Einleuchtend, worin der starke Falschinformationseffekt von CSD gründet…
Je kürzer der zeitliche Abstand zwischen
Falschinformation und anschließendem Abrufen ist,
desto schwächer wird der Falschinformationseffekt.
(Lindsay, Gonzales & Eso, 1995; Payne et al. 1994)
So also haben auch 4 Pausewochen nichts daran geändert, dass es weiterhin ein Geheimprozess bleibt.
Auffallend, dass sich die Aktivitäten von RA Franz vordergründig auf die Antragstellung zu beschränken scheinen, dass die Öffentlichkeit ausgeschlossen wird.
Das traue ich Aschwa nicht zu!
Zum Hacken braucht man zumindest eine gewisse Grundintelligenz. Außerdem heißt es doch DER Computer, nicht Die ComputerIn
Soeben unter SWR gefunden:
MannheimWichtige Gutachterin im Kachelmann-Prozess
Im Kachelmann-Prozess sagt nach längerer Prozesspause heute eine wichtige Gutachterin aus. Sie war von der Staatsanwaltschaft beauftragt worden zu prüfen, wie glaubwürdig das mutmaßliche Opfer ist; Wettermoderator Kachelmann ist angeklagt, seine 38-jährige Ex-Freundin mit einem Messer bedroht und vergewaltigt zu haben. Die Bremer Gutachterin kommt zu dem Schluss, dass einig Aussagen der 38-Jährigen nicht nachvollziehbar seien. Gleichwohl attestiert sie ihr ein schweres Trauma. Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Kachelmann-Verteidigung sehen sich durch das Gutachten bestätigt.
Zitat : Polizeiliche und kriminologische Statistiken zeigen auf, dass 10 -20 % der angezeigten Vergewaltigungen bzw. sexuellen Nötigungen bewusst falsch sind.
Hat jemand weitere Infos, wie es sich mit dieser Statistik verhält ?
Die Zahlen von 10 % bis 20 % beziehen sich auf die untersuchten Fälle und beziehen nur solche Falschanzeigen ein, die später von den Anzeigenden selbst als falsch zugegeben wurden. Man muss also all die Falschanzeigen hinzu zählen, die nicht erkannt wurden und entweder zu einer Verurteilung des Angeklagten oder zu einem Freispruch mangels Beweisen führten, bei denen aber gar keine Vergewaltigung vorlag. Wieviele das sind, ist naturgemäß nicht bekannt und nur grob zu schätzen. Ein Gutachter bei JK hat bereits von mehr als einem Drittel und steigender Tendenz gesprochen.
Ich muss an dieser Stelle noch einmal den unglaublich gelungenen Satz aus Schweden zu dem Assange-Verfahren (Wikileak-Gründer) zitieren: Polizist zu angeblichen Vergewaltigungsopfer sinngemäß: “Sie können bei unserer komplizierten Rechtslage noch gar nicht wissen, ob Sie vergewaltigt wurden, das wird Ihnen später erst ein Jurist sagen.” Es liegt doch geradezu auf der Hand, dass eine Frau vielleicht ungern, aber in der Hoffnung, den Mann damit zurück zu gewinnen, mit ihm schläft, und dass ihr dann danach, wenn das Ergebnis nicht wie gewünscht ausfällt, beschließt, eigentlich doch vergewaltigt worden zu sein. In Schweden würde sie mit diesem Entschluss tatsächlich im Sinne des Gesetzes ein Opfer sein, weil dort Sex bereits dann eine Vergewaltigung ist, wenn sich die Frau hinterher schlecht fühlt. Wie man unter diesen Umständen überhaupt noch als Mann mit einer Frau schlafen kann, ist mir schleierhaft. Prostitution ist dort auch noch zu allem Überfluss verboten, da kann man als Mann nur ins Kloster gehen oder schwul werden.
Genau diesen Trend möchten die ASchwas dieses Landes auch bei uns durchsetzen. Ich will damit also letztlich sagen, dass nicht nur Schönheit im Auge des Betrachters liegt, sondern offenbar auch die Qualität des Sexes. Damit ist sie eigentlich nicht mehr justiziabel, sondern subjektive Empfindung.
Kachelmann hat `nen neuen Verwaltungsrat. Und: Die Wahrscheinlichkeit ist nach Teledata hoch, dass bei Kachelmanns Lebenswerk in den nächsten 12 Monaten mit einem Zahlungsausfall zu rechnen ist. Der neue V-Rat sieht das anders.
Und hier die erfreulichste Mitteilung des Tages:
Friedrichsens Prognose für das nach den Plädoyers am 27. Mai geplante Urteil ist eindeutig: «Für eine Verurteilung wird es nicht reichen.»
Den hat er schon länger, das war doch nachzulesen, ich habe es sogar vor ein paar Tagen geschrieben.Weil es bein SHAB zu lesen war. Manche hinken mit den Meldungen sehr hinter der Aktualität her!
Interessant ist u.a. folgender Satz:
“Der Anteil derer, die im Zuge einer Falschbezichtigung über irgendwelche Formen von Erinnerungsstörungen berichten, ist mit 15,4% mehr als doppelt so hoch wie bei den tatsächlichen Opfern. Dieser Befund ist nachvollziehbar, stellt eine vorgebrachte Erinnerungslücke doch den besten Schutz vor selbstentlarvenden Falschaussagen dar und suggeriert eine heftige physische oder psychische Gewalteinwirkung, welche die Glaubhaftmachung der vorgebrachten Falschbezichtigung unterstützen kann.”
In Anbetracht dieser hoch interessanten Replikationsstudie frage ich mich mehr denn je, was der unsägliche Trauma-Experte Prof. Seidler eigentlich in diesem Prozess zu suchen hatte.
Man stelle sich das einmal vor!
Es gibt gesicherte Erkenntnisse (und sicher nicht nur in der genannten Replikationsstudie), dass sich Falschbeschuldigerinnen hinter vorgetäuschten Gedächtnislücken verstecken, um sich vor entlarvenden Falschaussagen zu schützen.
Aber das OLG Mannheim holt sich, anstatt solchen Studien nutzbringend anzuwenden, merkwürdigerweise aus der unmittelbaren Nachbarschaft einen sogenannten Trauma-Experten ins Boot, der dann auch prompt die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllt. In bester Kaffeesatzlese-Manier ignoriert er einfach derartige wissenschaftliche Erkenntnisse und liefert den Staatsanwälten und Richtern die gewünschten, wenn auch hochgradig peinlichen und scharlatanesken Erklärungen, um die Bemühungen der Falschbeschuldigerin Dinkel, sich vor entlarvenden Falschaussagen zu schützen, “fachmännisch” zu unterstützen.
Trotz aller Wut, die da immer wieder in mir hochkommt, denke ich allerdings immer noch genüßlich an den Verhandlungstag, als Frl. Dinkel behauptete, durch das aggressive Verhalten eben dieser Staatanwälte zum Lügen gezwungen worden zu sein.
Was für eine Erklärung mag wohl der Herr Regional-Trauma-Experte für diese dummdreiste Behauptung einer ganz offensichtlich in die Enge getriebenen Lügnerin haben?
Ich würde mich jedenfalls nicht wundern, wenn der Fall Dinkel in Zukunft bei jeder ähnlich gelagerten Studie als Paradebeispiel für eine Falschbeschuldigung mit Hilfe vorgetäuschter Gedächtnislücken verwendet werden würde.
Mit welchen Konsequenzen ist eigentlich die abartige Geruchsanalyse und damit verbundene Unfähigkeit für den Traumatologen Seidler verbunden ?
Immerhin hat er fahrlässig und damit schuldhaft gehandelt, wenn er die Sorgfalt missachtet, die ein anderer Therapeut mit gleicher Ausbildung und Erfahrung unter den selben Umständen beachtet hätte.
Ich war auch fassungslos, als ich diese Studie gefunden habe und schließe mich Ihren Ausführungen vollumfänglich an.
Ganz ärgerlich ist, wie viele Gerichtstermine (und wie viel Geld verbrannt wurde) bei Kenntnis derlei Studien wegen diesen Erinnerungslücken und dem Regional-Traumatologen stattgefunden haben, eingeschlossen die beiden Gutachter, die dessen aberwitzigen Theorien widerlegen mussten.
Ich hoffe, das dieser Fall lückenlos geklärt wird (um auch Nachahmer abzuschrecken) und Frau Greuel hierzu einen großen Beitrag leistet.
Das Mannheimer Gericht hat viel zu lange, mit ihrem übertriebenen Opferschutz und mit ihrer großen Unterstützung eine Falschbeschuldigung des MO mithilfe von Erinnerungslücken über Monate hinweg, aufrecht zu erhalten, die Öffentlichkeit in die Irre geleitet.
@Max, gut, daß Sie diesen Beitrag von 03/2009, erschienen im Presseorgen der Gewerkschaft der Polizei, ausfindig gemacht haben. Er passt genau zum Thema des morgigen Tages.
Hier noch weitere Auszüge, es lohnt sich, den ganzen, nüchtern geschriebenen Artikel zu lesen.
Zitat:
“Die Falschbezichtigung eines Unschuldigen ist … oftmals ein Hilfeschrei, der aber zunächst an eine Person des Vertrauens aus dem sozialen Nahfeld gerichtet wird. Diese Vertrauensperson greift dann vielmals in Unkenntnis der wahren Beweggründe nicht selbst schützend oder helfend ein, sondern schlägt sofort den Weg zur Polizei ein. …
Zusammen mit den Erkenntnissen der Pilotstudie lässt sich nach der vorliegenden Untersuchung festhalten, dass die konfabulierten Darstellungen insgesamt betrachtet auffällig unauffällig bleiben und sich an weitläufigen Klischees orientieren: Der Täter wendet ein mittleres Maß an Gewalt an, um das Opfer für sein Verhaltensziel, den erzwungenen Geschlechtsverkehr, gefügig zu machen. Das Opfer wehrt sich entsprechend eher verhalten, eine Gewalteskalation bleibt für gewöhnlich aus. Nach der Tat wendet sich der Täter häufig einfach von seinem Opfer ab. Durch die strenge Fokussierung auf den „normalen„ Geschlechtsakt wird die Darstellung streng auf das Aussageziel hin ausgerichtet. Die kontextuelle Einbindung sowie die Entwicklung spezifischer, gewissermaßen individueller Details gelingt in der Regel nicht, die Schilderungen bleiben mehr oder weniger „einfallslos„. Um diese Einfallslosigkeit zu übertünchen, werden gelegentlich Erinnerungsstörungen geltend gemacht. Körperliche Folgen des erfundenen gewaltsamen Übergriffs sollen die Schilderungen glaubhafter wirken lassen. Auffallend ist allerdings der Unterschied hinsichtlich der offensichtlichen Verletzungen. Es bleibt aber die Erkenntnis zurück, dass sich
vermeintliche Opfer, die ein Sexualdelikt fälschlicherweise zur Anzeige bringen, offensichtlich sehr mit diesem Thema beschäftigen, so sehr, dass 10 % von ihnen nicht davor zurückschrecken, sich selbst Verletzungen zuzufügen. Da sich solche selbst beigebrachten Wunden von einem erfahrenen Gerichtsmediziner aufgrund ihres typisches Qualitätsmuster oft leicht erkennen lassen (s. hierzu auch Behrmann u.a., 1990), lohnt sich eine sorgfältige Betrachtung der Verletzungen bei Zweifeln an der Glaubhaftigkeit einer Aussage. ”
Zitat:
„Die Falschbezichtigung eines Unschuldigen ist … oftmals ein Hilfeschrei, der aber zunächst an eine Person des Vertrauens aus dem sozialen Nahfeld gerichtet wird. Diese Vertrauensperson greift dann vielmals in Unkenntnis der wahren Beweggründe nicht selbst schützend oder helfend ein, sondern schlägt sofort den Weg zur Polizei ein. …
Diese Ausführung passt exakt zu unserer These. Die Eltern brachten den Ball (vorschnell) ins Rollen und wissen davon bis heute noch nichts.
Was für CSD wohl mit am Schlimmsten sein dürfte ist die Tatsache, dass sie ihr Wissen um die Wahrheit mit niemandem teilen kann und hier schlussendlich “auf eigenen Beinen” durch muss.
Angesicht dessen glaube ich einer vergangenen Aussage der Mutter absolut, es ginge ihr sehr schlecht, therapeutische Behandlung… Wie oder wo auch sonst, sollte sie sich auch nur annährend eine gewisse Form der Erleichterung verschaffen und bei diesem Psychostress fallen lassen können ?
Ihr eigens angefertigter Strick sitzt verdammt eng und macht längst ein lila Halstuch überflüssig !
Vor einiger Zeit wurde schon einmal auf die Situation von CSD eingegangen. Manchmal tut sie mir fast ein wenig Leid.
Mit etwas Distanz betrachtet, hält sich mein Mitgefühl in Grenzen. Jemand, der lügt wie gedruckt und eiskalt ist, verdient nicht wirklich Anteilnahme. Sie hat sich das alles selbst zuzuschreiben.
Da fällt mir noch Reinhard ein. Sinngemäß so:
Sollte CSD (mit Anwalt) hinter verschlossenen Türen gestehen, wird es einen „Kuhhandel“ geben. Das Gericht honoriert das Geständnis mit reduziertem Strafmaß. So ähnlich jedenfalls.
Schon damals war klar, CSD wird nicht gestehen: Verbissen, verbiestert und rachsüchtig. Keine idealen Voraussetzungen für ein Geständnis. Sehe ich das falsch?
Das Gericht hätte ihr frühzeitig Daumenschrauben anlegen müssen, der Fall wäre längst “Geschichte”.
Schon als ich es schrieb, kam es mir fast schon wie ein Nachruf vor und meinte auch kurzfristig wieder Mitleid in mir austeigen zu spüren – schüttel –
Die Realität sieht jedoch nach wie vor so aus, dass CSD 11 Jahre lang unglaublich naiv-dumm-bequem-frecht-dreist lebte und nun vor den Konsequenzen steht, die sie sich selbst eingerbockt hat.
Sie hat in ihrer (Torschluss-) Panik kurzfristig haßerfüllt und nicht zu vergessen – brutalst egoistisch, maßlos überreagiert – den Rest kennen wir.
Wo kämen wir hin, wenn es hierbei mit einem lediglichen “Mädel mach das aber in Zukunft nicht mehr” getan wäre. Daher muss es ihr bestmöglich nachgewiesen werden, damit Konsequenzen folgen können.
Unschuldig im Knast – Land zahlt 83 525 Euro an zwei Garbsener
„Der frühere Üstra-Mitarbeiter wird von dem Hamburger Anwalt Johann Schwenn vertreten, der derzeit als Verteidiger des Wettermoderators Jörg Kachelmann Schlagzeilen macht. Schwenn erhebt schwere Vorwürfe gegen die Staatsanwaltschaft Hannover. Die habe Anhaltspunkte dafür, dass die Hauptzeugin des Prozesses, eine Schülerin, psychisch krank und möglicherweise unglaubwürdig war, drei Jahre zurückgehalten.“
Quelle „Neue Presse“: http://www.neuepresse.de/Hannover/Uebersicht/Unschuldig-im-Knast-Land-zahlt-83-525-Euro-an-zwei-Garbsener
Angesichts des Aufgabenprofils eines Justizfachwirtes muss ich mich nun aber doch wundern, wo diese ” mit Hilfe moderner Informations- und Kommunikationstechniken durchführten Gerichtsverhandlungs-Protokolle” abbleiben !?!
Es will mir einfach nicht runter, auch wenn bereits ein alter Schuh…
Ich war einmal der Meinung, ein Gerichtsprotokoll gibt den Verlauf einer Gerichtsverhandlung wieder und nimmt “zumindest” -entscheidende Aussagen- wörtlich auf. ( Der Fall JK ist durchweg gespickt von derartigen “entscheidenen Aussagen” )
Es stellt sich mir die Frage, ob überhaupt und wenn ja, in welchen Umfang, zumindest “groben Zügen” , dies im Fall JK erfolgt ist.
Aus welchen Unterlagen bestehen angesichts dessen die Papierberge, die sich bei der Verhandlung auf den Tischen von STA Oltrogge & Gattner stapeln ? ( in denen sie spontan, m.E. ohnehin unmöglich das finden können, was für den Moment u.U. benötigt wird )
Und wo überhaupt liegt ansonsten der Einsatzbereich eines Protokollschreibers ?
Ein Verhandlungsablauf muss doch in Frage gestellt werden, wenn Verfahrensgrundsätze, entscheidrelevante Tatsachen und Ergebnisse nicht in schriftlicher Form festgehalten wurden und gehören daher doch schleunigst gesetzlich entspr. fest verankert !
Wie REN bereits längst ausführte ist es völlig unmöglich, ohne Protokollvorlage auch nur annährend die Hauptsache der vielerlei Details im Auge zu behalten, die vorgebracht wurden und so dann auch quergelesen, auf den Kopf gestellt und laufend Revue passieren müssen.
Welche sich einbildenden geistig-magischen Zauberkünstler sind die Herren vom Gericht, dass sie darauf angeblich verzichten können, speziell in solch einem verworrenen Fall ?
Bei einem Prozess vor dem Landgericht dient das Protokoll azu, die “wesentlichen Förmlichkeiten” eines Verfahrens festzuhalten, nicht den Inhalt. Was im Protokoll ist im Regelfall bindend. Ein klassisches Beispiel: Im Verfahrensprotokoll wurde vergessen niederzuschreiben, daß dem Angeklagten das letzte Wort erteilt wurde. Obwohl er auf ein letztes Wort verzichtete, mußte das Urteil vom BGH aufgehoben werden, weil im Protokoll nichts darüber stand. Bei so aufwändigen Verfahren macht sich im Übrigen jeder Verfahrensbeteiligte seine eigenen Aufzeichnungen.
Zu einigen Punkten oben, insbesondere das Protokoll: Das Bewerbungsprofil für Justizfachwirte bezieht sich auf alle Arten von Gerichten. Bei Zivilprozessen wird die Zeugenaussage vom Vorsitzenden Richter jeweils mündlich in eine druckreife Form gebracht und wörtlich dem Protokollführer in die Feder bzw. heute in die Tastatur diktiert. Das wird dann noch einmal vorgelesen, bis der Zeuge nickt und sagt: “Genau so wollte ich es eigentlich sagen”. Ebenso werden die Erklärungen der beiden streitenden Parteien formuliert und diktiert. Oft hat der Richter einen 2. Bildschirm und verfolgt live, was der Protokollführer da so tippt – Technik, die begeistert.
Bei einem Strafverfahren kommt es eben nicht auf wörtliche Aussagen an, sondern auf das Gesamtbild, das sich das Gericht vom Angeklagten (und von den Zeugen) macht. Wichtige Aussagen eines Zeugen oder auch des Richters können aber sehr wohl wörtlich protokolliert werden, und zwar immer dann, wenn der Verteidiger das beantragt und der Richter das genehmigt (genehmigt er es nicht, gibt es gleich wieder einen Befangenheitsantrag, er wird es also nur ablehnen, wenn es ersichtlich unwichtig ist). Steht es im Protokoll und sagt das Urteil nachher etwas anderes, ist das ein guter Revisionsgrund, natürlich nur, wenn es wirklich wichtig war. Ein Anwalt müßte also permanent unterbrechen und rufen “ich beantrage die wörtliche Protokollierung”.
Da wir ja alle wissen, dass niemand Zeuge des Kerngeschehens war, kann es eigentlich keine wichtige Aussage geben, es sei denn, JK hätte die Tat einem Dritten gestanden. Das wird Schwenn dann aber lieber nicht wörtlich protokollieren lassen. Alles andere ist bisher nur heiße Luft gewesen, sieht man einmal von einigen Gutachten ab. Aber die liegen ja auch schriftlich vor und damit bei der Akte. Zutreffend ist aber übrigens der Verdacht, dass ein Protokollführer in einem solchen Verfahren nicht wirklich überanstrengt wird. Er ist daher gut beraten, ein interessantes Buch mit in die Hauptverhandlung zu bringen. Der Richter weckt den Protokollführer jeweils, wenn es was zu notieren gibt. Das Verfahren selbst interessiert den Protokollführer übrigens meist null, die Protokollführer wechseln auch untereinander ab, so dass sie nicht den kompletten Überblick haben.
Natürlich ist es richtig, dass das Gericht nach fast einem Jahr Verhandlung nicht mehr alles genau erinnern kann. Dann müssen sich die Richter eben Notizen machen, und der Verteidiger wird es in seinem Plädoyer noch einmal auflisten, wenn es denn für die Urteilsfindung wichtig war. Er kann es auch alles aufschreiben und zu den Akten reichen. So sind viele schriftliche Beweisanträge sehr ausführlich und wiederholen zur Begründung des Antrages noch einmal viele Details der bisherigen Verhandlung. Damit sind sie auch bei den Akten. Das “Protokoll” besteht also nicht nur aus 2 Seiten Daten über Beginn und Ende der Verhandlung, sondern es sind alle Schriftsätze, die eingereicht werden, mit abgeheftet und liegen dem BGH bei einer Revision vor. Ebenso die schriftlichen Gutachten der zahlreichen Gutachter. Ganz freischwebend ist das Gericht also nicht. Nur der Gesamteindruck ist letztlich eine Sache des Gefühls und kann nicht durch 10 Aktenordner ersetzt werden.
Auf dem Tisch des Gerichtes stehen alle bisherigen Beiakten. Beispiel: Um ein Gutachten in Auftrag zu geben, muss das Thema schriftlich umschrieben werden. Das ist in der Akte. Dann gibt es zig Rückfragen, Terminvereinbarungen, Telefonnotizen, Faxprotokolle usw. Das ergibt weitere zig Seiten. Auf 10 sinnvolle Seiten kommen so schnell 20 im Grunde sinnlose Seiten, die nur Formalien beinhalten. Das bläht die Akten schrecklich auf, muss aber sein.
Nehmen wir einmal die Aussagen der zig Exen, die wir ja allesamt nicht mitbekommen haben. Was sollen die denn wirklich Wesentliches gesagt haben, was wir uns in einem Protokoll nachlesbar wünschen würden? Dass er die Ehe versprochen hat? Dass er selten kam? Dass er viele Ausreden hatte? Dass er gleichzeitig noch andere hatte, was man nicht gemerkt habe? Sicher nicht. Was ich mir im Protokoll wünschen würde, wären Aussagen wie: “Er hat mich nie vergewaltigt, alles erfolgte einvernehmlich”. “Er konnte schnell sehr aufbrausend werden, wenn es nicht in seinem Sinne lief” (ok, inhaltlich würde ich mir das nicht wünschen, aber es wäre für das Verfahren immerhin wichtig). “Wir haben die jeweiligen sexuellen Spiele jeweils vorher abgesprochen, es gab einen Code, wenn gestoppt werden musste und er hielt sich immer daran” (es spricht hier der Laie, ich bitte um Nachsicht, aber so habe ich das mal gelesen bei SM-Dingen), oder alternativ “nein, die SM-Sachen waren eher harmlos und mehr verbal, es war eine Art Rollenspiel”. Mit solchen Aussagen könnte ich etwas anfangen und ich hoffe sehr, dass die Anwälte jeweils bei den Damen auf diese zentralen Punkte gekommen sind und sie zu Protokoll genommen haben. Die Öffentlichkeit weiß es eben nur nicht, aber es wird irgendwann im Urteil stehen.
Nehmen wir die Aussagen der Polizisten: Wichtig wäre hier vor allem, ob sie in alle Richtungen objektiv ermittelt haben. Da die natürlich “JA” sagen, müßte ihnen nachgewiesen werden, dass das nicht so war. Auf der anderen Seite: Was bringt das konkret für den Vorwurf? Nur dann bringt es etwas, wenn nachweisbar wäre, dass entlastende Beweise entsorgt wurden. Das werden die nicht zugegeben haben. Dass sie die Beschlagnahmung des Laptops von CSD vorher angekündigt haben, wäre allerdings eine wichtige Information, weil damit der Laptop selbst als Beweismittel ungeeignet erscheint. Und was macht Schwenn? Er schreibt in seinem Beweisantrag (behaupte ich mal) genau das alles hinein und beantragt als Zeugen einen Fachmann von Google zu den technischen Möglichkeiten einer Manipulation des Browsers “Chrome” (so habe ich das bisher verstanden). Damit hat er gleich 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Er konnte im Beweisantrag alles schön schriftlich ausführen und der Zeuge von Google wird wie immer alles für möglich halten und nichts ausschließen können. Damit braucht Schwenn keinen Beweis, dass CSD wirklich gelöscht und verändert hat, es genügt die Aussage, dass das nicht auszuschließen ist. Damit sind die Daten auf dem Laptop “gestorben” und gleichzeitig negative Stimmung gegen CSD gemacht, selbst dann, wenn sie vielleicht gar nichts manipuliert hat. SIE muss beweisen (bzw. die StA), dass sie vergewaltigt wurde, SIE hätte also dafür sorgen müssen, dass alles genau nachvollziehbar, sozusagen notariell dokumentiert ist, was angeblich wichtig ist und seine Schuld beweisen soll. Das hat sie nicht, ganz im Gegenteil. Damit wird die Hauptverhandlung in diesem Bereich ergeben haben: Nicht verwertbar, schade um die Zeit. Wie bei allen anderen Komplexen auch. Wir haben das alles sicher vorher geahnt, aber eben nicht beweisen können. Schwenn kann nun beweisen, dass die Anklage nichts beweisen kann. Immerhin.
Es kommt also wieder einmal entscheidend auf den Anwalt an, dass er dem Gericht jeden Spielraum nimmt, sich irgend etwas auszudenken oder Phantasien als Realität auszugeben. Es ist und bleibt ein intellektueller Kampf bis aufs Messer.
Zitat : SIE muss beweisen (bzw. die StA), dass sie vergewaltigt wurde, SIE hätte also dafür sorgen müssen, dass alles genau nachvollziehbar, sozusagen notariell dokumentiert ist, was angeblich wichtig ist und seine Schuld beweisen soll. Das hat sie nicht, ganz im Gegenteil.
Angesicht dessen, steht CSD noch eine gehörige Portion Hausaufgaben ins Haus, die mir spontan u.a. rechtfertigen, weshalb die vielen weiteren Verhandlungstermine notwendig sind.
ZITAT:
Dirk Voigt aus BerlinFreitag,
22.04.2011
16:50 Uhr
Sehr geehrte Frau Schwarzer,
Es fällt mir nicht leicht, den richtigen Ton zu treffen!
Aber ich werde mich bemühen!
Ich sah neulich ein Interview mit Ihnen im Fernsehen, in dem Sie sagten:
Es sei irrelevant ob Herr Kachelmann verurteilt werde oder nicht, der Schaden sei eher da zu suchen, dass Frauen die Glaubwürdigkeit bei Vergewaltigungsprozessen abgesprochen werde!Bis zu einem gewissen Umfang gebe ich Ihnen recht
Ich darf erwähnen, dass ich in einem reinen Frauenhaushalt erzogen wurde und wahrscheinlich mehr Einblicke und Überzeugungen gewonnen habe, als ein “gewöhnlicher” Mann!
Was mich entsetzte, war die Aussage:
Es ist egal ob Herr Kachelmman schuldig gesprochen wird oder nicht, der Schaden den er der Glaubwürdigkeit anderer Vergewaltigungsopfer zugeführt habe, sei unverrückbar!!!
Ich bitte Sie wirklich, zu bedenken:
Wenn Herr Kachelmann für unschuldig befunden wird, und es gibt keine Indizienbeweise die dagegen sprechen, dann ist dieser Schaden nicht von Ihm verursacht, sondern von der Frau die unbegründete Anschuldigungen erhoben hat!!!!
Die einzige Chance die ich noch sehe um diesen Schaden zu begrenze, wäre wenn Sie sich mit ihrer Prominenz und Medienpräsenz, dazu bereit erklären würden, Ihren Fehler ein zu gestehen und alle Frauen dieser Welt auffordern jede Vergewaltigung an zu zeigen, aber niemals eine zu erfinden um Rache zu nehmen!!!Das könnte in der Tat den Schaden begrenzen!!!
Mit freundlichen Grüßen
Dirk Voigt
Begleiter eines Prominenten darf nicht gezeigt werden: Verfügung gegen BUNTE erwirkt
Personen, die bekannten Persönlichkeiten nahestehen, dürfen nicht gegen ihren Willen in die Öffentlichkeit gezerrt werden. Zum wiederholten Male erwirkt Höcker ein Verbot gegen BUNTE, die ein Foto einer Begleitperson eines Prominenten entgegen deren Willen veröffentlichte. Dass dies in unzulässiger Weise in das Recht am eigenen Bild des Abgebildeten eingreift und nicht geduldet werden muss, bestätigt das Landgericht Köln mit einstweiliger Verfügung vom 15.04.2011 (Az: 28 O 275/11).
20.04.2011
Verfügung gegen BamS: Paparazzi-Fotos von Jörg Kachelmann an kanadischem Provinzflughafen unzulässig
HÖCKER erwirkt im Auftrag des Moderators Jörg Kachelmann vor dem Landgericht Köln erneut eine einstweilige Verfügung (28 O 276/11) gegen den Axel Springer Verlag. Dieser hatte in der Zeitung BILD am SONNTAG Fotos verbreitet, die den Wettermoderator mit privater Begleitung an einem kanadischen Provinzflughafen zeigen. Das Landgericht teilt die Ansicht Kachelmanns, dass dies unzulässig war.
Herr Höcker wird wohl Nachtschichten eingelegt haben, um all diese Paparazzis in Schach zu halten.
Was bleibt ist blankes Kopfschütteln darüber, wofür sich diese Pressemenschen, wie zu einem Flughafenschnappschuss, hergeben. Dazu das passende Märchen der Gebrüder Grimm, das sich ein Schreiberling aus den Fingern saugen darf. Und dieser letztendlich aufdiktierte Mist findet angeblich Abnehmer…
Diese Version der Recherche ist sagenhaft dokumentiert und bringt die Problematik exakt auf den Punkt.
R i c h t e r k r i m i n a l i t ä t – eine unkontrollierte Macht !
Mir bleibt nur mich zu wiederholen und dabei zu unterstreichen, wie haarsträubend und beängstigend ich deren letztendlichen “Freischein“ zur Urteilsfestsetzung empfinde. Ein Zustand, der heute so keinesfalls mehr sein darf !
In jedem Unternehmen sind Aktennotizen und entspr. Protokolle eine selbstverständliche Notwendigkeit und Pflicht !
Tatsächlich bin ich bis vor wenigen Wochen noch davon ausgegangen, dass bei jeder Verhandlung eine Protokollführung vorgenommen wird, ( bis Reinhard uns eines Besseren belehrte ) das sagt einem doch schon die menschliche Logik. Wie in aller Welt, soll ohne diese Unterlagen ein Überblick, in speziell solch verfahrenen Verfahren wie dem von JK möglich sein ?
Im Grunde ist eine derartige Verhandlung im Klartext dann ein elender Saustall, in dem der Mist einfach so nach good will von rechts nach links und/oder auf einen Haufen geschaufelt werden und vermodern kann, im Notfall wird eben die Stalltüre verrammelt.
Als Greenhorn würde mich interessieren, an welcher Stelle man diesbezüglich Alarm schlagen muss, damit sich an diesen völlig überholten Zuständen etwas ändert.
Wo ist denn hier die Presse ??? Warum traut sich da keiner mit Nachdruck ran ??? Weshalb fehlt es hier an Courage und Einsatzbereitschaft ???
Die Blätter könnten von der ersten bis zur letzten Seite mit Istsituation und Fallbeispielen befüllt werden, vermutlich wochenlang !!!
Sehr wahr! Das habe ich ja auch schon geschrieben: Die Halbgötter in Weiß gibt es kaum mehr, der Klerus ist beinahe völlig entmachtet – aber wann werden endlich die Halbgötter in Schwarz entmythologisiert? Welches Tabu wirkt da noch? Warum wird weder von rechten noch von linken Politikern hier ein Angriff gewagt? Es ist doch höchste Zeit!
„Er habe am Tatwerkzeug keine eindeutigen DNA-Spuren von Kachelmann gefunden“
(Gutachter des LKA, H.Bäßler vor Gericht)
„Wenn an dem angeblichen Tatmesser nicht die Spuren sind, die eigentlich (dort) sein müssten, wenn sich die Tat so abgespielt hätte, wie sie angeklagt ist, … dann ist die Sache eigentlich erledigt.“
(Gisela Friedrichsen SF1, 31.3.11 )
„Die Staatsanwaltschaft wusste Monate zuvor, dass Bäßler am Messer keine DNA-Spuren von Kachelmann fand, Dennoch suggerierte sie in der Pressemitteilung das Gegenteil.“
(Kommentar SF1, 31.3.11)
„Die Staatsanwaltschaft hat die Öffentlichkeit von Anfang an in die Irre geführt mit ihren öffentlichen Äußerungen. Sie hat das Gegenteil dessen behauptet, was Realität war.“
(Sabine Rückert SF1, 31.3.11 )
Das Inhaftieren eines Menschen stellt den schwersten Grundrechtseingriff des Staates in die Freiheitsgrundrechte des Einzelnen dar. Die Inhaftierung von Kachelmann war in Ermangelung des dringenden Tatverdachts wegen des Fehlens von Spuren Kachelmanns am Tatwerkzeug nicht nur rechtswidrig sondern auch gemäß Art. 1 Abs. 2+3 GG i.V.m. Art 20 Abs.3 GG grundgesetzwidrig.
(Textfolie, Linnk oben)
Abschriften aus dem Link oben von @Erich,
dem ist nichts mehr hinzuzufügen!
Zitat : In erster Linie ist diese Situation darauf zurückzuführen, dass gerade im Bereich der Sexualdelikte überdurchschnittlich viele Anzeigererstatter und vor allem Anzeigeerstatterrinnen die Strafjustiz schlichtweg für eigene Interessen zu missbrauchen und vor ihren eigenen Karren zu spannen versuchen.
Dieses mit dem Gesetz in manchen Fällen nicht mehr zu vereinbarende Vorgehen der Ermittlungsbehörden ist auch und gerade den zu Unrecht Anzeigenden bekannt, die sich oftmals sinngemäß zu sagen scheinen: „Auch wenn der von mir zu Unrecht Beschuldigte nicht verurteilt wird, er wird mit äußerstem Misstrauen seines näheren sozialen Umfeldes zu kämpfen haben und die Anzeige an sich wird ihm bereits hohen wirtschaftlichen Schaden zufügen.“
Was wer kannte, weiß man nicht. Es gibt allerdings maisntreams, in die man sich einklinken kann, wenn man nicht weiter nachdenkt. Daskann lange gutgehen, doch hier hat man wohl den Gegner unterschätzt- insbesodere wohl auf Seiten der Eltern von CSD. Aschwa liegt wohl noch im mainstream, wenn mn ihre Auftritte in zahlreichen Talkshows berücksichtigt- doch irgendwann wird auch der Adressatenkreis- sprich Fernsehpublikum- umschlagen.
Leidtragender ist zunächst einmal der Angeklagte- doch er kann in ZUkunft mit Hilfe seines Verteidigers auch das Rad wenden- er hat die Mittel und kann öffentlichk
zu zeigen, daß man hiter Kulissen schauen muß und es nicht generell arme Frauen= arme Opfer gibt.
Indiesem Sinn wünsche ich JK und seinem Verteiger viel Glück, E insicht nicht nur in der Richterschaft, sondern auch in der Gesetzgebung nehmen zu können
im Hinblick auf mehr Ausgewogenheit von Anklage und richterlicher Überprüfung.
Also ich schreibe noch einmal, weil anscheinend nichts angekommen ist. Rita, vergessen Sie den letzten Eintrag,
ich glaube, da ist wirlich was nicht angekommen. Sieht jedenfalls so aus. Wenn man schon sauer ist, dann ist hinter
jedem Busch ein Feind!
Also ich wiederhole mich: Ich bin ganz bestimmt kein streitsüchtiger Mensch und ich habe mit keinem Beitrag hier
Anlaß gegeben, dass zu glauben.
Ich kann mit Kritik umgehen und wenn ich selbst mal Mist baue, sage ich ENTSCHULDIGUNG.
Ich habe viele Leute in diesem Blogg hier sehr gemocht. Ich habe hier oft mit Vergnügen gelesen und ich fand
die Art und Weise einfach scheiße, wie man mit den Gefühlen dieser Menschen umgegangen ist.
Diese elende Japan-Debatte: Da waren Leute, die kannten Menschen in Japan. Die machten sich Sorgen. Oder
all die Leute, die sich einfach um die Welt an sich sorgten! Mein Gott, musste man diese Leute so angehen, nur weil sie sich
Sorgen machten? War das nötig?
Muss man einem anderen, der sich vielleicht gerade entschlossen hat, auch einmal etwas zu schreiben – der sich vielleicht wirlich
überwinden musste – muss man demjenigen sagen, dass er mehr oder weniger völlig daneben ist? Wie hier in der letzen Zeit
geschehen!
Und ich wiederhole noch einmal: Ich habe Ihnen überhaupt nichts vorgeworfen damals. Ich sagte:”Ich verstehe”" Mehr nicht!
Oder irre ich mich da?
Ja, dass mit der Kommentarfunktion ist an mir vorbei gegangen. Job, Kind und kranker Vater, da bleibt nicht viel Zeit zum bloggen. Ich hatte das Gefühl, das sich viele Leute zurückziehen, weil sie absolut nicht ernst genommen wurden oder Angst
vor der spitzen Zunge diverser Leute haben.
Sie schalten frei Rita, die Macht ist in Ihrer Hand. Ich nehme Ihnen das nicht übel – ich würde das wahrscheinlich genau so machen, wenn es mein Blogg wäre.
Ich habe Ihre Arbeit wahnsinnig bewundert und respektiert. Es war mir eine Freude darin zu lesen.
Aber liebe Rita, Sie haben schon Ihre Pappenheimer! Sie wissen ganz genau, wen oder was Sie frei schalten.
Wie gesagt, ich nehme Ihnen das nicht übel! Dein ist die Macht – so hieß es bei Krieg der Sterne!
Und Macht ist etwas, dem sich kaum ein Mensch verschliessen kann!
Zitat Emma
*Wie gesagt, ich nehme Ihnen das nicht übel! Dein ist die Macht – so hieß es bei Krieg der Sterne!
Und Macht ist etwas, dem sich kaum ein Mensch verschliessen kann!* Aber sonst gehts Ihnen gut oder?
Machtmissbrauch auf dem eigenen Blog! Wie dämlich ist das denn?
Schon wieder jemand, der glaubt, ein Blog sei eine demokratische Plattform und er hätte ein Recht auf Veröffentlichung all seiner Beiträge.
Zum wiederholten Mal: Das ist ein privater Blog, gegründet von Frau Neeser, um ihren Ärger über einen idiotischen Prozess mit anderen zu diskutieren. SIE allein entscheidet, welche Beiträge zur Diskussion gestellt werden und welche nicht!
Glauben Sie, allen Ernstes, Emma, dass alles was andere hier schreiben immer und zwangsweise veröffentlicht wird, nur Ihre Beiträge nicht?
Es gibt x Beiträge von mir, die nicht freigeschaltet wurden. Na und?
Dann weiß man eben, dass Frau Neeser das nicht diskutieren möchte und gut! Das ist ihr Hausrecht! Ich käme doch nie auf die Idee, mich deswegen zu beschweren.
Wenn Sie andere Meinungen diskutieren möchten, dann eröffnen Sie einen eigenen Blog und schreiben Sie dort, was Sie für richtig halten! Es gibt keinen Zwang hier zu lesen, geschweige denn zu schreiben! Das gilt auch für alle anderen, die sich nicht genügend gebauchkitzelt fühlen.
Auch die Einwände im Zusammenhang mit Japan wurden freigeschaltet, weil REN das so wollte, also sind sie zu tolerieren. Ende!
Glauben Sie wirklich, ICH bin mit allem einverstanden, was hier geschrieben wird? Mir stellen sich regelmäßig die Nackenhaare auf, wenn ich manche Rückschlüsse und Interpretationen lese, die selbst bei einem LG wie MA nicht vorkommen, so lächerlich es sich auch aufführt. Dort agieren hochkarätige Anwälte der Verteidigung, die genau wissen, was sie zu tun haben.
Beschwere ich mich deshalb, weil ich anderer Meinung bin?
Zur Erklärung für meine Rage: Ich habe selbst ein Forum mit fast 1000 Mitgliedern. Ich kann das Gejammer der Schreiber, die sich in allem ungerecht behandelt und angegriffen fühlen, echt nicht mehr hören!
Man lässt Beiträge zu, um eine Diskussion zu erreichen, manchmal geht es da eben ein bisschen härter zu. Und? Viele Schreiber, viele Meinungen! Etwas mehr Selbstvertrauen wäre angebracht, nicht immer gleich beleidigt reagieren, wenn jemand mal eine andere Meinung etwas heftiger vertritt!
RENs Blog, RENs Entscheidungen! Und ihre Blogführung ist einwandfrei! Man kann es nicht jeder/m recht machen! Wer sich nicht wohl fühlt, liest und schreibt einfach anderswo! Das Netz ist groß
Emma, ich glaube es reicht jetzt!
Ich bin NICHT immer am PC und habe mir gestern erlaubt auch einmal früher Schluss zu machen.
Jetzt sind Ihre Beiträge, mit allen Vorwürfen: geschrieben um 21 Uhr 58/22 Uhr 20 und 22 Uhr 58 alle sichtbar.
Was Sie sich davon versprechen weiss ich nicht, ich nehem sie zur Kenntniss. Mit dem Thema haben sie nichts zu tun, aber manchmal braucht man ein Ventil wenn es nicht so läuft, sie haben sich meinen Blog-meine Person, ausgesucht
Danke dafür!
Ich gehe jetzt aus und komme erst gegen 20 Uhr zurück, nur damit hier keine Missverständnisse entstehen!
@REN
Ich bewundere Ihre Geduld, Frau Neeser! Ich würde mich mit solchen Schreibern gar nicht abgeben! Sie müssen sich sicher nicht rechtfertigen, wenn Sie Beiträge nicht veröffentlichen!
Vorschlag: Vielleicht schreiben Sie ein paar Zeilen, die Sie unmittelbar über die Kommentarfunktion jeder Seite stellen. Z.B.
1. Es gibt keinen Anspruch auf Veröffentlichung eines Beitrags!
2. Bitte Geduld! Die Freischaltung der Beiträge kann manchmal viele Stunden dauern, da ich mich nicht ständig am Rechner aufhalte.
etc. nach Gusto
Das würde Sie entlasten, immer wieder das Gleiche schreiben zu müssen und sich für Entscheidungen zu rechtfertigen, die keinerlei Rechtfertigung bedürfen!
Frust gehört manchmal zum Leben, wie ein Sorry auch.
Dass Schreiberlinge (aus Gründen wie bei vielem im Leben) diesen Blog zeitweise mehr oder weniger, oder auch nicht mehr besuchen, ist der Lauf der Dinge…
R.E.N. hat hier eine hervorragende und für mein Empfinden, niveauvolle Diskussions- und absolut beispielhafte Informationsplattform geschaffen, die es allen Interessenten ermöglicht, sich im Fall JK auszutauschen, – so lange sie dies möchten.
Dabei sollten wir bedenken, dass wir u.a. auch “zu Gast” in Frau Neesers Blog sind …
@Rita,
ich bin weiß Gott kein Mensch der streitet. Und Sie haben auch von mir noch
kein Machwerk gefunden, in dem ich angriffslustig bin.
Ich bin ein Mensch, der offene Wort liebt. Ich kann mit Kritik umgehen – was ich nicht
mag habe ich offen gesagt. Es hat mich gestört und dafür werde ich mich nicht entschuldigen.
Ich finde, man kann seine Meinung auch sagen, ohne beleidigend zu werden oder dem anderen
das Gefühl zu geben, dass er völlig “daneben” ist.
Und wenn ich mal daneben greife (Betonung auf mal) – ich bin auch nur ein Mensch – dann sage ich
ENTSCHULDIGUNG. Ist für mich die normalste Sache der Welt.
Übrigens habe ich Ihnen damals nichts vorgeworfen! Ich sagte lediglich:”Ich verstehe”! Das ist in
meinen Augen kein Vorwurf. Oder sehen Sie das anders? Ich bin auch damals nicht weiter darauf
eingegangen! Das war es mir gar nicht wert. Ich bin ja schließlich nicht im Kindergarten!
Was die Chronik angeht: Ich schätze Ihre Arbeit sehr und ich habe immer sehr gerne hier mitgelesen
und mitgeschrieben. Ich habe die Kommentare von vielen Leuten – die leider nicht mehr mitschreiben – sehr geschätzt.
Es waren viele dabei, die mir sehr ans Herz gewachsen sind. Umso mehr hat mich diese elende Japan-Debatte gestört,
die teilweise wirklich ausgeufert ist (wo Leute wirklich auf die Schnauze (tschuldigung) bekommen haben, bloss weil
sie sich Sorgen gemacht haben (um Leute, die sie kennen, um die Welt an sich etc. pp.)
Und Sie liebe Rita, haben schon Ihre Pappenheimer! Bei dem einen löschen Sie, bei dem anderen nicht!
Ich nehme Ihnen das nicht übel – ich würde das wahrscheinlich genau so machen, wenn es mein Blogg wäre.
Und ja, es ist an mir vorbei gegangen, das mit der Kommentarfunktion. Ich lese auch nicht jeden Tag. Ich habe
einen Job, einen kranken Vater und ein Kind. Da bleibt nicht viel Zeit zum bloggen.
Was ich damit meinte, dass niemand mehr einen Kommentar hinterlässt ist folgendes: Ich finde/fand es schade,
dass sich Leute zurückziehen, weil sie vielleicht einfach nicht mehr angemacht werden wollen für ihre Kommentare.
Nachwirkungen
@ Reinhard
Zunächst noch einmal danke für Deine fundierten Ausführungen, die sicher dazu dienen, dem Nichtjuristen den Weg zu weisen. Sie tragen zur Qualität des Blogs außerordentlich bei.
Nun scheint ja ein Ende des Strafverfahrens in Sicht. Ich kann Deine Vorstellung, Seidling habe warten wollen, bis nichts Gegenteiligeres mehr folgt, das einem Freispruch in letzter Minute im Wege stehen würde, nachvollziehen.
Soweit, so gut. Möge es so eintreffen.
Dennoch bleibt ein ganz schaler Nachgeschmack zurück. Wie wäre es dem normal verdienenden Bürger ergangen, der nicht über die finanziellen Möglichkeiten von Herrn Kachelmann verfügt? Sicher kann man argumentieren, dass eine Staatsanwaltschaft sich gegen einen Nichtprominenten nicht so engagiert hätte, so dass rechtsstaatliche Prinzipien erst gar nicht verletzt worden wären, weil man das Verfahren vorher eingestellt hätte.
Der Schaden, der durch das verfahrene Verfahren entstanden ist, muss ja nach dessen Ende bezahlt werden. Das könnte im Fall eines Freispruchs 1. Klasse zum einen der Steuerzahler sein, zum anderen wird es Herr Kachelmann sein, dem erhebliche Kosten durch rechtliche und gutachterliche Vertretung entstanden sind.
Ich habe öfters gelesen, dass einige Leute glauben, dass Herr Kachelmann sich dies über Schadensersatzansprüche gegenüber der Presse zurückholen könnte, weil seine Persönlichkeitsrechte mutmaßlich massiv verletzt worden sein könnten. Wie gut stehen die Chancen hierfür? Sollten sie gut sein, dann verstehe ich nicht, warum diverse Medien nicht aufhören, ihre Diffamierungen gegen Herrn Kachelmann einzustellen, weil es doch eigentlich nur teurer werden könnte, je mehr Abmahnungen RA Höcker verteilt. Ich habe bisher den Eindruck, dass diese Abmahnungen bislang keine wirklich ernsten (wirtschaftlichen) Folgen für die Verursacher die Persönlichkeitsverletzungen haben (mit Ausnahme vielleicht für die noch immer ausgeschlossene “Hobbygerichtsreporterin”).
Mit welchen Summen ist da zu rechnen?
Noch ein Weiteres interessiert mich. Eine Persönlichkeitsverletzung eines Angeklagten z.B. durch die Presse ist ja eigentlich völlig unabhängig vom Ausgang des Verfahrens, also Schuld- oder Freispruch, zu bewerten. Sie hat ja ursächlich nichts mit dem gemutmaßtem Kerngeschehen zu tun, sondern entspringt dem Vorsatz desjenigen, der die Persönlichkeitsverletzung begeht. Wenn das richtig ist, dann hätte eine Presse, die so vorgeht, doch auch einen anderen Verfahrensausgang, als den, den wir annehmen, zu fürchten.
Beste Grüße
Jochen
Ich habe ja schon des Öfteren (trotz allem) die Pressefreiheit hier hochgehalten. Das ist eines der wichtigsten Grundrechte unserer Verfassung. Und das heißt eben auch, dass zunächst jeder Depp sagen und schreiben darf, was er will. Wem das nicht passt, der kann es ja verbieten lassen oder eine Gegendarstellung beantragen. Schadenersatz gibt es nur, wenn wirklich massiv und bewusst die Persönlichkeitsrechte (meist durch ein Bild aus dem Privatleben) verletzt wurden, um damit Kohle durch Auflage zu machen. Das muss dann auch nachgewiesen werden. Dafür gibt es die Pressekammern bei den Landgerichten, bevorzugt dort, wo es derartige “Kampf-Presse” gibt, also Berlin, Hamburg, Köln und München. Die Gerichte agieren dabei sehr unterschiedlich, wobei es in Hamburg der zuständige Richter Buske sogar zu einem eigenen Begriff gebracht hat “Buskeismus”:
JK hätte bei ihm wohl mehr Chancen (klagen kann JK, wo er will), denn bei Richter Buske verliert der Springer-Verlag häufiger als sonst, aber wer will denn wirklich sein Glück bei so einem Richter versuchen? Reich würde er damit auch nicht werden. Man muss eben auch einen Schaden erlitten haben und diesen beziffern können. In Geld messen ließen sich z.B. nachweislich verlorene Werbeaufträge. Jetzt trinkt doch niemand mehr Actimel (“mir hilft´s”) ohne JK, oder etwa doch?
Interessanter ist da schon die Geschichte um Herrn Werner sowie eine mögliche abgesprochene Falschaussage einiger Exen. Wenn dann noch nachweisbar wäre, dass ein Verlag dahinter steckte, der Geld hat, dann wird die Sache interessant. Aber dann sind wir nicht bei Fragen der Pressefreiheit, sondern im Bereich des organisierten Verbrechens. Vor Gericht muss man eben nicht nur recht haben, man muss es auch beweisen können. Sonst ist es Religion.
Opfer im Blickpunkt I Angeklagte im Abseits?
Probleme und Chancen zunehmender Orientierung auf die Verletzten
in Prozess, Therapie und Vollzug
09.-10.04.2011
(Der Veranstalter: Institut für Konfliktforschung e.V. Köln )
Dies ist ein privater “Bericht” und spiegelt nur meine private Meinung.
Referate habe ich natürlich versucht Wahrheitsgemäß wiederzugeben. Falls mir Fehler unterlaufen sind, dann nur unbewusst.
Ich habe Notizen nur für meinen persönlichen Gebrauch gemacht, daher sind die nicht ausführlich.
* IMHO-Teil
Die Teilnehmer des Symposiums waren Juristen, Ärzten, Psychologen und Journalisten. Frau Friedrichsen (Spiegel), Frau Rückert (Die Zeit) und Frau Quoirin (Köner Stadtanzeiger) waren anwesend.
Erstens hat es mich sehr schockiert, daß auch in diesem Forum der Professionellen anscheinend eine linguistische Verschiebung in der juristischen Terminologie hingenommen wurde: daß der juristische Terminus “Verletzte” im Kontext eines Strafverfahrens wird schon vor dem gerichtlichen Urteil durch “Opfer” ersetzt. IMHO, wird dadurch ein “Urteil” vor dem Urteil gesprochen. Und wenn man der Macht der Sprache bewusst ist…
Für mich als Laie ist das unerklärlich, aber es scheint, daß der Zeitgeist der “Opferverehrung” ist in die Rechtsprechung eingezogen und verhält sich wie ein ungebetener Gast, der sich aufm Sofa breit macht und befielt dem Gastgeber noch Bier zu holen. Und der Gastgeber duckt sich und läuft zum Büdchen.
*****
Das Referat des Prof. Dr. jur. Stephan Barton, Universität Bielefeld, Lehrstuhl für Strafrecht und Strafprozessrecht,„Opferanwälte im Strafverfahren: Auf dem Weg zu einem neuen Prozessmodell?“
Seit 1985 gibt es mehrere Opferschutz- oder Opferrechtsgesetze in der deutschen Gesetzgebung.
Die Entwicklung der Häufigkeit der NK ist leicht nachzuvollziehen: unter 10% im Jahr 1982 zu über 23% im 2009.
Die Nebenklage hat mittlerweile 2 Rollen und 2 Beziehungen im Strafverfahren: als Objekt des Strafverfahrens, bzw. als Belastungszeuge und als Subjekt – als NK. Ein Belastungszeuge ist verpflichtet nur die Wahrheit auszusagen, die NK aber wird zu einer “Partei”, die in ihrer Subjektivität agiert.
Dr.Barton hat eine Untersuchung aus dem Jahre 2004 OLG Hamm vorgestellt. (Hamm wurde ausgewählt, weil das ein großes Bezirk mit einer umfassenden demographischen Zusammensetzung der Bevölkerung, bzw. der Delikte ist)
Es wurden per Zufallsgenerator:
- 200 Verfahren mit NK (mNK)
- 78 Verfahren ohne NK (oNK)
ausgewählt.
Es gab keine Informationen über die Methoden des Rechtsbeistands der NK.
Es wurden vergleichbare Delikte gegenübergestellt, z. B. Sexualdelikte und Kapitaldelikte.
Es hat sich herausgestellt, daß die meisten NK werden bei Sexualdelikten geführt.
Bei Verfahren NK + Rechtsbeistand 50% der NKläger sind unter 20 Jahren.
Bei Hauptverhandlungen ist eine geringe Präsenz vorhanden, über 62% fehlen bei Vernehmung des Angeklagten.
Die Statistik ist folgende:
- Geschlecht der Verrletzten (oNK = ohne NK, mNK = mit NK):
oNK mNK
Weiblich 55,9% 75.5%
Männlich 44,1% 24,5%
- Geschlecht der Fachanwälte: 53% weiblich.
- 42% der Anwälte wählen keine Akteneinsicht
Die häufige Schwerpunktsetzung:
- psychosoziale Betreuung
- gut geplant, aber zu viel “Küchenpsychologie” ohne Kompetenzen
Effekte & Korrelationen
mNK
- längere Verfahren
- härtere Sanktionen
- höhere finanzielle Belastungen
- mehr Zündstoff (Revisionsquote)
- mehr Deals
Die vorgesehene Veränderungen in 2.ORG (Opferrechtsgesetz)
- Ausweitung der NK in neue Deliktsbereiche
- erweiterte Möglichkeiten der Bestellung eines NK-Anwalts
- die Möglichkeit der Bestellung “anderer Personen”, die keine Anwälte sind
- Wachstum des NK-AnwaltsMarktes
= das Ganze zeichnet den Weg zum neuen Prozessmodell: PARTEIENPROZESS
Debatten:
unter Anderen fragte S,Rückert: was macht der NK-Anwalt, wenn er während des Prozesses merkt, daß die NK die Opfereigenschft verliert.
Dr. S. Barton: bleibt ohne größere praktische Konsequenzen.
* Mein persönlicher Eindruck: Dr. Barton hat sich ausführlich mit dem Thema beschäftigt und wollte aufgrund der nüchternen Statistik die verehrende Entwicklung zeigen, in die die Rechtsprechung sich mit der NK begibt.
*****
Referat Dr. jur. Stefanie Bock, Universität Göttingen, Wiss. Mitarbeiterin am Institut für Kriminalwissenschaften, „Internationale Perspektiven: Einflüsse der EMRK und des EU-Rechts“
Dr. Bock erläuterte die Tendenz der EMRK und der EU-Rechtsgebung die Rechte der NK zu erweitern.
Die statistischen Daten waren ein sehr eindeutiges Beweis dafür.
* Mein persönlicher Eindruck: das ist keine Tendenz mehr sondern ein klarer Vektor der Entwicklung auf der europäischen Ebene. Brrr!
Ich habe die Statistiken nicht notiert, die sind aber im Netz zu finden.
