei gemacht.
    Jetzt wird Schwenn konkreter: Mit der Entscheidung, JK in U-Haft zu nehmen hat die Staatsanwaltschaft Mannheim von Anfang an die Vernichtung des Angeklagten betrieben.
    Das Verlagshaus Burda sowie Bild haben Jörg Kachelmann niedergemacht.
    Schwenn wendet sich an die Schöffen, er sagt, dass die Schöffen bei Entscheidungen des Gerichts vor der Hauptverhandlung nicht dabei waren, er nennt sie beim Namen. „Für eine Verurteilung braucht man in Deutschland eine dreiviertel Mehrheit“, an die Schöffen gewandt:“Sie können zwar nicht verurteilen, sie können aber eine Verurteilung verhindern, aber vielleicht brauchen sie das ja auch gar nicht!“
    Schwenn geht auf den konkreten Fall ein: Die Spurenlage gab nicht das Geringste gegen den Angeklagten her. Er rügte die unseriöse Befragung Seidlers. Seidler sei der befangendste Zeuge überhaupt. „Oltrogge hat eine Kriegsberichterstattung betrieben“.
    Zu den Ausführungen der Staatsanwaltschaft, dass Messer sei abgewischt worden und zu der These „ wer so schlecht lügt, muss die Wahrheit sagen, warf Schwenn der Staatsanwaltschaft vor: „Sie wollen eine Strafverfolgung der Nebenklägerin erschweren!“
    Schwenn sprach von der albernen Emma und den um Auflage ringenden Fokus und von der oltroggischen Wahrnehmung des Rechts.
    Die Zeugin Comperl hat bei der „Bunten“ 5000€ bekommen. Schwenn: Sie hat eine falsche uneidliche Aussage gemacht.
    Schwenn zu Lapsit:“Inhaltsgetreu, wenn es um JK geht.“
    Zu RA Franz sagt Schwenn:“Jörg Kachelmann so lange wie möglich hinter Gitter bringen, dass will er immer noch!“ Trotz offensichtlicher Lügen der Nebenklägerin.
    Schwenn kritisiert das Gericht, weil die Fokus Redaktion nicht durchsucht wurde, “die Staatsanwaltschaft hat argumentiert, als ob sie vom Fokus abgeschrieben hätte!“
    Schwenn kommt zu den Zeuginnen Schillinger, Comperl und Tomascheck: „Wie viele Probeläufe diese Aussagen wohl schon hinter sich haben!“
    Schwenn weiter: „ Es gibt nicht einen Sachbeweis“, Kritik an Mattern, dieser hat Spekulationen über die Entstehung der Hämatome ins Spiel gebracht, Mattern steht der Staatsanwaltschaft nahe!
    Schwenn zu Seidler: „Die Befürchtungen Seidlers bezüglich eines Doppelmordes von JK nach der Haftentlassung sind Spökenkiekerei (ein Begriff aus Norddeutschland)!“
    Schwenn nochmal zu Seidler:“Er ist ein Glaubenskrieger“, und weiter:“In der Bild wird er immer noch als Sachverständiger bezeichnet!“
    Die Gutachter der Verteidigung sind überall hochgeachtet, auch beim BGH, nur bei der Staatsanwaltschaft Mannheim nicht. Auch die Kammer greift auf einen hochgeachteten Gutachter zurück, Prof. Kröber. Im Zusammenhang mit der Staatsanwaltschaft Mannheim spricht Schwenn von Fortbildungsverweigerern. Für die Staatsanwaltschaft ist Seidler der „Sachverständige der Herzen.“
    Zu Prof. Greuel sagt Schwenn, dass diese Spekulationen bezüglich Narzissmus bei JK aufgestellt hätte, auch Schwenn bezieht sich auf Pleines, dass dies nicht stimmt.
    Schwenn sagt, die NK hätte Grund zum Zittern gehabt, weil sie um die Haltlosigkeit ihrer Bezichtigungen wusste. Schwenn ging auch darauf ein, dass die Nebenklägerin den Brief woanders ausgedruckt hatte.
    Das Zitat von dem Staatsanwalt a.D., Karge, welches ja mehrfach im TV zu sehen war, wird von Schwenn angesprochen. Schwenn:“Karge darf als durchgeknallter Staatsanwalt bezeichnet werden!“
    Schwenn zum eigentlichen Tatvorwurf:“Sein (Jörg Kachelmann) früherer Lebenswandel soll ihm das Genick brechen, der falsche Vorwurf der Vergewaltigung bleibt ohne jedes Risiko für die Nebenklägerin. Sie sind keine Sittenrichter! Die Staatsanwaltschaft geht den eingeschlagenen Irrweg weiter.“
    Schwenn erwähnt den 1. Strafsenat des Bundesgerichtshofs und den Fall Harry Wörz.
    Zum Gericht sagt er, dass dieses den Respekt der Öffentlichkeit nur mit einer vernünftigen Urteilsbegründung zurückgewinnen könne.
    Schwenn fordert einen Freispruch für Jörg Kachelmann, die Übernahme der Kosten durch die Staatskasse und auch die Kosten für mehrere, von der Verteidigung bestellter Gutachter. Außerdem ist Jörg Kachelmann aus der Staatskasse zu entschädigen.
    Seidling möchte nun Jörg Kachelmann das letzte Wort erteilen. Jörg Kachelmann sagt kurz:“Nein Danke!”
    Seidling teilt mit, dass der Sitzungstermin am 27.5. aufgehoben ist und am 31.5. eine „Entscheidung“ verkündet wird. Er spricht von ca. einer Stunde.
    Es kann sein, dass am 31.5. der Einlass wieder durch den Nebeneingang erfolgt, aber genau wissen wir es auch nicht.

