Zur Wiederaufnahme des Prozesses :
Mit dem Namen Kachelmann ist viel Geld zu verdienen. Dass wissen wir nicht erst seit Viola S. vulgo Isabella M, Catharina T- Luftgitarre, Verena C.- Künstlername Anja L. und anderen Teilzeitgeliebten, die kassierten! Oder die sattsambekannte Aschwa, die sich sogar der Bildzeitung, zwecks Vermögensvermehrung, andiente! Da tauchen dann schon mal Artikel aus der frühchristlichen Zeit auf Immobilien-Homepages auf, jeder Schmierenkomödiant der sich Journalist/IN nennt, setzt auf dubiosen Seiten seine ultimative Wahrheit ins Internet und auch Rechtsanwälte aller Couleur habe beste Werbung, wenn sie 10 Zeilen in der Causa Kachelmann ihre Kommentare abgeben.
Warum also nicht auch Finanzdienstleister? Passt doch, der geneigte Leser meint hier etwas Neues zu erfahren, aber ach, weit gefehlt. Ein Sammelsurium von Plattitüden und Allgemeinplätzen, abgeschrieben aus der unendlichen Weite des www, werden zur eigenen Meinung zusammengeschreibselt und dann fehlt natürlich der Verfasser unter dem Mix! Aber viel, viel Werbung für die eigene Sache!
Und weil der/die Gute natürlich von Blogs abkupfert, ist es klar, dass man in das Horn der Entrüstung blasen muss. Den Blogger- wir wissen es; sind grundsätzlich WEIBLICH (jaja, ich sehe Max, Paul, anselm, Goji , Toppy , Reinhard und andere in Röckchen direkt vor mir!)
Zitat: Als wesentliche Protagonistinnen stehen sie im Fokus der selbsternannten, medialen Kachelmannverteidiger, die übrigens überwiegend weiblich sind. Soweit die Ex-geliebten Kachelmann belasten, werden sie in einschlägigen Blogs oder anderen Internet-Plattformen auf dubiose Art diskreditiert, noch mehr gilt dies für das mutmaßliche Opfer selbst: Sie wären ja (alle) überhaupt nie richtige Partnerinnen Kachelmanns gewesen, dumm, naiv und unselbständig wären sie, dass sie nie die Eine in seinem Leben werden würden, hätten sie doch erkennen müssen, ja “Sexgespielinnen” wären sie doch nur gewesen. Abgesehen davon, dass Kachelmann nach einschlägigen Medienberichten mehr als nur einer seiner Gespielinnen äußerst konkrete Planungen für ein gemeinsames Leben vorgehalten hat, bleibt dem vernunftbegabten Leser nur die Frage, was dies denn nun beweisen soll? Bedenklich ist hier nur, dass auch die renommierte Reporterin Sabine Rückert von der ZEIT auffallend ähnlich ‘argumentiert’. Zitat Ende
Was sind wir „Weiber“ – einschliesslich Sabine Rückert – doch für ein böses Volk, nicht wahr? Nun ja, vielleicht hat dieses Geschäfterl, dass mit dem Namen Kachelmann jetzt auch verdienen will, nur männliche Kunden, wer weiss das.
Aber eines ist selbstverständlich klar, was hier geschrieben steht ist die Wahrheit und nichts als die Wahrheit und hat schon seine Richtigkeit, denn das geht so:
Lesen wir von Kachelmann und dann vielleicht noch etwas über Girokonten und Kreditkarten dann lernen wir: Bargeldlos bezahlen liegt im Trend oder dass XY einen neuen Aufsichtsrat hat. Haben wir ja noch nicht gewusst!
Aber am besten hat mir doch der Witz an diesem Artikel gefallen:
Zitat: Dieser Artikel beruht nebst zahllosen, online verfügbaren Quellen auch auf durchgehender persönlicher Prozessbeobachtung seit Febr.2011 Zitat Ende
Durchgehende Prozessbeobachtung seit FEBRUAR 2011, das muss man sich so richtig auf der Zunge zergehen lassen!
“Spät kommt ihr – doch ihr kommt.”
Friedrich v. Schiller
Manchmal gibt es auch im Fall Kachelmann wirklich etwas zu lachen.
Und hat dieser Finanzdienstleister auch noch Leserkommentare freigeschaltet, die abartig sind. Das allerdings ist nicht zum Lachen!
Aber Geld stinkt ja nicht…..und vielleicht hätte der/die VerfasserIN doch die Blogs genau durchlesen sollen, besonders was die von ihm/ihr so bedauernswerten Geliebten betrifft.
Möglicherweise sind das ja potentielle Kundinnen, die ihre Judassilberlinge und / oder Zuwendungen die sie ihm Laufe der Liebschaft mit J.K. verdient haben, gut angelegt haben wollten !
16. Mai 2011 um 17:31
Hat das denn noch niemand gemerkt?
TEIL 50
MIT DEM PLÄDOYER STEHT IM BLOG !!!!!!
Und Klasse, wie immer !
15. Mai 2011 um 21:41
Leider ist auch unter diesem Beitrag kein Antwort-Buttton – ich wollte noch Bezug nehmen auf @MaxMäuerle / 15.Mai 2011 19:46
Zitat : Hinweise einer Planung sind, meiner Meinung nach, noch das Wanderlaken, das dreimalige Fragen „Ob er sie liebe“…
Wie man weiß, mögen manche Männer getragene Damenslips als Souvenir, oder wozu auch immer. Weshalb also sollte CSD das Wanderlaken nicht für ganz ähnliche Zwecke aufbewahrt haben ? Oder aber sie hält es schlicht und ergreifend mit der Hygiene ihrer Bettwäsche event. nicht so wie andere. Wäre das nicht auch denkbar ?
Das auffallende Nachfassen, ob er sie liebe…
Da sie für diesen Abend „Klar Schiff“ ins Auge gefasst hatte, könnte diese nachdrückliche Fragestellung einfach auch nur zur Einleitung gehört haben. Nicht zu vergessen ist, dass sie kein Konfrontationstyp ist und das folgende Bimbamborium allerhand Mut und Kraft abverlangte, weshalb sie es eigentlich lieber vermieden hätte.
Wir wissen nicht, hat JK jeweils mit JA geantwortet, oder Ausflüchte gesucht ? Jedenfalls scheint er sie nicht genug überzeugt zu haben, ansonsten hätte sie „sich“ vermutlich die Aussprache auch lieber erspart und sich vorerst weiterhin mit dem begnügt, was er ihr angedacht hatte.
Man darf bei allen Spekulationen einfach nicht vergessen : sie hat sich beruflich unglaublich reduziert, war also finanziell von ihm abhängig. Vermutlich eventuell sogar sexuell hörig. Zudem waren ihren sozialen Kontakte wohl eher bescheiden bis nicht vorhanden. Da sie somit auf ihn angewiesen war, blieb ihr ( bei ihrem geistigen Horizont ) nichts anderes übrig blieb, als ihn bestmöglich zu umgarnen, war ihr schlussendlich gehörig misslungen ist.
15. Mai 2011 um 23:11
@ Goij bitte, das geht so:
Wenn kein Antwort-Button da ist, einfach schauen wer das Ursprungsposting geschrieben hat. In dem Fall ist das :
PeterM schreibt:
Mai 15, 2011 um 09:56
gewesen. Und dort gibt es sehr wohl die Funktion Antworten. Ihr Beitrag wird dann ordnungsgemäss angeschlossen. Ich weiss WordPress ist manchmal kompliziert.
Aber jetzt haben wir leider zwei Postings, die aus dem Zusammenhang gerissen sind,. Macht jedoch diesmal nichts, unsere Leser werden schon mitkommen.
16. Mai 2011 um 19:26
@ REN
sorry, ich war damit wohl kurzfristig überfordert oder schlichtweg blind und gelobe Besserung !
16. Mai 2011 um 19:24
©Goji
ich kann mir einen Slip als Souvenir vorstellen, aber ein Wanderlaken, dass nochmals aufgetragen wird, nicht.
Das mit dem auffallenden Nachfassen, ob er sie liebe, ist nicht mir aufgefallen, sondern JK.
“Sie hat sich beruflich unglaublich reduziert, war also finanziell abhängig von ihm.” Das hört sich ein bisschen an, wie wenn sie sich, wie sie ja selber sagt, beruflich wegen Kachelmann eingeschränkt hätte. Das glaube ich ihr jedoch nicht. Das halte ich für eine Lüge von ihr, um ihre angebliche Lebenspartnerschaft mit Kachelmann hervorzuheben. Wegen einem Liebesdate im Monat, muss man nicht seine Arbeit reduzieren. In einem anderen Forum hatte ich gelesen, das der Radiosender die Arbeitszeit kürzte. In 2009 könnte ich so eine Arbeitszeitkürzung wegen der Finanz-/Wirtschaftskrise nachvollziehen. Vielleicht auch deswegen das vermehrte Interesse an Kachelmann, da man jetzt einen Versorger benötigte.
Letztendlich bleibt alles Spekulation, vielleicht werden wir nach dem Urteil Näheres erfahren!
15. Mai 2011 um 21:09
Hallo REN,
Sie sind heute so stumm und ich weiß, sie sind intensiv bei der Arbeit, wann darf man mit Ihrem Plädoyer rechnen , BITTE genau Uhrzeit?
15. Mai 2011 um 23:15
Es dauert noch ein wenig, ich denke, dass ich Montag fertig sein werde!
16. Mai 2011 um 08:13
Wir werden sehen
http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/leute/Das-Phantom-in-der-KachelmannOper/story/13704061
16. Mai 2011 um 11:09
Zitat: Kommt eine Kamera in seine Nähe, hält Lars-Torben Oltrogge sich die Hand vors Gesicht, oder er verschwindet. Zitat Ende
Es mag ja sein, dass er keine Kameras mag, verständlich irgendwie! Aber dass er die Journaille nicht benützt um seine Geistesblitze grosszügig zu verteilen, nein , dass kann man von Herrn StaatsanwaltOoltrogge bestimmt nicht sagen.
Seien Pausenfüller – wenn sich Gericht, Staatsanwaltskollegen und Verteidigung zurück gezogen haben – sind legendär. Das können Prozessbesucher die regelmässig anwesend waren bestätigen. Er wusste immer etwas zu sagen. Nur – alles ist nicht von den Presseleuten weitergegeben worden.
Das schreibt der Tagesanzeiger-Reporter natürlich nicht. Nun vielleicht hat er sich Bonmots des Anklägers für sein Buch aufgehoben.
16. Mai 2011 um 11:31
Zitat : Die Reaktionen des Schnelldenkers und -sprechers wären dafür zu eifrig und manchmal zu aggressiv.
STA Oltrogge ein Schnelldenker ? Die einmal eingeschlagene und kostante Richtung, in die er (zu) schnell denkt, wurde vergessen aufzuführen !
15. Mai 2011 um 20:13
@ Reinhard
Nach Ihrem Beitrag gabs weit und breit kein Antwort-Button, daher klinke ich mich nun einfach so ein…
Zitat : Ihr merkt, ich gehe nicht von einer lange geplanten Aktion aus, sondern von einer spontanen Entwicklung an dem Abend, der nicht so verlaufen ist, wie sie es sich erhofft hatte.
So sehe ich es auch und bin nach wie vor felsenfest davon üüberzeugt, dass sich sich vollständig überschätzt und vergaloppiert hat.
@ Peter M
Zitat : PeterM nimmt Claudia D. soviel Naivität nicht ab.
Aber Goji, denn sie war mehr als naiv! Das zeigen die ganzen bekannten Strukturteile ganz klar auf und werden von ihrer ebenfalls naiven Rechtfertigung “ich weiß nicht mehr genau / kann mich nicht mehr erinnern”, noch dick unterstrichen.
All die anderen Absahner haben sich meiner Meinung nach wirklich als Trittbrettfahrer drangehängt und für sich rausgeholt ( und/oder versucht ) was möglich ist. Was ihre Bilder betrifft, woher wissen wir, ob sie nicht längst der SM-Praktika so verfallen war und tatsächlich Spaß daran gefunden hatte und deshalb für sich selbst und für JK, die Bilder abgespeichert hat ? Nicht jegliches menschliche Tun muss stehts sorgfältig geplant und vorbereitet sein und in sich eine Logik ergeben. Schon gar nicht bei einer Kurzsschlußreaktion, in der man sich vollkommen überschätzt.
Das Bild scheint nur vor langer Hand geplant. Von all den anderen Theorien bin ich mittlerweile wirklich Meilen entfernt.
15. Mai 2011 um 20:16
Ich ärgere mich jedesmal über meinen Schlendrian mit den Tippfehlern, ich hoffe Ihr seht mir das im Eifer des Gefechtes nach – merci
15. Mai 2011 um 20:35
@ Reinhard
Zitat : Ich bitte die hier schreibenden Damen darum, nicht in geschlechtsspezifische Reflexe zu verfallen, sondern zu versuchen, zu verstehen, was ich herausarbeiten wollte.
Als Frau, versuche ich mich seit der Causa Kachelmann ständig in die jeweiligen Persepektiven hineinzuversetzen. Die ein oder andere Lebenserfahrung ist dabei ganz hilfreich, aber für die eigene Empfindung ( ich würde, ich hätte… ) überhaupt kein Platz. Und genau das ist das Problem des Gerichtes, es schließt von sich auf andere und darin gründet dieser ausufernde Prozess.
16. Mai 2011 um 15:31
@ Goji
Ich glaube, ich verstehe Sie und staune daher um so mehr über den Satz von Reinhard, den auch Sie zitiert haben.
Wie lautete doch eine seiner Aussagen, die nicht nur mich so geschockt haben?
“Aber der 11 Jahre-Geliebte, der sie noch einmal „nehmen“ will? Ich weiß nicht so recht, ob sie da nicht ein wenig zu sensibel ist.”
Wenn das nicht die typischen geschlechtsspezifischen Reflexe eines Mannes sind, will ich ab heute Alice heißen!
Und ich für meine Person bin mit meinem Beitrag eben lediglich auf diese geschlechtsspezifischen Reflexe eines Mannes eingegangen.
Auch anselm und PeterM als Männer haben ja ziemlich betreten reagiert!
Und was sollen die wohl mit dem Satz
“Ich bitte die hier schreibenden Damen darum, nicht in geschlechtsspezifische Reflexe zu verfallen, sondern zu versuchen, zu verstehen, was ich herausarbeiten wollte.”
anfangen?
Und ich sehe erfreut, dass wir beide da offenbar in gleicher Weise reagiert haben, nämlich immer beide Beteiligte aus der eigenenen Lebenserfahrung heraus einzuschätzen, ohne sich darüber aufzuhalten, was wir wohl selbst in dem Fall getan und gelassen hätten.
16. Mai 2011 um 18:49
Bleiben Sie bitte bei @Ottilie46!
14. Mai 2011 um 19:11
Ich habe gerade in unser aller BLÖD eine interessante Abhandlung der Causa Guttenberg in Form eines offenen Briefes von Walter Schmitt-Glaeser, seines Zeichens ehemaliger Vizepräsident der Universität Bayreuth, entdeckt:
„Über die Ohnmacht des Gejagten
Freiherr zu Guttenberg – ein Lehrbeispiel“
http://www.bild.de/politik/inland/karl-theodor-zu-guttenberg/plagiats-affaere-offener-brief-von-walter-schmitt-glaeser-17816744.bild.html
Beim Lesen drängen sich einem unverkennbare Parallelen zur Causa Kachelmann auf.
Auch Kachelmann wurde herz- und gnadenlos gejagt sowie gewissenlos vorverurteilt, sein Privatleben schamlos an die Öffentlichkeit gezerrt sowie hämisch kommentiert und bewertet, alles mit dem zynischen Hinweis, man wolle nur aufklären – dabei wurde hier eine Person von einer entfesselten und geifernden Presse hemmungslos in den Schmutz gezogen und zu vernichten versucht .
Natürlich gab es auch hier wieder Leute, die ihren Mund nicht halten konnten und mit Interna an die Öffentlichkeit „mußten“.
Eine Treibjagd wie aus dem Lehrbuch der angewandten Abscheulichkeiten mit abschließender medialer Hinrichtung.
Diejenigen, die hier jeweils tätig wurden, dürfen wohl dem gleichen Menschenschlag zuzuordnen sein:
Mißgünstige Versager, wenig Talentierte mit verhängnisvollem Drang nach Höherem und natürlich die große Gruppe der Neider, die ähnlich talentiert das gewisse Quäntchen Glück nicht auf ihrer Seite hatten. Allerdings ist dieses besagte Quäntchen Glück in aller Regel ein ordentliches Maß Kampfgeist. Letzteren bekommt man nicht auf dem Silbertablett und auch bei noch so viel Talent wird daraus nie Erfolg, wenn ich mich treiben lasse und statt dessen lieber Erfolgreiche „stalke“, die ihre Energie in ihre Zukunft investiert haben anstatt ihr Schicksal zu bejammern und alles und jeden zu verdammen, das bzw. der ihnen vermeintlich im Wege steht.
So sind es denn auch bei Kachelmann in erster Linie – und wie könnte es auch anders sein – die für ihr egozentrisches Selbstbemitleiden bekannten feministischen Kreise, die den Wettermann nach Leibeskräften, aber wenig Verstand, zu diffamieren versuchen.
Es ist dann auch nicht weiter verwunderlich, daß sich dem „Fackelzug“ weiterhin noch all diejenigen anschließen, die mit dem jovialen und charmanten aber auch bisweilen unleidlichen und störrischen Wetterfrosch noch ein Hühnchen zu rupfen haben, da sie trotz größter persönlicher Anstrengung nicht an ihm vorbei kamen und nun gnadenlos Rache nehmen.
Während die Jäger sich das noch frische Blut ihrer Beute vom Mund wischen beteuern sie lauthals, daß dies eine unverzichtbare Disziplinierung sei und somit wirkungsvoll vor Wiederholungen schütze. Wir alle wissen, daß dies nicht stimmt und bloß die Motive der Jäger vertuschen soll bzw. zeigt, daß diesen Jägern ihre Motive selber entweder nicht bewußt oder mindestens so unangenehm sind, daß sie sie vor sich und anderen verleugnen (müssen).
Solange die gekränkten Jäger sich ihre wirklichen Motive nicht eingestehen, solange wird es immer wieder Jäger und Gejagte, Täter und Opfer geben.
Derartiges Verhalten ist so alt wie die Menschheit selbst, wird wohl auch nie verschwinden, denn immer gibt es Verlierer, die sich ungerecht behandelt fühlen und ob ihrer Schmach nur noch ein Ziel haben: Rache, welche mit verschwurbelten Theorien von Moral versucht wird zu rechtfertigen.
Drängt sich zum Schluß nur noch die Frage auf:
Wenn die BLÖD sich öffentlich durch Herrn Schmitt-Glaeser für ihren Liebling zu Guttenberg (zu Recht) empören läßt – wann pfeifft besagte BLÖD denn nun endlich ihre beiden Bluthunde (wir alle wissen, welches Pärchen gemeint ist) zurück??
Es lebe die Scheinheiligkeit und die Doppelmoral!
14. Mai 2011 um 22:45
Im Fall Guttenberg geht es u.a. auch um das Versagen der Universität , insbesondere der beteilgten Votanten seiner vorgelegten Dissertation. Diese will man nun reinwaschen obwohl sie , wenn sie genau vorgegangen wären- insbesondere an einem fachübergreifendem Lehrstuhl- hätten erkennen können, daß da etwas nicht so ganz stimmt- ohne Zitatangabe- und vielleicht hat man das ja schon irgendwo gelesen- sofern man sich fachübergreifend auf dem laufendenden gehalten hätte. Doch möglicherweise hat Guttenberg das Verhalten dieser Professoren richtig eingeschätzt- sie tun es eben nicht- und als Politiker hat er sich nicht für die Bildung seiner eigenen Meinung auf etwaige Quellen berufen müssen. Doch wenn eine Sache auffliegt, dann müssen sich Beteilgte reinzuwaschen versuchen- auch und insbesondere auf Kosten anderer.
Parallele zum Fall KAchelmann: keine eindeutige. Sie hat sich nicht um einen DR. , sondern um eine Lebenspartnerschaft mit JK beworben und dafür Leistungen erbracht- dafür gelten andere Qualifikationen…….
15. Mai 2011 um 02:49
@suum cuique
Mein Vergleich bezieht sich auf das Verhalten der Presse und den Umgang mit den “Gejagten”. Wie beschrieben, sehe ich dort etliche Parallelen. Die würden sich auch in einigen anderen Fällen so noch ergeben, da derartige hysterische und bar jeden Anstands stattfindende Treibjagden auf vermeintlich schwarze Schafe gerade sehr in Mode gekommen sind und zunehmend den gemäßigten Ton verdrängen – auch in den sog. Qualitätsmedien. Sensationsjournalismus hat es immer schon gegeben, aber so schamlos wie heute, war er nicht.
Wir sehen gerade eine “Boulevardisierung” der Printmedien, bei Funk und TV hat dies ja schon vor etlicher Zeit Einzug gehalten.
LG
marieann73
15. Mai 2011 um 12:50
ja, sicher, aber der Vergleich mit Guttenberg hinkt hier – Guttenberg hat gegen wissenschaftliche Regeln verstoßen, darüber besteht kein Zweifel. JK werden schwere strafrechtliche Verstöße vorgeworfen, die seine Sexualpartnerin nahezu beliebig zur Anzeige bringen konnte.
Der Verstoß a la Guttenberg wäre bei einem Nicht -Prominenten nicht öffentlich geworden- der Tatvorwurf gegenüber JK, hätte es sich um einen Nicht-Prominenten gehandelt, ebenfalls nicht.
Nur hier sind Gemeinsamkeiten.
15. Mai 2011 um 19:28
@mariann73
wie wahr!
Es fällt auf, wie jeder Event durch sämtliche Medien gepeitscht wird. Jüngstes Beispiel: Eurovision Song Contest. Zeitungen, TV-Sender, Radio, alle sprangen auf den Zug. Ich frage mich, was als nächstes kommt… .
Das ist noch die “harmlose” Variante. Geht es um Menschen und Schicksale, wird inzwischen genauso rigoros verfahren, keine Rücksicht und Anstand.
Derartige “Berichterstattung” schreckt nur noch ab. Ich ziehe regelmäßig die Reißleine, schalte einfach aus. Diese Freiheit nehme ich mir immer öfter. Basta.
15. Mai 2011 um 21:13
Hallo Marie!
Was als nächstes kommt?
…
Eine neue “Sau” ist bereits ausgemacht und wird schon in bekannter Manier durch die Gazetten getrieben
Hier einer der sachlichen Berichte:
http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/imf-chef_strauss-kahn_weist_vorwuerfe_zurueck_1.10587323.html
Für mich klingt das alles recht verworren und unglaubwürdig, man wird sehen, was die Ermittlungen ergeben werden – hoffentlich sind die Ermittler professioneller, als die Mannheimer Kollegen!?
Ich habe wirklich mittlerweile den Eindruck, unliebsame Zeitgenossen werden mal eben mit einem Vergewaltigungsvorwurf diskreditiert und schwupps hat die Konkurrenz den Weg frei …
16. Mai 2011 um 08:33
Ja das war genau das gleiche Gefühl (hörte die Nachricht noch relativ knapp in den Radionachrichten) wie seinerzeit (ebenfalls Radio) i. S. Kachelmann – ungläubiges Staunen und dann nein glaube ich nicht und neuerdings (spätestens seit J. Asange) nicht schon wieder ….
16. Mai 2011 um 09:43
Hallo mariann73,
die “neue Sau” wird bereits getrieben, wie wir überall hören/sehen.
Mein Gedanke:
Am Fall JK haben wir gelernt, etwas genauer hinzusehen, nachzuhaken, in Frage zu stellen etc.
Es scheint weiter verbreitet als von mir angenommen:
Schnell wird ein Vergewaltungsvorwurf in die Welt gesetzt. Wahrscheinlich sehr oft lanciert. Und wie schwierig es wird, einen solchen Fall aufzuklären, muss ich hier nicht explizit sagen.
Wir erleben es.
Ich frage mich:
Was macht der Mann, der sich nichts vorzuwerfen hat, unschuldig ist?
Der muss doch tillen… !
16. Mai 2011 um 11:47
Das neueste Gesellschaftsspiel: Wie ruiniert man einen erfolgreichen Mann?
Es muss nur jemand gefunden werden der ” Vergewaltigung ” schreit! Und solche Frauen gibt es en masse, wenn die Kasse stimmt
Weltweit ist jeder Mann gefährdet egal ob prominent oder nur der Nachbar von nebenan, keiner ist mehr sicher!
Ja, was macht so ein Mann, wenn er unschuldig ist? Er kann gar nichts machen, das sehen wir bei J.K. !
Die Medien übernehmen schon die Funktion der Vorverurteilung.
Und ntv bringt sofort ein Spezial : Sex-Skandal beim IWF , man könnte ko….. Dabei muss man nur schauen, wer von der Demontage Dominique Strauss-Kahns profitiert!
16. Mai 2011 um 13:36
Prügelt mich nicht wieder, aber ich zitiere das heutige Handelsblatt (zu Strauss-Kahn):
“Anders als in Amerika regt das Liebesleben von Politikern in Frankreich kaum jemanden auf.”
Geht doch! Es muss vielleicht doch etwas mit verklemmter Moral zu tun haben, vielleicht auch mit dem Einfluss der Kirchen in der BRD und den USA, während die Franzosen ja laizistisch (Trennung von Kirche und Staat) geprägt sind. Vielleicht sollte JK zukünftig das Wetter in Frankreich ansagen. Da ist es auch viel besser.
16. Mai 2011 um 15:44
Marieann73
Ich habe vorhin im Videotext bei RTL gelesen, dass Herr Strauss-Kahn ein unanfechtbares Alibi hat. Bereits eine Stunde vor der angeblichen Vergewaltigung hatte er das Hotel verlassen, um mit seiner Tochter in einem Restaurant zu essen. Dafür gibt es lt. seinen Anwälten mehrere Zeugen.
Ich glaube aber , man sollte in Zukunft bei der Geburt eines Jungen gleich eine Versicherung gegen Vergewaltigungsvorwürfe abschließen. Das wäre vermutlich in Anbetracht dieser erschreckenden Entwicklung ein ausgesprochen sinnvolles Patengeschenk.
Denn es wird ja offensichtlich Alltag, Männer, die irgend jemand aus irgend einem Grund im Wege stehen, mit Hilfe von Vergewaltigungsvorwürfen abzuschießen!
16. Mai 2011 um 16:06
Die Vorgehensweise der Vergewaltigung scheint Schule zu machen…
Ich zähle mich bestimmt nicht zu den Feinden der Männer, dennoch – vielleicht ist es in unserer schnelllebigen Zeit heute nebenbei dringend nowendig, sich wieder etwas mehr auf Qualität, anstelle Quantität zu besinnen und dem zwischenmenschlichen Umgang dabei etwas mehr Beachtung zu schenken.
16. Mai 2011 um 16:25
Die Vorgehensweise der Vergewaltigung? Wer hat vergewaltigt Jörg Kachelmann? Dominic Strauss Kahn ? Oder was meinen Sie Meggi?
Nicht eher die Anschuldigungen einer Vergewaltigung und deren Verursacherinnen?
Nein, ich bin auch keine Feindin der Männer , aber eine solcher Frauen, die sich aus Rache oder finanziellen Interesse dafür hergeben. Und das ist inziwschen schon über alle französischen Sender, auch jenen die Strauss-kahn absolut nicht grün sind getickert..
Wer hat diese Meldung als erstes verbreitet ? Ein junger Parteigenosse des amtierenden Präsidenten über twitter! Welch ein Zufall aber auch. Nun hoffen, wir, dass sich alles aufklärt, zudem es inzwischen Zeugen gibt, die ihn zur angeblichen Tatzeit mit seiner Tochter in einem Restaurant gesehen haben.
Natürlich, der Lohn eines Zimmermädchens ist auch in den USA nicht hoch, da kann man schon einmal ein Zubrot brauchen! Und es gibt genug .
Und oh Wunder, sofort meldet sich eine Französin auch mit sexueller Belästigung. Und das soll sich auch vor neune Jahren passiert sein, sie hätte sich nur nicht gemeldet…
Wie sich die Bilder gleichen….
Eine neue Geschäftsidee!
Und genau wie bei Jörg Kachelmann oder Julian Assange, allerdings noch international: Der Vorwurf steht im Raum, bewiesen ist nicht und die Presse( Bild &.Co.weiss natürlich auch genau wie es war) hat schon das Urteil geschrieben – und auch das Volk in Form von Leserkommentaren.
16. Mai 2011 um 16:57
@ REN
Die “Anschuldigung” der mm Vergewaltigung war gemeint…
Ein leichtes Spiel für alles Damen, die es darauf anlegen, vorallem mit solch einer STA im Rücken, schnelle Kasse zumachen. Wie Sie schreiben – eine neue Geschäftsidee die von der Justizia ins Leben gerufen wurde.