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Referat RA Klaus Schroth, Karlsruhe, „Anwälte: Heute Nebenklage, morgen Strafverteidigung – (wie) geht das zusammen?“
Im Wesentlichen wurde das Buch von Herrn RA Schroth “präsentiert”: Die Rechte des Opfers im Prozess”.
Die Hauptthese jedoch: als RA solle man beide Seiten kennen.
* Mein persönlicher Eindruck: RA Schroth bedient beide Seiten, das Referat war langatmig und lieferte keine Eindeutigkeiten, keine klare Position in die eine oder die andere Richtung. Mit anderen Worten: wenig gesagt aber dafür mit vielen Wörtern. IMHO.
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Referat Sabine Rückert, Reporterin DIE ZEIT, Hamburg, „Der Journalist zwischen Verteidigung und Nebenklage“
Frau Rückert sprach die Ambivalenz der Rolle der Medien: die Parteinahme, das Geschäft mit der Sensation an. Sie erzählte über 3 Fälle, die sie verfolgt hat, bei den die NK im Verfahren eine große Rolle spielte.
* Rita, Sie können mich köpfen, aber ich habe fast nix aufgeschrieben!
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Referat RA Claudia Burgsmüller, Wiesbaden, „Opferrechtsreformen: Hat die Nebenklage die Rechte, die sie benötigt?“
RA Burgsmüller führte die Rechte auf, die die NK benötige:
- Handlungskompetenz
- Subjekt Status
Grundlegend sei: gewandeltes Verständnis des Strafprozesses!
in dem, das die Subjektivität wahrgenommen wird
- Bei Verletzten solle die Handlungskompetenz gestärkt werden.
- Das Vorbereiten des Zeugen sei Notwendig.
- Der Verletzten-Beistand solle am früh möglichsten Moment der Ermittlungen eintreten.
- Die NK solle als notwendiger Verfahrensbeteiligter wahrgenommen werden.
- Die Einstellung soll nur mit Zustimmung der NK erfolgen.
- Erweiterter Rechtsmittel-Befugnis für NK, wenn Rechte der NK verletzt worden sind.
* Mein persönlicher Eindruck: Good-bye Grundgesetz und Rechtsstaat! Wenn die Dame an die Spritze kommt, wird dem deutschen Rechtstaat eine Überdosis Haloperidol injiziert…
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Referat RA Siegfried Kauder, Berlin, MdB und Vorsitzender des Rechtsausschusses
„Rechtspolitische Dilemmata: Bedeutet Opferschutz die Abkehr von der Unschuldsvermutung?“
* Mein persönlicher Eindruck: RA Kauder hat in seinem Referat seine Frage eindeutig bejaht, jedoch als MdB sich nur vorsichtig ausgedrückt.
Als Dr. Barton bei Debatten den Vorschlag verbreitet hat das neue Opferschutzgesetz “einzufriefren” um zu prüfen ob diese Menge an Gesetzten “zum Schutze des Opfers” überhaupt was taugen, hat RA Kauder ihm nicht widersprochen. Bei den Zuhörer hat der Vorschlag Beifall gefunden.
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Das Programm
Samstag, 09. April 2011
BegrüSSung: Dr. Oliver Tolmein, Hamburg
Rechtsanwalt, Vorsitzender des Instituts für Konfliktforschung e.V.
Dr. Heribert Waider, Düsseldorf
Rechtsanwalt, Vorstand Deutsche Strafverteidiger e.V.
Einführung in das Tagungst hema: Dr. habil Helmut Pollähne, Bremen
Rechtsanwalt, Wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Konfliktforschung e.V.
*Prof. Dr. jur. Stephan Ba rto n, Universität Bielefeld
Lehrstuhl für Strafrecht und Strafprozessrecht
„Opferanwälte im Strafverfahren: Auf dem Weg zu einem neuen Prozessmodell?“
Dr. jur. Stefanie Bock, Universität Göttingen
Wiss. Mitarbeiterin am Institut für Kriminalwissenschaften
„Internationale Perspektiven: Einflüsse der EMRK und des EU-Rechts“
Rechtsanwa lt Klaus Schroth , Karlsruhe
„Anwälte: Heute Nebenklage, morgen Strafverteidigung – (wie) geht das zusammen?“
Dip l. Psych. Be rnd Wis chka und Elisa beth Foppe
„Opferempathie in der Kriminaltherapie: praktische Erfahrungen mit dem
Behandlungsprogramm für Sexualstraftäter (BPS)“
Dr. jur. Dr. med. Hauke Brettel, Richter am SozG Gießen
Lehrbeauftragter Universität Mainz
„Tatverleugnung als kriminalprognostische Falle?“
Dr. med. Manuela Dudeck, Universität Greifswald
Oberärztin und Lehrbeauftragte
„Psychische Folgeschäden bei Delinquenzopfern: Generalisierbares Wissen u. individueller Nachweis“
Sonntag, 20. April 2011
Klaus Michael Böhm, Karlsruhe
Richter am OLG
„Mehr Begutachtung im Strafverfahren: mehr Opferschutz? Kriminalpolitische Perspektiven“
Prof. Dr. Renate Volbert, Charité Berlin
Dipl. Psychologin, Institut für Forensische Psychiatrie
„Sekundäre Viktimisierung: Alte Klagen – neue Erkenntnisse?“
Sabine Rückert, Reporterin DIE ZEIT, Hamburg
„Der Journalist zwischen Verteidigung und Nebenklage“
Rechtsanwältin Claudia Burgsmüller, Wiesbaden
„Opferrechtsreformen: Hat die Nebenklage die Rechte, die sie benötigt?“
Rechtsanwa lt Siegfried Kauder, Berlin
MdB und Vorsitzender des Rechtsausschusses
„Rechtspolitische Dilemmata: Bedeutet Opferschutz die Abkehr von der Unschuldsvermutung?“
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IMHO-Teil:
Meiner Meinung nach, wird seit Jahren eine Propaganda betrieben, eine Art Lobbyismus, die sukzessive die heutige, “hiesige” Rechtslage bzw. die Rechtsprechung betrifft. Es werden die Grundsätze des Rechtsstaates mürbe gemacht: die Aufgabe des Staates ist den Rechtsfrieden herzustellen, aber mittlerweile wird zum Teil die Staats-Anklage durch eine Privat-Anklage gefördert. Somit kommen wir in eine Situation der subjektiven Rache, der subjektiven Rechtsprechung. Nicht immer sind die Ermittlungen perfekt, nicht immer wird der “Täter” zweifellos “überführt”, die Indizienprozesse sind keine Seltenheit. Somit wird der Willkür der Subjektivität alle Türen geöffnet – um so mehr, wenn der Staat seine Funktion des Ermittlers, Anklagers und Bestrafers an eine Privatperson, bzw. Organisationen – “Weisser Ring” u. ä – abgibt. Wobei die Existenzberichtigung dieser Organisationen gerade davon abhängt ob quantitativ genügend “Opfer” vorhanden sind sowie ob qualitativ in Form der Staalichen- oder Privatzuschüsse die finanzielle Basis gesichert wird. Ergo – je mehr “Opfer” – je mehr Zuwendungen, oder?
Der Ermittlungsdruck wird auch enorm, wenn ein Fall Medieninteressant ist, wenn nicht, was dann….
Als ich heute Nacht diese Sendung angeschaut habe, überkam mich der reine Schauder ob des Urteils in Causa K.
LG, QV
P.S. Mein Eindruck von dem Symposium ist, daß es ein massiver Druck ausgeübt wird – ideologisch, politisch, lobbyistisch – um den “Opferschutz-Business” zu begünstigen. Post facto bereue ich natürlich auch, daß meine Notizen so spärlich sind.
Danke Quo Vadis, ich hätte das alles gerne gehört.
Opferschutz muss sein, das ist selbstverständlich. Aber – meiner Meinung nach , und an die braucht sich keiner anschliessen – erst wenn es zu 100% feststeht, dass es Opfer gibt. Dann muss mit allen Kräften geholfen werden.
Deshalb gefällt es mir gar nicht, dass sich der Weisse Ring im Falle der Nebenklägerin mit der Unterstützung schon so früh festgelegt hat. Inzwischen wissen wir ja, wie oft und wie dreist CSD gelogen hat. Natürlich ist ein solcher “Fall” beste Reklame für potentielle Spender und/oder staatliche Zuschüsse, weil er medienwirksam ist. Jetzt wo es wohl( hoffentlich) auf einen Freispruch hinausgehen wird, weil es weder Beweise oder Indizien gibt, die Ermittlungsarbeit unter jeder Kritik war, die Anklage aus lauter “Sendungsbewusstsein” der Staatsanwaltschaft viel zu früh und ohne genau Abklärungen zustande kam, ist genau das eingetreten, was ich schon vor Monaten geschrieben habe. Das Engagement des Weissen Rings durch Anwalt UND Therapeuten war fehl am Platz. Besonders weil das Duo Franz/Seidler sich nicht ebenmit Ruhm bekleckert hat und darum sehr schweigsam geworden ist.
Leider wird das Auswirkungen auf echte Opfer haben. Die Organisationen des Opferschutzes werden sich jetzt zweimal überlegen dann zu helfen, wenn es wirklich notwendig wäre. Wie oft kann man sich so einen Faux pas leisten, ohne die Spender zu verärgern?
So gesehen hat CSD nicht nur tatsächlich vergewaltigten Personen, sondern auch nach Straftaten hilfsbedürftigen Menschen einen schlechten Dienst erwiesen. Ich weiss natürlich, dass sie das nicht interessiert, sie wollte ihre Rache, aber vielleicht, später irgendwann, wird sie sich auch diese Schuld anlasten lassen müssen. In ihrem Wahn hat sie so viel Scherben geschlagen – sie hat nicht nur Jörg Kachelmanns Leben fast zerstört, nein, sie hat allen die Opfer einer Straftat geworden sind und noch werden, viele Chancen vernichtet. Dass ihr die Staatsanwaltschaft tatkräftig und voreingenommen zur Seite gestanden ist( immer noch steht?) macht alles noch viel schlimmer.
Das ist es ja – es wird doch erst mit dem Urteil festgelegt, ob ein Angeklagte ein “Täter” ist, auch in Fällen – bei Tötungsdelikten – wenn das Opfer als Opfer ursprünglich ganz klar definiert werden kann.
Aber, daß ein Verletzter als Opfer “festgestellt” wird (die Rede ist nicht von Straftaten gegen das Leben), bevor eine Gerichtsverhandlung beendet und ein Urteil gesprochen wurde, oder noch schlimmer, bevor ein Ermittlungsverfahren überhaupt abgeschlossen ist, ist die öffentliche Umkehr von der Unschuldsvermutung.
Was für ein Verstoß gegen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen von 1948, die Europäischen Menschenrechtskonvention und das, was das deutsche Bundesverfassungsgericht als “(…) Recht auf ein faires Verfahren (…)” formuliert hat!
Da muss ich an den Artikel 20 III – IV des Grundgesetzes denken:
(…)
(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.
Na ja, genug der Sentimentalitäten!
In Causa K. wurde bislang nach Murphy’s Gesetzen verfahren. Ob nach dem Urteil die 5.Kammer als Murphy-Kollektiv sich outet, werden wir sehen…
Zitat So gesehen hat CSD nicht nur tatsächlich vergewaltigten Personen, sondern auch nach Straftaten hilfsbedürftigen Menschen einen schlechten Dienst erwiesen.
Alleine schon aus diesem Grunde kann/darf diese ganze Sache doch nicht (nur) mit dem Freispruch von JK zu Ende sein. Es müssen doch zweifelsfrei Konsequenzen für CSD folgen, die mindestens mit Ermittlungen der selben Inbrunst verbunden sind, wie mit der Recherche sämtlicher Exen.
Es will mir nicht in den Kopf, dass CSD, selbst nach einem Freispruch JK, ohne jegliche juristische Nachwehe davonkommt. Die Sachlage ist doch nahezu verpflichtend, dass es ein entsprechendes Nachspiel haben m u s s !
Und wo bereits Steuergelder verschwendet wurden, könnte somit wenigstens dann auch wieder ein Sinn verbunden werden.
Nach meinem Rechtsverständnis MUSS CSD bei Freispruch von JK in die Pflicht genommen werden: Vortäuschung einer Straftat.
(1) Wer wider besseres Wissen einer Behörde oder einer zur Entgegennahme von Anzeigen zuständigen Stelle vortäuscht,
1. daß eine rechtswidrige Tat begangen worden sei oder
2. daß die Verwirklichung einer der in § 126 Abs. 1 genannten rechtswidrigen Taten bevorstehe,
wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in § 164, § 258 oder § 258a mit Strafe bedroht ist.
Hier sollte “unser Rechtsexperte” Reinhard etwas dazu sagen können.
An JK’s-Stelle würde ich zusätzlich noch tätig werden wg. Verleumdung, Geschäftsschädigung, Rufmord etc. Das tut er vielleicht nicht, wenn er keine “Rachegefühle” pflegt, wie CSD vorgemacht hat.
Was ihm diese A… angetan hat, ist sowieso nie wieder gutzumachen… .
Fraglich, ob sich JK nicht ( ebenso wie CSD ? ) mittlerweile einzig und alleine den “dicken Haken” unter den Abschluss dieses Falles wünscht und an keinen weiteren, zusätzlichen Anklagen interessiert ist. ( Schlusendlich muss er sich ein stückweit eingestehen, ihr eben durch sein ( legales ) Haremverhalten, allerdings entspr. Steilvorlagen geliefert zu haben )
Bin ich richtig informiert, wenn unabhängig seiner Ambitionen, dieser Part dann aber in jedem Fall von der STA erfolgen sollte ?
Völlig richtig, das würde “von Amts wegen” von der StA ermittelt und angeklagt werden. Das setzt aber immer voraus, dass es beweisbar ist. Bewiesen werden muss ja nicht nur, dass sie nicht vergewaltigt wurde, sondern dass sie das auch wußte und absichtlich etwas Falsches gesagt hat. In dieser Grauzone könnte z.B. behauptet werden, sie habe sich das nur eingebildet, geträumt, sei durch das Verlust-Trauma (des Geliebten) nicht zurechnungsfähig gewesen usw. Natürlich wollte sie ihn nie schädigen, was kann sie dafür, dass die StA daraus eine so fette Anklage gemacht hat. Deswegen sage ich ja: Wenn ein Gericht so etwas glauben will, dann glaubt es das eben, und wenn es verurteilen will, dann verurteilt es, egal, wie die Sachlage ist. Hier nun muss das Gericht das Ruder richtig rumwerfen und zur Abwechslung mal massiv die CSD beschimpfen. Dann kann die StA in dieses Klagelied einstimmen und sie als geeignetes Bauernopfer hinrichten, um von den eigenen Fehlern abzulenken. Dabei kann JK dann als Zeuge auftreten, in aller Ruhe den Abend schildern, wie er auch nach unserer Meinung abgelaufen ist, und fertig ist das Urteil. Es könnte so einfach sein, wenn die Herren in Mannheim es doch nur endlich begreifen würden. Aber wer von uns ist nicht auch schon einmal in die falsche Richtung gelaufen und wollte partout nicht zurück? “Verzeihung, Sie sitzen falsch herum auf dem Pferd!” “Wieso, Sie wissen doch noch gar nicht, wo ich hinreiten will.” Warten wir´s ab. Es darf weiter spekuliert werden, aber nicht mehr, wie es war, sondern nur noch, wann das Gericht sich anders herum aufs Pferd setzt. Dann geht es ab im Galopp, diesmal in die richtige Richtung.
Ich sehe das wie ähnlich wie Meggi, nur daß die STA bei einem eindeutigen Freispruch JKs nicht nur tätig werden kann sondern muß. Soweit mir bekannt ist, muß eine STA immer tätig werden, sobald sie Kenntnis von einer Straftat erhält – zumindest den Sachverhalt prüfen, ob Anklage erhoben werden muß oder andere Optionen möglich sind.
Die STA könnte darüber also nicht einfach hinweggehen, aber ob sie Anklage erhebt oder gegen Zahlung einer Geldbuße auf weitere Verfolgung verzichtet, das dürfte dann mal wieder im Ermessensspielraum dieser Leute liegen.
Wir werden davon vermutlich ohnehin nichts bis wenig mitbekommen, da sowohl die STA als auch die Presse ihre Plauderlaune verloren haben dürften – wurden schließlich beide von CSD recht hübsch vorgeführt, muß man ja nicht auch noch an die große Glocke hängen! Wenn ich mir das (gefühlte) Gemauschel in Mannheim so ansehe, wird CSD nicht viel zu befürchten haben, da die STA ihre eigene unrühmliche Rolle mit Sicherheit nicht auch noch exponieren möchte. Also lieber CSD vom Haken lassen als selber noch mit baden zu gehen. So findet denn ein unwürdiges Schauspiel sein erbärmliches Ende …
“Und so sehen wir betroffen / Den Vorhang zu und alle Fragen offen.”
(Schlusssatz Marcel Reich-Ranickis am Ende einer jeden Literarischen Quartett-Sendung des ZDF von März 1988 bis Dez. 2001 – ein modifiziertes Brecht-Zitat aus ‘Der gute Mensch von Sezuan’)
Möglich, dass JK und CSD beide die Faxen dicke haben, „Oberkante Unterlippe“. Keiner von beiden ist an der Misere unbeteiligt.
Wie Reinhard sagte, muss bewiesen werden, wie der Vergewaltigungsabend abgelaufen ist. Schwer möglich, es gab zwei Beteiligte. Ein Beweis, von welcher Seite auch immer, ist schier unmöglich.
Die weiteren Ausführungen Reinhards trieben mir wieder die Zornesröte ins Gesicht. Absolut vorstellbar, dass sich CSD aus der Affäre zieht, wie geschildert. Sie scheint sehr durchtrieben, wenn ich nur an ihre Lügen denke. Das Ruder hätte doch schon längst herumgerissen gehört und CSD in die Mangel genommen, aber richtig. Sie tanzte bisher allen auf der Nase herum.
Ich hoffe immer noch auf den Tag X, an dem die Mannheimer aufwachen. Bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt.
Dies ist bereits die dritte oder vierte Wiederholung im deutschen TV und jedesmal bin ich aufs neue erschüttert! Man ist am Ende genau so wie die Freunde und der Verteidiger verzweifelt darüber, daß das Gericht nur in eine Richtung zu denken bereit ist und jeden Antrag der Verteidigung abschmettert – mit lapidaren Begründungen.
Dank Reinhard habe ich aber erst bei der gestrigen Wiederholung verstanden, warum beide Revisionsanträge abgelehnt wurden: Das nicht zur Kenntnis nehmen von vermeintlichen Indizien liegt im freien Ermessen des Gerichts und ist kein Revisionsgrund – was ich angesichts derartiger Blind- und Taubheiten als skandalös und schikanös empfinde!
Meiner Meinung nach müsste es im deutschen Recht Pflicht werden, daß Richter nicht nach Gutsherrenart herrschen und walten können, sondern ihre Urteile logisch (nicht nur juristisch) begründet sein müssten, was auch beinhaltete, daß das außer Acht lassen von Indizien oder an anderer Stelle die (nicht nachvollziehbare) starke Betonung einzelner Indizien, die dann zu Verurteilung führen, vom Richter schlüssig dargelegt werden müssten. Die Begründung: “Das ist halt so, weil ich das so sehe” wäre damit vom Tisch.
Gestern sah ich den Film zum ersten Mal… Hilflosigkeit…
Ja, ich bin für die Einführung einer Art “Rechtskunde” an den Schulen.
Und ich danke Reinhard und Andere auch sehr für die *Liquidierung meines selbst verschuldeten Analphabetismus in Sachen Rechtsfragen und Rechtsstaat.
Hier noch ein Link zu einem Bericht zum Film, inklusive des Interviews mit der Regisseurin Daniela Agostini:
Ja ich habe diesen Film auch vor längerer Zeit gesehen, schon damals war ich entsetzt über die Ignoranz der Gerichte.
Ich gebe Ihnen recht marieann, die Revisionsgründe welche angeführt werden, zwingend berücksichtigt und sorgfältig geprüft werden werden müssten und das “freie Ermessen” aus dem Sprach- und Handlungsgebrauch dieser Richter gestrichen werden mu
Damit ist doch Fehlurteilen Tür und Tor geöffnet.
Ich denke nur daran: Wenn dem Richter im Schadensersatzprozess- also Zivilprozess – den der Vaters von Harry Wörz Ehefrau angestrengt hatte, nicht die Ungereimtheiten aufgefallen wären, wäre Wörz wohl sang und klanglos im Gefängnis verschwunden! Denn die Krähen bei der Revision, hätten den Krähen vom Mannheimer Landgericht wohl kein Auge ausgehackt.
Frage an Reinhard: Und wievielen Verurteilten, die sich keine Revisionsanwälte leisten könnenm geht das so? Gibt es eigentlich darüber Statistiken, oder wird das schön totgeschwiegen?
Wieviele Revisionen haben überhaupt Chancen behandelt und zurückverwiesen zu werden?
Auch hier, der junge und so überaus von sich eingenommene Staatsanwalt Zinkgräff war bis zu letzt von der Schuld überzeugt. Und jetzt? Wohin hat man ihn abgeschoben? Bekommt er demnächst an seinem Arbeitsplatz( Archiv, Friedhofsverwaltung oder wie Romeo Schüssler Dorfrichter) einen Kollegen in STA. Oltrogge?
Es gibt keine direkte Statistik dazu. Etwa 80 % aller eingelegten Revisionen werden gar nicht erst angenommen, verschwinden also sofort in der Versenkung und werden vom BGH weder begründet noch erfährt man sonst etwas dazu. Das liegt vor allem daran, dass in immerhin 40 % aller Urteile eines LG die Revision zwar eingelegt, aber nicht inhaltlich begründet wird (weil die Anwälte das nicht können oder es zu teuer ist für den Angeklagten – logisch, dass das dann beim BGH gleich aussortiert wird). In etwa 15 % der Fälle kommt es zu einer Verhandlung vor dem BGH, aber nur in 5 % der Fälle wirkt sich das am Ende positiv in dem Sinne aus, dass der Prozess komplett neu aufgerollt werden muss (womit er noch nicht gewonnen ist), während sonst meist nur Kleinigkeiten nachverhandelt werden müssen (weil die schwere Jugend noch nicht zu einem ausreichenden Rabatt geführt hat und sowas in der Art). In diesen übrigen 10 % der Fälle gibt es dann eben eine leichte Korrektur, es bleibt aber letztlich bei einer Verurteilung. Es gibt besonders bei vielen Vorstrafen eines Täters viele Details, wie das im neuen Urteil zu berücksichtigen ist (sog. Gesamtstrafe). Das hat mit unserem Verfahren alles nichts zu tun.
Der hier bereits erwähnte Prof. Barton von der Uni Bielefeld hat dazu einen lesenswerten Aufsatz veröffentlicht, allerdings schon 1998:
Da wir alle ja nun entsprechend sensibilisert sind, haut uns auch folgende Erkenntnis von Prof. Barton nicht mehr wirklich um:
“Die Revision verliert vielmehr die ihr zugedachte
Funktion der Rechtskontrolle und wird – wie das
gesamte Strafrecht – Teil einer umfassenden Sozialkontrolle.
Bei der Sozialkontrolle zählt die strikte Einhaltung
des Rechts um seiner selbst willen weniger
als der Zweck, der mit der Rechtsausübung verbunden ist. So erscheint z.B. bei Vorbestraften – dies darf man schlußfolgern – aus der Sicht des BGH eine Urteilsaufhebung weniger gerechtfertigt als bei
Nicht-Vorbestraften. Das Revisionsrecht wird instrumentalisiert, es soll angestrebte Zwecke erfüllen (nämlich kriminalpolitisch sinnvolle Ergebnisse liefern, unerwünschte Folgen vermeiden); es soll nicht unbedingt
auf rechtlicher Kontrolle beruhende Ergebnisse
begründen, und dies auf möglichst verfahrensökonomische Art.” Zitat Ende Prof. Barton
Das mit der “verfahrensökonomischen Art” (gemeint sind natürlich Deals, Rabatte bei Geständnis, Weglassen unwichtiger Aspekte durch Einstellen solcher Nebenkriegsschauplätze und nur Verurteilen der Haupttat, nicht Dämlichkeit des Richters) können wir den Mannheimern allerdings nicht wirklich vorwerfen. Die haben da irgendwo ein “un” versteckt mitgelesen.
Worauf ich noch gar nicht hingewiesen hatte, ist die Tatsache, dass es bei einfachen Strafverfahren vor dem Amtsgericht (einfach = keine hohe Straferwartung) die sog. Berufung zum LG gibt. Dort beginnt dann das ganze Verfahren von vorne, und zwar immer, da muss niemand etwas schreiben und das LG muss das nicht annehmen. Dagegen gibt es bei einem Strafverfahren vor dem LG (und dem OLG bei z.B. Terrorakten etc. a la Baader – Meinhof) nur eine einzige Tatsacheninstanz. Was die meint festgestellt zu haben, das ist dann auch so. Dann ist die Erde auch schon mal eine Scheibe. Warum einfache Verfahren gleich doppelt laufen können, schwierige aber nicht, verstehe wer will, es hat wohl etwas damit zu tun, dass man ein Verfahren, das ein Jahr gedauert hat, nicht beliebig oft wiederholen will. bis dahin haben die Zeugen sowieso alles vergessen oder wissen inzwischen, wie sie noch besser lügen müssen. Man kann also verstehen, dass der BGH nun nicht noch einmal alle Exen vorladen kann (obwohl er sicher Spaß daran hätte), sondern die Ermittlungen des “Tatrichters” als gottgegeben hinnehmen muss.
Noch einmal zur Praxis: Täter wird beim LG verurteilt, ist sauer, sein Anwalt tröstet ihn mit den Worten “kein Problem, ich lege Revision ein”. Das macht er dann, indem er den Satz „Gerügt wird die Verletzung materiellen Rechts.“ an den BGH schreibt. Etwa ein Drittel aller Revisionen bewegt sich auf diesem Niveau, Mißerfolgsquote 92 %. Die muss man im Grunde außen vor lassen. Bei solchen Revisionen ist auch das Schreiben eines Urteils nicht so schwierig wie hier, wo jede einzelne Zeugenaussage referiert und bewertet werden muss. Insofern spielt sich eine Revision von Schwenn bzw. eines von ihm ausgewählten Spezialisten auf einem anderen Level ab. Dann nimmt der Generalbundesanwalt dazu Stellung und damit liegt dann schon eine erhebliche Substanz beim BGH vor. Darüber geht der nicht so einfach hinweg. Aber sicher ist das alles nicht, es dauert dafür lange und kostet Unmengen an Geld für den oder die Revisionsanwälte (man beauftragt meist 2 oder auch 3, die dann gemeinsam schreiben, jeder zu seinem Fachgebiet, wie formales Recht, materielles Recht und hier noch zusätzlich zur Psychologie von Zeuginnen und mO´s). Übrigens macht auch Prof. Barton wie alle Jura-Professoren für viel Geld solche großen Revisionsschriften und setzt dafür sein ganzes Büro und seine Studenten ein, kassiert das Honorar aber natürlich selbst. Dafür muss ein Vorsitzender Richter ein ganzes Jahr arbeiten! Da versteuert so mancher Professor am Jahresende dreimal mehr Honorare als Beamtengehälter. Ich sage das nicht aus Neid, sondern nur, um keine falsche Romantik aufkommen zu lassen. Es geht auch hier um Geld und Neid, Neid natürlich beim Richter und den Staatsanwälten auf die Herren Anwälte. Üblicherweise kommt der StA mit dem Fahrrad zum Gericht, der Anwalt im SL oder Jaguar. Damit beginnt dann schon das Elend des Hahnenkampfes im Gerichts-Ring.
Es ist eben alles nicht so einfach im Leben. Klar ist nur: Wer kein Geld hat, wird schneller verurteilt, vor allem indem er “weichgekocht” wird. “Leugnen ist zwecklos” wird ihm gesagt, und der glaubt das dann auch. Wieviele Angeklagte sich auf einen Deal eingelassen haben, obwohl sie es gar nicht waren (oder nur teilweise, oder einen anderen Täter damit decken, z.B. bei Drogengeschäften, sehr beliebt auch bei Ausländern, die den Täter sozusagen intern ausgucken), kann man nur erahnen. Eine Strafe “auf Bewährung” tut ja auch nicht wirklich weh, sie ist nach wenigen Jahren “Bewährung” (also ohne neue Straftaten) erledigt und wird gelöscht. Wer braucht schon ein Führungszeugnis, wenn er schon einen Job hat. Und die Straftäter, die keinen Job haben (über 90 %) brauchen auch keine saubere Weste, denen ist nur wichtig, dass sie nicht in den Knast müssen. Danach wird munter weiter gemacht. Das wissen alle Beteiligten vor Gericht, entsprechend geht es dort zu. Nein, ich habe nicht Basar gesagt, das habt Ihr jetzt nur so verstanden.
Genau so habe ich das verstanden- ein Basar! Aber was hat das noch mit Recht, auf das jeder Mensch Anspruch hat, das eine gesellschaftliche Norm sein sollte und von den Organen(Richter , Staatsanwaltschaften etc) eigentlich zum Wohle dieser Gesellschaft durchgesetzt werden sollte. Es ist also ein Lotteriespiel Recht zu bekommen, bei dem man vorher 6 Richtige haben muss, um später dieses Recht bezahlen zu können. Da kann nur jeder froh sein, wenn er nicht in die Mühlen einer solchen Jutiz gerät. Heinz Mustermannn, Maurer aus Kleinhadersdorf (Pflichtverteidiger), angeschuldigt von Lieschen Müller(vertreten durch den Weissen Ring) wäre also schon seit Monaten verurteilt( obwohl unschuldig), ohne Aussicht auf Gerechtigkeit.
Das finde ich gut – je mehr so was gezeigt wird, um so mehr Menschen werden erreicht.
Ich bin A-Religiös, doch muss ich an den Balken öfters denken (mich selbst betreffend, nicht als Vorwurf an Andere lenkend). Ui, ist nicht schön…
Vor der Causa K. hätte ich gedacht, nur weil ich Ignorant bin: Einzelfall, oder so… Jetzt sehe ich eine systemische Entwicklung des Rechts. Ich hoffe, ich bin Irre – im Sinne – ich irre mich.
Je mehr man sich mit der Thematik befasst, desto eher meint man wirklich, irre zu werden. Es geht mit zeitweise ganz ähnlich.
Alleine nachdem was ich an Wissenswertem in und durch diesen Blog über unsere Rechtssprechung gelernt habe, lässt mich u.a. erschaudern. Es ist tatsächlich so wie Reinhard ganz zu Anfang einmal schrieb, man kann nur froh sein, nie damit konfrontiert zu werden, und doch kann es einen unversehens erwischen…
Genau so empfinde ich das auch (den Blog betreffend)!
Leider musste ich aber feststellen, daß, ich, seit dem ich denken kann, hatte die Kenntnisse über die verschiedene Rechtssysteme gehabt hatte (aus meiner privaten, familiären Erfahrung heraus). Aber, ich habe das zu “eng” gesehen. Ich habe es nicht “wissen wollen”, daß das “es” jeden und alle immer und überall treffen kann. Nur es tut es: “es” betrifft jeden und überall.
Da muss ich immer an Solschenizyn denken. Als ich erst in den Westen ankam, habe ich “Der Archipel Gulag” in Russisch sofort gelesen, bzw, das war mein erstes “Konsumgut”, das ich in einem russischen Buchladen (in Berlin, WB) erworben habe.
Klar, danach habe ich die Klamotten gekauft…
Aber, um Ihren Gedanke folgend, ist es nicht haarsträubend, was jeden Tag passiert (ich meine “nur” die Rechtsprechung)?
Es macht mir Angst – wenn ich den Unterschied zwischen dem System des eheml. “Osten”s und des jetzigen Westen “s” nicht mehr mehr erkennen kann…
Soll ich auf die Bikinis, zu den radioaktiv betroffenen Rattten auswandern? Und meine ganze Sippe – Kind und Kegel – gleich mitnehmen?
Zitat : Aber, um Ihren Gedanke folgend, ist es nicht haarsträubend, was jeden Tag passiert (ich meine „nur“ die Rechtsprechung)?
Es macht mir Angst – wenn ich den Unterschied zwischen dem System des eheml. „Osten“s und des jetzigen Westen „s“ nicht mehr mehr erkennen kann…
Auch mir macht dieses offensichtlich unberechenbare System Angst. Daher ist es unglaublich wichtig, dass wir, das Volk, uns einmischen und laut werden, wenn nötig.
Wenn ich daran denke, dass ein Richter schlussendlich ( tagesformabhängig ?) schuldig sprechend kann, obwohl die Indizien hinten und vorne nicht ausreichen, dann finde ich mich gedanklich im Mittelalter wieder und bin nur noch froh darüber, dass es keinen Henker mehr gibt.
Die Chatrooms machen zu meinem Entsetzen deutlich, dass es heute nach wie vor Menschenmengen gibt, die vorschnell und blindlinks rufen, dass der Angeklagte gehängt werden soll. Das ist mit unter das Beängstigende, neben einer vorschnell und oberflächlichen Rechtssprechung, die in Ihrem System dringendst einer grundlegenden Änderung unterzogen gehört.
@ Rainhard, sie sind so manches mal einfach der Wahsinn gewesen mit Ihren Komentaren, wo man sich einfach durchgebissen hat durch den ganzen Kuddelmudel,freut uns sehr eine gute und aufschlussreiche Information durch IHRE Argumentation gegeben zu haben. Haben immer auf Ihren spannenden Kommentar gewartet. Dieser Kommentar hatte uns sehr viel gebracht, desshalb können wir nur eines SAGEN , für Jörg Kachelmann muß es einen Freispruch :1. KLASSE geben, ohne WENN UND ABER: So wie sich Jörg in diesem Prozess gibt, sein Lächeln, seine Mimik, seine Gelassenheit, einfach wie IMMER, kann ein Mensch nIEIE angeklagt werden. Jörg ist ein ganz guter Mensch, EHRLICH, mehr kann man nicht dazu sagen. Warten natürlich wieder auf Ihre gefragten Antworten.
Liebe Grüße charli
Liebe(r) Charli,
sorry für meinen etwas heftigen Kommentar. Habe gestern – seit langem -
mal wieder intensiv hier gelesen und habe mich dabei ziemlich geärgert und
Sie haben die volle Breitseite abbekommen. Man kann schließlich nicht etwas
anprangern und dann selber tun – also noch einmal sorry!
Was ich aber sagen will ist folgendes: Man darf sich nicht vom netten Lächeln
eines Menschen täuschen lassen. Auch ich halte jk für unschuldig! Aber das er nett lächeln kann, hat damit nichts zu tun!!! Das ist doch nur Fassade. Denken
Sie doch nur an all die netten Familienväter, die….na Sie wissen schon, wie im
Fall Mirko!
Die Fassade eines Menschen ist manchmal schwer zu durchschauen. Sehen Sie
sich doch CSD an. Hinter der ach so armen und weinerlichen Fassade steckt eine knallharte Lügnerin.
@ Emma
Pflichte Ihnen bei. Neben der knallharten Lügnerin schaffte es bekannterweise auch SVS Krokodilstränen herauszupressen, für die sie nebenbei fürstlich entlohnt wurde und in der Verhandlungspause freudenstrahlend in die Kameras lächelte.
Daher ist es wichtig, die Einzelteile des Puzzles in Hinsicht auf das Gesamtbild zu betrachten.
@ sonnenschein, super, das Sie schon diese Termine parat haben. Werden natürlich gespannt auf diese Termine warten. Man muß in die Zukunft denken, was war ist Vergangenheit, nur so lebt man glücklich und zufrieden mit ein bisschen Optimismus. Für Jörg Kachelmann ist es sicher ein positives WARTEN auf ein gerechtes Urteil und das heisst FREISPRUCH 1.KLASSE. Alles Andere wäre ein Alptraum. @Rainhard, wir würdenSIE so gerne kennen lernen, SIE sind ein Fänomän, mein Mann geht im nächsten Jahr in Pension, hat also unbegrenzt Zeit über so manches zu philosofieren. Leider ist er kein Juramensch, aber 45Jahre im gleichen Job ist total SUPER.
Der Befangenheitsantrag gegen Frau Prof. Dr. Greuel ist demnach im Sande verlaufen. Das Gericht entscheidet später, hieß es doch. Wann hat es denn entschieden, Frau Prof. Dr. Greuel als Sachverständige zuzulassen und zu hören?
Für Herrn Dr. Pleines ist der gesamte Donnerstag vorgesehen?
Worüber wird er denn referieren?
Wie verhält sich denn Herr Schwenn dazu? Meiner Meinung wird hier der Grundsatz “Niemand muß sich selbst belasten” durch den Kunstgriff “Begutachtung eines Beschuldigten während der Verhandlung” ad absurdum geführt.
Nicht, daß ich meine, Jörg Kachelmann würde sich in der Sache belasten …
…. aber hier scheint mir neben dem Verzicht auf das “Prinzip der Öffentlichkeit” ein weiteres Rechtsprinzip arg strapaziert.
(Es gibt ein BGH Urteil, (XII ZB 68/09 vom 17. Februar 2010) in einem Verfahren um das Kindeswohl, wo die Zwangsbegutachtung der Eltern als unzulässig gewertet wird, es jedoch als zulässig erklärt wird, den die Begutachtung verweigernden Elternteil in Anwesenheit eines Sachverständigen gerichtlich anzuhören und zu diesem Zweck das persönliche Erscheinen des Elternteils anzuordnen. http://www.vaeternotruf.de/zwangsbegutachtung.htm
Sonst gibt es Zwangsbegutachtungen in Entmündigungsverfahren.)
Aber darf das Gericht jemanden begutachten lassen, der nichts sagen will UND NICHTS SAGEN MUSS?
Ich denke, dass RA Schwenn (oder auch einer der Gutachter der Verteidigung, Prof. Köhnken wird doch sicher da sein?) Herrn Dr. Pleines die Frage stellen wird, welche Schlüsse man auf wissenschaftlicher Basis aus dem Schweigen eines Angeklagten – also aus einem Nullbefund – ziehen kann. Die Antwort darauf kann nur sein: keinen einzigen. Sofern Dr. Pleines sein Gutachten nicht ohnehin auf der Grundlage der Maxime “hypotheses non fingo” kurz hält, ist damit jede weitere Befragung hinfällig. Dr. Pleines wird ja vielleicht eine bessere Figur machen wollen als Dr. Bäßler, Prof. Mattern, von Prof. Seidler ganz zu schweigen…
@PeterM, ja scheint so, ganz heimlich still und leise wurde das wohl entschieden. Wundert uns das? Nein, nicht in diesem Geheimprozess, wo die Öffentlichkeit überwiegend ausgeschlossen wurde.
Nur frage ich mich warum der Theaterdonner?
Was ist mit den angerissenen Themen betreffend FBW-schon in Bezug auf die Firmenübernehme und das E-Mail von Viola S-vulgo Isabella M:Sie hätte ihm einen Gefallen erwiesen; dem Telefonat des OLG an Franz/Seidler, der Aussage, vielmehr Nichtaussage, von Aschwa und deren Einmischung via Seidler/Franz und Nebenklägerin und/oder ihre Briefe an Staatsanwaltschaft und Richter Seidling etc.
Müssen wir annehmen, dass in der langen Pause vieles hinter verschlossenen Türen abgehandelt wurde und wir, das tumbe Volk darüber einfach nichts zu wissen brauchen?
Das würde doch heissen, dass – weil wir nur die Claqueure sind die bei Bedarf applaudieren sollten – bei den Plädoyers ebenso ausgeschlossen werden? Eben weil so viel im Dunklen bleiben soll?
Eigentlich wollte ich am 24/27.5. in Mannheim sein. Wenn ich aber bedenke, dass man eventuell um 7 Uhr anstehen muss um einen Platz zu bekommen (ihn dann vielleicht doch nicht erhält) und um 9 Uhr 17 wieder rausgeworfen wird, dann überlege ich mir das dreimal! Festzustellen nur ein nützlicher Idiot gewesen zu sein, würde mich sehr, sehr ärgerlich machen.Oh, ich vergass, ich bin ja nur ein Butterbrot mampfende Zuschauerin, bar jedweder Intelligenz, die sich im Foyer des Gerichtes aufwärmt!
Es interessiert mich nicht, was in den Chats steht, ich kann es mir vorstellen! Es interessiert mich nicht in welchen Stellungen J.K. mit seinen jeweiligen Frauen seine Vorlieben ausgelebt hat, für den Prozess ist das nicht relevant und ausserdem habe ich Phantasie, die reicht! Es ist auch nicht von Belang was Mami und Papi, oder Frauen angefangen bei Miriam K. bis hin zu Gabriella P. erzählten. Das sind je nach Eigeninteresse gefärbte Aussagen! Mit dem Kerngeschehen und der angeklagten Tat hat das sowieso nichts zu tun, waren es doch nur unnötige Sahnehäubchen auf einer von Anfang an versalzenen Suppe. Mich interessiert eigentlich nur, wie STAOltrogge, RA Schwenn ihre Plädoyers anlegen.
Ich kann mich erinnern, dass grosse Anwälte daraus ein Event machten – mit Publikum!
Mich interessiert das Urteil – Auch wenn Reinhard schreibt bei Freispruch braucht es Richter Seidling nicht begründen!
Nun vielleicht hat Bild/Bunte oder die Apothekerzeitung darauf ein Exklusivrecht gekauft, wer weiss es! Urteile nicht mehr im Namen des Volkes – sondern der Presse?
Dann bekommen wir genau das vorgesetzt was die wollen. So wie bei der Erpressungsgeschichte oder der Abhöraktion von Frau RA Combés Auto….
Kleine Korrektur, denn so habe ich das nicht gesagt: Ein mündliches Urteil wird immer öffentlich verkündet und dann auch mündlich begründet. Diese Begründung ist aber nicht sehr umfangreich, sondern gibt mehr den Trend des Denkens im Gericht wieder, also warum man zu der Überzeugung zum Freispruch oder zur Verurteilung gekommen ist. Ein schriftliches, sehr ausführliches und exakt begründetes Urteil wird nur dann notwendig, wenn eine Revision ansteht. Ein solches, revisionsfestes Urteil macht viel Arbeit, das will ein Gericht gerne vermeiden. Das geht nur dann, wenn man sich vorher abspricht, ab welchem Strafmaß der Verurteilte das Urteil annehmen würde. Es wird also ein Rabatt ausgehandelt, allerdings kann ein Richter den später nicht einklagen, wenn der Verurteilte dann doch unzufrieden ist. In der Regel klappt das aber, weil der Verurteilte u.U. in einer neuen Verhandlung dann eine höhere Strafe, nämlich ohne diesen Rabatt, befürchten muss, denn bei einem Verstoß gegen den Deal würde auch die StA die Revision beantragen, so dass es für den Angeklagten eher schlechter ausgehen wird. Außerdem kostet das alles Unsummen. So wird ein Angeklagter also zu seinem “Glück” gezwungen.
Hier geht das alles so nicht, denn a) wird JK nicht mit “2 Jahre auf Bewährung” zufrieden sein, wenn er unschuldig ist, und b) wird CSD mit einem Freispruch nicht klar kommen. Da ist kein Raum für faule Kompromisse, es muss Hopp oder Topp gesagt werden seitens des Gerichtes. Und damit gibt es dann eine Revision, wobei ich allerdings die Chance dafür deutlich größer sehe, dass CSD allein aus Kostengründen eine Revision nicht riskieren wird. JK bleibt im Falle einer Verurteilung nichts anderes übrig, als die Revision zu beantragen, davon geht mit Sicherheit auch das Gericht aus. Entsprechend sorgfältig muss ein schriftliches Urteil dann sein (wie schon einmal erwähnt: ein solches Urteil ist immer öffentlich und kann einfach bei Gericht bestellt werden). Zu Ende gedacht hieße das: Das Gericht müßte den JK so “brutal” freisprechen, dass sich CSD nur noch verkriechen, aber nicht mehr “Revision” schreien kann.
Das ist aber hier alles unter dem Aspekt geschrieben, dass sich das Gericht Arbeit ersparen will. Ich hebe diesen Gedanken so hervor, weil es im “normalen” Leben so oft um Geld oder Sex geht, während es bei Beamten und Richtern vor allem um “Arbeit vermeiden” geht. Zur Ehrenrettung dieser Berufsgruppen sei aber gesagt, dass das nicht unbedingt etwas mit Faulheit zu tun hat, sondern mit Arbeitsüberlastung. Und natürlich ist es nicht jedermanns Sache, so eine 300 Seiten “Doktorarbeit” zu erstellen, nur damit sich der BGH dann darüber hermacht und einen möglicherweise bis auf die Knochen blamiert.
Das ist der Grund, warum die Vorsitzenden Richter nicht nur im Fernsehen, sondern auch im richtigen Gerichtssaal oft so gewaltig losdonnern und den Angeklagten einzuschüchtern versuchen. Er soll a) gestehen, b) auf lästige Zeugen verzichten und c) das Urteil annehmen. Dafür locken dann ganz erhebliche “Rabatte”. Die Aufgabe des Rechtsanwalts ist dabei (leider), den Vorsitzenden dabei noch zu unterstützen und dem Mandanten die Vorteile solch eines Wohlverhaltens klar zu machen. Aber wie gesagt: Dieses Modell klappt nur bei wirklichen Tätern, die sich selbst auch schuldig fühlen und ganz verängstigt dasitzen. Bei Unschuldigen geht der Schuss nach hinten los, indem der fälschlich Angeklagte umso mehr “renitent” wird und sich auch noch freche Starverteidiger zulegt. Ich weiß immer noch nicht, wie das Gericht in unserem Fall sauber und ohne Arbeit aus der Nummer rauskommen will. Die Variante “CSD beschimpfen” scheint mir aber die Logischste zu sein.
Die beiden Gutachter Anfang Mai werden das unterstützen: Frau Prof. Greuel darf nicht noch einmal Dinge äußern, die sie nichts angehen (bezüglich JK´s Verhaltensweisen – sonst bekommt sie richtig Ärger mit Schwenn), sondern muss sich auf die Wahrhaftigkeit oder Unwahrhaftigkeit von CSD beschränken (was wohl eher positiv für JK sein wird), und Prof. Pleines wird sagen, dass er nichts Auffälliges festgestellt hat, womit er seine Schuldigkeit getan hat und wieder gehen kann.
Wenn es damit auf einen Freispruch hinausläuft, kann man sich die übrigen Themenkreise schenken, auch wenn wir das alles gerne aufgeklärt bekommen hätten. Das wäre dann vielleicht Thema bei einem Prozess gegen CSD.
Zitat : Zu Ende gedacht hieße das: Das Gericht müßte den JK so „brutal“ freisprechen, dass sich CSD nur noch verkriechen, aber nicht mehr „Revision“ schreien kann.
Lasse ich meinen ureigensten Empfindungen freien Lauf könnte ich mir absolut vorstellen, dass CSD sich bereits unter das Kopfkissen verkrochen hat, derzeit nur ungern ins Tageslicht blickt und längst nicht mehr schreien mag.
Aus eigener Erfahrung, allerdings durch einen mehrjährigen Scheidungsprozess, ist mir bekannt, welcher enorme Kampfgeist, Kraftaufwand und moralischer Druck, mit einem Prozessprocedere verbunden ist und einen zu Abstrichen und Kompromissen veranlasst, nur damit alles endlich ein Ende hat. Im Vergleich zu CSD konnte ich für mich damals im Vorfeld zumindest realistisch abwägen, dass es kein Spaziergang werden wird und wusste, auf was ich mich einließ.
CSD jedoch dürfte sich längst auf einem Höllenritt befinden, dem sie in dieser Form ( von den finanziellen Mitteln ganz abgesehen ) ausgeschlossen endlos gewachsen ist. Angesichts dessen wäre es für mich denkbar, dass Sie bei einem absoluten Freispruch von JK die Flügel streckt. Wobei der Einfluss von RA Franz und den Eltern jedoch eine Rolle spielen könnte.
Ich bin gespannt, ob nach dem Freispruch von JK ein Prozess gegen CSD folgen wird.
@Meggi
Wenn CSD denn wirklich zu der “Sorte” (pardon) Mensch gehört, die eher passiv und “handlungsschwach” sind, und sich verantwortungslos von anderen Menschen durchs Leben leiten lassen, sozusagen schön kindgerecht angepasst, Alles brav und still im Opferkämmerlein erdulden, mehr oder weniger demonstrativ (!) vor sich hinleiden, DANN könnte ihrem Anwalt und vor Allem: ihren Eltern! eine große Verantwortung übertragen werden.
VON ihr – ÜBER sie.
Und ganz egal, wie dieses unsägliche Verfahren auch ausgehen mag, für CSD sind dann immer die Anderen an ihrem Unglück schuld. Praktisch, nicht?
Ja, frau/mann darf bei dem Freispruch von J.Kachelmann gespannt sein, ob und welche Reinwasch-Versuchs-Aktionen seitens der Nebenklage angeleiert werden.
Skorpion
@Meggi, genau so ist es. Was für einen Anwalt wie eine Art sportliche Betätigung ist, wirkt auf Mandanten zermürbend. Auf die Gefahr hin, verprügelt zu werden: Vor Gericht guckt man sich gerne den Schwächsten aus, um den dann fertig zu machen und nebenbei selbst im Glanze der Unschuld oder des Edlen dazustehen. Die Schwächste ist hier eindeutig CSD. Wenn ich der Richter wäre (bin eben auch nur ein Mensch), würde ich die so zerlegen und dabei alle Schuld für das lange Verfahren von mir weg schieben und ihr anlasten, dass ich der Held bin, der die Wahrheit gefunden hat, und sie das elendige Opfer ist, wenn ich schon an JK nicht rankomme. Wenn Seidling das nicht tut, dann muss er unter einem Druck von außen stehen. Die wie auch immer geartete Freundschaft mit den Eltern Dinkel kann es dann nicht sein, denn die wäre ein Debakel vor dem BGH und für mich als Richter die Sache nicht wert. Und die StA ist dem Gericht prinzipiell völlig egal, ganz im Gegenteil kann man die gleich mit verprügeln.
Ich habe ja schon vor einiger Zeit angedeutet, dass ich eine solche Lösung erwarte, sie muss aber sehr lange vorbereitet werden, soll heißen: Ich muss als Richter sicher sein, dass nicht doch noch ein Beweis für die Schuld von JK durch die Tür spaziert und das Video der versteckten Kamera auspackt oder ein Entschuldigungsschreiben von ihm oder (der übliche Beweis) ein Brief oder eine Erzählung von JK an eine Exe oder einen Mitgefangenen oder Vertrauten oder oder oder. Da gibt es viele Möglichkeiten, natürlich nur, wenn er es wirklich war. Sonst gibt es niemandem etwas zu beichten und ein solcher Beweis ist ausgeschlossen. Insofern kann ich mir gut vorstellen, dass Seidling nun auch sicher ist, dass da nichts mehr kommt und er in aller Ruhe die CSD platt machen kann. Damit ist die Revision durch sie oder die StA abgeblockt, die Arbeit an dem schriftlichen Urteil abgewendet und ich als Richter der Held, der sich von der schlampigen Arbeit der StA nicht hat täuschen lassen, sondern in mühevoller Kleinarbeit die Wahrheit herausgefunden hat – Applaus und Abgang.
genau, sie kann sich leisten, handlungsschwach zu sein. CSD muss nicht handeln. Das machen andere für das arme Opfer … das ist ja so genial an der NK mit Opferstatus. Man kann sich hinter dem Rücken den Anwalts verstecken. Hat einen willigen Vollstrecker bezahlt von der Staatskasse oder sonst wem & STA wie Oltrogge und Kollegen.
Hinterfragt wurde das “Opfer” ja erst massiv, wenn Anwälte wie Schwenn kommen und sich die teure Arbeit machen, alles zu hinterfragen. Ansonsten kommen Lügner gut davon. JK kann froh sein, dass er sich finanziell besser stellt. Ansonsten wäre er wohl längst verurteilt.
Bei einem echten Opfer mag das iO sein, dass man Unterstützung findet. Die Balance muss aber gegeben sein, dass auch das vermeintliche Opfer darauf hin von allen Seiten automatisch hinterfragt wird, dass es auch eines ist. Die STA kommt hier aber nur dürftig nach. Die Frage die ich hier an Reinhard habe: ist das so üblich? Oder nur ein seltener Auswuchs an Fehlverhalten der STA?
@Reinhard
„…denn a) wird JK nicht mit „2 Jahre auf Bewährung“ zufrieden sein, wenn er unschuldig ist, und b) wird CSD mit einem Freispruch nicht klar kommen. Da ist kein Raum für faule Kompromisse, es muss Hopp oder Topp gesagt werden seitens des Gerichtes.“
„2 Jahre auf Bewährung“ würde nur funktionieren, wenn ein neues Delikt erfunden würde, z.B. einfache Vergewaltigung indem das Gericht das Messer wegen der fehlenden DNA als nicht vorhanden bewertet, denn für schwere Vergewaltigung gibt es eben 5-15 Jahre. Dieses Strafmaß kann nicht zur Bewährung ausgesetzt werden.
Die Vergewaltigung zu einer einfachen Vergewaltigung herabzustufen funktioniert jedoch auch nicht, weil man nicht einfach einen widerlegten Part aus Claudia D.´s Beschuldigungen herausschneiden kann ohne die ganze Geschichte in Zweifel zu ziehen („Lügen zum Kerngeschehen“). Das Gericht kann sich nicht einfach einen neuen, passenderen Tatvorwurf konstruieren.
Also, genau wie Sie sagen, @Reinhard, „Hopp oder Topp“!
Ich vermute, Oltrogge und Gattner werden auf schuldig plädieren,
-
indem sie sich auf Seidler stützen
(„da das Opfer – ohne mutmaßlich – traumatisiert ist, muß die Tat stattgefunden haben“),
-
einige Aussagen der Exen zum Charakter nutzen,
(„… er hat immer schon gelogen…“)
-
und versuchen eine Verbindung von S-M-Neigungen zu einer allgemeinen Gewaltbereitschaft herzustellen.
-
Die fehlenden DNA-Spuren und das unplausible Zustandekommen der Verletzungen werden für Herr Oltrogge immer noch unverständlich sein, aber in seinem Plädoyer bestenfalls eine Nebenrolle spielen.
Ich vermute ja, dass die Staatsanwaltschaft die 5.Strafkammer unter Herrn Seidling nicht zufällig mit dem Verfahren betraut wurde, sondern dass die überstürzte Klageerhebung auf den Geschäftsverteilungsplan des Landgerichts zielte, weil sich die Staatsanwaltschaft dort besonders Erfolg versprach.
Erinnern wir uns an den 1. Befangenheitsantrag von Reinhard Birkenstock gegen die Kammer. Es gibt das vergessene(?) „mutmaßlich“ in Seidlings Erläuterung über das „mutmaßliche Opfer“ bereits vor Prozeßbeginn, es gibt die – für süddeutsche Kleinstädter wenig glaubhafte – Nicht-Bekanntschaft des Richters mit dem Vater der Nebenklägerin. Es gibt die sehr ungewöhnliche Gestaltung des Verfahrens, die auf Nicht-Zeuginnen zur Tat, die aber Leumundszeuginnen sein sollen, aufbaut. Es gibt die Ablehnung von Prof. Dr. Brinkmann als Gutachter, der wohl genau das gesagt und gefragt hätte, was man nicht hören wollte.
Das sind schon einige Merkwürdigkeiten.
Da weiß ich nicht, ob es dem Vorsitzenden hier in erster Linie darum geht, sich die Arbeit möglichst einfach zu machen und sein Gesicht in der Revision nicht zu verlieren.
Also: Freispruch 2.Klasse, d.h. mangels Beweises. Dagegen gibt es seitens Jörg K. keine Revision. … und Claudia D. wird von der Revision abgeraten.
…so bleibt die Staatsanwaltschaft, die Rechtsmittel einlegen kann. Wer weiß, ob sie das wirklich tun wird … auch sie könnte sich dabei “ein blaues Auge” einhandeln.
Der Befangenheitsantrag gegen Prof. Gleunes muß beschieden werden. Das kann noch unmittelbar vor dem Gutachten in mündlicher Verhandlung erfolgen. Evtl. kommt sogar die dumme Frage an die Gutachterin, ob sie selbst sich befangen fühlt, was dann in die Entscheidung über den Befangenheitsantrag einfließen kann.