  45. Witschel Manuela schreibt:

    Gibt es wirklich Menschen die des Schreibens mächtig sind, aber nicht des Lesens???

    Es gibt im Netz Foren , da kommt mir das so vor.

    • Martini schreibt:

      @Witschel Manuela
      Diese Spezies Mensch gibt es wirklich! Diese Erfahrung musste ich auch schon machen. Augen zu und durch, ansonsten hat man Schlafschwierigkeiten. :-)

  46. Löwin schreibt:

    Die beiden Schöffen

    Auch wenn man es nicht wirklich glauben kann, so bleibt doch wenigstens Hoffnung, dass am 31. der Freispruch kommt.
    Dazu braucht es auch das JA der SCHÖFFEN aus dem SCHWETZINGEN – Verbund.

    Diese sind womöglich der Familie D. gegenüber mehr BEFANGEN als dieser Richter, der die Familie auch über Sportverein bestens kennt.
    Wer kann hier ernsthaft an eine Unbefangenheit glauben?

    Man kann sich nur wundern, dass diese SCHÖFFEN sich für diesen Fall nicht freistellen ließen. Vielleicht wegen der Unterstützung, die man der Fam. D. geben wollte – in der Pflicht war?
    Man kann nur vermuten. 50 zu 50 auf jeden Fall !! Das sind 50 zu viel!

    Der _Befangenheitsantrag_ von RA Birkenstock war in diesem Fall absolut angebracht. Warum dieser nicht akzeptiert wurde?

    CSD, die Lügnerin in Sachen Beweisaufnahme, auf die so viel Rücksicht von Seiten des
    Mannheimer Gerichts genommen wird.
    Man darf CSD in diesem Fall ohne schlechtes Gewissen eine Lügnerin nennen. Allerdings, trotz Vorbereitungen, und das kann man hier oft lesen, war sie eine schlechte Lügnerin.

    Ich würde mich freuen, wenn auch die Schöffen im Blog mitlesen würden, und auch
    hier,
    wenn ich kurz auf meine erste Reaktion eingehe, als ich von der Verhaftung wegen
    Vergewaltigung der langjährigen Freundin eingehe.
    In den ersten Nachrichten war von einem Messer und Todesdrohung NICHT die
    Rede.
    Ich war zwar sehr überrascht, habe das aber so stehen lassen, weil man weiß, dass
    das schon in Beziehungen oder Ehen vorkommt, leider.
    Deshalb war ich absolut neutral, obwohl mich jemand überzeugen wollte, dass er nicht an dieses Geschehen glaubt.
    ABER

    in der Sekunde, als ich die Meldung über Messer und Todesdrohung las, ich SCHWÖRE,
    ohne 1 Sekunde Zweifel war ich mir sicher, dass diese Beschuldigung nicht zutrifft.
    Das habe ich von Anfang an NICHT geglaubt.
    Eine Todesdrohung und eine Verletzung in diesem Sinne – NIEMALS!

    Die lange Haftzeit fand ich unerträglich – gegoogelt habe ich erst nach den völlig
    wertlosen, unbrauchbaren Beurteilungen der ASCHWA, damals nach der Haftentlassung bei Anne Will.
    Die Meinung von Anne Will über diesen Fall zeigte sie ihren beiden Sendungen.
    Deswegen würde ich mir die letzte Sendung nicht mehr antun.
    Wer sie gesehen hat, weiß weshalb.
    Die Schilderungen von Aschwa in der ersten Sendung Mai 2010 ca., die waren so
    grotesk, bin, als ich diesen Blog entdeckte, darauf eingegangen.

    GENAU das, was ich damals für möglich hielt, hat sich bewahrheitet.
    Kennt man heute die Lügen des Opfers, so fallen die damaligen Behauptungen der Aschwa, dass sich CSD nach dem Vorfall wie ein typisches Opfer verhalten habe, CDs geordnet usw. unter den Tisch.
    CSD hatte sich gut vorbereitet – diverse Bewertungen und Untersuchungen zeigen das.
    Ich war sehr wütend über diese Voreingenommenheit von AS insgesamt. Ihre Behauptung, dass alle Anderen das seien, die machte nur sprachlos __ UND
    feuerte mich an, mir mehr Infos zu holen.
    So bin ich glücklicherweise auch auf diesen Blog gestoßen.
    Ich bin froh, ich konnte viel lernen über Menschen und über die deutsche Justiz und
    bin enttäuscht und aufgebracht.

    Es geht mir nicht darum, AS niederzumachen,
    aber herbe Kritik für ihre Voreingenommenheit in Verbindung mit unsäglichen Kommentaren ist angebracht. In eine seriöse Sendung sollte sie nicht mehr geladen werden. Aber – da scheint man anderer Meinung zu sein.

    leider fehlt es mir sehr an Zeit, denn ich würde mir gerne diese meist hoch
    unqualifizierten Aussagen von AS, sowohl in bild.de wie auch von ihrer Homepage
    zusammentragen und hier und da kommentieren.
    Unschuldsvermutung abschaffen, weil wer diese lt. Aschwa einem Angeklagten gegenüber erst mal vertritt, sagt automatisch, dass der Anzeigenerstatter lügt.

    Im Fall Kachelmann tut das die Anzeigenerstatterin nachgewiesenermaßen, wie wir jetzt wissen.

    Die Artikel ihrer HP und in Bild wie auch die Aussagen in TV-Sendungen, da versteht
    man gar nichts mehr _ als hätte sie zum Thema Frauen und Männer ihren Verstand längst abgegeben.