16. Mai 2011 um 23:50
Was für ein Glück, nicht? Nachdem der Fall Kachelmann seinem vorhersehbaren Ende entgegendümpelt, steht schon wieder einer an, dieses Mal sogar mit internationaler Resonanz. Nichts wie los also, die Krallen gewetzt und Fakten gesammelt (ironisch).
15. Mai 2011 um 20:23
„…Aber Tiere jagen wir in dieser Form nicht mehr; die Hetzjagd ist als unwaidmännisch und nicht tierschutzgerecht verboten.. Heute sind es Menschen, denen wir in Gruppen nachstellen. Ausgelöst werden diese Jagden in der Regel nicht durch eindeutige Kenntnisse, sondern in der Regel durch Spekulationen und Vorverurteilungen. … Aber was auch immer die Motive des Einzelnen sein mögen: Hat die Jagd begonnen, ist kein Platz mehr für verantwortlichen Umgang mit der Beute. … Ganz schuldlos ist das Opfer der letzten Treibjagd nicht. … Aber er hat dafür bezahlt. … Wer ein wenig Anlage zum Mitgefühl besitzt kann sich denken , dass… die Peinlichkeit der öffentlichen Bloßstellung, der Verlust von Ansehen und die Betroffenheit der Familie … vermutlich die bei weitem größere Strafe. (waren)…“
http://www.bild.de/politik/inland/karl-theodor-zu-guttenberg/plagiats-affaere-offener-brief-von-walter-schmitt-glaeser-17816744.bild.html
Die „Bild“-Redaktion kann sich nun wirklich nicht mehr darauf berufen, dass sie nicht weiß, was sie tut.
14. Mai 2011 um 09:18
Zitat : der SPIEGEL ist kastriert
Der alte „Spiegel“ hat mich durch seinen Einheitssound fasziniert. Die Texte kamen wie aus einem Synthesizer. Das deutsche Nachrichten-Magazin war für mich eine große Maschine der Aufklärung. Es gab keine namentlich genannten Autoren, dafür aber Überraschungen und Enthüllungen.
Heute steht unter jedem Artikel der Name des Autors, aber man weiß vorher schon, wie die Botschaft lauten wird. Früher hat der „Spiegel“ irritiert und provoziert. Heute bestätigt er nur noch das rot-grüne Weltbild.
Aber es geht nicht nur um Stil, Ideen und Brillanz. Als der „Focus“ mit dem Claim „Fakten, Fakten, Fakten“ gegen den „Spiegel“ antrat, hat er dessen zentrales Problem getroffen. Das deutsche Nachrichten-Magazin hat die Nachrichten und Berichte aus dem Auge verloren.
http://www.bild.de/news/inland/spiegel/ist-kastriert-17892380.bild.htmlau
Ist das die BILD-Cruise Missile auf realistische Beträge von Fr. Friedrichsen?
Prof.N.Bolz scheint zudem nicht bemerkt zu haben, welchem Einheitssound-Blatt er dieses Interview abgab, wer provoziert, irritiert, über unwahre Überraschungen und Enthüllungen informiert !
Ich glaub, ich bin im falschen Film – das schlägt dem Fass den Boden aus !
14. Mai 2011 um 14:36
Aha.
Nun habe ich das lancierte Empörungsartikelchen des Herrn Professor Be gelesen.
Spontane Frage: wieviel bekommt er dafür wohl von Spring-er-ins-Bild! bezahlt?
Und: warum gibt ein *hust* Medien!!!Wissenschaftler!! ausgerechnet einem ALLES! zu Geld verschreibendem Fishpaper und zunehmend an Auflage verlierender Nicht-Zeitung einen solchen Käse zum Abdruck frei?
Diese Medien-/Presseheinis sind allesamt nicht! blöd – sie wollen bloß die anderen Leut´ für blöd verkaufen.
Zuckerbrot und Peitsche, bösartige unter-der-Gürtellinie-Angriffe und schmalspurige Honigkübelschüttereien wechseln sich da im ganz bestimmten Tagestakt ab.
Der Herr Professor sollte solche Manöver doch mit leichtester Hand durchschauen können, ist er doch auch Forscher für “Medientheorie, Kommunikationstheorie und Designwissenschaft” –
hat er dann ausgerechnet mit einem Blaaderl wie diesem extrem raschelnden Fishpaper am Hut?
was zum
Wie ich allerdings sehen durfte, ist dieser Herr Vordenker! (O-Ton hier: http://www2.fz-juelich.de/zb/datapool/page/768/Bolz_CV.pdf ) auch schon bei der schwarzer-WILLigen Anne gewesen. Mal laut nachgedacht: ob diese Dame auch von der BLÖD gesponsert wird?
Mutmaßlich (was für ein irres Wort!) promotet dereinst mal in Mannheim studiert habende Philosoph (auch!) gerade ein demnächst von ihm neu erscheinendes Buch bzw. könnte dieses nichtssagende Pamphletle auch als verkaufsfördernde Maßnahme der schon von ihm erschienen Bücher verstanden werden, bei dem ihm die für paar Sekunden – im Deal – mal einen auf seriös machende Krawallzeitung gern in großzügiger Weise unterstützend tätig ist.
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/02/interview-mit-professor-norbert-bolz.html
Wer Interesse an geschicktem Anpassungsverhalten haben sollte, bitte ich doch, den oben gelinkten Artikel zu lesen, ihn in seiner Ganzheit zu erfassen, hier lediglich einen Zitatausriss:
……Prof. Bolz: Da haben sie vollkommen recht. Es gibt eine Fülle von Themen die dogmatisch behandelt werden, wo wir unendlich weit vom Geist der Aufklärung entfernt sind. Das ist wirklich bedrückend. Und was mich als Wissenschaftler dabei vor allen Dingen quält ist, das viele meiner Kollegen nicht dagegen kämpfen, sondern sogar auf der Seite der Dogmatik stehen. Das ist für mich besonders bitter.
Freeman: Wie sehen sie die Rolle der Medien in diesem ganzen Spiel?
Prof. Bolz: Die Medien haben leider Gottes keine Aufklärungsaufgabe, das ist nur ein Fassadenschwindel, eine Schaufensterrhetorik.
Medien sind abonniert auf Katastrophen und Sensationen. Wenn man jemand vom Fernsehen sagt, ich habe eine tolle Nachricht für sie, es ist mit dem Ozonloch gar nicht so schlimm, dann wird man auf Achselzucken treffen. Umgekehrt, hätte man eine schlechte Nachricht, wie das Ozonloch hat sich vergrössert, wäre die Begeisterung riesengross. Sie haben kein Interesse an Aufklärung, Ausgewogenheit oder gar Skepsis. Sie wollen nur Sensationen und Katastrophen und da werden sie bestens bedient von der Klimadiskussion.
Freeman: Sie erfüllen nicht ihre Aufgabe als vierte Säule im Staat.
Prof. Bolz: Jedenfalls nicht in Form von Aufklärung oder kritischer Betrachtung von Ereignissen. Was an Kritik in den Massenmedien übriggeblieben ist, beschränkt sich auf Enthüllungsjournalismus und banalen Themen.
Freeman: Können sie abschliessend sagen, was sie meinen Lesern für die Zukunft raten können oder wie sie sich verhalten sollen?
Prof. Bolz: Ich bin insofern ganz optimistisch, viele Menschen sind nicht mehr nur auf die Massenmedien im klassischen Sinne angewiesen, sondern das Internet ermöglicht tatsächlich, erstens das Menschen zu Wort kommen, die eine abweichende Meinung haben und zweitens, das sich Menschen organisieren können, über Landesgrenzen hinweg, die sich von bestimmten Dogmen der öffentlichen Meinung nicht mehr einschüchtern lassen.
Und die Selbstorganisation der Vernunft im Internet, ist für mich ein echter Grund zur Hoffnung. Deshalb sag ich Ihren Lesern, vertrauen Sie weniger dem was Sie im Fernsehen heute Abend wieder zu hören und zu sehen bekommen und interessieren Sie sich mehr für die abweichenden Meinungen, für die wir endlich ein Medium gefunden haben.
Ja da schau her!
Jetzt wissen “WIR” es auch!
Wenn Sie um den ganzen medialen Rummel doch so genau Bescheid wissen, ja sogar akribisch erforscht haben, warum dann dieser “Auftritt” in der BLÖD Herr Professor?
Es darf 3 Mal geraten werden……!
Wenn´s für absichtlich falsch lancierte Schmierereien auch eine Produkthaftung gäbe – hach! was wäre das für ein Spaß!
Skorpion
14. Mai 2011 um 15:42
@Skorpion
Super Recherche von Ihnen!
13. Mai 2011 um 18:12
Allen schönes Wochenende wünschend: Beiträge aus Parallelwelten.
Dazu empfiehlt sich entweder ein Louis Jadot Cote de Nuits Nuits Saint Georges AOC, harmoniert mit Coulommiers, oder Vodka Russkij Standart Imperia aus St. Petersburg, als Zakuska – selbst eingelegte Pilze und saure Gurken.
Bon appétit!
Приятного аппетита!
LG, QV
http://grundgesetz-aktiv.de/phpBB3/viewtopic.php?f=21&t=456&sid=d55373e3b2b96be523b6e8b4e86e7f2a&start=780
Re: Kachelmann und die (neuen) Medien
Beitrag von Sonnenschein+8+ » Fr 13. Mai 2011, 06:53
Natürlich hat Schwenn und co. schiß vor bild-zeitung.Man darf sich von der Bild.Zeitung nichts gefallen lase, das ist richtig aber man muß auch bei der wahrheit bleiben.Und wenn Bild merkt es ist nicht die Wahrheit dann stochern sie rum und finden auch die wahrheit.Tja und ferbieten lasen die sich zwei mal nichts.Ist auch richtig so.Die haben schon manchen zu Fall gebracht.Auch Politiker und so.Und eigenndlich braucht jeder Promi die Presse für sein imitsch usw… Und da ist es nicht zum vorteil wenn man jeden Bericht mit strafe und geld summen abstraft.Es kommt eh alles raus früher oder später !! Und viele Leute lesen Bild-zeitung mehr als den je.Und Alice Schwarzer hat jetzt mehr Fans als jk es wollte.
Re: Kachelmann und die (neuen) Medien
Beitrag von Sonnenschein+8+ » Fr 13. Mai 2011, 12:06
Für was intressiert sich Rückert und co? Nicht wircklich für den Fall.Es geht denen ja nur um eines Buch Geld frußt abbau.. Und ich und andere sind uns geanz sicher das der Richter es Kapiert hat, was jk und co. so alles anstellen.Wenn man keine Beweiße hat macht man halt das so.Traurig aber war.Es sind viele leute schon aufgefallen was die für ein spiel spielen.Und die schuld an die medien und STa abzulegen ist typisch für Schwenn und co.Da kommt noch ein nachspiel.Und ehrlich gesagt hoffe ich es auch.Für die Hass erfülten und neidischen Damen !!! Rückert und co.
****
http://forum.emma.de/showthread.php?2172-Kachelmann/page177
Gestern 07:39 #1777
Scarlett83
AW: Kachelmann
Hallo zusammen,
in bezug auf Mademoiselle:
Wurde jemals die Glaubwürdigkeit des vermeintlichen Täters eindringlich und umfassend geprüft?? NEIN!!! Er wurde nicht eimal befragt. Keine Gutachten, kein nichts. Die ganze Zeit hält der seine Fre***, lacht sich eins ins Fäustchen und heiratet. Was soll das für ein Rechtsstaat sein??
Sorry, aber mein Vertrauen in den Rechtsstaat als Frau ist mehr als erschüttert. Hier wird immer noch mit zweierlei Maß gemessen – zum Nachteil der Frauen.
11.05.2011 20:34 #1769
C.P.
(…Zitat…)
Genau. Kachelmann wird vom x.ten von der Verteidigung gut geschm…, äh bezahlten, Gutachter (die selbstverständlich gegen Bares das Lied der Auftraggeber singen, möchte ja nicht wissen, wie viele sich jetzt von K.s Immobilien eigene Immobilien zulegen, hi hi) nicht nur offiziell als “normal” diagnostiziert (ohne freilich ein einziges Wort mit ihm gesprochen zu haben). Auch sein Liebesleben wird verklärt und blütenrein als “variantenreich” dargestellt. Das sind dann die Stilblüten eines selbstgefälligen Machismus, wo ich nicht mehr argumentieren, sondern schlicht nur noch die Schere holen möchte. Schnipp, schnapp und er war ab.
Gestern 10:01 #1779
Passionaria
Zitat
Zitat von Mademoiselle Beitrag anzeigen
Wo ist denn dein Problem? Es hat einen sehr langen Prozess gegeben mit sehr vielen Aussagen von verschiedenen Gutachtern. Kein einziger Gutachter im ganzen Prozess hat zu Gunsten des angeblichen Opfers ausgesagt. (Zitat Ende)
Ich erlaube mir mal…
Das stimmt so nicht! Sogar die Anteile, die in der Öffentlichkeit bekannt wurden und (hoffentlich nicht sinnentstellt) von den Medien wiedergegeben wurden, ergab sich folgendes Bild: Spurenlage und Tathergangsschilderung stehen in Einklang miteinander, allerdings kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Spurenlage auch vorgetäuscht wurde. Einzig die geringen DNA Spuren von K. am Messer stehen im Widerspruch zur Schilderung, dass K. der OZ das Messer während der ganzen Vergewaltigung an die Gurgel hielt. Hier liegen auch Aussagemängel, die aber durch Gedächtnisstörungen durch Traumatisierungen erklärt werden können (diese Ansicht teilt sogar ein von der Verteidigung bestellter Gutachter). (…)
(…)Kein Gejammer nicht von mir. Ich würde allenfalls der OZ zur Lisbeth-Salander-Methode raten, wenn der Staat versagt. Wäre wahrscheinlich eh der würdevollere Weg gewesen für beide Seiten.
13. Mai 2011 um 19:39
Paralellwelten? Ne das müssen andere Universen sein – oder Kleinkinder!
Ich bin erschüttert, was meinem Schreibtisch schon wieder eine neue Delle verschafft mit dem Kopf auf der Platte aufschlägt. Hoffentlich komme ich heute noch auf einen aktuellen Stand.
QV um den Wodka bittet – zur Schmerzbekämpfung
13. Mai 2011 um 21:06
Ich glaube nicht, daß wir von Parallelwelten reden sollten. Nein, diese Leute leben in Hohlwelten und bohren sich da immer tiefer ein. Deshalb sind sie ja dann durch Argumente nicht erreichbar, und die normale Logik hat keine Gültigkeit für sie.
13. Mai 2011 um 21:56
@QuoVadis
@Anke
Harter Tobac
sich ein Glas, nein Gläschen Schnaps, ob des Grauens sich gönnend wie Reinhard
MaxMäuerle
13. Mai 2011 um 19:48
Danke Quo Vadis, ich habe über die Beiträge sehr gelacht.
Obwohl, eigentlich sind die beiden Sonnenscheinbeiträge nur traurig…
Nun ja, das Forum, dessen sie sich bedient, ist für ihre bizarr-bornierten User bekannt.
Während man über das Häuflein der letzten Aufrechten bei Emma eigentlich weinen könnte. Warum ? Weil es ihnen nicht einmal gegeben ist, Zeitungsberichte oder Berichte von Prozessbesuchern zu lesen.
Sonst hätten sie das Messer nicht schon wieder als Indiz aufgenommen.
Aber wie heisst es? Wie der Herr, so’s G’scherr!
13. Mai 2011 um 20:07
@Rita, ja, so ist es – entweder lachend weinen oder weinend lachen…
Der ganze Prozess scheint im Zeichnen der Schizophrenie zu stehen.
Aber LTO und A.Schwarzer gönne ich ihre Fans vom ganzen Herzen.
LG, QV
13. Mai 2011 um 22:43
Unabhängig davon, dass die Leute aus den Parallelwelten hier sowieso mitlesen – und die Kommentare von den hiesigen Bloggern in ihrem Forum wiederum kommentieren (und das nicht gerade freundlich), scheint es sich bei Sonnenschein um jemanden von der “Jörg Kachelmann facebook-seite” zu handeln. Zumindest, wenn man die Ausdrucksweise betrachtet… Keiner von den hiesigen Bloggernsollte sich abwertend über diese Kommentare äußern, sonst sind wir nicht besser als die Leute, die auf der genannten Facebook-seite diffamieren, beschimpfen und mobben – die haben ihre Meinung, wir unsere. Wie sich am Ende alles auflösen wird, wissen wir erst nach dem 31.5. Und bis dahin gilt immer noch “die Gedabnken sind frei”….
13. Mai 2011 um 23:19
….wer sich freiwillig die Scheuklappen der ideologischen Verblendung aufsetzt, oder sich eine jede freie Sicht auf einen minimalen Brennpunkt reduzierende Sehröhre von fremden Personen aufsetzen LÄSST – mit Vorliebe von Gurus! und solchen, die noch BILD-haft an diesem Status arbeiten – will sich keinesfalls irgendwelchen Ablenkungen der eigenen Fixiertheit von Außen aussetzen, wie zum Beispiel eines etwaigen anderen Blickwinkels oder gar einer anderen Sichtweise, die durch grundsätzliche Veränderungen seit Projektbeginn bedingt ist.
Da wird einfach sofort gnadenlos ALLES ausgeblendet, was nicht in das eigene Vorstellungskonzept passt; durch die winzigen *Schwarzer*Sehschlitze dieser idiotisch-ideologischen Behinderung fallen NUR die Lichtreflexe von Ereignissen auf die Netzhaut, die zur permanenten Bestätigung der mutmaßlich selbst erfahrenen, oder biographisch vorgelegten Erlebnisse dienlich – und erforderlich! sind.
Selbst betonierte Vorstellungssärge, in denen sie leben …hm vegetieren trifft´s wohl besser, denn Leben ist immer! mit Veränderung verbunden, was auch mit teils schmerzhaften Verabschiedungen der bisher innegehabten Lebensstandpunkten einhergeht, welche solche 3-chinesische-Affen-Menschen aus musterbedingten Gründen meist total ablehnen, und daher kaum, schwer oder nie ihre einst festzementierte Vorstellungsburgen verlassen.
Selbst wenn die richterlichen Schwarzkittel einen Freispruch mit Glanz und Gloria verkünden würden, für solche Menschen bleibt der MANN Jörg-Andreas Kachelmann schuldig.
Egal, ob es nun keine Beweise oder doch Beweise für sein Tun gibt – ER ist ein Mann! ER hat betrogen und gelogen! Und mit solchen Männern, Vätern, Onkels und Brüdern, die solche Schweine in höchstem Maße waren, hat frau ja schließlich (zwangsweise!) genug Erfahrung sammeln müssen.
Diese verda…… Schw…. hat´s nicht erwischt, dann jetzt wenigstens DEN!!!!
Auf ihn mit Gebrüll!!
Trifft sich natürlich ausgezeichnet mit einem Richter, dem erst neulich ein Schweizer durch die Lappen gegangen ist, sehr ärgerlich, in der Tat! und der auch sicher gern! seiner inneren Verpflichtung nachgehen wird, die heimischen Heimchen vom Herde vor dem bösen Wolf zu schützen; speziell auch noch die Tochter eines ihm evtl. doch nahegehenden Vaters, der, sehr ehrbar im Dorfeswesen, jahrzehntelang im aufopferungsvollen Dienste eines Schöffen aufging.
Auf fruchtbaren Boden dürfte dieses “Hängt-ihn-höher!”Gekreische des Hohlwelt-Mobs auch bei einem Ost.A. fallen, der sich immer noch wg. dem entgangenen Sündenbock Harry Wörz grämt,
sich fast daran berauscht hat sich wohl ein Newcomer, der SEINEN an der Angel hängenden VIP unter Garantie NICHT freiwillig vom Haken läßt!
Über die restlichen Einsitzer von der Strafbank breite ich sanft mein Mäntelchen des Schweigens aus.
Nein, ich sehe nicht, daß Richter Seidling einen in seiner Runde hart erarbeiteten Freispruch verkündet, ich vermute eher einen faulen (denglish: tricky) Kompromiss, der mit List und Tücke vielleicht sogar einer Revision beim BGH entgeht, und der, wie schon an verschiedenen Stellen ausgeführt wurde, die Schwarzkittel à la eine Krähe-hakt-nicht-ect. selber gerade noch ob ihrer ungeheuerlichen Unfähigkeit ungeschoren davon kommen läßt,
den angeklagten Kachelmann durch diesen “Kunstgriff” der Staatsdiener fast komplett seiner schützenden UnterWolle bis auf die nackten Tatsachen beraubt wird (Glück im Unglück, die Schafskälte gibt´s erst um den 11 Juni.) und ja
……hm….der blonden Hauptberufs-Tochter, die die ganze Lawine ins Rollen gebracht hat, ihr wird keine Feder öhm Härchen gekrümmt, die kann dann sogar ihre paar Kröten behalten, braucht keine größeren Veränderungen ihres häuslichen Lebensstils befürchten, sie kann sich ungerupft und weiterhin ganz frisch in ihren Job des Kirchenfunk-Moderierens hineinknien.
Hat doch was – oder? ?
Damit hat Miss Blacky weiterhin jede Option offen, mit geschlossenem Visier gegen die üblichen Verdächtigen…..nun ja, gegen die in ihrem Hirn verankerten Windmühlenflügel einer Genderschlacht anzufuchteln, erfreut uns Alle noch recht lange mit ihren männlichen VIP-Stalking zum zielgerichteten Zwecke des Aufmerksamkeit-Abschöpfens – für ihre schriftlichen, ich sag´s ungern, Ergüsse;
die Pressegeier hacken noch Wochen hinterher in dem seit Monaten stinkenden Prozesskadaver herum, versuchen noch so lange wie möglich mit dem Abgesang des Rechts ihre Kohle to makken – falls allerdings weiterhin nichts Hintergrundbeleuchtendes über die blonde Landestochter veröffentlicht wird, muß ich, wie schon mal geschrieben, von einem Komplott, einem Stillschweigeabkommen zwischen Staatsanwaltschaft und Presse ausgehen.
Denn es wäre viel mehr! als unüblich, wenn sich die Geier in ihrer unersättlichen Gier nach irgendwie verkaufbaren Infos nicht auch noch auf die mitbeteiligte Person stürzten.
Und wo die gesetzeswidrigen Pressestalker Geld wittern, interessiert sie der gesetzlich verordnete Opferschutz einen Sch*piiiiiiiiieps*
Ich wundere mich diesbezüglich ja schon seit Monaten, wie brav sich doch die nette Presse IN DIESEM Weißen-Ring-Fall an dieses Reglement gehalten hat……merkwürdig, das.
On verra.
Skorpion
14. Mai 2011 um 12:32
@ Skorpion
Zitat : Selbst wenn die richterlichen Schwarzkittel einen Freispruch mit Glanz und Gloria verkünden würden, für solche Menschen bleibt der MANN Jörg-Andreas Kachelmann schuldig. Egal, ob es nun keine Beweise oder doch Beweise für sein Tun gibt – ER ist ein Mann! ER hat betrogen und gelogen! Und mit solchen Männern, Vätern, Onkels und Brüdern, die solche Schweine in höchstem Maße waren, hat frau ja schließlich (zwangsweise!) genug Erfahrung sammeln müssen.
Dieses Fazit ist das Beängstigende an diesem ganzen Dilemma und finde mich, betr. der von @ QuoVadis aufgeführten Beispiele, in einem Zwiespalt wieder.
Wie resistent sind die Parallelweltenverstrahlten angesichts dessen in ihrer Ansicht, @ Anke, wenn nur ignoriert, tolleriert und über der Sache gestanden werden soll ? Wo geht sie hin, die Gesellschaft ?
Menschen richten und urteilen in übelster Form über eine Thematik, in dessen Hintergründe sie geistig noch gar nicht vorgedrungen sind, es vielleicht auch nie werden ( oder wirklich wollen ) und geben dabei Meinungen zum Besten, in denen, neben haltloser, unsachlicher Argumente, zudem stellenweise kein einziger Satz fehlerfrei auf das Papier gebracht wurde. Ist das das Resultat von (Neidhammel-) Menschen, die sich ihre Meinung vordergründig durch die BILD bilden ? Schauderhaft !
14. Mai 2011 um 12:34
@ Anke
Sorry, ich wollte damit Bezug auf @ Claudias Beitrag nehmen !
14. Mai 2011 um 21:48
@Goji
Zitat: “Menschen richten und urteilen in übelster Form über eine Thematik, in dessen Hintergründe sie geistig noch gar nicht vorgedrungen sind, es vielleicht auch nie werden ( oder wirklich wollen ) und geben dabei Meinungen zum Besten, in denen, neben haltloser, unsachlicher Argumente, zudem stellenweise kein einziger Satz fehlerfrei auf das Papier gebracht wurde.”
Das ist nun mal das Wesen einer demokratischen, freien (!) Gesellschaft. Jeder hat eine (nicht immer eigene bzw. freie) Meinung und darf die auch nach Herzenslust frei äußern.
Wer anderer Meinung ist nutzt das Instrument der Diskussion. Letztere läuft allerdings bei Irrationalität eines oder mehrerer Diskutanten ins Leere, wie in mittlerweile jeder (!) Talkshow zu beobachten findet kein Meinungsaustausch mehr statt. Jeder rezitiert nur noch seine vorgefertigte Meinung, die durch den fehlenden Austausch von Argumenten zu keinerlei Erkenntnisgewinn mehr führt – pure Zeitverschwendung. Das wird sich auch nicht ändern, solange eine Diskussion nicht als Wissensvermehrung gesehen wird sondern als Kampfarena.
Wenn eine Gesellschaft jedem das Recht auf eine eigene Meinung, die dieser dann auch frei äußern darf, zugesteht, dann führt dies zwangsläufig auch zu den uns bekannten Ausuferungen, weil nicht alle den dafür erforderlichen Anforderungen gewachsen sind. Also existieren auch zwangsläufig abstruse und dumme, z. T. einfach nur ungebildete, Meinungen.
Hier wären unsere Presse, bzw. die Medien gesamt, eigentlich gefordert, der Meinungsmache Aufklärung entgegenzusetzen. Unglücklicherweise sind aber auch sehr viele, mittlerweile die meisten, Journalisten dieser wichtigen Aufgabe nicht gewachsen, da selber ungebildet, trotz Studium (wie es dazu kommen konnte zu erläutern, sprengt an dieser Stelle den Rahmen).
Hier ließe sich nur gegensteuern, wenn nur intellektuell Begabte das Wort führen dürften, etwa wie im alten Griechenland. Dann wären wir aber keine freie Gesellschaft mehr.
Freiheit ist eng an Verantwortung geknüpft, sonst wirkt sie zerstörerisch, und diese Verantwortung muß nicht nur gelehrt sondern vor allem vorgelebt werden.
Es ist nicht die Freiheit, die uns gefährdet, sondern die ausufernde und um sich greifende Verantwortungslosigkeit, dies vor allem bei denjenigen, die zum angeblichen Wohle aller die Führung übernommen haben.
So sind wir mittlerweile nicht nur eine freie sonder vor allem eine orientierungslose Gesellschaft, es fehlen überall taugliche Vorbilder. Falsche Propheten haben fast zwangsläufig Hochkonjunktur.
So halte ich nicht das Existieren von sog. Parallelwelten für problematisch sondern das Fehlen einer erkennbaren, Werte vermittelnden sog. Hauptwelt, an der alle verantwortungsvoll mitarbeiten.
14. Mai 2011 um 01:20
Das wirklich Erschütternde daran ist doch, dass diese Frauen durchaus die gleichen Texte lesen wie wir aber nicht in der Lage sind, den allgemeingültigen Gesetzen der Logik zu folgen. Psychiatrisch relevante Einschränkungen der Wahrnehmung lasse ich mal außen vor.
Ich sagte ja bereits, ‘serengeti’ und ‘Passionaria’ sind meine ausgesprochenen “Lieblinge”
…
Seit Tagen folge ich schon fasziniert ihren gedanklichen Verrenkungen bei OMMA und frage mich dabei immer wieder, was man (frau) erlebt haben muss, um derart neben die Spur zu kommen bzw. offensichtliche Genugtuung daraus ziehen kann, jemanden, der einem privat gänzlich unbekannt ist, mit derartig glühendem Eifer zu verfolgen und zu diffamieren (das gilt übrigens auch für den Teil der Facebook-Blogger, die kübelweise Dreck über CSD ausgeschüttet haben)??!
In einer sachlichen Auseinandersetzung sollte man auf persönliche Angriffe verzichten, zumal man damit immer eingesteht, keine Argumente zu haben. Außerdem gilt: Wenn ich jemand anderem die Würde abspreche, raube ich sie mir selber.