Heute, um 10:20 Uhr
U-Bahn-Schläger wieder auf freiem Fuß
Berlin (dpa) – Nach dem brutalen Angriff auf einen Mann im Berliner U-Bahnhof Friedrichstraße sind die beiden 18-jährigen Täter wieder auf freien Fuß. Gegen den Haupttäter, der das 29-jährige Opfer mit mehreren Tritten gegen den Kopf schwer verletzt hat, sei zwar Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen worden, teilte die Polizei mit. Gegen Auflagen habe er jedoch Haftverschonung bis zum Prozess erhalten.
Wenn ich das richtig verstanden habe, hat er ihn zwar fast totgetreten, doch ohne Heimtücke und ohne böse Absicht. Wahrscheinlich war das nur sein Versuch, eine Kommunikation herzustellen. Außerdem war kein weibliches Wesen beteiligt. Und schließlich hat noch ein Bayer versucht, sich einzumischen und für Ordnung zu sorgen. Ist doch klar, daß die Berliner Justiz da nicht mitmacht!
gut ironisiert. Mit solchen Entscheidungen – keine Untersuchungshaft etc. wird ein falsches Zeichen gesetzt. Hier hätte die Konsequenz sofort spürbar sein müssen.
Ähnlich ist es, wenn vermeintliche Opfer sich später als Täter einer Falschbeschuldigung herausstellen und straffrei ausgehen. Das scheint statistisch wohl im hohen %-Anteil zu liegen? Hier hätte ich gerne mal eine belegbare Zahl, um das Risiko für eine(n ) Falschbeschuldiger-in ausmachen zu können.
Wenn das Risiko klein sein sollte, würde es förmlich dazu einladen, derart Menschen fertig zu machen.
Zitat : Bei einem echten Opfer mag das iO sein, dass man Unterstützung findet. Die Balance muss aber gegeben sein, dass auch das vermeintliche Opfer darauf hin von allen Seiten automatisch hinterfragt wird…
Exakt das ist es, was ich bei der Vorgehensweise der STA bislang durchweg vermisst habe und selbst nach Aufdecken nachhaltiger Lügen von CSD noch immer nicht stattfindet.
Eben dieser Balance-Akt durch die STA ist doch die notwendige Grundvoraussetzung… wenn man denn überhaupt an einer nachhaltigen Aufklärung interessiert ist. Man kann es drehen und wenden wie man will, hier jagt ein Verfahrensfehler den Nächsten.
Ich weiß nicht, ob dies hier schon einmal thematisiert wurde, dennoch würde mich interessieren, über welche Erfahrungswerte Herr Oltrogge in seinen jungen Jahren bislang verfügt. Es wäre denkbar, dass hier längst jemand den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht, deshalb auf der Stelle tritt und sich (vorsorglich) nicht mehr traut, sich weiter aus dem Fenster zu lehnen.
Es gibt diese Meldung aber noch bei einer Krebshilfe und bei der Süddeutschen Zeitung Magazin Heft 34/2010.
Womit Ihr Beitrag @Paul v. 19.4.11 um 10.07 Uhr und 17.22 Uhr richtig Sinn macht.
@Ottilie
Womit man Herrn Kachelmann auch nicht mehr wünschen muss, dass er niemals in die Lage kommt, an einer der von ihm vorgeschobenen Krankheiten zu leiden.
Er hatte sie schon! Und vielleicht noch anderes, von dem die Öffentlichkeit nichts weiß! Wie bekannt, sagt er selbst nicht viel. Ab viel seine Exen!
Wenn diese beiden Artikel stimmen, dann hat Jörg Kachelmann niemals gelogen. Und die Anschuldigungen von diversen EXEN, aber auch Aussagen von Kollegen er wäre ein Hypochonder und hätte sie mit Krankheiten angeschwindelt wären üble Nachrede.
Ich glaube als Exzentriker- und das ist Jörg Kachelmann, sogar zu Recht wie ich meine – ist man im Falle einer solchen Erkrankung, besonders schwer getroffen und empfindlich.
Wie gesagt, unter der Voraussetzung diese Beiträge von 1999/2002 stimmen. Zitat: Kurz vor der ersten EWG-Sendung deckte Bild sein Krebs-Geheimnis½ auf, das keines war: Der Moderator hatte es zuvor selbst öffentlich gemacht. Welt Zitat Ende
Dann frage ich mich doch, wieso gerade die Bildzeitung, die ja diese Krankheit “aufgedeckt ” haben soll, seit dem 20.3.2010 das niemals erwähnte und diesen Artikel erwähnte, er muss ja noch irgendwo in den Archiven sein?
Als der Bildreporter bei Viola S. vulgo Isabella M. in Hamburg war und bereits von den „Krankheitslügen“ wusste, hätte er das doch mit einem Schlag aufklären und damit beweisen können, dass Jörg Kachelmann sie oder andere gerade in diesem Falle nicht belogen hat. Das wollte Bild aber scheinbar nicht. Kachelmann als *Laferi* abzuqualifizieren hat eben doch mehr Geld eingebracht!
Ganz im Gegenteil, sie haben gerade die angeblichen Krankheitslügen noch besonders hervorgehoben. Das gilt natürlich auch für die ZEIT!
Das nächste was ich mich frage: Diese schrecklichen Denunziantinnen, die alle Lebenspartnerinnen gewesen sein wollen, haben alle von der Krebserkrankung und der Restlebenszeit von 5 Jahren nichts gewusst?
Die KollegenInnen, die sich so überaus widerlich über Kachelmann geäussert haben, waren nicht informiert? Wenn der Chef krank ist, und nicht nur Grippe, sondern Krebs hat, dann weiss man das! Scheinbar stand es doch schon seit Jahren in den Zeitungen oder war im Internet zu finden.
Gerade Claudia Dinkel, 11 Jahre angebliche *Braut“ hat davon nichts gewusst? Nun, sie wusste ja nicht einmal den Firmensitz oder Firmenname. Das heisst, sie hat niemals gegoogelt als es um den „Liebsten“ ging. Aber als sie die Nebenbuhlerin suchte, das wusste sie genau wie sie suchen sollte?Wäre wieder ein Indiz dafür wie sehr diese Frau lügt.
Nur eines darf ich, auch als bekennende PRO-Kachelmann-Bloggerin, fragen: Ist der Krebs besiegt- die 5 Jahre sind inzwischen vergangen- und wenn ja, was waren die Therapien? Wunderheilungen sind äusserst selten….
Die Zeit schreibt, die Krebserkankung wäre kurz vor der ersten EWG Sendung bekannt geworden, das war 1998 !
Nachtrag : (m 4-teiligen Interwiv vom 20.04.2007 – 01.05.2007 von Anuschka Roshani -DAS MAGAZIN- wurde davon nichts erwähnt.
@REN
Diese schlimme Krankheit kann man eigentlich nie als “besiegt” ansehen. Die 5 Jahres Frist kenne ich nur als sogenannte “Heilungsbewährung” (die Zeit, wo der Krebs nicht erneut auftritt), was z.B. auch im deutschen Schwerbehindertenrecht eine Rolle spielt.
Als Prognosezeit kommen mir diese 5 Jahre irgendwie recht seltsam vor. Vielleicht haben hier Journalisten wieder etwas durcheinandergebracht.
Man merkt, dass Verhandlungspause ist!
Wieso wird hier auf einmal das Geschmiere der Yellow Press ernst genommen?
Hat irgendein Blogger hier mit einem Beteiligten gesprochen, ein medizinisches Gutachten gelesen?
Ein Hautkrebs kann in einer Vorstufe problemlos mit einer OP beseitigt werden, es muss sich ja nicht gleich um ein malignes Melanom gehandelt haben.
Woher wisst Ihr, was JK seinen Freundinnen geschrieben hat? Sind die Mails irgendwo glaubwürdig veröffentlicht worden, so dass auf einmal jeder hier genau weiß, was geschrieben wurde? Beruht nicht alles wie üblich nur auf dem Geschwätz der Exen?
Die ganze Zeit wurde den Käseblättern nicht ein Wort geglaubt, alles zerpflückt! Und auf einmal schreiben die alle die Wahrheit? Und auch so eine Krebsplattform schreibt irgendwo ab!
Dass JK kurz vor einem Burnout stand ist auch für mich offensichtlich und bei dem Stress, den er sich aufgeladen hat, kann ich auch die Angst vor einem Infarkt nachvollziehen. Diese ganzen Krebsbehauptungen halte ich aber für hanebüchen! Da hat einer vom anderen abgeschrieben und immer schön was dazu gedichtet – wie gehabt!
Nichts dagegen einzuwenden Chris, nur dass diese Artikel von 2002 und 1999 stammen! Was J.K. seinen Freundinnen geschrieben hat, geht aus den diversen Artikeln der Presse und den Aussagen hervor – so sie bekannt wurden! Ausserdem nachzulesen im Tagebuch!
Und auch der Inhalt des Tagebuchs kommt aus der gleichen Quelle! Und wissen wir wie getürkt das Tagebuch letztendlich ist?
Aus einer Aussage: “Ich habe Krebs!” wird mit dem Wörtchen “möglicherweise” eine ganz andere Sache!
Eine Gegendarstellung bekommt man nicht aus diesen Quellen, wenn sich die Angst als unbegründet erwiesen hat, das wissen wir doch alle.
“Ein Mann, der immer wieder solche Ausreden erfindet, wie psychisch krank zu sein, an Selbstmord zu denken oder Krebs zu haben, nur, weil er zu feige ist, einer Frau ehrlich zu sagen, dass die Beziehung beendet ist, kann wohl schwerlich von dieser erwarten, dass sie ihn besser behandelt.”
“Ich kann Jörg Kachelmann jedenfalls nur wünschen, dass er niemals in die Lage kommt, an einer der von ihm erfundenen und vorgeschobenen Krankheiten zu leiden.”
Ich habe nirgendwo gelesen, dass Jörg Kachelmann tatsächlich mehrere Selbstmordversuche unternommen hat bzw. wegen schwerer psychischer Erkrankungen in Behandlung war, und ich kann nur nochmals sagen, mögen ihm solche Erfahrungen erspart bleiben.
Und diese dubiose Geschichte mit der Krebserkrankung ist ein uralter Hut und wurde von mir übrigens auch explizit erwähnt.
Aber ich teile hier gerne Näheres aus einer etwas glaubwürdigeren Quelle (wie Rita sicher bestätigen wird) mit.
Zitat aus “Weltwoche” 23/2010:
“1989, auf dem Höhepunkt seiner Journalistenkarriere, kündigte Kachelmann. Aus heiterem Himmel. Via Post-it-Aufkleber, den er seinem Chef auf den Schreibtisch heftete. Die Begründung schockierte: “Kachelmann sagte mir, dass er ein bösartiges Melanom habe, also an Krebs erkrankt sei”, sagt Peter Rothenbühler. Alle aus seinem direkten beruflichen Umfeld wurden informiert, alle empfanden Anteilnahme und Mitleid. Was jedoch auffällt, ist die Tatsache, dass Kachelmann trotz der angeblich schlimmen Erkrankung kurze Zeit später eine Firma aufbaute. Niemand bekam das Melanom jemals zu Gesicht, von dem Kachelmann später sagte, das ihm der Arzt gerade mal fünf Jahre zum Weiterleben gegegeben hätte.
Heute denke er rückblickend, so Rothenbühler, dass Kachelmann einfach ein riesiges emotionales Problem hatte, die Beziehung zu ihm und Ringier offen zu beenden. “Deshalb nehme ich an, dass er das Melanom in den Vordergrund geschoben habe, um möglichst eine negative Reaktion unsererseits zu vermeiden. Der Mann kann offenbar nicht einfach sagen: “Es ist jetzt Schluß”, deshalb greift er zum Argument Krankheit.”
Eine ähnliche Erfahrung machte später Gisela Z., eine der ehemaligen Freundinnen Kachelmanns. Sie erzählte kürzlich in einem Interview, dass der Moderator ihr in herzzerreissender Weise eine schwere Krankheit vorgegaukelt habe. Er wolle sich “in ein Kloister zurückziehen”, habe er ihr erzählt. In Wahrheit sei Kachelmann jedoch nach Kanada gereist, um eine andere zu heiraten.
Rita hatte schon recht, als sie vorsorglich schrieb “Wenn diese beiden Artikel stimmen”!!!!!
Ich bin immer wieder erstaunt, wie gutgläubig alles geschluckt wird, sogar wenn es von BILD oder von irgendwelchen Blogs kommt.
Wenn ich jedenfalls so etwas in “www.zeit.de” lese, dann leuchten bei mir alle Warnleuchten auf:
“Kurz vor der ersten EWG-Sendung deckte Bild sein Krebs-Geheimnis auf, das keines war: Der Moderator hatte es zuvor selbst öffentlich gemacht.”
Jörg Kachelmann wäre, bei allem persönlichen Mitgefühl für seine derzeitige Lage, wohl nicht der erste, der eine neue Sendung mit irgendeiner Sensationsmeldung promotet.
Und BILD ist natürlich die erste Zeitung, die sich mit Wonne auf solch eine Sensationsmeldung stürzt, allerdings für mich auch die letzte, der ich eine solche Meldung unbesehen glaube.
Ich habe gesucht und gefunden : Und jetzt bin ich schon ein wenig konsterniert.
Die Bunte hat doch die Anschuldigungen von Senta Viola S. vulgo Isabella M. für 80.000 Euro eingekauft. Da war auch zu lesen, dass Jörg Kachelmann sie mit angeblichen Krankheiten verängstigt hätte! Bunte 18/2010 -Er hat meine Seele missbraucht!
Und nun finde ich dass die Krebserkrankung von Jörg Kachelmann in der Bunten 21/2004 Titel: “Die dunkle Seite der Sonne” sehr wohl ein Thema – mit Foto- war, dass aber in keinem Arikel 2010 dieser Gazette erwähnt wurde! Schlimmer, Kachelmann wurde nur als notorischer Hypochonder und Lügner von Blatt/Rieckel/ May hingestellt! Wie konnten die überheblichen Bunte- Macher das vergessen?
Kollegin1: Vor seiner ersten Moderation von Einer wird gewinnen wurde plötzlich seine Hautkrebserkrankung von 1986 publik. Er ahnte, dass er mit der Sendung an seine Grenzen stoßen würde. Er hat sie dann auch nicht so erfolgreich gewuppt. Ich dachte: Mensch, über den Krebs hast du nie geredet. Warum jetzt? War das eine PR-Strategie? http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/34561/3
Den Grundstein für die Verbreitung der Melanom-Geschichte legte die BILD, bei der sich JK lt. “Zeit” angeblich vor Beginn seiner EWG-Sendung (!) outete, und von der haben m.E. dann Stern, Zeit und BUNTE, wie üblich , abgeschrieben (siehe auch meinen Beitrag von 17.30 Uhr)
Ich möchte auch an Frau Prof. Greuel erinnern, die lt. Weltwoche 33/2010 folgendes aus ihrem Gespräch mit Claudia Dinkel festhielt:
“War Kachelmann länger absorbiert, etwa wegen der Heirat, erfand er Gebrechen. So erkrankte er 2005 angeblich an Magenkrebs und zog sich zum Sterben zurück, weil er Simone seine Siechtum nicht zumuten wollte. Erfolglos bot sie ihm ihre Hilfe an. Wochenlang betete sie jede Nacht für ihn.”
2004 hat JK E-Mails an Isabella gesandt (lt. BUNTE 18/2010 lagen diese E-Mails dort vor, weswegen ja RA Höcker auch gegen Isabella vorgeht), in denen er wiederum über eine schwere Erkrankung, über sich als Halbtoten, über einen jederzeit zu erwartenden Herzinfarkt und Schlaganfall sowie dann letztlich über etwas im Bauch, was dort nicht hingehört, schwadronierte.
Das sind bereits drei bekannte Fälle, in denen JK drei verschiedenen Personen über drei verschiedene Krebserkrankungen berichtet hat.
Und ich sehe bei allen drei Personen (CD, Isabella, Rothenbühler) nicht den mindesten Grund, warum diese unabhängig voneinander oder gar gemeinsam so etwas erfinden sollten.
Ich habe nach wie vor Mitgefühl für JK wegen dieser ungerechten und gemeinen Anklage. Deshalb schließe ich aber meine Augen nicht vor der Tatsache, dass er mit Krankheiten und vor allem mit Krebserkrankungen jongliert hat wie ein Zirkusartist mit Bällen.
Und bei aller Antipathie gegen das Schmierblatt BUNTE kann auch ich nur zu der Auffassung kommen, dass JK in der Tat ein Lügner war, als er in regelmäßigen Abständen seiner Umgebung eine neue Krebserkrankung aufgetischt hat.
Wieso ist übrigens plötzlich diese über 10 Jahre alte Melanom-Geschichte thematisiert worden?
Max hat diese Artikel gefunden und ich habe ein wenig gegoogelt.
Es ist nur so, bei meinen Recherchen seit Wochen für die Chronik sind mir diese Beiträge nicht aufgefallen. Allerdings habe ich natürlich nichts “Altes” gesucht, das stimmt schon.
Was mich so verblüfft ist das : Artikel 1 kommt von einer Immobilien-Händler – Homepage:
Wer ist dieser Lorenz Wagner ? Der Reporter von der FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND ? Die allerdings würde dann wieder zum Spiegel gehören….
Dann frage ich mich, wieso das nicht auf der offiziellen Seite der FTD geschrieben steht, zu finden ist?
Im Grossen und Ganzen ist der Artikel sowieso keine preisverdächtige Meisterleistung oder ? Zitat: „Okay, okay“, er macht Platz und lacht, spöttelnd, die Frau traut sich nicht am Laster vorbei: „Ja, genau das, kommst auch nicht vorbei, aber erst scheinwerfern, du Rendsburger Kuh, du.“ Zitat Ende
Hm..naja…
Durchaus denkbar, dass seine publizierten Gebrechen bzw. Erkrankungen den Exen gegenüber aus der Notlage heraus entstanden sind, die Bindungen so lösen zu können. Dafür sprechen die unterschiedlichen Krebserkrankungen die er vorgab.
Wobei die Basis für die Anwendung einer solchen “Masche” u.U. tatsächlich von einer entsprechend zurückliegenden Erfahrung/Erkrankung stammen könnte.
Auch ich, @ Ottilie, kann meine Augen beim besten Willen nicht vor der Tatsache schließen, dass JK ein (überfordertes) Schlitzohr war, das permanent auf Risiko gespielt hat. Ein zweifellos übler Umgang mit ( allerdings mündigen und angeblich intelligenten ! ) Frauen.
Jedoch ist auch offensichtlich, dass er ein Problem damit hatte, mit seinen Exen auf Konfrontationskurs zu gehen. Vielleicht hat er diese Offenheit/Konfliktbereitschaft schlicht und ergreifend nie erlernt ( erlernen müssen ), weshalb solche Lügengebäude zur Selbstverständlichkeit für ihn geworden sind.
Aktuell und zudem nun auch mit einer Frau an der Seite, die sich der Psychologie verschrieben hat, wird sich die ein oder andere, aufschlussreiche Erkenntnis für ihn ergeben, bei der er merkt, dass Aufarbeitung und Wandel angesagt ist. Zumindest könnte ich mir diese Entwicklungsrichtung so ganz gut vorstellen.
Wie ich bereits an anderer Stelle einmal geschrieben habe, passt jedoch eben dieses den Frauen gegenüber, durchweg verlogenes und damit feiges und unsicheres ( ich will eigentlich nicht böse und unhöflich sein ) Verhalten, keinesfalls zu der angeklagten, brutalen Vergewaltigung.
Dass ein S/M-praktizierender Mensch nicht grundsätzlich, oder überhaupt brutal ist, sondern oftmals sogar ganz das Gegenteil, das wissen wir hier mittlerweile alle.
Bei CSD hatte er es nun mit einem Menschen zu tun, der eine Kleinigkeit mit ihm gemeinsam hatte – kein Vertrauen und mangelnde Konfliktfähigkeit.
Seine Methode waren Krankheitsstorys, leere Versprechungen und im letzteren Fall das Eingeständnis anderer Liebschaften. Sie mit ihrer Harmoniesucht und nie vorhandenen Courage wurde zur tickenden Zeitbombe, die mit einer solchen Explosion hochging, mit deren unglaublichen Reichweite sie selbst niemals gerechnet ( und an sich nicht gekannt) hatte.
Diese Interpretationen sind für mich nicht nachvollziehbar ohne Kenntnis der Originale!
JK hat fast ausschließlich schriftlich mit seinen Damen kommuniziert.
Was auf jeder Plattform, jedem Blog, in jedem Forum gilt, gilt auch hier:
Man ist nur verantwortlich für das, was man schreibt, nicht für die Fehlinterpretationen, die im Hirn des Lesers entstehen!
Im Bekanntenkreis war eine Frau, die sagte, sie sei krank. Sie sprach selten darüber, sah auch nicht krank aus. Ihr Mann erzählte, die Krankheit sei schlimmer als ursprünglich vermutet. Da diese Frau vor kurzer Zeit noch entbunden hatte, schien die Krankenstory wenig glaubhaft. Bei den regelmäßigen Untersuchungen vor und nach der Geburt wäre eine derartige Erkrankung ganz sicher entdeckt worden.
Die Familie fuhr gemeinsam in den Urlaub, war auch sonst gesellig. Kurz, sie fehlte bei keiner Fete.
Dann erfuhr man, die Frau sei wohl doch ernsthaft erkrankt. Nach wenigen Tagen im Hospiz verstarb die Arme.
Seither gehe ich mit dem Thema Krankheiten etwas vorsichtiger um. Nicht jeder Mensch will sein Leid in die Welt posaunen. Andere wiederum werden nur damit fertig, wenn sie sich das Elend von der Seele reden/schreien.
Bitte auch im Falle JK Vorsicht walten lassen. Die Beweggründe wird man wohl kaum erfahren. Vielleicht schreibt JK seine Memoiren?
dass der Kachelmann bei seinen Liebschaften gelogen hat, ist offensichtlich, um sie sich auf Distanz zu halten, womöglich hat er auch Probleme mit dem “Grenzenziehen” bei sich (offensichtlich, wenn man obige Artikel zu seiner Lebensweise genau gelesen) und auch gegenüber Anderen.
Der Schreiberling Lorenz Wagner ist im übrigen ein mehrfach preisgekrönter Journalist, ich habe einige seiner Arbeiten gelesen, und auch die Zeit ist eine seriöse Quelle.
Peter Rothenbühler ist der ehemalige Chef JK`s bei dem Schweizer Revolverblatt, welches in der Berichterstattung der Bildzeitung in “Hinsicht auf wahre Berichterstattung” in nichts nachsteht! Und genau da ist Kachelmann zur Schule gegangen!!!
Und ich muss sagen, da bin ich auch zu Ihrem obigen Zitat der glaubwürdigen Quelle Weltwoche 23/2010 etwas enttäuscht:
Zu Ihrem Zitat:
“1989 auf der Höhe seiner Journalistenkarriere, kündigte Kachelmann… K. sagte mir, dass er ein bösartiges Melanom habe,….sagt Peter Rothenbühler…….
Was jedoch auffällt, ist die TATSACHE, dass Kachelmann trotz der angeblich schlimmen Erkrankung KURZE ZEIT später eine FIRMA aufbaute. NIEMAND bekam das Melanom jemals zu Gesicht………..Heute denke er RÜCKBLICKEND….., dass Kachelmann ein riesiges emotionales Problem habe….
Deshalb nehme ich an, dass er das Melanom vorgeschoben habe……
ALSO DAS IST SCHON DREIST von Rothenbühler, die Krebserkrankung von Kachelmann im Jahr 1989 in Zusammenhang mit Kachelmanns Firmengründung im Jahr 2004 zu bringen. Da ist eine Differenz von 5 Jahren.
!!!!Den “Rothenbühler Rückblick” kann man also KICKEN.!!!!!!
Kachelmann hat die Meteomedia am 22.12.1994 gegründet.
Er hat die Kachelmann Produktions AG am 19.7.1994.
Nachzulesen ganz offiziell bei moneyhouse.
Es gab jedoch noch Firmengründungen im Jahr 2003.
Ich möchte noch sagen, Sie zitieren hier einseitige, nicht hinterfragte Mutmaßungen von DRITTEN.
Ich schlussfolgere, wenn immer wieder irgendwelche Lügen verbreitet werden, dann werden diese auch von renomierten Presserzeugnissen übernommen. Bis es dann Wahrheit ist!
Weiter unten zitieren Sie dann eine ehemalige Geliebte Gisela Z., der Kachelmann von einem Klosteraufenthalt erzählt hat.
Vermutlich SVS oder Helen Sch..
In späteren Artikel schreiben sie von den Geschichten, die die arme Claudia D der Greuel erzählte! Sie zitieren hier die Damen mit der blühensten Phantasie!!
So macht dass die Presse seit dem 22.03.2010. 1000 Leute kommen zu Wort und jeder weiß etwas und will etwas wissen.
Kachelmann hat hingegen gerade mal ein Pups vor dem Haftrichter von sich gelassen und ein kleines Interview beim Spiegel und sonst nix. Der Rest ist alles HÖRENSAGEN!!!!!!!!
Ich warte bis zum Schluss und dann bilde ich eine Meinung. Oder auch nicht!
Offizielle Homepage von Meteomedia
Herzlich willkommen bei Meteomedia
Der 1990 von Jörg Kachelmann gegründete Wetterdienst ist heute einer der führenden Wetterdienstleister in Europa.
Die Kombination aus führender Prognosequalität, langjähriger Erfahrung und erstklassigem Kundenservice führt dazu, dass uns heute zahlreiche Kunden aus allen wetterabhängigen Branchen vertrauen.
Meteomedia. Dem Wetter immer einen Schritt voraus
Moneyhouse ist auch nicht immer am Höchststand! Das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement, dem die Handelsregister der Kantone unterstellt sind, aber ganz sicher!
Handelsregisterauszüge vom 13.1.2011 (14 Seiten)
Die Gründung erfolgte am 17.12.1990 im Kanton St. Gallen Ort Hemberg – Umzug der Firma in den Kanton Appenzell Ausserrhoden Ort Gais 20.12.1994 – Umzug der Firma 19.7.2004 in den Kanton Appenzell Innerrhoden Ort Appenzell Meisterrüte
Dazwischen tauchen immer wieder Daten auf, die mit den Statutenänderungen, den Änderungen der Personalie zu tun haben, aber nichts mit der Firmengründung!
Die MeteomediaGruppe
Weather OK Inc. USA – Jörg Kachelmann Produktions AG.CH – The Watherman Inc. CAN gehören zur Meteomedia GmbH Bochum-Meteomedia AG CH- Meteoradar GmbH CH
Letzter Eintrag HRG 17.3.2011
Und ich muss Ihnen sagen, wenn ich die Wahl zwischen Blick und Weltwoche habe – was die Glaubwürdigkeit betrifft, dann nehme ich die Weltwoche!
Preisgekrönte Journalisten haben nicht die Wahrheitsliebe für sich gepachtet. Der ganze Artikel ist nicht besonders ( meine Meinung)
Wagner ist überings FTD-Reporter – Verlag Gruner + Jahr = Spiegel,Stern, Gala etc. Wie man dann bei der FAZ ( Fazit-Stiftung) zu seinem Originalartikel kommen soll ist mir nicht recht begreiflich.
Im übrigen möchte ich schon sehr bitten: ‹C’est le ton qui fait la musique….
Wir alle – auch Sie lieber Max, haben bis jetzt und mussten uns an den Publikationen der Presse – und wenn wir Glück hatten an den Berichten der Prozessbesucher – orientieren. Wie wir das auslegen, ist unsere Sache und so vertreten wir dann unsere Meinung! Jeder für sich, jeder auf seine Weise.
Denn nicht einmal eine Biographie Jörg Kachelmanns, von wem auch immer geschrieben wäre 100% die reine Wahrheit!
Das mit dem FAZ-Archiv war ein Fehler, wollte sagen FTA-Archiv. Das mit der Firmengründung in 2004 wohl auch!
Ich stimme Ihnen zu, in Bezug auf die Glaubwürdigkeit, wenn Sie sagen:”Wenn ich die Wahl zwischen Blick und Weltwoche hätte….”
Aber in der Weltwoche wird der ehemalige Chefredakteur von Sonntagsblick zitiert. Und auf dessen Vermutungen gebe mal nichts.
J´ espére que j´ai trouvé le ton qui fait la musique!
@ Rita Eva , seit langem lesen wir Ihre hervorragenden Impressionen über Jörg Kachelmann. Einmalig wie SIe alles in so verkürzter Sprache wieder ALLES geben können. Wollte mich immer wieder einklincken in Gespräche, aber es gab immer wieder Kommentare die ich mich anschliessen wollte und auch nicht.Es ist schwierig, manche recht zu geben, oder auch nicht. Rainhard ist der absolute Hammer in diesem Blogg. Er ist einfach erfahren, große KLASSE dieser Blogger.
Na, jetzt staune ich aber über so viel Inkonsequenz, verbunden mit mehr als mangelhaftem Faktenwissen!!!!
Also, zunächst einmal, woher wissen Sie eigentlich, dass es sich bei dem von Ihnen selbst als Schreiberling bezeichneten Autoren um den preisgekrönten Journalisten Lorenz Wagner handelt? Dieser von Ihnen so hochgelobte Herr Wagner ist übrigens Absolvent der Axel-Springer-Journalistenschule und schrieb zuvor unter anderem für die “Bild Zeitung” und “Die Welt”.”
Mit welchen Recht echauffieren Sie sich da eigentlich über Herrn Rothenbühler?
“Peter Rothenbühler ist der ehemalige Chef JK`s bei dem Schweizer Revolverblatt, welches in der Berichterstattung der Bildzeitung in „Hinsicht auf wahre Berichterstattung“ in nichts nachsteht!”
Ich habe ja schon viel gehört und gelesen, aber dass ein mehrfach preisgekrönter Journalist allen Ernstes in einem dubiosen Blog namens „Kretschmann-Immobilien“ schreibt, ist mir neu.
Und über diesem merkwürdigen und nicht zu identifizierenden Artikel, als dessen Autor ein gewisser Lorenz Wagner genannt wird, könnte genauso gut Max Mäuerle oder Lieschen Müller stehen. Wissen Sie eigentlich, wie viele Lorenz Wagner es in der Bundesrepublik Deutschland gibt?
Mit anderen Worten, mir muss man erst einmal beweisen, dass es sich hier tatsächlich um den Henri-Nannen-Preisträger Lorenz Wagner handelt und, falls es zutrifft, dann erklären, wieso der Artikel eines renommierten Journalisten in einem solchen Umfeld zu finden ist.
Und es würde mich interessieren, wieso dieser Uralt-Artikel jetzt plötzlich aus der Versenkung geholt wird wie übrigens auch diese uralte Melanom-Geschichte aus BILD (offenbar für Sie eine seriöse Quelle).
Das alles ist mir jedenfalls ein bißchen zu undurchsichtig und ich frage mich, wem diese merkwürdige Aktion eigentlich nützt!!!
Ihr vermeintliches Wissen um die Gründung von Meteomedia hat ja Rita schon ad absurdum geführt.
Also nichts mit Kicken !!!!
Und dann kommt es ganz dicke.!!!!
Sie unterstellen mir, dass ich einseitige, nicht hinterfragte und Unterstellungen von Dritten übernehme.
Ja, was denn nun?
Erst bezeichnen Sie die „Zeit“ als seriöse Quelle , in der auch der von Ihnen genannte Lorenz Wagner tätig ist, und wenn ich mich dann u.a. auf folgendes Zitat aus dem Artikel von Sabine Rückert in der „Zeit“ vom 07.04.2011 beziehe,
„Im Dezember 2003 hatte er das gemeinsame Weihnachtsfest mit Viola S. per E-Mail abgesagt, angeblich weil er sich dringend einer Sexualtherapie in den USA unterziehen müsste. Später erfuhr Viola S. von Kachelmann selbst, dass das Humbug war. Im Sommer 2004 ersann Kachelmannkurz vor dem gemeinsamen Sommerurlaubmit Viola eine schwere genetische Erkrankung, die dringend behandelt werden müsse. Vor geplanten Ferienreisen oder Feiertagen sei Jörg oft überraschend von heftigen Übeln heimgesucht worden, berichtete Viola S. der Polizei. Um die Frau auf Abstand zu halten, machte Kachelmann ihr sogar einmal vor, er leide an Krebs, man habe etwas »in seinem Magen gefunden«, Viola solle ihn ziehen lassen, er müsse »jetzt alleine kämpfen«. Alles Unfug, erfuhr sie später. Und als er im Februar 2010 in einer E-Mail aus Kanada wieder einmal behauptete, eine schwere psychische Erkrankung auszubrüten, war für Frau S. auch das bloß eine weitere Ausrede, »um mich nicht sehen zu müssen.“
dann erklären Sie:
„Ich schlussfolgere, wenn immer wieder irgendwelche Lügen verbreitet werden, dann werden diese auch von renommierten Presserzeugnissen übernommen. Bis es dann Wahrheit ist!“
und setzen dann noch eins drauf:
„Weiter unten zitieren Sie dann eine ehemalige Geliebte Gisela Z., der Kachelmann von einem Klosteraufenthalt erzählt hat.“
Nein, verehrter Max, ich habe dabei in erster Linie auf Frau Rückert als seriöser Journalistin und die von ihr erwähnten Aussagen von Viola S. bei der Polizei zurückgegriffen sowie dazu “Weltwoche” und BUNTE zitiert. Und ich habe darüber hinaus noch darauf hingewiesen, dass die E-Mails mit eben diesen Kachelmannschen Räuberpistolen, die die BUNTE veröffentlicht hat, für RA Höcker Anlass waren, gegen Viola S. vorzugehen, weil sie unberechtigt private E-Mails von JK veröffentlicht hat. Damit sind für mich diese Behauptungen der Viola S. nicht irgendwelche Lügen, sondern Fakten.
Und wenn Sie mir unterstellen:
„Sie zitieren hier die Damen mit der blühendsten Phantasie!!“
frage ich mich nicht nur ernsthaft, ob Sie tatsächlich Frau Rückert eine blühende Phantasie unterstellen wollen, sondern auch, welche Meinung Sie eigentlich von RA Höcker haben. Denn Ihrer Meinung nach verschwendet er offensichtlich seine Zeit mit einstweiligen Verfügungen gegen die Lügen der „Damen mit der blühendsten Phantasie“
Und nachdem Sie sich ellenlang in völlig unbegründetem Besserwissen darüber ausgelassen haben, dass meine Äußerungen in die Kategorie
„Der Rest ist alles HÖRENSAGEN!!!!!!!!“
gehören, behaupten Sie auch noch glattweg von sich:
„ Ich warte bis zum Schluss und dann bilde ich eine Meinung. Oder auch nicht!“
Ach, Max, hätten Sie das doch nur getan!!
Oder haben Sie wirklich nicht bemerkt, dass Sie mit diesem Ihren Beitrag das genaue Gegenteil getan haben?
sie dürfen natürlich alles glauben, was in den Zeitungen steht von Viola S. und CSD und dem Herrn Rothenbühler. Was in den Emails stand, die Höcker verbieten ließ, habe ich nicht gelesen.
Und ich muss sagen, Sie halten sich für ganz besonders klug oder?
Sie sind angriffslustig, Sie werden beleidigend und vieles mehr (ich denke nur
daran, wie Sie Profiler 1 in der Mangel hatten, weil die sich erdreisteten zuviel
über Japan zu reden) und Rita…………….. ich habe damals darauf geantwortet und
Sie haben es nicht frei geschaltet!
Die Kommentare von Ottilie sind immer hinreissend nicht wahr?
Auch wenn Sie andere angreift und den guten Geschmack nur streift. Das was
andere nur am Rande erwähnen, spricht sie gerne aus!
Und es ist immer hinreißend!
Liebe Rita, es ist kein Wunder, dass viele Blogger nicht mehr schreiben möchten
und sich zurückziehen. Ihr neuestes Werk (20.04.) hat noch nicht einen einzigen
Kommentar. Das kommt nicht von ungefähr.
Sie können das gerne freischalten und alle die, die noch übrig sind über mich herfallen
lassen!
Es ist schade, denn ich habe die Kommentare – all derer – die nicht mehr schreiben, sehr
genossen.
Aber natürlich schalte ich das frei liebe @ Emma, besonders weil sie anscheinend nicht mitbekommen haben, dass wir uns, auf Wunsch von Chris entschlossen haben eine eigene Kommentarseite zu erstellen.
Begründung: Es ist sehr schwer, da die Chronik-Monate sehr umfangreich sind, ist das scrollen – besonders für jende die über I-Pad lesen nicht angenehm. Chris schreibt:
April 12, 2011 um 17:54 (Bearbeiten)
Ihre Chroniken sind unglaublich, Frau Neseser, eine Heidenarbeit!
Weil sie so ausführlich sind, sind sie auch entsprechend lang.
Aber: Ich bin sicher nicht die Einzige, die Ihren Blog auch mobil liest.
Per Handy ist das fast nicht mehr möglich, weil man endlos scrollen muss, bis man an die Beiträge kommt.
Vorschlag:
Könnte man nicht die Chroniken auf je einer eigenen Seite stehen lassen und mit den Beiträgen neu anfangen? Ich weiß nicht, ob Sie sich damit anfreunden können, fürs mobile Lesen wäre es eine große Erleichterung.
Und daher ist die Kommentarfunktion für die Chronik-Teile geschlossen.
Das zur Zeit Ruhe am Blog herrscht ist wohl verständlich, bei dem Wetter, dazu Feiertage – es ist doch schön, dass viele das geniessen. Die Protagonisten in der Causa J.K. machen es auch!
Und wenn man meine Chronik nicht beachtet? Was solls , es ist fantastisch für die kleinen grauen Zellen und es hat MIR grossen Spass gemacht, nur das zählt. Lieber keine Lobhudeleien als falsche!
Tja, Kritik üben ist leicht….auch wenn man die Hintergründe nicht kennt.
Geht Ihnen doch nicht anders… besonders wenn man auf den Beitrag eines Mitbloggers : “So ein Schmarrn ” schreibt oder ausgiebig Ottilie disqualifiziert, nicht wahr?
Sehen Sie, genau das macht den Blog aus: keine vorgegebenen, im Gleichschritt maschierende, von XY( oder der Meinungsbildenden Presse) vorgegebene Meinung. Und wenn einmal wirklich etwas nicht erschienen ist, liebe Emma, dann waren das Beleidigungen oder Artikel die der Netiquette für Blogs und Foren ( ein guts Beispiel: http://www.planetsrk.com/community/threads/nettiquette-f%C3%BCr-foren.10574/) nicht entsprachen.
Und was das nicht freischalten Ihrer Beiträge betrifft: Sie haben mir das bereits im März vorgeworfen und ich konnte Ihnen am 17.3. beweisen, dass ich alle Ihre Beiträge sehr wohl freigeschaltet habe!
Im übrigen ist mein Motto: Wer nicht will-der hat schon! Das gilt auch für jeden der hier schreiben will oder nicht. Und wir werden ganz bestimmt nicht -5 Minuten vor Torschluss – mit Streitereien beginnen!
Beim Lesen von Teil V der Chronik (Februar 2011), den Rita am 20. 04. 2011 eingestellt hat, ist mir wieder etwas eingefallen.
Ich hatte schon einmal Reinhard danach gefragt, aber meine Frage ist wohl untergegangen.
Also, nun noch einmal!
Ist Alice Schwarzer nun immer noch Zeugin oder nicht ?
Und ist sie deswegen nicht bei den Verhandlung anwesend, oder ist es einfach, wie üblich, ihre Entscheidung nach “Gutsdamenart”, wie RA Dr. Höcker das nannte?
ich dachte, gelesen zu haben, dass LTO sich vorbehält, auch noch Fragen an sie zu stellen, weswegen sie dann weiterhin Zeugin wäre, und nicht dem Verfahren beiwohnen kann.
ein Gedicht in Form Jörg Kachelmann zu schreiben, ist total schön, aber in einer Diskussion ist es einfach fehl am Platz. Deswegen Kommnukation ohne Ende, verbunden mit sachlichem Inhalt , wie immer in diesem Blogg so schön zu lesen ist. Bin sehr begeistert über die Chroniken von RITA. Wäre bestimmt nach Urteilsverkündigung ein Bestseller, darum wünsche ich Ihnen liebe Rita noch die restliche Kraft für ein tolles Buch, bevor andere Ihre Gedanken abschreiben. Aber gleich nach Abschluss der Urteilsverkündigung, sonst vergisst so mancher was wirklich in diesem unglaublichen, langanhaltenden,mysteriösen, ungerechten, unglaublichen, makaberen, ungerechten, gemeinen, verlogenenen, voreingenommenen, biederen, skrupellosen, verachtenden, minderwertigen, primitiven,nivoelosen, ohne Respekt auf einen ehrbaren Menschen , durch eine verlogene frustrierte Hinterlassene BÖSE sich zu RÄCHEN versuchte , eine zusammenfassende Ausgabe zu machen. Auch hier ist man nicht gefeit, das so mancher sich schon lange im Vorfeld seine Notitzen und Gedanken macht. Also liebe Rita seien sie auf der Hut , das dieses Werk nur Ihnen zu steht. (PLAGIATSFÄLSCHUNG!!)
liebe, liebe Grüße CH.
Wie einst im Januar schon mal in aller Öffentlichkeit wohl bekundet, hat es der Johanniter in nordisch-kühler Manier nun geschafft, sorgsam, dabei ganz konsequent das Unterste zu Oberst kehrend, tagelang, wochenlang über Berge von gestockten Akten und vergilbten Büchern des Gesetzes brütend, Blatt für Blatt die unsägliche Lügen-Geschichte wohl zu wenden.
So hat er, gemach gemach, auch mit der scharfen Klinge seiner leisen Stimmes gesprochenen Wortes Schwert, jede Lüge des blonden Mädeleins UND die des auchso blonden Buben aufgedeckt.
Seht Alle her!
Des Mädchens Mär´ um den bösen bösen grünen Monster-Wetterfrosch stimmt so nicht! Keine lila Halsgeschichten, von den eingebleuten Flecken ganz zu schweigen, der ach so! erschröckliche Kachelsprung auf des Mädchens Schoß war von ihr selbst ersehnt, ihr seine Sprungtechnik und Gewicht seit vielen Jahren wohlbekannt.
An diesem einen Tage war dann alles anders, sie wollte, auch genährt von des Prinzen-Frosches feine Säuseleien, über Jahre hinweg ihrer Seele Balsam gebend, nun endlich die ganz Einzigste in seinem Teichleichparadiese sein….
So hielt sie ihm nun des Vogels LuHa blättliche Bekundungen, mit einer anderen Prinzessin gereist zu sein, vor seine großen Kinderaugen, sprach: was willst du mit den vielen Anderen, sprich! Du brauchst sie nicht, so nimm´ doch mich!
Allein der wendige Wetterfrosch, der jedoch, nach kurzem Hinundher, nun alsbald ungewohnt in seiner Deutlichkeit, nickte glatt seine fernen Lieben ab – des Mädchens Zunge war jetzt schneller als ihr Verstand, auch als letzter Versuch wohl angedacht, sagte sie: Hinaus! du Unhold böser! Doch, anderes als von ihr erhofft, hielt er nicht inne, kniete nicht vor Verzeihung heischend vor des Mädchens Schoße nieder;
Nein, oh weh oh ach, er schnürte gar sein kleines Säcklein ein – und hüpfte dann die offne Tür hinaus, ließ das blonde Mädchen zurück in ihrer Angst – vor den Fluten der so! grausamen Wirklichkeit, der Schutz der Märchenwelt – zerbrochen!
So ward über Nacht die Geschichte des grünen Monsters wohl geboren….
Zutiefst in Stolz und Herz getroffen, rafft sich das Mädchen des Morgens auf, den Canossa-Gang vor ihres Vater Antlitz kundzutun, nun, bei der Beichte wird gar der Vater vom kochendem Zorn schnell überrannt, die Mutter von wallender Empörung übermannt, die Eltern so aus der Facon zu sehen, mag das Mädchen wohl bewogen haben, es sei der rechte Weg – und versank immer weiter in ihrer Lüge Trotz.
Der blonde Jüngling, gar nicht so arg blöde, der, den sie letztes Jahr geschickt gelockt zum Fuße des kanadischen Ahorns, fragte, im Angesicht ob deren kühle Spröde, mit dem Fang des Frosches allerdings schon sehr sicher, baldigst beim blonden Dinkelkind eindrücklich nach dem Ursprung der monsterhaften Geschichte.
Daß es ein pures Märchen ist, das sah nicht nur er ganz bald, das sahen auch noch Andere, doch: egal!, einen echten Wetterfrosch daheim im Glas – welcher andrer Bube hat schon das! So blieb die Geschichte fest in der Kinders Griffe, in gegenseitiger Nutzbarkeit im Stillen übereingekommen.
Nun waren die Eltern dieses Knaben, die ObeLaGe´s, nach der schon! erfolgten Ermahnung, den Frosch seines Wetteramtes frei! walten zu lassen, ob des Trotzes ihres Zögling nicht! erbaut, doch alles gute Zureden verhallte einfach in des Jungen gewundenen Gänge des Gehörs, irgendwann wurden sich dann auch die Eltern schweren Herzens einig: dieser sture Junge braucht wohl die Erfahrung des Hineinfallens in die eigene Grube, ein Fall exakt auf seine Löffelöffnung im Gesicht ( in höflicher Form gesagt; s´ ist schon heilig Osterfest)
Wie bereits erwähnt, fortan waren unerwünschte Besuche vom neugierigen Onkel Burda und dessen Bruder, dem Jumper Axel an der Tagesordnung, auch des Nachts! trampelten doch! noch ungebetene Gäste durch das dunkle Haus!
Auch von der nervigen Tante Aschwa ist zu reden, die, in Anlehnung an ihre eigene Geschichte, für sie! in trittbrettfahrerweise genützte Skandale mit guter Schnüffelnase weit erriechend, immer recht-zeitig ihre stets in formlosen Tücherschichten gehüllten Leibesmassen vor aller Augen durch den Hof und Garten schiebend, lauthals vor der versammelten Menschenmenge sich beklagte, deklamierte BILDhaft weithin schallend, über die wahre Ungeheuerlichkeit, einer holden Weiblichkeit nichts zu glauben, einer, die doch schon per Geburt ein potentielles Opferdasein lebt! – dies, ein unumkehrbarer Status sei, auch Lebensmotto der ungeliebten Tante, welches von ihr als 11.Gebot in Stein gemeißelt wird.
Von dem blonden Mädchen, der langjährigen Märchenprinzessin in spe, ist schon lange keine Rede mehr, anfangs ging das Schwindeln und Verstecken ja ganz gut, geduckt im Windschatten des blassen Jungen oder hinter dem breiten Rücken ihres lieben Onkel Franz´. Das Gedrücke an Tante Aschwas XXL-Busen war ihr allerdings doch zuwider, die ganzen netten Tanten machen ihr auch Angst.
Für sie ganz wichtig: ihren Eltern ja keine weitere Schande machend, hielt sie eisern an ihrer Geschichte fest.
Nun, so steht´s im Momente noch, das von allen Seiten gut einsehbare, von des blonden Buben angeschafften Terrarium auf dem Podeste im großen Mannheimer Landes-Garten, die Wände ganz aus Glas, mit zigfachem Vergrößerungseffekt versehen, so zeigt sich vor aller Augen jeder Hüpfer, jeder Sprung, jede Regung der grünen Froschespracht in Gänze.
Auch drehen die Pressegeier immer noch unablässig ihre Spiralen überm Hause, werfen ihre Schatten bedrohlich nah über des Frosches Terrarium, kreisen mit scharfen Augen beutewitternd über des Buben und des Mädchens Haupte…..
Es hat sich, ich schrieb es schon einmal, so manches Menschlein in bequemer Haltung und breitem Gesäße, in des fremden Gartens eingenistet, haben sich um das gläserne Geviert herum postiert, begaffen, beschimpfen den grünen Hopser, es scheint Leute gar zu geben, die sich mit Beobachten dieses weitgehüpften Wetterfrosches besser unterhalten sehen, als von des Fernen Apparates; so haben sie sich nun eingerichtet, gar fein in aller Häuslichkeit!
Egal, ob friedlich und gemeinsam auf der gleichen Linie oder sich im Wechsel fröhlich köpfeknallend in heftigem Streit vertieft, die quirlige Menschenmenge diskutiert des Langen und des Breiten über des Wetterfrosches Leben, seine Vor-Lieben (Echsen) – und auch sein zukünftiges Biotop, ebenso wie seine neue, junge Hüpferin-Gemahlin, alles wird zum Gegenstand der Gespräche hin verquickt, es wird des hellen Tages und noch des Nachts bei Kerzenschein und Mondeslichte darüber viel geredet, gezickt, gezankt und auch noch mächtig hingewettert.
Wie grauenhaft! Wie entsetzlich! Das hat das Mädchen neulich natürlich auch gelesen, ist der geliebte Wetterfrosch, der IHRE! nun in festen Händen,
nur, nicht die Ihrigen sind´s, die sich an des Frosches glatter Haut hinschmiegen, es ist auch nicht ihr Fingerlein, an dem nach intensivster Pflege im schon 11ten Jahre! das heißbegehrte Ringlein prangt, nein, an fremder, gar noch jüngerer Hand findet die Verwandlung der fröschlichen Gestalt in den Habitus´ von Prinz und Prinzessin-Gemahlin statt!
Ihr ward´s diesmal nicht vergönnt, hm…., sie vielleicht auf den Nächsten warten könnt´?
Egal, was bisher auch geschehn´ – das Ende dieser fröschlichen Odyssee ist jetzt abzusehen – dem Johanniter sei´s gedankt!
Demnächst, so pfeifen ´s nun auch die letzten Spatzen kühn vom Dach, muß der blonde Junge vor die Augen der ach so froschlebensklug gewordenen Menschenmenge treten, die magischen Worte seines! unrühmlichen Verhaltens laut aufsagen.
Falls er es, in seiner trotzig zusammenen gepressten Mundessperre, nicht sagen will, so müssen wohl die Großen dran.
Dann, nach des Gesetzes freimachendem Spruch, “darf” der ungezogene Bube den grünen Hüpfer – nebst der Gattin – aus dem Gefängnis-Glase heben, sorgsam muß er mit seinem Griffe sein, weil beobachtet von den wachsamen Augen seiner Mutter, der Vater mit strenger Miene und ganz lockerer Hand anbei.
Mutmaßlich die rechte Hand in heilloser Wut zur Krallenhand verkrampft, weil er dem Kachelfrosch in seiner Handes Mitte sitzend nun nichts mehr antun darf, ihm gegenüber der Schwenn´sche wandelnd, des vergnüglichen Auges funkelnd und auf seinen Lippen ein zufriedenes Lächeln liegt, dem eines Siegers ganz gemäß, wäre es ein wahres Bild für die Götter dieser Welten, muß der Knabe den seltenen Wetterfrosch mit verzerrter Miene selber! zurück dann tragen, in des natürlichen frosches Lebensgrunde, wo er ihn dereinst so! mutwillig hat herausgerissen, dabei die nun sehr! tief über seines Kopfes hinwegrauschenden Geier mit linkischen Armbewegungen zur Seite wedelnd, zugleich empört seine hohe Kinderstimme ertönen lassend.
So ergäb´ sich dann ein gar köstlich´ Bild: ein innerlich vor Wut kochender blonder Junge an der Spitze, mit dem aufmerksamen Johanniter dicht an dicht an seiner rechten Seite, so ziehet dann, unter großem Aufhebens und Gedöns und mit ganz enormen Gefolge, die bunte Prozession über viele frische grüne Wiesen wohl hinweg, die Eltern päp an des Knaben Rücken, dann die beiden Önkels, höchst neugierig überall ihre Augen und die Ohren füllend, jedoch während des Zuges stets spinnefeindig angiftend – und noch mehr Onkel, Tanten, die üblichen Verdächtigen werden folgen – mit diversen Wanzengeschöpfen in den Falten ihrer Gewande.
Und, jede Wette, auch die ungeliebte Tante wird zu sehen sein, die, weil sie sich wieder mal zu spät aus ihrer männerfeindlichen Altjungfern-Kaffeetratsch-Runde hat lösen können, sich dann eiligstem Gemüte dem Zuge an die Fersen heften wird, unter heftig puffenden Geräuschen und stampfenden Schrittes den Anschluß sucht, um sich dann mitten unter die Menge hinein zu mischen, dabei ihrem eigenen Elemente feste fröhnend: zeternd! Ohne Unterlass.
Daß in des Frosches früherem Revier kein Stein mehr auf dem Anderen liegt, kein Baum, kein Strauch mehr Blätter trägt, alle Pfützen, die Teiche sind versiegt und der große Sumpf trockenliegen in der heißen Sonne dampft, es mag sich jeder denken, nach dieser langen Zeit des Grabens und Buddelns des blonden Jungen und seinen Kameraden. Alles weg, ganz öd und plattgemacht.
So muß sich nun, der Wetterfrosch nebst Gemahlin, mit seinen langen Beinen ein neues Revier erhüpfen, weit weg? Ganz nah?
Egal: die Welt ist groß! und so wird das Hüpferpaar ihren guten Platz bestimmt auch finden!
Und wenn sie nicht gestorben sind….
Die Moral von der Geschicht´?
Traue nie einem strammen Prinzen, auch der holden Prinzessin nicht,
sonst kommst auch DU vor eines Mannheimer trotzigen Landgericht!
Ich habe gerade etwas gefunden, dass uns vielleicht besser verstehen läßt, wie das LG M. denkt. Leider habe ich noch nicht herausgefunden, welcher Richter dieses Urteil geschrieben hat.
Vielleicht hat das Gericht ja Probleme mit der Landes- und Volkskunde eines Schweizers und benötigt deswegen so viele , auch auswärtige Termine
Der Termin in der Schweiz war wahrscheinlich vielmehr ein Fortbildungskurs …
LG Mannheim, Az:(12) 4 Ns 48/96, Urteil vom 23.01.1997 (aus NJW 1997, 1995 ff.)
Sachverhalt: Der Angeklagte war in der Vorinstanz vom Amtsgericht Mannheim aufgrund der Aussage eines Zeugen wegen falscher uneidlicher Falschaussage (§ 153 StGB) verurteilt worden. Die hiergegen gerichtete Berufung führte zum Freispruch des Angeklagten aus tatsächlichen Gründen.
Aus den Urteilsgründen: Das Gericht glaubte dem Zeugen nicht und führte aus: „Dies sind jedoch nicht die einzigen Bedenken, die man gegen den Zeugen haben muß. Er gab sich zwar betont zurückhaltend, schien bei jeder Frage sorgfältig seine Antwort zu überlegen und vermied es geradezu betont, Belastungstendenzen gegen den Angeklagten hervortreten zu lassen, indem er in nebensächlichen Einzelheiten Konzilianz ja geradezu Elastizität demonstrierte, im entscheidenden Punkt, der – für ihn vorteilhaften – angeblichen mündlichen Genehmigung des beantragten Urlaubs aber stur blieb wie ein Panzer. Man darf sich hier aber nicht täuschen lassen. Es handelt sich hier um eine Erscheinung, die speziell für den vorderpfälzischen Raum typisch und häufig ist, allerdings bedarf es spezieller landes- und volkskundlicher Erfahrung, um das zu erkennen – Stammesfremde vermögen das zumeist nur, wenn sie seit längerem in unserer Region heimisch sind. Es sind Menschen von, wie man meinen könnte, heiterer Gemütsart und jovialen Umgangsformen, dabei jedoch mit einer geradezu extremen Antriebsarmut, deren chronischer Unfleiß sich naturgemäß erschwerend auf ihr berufliches Fortkommen auswirkt. Da sie jedoch auf ein gewisses träges Wohlleben nicht verzichten können – sie müßten ja dann hart arbeiten – versuchen sie sich „durchzuwursteln“ und bei jeder Gelegenheit durch irgendwelche Tricks Pekuniäres für sich herauszuschlagen. Wehe jedoch, wenn man ihnen dann etwas streitig machen will! Dann tun sie alles, um das einmal Erlangte nicht wieder herausgeben zu müssen, und scheuen auch nicht davor zurück, notfalls jemanden „in die Pfanne zu hauen“, und dies mit dem freundlichsten Gesicht. Es spricht einiges hierfür, daß auch der Zeuge mit dieser Lebenseinstellung bisher „über die Runden gekommen ist“. Mit Sicherheit hat er nur zeitweise richtig gearbeitet. Angeblich will er nach dem Hinauswurf durch den Angeklagten weitere Arbeitsstellen innegehabt haben, war jedoch auf Nachfrage nicht in der Lage, auch nur eine zu nennen!“
Man sollte wirklich noch ein paar Volkskundler einladen, die den Schädel von JK einer Volksgruppe zuordnen. Dann weiß man, ob es sich bei den Vorfahren um einen friedlichen Einwanderer, einen kriegerischen Eroberer oder einen Einheimischen handelte. Je nachdem müsste das Gericht dann grundsätzlich zu einem Freispruch aus tatsächlichen Gründen kommen.