    Illner heute Abend – vielleicht wird die Sendung wieder Aufreger und das, was wir uns wünschen, was rüberkommen soll, bleibt aus. Dafür kriegen sie dann unsere Quoten.
    die letzte Sendung mit Frau Friedrichssen hat Frau Illner MM nach nicht gut geführt.
    Das Ergebnis war am Ende sehr einseitig und das sollte in einer solchen Sendung nicht
    der Fall sein.

    Offline geschrieben und eben nochmals auf die ZDF-Seite – vielleicht steht es
    schon im Blog – groß lesen kann ich heute nichts mehr, sehe nur nach, ob jemand auf
    meinen Vorschlag von heute geantwortet hat.

    Aber mir reicht es schon wieder. Erst Werbung machen mit 4 Gästen, wo man wenigsten zwei davon als objektiv ansehen kann. Den Kriminalbiologen kann ich nicht einschätzen, denke, der ist eher neutral bis leicht in Richtung AS

    _________UND NUN _________ hier kommt noch einer: Rüdiger Bagger,
    der ja vielleicht OK ist.

    Allerdings, wie man der Personenbeschreibung des ZDF entnehmen kann, !!_verteidigt_!! er die Arbeit der Staatsanwalten.

    Wird er STA Oltrogge da ausnehmen? wohl eher nicht ………………………..!
    Das wäre dann eine indirekte Anerkennung der STA Mannheim, kontra Hans Hermann Tiedje und RA Strate. Da hat das ZDF wohl für Ausgewogenheit vorgesorgt,
    obwohl es am vergangenen Donnerstag gegen JAK lief,

    Das wäre dann nicht seriös. Dafür wissen wir und alle, die den Fall verfolgt haben, viel zu viel.
    Vergleicht man nur mal die Plädoyers der STA mit denen der Verteidigung. Wenn dieses Plädoyer von STA Oltrogge kritikfrei anerkannt wird, ………………………!
    —————————————————–
    Hier die Personenbeschreibung von der ZDF-Page.
    “Das ist Heuchelei”
    Der ehemalige Hamburger Staatsanwalt und Pressesprecher Rüdiger Bagger verteidigt die Arbeit der Staatsanwaltschaft: “Unsere Staatsanwaltschaften sind objektiv und erfüllen gegenüber der Öffentlichkeit ausschließlich auf Nachfrage ihre Informationspflicht.” Bagger kritisiert: “Die Medien wollen doch immer alles wissen und beklagen dann hinterher die Verletzung der Persönlichkeitsrechte. Das ist Heuchelei.” Der ehemalige Hamburger Oberstaatsanwalt verteidigt zugleich die Justiz: “Ein gutes Gericht wird bei seiner Urteilsfindung jede Einflussnahme hinter sich lassen.
    hoffentlich wird es keine Stimmungsmache GEGEN

  47. Fritz schreibt:

    Der Tag von Frau Combe´ (4.Teil)