Es entzieht sich ebenfalls komplett meiner Vorstellungskraft, die Realität derartig zu filtern, wie es diese Frauen machen. Besonders absurd wird es auch dadurch, dass sie andere, die sich noch die (vergebliche) Mühe machen, ihnen mit logischen Argumenten auf die Sprünge helfen zu wollen, in geradezu grotesk-arroganter Art und Weise zu beweisen versuchen, dass diese ferngesteuerten Ideologien auf den Leim gegangen seien und sich doch bitte ihrer (natürlich einzig richtigen) Sicht der Dinge anschließen sollten – eine beachtliche Leistung an Hirnakrobatik – wer hier versucht, Sinn zu entdecken, der geht baden …
Wenn man sich die Art und Weise, wie diese Frauen miteinander kommunizieren (trotzig, kindlich, zuweilen richtig kindisch, andere ausgrenzend, dabei aber immer herablassend zur Toleranz aufrufend) betrachtet, hat man eher das Gefühl (entwicklungsgehemmte) Teenager denn erwachsene Frauen vor sich zu haben. Gerade diese Diskrepanz zwischen (vermutetem) Alter und geistiger Reife macht es mir sehr schwer, die meisten der bei OMMA tätigen Schreiberinnen ernst zu nehmen – ich gebe zu, das ist weder nett noch fair, aber meine Geduld ist begrenzt und solche Menschen führen mich regelmäßig an meine Grenzen …
Aber auch wir sind letztlich auf unsere persönliche Wahrnehmung angewiesen und zurückgeworfen. Wer sagt denn, dass unsere Art die Fakten zu sehen und zu deuten, richtig ist (immerhin empfinden die ASchwa-Jüngerinnen ihre Ergüsse ja auch als “logisch”)? Schlußendlich sind auch wir “Opfer” unserer eigenen Wahrnehmung und persönlichen Erfahrungen, die immer mit im Boot sind, wenn wir Dinge beurteilen – das geht natürlich auch Staatsanwälten und Richtern so, auch wenn sie dies gerne leugnen – vor anderen und vor sich selbst …
Übrigens:
Wer sich, genau wie ich, gefragt haben sollte, was mit der von ‘Passionaria’ genannten ‘Lisbeth-Salander-Methode’ gemeint sein könnte, hier die Auflösung:
“Lisbeth Salander ist eine Kämpferin
Lisbeth Salander ist eine taffe, mental starke Frau. Im Laufe der Handlung muss sie jedoch viel durchmachen. Der Originaltitel des ersten Bandes heißt nicht umsonst „Männer, die Frauen hassen“. Doch egal, was auch immer ihr passiert, sie bleibt nicht in der Opferrolle. Eine der am stärksten spürbaren Charaktereigenschaften dieser charismatischen Romanfigur ist ihre Bereitschaft, immer wieder aufzustehen und zu kämpfen. So wird Lisbeth Salander im ersten Teil des Buches Opfer einer Vergewaltigung. Statt sich zu verkriechen, kehrt sie zurück. Ihre Rache an dem Mann hat sie dabei mit kühlem Kopf geplant, sie zeichnet ihn für sein Leben als Genugtuung für das, was er ihr angetan hat. Sie zögert dabei keine Sekunde lang. Mitleid ist ein Gefühl, das sie in solchen Momenten nicht kennt.”
Vollständigen Artikel auf Suite101.de lesen: Lisbeth Salander: Die Kult-Heldin aus Stieg Larssons Romanen macht Furore | Suite101.de http://www.suite101.de/content/lisbeth-salander-a64473#ixzz1MHFDcwJV
14. Mai 2011 um 18:23
Wr nicht soviel über Lisbeth Salander lesen mag, dem empfehle ich sehr dringend die Trilogie “Millennium” auf DVD zu kaufen: Verblendung, Verdammnis, Vergebung, einfach bei Amazon suchen.
Die Beschreibung, die Mariann73 oben freundlicherweise zitiert, ist mit Verlaub die jugendfreie Version. Im Film geht die Lisbeth mit anderen Mitteln zur Sache, die so brutal sind, dass man sie einer Frau nicht zutrauen würde. Die Schauspielerin Noomi Rapace, die vorher niemand kannte, hat sich auf die Rolle ein halbes Jahr vorbereitet, stark abgenommen, Kampfsport gemacht und sich als Punker zurechtmachen lassen, denn Lisbeth ist aufgrund frühkindlicher und pubertärer Traumata übelster Art (hier sind es mal wirklich Traumata) Magersüchtige, Borderlinerin und Schwererziehbare auf einmal geworden.
Deswegen hat mich der Hinweis, auf den sich die obige Diskussion bezog, mehr geschockt als alles andere, was ich da so lese. Denn die Methode Lisbeth Salander heißt konkret, den Mann unter heftigen Qualen umbringen. Lisbeth hatte dafür ein Motiv, das die Trilogie deutlich zeigt und erklärt, CSD hatte dieses Motiv mit Sicherheit nicht, denn nie war ein Satz so wahr wie hier: Es gehören immer 2 zu einer Beziehung. Sie hat den Mann 11 Jahre gekannt und noch am letzten Abend für ihn gekocht. Wenn sie dann von ihm enttäuscht wird, dann mag sie enttäuscht sein, aber sie muss die Mitschuld auch bei sich suchen. Natürlich nicht, wenn sie dann auch vergewaltigt wurde, aber das bisherige Verfahren und die bewussten Foren stellen ja mehr auf die Untreue ab als auf die eigentliche angebliche Tat. Das Trauma war die Trennung, nicht der Sex, den sie zuvor 11 Jahre genossen hatte. Ok, ich bin ein Mann, aber mir ist immer noch nicht ganz klar, was an dem “einmal zuviel” Sex nun so traumatisch sein kann, abgesehen davon, dass es dafür einen Straftatbestand gibt. Aber damit verbindet man doch immer den fremden Mann im dunklen Gebüsch, der mich anschließend umbringt, wenn ich schreie. Aber der 11 Jahre-Geliebte, der sie noch einmal “nehmen” will? Ich weiß nicht so recht, ob sie da nicht ein wenig zu sensibel ist. “Mund abwischen, weitermachen” sagt man doch heute zu so etwas, “shit happens”.
Dagegen ist der Hinweis auf Lisbeth Salander eindeutig eine Überschreitung der roten Linie.
14. Mai 2011 um 21:46
@ Reinhard
Danke für Ihre interessanten Informationen zu Lisbeth Salander.
Und was diese Lisbeth-Salander-Anhängerinnen in bestimmten Blogs betrifft, so frage ich mich allmählich , was wohl aus diesen „Damen“ geworden wäre, wenn sie 50 Jahre früher zur Welt gekommen wären.
Ich habe nämlich den Eindruck, dass der Feminismus lediglich ein Alibi für diese Horde von Weibern ist, der als Mäntelchen dient, mit dem sie ihre blutrünstigen Phantasien nur notdürftig verhüllen.
Und in Bezug auf das Verhalten von Claudia Dinkel am 09.02. 2010 hat mich Ihr Beitrag an einen Fall erinnert, das letztens auch so wild diskutiert wurde.
Es geht um diese chinesische Tigermutter mit ihren rigorosen Erziehungsmethoden. So drohte sie einer Tochter (im Namen der Mutterliebe). an, deren Kuscheltiere zu verbrennen, wenn sie, die lieber Tennis spielen wollte, nicht weiter auf ihrer Geige übt
Nun, in weitestem Sinne hat sich doch CD genauso wie diese Tigermutter verhalten, und das Ergebnis war auch das gleiche.
Jörg Kachelmann wurde erst einmal von ihr mit Sex verwöhnt, von dem sie allerdings irrtümlicherweise annahm, dass er für JK genauso etwas Einzigartiges und Wunderbares war wie ihre aufgewärmte Penne mit Tomatensoße.
Und anschließend hat sie ihn unter Druck setzen wollen mit dem Beweis seiner Untreue (die ja offenbar für sie verhandelbar war bis zu einer bestimmten Anzahl von Frauen) und ihrer Drohung, dass ihm seine Kuscheltiere weggenommen und verbrannt werden, pardon, nein , dass er nie wieder in den Genuss dieses einzigartigen und wunderbaren Sex mit anschließendem oder vorherigem Nudelgericht kommen wird.
Ja, und was ist passiert?
Jörg Kachelmann blieb genauso stur wie diese chinesische Tochter.
Er ist gegangen, heilfroh, ein für alle Mal Schwetzinger Sex und aufgewärmte Nudeln hinter sich lassen zu können.
Und die chinesische Tochter hat die Geige in die Ecke geschmissen und trainiert jetzt auf dem Tennisplatz!
Merke:
Druck erzeugt Gegendruck.
Hätte CD mal im Physikunterricht besser aufgepasst.
Aber eines würde mich interessieren!
Ob JK jetzt zum Mittag Leipziger Allerlei und zum Kaffee die fantastischen Leipziger Lerchen vorgesetzt bekommt?
14. Mai 2011 um 23:16
@Reinhard
Grr, was Sie da beschreiben läßt einem ja das Blut in den Adern gefrieren. Stieg Larsson hat sich fast wie ein Besessener mit den menschlichen Abgründen beschäftigt und daraus (leider höchst realitätsnahe) Erzählungen kreiert, die ich mir nicht zumuten will – derartige Gewaltexzesse stoßen mich nicht nur ab, sie ängstigen mich zu Tode. Alleine die Vorstellung, daß derartiges wirklich auf dieser Welt tagtäglich für unzählige Menschen zur Realität wird oder wurde, könnte einem die Sinne rauben.
Kein Wunder also, daß viele derer, die derartige Erfahrungen machen mußten, auf ihre Mitmenschen ausgesprochen verstörend wirken.
Dies gilt auch für den harten Kern bei OMMA: Die meisten haben Gewalterfahrungen mit Männern und konnten sich aus ihrem persönlichen Opfer-Sein noch nicht befreien. Daher leben und erleben sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit ihre (vielleicht auch nur vermeintlich) erlittene Kränkung und Verletzung immer wieder neu – eine Irrfahrt auf der “Projektionsachterbahn” in Endlosschleife.
Daraus resultieren die in den einschlägigen Foren offen beschriebenen Rache- und Gewaltphantasien gegen Männer.
Ja, das ist abstoßend. Dennoch kann ich es nachvollziehen – nicht gutheißen. Ich bin unendlich dankbar dafür, daß mir derartige Höllenqualen erspart blieben und hoffentlich auch weiterhin erspart bleiben werden!
Aus persönlicher Erfahrung mache ich um solch unausgeglichene, haßerfüllte Frauen (und Männer) einen riesigen Bogen, denn sie können nicht zwischen Freund und Feind unterscheiden, wenn das Gegenüber sich erlaubt, eine eigene, andere Meinung zu vertreten. Noch schlimmer, sie wittern immer und überall Feinde. Wer mit diesen Frauen mehr Kontakt hat als ‘Guten Tag und Adieu’, der kommt unweigerlich eher früher als später unter die Räder.
Gleichzeitig stehen nämlich neben den Männern auch diejenigen Frauen mit auf der Abschußliste, die Männer nicht zu ihren Feinden erklärt haben und gerne mit diesen den gleichen Planeten bewohnen, auch wenn man den ein oder anderen Vertreter der Gattung Mann mitunter gerne auf den Mond schießen würde …
15. Mai 2011 um 01:46
@Reinhard
Zitat: “Ok, ich bin ein Mann, aber mir ist immer noch nicht ganz klar, was an dem „einmal zuviel“ Sex nun so traumatisch sein kann, abgesehen davon, dass es dafür einen Straftatbestand gibt. Aber damit verbindet man doch immer den fremden Mann im dunklen Gebüsch, der mich anschließend umbringt, wenn ich schreie. Aber der 11 Jahre-Geliebte, der sie noch einmal „nehmen“ will? Ich weiß nicht so recht, ob sie da nicht ein wenig zu sensibel ist. „Mund abwischen, weitermachen“ sagt man doch heute zu so etwas, „shit happens“.”
Also Reinhard, das ist doch hoffentlich nicht Ihr Ernst!?
Ich habe Ihren Text jetzt mit Abständen mehrmals gelesen, komme aber leider immer wieder zum gleichen Ergebnis. Ich hoffe sehr, daß Sie sich nur falsch ausgedrückt haben, dennoch mag ich das nicht so unkommentiert stehen lassen:
Ich teile Ihre Einschätzung, daß eine Vergewaltigung durch einen Fremden vermutlich weitaus traumatischer erfahren wird als diejenige durch einen Bekannten oder den eigenen Partner, dennoch ist und bleibt es eine Vergewaltigung, ein tiefer Eingriff gegen die Selbstbestimmung. Das Selbstbewußtsein und das persönliche Selbstverständnis wird mit einem “Wisch” stark beschädigt, manchmal zerstört. Es ist ein Schock zu erleben, wie schutzlos man von der einen auf die andere Sekunde sein kann. Wie erniedrigend (und mitunter traumatisierend bzw. retraumatisierend) dies sein kann, fällt einem Mann (aufgrund seiner körperlichen Überlegenheit) offensichtlich schwer nachzuvollziehen – es sei denn, er hat das aus irgendeinem Grund mal selber erleben müssen. Die Wahrscheinlichkeit hierfür liegt aber unvergleichlich geringer, weshalb manche Männer dafür auch so wenig Gespür mitbringen – oder völlig überzogen überkompensieren.
Wenn “der 11 Jahre-Geliebte (…) sie noch einmal „nehmen“ will”, kann er das gerne tun, solange die Frau das auch möchte. Ansonsten hat er gefälligst zu akzeptieren und zu respektieren, wenn er ein Nein hört, ohne Wenn und Aber!!
Es ist mindestens ein Übergriff, wenn man sich eine Frau mal so eben “nimmt” (einzige Ausnahme: Sie läßt es über sich ergehen, ohne klar zu stellen, daß sie nicht will), auch wenn man in der Vergangenheit bereits Sex miteinander hatte , da gibt es für mich keinen Diskussionsspielraum – es ist in meinen Augen kein Zeichen für Leidenschaft, wenn man(n) bei aufkommendem Begehren den Autopiloten einschaltet, ohne Rücksicht auf Verluste.
So wie Sie es darstellen, degradieren Sie Ihre Partnerin von einer eigenständigen Person mit eigenem Willen und Gefühlen zum Objekt (“Blitzableiter”), verletzen sie, mißbrauchen und zerstören ihr Vertrauen.
Das dann auch noch mit „Mund abwischen, weitermachen“ und “shit happens” zu umschreiben und der Frau zu unterstellen, zu empfindlich zu sein, empfinde ich als zynisch.
Übrigens: Die hirn- und gefühllosen Kerle, die den Fanatikerinnen bei OMMA zu ihrer verdrehten Weltsicht “verholfen” haben, haben das, was Sie beschreiben, diesen Frauen wiederholt angedeihen lassen.
Bis dato hatte ich ein ganz anderes Bild von Ihnen und bin doch sehr verwundert, derartiges von Ihnen zu lesen.
Ich hoffe, Sie komplett falsch verstanden zu haben ansonsten sollten Sie Ihre Aussage nochmal überdenken!
LG
marieann73
15. Mai 2011 um 12:35
Sie haben eigentlich immer recht, Reinhard, und von Ihnen kann man nur lernen. Aber in diesem Fall haben Sie echt unglücklich formuliert. Ich als junge Frau würde mich über Ihr “Mund abwischen!” auch aufregen.
15. Mai 2011 um 13:19
@Marieann73
Du hast absolut recht, ein klares „Nein“ ist ein klares „Nein“ und muß respektiert werden. Sonst können wir nicht vertrauensvoll zusammenleben.
(Da ist mir bei einem übergangenen „Nein“ @Reinhards Sicht „Mund abwischen, weitermachen“) eindeutig zu locker.
Grenzüberschreitungen im täglichen Leben kommen vor, Verletzungen im Gespräch, Bloßstellungen Dritten gegenüber usw. umso leichter, je enger und vertrauter die Verbindung zwischen zwei Menschen ist. In der Sexualität drückt sich – Zivilisation hin oder her – auch die animalische Seite in uns Menschen aus. Sexualität hat etwas „Chaotisches“.
Deshalb ist eine Grenzüberschreitung in einem – grundsätzlich einvernehmlichen – sexuellen Zusammensein für mich etwas anderes als die Vergewaltigung durch „den Mann aus dem Gebüsch“.
Grenzen werden in diesem Bereich übrigens nicht nur von Männern überschritten.
Und wer hatte nicht schon einmal danach ein schales Gefühl und sagte sich „das hätte ich jetzt besser sein lassen.“ Ich kenne es und meine Partnerin(nen) sicherlich auch hier und da.
Da hat dann das „klare Nein“ zur rechten Zeit gefehlt und zwar das eigene!
Der Bezug zum „Fall Kachelmann“: ich meine schon seit einiger Zeit, dass es keine männliche Machtdemonstration in Form einer bewaffneten Vergewaltigung gegeben hat, wie es die Ankläger behaupten.
Von einem übergangenen „Nein“ oder einem sonstwie „entgleisten“ sexuellen Kontakt war in Bezug zu Claudia D. nie die Rede.
15. Mai 2011 um 16:09
@ Marieann73
@ PeterM
Ich sehe das genauso wie Sie und bin einfach fassungslos, dass hier solche Thesen vertreten werden:
“Ok, ich bin ein Mann, aber mir ist immer noch nicht ganz klar, was an dem „einmal zuviel“ Sex nun so traumatisch sein kann, abgesehen davon, dass es dafür einen Straftatbestand gibt. Aber damit verbindet man doch immer den fremden Mann im dunklen Gebüsch, der mich anschließend umbringt, wenn ich schreie. Aber der 11 Jahre-Geliebte, der sie noch einmal „nehmen“ will? Ich weiß nicht so recht, ob sie da nicht ein wenig zu sensibel ist. „Mund abwischen, weitermachen“ sagt man doch heute zu so etwas, „shit happens“.
“Sex mit dem Ex“ ist nun einmal eine der erregendsten Dinge, die man haben kann (muss man selbst erlebt haben).”
Was soll diese plötzliche und völlig irrelevante Rede von “einmal zuviel Sex” ?
JK hat berichtet, daß Claudia D. ihn mit hochgeschobenem Kleid, Peitsche und Handschellen in der Hand erwartet hat, dass es einvernehmlichen Sex und hinterher Essen sowie das Trennungsgespräch gab.
Ich zweifele in Anbetracht der Chat-Protokolle und der Ergebnisse der Gutachter weniger denn je an dieser Aussage.
Und ich erinnere auch an das Gutachten von Prof. Köhnken, demzufolge JK eine Frau, die gehen wollte, auch gehen ließ sowie an das Gutachten von Prof. Greuel, demzufolge Claudia D. Angst hatte, JK zu verlieren und daher monatelang gezögert hat, ihn mit dem Tickets zu konfrontieren.
Nicht zu vergessen sei die Aussage von Claudia D. bei Polizei und Staatsanwaltschaft, in der sie (wie übrigens auch gegenüber Prof. Greuel) in erster Linie über das Ende diese Beziehung nach 11 Jahren jammerte.
Was soll also diese These vom “Sex mit dem Ex” bezwecken, die nicht das mindeste mit der Konstellation im Fall Kachelmann zu tun hat?
Ich bin einfach entsetzt und angeekelt von diesen, so empfinde ich es jedenfalls, sexuelle Gewalt rechtfertigenden Thesen.
Und Alice wird über eine solche Bestätigung ihrer Behauptung, “dass Erotik traditionell für Männer mit Macht besetzt sei und für Frauen mit Ohnmacht” jubeln, von der hier außerdem kolportierten uralten und längst überholten Auffassung, dass Vergewaltiger immer nur Fremde sind, die aus Büschen springen, und niemals Freunde oder Ehemänner, einmal ganz abgesehen.
Und außerdem stimmen diese abstoßenden Thesen zu meinem Entsetzen voll und ganz mit der Beschuldigung von Claudia D. und dem Vowurf der Staatsanwaltschaft überein, demzufolge sich JK nicht mit der Zurückweisung durch Claudia D. abfinden wollte und sie deshalb vergewaltigt hat.
Nein, auch für mich sind diese Äußerungen einfach nicht nachvollziehbar, zumal sie ja auch im völligen Widerspruch zu früheren diametral entgegengesetzten Ansichten von Reinhard stehen.
M. E. wurde JK damit ein Bärendienst erwiesen.
15. Mai 2011 um 19:18
Danke Ottilie,
Sie sprechen mir aus der Seele!!!
Danke auch an Peter für die Ergänzungen zu meinen Gedanken.
LG
marieann73
15. Mai 2011 um 19:24
…ihr die Ehe versprochen…
also hört mal her: In welchem Jahrhundert leben wir eigentlich!???
15. Mai 2011 um 09:56
„ … Das Trauma war die Trennung, nicht der Sex, …“ @Reinhard
„…Nun, in weitestem Sinne hat sich doch CD genauso wie diese Tigermutter verhalten, und das Ergebnis war auch das gleiche. …“ @Ottilie46
„…Die meisten haben Gewalterfahrungen mit Männern und konnten sich aus ihrem persönlichen Opfer-Sein noch nicht befreien. “ @Marieann73
„… Aber damit verbindet man doch immer den fremden Mann im dunklen Gebüsch, der mich anschließend umbringt, wenn ich schreie. …“ @Reinhard
Das kristallisiert sich hier schon seit einiger Zeit heraus. Das Trauma war die Trennung,
eine ungewollte Trennung. Verlassenwerden, oder wie hier, für das Verlassenwerden noch selbst die Verantwortung hingeschoben zu bekommen, kann extreme Ohnmachtsgefühle auslösen.
Das gilt gerade für Menschen, die sich nicht im „Kontakt“ behaupten können, in der „Konfrontation“, und die zu einer gesunden „Aggression“ , zum „auf den Punkt kommen“ nicht fähig sind. Das sind Menschen, die ersatzweise ihre Ziele mit Mitteln der Manipulation zu erreichen versuchen, oft sehr erfolgreich.
In der Psyche existiert ein Urbild der „Mutter“, dieses Bild hat zwei Seiten, die „Tigermutter“ repräsentiert eines davon, die „machtausübende, strafende Mutter“ und das andere ist „die nährende Mutter“. Das sind aber nur zwei Seiten ein und derselben Medaille.
Die Pole in „Gut“ und „Schlecht“ zu trennen, ist nicht hilfreich. Auch bei J. Kachelmann finde ich ausgeprägte Seiten der „nährenden Mutter“, die dabei Schwierigkeiten hat, „Nein“ zu sagen, notfalls zu „zerstören“, z.B. eine Beziehung oder Illusionen.
Man trennt es gerne, genau wie man Dr.Jekyll und Mr. Hyde nicht zusammenbringt als Bestandteile des „Selbst“, wie man den „Schöpfer“ und den „Zerstörer“ nicht zusammen denkt. Das ist etwa so, als würde ich sagen, ich „akzeptiere nur den Nordpol, der „Südpol“ existiert für mich nicht.
So ist es auch mit dem „Opfer-Sein“. Das Bitterste am Opfer-Werden ist der Abdruck des Täters/der Tat in einem selbst. Für Kinder, die in der Erziehung geschlagen wurden, ist es ein schwieriger Weg, später als Eltern dem Impuls zu schlagen, zu widerstehen.
So ist der „Feminismus“ ohne das „Patriarchat“ des vergangenen Jahrhunderts, in dem er entstanden ist, nicht zu denken. Und so sieht er ihm mitunter ähnlicher, als er es wahrhaben möchte.
Wir wissen von Claudia D., dass sie sich auch mit 37 Lebensjahren nicht wirklich von den Eltern gelöst hat, dass sie auf direktem Weg nicht sehr durchsetzungsfähig, dabei aber sehr erfolgreich manipulativ ist. Die Ohnmachts- und Wutgefühle, die aus dem Versagen der manipulativen Methode entstehen, müssen unerträglich sein. Diese Ohnmachtsgefühle durch eine Machtdemonstration der „Tigermutter“ übertönen zu wollen, finde ich als Ablauf plausibel.
Unter diesem Gesichtspunkt hätte sich Claudia D. nicht zufällig mit Kachelmann getroffen aber genauso wenig zufällig mit Alice Sch..
Es geht darum, den mittleren Weg zu finden.
Jetzt noch zu @Reinhards „Mann aus dem Gebüsch“. Das stimmt, das Bild, das ich mit „Vergewaltigung“ verbinde, ist in erster Linie dieses.
Ich bezweifle, daß der Gesetzgeber gut daran tut, im §§177 STPO, Sachverhalte juristisch so unterschiedslos nach der äußeren Form zusammenzufassen. Einerseits besteht kein Raum, unheilvolle eskalierende Verstrickungen zweier Menschen in einer sexuellen Beziehung zu bewerten, denn das Strafmaß ist hoch und bietet weniger Spielraum als früher beim Vorwurf der „Nötigung“ , andererseits ist der Missbrauch dieses Paragraphen als Waffe in einem unheilvoll eskalierendem Beziehungskonflikt offensichtlich relativ einfach möglich.
15. Mai 2011 um 14:19
Ich habe mich keineswegs unglücklich ausgedrückt, sondern ich habe genau das gemeint, was ich geschrieben habe: “Sex mit dem Ex” ist nun einmal eine der erregendsten Dinge, die man haben kann (muss man selbst erlebt haben). Von einem “nein” seitens CSD habe ich hier noch nie etwas gelesen, das sollte auch nicht hinein interpretiert werden, zumal das Tomatenmesser inzwischen als Fiktion entlarvt wurde. Er hat sie noch einmal “genommen” und sie hat es “über sich ergehen lassen”, das mag sein (wenn es denn überhaupt so war, das ist ja alles Theorie), aber sie hat eben nicht nein gesagt, sich nicht gewehrt, sondern sie hat geglaubt, dass sie ihn wenigstens damit zurück gewinnen kann. Wenn das dann nicht klappt, fühlt man sich als Frau ausgenutzt, klar, aber es war eben vorher eine Kalkulation, die nicht aufging. Das ist doch kein Grund für ein Trauma, sondern für ein “an die eigene Nase fassen”.
Dieser Abend des 8.2.2010 war ein dynamischer Prozess, über den wir leider immer noch nicht wirklich viel wissen. Da ist kein Platz für so plumpe Vorurteile wie “der Mann hat die Frau einfach missbraucht” oder “sie hat ihm eine Falle gestellt”. Daher müssen wir bei den Eckpunkten, die wir wissen, bleiben: Sie wollte ihn zum Ehemann, er hat ihr das “in Aussicht gestellt”. Sie wollte ihn für sich allein, er konnte und wollte ihr das nicht bieten. Darüber kam es zu einer Auseinandersetzung, die u.a. auch im Bett stattgefunden hat, vor oder nach dem Essen. Der Sex war ein Teil ihrer Taktik, bei ihm ein Teil seiner Genetik und/oder seiner Psyche. Das wissen wir aber alles nicht. Wir wissen nur, dass es solche zwischenmenschlichen Auseinandersetzung täglich, stündlich und minütlich gibt. Dafür brauche ich keien Polizei und kein Gericht, dafür genügt es, wenn sich 2 Menschen einigen oder eben nicht einigen. Fertig. Das ist in meinen Augen kein § 177 StGB, sondern eine Beziehungskiste. Ich wiederhole es: “Mund abwischen, weiter machen”. Vorbei ist vorbei, Nachkarten bringt nichts. Wer auch immer am 31.5. den Prozess gewinnt, es haben am Ende beide verloren. Aber eine Vergewaltigung ist es nicht.
15. Mai 2011 um 15:05
@ Reinhard
Ich möchte es einmal so versuchen…
Meine 11-Jahre-Scheuklappen beginnen zu wackeln, ich weiß ich muss handeln, bin aber unsicher wie, um ihn nicht zu verlieren, denn das will ich keinesfalls.
So also lade ich zum gewohnten Abendessen, koche, obwohl er nicht wollte und weiß, es wird Sex geben, den er und auch unbedingt möchte.
Mit der Aussprache habe ich mich zu weit aus dem Fenster gelehnt, Schreck – er reagiert völlig anders, zieht sich zurück. Die Sache fängt an mir aus den Fingern zu gleiten, was tun ? Ich muss das nächste Register ziehen – erneuter Sex, ich muss ihn spüren lassen, dass ich ihn eigentlich unbedingt behalten will. Doch was macht er ? Es war ihm ernst, er will nicht wirklich mich, er wollte tatsächlich immer nur Sex. 11 Jahre lang nur Sex und ich dumme Kuh habe so oft darüber nachgedacht und wollte es nie wahrhaben. Himmel, was tu ich nun ? Meine Eltern haben nicht den Hauch einer Ahnung und haben mich schon so oft auf diese Beziehung angesprochen und ich lüg ihnen noch das Blaue vom Himmel runter, damit sie zufrieden sind und Ruhe geben. Die werden aus allen Wolken fallen. Ich habe ihn endgültig verloren, kann es nicht fassen. Aber ich muss eine Lösung finden. Doch wie ich das alles nur erklären soll, so plötzlich. Er ist ein Schwein, lässt mich einfach sitzen, von jetzt auf nachher und gibt mir einfach überhaupt keine Chance mehr. Ich wollte es doch gar nicht, dass es so weit kommt. Hätte ich doch nur meinen Mund gehalten. Alles wollte ich für ihn tun. Wenn ich es ungeschehen machen könnte, würde ich lieber mit ihm weiter diese Beziehung führen, als ich gar nicht mehr zu haben. Ich ertrage den Gedanken nicht, dass er bei einer anderen ist.