1. Einem friedlichen Einwanderer ist eine derartige Tat nicht zuzutrauen.
2. Einem kriegerischen Eroberer darf man aus Kenntnis der Landes- und Volkskunde nicht bestrafen, da er dafür nichts kann – die sind halt so … da ist man halt ein bisserl derb.
3. Einem Einheimischen ist eine derartige Tat auch nicht zuzutrauen. Die halten sich immer aus allen Streitigkeiten nach Möglichkeit raus, und sei es durch die Flucht nach vorne … die Tür …
Fast ein Jahr hat man mich als altes Schweizer Groupie, als grauhaarige Voyeurin, dumme Hausfrau, die nur „Eines“ von Jörg Kachelmann will und sich deshalb engagiert, hingestellt. Man hat mich als psychisch krank abqualifiziert, jemand dem jede Intelligenz fehlt. Nicht nur auf diversen Foren, leider auch von der Presse. Alles nur, weil ich keine bekannte Gerichtsreporterin bin?
Bestätigt Frau Friedrichsen nicht genau das, was ich seit März 2010 und hier seit Juli 2010 auf dem Blog geschrieben habe? Und Frau Friedrichsen ist mir mit gleich alt, also kann man mir nicht Senilität vorwerfen.
Hat Frau Rückert nicht genau das in ihrem Beitrag von letzter Woche (für den sie grundlos angefeindet wurde) genau so gesehen wie ich das mache?
Muss man einen bekannten Namen besitzen um gesunden Menschenverstand haben, wenn man die Ungereimtheiten aufzeigt welche die Causa Kachelmann seit dem 20.3.2010 begleiten und von Nebenklägerin, “Opfer“-Anwalt, Haftrichter, Staatsanwaltschaft und Gericht niemals aufgeklärt oder berücksichtigt werden?
Natürlich haben die beiden Damen vermutlich Akteneinsicht oder gute Connections zu Verteidigung und/oder möglicherweise auch zu Staatsanwaltschaft, das ist aber auch das einzige dass sie mir voraus haben. Ich bedauere natürlich, nicht an jedem Prozesstag in Mannheim sein zu können, aber auch wenn es sich zeitlich ausgegangen wäre, finanziell natürlich nicht. Dabei sitzen dort Reporter ihre Tagesspesen ab, die eigentlich beim Kirchenbazar von Knieritz an der Knatter besser aufgehoben gewesen wären!
Und könnte nicht jemand wie ich eine Schöffin sein, die sich Gedanken macht? Ich hätte nachgefragt und wäre nicht wie die Mannheimer Zinnsoldaten dort gelangweilt herumgelungert!
Keiner der sich mit dem Fall Kachelmann beschäftigt und mit der Vorgehensweise der untersuchenden Behörden, der Polizei, den Vorgängen rund um Kachelmann nicht einverstanden ist, darf deshalb diskriminiert werden.
Und ich denke dabei an alle die diesen Prozess besuchen und darüber berichten ,sie hören und sehen viel mehr als wir von den Journalisten – deren Artikel nur Verlagskonform geschrieben werden – erfahren. Die Arroganz mit der sie(wir) von überheblichen Reportern behandelt werden, ist beleidigend.
Ich hoffe nur, dass vielleicht jemand das ganze Referat von Frau Friedrichsen und vielleicht auch das von Frau Rückert, welches sie in Maria Laach gehalten hat, veröffentlicht. Denn ich nehme an, dass der Bund nur einen Auszug brachte.
Schade, dass man von solchen Events nichts erfährt, oder sie für Laien – gleich Dummköpfe – nicht zugänglich sind!
die Einschätzung hat sich mit Sicherheit inzwischen geändert. Das Doku-Material auf diesem Blog ist so sachlich und umfänglich, dass sich ganz viele der angeblich so überlegenen Journalisten heimlich daraus bedienen werden, Journalisten schreiben zu gerne aus Archiven ab. Nach einem Jahr Rita-Blog wird niemand mehr lächeln oder dumme Sprüche machen.
Was ich aber mindestens genauso wichtig finde, ist folgendes: Rita hat es geschafft, dafür zu sorgen, dass hier nur Leute schreiben, die absolut authentisch sind. Fast alle schreiben unter ihrem realen Namen, natürlich abgekürzt, aber alle schreiben so, wie sie es auch im wirklichen Leben schreiben oder sagen würden. Wenn wir uns treffen würden, könnte jeder dem anderen in die Augen schauen und die Hand geben – keiner müßte sich auch nur für einen Satz entschuldigen. Das ist wohl einmalig im Netz, wo sonst bevorzugt Spinner rumzulaufen scheinen. Man schaue sich nur einige andere Foren an, die über JK schreiben.
Das Internet, gemacht von Leuten wie Du und ich, hat Guttenberg entlarvt, Mubarak verjagt und die US-Diplomatie bloß gestellt. Auch die deutschen Gerichte werden durch das Internet nun endlich von denen kontrolliert und zur Rechenschaft gezogen werden, in deren Namen sie schon immer Recht sprachen: dem Volk, das nun online ist. Es dürfte klar sein, dass damit die 4. Gewalt, die Presse, ihre Probleme hat, denn sie könnte auf Platz 5 abrutschen. Hochmut kommt eben vor dem Fall.
Ich schließe mich Ihrer Meinung an, es ist absolut bedauerlich, dass dieser Vortrag vorab nicht entsprechend nachhaltig publiziert wurde.
Die traurige Tasache bleibt, dass schlussendlich zu bezwefeln ist, ob es einen Gewinner und einen Verlierer geben wird.
Es bleibt zu hoffen, dass dieser Fall zumindest ein “Mahnmahl” für die Zukunft darstellt und mit nachhaltigen Konsequenzen für diejenigen verbunden ist, die für diese unsäglichen Ausuferung verantwortlich sind.
Vielleicht ist es auch ein grundsätzliches Problem, dass Menschen heute keinen gesteigerten Wert mehr auf ihr Bauchgefühl legen und in Kombination dazu, noch den gesunden Menschenverstand und Logik gebrauchen ( wenn auch andere darüber spotten ), um zu entspr. Sichtweisen zu gelangen ? Es ist durchaus eine Existenzberechtigung und Sinn vorhanden, wozu auch sonst wurde es uns Menschen mit in das Leben gegeben ?
Ich bleibe dabei, STA Oltrogge & Co, inkl. CSD, SVS… hätten niemals mit diesem Ausmaß und blamablen Eskalation gerechnet und sind mittlerweile vermutlich vordergründig damit beschäftigt, wie sie mit einigermaßen “heilen Haut” aus dieser Sache wieder rauskommen, bzw. sie schnellstmöglich beeenden. Den irgendwann geht auch dem motiviertesten Sportler einmal die Puste aus.
Und es ist schon so, JK wird diesen Lebensabschnitt für sich als, wenn auch nervenaufreibenden und teuren, aber dennoch aufschlussreichen Neustart verbuchen können, nachdm alle Details offengelegt wurden.
Für alle anderen ist es längst noch nicht vorbei und sind gezwungen, sich ersteinmal mit ihrem Gewissen auseinanderzusetzen, um Frieden mit sich selbst schließen zu können. Denn auch Sie haben ein Bauchgefühl, das immer wieder zu ihnen sprechen wird, selbst wenn sie es nicht hören wollen. Der eine wird sich dafür event. eine Psychatrie suchen dürfen, der andere die Einsamkeit…
@REN
Liebe Frau Neeser,
wäre es nicht vorteilhafter sich an Beiträgen wie denen von Reinhard, Canadien, Mr. Bean zu orientieren, anstatt irgendwelchen Kläffern zu zeigen welche angebliche Wirkung sie haben? Deren mickrige AntiBlogs sprechen jedenfalls nicht für ein überaus massives Echo- trotz angeblicher Nichtzensur.
Aber Paul, natürlich orientiere ich mich an den ausgezeichneten Beiträgen vieler die hier schreiben(geschrieben haben), nicht nur den von Ihnen genannten. Das ist doch selbstverständlich und war auch gar nicht das was ich meinte.
Sehen sie, was in Foren geschrieben wird mach vielleicht nicht so weit verbreitet sein, aber das was in der Presse stand schon. Das ist es, was mich eigentlich verärgert, die Arroganz mit welcher angebliche “Laien” diskreditiert wurden und noch werden.
In meinem Beitrag ging es hauptsächlich, dass WIR (ich) genau der Ansicht wie die Damen Friedrichsen/Rückert sind und auch zu denselben Schlussfolgerungen kommen(kamen). WIR aber nur Hirngespinste produzieren?
Ich sehe es durchaus als vorteilhat an, dies einmal festzuhalten. Jeder der hier schreibt hat in irgendeiner Form genau aufgezeigt, was für ein unwürdiges Spiel seit dem 9.2.2010 in der Causa Kachelmann von Nebenklägerin,Staatsanwaltschaft, aber auch der “unterirdischen” Presse – und seit dem 6.9.2010 zusätzlich von der 5.Strafkammer zu Mannheim gespielt wird.
Das war eigentlich der Grundtenor meines Beitrages, dass auch hier mit zweierlei Mass gemessen wird. Dem einfachen “Volke” taut man solche Erkenntnisse nicht zu, und ich frage mich was ist anderes an Reinhards, Colonias,Skorpions, Marieanns, Ottilies, Goijs und..und…und.. vieler User , auch meiner Beiträge, als das was von Rückert/Friedrichsen geschrieben wurde? Oh, doch etwas ist anders, wir schreiben DAS in dieser Form schon seit Eröffnung dieses Blogs, also noch VOR Prozessbeginn.
Die Phrase des in politischem Kalkül nach Bedarf bis zum Exzess zerschlissenen Schlagwort des “mündigen Bürgers” existiert lediglich solange auf den Wahlkundgebungen ALLER Politiker/innen, bis die Wahl gewonnen ist.
Danach braucht kein Schwe.. ähm *räusper* kein Politiker/in das liebe Stimmenvieh mehr.
Das soll dann gefälligst ganz brav auch die hirnrissigsten Edikte schlucken, kommentarlos, wenn´s denn bitte geht, und auch auf KEINEN Fall selbst in Erscheinung treten!!!
Rebellieren ? Gegen Sabotageakte des Gesetzes protestieren? Gegen deren innere Aushölung angehen? In Deutschland? In aller Öffentlichkeit??? So weit kommt´s noch, tss tss tss…
Der/die kleine Normalbürger/in von heutzutage hat sein/ihr Mui zu halten, klaglos jeden vorfabrizierten Müll zu konsumieren -ABER: gleichzeitig gierig alle meinungsschürenden Pamphlete, nur selten “echte” Infos, aus sämtlichen Medien in sich hinein saugen.
Kaufen!Kaufen!Kaufen!
Nach meiner Wahrnehmung wäre es den Schwarzkitteln vom Mannheimer Landgericht am liebsten gewesen, wenn sie diesen sowieso!!! idiotischen, weil auf 1! tönernem Fuß balancierenden Skandalprozess nur allein in phantastisch glatter Amtshilfeleistung mit den ganzen Medienhanseln (und Greteln) zusammen durchgepaukt hätten…..
Selbstverständlich nicht öffentlich, somit auch ohne die überaus lästigen Störungen dieser bürgerlichen Plebejer, die auch noch, wie unverschämt! sich SELBST in mißtrauischer Haltung zum Ort der Rechtsverwesung aufgemacht hatten, und in hohem Maße selbst(mit)denkend! wie unerhört doch auch! IHRE direkt an den vielen Prozesstagen gesammelten Eindrücke auch noch publizieren, quasi weltweit via Internet, zur Einsicht und zur Diskussion freigeben! Allerhand!!
Daß dann Menschen wie Frau Neeser, Frau Jahns, Maschera oder B.Meier (um nur Einige zu nennen) sowohl im mannheimer Schwarzkittel-Stammlokal nicht gern gesehen werden, und vor allem: von den dutzenden, in Lohn und Brot bei den vielen Medienhäusern stehenden, sogenannten Journalisti, als direkte und deswegen auch als durchaus! bedrohliche Konkurrenz eingestuft werden, ist ja mehr als deutlich an deren Reaktionen zu erkennen.
Da erfrechen sich diese Freizeittintlinge doch glatt, IHREN Lesern/innen keinen! tendenziösen Müll für die hübsche kleine Empörung zwischen Vesper und Zigarettenpause zu erzählen, Neiiin! die wagen es doch tat!-sächlich, die gesehene und gehörte WAHRHEIT in aller Öffentlichkeit auszubreiten!
Das ist – für solche “Berufsständler” – in der Tat geschäftsschädigend!
Und auch noch OHNE behördlich genehmigtes Papierchen, unter Fehlen sämtlicher (in Deutschland! WICHTIGer) amtlicher Herdenberechtigungsscheinchen! ja – wo sind wir denn???
Jetzt mal ohne Ironie: je mehr und lauter die Schreiberlinge um IHRE Latifundien kreischen, je heftiger sie um sich schlagen und mit Schaum vor dem Munde versuchen, andere Menschen anspucken, desto größer die Wahrscheinlichkeit, daß es in Wirklichkeit um was geht? ……
Genau, um IHRE Pfründe.
Und da ist es wieder, das Goldene Kalb: € und $
Das war mein Wort zum Karsamstag – ich wünsche Allen ein sonniges Ostereier-Suchen!
Skorpion
Ach Skorpion, ich kann Ihre Wut so gut nachvollziehen, aber irgendwie bin ich da mittlerweile bei zeitweiser Lakonie angekommen.
Der “mündige Bürger” wird heute nur noch als “Verbraucher” benötigt – konsumieren und Maul halten! Jeder, der aus der Reihe tanzt, wird diffamiert und isoliert, der Konsum wie eine Religion verehrt und wenn die Massen dereinst sich dann doch mal vereint erheben, haben die “da oben” bereits vorgesorgt – im Sinne der vermeintlichen Terrorabwehr gegen Islamisten werden immer mehr Bürgerrechte beschnitten, um uns zu schützen wie es immer heißt, aber in Wahrheit sind die “Eliten” dabei, sich in Sicherheit zu bringen ohne zu merken, daß sie dabei sind die gleichen überheblichen und arroganten Fehler zu machen, die ihresgleichen vor über zweihundert Jahren den Kopf gekostet haben: dumm, faul und gefräßig …
Ein zorniger Mahner ist hier der grandiose Georg Schramm, gefolgt von Volker Pispers, Urban Priol und Frank Markus Barwasser (“Erwin Pelzig”), die Altmeister Dieter Hildebrandt und Werner Schneyder nicht zu vergessen, die bayrische Granate Monika Gruber oder der schweizer Andreas Thiel (geht auch sehr gerne bis über die Schmerzgrenze hinaus) – sie alle werden nicht müde, auf die Ungerechtigkeiten und faulen Machenschaften hinzuweisen. Ändern tut sich deshalb aber (noch) nichts – die Seilschaften funktionieren noch zu gut und noch zu viele sehen ihr Heil darin, in diese Seilschaften aufgenommen zu werden.
Es ist wohl so wie Tucholsky einmal sagte: ” Wahlen ändern nichts, sonst wären sie verboten.”
Das einzige, das uns bleibt, ist sich Gleichgesinnte zu suchen und sich weiterhin nicht das Denken verbieten zu lassen.
Wenn man mal nach China, Nordkorea, Iran, Sudan, Ägypten, Lybien oder Syrien (die Liste ließe sich noch endlos fortsetzen) schaut, sind wir hier in einer sehr privilegierten Stellung, denn wir dürfen (!) frei unsere Meinung sagen, auch wenn man uns dafür in die Ecke stellt und uns nicht ernst nimmt, so überleben (!) wir das ganze doch (noch?!) und jammern mal wieder auf hohem Niveau.
Also, frisch ans Werk, wird lassen uns das Denken nicht mies machen und mischen uns auch weiterhin frech und fröhlich ein!
Übrigens:
Den Damen und Herren “irgendwas mit Medien” werden noch die Augen aufgehen, wenn sie erkennen (müssen), daß sie nur Handlanger waren und für sie die Türen zum Olymp genau so verschlossen sind und bleiben, wie für uns auch – nur haben wir uns nichts vorzuwerfen!
Blogger wie wir schreiben Buchstabe für Buchstabe umsonst. Und dann noch mit dem Ziel, der Wahrheit näher zu kommen, damit Leute nicht zu unrecht verurteilt werden. Und nicht, weil wir an der geschönten “Unwahrheit” verdienen wollen.
Tja, und dann stecken wir überall unsere Nase rein, zeigen auf die Schwachstellen des Systems und diejenigen, die diese Schwachstellen für sich nutzen.
Wie können wir das nur wagen? Wir haben doch schön angepasst zu sein.
Traurig, was der JK Prozeß so alles an die Oberfläche befördert hat. Viele faule Eier …
Sehen Sie Frau Neeser, es ist genau dieses schräge Zunftgehabe, das Sie hier beschreiben und das mir immer wieder fröhliche Momente beschert. Es gibt nicht nur die anerkannt Guten, sondern auch jene vielen anderen Schreiber/innen, die mit geckenhaftem Gemüt die Wichtigkeit ihrer nichtssagenden Berichterstattung im beliebigsten Wursblatt der Republik unterstreichen wollen.
Das ist auch der Punkt in dem ich mit Reinhard übereinstimme: diese Leute sind nicht mehr wichtig!
Das Internet mag nicht die publizistische Qualität gewisser Edelfedern vermitteln, jedoch sind die Nachrichten unmittelbar, direkt und sie sind wahr bzw. kommen der Realität am nächsten.
Es ist also logisch, daß man den Stellenwert der Netzwerke herabwürdigen will. Selbst wenn man einen Irtum zugeben muß wird man es eher einem Kollegen der Konkurrenz gegenüber tun als dem ungeliebten Forum, sonst würde man ja die Notwendigkeit des eigenen Mediums infrage stellen. Dabei wird gern übersehen, daß in der heutigen Presselandschaft bereits bewußt mehr desinformiert als informiert wird. Ein interessierter Bürger nutzt daher das Netz, die Bibliotheken und seriöse Printmedien; immer im Gedenken daran, daß auch die infamste Lüge durch eine Edelfeder in feinster Stilistik vorgebracht werden kann.
„In einem Referat in Bern hat die Gerichtsreporterin des «Spiegels», Gisela Friedrichsen, am Beispiel des Kachelmann-Prozesses zwei «wunde Punkte» der deutschen Strafjustiz umkreist: den Opferschutz und die Nebenkläger.“
„Dann zeichnet sie in groben Zügen nach, wie das mutmassliche Kachelmann-Opfer im Prozessverlauf Dinge verschwiegen, gelogen und sich in Widersprüche verheddert habe, und attestiert der 38-Jährigen eine «blühende Fantasie». Sarkastisch kommentiert sie: «So etwas glaube, wer will; die Mannheimer Staatsanwaltschaft glaubt es.
» DIE UNSCHULDSVERMUTUNG WERDE HEUTE IN DEUTSCHLAND VON DER «OPFERVERMUTUNG» VERDRÄNGT.“
«Der Prozess wäre längst zu Ende, wenn Kachelmanns Aussagen genauso ernst genommen worden wären wie jene der Klägerinnen.» Rhetorisch fragt sie: «Wird hier der Opferschutz nicht zu weit getrieben?»
Eindeutig spürbar sei inzwischen eine gewisse Angst der Staatsanwaltschaft und der Politik vor drohender Medienschelte. «Wer sagt: ‹Der Angeklagte ist auch ein Mensch›, der holt sich damit doch keine einzige Wählerstimme.»“
Wer Quincy oder das CSI-Team liebt, der weiß, dass Rechtsmediziner und ihre Mitarbeiter oder Angehörigen mitunter gefährlich leben, zumindest in Hollywood…
Sagenhafter Vergleich – Ihre Ausführung in dem neuen Chronikteil !!!
Bitte verzeihen Sie mir, dass es für einen Moment geradezu lächerlich wirkt, wenn man diverse Passagen Ihrer Zusammenfassungen Revue passieren lässt und weiß, dass es sich bei all diesen Ausführungen um die Realität handelt, tatsächliche Gegebenheiten – einfach unglaublich und skandalös, all die vergangenen Vorgehensweisen !
@ Reinhard
Ich habe verschiedentlich gelesen, dass das verfahrene Verfahren beim Bundesgerichtshof enden wird, und vermutlich unabhängig davon, ob ein Schuld- oder Freispruch erfolgt, weil einer der Parteien die Revision anstreben wird. Auch war zu lesen, dass die Messlatte für eine Revision in Deutschland sehr hoch gehängt ist. Die Presse hat sich diesem Aspekt des Kachelmann-Prozesses bisher nicht besonders gewidmet.
Mich würde interessieren, welche belastbaren Revisionsgründe jetzt schon feststehen, d.h. welche gravierenden Verfahrensfehler der Mannheimer Jury vorgehalten werden können.
Eine Revision ist deswegen so selten erfolgreich, weil es nur um formale und sog. “denklogische” Fehler geht. Ein erfahrener Vorsitzender einer Strafkammer wird die Formalien aber im Griff haben und auch logisch denken können.
Nicht vom BGH überprüft wird alles, was mit der sog. “freien Beweiswürdigung” zu tun hat. Wir haben eben bei uns das Prinzip, dass es nur darauf ankommt, was und vor allem wie (glaubwürdig) etwas vorgetragen wird, ob vom Angeklagten, seinen Anwälten oder den Zeugen. Daraus bildet sich das Gericht dann seine Meinung (nein, es ist reiner Zufall, dass auch BILD immer mit diesem Spruch wirbt “Bild Dir Deine Meinung”), und ob die richtig oder falsch ist kann und darf der BGH nicht überprüfen. Soweit die Theorie, in der Praxis sind aber auch am BGH nur Menschen tätig, und die sind durchaus in der Lage, einen Dreh zu finden, um ihre “Botschaften” an den Mann zu bringen. Allein deswegen ist es wichtig, dass Schwenn immer wieder betont, sein Mandant sei unschuldig und CSD würde ihre Rache ausleben bzw. sei ferngesteuert von wirtschaftlich denkenden Mächten (Presse, Herr Werner, Viola etc.). Steter Tropfen höhlt den Stein und auch der BGH bekommt das mit und denkt sich seinen Teil. Nicht umsonst sagt man ja immer “wenn ein Richter verurteilen will, dann findet er einen Weg” und umgekehrt genauso. Wenn also der BGH den Mannheimern einen reinhängen will, dann finden die auch was. Und wenn nicht, dann nehmen sie den Fall einfach nicht an und das Urteil ist rechtskräftig. Es muss keine Verhandlung geben, und wenn es sie gibt, wird dort keine schmutzige Wäsche gewaschen, sondern es werden juristische Probleme diskutiert. Solche Verhandlungen sind aber immerhin öffentlich. Da geht nur niemand hin, weil es so formal zugeht, niemand weint, niemand schreit.
Zu den formalen Punkten einer möglichen Revision:
a) das LG hat ggf. wichtige Beweisanträge und wichtige Zeugen, die die Unschuld beweisen könnten, nicht zugelassen oder angehört. Das Gegenargument ist immer: Das, was der Zeuge beweisen sollte, war auch ohne ihn bereits vom Gericht als wahr unterstellt worden, der hätte also nur offene Türen eingerannt. Das sagt die Gegenseite natürlich immer und verurteilt trotzdem. Dieser Punkt scheint mir hier absolut keine Rolle zu spielen, denn es wurde wirklich jeder noch so dubiose Zeuge gehört. Das erklärt allerdings auch, warum das Gericht das macht, denn die Revision kann von allen 3 Seiten kommen: StA, JK und NK. In unserem Fall ist natürlich der abgelehnte Prof. Brinkmann ein interessanter Kritikpunkt, umgekehrt die Frau Prof. Greuel, falls sie denn noch kommen sollte und sich das Gericht im Falle einer Verurteilung auf sie bezieht (bzgl. der These von ihr zu JK´s Persönlichkeit, was sie ja gar nicht untersuchen sollte, sondern nur die Glaubwürdigkeit der NK), weitere Beweisanträge, die vom Gericht abgelehnt wurden, fallen mir nicht so recht ein, da kann Rita wohl noch ergänzend vortragen. Dass viele Sachen schlecht, zu spät oder gar nicht ausermittelt wurden, ist kein formaler Revisionsgrund, das gehört in die Abteilung, ob man bestimmte Argumente noch vortragen darf (Beispiel: Wenn der PC von CSD manipuliert werden konnte, bevor er beschlagnahmt wurde, wäre er als Beweismittel nicht geeignet, das bringt hier aber nicht viel, weil da sowieso nichts Belastendes drauf war. Und ob Entlastendes gelöscht wurde, ist Spekulation, sie wird sich ja nicht am 10.2. für den tollen Sex bei ihm bedankt haben und das dann später gelöscht haben. Das Tagebuch ist wohl nur ein Gag am Rande).
b) Ausschluss der Öffentlichkeit. Das ist natürlich eine gewisse Grauzone, die hier aber dermaßen strapziert wurde, dass der BGH – wenn er denn will – damit allemal argumentieren könnte. Hier hätte er die gute Gelegenheit, einmal Grundsätzliches zu der Verquickung von Pressearbeit und Persönlichkeitsrechten zu sagen. Die Revision muss hier anhand des Protokolls (in dem Uhrzeiten und Ausschluss der Öffentlichkeit verzeichnet sind, nicht aber der Besprechungsgegenstand an dem Tag, nur der jeweilige Zeuge) dezidiert nachweisen, was genau auch öffentlich hätte besprochen werden können und warum das wichtig ist. Der Schutz der Persönlichkeitsrechte bei Leuten, die sich in der Bunten ablichten lassen, kann dabei auch wichtig sein bei der Frage, wie intim die Verhandlung nun wirklich war. Nicht vergessen: Die Anwälte wissen ja genau, was wann verhandelt wurde und wie intim das war oder nicht. Die müssen nicht soviel rätseln wie wir hier.
c) Echte Formalien: War das Gericht richtig besetzt (Verteilung nach Geschäftsplan), ist das Protokoll korrekt, haben die Richter alle unterschrieben, wurde das Urteil rechtzeitig fertig usw. Wurde dem Angeklagten Gehör geschenkt, konnte er sich verteidigen (hier alles JA, denn Anwälte hatte er ja genug), hat er das “letzte Wort” bekommen (das haben Richter auch schon mal vergessen, kaum zu glauben). Dazu gehört auch der Bereich der möglichen Befangenheit. Aber kann die Verteidigung wirklich beweisen, dass ein Richter befangen war? Der Vorfall mit der fehlenden Belehrung könnte aber dem BGH einen Ansatz bieten, dazu mal was zu sagen. Bitte nicht böse sein, aber wie bereits erwähnt sitzen da auch nur Menschen, und ein BGH – Richter neigt dazu, sich für besser, qualifizierter und intelligenter zu halten als es ein Landrichter ist. Diese Richter verspüren erstaunlich oft das dringende Bedürfnis, das auch nachzuweisen. Alles durchwinken, was die Landgerichte entscheiden, kann ja jeder. Also muss man nach Gelegenheiten suchen, wo man den “dummen” Landrichtern mal richtig schön zeigen kann, dass man zu Recht Richter am BGH ist. Diese Chance muss die Revision auf dem Silbertablett servieren, aber so geschickt, dass es nicht gleich auffällt. Das ist wie Eiersuchen zu Ostern, die Freude ist riesig, wenn man ein Ei gefunden hat. Dass jemand anders es versteckt hat, damit man es findet, darf das Kind nicht merken.
Die inhaltlichen Revisionsgründe sind vor allem Fehler in der Logik. In der Aussagelogik lernt man ja, dass “wenn aus A folgt, dass B richtig ist” dann folgt daraus noch lange nicht, dass wenn B richtig ist, auch A richtig ist. Noch verblüffender an der Aussagelogik ist, dass man aus einer falschen Annahme alles richtig folgern kann. 1. Beispiel: Wenn es regnet, wird die Straße nass (sofern sie nicht überdacht ist). Daraus folgt aber nicht: Wenn die Straße nass ist, hat es geregenet, denn es könnte ja auch ein Sprengwagen durchgefahren sein. Richtiger Schluss ist nur: Wenn die Straße nicht nass, also trocken ist, hat es jedenfalls nicht geregnet (“aus Nicht-B folgt Nicht-A”). 2. Beispiel: Wenn die Erde eine Scheibe ist, wird die Sonne von einem Pferdegespann über den Himmel gezogen (wie die Griechen meinten). Da die Erde keine Scheibe ist, kann man aus der falschen Annahme alles folgern, der logische Schluss ist immer richtig, das Ergebnis aber dennoch falsch: Der Pferdewagen ist wohl doch ein Porsche.
Solche Denkfehler sind natürlich bei guten Richtern selten. Beispiel: Der Täter hatte eine schwarze Kapuze, also war es Müller, denn der hat eine schwarze Kapuze. Das wäre insofern falsch, als damit unterstellt wird, es gibt nur eine schwarze Kapuze auf der Welt und da Müller diese eine hat, muss er der Täter sein, denn der Täter hatte nach Zeugenaussagen eine schwarze Kapuze. Das reicht also nicht. Bei CSD sind das die blauen Flecken, die Schürfwunden usw. Die können viele Ursachen haben, daraus ist also nichts zu schließen. Ein Kausalbeweis fehlt. Das kann das Gericht nicht als Beweis für sein Urteil anführen. Weil das so ist, und uns kein anderes Argument als Beweis einfällt, gehen die Fachleute seit langem davon aus, dass allein damit der Prozess beendet sein müßte. Mit “könnte” und “würde” ist kein Urteil zu begründen, sondern es muss “jeder vernünftige Zweifel” ausgeräumt sein. Keine Spur, kein Geständnis – aus die Maus. Was die NK sagt, ist völlig gleichgültig, es sei denn, sie könnte es beweisen. Lügendetektoren gibt es nicht, ein Video auch nicht, ebensowenig ein Geständnis, oder, was häufig ist, eine Erzählung des Täters an einen Dritten, der das dann als Zeuge weiter gibt. In der U-Haft z.B. passiert das oft, wenn der Zellengenosse in einer langen Nacht fragt “Du, sag mal, warst Du es nicht doch? War bestimmt saugeil, der Alten zu zeigen, wo Bartelt den Most holt” und der Täter kehrt dann den Macho raus und prahlt “das sag ich Dir, Dicker (alle Knackis heißen Dicker, auch wenn sie nicht dick sind), das war affengeil, wie die rumgeheult hat, das hat mich richtig angemacht, der mal zu zeigen, wer der Herr und wer die Sklavin ist”. Das ist das, was das OLG Karlsruhe bereits ausgeführt hat und an dem sich nichts, aber auch gar nichts geändert hat (es sei denn, JK hat es später einer anderen Geliebten erzählt und die hat es in nichtöffentlicher Sitzung glaubhaft berichtet, aber das hätte sich wohl herumgesprochen).
Zentraler Punkt der logischen Beweiskette ist die Pattsituation. Bei “unentschieden” gewinnt die Verteidigung. Aussage gegen Aussage wäre ein Unentschieden, wenn beide Aussagen gleichermaßen glaubhaft sind. Hier setzt Schwenn an: Die Aussage von CSD wird als unglaubwürdig dargestellt, weil sie a) von keiner anderen Zeugin, die auch mit JK zusammen war, inhaltlich bestätigt wurde, auch wenn das Gericht das erwartet hatte (“mich hat er auch bedrängt, ich konnte aber rechtzeitig fliehen, schreien oder ihm in die Eier treten”) oder gerne gehabt hätte, und b) in eigentlich wichtigen Punkten nachweislich gelogen hat. Dagegen ist die Aussage von JK beim Untersucherungsrichter in allen Punkten logisch, ein Fehler oder ein Widerspruch ist nicht aufgetreten. Alleiniger Kritikpunkt des Gerichtes war nur deren fehlende Vorstellungskraft, dass eine Frau, die eine Aussprache sucht, vorher noch Sex anbietet und danach erst das Messer in Form eines Tickets rausholt. Mag ja auch sein, dass andere Frauen gleich mit der Tür ins Haus gefallen wären (und auch nicht noch Essen vorbereitet hätten, sondern das Nudelholz sauber gelassen hätten, weil es noch gebraucht wurde), aber CSD wollte eben erreichen, dass er nicht auf dem Absatz kehrt macht und sagt “kein Sex, dann gehe ich wieder”, so wie ein Freier im Puff reagieren würde (wenn die Frau sich nicht auszieht, sondern den Freier erstmal beschimpft, wieso er Knoblauch gegessen hat), und gewisse Ähnlichkeiten zum Puff sehe ich nach wie vor hier. Und im Verfahren selbst hat JK nichts gesagt, also auch nichts Falsches (einer der Vorteile, wenn ein 0:0 am Ende reicht, man kann hinten drin stehen und muss selbst kein Tor schießen).
Nun kann das Gericht in seinem Urteil den persönlichen Eindruck von dem armen Opfer und dem kühl lächelnden Täter dahin gehend auslegen, dass es eben zu dieser Überzeugung gekommen sei. Dann muss der BGH mit Hilfe der Revision eben nachweisen, warum sich das Gericht nur auf Gefühle, aber auf keine Fakten stützen kann, denn die einzige Aussage, die die Waagschale zu Gunsten der Anklage senken lassen könnte, stammt von CSD und ist a) in sich unlogisch bzgl. des technischen Ablaufs, b) unglaubwürdig wegen anderer Lügen, c) nicht durch Fakten zu unterlegen (DNA am Messer, mögliche Selbstverletzungen) und d) ohne ausreichendes Tatmotiv unterlegt. Wenn einer Grund hatte auszurasten, dann war es CSD, weil er die anderen Girlies zugab. JK hätte nur dann ein Motiv, wenn er wirklich seine “verlorene Ehre” in Hinsicht “Dominanz des Geschehens” wiederherstellen mußte. Sexueller Notstand, kann es nun wirklich nicht bei ihm gewesen sein, und ein Strickkleid spricht auch nicht gerade für ein “Nein” einer Frau. Ob er bei anderen Frauen seine Dominanz raushängen ließ (also nicht nur im Spiel, sondern aus dem Spiel dann Ernst machte), wissen wir nicht, weil das nicht öffentlich war. Es sieht aber nicht danach aus, so dass auch hier die Revision das fehlende Tatmotiv für sich verbuchen kann.
In diesem Bereich haben wir also weder ein Tatmotiv noch einen Beweis für die Tat, wir wissen nur, dass die handelnden Personen richtig sind (das ist ja sonst die Frage: Wer ist der Täter?). Hier ist die Frage: Wo ist die Tat? Allein mit “das Gericht ist zur Überzeugung gekommen” ist es hier nicht getan. Die ganzen Herleitungen des Gerichts beruhen auf Vorurteilen über Menschen und ihr Verhalten, aber nicht auf der Gewichtung von Zeugenaussagen, zumal kein einziger Zeuge wirklich dabei war, also auch nur Vermutungen anstellen kann. Das gilt letztlich auch für die Gutachter, die alle ein “Unentschieden” gesehen haben wollen, sofern sie nicht sogar eine klare Niederlage der StA vermutet haben, wie die Gutachter zu den möglichen Selbstverletzungen und dem tatsächlichen technischen Ablauf.
Wenn die StA oder die NK die Revision beantragt (weil JK freigesprochen wird), dann müssen die umgekehrt beweisen, was das Gericht alles übersehen hat oder nicht sehen wollte (fehlende Zeugen etc.), oder dass klare Aussagen von Gutachtern (“die und die Spur beweist eindeutig eine Vergewaltigung”) nicht einbezogen worden seien. Aber auch das sehe ich nicht. Insofern würde es der BGH mit einer Revision der StA oder der NK leicht haben, er würde sie einfach kommentarlos zurückweisen.
Wie ich schon einmal erwähnt hatte, ist die formale Revisionsschrift der Anwälte wesentlich komplizierter und juristischer. Jeder Satz wird mit tausend Zitaten aus anderen Urteilen untermauert, was heutzutage ja viel einfacher ist als früher, wo man noch Bücher wälzen musste. Copy and paste ist hier erlaubt und erwünscht, dann muss der BGH das Rad nicht neu erfinden. Nur die Quellen müssen wie bei einer Doktorarbeit angegeben werden, das ist hier aber auch im Interesse der Autoren: Je mehr andere Urteile die eigenen Aussagen untermauern, umso besser. Auch hier wird manchmal richtig gezählt, wer mehr Quellen für seine Meinung bieten kann. Da im Grunde jeder beim anderen abschreibt (und das ja auch soll, damit es eine einheitliche Rechtsprechung gibt), kann das für Schwenn durchaus eine angenehme Angelegenheit sein, denn er hat ja bereits genügend positive Ergebnisse vorzuweisen, die er hier einbringen kann. Allein deshalb hatte Sabine Rückert recht, dass ein Profi mit eingebunden werden sollte.
Da die Osterfeiertage ein wenig Zeit mitbringen, habe ich die Hoffnung, dass sich der eine oder andere durch diesen langen Text quält, ohne mich gleich ans Kreuz zu nageln.
Im Gegenteil, Reinhard, das ist sehr aufschlussreich, ich muss sagen, ich war auf Ihre Antwort auf JH schon gespannt. Ich
habe keine grossen Kenntnisse zu Prozessrecht, Revision, BGH und bin Ihnen dankbar, dass Sie diese erkenntnisreichen Beiträge liefern.
Habe zu Ihrem Beitrag auch noch Fragen, aber später!
Zitat : Wenn die StA oder die NK die Revision beantragt (weil JK freigesprochen wird), dann müssen die umgekehrt beweisen, was das Gericht alles übersehen hat oder nicht sehen wollte (fehlende Zeugen etc.), oder dass klare Aussagen von Gutachtern („die und die Spur beweist eindeutig eine Vergewaltigung“) nicht einbezogen worden seien.
Wäre es event. auch denkbar, dass CSD ( die sich mit Sicherheit verspekuliert hat ) eine zusätzliche, weitere Ausuferung des Ganzen um jeden Preis event. sogar vermeiden will und an keiner Revision interessiert ist ?
Darüber denke ich auch nach. Eine Revision ist sehr teuer (ab 20.000 €, frei aushandelbar mit dem Revisionsanwalt, das kann RA Franz nicht selbst machen), dafür aber völlig ohne Öffentlichkeit, sieht man einmal von dem eventuell stattfindenden Termin beim BGH statt, der aber kurz und juristisch abläuft, wenn er denn überhaupt stattfindet (Wahrscheinlichkeit weit unter 10 %).
Auf der anderen Seite würde in der Öffentlichkeit ein Freispruch, insbesondere einer “erster Klasse”, also wegen erwiesener Unschuld, wie ein Schuldigsprechen der CSD wirken, denn im Grunde sieht doch ein normaler Verbraucher die Sache als 2 Seiten derselben Medaille: Kopf oder Zahl, entweder ist ER schuldig oder SIE eine Lügnerin. Ein Freispruch “mangels Beweisen”, von dem wir ja bisher ausgehen müssen, lässt das etwas offen, für Bild und Bunte hieße das “schuldig, aber nicht nachweisbar”, für die übrige Presse “unschuldig, aber auch nicht nachweisbar”, also ein halbvolles oder halbleeres Glas, je nach Sichtweise. Damit könnte CSD wohl leben, sie kann ja sagen, er sei genug bestraft und sie wolle nun Frieden mit allem und nach vorne schauen. Das käme in der Öffentlichkeit sicher sehr gut an und würde ihr Gesicht ein wenig wahren. Aber ob sie beratungsresistent ist, kann man schwer sagen.
Ein großes Problem ist dabei natürlich ein mögliches Verfahren gegen CSD, entweder als Strafverfahren oder als zivile Schadenersatzklage. Was wenig bekannt ist: Bei einer Schadenersatzklage würde die Zivilkammer (ebenfalls am LG Mannheim) den ganzen Fall noch einmal neu untersuchen, sie kann sich nicht auf ein Urteil im Strafverfahren stützen, selbst wenn es ein Freispruch erster Klasse wäre. Es würde aber in der Praxis ein klarer Vorentscheid sein, von dem eine Zivilkammer nur schwerlich abweichen würde. Würde also JK freigesprochen und würde er eine Zivilklage auf Schadenersatz anstreben, dann würde er diese auch locker gewinnen. Um das zu verhindern, müßte sie weiter auf Zeit spielen, also Revision beantragen. Das bringt wieder 2 Jahre Luft. Auch ein Freispruch mangels Beweisen würde JK helfen, einen Zivilprozess zu führen, denn dort kann noch einmal alles in vernünftiger Form und ohne die ganzen Exen abgehandelt werden. Hinzu käme: JK würde CSD direkt auf Schadenersatz verklagen, damit kann CSD in diesem Prozess nicht mehr als Zeugin auftreten. Sie kann zwar als “Partei” vernommen werden, aber das ist weniger relevant als wenn sie echte Zeugin mit Wahrheitspflicht wäre (als Partei kann sie weiter lügen und entsprechend wenig glaubt ein Zivilgericht einer Parteiaussage). Natürlich muss JK bei einer solchen Klage seine Unschuld beweisen, sonst verliert er (wer angreift, muss das Tor schießen, diesmal wäre er der Kläger, nicht die StA). Das ist für ihn also auch nicht so einfach, er könnte nur darlegen, dass sie die Inhaftierung auf Grund ihrer nachweislich falschen Einlassung zu Beginn unnötig verlängert und damit einen Schaden angerichtet hat. Man sieht aber schon, dass eine Zivilklage gegen CSD, zumal sie keine Kohle hat, weniger sinnvoll wäre als gegen die Presse und die übrigen Kollaborateure, denn deren Handeln ist ja leicht nachweisbar. Rita wäre als Zeugin ausreichend für mindestens 3 gewonnene Prozesse mit ihrem Material, das bei einem Freispruch ja eindeutig nachweist, wer auf dem falschen Dampfer saß.
Auf jeden Fall sieht man, dass es nicht nur um Knast oder Freiheit geht, sondern um viel mehr, um Geld, Ehre, Ansehen, Schadenwiedergutmachung und Geschäftspartner. Die Zukunft dieses Blogs scheint also gesichert zu sein.
Sollte jemand trotz des guten Wetters etwas zu lesen suchen, empfehle ich aus der Ausgabe 5/2011 der Zeitschrift “Capital” den Artikel über den Staranwalt Sven Thomas “Anwalt der Alphatiere: Sven Thomas bewahrt Bosse vor dem Knast” (gemeint sind Thomas Middelhoff (Ex-Karstadt-Chef), Clemens Tönnies (Fleischfabrikant und Boss von Schalko 04), Klaus Esser (Ex-Mannesmann-Chef), Heinrich von Pierer (Ex-Siemens-Boss) und viele andere).
Ich zitiere aus “Capital 5/11″, S. 82:
“Sven Thomas ist der Mann fürs Grobe. Seine Mandanten sind so prominent, dass Thomas selbst zum Promi geworden ist. “Staranwalt” wird er genannt. Ihm gefällt das. Bescheidenheit gehört nicht zu seinen Tugenden. Kollegen nennen ihn “eitel” und “selbstverliebt”. Er bestreitet das nicht. “Ohne ein Selbstdarsteller zu sein, geht es in dem Job nicht”, sagt er und lächelt süffisant. Er weiß, dass er sich unbeliebt macht. Bei Gegnern, Staatsanwälten, Richtern und Zeugen, die er zuweilen derart in die Mangel nimmt, dass Tränen fließen. Er lächelt weiter: “Mein Harmoniebedürfnis hat Grenzen.” Seine Mandanten sind Alphatiere. Menschen, die es gewohnt sind zu bestimmen. Für sich und andere. Doch in den schwersten Stunden ihres Lebens müssen sie ihr Schicksal in die Hände eines anderen legen: In Thomas´ Hände. “Ein guter Unternehmer begreift, dass er an diesem Punkt einen anderen machen lassen muss”, sagt er lapidar. Vom ersten Moment an, in dem Thomas den Sitzungssaal betritt, setzt er sich in Szene. “Es darf kein Vakuum entstehen”, sagt Thomas später. “Nicht einen Moment. Sonst ist mein Mandant schutzlos. Und ich bin schließlich sein Schutzschild”.”
Zitat Ende aus Capital. Kommt einem irgendwie bekannt vor, nicht wahr? Denselben Artikel könnte man fast wortgleich über Schwenn schreiben. Das ist eben nicht irgendein Verrückter, sondern ein Vollprofi, eben Championsleague. Dem können die ASchwas dieser Welt nicht ans Bein pinkeln.
Herzlichen Dank Reinhard, dass Sie sich die Zeit nehmen, uns Laien vertiefende Einblicke in diese schwierige Materie zu verschaffen. Sie tragen viel zum besseren Verständnis dieses ganzen verzwickten Falles bei und ich habe aus allen ihren Beiträgen sehr, sehr viel gelernt. Was Sie hier immer wieder tun, ist nicht selbstverständlich, Ihre fundierten Erklärungen werten diesen Blog auf. Schöne Ostern und auf bald in diesem Forum!
Zitat: Da die Osterfeiertage ein wenig Zeit mitbringen, habe ich die Hoffnung, dass sich der eine oder andere durch diesen langen Text quält, ohne mich gleich ans Kreuz zu nageln. Zitat Ende
1) Nicht die Osterfeiertage sondern- weil neugierig – hier und jetzt!
2) Quälen ist nicht notwendig, weil höchst aufschlusssreich und interessant!
3) Keine Kreuznagelung sondern, wenn auch nur bildlich, ein wunderschönes Osterei für diesen Beitrag!
Joyeuses Pâques
Zitat: ” … habe ich die Hoffnung, dass sich der eine oder andere durch diesen langen Text quält, ohne mich gleich ans Kreuz zu nageln.”
Lieber Reinhard,
wir wollten es doch genau so und nicht anders haben –
außerdem nageln wir hier niemanden ans Kreuz, der sich mit uns Laien so viel Mühe gibt – für eine derartige Ignoranz müßte man dann wohl eher uns an besagtes Kreuz schlagen!
Ganz lieben Dank für die grandiose Horizonterweiterung – wenn es Ihre Zeit und Lust zuläßt, bitte genau so weitermachen!
Ach wie nett, ein Osterkörbchen! Aber bitte, wer ist das Monstrum oben, ein wenig rechts… ach die Luftgitarre!
Den unten mit den langen Öhrchen (Meister Lampe) konnte ich jetzt aber wirklich nicht so gut identifizieren. Ist wohl der Schwenn und gehört eigentlich nicht in diesen GAGAeierKORB. Aber jemand muss ja diese Eier .ressen!
An Ren, frohe Ostern und schöne Tage, und übrigens Ihre Arbeit an den Chroniken ist toll. Wahnsinn, welche Mühe. Man kann jederzeit nachlesen, wenn man etwas vergessen hat!
Ich erhoffe mir vom Osterhasen für uns alle hier jede Menge bunte @ Reinhard-Info-Ostereier und danke dem fleißigen, geduldigen Hasen an dieser Stelle recht herzlich für seine Bemühungen !
@Reinhard
Dieser Blog hat mich zu einigen unvorhergesehenen Aktionen verleitet. Ua. legte ich mir wieder Literatur zu die sonst nicht meinen Intentionen entspricht. In diesem Zusammenhang konnte ich wieder feststellen wie groß die Kluft zwischen Theorie und Praxis ist.
In einem kleinen blauen Buch, für das ich hier keine Werbung machen möchte, fand ich zwei sicherlich recht bekannte Personen Personen wieder.
Zitat:
“Man mag hinzufügen: “It’s the Sachverhalt, stupid!”
(Was nützt ein mindestens voll befriedigend im Staatsexamen und das viele Gesumse um das bisschen Subsumtionstechnik nach elfundneunzig Semestern, wenn der Staatsanwalt in der Mittelstufe bei Biologie, Physik und Chemie nicht aufgepaßt hat…?? Was? Oder gar ein Richter (§ 261 StPO + § 286 ZPO einziges Beweismaß: tatrichterliche Überzeugung) sich für so unabhängig hält, dass er sich sogar unabhängig von Naturgesetzen (“Seinsgesetze”) wähnt und sich frei und völlig losgelöst von der Erden und jedem Zwang des vierdimensionalen Universums seine freien und unabhängigen Entscheidungen fällt?)” Zitatende
Seltsam.
Ich bin mir sicher, den Begriff “Personen” nur einmal geschrieben zu haben. Alles doppelt machen zu müssen liegt mir nicht. Hoffentlich ist es nicht das Rindfleisch…!
Für Ihre Texte, lieber Reinhard, brauche ich keine Feiertage!
Da lasse ich schon mal was Anderes liegen, um sie zu lesen.
Toll! Danke!
Ich habe noch eine Frage:
Sie haben an anderer Stelle schon geschrieben, dass JK nicht in Haft muss, wenn er verurteilt würde.
Wäre die Fluchtgefahr eines Verurteilten nicht größer als zu Anfang, zumal er ja nun wohl seine damals noch vorhandenen Wohnsitze in D verkauft hat oder ist bei Revision die fehlende Rechtskräftigkeit des Urteils höher zu bewerten?
“Es wäre der Dame anzuraten, gegen beide -SVS(alias Isabella M.) und Gerichtsschreiber – nun ihrerseits gerichtlich vorzugehen.”
Und damit das Deutsche Rechtssystem mit noch mehr unnützen Klagen überhäufen? Einfach ignorieren hilft hier doch am besten. Wenn der Prozess vorbei ist, dann dürfen sich die Exen jedenfalls neue Betätigungsfelder suchen. Dann ist nämlich Schluss mit den berühmten 15 minutes of fame.
Unnütze Klage? Verleumdung ist also ein Kavaliersdelikt nur weil sie von einer geldgeilen Teilzeitgeliebten und einem Gerichtsschreiber angezeigt wurde?
Ich möchte nicht wissen, wie sich die Prozessbesucherin gefühlt haben mag, als man sie falsch beschuldigte! Aber es ist ja nur eine einfache “grauhaarige Pensionistin, die sich dummerweise für den Fall Kachelmann interessiert, ein Kachelmanngroupie, ein Pöbel “( Aussagen der diversen Gazetten über die Zuseher/hörer), was macht es dann aus, wenn man sie diskreditiert! Bei solchen Ansichten kann man nur mehr vomieren…
Das Deutsche Rechtssystem wurde am 19.5. mit einer unnützen Klage “überhäuft”, die dem Deutschen Steuerzahler wohl sehr teuer zu stehen kommt.
Habe gerade auf dem Unrechtsforum gelesen, dass das Verfahren gegen unsere “Star Bunte Zeugin” Isabella M. von Lars-Torben Oltrooge sehr schnell eingestellt wurde. Es ging dabei um eine angebliche Beleidigung einer Zuschauerin gegen Isabella M. im Gerichtssaal.
Ich bekomme gerade per E-Mail die Bestätigung dass Staatsanwalt Lars Torben Oltrogge das Verfahren der zu Unrecht beschuldigten Prozessbesucherin eingestellt hat.
Anmerkung:Nicht nur, dass es eine Frechheit von Senta Viola S.(vulgo Isabella M.) war, die Zuseherin in dieser Art zu diffamieren und anzuzeigen, es ist auch infam, dass sich der Gerichtsschreiber als Zeuge zur Verfügung gestellt hat!
Es wäre der Dame anzuraten, gegen beide -SVS(alias Isabella M.) und Gerichtsschreiber – nun ihrerseits gerichtlich vorzugehen.
Denn die Kampagnen gegen die Prozessbesucher, die mit den Berichten und Artikeln von Schwarzer, Knapp und Winterbauer im Februar begannen, haben mit dieser Aktion wohl den Höhepunkt erreicht.
In das Stammbuch von SVS geschrieben:
Wer seine Hirngespinste richtig auszubeuten versteht,
kann davon ganz gut leben. Alexander Fürstenberg
Ich habe jetzt erst die Gelegenheit gehabt, diese ganze unsägliche Isabella-Story in BUNTE vom April 2010 zu lesen.
Dabei ist mir aufgefallen, dass Isabella-Viola-Senta eigentlich eine wunderbare Entlastungszeugin für JK war.
Die ganzen Exen waren doch vom Staatsanwalt nur vorgeladen worden, um die Bestätigung zu erhalten, dass JK ein notorischer Vergewaltiger und brutaler Macho ist.
Claudia Dinkel hatte ja behauptet, JK habe sie vergewaltigt, weil sie mit ihm Schluß gemacht habe.
Er habe einen brutalen Blick bekommen und gesagt, dass er entscheide, wann Schluß ist und ist dann über sie hergefallen.
Und jetzt lese ich, dass Isabella-Senta-Viola auch schon einmal mit JK Schluß gemacht hat, als sie begriffen hatte, dass er ihr nur Räuberpistolen erzählt, um sie sich vom Leibe zu halten. Dennoch hat sie später die Beziehung zu ihm nochmals aufgenommen.
Von Vergewaltigung, weil sie mit ihm Schluß gemacht hat, war keine Rede. In dem Fall hätte sie ja wohl auch kaum die Beziehung einige Jahre später wieder aufgewärmt.
Und, soweit mir erinnerlich ist, hat auch eine Zeugin aus Hiddensee mit JK Schluß gemacht, ohne dass sie vergewaltigt worden ist. Im Gegenteil, JK soll heulend ihre Wohnung verlassen haben.
Soviel ich weiß, hat er auch seine zweite Frau, Denise, nicht vergewaltigt, weil sie sich scheiden lassen wollte. Im Gegenteil, sie haben ja trotz Rosenkrieg noch jahrelang zusammen in einem Haus gewohnt.
Also ein absoluter Fehlschlag für StA Oltrogge!
Allerdings muss ich zugeben, dass mir beim Lesen einige ketzerische Gedanken gekommen sind.
Ein Mann, der immer wieder solche Ausreden erfindet, wie psychisch krank zu sein, an Selbstmord zu denken oder Krebs zu haben, nur, weil er zu feige ist, einer Frau ehrlich zu sagen, dass die Beziehung beendet ist, kann wohl schwerlich von dieser erwarten, dass sie ihn besser behandelt.
Abgesehen davon sträuben sich mir die Nackenhaare bei der Vorstellung, dass ein gesunder Mensch derart skrupellos sein kann, allen Ernstes eine Krebserkrankung zu simulieren.
Und wer sich mit solchen Typen wie Claudia Dinkel, Anja-Verena, Katharina T., Isabella-Viola usw. einläßt und dann noch glaubt, sie bis zum St.-Nimmerleinstag verarschen zu können, darf sich nicht wundern, wenn dann letzten Endes doch einmal die Retour-Kutsche kommt.
Wie sagte doch schon Shakespeare in “Viel Lärm um nichts”?
@Ottilie
Das mag schon sein, dass er reihenweise die Frauen verarscht hat, dafür muss man aber noch längst nicht in den Knast.
Außerdem hatte ich gelesen, dass CSD sich ihm förmlich aufgedrängt hat, u.a auch ihre Visitenkarte. Die Beziehung soll von ihr ausgegangen sein.
Das Gleiche lese ich in dem Rückert-Artikel
“Im Sommer 2004 ersann Kachelmann kurz vor dem gemeinsamen Sommerurlaub mit Viola eine schwere genetische Erkrankung, die dringend behandelt werden müsse.”
“Um die Frau auf Abstand zu halten, machte Kachelmann ihr sogar einmal vor, er leide an Krebs, man habe etwas in seinem Magen gefunden, Viola solle ihn ziehen lassen, er müsse jetzt alleine kämpfen.”
“Alles Unfug, erfuhr sie später. Und als er im Februar 2010 in einer E-Mail aus Kanada wieder einmal behauptete, eine schwere psychische Erkrankung auszubrüten, war für Frau S. auch das bloß eine weitere Ausrede, um mich nicht sehen zu müssen.”
Also, die Damen wussten sehr genau, was mit Ihnen geschah.
Welch normaler Mensch, macht den da weiter, wenn man so viele Abfuhren bekommt. Sie hätte doch selber fragen können, ob er überhaupt noch etwas, von ihr will, eine Beziehung, etc. und dann das, was sie für eine Beziehung darzustellen in der Öffentlichkeit gewillt ist, zu beenden.
Aber was erträgt man nicht alles für eine Promihochzeit, einen Promistatus und ein Promileben, da lässt man sich schon mal gerne verarschen!
Das wird dem JK klar gewesen sein, was die Damen EIGENTLICH alle wollten und das hat er ausgenutzt!