    Im weiteren Verlauf ging Frau Combe´ auf weitere Gutachteraussagen ein. Prof. Köhnken hatte das Aussagematerial kritisiert. Die ersten Aussagen der NK erfolgten ohne Wortprotokolle. Die Befragung der NK bei Prof. Greuel erfolgte bereits unter dem Einfluss von Presseberichten und ihrem Therapeuten Seidler.
    Combe´ sagte, das Prof. Seidler falsch liegt, das Gutachten von Dr. Pleines wird genannt.
    Ein Trauma der NK ist ausgeschlossen, die Erinnerungslücken sind nicht erklärbar.
    Combe´ sagt, dass die NK die Ticketlüge ihren Eltern auftischte, sie spricht von einer intentionalen Falschaussage.
    Combe´ sagt, dass Seidler seit März 2010 der Therapeut der NK ist, die Seidler Hypothese wird erläutert.
    Der Bundesgerichtshof erkennt die Traumatologie nicht an (BGH, 27.10.2010).
    Im Fall der NK wurde die posttraumatische Belastungsstörung eindrucksvoll von Prof. Kröber widerlegt, NK ist voll aussagetüchtig so, Combe´ weiter.
    Zu den seidlerschen Thesen führt sie weiter aus: „Nenne mir dein Trauma und dann sage ich dir welche Tat an dir begangen worden ist“.
    Frau Combe´ nennt einige Eigenschaften der NK: “konzentriert, kontrolliert, kühl…(und noch mehr, habe nicht alles mitschreiben können).
    Bei Kröber war es eine Art „Geschäftsgespräch“!
    Combe´: Prof. Kröber schließt jegliches Trauma aus, Kröber überzeugt eindrucksvoll. Die Nullhypothese ist nicht widerlegt.
    Auch die psychologischen und neurologischen Gutachten sind nicht geeignet die Anschuldigungen der NK zu stützen, keinen objektiven Beweis darstellen und die Konstellation Aussage gegen Aussage nicht erschüttert wird. Hier fährt Frau Combe´ fort: „Ganz im Gegenteil… “.
    Frau Combe´ geht auf das Tagebuch ein. Der Eintrag vom 16.2.2010 bezog sich auf angebliche Erlebnisse vom 8.2.2010. Combe´ erläutert Widersprüche in den Aussagen der NK. Hatte sie Strümpfe an oder nicht? NK Aussagen veränderten sich häufig, auch in Bezug auf das Messer. NK berichtete handlungstechnisch Unmögliches, keine Konstanz in der Aussage, „nicht erlebnisbezogene Schilderung“.“Abenteuerliche Konstruktion“, dass dem Geschehen im Schlafzimmer eine Stresssituation voraus ging.
    Combe´ zitiert wieder Greuel: “Mangel bleibt Mangel…“, nicht plausibel die Angaben der NK bezüglich Menstruation und Geschlechtsverkehr.
    Nochmal zum Messer: Messerrücken hätte voller DNA sein müssen. Messer kann als Tatwerkzeug ausgeschlossen werden. Halsverletzung unplausibel, unplausibel auch das zurückkehren in die Wohnung. Alles nicht geeignet die Anschuldigungen der NK zu stützen, kein objektiver Beweis, die Konstellation Aussage gegen Aussage wird nicht erschüttert.
    Kerngeschehen: Schilderung des Tathergangs oberflächlich, wage, Täter- Opfer Reaktion wurde nicht beschrieben, Detailreichtum dagegen beim sogenannten Tatrandgeschehen.
    Combe´: Staatsanwaltschaft pickt sich das raus, was ihr passt (hier Greuel Gutachten), Gedächtnislücken wissenschaftlich nicht nachvollziehbar, NK hatte in der Tatnacht völlig rationale Gedanken. NK überlegte derzeit schon, wie sie ihre Glaubwürdigkeit erhöhen kann, „Strategische Erwägungen der Nebenklägerin“. Strukturbruch in den Aussagen der NK. Keine wissenschaftliche Erklärung. Die Position der Staatsanwaltschaft ist nicht nachvollziehbar.
    Combe´: Staatsanwaltschaft stellt auf Persönlichkeit von JK ab, Chatverkehr, Narzissmuss, starkes Geltungsbedürfnis von JK, Kontrollverlust. Dies wird durch das Gutachten von Dr. Pleines negiert. Zitate von Pleines werden vorgelesen. Kränkungen JK´s bezüglich seiner nicht leiblichen Kinder.
    Sogenannte Beziehungszeuginnen konnten nichts belegen. Sex Praktiken hatten nichts mit Gewalt zu tun, waren einvernehmlich. Kein pathologisches Verhalten bei JK. Da ändert sich auch nichts durch die Beziehungszeuginnen.
    Combe´: Was sind Grenzüberschreitungen? Zeuginnen haben zunehmend dramatischer berichtet. Einvernahme in Zürich brachte wohl nicht das erhoffte Ergebnis der Staatsanwaltschaft, auch nicht der Chat zwischen der NK und den Beziehungszeuginnen. Keine Bestätigung der Aussage der NK, keine objektiven Beweise.
    Combe´ kommt wieder zu den Verletzungen, hier wir mit guter Begründung der Gutachter Rothschild und Püschel eine Selbstbeibringung angeführt. Sie leitet über zu dem Zitat „Warum hat sie so schlecht gelogen“, Combe´ sagt:“Das kann man doch nicht sagen“, sie hat so gut gelogen, dass ihre Eltern, die Polizei, die Staatsanwaltschaft, sowie ihr Therapeut lange Zeit praktisch alles geglaubt haben und vieles bis heute glauben.
    Combe´ zu Selbstbeibringungen: Diese sind in anderen Fällen oft viel schmerzhafter.
    Zur Absage an den MDR: Kann nicht als Indiz gewertet werden, da diese Entscheidung von JK weit vorher gefallen war.
    Glaubwürdigkeit Tagebuch: „Zirkelschluss“, nicht glauhhaft.
    Gesamtwürdigung von Frau Andrea Combe´ zur Konstellation Aussage gegen Aussage:
    Der Vorwurf der Nebenklägerin ist nicht bestätigt worden, die Belastungszeugin und Nebenklägerin hat nachweislich gelogen!
    Aussage durch äußere Umstände nicht bestätigt, im Gegenteil. Am Messer keinerlei DNA am Messerrücken, nochmal wird Bäsler zitiert: „Dann hätte DNA vorhanden sein müssen.“ Das Messer ist eindeutig auszuschließen. Weiter: Ein abwischen des Messers ist auszuschließen, es hätte eine Wischspur und einen „Genetischen Fingerabdruck“ gegeben. Die Nebenklägerin muss die Unwahrheit gesagt haben. Außerdem ist Jörg Kachelmann ein guter Spurengeber, dass hat der Tampon bewiesen.
    An dem Strickkleid hätten Unmengen an Hautabschürfungen dran sein müssen.
    Slip: Bäsler hatte DNA erwartet.
    Hämatome: Keine plausible Erklärung der Nebenklägerin
    Anmerkung: Die Nebenklägerin sitzt noch mehr nach links gedreht als in der Vorwoche, sie will jeden Blickkontakt mit der Verteidigung vermeiden. Frau Andrea Combe´ spricht eher dem Gericht zugewandt, im Gegensatz zu Lars-Torben-Oltrogge in der Vorwoche. Der schien eher zu den Journalisten zu sprechen.
    Nochmal wird der Neffe von Frau Combe´ erwähnt und die Aussage der NK, dass sie schon als Kind von den Selbstheilungskräften des Körpers fasziniert war.
    Frau Combe´ kommt noch einmal zum Verhalten JK´s in der Nacht zum 9.2.2010.Sein gesamtes Verhalten in dieser Nacht spricht gegen die Tat. Auch der zeitliche Ablauf in dieser Nacht wurde von JK plausibler erklärt als von der NK.
    NK wollte unbedingt an Beziehung zu JK festhalten. Am 20.1.2010 in Herrenschwand wollte sie ihn schon zur Rede stellen, hat dies aber nicht gemacht.
    Persönlichkeit der NK: In den letzten 11 Jahren mehr und mehr auf JK konzentriert.
    Im Zusammenhang mit dem Brief „Er schläft mit ihr“ hatte sie angegeben, noch nie Kontakt zu Schillinger gehabt zu haben.
    Combe´ zu den charakterlichen Eigenschaften der NK: Lügen wurden über Wochen erfolgreich aufrecht erhalten. Frau Combe´ spricht von Kaltschnäuzigkeit und schauspielerischen Fähigkeiten der NK.
    Zum Chat der NK mit Schillinger schildert Combe´ die Brandtner Geschichte: „Jede Menge Erfindungen von Geschichten der NK“.
    Der Brief „Er schläft mit ihr“ wurde zunächst auf einen USB-Stick gezogen und dann auf dem Laserdrucker des Radiosenders ausgedruckt.
    Frau Andrea Combe´ am Ende ihres Plädoyers: An Motiven mangelte es der Nebenklägerin nicht, Rache und Hass! „Du hast mich vernichtet, dann vernichte ich dich auch!“
    „Jörg Kachelmann ist eindeutig zu Unrecht belastet worden!“ Ende des Plädoyers von Frau Andrea Combe´.
    Was es ja eigentlich in einem Gerichtssaal nicht geben darf: Spontaner und hörbarer Applaus von ca. 10 – 15 Zuschauern, viele bewegten leise ihre Hände.
    Unnötig: Mit einem „Bösen Blick“ drehten sich eine Journalistin und ein Journalist zu den Zuschauern um. Der Journalist (wie ich hinterher erfuhr war der wahrscheinlich vom Magazin „F.“) sagte: „Ist ja unerhört!“
    In der Mittagspause haben wir kurz den Saal verlassen, wir konnten auch ein paar Minuten mit Gisela Friedrichsen sprechen.
    Nach ca. 10 Minuten standen wir dann aber schon wieder in der Warteschlange.
    Fortsetzung folgt…