Für ihn habe ich das alles doch nur gemacht und meine Eltern belogen und nun tut er mir das an ? Ich hasse ihn. Das wird er mir büßen, jetzt ist mir alles egal, aber vor meiner Familie werde ich mir diese Hörner nicht aufsetzen. Muss erstmal meinen Kopf freibekommen und die Wohnung in Ordnung bringen. Oh was habe ich eine Scheiß Wut auf den Kerl und trotzdem laufen mir die Tränen. Ich hasse mich selbst, was war ich blöd all die Jahre. So ein Scheißkerl, aber er ist schuld. Dem häng ich einen rein, so einfach kommt der mir nicht davon ! Der hat mich vergewaltigt, ja genau. Wobei, das nimmt mir ja keiner ab. Ich schlafe mit ihm ( habs auch noch genossen ) und das schon seit ewigen Zeiten und dann soll es eine Vergewaltigung gewesen sein ? Das glaubt mir keiner. Aber etwas muss mir einfallen, so kann ich das niemals stehen lassen…. Was liegt denn da ? Genau, mit dem Messer hat er mich bedroht, das versuch ich, damit sieht das Ganze doch gleich ganz anders aus…
Nun wird ich mal den Gang zu meinen Eltern antreten, hoffentlich bekommt ich das alles hin. Fühl ich mich elend…
15. Mai 2011 um 16:31
@Goji
PeterM nimmt Claudia D. soviel Naivität nicht ab.
Ich glaube immer noch, dass für Claudia D. genau an diesem Abend des 8.2. eine Entscheidung fallen sollte und dass es für die möglichen Ausgänge jeweils ein vorgedachtes Szenario gab.
(Manipulatoren müssen vorphantasieren.)
Was wir erleben, sind die Resultate von „Plan B“: J.K. verabschiedet sich mit Tränen in den Augen, „ich kann nicht anders, aber wenn meine Untreue für Dich so schlimm ist, dann habe ich Verständnis, dass Du so nicht weitermachen möchtest!“ oder so ähnlich und denkt nicht daran, sie zu heiraten und mit ihr nach Herrenschwand zu ziehen.
Warum diese Zuspitzung genau am Vorabend der Abreise zu Olympia-Job?
Eine Verhaftung noch am 9.2., wie angestrebt, wäre bei der ARD und in der Öffentlichkeit eingeschlagen wie eine Bombe.
Warum sonst die Verletzungen, wenn nicht für die Justiz?
Für die Eltern hätte der Bericht mit Tränen ausgereicht.
Warum sonst die Hämatomstudien bereits ein Jahr vorher?
Zumindest von Senta-Viola-Ungenannt wusste sie ja, dass auch diese sich als Kachelmann-Partnerin betrachtete.
15. Mai 2011 um 19:41
@Goji: Besser kann man die fiktive Szene nicht beschreiben, genau so habe ich sie mir auch immer vorgestellt. Ich bitte die hier schreibenden Damen darum, nicht in geschlechtsspezifische Reflexe zu verfallen, sondern zu versuchen, zu verstehen, was ich herausarbeiten wollte. Ich hatte einmal erwähnt, dass es a) entweder erst Sex, dann Essen und dann die Aussprache gab – dann war es natürlich einvernehmlicher Sex, oder b) erst Essen, dann Aussprache und dann Sex gab. Deswegen muss dieser Sex doch keine Vergewaltigung sein, sondern es kann auch der Versuch eines Versöhnungssexes ihrerseits gewesen sein, wobei er nun der “Ex” ist, mit dem man sich im Bett versöhnen will (was man nicht sollte, aber es passiert eben immer wieder genau so). Klappt das nicht, dann fühlt sich “Frau” hinterher schlecht, es wird nachträglich eine “gefühlte Vergewaltigung”, weil man sich selbst schlecht fühlt, dass man sich wieder hat rumkriegen lassen (so empfindet sie das hinterher, obwohl es aktuell vielleicht sogar von ihr aus ging, “halb zog er sie, halb sank sie nieder”). Ich rede doch nicht der Gewalt gegenüber Frauen das Wort, sondern ich behaupte schlicht, dass selbst die Variante “Sex nach der Aussprache” sehr wohl erklärbar ist, obwohl sie aus der Rückwärts-Betrachtung natürlich falsch war.
Damit wäre auch die Variante 2 ein möglicher Geschehensablauf, der verständlich ist, und zwar aus der Sichtweise beider Beteiligter. Das muss dann nicht die eine nachträglich zu einer Vergewaltigung hochziehen, sondern sie kann sich mal damit auseinandersetzen, was sie selbst vielleicht falsch gemacht hat und damit zum normalen Leben zurückkehren.
Übrigens: Ich sehe keinen Grund, auf die Ansichten von ASchwa oder sonstwem Rücksicht nehmen zu müssen. Wenn die meine Äußerungen falsch verstehen wollen, dann sollen sie das tun. Mir geht es hier darum, aufzuzeigen, welch breite Grauzonen zwischen Sex aus Liebe und Vergewaltigungen liegen können, die man als Normalverbraucher nicht immer gleich verstehen muss. Und die eine Frau nicht unbedingt zwingend von einer Vergewaltigung reden lassen müssen. Das Leben ist nun einmal differenzierter und passt nicht in die Schubladen, in die es hier gepackt werden soll.
Ich erinnere daran, dass das ganze Verfahren nur begonnen hat, weil sich ein Richter die Variante 2 nicht ohne eine Vergewaltigung vorstellen konnte. Auch wenn ich natürlich fest davon ausgehe, dass Variante 1 die richtige ist, wäre in meinen Augen auch Variante 2 möglich, ohne daraus eine Vergewaltigung machen zu müssen. Und ich würde sie auch nicht moralisch für verwerflich halten. Schon gar nicht glaube ich, dass “Frau” dadurch traumatisiert werden muss, da wir hier ja nun weder ein Messer noch blaue Flecken bei diesem Sex unterstellen müssen. Eine solche, erst nachträglich “gefühlte” Vergewaltigung, ist nicht das, was sonst als Vergewaltigung zu dem hier so oft bemühten Trauma führt.
Ihr merkt, ich gehe nicht von einer lange geplanten Aktion aus, sondern von einer spontanen Entwicklung an dem Abend, der nicht so verlaufen ist, wie sie es sich erhofft hatte. In ihren Augen hatte sie also sehr wohl “einmal zuviel Sex” mit ihm, den sie nachträglich bereute und über den sie sich ärgerte, egal, ob er nun um 23 Uhr – vor dem Essen – oder um 24 Uhr – nach dem Essen – stattfand. Meiner Meinung nach hätte sie aber nicht daraus ein Drama machen sollen, sondern aus dem Faktum, dass sie 11 Jahre lang dem falschen Mann hinterher gelaufen ist. Das war ihr Problem und darüber hätte sie sich Gedanken machen sollen, nicht darüber, ob er wortlos, gefühllos, schnell oder langsam oder sonstwas gegangen ist und ob er alles ganz cool zugegeben hat anstatt alles abzustreiten oder sich zumindest dafür zu entschuldigen. Sie hätte den Balken im eigenen Auge und nicht den sicher vorhandenen Splitter im Auge von JK suchen sollen. Stattdessen regt sie sich darüber auf, noch einmal mit ihm Sex gehabt zu haben (immer unterstellt, es war kein Messer im Spiel und er hat sie nicht ins Bett gezerrt und sich auf sie geworfen, sondern es verlief wie immer). Das lenkt sie m.E. nur vom Wesentlichen ab, denn “shit happens”, aber die 11 Jahre Beziehung waren kein shit, sondern müssen aufgearbeitet werden. Stattdessen diskutiert sie nun – in Form des Prozesses – seit 15 Monaten über einen Akt, der ganz offensichtlich nicht anders verlaufen ist als 11 Jahre auch, der aber aufgrund der Trennung nun plötzlich das zentrale Übel sein soll. Das ist es, was ich nicht verstehen kann.
Vermutlich geht es JK nicht anders: Bekanntlich ist der Sex für einen Mann direkt danach “Schnee von gestern”. Dafür ist ihm die Trennung sicher auch nahe gegangen, denn natürlich weiß er, dass sie sich anderes erwartet hatte und dass er nicht ganz unschuldig daran ist. Daran hatte er mit Sicherheit zu knabbern. Und dann kommt er zurück aus Kanada und erfährt, dass man ihm nun ausgerechnet das vorwirft, worüber er sicher keine Sekunde mehr nachgedacht hat, und behauptet auch noch, es sei eine Vergewaltigung gewesen. Der muss aus allen Wolken gefallen sein und sich gedacht haben: “Die spinnt wohl. Sie kann mir Untreue vorwerfen, sie kann mir Herzlosigkeit vorwerfen, sie kann mir ein falsches Spiel mit ihren Gefühlen vorwerfen, das alles habe ich auch schon gedacht und mir ein wenig ein schlechtes Gewissen eingeredet. Aber der letzte Sex, so wie immer, das ist nun plötzlich ihr Problem? Versteh ich nicht.” – und ich, Reinhard, verstehe es eben auch nicht.
Es zeigt wieder einmal, auf welchen unterschiedlichen Ebenen Männer und Frauen ticken.
15. Mai 2011 um 19:46
@PeterM
MaxMäuerle schließt sich PeterM an.
Ich halte sie für so intelligent und manipulativ, dass es ausgereicht hat Polizei, Staatsanwaltschaft, Weißer Ring und Schnüffeltraumatologe jetzt über ein Jahr an der Nase herumzuführen. LTO ist sogar so stark traumatisiert, glaubt er ja immer noch, dass die Unschuld JK´s nicht bewiesen wurde. welch Verblendung. Wie wenn dessen Unschuld bewiesen werden müsse. Lassen wir uns am Dienstag überraschen!
Plan B wurde in der Nacht vom 8 auf 9.2.10 verwirklicht.
Brinkmann hatte die 1 Jahr alten Hämatom-Fotos auf dem Rechner mit einer planerischen Vergewaltigungsanschuldigung in Erwägung gezogen.
Hinweise einer Planung sind, meiner Meinung nach, noch das Wanderlaken, das dreimalige Fragen “Ob er sie liebe”, die Kontaktaufnahme mit SVS und die Erkenntnis ihrer noch bestehenden Beziehung zu JK, obwohl sie ja gemäss Plan A ein Zusammenziehen nach Herrenschwand plante.
Außerdem Ihre Monatsregel. JK gab an, dass er nicht wusste, dass sie ihre Periode hatte. Sie ließ ihn darüber in Unklaren. Im Normalfall spricht man Sex bei Periode ab. Das gefällt ja nicht gerade jedermann.
Da JK aber am nächsten Tag nach Vancouver flog, blieb ihr nur dieser Tag für die Konfrontation.
Er kam wie so oft erst spät Abends zur Hauptaufgabe.
Bei der Konfrontation JK´s mit den Tickets und Brief und seinem Eingeständnis, war ihr klar, dass aus dieser Beziehung nichts mehr wird.
Allen Freunden und Familie hatte sie vorgeschwärmt von ihrem Umzug nach Herrenschwand. Die Erniedrigung war zu gross, um ihm nicht eins auszuwischen. Nur hat sie mit diesen Folgen nicht gerechnet.
Kurz nach JK´s Verhaftung konnte man in vielen Zeitungen die PR-Ligitation der Claudia D, sowie ihrer Mutter und Rechtsanwalt nachlesen, sogar der Bürgermeister verbürgte sich für die Beziehung, die so nie bestanden hatte.
16. Mai 2011 um 15:16
@Reinhard, guten Tag!
Ihr Zitat:
“(…) Aber der 11 Jahre-Geliebte, der sie noch einmal „nehmen“ will? Ich weiß nicht so recht, ob sie da nicht ein wenig zu sensibel ist. „Mund abwischen, weitermachen“ sagt man doch heute zu so etwas, „shit happens“.(…)” (Zitat Ende)
Hier möchte ich Ihnen gegenüber einen Einspruch einlegen. Einen vehementen!
, daher schätze ich, Sie wissen selbst sehr gut um die Notwendigkeit der Freiwilligkeit.
Es ist ja gerade die Crux der “Sache” – nicht nur er soll “wollen”, sondern sie auch.
Und umgekehrt.
Oder beide gleichzeitig.
Aber Sie sind bestimmt kein arroganter Mensch, obwohl ein Mann
Oder übernehmen Sie samstags gerne die Rolle eines Agent Provocateur?
Das mit dem „Mund abwischen, weitermachen“ finde ich sehr vulgär und Ihrer Art nicht würdig.
LG, QV
16. Mai 2011 um 16:08
Das sehe ich alles auch so und ehrlich @ Reinhard, waren das Sie der einen solchen Beitrag geschrieben hat?
Nein, nicht prügeln, aber hm… Mund abwischen: Hat man nicht früher Kindern, die Böses gesagt haben, den Mund mit Seife ausgewaschen? Heute würde ich das gerne machen, denn hier haben Sie sich eindeutig im Ton vergriffen.
Aber das wissen Sie inzwischen…Nicht wahr?
14. Mai 2011 um 12:37
@ REN
Zitat : Während man über das Häuflein der letzten Aufrechten bei Emma eigentlich weinen könnte.
Genau das ist die Tragik, die mich stellenweise fassunglos, depremiert und auch unglaublich wütend macht.
14. Mai 2011 um 00:01
@ QuoVadis
Was die Beiträge aus den Parallelwelten betrifft, – Himmel – da verbleibe ich lieber in der meinen….schauderhaft !
Es fällt auf, dass im EMMA-Forum wohl auch kaum der Besen zur großen Kehrwoche geschwungen wird, was anzuraten wäre !
Bei dieser Gelegenheit wird mir wieder deutlich, wie gut aufgehoben wir uns im Blog von Frau Neeser fühlen können.
14. Mai 2011 um 01:39
Was mir an Feministinnen am meisten missfällt, ist, dass sie sich einer Ideologie verschrieben haben, die sie als universelles Lebensgesetz sehen, dem sich alles und alle zu beugen haben.
Mich stört es nicht, dass sie in ihrem ideologischen Universum herumgeistern, sollen sie da bitte glücklich und zufrieden werden.
Ich will aber nicht gegen meinen Willen (!) in dieses Universum hereingezogen werden (ich bekenn: Ich bin ein Abtrünnige, freiwillig, ohne männlichen Zwang dahinter!) – das untergräbt nämlich meine persönliche Selbstbestimmung, die den Feministinnen doch immer so wichtig ist, zumindest bei weiblichen Individuen!!!
In ihrem grenzenlosen, selbstherrlichen Sendungsbewußtsein übersehen Feministinnen, dass sie damit genau so übergriffig und unterdrückend agieren, wie die Männer, denen sie dies in toto vorwerfen.
Ideologie macht eben blind und taub …
So, das mußte ich mal loswerden, das gärt schon eine ganze Zeit in mir und ist mit ASchwas Wüten im Falle Kachelmann wieder akut an die Oberfläche gespült worden …
13. Mai 2011 um 13:36
Sehr geehrte Frau Neeser,
ich habe mich einfach mal aufgemacht und einige Gedanken niedergeschrieben, die mich bei der Frage nach dem ‘Warum’ des Falles Kachelmann zunehmend beschäftigen.
Zudem hat sich bei Ihnen in der Schweiz eine ‘IG Antifeminismus’ gegründet, die dem Vernehmen nach außerordentlichen Zulauf hat und anscheinend ziemlich Furore macht.
Bei weiterem Nachdenken habe ich viele Parallelen im Fall zu den Kritikpunkten auch in D immer öfters auftretender Feminismuskritiker wie z.B. Prof. Amendt gefunden.
Ich würde mich deshalb sehr freuen, wenn Sie sich bereit fänden, diesen leider recht lang gewordenen Aufsatz auf Ihrem Blog zu veröffentlichen.
MfG
Liebe REN- Blogger!
Ich habe euch hier mitverfolgt, allerdings nicht regelmäßig und mit der größtmöglichsten Sorgfalt. Ich kenne K. nicht persönlich und sein Auftreten in der Öffentlichkeit war mir unsympathisch.
Wie den meisten war mir aber sofort klar, daß K. unschuldig ist, ich befürchtete, daß er so richtig fertig gemacht und dies der feministische Jahrhundert- Prozess werden sollte: wir leben in einer Zeit, in der das ideologische ‘alle Männer sind potentielle Vergewaltiger, Frau gut und engelsgleich, Mann böse und Psycho- oder Soziopath, Frauen sind immer die Opfer’ zu einem Dogma mutiert ist nach dem jahrzehntelangen Propaganda- Trommelfeuer von seiten der Zeitgeistpresse und der Politik. Gerichte sind nicht unabhängig, wie jeder weiß und lassen sich auch vom Zeitgeist beeinflussen. Ich habe einen alten Strafrichter i.R. befragen können, der regelrecht tobte über die Causa K.: “Wir hätten das Mädel nach Hause geschickt, sie solle sich erst mal überlegen, was sie da sagt”. Und einem untadeligen Mann von 50 Jahren eine eben-mal-so- Vergewaltigungspremiere zuzutrauen, rückte er in die Nähe hochgradiger Verblödung. So war es vor 30 Jahren. Es hatte schon seinen heimtückischen Grund, warum Aschwa und ihre Gang nichts unversucht ließen, K. in die Nähe des gestörten, skrupellosen Sadisten zu rücken.
Heutzutage aber stürzt auf das vermeintliche weibliche “Opfer” eine Empathieflut schon bei der Polizei, die jede vernünftige Ermittlungarbeit unmöglich macht und es ist lt. Familiengerichtstag fast der ‘Normalfall’ geworden, in strittigen Sorgerechtsfällen (Prof. Willutzki: in 40% d.F.!) Männer des sexuellen Mißbrauchs ihrer eigenen Kinder zu beschuldigen. Die Zahl der Vergewaltigungsanschuldigungen hat sich in zehn Jahren vervierfacht und in Ländern wie Schweden gilt es offiziell schon als Vergewaltigung, wenn einvernehmlicher GV ohne Kondom erfolgt oder hinterher ein schales Gefühl bei der Frau hinterläßt (siehe Assange), in Israel, wenn der Mann verschwiegen hat, daß er Araber ist. Es muß also etwas geschehen sein, das die Vernunft in den Köpfen der westlichen Menschen völlig ausgeschaltet hat und üblicherweise bewirken dies nur mächtige Ideologien wie jetzt die feministische.
Nun haben wir die konzertierte Hatz der Burda- und Springerpresse auf K. ausführlich zur Kenntnis nehmen müssen und ich habe auf K. keinen Pfifferling mehr gegeben. Zu sowas kann er nur noch schweigen- jede Einlassung von ihm hätte das Jagdfieber noch mehr angefacht- man erinnere sich an eifersüchtige Partner, die nach Richtigstellungsversuchen noch bösartiger werden.
Daß es nun nicht zur öffentlichen Verbrennung K.’s kommen wird, ist in meinen Augen nicht nur ein Verdienst der Verteidigung, auch nicht nur das der äußerst akribischen und verantwortungsvollen Journalistinnen Friedrichsen und Rückert, sondern vor allem des Internets, über das sich die Stimme der verschütteten Vernunft in vielen Tausend Kommentaren zu Berichten in der Presse, in zahlreichen Blogs und Foren vehement und unüberhörbar meldete, so wie hier.
Diese ‘Schwarmintelligenz’ läßt einen hoffen auf Wiedergewinn von Bürgerfreiheiten und Rechtssicherheit, die uns mit Hilfe von Medienagitprop nach und nach gestohlen wurden.
Nach wie vor habe ich aber keine voll befriedigende Erklärung für die extreme Verdammungsorgie insbesondere von Seiten der Burda- Presse, die sogar Traumsummen auslobte zur Denunziation K’s und durchaus Züge der organisierten Kriminalität aufwies.
Die Bestrebungen des Geschäftspartners W. sind ja einleuchtend, ich kann mir aber nicht vorstellen, daß jener einen Tycoon wie Hubert B. ins Boot zu nehmen vermochte- dazu ist die Nummer der Kachelfirma zu klein.
Ich neige dazu, eventuelle Motive im Irrationalen anzusiedeln: Hubert B. ist durchaus eine Person mit eher problematischem Charakter, wenn man sich an das Ausbooten seiner Brüder aus dem Konzern erinnert.
Er schmückt sich zudem offensichtlich gerne mit einer attraktiven Frau, die wesentlich jünger ist als er und auch einige Berührungspunkte mit K. hatte, Stichwort ‘Tänzchen zu Lüneburg’.
Jene Dame ist nun nicht gerade als Ausbund katholischer Keuschheit bekannt und es ist durchaus vorstellbar, daß die lahmende sexuelle Verve eines älteren männlichen Jahrgangs aus dem Hause B. einen überaus giftigen und banalen Haßreflex auf den offenbar noch recht vitalen K. auslöste, der den Ermittlungen zufolge nie etwas anbrennen ließ.
Es wäre nicht das erste Mal, wenn derlei Erschütterungen von Weltreichen, Rechtsordnungen, Mord und Totschlag etc. auslöste.
Andererseits können wir durchaus von einer Art Staatsfeminismus in D reden, keine Partei, kein Medium, das nicht Wohltaten und Begünstigung für Frauen fordert und vieles ist schon teuer umgesetzt unter dem Etikettenschwindel ‘Gleichstellung’. Gleichzeitig wurde das Ansehen der Männer systematisch herabgewürdigt, sie entweder als bösartige Monster oder Trottel, an denen man sich schadlos halten kann hingestellt und typisch für diese meinungsbildende Ideologisierung waren sog. ‘Frauenbestseller’ wie ‘Nur ein toter Mann ist ein guter Mann’, dessen Autorin Gaby Hauptmann freimütig in einem Interview verkündete: “Eine Frau, die spätestens nach der dritten Scheidung keinen Porsche fährt, hat etwas falsch gemacht”.
Vor allem pauschale Verunglimpfung der Männer als Gewalttäter und Sexmonster hat bis heute Konjunktur.
Ganz sicher scheint mir dies der Fall zu sein bei der Springerpresse, das Anheuern der Radikalfeministin ASchwa bei ‘Bild’ bedarf keiner Kommentierung wie auch nicht das Spießrutenlaufen für K. in sämtlichen Sendungen zum Thema in den Öffentlich- Rechtlichen.
Bliebe also die Bewertung des Falles K. als koordinierte Aktion von feministischen Agitatoren und ihren Helfershelfern in Medien und Politik (niemand wird ernsthaft glauben, daß das fragwürdige Agieren der Mannheimer Behörden in den Ministerien nicht zur Kenntnis genommen wurde) zu ‘volkserzieherischen’ Zwecken getreu dem Motto Mao Tse Tungs: ‘bestrafe einen und erziehe Tausende’.
Dies entlarvte die feministische Ideologie nämlich als das, was sie auch ist: verbrecherisch.
Was ist die Meinung der Gemeinde?
MfG
13. Mai 2011 um 14:20
Bin vollkommen d’accord. Von der Fernsteuerung durch den problematischen Buddha bin ich schon die längste Zeit überzeugt. Deshalb mache ich mir auch keine Sorgen um das weitere Schicksal der Dinkel. Schwer aufzuklären werden allerdings die genauen Umstände ihres Einsatzes sein: war die Sache von langer Hand geplant, oder hat man sich dieser dummen Person spontan bedient und die Gelegenheit genutzt?
14. Mai 2011 um 15:50
Es ergäbe durchaus Sinn, dass sich Trittbrettfahrer die buchstäliche Dummheit von CSD zu Nutzen gemacht haben. Wie sich zeigte, konnten sich die Spontanbediener damit bereits große Mengen Silberlinge verdienen.
Da es im speziellem Fall von SVS so offensichtlich ist, habe ich nach wie vor ein kleines Problem damit, dass diese Feststellung für sie kein Nachspiel zu haben scheint. War das im Klartext eigentlich keine Gerichtsverarschung ?
14. Mai 2011 um 16:46
Wir haben ja schon gehört, daß sie das Messer und all die furchtbaren Erlebnisse nur geträumt hat. Wenn es tatsächlich eine Fernsteuerung gibt, wird ihr natürlich nichts passieren. Dieses geradezu kartäuserartige Schwetzinger Schweigen ist doch ein seltsames Indiz und gibt eine Menge zu denken.
15. Mai 2011 um 06:30
An eine ‘Fernsteuerung’ des Frolleins mag ich nicht glauben, das ist mir zuviel der Verschwörungstheorie. Daran ändert auch die Tatsache nichts, daß CSD lange schon Bescheid wußte (‘Hauptaufgabe’, sic!).
Es ist auch nachvollziehbar, daß man selbst als Normalo an liebgewonnenen Wolkenkuckucksheimen entgegen jeglicher Realität bis zum Untergang festhalten kann- Wahlergebnisse sähen sonst anders aus.
Sehr wohl aber überkommt einen zu oft unmäßiger Zorn und die Bereitschaft zur Kriminalisierung bei Unbotmäßigkeiten mit hochemotionaler Färbung, siehe mein Einwurf über die Falschbeschuldigungsraten bei Sorgerechtsstreitigkeiten.
Entscheidend ist, was daraus wird.
Im ‘Fall K.’ haben wir das Paradebeispiel, wohin die Reise geht, wenn eine ideologisierte Staatsgewalt das Private politisch werden läßt.
Das ist der eigentliche Skandal und ein ganz schlechtes Zeichen für die Bürgerrechte.
15. Mai 2011 um 12:53
Ich bin auch sehr gespannt, was da im Lauf der Zeit noch herauskommen wird und inwieweit die Geschichte gesteuert ist und von wem. Aber irgend etwas ist hier doch oberfaul, das sieht ja jeder.
Was die ideologisierte Correctness betrifft, sehe ich hier eine Art List der Vernunft am Werk. Beispiel: Wer Frauen wirklich haßt, muß für die Quote eintreten und sie überall durchsetzen. Bisher werden Frauen in exponierten Positionen doch sehr weitgehend respektiert. Sobald ich aber weiß: diese Vorgesetzte, die sich da vor mir aufplustert, ist nur das Quotenweib …
Na, gute Nacht, ihr lieben Frauen! Dann müßt ihr alle ohne Ende prozessieren.
13. Mai 2011 um 18:14
Est ist nur traurig, daß die Strafverfolgungsbehöreden eine solche vielschichtige Sichtweise nicht angewendet haben, sondern sich auf sog. Augenschein- Verletzungen der Frau-und viel schlimmer.ihr eigenes Vorverständnis berufen haben- wie sich eine Frau in ihren Augen verhält. Das ist schon schlimm genug-hinzu kommt aber no1ch die formale Betrachtungsweise der Justiz- und , das möchte ich hier gar nicht einmal behaupten, sondern nur als Möglichkeit hinstellen, evtl. machtgesteuerte Interessen seitens der STA , durchgesetzt mit Hilfe eines vermeintlich unabhängigen Spruchkörpers. Da komt viel zusammen. Der Apparat muß endlich aufgeweicht werden- und Anwalt Schwenn tut ein gut Ding dafür- möge es ihm gelingen.
13. Mai 2011 um 19:50
Vor 35 oder 40 Jahren – als junger Mensch männlichen Geschlechts – hatte ich ein gewisses Maß an Sympathie zunächst für Fragen der Gleichberechtigung und auch Toleranz für das grundsätzliche Anliegen der ersten Feministinnen.
Das Rollenbild, das die Elterngeneration vorlebte war verkrustet, die moralischen Vorstellungen waren recht rigide (, die Praxis nicht unbedingt).
Ich erinnere Berichte nach denen Frauen, die sexuellen Übergriffen ausgesetzt waren, mehr oder weniger subtil schuldig gemacht wurden.
Ich selbst weiß es nicht, auch nicht aus dem persönlichen Umfeld, aber es wird wohl so gewesen sein.
In dem Prozeß gegen Kachelmann spielen Illusionen auf allen Ebenen eine große Rolle. Es entstehen welche, es gehen welche verloren. Es treten Illusionisten auf allen Bühnen auf, Zauberkünstler, Fakire, nur geht es tatsächlich um das Schicksal eines Menschen.
Die erste große Illusion, die dran glauben musste, war die über den gesunden Menschenverstand bei Profis im Rechtswesen. Nur pars pro toto steht hier die Begründung des Haftrichters für den Haftbefehl.
Die zweite große Illusion, über deren Verlust ich bestürzt bin, war meine Meinung über Frau Schwarzer, der ich – bis zur Veröffentlichung von Kachelmanns persönlicher email und der polemischen Meinungsmache in „Bild“ – eine gewisse Ernsthaftigkeit und Ehrlichkeit zugestanden hatte. Wahrscheinlich kannte ich sie zu wenig. Heute sehe ich es so, dass die ideologische Fixiertheit alles passend machen muß, auch wenn es nicht im Geringsten passt. Es geht nur um Macht. (in zweiter Linie auch um Geld).