Ende 2009 und Anfang 2010 wussten alle besagten Damen m.E. nach, dass JK´s Ehe von Denise geschieden wurde per Urteil. Das wird auch bei Meteomedia kein Geheimnis gewesen sein oder woher soll die Zeitung Blick am 25.3.2010 ihre Informationen den herhaben, wenn nicht von CSD, FBW oder K.H. Hinter den Kulissen könnte ein Wettlauf der Damen um den Thronplatz stattgefunden haben.
CSD war im Februar klar (aus welchen Grund auch immer), dass sie nicht die Zukünftige werden wird. Und sagte sich: Wenn ich ihn nicht haben kann, dann auch keine Andere!
Aber Sie haben Recht, Ottilie, die von ihnen aufgeführten Damen beweisen eigentlich, dass JK kein Vergewaltiger ist!
Es fehlt vor allem noch eine wichtige Dame: die Lebenspartnerin von FBW. Weshalb erzählte sie nicht welch schlimmer Finger JAK sein soll? Wollte man wegen der Nähe zu FBW keine schlafenden Hunde wecken?
das wundert mich auch und wäre sehr wichtig gewesen!
Aber vermutlich hätte sie sich auch noch in die Reihe der Rächerinnen eingereiht. Weil früh klar war, dass FBW einen Übernahmeversuch gestartet hat (10 Tage nach Verhaftung im Gefängnis war), daher der Verzicht!
Wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe, ist FBW am 28.4.10 aus Meteomedia ausgeschieden. Die Meldung ist jedoch erst im August veröffentlicht worden. K.H. ist im August aus der gemeinsamen Firma mit JK ausgeschieden. Hat aber schon am 7.06.10 eine neue Firma mit ähnlich klingendem Namen gegründet. (Mit FBW hat sie noch eine extra Firma seit Jahren.)
Das alles geschah vor Prozesseröffnung.
Aus diesem Grunde, weil sämtliche Damen über vieles Bescheid wussten und/oder nicht auf ihren gesunden Menschenverstand hörten ( weil nicht vorhanden ? oder Promigeilheit ? ), tut mir auch keine einzige davon auch nur annährend leid, von JK verarscht worden zu sein.
Ich kann mich nicht erinnern, irgendwo und irgendwann auch nur ansatzweise behauptet zu haben, dass jemand für’s Frauenverarschen in den Knast muss.
Immerhin schreibe ich seit Juli vorigen Jahres in diesem Blog und habe wohl meinen Standpunkt pro Kachelmann mehr als einmal unmißverständlich geäußert.
Diesen Rückert-Artikel und andere habe ich selbst gelesen, desgleichen einige Weltwoche-Artikel und etliches mehr!!!
Ich brauche auch nicht über die Ursachen für das Verhalten dieser “Damen”, aufgeklärt zu werden, weil wir das nämlich auf diesem Blog seit über 8 Monaten ausgiebig diskutieren und zwar mit Empörung und Verachtung.
Es ging mir in der zweiten Hälfte meines Beitrags von heute ausschließlich um das Verhalten von Jörg Kachelmann, der als Prominenter in punkto Frauen durchaus wählerisch sein konnte, aber eindeutig genau das Gegenteil getan hat.
Und da halte ich es eben mit Goethe:
“Sage mir, mit wem Du gehst, und ich sage, Dir wer Du bist!”
Übrigens, fragen Sie mal einen Krebskranken, was er von einem Menschen hält, der eine solch furchtbare Krankheit simuliert, nur, um ein paar Groupies loszuwerden, anstatt ihnen klipp und klar zu sagen, dass die Beziehung beendet ist.
Ich kann Jörg Kachelmann jedenfalls nur wünschen, dass er niemals in die Lage kommt, an einer der von ihm erfundenen und vorgeschobenen Krankheiten zu leiden.
Leider haben Sie mich falsch verstanden.
Ich habe Ihnen nicht unterstellt, behauptet zu haben, dass jemand für´s Frauenverarschen in den Knast muss.
Ich bin eher der Meinung, dass JK´s Gespielinnen der Meinung sind, dass JK wegen dem Frauenverarschen in den Knast muss. Wie die liebe Aschwa übrigens auch und noch sehr sehr viele andere Menschen und Medien!
Oder wie erklärt man sich die aufhetzenden Medienberichte Bild, Focus, Bunte, Blick etc., zuletzt von diesem Schuhmacher,
wider besseren Wissens,
trotz nicht vorhandener Beweise einer angeblichen Vergewaltigung, trotz vielfältiger Gutachteraussagen, die eine Vergewaltigung und Traumatisierung des MO widerlegten.
Das Sie einen Standpunkt pro Kachelmann vertreten, weiß ich doch!
Letztendlich haben wir alle den kompletten E-mail Verkehr zwischen JK und den Damen nicht gelesen, von daher, warum, wieso er log, kann ich mir ohnehin kein eindeutiges Bild machen, er selber gibt ja keine Statements ab, jedoch sehr viele seiner Exen!
LG MaxMäuerle
Ausgerechnet! J.W.v.G.! Wollen wir noch mal zählen? Die Offiziellen, die Inoffiziellen? Vor, während oder nach seiner Ehe? Nehmen wir die Zahlen, die von seinen Verehrern angenommen werden, oder jene, die Feministinnen in diversen Artikeln zum Gedenkjahr angaben?
Der Rest ist Schweigen…!
@MaxMäuerle
Es gab neben den Geschichten über Krebserkrankungen von den Judassinen Einlassungen zu Aussagen von Jörg Kachelmann über seine „psychischen Probleme“. Der „wahre Kern“ darin könnte durchaus in „Ausreden“ liegen, die jetzt gegen ihn gewendet werden.
In diesem Zusammenhang wäre dann auch dieser Teil der Aussage von Claudia D. über seine „psychischen Probleme und den Frauenhaß“ zu verstehen. Wenn es auch dort nur ein Körnchen Wahrheit geben sollte, wäre das eindeutig ENTLASTEND, denn dann wollte er sie tatsächlich LOSWERDEN! (…und hatte keinerlei Motiv für eine „Machtdemonstration“.)
Bisher wurden diese Äußerungen immer auf das „Belastungskonto“ gebucht.
Dumm gelaufen!
P.S. Natürlich wieder nur Spekulation. Was wirklich gesprochen wurde, wissen nur zwei Menschen.
P.P.S. @Snoopy hat hier einmal Tucholkys Groteske „Ich bin ein Mörder“ zitiert:
»Im Salon des Gerichts gibt es dergleichen nicht. Da spielen sich alle ein Leben vor, das sie nicht haben; eine Moral, die sie nicht besitzen; eine Reinheit, deren kein Mensch fähig ist. Kinder in Sonntagsanzügen begreifen auf einmal nicht, wie es Schmutzflecke auf der Welt geben kann. Da sind diese kleinen Züge plötzlich etwas Neues – «
»Und was –?«
»Indizien, Herr Wrobel.«
Die Weltbühne, 1928
Er hat sicher den Mimen gegeben, nach dem Motto “die wollen doch nur Geld und keinen kranken Kerl”. Das ist oft die Masche wenn Mann einen “Sprachfehler” hat und nicht “nein” sagen kann, oder ihm die Wahrheit zu heftig erscheint; um nicht zu verletzen. Allerdings sind das sehr schlechte Karten im Spiel “Alles oder nichts”.
Ihr Hinweis Tucholsky-ich-bin-moerder finde ich genial für diesen Prozess, sowie auch für die menschliche Natur.
Aber speziell der letzte Absatz ” Im Salon des Gerichts …” Absolut passend, zutreffend!
Man überlege, das stammt aus dem Jahr 1928.
Und die Menschheit denkt, sie hätte sich soziologisch weiter entwickelt!?!?
Ihr Satz: “Der wahre Kern” könnte in “Ausreden” liegen, die jetzt gegen ihn verwendet werden.”
Das denke ich auch. Jedes Pfützelchen, was er jemals gesagt und geschrieben hat, auf email, per skype oder sms kann von den Damen gegen ihn verwendet werden,
die Hinrichtung hat längst stattgefunden. Und wir haben hier in BW ja so ein überschlaues schwarzes Gericht, welches noch einen skandalösen Beitrag dazu leistet, dass dieser unnötige Prozess unnötigerweise in die Länge gezogen wird.
Längst schon haben sich die Medien weitaus bereichert.
Wenn man das Thema Vergewaltigung genau in den Medien verfolgt nach dem 22.03.2010, erkennt man, das die Bevölkerung auf das Thema “Vergewaltigung “aufgesprungen ist. Ich habe noch nie so viele angebliche oder echte Vergewaltigungen mit Messer in den Medien gelesen, wie vor dem Februar 2010.
Auch die Meldungen zu vorgetäuschten Vergewaltigungen haben zugenommen, weil Frauen auf das Thema aufspringen, es wird ihnen doch von der Justiz sehr leicht gemacht, nur 3% der Vergewaltigungen werden forensisch richtig untersucht.
(Den Link werde ich nachsenden, habe den auf einem anderen Rechner
) Das Mannheimer Gericht zeigt uns doch überdeutlich, wie man einen viertklassigen Moderator (nach eigenen Worten) mit ganz einfachen Methoden , nach seinen Worten Ein “Simpel” als Vergewaltiger in aller Öffentlichkeit vorführen kann! Man benötigt nur ein paar blauer Flecken auf der Haut,, nicht mal DNA-Spuren zur Anklageerhebung, geschweige denn von einem aussagepsychologischen Gutachten!
Zurück zum Rücket-Artikel vom 7.04.2011:
Wenn ich lese, dass Viola S. gegenüber der Polizei am 1.4.2010 widergab, dass die Beziehung zu JK wenig deutlich, innig und vertrauensvoll, war.
“Dort steht, sie habe PERMANENT versucht in sein Leben reinzukommen ( da muss man zwangsläufig an Stalking denken! ),
sie habe aber IMMER draußen gestanden!!
Die ganze Einleitung von Frau Rückert in diesem Artikel von Krokodilstränen der SVS mit ihren faustdicken Lügen bis hin zu den ebenbürtigen Lügen von JK (PeterM. da passt der Tucholsky, obwohl schon 100 Jahre alt)).
Dann im Abschnitt 3 der Printausgabe der Zeit:
und das möchte ich doch wörtlich widergeben:….. Nicht wenige richteten ihr Leben nach Kachelmann aus. Einige zogen seinetwegen um. Wieder andere nahmen Geld von ihm. Warteten. Erbettelten Zusammenkünfte.
Machten sich klein. Unterwarfen sich seinem Terminkalender, seinen sexuellen Wünschen……., obwohl die meisten ihn doch bloß ein paar Mal im Jahr zu Gesicht bekamen. Manche hofften auf bessere Zeiten, manche schickten ihm scharfe Selbstporträts…..
(Ich denke da gerade an Udo Jürgens, Mick Jagger, und etliche andere Promis, wo die Weiber dann zum Abschlampen bereitwillig bereitstehen!) und ich denke da bei Kachelmann ( Nein , ich denke da gar nix, Herr Kachelmann ist nicht Mick Jagger, auch nicht Udo Jürgens,geschweige denn Julio Iglesias! Er muss selber wissen, wo er steht!
Letztendlich geht es da aber um eine ernstzunehmende Angelegenheit!
Das Gericht in Mannheim zeigt doch übertrefflich seine Unvoreingenommenheit in seiner Voreingenommenheit!!!
Voreingenommenheit nach dem 41ten, oder 44ten oder 45 ten, vielleicht bekommen wir durch Richter Seidling sogar den 55ten Verhandlungstag.
Allen Ernstes!
Ich glaube, dass durch das Verhalten des Gerichts in Mannheim und natürlich auch durch das MO, der Gesellschaft großer Schaden zugefügt wird und wurde.
Ich kann nur hoffen, dass Herr Kachelmann und auch sein Anwalt, genug gesunden Menschenverstand besitzen, die Sache in aller Gründlichkeit, in aller Offenheit, aufzuklären und die dafür notwendigen Prozesse durchführen, damit der Schaden, der durch die Veröffentlichung dieser “Never Ending Story” (dieser zig “weiß gott wieviel” Artikel)verursacht wurde, so gering wie möglich zu halten!
Ich denke da, explizit an Männer, die nicht das Geld haben, um vorgetäuschte Vergewaltigungen von Exfreundinnen oder Ehefrauen, vor Gericht durch das Auftreten der bekanntesten und berühmtesten Gutachern zu widerlegen!
Zitat : …Dort steht, sie habe PERMANENT versucht in sein Leben reinzukommen ( da muss man zwangsläufig an Stalking denken! ),
sie habe aber IMMER draußen gestanden!!
Diese Aussage zeigt doch ganz offensichtlich, welches Geistes Kind SVS ist. Nach dieser ganzen Zeit mit JK, selbst nach dem 2. Versuch, hat ihr weder Verstand, noch Anstand ( weil beides nicht vorhanden ? ) gesagt, “mit mir nicht und tschüss”. Aushalten lassen war wohl doch bequemer.
Die Courage dieser Dame reichte stattdessen dafür, im Gericht dumm dreist eine Zuschauerin anzugehen. Diesen Einsatz hätte sie mal besser in die Ausrichtung ihrer damaligen Beziehung an den Tag gelegt und Ordnung geschafft, anstelle heute dermaßen lächerliche Statements darüber abzugeben.
Sagenhafter Beitrag, angefangen von der “eigentlichen” Entlastungszeugin SVS bis hin zu der Tatsache, dass es für JK nunmal leider auch zwangsläufig und schlußendlich so aus dem Wald herauschallt, wie er hineingerufen hat !
Dass er nun eine saftige Quittung für seinen zweifellos ausufernden Liebeslebenswandel bekam, steht fest, ändert allerdings nichts an der Tatsache, dass dies nichts ungesetzliches ist und mit der angeklagten Vergewaltigung nichts zu tun hat.
So schlimm nun alles ausgeufert ist könnte ich mich sehr gut vorstellen, dass es für JK ein absolut “heilsamer ( und vielleicht auch notwendiger ?) Schock” war, der ihn durchgerüttelt hat und ihm somit einen ernsthaften neuen Durchstart ermöglicht.
Manchmal begreift man erst hinter her, weshalb man einen hundsgemeinen, steilen und steinigen Weg gehen muss, um auch mal wieder eine Blumenwiese zu sehen.
Rückblickend ist es dann doch oft gut und notwendig, dass sich nicht alles immer nur so ergibt wie wir es wollen, sondern wie es für uns bestimmt ist.
So sehe ich es auch, wobei m.E. das Verhängnis für JK nicht mal so sehr die Quantität , sondern vielmehr die Qualität seiner Sex-Partnerinnen war.
Aber auch kleine Kinder müssen sich ja erst die Finger verbrennen, ehe sie glauben, dass das verbotene Objekt wirklich heiß ist.
Ja, und nun sitzt eben JK mit Brandblasen da, und wir können nur für ihn hoffen, dass er sich die Ursachen dafür auch gut merkt und in Zukunft alles meidet, was zu einer Wiederholung solcher schmerzhafter Ereignisse führen könnte.
Ich glaube, die Brandblasen hatte er schon viel früher bekommen. Zwei Ehen und eine Frau die ihm die Kinder unterschiebt. Man frage doch einfach einmal Männer, wie die sich in diesem Fall verhalten würden. JAK jedenfalls hat wohl aus eigener Entscheidung zwei fremde Kinder als seine angenommen. Auch das stellt ihn in einem anderen Licht dar als es derzeit öffentlich kolportiert wird.
Daß er danach die Auffassung hat, daß eben nicht alle guten Dinge 3 sein müssen, ist nach meiner Sicht der Dinge verständlich. Er hat die Damen getestet und mußte feststellen was sie wirklich wollten- eben Geld; das strahlende Licht der Prominenz. Wäre er obendrein wirklich schwer erkrankt dann hätte noch eine fette Erbschaft in Aussicht gestanden.
Was die Krankheit betrifft wird er allein um die Zusammenhänge wissen. Wir wissen nicht, weshalb er medizinische Untersuchungen hat machen lassen. Wir wissen nicht, wie ihm seine Kinderlosigkeit von den Medizinern begründet wurde. Wir sollten aber alle wissen, Männer wie Frauen, in welcher Situation man ist, wenn man nach einem Massenscreening mit einem Verdacht konfrontiert wird und dann Monate auf einen Facharzttermin oder Laborergebnisse warten muß, um Gewißheit zu bekommen. Gewisse “Aussetzer” im persönlichen Verhalten sollte man dann wohl als normal ansehen.
Wir sollten also über derartige Motivationen nicht weiter spekulieren. Die Häufigkeit bestimmter Krebsarten bei jungen Männern läßt auch andere Deutungen als bloße Anschuldigungen zu. Es wird aber in jedem Fall bei Spekulationen bleiben die niemandem nützen.
Paul, wie kommen Sie denn plötzlich auf medizinische Untersuchungen und Massencreening?
Und ehrlich gesagt, wenn Sie nun noch dieses wahllose Weiberaufreißen von JK mit Aussetzern im persönlichen Verhalten aufgrund angeblichen Wartens auf irgendwelche angeblichen Untersuchungsergebnisse entschuldigen wollen, dann nehme ich Ihnen das beinahe übel. Das klingt nämlich total nach Prof. Seidler.
Ich glaube schon den Autoren der Weltwoche sowie Frau Rückert, die ja alle die entsprechenden Unterlagen und Informationen für ihre Artikel hatten.
Nichts war da von JK’s medizinischer Untersuchung und dem ach so belastenden Warten auf ein Ergebnis zu lesen. Der kerngesunde JK hat der Dinkel den gleichen Schwachsinn erzählt wie den anderen dummen Weibern.
Und ich erinnere an die Aussage aus seiner ehemaligen Firma, in der JK statt einer normalen Kündigung einen Zettel an den PC seines Chefs geklebt hatte mit der Information, dass er Krebs habe und deshalb die Firma verlasse.
Und nun kommt auch noch Isabella-Viola, der er sogar hinterher erzählt hat, dass seine angebliche Krankheit nur Humbug war.
Wundert sich da noch jemand, dass die ausrastet, zumal ihr eine Claudia Dinkel mit ihrer Vergewaltigungsanzeige auch noch die Show stiehlt?
Natürlich musste sie spornstreichs zu BUNTE rennen, um sich als die einzig echte Lebengefährtin und Ersatzmutter seiner Söhne, die mit ihm Ostern, Weihnachten usw. verbracht hat, zu produzieren.
Nein, es ist die Masche von JK gewesen, Krankheiten vorzutäuschen.
Und das ist etwas, was ich ihm übel nehme. Man treibt nicht mit Entsetzen Scherz, und ich finde es hochgradig geschmacklos, für solche dummem Spielchen ausgerechnet so eine schlimme Sache wie Krebs zu mißbrauchen.
Und diese “Damen” testen ???
Nennen Sie das Austauschen von Telefon-Nr. und dann sofort bei ersten Treffen ins Bett springen, etwa im Ernst “Testen”?
Jeder normale Mann riecht doch drei Meilen gegen den Wind, worauf solche Typen aus sind!
Wobei allerdings auch diese “Damen” sehr schnell hätten wittern können, worauf JK aus war.
Einem Mann zu glauben, dass er Krebs hat und sich zum Sterben ins Kloster zurückzieht, dazu gehört wirklich schon eine gehörige Portion Dämlichkeit.
Und Brandblasen wegen seiner zwei Ehen und der Kuckuckskinder?
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, fing ja sein Verhältnis der Firmen-Buchhalterin Denise während seiner Ehe mit Katja, gleichfalls in der Firma beschäftigt, an. Da kann ich ihn nun wirklich nicht bemitleiden, wenn er da Streß hatte.
Übrigens ist das nach meiner Erfahrung das Dümmste, was man tun kann, ein Verhältnis mit MitarbeiterInnen anzufangen. Und dann auch noch die geschiedene Frau im Vorstand der Firma behalten mitsamt derem neuen Lebensgefährtin? Da ist doch Ärger vorprogrammiert!
Und wieso wissen Sie, dass er die Kinder freiwillig anerkannt hat?
In Deutschland ist es zum Beispiel so, dass Sie innerhalb der ersten beiden Lebensjahre die Vaterschaft anfechten können. Wenn Sie aber erst nach Jahren anläßlich einer Scheidung feststellen, dass Sie gar nicht der leibliche Vater sind, haben Sie eben Pech gehabt.
Sie bleiben der Vater gem. BGB mit allen Verpflichtungen zum Kindesunterhalt.
Ja, und als einigermaßen lebenserfahrene Frau frage ich mich, wieso es Denise es eigentlich nötig hatte, fremdzugehen.
Und was die Zeugungsunfähigkeit betrifft, so gibt sehr viele Möglichkeiten und darunter auch einige sehr wenig feine.
Aber das ist es nicht, was mich neben diesen erfundenen Krankheiten so sehr berührt hat.
Ich kann einfach nicht verstehen, wie ein intelligenter und erfolgreicher Mann sich mit solchen unterirdischen Gestalten, wie sie nun haufenweise vor Gericht und in der Klatschpresse erschienen, überhaupt abgeben und wenn ja, auch nur mehr als einen One-Night-Stand haben kann.
Shakespeares “Wer Pech anfäßt, der besudelt sich” hatte ich ja schon zitiert, und etwas anderes dazu fällt mir einfach nicht ein.
Ich weiss ja, dass der Rückzug ins Kloster von J.K. nur ein Gag war, um das jeweilige Girlie zu beeindrucken. Leider haben die so wenig Hirn, dass sie sich wohl auch nicht erkundigt haben, wie , was , wann wo. Mein Gott, haben die niemals gegoogelt?
Nun, aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, so ein Klosteraufenthalt kann was ganz Wunderbares sein und die Erholung ist vorprogrammiert. Egal ob man an irgend etwas glaubt oder nicht, interessant ist es allemal. Auf meinem Wunschzettel steht Arenberg!
Das Angebot dort ist wahrlich exclusiv!
Und.. sie haben sogar ein Herz für Raucher
Sie schreiben mir aus dem Herzen – mit jeder Zeile !
Worin die Ambition von JK lag, einen derartigen Harem “aufrecht” zu erhalten, anstelle sich zumindest auf One-Night-Stands zu beschränken und sich dadurch einem wahnsinns Stress auszusetzen, das darf JK selbst in Erfahrung bringen.
Mir fällt auf, oft sind es gerade die intelligenten und im Beruf sehr erfolgreiche Männer, bei denen es im privaten Bereich, warum auch immer, nicht mehr dafür reicht, einfach ganz normal zu funktionieren.
Völlige Zustimmung liebe Ottilie – in fast allen Punkten.
Gut er zieht den Kopf ein, sie schlittern über ihn hinweg, sind lächerlich, das ist wohl jedem klar. Aber…
Ich erinnere mich noch gut an das erste Interview nach der Entlassung aus der Haftentlassung: Ich habe nicht immer monogam gelebt!
Aber wer hat das denn von ihm verlangt, das ist seiner Privatsache gewesen und wird es immer sein. Es ist kein Bestand der Anklage und darf auch nicht als Beweis seiner Schuld gewürdigt werden.
Polygamie wird weder im alten noch im neuen Testament grundsätzlich verurteilt, in machen Religionen oder Gesellschaften durch aus heute noch üblich. Nur wir, die angeblich so moderne westliche- grundsätzlich aber spiessbürgerliche – Welt machen ein Drama daraus. Dabei hat er diese Frauen ja nicht einmal geheiratet. Er hatte sie nebeneinander, die Frauen haben sich nicht darum gekümmert sondern dümmlich angenommen, sie wären die Einzige. Wer so handelt gehört einfach belogen und betrogen. Jetzt wie verbrühte Katzen zu heulen ist ebenso dumm, wie ihr Verhalten nach J.Ks Verhaftung. SVS nur als Beispiel hat sehr genau gewusst, dass sie nicht die Einzige ist. Ihr Kommentar zu Helen Sch: : “nichts weiter, nur dass das wohl eine VON DIESEN SM-FRAUEN ist” ( Sie waren ja gleichzeitig Weihnachten 2009 in Canada).
Nur eines und bitte ändern sich niemals es mir nachzusehen: Menschen die Jahrzehnte so gelebt haben, die S/M lieben( was überhaupt nicht verwerflich ist), die eben die Abwechslung wenn gewünscht auch gleichzeitig bei den Partnern bevorzugen, ändern sich niemals. Warum denn auch, es macht doch seine/ihre Persönlichkeit aus, da hat keiner das Recht diese brechen zu wollen. Es besteht ja die Möglichkeit, dass ein Mensch so etwas eine Zeit durch hält, nur weil es von der heuchlerischen Umwelt gewünscht wird, aber wie lange?
Gleichgesetzt wäre, dass man Homosexuellen beibringt, wenn sie ihre Neigungen verbergen, es ihnen beruflich oder privat besser gehen würde. Jeder ist wie er ist, auch wenn das unsere Altsuffragette Aschwa nicht mehr begreifen kann. So ein Persönlichkeitsbrechen, wider die eigene Natur, ist eine Domäne der katholischen Kirche mit dem Zölibat. Welche Folgen das hat, nun, das sollte jedem bekannt sein.
Ganz bestimmt nicht wird sich wohl der Richter ein anderes Bild machen, als das welches er ohnehin schon seit dem 6.Sptember 2010 hat, nur weil sich am Zivilstand, an der angeblich moralischen Veränderung etwas geändert hat. Denn das ist überhaupt nicht seine Aufgabe, er hat zu entscheiden ob auf Grund der Beweise (keine vorhanden) oder Indizien( alle den Bach hinunter gerauscht) der Aussage von CSD(meist gelogen oder inszeniert) an dem Tatvorwurt festgehalten werden kann. Und da gibt es wohl nur eines: Freispruch!
Liebe Ottilie46, mal ganz direkt gesagt: Wenn man als Mann mehrere Freundinnen gleichzeitig haben will oder hat (weil man sie nicht rechtzeitig los wird, während schon die nächste da ist), ist es ausgesprochen angenehm, um nicht zu sagen: es ist Voraussetzung, dass diese Frauen eine gewisse Einfälitigkeit haben. Intelligente Frauen stellen Forderungen oder gehen, die kleinen Püppchen träumen dagegen weiter vom Prinzen, auch wenn er sie nur ab und an beglückt. Die glauben nur zu gerne, dass er so irre viel zu tun haben soll, krank ist oder was weiß ich noch alles. Die glauben auch alles andere, nur um im Spiel zu bleiben.
Damit bin ich wieder beim Kerngeschehen: Wenn eine dieser Dummerchen dann von sich aus sagt: “Dann geh doch” (Howard Carpendale), dann ist beim Mann großes Aufatmen angesagt: Eine Sorge weniger, denn nach 11 Jahren nervt sowas nur noch, abgesehen von der Hauptaufgabe natürlich, aber die bekommt man anderweitig mit weniger Stress auch. Da passt eine Vergewaltigung eben absolut nicht ins Bild. Meine Dominanz muss ich doch nur einer zeigen, die auf gleichem Niveau ist. CSD ist ausreichend bestraft (aus der Sicht von JK), wenn er sie einfach stehen läßt. Wie wirksam das war, sieht man ja an den Folgen. Aber wer rechnet denn als Mann mit so etwas? Immerhin das hat sich ja nun geändert. Deswegen wäre ein Freispruch in den Augen von ASchwa auch katastrophal, weil sie darin einen Freibrief für die bösen Männer sehen würde. Andersherum wäre es ein Freibrief für die armen, unschuldigen, immer lieben Frauen, unliebsame Männer abzuservieren. Die können dann nur noch ins Kloster gehen, wo ich auch schon mal war (Taizé) und REN nur bestätigen kann.
Ich habe Ihnen das Kloster nicht ausgeredet, sondern nur ganz bescheiden angefragt, ob Sie etwa gar in dem vom Ex-Bischof Mixa frequentierten Frauenkloster Ihren Aufenthalt nehmen wollten.
Ich bezweifelte allerdings, ob Sie überhaupt würdig sind, den Spuren dieses Herrn zu folgen und fragte Sie nach Verdiensten Ihrerseits, die denen des Herrn Mixa gleichzusetzen sind, als da sind:
1. Wieviel Flaschen Wein trinken Sie täglich?
2. Wieviel Kinder verprügeln Sie täglich?
3. Wieviel Geld Ihres Arbeitgebers haben Sie zweckentfremdet verwendet?
Und Sie fanden denn auch, dass ich Ihnen jede Hoffnung nehme täte.
Aber wie wäre es nun mit einen gemeinsamen Klosterurlaub mit Rita, aufgepeppt durch einen Wochenendaufenthalt von Anselm?
Evtl. geselle ich mich auch dazu, aber dann könnte die spirituelle Erholung ggf. in ein Überlebenstraining ausarten.
Und wie ich schon Goji schrieb, ist m.E. bei JK das Problem nicht die Quantität , sondern die Qualität seiner Partnerinnen gewesen. Und diese Konzentration von Ausschuß hat ihn ja letzten Endes in die heutige Situation gebracht.
Und es bleibt nur zu hoffen, dass seine junge Frau diese Ehe als Partnerschaft zweier autarker Persönlichkeiten begreift und nicht als persönlichen Besitz.
Und JK ist zu wünschen, dass er sich nun endlich in punkto Frauen vom Gourmand zum Gourmet entwickelt.
Schließlich dürfte es wohl doch etwas merkwürdig wirken, wenn eines Tages ein weißhaariger JK, an seinen Rollator geklammert, ins Gericht getapert kommt, weil er von einem geldgierigen Groupie wegen Vergewaltigung angezeigt wurde. Und richtig peinlich wird es dann, wenn er sich von vom Richter anhand eines Sexualkunde-Buchs erst einmal erklären lassen muss, um was es sich handelt, da er inzwischen bestenfalls nur noch zum Austausch von Telefon-Nummer fähig ist und alle weitere Aktivitäten im Nebel der Alterssenilität entschwunden sind.
@Meggi ; 15:59
Über diese Erwiederung an Ottilie mache ich mir ein wenig Gedanken ob das wirklich so gemeint war?
Da lese ich “…bei denen es… nicht mehr dafür reicht, einfach ganz normal zu funktionieren”.
Also: sind Männer für Frauen nur noch Maschinen? Den ganzen Tag Stress und wenn man abends heim kommt glaubt die Frau nur einen Schalter umlegen zu müssen und der Mann funktioniert eben ganz normal.
Ist das die weibliche Vorstellung über Männer?
Erfolgreiche Männer bekommen meist den Kopf nicht frei und nehmen so die Arbeit mit nach Hause, ob Frau das will oder nicht. In Gedanken wird der nächste Tag vorbereitet, damit Frau sich ihre Wünsche etc. weiter erfüllen kann. Wenn sie gemerkt hat, daß ein goldener Käfig auch nur ein Käfig ist, dann ist es meist zu spät. Andererseits will sie ja auch nicht verzichten, also: Ménage-à-trois- “stellen wir doch einen Gärtner ein”?
@Ottilie
Wie ich darauf komme? Vielleicht bekommt Mann etwas Erfahrung wenn er im Leben “etwas rumkommt”? Und wie ich schon darlegte, wir wissen nicht wie der Anlaß bei JAK dazu war, auf eine Wahrheit zu stossen die für keinen Mann angenehm ist.
In D gibt es beispielsweise sog. Vorsorge, der bei Verdachtsfällen Facharzttermine folgen. Wird in diesem Zusammenhang obendrein noch festgestellt daß Kinder nicht die eigenen sein können, dann hat ein Mann definitiv Probleme, auch wenn jemand wie Aschwa das gern als verletzte Eitelkeit runterspielen würde.
Es geht immerhin um ein großes Spektrum von Problemen- von enttäuschter Liebe über Vertrauensbruch bis hin zur Erbfolge.
Wie diese Erkenntnis verarbeitet wird, welche Schlüsse er daraus zieht, wie er künftige Partnerschaften oder Beziehungen wertet, ist völlig offen. Meist wird er, getreu einer alten Handwerkerregel, daß ein guter Schmied immer mehrere Eisen im Feuer hat, künftig danach handeln. Die Damen haben doch gezeigt wie es geht.
Wo ist also der moralische Unterschied im Partnerhopping zwischen Ledigen und Verheirateten? Ich kenne kein Gesetz welches die Anzahl von möglichen Beziehungen regelt. Für die Ehe soll das ja schon eher zutreffen, aber wie sieht dagegen die Realität aus? Hat sich Goldlöckchen an der Realität gestört? Bei einem derartigen allgemeinen Widerspruch der Theorie in der Praxis, sollte man JAK nicht mit theoretischen Moralvorstellungen kommen. Wir wissen, daß er nicht wegen angeblicher moralischer Verfehlungen büßen soll.
Die Möchtegerngeliebten sind mir deswegen eher unwichtig. Es zählt die Anerkennung der Kinder und die neue Lebenspartnerschaft; eine heute relativ seltene Haltung.
Das ist leider das reale Leben, nichts davon wurde erschnuppert!
@Paul
Ziemlich gute und realistische Schlussfolgerungen von Ihnen um 10.07 Uhr und jetzt. Die These mit dem Arzttermin und anschließender Erkenntnis der fehlenden Zeugungsfähigkeit. Auch die hinterher folgenden Probleme für JK.
Ich hatte auch schon gelesen, dass ein naher Freund JK´s geoutet hat, wie JK von Frauen betrogen wurde.
Aber letztendlich gibt er selber gar keine Statements ab. Das ist auch besser so!
Wenn einem jegliches Wort und jegliche Regung nach gut dünken ausgelegt wird ist das mehr als verständlich. Der Beitrag über Tucholky ist eben zeitlos.
Nebenbei:
Für alle, denen das Klosterleben madig gemacht wurde oder die sich aus anderen Gründen damit nicht anfreunden können:
Burg Bernstein- auf den Spuren Almàsys.
Lockenhaus ist auch in der Nähe.
Vermutlich habe ich mich etwas ungeschickt ausgedrückt.
Was ich mit dem “normal funktionieren” meinte ist, dass es durchaus ( nicht grundsätzlich und nicht nur ! ) Männer gibt, die unglaublichen geschäftlichen Belangen gewachsen sind, mit beispielhaften Einsatz bei der Sache sind und durch intelligentes, logisches und strukturiertes Denken und Agieren, oft zu großem Fortschritt und Erfolg eines Unternehmens beitragen.
Dann aber wiederum, so meine Erfahrung in vereinzelten Fällen, zeigt jedoch auch, dass sich eben gerade solche Männer dagegen im Privatleben schwertun.
Man(N) tut sich u.U. schwerer mit Koordination, Konfliktfähigkeit/Bereitschaft, Problembewältigung.
Eine Frau, die sich wirklich für Ihren Lebenspartner interessiert und ihn liebt, sieht in ihm keine Maschine und erwartet noch viel weniger, dass er nach Feierabend von jetzt auf nachher den Schalter umlegt. Sie wirkt ohne Aufhebens entspr. ( u.a. unterstützend ) ein, damit schlußendlich eine “Einheit” dabei herauskommt.
Und eben dieses wird JK in all seinen Exen nie in der Form erfahren haben, wie er es event. benötigt hätte, ohne dass es ihm gar event. selbst bewusst war.
Er musste seinen Schalter auf Dauer-Hin-und-Her gestellt belassen, da er es allen und sich selbst recht machen wollte und dabei gerade das Gegenteil fabrizierte.
Doch wie Ottlie bereits schrieb, er hatte sich für Quantität nicht für “Qualität” entschieden und weniger ist manchmal bekanntlich mehr…
Zitat : So sehe ich es auch, wobei m.E. das Verhängnis für JK nicht mal so sehr die Quantität , sondern vielmehr die Qualität seiner Sex-Partnerinnen war.
Auch hier wird er einen Lernprozess durchlebt und mitunter festgestellt haben, dass “außen hui ( innen pfui) ” nicht unbedingt grundsätzlich das Wahre sein muss und es tatsächlich innere Werte gibt, die einen Menschen vordergründig auszeichnen.
@Ottilie46, Ihre Beiträge sind absolut großartig. Genau so habe ich es auch empfunden, denn wenn so viele Frauen so lange an einem Mann trotz aller Demütigungen festhalten, dann muss man a) aus positiver Sicht erkennen, dass sie sich trotz der Demütigungen etwas von ihm versprachen (Promistatus) und b) aus negativer Sicht genau das sagen, was Sie feststellen: So schlimm kann es nun auch wieder nicht gewesen sein, insbesondere kann es keine Vergewaltigungen gegeben haben, denn dann wäre auch für die promigeilste Frau Schluß gewesen – und wenn auch dann nicht, dann war es eben keine Vergewaltigung, sondern die Zitrone, die man schlucken musste, um die Vitamine zu bekommen.
Ich schreibe, wie ich ja des Öfteren angedeutet habe, so gut wie alles aus eigener, ganz persönlicher Erfahrung. Ich bin zwar nicht so prominent wie JK, aber auch ich hatte gewisse Attribute, die mir Frauen zuspielten, die ich besser nicht kennengelernt hätte. Aber man ist eben auch nur Mensch und fühlt sich unheimlich gebauchpinselt, wenn einem die Frauen “zum Gebrauch zuer Verfügung stehen”, ich muss es so frauenverachtend sagen, obwohl ich Frauen absolut vergöttere (worin wahrscheinlich das Problem liegt). Ich tue alles für eine Frau, wenn ich Mitleid mit ihr habe. Ich habe immer nur Glück im Leben gehabt, und diese Frauen eben nicht. Daher wollte ich ihnen von meinem Glück etwas abgeben. Die Frauen, die auf eigenen Beinen selbstbewusst durchs Leben gehen (und mit einer davon bin ich seit vielen Jahrzehnten verheiratet) haben mit mir nicht viel Freude gehabt. Ich habe eben so eine Art “Helfersyndrom”. Und damit komme ich zum Punkt: Man lügt dann tatsächlich in den schillerndsten Farben, um diese Frauen, die es eh schon so schwer haben, nicht noch mehr zu schädigen. “Ich find Dich nicht mehr so toll” tut ihnen tausendmal mehr weh (jedenfalls glaubte ich das) als “ich habe gerade persönliche Probleme, es liegt nicht an Dir”. Das geht den Frauen runter wie Öl und als Mann lernt man dann wie die Pawlow´schen Hunde, auf welchen Knopf man drücken muss, damit es nicht so weh tut. Sicher ist die vorgetäuschte Krebserkrankung (oder war es nur der Verdacht auf eine solche?) ein wenig heftig, aber Frauen können dann so herrlich mitleidsvoll und aufopfernd sein. Sagt man “ich habe finanzielle Probleme” sind sie ganz schnell weg, da “kommt die Krankenstory besser an”. Es ist eben aus der Sicht des Mannes ein Spiel.
Die Moral von der Geschicht: Es sind immer 2 im Spiel. Klar bin ich genauso wie JK zu verachten, weil wir nicht geradeaus durchs Leben gehen, aber ein wenig sind die Frauen auch mit Schuld. Vielleicht versteht hier der eine oder andere, warum mich JK so fasziniert, seit ich die Frauengeschichten von ihm gehört habe, vorher kannte ich nur seine lockere Art, Dinge rüber zu bringen, was ich ihm gerne abschaute. Aber jetzt fühle ich mich ertappt. Und ja: Auch ich hatte schon eine Hausdurchsuchung, weil eine gekränkte Frau meinte, mir einen reinhängen zu können. Das konnte ich aber schnell aufklären und heute ist diese Frau tot – vom Balkon gesprungen. Glaubt mir: Trotz allem, was sie mir anzutun versucht hat, kommt man nicht so leicht darüber weg, obwohl sie nicht meinetwegen gesprungen ist, sondern weil sie effektiv psychisch krank war und paranoide Wahnvorstellungen hatte. Ich bin absolut sicher, dass CSD auch krank ist, ich hatte ja auch schon mal Selbstmorddrohungen bei ihr für möglich gehalten.
Vielleicht sollte man die Schöffen nicht nach Zufall aussuchen, sondern danach, was sie selbst im Leben erlebt haben. Im alten Griechenland wurden die Ältesten zum Richter ernannt, also die mit der meisten Lebenserfahrung. Andererseits: Stellt Euch vor, ASchwa und Ottilie46 (ich meine jetzt nicht wegen des Alters, sondern der Empathie, mit der beide ihre Meinung vertreten) wären in diesem Verfahren die Schöffen. Ob die beiden jemals zu einem einheitlichen Urteil kommen würden? Beim Bundesverfassungsgericht wird das Abstimmungsergebnis bekannt gegeben und es gibt sog. Minderheitsvoten, falls ein Richter gänzlich anderer Meinung ist. Bei Strafverfahren ist das Ergebnis der Abstimmung aber immer geheim. Vielleicht steht es 2:2 und alles zerrt am 5. Mann (oder Frau) rum, auf den es ankommt. Die sitzen ja nicht im Richterzimmer stumm vor sich hin, sondern die diskutieren dort genauso wie wir hier. Meine erste Kollegin in meinem Berufsleben war eine etwa 50-jährige Dame, die als Schöffin in einem Vergewaltigungsprozess auftreten musste. Sie kam ganz stolz von der Verhandlung zurück und erzählte: Ich habe die Kripoleute erst einmal gefragt, wie denn das Bett ausgesehen habe. Das sei ganz ordentlich gewesen. Darauf hin habe sie gesagt:” Dann kann es keine Vergewaltigung gewesen sein, das sieht hinterher nämlich aus wie nach dem Krieg!” – der Angeklagte wurde aufgrund ihrer Intervention freigesprochen. Geht doch! Sie war eine Frau, die im Leben stand. Und sie hatte ihr Schöffenamt ernst genommen, da konnte der Richter noch so gerne verurteilen.
@Reinhard und ich finde es erfrischend wie ehrlich Sie sind. Natürlich kann man mit solchen Sätzen bei einer Frau jederzeit punkten. Aber umgekehrt ist es doch genau so, die Tricks, welche wir Frauen anwenden sind ebenso alt wie die Welt.
Am schlimmsten ist jedoch die Erpressung” Wenn du nicht bleibst, dann bringe ich mich um!” Wir alle, ob Mann oder Frau, haben uns gegenseitig nichts, aber auch schon gar nichts vorzuwerfen, wenn wir ehrlich sein würden. Jeder spielt wie er es kann und versteht! Es gibt eben immer zwei die die dieses Spiel mitmachen und Schuld trägt niemals nur einer….
@Ottilie, wie immer Ihre Beiträge sind herrlich zu lesen. Ja, die Krankheitsmasche zieht immer. Aber nicht nur bei Männern, Frauen machen das doch genau so. Das fängt doch schon bei der “Migräne” oder “Unpässlichkeiten” an. Ich habe das immer blöd gefunden, wenn ich etwas will, oder nicht will, dann sage ich es klipp und klar und muss mich nicht hinter Leiden verstecken. Akzeptiert das der/die PartnerIn ist das wunderbar, akzeptiert er es nicht, dann ist es um ihn/sie sowieso nicht schade.
Schwere Krankheiten vorzuschieben um Aufmerksamkeit zu erregen oder Unannehmlichkeiten aus dem Weg zu gehen ist genau so perfid, wie eine Vergewaltigung vortäuschen.
Nein, die Lustspielerinnen und J.K. haben sich gegenseitig keinerlei Vorwürfe zu machen, deshalb sind die hysterischen Ausbrüche in den Gazetten von Catarina,Isabella-Viola,Anja-Verena,Nadja etc. und den anderen 18 Freundinnen und Kolleginnen (SZ-Magazin)
das mitschleppen eines Koffers voll Sexspielzeug von Helen zur Polizei einfach nur rachsüchtig dumm und/oder aus Geldgeilheit gemacht worden. Wer sich über Jahre um nichts kümmert nur um an der Hose eines Promis hängen zu dürfen ist ,sollte erst über sich selber nachdenken.
Das ist verachtenswert.
Nicht die Frauentombola ist zu verachten, auch bei Reinhard nicht. Das mit dem Vorschützen von schweren Krankheiten , das ist schon eher fragwürdig. Und ich gebe Ihnen natürlich recht, liebe Ottiie, es ist J.K. zu wünschen, dass er sich nie mit einer der Krankheiten wirklich auseinander setzen muss.
Was nun die Schöffin betrifft. Klasse die Dame. Nur bei den beiden Schöffen in Mannheim bin ich da nicht so sicher. Vielleicht macht das auch der Gsamteindruck der beiden Herren, aber sie sehen so schrecklich spiessbürgerlich und desinteressiert aus. Vieleicht ist das nur meine persönliche èberzeugung, aber Birgit M . und andere Prozessbesucher haben das auch schon festgestellt. Wenn ich denke, dass die “Zwei” mitzuentscheiden haben, dann überkommt mich Gänsehaut. Wollen wir hoffen, dass ich mich irre!
Was ich mich jedoch die ganze Zeit schon frage: Was ist an einem “Leben mit Promi” interessant und erstrebenswert? Derart, dass ich alles tue, um auf dem roten Teppich posieren zu können? Mich zur Schau stellen. Exibisionismus?
Sich der Boulevardpresse freiwillig ausliefern? Ja gehts noch?
Ich stelle mir ein Promileben wie im Hamsterkäfig vor: Friseur, Nagelstudio, Pediküre, Fitneß-Studio etc. Modisch immer up to date. Erschöpft sich der Lebensinhalt in Äußerlichkeiten? Und man wird ja nicht jünger, muss “mithalten”. Immer schneller im Hamsterkäfig turnen?
Anscheinend für die JK-Dämchen erstrebenswert.
Wie gräßlich, langweilig, öde… .
@Reinhard
“Ich habe eben so eine Art „Helfersyndrom“. Und damit komme ich zum Punkt: Man lügt dann tatsächlich in den schillerndsten Farben, um diese Frauen, die es eh schon so schwer haben, nicht noch mehr zu schädigen.”
Leider fehlt die Zeit auf diesen und den letzten Beitrag (zu Birkenstock) ausführlich zu antworten. Ich kann das, was Sie schreiben, persönlich gut nachvollziehen und es sind eben immer BEIDE SEITEN des Spiegels.
Zu lernen, den anderen nicht “schonen” zu müssen, ist nicht einfach, wie ich aus dem eigenen Leben weiß. “Schonen müssen” hat auch etwas von “Nicht-Ganz-Ernst-Nehmen”, oder?
Ich muss Ihnen das Kompliment zurückgeben, und dabei zugeben, dass ich sehr vieles in diesem unsäglichen Fall auch aus meiner eigener Erfahrung beurteile.
Ich glaube nicht, den sittsamen Vorstellungen meiner Generation entsprochen zu haben. Und ich muss zugeben, dass in punkto Männer mein Verstand grundsätzlich völlig versagt hat, ich mich aber glücklicherweise dafür absolut auf mein Bauchgefühl verlassen konnte. Letzteres ist auch hier im Blog die Grundlage für meine Beiträge.
Ich habe jedenfall mit meinen Liebhabern immer im Konsens gelebt und muss rückblickend sagen, dass ich nicht eine Minute missen möchte.
Ihr Verhalten, wie Sie es schildern, kenne ich sehr gut. Aber ich möchte wetten, dass Sie auch ein Gespür dafür hatten, bei welcher Frau Sie welche Taktik anwenden. Und so denke ich, dass Sie diese von Ihnen geschilderte Mitleidsmasche bestimmt nicht im Gießkannenprinzip angewandt haben.
Und das ist es, was ich eben bei JK nicht kapiere.
Immer die gleiche Sorte Frauen und immer die gleiche Masche.
Das ist doch eigentlich stinklangweilig und kann m.E. nicht mal durch S/M (wo mir allerdings jede praktische Kenntnis fehlt) kompensiert werden. Ich finde auch, äußerlich haben diese Frauen trotz unterschiedlicher Haarfarbe eine gewisse Ähnlichkeit. Um es ganz ketzerisch zu sagen, ihnen schaut allen gleichermaßen die Dummheit und die Geldgier aus den Augen.
Und wenn ein Mann sich ständig Frauen aussucht, bei denen Verstand und Charakter dermaßen unterentwickelt sind , dass sie für einen Promi im Bett jede Demütigung hinnehmen, muss er aber doch auch davon ausgehen, dass diese geistigen Defizite irgenwann einmal negative Auswirkungen für ihn haben können.
Denn dermaßen dummen Weiber sind doch unberechenbar. Das sieht man doch jetzt an Isabella, Anja, Katharina und Co., die sich ohne Not bloßgestellt und auch noch freiwillig zur Lach-Nummer der Nation gemacht haben.
Die Krönung ist natürlich, dass diese “Damen”-Runde ihr Pendant in Polizei, Staatsanwaltschaft und “Opfer”-Gutachter gefunden hat.
Aber vielleicht ist es wirklich so, dass diese Dinkel-Aktion für JK letzten Endes ganz gut ist und ihn vielleicht vor Schlimmeren bewahrt hat. Irgendwie habe ich nämlich nachträglich den Eindruck, dass sein Leben in einer immer schnelleren Abwärts-Spirale verlief, die nun abrupt gestoppt wurde. Nun muss er bloß noch den Kopf einziehen, damit seine Exen ungehindert über ihn hinweg weiter abwärtsschlittern können.
…Nun muss er bloß noch den Kopf einziehen, damit seine Exen ungehindert über ihn hinweg weiter abwärtsschlittern können.
Wie wir hier schon öfters ausgeführt haben (und unsere Aschwa einfach nicht ins Hirnkastl reinbringt) ist, dass eben zu diesem offensichtlich praktizierten Lebenswandel immer 2 gehören.
Angesichts Ihres Zitates hätte schlussendlich dann aber auch wirklich jeder, seinen Anteil an der natürlichen Gerechtigkeit
Zitat : Und das ist es, was ich eben bei JK nicht kapiere.
Immer die gleiche Sorte Frauen und immer die gleiche Masche.Das ist doch eigentlich stinklangweilig und kann m.E. nicht mal durch S/M (wo mir allerdings jede praktische Kenntnis fehlt) kompensiert werden.
Durch den “immer gleich dummen naiven Charakter der Damen” ist ihm erspart geblieben, sich auf “Neues” einstellen zu müssen. Nur wurde aus dieser vermeindlichen “Bequemlichkeit” ein permanentes und unmerklich nervenaufreibendes Spagat, da er keine der Exen direkt und offensichtlich verletzten wollte / konnte, da er im Grunde doch konfliktscheu ist.
Und eben aus diesem Grunde passt eine Vergewaltigung, wie von CSD geschildert, nicht zu seinem Wesen und bekannten Verhaltensweisen über all die Jahre hinweg.
[quote]Und das ist es, was ich eben bei JK nicht kapiere.
Immer die gleiche Sorte Frauen und immer die gleiche Masche.[/quote]
das ist dummes zeug. Kachelmann hatte die anderen frauen, die auch in dem bekannten SZ-Magazin geredet haben, die ganz anders drauf waren und die ihn gar nicht schlechtmachen mussten.
Zitat : Man lügt dann tatsächlich in den schillerndsten Farben, um diese Frauen, die es eh schon so schwer haben, nicht noch mehr zu schädigen. „Ich find Dich nicht mehr so toll“ tut ihnen tausendmal mehr weh (jedenfalls glaubte ich das) als „ich habe gerade persönliche Probleme, es liegt nicht an Dir“. Das geht den Frauen runter wie Öl und als Mann lernt man dann wie die Pawlow´schen Hunde, auf welchen Knopf man drücken muss, damit es nicht so weh tut.
Aus Reinhard spricht zweifellos ein Frauenkenner …. und genau damit wird JK ein erhebliches Problem gehabt haben.
@Reinhard
Ich frage mich, weshalb mir in diesem Part so sehr viel recht geläufig ist- bis hin zur Begrifflichkeit, die vielen Menschen fremd ist? Entweder kenne ich diese Situationen aus eigener Erfahrung oder aus dem Bekanntenkreis, es war jedenfalls alles schon einmal da. Kennen wir uns etwa oder sind es einfach nur die Situationen, die stets nach dem gleichen Muster ablaufen- seit Jahrhunderten?
wir wissen doch, dass so viel gelogen wird, warum muss ich glauben, dass das jetzt auf einmal stimmt was Viola erzählt.??!!
Nur weil es in der Bunten gestanden hat.??
Hat J.K. das jemals bestätigt?
Wir wissen doch, dass sie sich nur wichtig machen wollte/musste, bei 50.000€.
Ergo wird halt dick aufgetragen, die Bunte schmückt das noch ein bissle aus, sonst würde ja keiner die Story lesen.
Also ich für meinen Teil, glaube dieser Frau nur die Hälfte.
Ein kleines .Ostergedicht……………………………………..Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind gewollt…….
Das Huhn Alice kennt fast jeder, frustriert an ihr ist jede Feder, denn kein HAHN ; ob bei Tag oder bei Nacht, hat sich je an sie rangemacht.
Sie registrierte ganz verstört, wie HAHN die Hühnchen nachts verführt,
Sie gackerten total verzückt, Alice wurde ganz verrückt,
Sie denkt , zuviel ist, was zuviel,
Da ist bestimmt Gewalt im Spiel.
Denn freiwillig lässt doch kein HUHN;
sowas Böses mit sich tun.
Gegen den HAHN den Bösen , Schweren,
können die sich doch nicht wehren.
Sie beschliesst die Hühner, ach die Armen,
vor dem Bösewicht zu warnen.
“Hört mal, ” sagt sie warnend — leise,
so auf die Alice Weise,
“Ich sag Euch was, weil ich Euch liebe,
der HAHN kennt doch nur seine Triebe,
er nutzt Euch nur , sie auszuleben.
Ich kann Euch wahre Liebe geben,
denn Liebe , ohne Kampf und Tränen,,
die gibt es nur, unter uns Hennen.
Sie gackert, flattert und schalmeit–
und manche Henne ist bereit,
Alilces Flüsterung zu glauben,
“Lasst Euch nicht Eure Unschuld rauben”
Die Hennen schaun ab jetzt den HAHN;
nur schnippisch von der Seite an.
Alice denkt, so ist es richtig, die HÄHNE denken sie sind wichtig.
Doch das Wichtigste im Leben, ist doch ohne HÄHNE leben.
Der HAHN merkt, dass der Wind sich dreht,
was absolut ER nicht versteht.
Er fragt im Hühnerhof die Hennen,
Manch Hühnchen fängt gleich an zu flennen…….
Verraten ihm nur ganz versteckt, Alice sagt… wir Sexobjekt…
Und meint Du willst uns nur benutzen,
um unsere Seele zu beschmutzen……
Der HAHN denkt, ach, so sieht das aus,
Alice wisch ich einen aus.
Und stolziert mit forschem Schritt, in Alices Frustgebiet.
ER sagt “Alice, fesche Maid, Du hast das schönste Federkleid,
ER flüstert leise :”Heute, spät, möcht ich mit Dir ein Tete-a Tete
Alice kippt fast um vor Schreck, fiel beinah in den Hühnerdreck
und fragt:”Wie soll ich das verstehn, willst Du mir nur den Kopf verdrehn ?”
Ach , was sagt HAHN; kannst mir vertraun, will Dir nur in die Augen schaun…
Alice merkt ganz irritiert, wie schnell ihr Puls schon reagiert…
“Komm, schmeichelt ” HÄHNCHEN; “;Schätzelein, wir gehn ins
Futterkämmerlein, glaub mir, Du wirst es nicht bereun ”
Geagt, getan ….. um 4Uhr früh, ertönt gewohntes Kiekeriki.
Und Alice rennt auf flinken Beinen -zurück-
und will ein bisschen weinen.
Hab ich das alles nur geträumt ? Was hab ich bloss bis jetzt versäumt ?……………
Später flüstert HAHN ihr zu- verstohlen–
Das müssen wir bald wiederholen…………
Alice blüht auf, wie der Flieder, und schüttelt kräftig ihr Gefieder,
“Wie war ich vorher idiotisch, die HÄHNE sind doch echt erotisch…
Und die Moral von der Geschicht, glaub den frustrierten Hühnern nicht,
Wenn man HÄHNCHEN schätzt und mag, dann hat man auch bei ihnen “Schlag ”
Mit HÄHNCHEN ist das Leben schöner,
sagen einstimmig jetzt –de Höhner–
Darf ich auch noch eins,
weil doch Ostern ist…?
Autor ist anonym.
Siehste, siehste…
Zu einem Freund, der Landwirt war,
kam einst ein junges Ehepaar.
Der Freund führt es durch’s ganze Haus,
zeigt ihnen Hof und Hühnerhaus.
Die junge Frau stand stumm dabei,
Das Hühnerleben war ihr neu.
Da plötzlich springt der Hahn auf’s Huhn
wie das die Hähne alle tun.
Die Frau, die voll Interesse scheint,
fragt darauf den väterlichen Freund:
“Herr Schulze, sagen Sie doch an,
wie oft am Tag macht das der Hahn?”