    • ssoffiee schreibt:

      Das ist Fleißarbeit vom Feinsten. Wer nur einen Funken Rechtsbewusstsein hat, kann nicht umhin, dieser Plausibilitätskette bis zum Ende zu folgen… und Frau Combé ohne Abstrich zuzustimmen.

    • Mark Merlin schreibt:

      danke Fritz,

      dein Bericht ist sehr wertvoll, hier erfährt man Dinge, die sonst nirgends zu finden sind. Ich schätze deinen Einsatz sehr

      MM

    • Kruemel schreibt:

      Hallo Monika und Fritz

      Da habt Ihr ja ne richtige Fleißarbeit gemacht, das alles mit zuschreiben

      Danke für den Bericht

      Vielleicht schaffe ich es am Dienstag ja nach Mannheim zu kommen und vielleicht seit Ihr ja auch da und man sieht sich

      Grüße Kruemel

      • Fritz schreibt:

        Hallo Kruemel,
        ja am Dienstag wollen wir auch dabei sein. Wahrscheinlich fahren wir den ganzen Weg mit dem Auto, wir wollen versuchen vor dem Beginn des Berufsverkehrs an Frankfurt vorbei zu sein. Man muss wahrscheinlich spätestens ca. sieben Uhr da sein. :roll:

    • MaxMäuerle schreibt:

      Hallo Fritz und Monika!

      Danke für Ihre realitätsnahe und ausführliche Schilderung! Man könnte denken, man sitze selber im Gerichtssaal!

    • RitaEvaNeeser schreibt:

      Fritz, was für eine Arbeit, diese Mühe , man kann sie gar nicht genug loben und Dir danken!

      • Witschel Manuela schreibt:

        Auch von mir vielen Lieben Dank für Ihre unermüdliche Arbeit Fritz und Monika

    • Goji schreibt:

      @ Fritz

      Eine heiden Arbeit das Protokoll, die wir alles sehr zu schätzen wissen – vielen Dank !

  48. Sonnenschein schreibt:

    Beim Unrechtsforum steht, dass Johann Schwenn wegen Alice Schwarzer aus der Sendung am kommenden Dienstag, den 31. Mai ausgeladen wurde. So kann man besser über den bösen Kachelmann lästern. Ein riesiger Skandal!

    • QuoVadis schreibt:

      @Sonnenschein, guten Tag!

      Habe gerade bei ARD angerufen & nach der Gästeliste für M. bei M. für den 31.05.2011 gefragt (Online nix). Die Antwort: die Gästeliste wird erst am Freitag veröffentlicht.

      LG, QV

    • Löwin schreibt:

      Wenn das tatsächlich so sein sollte, dann müssen wir, diese Sendung boykottieren. Auch wenn es schwer fällt!!

      • Goji schreibt:

        @ Löwin
        exakt mein Gedanke ! Wozu sich ASchwas Statements geben, wo ohnehin klar ist, in welcher Art und Weise diese ablaufen. Nein danke !

        • Löwin schreibt:

          Prima Goji,
          wir beide sind schon mal dabei!

          • Goji schreibt:

            Wobei, gäbe es die Chance zu freien Gästeauswahl durch das Publikum, würde ich mir für eine Aschwa-Talkshow unsere Ren und Ottilie als Gesprächspartnerinnen wünschen…;-)

            Aschwas Buchausgabe könnte sich völlig ändern und zum Kassenschlager werden : Wie ich unverhofft zur Einsicht gelangte…:-)

          • RitaEvaNeeser schreibt:

            Au ja, wir schicken Ottilie…. :roll:

          • Löwin schreibt:

            Wie ich unverhofft zur Einsicht gelangte…:-)
            das bleibt bestimmt ein frommer Wunsch!!
            Auch Ren und Ottilie könnten AS nicht
            überzeugen.
            Wenn es doch soweit kommen sollte, empfehle ich eine Trillerpfeife mitzunehmen -:)
            Gute Nacht!