Dann war da noch die dritte Illusion, die Illusion vom „Opferschutz“ als Errungenschaft der letzten Jahrzehnte. Wenn meine Einschätzung zutrifft, dann sind hier genau die aus dem Anliegen des Opferschutzes entstandenen Regeln und Institutionen zu Werkzeugen des Täters geworden.
Jetzt kann man das so sehen, dass das Wirken von Personen wie Frau Schwarzer zur Möglichkeit dieser Verkehrung geführt hat, besonders in dem hier zur Verhandlung stehenden Bereich der Sexualdelikte und des Familienrechts. Vermutlich kann das, was Kachelmann passiert ist, jedem Mann passieren, und noch schlimmeres, wenn sich jemand findet, der ihm schaden möchte.
Die vierte Illusion, ebenfalls abhanden gekommen, ist die über ein faires rechtsstaatliches Verfahren. Die Staatsanwälte fordern in ihrer Machtvollkommenheit den Unschuldsbeweis, behindern aber sein Zustandekommen nach Kräften.
Wenn nicht alles täuscht, nehmen sie die Vernichtung der bürgerlichen Existenz eines Beschuldigten ohne großes Bedauern in Kauf und fördern sie noch durch litigation-PR. (Jedenfalls gibt es bisher kein bekanntes Ergebnis des Ermittlungsverfahrens gegen die Indiskretionen, besser sollte man sagen, die öffentliche Hinrichtung des Beschuldigten.)
Oder wurde hier angewiesen?
Dann wäre die fünfte Illusion, von der ich mich schweren Herzens verabschieden muß, die Idee von der Unabhängigkeit des Gerichts. Nämlich dann, wenn sich herausstellen sollte, dass ein Großverleger, der den Justizminister kennt, nicht die persönliche Größe hatte, die er besser hätte haben sollen.
Neu entstanden ist möglicherweise die Illusion, durch „Schwarmintelligenz“ im www den Dingen besser auf die Spur zu kommen und im „weltweiten Netz“ Gehör zu finden (dank „guter Gastgeber“).
Ein Stück „Wiedergewinn von Bürgerfreiheiten und Rechtssicherheit“ wäre der Mühe wert.
14. Mai 2011 um 02:08
Ein sehr schöner Beitrag, Peter!
Vor allem Ihre Ausführungen zu ASchwa könnte ich 1:1 übernehmen. Sie schildern darin ganz genau mein Empfinden.
In der Tat ist die Causa Kachelmann ein einziger großer Abschied von vermuteten Realitäten, die sich nun allesamt als Illusion herausgestellt haben.
Gleichzeitig auch ein bestürzendes Abbild menschlichen Versagens und beispielloser Arroganz gepaart mit verbohrter Dummheit …
Möge dies alles so vielen Menschen wie möglich erspart bleiben!
14. Mai 2011 um 06:56
@PeterM
Viele Illusionen muß man im Laufe seines Lebens begraben- es sollten aber vielleicht nicht solche sein- von einer Gleichberechtigung, berechtigten Anliegen des Feminismus, von einem fairen rechtsstaatlichen Verfahren und der Unabhängigkeit der Gerichte. Für alles das lohnt es sich auch weiter einzutreten. Es scheint, daß hier alle Verfahrensbeteiligten vielleicht bewußt wahrscheinlich aber unreflektiert, in den Sog eines mainstreams geraten sind – endlich haben wir hier mal einen prominenten Vergewaltiger mit einer anständigen ehrenwerten Frau- solche Fälle sollten mehr zur Anzeige gebracht werden – doch leider ist danndas ganze schöne ehrenwerte Gebäude – im spießbürgerlichen Sinne anständige Frau gegen brutalen ausgerasteten prominenten Egomanen – zerplatzt.
Klischees und Wirklichkeit- was muß sich an was anpassen?
Bei STA die Wirklichkeit der vorgefaßten Meinung
Beim Gericht ……. hoffentlich letztendlich Einsicht in die eigene Fehlgeleitetheit
14. Mai 2011 um 11:05
@PeterM
Ihr Aufsatz “Illusion” hat mir sehr gut gefallen. Viel besser als das Geschreibsel mancher Journalisten, die sich neuerdings im Fall Kachelmann in Szene setzen wollen. Dem Dank an den “guten Gastgeber” möchte ich mich anschließen.
Den Aufsatz von qed, halte ich auch für eine sehr gelungene Zusammenfassung.
14. Mai 2011 um 16:14
“[i]Die vierte Illusion, ebenfalls abhanden gekommen, ist die über ein faires rechtsstaatliches Verfahren.[/i]”
Das ist das Allerschlimmste und in der Geschichte der BRD oft genug passiert, die letzte große Durchstecherei fand im Mannesmann- Prozess statt, in dem die Vorsitzende massive Einflußnahmeversuche beklagte. Es ging fast immer um Geld.
In unserem Falle K. hat es aber eine neue Qualität bekommen:
Abkehr vom ‘in dubio…’ und den Grundsätzen des Bestrafungsmonopols des Staates.
Vor allem linksfeministische Kreise nicht nur aus dem ‘Emma’- Milieu ignorieren die eigentlich fehlende Beweisgrundlage gern komplett.
In den etwas differenzierteren Publikationen und Verlautbarungen wird aber wieder verstärkt auf die ‘moralische’ Ebene abgehoben nach der Devise recht geschieht ihm, das ruinöse Strafverfahren mit enormen finanziellen Verlusten für sein ‘schweinisches’ Verhalten gegenüber Frauen. Dies ist auch anderen aufgefallen. Sehr lesenswert:
http://stscherer.wordpress.com/2011/05/12/geschieht-ihm-doch-recht-dem-kachelmann/
Was unausgesprochen dahinter steht: wenn wir ihm schon seine Schuld nicht beweisen können, wollen wir ihn wenigstens ruinieren, das Schwein und in Mannheim wurde eine willfährige Justiz gefunden, die dieses Spielchen mitzumachen bereit war.
Dies ist jedoch allenfalls in dieser Dimension ein Novum: jeder hat schon von zahlreichen Durchstechereien in Betrieben oder Behörden gehört, wo mit dem simplen Vorwurf ‘sexuelle Belästigung’ Mißliebige locker abgeschossen wurden- dieser Vorwurf ist geradezu eine Königsdisziplin des Feminismus geworden und auch an meinem Arbeitsplatz gibt es grundsätzlich keine geschlossene Tür, wenn eine Unterredung mit einer Mitarbeiterin unter vier Augen geführt wird.
Man muß es ganz realistisch sehen: das ideologisch gefärbte Rachemotiv wird gerade über die Rechtsordnung gestellt!
Dies läßt sich derzeit wunderbar belegen mit den Reaktionen aus der bekannten Ecke auf den traurigen Fall der Iranerin Bagrahmi, die heute an sich hätte ihren Peiniger blenden dürfen nach den Grundsätzen der Scharia: kreischender Beifall!
Wir halten fest:
Eine der überragensten Errungenschaften der westlichen Rechtsordnungen, in dubio pro reo, Strafmonopol des Staates und Resozialisierungsgedanken weicht wieder dem Auge um Auge- Rachegedanken, ironischerweise betrieben gerade durch jene, die das Gutmenschentum ansonsten für sich gepachtet haben.
Ich sehe darin ein Menetekel für den Untergang der westlichen Kultur.
14. Mai 2011 um 19:18
„Man kann also durchaus feststellen: allein der Vorwurf der Ausübung von sexueller Gewalt stigmatisiert den vermeintlichen Täter und beraubt ihn massiv seiner Rechte, auch wenn sich im Nachhinein die Haltlosigkeit der Vorwürfe herausstellt.
Nimmt man aber diesen Fakt als gegeben an, dann geht von dem Kachelmannprozess eine ganz fatale Botschaft aus: eine Frau kann einen Mann des sexuellen Übergriffs bezichtigen, und zwar mit einer so herbei gesuchten Story, dass selbst einer der Richter im Strafverfahren diese Lügen erkennt und sich fragt, warum sie, die Frau, so schlecht lügt – und trotzdem
o kann der betroffene Mann sich nur mit Staranwälten und ganzen Heerscharen von Sachverständigen gegen diesen Vorwurf wehren und
o bleibt am Ende trotzdem stigmatisiert, menschlich und finanziell vernichtet zurück.“
http://stscherer.wordpress.com/2011/05/12/geschieht-ihm-doch-recht-dem-kachelmann/
Jörg Kachelmann wurde de facto über weite Strecken und wird z.T. immer noch ein ernst gemeintes „IN DUBIO PRO REO“ vorenthalten.
Wir werden sehen, aus welchen Ecken uns lauthals und in aller „political correctness“ ein
„IN DUBIO PRO REA“
entgegenschallt, wenn es für Claudia D. darum geht, für die Folgen Ihrer Beschuldigung einzustehen.
Ich höre es schon.
P.S. Nur wüßte ich an seiner Stelle nicht, ob es wirklich Sinn macht, die Nebenklägerin als Beklagte vor Gericht zu bringen… der Ruf MORD ist bereits vollendet. Noch 2 weitere Jahre zur Schadensbegrenzung aufwenden?
14. Mai 2011 um 23:48
Ich fürchte, wir sind schon weiter als ‘nur’ beim Vorwurf sexueller Gewalt:
Stellvertretend für alle Lausemädchen hat es das Lockenköpfchen doch am deutlichsten öffentlich formuliert: sie forderte Genugtuung für das Nichterfüllen ihrer Erwartungshaltung, für die sie gelegentliche sexuelle Dienstleistungen erbracht hatte. Das ist weit jenseits jeglicher Gewalt: bereits das Nichterfüllen weiblicher Erwartungen (erinnert stark an die ‘Kranzgeld’- Rechtsprechung des 19. Jhdts) rechtfertigt in den Augen der feministisch- politisch Korrekten eine Verdammung, die zu strafrechtlicher Relevanz aufzublasen durch willfährige Gerichte durchaus erwartet wird- der wochenlange Aufmarsch der Bestochenen gleich zu Anfang und das schneidige, arrogante, luftwaffengeneralsmäßige Auftreten von Oltrogge läßt argwöhnen, daß er überaus im Sinne höherer Chargen, auch über das Gericht hinaus agierte. Manchmal hatte ich den Eindruck, Aschwa bräuchte nur kurz im Ministerium anrufen, um die Sache auf Vordermann zu bringen (zu erinnern ist an die zunächst routinemäßig abgelehnten Beweisanträge der Verteidigung) und was an radikalfeministischem Gelichter heute so im Staat an verantwortlichen Stellen etabliert ist (Stichwort Baer am BVerfG), läßt einem die Haare zu Berge stehen.
Dies ist ja wieder ein beängstigender Hinweis, wie weit die feministische Ideologie schon fest einzementiert ist: wer die Mädels unter Ergaunern sexueller Wohltaten am Nasenring der Versprechung durch die Manege führt, muß charakterlich so ein schlimmer Finger sein, daß dies von strafrechtlicher Relevanz sein könnte, weil ihm jede andere Missetat deshalb auch zuzutrauen ist.
In Reinkultur findet sich dies bereits fest etabliert im sog. ‘Gewaltschutzgesetz’: Behauptung reicht völlig aus, einen Mann aus der Wohnung und vor die Schranken eines Gerichts zu bringen. Da gibt es dann Urteile wie das des AG Saalfeld, in dem wörtlich steht: “Eine Drohung ist auch dann eine Drohung, wenn es die Bedrohte nicht als solche empfindet”. (AG Saalfeld NStZ-RR 2004, S 264) oder:
http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/399732
Wir sehen also sehr schön, wie fließend der Übergang zur Straftat durch Begriffsentgrenzung bereits geworden ist.
Und in jedem Fall ist ein Gerichtsverfahren möglich, das einen ruiniert. Es ist nicht jedem klar, daß dies fernab vom K.- Prozess bereits etabliert ist.
Auf jeden Fall ist die Botschaft klar: überlege dir genau, dich weiblichen Wunschvorstellungen nicht zu unterwerfen. Es könnte übel enden für dich.
DAS ist ist die Absicht des feministisch- genderistischen Diskurses:
Der Mann- allenfalls als nützliches und possierliches Haustier!
Ich denke, das Thema Schadensersatz wird noch gründlich aufgerollt nach dem Urteil.
Ohne dem jetzt vorzugreifen: da läuft nichts.
12. Mai 2011 um 20:01
Undichte Stelle bei der Polizei?
PROZESS Ordnungshüter steht im Verdacht, Reporterin mit Kriminal-Interna versorgt zu haben.
… Ob die Reporterin dank ihrer geheimen Quelle früher als andere auch an Details über die Verhaftung des Wettermoderators Jörg Kachelmann gekommen war, wird am ersten Verhandlungstag nicht geklärt.
http://www.wormser-zeitung.de/region/rhein-neckar/meldungen/10730266.htm
12. Mai 2011 um 21:03
Da fällt mir doch ganz spontan ein Artikel in der Bildzeitung vom 6. Januar 2011 ein:
Titel: Ich berichtete exklusiv über Kachelmann im Knast
Den Namen der Verfasserin hat doch gestern RA Schwenn noch einmal explizit genannt.
http://www.bild.de/news/2010/joerg-kachelmann/ich-berichtete-exklusiv-ueber-kachelmann-im-knast-15267330.bild.html
Es fallen mir die Fotos ein, welche bei der Polizei gemacht wurden, die Veröffentlichung der Häftlingsnummer….Wer war denn das? Man sollte den Polizisten auch dazu befragen, oder nicht?
Und so sitze ich vor meinen PC und singe:
Die Gedanken sind frei!
Wer kann sie erraten?
Sie fliegen vorbei
wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen,
kein Bild-Jäger erschießen
mit Pulver und Blei:
Die Gedanken sind frei!
12. Mai 2011 um 21:49
@REN
Ich sing mit:
“Ich denke, was ich will
und was mich beglücket,
doch alles in der Still,
und wie es sich schicket.
Mein Wunsch und Begehren
kann niemand verwehren,
es bleibet dabei:
Die Gedanken sind frei!!!
Romeo Schüssler der Vollzugsanstalt hatte doch bereitwillig Auskunft gegeben, oder täusche ich mich! Und dann ist er ja noch die Erfolgsleiter/Beförderungstreppe hinauf gestolpert! Aber bei den Beziehungen!
Lapzit ist doch auch befördert worden!
13. Mai 2011 um 11:35
Der Polistzist wird verurteilt, STA Oltrogge wird Oberstaatsanwalt, Gattner Bundesanwalt,Grossmann Sprecher im Justizministerium, Seidling Richter beim BGH ,Bülthaupt vielleicht Senatspräsidentin , Dr. Bock bekommt nichts, der war widerspenstig
Schüssler ist schon Landesgerichtsrat und die Schwetzinger “Wanningers” sind ja schon befördert worden.
Und die Journalistin, die verweigert die Aussage und sucht sich neue Informanten…. nicht nur bei der Polizei, Teapartys in den Verhandlungspausen wird es überall geben!
12. Mai 2011 um 21:44
Nun darf man aber soch sicher gespannt sein, mit welchem Nachdruck und Tempo dieser Sache nach bzw. auf den Grund gegangen wird und das Beamtentum dann hoffentlich auch um einen angeblichen Ordnungshüter ärmer wird.
12. Mai 2011 um 18:41
Für alle WWM (Wer wird Millionär) Fans:
Vorschlag für eine Sonderfrage:
In diesem Monat soll in Mannheim der Kachelmann-Prozess zu Ende gehen.
Prozessbeobachter bezeichnen die Mannheimer Staatsanwaltschaft als:
A: unfähigste? B: dümmste? C: lächerlichste?
D: peinlichste? E: kritikloseste? F: voreingenommenste?
Behörde von:
1. Baden-Württemberg?
2. Deutschland?
3. Europa?
4. Der Welt?
5. Dem Universum?
Bei dieser Frage sind Mehrfachnennungen erlaubt!
12. Mai 2011 um 21:48
@ Fritz
Wer ist der Telefonjoker ? ASchwa ?
Ansonsten bliebe event. noch die Möglichkeit, die Mehrfachnennungen zu erschnüffeln
12. Mai 2011 um 23:00
@Goji
Aschwa hat ja schon WWM Erfahrung. Wo ist da das Geld hingegangen?
12. Mai 2011 um 21:52
@Fritz
Die Frage kann ich nicht beantworten:
Tut mir leid, bei der Auswahl, weiß ich jetzt nicht mehr, was ich ankreuzen soll!!
12. Mai 2011 um 23:14
@MaxMäuerle
Bei dieser Staatsanwaltschaft fällt einem auch eigentlich nichts mehr ein. Mal sehen, was die am 18.05. so erzählen.
12. Mai 2011 um 16:11
Liebe Rita, falls zu gruselig
, OT oder irrelevant, bitte nicht freischalten!
Grusel- Alert!
Aus dem Panoptikum Alice, ab 1977 EMMA, Schwarzer.
Aber erst im September 2011…
Jetzt wissen wir, warum A.Schwarzer ihr Versprechen an die Öffentlichkeit vom 06.09.2010:
“(…)ab heute (über) den Kachelmann-Prozess (…) mindestens einmal wöchentlich in BILD berichten.(…)”,
http://www.bild.de/news/2010/alice-schwarzer/fuer-bild-vom-kachelmann-prozess-13864404.bild.html
nicht einlösen konnte – bei jeder Witterung saß sie doch am Schreibtisch aufm Lande und schrieb ihre 36 Jahre:
Mein Lebenslauf, Alice Schwarzer*
“(…)Vom ersten Tag Alice (1942**) bis zum ersten Tag EMMA (1977**).(…)”
auf 345 Seiten nieder.
Vielleicht hatte sie punktuell zum 06.09.2010 einfach vergessen, daß sie “seit Sommer” mit ihrem Lebenslauf an “jedem freien Tag” beschäftigt ist und gar keine Zeit für einen wöchentlichen BILD-Bericht hat.
Die gute Frau ist ja bekanntlich eine professionelle “Vergesserin” (lt. “Panorama”-Beitrag und anderer Zeugnisse ihres Vergessens einfach die Wahrheit zu sagen).
Und was ist jetzt nun mit dem, auch der NK persönlich, versprochenen “Kachelmann-Buch”? – fragt sie überall jeder Passant en passant, jeder Fahrradfahrer beim Vorbeifahren, jeder Freizeitläufer beiläufig; und jede an der Kasse stehende, auf der Straße gehende und im Taxi sitzende sowie im Schwimmbad schwimmende.
Wird sie es schaffen oder nicht, noch eins ihrer Versprechen (nicht) einzulösen und das unsägliche “Kachelmann-Buch” doch (nicht) zu schreiben? – und wird es mit der Befriedigung der akuten Geltungssucht der Jahre 2010-2011 doch in geradezu idealer Weise klappen?
Nur diesen Satz zum Inhalt des angekündigten Alice-Kachelmann-Buchs bei KiWi-Verlag verstehe ich nicht:
“(…)Alice Schwarzer, als junge Journalistin auch Gerichtsreporterin, (…)”
http://www.kiwi-verlag.de/36-0-buch.htm?isbn=9783462042948#inhalt
Heißt das, daß Alice Schwarzer schon mal ihr Unwesen durch die Medienlandschaft als Gerichtsreporterin getrieben hat? Wann? Wo? Und vor allem WARUM? Und ist das auch verifizierbar? Irgendwie?
Die Welt wird’s überleben, nur schade um die Bäume, die für dieses und evtl. das nächste Druckerzeugnis gefällt werden müssen.
LG, QV
* Mein Lebenslauf, Alice Schwarzer
10.05.2011
“(…)Denn „neben“ der EMMA – die auch nach der Umstellung im Zentrum meiner Arbeit steht -, neben so etwas Unsäglichem wie diesem nicht endenden Kachelmann-Prozess, neben all dem habe ich gerade das persönlichste Buch meines Lebens geschrieben: meine Lebenserinnerungen. Vom ersten Tag Alice bis zum ersten Tag EMMA.(…)”
http://www.aliceschwarzer.de/publikationen/blog/?tx_t3blog_pi1%5BblogList%5D%5BshowUid%5D=69&tx_t3blog_pi1%5BblogList%5D%5Byear%5D=2011&tx_t3blog_pi1%5BblogList%5D%5Bmonth%5D=05&tx_t3blog_pi1%5BblogList%5D%5Bday%5D=10&cHash=9552895afe
** 1942 – Geburtsjahr A.Schwarzer, 1977 – das erste Exemplar EMMA oder Wann genau eine Person Alice in eine Zeitschrift EMMA mutierte und was ist jetzt wer.
(Eine Rechenaufgabe: wie viele Seiten sind jedem Jahr gewidmet?)
12. Mai 2011 um 19:13
@ Quo Vadis
Sie haben mich mit Ihrer Schockmeldung wirklich entsetzt und dann allerdings, alicerestistent, wie ich nun mal bin, neugierig gemacht, was wohl im Emma-Gruselkabinett nun wieder Neues zu finden ist.
Und so habe ich mir eilends den “Emma Blog” zu Gemüte geführt!
Zitat:
“Draußen ist mal Sonne, mal Regen, mal Sommer, mal Winter. Die letzten Wochen waren traumhaft. Ein strahlender Frühling, in dem, nach einem viel zu langen Winter, alles auf einmal blüht: von den Narzissen bis zu den Kirschblüten, von den Tränenden Herzen bis zu den Rhododendren. Das ist mein Lohn für einen nicht immer leichten Weg, den ich seit dem letzten Sommer gegangen bin.”
Und da war ich sofort ernsthaft beunruhigt!
Ich habe nämlich trotz meiner feministischen Unbildung nicht nur ebenfalls festgestellt, das mal Sommer, mal Winter und momentan ein strahlender Frühling ist, sondern, dass es darüber hinaus den Herbst gibt.
Mein Gott, was mag der armen Alice nur widerfahren sein, dass sie letzteren offenbar völlig verpaßt hat?
Und ich sitze genau wie Alice an meinem Schreibtisch, bemerke den strahlenden Frühling und sehe draußen gleichfalls blühende Narzissen, Rhododenren und was alles um diese Jahreszeit so blüht.
Aber wofür bekomme ich eigentlich diesen völlig ungerechtfertigten Lohn?
Ich muss nämlich tief beschämt zugeben, nicht nur nicht seit dem letzten Sommer einen nicht immer leichten Weg gegangen zu sein, sondern gleich gar nicht den Weg von Alice Schwarzer!
Das Schicksal ist wahrlich sehr ungerecht zu unser aller Alice!
Aber wie steht schon in der Bibel?
“Die Sonne scheint über Gerechte und Ungerechte!”
Und dann habe ich bislang immer gedacht, das Schlimmste, was den Berlinern passiert ist, war die Mauer.
Und nun muss ich von einer weiteren Heimsuchung der Berliner erfahren:
Zitat:
….nach Berlin, wo ich Mitte der 1970er Jahre bei meiner Rückkehr aus Frankreich einen wahren Kulturschock erlitt.”
Ich frage mich allerdings, wie die Berliner den m. E. viel schlimmeren Kulturschock verkraftet haben, wie er ihnen mit dem Auftauchen von Alice Schwarzer in ihren Mauern widerfuhr.
Mitte der 70er Jahre trat Bundeskanzler Brandt wegen der Guillaume-Affäre zurück, Helmut Schmidt wurde neuer Bundeskanzler und die deutsche Fußball-National-Mannschaft wurde Weltmeister, wie es in den “Schlagzeilen des 20.Jahrhunderts” steht.
Der Einzug der kulturgeschockten Alice Schwarzer in Berlin hingegen fand keine Aufnahme in die diese Annalen der Weltgeschichte. Aber das ungerechte Schicksal erwähnte ich ja schon!
Und die Berliner haben in ihrer Unverwüstlichkeit offenbar auch Alice Schwarzer unbeschadet überstanden.
Ja, und am 12. 05. 2011 teilt uns Alice nun mit, dass sie ihr persönlichstes Buch geschrieben habe gegen die “nicht enden wollenden Projektionen und Klischees über mich”.
Ja, hat sie denn jemand darum gebeten?
Aber mir schwant da etwas!
Hat sie nicht im letzten Jahr in derselben Tonart davon gesprochen, ein Buch mit dem Titel “Der Fall Kachelmann” zu schreiben?
Man konnte damals in Anbetracht in ihrer verschwiemelten Informationen denken, sie sei schon beim Schreiben des Schlußkapitels!
Und dann stellte sich plötzlich heraus, dass Anfang des Jahr 2011 nicht eine Zeile dieses epochalen Werkes geschrieben war.
Am 10. 05. 2011 teilt Alice nun plötzlich mit, ein Buch über ihr Leben beendet zu haben, dass allerdings komischerweise erst Mitte September erscheint.
Darf ich nochmals an den Erscheinungstermin des Buches “Der Fall Jörg Kachelmann” mit Bild desselben und Preisangabe erinnern, der nur eine unwesentliche Zeitspanne nach Alices Ankündigung, dieses Buch überhaupt zu schreiben, lag?
……….und der dann ständig verschoben wurde und mittlerweile auf den St.-Nimmerleinstag datiert ist?
Ja, und nun hat Alice angeblich ein Buch “Vom ersten Tag Alice bis zum ersten Tag Emma” geschrieben?
Überhaupt, erster Tag Alice?
Donnerwetter, was für ein bemerkenswertes Erinnerungsvermögen !!!!
Mein Erinnerung setzt mit meinem 4. Geburtstag ein. Aber ich bin ja auch nicht als Feministin, sondern als Mädchen geboren worden.
Dennoch glaube ich diese ganze Chose nicht so recht.
Ich habe da nämlich so eine vage Vermutung:
Am 08. 05. 2011 wurde Gunther Sachs tot in seinem Chalet aufgefunden.
Am 09.05.2011 veröffentlichte unser aller Alice einen Nachruf auf Gunther Sachs, der den Baron von Münchhausen vor Neid erbleichen lassen würde.
Und am 10.05. 2011 erfahren wir, dass Alice ein Buch über ihr Leben geschrieben habe “Vom ersten Tag Alice bis zum ersten Tag Emma”.
Quo Vadis, Sie stellten eine rechnerische Aufgabe!
Normalerweise kämen 10 Seiten pro Lebensjahr heraus!
Ich glaub’s aber nicht!!!
Ich befürchte nämlich, unser aller Alice wird uns in aller Bescheidenheit mit einem Buch beglücken, dass den Titel trägt:
“Vom ersten Tag Alice mit Gunther Sachs bis zum ersten Tag Emma mit Jörg Kachelmann” oder “Der letzte Tango in Wuppertal”.
Und zur Buchvorstellung wird sie wohl stolzgeschwellt in bewährter Weise durch ihre Haarmähne hindurch krächzen:
“Mir ist es nicht möglich, in dieser schweren Zeit der Trauer weiterhin ein Buch über den angeblichen Vergewaltiger Jörg Kachelmann zu schreiben, zumal die Gutachter meines Wissens zu den Ergebnis gekommen sind, dass das vermutlich nur Hochstapelei von diesem Mann war.
Ich habe zudem Gunther Sachs während unserer so häufigen Kontakte versprochen, unser beider Leben, das zeitweilig von einer Frau namens Brigitte Bardot flüchtig tangiert wurde, aufzuarbeiten und der Welt dermaleinst in seiner ganzen Größe und Würde zu präsentieren.
Der Tod von Gunther Sachs ist mir Verpflichtung, dieses mein Versprechen umgehend einzulösen.”
Und das verstehen wir doch alle!
Denn wer ist schon Jörg Kachelmann, der bestenfalls Gewitterwolken, aber keine Rosen regnen ließ?
Aber ich möchte Jörg Kachelmann einen Vorschlag zur Güte machen!
Könnten Sie nicht wenigstens ein heiliges Donnerwetter über Frau Schwarzer hereinbrechen lassen?
12. Mai 2011 um 21:35
Ach @ Ottilie – Sie sind einfach unschlagbar klasse !
12. Mai 2011 um 23:16
Ottilie46, guten Abend!
Ich denke, mit der zugegeben etwas unpräzisen aber doch so süßen Metapher für die Vergänglichkeit der Zeit, wollte am-Anfang-war-Alice-am-Ende-blieb-EMMA Schwarzer uns allen eine geheime Botschaft zukommen lassen:
es ist wurscht egal, was draußen vor den Fenstern passiert, oder wie was passiert, oder ob was passiert, oder wie viel passiert, der Kachelmann zieht seinen Prozess in die Länge und liegt immer daneben, A.Schwarzer zieht an ihrem eigenen Strang und liegt immer und überall richtig. Und wenn sie das eine oder das andere nicht erwähnt, dann es ist auch um so richtiger!
Alles ist Alice!
Und Alice ist überall!
Denn selbst die Natur begreift ihre Schuldigkeit ob der Belohnung A.Schwarzers – für das Leiden den eigenen Lebenslauf kreieren zu müssen, nicht einen leichten Weg gegangen zu sein. Allein deshalb scheint die Sonne und es blüht auf Teufel komm raus!