Herr Schulze denkt ein wenig nach:
“Na, cirka 20 mal am Tag.”
Worauf die Frau ihr Männlein küsste,
und lächelnd sagte: “Siehste, siehste!”
Doch darauf fragt der Mann den Freund:
“Sag Schulze, wie ist das gemeint,
läuft denn der Hahn den ganzen Tag
immer der selben Henne nach?”
“Oh nein”, erwiedert Schulze nun,
“der Hahn nimmt stets ein neues Huhn.”
Worauf der Mann sein Frauchen küsste,
und lächelnd sagte: “Siehste, siehste!”
Selbst wenn man davon ausgehen darf, dass nur die Hälfte von dem stimmt was sie sagte, macht es das Bild von ihr höchtens erbärmlicher. Denn dann war sie blinder wie blind, tauber wie taub, doofer als doof und einfach nur geltungssüchtig und geldgierig.
All das ändert jedoch nichts daran, dass alles seinen Preis hat…
Was heute mal wieder in der Bild über den Kachelmann Richter steht, ist haarsträubend u. tendenziös!
Bild entblödet sich doch tatsächlich ein paar Fälle, die Richter Seidling abgeurteilt hat, als Beweis dafür herzunehmen, daß Seidling mehr oder weniger stets die Forderungen der Staatsanwaltschaft erfüllen würde.
Nun frage ich, wo sind die ganzen Seidling Urteile, in denen er sich NICHT an die Forderungen der Staatsanwaltschaft gehalten hat?
Die hat Bild natürlich wohlweislich weggelassen, damit dem Tenor der mickrigen Story nichts im Wege steht.
Wieder einmal ein Beweis dafür, daß die Springer Presse immer noch gerne Stimmung macht wie es ihr gefällt, hauptsache die Headline stimmt.
Bei Bild wird die Überschrift nämlich immer selber gemacht, darauf sollen sie angeblich bestehen, wie ich recherchierte, wozu ist spätestens jetzt wohl klar, um Kohle zu machen, was sonst?
Ein dicke Schlagzeile lockt schließlich erst mal die Leser an, u. darum geht’s, um nichts anderes.
Um nochmal auf die Seidling Urteile zurückzukommen. Eigentlich müßte auch ein Richter Seidling merken, wenn die Staatsawaltschaft auf dem falschen Dampfer ist. Fakt ist, die Frau hat nachweislich in zwei Fällen gelogen u. es gibt keine Beweise. Da kann das Urteil nur Freispruch lauten, was sonst?
Wenn eine Staatsanwaltschaft keine Beweise und ebenso keine Indizien hat,die Hauptbelastungszeugin eine phatologische Lügnerin ist, dann kann sie auch nichts anderes verlangen als Freispruch! Und wenn sich Richter Seidling daran hält: Gut so!
Richter Seidling “Knallhart”, dass kann doch nur der BLÖD einfallen. Es ist doch eher so, dass Richter Seidling total überfordert ist und die Prozessleitung Richter Brock überlässt. Eher hat man doch den Eindruck, dass bewusst Fehler gemacht werden, um den sinnlosesten Prozess aller Zeiten von der Backe zu bekommen. Was ist das überhaupt für ein Richter, der noch nicht einmal, über die neusten Urteile des BGH´s informiert ist.
Mir gefällt ja das Wort : analysieren…
Das heisst doch: die Verfasserin dieses Artikels hat sich mit den Fällen beschäftigt, war in den jeweiligen Verhandlungen, kennt genau die Protokolle, den jeweiligen Tathergang und alles was es zu einer genauen Analyse eben so braucht
Anlayse bedeutet: kritische Auseinandersetzung – Untersuchung – Prüfung – Ausarbeitung – Aufgliederung – Auswertung etc.
Sie suggeriert den Lesern, das hätte sie in den 5 genannten Fällen alles gemacht und nicht nur das Endergebnis – die Urteile – einfach irgendwo abgeschrieben .
HÖCKER erwirkt weitere Verfügung gegen BILD und Schwarzer wegen falscher Behauptungen
Die Kölner Kanzlei für Marken- und Medienrecht hat es der BILD-Reporterin Alice Schwarzer, der Axel Springer AG und der BILD digital GmbH & Co. KG heute durch das Landgericht Köln (28 O 263/11) verbieten lassen, bestimmte Äußerungen über Jörg Kachelmann zu verbreiten, die unwahre Tatsachenäußerungen enthalten und einer Vorverurteilung des Wettermoderators Vorschub leisten. Schwarzer und BILD hatten behauptet, Jörg Kachelmann sei gegenüber Ex-Freundinnen gewalttätig geworden und spiele während der Gerichtsverhandlung mit seinem iPad herum. Beides ist falsch.
Weder Herr Dr. Birkenstock, noch Jörg Kachelmann haben von einer Stalkerin gesprochen. Das war FWB:
Zitat: «Ich kenne ihn seit Jahren und habe noch nie etwas von einer Freundin in Schwetzingen gehört», sagt Frank Werner, Verwaltungsrat von Kachelmanns Firma Meteomedia. Auch ein enger Geschäftspartner weiss laut der Zeitung «Bild» nichts von einer langjährigen Bekanntschaft, vermutet in der angeblichen Partnerin gar eine Stalkerin. Frank Werner will dies zwar nicht bestätigen, sagt aber: «In der Vergangenheit kam es immer wieder zu einstweiligen Verfügungen wegen Stalking, letztmals Anfang Jahr.» Zitat Ende http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/18397296am 23.3.2010
Natürlich hat es diese Stalkerin gegeben, das ist bewiesen.
Das Zeit-Dossier „Schuldig auf Verdacht“ ist am 28.6.2010 erschienen.
Die e-mail von Frau Rückert an Kachelmanns Verteidiger stammt lt KSTA bereits vom 21.5.10, d.h. aus dem Zeitraum, in dem Birkenstock sich vergeblich bemühte, die Entlassung aus der Untersuchungshaft zu erreichen.
„Zu Opferzeugin und Staatsanwaltschaft gesellt sich für Kachelmann aber noch ein drittes Problem: Reinhard Birkenstock, sein eigener Verteidiger. Zwar muss man dem Kölner Rechtsanwalt zugutehalten, die Lügen der Opferzeugin von Anfang an gerochen, nachgeforscht und die Staatsanwälte zu den entscheidenden Ermittlungen angehalten zu haben – darüber hinaus gibt es aber wenig, was sich an Birkenstocks Verteidigung rühmen ließe. Während des gesamten Ermittlungsverfahrens hat er es unterlassen, den dringenden Tatverdacht, der Kachelmanns Freiheitsentzug begründen soll, mit einer Haftbeschwerde anzugreifen. Das aber wäre spätestens am 20. April erforderlich gewesen – jenem Tag, an dem sich herausgestellt hatte, dass Simones Aussagen auf Lügen und einem gefälschten Brief basieren…statt das Landgericht (und wenn nötig das Oberlandesgericht) anzurufen und zu versuchen, Kachelmanns Haftentlassung zu erzwingen, nähert sich Birkenstock den Strafverfolgern auf Samtpfötchen und sucht vor allem das Gespräch.“
Richtig ist, dass Frau Rückert hier die Arbeitsweise Birkenstocks scharf kritisiert, ich persönlich empfand diese Kritik damals im Juni überdeutlich und hart.
Aus heutiger Sicht betrachtet hat sie bereits damals den Charakter des Verfahrens genau erfasst:
Birkenstock hat u.a. in bedeutenden Wirtschaftsstrafsachen verteidigt. Dort geht es meist um die Interpretation und Bewertung komplexer Sachverhalte, dort ist der „Schmusekurs“ auf „Samtpfötchen“ eine erfolgversprechende Methode.
Bei einer Staatsanwaltschaft, die nach der erfolgten Erst-Festlegung Argumenten wenig zugänglich ist und z.B. die aufgedeckten Lügen der Nebenklägerin nur zur „Frontbegradigung“ nutzt, ihren eigenen Ansatz jedoch nicht mehr in Frage stellt, muß der Anwalt auch die „Krallen“ zeigen können.
Bei einem Gericht, das dem Verfahrenskonzept der Staatsanwaltschaft fast vollständig folgt, die Kontrollfunktion der Öffentlichkeit aushebelt und die stärksten Argumente der Verteidigung durch Gutachterausschluß ins Leere laufen lässt, ist offenbar die Konsens-Suche nicht mehr die richtige Methode.
(Damit ich nicht falsch verstanden werde: Ich könnte mir Vorwürfe und Konstellationen vorstellen, bei jeder froh sein sollte, Herrn Birkenstock als Verteidiger zu gewinnen. Aber eben auch andere.)
Es bleibt die Frage nach dem Berufsethos einer nicht nur berichtenden Gerichtsreporterin:
“ Auf die Frage zur problematischen Zusammenarbeit von Gerichtsreportern mit Anwälten schreibt sie: „Ich suche mir Fälle und Anwälte allerdings sehr genau aus, deshalb kann ich sinnvollen Informationsaustausch mit seriösen Verteidigern mit meinem Gewissen und Arbeitsethos auch gut vereinbaren.“ http://www.ksta.de/html/artikel/1278663521648.shtml
Nicht dass Frau Rückert sich nicht auch einmal irren könnte…aber:
Ich schätze Menschen sehr, die ihren Beruf nicht nur als Quelle von Ruhm und Reichtum betrachten, sondern sich auch und besonders dort ihrem Gewissen verpflichtet fühlen.
…, dort ist der „Schmusekurs“ auf „Samtpfötchen“ eine erfolgversprechende Methode.”
HIER GEHT ES UM ENTWEDER-ODER.
d.h. der Tatvorwurf trifft zu oder er trifft eben nicht zu. Hier ist kein Raum für Bewertung und Interpretation, für die ein Konsens-Kurs hilfreich ist. Konsens-Bestrebungen konnten nur die Vorgehensweise, Gutachter etc. betreffen. Aber zum Konsens braucht es mindestens zwei Seiten. Das Ergebnis – die Ablehnung Brinkmanns – ist bekannt.
@PeterM: Ich muss unfreiwillig Partei für RA Birkenstock ergreifen. Die Frage, wann man als Strafverteidiger einen Haftprüfungstermin beantragt, ist an sich schon schwer genug. Geht dieser nämlich schief, weil der Haftrichter noch nicht überzeugt ist, muss wieder eine längere Wartezeit (2 Monate) eingehalten werden, bis ein neuer Haftprüfungstermin beantragt werden kann. Das heißt: Der erste Stich muss sitzen, wie bei einem Stierkampf, sonst könnte der Stier auf den Torrero losgehen. Wenn ich es recht entsinne, hat Birkenstock diesen Termin daher mehrmals verschoben.
Geht der Termin dann dennoch schief (wie hier offenbar), kann man beim OLG Haftbeschwerde einlegen. Das ist dann aber wirklich ein absolutes Risikospiel: Geht das auch schief und das OLG bestätigt die Haft, kann man sich die folgende Gerichtsverhandlung eigentlich auch schenken, denn das Gericht braucht nur noch die Haftgründe des OLG abzuschreiben.
Hier ging es nun für JK beim OLG gut aus, womit im spiegelbildlichen Sinne eigentlich das Hauptverfahren hätte vorzeitig entschieden sein müssen. Warum das nicht so ist, darüber haben wir hier ja alle trefflich spekuliert.
Aus der Sicht von Birkenstock musste also die Anklage massiv durch Fakten erschüttert werden. Das sehe ich bis April 2010 nicht. Es wurden zwar der StA einige Argumente aus der Hand geschlagen, es gab aber keinen wirklichen Gegenbeweis (wenn man ehrlich sein will, gibt es den ja bis heute nicht). Es konnten nur Zweifel an der Ehrlichkeit von CSD aufgekommen sein. Ob diese dem Haftrichter genügen, ist eben das Risiko. Wie man hier sieht, hat es dem Haftrichter nicht genügt, wohl aber den Richtern am OLG. Beides sind Juristen, aber wie so oft: “zwei Juristen, 3 Meinungen”.
Was mir völlig fehlte, war die Frage nach dem Haftgrund. Ein Haftgrund liegt eben nur in der möglichen Fluchtgefahr und der Verdunkelungsgefahr. Letzteres, also das Beiseiteschaffen von Beweisen, entfiel hier, bleibt die Fluchtgefahr, die meist damit begründet wird, dass der Beschuldigte eine hohe Haftstrafe zu erwarten habe und sich dieser durch Flucht entziehen wolle. Aufgrund der fehlenden DNA am Tomatenmesser würde die Straferwartung deutlich gesunken sein, so dass eine Flucht weniger wahrscheinlich ist. Hier hätte Birkenstock noch nachlegen können, da es sich bei JK nicht um einen Nobody, sondern um einen allseits bekannten Mann handelt, der nicht mal so eben verschwinden kann. Den kennt ja jeder, und wie man sieht hat er ständig zahlreiche Schattenmänner in Form von Pressevertretern. Da soll mal einer fliehen. Eine Haftentlassung mit der Auflage, das Land nicht zu verlassen (was bei Schweizer Staatsbürgern natürlich schrlich geht, denn die müssen ja irgendwo wohnen) oder aufgrund der Stellung einer namhaften Kaution wäre aber sicher möglich gewesen.
Birkenstock hat also gepokert und gewartet, bis er ein gutes Blatt hatte. Das hat wohl etwas zu lange gedauert, am Ende hat er aber den gewünschten Erfolg gehabt. Darüber nachträglich zu streiten, ist m.E. unnötig. Interessanter ist die Frage, ob Birkenstock auch dem Verfahren gewachsen war. Da scheint mir der Wechsel zu Schwenn absolut richtig und auch notwendig gewesen zu sein.
Auf einem anderen Blatt steht die Systemkritik, die ich hier anbringen muss. Eine Untersuchungshaft dient nicht nach dem Gesetz, wohl aber nach der Praxis der Erpressung. Der Angeklagte wird gelockt: Lege ein Geständnis ab, und Du wirst sofort aus der U-Haft entlassen. Das ist der eigentliche Skandal, funktioniert bei “echten” Tätern aber erstaunlich gut. Nur bei Unschuldigen geht der Schuss naturgemäß nach hinten los. Wie soll ein Unschuldiger etwas gestehen, was er nicht gemacht hat? Ein Unschuldiger glaubt an das deutsche Rechtssystem und geht sowieso davon aus, freigesprochen zu werden. Da kommt es dann auf einige Tage mehr in der U-Haft auch nicht an. Ganz anders ein “echter” Straftäter: Er weiß, dass er schuldig ist und in den Knast muss. Durch ein Geständnis wird er nun a) sofort freigelassen und kann das Leben bis zur Haft noch einmal in vollen Zügen auskosten ,und b) bekommt die Zusicherung, weniger hart bestraft zu werden, weil er ja nun gestanden hat. Ein Geständnis führt immer zu einer Verringerung der Strafe.
Diese Perversion muss man sich erst einmal klar machen, bevor man diskutiert: Bin ich unschuldig und gestehe nicht, bleibe ich in U-Haft, bin ich schuldig und gestehe das auch, dann komme ich frei und bekomme einen Rabatt.
Würde JK verurteilt, obwohl er unschuldig ist, bekommt er eine entsprechend höhere Strafe, weil er “uneinsichtig” in seine Schuld war (die aber gar nicht bestand, nur das weiß der Richter nicht, der ihn verurteilt, der geht vom Gegenteil aus). Was soll ein dermaßen Verurteilter dann denken? Richtig: Willkür, mit unserer Justiz stimmt etwas nicht. Diese Erkenntnis hat JK offenbar bereits Ende November 2010 bekommen, gerade noch rechtzeitig. Zwar kann er auch jetzt noch verurteilt werden, er weiß aber nun von Schwenn, dass er beim BGH freigesprochen wird und bis dahin sein normales Leben leben kann. Dieser Satz “er weiß, dass er freigesprochen wird” ist in der Juristerei natürlich unmöglich, hier aber sachlich vertretbar. Die Fehler des LG Mannheim sind so offensichtlich, dass RA Udo Vetter (lawblog.de) schon vor Monaten seinen Hut verwettet hat, dass das Gericht quasi absichtlich so viele Fehler macht, um den Fall los zu werden (was aber nicht geklappt hat, da die Befangenheitsanträge von den lieben Richterkollegen abgebügelt wurden). Bei Schwenn kommt hinzu, dass er aufgrund seiner Erfahrung und der persönlichen Kontakte zu den BGH – Richtern deren Einschätzung kennt und an JK weiter geben kann.
Da wir schon mal bei der Systemkritik sind, sei noch eines erwähnt, was mir, würde ich es in der Presse äußern, einigen Ärger einbringen würde. Auch Rechtsanwälte sind nur Menschen und haben Schwächen wie Du und ich. Sie müssen ständig Termine einhalten (Fristabläufe hängen wie ein Damoklesschwert über einem), werden von ihren Mandanten immer beschimpft, wenn es schief geht (” das ist nur Ihre Schuld”), aber selten gelobt, wenn es gut geht (“der Freispruch war ja klar, schließlich bin ich unschuldig”), und können nicht von allen Spezialgebieten etwas verstehen, schließlich haben sie selbst noch nie gemordet, eine Bank überfallen, mit Drogen gedealt, einen Anlagebetrug durchgezogen oder jemanden vergewaltigt. Sie können also nur verlieren, selbst wenn sie gewinnen. Eben deswegen haben die meisten Anwälte eine “Macke”: Sie sind entweder a) Chaoten, die nie zum Ende kommen, b) Alkoholiker (ganz oft !), c) drogenabhängig, vor allem Kokain, d) verklemmte Schreibtischtäter, die vor Gericht den Mund nicht aufbekommen, e) Großmäuler, die nur labern, aber keine Fakten kennen und die Akten nicht gelesen haben, f) Kettenraucher, oder mehreres davon. Ich bin ganz sicher, dass Birkenstock auch eine Macke hatte, und zwar eine, die JK bemerkt hat. Ob Schwenn auch eine hat, mag jeder selbst beurteilen, nach außen hin wirkt er arrogant, aber das ist oft eine Folge einer gewissen intellektuellen Überlegenheit. Sie kommt bei Richtern allerdings nicht gut an, weil Richter selbst von Berufs wegen “die Größten” sind, denn sie müssen immer so tun, als ob sie die Wahrheit gepachtet haben. Kein Wunder, dass soviele von ihnen abends zur Domina gehen, um sich dort auf den Boden der Tatsachen zurückbringen zu lassen, wie Domenica und andere Dominas glaubwürdig berichtet haben. Oder zuhause eine starke Ehefrau haben, die ihnen den Marsch bläst. Wie gesagt: Richter sind auch nur Menschen, so wie Anwälte und Staatsanwälte auch. Ich bitte also um etwas österliche Milde mit den Menschen, die JK so übel mitspielen.
Wenn man aber das drängende Gefühl nicht los wird, daß der Wahnsinn Methode hat, dann fällt die Gnade ins Wasser – Ostern hin oder her!
Irgendwann muß auch der verirrteste Richter bzw. Staatsanwalt mal den Knall hören – zumal die Wand, vor die dieses Gericht mit Wonne immer und immer wieder fährt, mittlerweile auch unübersehbare Risse aufweisen dürfte …
Wenn nicht RA Schwenn die Damen und Herren einzunorden versuchte, man könnte verzweifeln!
Mich nervt am meisten, dass ich nicht weiß, was JK über die Sache denkt. Er weiß ja schließlich alles ganz genau, darf es aber nicht sagen. Das muss einen doch wahnsinnig machen. Ich kann mir gut vorstellen, dass seine Abrechnung noch kommen wird, irgendwie muss sich so eine Spannung doch entladen. Ich hoffe das auch aus ureigenstem Interesse, denn bei jedem Krimi im TV habe ich nach 2 Stunden den Mörder vor mir und kann beruhigt schlafen gehen, während wir nun schon so lange auf die Auflösung warten müssen. Die 6 Wochen werden wir wohl noch durchhalten müssen, aber dann – nach dem Urteil – möchte ich “Butter bei die Fische” haben, also Klartext: wer war´s, was war und wie war´s? Und wie geht es weiter.
Der Fall und vor allem dieser Blog hat ein gewisses Suchtpotential, das ich selten so massiv an mir erlebt habe. Was machen wir eigentlich danach?
Wir verfolgen die Prozesse wegen Vortäuschung einer Straftat gegen CSD, wegen Falschaussage gegen Anja L., wegen Verleumdung und übler Nachrede gegen Isabella-Senta-Viola und das Insolvenzverfahren gegen “Emma”.
Ich schätze Ihren vorzüglichen Realitätssinn, aber jetzt scheint dieser Sie zu verlassen ??!
Die ganze Mischpoke geht wahrscheinlich straffrei aus und den Untergang OMMAs erleben wir wohl erst, wenn Schwester Rabiata ins Gras beißt – sie nimmt sich ja einfach noch zu wichtig …
Ach ja, und wir werden ASchwas “Buch” genauestens unter die Lupe nehmen, damit es wenigstens eine halbwegs öffentliche Gegendarstellung zu den dort zusammengewürfelten Lügen gibt …
Juni La Rochelle/August Dresden(Orgelzyklus)/September Wellness in Österreich…
Natürlich haben Fall und Blog ein gewisses Suchtpotential, aber ein wenig Abstand und Urlaub tut dann allen gut, bis…ja Reinhard sie haben es schon angesprochen … bis zur Revision!
Denn egal ob und wie es am 27.5. ausgeht, einer geht in Revision…
Sie vergessen das Verfahren gegen FBW.
Ich denke, RA Schwenn hat schon einiges in der Hand und bis zum Ausgang der Verfahren gegen Anja L und SVS hat er noch mehr.
Der Fall und vor allem dieser Blog hat ein gewisses Suchtpotential, das ich selten so massiv an mir erlebt habe. Was machen wir eigentlich danach ?
Dito !
… auf REN’S JK-Buch und oder Verfilmung hoffen und bis dahin vielleicht den ein oder anderen Blick auf den nächsten Fall von Herrn Oltrogge & Co werfen …
ja, Literaturblog.
Lese schon fleissig Simon Beckett.
Lesertipp gefällig?
Als Mann dürfte für Dich “Voyeur” besonders interessant sein. “Die Chemie des Todes” ist allerdings nicht zu toppen.
Wir “lesen” uns also wieder im Literaturblog.
Wir alle stehen diese 6 Wochen gemeinsam durch, Du bist also nicht alleine. Ich muss für mich auch eine/n Schuldige/n haben. Kürzlich habe ich gepostet, dass ich Alpträume wg. des Prozesses habe. Langsam reicht es wirklich!
Freispruch – und wir können uns fröhlich den Krimis hingeben.
@Reinhard
Auch über diese Argumentation komme ich schon wieder auf Bonn zurück: “kriechen sie zum Richtertisch und bitten sie um 2 Jahre auf Bewährung!”
Eingedenk eines Geflügelten Wortes wohl aller RAe (der größte Feind eines RA und seiner Strategie ist sein Klient) vermute ich, daß auch Birkenstock davon ausging nicht alle Details gesagt bekommen zu haben, sich das Blatt letztlich doch so oder so drehen konnte. Vielleicht vermutete er selbst einen Abschiedsstreit mit etwas Gerangel zum Abschluß, der dann von der Nebenklägerin maßlos aufgebauscht wurde?
Seine ganze Taktik hatte irgendwie das Muster “wir können ja über alles reden”. Gerade der Einsatz seiner Frau als Mediatorin, was obendrein noch hämisch fragend belächelt wurde, stützt diesen Eindruck.
Für das Gericht mag das den Eindruck vermittelt haben daß nicht JAK persönlich zum Richtertisch rutscht, sondern rutschen läßt. Damit war klar wer den Ton angab und wohin die Reise ging; immerhin wurde diese Sachlage bereits von Aussenstehenden bemerkt, nicht jedoch von RA Birkenstock. Die StA hätten ihn sicher gern noch bis zum Urteil als Gegner gehabt.
Inzwischen scheinen einige Sachverhalte geklärt und ein Ende absehbar zu sein. Was danach kommt könnte nochmals spannend werden. Wer nahm auf JAK Rücksichten? Die Dinge auf sich beruhen zu lassen käme einem nachträglichen Eingeständnis gleich. Roß und Reiter müssen öffentlich benannt werden.
Wer ein Buch schreiben will hätte dann wohl die Chance auf einen neuen “Monte Cristo” Roman.
Ob man es so drastisch ausdrücken sollte? Immerhin: eine Nachricht bleibt eine Nachricht. Und in diesem Fall sagt sie uns, wer dem gleichgeschalteten Mob nicht hinterherläuft und obendrein dabei noch glaubwürdig ist, Erfolg hat, Licht in das Haus der FAMA bringt, gehört vor den Presserat; nicht etwa Dreckschleudern und Rufmörder.
Aus einem Interview von Frau Rückert mit Prof. Köhnken, Zeit 04.04.2008
(Für Herrn Altrogge: Frau Rückert ist schon über Jahre am Thema!)
ZEIT: Welche Rolle spielen die Medien? Machen sie durch Berichte über Sexualdelikte den Gerichtssaal als Bühne für krankhafte Lügner erst attraktiv?
Köhnken: Die meisten selbst ernannten Opfer denken nicht von vornherein an die Justizbühne, sondern viel kurzfristiger. Sie wollen jemanden in ihrem Umfeld beeindrucken und geraten dann in den falschen Film, weil einer die Polizei ruft. Aus dieser Bredouille kommen sie ohne Gesichtsverlust nicht mehr heraus und beharren auf ihrer Lüge.
ZEIT: Wie kommen Sie den Lügnern auf die Spur?
Köhnken: Wir Gutachter brauchen beobachtbare Sachverhalte, aus denen wir Rückschlüsse auf den Wahrheitsgehalt ziehen können. Dafür ist zum Beispiel die Konstanzanalyse gut. Die Übereinstimmungen zwischen den Schilderungen derselben Zeugin sind ein wichtiges Indiz für echtes Erleben. Man muss aber bedenken, dass diese Befunde auch verfälscht sein können. So kann eine Aussagekonstanz künstlich hergestellt werden dadurch, dass die Zeugin – die ja oft auch Nebenklägerin ist und Akteneinsicht hat – ihre eigene Aussage immer wieder durchstudiert. Wenn eine Belastungszeugin ihr eigenes Polizeiprotokoll vor der Begutachtung durchliest, ist die Konstanzanalyse diagnostisch nichts mehr wert.
ZEIT: Was kann man dagegen machen?
Köhnken: Einmal mehr um die Ecke denken ….
… Deshalb müssen wir Gutachter uns darüber im Klaren sein: Jedes Wahrheitsindiz kann eine ganz andere Erklärung haben als die Wahrheit der Geschichte. Wenn ich nicht nach alternativen Erklärungen suche, dann finde ich auch keine.
Wenn man verdrängt – wie Meedia es im Namen von CSD wohl tut – dass es eine Medienkampagne u.a. auch von diesem Online-Magazin und diesem Autor gegen JK gibt, dann mag dieser Bericht wohl Sinn machen. Unter den wahren Gegegebenheiten ist er aber nur Hohn.
Frau Rückert hatte auch zuvor ihre Haltung zu den Medienaktionen und zur Causa JK. Ansonsten hätte sie RA Birkenstock nicht derart geantwortet. Was ist daran verwerflich, wenn man sein Wissen teilt, wenn man merkt, was schief läuft?
Verwerflich ist doch höchstens das Verhalten ihrer Kollegen, denen es egal ist, dass JK ins Gefängnis kommen könnte und zudem sein Lebenswerk vernichtet wird, ohne schuldig zu sein.
Wer Rückert für ihre Haltung diffamiert, müsste auch die Richter des BGH schelten. Diese haben sich ebenso öffentlich erlaubt, Kritik an Mannheims STA zu verteilen.
Naja … wie heißt es so schön: Der Bote mit der schlechten Nachricht wird geköpft.
JK scheint man derzeit nicht mehr direkt angreifen zu können, also muss nun die Wundertüte her, dass Rückert ihn unschuldig geschrieben hat und von sich=Medien abzulenken. Zu sehr sind wir endlich am eigentlichen Skandal, dem Medien-GATE Burda/Bunte/Focus/Welt/Bild und dem ehemaligen Geschäftspartner von JK angelangt. Hier muss dringend weiter Nebel beseitigt werden, damit man das Geflecht aus Intrigen etc. deutlich sehen kann.
Das sich solche “Journalisten” überhaupt noch im Spiegel anschauen können, erschaudert.
Ich kann der ZEIT nur raten, weiter an diesem Medien-GATE dran zu bleiben. Es muss endlich eine Reinigung erfolgen, damit es tagtäglich nicht weitere, weniger betuchte Medienopfer gibt.
Zitat: Aber auch Kachelmanns ganz privater Alltag ist stets von öffentlichem Interesse und deshalb immer eine Meldung wert: Es reicht schon, ihn im Auto sitzend oder Koffer schleppend auf dem Flughafen abzulichten. Das Foto wird bestimmt gedruckt. Deshalb lauern ihm Reporter auf, sie jagen ihm auf Motorrädern nach. Sie fotografieren sein Zuhause. In den Zeitungen ergötzen Bilder seiner verkauften Häuser und seiner neuerworbenen Ehefrau die Massen. Irgendwelche Heckenschützen haben sie aus dem Hinterhalt geschossen. Es gibt einen Markt für intime Neuigkeiten aus dem Leben einer Fernsehfigur. Und ganz besonders dieser.
Kachelmann hat viele reich gemacht in den letzten Monaten. Mit ihm wird schnelles Geld verdient. Andererseits: Die Kachelmann-News sind leicht verderbliche Waren, und deshalb herrscht schon Ausverkaufsstimmung. Jeder Medienprofi weiß – der Prozess geht bald zu Ende. Wie lang wird der Hauch des Verbrechens diesen Mann dann noch umwehen? Womöglich wird er freigesprochen. Und was ist dann bei ihm noch zu holen? Also: Für Geschäftemacher wird es Zeit. Zitat Ende
Recht hat Frau Rückert….
„…Und wo ein Menschenauflauf ist, dort zieht es auch die Altfeministin Alice Schwarzer hin. Weil – sie muss dringend etwas loswerden. Meistens ein und dasselbe. Darum hält sie – umdrängt von Reportern – auch gerne Hof im Landgericht. Und wieder einmal lautet ihre Botschaft: Eine Frau ist doch IRGENDWIE IMMER Opfer eines Mannes. …“
„… irgendwie immer…“
Das hat Frau Rückert auf den Punkt gebracht.
P.S. MDR.DE ist das Angebot des MITTELDEUTSCHEN RUNDFUNKS im Internet. Es wird von der Hauptabteilung Neue Medien erstellt. Mit der Veröffentlicheung des Rückert-Beitrags setzt der MDR doch ein kleines „Rauchzeichen“.
Zitat : Dicker Fisch an der Angel
Und auch die Staatsanwaltschaft wird vom Jagdinstinkt gepackt. Eifrig versucht sie, Belastendes zu ermitteln und deutet dabei auch manches zu Ungunsten des Beschuldigten um, was gar nicht ins Bild vom Vergewaltiger passen will. Aber: Wie oft im Leben hat ein Staatsanwalt schon einen so dicken Fisch an der Angel?
Exakt dieser Ausführung entsprechen die für alle Welt längst völlig unverständlichen Machenschaften der STA. Die offensichtliche Motivation wurde von Fr. Rückert perfekt benannt.
Mögen die betreffenden Herren die Osterpause für frischen Wind im Hirn nutzen, der vor weiteren Blamagen schützt !
Auch gefunden, der uns so gut bekannte Herr Schuhmacher! Er erinnert mich stark an einen Hassprediger:
Pressemitteilung vom 31.03.2011 10:30:46
Jörg Kachelmann (52): Schuldig!
Das baldige Ende eines Medienspektakels und die Tricksereien
(News4Press.com)
Falls Sie, verehrte Leserinne und Leser, sich die Mühe machen wollen in meinem Archiv die Artikel über “Jörg Kachelmann” zu lesen, dann rate ich Ihnen davon ab.
Kein anderer mehr oder weniger wichtige Fernsehstar – und von seinen Fans als “Wetterfroschgott” verehrt – hat die Geduld einer ganzen Medienhorte und Öffentlichkeit so sehr beansprucht. Der Grund ist so traurig wie schmerzhaft: Kachelmann wird von der Staatsanwaltschaft beschuldigt, “Claudia Simone D.” vergewaltigt zu haben.
Die Meinungen in der interessierten Öffentlichkeit, ob Kachelmann schuldig oder unschuldig ist, teilen sich aktuell zu gleichen Hälften.
Ein Journalist soll unabhängig und objektiv sein. Das es solche JournalistInnen nich gibt, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Meinungsjournalismus gab es immer und wird es immer geben.
Jörg Kachelmann ist m.E. schuldig im Sinne der Anklage und muss mit einer Bewährungsstrafe rechnen. Diese Vorverurteilung trage ich mich vollem Herzen und der tiefen Überzeugung.
Das Ende eines Tricksers und das nicht vorhandene Schamgefühl eines Staranwaltes. Der “Hochzeitsdeal” ist der absolute Höhepunkt einer Trickserei ohne Gleichen in der Prominenten-Prozess-Nachkriegsgeschichte.
Die Menschen erkennen die Absicht, die dahinter verborgen ist, und sind sauer. Sauer und zornig, aber auch erleichtert. Kachelmann-Schwenn-Tricksereien sind erkannt und werden bald mit dem vorläufigen Gerichtsurteil ein Ende haben. “Claudia Simone D. Ich muss mich bei Ihnen entschuldigen, meiner Verdächtigungen wegen. Leider haben auch Sie nicht immer die Wahrheit gesagt, aber ich glaube Ihnen, dass Sie vergewaltigt wurden. Sie sind einem Lügenbaron aufgessesen, der die Frauen nur lieben konnte, wenn er ihnen Schmerzen zufügte. Die neue Frau Kachelmann ist nicht zu bedauern. Berühmt zu werden als Anhängsel hat seinen Preis.
freier Journalist EPF
Johannes Schumacher
Anmerkung: die Fehler in diesem Pamphlet habe ich gelassen, damit man sehen kann welch hohes Niveau Deutsche Journalisten haben!
Zitat : Leider haben auch Sie nicht immer die Wahrheit gesagt, aber ich glaube Ihnen, dass Sie vergewaltigt wurden. Sie sind einem Lügenbaron aufgessesen, der die Frauen nur lieben konnte, wenn er ihnen Schmerzen zufügte. Die neue Frau Kachelmann ist nicht zu bedauern. Berühmt zu werden als Anhängsel hat seinen Preis.
In welcher Welt lebt der Schreiber dieses Artikels, um von Anbeginn so sicher von CSD-Unschuld überzeugt zu sein ? Die Entschuldigung gleicht einem Kniefall – wenn das nur mal keine voreilig wungeschlagenen Füsschen gibt, Herr Schumacher.
Was Lügen betrifft – dass CSD diesen in nichts nachsteht, hat sie mittlerweile absolut bewiesen !
Betreffend der Schmerzen – um diese 11 Jahre lang auszuhalten gehören 2 dazu und wo steht geschrieben, dass sie es – wenn es so war – nicht mochte, wollte, oder sogar forderte ??
Die neue Frau Kachelmann wird kaum gesteigerten Wert darauf legen und schon gar nicht, von derartigen Schreiberlingen bedauert zu werden. Was sich manche Menschen einbilden ist unglaublich !
@Ren.
Nur eine weitere bösartige Meinungsmache gegen Kachelmann,und das ,obwohl jetzt schon so viele Gutachter den angeblichen Tatablauf widerlegt haben. So langsam verlieren die Journalisten den Boden unter den Füßen!!
MaxMäuerle
Servus! @all
Ich bin ja immer geneigt anzunehmen, daß nur ein Mensch, der selbst! in irgendwelcher Weise mit diesem oder jenem Info-”Stoff” in Berührung gekommen ist, sich dann in Resonanz aufschwingend, angetriggert fühlt – und erst dadurch den Trieb bekommt, auch tatsächlich und tatkräftig mit seinen Fingern auf die Tastatur zu trommeln.
Weil mich interessiert hat, welche Triggergründe beim freien Journalisten Johannes Schuhmacher vorliegen könnten, habe ich kurz über Tante Google recherchiert, und, außer diesem, schon alten Artikel http://www.news4press.com/Johannes-Schumacher-fragt-ob-Lindner-hom_538831.html noch etwas anderes gefunden:
er hat einen eigenen Querdenker-Blog, in dem er fleißig schreibt.
Quer-gelesen …. springen mir seine Texte über und vor allem gegen sexuelle Mißbräuche und sexuelle Entartungen an KINDERN ins Auge, Kinderpornographie und Pädophilie. ….
Daß ich mit dem Autor über die Kernaussage, unsere Kinder vor solchen Menschen zu schützen, übereinstimme – ist selbstverständlich und bedarf keiner Frage.
Zeigt es mir jedoch die Grundausrichtung, mit der der bekennend nicht objektive Herr Schumacher den maßgeblichen Vorgang der nächtlichen Stunden vom 08. – 09. 02.2010 bewertet – ganz bewußt vor-ver-ur-teilt.
Es wird mir der Eindruck gewahr, als wäre da (wieder) ein Mensch, der die Welt durch seine persönliche Brille mit vorgesetztem Filter von extrem erlebt/erduldet/erlitten Leiden anderer Menschen, unschuldiger, wehrloser Kinder – Opfer betrachtet, sich, bei allem für diese Menschen gebührenden Respekt und Mitgefühl, nicht davon abgrenzen zu können scheint…..Opfer-Symbiose.
Und natürlich: Projektion.
Das ergibt zusammen:
böser Täter (Erwachsener) = Kachelmann – armes Opfer (Kind) = Dinkel.
Die ehrlich vorgebrachte persönliche Meinung im Vordergrund, allerdings: wieder wird ein erwachsener Mensch zum wehrlosen Kind reduziert.
Ein sexuelles Mißbrauchopfer – in häuslichem Kreis.
Ohne Selbst- oder Eigenverantwortung, in zutiefst passiver Grundhaltung.
Allerdings: die Nebenklägerin ist eine erwachsene Frau – nun schon seit 38 Jahren auf dieser Welt!
Das Wortgefüge “nicht vorhandenes Schamgefühl” im Zusammenhang mit “Staranwalt”…..bestätigt meine Vermutung der Schumacher´schen Grundhaltung: böse Täter werden dann auch noch durch die bösen, aggressiven Schwenns dieser Tage verteidigt! Empörend! Empathielos! Mitleidlos! Wie kann er nur!
Und alles gegen ein armes sexuell mißbrauchtes Kinderopfer!
M.E. findet hierbei eine Vermischung statt.
Zudem: aus dem Lebenslauf von RA J. Schwenn geht hervor, daß er in jungen Jahren ein Praktikum in einer psychiatrischen Anstalt machte, dort mutmaßlich so viel Elend, Hoffungslosigkeit UND Mißbrauch gesehen hat, daß er sich, so hatte ich es verstanden, eben für diese, seine Berufslaufbahn als Verteidiger entschloß.
Gedankenspiel……..
…was würde Herr Schumacher wohl tun, wenn IHM eine Kind-Frau so eine Anzeige wg. sexueller Vergewaltigung an den Hals hängen würde?
Lauthals seine Unschuld beteuern, dann einen “normalen” Anwalt nehmen, eine nicht absehbare Zeit der U-Haft mit der linken Ar…backe absitzen, und dann immer noch brav, lieb und geduldig abwarten, bis rechts-unfähige Vertreter des Gesetzes zusammen mit der Presse AN seinem Fall genug GELD verdient haben?
Während seine Existenz und Familie den Bach runtergehen?
Vorsicht mit Steinewerfen, mann könnte nämlich heutzutage sehr schnell selber im Glashaus sitzen.
Wer von Anderen in massiver Form immer weiter an Rand des existentiellen Abgrundes gedrängt wird, wartet nach einem ersten Fehlschlag garantiert nicht! auch noch darauf, bald! von den fremden Händen ganz über die Klippe gestoßen zu werden, sondern schaut sich zügig nach einer anderen Strategie um, nimmt (logischerweise!) jenen Helfer an, der schon mal Einen unschuldig Bedrängten von der Spitze einer solchen Klippenkante zurück auf den sicheren Boden geführt hat….
Skorpion
PS.: und alle Journalisten – und ganz explizit diejenigen, die von sich die hehre Meinung hegen, etwas Besonderes zu sein – die sich auf Sabine Rückert stürzen und unisono irgendetwas was von journalistischer Ethik faseln, sei mit dicker Schrift in ihr dünnes Handwerksbuch geschrieben: wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.
PPS.: um was geht´s nochmal???? Richtig: um Kohle, Asche, Penunze, Steine, um Geld geht´s , um verda… viel GELD!
Für die bodenlosen Taschen der beiden Medien-Großgrundbesitzer zum Beispiel – und im Weiteren auch für alle! anderen Hobos, für die Vielen, die ebenfalls auf den Kachelmann-Zug aufgesprungene Trittbrettfahrer/innen!
Selbstverständlich ebenso für die ganz vorn auf dem Cow Catcher sitzende, jedoch immer noch ungeliebte Tante Aschwa.
Siehe da, der christliche Gotteskrieger Johannes Schumacher meldet sich mal wieder zu Wort. Ich kann mich noch vom letzten Mal erinnern, dass dieser Mensch sich überall im Internet in alle möglichen Besucherbücher einträgt und ansonsten in alten Zeitungen herumstöbert, um dann mit Verspätung die Leser mit zusammengeklaubten angeblichen Neuigkeiten zu beglücken.
Und er hatte seine Mission genau erklärt, nämlich in dieser gottlosen Zeit dafür zu sorgen, dass christliche Werte erhalten bleiben, die ja so gefährdet sind.
Und nun hat dieser sogenannte Christ sich ausgerechnet den 31. März 2010 für seinen erbärmlichen, charakterlosen und darüber hinaus von keiner Logik belasteten Artikel ausgesucht.
Der christliche Gotteskrieger Schumacher müsste es ja eigentlich wissen, dass wir uns in der Passionszeit befinden.
Und ausgerechnet am Freitag zwischen Oculi und Leatare, dem 3. und 4. Fastensonntag, nutzt er die österliche Bußzeit, um einen ihm persönlich unbekannten Mann mit Dreck zu bewerfen, eine junge Frau in schäbigster Weise als Anhängsel eines Berühmten zu diffamieren und die Hochzeit dieser beiden Menschen als “Trickserei” zu bezeichnen.
Und weil er sich gerade im Dreck suhlt, wird gleich noch eine Handvoll davon auf JournalistInnen geworfen mit den Worten
“Ein Journalist soll unabhängig und objektiv sein. Das es solche JournalistInnen nich gibt, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Meinungsjournalismus gab es immer und wird es immer geben.”
und sich dann selbst beweihräuchert mit den Sätzen
“Jörg Kachelmann ist m.E. schuldig im Sinne der Anklage und muss mit einer Bewährungsstrafe rechnen. Diese Vorverurteilung trage ich mich vollem Herzen und der tiefen Überzeugung.”
Der deutschen Sprache ist dieses Wesen zwar nicht mächtig (genauso wenig wie offenbar auch die Betreiber von News4Press.com), aber jede normale Mensch muss diese seine Sätze ja wohl so interpretieren, dass er sich “nich” zu den JournalistInnen zählt.
Das läßt für diesen Berufsstand hoffen!!!
Und “diese Vorverurteilung trägt er sich mit vollem Herzen” ???????
Ich habe eher den Eindruck, dass Herr Schumacher eine volle Hose trug, als er diesen zum Himmel stinkenden Unflat produzierte!
Aber eines besitzt er mit Sicherheit nicht, nämlich eine christliche Gesinnung, von Charakter ganz zu schweigen !!!!
Richtig! Da war doch noch was!
Der die christliche Gesinnung inhabende Herr freier Journalist Jot Schumacher (offensichtlich hat da mal jemand das für ein ordentliches Füßlings-Schutz-Handwerk stehende h geklaut ) schreibt unter anderem auf Seite 3 in dieses Gästebuch http://www.djt2010.com/G.ae.stebuch/index-3.htm wirklich ganz Erstaunliches über den Begriff des Schützen: http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%BCtzen (kann noch erweitert werden, Google macht fast alles möglich)
Im Gästebuch, wohlgemerkt bereitgehalten von einem Verein von jungen Diözese-Schützen (welch´ kriegerischen Tätigkeiten gehen diese Jungchristen nach, huch!?) findet frau/mann dann solche Leckerlis aus der Schumachers Feder wie am 13.05.2010: Was hat uns das Mittelalter noch heute zu sagen? Aus der Not geboren war Bürgerinitiative gefragt, um die berechtigten Schutzinteressen der Menschen zu vertreten. Niemand möchte die Aufgabe der Polizei in Frage stellen. Aber erleben wir nicht immer öfter, daß Polizeibeamte überfordert sind, weil es zuwenige gibt? Sprechen wir es deutlich aus: Schütze zu sein kommt von beschützen. Mitglied in einem Schützenverein oder Bruderschaft zu sein ist kein Job, sondern eine christliche Berufung. …. ff
Fröhliches Halali wünsche ich auch!
Einen Tag vorher schon: Es kommt nicht oft vor, daß ein Journalist sich offen als Christ …..und Sympatisant der Brauchtumspflege und Kultur outet. …….ff
Herr Schumacher hat sich auf der Homepage der christlichen Jungschützen (für mich ein Widerspruch in sich) als Christ geoutet, machte er das evtl. aus sozialanerkennungstechnischen Gründen heraus?
Denn nur Monate später gibt er aus seinem vollem Herzen! die Vorverurteilung von Kachelmann bekannt.
So.
Was stimmt da jetzt?
Sein – oder nicht Christ sein …das ist hier die Frage – oder: alles Lüge, oder was?
WENN er ein Mensch mit (abendländisch-edler) christlicher Gesinnung wäre, dann käme er erst gar nicht auf die sehr! unethisch, gar un-christlich zu nennende Idee, zusammen mit dem Presse-Mob und einer bösen Großmutter im Schlepptau auf den Tempelberg zu strömen und in gemeinsamen Chören “Hängt ihn höher” zu brüllen.
Auch noch in aller Öffentlichkeit, wo würde da wohl die Verantwortung des idealen Vorbildes eines ethisch-guten Journalisten bleiben?
Also hat er mit seinem Christ-Outing-Beitrag im Gästebuch die Jungschützen angelogen.
Wenn er sich allerdings nach seinem Kachelmann-Bashing immer noch als Christ bezeichnet, lügt er sowohl sich selber an, als auch seine christlich gesinnte Umwelt, von seiner gewollten Vorbildfunktion für Jugend und Volk mal ganz zu schweigen.
?
Was ist die Moral von der Geschicht´?
Auf Tricksereien lieber ganz verzicht´!
Und:
Stein und Glas verträgt sich nicht.
Aber schön – das Spieglein spricht…..
Gefällt mir außerordentlich gut:
Der Mensch übernimmt Verantwortung nicht nur für die Gesinnung, sondern für die Folgen seines Handelns.
Ich bin Christ, deshalb habe ich das Recht „von ganzen Herzen“ vorzuverurteilen?
Ich bin Christ, deshalb habe ich das Recht Art. 11 Abs. 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen von 1948: „Jeder Mensch, der einer strafbaren Handlung beschuldigt wird, ist solange als unschuldig anzusehen, bis seine Schuld in einem öffentlichen Verfahren, in dem alle für seine Verteidigung nötigen Voraussetzungen gewährleistet waren, gemäß dem Gesetz nachgewiesen ist.“ abzulehnen?
Ich bin Christ, deshalb habe ich das Recht mich über die Gerichte zu stellen?
So in etwa stellt sich der Verfasser J. Schumacher Christ sein vor. Das erinnert doch stark an die Inquisition des Mittelalters. “Christ sein, das heißt nicht reden von Christus, sondern wandeln, wie er gewandelt ist” schrieb Ulrich Zwingli. Das macht er aber nicht, er nimmt für sich in Anspruch urteilen zu dürfen und dieses Urteil auch noch als Dogma für sich und seine „Anhänger“ als allein selig machendes Gedankengut zu veröffentlichen.
Die Prämisse des christlichen Glaubens ist doch Vergebung. Das ist die eigentliche Hinterlassenschaft Jesus Christus. Und so hat er es bei Maria Magdalena gezeigt. Wer ist Schumacher, dass er sich über dieses Vermächtnis hinwegsetzt und im gleichen Atemzug sagt, er sei Christ?
Gerade in der spiritualen Welt des Christentums gibt es nur einen der über Schuld urteilen kann, das ist Gott.
So wie sich Schuhmacher in diesem Artikel darstellt, ist es genau das Abstossende der „ Christen“ : Den Splitter, der im Auge deines Bruders ist, den siehst du;
aber den Balken, der in deinem Auge ist, den siehst du nicht….Thomas Evangelium 26
Er setzt sich damit aber auch über die weltlichen Gerichte hinweg, die nach dem, was wir bis heute wissen, nur zu einem Urteil kommen dürfen und das ist ein Freispruch. Und damit meine ich nicht nur, dass es Aussage gegen Aussage steht.
CSD hat gelogen, mehrfach sogar. Ihre Angabe über die Tatnacht ist nicht stimmig, die Beweise, mit welchen die Staatsanwaltschaft die Anklage zusammengebastelt hat, sind alle zerronnen, durch Gutachter beider Seiten zunichte gemacht. Geblieben ist nichts mehr, da kann sich der Ankläger noch so anstrengen und noch zwanzig – von den Medien gekaufte – „Belastungszeuginnen“ aufbieten. Die alle mit dem Kerngeschehen nicht zu tun haben und zur angeklagten (angeblichen) Tat keine Angaben machen können.
Es geht nicht an, dass man aus Enttäuschung über das Zusammenbrechen der eigenen Lebenslüge einen Menschen ruiniert. * Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.(2. Mose 20)* Das hat Schumacher völlig ignoriert, als er CSD die Absolution erteilte.
Aber er hat es auch ignoriert, als er schrieb: Jörg Kachelmann(52) ist schuldig. Denn er weiss es nicht!
Staatsanwalt Oltrogge, Richter Seidling, Wir alle wissen es nicht. Es wissen nur drei: Claudia Simone Dinkel, Jörg Kachelmann und wenn man daran glaubt Gott!
Christ sein heisst nicht nur am Sonntag zur Kirche zu gehen, einen Kotau vor den Kirchenfürsten zu machen und die Kirchensteuer zu bezahlen. Christlich sein bedeutet grosszügig zu sein, die Fehler des anderen zu übersehen.
Völlig unchristlich verhält sich Schumacher aber, wenn er über eine junge Frau herzieht, sie diffamiert, nur weil sich entschieden hat ihr Leben an der Seite Jörg Kachelmanns zu verbringen.
Die Kleine wird es noch schwer genug haben, gejagt von Paparazzi, scheel angesehen von der Umwelt , Getuschel und Geschwätz ertragen zu müssen wird nicht einfach sein.
Da braucht es nicht noch die „Christen“ vom Schlage eines Schumachers…. quia peccavi nimis cogitatione, verbo, opere et omissione…
„Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr die Becher und Schüsseln auswendig reinlich haltet, inwendig aber ist’s voll Raubes und Fraßes!“Matthaeus 23:25
Ich wollte gerade voller Empörung in die Tasten hauen, habe vorher aber noch Ihren Kommentar gelesen – jetzt sitze ich laut lachend vor dem Bildschirm, mein Ärger ist verflogen …
Es fällt nur mal wieder auf: Moses war wohl bei der Übermittlung der 10 Gebote etwas unaufmerksam (oder überfordert?), denn das 8. (je nach Lesart das 9.) Gebot: “Du sollst nicht falsch Zeugnis geben wider Deinem Nächsten (Du sollst nicht lügen”) sollte wohl eher lauten: “Du sollst Dein vom Herrn gegebenes Hirn benutzen und keine Tatsachen verdrehen”. Aber vielleicht haben die hohen Herren in Rom diesen Aspekt absichtlich in der Versenkung verschwinden lassen – dumme Schäfchen sind leichter zu handhaben …
@Paul
Solange gewisse geistig schwachen Dams und Herrens ihren Mund halten, null Problemo…..
Bei vermehrt öffentlich auftretenden Anfällen von Redseeeeeligkeiten könnten sie diesem frühchristlichen “Welpenschutz” ganz zügig verlustig gehen – denn dann merken Alle, wessen Geistes Kinder sie doch sind.
N´est pas?
Skorpion
@Skorpion
Um es gleich klar darzustellen: mit der Religion halte ich es wie ein gewisser Nathan. Unabhängig davon scheint mir Religion nur als Mäntelchen für den jeweiligen Zweck zu dienen. Dieses schmerzt dem Aufrichtigen; Frieden findet nur wer das Geschehen nicht mehr begreift.
Warum Herrn Dr. Birkenstock das Mandat entzogen wurde, wissen wir nicht. Das geht uns im Grunde auch gar nichts an.
Aber eines ist sicher, der Anwaltswechsel ist notwendig gewesen, um die Staatsanwaltschaft und das Gericht in Mannheim zur Räson zu bringen. Vieles, was wohl im Dunklen geblieben wäre, wurde aufgedeckt! Und das ist gut so!
Wir wissen auch nicht, welchen Anteil Frau Rückert an diesem Wechsel hatte- das ist einzig und alleine die Angelegenheit von Jörg Kachelmann und seinen Beratern. Am wenigstens das Recht hat ein Schreiberling der D-Klasse darüber zu befinden und eine hervorragende Journalisten in dieser Weise vorzuführen.
Aber Neid treibt besondere(Stil) Blüten an den Ästen des Schmuddeljournalismus hervor. Nichts Neues in diesem “Schmieren”theater!
Die prozesslose Zeit muss ja irgendwie überbrückt werden. Wie billig….
Warum der Anwaltswechsel stattfand kann man der Doku von Herrn Zumstein entnehmen (bewußt spekulativ gehalten, klingt aber logisch):
RA Birkenstock konnte oder wollte sich nicht vorstellen, daß in Mannheim die Gesetze der Logik nicht zum Einsatz kommen und hat demzufolge auch nicht konsequent genug auf deren Einhaltung gepocht.
Sabine Rückert hat dies in einer Intrviewsequenz besagter Doku so formuliert: “… er hat aber nicht gesehen, daß dies alles (Anmerk.: Die Fakten, die gegen eine mögliche Schuld Kachelmanns sprechen) keinerlei Eindruck auf dieses Gericht macht …”.
Und in der Tat scheint RA Schwenn dem Mannheimer Intrigenstadl besser gewachsen zu sein …
Nochmals ein Seitenhieb in Richtung Frau Rückert!
Und wem ist Frau Rückert letzte Woche in diesem Artikel auf den Schlips getreten? Genau, der SVS und dem FBW!!! Und beide müssen mit grossen Schadensersatzzahlungen rechnen!
Tja Herr Winterbauer,
ich setze mal voraus dass Sie auch Auto fahren. Dann halte ich jede Wette, dass Sie zu der Zeit als Sie im Rhein-Neckar-Dreieck gearbeitet haben an der Stelle, an der es Herrn Schwenn “erwischt hat”, schon deutlich mehr als 111 km/h gefahren sind.
Damals war das die Autobahn A656 und nicht geschwindigkeitsbeschränkt. Baulich hat sich da seither nichts geändert, nur die Beschilderung und die (leicht zu übersehende) Radaranlage.
Aber gut: Wenn man nichts konkret Sachdienliches schreiben kann muss man sogar solche Themen aufgreifen.
Denn merke: Der Weg zum Erfolg des freien Journalisten führt immer noch durch den Enddarm von Hubert B.
Was Recherchen alles ausmachen, oft findet man irgendwo auf Seite XX bei Google, Artikel die man nie gelesen hat, die nie thematisiert wurden.
Am 4.September 2010 schreibt der Sonntag – das ist die Gazette, die zwei bis drei Quellen direkt zu Meteomedia hat, von verpatzenden Grillpartys, ausgefallenen Weihnachtsfeiern berichtete und wusste was die Frau Medienschaffende in Zürich aussagte – folgendes:
Zitat: Sie wird nicht dabei sein, wenn am Montag um 9 Uhr in Mannheim – 15 Kilometer von Schwetzingen entfernt – der Prozess gegen ihren Ex-Freund Jörg Kachelmann beginnt. Der Auftritt der Hauptbelastungszeugin ist frühestens für den 9. Prozesstag am 13. Oktober vorgesehen. Zitat Ende
Anmerkung: Wer sass 2 Tage nach diesem Artikel – mit dem ominösen Kehlkopfversteckdichschal – lachend an der Seite von RA Franz am 1.Prozesstag im Saal und lies sich gerne ablichten. Erst nach dem ntv die Bilder live gebracht hatte, wurden sie verpixelt. So geht es auch….