      • Beobachterin schreibt:

        Die Sendung zu boykottieren, kümmert die nicht im Geringsten. Weshalb die ARD und die Verantwortlichen für die Sendung nicht mit ein paar geharnischten Mails eindecken? Ich jedenfalls werde mich bei denen melden. Wenn jemand in die Sendung gehört, dann RA Schwenn. Die Hasspredigerin von Emma ist gut für die Quote und wird dabei sein, denn auch bei der ARD ist Quote alles. Aber so ganz sang- und klanglos sollte die Redaktion nicht derart manipulieren dürfen, es ist schliesslich ein öffentlich-rechtlicher Sender.

        • Löwin schreibt:

          Ja – Mail an die ARD – das habe ich vorhin in meinem Beitrag auch geschrieben. ich werde das tun!
          Ich finde es H. Kachelmann gegenüber wirklich fies, AS
          einzuladen.
          Gute Nacht

    • marieann73 schreibt:

      Da kann es nur eine Reaktion geben: Nicht anschauen!

      Wir werden, für den Fall, daß ASchwa ohne vernünftigen Gegenpart auf der Gästeliste steht, nichts Neues zu hören bekommen. Im Gegenteil, das Gekeife und niveaulose Gezeter haben wir nun schon zur Genüge über uns ergehen lassen. Außerdem sollte man die auf Krawall abzielende Einfalt der Programm”gestalter” nicht auch noch mit hohen Einschaltquoten adeln!

      Frau Schwarzer muß sich vor Herrn Schwenn ja enorm fürchten, wenn sie alle Hebel in Bewegung setzt, ihn der Sendung fernzuhalten.
      Allerdings habe ich dafür größtes Verständnis, hat sie sich doch schon zur Genüge blamiert und unmöglich gemacht, in der direkten Konfrontation mit Schwenn würde sie vollends baden gehen. An Schwenns kühlem Intellekt beißt sich jemand wie ASchwa die Zähne aus, da er sich von seinem “Gegner” nicht auf eine emotionale Ebene ziehen läßt und derartigen Zwischentönen mit kühlem Scharfsinn, Ironie und Sarkasmus begegnet – Schlammschlacht Fehlanzeige. Das ist pures Gift für Menschen, die sich zwar für Geistesgrößen halten, aber ihre persönlichen Befindlichkeiten nicht aus Diskussionen heraushalten können und daher kühleren Köpfen hilflos ausgeliefert sind.
      Eigentlich schade, denn das Gemetzel hätte ich gerne erlebt und das Gekeife in ASchwas Blog im Anschluß an das Schlachtfest wäre auch mal wieder ein lustiges Tänzchen geworden.
      Aber gut, gönnen wir Schwenn, daß es ihm erspart bleibt, sich von einem spatzhirnigen Elefanten antrompeten zu lassen :-D

      PS:
      Ich entschuldige mich bei allen ElefantInnen, sie werden nur selten sehr böse und fast nie bösartig!

      • Löwin schreibt:

        @ Marianne
        ein wie gewohnt guter Beitrag und ich freue mich, dass Sie
        ebenfalls zum Boykott aufrufen. Mit Goji sind wir Drei! Aber dabei wird es kaum bleiben

    • QuoVadis schreibt:

      Bitte noch keine AK47 auspacken!

      Kann ja eine “Ente” oder “Gans” sein!

      Morgen soll die Gästeliste im Netz sein.

      Unschuldsvermutung… ;-)

      LG, QV

      • marieann73 schreibt:

        Ah gut, daß Sie uns daran erinnern, da sind uns aber die Gäule durchgegangen ;-)
        Also gut, Unschuldsvermutung und Geduld :-D

        • QuoVadis schreibt:

          @marieann73, guten Tag!

          Auf der Gästeliste der Sendung am 31.05. fehlt RA Schwenn!

          Genossin Schwarzer aber an der ersten Stelle!
          Pfu Deubel…

          Doch AK47!

          LG, QV

          • marieann73 schreibt:

            @QuoVadis

            Hinweg mit der AK47 und her mit der Panzerfaust! :twisted:

            Die ist KEIN Aufruf zur Gewalt und gibt nur den Seelenzustand einer einzelnen Person wieder. :mrgreen:

  49. MaxMäuerle schreibt:

    Hallo Ren

    Zu
    RitaEvaNeeser schreibt
    Mai 25,2011 um 19.09 Uhr

    “Ich bin ein wenig nachdenklich – vormals schwatzhafter JVA-Leiter zu Mannheim – wurde Landesgerichtsdirektor!

    Über die Schwetzinger Connection ging ein Regen von Beförderungen nieder!”

    Vielleicht nützt diese Information betreffend Beförderung des Romeo Schüsslers.

    Der schwatzhafte Romeo Schüssler ist Mitglied und im Vorstand der Bios-BW Opferschutz-Behandlungsinitiative e.V. .

    Ein Verein, gegründet in den Räumen der Generalstaatsanwaltschaft in Karlsruhe, Mitglieder sind hauptsächlich hohe Richter und Staatsanwälte. Mitgliederversammlungen finden im Oberlandesgericht Karlsruhe statt.

    http://bios-bw.de/verein-bios-bw-ev

    Am 15.07.2007 wurde in der JVA Mannheim die Behandlungsabteilung Gewalt- und Sexualstraftäter eröffnet.

    http://bios-bw.de/erffnung-jva-mannheim/teilnehmerliste-jva-ma.html

    Neben Mappus und Romeo Schüssler hat auch der Besitzer des löchrigen Panzerschranks zu Mannheim Günter Zöbeley und Thomas Habermehl vom Weissen Ring Mannheim (War er nicht der persönliche Berater der CSD?) teilgenommen.