Wurscht ist es auch, was in Berlin oder Hamburg oder in den anderen Dörfern (außer Paris! Paris ist heilig! In Paris lebte A.Schwarzer “gleich zwei Mal”! In Paris lernte A.Schwarzer sprechen und korrespondieren!) alles abgeht, yo, – nur das wesentliche – die Ankunft A.Schwarzers wurde dort von den misérables ignoriert. Warum sollte A.Schwarzer denn Schmidt & Brandt & die Mauer & das Zeitgeschehen würdigen?
Alles ist Alice!
Und Alice ist überall!
Ottilie46, daß Sie sich, wie ich mich auch, erst ab 4 oder so Jahren erinnern können, liegt an unserer patriarchalischen Konditionierung. Eine feministisch-befreite Frau, wenn sie sich nicht erinnern kann, schöpft ihre Erinnerungen einfach aus ihren Träumen.
LG, QV
13. Mai 2011 um 13:17
@ Quo Vadis
Natürlich, Sie haben mir die Erleuchtung gebracht!
Wie konnte ich unfeministisches Frauenzimmer nur so unsensibel sein und nicht begreifen, dass Alice uns auf ihre bescheidene und gewohnt dezente Art klarmachen wollte, dass sie das Alpha und das Omega ist.
Wikipedia:
“Der erste und der letzte Buchstabe des klassischen (ionischen) griechischen Alphabets Alpha und Omega (Α und Ω) stellen nach alter Vorstellung die Schlüssel des Universums dar. Sie sind ein Symbol für das Umfassende, die Totalität, für Gott und insbesondere für Christus als den Ersten und Letzten.”
Das kommt eben davon, wenn man sich lebenslänglich der reinen feministischen Lehre verweigert und statt dessen den naturgegebenen Vergnügungen mit Männern frönt.
13. Mai 2011 um 13:57
Aber, aber! Als Christ braucht man dazu nicht Wikipedia. Das steht in der Apokalypse, am Schluß irgendwo: “Ich bin das A und O, der Anfang und das Ende, der Erste und der Letzte! Denn draußen sind die Hunde und die Zauberer und die Hurer!”
(Klingt ja beinahe wie der Koran.)
13. Mai 2011 um 16:08
Ich bitte Sie @Ottilie46,
DIE Alpha sowie DIE Omega!
LG, QV
13. Mai 2011 um 16:35
@ Quo Vadis
In der Hoffnung, von Anselm dieses Mal ein zustimmendes christliches Kopfnicken zu bekommen, zitiere ich wiederum Wikipedia:
“In der Offenbarung des Johannes (Kap. 22,13) bezeichnet sich der erhöhte Jesus Christus als „das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.“
13. Mai 2011 um 17:14
Ottilie, ich weiss was Quo Vadis meint,
Aschwa wird Dir im Traum erscheinen , wenn du – im Bezug auf sie – einen sächlichen Artikel verwendest !
Aschwa-Original: ” Ich bin die Alpha und die Omega, die Erste und die Letzte, die anfängt und die beendet.“
Und wenn anselm, ob der Neuschöpfung, jetzt in Ohnmacht gesunken ist, reicht ihm die Nachbarin ihr Fläschchen!
13. Mai 2011 um 17:30
@Ottilie46, guten Tag!
Heute – am Freitag, den 13. – steht mein Aberglaube mir im Wege.
In der Furcht, daß das Gesagte wahr wird, habe ich mich nur bedeckt ausgedrückt…
Angesichts des herrschenden Sprach-Genderismus, eine A.Schwarzer mit dem neutralen Artikel “das” oder, viel schlimmer, maskulinen “der” in Verbindung zu bringen, ist ein Frevel, der durch die Gender-Miliz bestimmt drakonisch geahndet wird.
Daher bitte ich Sie aus lauter Sorge um Ihre innere und äußere Sicherheit, stets “die AlphInn” und “die OmegInn” zu verwenden!
Sonst werde ich das Wochenende in Angst und Bange leben ob Sie das blühende Allerlei noch aus Ihrem eigenen Fenster beobachten können oder schon auf die vergitterte Lücke einer Zelle für Gendering-Resistente schauen müssen.
Bitte!
LG, QV
P.S.@Anselm, Sie auch…
13. Mai 2011 um 20:26
@ Quo Vadis
@ Rita
Danke!
Ich hatte offenbar schon wieder einen Wackelkontakt in meinem Oberstübchen.
Aber Sie haben mir zu meiner nächsten Erleuchtung verholfen. Hoffentlich dauert sie nun etwas länger, zumindestens bis Mitternacht, um alle mögliche Gefahren an diesem Freitag, den 13. zu minimieren.
Und Sie haben mich wirklich ein bißchen beunruhigt.
Denn meine unrechtmäßigen Blicke in die Natur, ohne die entsprechenden feministischen Leistungen erbracht zu haben, fordern ja zugebenermaßen ohnehin schon das Schicksal heraus.
Und ferne sei mir jede Kränkung meiner speziellen Freundin Alice-Penthesilea, die mich rhetorisch immer so inspiriert.
Sie ist, wenn ich ehrlich sein soll, wirklich besser und wirksamer als jeder Musenkuss!
Ich gebe zwar zu, dass ich bei Anselms Hinweis zunächst an die apokalyptischen Reiter, insbesondere an das fahle Pferd gedacht habe. Allerdings habe mich gleich zu Ordnung gerufen und über das besagte Pferd dann noch rasch die Kurve zu den Amazonen bekommen.
Und so habe ich, während Sie sich freundlicherweise um mein Wohlergehen Sorgen machten, genußvoll im “Lexikon der antiken Mythen und Sagengestalten” gelesen, dass das Wort Amazone aus dem Griechischen kommt und die “Brustlose” heißt und, dass die Amazonen Abkömmlinge des griechischen Kriegsgottes Ares sind, den sie genauso verehren wie die Göttin Artemis als Göttin der Jungfräulichkeit und der weiblichen Kraft.
Wundern Sie sich da noch über C.P., Passionara, Scarlett83, Sonnenschein und ähnliche Gestaltinnen (ich hab’s gelernt, wie Sie sehen) ?
Ach so, und was deren Wünsche nach der zweckentfremdeten Nutzung einer Schere betrifft, so habe ich auch dafür eine Erklärung gefunden:
“Durch gelegentliche Kontakte mit den Männern benachbarter Stämme hatten die Amazonen Kinder, doch töteten oder versklavten sie den männlichen Nachwuchs.”
Ich denke nun , dass diese blutrünstigen Emma- und Grundgesetz-Forumistinnen einfach mit Recht neidisch sind, bei dem Gedanken, welche Möglichkeiten ihre Vorfahrinnen doch noch hatten, um sich selbst zu verwirklichen.
13. Mai 2011 um 21:47
A-mazon ist zwar die Frau ohne Brust, aber den Amazonen fehlte allein die rechte Brust – es gab verschiedene Methoden der Beseitigung -, damit sie nämlich ihren Bogen spannen konnten. In der bildenden Kunst sind sie freilich niemals so dargestellt worden; Griechen wie Römer waren Ästheten und wollten schöne Frauen sehen.
13. Mai 2011 um 22:10
Und Franz von Stuck gab seiner nackten Amazone zu Pferd Helm und Speer: eine äußerst reizvolle Darstellung, die in München in verschiedenen Größen an mehreren Orten zu sehen ist – doch Vorsicht: Nix für FeministInnen! Diese Amazone ist zwar gefährlich, aber extrem sexy!
13. Mai 2011 um 22:23
@ Anselm
Sie sind und bleiben eine fränkische Spaßbremse!
Woraus hatte ich zitiert?
Richtig, aus dem “Lexikon der der antiken Mythen und Gestalten”!
Und was glauben Sie, was da noch alles drinstand?
Richtig, dass den Amazonen die rechte Brust amputiert wurde, damit sie den Bogen besser halten konnten!
……..und auch noch viel, viel mehr !!!!
Nur nerve ich meine Mitblogger und Bloggerinnen nicht mit ungebetenen Belehrungen!
Übrigens stand im besagten Lexikon auch, dass sich der griechische Heerführer Achilleus in den Leichnam der Amazonen-Königin Penthesilea verliebte, nachdem er sie selbst im Kampf getötet hatte.
Er war offenbar, obwohl Grieche, doch nicht so ein ausgesprochener Ästhet.
Übrigens, sind Franken eigentlich ästhetisch empfindsame Zeitgenossen?
Aber was frage ich eigentlich!
Schließlich wirkte ja Schönheitschirurg Dr. Gsell in der fränkischen Metropole Nürnberg und schuf sein weithin bekanntes Meisterwerk Tatjana Gsell mitsamt den hervorragenden zwei Brüsten, die sicher jeden griechischen oder römischen Vertreter der bildenden Kunst inspirieren würden!
14. Mai 2011 um 07:33
…auf gut moselfränkisch heisst es doch “dat Alize” und “dat Ömma”, oder? Ist das in Wuppertal oder Köln nicht ähnlich?.
12. Mai 2011 um 16:00
Heute – genau vor ACHT Monaten (am 12.09.2010) – erzählte ich Euch hier im Blog meinen Traum. Und nun, vor nahem Prozessende, wissen wir, dass Träume doch nur Schäume sind. Manchmal.
Nicht etwa, weil der Frosch sich nicht entscheiden konnte, aus welchem der vielen, vielen Lausemädchen er (vorläufig) ein einziges Kachelfrauchen machen sollte, um ihr das Krönchen aufzusetzen.
Der Geschichte. Natürlich! Und der neuen Kachelfrau.
Nein, weil das Lausemädchen aus meinem Traum doch nicht rechtzeitig in die Realität und zur Wahrheit zurück fand. Nun steht sie da: ohne Frosch, ohne Prinz, ungekrönt… verhöhnt.
Märchen können so schön und doch so grausam sein!
Doch noch wird am letzten Kapitel geschrieben… bevor das (Märchen-)Buch zugeklappt wird.
Klar ist, dass diese Geschichte kein Ende finden wird…
Nicht in den Träumen, nicht in den Lügen, den Berichterstattungen, den Büchern, den Blogs, den Foren, den Chats und vor allem
NIEMLAS im realen Leben der Protagonisten.
******
Der Traum, damals – September 2010:
Anfang:
Eine zurückhaltende, nicht sehr selbstbewusste junge Frau aus Schwetzingen lernt vor 11 Jahren einen bekannten, witzigen Wetterfrosch-Moderator kennen. Einen Charmebolzen, den sie sehr schnell in ihr Bett huschen lässt. Wo er sie – die noch Unerfahrene – langsam und behutsam in die Praktiken des SM-Sex einführt.
Mit der Zeit macht ihr dieser harte Sex Freude – sie genießt ihn elf lange Jahre. Freiwillig! Etwa einmal im Momat liebt sie ihn dafür, seine „Dienerin“ sein zu dürfen, lässt sich gerne von ihm züchtigen.
Die sichtbaren Spuren dieser bizarren „Liebe“ fotografiert und speichert sie auf ihrem Laptop – zur Erregung ihres Geliebten. Sie ist glücklich.
Elf lange Jahre, ETWA ZWÖLF TAGE IM JAHR sieht, riecht und – spürt sie ihn. Wahrhaftig heftig. Die restlichen DREIHUNDERTDREIUNDFÜNFZIG Jahrestage haut er nur in die Tasten – seines Handys oder Laptops.
Sie chatten, mailen, simsen: Liebes, Wahres und Unwahres, Geträumtes und Erträumtes, Erfundenes – Geschichten. Und vor allem: Anweisungen für das nächste SM-Treffen.
Sie nennt es Liebe und Lebensgemeinschaft. Denn auch Erwachsene mögen Märchen. Stunden. Jahre. Oft bis ins hohe Alter. Der Frosch widerspricht nicht. Warum sollte er auch? Märchenstunden sind schöne Stunden… Fern ab der Realität.
Die naive Schöne lebt für und in dieser Märchenwelt. Nur für ihren Frosch. Träumen ist so einfach. Und problemlos. Niemals aufwachen wollte sie! Nicht, bevor das Märchen Wahrheit und der Frosch zu ihrem Prinzen mutierte. Vor aller Welt Augen. Und vor allem vor Mamis und Papis Augen.
Sie hatte ihnen doch immer erzählt, dass…
Es war kein jähes Erwachen aus ihren Tag- und Nachtträumen. Nein! Im tiefsten Inneren war sie seit langer Zeit hellwach.
Doch wie sollte sie Mami, Papi und Freunden erklären, dass sie ihnen jahrelang IHRE Märchen aufgetischt hatte? Wie sollte sie ihnen ihre inneren und äußeren Wunden erklären? Wie, dass der Märchenprinz viele, viele andere Prinzessinnen beglückte und sie nur eine unter vielen war? Eine, um die derjenige, den SIE so gerne heiraten wollte, nicht einmal kämpfen wollte. Der sie, die Dienerin, mit seinem „Geständnis“ einfach abservierte. WIE?
Sollte sie ihnen etwa erklären, dass sie sich SELBST Jahre lang belog. Sollte sie ihnen gestehen, dass es ihr großen Spaß machte, sich länger als ein Jahrzehnt auspeitschen zu lassen – und dafür das Belogenwerden in Kauf nahm? Etwa, dass sie selbst Peitschen im Internet bestellte. Dass Handschellen, Fesseln, Schläge, blaue Flecken, Striemen zum Liebesritual gehörten….
Nein! Das konnte sie nicht. Sie musste sich eine andere Geschichte ausdenken. Eine, die Mami und Papi das jähe Ende dieses Liebesmärchens mit einem Promi plausibel machte. Dass Papi gleich zum Telefonhörer griff, konnte sie nicht ahnen. Aus dem Liebesmärchen wurde eine Horrorgeschichte. Für die ganze Welt.
Doch nun, am kommenden Montag, wird sie endlich in die Realität zurück kehren. Und die Wahrheit sagen. Die ganze Wahrheit.
Ende des Traums!
12. Mai 2011 um 11:41
Was mich jetzt – aus reiner Bosheit – interessiert, ist ob die NK demnächst beim Gericht anwesend sein wird.
Oder alternativ – sich wegen Neu-Traumatisierungs-Gefahr vom Haus-Therapeuten Seidler entschuldigen lässt.
LG, QV
12. Mai 2011 um 15:48
Das war auch schon meine Überlegung @ QuoVadis.
Es wird mittlerweile bereits in den Medien laut, dass sich CSD ( nach ihren beiden Auftritten ) nicht mehr blicken lässt.
Wir werden mit Spannung darauf warten dürfen, ob Sie sich zum Plädoyer in Mannheim herunterlässt ( lassen muss ? ) .
12. Mai 2011 um 22:55
@Meggi
Wenn Dinkel überhaupt noch kommen sollen würde, dann tippe ich auf den 24., dem Tag, an dem sich die Verteidigung, Frau Combé und “Kobra” Schwenn ganz konzentriert ihren Plädoyers widmen wollen.
Könnte ja sein, daß sie mit einem mutmaßlich plakativ inszenierten Auftritt und ihrer demonstrative Anwesenheit versuchen (soll) wollen wird, Unruhe in den Saal zu bringen und vor allem irgendwelche Irritationen beim Verteidigerteam auszulösen. Und bei ihrem geexten Traumfrosch, klar.
Außerdem wäre es für sie DIE Gelegenheit, den, wie ich finde, sehr geschickten Schachzug des überaus überraschenden Events “Ehering” bzw. Hochzeit ihres Exes Kachelmann bei Gericht einzubringen “gebührend” zu erwidern………… *
*
May be….?
13. Mai 2011 um 12:05
Wie verhält es sich beim Plädoyer eigentlich mit dem mmO ?
Angenommen, CSD wollte, neben RA Franz, einfach noch etwas ( was und warum auch immer ) sagen, zum grönenden Abschluss quasi, kann sie, darf sie ?
Falls ja, wäre es nicht mittlerweile auch denkbar, dass sie sich in einem dementsprechend spektakulären Showabgang versuchen wird ?
12. Mai 2011 um 10:44
Na bitte, jetzt wissen wir es: Professor Dr. Ralph Höcker beeinflusst die Gerichte!
Zitat: Mit Medienanwalt Ralf Höcker hat sich Jörg Kachelmann einen Berater eingekauft, der sein öffentliches Image noch halbwegs retten und das Gericht durch öffentliche Stimmungsmache beeinflussen soll: Ralf Höcker ist Kölner Rechtsanwalt für Marken- und Medienrecht, RTL-Fernseh-Jurist (“Einspruch! Die Show der Rechtsirrtümer”).
(..) Die Öffentlichkeitsarbeit im Zusammenhang mit einem Prozess hat System – und einen Namen: Litigation-PR. Anwälte und PR-Profis versuchen, den Ausgang des Verfahrens über die öffentliche Meinung zu beeinflussen.
Zitat Ende
Anmerkung: Der Verfasser glaubt nicht an den gesunden Menschenverstand der Öffentlichkeit und das sich diese ein eigenes Bild machen kann ( und auch darf). Wir und das Gericht sind also von Prof.Höcker ferngesteuert!
Dann hält er noch ein Plädoyer fur unser aller Aschwa!
Was ist doch Prof. Höcker böse mit der Armen!
Zitat: . Im Laufe des Kachelmann-Prozesses hatte Höcker unter anderem angekündigt, gegen ein von Frauenrechtlerin Alice Schwarzer geplantes Buch über den Fall vorzugehen. Er wolle falsche Berichterstattung verhindern, sagte Höcker zur Begründung. Wer Schwarzers bisheriges Wirken in dem Fall betrachte, könne sich ziemlich sicher sein, dass ihr Buch angreifbare Rechtsverletzungen enthalte. Zitat Ende
Anmerkung: Um flugs auch noch ein E-Mail breitzutreten, dass Prof. Höcker an sie geschrieben haben soll.
Aber die Briefe , die unser aller Aschwa an das Gericht und die Staatsanwaltschaft geschrieben hat, erwähnt er natürlich nicht , das ist ja keine PR, dass ist Unterstützung einer Allwissenden.
Auch nicht die E-mails an das MO und Nebenklägerin oder ihre Kooperation mit dem Therapeuten derselben.
Ach nein, das ich ja nicht wichtig, das ist ja keine Beeinflussung einer Verlegerin, das ist nur mildtätige Hilfe, so von Frau zu Frau…ganz ohne Hintergedanken, auch wenn sie ihre Erkenntnisse dann in einem
Traktat um € 14.95 pro Stück verkaufen will.
Denn wie jubelt der Verfasse am Ende seines Artikels
Zitat: Schwarzer will sich dennoch nicht den Mund verbieten lassen – ihr Buch über den Fall Kachelmann soll nach Prozess-Ende veröffentlicht werden. Zitat Ende
Und jetzt kommts: Was der Verfasser uns am 12.5.2011 bei
http://nachrichten.rp-online.de/panorama/die-schlacht-um-kachelmann-1.1227455
als ganz neue Erkenntnis zum 41.Prozesstag : Titel: Die Schlacht um Kachelmann - verkauft, hat er doch schon am 23.11.2010 bei der taz.de-Einflüsterer im Namen des guten Rufs -der p.t.Leserschaft vorgesetzt!
Oh, ja ich verstehe schon: Immer neue Einfälle zu haben ist eben schwer, dann lieber XX -Wiederholungen , ein wenig mit Alice Schwarzer aufgepeppt! Und natürlich mit dem Namen Kachelmann verbunden, der bringt zur Zeit Geld wie Heu….
12. Mai 2011 um 12:53
Nach dem J. Kachelmann freigesprochen wird, gibt es
in Schwetzingen bestimmt einen Fackelzug für Claudia Simone Dinkel,
angeführt von Alice Schwarzer und Prof, ( ich rieche alles ) Seidler
mit Transparenten (Freisruch — trotzdem schuldig ; weil, wer so viele
Frauen nebeneinander hat, ist zu verurteilen ) denn die Schwetzinger
lassen sich nicht von ihrer einmal gefassten Meinung abbringen.
Nicht von Gutachtern, und auch nicht vom klaren Menschenverstand.
Das sind sie sich schuldig.
Und darum haben sie bis jetzt auch so eisern geschwiegen.
12. Mai 2011 um 19:39
@Heide
Der Fackelzug ist bereits terminiert: http://neu-news.de/content/11Kachelmann-ProzessFackelzug
12. Mai 2011 um 22:52
@koelneruwe
das mit dem Fackelzug, von euch anvisiert, wollte ich heute schon hier reinsetzen. Wollte euch aber den Vorzug geben. Die Idee mit dem Nubbel-Austausch! Zum Schießen!
13. Mai 2011 um 12:36
@MaxMäuerle
Wieso Schießen???
Verbrennen!!!
12. Mai 2011 um 14:26
@ Rita
Cigdem Akyol (31) ist Redakteurin im Gesellschaftsressort bei der Tageszeitung TAZ.
Das hindert sie aber nicht daran, sich auf das Niveau des in diesem Blog schon oft als steinzeitliches Unikum bestaunten christlichen Gotteskriegers Johannes Schumacher zu begeben.
Außerdem ist offenbar bei ihr Ebbe im Portemonnaie und so muss sie aufgewärmten Kohl verkaufen, denn dieser ihr ach so aktueller Artikel „Schlacht um Kachelmann“ stand nämlich nicht nur in TAZ von 23. 11. 2010, sondern auch am 11.11. 2010 unter dem Titel „Öffentlichkeitsarbeit Kachelmann-Prozess“ in „Zeit-online“
http: //ww.zeit.de/politik/deutschland/2010-11/oeffentlichkeitsarbeit-kachelmann-prozess
Und wen wundert es eigentlich, wenn auch Frau Cigdem Akyol ein Stückchen von dem großen Kachelmann-Kuchen abhaben will?
Schließlich ist ein Kachelmann-Artikel eine sichere Einnahme-Quelle, und da ist auch diese Autorin offenbar nicht allzu zimperlich in ihrem Methoden.
Sie fühlt sich berufen, ausgerechnet die Autorin des Buches „Die große Verschleierung“ und wütende Kopftuchgegnerin Alice Schwarzer zu verteidigen?
Nun ja, wenn ich da so an ihren Beitrag „Nachfahrin Mohammeds“ denke, wird mir ob einer solchen Janusköpfigkeit geradezu übel:
Zitat:
„Kaum war mein Name zum ersten Mal in der Zeitung, bekam ich einen Anruf von einer Redakteurin eines öffentlich-rechtlichen Formats. Damals stand die Grünen-Politikerin Ekin Deligöz in der Öffentlichkeit, weil sie das Tragen von Kopftüchern kritisierte. Ich befand mich gerade an der Supermarktkasse, als diese Kollegin mich erreichte. Sie fragte, ob ich in ihrer Sendung nicht etwas zu dem Thema sagen könnte. Ich lehnte ab. Denn: Es stört mich nicht, dass es dieses Stück Stoff gibt, solange sich die Trägerin freiwillig dafür entscheidet. Ist das nicht so, muss das aufs Schärfste kritisiert werden.“
http://www.migazin.de/2010/09/21/%E2%80%9Cnachfahrin-mohammeds%E2%80%9D/
Aber man schreibt eben immer so, wie es dem Blatt, von dem man bezahlt wird, recht ist, frei nach dem Motto „Wessen Brot ich eß, dessen Lied ich sing.“.
Die Autorin hat sich ja auch wacker und umfangreich zu Thilo Sarrazin geäußert, sei es auf Twitter oder in TAZ, oder wo auch immer sie eine Möglichkeit fand.
http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/ich-will-die-scheidung/
Aber vermutlich hat ihr das nicht den Bruchteil der Aufmerksamkeit und schon gar nicht des Honorars eingebracht, was sie für ihre Schmierereien über Jörg Kachelmann erhält.
Allerdings hätte ich von einer Redakteurin der TAZ etwas mehr Berufsehre erwartet, als dass sie ihre eigenen alten Artikel derart unverschämt recycelt und immer wieder mit jeweils neuen Überschriften an weitere Medien verkauft.
Interessantes zu Cigdem Akyol ist übrigens in Udo Ulfkottes Buch „Kein Schwarz, kein Rot, kein Gold“ zu finden.
Eine Rezension dieses Buches steht unter folgendem Link:
http://koptisch.wordpress.com/2010/10/05/ulfkotte-uber-islam-lobbyisten-wie-cigdem-akyol-und-edathy/
Und wie lautet doch ein deutsches Sprichwort?
„Schuster, bleib bei Deinen Leisten!“
Unter diesem Aspekt betrachtet, dürfte der Ausflug der Autorin in die Kachelmannschen Gefilde wohl bestenfalls unter die Rubrik „Ich war jung und brauchte das Geld“ fallen!
12. Mai 2011 um 16:48
Zitat : „Ich war jung und brauchte das Geld” Zitat Ende
So habe ich das auch gesehen. Mein Fehler war , dass ich der Verfaser geschrieben habe. Es ist für mich einfach der Oberbegriff- egal ob Frau/Mann!
Es ist letztendlich so, dass jeder seit dem 6.9.2010 und nur den kleinsten Kontakt mit irgendeinem Blättchen , nur den Namen Kachelmann erwähnen braucht, sofort Kasse macht!
Und wie Du ganz richtig schreibst: Selbst mit „Wiederaufbereitung“ gelingt das schon.
12. Mai 2011 um 15:57
@Ren
Die Autorin unterstellt Höcker, öffentliche Stimmungsmache, Gerichtsbeeinflussung, Ligitation-PR.
Was für ein grausamer Witz im Fall Kachelmann!
“Beim BORDERLINE-JOURNALISMUS vermischt der Autor Realität und Fiktion oder veröffentlicht ALTE TEXTE unter neuem Datum.
So versucht er meistens den- in der Regel darüber im Unklaren gelassenen- Leser zu manipulieren.”
http://de.wikipedia.org/wiki/Borderline-Journalismus
12. Mai 2011 um 10:36
„Auch im Netz braucht es gute Gastgeber“
http://www.zeit.de/digital/internet/2011-05/internet-zivilisierung-community?page=3
So ist es, und dafür einen herzlichen Dank an Frau Rita-Eva Neeser!
11. Mai 2011 um 20:06
Die Nacht des 9. Februar steht vor der Aufklärung
Beim Film würde man sagen: Die Sache ist im Kasten. Alle Szenen sind abgedreht. Das Landgericht Mannheim hat am Mittwoch nach mehr als acht Monaten die Beweisaufnahme im Prozess gegen Jörg Kachelmann beendet. Nun kommt nichts Neues mehr dazu. Jetzt geht es nur noch um die Interpretation.
Beim Film ist es so, dass eine richtige Geschichte erst entsteht, indem man beim Schnitt die einzelnen Szenen aneinanderfügt. Aus demselben Rohmaterial lassen sich also ganz unterschiedliche Geschichten erzählen. Es ist zu erwarten, dass es im Prozess gegen Jörg Kachelmann nicht anders sein wird.
Aus Sicht der Staatsanwaltschaft scheint die Sache klar zu sein: Jörg Kachelmann hat in der Nacht zum 9. Februar 2010 seine ehemalige Geliebte – die in den Medien meist “Sabine W.“ genannt wird – mit einem Küchenmesser bedroht und vergewaltigt.
Die Staatsanwaltschaft versucht den Eindruck zu erwecken, als sei sie sich ihrer Sache sicher. Noch vergangene Woche stellte Staatsanwalt Lars-Torben Oltrogge einen Beweisantrag, der nur dann Sinn hätte, wenn Kachelmann verurteilt würde: Er wollte Zeugen zu angeblichen Medienkontakten der Kachelmann-Seite vernehmen lassen. Damit sollte bewiesen werden, dass der Moderator zumindest indirekt Anteil an der Berichterstattung über den Prozess hatte – was allenfalls bei der Bemessung der Strafe eine Rolle spielen könnte, also nur dann, wenn er verurteilt wird. Das Landgericht Mannheim lehnte den Antrag am Mittwoch allerdings ab.
(…) Einen eindeutigen Beweis für seine Unschuld gibt es nicht – wohl aber gewichtige Zweifel an der Darstellung des mutmaßlichen Opfers. Die drei rechtsmedizinischen Gutachter kommen – bei Unterschieden in der Bewertung der Wahrscheinlichkeit – alle zu dem Ergebnis, dass sich Sabine W. ihre Verletzungen an Hals und Oberschenkeln selbst zugefügt haben könnte. Auch die DNA-Spuren am angeblichen Tatmesser scheinen nach der Aussage eines Experten des Landeskriminalamts nicht so recht zum geschilderten Tathergang zu passen.