Zitat: Die Ex-Geliebte von Jörg Kachelmann will beweisen, dass sie von ihm vergewaltigt und mit einem Messer bedroht wurde. Sie drängt gegen den Willen ihres Anwalts darauf, die Öffentlichkeit bei ihrer Aussage am Prozess nicht auszuschliessen.
(…)Doch die Radiofrau will keine Lügnerin sein. Wie der «Sonntag» aus zuverlässiger Quelle weiss, führt sie mit ihrem Anwalt Thomas Franz intensive Gespräche über eine entscheidende Frage: Soll die Öffentlichkeit bei ihrer Aussage ausgeschlossen werden? Was ihr Anwalt, der bei der Opferhilfeorganisation Weisser Ring engagiert ist, eindringlich rät, stellt seine Klientin überraschend infrage. (…)
(…) «Sie will beweisen, dass sie die Wahrheit sagt, und öffentlich zeigen, dass sie nichts zu verbergen hat», so ein Freund der Familie in Schwetzingen zum «Sonntag». Laut Christian Hirsch, Richter und stellvertretender Pressereferent am Landgericht Mannheim, werde der Ausschluss der Öffentlichkeit «mit Sicherheit im Rahmen des Prozesses ernsthaft geprüft».(…) Zitat Ende
Frage: Nun, das kann ja eine laut quakende Zeitungsente sein. Wenn es aber stimmte, wer hat es dann verhindert. Die Eltern, die vor ihr aussagten und vielleicht den Herrn Vorsitzenden davon überzeugten, dass es für die Familie besser wäre?
Der Herr Staatsanwalt, der nicht wollte, dass die Öffentlichkeit mehr als nötig von ihren Lügen erfuhr? Hätte sich also schon am 18.Oktober 2010 herausgestellt, das es Unstimmigkeiten in ihrer Aussage gibt?
Und wollte Richter Seidling sie deshalb nicht über das Aussageverweigerungsrecht nach § 55 aufklären? Demnach müssen Zeugen keine Angaben machen, wenn sie ansonsten Gefahr liefen, sich selbst zu belasten. Die Verteidigung hält es für möglich, dass die Frau sich wegen falscher Verdächtigung Kachelmanns strafbar gemacht hat.
Oder sind, wie im Fall von den -sich an die Bunte verkauften Lustspielerinnen, bereits hochdotierte Verträge abgeschlossen worden? Da fallen mir doch die “sonnigen Grüsse” der Tanja May ein!
Möglicherweise hatte ja Aschwa die Finger in dieser Brühe, weil sie ihr angekündigtes Buch verkaufen wollte!
Tatsache ist, es wurde dann vom Gericht angeordnet, dass die Aussagen von CSD unter Ausschluss der Öffentlichkeit gemacht wurden. Und CSD auch noch provozierte!
Die Welt schreibt dazu am 26. 10.2010: Zitat:
Deutlich unbeholfener im Umgang mit den Medien zeigt sich dagegen der Anwalt des mutmaßlichen Opfers, Thomas Franz. Er verweigert konsequent jede Auskunft. Die öffentliche Wirkung scheint ihm schlicht egal.
(..) Dennoch fällt auf, dass er nicht auf die Bilder achtet, die von seiner Mandantin entstehen. Wie sie neben ihm mit großer Sonnenbrille im Auto sitzt und ihr Gesicht bedeckt – ein Bild, das eher aussieht wie das einer Angeklagten. Am Montag schließlich hielt sich die Frau ein Buch vors Gesicht. Deutlich zu lesen war der Titel: „Der Soziopath von nebenan“. Der Untertitel lautet: „Die Skrupellosen: ihre Lügen, Taktiken und Tricks.“
Die Frau redet nicht mit den Medien. Das ist klug. Sie lässt sich nicht fotografieren. Auch das ist gut zu verstehen. Aber warum setzt sie sich dann nicht in ein Auto mit verdunkelten Scheiben? Und wenn sie schon vorne sitzt und ihr Gesicht bedeckt – warum nicht mit einem Aktenordner? Und falls sie selbst nicht an so etwas denkt: Warum tut es nicht ihr Anwalt? Zitat Ende
Weiter beim “Sonntag”: Zitat: Dabei wird klar werden, was in Schwetzingen längst kein Geheimnis mehr ist: Die 37-jährige Journalistin arbeitet wieder stunden- und tageweise bei einem Spartensender. «Sie wirkt im Hintergrund und gestaltet Beiträge, beispielsweise über Hip-Hop und House-Music», sagt ein Radio-Insider. Zitat Ende
Anmerkung: Sie hat immer gearbeitet, das schreibt sie nicht nur im Tagebuch, das kann man auch sonst feststellen. Nicht nur im Hintergrund –Kirchenfunkmoderationen.
Zitat: In Schwetzingen trauen insbesondere viele Frauen Kachelmanns Ex-Geliebter zu, die Tat aus Rache konstruiert zu haben. Zitat Ende
Anmerkung: Nicht nur in Schwetzingen, aber es ist bezeichnend: Die Schwetzingerinnen kennen CSD ja besser als wir alle!
Zitat: Doch wer mit Leuten im Umfeld der Familie spricht, bekommt zu hören, wie schwer der Radiofrau der Schritt zur Anzeige gegen den Star-Moderator gefallen ist.
(…), «aber mit dem Wissen von heute würde sie es nicht mehr tun», so der Tenor. (…) Zitat Ende
Anmerkung: Also doch auf Druck des Vaters? Oder weil sie wusste, dass ihre Lügen peu à peu aufgedeckt würden?
Zitat: Nach einem längeren Aufenthalt in einer Klinik kehrt das mutmassliche Vergewaltigungsopfer nur langsam ins Leben zurück, wie Hans Leyendecker in der «Süddeutschen Zeitung» schrieb. Er hatte Einsicht in die Akten. Sie könne «ihren Körper nicht mehr im Spiegel ansehen, sie ekele sich vor sich selbst». Zitat Ende
Anmerkung: Also gab es nicht nur ein Wanderlaken , sondern auch Wanderakten ? Und von einem langandauernden Klinikaufenthalt hat nicht einmal Schnüffelprof. Seidler berichtet.
Aus heutiger Sicht und mit dem Wissen um den Prozessverlauf kann man CSDs„hohe manipulative Tendenz“ bereits in diesem Artikel genau erkennen.
REN: “Zitat: Doch wer mit Leuten im Umfeld der Familie spricht, bekommt zu hören, wie schwer der Radiofrau der Schritt zur Anzeige gegen den Star-Moderator gefallen ist.
(…), «aber mit dem Wissen von heute würde sie es nicht mehr tun», so der Tenor. (…)
Zitat Ende”
Ja klar hat sie ihn nicht aus freien Stücken angezeigt, denn sie ist eine Marionette der Drahtzieher, die ihr dafür entsprechende Vorteile versprochen haben!
„Justizministerin Uta-Maria Kuder (CDU) (in Mecklenburg-Vorpommern P.M.)): “Justiz und Medien – ein Slalom zwischen Nähe und Distanz! Justiz und Medien – eine unheilige Allianz? Justiz und Medien – wie Feuer und Wasser?
…
Ein weiteres Beispiel: Der Fall “Kachelmann”.Das NDR-Magazin “45 Minuten” produzierte die wirklich sehenswerte Dokumentation “Der Kachelmann-Komplex”. Insbesondere wird das Beziehungsdreieck von Justiz, Medien und Litigations-PR thematisiert …
Der Film zeigt auch, wie schon vor Prozessbeginn beide Hauptakteure, Kachelmann und seine ehemalige Geliebte, alles verloren haben – ohne Richterspruch. Es geht in der Dokumentation nicht um die Klärung der Schuldfrage, sondern um all das, was schon vor diesem Prozess passiert ist und was grundsätzliche Fragen provoziert. Die Redakteure der Sendung haben in diesem Fall einen perfiden Wettbewerb beobachten können. Wer entblößt weitere Details? Wer liefert den nächsten Schmutz? Wer wagt noch eine Enthüllung? Das Gericht wird es schwer haben, in dieser aufgeheizten öffentlichen Atmosphäre ein objektives – und ja – gerechtes Urteil zu sprechen.
… welche Rolle spielen die Pressesprecher der Staatsanwaltschaften, wie souverän sind die Richter? Wer informiert die Presse über öffentlich wirksame Prozesse? Klar: Das Hauptverfahren im Strafprozess ist Material für eine Story! Aber: Prozesse finden in der, nicht für die Öffentlichkeit statt. So hat es vor einiger Zeit der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, treffend formuliert. Die Öffentlichkeit mündlicher Verhandlungen soll zur Gewährleistung von Verfahrensgerechtigkeit beitragen, die Information über das Geschehen ist Voraussetzung einer Kontrolle in Verfolgung dieses Zweckes. . DIE ÖFFENTLICHKEIT DER GERICHTSVERHANDLUNG GILT ALS OBERSTES PRINZIP – kein Angeklagter soll von einer Geheimjustiz hinter verschlossenen Türen abgeurteilt werden – auch soll die Öffentlichkeit bewirken, dass jeder versteht, wie Justiz funktioniert. Hier möchte ich ausdrücklich eine Bitte an die Gerichte und Staatsanwaltschaften richten:
@PeterM
Zitat aus dem Grußwort von Justizministerin Uta-Maria Kuder anlässlich der Fachtagung „Justiz und Medien“ im Neustädtisches Palais zu Schwerin:…“Der aktuelle Prozess im Fall Kachelmann zeigt uns mehr als deutlich, wie spannungsgeladen Medienberichterstatter und Vertreter der Justiz miteinander umgehen und wo Grenzen überschritten werden…“
Quelle: http://www.mvregio.de/index.php?id=56&tx_ttnews%5Btt_news%5D=933&cHash=e0b09089cf26ae7a91f47c8222d7456a
P.P.S.
Herr Oltrogge sprach einmal davon “es gehe ums Prinzip”, er meinte aber nicht das Prinzip der “Öffentlichkeit im Strafverfahren”, er möge mir nachsehen, daß ich diesen Artikel wegen dieses Stichworts auch für ihn eingestellt habe.
Noch etwas: Mir ist nicht bekannt, daß Jörg Kachelmann irgendwelche Interna oder sonstige Geschichten über Claudia D. der Presse “gesteckt” hat. Was wir über sie wissen, das wissen wir von Burda-Springer-Ringier.
Zum Schreiberling dieses Artikels bleibt mir nur zu sagen, Frau Rückert war/ist neben Fr. Friedrichsen eine der wenigen der es bislang gelungen ist, über den Fall JK so zu berichten, wie es der Realität entspricht und zudem noch Gebrauch von ihrem gesunden Menschenverstand macht ! Für diverse andere aus dem Blätterwald, wohl somit ein abnormales, unbekanntes und daher völlig unnachvollziebares Verhalten…
Spontan kommt mir das gestrige Begrüßungswort der Fersehnachrichten in den Sinn, als der Moderator sagte, “der Sinn der Nachrichten ist es, über Tatsachen zu informieren”.
Frau Rückert gelingt es über Tatsachen zu sprechen – eine der Wenigen !
…dass sich das zdf für so eine gestückelte sendung hingibt verwundert sehr!!!
frau neeser, wieder prima “dekoriert und gekennzeichnet”. danke. hatte eben etwas von der mir so “unappetitlichen” aschwa gefunden. wenn dies ihnen bekannt ist, dann bitte nicht hineinsetzen. nur da sieht man eindeutig, wie zweideutig und falsch diese schl….. ist. eine schande, dass sie überhaupt zu hochkarätigen verhandlungen o.ä. ihre stets unnötige und unqualifizierte meinung mitteilen darf!
Über die mehr als drastisch verkürzte ZDF-Version der Zumstein-Doku von gestern war auch ich absolut erstaunt. Dabei ist unter dem Strich nicht einmal mehr das wirklich Notwendigste an Hintergrundinfos übrig geblieben.
Was der Sinn und Zweck dieser Ausstrahlung darstellen soll, ist mir ein Rätsel und hätte diese Oberflächlichkeit hinter dieser ZDF-Ausstrahlung nicht vermutet.
Makaber !
@Goji
Schön, wenn es noch jemanden gibt der staunen und sich wundern kann. Aber, sofern es diese oder andere Anstalten betrifft, weshalb? Kennen wir nicht die zielgerichteten Dispute, abgewürgten Argumentationen oder jene speziellen Lieblingsgäste? Mich hätte es auch nicht gewundert wenn man einen Bericht darüber in 1:30min. gepackt hätte.
Für derartiges Gebaren bekommt man eben nur über Zwangsbeiträge finanzielle Mittel. Für diese wiederum bekommt der Kunde dann noch nicht einmal die Möglichkeit über einen längeren Zeitraum auf die Beiträge zugreifen zu können. Wer nicht privat sichert hat eben das Nachsehen. Es fehlt eigentlich nur noch das Verbot privat Dokumente aller Art zu sammeln.
Ich hoffe inbrünstig, dass Herr Schwenn die Prozesspause für “private investigations” nutzt, um so viel wie möglich über das Komplott zu erfahren!! so im Umfeld FBW, CSD, SVS….. DA STINKT DER FISCH!
auch ich hoffe ( entgegen den Ausführungen die Reinhard einmal angeführt hat ) dass Herr Schwenn event. doch einen kleinen “Matula” mit entspr. Recherchen beauftragt hat. Es würde sich 100%zig lohnen !
@Goji und Analysis
Ich schließe mich Euren Hoffnungen an,
ob die vor allem mal die Rechner, Televerb. in der Schweiz mal durchgeforstet haben, ach, die von KS und LG natürlich auch und was es da nicht sonst noch für Möglichkeiten gibt!
Der Lebenslauf von CSD wäre interessant, besonders was ihre Beziehungen betrifft. Überhaupt das gesamte Umfeld müsste gnadenlos unter die Lupe. Dann sähen alle klarer, garantiert!!
Angesichts dessen, dass die offizielle Gage von SVS sogar noch wesentlich höher, als die von ihr genannte Summe von 50.000€ ausgefallen ist, sollte es für die STA eine selbstverständliche Notwendigkeit sein, speziell dieser Dame, ihren Verbindungeien und Machenschaften, nochmals eingehend auf den Zahn zu fühlen.
Oder konnte sie mit ihrem Zwinkern bei der STA das erreichen, womit sie bei H.Schwenn gescheitert ist ??
Aus @Mascheras Bericht vom 36.Tag:
„Schwenn: Er müsse doch nicht erklären, dass Inhalte aus dem Verfahren die an die Öffentlichkeit gelangen strafbar sind und verfolgt werden müssen?
Es gäbe eine Verjährungsfrist. In diesem Fall sei diese 6 Monate! RA Schwenn hätte erwartet, dass die StA tätig werden muss!
Oltrogge erklärt nun sehr aufwendig, dass er dies weitergebe und dies nicht in sein Aufgabengebiet gehöre. Was RA Schwenn natürlich alles andere als gefällt! StA Oltrogge erklärt es gäbe Abgrenzungen mit denen er nichts zu tun habe.
Schwenn betont noch einmal: JEDER StA greift in einem solchen Fall ein! Oder war das im Einvernehmen mit OStA Gattner? Es folgt keine richtige Reaktion von StA Oltrogge.“
Manche Dinge erledigen sich eben von selbst, z.B. durch Untätigkeit und Ablauf der Verjährungsfrist.
Beim Zusammenstellen der Chronik habe ich einen Artikel gefunden, der zwar schon von Ende Speptember 2010 ist, aber von seiner Aktualität nichts verloren hat.
Besonders wenn man Aschwas Pamphlet, sowie den Kommentar von Herrn Altrogge über Frau Rückert ausgezeichneten Artikel in der Zeit, liest.
Wie Aschwa es wagen kann, sich über das Gesicht von Sabine Rückert lustig machen kann, dass wissen wohl nur ihr Freund Seidler( seines Zeichens schnüffelnder Psychiater) …und natürlich ihre Claqueure!
In dem Artikel von Harald Staun geht es allerdings um Aschwas Angriffe auf Gisela Friedrichsen.
Zitate: (..)Schwarzer unterstellt Friedrichsen eine chronische Sympathie mit den Tätern (gemeint sind auch: die mutmaßlichen, das Wörtchen vergisst Schwarzer gerne), vor allem, wenn es sich dabei um Männer handelt. „Das Opfer ist bei Friedrichsen immer schuld. Tot oder lebendig“, schreibt Schwarzer und findet überall in Friedrichsens Texten „Frauen, die lieblose Schlampen, und Männer, die unverstandene Opfer sind“. (..)
(..) Oder die waghalsige Vorstellung, die bloße Anwesenheit der „Spiegel“-Reporterin verleite die Richter zu gefälligen Urteilen. Die Verurteilung von Monika Weimar für den Mord an ihren beiden Töchtern nach vierundvierzig Verhandlungstagen etwa war für Schwarzer nicht viel mehr als ein Kotau: „Das verunsicherte Provinzgericht in Fulda beugte sich dem Gottesurteil aus Hamburg“, schreibt sie. (…)
(..) So richtig gespenstisch aber wäre die Konsequenz, die Schwarzer nun im Fall Kachelmann daraus zieht: Wenn Richter schon vor der mittelberühmten Friedrichsen zusammenzucken, wie hörig werden sie dann erst einer feministischen Ikone im Dienst der auflagenstärksten deutschen Zeitung sein? (..)
(…)Mit der Arbeit einer Gerichtsreporterin jedenfalls hat Schwarzers Agitation nicht viel zu tun. Insofern ist es vielleicht sogar ganz gut, dass sie zuletzt ein wenig die Lust verloren zu haben scheint, sich den Prozess vor Ort anzusehen. (..) Zitate Ende
P.S. Heute hatte ich die externe Festplatte in Arbeit- was ich da alles gefunden und gleich nachgetragen habe! Denn bei vielen Artikeln ,die nur verlinkt und nicht gespeichert wurden, kommt: Upps und Error – es wurde so viel gelöscht!
Tja wer sich so modern gestaltet, da geht nix verloren, denn DIE MEDIENSÄCKE RECHNEN GENAU MIT DIESEM VERGESSEN!! tun wir ihnen diesen Gefallen nicht!!!
@Analysis
Das ist wohl wahr: Printmedien verschwinden im Archiv oder werden zu Makulatur (wer sucht noch darin?) und die elektronischen Medien wurden dazu verpflichtet die auf Kosten von Zwangsbeiträgen produzierten Beiträge nach wenigen Wochen zu löschen. Vergessen wurde damit zum Prinzip erhoben.
Auch hier kann das Internet eine gewisse Abhilfe schaffen wenn die Blogbetreiber am Thema bleiben, nicht zu sehr abschweifen und immer wieder auf die wesentlichen Aspekte verweisen, sie hervorheben. Diese sind nicht die Themen des Boulevards, gewisser Einzelinteressen oder Ideologien.
@rita
bei meedia topstory: der mediale Fall Kachelmann
da wird u.a.Sabine Rückert aufs Schärfste verrissen!
Leider weder Angabe des Autors noch Möglichkeit der Kopierfunktion .Komisch!
Könnte Racheakt des FBW sein?
Aber vielleicht ist das ja schon überholt und Sie kennen den Artikel längst- dann veröffentlichen Sie es bitte nicht.
@rihe, doch der Verfasser ist schon angegeben, wir kennen ihn….
Dazu meine Antwort: Gesendet am 12.04.2011 um 14:08 | Als Antwort auf Heike .
Da erinnere ich mich doch an eine Reklame ….. und wer hats erfunden-in dem Fall geschrieben? Georg Altrogge von Meedia ,zwischen Werbung für Focus und Psoriasis!
Wikipedia sagt dazu: Unter Neid versteht man das ethisch vorwerfbare, gefühlsmäßige (emotionale) Verübeln der Besserstellung konkreter Anderer!
Anmerkung: Nicht nur die wirtschafliche, sondern auch die Besserstellung von Intelligenz ist damit gemeint ! Einer schreibt für eine angesehene Zeitung und der andere verkümmert, fast ungelesen, im Internet!
Wenn man dann noch googlet, kann man sehen, dass der Verfasser eine Odyssee durch verschiedene Verlage von der SPD nahen Hamburger Morgenpost, über Burda,Springer, dem “christlichen” Schwäbischen Verlag bis eben zu Meedia hinter sich hat.
Und… der uns ebenfalls gut bekannte Herr Winterbauer ist auch bei diesem online-Dingens!
So war doch voraus zu sehen, dass sie Frau Rückerts Artikel abqualifizieren werden. Nur, wer nimmt dieses Pamphlet schon ernst? Doch nur Aschwa-Anhänger/Innen und deren Schwestern/Brüder im Geiste.
@REN Wundern tut mich, dass Meedia GmbH & Co.KG als Online-Medien nicht bei der KEK-Kommission erfasst ist,
beim Bundesanzeiger kann man bei den Veröffentlichungen feststellen, das es mehrere Umfirmierungen gegeben hat:
Von medien 2.0 GmbH & Co.KG (Online Medien), dann Meedia Verwaltungsgesellschaft, dann Meedia GmbH & Co.KG.
Und jetzt firmiert es als Verlag, und bringt Presseerzeugnisse ????
Vielen Dank für die neue Seite, Frau Neeser!
Man kann gar nicht oft genug Danke schreiben wie es nötig wäre bei der vielen Arbeit, die Sie sich machen. Hier steht 10x der fetteste Dankesmilie, den das Netz zu bieten hat
Chris, Wie soll ich das jetzt verstehen?
Mehr als die neue Seite für Kommentare einrichten konnte ich nicht, der Rest ist von WordPress vorgegeben. Auch, dass die Felder für Antworten immer kleiner werden. Leider!
2. Mai 2011 um 15:45
Einleuchtend, worin der starke Falschinformationseffekt von CSD gründet…
Je kürzer der zeitliche Abstand zwischen
Falschinformation und anschließendem Abrufen ist,
desto schwächer wird der Falschinformationseffekt.
(Lindsay, Gonzales & Eso, 1995; Payne et al. 1994)
http://www.uni-saarland.de/fak5/excops/download/zeugenaussagen.pdf
2. Mai 2011 um 15:29
http://www.kerner.de/kachelmann—ein-medienprozess-geht-in-die-endrunde_7945.html
2. Mai 2011 um 14:32
So also haben auch 4 Pausewochen nichts daran geändert, dass es weiterhin ein Geheimprozess bleibt.
Auffallend, dass sich die Aktivitäten von RA Franz vordergründig auf die Antragstellung zu beschränken scheinen, dass die Öffentlichkeit ausgeschlossen wird.
2. Mai 2011 um 12:26
Also, ich war´s nicht, das “hacken” meinte ich!
Bestimmt war´s Aschwa!
LOL
2. Mai 2011 um 13:59
@MaxMäuerle
Das traue ich Aschwa nicht zu!
Zum Hacken braucht man zumindest eine gewisse Grundintelligenz. Außerdem heißt es doch DER Computer, nicht Die ComputerIn
2. Mai 2011 um 11:15
Nach längerer Serverstörung ( wer hat da wieder versucht, meinen Server zu hacken???) wieder online:
http://neu-news.de/content/Kachelmann-Prozess-Unzurechnungsf%C3%A4hig
http://neu-news.de/content/Kachelmann-Prozess-Die-letzte-Schlacht
Uwe
2. Mai 2011 um 09:20
Soeben unter SWR gefunden:
MannheimWichtige Gutachterin im Kachelmann-Prozess
Im Kachelmann-Prozess sagt nach längerer Prozesspause heute eine wichtige Gutachterin aus. Sie war von der Staatsanwaltschaft beauftragt worden zu prüfen, wie glaubwürdig das mutmaßliche Opfer ist; Wettermoderator Kachelmann ist angeklagt, seine 38-jährige Ex-Freundin mit einem Messer bedroht und vergewaltigt zu haben. Die Bremer Gutachterin kommt zu dem Schluss, dass einig Aussagen der 38-Jährigen nicht nachvollziehbar seien. Gleichwohl attestiert sie ihr ein schweres Trauma. Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Kachelmann-Verteidigung sehen sich durch das Gutachten bestätigt.
2. Mai 2011 um 10:33
Und natürlich wieder : Geheimprozess!
http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Fall-Kachelmann-Gutachten-der-Psychologin-mit-Spannung-erwartet-id14926716.html
1. Mai 2011 um 21:20
@all
Der Malte mal wieder
:
http://www.stern.de/panorama/prozess-gegen-wettermoderator-wir-sind-doch-nicht-bei-kachelmann-1679180.html
Achtung:
Wer sich leicht aufregt, bitte die Betablocker bereithalten!
LG
marieann73
1. Mai 2011 um 18:29
Zitat : Polizeiliche und kriminologische Statistiken zeigen auf, dass 10 -20 % der angezeigten Vergewaltigungen bzw. sexuellen Nötigungen bewusst falsch sind.
Hat jemand weitere Infos, wie es sich mit dieser Statistik verhält ?
2. Mai 2011 um 00:58
Die Zahlen von 10 % bis 20 % beziehen sich auf die untersuchten Fälle und beziehen nur solche Falschanzeigen ein, die später von den Anzeigenden selbst als falsch zugegeben wurden. Man muss also all die Falschanzeigen hinzu zählen, die nicht erkannt wurden und entweder zu einer Verurteilung des Angeklagten oder zu einem Freispruch mangels Beweisen führten, bei denen aber gar keine Vergewaltigung vorlag. Wieviele das sind, ist naturgemäß nicht bekannt und nur grob zu schätzen. Ein Gutachter bei JK hat bereits von mehr als einem Drittel und steigender Tendenz gesprochen.
Ich muss an dieser Stelle noch einmal den unglaublich gelungenen Satz aus Schweden zu dem Assange-Verfahren (Wikileak-Gründer) zitieren: Polizist zu angeblichen Vergewaltigungsopfer sinngemäß: “Sie können bei unserer komplizierten Rechtslage noch gar nicht wissen, ob Sie vergewaltigt wurden, das wird Ihnen später erst ein Jurist sagen.” Es liegt doch geradezu auf der Hand, dass eine Frau vielleicht ungern, aber in der Hoffnung, den Mann damit zurück zu gewinnen, mit ihm schläft, und dass ihr dann danach, wenn das Ergebnis nicht wie gewünscht ausfällt, beschließt, eigentlich doch vergewaltigt worden zu sein. In Schweden würde sie mit diesem Entschluss tatsächlich im Sinne des Gesetzes ein Opfer sein, weil dort Sex bereits dann eine Vergewaltigung ist, wenn sich die Frau hinterher schlecht fühlt. Wie man unter diesen Umständen überhaupt noch als Mann mit einer Frau schlafen kann, ist mir schleierhaft. Prostitution ist dort auch noch zu allem Überfluss verboten, da kann man als Mann nur ins Kloster gehen oder schwul werden.
Genau diesen Trend möchten die ASchwas dieses Landes auch bei uns durchsetzen. Ich will damit also letztlich sagen, dass nicht nur Schönheit im Auge des Betrachters liegt, sondern offenbar auch die Qualität des Sexes. Damit ist sie eigentlich nicht mehr justiziabel, sondern subjektive Empfindung.
1. Mai 2011 um 17:51
Kachelmann hat `nen neuen Verwaltungsrat. Und: Die Wahrscheinlichkeit ist nach Teledata hoch, dass bei Kachelmanns Lebenswerk in den nächsten 12 Monaten mit einem Zahlungsausfall zu rechnen ist. Der neue V-Rat sieht das anders.
Und hier die erfreulichste Mitteilung des Tages:
Friedrichsens Prognose für das nach den Plädoyers am 27. Mai geplante Urteil ist eindeutig: «Für eine Verurteilung wird es nicht reichen.»
http://www.persoenlich.com/news/show_news.cfm?newsid=94934
http://www.sonntagonline.ch/ressort/aktuell/1604/
Toppy
2. Mai 2011 um 10:25
Den hat er schon länger, das war doch nachzulesen, ich habe es sogar vor ein paar Tagen geschrieben.Weil es bein SHAB zu lesen war. Manche hinken mit den Meldungen sehr hinter der Aktualität her!
1. Mai 2011 um 10:12
Hier ein interessanter Artikel von “Die Kriminalpoizei”.
Merkmale vorgetäuschter Sexualdelikte
Ergebnisse einer Replikationsstudie
http://www.kriminalpolizei.de/articles,merkmale_vorgetaeuschter_sexualdelikte,1,235.htm
Interessant ist u.a. folgender Satz:
“Der Anteil derer, die im Zuge einer Falschbezichtigung über irgendwelche Formen von Erinnerungsstörungen berichten, ist mit 15,4% mehr als doppelt so hoch wie bei den tatsächlichen Opfern. Dieser Befund ist nachvollziehbar, stellt eine vorgebrachte Erinnerungslücke doch den besten Schutz vor selbstentlarvenden Falschaussagen dar und suggeriert eine heftige physische oder psychische Gewalteinwirkung, welche die Glaubhaftmachung der vorgebrachten Falschbezichtigung unterstützen kann.”
Lernstoff für LTO und Gattner!
1. Mai 2011 um 14:22
@ Max Mäuerle
In Anbetracht dieser hoch interessanten Replikationsstudie frage ich mich mehr denn je, was der unsägliche Trauma-Experte Prof. Seidler eigentlich in diesem Prozess zu suchen hatte.
Man stelle sich das einmal vor!
Es gibt gesicherte Erkenntnisse (und sicher nicht nur in der genannten Replikationsstudie), dass sich Falschbeschuldigerinnen hinter vorgetäuschten Gedächtnislücken verstecken, um sich vor entlarvenden Falschaussagen zu schützen.
Aber das OLG Mannheim holt sich, anstatt solchen Studien nutzbringend anzuwenden, merkwürdigerweise aus der unmittelbaren Nachbarschaft einen sogenannten Trauma-Experten ins Boot, der dann auch prompt die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllt. In bester Kaffeesatzlese-Manier ignoriert er einfach derartige wissenschaftliche Erkenntnisse und liefert den Staatsanwälten und Richtern die gewünschten, wenn auch hochgradig peinlichen und scharlatanesken Erklärungen, um die Bemühungen der Falschbeschuldigerin Dinkel, sich vor entlarvenden Falschaussagen zu schützen, “fachmännisch” zu unterstützen.
Trotz aller Wut, die da immer wieder in mir hochkommt, denke ich allerdings immer noch genüßlich an den Verhandlungstag, als Frl. Dinkel behauptete, durch das aggressive Verhalten eben dieser Staatanwälte zum Lügen gezwungen worden zu sein.
Was für eine Erklärung mag wohl der Herr Regional-Trauma-Experte für diese dummdreiste Behauptung einer ganz offensichtlich in die Enge getriebenen Lügnerin haben?
Ich würde mich jedenfalls nicht wundern, wenn der Fall Dinkel in Zukunft bei jeder ähnlich gelagerten Studie als Paradebeispiel für eine Falschbeschuldigung mit Hilfe vorgetäuschter Gedächtnislücken verwendet werden würde.
1. Mai 2011 um 16:37
Mit welchen Konsequenzen ist eigentlich die abartige Geruchsanalyse und damit verbundene Unfähigkeit für den Traumatologen Seidler verbunden ?
Immerhin hat er fahrlässig und damit schuldhaft gehandelt, wenn er die Sorgfalt missachtet, die ein anderer Therapeut mit gleicher Ausbildung und Erfahrung unter den selben Umständen beachtet hätte.
1. Mai 2011 um 18:23
@Ottilie
Ich war auch fassungslos, als ich diese Studie gefunden habe und schließe mich Ihren Ausführungen vollumfänglich an.
Ganz ärgerlich ist, wie viele Gerichtstermine (und wie viel Geld verbrannt wurde) bei Kenntnis derlei Studien wegen diesen Erinnerungslücken und dem Regional-Traumatologen stattgefunden haben, eingeschlossen die beiden Gutachter, die dessen aberwitzigen Theorien widerlegen mussten.
Ich hoffe, das dieser Fall lückenlos geklärt wird (um auch Nachahmer abzuschrecken) und Frau Greuel hierzu einen großen Beitrag leistet.
Das Mannheimer Gericht hat viel zu lange, mit ihrem übertriebenen Opferschutz und mit ihrer großen Unterstützung eine Falschbeschuldigung des MO mithilfe von Erinnerungslücken über Monate hinweg, aufrecht zu erhalten, die Öffentlichkeit in die Irre geleitet.
1. Mai 2011 um 15:17
@Max, gut, daß Sie diesen Beitrag von 03/2009, erschienen im Presseorgen der Gewerkschaft der Polizei, ausfindig gemacht haben. Er passt genau zum Thema des morgigen Tages.
Hier noch weitere Auszüge, es lohnt sich, den ganzen, nüchtern geschriebenen Artikel zu lesen.
Zitat:
“Die Falschbezichtigung eines Unschuldigen ist … oftmals ein Hilfeschrei, der aber zunächst an eine Person des Vertrauens aus dem sozialen Nahfeld gerichtet wird. Diese Vertrauensperson greift dann vielmals in Unkenntnis der wahren Beweggründe nicht selbst schützend oder helfend ein, sondern schlägt sofort den Weg zur Polizei ein. …
Zusammen mit den Erkenntnissen der Pilotstudie lässt sich nach der vorliegenden Untersuchung festhalten, dass die konfabulierten Darstellungen insgesamt betrachtet auffällig unauffällig bleiben und sich an weitläufigen Klischees orientieren: Der Täter wendet ein mittleres Maß an Gewalt an, um das Opfer für sein Verhaltensziel, den erzwungenen Geschlechtsverkehr, gefügig zu machen. Das Opfer wehrt sich entsprechend eher verhalten, eine Gewalteskalation bleibt für gewöhnlich aus. Nach der Tat wendet sich der Täter häufig einfach von seinem Opfer ab. Durch die strenge Fokussierung auf den „normalen„ Geschlechtsakt wird die Darstellung streng auf das Aussageziel hin ausgerichtet. Die kontextuelle Einbindung sowie die Entwicklung spezifischer, gewissermaßen individueller Details gelingt in der Regel nicht, die Schilderungen bleiben mehr oder weniger „einfallslos„. Um diese Einfallslosigkeit zu übertünchen, werden gelegentlich Erinnerungsstörungen geltend gemacht. Körperliche Folgen des erfundenen gewaltsamen Übergriffs sollen die Schilderungen glaubhafter wirken lassen. Auffallend ist allerdings der Unterschied hinsichtlich der offensichtlichen Verletzungen. Es bleibt aber die Erkenntnis zurück, dass sich
vermeintliche Opfer, die ein Sexualdelikt fälschlicherweise zur Anzeige bringen, offensichtlich sehr mit diesem Thema beschäftigen, so sehr, dass 10 % von ihnen nicht davor zurückschrecken, sich selbst Verletzungen zuzufügen. Da sich solche selbst beigebrachten Wunden von einem erfahrenen Gerichtsmediziner aufgrund ihres typisches Qualitätsmuster oft leicht erkennen lassen (s. hierzu auch Behrmann u.a., 1990), lohnt sich eine sorgfältige Betrachtung der Verletzungen bei Zweifeln an der Glaubhaftigkeit einer Aussage. ”
Aus:
http://www.kriminalpolizei.de/articles,merkmale_vorgetaeuschter_sexualdelikte,1,235.htm
1. Mai 2011 um 18:29
@PeterM
Ich fand der Artikel gibt einen guten Einblick wie Frau Greuel möglicherweise gearbeitet hat.
Es gibt aber noch von Elsner und Wiebke folgende pdf.
http://www.polizei.bayern.de/content/4/3/7/vergewaltigung_und_sexuelle_n_tigung_in_bayern_bpfi.pdf
Ab S. 176 geht es um Vorgetäuschte Vergewaltigung.
Sehr viel zu lesen!
1. Mai 2011 um 18:53
Zitat:
„Die Falschbezichtigung eines Unschuldigen ist … oftmals ein Hilfeschrei, der aber zunächst an eine Person des Vertrauens aus dem sozialen Nahfeld gerichtet wird. Diese Vertrauensperson greift dann vielmals in Unkenntnis der wahren Beweggründe nicht selbst schützend oder helfend ein, sondern schlägt sofort den Weg zur Polizei ein. …
Diese Ausführung passt exakt zu unserer These. Die Eltern brachten den Ball (vorschnell) ins Rollen und wissen davon bis heute noch nichts.
Was für CSD wohl mit am Schlimmsten sein dürfte ist die Tatsache, dass sie ihr Wissen um die Wahrheit mit niemandem teilen kann und hier schlussendlich “auf eigenen Beinen” durch muss.
Angesicht dessen glaube ich einer vergangenen Aussage der Mutter absolut, es ginge ihr sehr schlecht, therapeutische Behandlung… Wie oder wo auch sonst, sollte sie sich auch nur annährend eine gewisse Form der Erleichterung verschaffen und bei diesem Psychostress fallen lassen können ?
Ihr eigens angefertigter Strick sitzt verdammt eng und macht längst ein lila Halstuch überflüssig !
1. Mai 2011 um 19:35
@Goji
Vor einiger Zeit wurde schon einmal auf die Situation von CSD eingegangen. Manchmal tut sie mir fast ein wenig Leid.
Mit etwas Distanz betrachtet, hält sich mein Mitgefühl in Grenzen. Jemand, der lügt wie gedruckt und eiskalt ist, verdient nicht wirklich Anteilnahme. Sie hat sich das alles selbst zuzuschreiben.
Da fällt mir noch Reinhard ein. Sinngemäß so:
Sollte CSD (mit Anwalt) hinter verschlossenen Türen gestehen, wird es einen „Kuhhandel“ geben. Das Gericht honoriert das Geständnis mit reduziertem Strafmaß. So ähnlich jedenfalls.
Schon damals war klar, CSD wird nicht gestehen: Verbissen, verbiestert und rachsüchtig. Keine idealen Voraussetzungen für ein Geständnis. Sehe ich das falsch?
Das Gericht hätte ihr frühzeitig Daumenschrauben anlegen müssen, der Fall wäre längst “Geschichte”.
1. Mai 2011 um 19:57
@ Marie
Schon als ich es schrieb, kam es mir fast schon wie ein Nachruf vor und meinte auch kurzfristig wieder Mitleid in mir austeigen zu spüren – schüttel –
Die Realität sieht jedoch nach wie vor so aus, dass CSD 11 Jahre lang unglaublich naiv-dumm-bequem-frecht-dreist lebte und nun vor den Konsequenzen steht, die sie sich selbst eingerbockt hat.
Sie hat in ihrer (Torschluss-) Panik kurzfristig haßerfüllt und nicht zu vergessen – brutalst egoistisch, maßlos überreagiert – den Rest kennen wir.
Wo kämen wir hin, wenn es hierbei mit einem lediglichen “Mädel mach das aber in Zukunft nicht mehr” getan wäre. Daher muss es ihr bestmöglich nachgewiesen werden, damit Konsequenzen folgen können.
2. Mai 2011 um 07:31
@Goji
YES!!!
30. April 2011 um 08:55
Unschuldig im Knast – Land zahlt 83 525 Euro an zwei Garbsener
„Der frühere Üstra-Mitarbeiter wird von dem Hamburger Anwalt Johann Schwenn vertreten, der derzeit als Verteidiger des Wettermoderators Jörg Kachelmann Schlagzeilen macht. Schwenn erhebt schwere Vorwürfe gegen die Staatsanwaltschaft Hannover. Die habe Anhaltspunkte dafür, dass die Hauptzeugin des Prozesses, eine Schülerin, psychisch krank und möglicherweise unglaubwürdig war, drei Jahre zurückgehalten.“
Quelle „Neue Presse“:
http://www.neuepresse.de/Hannover/Uebersicht/Unschuldig-im-Knast-Land-zahlt-83-525-Euro-an-zwei-Garbsener
30. April 2011 um 07:20
Angesichts des Aufgabenprofils eines Justizfachwirtes muss ich mich nun aber doch wundern, wo diese ” mit Hilfe moderner Informations- und Kommunikationstechniken durchführten Gerichtsverhandlungs-Protokolle” abbleiben !?!
http://www.oberlandesgericht-braunschweig.niedersachsen.de/live/live.php?navigation_id=17009&article_id=65542&_psmand=101
30. April 2011 um 09:16
Es will mir einfach nicht runter, auch wenn bereits ein alter Schuh…
Ich war einmal der Meinung, ein Gerichtsprotokoll gibt den Verlauf einer Gerichtsverhandlung wieder und nimmt “zumindest” -entscheidende Aussagen- wörtlich auf. ( Der Fall JK ist durchweg gespickt von derartigen “entscheidenen Aussagen” )
Es stellt sich mir die Frage, ob überhaupt und wenn ja, in welchen Umfang, zumindest “groben Zügen” , dies im Fall JK erfolgt ist.
Aus welchen Unterlagen bestehen angesichts dessen die Papierberge, die sich bei der Verhandlung auf den Tischen von STA Oltrogge & Gattner stapeln ? ( in denen sie spontan, m.E. ohnehin unmöglich das finden können, was für den Moment u.U. benötigt wird )
Und wo überhaupt liegt ansonsten der Einsatzbereich eines Protokollschreibers ?
Ein Verhandlungsablauf muss doch in Frage gestellt werden, wenn Verfahrensgrundsätze, entscheidrelevante Tatsachen und Ergebnisse nicht in schriftlicher Form festgehalten wurden und gehören daher doch schleunigst gesetzlich entspr. fest verankert !
Wie REN bereits längst ausführte ist es völlig unmöglich, ohne Protokollvorlage auch nur annährend die Hauptsache der vielerlei Details im Auge zu behalten, die vorgebracht wurden und so dann auch quergelesen, auf den Kopf gestellt und laufend Revue passieren müssen.
Welche sich einbildenden geistig-magischen Zauberkünstler sind die Herren vom Gericht, dass sie darauf angeblich verzichten können, speziell in solch einem verworrenen Fall ?
30. April 2011 um 12:59
Bei einem Prozess vor dem Landgericht dient das Protokoll azu, die “wesentlichen Förmlichkeiten” eines Verfahrens festzuhalten, nicht den Inhalt. Was im Protokoll ist im Regelfall bindend. Ein klassisches Beispiel: Im Verfahrensprotokoll wurde vergessen niederzuschreiben, daß dem Angeklagten das letzte Wort erteilt wurde. Obwohl er auf ein letztes Wort verzichtete, mußte das Urteil vom BGH aufgehoben werden, weil im Protokoll nichts darüber stand. Bei so aufwändigen Verfahren macht sich im Übrigen jeder Verfahrensbeteiligte seine eigenen Aufzeichnungen.
30. April 2011 um 23:07
Zu einigen Punkten oben, insbesondere das Protokoll: Das Bewerbungsprofil für Justizfachwirte bezieht sich auf alle Arten von Gerichten. Bei Zivilprozessen wird die Zeugenaussage vom Vorsitzenden Richter jeweils mündlich in eine druckreife Form gebracht und wörtlich dem Protokollführer in die Feder bzw. heute in die Tastatur diktiert. Das wird dann noch einmal vorgelesen, bis der Zeuge nickt und sagt: “Genau so wollte ich es eigentlich sagen”. Ebenso werden die Erklärungen der beiden streitenden Parteien formuliert und diktiert. Oft hat der Richter einen 2. Bildschirm und verfolgt live, was der Protokollführer da so tippt – Technik, die begeistert.
Bei einem Strafverfahren kommt es eben nicht auf wörtliche Aussagen an, sondern auf das Gesamtbild, das sich das Gericht vom Angeklagten (und von den Zeugen) macht. Wichtige Aussagen eines Zeugen oder auch des Richters können aber sehr wohl wörtlich protokolliert werden, und zwar immer dann, wenn der Verteidiger das beantragt und der Richter das genehmigt (genehmigt er es nicht, gibt es gleich wieder einen Befangenheitsantrag, er wird es also nur ablehnen, wenn es ersichtlich unwichtig ist). Steht es im Protokoll und sagt das Urteil nachher etwas anderes, ist das ein guter Revisionsgrund, natürlich nur, wenn es wirklich wichtig war. Ein Anwalt müßte also permanent unterbrechen und rufen “ich beantrage die wörtliche Protokollierung”.
Da wir ja alle wissen, dass niemand Zeuge des Kerngeschehens war, kann es eigentlich keine wichtige Aussage geben, es sei denn, JK hätte die Tat einem Dritten gestanden. Das wird Schwenn dann aber lieber nicht wörtlich protokollieren lassen. Alles andere ist bisher nur heiße Luft gewesen, sieht man einmal von einigen Gutachten ab. Aber die liegen ja auch schriftlich vor und damit bei der Akte. Zutreffend ist aber übrigens der Verdacht, dass ein Protokollführer in einem solchen Verfahren nicht wirklich überanstrengt wird. Er ist daher gut beraten, ein interessantes Buch mit in die Hauptverhandlung zu bringen. Der Richter weckt den Protokollführer jeweils, wenn es was zu notieren gibt. Das Verfahren selbst interessiert den Protokollführer übrigens meist null, die Protokollführer wechseln auch untereinander ab, so dass sie nicht den kompletten Überblick haben.
Natürlich ist es richtig, dass das Gericht nach fast einem Jahr Verhandlung nicht mehr alles genau erinnern kann. Dann müssen sich die Richter eben Notizen machen, und der Verteidiger wird es in seinem Plädoyer noch einmal auflisten, wenn es denn für die Urteilsfindung wichtig war. Er kann es auch alles aufschreiben und zu den Akten reichen. So sind viele schriftliche Beweisanträge sehr ausführlich und wiederholen zur Begründung des Antrages noch einmal viele Details der bisherigen Verhandlung. Damit sind sie auch bei den Akten. Das “Protokoll” besteht also nicht nur aus 2 Seiten Daten über Beginn und Ende der Verhandlung, sondern es sind alle Schriftsätze, die eingereicht werden, mit abgeheftet und liegen dem BGH bei einer Revision vor. Ebenso die schriftlichen Gutachten der zahlreichen Gutachter. Ganz freischwebend ist das Gericht also nicht. Nur der Gesamteindruck ist letztlich eine Sache des Gefühls und kann nicht durch 10 Aktenordner ersetzt werden.
Auf dem Tisch des Gerichtes stehen alle bisherigen Beiakten. Beispiel: Um ein Gutachten in Auftrag zu geben, muss das Thema schriftlich umschrieben werden. Das ist in der Akte. Dann gibt es zig Rückfragen, Terminvereinbarungen, Telefonnotizen, Faxprotokolle usw. Das ergibt weitere zig Seiten. Auf 10 sinnvolle Seiten kommen so schnell 20 im Grunde sinnlose Seiten, die nur Formalien beinhalten. Das bläht die Akten schrecklich auf, muss aber sein.
Nehmen wir einmal die Aussagen der zig Exen, die wir ja allesamt nicht mitbekommen haben. Was sollen die denn wirklich Wesentliches gesagt haben, was wir uns in einem Protokoll nachlesbar wünschen würden? Dass er die Ehe versprochen hat? Dass er selten kam? Dass er viele Ausreden hatte? Dass er gleichzeitig noch andere hatte, was man nicht gemerkt habe? Sicher nicht. Was ich mir im Protokoll wünschen würde, wären Aussagen wie: “Er hat mich nie vergewaltigt, alles erfolgte einvernehmlich”. “Er konnte schnell sehr aufbrausend werden, wenn es nicht in seinem Sinne lief” (ok, inhaltlich würde ich mir das nicht wünschen, aber es wäre für das Verfahren immerhin wichtig). “Wir haben die jeweiligen sexuellen Spiele jeweils vorher abgesprochen, es gab einen Code, wenn gestoppt werden musste und er hielt sich immer daran” (es spricht hier der Laie, ich bitte um Nachsicht, aber so habe ich das mal gelesen bei SM-Dingen), oder alternativ “nein, die SM-Sachen waren eher harmlos und mehr verbal, es war eine Art Rollenspiel”. Mit solchen Aussagen könnte ich etwas anfangen und ich hoffe sehr, dass die Anwälte jeweils bei den Damen auf diese zentralen Punkte gekommen sind und sie zu Protokoll genommen haben. Die Öffentlichkeit weiß es eben nur nicht, aber es wird irgendwann im Urteil stehen.
Nehmen wir die Aussagen der Polizisten: Wichtig wäre hier vor allem, ob sie in alle Richtungen objektiv ermittelt haben. Da die natürlich “JA” sagen, müßte ihnen nachgewiesen werden, dass das nicht so war. Auf der anderen Seite: Was bringt das konkret für den Vorwurf? Nur dann bringt es etwas, wenn nachweisbar wäre, dass entlastende Beweise entsorgt wurden. Das werden die nicht zugegeben haben. Dass sie die Beschlagnahmung des Laptops von CSD vorher angekündigt haben, wäre allerdings eine wichtige Information, weil damit der Laptop selbst als Beweismittel ungeeignet erscheint. Und was macht Schwenn? Er schreibt in seinem Beweisantrag (behaupte ich mal) genau das alles hinein und beantragt als Zeugen einen Fachmann von Google zu den technischen Möglichkeiten einer Manipulation des Browsers “Chrome” (so habe ich das bisher verstanden). Damit hat er gleich 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Er konnte im Beweisantrag alles schön schriftlich ausführen und der Zeuge von Google wird wie immer alles für möglich halten und nichts ausschließen können. Damit braucht Schwenn keinen Beweis, dass CSD wirklich gelöscht und verändert hat, es genügt die Aussage, dass das nicht auszuschließen ist. Damit sind die Daten auf dem Laptop “gestorben” und gleichzeitig negative Stimmung gegen CSD gemacht, selbst dann, wenn sie vielleicht gar nichts manipuliert hat. SIE muss beweisen (bzw. die StA), dass sie vergewaltigt wurde, SIE hätte also dafür sorgen müssen, dass alles genau nachvollziehbar, sozusagen notariell dokumentiert ist, was angeblich wichtig ist und seine Schuld beweisen soll. Das hat sie nicht, ganz im Gegenteil. Damit wird die Hauptverhandlung in diesem Bereich ergeben haben: Nicht verwertbar, schade um die Zeit. Wie bei allen anderen Komplexen auch. Wir haben das alles sicher vorher geahnt, aber eben nicht beweisen können. Schwenn kann nun beweisen, dass die Anklage nichts beweisen kann. Immerhin.
Es kommt also wieder einmal entscheidend auf den Anwalt an, dass er dem Gericht jeden Spielraum nimmt, sich irgend etwas auszudenken oder Phantasien als Realität auszugeben. Es ist und bleibt ein intellektueller Kampf bis aufs Messer.
1. Mai 2011 um 16:23
Zitat : SIE muss beweisen (bzw. die StA), dass sie vergewaltigt wurde, SIE hätte also dafür sorgen müssen, dass alles genau nachvollziehbar, sozusagen notariell dokumentiert ist, was angeblich wichtig ist und seine Schuld beweisen soll. Das hat sie nicht, ganz im Gegenteil.
Angesicht dessen, steht CSD noch eine gehörige Portion Hausaufgaben ins Haus, die mir spontan u.a. rechtfertigen, weshalb die vielen weiteren Verhandlungstermine notwendig sind.
29. April 2011 um 21:43
ZITAT:
Dirk Voigt aus BerlinFreitag,
22.04.2011
16:50 Uhr
Sehr geehrte Frau Schwarzer,
Es fällt mir nicht leicht, den richtigen Ton zu treffen!
Aber ich werde mich bemühen!
Ich sah neulich ein Interview mit Ihnen im Fernsehen, in dem Sie sagten:
Es sei irrelevant ob Herr Kachelmann verurteilt werde oder nicht, der Schaden sei eher da zu suchen, dass Frauen die Glaubwürdigkeit bei Vergewaltigungsprozessen abgesprochen werde!Bis zu einem gewissen Umfang gebe ich Ihnen recht
Ich darf erwähnen, dass ich in einem reinen Frauenhaushalt erzogen wurde und wahrscheinlich mehr Einblicke und Überzeugungen gewonnen habe, als ein “gewöhnlicher” Mann!
Was mich entsetzte, war die Aussage:
Es ist egal ob Herr Kachelmman schuldig gesprochen wird oder nicht, der Schaden den er der Glaubwürdigkeit anderer Vergewaltigungsopfer zugeführt habe, sei unverrückbar!!!
Ich bitte Sie wirklich, zu bedenken:
Wenn Herr Kachelmann für unschuldig befunden wird, und es gibt keine Indizienbeweise die dagegen sprechen, dann ist dieser Schaden nicht von Ihm verursacht, sondern von der Frau die unbegründete Anschuldigungen erhoben hat!!!!
Die einzige Chance die ich noch sehe um diesen Schaden zu begrenze, wäre wenn Sie sich mit ihrer Prominenz und Medienpräsenz, dazu bereit erklären würden, Ihren Fehler ein zu gestehen und alle Frauen dieser Welt auffordern jede Vergewaltigung an zu zeigen, aber niemals eine zu erfinden um Rache zu nehmen!!!Das könnte in der Tat den Schaden begrenzen!!!
Mit freundlichen Grüßen
Dirk Voigt
http://www.aliceschwarzer.de/gaestebuch/gaestebuch-start/
ZITAT ENDE
28. April 2011 um 20:24
Unsere absoluten Lieblings-Gazetten:
27.04.2011
Begleiter eines Prominenten darf nicht gezeigt werden: Verfügung gegen BUNTE erwirkt
Personen, die bekannten Persönlichkeiten nahestehen, dürfen nicht gegen ihren Willen in die Öffentlichkeit gezerrt werden. Zum wiederholten Male erwirkt Höcker ein Verbot gegen BUNTE, die ein Foto einer Begleitperson eines Prominenten entgegen deren Willen veröffentlichte. Dass dies in unzulässiger Weise in das Recht am eigenen Bild des Abgebildeten eingreift und nicht geduldet werden muss, bestätigt das Landgericht Köln mit einstweiliger Verfügung vom 15.04.2011 (Az: 28 O 275/11).
20.04.2011
Verfügung gegen BamS: Paparazzi-Fotos von Jörg Kachelmann an kanadischem Provinzflughafen unzulässig
HÖCKER erwirkt im Auftrag des Moderators Jörg Kachelmann vor dem Landgericht Köln erneut eine einstweilige Verfügung (28 O 276/11) gegen den Axel Springer Verlag. Dieser hatte in der Zeitung BILD am SONNTAG Fotos verbreitet, die den Wettermoderator mit privater Begleitung an einem kanadischen Provinzflughafen zeigen. Das Landgericht teilt die Ansicht Kachelmanns, dass dies unzulässig war.
http://www.hoecker.eu/mitteilungen/artikel.htm?id=129
28. April 2011 um 22:06
Herr Höcker wird wohl Nachtschichten eingelegt haben, um all diese Paparazzis in Schach zu halten.
Was bleibt ist blankes Kopfschütteln darüber, wofür sich diese Pressemenschen, wie zu einem Flughafenschnappschuss, hergeben. Dazu das passende Märchen der Gebrüder Grimm, das sich ein Schreiberling aus den Fingern saugen darf. Und dieser letztendlich aufdiktierte Mist findet angeblich Abnehmer…
28. April 2011 um 13:22
Kachelmann-Prozess deckt auf: Rechtsstaatsprinzip in D nicht vorhanden !!
28. April 2011 um 21:44
Diese Version der Recherche ist sagenhaft dokumentiert und bringt die Problematik exakt auf den Punkt.
R i c h t e r k r i m i n a l i t ä t – eine unkontrollierte Macht !
Mir bleibt nur mich zu wiederholen und dabei zu unterstreichen, wie haarsträubend und beängstigend ich deren letztendlichen “Freischein“ zur Urteilsfestsetzung empfinde. Ein Zustand, der heute so keinesfalls mehr sein darf !
In jedem Unternehmen sind Aktennotizen und entspr. Protokolle eine selbstverständliche Notwendigkeit und Pflicht !
Tatsächlich bin ich bis vor wenigen Wochen noch davon ausgegangen, dass bei jeder Verhandlung eine Protokollführung vorgenommen wird, ( bis Reinhard uns eines Besseren belehrte ) das sagt einem doch schon die menschliche Logik. Wie in aller Welt, soll ohne diese Unterlagen ein Überblick, in speziell solch verfahrenen Verfahren wie dem von JK möglich sein ?
Im Grunde ist eine derartige Verhandlung im Klartext dann ein elender Saustall, in dem der Mist einfach so nach good will von rechts nach links und/oder auf einen Haufen geschaufelt werden und vermodern kann, im Notfall wird eben die Stalltüre verrammelt.