    Bei den Veranstaltungen Eröffnungen und Vorträgen von Bios -BW nimmt in der Regel viel politische und juristische Prominenz teil u.a. ehem. Justizminister Goll.

    Zur Info!

    • QuoVadis schreibt:

      @MaxMäuerle, guten Tag!

      Bei dieser Info fühle ich mich genötigt Verschwörungstheoretikerin zu werden.

      LG, QV

      • marieann73 schreibt:

        @QuoVadis

        Verschwörung ist wohl zu hoch gegriffen, aber die Beteiligten dürften der klassischen Betriebsblindheit zum Opfer gefallen sein. Da sie sich für die Opfer von Vergewaltigungen persönlich(!) engagieren, was primär sehr lobenswert ist, sehen sie natürlich nur das, was zu ihren Erfahrungen paßt.
        Übrigens muß auch Schwenn aufpassen, daß er nicht überall Falschanschuldigung wittert. Es ist halt für alle, die an der Aufklärung von Sexualdelikten beteiligt sind, ein hohes Maß an Unvoreingenommenheit in beide Richtungen sowie Menschenkenntnis und große Erfahrung nötig, um möglichst zu einer gerechtfertigten Anklage nebst gerechtem Urteil zu kommen.
        Betriebsblinde Hysterie und naiver Aktionismus ist das denkbar Schlimmste, das allen Beteiligten zu Teil werden sollte.
        Andere an diesem Blog, u. a. Reinhard, haben das bereits ausführlich dargelegt.

        • MaxMäuerle schreibt:

          @Marieann

          Ich glaube nicht, dass Schwenn aufpassen muss, dass er überall Falschanschuldigungen wittert. Er ist ein sehr guter Rechtsanwalt und verteidigt auch Leute, die im Unrecht sind und macht sein bestes draus für seinen Mandanten! Das ist seine Pflicht, wenn er das Mandat übernimmt!
          Was mich bei obiger Organisation ist nicht die Aufgabe, die sie übernommen haben. Die finde ich gut!
          Mich stört daran, dass dieser Verein von Oberlandesgerichtspräsidenten, Oberlandesrichter, Staatsanwälte, Richter und karrieresüchtigen Beamten, Rechtsanwälten in der Generalstaatsanwaltschaft gegründet wird. Alles Fachleute aus der Judikative, die unglaublich viel Fachkenntnis?? in Psychatrie und Psychologie haben und in der Behandlung von Sexualverbrechern??
          Ist das nicht Aufgabe von Ärzten und Psychologen!
          Das hat einen bitteren Beigeschmack!

          • MaxMäuerle schreibt:

            @Hallo Reinhard

            Falls Sie das lesen, ich habe eine Frage!

            Ist das normal, wenn die Judiskative (Rechtssprechung, OLGRichter, STA,OLGPräs.) einen Verein gründen, um Sexualstraftäter, also einen Bereich betreuen, der eigentlich in den Zuständigkeitsbereich der Exekutive gehört?

          • marieann73 schreibt:

            @MaxMäuerle

            Auch ein Schwenn muß sich immer wieder disziplinieren und über seinen Teller schauen, sonst wird er ein Fachidiot. Diese Gefahr besteht immer wenn man sich stark mit einem Thema beschäftigt.
            Ich habe übrigens gesagt, es besteht die Gefahr, nicht daß Schwenn schon einen Tunnelblick hätte – dafür konnte ich in seinen Ausführungen jetzt bei Gericht und in Fachartikeln keinen Anhaltspunkt finden.

        • QuoVadis schreibt:

          @marieann73,

          ich stimme Ihnen natürlich zu. Und Betriebsblindheit ist auch eine ansteckende Krankheit.

          Nur, es gibt auch Fehler, die vom System programmiert sind, aber auch solche, die durch Korruption, Ideologie oder sonst wie fremdverschuldet werden.

          Dann hat man noch politische und/oder wirtschaftliche Intrigen und Vorteilnahme.

          Ach was, Sie muss ich doch nicht “belehren”, ich glaube, Sie könnten das umgekehrt besser… ;-)

          Das es Hilfsorganisationen gibt, finde ich großartig. Der Staat soll nicht alles übernehmen, es wäre schrecklich, wenn der Staat alles übernehmen würde.

          Nur, wie wir sehen, wenn anstatt des Verstandes u.s.w. Ideologie eingesetzt wird, ist Schluss mit Lustig. Ob beim Staat ob Privat. Unter dem Druck einer Ideologie zu leben ist schädlich für die Gesundheit. Und Hirn.

          Causa K. hat gerade den Rechtsstaat betreffend so viel Wirbel gemacht, weil wir – rechtsstaatlich – sich vorm Abgrund sehen. Seit Jahren. Rechtsphilosophen, Juristen warnen und warnen, Rechtsphilosophen, Juristen hören zu. Sonst keiner! Und wenn, dann ist es meist in so einer juristischen Nomenklatura ausgedrückt, daß ein Normalo 4 mal hören/lesen muss, um 1 Mal zu verstehen.

          Opferschutzgesetz, NK-Erweiterung, StA Weisungsgebundenheit, Richter Unfehlbarkeit, Mittelkürzung etc. sind ja nur ein Paar Sachen, die völlig aus dem Ruder gelaufen sind.

          Was wissen wir denn, die Zivilisten, von einer Welt, die eine Sprache spricht, die wir nur schwer verstehen können, aber die uns unmittelbar trotzdem beeinflusst? So zu sagen, die – USA, wir – Afganistan.