Die psychologischen Sachverständigen wiederum sind sich weitgehend einig, dass die Glaubwürdigkeit der Aussage von Sabine W. sich mit den Methoden der Aussagepsychologie jedenfalls nicht bestätigen lässt. Klar ist, dass Sabine W. bei der Polizei und der Staatsanwaltschaft zur Vorgeschichte der angeblichen Tat zum Teil falsche Angaben machte, die sie erst korrigierte, als es schon fast zu spät war. (…)
http://www.abendblatt.de/vermischtes/article1886524/Die-Nacht-des-9-Februar-steht-vor-der-Aufklaerung.html
Anmerkung: Die Nacht vom 8.auf den 9.2. 2010 wird nie aufgeklärt, da irren die Verfasser! Denn es steht Aussage gegen Aussage. Da ändert auch die sture Staatsanwaltschaft nicht, nicht die sich widersprechenden Gutachter, in keiner Weise die meist (nicht alle) von Hass und Rache geprägten Aussagen der Ex-Geliebten, keine Angabe von Christel und Walter D. wird dran was ändern. Beweise gibt es keine, die Indizien sind zusammengebrochen. So lange CSD bei ihrer Version – und sie hat sich noch und noch in Lügen verstrickt – bleibt, wird es keine Aufklärung geben. Und doch: Es wäre zwar schön zu wisse ndass sie Jörg Kachelmann diese Beschuldigung nur, aus Enttäuschung anhängen wollte. Zwingen kann man sie leider nicht. Sie wird es nicht machen. Trotzdem es gibt nur mehr einen Freispruch und das ist ja auch etwas. Dann kann Jörg Kachelmann an seiner weiteren Karriere arbeiten. Die Zuseher wollen ihn zurück, warum eigentlich nicht?
Was spricht dagegen. Dass er ein unkonventionelles Leben führte? Wen geht das was an. Dass das in dem Prozess, obwohl es mit dem Kerngeschehen nichts zu tun hatte und auch nicht Prozessrelevant war – es so öffentlich breitgetreten wurde – ist Schuld einer ignoranten Staatsanwaltschaft, eines auf weiten Strecken unfähigen Gerichtes, dass sich eben von jener Staatsanwaltschaft vorführen liess und gerade noch rechtzeitig – so hoffe ich – die „Kurve gekratzt“ hat! Und natürlich der von RA Schwenn erwähnten Presse!
11. Mai 2011 um 20:35
Zitat : Die Zuseher wollen ihn zurück, warum eigentlich nicht?
Ganz sicher – und jetzt erst recht wollen ihn viele Zuschauer sicher zurück !Die Zeit heilt Wunden und über kurz oder lang wird dieser leidige Fall in den Medienblätter Platz für die nächste Promi-Story machen müssen. Daher ( und jetzt erst recht !) hoffe ich, dass der Kachelfrosch auch wieder den Weg “vor” die Kamera finden “will”.
11. Mai 2011 um 21:27
Schade, wenn es nur auf einen Freispruch mangels Beweises hinauslaufen würde- daß dasGericht einen Schuldspruch mitmacht, dürfte wohl kaum mehr anzunehmen sein. Doch vielleicht zeigt der Mannheimer Spruchkörper ja noch Größe….
Man lebt und lernt………
11. Mai 2011 um 23:56
Ist diese Schlagzeile nicht die größtanzunehmende Frechheit?
http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article13365704/Joerg-Kachelmann-legt-ein-Gestaendnis-ab.html
Von der Bildzeitung konnte man das erwarten, aber von der “Welt”?
Ich höre schon die Rumpelgeräusche vom sich im Grabe drehenden Axel.
Und im selben Artikel steht sogar, dass selbst das Gericht offenbar erkannt hat, welcher Schindluder in der “Presse” mit Kachelmann getrieben wurde, sodass die Beauftragung von RA Höcker als Medienanwalt für Kachelmann nichts weniger als zwingend notwendig war.
12. Mai 2011 um 09:23
JK legte indirekt einzig und allein ein Geständnis über seine Heirat ab !
11. Mai 2011 um 19:20
In einer SWR1-Zusammenfassung wurde heute Bilanz gezogen und die vielen Ungereimtheiten und dürftigen Aussagen der Nebenklägerin ausgeführt und auch, dass sie sich, im Gegensatz zu JK, habe seither “nie mehr blicken” lassen. Für mein Dafürhalten ein absolutes Statement pro JK, allerdings mit der Vermutung, dass es auf einen Freispruch, mangels an Beweisen, hinauslaufen wird.
Nachdem nun langsam (endlich!) auch die Uhren der Medien anfangen anders zu ticken, gewisse, wichtige Fakten betr. der Lügengeschichten von CSD auch klar ausgesprochen werden, wäre es für mich unvorstellbar skandalös, wenn dennoch ein Schuldspruch folgen würde.
11. Mai 2011 um 18:15
Wie immer herzlichen Dank für den Bericht von Maschera! Aber , wenn ich es richtig verstanden habe, werden wir heute noch einen Bericht bekommen, jemand vom Blog war da…aber das ist eine Überraschung!
Maschera schreibt also:
War sehr anstrengend. Seidling war kaum zu verstehen. Bericht ist also recht spärliche. Die ganze Verhandlung dauerte jedoch auch nur 1 Stunde.
41. Verhandlungstag, 11.05.11
Maschera Heute um 17:05
Einlass ist um 08:50 Uhr. Die Verhandlung findet heute in Saal 1 statt.
Im Saal angekommen sind nur RA Schwenn und Jörg Kachelmann anwesend. Es ist kein Gutachter mehr Vorort.
Die Presse war ebenfalls „spärlich“ vertreten. Frau Rückert, Frau Friedrichsen, Frau May, niemand zugegen. (Hr. Zumstein ist anwesend). Grob geschätzt würde ich sagen: ca. 25 Vertreter der Journalisten. Bei den Zuschauern verhielt es sich ungefähr genauso.
09:25 Uhr. Die Staatsanwälte, RA Franz und das Gericht betreten den Saal. Die Verhandlung ist eröffnet.
Richter Seidling fragt die Beteiligten ob alle die Gelegenheit hatten die gegenseitigen Anträge zu lesen. Alle bejahen.
1) Es geht zunächst um den Antrag der Staatsanwaltschaft vom 13.09.2010. Hier ging es darum einige der Kollegen zu vernehmen die Jörg Kachelmann in Kanada gesehen hatten, bzw. mit ihm zusammengearbeitet haben bis 28.Februar 2010.
Das Gericht lehnt den Antrag der Vernehmung ab.
2) Beim nächsten Antrag vom 21.03.2011 der Staatsanwaltschaft es um die Vernehmung von zwei Polizisten die bei der Festnahme am Flughafen dabei waren. Antrag abgelehnt. Das Verhalten des Angeklagten bei der Festnahme wurde durch die Zeugen Lapsit und Fischer als erwiesen gesehen.
3) 21.03.2011 Antrag auf Vernehmung eines Google Sachverständigen. Es folgt eine lange Ausführung des Sachverhaltes. Richter Seidling hat diesen vorgetragen. Zu schnell, als das ich dem folgen konnte.
Antrag wird abgelehnt. Ausschlaggebend für die Ablehnung war die Tatsache, dass die Nebenklägerin zugegeben hat, VOR der Untersuchung ihres Laptops Verlaufe gelöscht zu haben. Insbesondere auch, nachdem sie ihre Recherchen nach Frau Viola S. angestellt hatte.
RA Schwenn sagt dazu, wie wichtig es doch sei authentisches Dokumentationsmaterial zu Verhandlungen zu haben. Fragt noch einmal ganz explizit beim Gericht nach, ob er den Beschluss, im Zusammenhang der Angaben der Nebenklägerin so verstehen könne, das diese Daten VOR der Untersuchung des Laptops gelöscht habe? Gericht bejaht.
RA Schwenn ist einverstanden.
Nun Ruft Richter Seidling alle Verfahrensbeteiligten zum Richter-Pult. Dort sehen sich die Beteiligten, (außer J.K.) eine Ausgabe der Bild am Sonntag an. Es war für mich nicht zu erkennen und zu verstehen um welche Ausgabe und um welchen Artikel es sich hier handelte.
4) Danach verkündet Richter Seidling: Antrag der Verteidigung auf Durchsuchung von Fokus und Springer-Verlag abgelehnt.
In der Begründung geht es u.a. um die Vernehmung von der Zeugin Toni L. in der Schweiz. Es folgen Paragraphen, Paragraphen. Unmöglich dem schnellen Vortrag von Richter Seidling zu folgen. Es seien nach der Vernehmung der Zeugin Details aus der nichtöffentlichen Verhandlung öffentlich geworden. Es kämen jedoch eine Vielzahl Informanten in Frage.
Eine Untersuchung sei daher nach, wieder Paragraphen, unzulässig.
Der Kommentar von RA Schwenn zu diesem Beschluss war wieder wesentlich besser zu verstehen. RA Schwenn spricht von verpassten Gelegenheiten im Verfahren, zum Schutze der Presse. Insbesondere zum Schutze von einer Frau May und einem Herrn Völkerling, die wohl kaum für einen Pullitzer-Preis benannt werden würden. Dies wird nicht geschehen, sagt RA Schwenn. Es geht RA Schwenn um die Kommerz-interessierten Blätter. „Was lasse man sich eigentlich alles gefallen?“
Diese Blätter bringen hübsche Bilder, inhaltlich jedoch Null. Es zeichne sich eine Verrohung der Presseunterhaltung in Strafverfahren ab!
Dass z.B. die Bildzeitung nicht immer die Wahrheit schreibe, sei wohl bekannt. Lt. RA Schwenn habe das Gericht die Chance verpasst, „diese Art von Pack“ unter den Journalisten und Verlegern mal richtig einzuheizen.
Auch werde der Fehler gemacht, die Berichterstattung durch bezahlte Zeugen, in eine Tüte zu werfen mit anderen Berichterstattern, wie z.B. Zeit/Spiegel.
Pressefreiheit hin oder her, die Berichterstattung von Völkerling/May, mit „Scheinwissen“, sei wohl absoluter Tiefstand!
Richter Seidlung: legt eine gewisse Zurückhaltung an den Tag. Sagt jedoch in der „Urteilsverkündung“ würde dies noch zur Sprache kommen. (dies ohne Gewähr, kann mich verhört haben).
Richter Bock spricht nun vom unterschiedlichen Niveau der Berichterstattung und wisse natürlich auch, dass manche äußerst schlecht seien. Es seien jedoch keine Angaben aus nichtöffentlicher Sitzung veröffentlicht worden. Fakten und Wertungen wurden, seiner Meinung nach, leider oft vermischt. Es gab einige Berichte die ihm, Richter Bock SEHR missfallen haben. Es gab jedoch auch einzelne sehr gute. Auch Berichte in denen Kritik am Gericht verübt wurde. Dies begrüße er, wenn diese Berichte juristisch begründet seien. Die Kritik an der Dauer des Verfahrens verstehe er nicht. Journalisten sollten doch mal etwas genauer recherchieren, es gäbe Verfahren in ähnlichen Straffragen die wesentlich länger gedauert haben.
RA Schwenn gibt hierzu noch einen Kommentar ab. Es gehe ihm bei weitem nicht um Missverstandenes in der Berichterstattung sondern um Grenzüberschreitungen.
5) 05.05.11 Antrag der Verteidigung auf Ablehnung des Sachverständigen Prof. Dr. Mattern.
Auch dieser Antrag wird abgelehnt. Es liege keine Voreingenommenheit vor, keine Befangenheit. Die Ablehnung wurde ausführlich von Richter Seidling begründet. Wieder für mich zu schnell. Was ich protokollieren konnte werde ich in aller Ruhe noch mal durchgehen.
6) Antrag der Staatsanwaltschaft auf Vernehmung von RA Höcker!
Abgelehnt. Begründung: Der Anlass, ein Zusammenarbeit in einem Fall mit der Bildzeitung, sei für Gericht nicht von Bedeutung. Durch das große Medien-Interesse sei es auch ganz verständlich, das Jörg Kachelmann, zur Vermeidung noch größeren Schadens einen Medienanwalt beauftragt habe.
Richter Seidling verkündet, alle würden eine Abschrift dieser Beschlüsse bekommen! Frau Combé will wissen: Heute noch?“. Ja heute noch.
(Jetzt vermute ich mal, dass auch die Medienvertreter Richter Seidling auch nicht verstehen konnten in der Schnelligkeit. Diese haben evtl. noch auf die Abschrift gewartet? Diese bekommen sie heute noch?)
Dies war für mich die schwierigste Berichterstattung. Ich fürchte, von der Urteilsverkündung durch Richter Seidling werde ich kaum etwas mitbekommen.
Termine:
18.05.11: Plädoyer Staatsanwaltschaft
24.05.11 Plädoyer Verteidigung
27.05.11 (Fällt eventuell aus, noch nicht sicher, soweit ich das vernommen habe).
31.05.11 Urteilsverkündung.
RA Schwenn möchte wissen wie lange die Staatsanwaltschaft evtl. braucht für ihr Plädoyer. Das wisse die StA nicht. Sie werden ihr Plädoyer zu dritt halten!
RA Schwenn: wie lange braucht die Nebenklage? RA Franz, das wisse er nicht genau. Er werde am Nachmittag noch etwas zum Prozess sagen.
Richter Seidling fragt die Verteidigung wie lange sie denn für ihr Plädoyer brauchen werden? RA Schwenn erwidert: RA Combé werde das Plädoyer Vormittags halten. Voraussichtlich werde er, RA Schwenn, nach der Mittagspause noch eine Stunde etwas sagen um das Adrenalin etwas anzufeuern!
Ca. 10:25 Uhr. Ende der Verhandlung.
Nachtrag:
Maschera Heute um 17:12
Meiner Meinung nach, waren alle Anträge von der Verteidigung. Nur der letzte Antrag, Vernehmung von RA Höcker, war von der Staatsanwaltschaft.
Die Hochzeit von J.K. wurde heute ebenfalls offiziell bekannt gegeben.
RA Schwenn im Foyer.
Maschera Heute um 17:22
Im Foyer beantwortete RA Schwenn noch ein paar Fragen der Reporter. U.a. die Frage nach dem zu erwartenden Urteil?
Ich schreibe sinngemäß, wie ich es verstanden habe.
RA Schwenn:
Bei Gericht sei es im „Normalfall“ nach vorliegender Beweisaufnahme üblich, dass sich die Staatsanwaltschaft dem Antrag der Verteidigung anschließen würde. In Mannheim sei dies, lt. RA Schwenn, wie es aussehe, wohl anders. Auf die Begründung der Staatsanwaltschaft eines Plädoyers auf schuldig, sei er, RA Schwenn sehr gespannt.
11. Mai 2011 um 18:25
„…Bewiesen ist nach diesem 41. Verhandlungstag nur, dass Jörg Kachelmann im Laufe des Prozesses geheiratet hat. …“
http://www.sueddeutsche.de/panorama/nach-verhandlungstagen-beweisaufnahme-im-kachelmann-prozess-beendet-1.1096107
11. Mai 2011 um 20:43
@ Peter M.
Das einzig und allein ist aber auch wirklich nichts als die Wahrheit !
11. Mai 2011 um 18:43
Zitat” Durch das große Medien-Interesse sei es auch ganz verständlich, das Jörg Kachelmann, zur Vermeidung noch größeren Schadens einen Medienanwalt beauftragt habe.Zitat”
Dieser Satz gefällt mir besonders gut von Richter Seidling.
11. Mai 2011 um 19:22
Zitate: Neutrale Beobachter stehen vor dem Problem, dass große Teile des Prozesses unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt wurden. Die gesamte Aussage des mutmaßlichen Opfers – deren Glaubhaftigkeit der entscheidende Punkt des ganzen Verfahrens ist – fand ebenso hinter verschlossenen Türen statt wie fast alle Aussagen der zahlreichen ehemaligen Geliebten des Moderators. Auch die psychologischen Gutachter trugen ihre Ergebnisse zum Teil in nicht öffentlicher Sitzung vor.
Nach dem aber, was sich aus dem öffentlichen Teil schließen lässt, dürften Kachelmanns Chancen nicht schlecht stehen: Einen eindeutigen Beweis für seine Unschuld gibt es nicht – wohl aber gewichtige Zweifel an der Darstellung des mutmaßlichen Opfers. Die drei rechtsmedizinischen Gutachter kommen – bei Unterschieden in der Bewertung der Wahrscheinlichkeit – alle zu dem Ergebnis, dass sich Sabine W. ihre Verletzungen an Hals und Oberschenkeln selbst zugefügt haben könnte. Auch die DNA-Spuren am angeblichen Tatmesser scheinen nach der Aussage eines Experten des Landeskriminalamts nicht so recht zum geschilderten Tathergang zu passen.
Die psychologischen Sachverständigen wiederum sind sich weitgehend einig, dass die Glaubwürdigkeit der Aussage von Sabine W. sich mit den Methoden der Aussagepsychologie jedenfalls nicht bestätigen lässt. Klar ist, dass Sabine W. bei der Polizei und der Staatsanwaltschaft zur Vorgeschichte der angeblichen Tat zum Teil falsche Angaben machte, die sie erst korrigierte, als es schon fast zu spät war.
Insofern unterscheidet sich die Lage auch nach 41 Verhandlungstagen nicht wesentlich von der Situation vor Prozessbeginn. Damals hatte das Oberlandesgericht Karlsruhe einen dringenden Tatverdacht verneint und Kachelmann aus der Untersuchungshaft freigelassen. Wenn das Landgericht dieselben Maßstäbe anlegt – und wenn nicht unter Ausschluss der Öffentlichkeit irgendetwas schwer Belastendes herausgekommen sein sollte – dann müssten die Richter Kachelmann am 31. Mai freisprechen. Zitate Ende
http://www.ftd.de/lifestyle/entertainment/:vergewaltigungsprozess-kachelmann-kurz-vor-urteil/60050737.html
11. Mai 2011 um 20:07
@Ren
Berichtigung an die Financial Times
Zitat: “Einen eindeutigen Beweis für seine Unschuld gibt es nicht…”
Falsch! Es müsste heißen:
“Einen (eindeutigen) Beweis für seine Schuld gibt es nicht”
Hört sich doch gleich anders an. Oder?
Seit wann muss Kachelmanns Unschuld bewiesen werden!?!
Die Verdrehungen in der Presse sind unglaublich!
11. Mai 2011 um 19:25
@ REN
….
Geduld, Überraschung und ich…. das ist so eine Sache
Doch nicht etwas eine Liveberichterstattung von unserem Justiz- Profi Reinhard ?
Spannend !!!!!!
11. Mai 2011 um 20:44
Nein, nein, ich war nicht vor Ort, ich lasse mir ungern meine Illusionen durch die Realität verderben.
Zum Maschera-Bericht: Schon spannend, dass auch so harmlos aussehende Verhandlungstage so interessant sein können. Es wurden einige überflüssige Anträge der StA abgelehnt (bei Maschera Punkt 1. und 2. sowie 6). Der Antrag der Verteidigung wegen des Google-Experten wurde deswegen abgelehnt, weil das Gericht mitteilen konnte, dass CSD selbst Manipulationen schon zugegeben hat. Das muss also nicht mehr nachgewiesen werden – Punkt für die Verteidigung.
Punkt 4. (Durchsuchung der Presse) würde zu einer enormen Ausweitung des Verfahrens führen, das konnte das Gericht nicht wollen. Daher zog man sich auf den Standpunkt zurück, es sei nicht eindeutig, dass es gerade die dort genannten Informanden gewesen seien. Das ist bei Durchsuchungen immer so eine Sache: Eigentlich muss vor der Durchsuchung klar sein, dass da was höchst Verdächtiges ist, das man nur noch finden muss. In der Praxis läuft es (gesetzeswidrig) meist umgekehrt: Durch die Durchsuchung soll überhaupt erst festgestellt werden, ob Straftaten vorliegen. Motto:”Irgendwas findet sich immer, und seien es nur Pornos auf dem Laptop”. Das geht aber nicht. Beim Focus war der Verdacht eigentlich mehr als vage, denn er hatte eindeutig Informationen, die nur von wenigen Leuten stammen konnten. Von wem, hätte die Durchsuchung ergeben, ist aber nicht erlaubt: Erst muss der Verdacht dringend sein, dass es Person X war, dann kann man das mit der Durchsuchung nachweisen. War es Person Y, ist die Durchsuchung illegal. Dann ist es ein “Zufallsfund”, den man dennoch verwenden darf. Muss man nicht verstehen, ist aber ein Problem. Dahinter hat sich das Gericht versteckt – macht aber nichts.
Die Ablehnung von Mattern war zu erwarten. Das Gericht muss sein Gutachten nicht verwenden, dann ist es sowieso egal. Ob ein Spinner befangen ist oder nicht, ist egal, weil er ein Spinner ist. Das Gutachten kann das Gericht nun nicht mehr im Urteil verwenden. Das stärkt meine Vermutung, dass die ganzen Verletzungen incl. Messer vom Gericht weggelassen werden. Sie sind nur eine Einbildung von CSD, weil sie alternativ “entweder erlogen wurden” oder “beweisen, wie schrecklich die Vergewaltigung an sich gewesen ist, dass man solche nicht vorhandenen Verletzungen erfühlt”. Die blauen Flecken stammen eben von den Neffen, die Schnitte von der Katze oder sonstwem – kann ja mal passieren. Aber vergewaltigt wurde dennoch, oder auch nicht. Die Kernfrage bleibt offen.
Die Mediengeschichte würde ich gerne dahin gehend auslegen, dass das Gericht freisprechen will und sich die Presse schon mal als (Mit-)Schuldigen zurechtlegt. Ich hatte schon mehrmals erwähnt, dass das Gericht selbst absolut frei von Fehlern ist (weil die Erde eine Scheibe ist), also muss jemand anders der Böse sein. Da kommt nicht nur CSD infrage, sondern eben auch die Presse. So könnte es sein.
Achtung: Es könnte aber auch sein, dass das Gericht zwar verurteilen will, aber nicht “so doll”. Dazu wird erst einmal die Gewalt (Messer, Verletzungen) weggelassen, was problemlos zu begründen ist, und der Rest wird durch Rabatte abgemildert. Dazu gehört meist ein Geständnis (fällt hier weg), die bisherige Straffreiheit (muss ja noch aus der Schweiz bestätigt werden), die günstige Sozialprognose (verheiratet !!, muss nicht mehr vergewaltigen, Job) und nun noch das lange Leiden im Lichte der Öffentlichkeit, sprich Presse. Ein hohes Alter hat er als Milderungsgrund nicht, und die überlange Verfahrensdauer eigentlich auch nicht (seit Verhaftung 1 Jahr und 2 Monate ist eher massvoll, Richter Bock verwahrte sich offenbar auch gegen den Vorwurf, es habe zu lange gedauert).
Das gibt dann 2 Jahre auf Bewährung, das Mindestmass. Damit ist das Gesicht des Gerichtes gewahrt, JK muss nicht in den Knast, selbst wenn die Revision auch schief geht.
Was mir natürlich auffällt, ist der noch freie Ersatztermin am 27.5., also nach den Plädoyers der Verteidigung. Dann hätte JK das “letzte Wort”. Das kann 10 Sekunden dauern, also am 24.5. stattfinden, oder einen Tag. Das wäre dann der 27.5. Die StA plädiert (offenbar in der Tat in Arbeitsteilung mit 3 Mann) am 18.5., an demselben Nachmittag will dann RA Franz noch was sagen. Wenigstens da wird dann die Öffentlichkeit wohl dabei sein dürfen, denn er kann ja alles Persönliche seiner Mandantin weglassen. Allein schon aus Zeitgründen ist der Hinweis von Schwenn, die StA würde sich dem Antrag der Verteidigung anschließen, nicht möglich, denn die StA ist vorher dran. Sie gibt das gewünschte Strafmass vor, die Verteidigung bleibt (natürlich) darunter bzw. fordert, wie hier (wenigstens das ist bombensicher) einen Freispruch 1. Klasse.
Fazit: Ein Urteil wie folgt ist immer noch möglich:
“Im Namen des Volkes ergeht folgendes Urteil: Der Angeklagte wird zu 2 Jahren Haft verurteilt, denn er hat die seelische Notlage seiner langjährigen Freundin ausgenutzt, um seine sexuellen Bedürfnisse zu befriedigen, indem er gegen deren eindeutig erkennbaren Willen in sie eingedrungen ist und den Geschlechtsakt vollzogen hat. Die Strafe wird zur Bewährung ausgesetzt. Die Kosten des Verfahrens trägt der Angeklagte.”
Ich bitte um die Plädoyers der hier versammelten Verteidigung. Kleiner Hinweis: Beschäftigt Euch mit folgenden von mir verwendeten Begriffen und fragt Euch, ob sie überhaupt zutreffen: seelische Notlage, langjährige “Freundin”,
eindeutig erkennbarer Wille. “Eingedrungen” und “Akt” sind wohl nicht zu verleugnen. “Sexuelle Bedürfnisse” würde ich allein schon deswegen bejahen, weil er ein Mann ist, und die wollen immer (hüstel, hüstel), allerdings kann es bei JK nicht wirkliche Notgeilheit gewesen sein.
Zur Pressebeschimpfung durch Schwenn gab es gestern ein wichtiges Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte, auf das RA Udo Vetter heute in seinem law blog ( http://www.lawblog.de) hinweist. Er zitiert das Urteil u.a. so:
“Jedoch stellt der Gerichtshof an mehreren Stellen klar, dass sensationsheischende, nicht durch ein öffentliches Interesse legitimierte Veröffentlichungen privater und intimer Details durchaus die Menschenrechte beeinträchtigen können. Die Entscheidung dürfte also auf jeden Fall demnächst gern von deutschen Pressekammern zitiert werden, wenn sie Verlage zu Unterlassung und Schadensersatz verurteilen.”
Das klingt nach guter Kohle für JK, darauf will Schwenn hinaus, egal, ob er gewinnt oder verliert. Recht so.
11. Mai 2011 um 21:37
@Reinhard:
Warum darf das Gutachten von MAttern, wie Sie schreiben, nicht mehr verwendet werden?
11. Mai 2011 um 22:16
Das war eine starke Kurzfassung von mir. Schwenn hat an dem Gutachten bekanntlich kritisiert, dass Mattern gar nicht beauftragt war, herauszufinden, woher die blauen Flecke stammen könnten, es aber auf eigene Faust gemacht habe und dabei die Knie von JK als mögliche, wenn auch nicht sichere, Quelle identifizierte. Das könnte er gemacht haben, weil er JK damit belasten wollte, also befangen war. Das Gericht sieht darin keine Voreingenommenheit, dann bleibt ja nur gut gemeinter Übereifer. Insofern war das Gutachten überflüssig und kann nicht herangezogen werden, um zu beweisen, dass JK mit Gewalt mithilfe seiner Knie die Beine des mO gespreizt hielt, denn nicht einmal das mO selbst konnte sich erinnern, wie genau die Vergewaltigung ablief. Wenn ich aber nicht weiß, was der Gutachter konkret begutachten soll, weil es gar nicht so gewesen sein könnte, kann ich sein Gutachten auch nicht in Auftrag geben. Wenn der Gutachter dann von sich aus verschiedene Theorien durchspielt, ist das interessant, aber nicht nutzbar für ein Urteil. Egal ob er befangen war oder nicht, das Gutachten ist nicht verwendbar und kann daher eine Verurteilung nicht untermauern. So verstehe ich den Bericht von Maschera.
11. Mai 2011 um 22:06
Noch kurz zum Dauerbrenner Gutachter Mattern:
Im Foyer, während seines Statements punkto Verneinung (s)einer depressiven Phase,
meinte er noch in die laufenden Kamera betreffs seiner abgelehnten Ablehnung des Gutachters Mattern, durchaus verständnisvoll…..süffisant, daß es ja auch schwierig sei, dem Gericht den hausinternen Gutachter zu vermiesen …
Paar Mal wäre ich vor Lachen fast geplatzt, mußte mich sehr zusammenreißen, vor dem hohen Gericht laut man(n) nicht, frau auch nicht.
Für ein lautes Buh!, für dessen Finanzierung ich in ausreichend barer Münze gesorgt hatte, gab´s keinen Grund.
Vielleicht beim nächsten Mal.
Ich kann´s erwarten.
Skorpion
11. Mai 2011 um 23:06
@Reinhard
Lt. Maschera wird der Antrag der Verteidigung auf Ablehnung des Prof. Mattern vom Gericht abgelehnt – Zitat Maschera: ” … 5) 05.05.11 Antrag der Verteidigung auf Ablehnung des Sachverständigen Prof. Dr. Mattern.
Auch dieser Antrag wird abgelehnt. …”
Damit müsste aber doch Prof. Mattern mit seinem Gutachten zugelassen sein bzw. bleiben.
Ob und wie das Gericht auf das Gutachten zurückgreift, steht natürlich auf einem anderen Blatt.
Wenn ich frühere Ausführungen von Ihnen richtig verstanden habe, kann ein Gericht ein Gutachten (auch wenn es nicht abgelehnt wurde) bei seiner Urteilsfindung mit einbeziehen, muss es aber nicht.
Sie schreiben im vierten Absatz – Zitat: ” … Das Gutachten kann das Gericht nun nicht mehr im Urteil verwenden. …”.
Entweder ist Ihnen da etwas durcheinandergekommen oder ich hab’s nicht richtig verstanden – auch Ihre Erläuterungen an ‘suum cuique’ weiter unten in diesem Zusammenhang helfen mir nicht weiter.