          Trotzdem. Dank Causa K. habe ich zumindest den Unerschied zwischen einer Revision und einer Berufung gelernt…

          LG, QV

          P.S. Meine Bemerkung re. Verschwörungstheoretikerin war selbstreflektierend ironisch gemeint.

          • marieann73 schreibt:

            @QuoVadis

            Ihr Ironie ist mir nicht entgangen :-D – mir war der Punkt aber wichtig, deshalb habe ich ihn nochmal herausgestellt – sollte keine Kritik sein …

            Ansonsten sind wir uns mal wieder einig ;-) !

          • QuoVadis schreibt:

            @marieann73,

            klar sind wir einig.

            Auch Kritik wird gerne angenommen… ;-)

            Schönes WE, QV

    • qed schreibt:

      Das sollte einiges an den abgegebenen Prognosen ändern!!!!

      Kleines Zitat von der Seite:

      “Helfen auch Sie mit!
      Der Schutz von Frauen und Kindern geht uns alle an!”

      Also wieder eine dieser feministisch angehauchten Gutmenschenintitiativen mit dem Frauen-und-Kinder-zuerst- Prinzip.

      Für mich ein wichtiger Baustein im Puzzle! Hammwer vielleicht da schon über Kachel debattiert? Und waren uns einig??

      Ich traf gerade einen alten Freund, ehemaliger Vors. Richter . Sein Tip: er wird verurteilt.
      Wegen ‘in dubio pro reo’ winkte er nur ab. Sei wie das Politikergeschwätz von der freiheitlich- demokratischen Grundordnung.
      Beweise? Beweise sind das, was der Vorsitzende als solche empfindet. Basta.
      Feministische Seilschaften? 100%, meinte er. “Ohne das feministische Glaubensbekenntnis werden im Staatsdienst keine Karrieren mehr gemacht”- seine feste Überzeugung

      Meine leider auch.

      • Meggi schreibt:

        @ qed
        Zitat : Beweise sind das, was der Vorsitzende als solche empfindet. Basta.

        Nun stellt sich mir die Frage, in wie weit sich z.B. ein privates negative Ereignis, auf das EMPFINDEN eines solchen Vorsitzenden auswirken kann. Sprich, ( irgendein Fürzle hängt krumm im Darm) ein Richter ist auch nur ein Mensch und rechtfertigt somit, dass ein Urteil schon mal schlicht und ergreifend von seiner “Tagesform” und ohnehin gegebener Allmacht abhängig sein kann und eben auch mal “daneben” geht ?
        => Dem Himmel sei Dank, dass es in Deutschland zumindest keine Todesstrafe gibt.

        • qed schreibt:

          Der Herr war langjährig Vorsitzender einer Großen Kammer, von außerordentlich robustem Gemüt, hat eine Scheidungsschlacht recht souverän überstanden und neigt aufs Alter hin etwas zum Zynismus, wie man erkennen kann. Als das ganze Gericht überragende Figur hat er sich spaßeshalber und zur Demonstration des desolat gewordenen Mainstreams noch auf den Sitz des Gerichtspräsidenten beworben, wohl wissend, daß ihm eine ziemlich neurotisch- nervöse Augenzwinkerin vorgezogen werden wird. Er behielt Recht und rächte sich nicht, am Gericht geht seither einiges drunter und drüber. Ein solcher Mensch ist auch nicht von der Tagesform abhängig, sondern hat eine Grundüberzeugung, der er gerecht werden will.

          Ich selbst bin gottlob kein Jurist, aber beruflich involviert mit der Sorte und habe mehr als einmal die Schreibtischplatte durchgebissen ob hahnebüchener Schriftsätze. Überdies zwangen mich widrige Lebensumstände über Jahre zu einer weit intensiveren Beschäftigung mit dieser Materie, als mir lieb war- kurz, ich schreibe mir schon etwas Kompetenz zu.
          Im Hinblick auf ihn fällt mir die außerordentlich geringe Zahl an Revisionen ein, die seinen Urteilen folgten.
          Und als allmächtig sah er sich sicher nie, wohl aber so manchen Kollegen, der aus dem kommunistischen Bund Westdeutschland direkt über SPD und Grünlinge an die Schalthebel der Macht gelangte.
          Wie komme ich jetzt nur auf Frau Zypries?
          Oder den neuen Landesvater Kretschmann in BW, der seine Sozialisation ebenda erfuhr?

      • QuoVadis schreibt:

        @qed,

        gestern hat jemand mir gegenüber eine imaginäre Begründung der Kammer für “Schuldig” formuliert. Einwandfrei. Man kann.

        Beweise? Welche Beweise? Wofür Beweise?

        Das Denke des Richters ist von allem, auch von Beweisen, unabhängig.

        LG, QV

        • qed schreibt:

          Das Denken der Richter hier darf vor allem auch vom Denken an sich unabhängig sein, das ist das Problem.

      • ssoffiee schreibt:

        …also ist dies: “im_Namen_des_Volkes” auch nur so eine Floskel?! Wie nennt sich diese Art Paradigma…?

        • qed schreibt:

          Natürlich ist es nur eine Floskel.
          Ein Paradigma wäre es, wenn es mit Leben gefüllt werden müßte.
          Das war nur in den Urzeiten der Republik der Fall.

      • anselm schreibt:

        Das hat übrigens Arno Schmidt schon 1970 vorhergesehen: in der “Schule der Atheisten” muß jeder Mann, der der Präsidentin begegnet – sit venia verbo: ich zitiere! – die Vorhaut ziehen!

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