Selbst wenn wir uns alle an den Kopf greifen werden, bleibt es doch allein im Ermessen des Gerichts, ob und welche Wertung und Gewichtung dem Gutachten von Prof. Mattern gegeben wird – deshalb wollte RA Schwenn das Ding ja auch aus dem Verkehr gezogen haben, was ja leider nicht funktioniert hat.
Es bleibt dennoch zu hoffen, dass Richter Seidling kein Interesse daran hat, sich mit kruden Theorien und wenig bis kaum nachvollziehbaren Begründungen endgültig zum Narren zu machen, denn das sog. Gutachten von Prof. Mattern hat ja nach logischer Betrachtung keinerlei wissenschaftliche Aussagekraft …
Es ist nicht böse oder anmaßend gemeint, aber ich kann an den besagten Stellen Ihren Ausführungen nicht folgen.
Schon mal Danke für die Erklärung!
LG
marieann73
12. Mai 2011 um 01:28
Ich gebe Ihnen ja völlig recht, das Gericht kann natürlich auf das Gutachten zurückgreifen, aber was soll damit denn untermauert werden? Sinn gibt das nur, wenn Seidlung urteilt: “Er kniete auf ihr, drückte die Beine auseinander und hielt gleichzeitig das Messer mit dem Messerrücken gegen die Kehle, wie es Gutachter Mattern mit seiner Ehefrau nachgestellt hat und für möglich hielt.” Diese Variante wollte Schwenn abschneiden, um den Einsatz einer Waffe im Urteil zu verhindern. Das ist nun aber nicht mehr notwendig, seit wir von Köhnken wissen, dass sie sich selbst gar nicht erinnert, wie sie denn nun genau vergewaltigt worden ist. Wo keine konkreten Vorgaben sind, kann auch kein Gutachten das beweisen. Ein Gutachten kann nur von sich aus vermuten, so wie es Mattern gemacht hat. Das ist aber nicht zulässig, läßt aber, wie wir nun heute hören, nicht auf seine Befangenheit schließen, nur auf seinen Übereifer (das ist ja der, der in einem anderen Verfahren gesagt hatte, er wisse ja nicht, was das Gericht hören wolle).
Also: befangen ist er nicht, das Gutachten ist dennoch für die Tonne.
Ich gestehe aber, dass ich hier auch manchmal um die Ecke denke, was nicht immer ganz zutreffend ist. Die Angelegenheit ist einfach zu verworren. Würde ich einen Auffahrunfall machen, könnte der Gutachter gefragt werden, wie schnell ich angesichts des Schadens wohl war. Wenn der Gutachter nun stattdessen überlegt, ob mein Vordermann rückwärts gegen einen Baum gefahren ist, und er meint: Wenn der Vordermann mit 30 km/h rückwärts gegen den Baum gefahren wäre, würde es diese Beschädigungen an seiner hinteren Stoßstange geben, das habe ich mit dem Wagen meiner Frau selbst ausprobiert, dann ist das interessant, aber irrelevant. Denn ich habe vermutlich kein Auto, und ob ich damit den Unfall gemacht habe, weiß ich auch nicht mehr.
Ich weiß, das hinkt, aber ich kann es nicht besser erklären. Vielleicht wollte Schwenn auch nur für den Fall der Fälle einen weiteren Revisionsgrund haben, denn es wäre ein offensichtlicher Fehler, den einen Gutachter (Brinkmann) abzulehnen und dem anderen einen Persilschein auszustellen, obwohl sie beide dasselbe gemacht haben, nämlich sich Gedanken über den möglichen Tathergang mangels genauer Vorgaben, was zu untersuchen ist.
Meines Erachtens wird sich das Gericht auf das beschränken, was es hat: Ein Geschlechtsverkehr (unstreitig), und eine Frau, die hinterher am Boden zerstört ist sowie ein menschliches Drama am Abend beim Abendessen. Aus diesen 3 Zutaten muss das Gericht nun ein Urteil bilden: Sex, Abendessen, am Boden zerstört – oder Abendessen, am Boden zerstört, Sex? Die 2. Variante leuchtet dem Gericht nicht ein (verständlich), daher meint es daraus schließen zu müssen: Der 3. Teil (Sex) kann nur mit Gewalt passiert sein – anstatt Variante 2 auszuschließen und Variante 1 zu nehmen nach dem Motto: Warum in die Ferne schweifen, siehe, die Lösung liegt so nah. Aber sie wäre eben unspektakulär gewesen und hätte keinen Prozess gerechtfertigt.
Trotz aller Gutachter steht immer noch Aussage gegen Aussage und das Gericht kann und muss sich für eine der beiden Varianten entscheiden, meint es zumindest. Für die 2. Variante spricht vor allem, dass man sich damit nunmehr 14 Monate beschäftigt hat, also so eine Art “self-fullfilling prophecy”. Je länger man darüber redet, umso mehr kommt es einem realistisch vor. Es steht nicht nur die Frage im Raum “warum lügt sie so schlecht”, sondern auch “warum sollte sie sich das ausgedacht haben”. Damit sind wir genau bei der sich selbst erfüllenden Prognose: Hätte sie vorher gewusst, was daraus alles wird, hätte sie den Racheplan gar nicht erst angefangen. Aus heutiger Sicht zu sagen: “Wer so einen Wahnsinn anfängt, muss wirklich einen triftigen Grund gehabt haben”, hieße, das Pferd von hinten aufzäumen. Sie dachte, sie kann ihn ein wenig ärgern, aber nicht, weil er sie vergewaltigt hat, sondern weil er sie abgelegt hat.
Dass aus so einer Mücke ein solcher Elefant wird, konnte sie nicht ahnen. Aus dem Elefanten nun zu schließen, dass dessen Mutter auch ein Elefant war, ist aber falsch: Es war eine Mücke, eine Stechmücke (Vorsicht Wortspiel).
12. Mai 2011 um 10:43
@Reinhard
Hat dasGericht denn hier die Möglichkeit festzustellen: Nach Überzeugung des Gerichts hat hier in jedem Fall eine Vergewaltigung vorgelegen. Ob eine bewaffnete, konnte allerdings nicht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bewiesen werden. In jedem Fall spricht aber die allgemeine Lebenserfahrung dafür, daß eine Frau, die ihren Freund wegen anderweitiger Verhältnisse zur Rede stellt und sich von ihm trennen will, sich nicht “ihm einvernehmlich hingibt”. Insofern glauben wir der Frau, daß eine Vergewaltigung stattgefunden hat.
DAnn sollte diese Spruchkammer schleunigst aus dem VErkehr gezogen werden.
12. Mai 2011 um 06:38
Manchmal ist die Realität dazu da, die Illusionen zu verderben.
Sehr interessant finde ich die Tatsache, dass Claudia D. – wohl in der nichtöffentlichen Verhandlung – eingestanden hat, vor der Beschlagnahme des Computers diesen manipuliert zu haben. Warum wohl? Mit der bekannten Begründung „Sonst glaubt mir ja keiner“? Und weil es schon bewiesen war?
Leider erfuhr das Gericht auf diese Weise nicht, ob sie sich beispielsweise über typische Verletzungsspuren bei „schweren Vergewaltigungen“ informiert hat oder darüber was die „schwere Vergewaltigung“ von der „einfachen“ unterscheiden muß. Frau Lapsit sei Dank (aus Sicht von Claudia D.)! Wie ist das zu werten, die Laptop-Untersuchung rechtzeitig anzukündigen? Als Strafvereitelung? Herr Gattner, Herr Oltrogge, übernehmen Sie!
Zitat @Reinhard:
„Achtung: Es könnte aber auch sein, dass das Gericht zwar verurteilen will, aber nicht „so doll“. Dazu wird erst einmal die Gewalt (Messer, Verletzungen) weggelassen, was problemlos zu begründen ist, und der Rest wird durch Rabatte abgemildert.“
@Reinhard, das befürchte ich leider auch in meinen Tag-Alpträumen, darüber schreibe ich hier schon seit Tagen. Nur: wenn Claudia D. nicht nur zum Randgeschehen sondern auch zum Kerngeschehen gelogen hat, was bleibt von der ganzen Sache übrig?
Eine GANZ NEUE GESCHICHTE, die sich das Gericht ausdenkt, die sich nicht einmal mehr auf die Schilderung der einzigen angeblichen Tatzeugin, der Nebenklägerin, beziehen kann!
Das wäre ABSURD! Da hätte ICH wirklich noch Illusionen über den Rechtsstaat.
Zitat @Reinhard:
„…Damit ist das Gesicht des Gerichtes gewahrt. …“
EBEN NICHT, DAMIT HÄTTE DAS GERICHT SEIN GESICHT VERLOREN.
Manchmal ist die Realität dazu da, die Illusionen zu verderben. Nicht Ihre, @Reinhard, sondern die der Staatsanwaltschaft und des Gerichts.
12. Mai 2011 um 06:50
… und hoffentlich nicht meine (über den Rechtsstaat).
12. Mai 2011 um 10:58
Zitat : Mit der bekannten Begründung „Sonst glaubt mir ja keiner“?
… und es hätte geplant gewirkt…
Schon angesichts dieser beiden Sätze, hätten bei LTO ” a l le ” Alarmglocken läuten müssen, wenn ein sich ein mmO vordergründig Gedanken darüber macht, ob ihm geglaubt wird, oder es geplant wirken könnte, anstelle sich bei der ersten Vernahme einfach alles nur erdenkliche, wenn auch querbeet, von der Seele zu reden.
Ganz abgesehen davon, welche Engelsgeduld dann noch aufgebracht wurde, bis CSD Ihre Lügen zugab.
So gesehen ein völliges Rätsel, durch welchen magischen Zauber sie es fertig brachte, die StA trotz allem, derart von sich zu überzeugen und um den Finger zu wickeln… das will mir einfach nicht runter !
13. Mai 2011 um 13:33
Wehe wenn CSD selbst plädiert, mit Tränen, etc. Oder Sudel-Alice.
Mir schwant Unheil: http://neu-news.de/content/J%C3%B6rg-Kachelmann-Prozess-Urteilsverk%C3%BCndung-wird-verschoben
13. Mai 2011 um 15:13
@kölneruwe
Ein CSD-Speciale, in Form eines Tränenplädoyers, wäre das Allerletzte und ist vermutlich nicht mal völlig ausgeschlossen ( Schrei / Wut / Zorn ! )
13. Mai 2011 um 16:12
@Meggi
dann müsste man den Fackelzug des koelneruwe nach Mannheim verlegen!!
11. Mai 2011 um 21:09
…. Dann dürfen wir uns vielleicht auf Ottilies Berichterstattung freuen – es wäre ja zu schön und bislang war es noch so still um sie….
11. Mai 2011 um 21:49
@ Goji
Nein, tut mir leid, Ihnen die Vorfreude vermiesen zu müssen.
Ich war heute den ganzen Tag zu Hause und nicht mal vor der Haustür.
Und das habe ich wirklich nicht bloß gefühlt!
Das war tatsächlich so, weil ich nämlich höchstpersönlich von der Briefträgerin ein Paket entgegengenommen habe.
Und ich habe nach Ihrem Beitrag sofort in meinen Müllsack geschaut, das Paketpapier liegt wirklich darin.
11. Mai 2011 um 21:54
“lach” @ Ottilie – schade ! Der Hochgenuß Ihres Erlebnisberichtes wäre aber auch zu schön gewesen !
11. Mai 2011 um 22:24
Hm, jetzt ist das spannend – meine beiden Favoriten sind nämlich damit aus dem Rennen …
…
12. Mai 2011 um 07:00
Das Paketpapier im Müllsack beweist garnichts!
12. Mai 2011 um 07:01
… nur, daß Paketpapier im Müllsack liegt!
12. Mai 2011 um 10:14
@Ottilie46
… aber auf einen Bericht aus Ihrer Feder über LTO´s Plädoyer könnte ich mich jetzt noch fast eine Woche vor-freuen!
Bitte!
12. Mai 2011 um 15:23
@ PeterM
Ich hoffe bloß, dass Sie nun nicht derjenige sind, der doch noch entgegen der Aussage von RA Schwenn in Depression verfällt, verursacht durch vergebliche Vorfreude!
Ich wohne nämlich meilenweit entfernt von Mannheim und bin unheilbar faul.
Demzufolge können mich weder Jörg Kachelmann und schon gar nicht Herr Oltrogge dazu bringen, meine heimatlichen Gefilde zu verlassen und mich dann auch noch in einen solchen Prozess-Rummel zu stürzen.
Ich ziehe es vor, bequem in meinem schönen unauffälligen Lieschen-Müller-Dasein zu verharren und nur gelegentlich, wenn mich die Muse küßt, meine Feder zu wetzen, um dann das Ergebnis dieser Knutscherei in Ritas Blog mitzuteilen.
Meine uneingeschränkte Bewunderung gilt natürlich den Blog-Korrespondenten und -Korrespondentinnen, die ich ob ihres z. T. ja offenbar geradezu gefährlichen Engagements bewundere.
12. Mai 2011 um 19:38
@Ottilie46,
Doch, die Depression, ausgelöst durch enttäuschte Vorfreude, ist nicht mehr zu verhindern. Ich möchte allen Berichterstattern, die sich in die Höhle des “Ritters” gewagt haben, herzlich danken, und ich hoffe, daß sie verstehen, dass mein Wunsch nach einem Kommentar für das Highlight “Plädoyer des LTO“ aus der spitzen Feder von @Ottilie46 nicht ansatzweise als Kritik an den dankenswert sachlichen und die Presseinfos vervollständigenden Berichten aus Mannheim zu verstehen ist.
Aber ich vermute, dass jeder Gerichtmediziner wie ein „lahmer Mops“ dasteht, wenn Ottilie (nachdem sie die Muse geküsst hat) die Einlassungen der Staatsanwälte seziert haben wird.
11. Mai 2011 um 21:18
Mittwoch, der 11.05.2011
Der Bericht von Maschera ist wie immer phantastisch gut und umfassend!
Mein ganzer Respekt!
So schnell und soviel wie Richter Seidling heute fast Nonstop verlesen hat, konnte ich gar nicht in mein Heft hineinkritzeln, ich war – skorpiongemäß
– beschäftigt mit Hören, Analysieren, auf die Reaktionen der Menschen schauen und genau darauf zu lauschen, WIE die Worte gesagt wurden.
Deswegen von mir nur klitzekleine Randsplitter:
*
Oltrogge sprach definitiv von 3! Staatsanwälten – und daß sie natürlich stoffübergreifend vortragen würden.
Die 3 werden, nach Plan, am Vormittag des 18.Mai sprechen und RA Franz möchte dann am Nachmittag deselben Tages ebenfalls noch ein Plädoyer halten. ?
LTO, Gattner und?
Die Planung des 24. zum Zwecke der geschickt angelegten Dramaturgie einer sich langsam zum adrenalingesättigten Crescendo! steigernden Verteidermannschaft ist ja auch schon angesprochen worden, der 27. wird als hinfällig angeplant, bleibt jedoch zunächst noch in Reserve, am 31. Mai also soll der Tag X sein.
**
In der Bild wird geschrieben, daß Frau Combé die Heirat von Kachelmann in der Schweiz mit seiner Frau Miriam bestätigt habe, Richter Seidling bestätigte dies in öffentlicher Ansprache.
Daher auch die Verzögerung bei Beginn der Verhandlung, wie von Maschera schon geschrieben, waren bei unserem Eintritt in den Saal 1 Kachelmann und Schwenn schon anwesend, beide in ausgesprochen guter Laune, scherzend und miteinander lachend. Frau Combe´ kam später, dann gesellte sich noch Richter Bock dazu, und erst nach einer Weile dann, öffnete sich die linke Saaltüre und ein Schwung mit grau wirkenden, mies energetisierten Staatsanwältenund RA Franz kam herein.
Die 4 Musketiere in der Strafbank sahen für mich aus, als hätten sie alle ein dringendes Leberleiden, größtenteils noch zusätzlich garniert mit dem typischen roten Bluthochdruckkopf.
***
Bezgl. dem Gutachten von Mattern würde ich das, was Richter S. gesagt hat, in eigenen Worten folgendermaßen ausdrücken: es ist ein Sowohl-als-auch-Gutachten. Es könnte sein, daß die Nebenklägerin….es könnte aber auch sein, daß sie nicht…
****
Und Schwenn war mehr! als äußerst deutlich, was die Medienschelte anbetraf, er nannte ja explizit die Namen Völkerling, Wollbrett und May in einem Atemzug, später im gleichen Zusammenhang, wiederholte er dies nochmals – und hängte noch ein …”und Konsorten!” an.
Diese klaren Worte in Bezug ihrer eigenen Personen schreiben die beiden Bild-Engelchen im Artikel natürlich nicht…diese ausgesprochen deutlichen schwenn´schen Zuweisungen werden in allen anderen Medienberichten ebenfalls “unterschlagen”.
*****
Zur Ergänzung/Abrundung bzw. sind hier Dinge festgehalten worden, die mir akustisch durch die Lappen gegangen sind: http://www.abendblatt.de/vermischtes/article1886026/Kurz-vor-Prozessende-Kachelmann-bestaetigt-Hochzeit.html
und
http://www.abendblatt.de/vermischtes/article1886524/Die-Nacht-des-9-Februar-steht-vor-der-Aufklaerung.html
******
Im Gesamtbild dieser ganzen Schwarzkittelriege machte Richter Bock einen denkbar moderaten Eindruck.
……….
Dies mal als kleine Spotlights, es gibt sicher noch die eine oder andere erwähnenswerte Randbegebenheiten, im Moment bin ich allerdings ziemlich platt, so frühes Aufstehen wie um 04:30 Uhr gehört NICHT zu meinen täglichen Gepflogenheiten.
Skorpion
Ach ja ein kleines PS gibt´s noch : ich sprach weiter oben von grauen Staatsanwälten, ja, damit sind auch die langen Locken des hochwohltönenden Oltrogge gemeint, nix mit blond, nur noch grau-in-grau. Ascheblond?
11. Mai 2011 um 21:54
Zitat: Die 4 Musketiere in der Strafbank sahen für mich aus, als hätten sie alle ein dringendes Leberleiden, größtenteils noch zusätzlich garniert mit dem typischen roten Bluthochdruckkopf. Zitat Ende
Ob die wohl alle schon eine 6-wöchige Kur beantragt haben? Am besten in Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik in Heidelberg, beim Leiter der Sektion Psychotraumatologie
12. Mai 2011 um 17:43
@REN
Guru der Sekte Psychotraumatologie würde doch auch passen?!
11. Mai 2011 um 22:04
@Skorpion also… ! Vielen Dank und auch an Maschera !
Wir wissen Eueren Einsatz, Mühe und dasgigantisch frühe Aufstehen sehr zu schätzen !
Was die 4 Musketiere betrifft.. .für die Röte im Gesicht würden mir spontan die ein oder anderen rechtfertigenden Gründe einfallen.
Dass JK einen sichtlich zunehmend entspannteren Eindruck macht, wurde auch im Radio erwähnt und dürfte auch für uns ein gutes Zeichen sein.
Eine absolut verdiente Nachtruhe mit vielen Grüßen an Skorpion !
11. Mai 2011 um 22:18
Danke @Skorpion!
Halten Sie Ihren Stachel immer hoch!
LG, QV
12. Mai 2011 um 00:14
Hallo Skorpion!
Also Sie sind die Überraschung
– vielen lieben Dank, für Ihren Bericht – natürlich auch an Maschera!
So, so, mit drei Mann hoch erklären die einen ganzen (langen) Tag das Nichts – das wird ja dann ganz großes Kino werden
…
Nicht zu vergessen, RA Franz muss ja auch noch seine Sicht der Dinge präsentieren – mit dem möchte ich wirklich nicht tauschen!
Das wird sicherlich ein hoch interessanter Spaß, mit anzusehen (und -hören), wie die vier sich die L-Karte in einem elegantem Eiertanz zuzuspielen versuchen werden ohne sich dabei gegenseitig auf die Füße zu treten!
Ich hoffe, dass das Plädoyer von RA Schwenn irgendwo im Wortlaut auftaucht – es dürfte recht süffisant und schmissig werden, also gute Unterhaltung im besten Wortsinn …
Ich bin aber auch auf das Plädoyer von RA Combé gespannt, sie macht immer einen sehr sachlichen und aufgeräumten Eindruck, ruhig aber bestimmt. Ich könnte mir vorstellen, dass sie durchaus humorvoll (wenn es sich ergibt) auf den Punkt formuliert aber auf die für RA Schwenn so typischen Knallbonbons verzichtet.
Lassen wir uns mal überraschen
…
12. Mai 2011 um 19:20
@marieann73
Ja, auf das Plädoyer des schweigsamen Nebenklägeranwalts kann man gespannt sein. Wahrscheinlich beginnt es mit dem Standardsatz “Ich beantrage die Öffentlichkeit auszuschließen.”
Also werden wir nicht erfahren, ob er etwas zu sagen hat und auch nicht ob er reden kann.
12. Mai 2011 um 15:21
Danke, @Scorpion, Du warst es also… .
LTO ist nicht in Ehren ergraut. Es war der “Ehrgeiz” und von diesem zerfressen macht einfach seine Lockenpracht nicht mehr mit!
12. Mai 2011 um 23:10
hm…
das große Grausen? …Morgengrauen – Lars, mir graut vor dir – das Grauen diesen Gerichtes – euer Ehren – alle eure Ehren – in allen Ehren ergrauen…..!
Grauen ja, in Ehren? Nö.
@Marie: ergo: stimmt! Ein Nicht!
Tja, was wird´s wohl gewesen sein, was die Farbe der steifen Korkenzieherlocken um des braven Gattner Junkers Ohrgepräge hat so in Schwarze und Weiße Teile fallen lassen: Asche auf´s Haupt?
Never!, da ist die Wahrscheinlichkeit die Ankunft von Tante Aschwa auf einem Schnell-Liveheut!-Besen (Sondermodell in Femanzenausführung, Sitzbereich mit Spezialverstärkung) vor dem Eingang des Gerichts zu erleben, ja noch um Einiges höher, als daß die Mannheimer Schwarzkittel zugeben würden, das ganze letzte Jahr einen Prozess auf Luftbasis, also mit NULLGEHALT am Laufen gehalten haben, einen Prozess, den sie selbst mutwillig vom Zaun gebrochen haben……
Es scheint die pure, die steigende Verzweiflung, ja gar Verbitterung gewesen zu sein, tiesen elenten Schurcken von pöhsem Vielweiber-Wetterfrosch entlich dingfest hinter tickes Glass zu setzen – excusez! – sicher hinter Gitter wegzuschließen, mit allen Mitteln!
Allerdings ohne Beweise! was das Grauen so entstehen ließ!
Randsplitter:
Mit dem Rücken zur Wand im 4er-Pack in der bei den Massen doch kleinen Strafbank sitzend, antwortet erst Staatsanwalt Oltrogge auf die Frage von Schwenn nach der Einteilung des Plädoyervortrages am 18.Mai, und legt nach Beendigung seiner Ansage seine rechte Hand vor seinen Mund, sofort nimmt der Nebenklägerin-Anwalt Franz das Wort an sich, und meint, daß er am Nachmittag auch noch etwas sagen wolle.
Schließt den Mund und legt ebenfalls seine rechte Hand vor den Mund.
So saßen die Beiden kurz vereint in exakt gleicher Gestik der Hand-auf-dem-Mund-Haltung (den-Mund-zuhalten?) am Tisch.
Gibt´s da etwas zu Verbergen? Wird da nicht Alles gesagt? Vertuscht?
Irgendwie kamen mir die Beiden so vor, als wäre ihnen nicht so ganz wohl in ihrer Haut, auch ging deren Kopfhaltungen mehr in Richtung “Sch..! ertappt!” – Schwenn hingegen, hatte zu keiner Zeit einer seiner Hände vor dem Gesicht – und seine Kopfhaltung war frei und offen nach vorne gerichtet.
Tschakaaaaaaaaaaaa!
Frohgemüts: Skorpion
13. Mai 2011 um 15:16
@ Marie
@ Skorpion
Zu LTO-Frisur : Wenn man innerlich wirr ist – darf man es außen auch sehen
11. Mai 2011 um 19:37
@Maschera
Vielen Dank für Ihre sehr gute Prozessberichterstattung.
11. Mai 2011 um 20:53
Wenn Herr Franz Humor hätte, könnte er seine Sicht der Hauptverhandlung ja kurz und prägnant mit seinem Standardsatz zusammenfassen: “Ich beantrage den Ausschluss der Öffentlichkeit.” Ganz im Ernst: Der stellvertretende Vorsitzende des Weißen Rings Baden-Württemberg sollte sich ernsthaft überlegen, wie er seinen Verein nicht noch weiter in Verruf bringt.
11. Mai 2011 um 22:10
Vielleicht dürfen wir nach Abschluß der Verhandlung auf ein Statement des Weißen Ringes gespannt sein, gefolgt von ASchwas händeringenden Versuchen, ihren bisherigen Standpunkt zu rechtfertigen.
11. Mai 2011 um 16:40
Artikel eines jetzt Wendehals-Blättchens:
http://www.bz-berlin.de/kachelmann/kachelmann-wie-faellt-das-urteil-aus-article1180777.html
Toppy
11. Mai 2011 um 16:18
Der Stern schreibt: Der Vorsitzende Richter Michael Seidling sagte heute (zu meinem großen Erstaunen), dass die Berichterstattung im Fall Kachelmann in der Tat ein bisher unbekanntes Ausmaß erreicht habe und erhebliche Folgen für das Leben des Angeklagten haben könne.
Fortschritt, Herr Richter, Ihrer späten Erkenntnis kann man zunächst nur beipflichten. Dass Sie die Verantwortung für diesen Mißstand allerdings auf die Berichterstattung abwälzen, ist der “aufgeklärten” Öffentlichkeit mit Sicherheit viel zu billig.
Toppy
11. Mai 2011 um 15:36
@Reinhard
Ich habe im Unrechtsforum gelesen, dass nächste Woche beim Plädoyers der STA 3 Staatsanwälte der Anklage plädieren werden. Ich frage ich mich die ganze Zeit, wer ist der dritte? Kann es sein, dass es sich um jenen STA handelt, der kurz bei der Aussage von Oltrooge und Gattner involviert war und kann man dadurch generell irgendwelche Rückschlüsse ziehen?
11. Mai 2011 um 16:07
Ich glaube das war ein Hörfehler. Es plädieren 3 Personen , das stimmt schon : Oberstaatsanwalt Gattner, Staatsanwalt Oltrogge und Rechtsanwalt Dr. Franz.
Wer soll der dritte Staatsanwalt sein: Der Ersatz Staatsanwalt Wegerle während der Vernehmung von Oltrogge und Gattner. Mit welcher Begründung?
Staatsanwalt Grossmann, der das wiederholt was er ständig der Presse vorgebetet hat? Mit welcher Begründung?
Kann dann RA Schwenn auch noch Dr. Mailänder plädieren lassen, der ja auch an zwei Prozesstagen teilgenommen hat?
11. Mai 2011 um 17:13
Von der Staatsanwaltschaft kann jeder, der will, plädieren, denn es ist eine Behörde. Wenn z.B. LTO und Gattner krank würden, dann liest eben ein Dritter das Plädoyer vor. Oder wenn es so lang ist, dass die beiden den Mund trocken bekommen, dann liest es eben ein anderer vor. Jeder vertritt den Staat als Ankläger, der dort StA ist. Ob das sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt. Daraus schließen kann man eigentlich nichts, außer der Tatsache, dass es wohl länger dauert. Das wiederum spricht dafür, dass umständlich begründet werden wird, warum man doch CSD und den belastenden Gutachtern glaubt und warum die anderen Gutachter alle spinnen. Ich sagte ja schon, die bleiben dort, wo sie vor einem Jahr auch schon waren. Die Verhandlung war für die StA offenbar überflüssig.
Auf Seiten von JK sieht es anders aus: Plädieren kann nur, wer zur Zeit offiziell mandatiert ist, und das ist Schwenn und Combé. Höcker ist wohl nicht für das Strafverfahren, sondern nur für die zivilen Verfahren gegen die Presse mandatiert. Außerdem ist er ja wohl auf hoher See.
11. Mai 2011 um 20:52
Da muss ich Reinhard widersprechen. Da LTO und Gattner beide als zeugen ausgesagt haben, dürfen sie nicht das ganze Plädoyer halten. Sie dürfen nicht die eigene Zeugenaussage würdigen und auch nicht das, was darauf aufbaut. Also muss ein dritter Staatsanwalt einen Teil des Vortrags übernehmen. Übrigens ein nicht so furchtbar unüblicher Vorgang.
11. Mai 2011 um 21:00
Danke @ Aucheinjurist.. jetzt verstehe ich warum STA Wegerle in letzter Zeit dem Prozess beiwohnte. Was Sie schreiben klingt sehr plausibel!
Man lernt doch nie aus…