Als Greenhorn würde mich interessieren, an welcher Stelle man diesbezüglich Alarm schlagen muss, damit sich an diesen völlig überholten Zuständen etwas ändert.
Wo ist denn hier die Presse ??? Warum traut sich da keiner mit Nachdruck ran ??? Weshalb fehlt es hier an Courage und Einsatzbereitschaft ???
Die Blätter könnten von der ersten bis zur letzten Seite mit Istsituation und Fallbeispielen befüllt werden, vermutlich wochenlang !!!
29. April 2011 um 14:10
Sehr wahr! Das habe ich ja auch schon geschrieben: Die Halbgötter in Weiß gibt es kaum mehr, der Klerus ist beinahe völlig entmachtet – aber wann werden endlich die Halbgötter in Schwarz entmythologisiert? Welches Tabu wirkt da noch? Warum wird weder von rechten noch von linken Politikern hier ein Angriff gewagt? Es ist doch höchste Zeit!
29. April 2011 um 10:57
@Erich
„Er habe am Tatwerkzeug keine eindeutigen DNA-Spuren von Kachelmann gefunden“
(Gutachter des LKA, H.Bäßler vor Gericht)
„Wenn an dem angeblichen Tatmesser nicht die Spuren sind, die eigentlich (dort) sein müssten, wenn sich die Tat so abgespielt hätte, wie sie angeklagt ist, … dann ist die Sache eigentlich erledigt.“
(Gisela Friedrichsen SF1, 31.3.11 )
„Die Staatsanwaltschaft wusste Monate zuvor, dass Bäßler am Messer keine DNA-Spuren von Kachelmann fand, Dennoch suggerierte sie in der Pressemitteilung das Gegenteil.“
(Kommentar SF1, 31.3.11)
„Die Staatsanwaltschaft hat die Öffentlichkeit von Anfang an in die Irre geführt mit ihren öffentlichen Äußerungen. Sie hat das Gegenteil dessen behauptet, was Realität war.“
(Sabine Rückert SF1, 31.3.11 )
Das Inhaftieren eines Menschen stellt den schwersten Grundrechtseingriff des Staates in die Freiheitsgrundrechte des Einzelnen dar. Die Inhaftierung von Kachelmann war in Ermangelung des dringenden Tatverdachts wegen des Fehlens von Spuren Kachelmanns am Tatwerkzeug nicht nur rechtswidrig sondern auch gemäß Art. 1 Abs. 2+3 GG i.V.m. Art 20 Abs.3 GG grundgesetzwidrig.
(Textfolie, Linnk oben)
Abschriften aus dem Link oben von @Erich,
dem ist nichts mehr hinzuzufügen!
29. April 2011 um 11:12
Doch, ich füge noch den Original-Link hinzu:
http://solarresearch.org/sk2010/videoaudio/weiteresvideos/708-022.html
28. April 2011 um 09:00
Zitat : In erster Linie ist diese Situation darauf zurückzuführen, dass gerade im Bereich der Sexualdelikte überdurchschnittlich viele Anzeigererstatter und vor allem Anzeigeerstatterrinnen die Strafjustiz schlichtweg für eigene Interessen zu missbrauchen und vor ihren eigenen Karren zu spannen versuchen.
Dieses mit dem Gesetz in manchen Fällen nicht mehr zu vereinbarende Vorgehen der Ermittlungsbehörden ist auch und gerade den zu Unrecht Anzeigenden bekannt, die sich oftmals sinngemäß zu sagen scheinen: „Auch wenn der von mir zu Unrecht Beschuldigte nicht verurteilt wird, er wird mit äußerstem Misstrauen seines näheren sozialen Umfeldes zu kämpfen haben und die Anzeige an sich wird ihm bereits hohen wirtschaftlichen Schaden zufügen.“
Kannte CSD diesen Link ?
http://www.die-strafverteidiger-frankfurt.de/fachgebiete/sexuelle_noetigung.php
28. April 2011 um 23:03
Was wer kannte, weiß man nicht. Es gibt allerdings maisntreams, in die man sich einklinken kann, wenn man nicht weiter nachdenkt. Daskann lange gutgehen, doch hier hat man wohl den Gegner unterschätzt- insbesodere wohl auf Seiten der Eltern von CSD. Aschwa liegt wohl noch im mainstream, wenn mn ihre Auftritte in zahlreichen Talkshows berücksichtigt- doch irgendwann wird auch der Adressatenkreis- sprich Fernsehpublikum- umschlagen.
Leidtragender ist zunächst einmal der Angeklagte- doch er kann in ZUkunft mit Hilfe seines Verteidigers auch das Rad wenden- er hat die Mittel und kann öffentlichk
zu zeigen, daß man hiter Kulissen schauen muß und es nicht generell arme Frauen= arme Opfer gibt.
Indiesem Sinn wünsche ich JK und seinem Verteiger viel Glück, E insicht nicht nur in der Richterschaft, sondern auch in der Gesetzgebung nehmen zu können
im Hinblick auf mehr Ausgewogenheit von Anklage und richterlicher Überprüfung.
27. April 2011 um 22:48
@REN
Also ich schreibe noch einmal, weil anscheinend nichts angekommen ist. Rita, vergessen Sie den letzten Eintrag,
ich glaube, da ist wirlich was nicht angekommen. Sieht jedenfalls so aus. Wenn man schon sauer ist, dann ist hinter
jedem Busch ein Feind!
Also ich wiederhole mich: Ich bin ganz bestimmt kein streitsüchtiger Mensch und ich habe mit keinem Beitrag hier
Anlaß gegeben, dass zu glauben.
Ich kann mit Kritik umgehen und wenn ich selbst mal Mist baue, sage ich ENTSCHULDIGUNG.
Ich habe viele Leute in diesem Blogg hier sehr gemocht. Ich habe hier oft mit Vergnügen gelesen und ich fand
die Art und Weise einfach scheiße, wie man mit den Gefühlen dieser Menschen umgegangen ist.
Diese elende Japan-Debatte: Da waren Leute, die kannten Menschen in Japan. Die machten sich Sorgen. Oder
all die Leute, die sich einfach um die Welt an sich sorgten! Mein Gott, musste man diese Leute so angehen, nur weil sie sich
Sorgen machten? War das nötig?
Muss man einem anderen, der sich vielleicht gerade entschlossen hat, auch einmal etwas zu schreiben – der sich vielleicht wirlich
überwinden musste – muss man demjenigen sagen, dass er mehr oder weniger völlig daneben ist? Wie hier in der letzen Zeit
geschehen!
Und ich wiederhole noch einmal: Ich habe Ihnen überhaupt nichts vorgeworfen damals. Ich sagte:”Ich verstehe”" Mehr nicht!
Oder irre ich mich da?
Ja, dass mit der Kommentarfunktion ist an mir vorbei gegangen. Job, Kind und kranker Vater, da bleibt nicht viel Zeit zum bloggen. Ich hatte das Gefühl, das sich viele Leute zurückziehen, weil sie absolut nicht ernst genommen wurden oder Angst
vor der spitzen Zunge diverser Leute haben.
Sie schalten frei Rita, die Macht ist in Ihrer Hand. Ich nehme Ihnen das nicht übel – ich würde das wahrscheinlich genau so machen, wenn es mein Blogg wäre.
Ich habe Ihre Arbeit wahnsinnig bewundert und respektiert. Es war mir eine Freude darin zu lesen.
Aber liebe Rita, Sie haben schon Ihre Pappenheimer! Sie wissen ganz genau, wen oder was Sie frei schalten.
Wie gesagt, ich nehme Ihnen das nicht übel! Dein ist die Macht – so hieß es bei Krieg der Sterne!
Und Macht ist etwas, dem sich kaum ein Mensch verschliessen kann!
Ich grüße Sie trotzdem ganz herzlich
Emma
28. April 2011 um 11:59
Zitat Emma
Aber sonst gehts Ihnen gut oder?
*Wie gesagt, ich nehme Ihnen das nicht übel! Dein ist die Macht – so hieß es bei Krieg der Sterne!
Und Macht ist etwas, dem sich kaum ein Mensch verschliessen kann!*
Machtmissbrauch auf dem eigenen Blog! Wie dämlich ist das denn?
Schon wieder jemand, der glaubt, ein Blog sei eine demokratische Plattform und er hätte ein Recht auf Veröffentlichung all seiner Beiträge.
Zum wiederholten Mal: Das ist ein privater
Blog, gegründet von Frau Neeser, um ihren Ärger über einen idiotischen Prozess mit anderen zu diskutieren. SIE allein entscheidet, welche Beiträge zur Diskussion gestellt werden und welche nicht!
Glauben Sie, allen Ernstes, Emma, dass alles was andere hier schreiben immer und zwangsweise veröffentlicht wird, nur Ihre Beiträge nicht?
Es gibt x Beiträge von mir, die nicht freigeschaltet wurden. Na und?
Dann weiß man eben, dass Frau Neeser das nicht diskutieren möchte und gut! Das ist ihr Hausrecht! Ich käme doch nie auf die Idee, mich deswegen zu beschweren.
Wenn Sie andere Meinungen diskutieren möchten, dann eröffnen Sie einen eigenen Blog und schreiben Sie dort, was Sie für richtig halten! Es gibt keinen Zwang hier zu lesen, geschweige denn zu schreiben! Das gilt auch für alle anderen, die sich nicht genügend gebauchkitzelt fühlen.
Auch die Einwände im Zusammenhang mit Japan wurden freigeschaltet, weil REN das so wollte, also sind sie zu tolerieren. Ende!
Glauben Sie wirklich, ICH bin mit allem einverstanden, was hier geschrieben wird? Mir stellen sich regelmäßig die Nackenhaare auf, wenn ich manche Rückschlüsse und Interpretationen lese, die selbst bei einem LG wie MA nicht vorkommen, so lächerlich es sich auch aufführt. Dort agieren hochkarätige Anwälte der Verteidigung, die genau wissen, was sie zu tun haben.
Beschwere ich mich deshalb, weil ich anderer Meinung bin?
Zur Erklärung für meine Rage: Ich habe selbst ein Forum mit fast 1000 Mitgliedern. Ich kann das Gejammer der Schreiber, die sich in allem ungerecht behandelt und angegriffen fühlen, echt nicht mehr hören!
Man lässt Beiträge zu, um eine Diskussion zu erreichen, manchmal geht es da eben ein bisschen härter zu. Und? Viele Schreiber, viele Meinungen! Etwas mehr Selbstvertrauen wäre angebracht, nicht immer gleich beleidigt reagieren, wenn jemand mal eine andere Meinung etwas heftiger vertritt!
RENs Blog, RENs Entscheidungen! Und ihre Blogführung ist einwandfrei! Man kann es nicht jeder/m recht machen! Wer sich nicht wohl fühlt, liest und schreibt einfach anderswo! Das Netz ist groß
27. April 2011 um 22:20
Ich habe einen Kommentar hinterlassen, aber ich muss feststellen, dass
ich anscheinend eine Persona non grata geworden bin.
Dieses primitive Verhalten hätte ich von Ihnen nicht erwartet Frau Neeser.
Wobei ich sicher bin, dass Sie das jetzt freischalten! Paßt ja!
Dann können Sie einige Ihrer Spitzen loswerden und der andere kann nicht darauf anworten.
Wie war das mit der Macht?
28. April 2011 um 10:32
Emma, ich glaube es reicht jetzt!
Ich bin NICHT immer am PC und habe mir gestern erlaubt auch einmal früher Schluss zu machen.
Jetzt sind Ihre Beiträge, mit allen Vorwürfen: geschrieben um 21 Uhr 58/22 Uhr 20 und 22 Uhr 58 alle sichtbar.
Was Sie sich davon versprechen weiss ich nicht, ich nehem sie zur Kenntniss. Mit dem Thema haben sie nichts zu tun, aber manchmal braucht man ein Ventil wenn es nicht so läuft, sie haben sich meinen Blog-meine Person, ausgesucht
Danke dafür!
Ich gehe jetzt aus und komme erst gegen 20 Uhr zurück, nur damit hier keine Missverständnisse entstehen!
28. April 2011 um 10:45
Sei doch nicht so empfindlich, Emma, du hast doch selber, was das “Fänomän” geschrieben hatte, als “Schmarren” bezeichnet. Das war der richtige Ton!
28. April 2011 um 11:56
@REN
Ich bewundere Ihre Geduld, Frau Neeser! Ich würde mich mit solchen Schreibern gar nicht abgeben! Sie müssen sich sicher nicht rechtfertigen, wenn Sie Beiträge nicht veröffentlichen!
Vorschlag: Vielleicht schreiben Sie ein paar Zeilen, die Sie unmittelbar über die Kommentarfunktion jeder Seite stellen. Z.B.
1. Es gibt keinen Anspruch auf Veröffentlichung eines Beitrags!
2. Bitte Geduld! Die Freischaltung der Beiträge kann manchmal viele Stunden dauern, da ich mich nicht ständig am Rechner aufhalte.
etc. nach Gusto
Das würde Sie entlasten, immer wieder das Gleiche schreiben zu müssen und sich für Entscheidungen zu rechtfertigen, die keinerlei Rechtfertigung bedürfen!
28. April 2011 um 14:23
@ Emma
Frust gehört manchmal zum Leben, wie ein Sorry auch.
Dass Schreiberlinge (aus Gründen wie bei vielem im Leben) diesen Blog zeitweise mehr oder weniger, oder auch nicht mehr besuchen, ist der Lauf der Dinge…
R.E.N. hat hier eine hervorragende und für mein Empfinden, niveauvolle Diskussions- und absolut beispielhafte Informationsplattform geschaffen, die es allen Interessenten ermöglicht, sich im Fall JK auszutauschen, – so lange sie dies möchten.
Dabei sollten wir bedenken, dass wir u.a. auch “zu Gast” in Frau Neesers Blog sind …
Lieber Gruß
27. April 2011 um 21:58
@Rita,
ich bin weiß Gott kein Mensch der streitet. Und Sie haben auch von mir noch
kein Machwerk gefunden, in dem ich angriffslustig bin.
Ich bin ein Mensch, der offene Wort liebt. Ich kann mit Kritik umgehen – was ich nicht
mag habe ich offen gesagt. Es hat mich gestört und dafür werde ich mich nicht entschuldigen.
Ich finde, man kann seine Meinung auch sagen, ohne beleidigend zu werden oder dem anderen
das Gefühl zu geben, dass er völlig “daneben” ist.
Und wenn ich mal daneben greife (Betonung auf mal) – ich bin auch nur ein Mensch – dann sage ich
ENTSCHULDIGUNG. Ist für mich die normalste Sache der Welt.
Übrigens habe ich Ihnen damals nichts vorgeworfen! Ich sagte lediglich:”Ich verstehe”! Das ist in
meinen Augen kein Vorwurf. Oder sehen Sie das anders? Ich bin auch damals nicht weiter darauf
eingegangen! Das war es mir gar nicht wert. Ich bin ja schließlich nicht im Kindergarten!
Was die Chronik angeht: Ich schätze Ihre Arbeit sehr und ich habe immer sehr gerne hier mitgelesen
und mitgeschrieben. Ich habe die Kommentare von vielen Leuten – die leider nicht mehr mitschreiben – sehr geschätzt.
Es waren viele dabei, die mir sehr ans Herz gewachsen sind. Umso mehr hat mich diese elende Japan-Debatte gestört,
die teilweise wirklich ausgeufert ist (wo Leute wirklich auf die Schnauze (tschuldigung) bekommen haben, bloss weil
sie sich Sorgen gemacht haben (um Leute, die sie kennen, um die Welt an sich etc. pp.)
Und Sie liebe Rita, haben schon Ihre Pappenheimer! Bei dem einen löschen Sie, bei dem anderen nicht!
Ich nehme Ihnen das nicht übel – ich würde das wahrscheinlich genau so machen, wenn es mein Blogg wäre.
Und ja, es ist an mir vorbei gegangen, das mit der Kommentarfunktion. Ich lese auch nicht jeden Tag. Ich habe
einen Job, einen kranken Vater und ein Kind. Da bleibt nicht viel Zeit zum bloggen.
Was ich damit meinte, dass niemand mehr einen Kommentar hinterlässt ist folgendes: Ich finde/fand es schade,
dass sich Leute zurückziehen, weil sie vielleicht einfach nicht mehr angemacht werden wollen für ihre Kommentare.
Viele Grüße
Emma
27. April 2011 um 17:04
Nachwirkungen
@ Reinhard
Zunächst noch einmal danke für Deine fundierten Ausführungen, die sicher dazu dienen, dem Nichtjuristen den Weg zu weisen. Sie tragen zur Qualität des Blogs außerordentlich bei.
Nun scheint ja ein Ende des Strafverfahrens in Sicht. Ich kann Deine Vorstellung, Seidling habe warten wollen, bis nichts Gegenteiligeres mehr folgt, das einem Freispruch in letzter Minute im Wege stehen würde, nachvollziehen.
Soweit, so gut. Möge es so eintreffen.
Dennoch bleibt ein ganz schaler Nachgeschmack zurück. Wie wäre es dem normal verdienenden Bürger ergangen, der nicht über die finanziellen Möglichkeiten von Herrn Kachelmann verfügt? Sicher kann man argumentieren, dass eine Staatsanwaltschaft sich gegen einen Nichtprominenten nicht so engagiert hätte, so dass rechtsstaatliche Prinzipien erst gar nicht verletzt worden wären, weil man das Verfahren vorher eingestellt hätte.
Der Schaden, der durch das verfahrene Verfahren entstanden ist, muss ja nach dessen Ende bezahlt werden. Das könnte im Fall eines Freispruchs 1. Klasse zum einen der Steuerzahler sein, zum anderen wird es Herr Kachelmann sein, dem erhebliche Kosten durch rechtliche und gutachterliche Vertretung entstanden sind.
Ich habe öfters gelesen, dass einige Leute glauben, dass Herr Kachelmann sich dies über Schadensersatzansprüche gegenüber der Presse zurückholen könnte, weil seine Persönlichkeitsrechte mutmaßlich massiv verletzt worden sein könnten. Wie gut stehen die Chancen hierfür? Sollten sie gut sein, dann verstehe ich nicht, warum diverse Medien nicht aufhören, ihre Diffamierungen gegen Herrn Kachelmann einzustellen, weil es doch eigentlich nur teurer werden könnte, je mehr Abmahnungen RA Höcker verteilt. Ich habe bisher den Eindruck, dass diese Abmahnungen bislang keine wirklich ernsten (wirtschaftlichen) Folgen für die Verursacher die Persönlichkeitsverletzungen haben (mit Ausnahme vielleicht für die noch immer ausgeschlossene “Hobbygerichtsreporterin”).
Mit welchen Summen ist da zu rechnen?
Noch ein Weiteres interessiert mich. Eine Persönlichkeitsverletzung eines Angeklagten z.B. durch die Presse ist ja eigentlich völlig unabhängig vom Ausgang des Verfahrens, also Schuld- oder Freispruch, zu bewerten. Sie hat ja ursächlich nichts mit dem gemutmaßtem Kerngeschehen zu tun, sondern entspringt dem Vorsatz desjenigen, der die Persönlichkeitsverletzung begeht. Wenn das richtig ist, dann hätte eine Presse, die so vorgeht, doch auch einen anderen Verfahrensausgang, als den, den wir annehmen, zu fürchten.
Beste Grüße
Jochen
27. April 2011 um 23:48
Ich habe ja schon des Öfteren (trotz allem) die Pressefreiheit hier hochgehalten. Das ist eines der wichtigsten Grundrechte unserer Verfassung. Und das heißt eben auch, dass zunächst jeder Depp sagen und schreiben darf, was er will. Wem das nicht passt, der kann es ja verbieten lassen oder eine Gegendarstellung beantragen. Schadenersatz gibt es nur, wenn wirklich massiv und bewusst die Persönlichkeitsrechte (meist durch ein Bild aus dem Privatleben) verletzt wurden, um damit Kohle durch Auflage zu machen. Das muss dann auch nachgewiesen werden. Dafür gibt es die Pressekammern bei den Landgerichten, bevorzugt dort, wo es derartige “Kampf-Presse” gibt, also Berlin, Hamburg, Köln und München. Die Gerichte agieren dabei sehr unterschiedlich, wobei es in Hamburg der zuständige Richter Buske sogar zu einem eigenen Begriff gebracht hat “Buskeismus”:
http://www.buskeismus.de/
JK hätte bei ihm wohl mehr Chancen (klagen kann JK, wo er will), denn bei Richter Buske verliert der Springer-Verlag häufiger als sonst, aber wer will denn wirklich sein Glück bei so einem Richter versuchen? Reich würde er damit auch nicht werden. Man muss eben auch einen Schaden erlitten haben und diesen beziffern können. In Geld messen ließen sich z.B. nachweislich verlorene Werbeaufträge. Jetzt trinkt doch niemand mehr Actimel (“mir hilft´s”) ohne JK, oder etwa doch?
Interessanter ist da schon die Geschichte um Herrn Werner sowie eine mögliche abgesprochene Falschaussage einiger Exen. Wenn dann noch nachweisbar wäre, dass ein Verlag dahinter steckte, der Geld hat, dann wird die Sache interessant. Aber dann sind wir nicht bei Fragen der Pressefreiheit, sondern im Bereich des organisierten Verbrechens. Vor Gericht muss man eben nicht nur recht haben, man muss es auch beweisen können. Sonst ist es Religion.
27. April 2011 um 16:10
Für Rita
40. Symposium
Opfer im Blickpunkt I Angeklagte im Abseits?
Probleme und Chancen zunehmender Orientierung auf die Verletzten
in Prozess, Therapie und Vollzug
09.-10.04.2011
(Der Veranstalter: Institut für Konfliktforschung e.V. Köln )
Dies ist ein privater “Bericht” und spiegelt nur meine private Meinung.
Referate habe ich natürlich versucht Wahrheitsgemäß wiederzugeben. Falls mir Fehler unterlaufen sind, dann nur unbewusst.
Ich habe Notizen nur für meinen persönlichen Gebrauch gemacht, daher sind die nicht ausführlich.
* IMHO-Teil
Die Teilnehmer des Symposiums waren Juristen, Ärzten, Psychologen und Journalisten. Frau Friedrichsen (Spiegel), Frau Rückert (Die Zeit) und Frau Quoirin (Köner Stadtanzeiger) waren anwesend.
Erstens hat es mich sehr schockiert, daß auch in diesem Forum der Professionellen anscheinend eine linguistische Verschiebung in der juristischen Terminologie hingenommen wurde: daß der juristische Terminus “Verletzte” im Kontext eines Strafverfahrens wird schon vor dem gerichtlichen Urteil durch “Opfer” ersetzt. IMHO, wird dadurch ein “Urteil” vor dem Urteil gesprochen. Und wenn man der Macht der Sprache bewusst ist…
Für mich als Laie ist das unerklärlich, aber es scheint, daß der Zeitgeist der “Opferverehrung” ist in die Rechtsprechung eingezogen und verhält sich wie ein ungebetener Gast, der sich aufm Sofa breit macht und befielt dem Gastgeber noch Bier zu holen. Und der Gastgeber duckt sich und läuft zum Büdchen.
*****
Das Referat des Prof. Dr. jur. Stephan Barton, Universität Bielefeld, Lehrstuhl für Strafrecht und Strafprozessrecht,„Opferanwälte im Strafverfahren: Auf dem Weg zu einem neuen Prozessmodell?“
Seit 1985 gibt es mehrere Opferschutz- oder Opferrechtsgesetze in der deutschen Gesetzgebung.
Die Entwicklung der Häufigkeit der NK ist leicht nachzuvollziehen: unter 10% im Jahr 1982 zu über 23% im 2009.
Die Nebenklage hat mittlerweile 2 Rollen und 2 Beziehungen im Strafverfahren: als Objekt des Strafverfahrens, bzw. als Belastungszeuge und als Subjekt – als NK. Ein Belastungszeuge ist verpflichtet nur die Wahrheit auszusagen, die NK aber wird zu einer “Partei”, die in ihrer Subjektivität agiert.
Dr.Barton hat eine Untersuchung aus dem Jahre 2004 OLG Hamm vorgestellt. (Hamm wurde ausgewählt, weil das ein großes Bezirk mit einer umfassenden demographischen Zusammensetzung der Bevölkerung, bzw. der Delikte ist)
Es wurden per Zufallsgenerator:
- 200 Verfahren mit NK (mNK)
- 78 Verfahren ohne NK (oNK)
ausgewählt.
Es gab keine Informationen über die Methoden des Rechtsbeistands der NK.
Es wurden vergleichbare Delikte gegenübergestellt, z. B. Sexualdelikte und Kapitaldelikte.
Es hat sich herausgestellt, daß die meisten NK werden bei Sexualdelikten geführt.
Bei Verfahren NK + Rechtsbeistand 50% der NKläger sind unter 20 Jahren.
Bei Hauptverhandlungen ist eine geringe Präsenz vorhanden, über 62% fehlen bei Vernehmung des Angeklagten.
Die Statistik ist folgende:
- Geschlecht der Verrletzten (oNK = ohne NK, mNK = mit NK):
oNK mNK
Weiblich 55,9% 75.5%
Männlich 44,1% 24,5%
- Geschlecht der Fachanwälte: 53% weiblich.
- 42% der Anwälte wählen keine Akteneinsicht
Die häufige Schwerpunktsetzung:
- psychosoziale Betreuung
- gut geplant, aber zu viel “Küchenpsychologie” ohne Kompetenzen
Effekte & Korrelationen
mNK
- längere Verfahren
- härtere Sanktionen
- höhere finanzielle Belastungen
- mehr Zündstoff (Revisionsquote)
- mehr Deals
Die vorgesehene Veränderungen in 2.ORG (Opferrechtsgesetz)
- Ausweitung der NK in neue Deliktsbereiche
- erweiterte Möglichkeiten der Bestellung eines NK-Anwalts
- die Möglichkeit der Bestellung “anderer Personen”, die keine Anwälte sind
- Wachstum des NK-AnwaltsMarktes
= das Ganze zeichnet den Weg zum neuen Prozessmodell: PARTEIENPROZESS
Debatten:
unter Anderen fragte S,Rückert: was macht der NK-Anwalt, wenn er während des Prozesses merkt, daß die NK die Opfereigenschft verliert.
Dr. S. Barton: bleibt ohne größere praktische Konsequenzen.
* Mein persönlicher Eindruck: Dr. Barton hat sich ausführlich mit dem Thema beschäftigt und wollte aufgrund der nüchternen Statistik die verehrende Entwicklung zeigen, in die die Rechtsprechung sich mit der NK begibt.
*****
Referat Dr. jur. Stefanie Bock, Universität Göttingen, Wiss. Mitarbeiterin am Institut für Kriminalwissenschaften, „Internationale Perspektiven: Einflüsse der EMRK und des EU-Rechts“
Dr. Bock erläuterte die Tendenz der EMRK und der EU-Rechtsgebung die Rechte der NK zu erweitern.
Die statistischen Daten waren ein sehr eindeutiges Beweis dafür.
* Mein persönlicher Eindruck: das ist keine Tendenz mehr sondern ein klarer Vektor der Entwicklung auf der europäischen Ebene. Brrr!
Ich habe die Statistiken nicht notiert, die sind aber im Netz zu finden.
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Referat RA Klaus Schroth, Karlsruhe, „Anwälte: Heute Nebenklage, morgen Strafverteidigung – (wie) geht das zusammen?“
Im Wesentlichen wurde das Buch von Herrn RA Schroth “präsentiert”: Die Rechte des Opfers im Prozess”.
Die Hauptthese jedoch: als RA solle man beide Seiten kennen.
* Mein persönlicher Eindruck: RA Schroth bedient beide Seiten, das Referat war langatmig und lieferte keine Eindeutigkeiten, keine klare Position in die eine oder die andere Richtung. Mit anderen Worten: wenig gesagt aber dafür mit vielen Wörtern. IMHO.
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Referat Sabine Rückert, Reporterin DIE ZEIT, Hamburg, „Der Journalist zwischen Verteidigung und Nebenklage“
Frau Rückert sprach die Ambivalenz der Rolle der Medien: die Parteinahme, das Geschäft mit der Sensation an. Sie erzählte über 3 Fälle, die sie verfolgt hat, bei den die NK im Verfahren eine große Rolle spielte.
* Rita, Sie können mich köpfen, aber ich habe fast nix aufgeschrieben!
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Referat RA Claudia Burgsmüller, Wiesbaden, „Opferrechtsreformen: Hat die Nebenklage die Rechte, die sie benötigt?“
RA Burgsmüller führte die Rechte auf, die die NK benötige:
- Handlungskompetenz
- Subjekt Status
Grundlegend sei: gewandeltes Verständnis des Strafprozesses!
in dem, das die Subjektivität wahrgenommen wird
- Bei Verletzten solle die Handlungskompetenz gestärkt werden.
- Das Vorbereiten des Zeugen sei Notwendig.
- Der Verletzten-Beistand solle am früh möglichsten Moment der Ermittlungen eintreten.
- Die NK solle als notwendiger Verfahrensbeteiligter wahrgenommen werden.
- Die Einstellung soll nur mit Zustimmung der NK erfolgen.
- Erweiterter Rechtsmittel-Befugnis für NK, wenn Rechte der NK verletzt worden sind.
* Mein persönlicher Eindruck: Good-bye Grundgesetz und Rechtsstaat! Wenn die Dame an die Spritze kommt, wird dem deutschen Rechtstaat eine Überdosis Haloperidol injiziert…
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Referat RA Siegfried Kauder, Berlin, MdB und Vorsitzender des Rechtsausschusses
„Rechtspolitische Dilemmata: Bedeutet Opferschutz die Abkehr von der Unschuldsvermutung?“
* Mein persönlicher Eindruck: RA Kauder hat in seinem Referat seine Frage eindeutig bejaht, jedoch als MdB sich nur vorsichtig ausgedrückt.
Als Dr. Barton bei Debatten den Vorschlag verbreitet hat das neue Opferschutzgesetz “einzufriefren” um zu prüfen ob diese Menge an Gesetzten “zum Schutze des Opfers” überhaupt was taugen, hat RA Kauder ihm nicht widersprochen. Bei den Zuhörer hat der Vorschlag Beifall gefunden.
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Das Programm
Samstag, 09. April 2011
BegrüSSung: Dr. Oliver Tolmein, Hamburg
Rechtsanwalt, Vorsitzender des Instituts für Konfliktforschung e.V.
Dr. Heribert Waider, Düsseldorf
Rechtsanwalt, Vorstand Deutsche Strafverteidiger e.V.
Einführung in das Tagungst hema: Dr. habil Helmut Pollähne, Bremen
Rechtsanwalt, Wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Konfliktforschung e.V.
*Prof. Dr. jur. Stephan Ba rto n, Universität Bielefeld
Lehrstuhl für Strafrecht und Strafprozessrecht
„Opferanwälte im Strafverfahren: Auf dem Weg zu einem neuen Prozessmodell?“
Dr. jur. Stefanie Bock, Universität Göttingen
Wiss. Mitarbeiterin am Institut für Kriminalwissenschaften
„Internationale Perspektiven: Einflüsse der EMRK und des EU-Rechts“
Rechtsanwa lt Klaus Schroth , Karlsruhe
„Anwälte: Heute Nebenklage, morgen Strafverteidigung – (wie) geht das zusammen?“
Dip l. Psych. Be rnd Wis chka und Elisa beth Foppe
„Opferempathie in der Kriminaltherapie: praktische Erfahrungen mit dem
Behandlungsprogramm für Sexualstraftäter (BPS)“
Dr. jur. Dr. med. Hauke Brettel, Richter am SozG Gießen
Lehrbeauftragter Universität Mainz
„Tatverleugnung als kriminalprognostische Falle?“
Dr. med. Manuela Dudeck, Universität Greifswald
Oberärztin und Lehrbeauftragte
„Psychische Folgeschäden bei Delinquenzopfern: Generalisierbares Wissen u. individueller Nachweis“
Sonntag, 20. April 2011
Klaus Michael Böhm, Karlsruhe
Richter am OLG
„Mehr Begutachtung im Strafverfahren: mehr Opferschutz? Kriminalpolitische Perspektiven“
Prof. Dr. Renate Volbert, Charité Berlin
Dipl. Psychologin, Institut für Forensische Psychiatrie
„Sekundäre Viktimisierung: Alte Klagen – neue Erkenntnisse?“
Sabine Rückert, Reporterin DIE ZEIT, Hamburg
„Der Journalist zwischen Verteidigung und Nebenklage“
Rechtsanwältin Claudia Burgsmüller, Wiesbaden
„Opferrechtsreformen: Hat die Nebenklage die Rechte, die sie benötigt?“
Rechtsanwa lt Siegfried Kauder, Berlin
MdB und Vorsitzender des Rechtsausschusses
„Rechtspolitische Dilemmata: Bedeutet Opferschutz die Abkehr von der Unschuldsvermutung?“
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IMHO-Teil:
Meiner Meinung nach, wird seit Jahren eine Propaganda betrieben, eine Art Lobbyismus, die sukzessive die heutige, “hiesige” Rechtslage bzw. die Rechtsprechung betrifft. Es werden die Grundsätze des Rechtsstaates mürbe gemacht: die Aufgabe des Staates ist den Rechtsfrieden herzustellen, aber mittlerweile wird zum Teil die Staats-Anklage durch eine Privat-Anklage gefördert. Somit kommen wir in eine Situation der subjektiven Rache, der subjektiven Rechtsprechung. Nicht immer sind die Ermittlungen perfekt, nicht immer wird der “Täter” zweifellos “überführt”, die Indizienprozesse sind keine Seltenheit. Somit wird der Willkür der Subjektivität alle Türen geöffnet – um so mehr, wenn der Staat seine Funktion des Ermittlers, Anklagers und Bestrafers an eine Privatperson, bzw. Organisationen – “Weisser Ring” u. ä – abgibt. Wobei die Existenzberichtigung dieser Organisationen gerade davon abhängt ob quantitativ genügend “Opfer” vorhanden sind sowie ob qualitativ in Form der Staalichen- oder Privatzuschüsse die finanzielle Basis gesichert wird. Ergo – je mehr “Opfer” – je mehr Zuwendungen, oder?
Der Ermittlungsdruck wird auch enorm, wenn ein Fall Medieninteressant ist, wenn nicht, was dann….
Hier ein Beispiel eines Indizienprozesses:
http://www.ndr.de/fernsehen/epg/epg1157_sid-957123.html
Als ich heute Nacht diese Sendung angeschaut habe, überkam mich der reine Schauder ob des Urteils in Causa K.
LG, QV
P.S. Mein Eindruck von dem Symposium ist, daß es ein massiver Druck ausgeübt wird – ideologisch, politisch, lobbyistisch – um den “Opferschutz-Business” zu begünstigen. Post facto bereue ich natürlich auch, daß meine Notizen so spärlich sind.
27. April 2011 um 16:16
Sorry, “Existenzberichtigung” soll Existenzberechtigung heißen.
Von anderen Fehlern ganz abgesehen…
LG, QV
27. April 2011 um 16:46
Vielen Dank für die Mühe @ QuoVadis und event. Fehler sind doch völlig wurst und passieren uns allen
27. April 2011 um 18:55
Danke Quo Vadis, ich hätte das alles gerne gehört.
Opferschutz muss sein, das ist selbstverständlich. Aber – meiner Meinung nach , und an die braucht sich keiner anschliessen – erst wenn es zu 100% feststeht, dass es Opfer gibt. Dann muss mit allen Kräften geholfen werden.
Deshalb gefällt es mir gar nicht, dass sich der Weisse Ring im Falle der Nebenklägerin mit der Unterstützung schon so früh festgelegt hat. Inzwischen wissen wir ja, wie oft und wie dreist CSD gelogen hat. Natürlich ist ein solcher “Fall” beste Reklame für potentielle Spender und/oder staatliche Zuschüsse, weil er medienwirksam ist. Jetzt wo es wohl( hoffentlich) auf einen Freispruch hinausgehen wird, weil es weder Beweise oder Indizien gibt, die Ermittlungsarbeit unter jeder Kritik war, die Anklage aus lauter “Sendungsbewusstsein” der Staatsanwaltschaft viel zu früh und ohne genau Abklärungen zustande kam, ist genau das eingetreten, was ich schon vor Monaten geschrieben habe. Das Engagement des Weissen Rings durch Anwalt UND Therapeuten war fehl am Platz. Besonders weil das Duo Franz/Seidler sich nicht ebenmit Ruhm bekleckert hat und darum sehr schweigsam geworden ist.
Leider wird das Auswirkungen auf echte Opfer haben. Die Organisationen des Opferschutzes werden sich jetzt zweimal überlegen dann zu helfen, wenn es wirklich notwendig wäre. Wie oft kann man sich so einen Faux pas leisten, ohne die Spender zu verärgern?
So gesehen hat CSD nicht nur tatsächlich vergewaltigten Personen, sondern auch nach Straftaten hilfsbedürftigen Menschen einen schlechten Dienst erwiesen. Ich weiss natürlich, dass sie das nicht interessiert, sie wollte ihre Rache, aber vielleicht, später irgendwann, wird sie sich auch diese Schuld anlasten lassen müssen. In ihrem Wahn hat sie so viel Scherben geschlagen – sie hat nicht nur Jörg Kachelmanns Leben fast zerstört, nein, sie hat allen die Opfer einer Straftat geworden sind und noch werden, viele Chancen vernichtet. Dass ihr die Staatsanwaltschaft tatkräftig und voreingenommen zur Seite gestanden ist( immer noch steht?) macht alles noch viel schlimmer.
27. April 2011 um 20:34
@Rita, guten Tag!
Das ist es ja – es wird doch erst mit dem Urteil festgelegt, ob ein Angeklagte ein “Täter” ist, auch in Fällen – bei Tötungsdelikten – wenn das Opfer als Opfer ursprünglich ganz klar definiert werden kann.
Aber, daß ein Verletzter als Opfer “festgestellt” wird (die Rede ist nicht von Straftaten gegen das Leben), bevor eine Gerichtsverhandlung beendet und ein Urteil gesprochen wurde, oder noch schlimmer, bevor ein Ermittlungsverfahren überhaupt abgeschlossen ist, ist die öffentliche Umkehr von der Unschuldsvermutung.
Was für ein Verstoß gegen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen von 1948, die Europäischen Menschenrechtskonvention und das, was das deutsche Bundesverfassungsgericht als “(…) Recht auf ein faires Verfahren (…)” formuliert hat!
Da muss ich an den Artikel 20 III – IV des Grundgesetzes denken:
(…)
(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.
Na ja, genug der Sentimentalitäten!
In Causa K. wurde bislang nach Murphy’s Gesetzen verfahren. Ob nach dem Urteil die 5.Kammer als Murphy-Kollektiv sich outet, werden wir sehen…
LG, QV
27. April 2011 um 21:08
Zitat So gesehen hat CSD nicht nur tatsächlich vergewaltigten Personen, sondern auch nach Straftaten hilfsbedürftigen Menschen einen schlechten Dienst erwiesen.
Alleine schon aus diesem Grunde kann/darf diese ganze Sache doch nicht (nur) mit dem Freispruch von JK zu Ende sein. Es müssen doch zweifelsfrei Konsequenzen für CSD folgen, die mindestens mit Ermittlungen der selben Inbrunst verbunden sind, wie mit der Recherche sämtlicher Exen.
Es will mir nicht in den Kopf, dass CSD, selbst nach einem Freispruch JK, ohne jegliche juristische Nachwehe davonkommt. Die Sachlage ist doch nahezu verpflichtend, dass es ein entsprechendes Nachspiel haben m u s s !
Und wo bereits Steuergelder verschwendet wurden, könnte somit wenigstens dann auch wieder ein Sinn verbunden werden.
28. April 2011 um 08:04
@Goji
Nach meinem Rechtsverständnis MUSS CSD bei Freispruch von JK in die Pflicht genommen werden: Vortäuschung einer Straftat.
(1) Wer wider besseres Wissen einer Behörde oder einer zur Entgegennahme von Anzeigen zuständigen Stelle vortäuscht,
1. daß eine rechtswidrige Tat begangen worden sei oder
2. daß die Verwirklichung einer der in § 126 Abs. 1 genannten rechtswidrigen Taten bevorstehe,
wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in § 164, § 258 oder § 258a mit Strafe bedroht ist.
Hier sollte “unser Rechtsexperte” Reinhard etwas dazu sagen können.
An JK’s-Stelle würde ich zusätzlich noch tätig werden wg. Verleumdung, Geschäftsschädigung, Rufmord etc. Das tut er vielleicht nicht, wenn er keine “Rachegefühle” pflegt, wie CSD vorgemacht hat.
Was ihm diese A… angetan hat, ist sowieso nie wieder gutzumachen… .
Was meint Reinhard?
28. April 2011 um 11:25
@ Marie
Fraglich, ob sich JK nicht ( ebenso wie CSD ? ) mittlerweile einzig und alleine den “dicken Haken” unter den Abschluss dieses Falles wünscht und an keinen weiteren, zusätzlichen Anklagen interessiert ist. ( Schlusendlich muss er sich ein stückweit eingestehen, ihr eben durch sein ( legales ) Haremverhalten, allerdings entspr. Steilvorlagen geliefert zu haben )
Bin ich richtig informiert, wenn unabhängig seiner Ambitionen, dieser Part dann aber in jedem Fall von der STA erfolgen sollte ?
28. April 2011 um 20:40
Völlig richtig, das würde “von Amts wegen” von der StA ermittelt und angeklagt werden. Das setzt aber immer voraus, dass es beweisbar ist. Bewiesen werden muss ja nicht nur, dass sie nicht vergewaltigt wurde, sondern dass sie das auch wußte und absichtlich etwas Falsches gesagt hat. In dieser Grauzone könnte z.B. behauptet werden, sie habe sich das nur eingebildet, geträumt, sei durch das Verlust-Trauma (des Geliebten) nicht zurechnungsfähig gewesen usw. Natürlich wollte sie ihn nie schädigen, was kann sie dafür, dass die StA daraus eine so fette Anklage gemacht hat. Deswegen sage ich ja: Wenn ein Gericht so etwas glauben will, dann glaubt es das eben, und wenn es verurteilen will, dann verurteilt es, egal, wie die Sachlage ist. Hier nun muss das Gericht das Ruder richtig rumwerfen und zur Abwechslung mal massiv die CSD beschimpfen. Dann kann die StA in dieses Klagelied einstimmen und sie als geeignetes Bauernopfer hinrichten, um von den eigenen Fehlern abzulenken. Dabei kann JK dann als Zeuge auftreten, in aller Ruhe den Abend schildern, wie er auch nach unserer Meinung abgelaufen ist, und fertig ist das Urteil. Es könnte so einfach sein, wenn die Herren in Mannheim es doch nur endlich begreifen würden. Aber wer von uns ist nicht auch schon einmal in die falsche Richtung gelaufen und wollte partout nicht zurück? “Verzeihung, Sie sitzen falsch herum auf dem Pferd!” “Wieso, Sie wissen doch noch gar nicht, wo ich hinreiten will.” Warten wir´s ab. Es darf weiter spekuliert werden, aber nicht mehr, wie es war, sondern nur noch, wann das Gericht sich anders herum aufs Pferd setzt. Dann geht es ab im Galopp, diesmal in die richtige Richtung.
29. April 2011 um 01:43
@Marie
Ich sehe das wie ähnlich wie Meggi, nur daß die STA bei einem eindeutigen Freispruch JKs nicht nur tätig werden kann sondern muß. Soweit mir bekannt ist, muß eine STA immer tätig werden, sobald sie Kenntnis von einer Straftat erhält – zumindest den Sachverhalt prüfen, ob Anklage erhoben werden muß oder andere Optionen möglich sind.
Die STA könnte darüber also nicht einfach hinweggehen, aber ob sie Anklage erhebt oder gegen Zahlung einer Geldbuße auf weitere Verfolgung verzichtet, das dürfte dann mal wieder im Ermessensspielraum dieser Leute liegen.
Wir werden davon vermutlich ohnehin nichts bis wenig mitbekommen, da sowohl die STA als auch die Presse ihre Plauderlaune verloren haben dürften – wurden schließlich beide von CSD recht hübsch vorgeführt, muß man ja nicht auch noch an die große Glocke hängen! Wenn ich mir das (gefühlte) Gemauschel in Mannheim so ansehe, wird CSD nicht viel zu befürchten haben, da die STA ihre eigene unrühmliche Rolle mit Sicherheit nicht auch noch exponieren möchte. Also lieber CSD vom Haken lassen als selber noch mit baden zu gehen. So findet denn ein unwürdiges Schauspiel sein erbärmliches Ende …
“Und so sehen wir betroffen / Den Vorhang zu und alle Fragen offen.”
(Schlusssatz Marcel Reich-Ranickis am Ende einer jeden Literarischen Quartett-Sendung des ZDF von März 1988 bis Dez. 2001 – ein modifiziertes Brecht-Zitat aus ‘Der gute Mensch von Sezuan’)
29. April 2011 um 15:41
@Meggi / @marieann73
Möglich, dass JK und CSD beide die Faxen dicke haben, „Oberkante Unterlippe“. Keiner von beiden ist an der Misere unbeteiligt.
Wie Reinhard sagte, muss bewiesen werden, wie der Vergewaltigungsabend abgelaufen ist. Schwer möglich, es gab zwei Beteiligte. Ein Beweis, von welcher Seite auch immer, ist schier unmöglich.
Die weiteren Ausführungen Reinhards trieben mir wieder die Zornesröte ins Gesicht. Absolut vorstellbar, dass sich CSD aus der Affäre zieht, wie geschildert. Sie scheint sehr durchtrieben, wenn ich nur an ihre Lügen denke. Das Ruder hätte doch schon längst herumgerissen gehört und CSD in die Mangel genommen, aber richtig. Sie tanzte bisher allen auf der Nase herum.
Ich hoffe immer noch auf den Tag X, an dem die Mannheimer aufwachen. Bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt.
27. April 2011 um 13:11
Eine Docu über einen Indizienprozess in München:
Anklage Mord: Ein Freund vor Gericht
16:9 Stereo
Dienstag, 26. April 2011, 23:50 bis 01:25 Uhr [VPS 23:50]
http://www.ndr.de/fernsehen/epg/epg1157_sid-957123.html
IMHO für Causa K. relevant, denn auch hier wird die Frage laut:
Wann genau hat sich der Rechtstaat verabschiedet und warum habe ich den Abschiedsgruß nicht gehört?
LG, QV
27. April 2011 um 17:36
@QuoVadis
Dies ist bereits die dritte oder vierte Wiederholung im deutschen TV und jedesmal bin ich aufs neue erschüttert! Man ist am Ende genau so wie die Freunde und der Verteidiger verzweifelt darüber, daß das Gericht nur in eine Richtung zu denken bereit ist und jeden Antrag der Verteidigung abschmettert – mit lapidaren Begründungen.
Dank Reinhard habe ich aber erst bei der gestrigen Wiederholung verstanden, warum beide Revisionsanträge abgelehnt wurden: Das nicht zur Kenntnis nehmen von vermeintlichen Indizien liegt im freien Ermessen des Gerichts und ist kein Revisionsgrund – was ich angesichts derartiger Blind- und Taubheiten als skandalös und schikanös empfinde!
Meiner Meinung nach müsste es im deutschen Recht Pflicht werden, daß Richter nicht nach Gutsherrenart herrschen und walten können, sondern ihre Urteile logisch (nicht nur juristisch) begründet sein müssten, was auch beinhaltete, daß das außer Acht lassen von Indizien oder an anderer Stelle die (nicht nachvollziehbare) starke Betonung einzelner Indizien, die dann zu Verurteilung führen, vom Richter schlüssig dargelegt werden müssten. Die Begründung: “Das ist halt so, weil ich das so sehe” wäre damit vom Tisch.
27. April 2011 um 18:33
@marieann73, guten Tag!
Gestern sah ich den Film zum ersten Mal… Hilflosigkeit…
Ja, ich bin für die Einführung einer Art “Rechtskunde” an den Schulen.
Und ich danke Reinhard und Andere auch sehr für die *Liquidierung meines selbst verschuldeten Analphabetismus in Sachen Rechtsfragen und Rechtsstaat.
Hier noch ein Link zu einem Bericht zum Film, inklusive des Interviews mit der Regisseurin Daniela Agostini:
http://www.br-online.de/content/cms/Universalseite/2010/03/29/cumulus/BR-online-Publikation-ab-01-2010–81700-20100329084034.pdf
LG, QV
P.S. *Anlehnung an die Bewegung ” Liquidierung des Analphabetismus” im Post-Revolutionärem Russland.
27. April 2011 um 19:05
Ja ich habe diesen Film auch vor längerer Zeit gesehen, schon damals war ich entsetzt über die Ignoranz der Gerichte.
Ich gebe Ihnen recht marieann, die Revisionsgründe welche angeführt werden, zwingend berücksichtigt und sorgfältig geprüft werden werden müssten und das “freie Ermessen” aus dem Sprach- und Handlungsgebrauch dieser Richter gestrichen werden mu
Damit ist doch Fehlurteilen Tür und Tor geöffnet.
Ich denke nur daran: Wenn dem Richter im Schadensersatzprozess- also Zivilprozess – den der Vaters von Harry Wörz Ehefrau angestrengt hatte, nicht die Ungereimtheiten aufgefallen wären, wäre Wörz wohl sang und klanglos im Gefängnis verschwunden! Denn die Krähen bei der Revision, hätten den Krähen vom Mannheimer Landgericht wohl kein Auge ausgehackt.
Frage an Reinhard: Und wievielen Verurteilten, die sich keine Revisionsanwälte leisten könnenm geht das so? Gibt es eigentlich darüber Statistiken, oder wird das schön totgeschwiegen?
Wieviele Revisionen haben überhaupt Chancen behandelt und zurückverwiesen zu werden?
Auch hier, der junge und so überaus von sich eingenommene Staatsanwalt Zinkgräff war bis zu letzt von der Schuld überzeugt. Und jetzt? Wohin hat man ihn abgeschoben? Bekommt er demnächst an seinem Arbeitsplatz( Archiv, Friedhofsverwaltung oder wie Romeo Schüssler Dorfrichter) einen Kollegen in STA. Oltrogge?
27. April 2011 um 23:31
Es gibt keine direkte Statistik dazu. Etwa 80 % aller eingelegten Revisionen werden gar nicht erst angenommen, verschwinden also sofort in der Versenkung und werden vom BGH weder begründet noch erfährt man sonst etwas dazu. Das liegt vor allem daran, dass in immerhin 40 % aller Urteile eines LG die Revision zwar eingelegt, aber nicht inhaltlich begründet wird (weil die Anwälte das nicht können oder es zu teuer ist für den Angeklagten – logisch, dass das dann beim BGH gleich aussortiert wird). In etwa 15 % der Fälle kommt es zu einer Verhandlung vor dem BGH, aber nur in 5 % der Fälle wirkt sich das am Ende positiv in dem Sinne aus, dass der Prozess komplett neu aufgerollt werden muss (womit er noch nicht gewonnen ist), während sonst meist nur Kleinigkeiten nachverhandelt werden müssen (weil die schwere Jugend noch nicht zu einem ausreichenden Rabatt geführt hat und sowas in der Art). In diesen übrigen 10 % der Fälle gibt es dann eben eine leichte Korrektur, es bleibt aber letztlich bei einer Verurteilung. Es gibt besonders bei vielen Vorstrafen eines Täters viele Details, wie das im neuen Urteil zu berücksichtigen ist (sog. Gesamtstrafe). Das hat mit unserem Verfahren alles nichts zu tun.
Der hier bereits erwähnte Prof. Barton von der Uni Bielefeld hat dazu einen lesenswerten Aufsatz veröffentlicht, allerdings schon 1998:
http://www.uni-bielefeld.de/presse/fomag/uni18_pdf/barton_s2_7.pdf
Da wir alle ja nun entsprechend sensibilisert sind, haut uns auch folgende Erkenntnis von Prof. Barton nicht mehr wirklich um:
“Die Revision verliert vielmehr die ihr zugedachte
Funktion der Rechtskontrolle und wird – wie das
gesamte Strafrecht – Teil einer umfassenden Sozialkontrolle.
Bei der Sozialkontrolle zählt die strikte Einhaltung
des Rechts um seiner selbst willen weniger
als der Zweck, der mit der Rechtsausübung verbunden ist. So erscheint z.B. bei Vorbestraften – dies darf man schlußfolgern – aus der Sicht des BGH eine Urteilsaufhebung weniger gerechtfertigt als bei
Nicht-Vorbestraften. Das Revisionsrecht wird instrumentalisiert, es soll angestrebte Zwecke erfüllen (nämlich kriminalpolitisch sinnvolle Ergebnisse liefern, unerwünschte Folgen vermeiden); es soll nicht unbedingt
auf rechtlicher Kontrolle beruhende Ergebnisse
begründen, und dies auf möglichst verfahrensökonomische Art.” Zitat Ende Prof. Barton
Das mit der “verfahrensökonomischen Art” (gemeint sind natürlich Deals, Rabatte bei Geständnis, Weglassen unwichtiger Aspekte durch Einstellen solcher Nebenkriegsschauplätze und nur Verurteilen der Haupttat, nicht Dämlichkeit des Richters) können wir den Mannheimern allerdings nicht wirklich vorwerfen. Die haben da irgendwo ein “un” versteckt mitgelesen.
Worauf ich noch gar nicht hingewiesen hatte, ist die Tatsache, dass es bei einfachen Strafverfahren vor dem Amtsgericht (einfach = keine hohe Straferwartung) die sog. Berufung zum LG gibt. Dort beginnt dann das ganze Verfahren von vorne, und zwar immer, da muss niemand etwas schreiben und das LG muss das nicht annehmen. Dagegen gibt es bei einem Strafverfahren vor dem LG (und dem OLG bei z.B. Terrorakten etc. a la Baader – Meinhof) nur eine einzige Tatsacheninstanz. Was die meint festgestellt zu haben, das ist dann auch so. Dann ist die Erde auch schon mal eine Scheibe. Warum einfache Verfahren gleich doppelt laufen können, schwierige aber nicht, verstehe wer will, es hat wohl etwas damit zu tun, dass man ein Verfahren, das ein Jahr gedauert hat, nicht beliebig oft wiederholen will. bis dahin haben die Zeugen sowieso alles vergessen oder wissen inzwischen, wie sie noch besser lügen müssen. Man kann also verstehen, dass der BGH nun nicht noch einmal alle Exen vorladen kann (obwohl er sicher Spaß daran hätte), sondern die Ermittlungen des “Tatrichters” als gottgegeben hinnehmen muss.
Noch einmal zur Praxis: Täter wird beim LG verurteilt, ist sauer, sein Anwalt tröstet ihn mit den Worten “kein Problem, ich lege Revision ein”. Das macht er dann, indem er den Satz „Gerügt wird die Verletzung materiellen Rechts.“ an den BGH schreibt. Etwa ein Drittel aller Revisionen bewegt sich auf diesem Niveau, Mißerfolgsquote 92 %. Die muss man im Grunde außen vor lassen. Bei solchen Revisionen ist auch das Schreiben eines Urteils nicht so schwierig wie hier, wo jede einzelne Zeugenaussage referiert und bewertet werden muss. Insofern spielt sich eine Revision von Schwenn bzw. eines von ihm ausgewählten Spezialisten auf einem anderen Level ab. Dann nimmt der Generalbundesanwalt dazu Stellung und damit liegt dann schon eine erhebliche Substanz beim BGH vor. Darüber geht der nicht so einfach hinweg. Aber sicher ist das alles nicht, es dauert dafür lange und kostet Unmengen an Geld für den oder die Revisionsanwälte (man beauftragt meist 2 oder auch 3, die dann gemeinsam schreiben, jeder zu seinem Fachgebiet, wie formales Recht, materielles Recht und hier noch zusätzlich zur Psychologie von Zeuginnen und mO´s). Übrigens macht auch Prof. Barton wie alle Jura-Professoren für viel Geld solche großen Revisionsschriften und setzt dafür sein ganzes Büro und seine Studenten ein, kassiert das Honorar aber natürlich selbst. Dafür muss ein Vorsitzender Richter ein ganzes Jahr arbeiten! Da versteuert so mancher Professor am Jahresende dreimal mehr Honorare als Beamtengehälter. Ich sage das nicht aus Neid, sondern nur, um keine falsche Romantik aufkommen zu lassen. Es geht auch hier um Geld und Neid, Neid natürlich beim Richter und den Staatsanwälten auf die Herren Anwälte. Üblicherweise kommt der StA mit dem Fahrrad zum Gericht, der Anwalt im SL oder Jaguar. Damit beginnt dann schon das Elend des Hahnenkampfes im Gerichts-Ring.
Es ist eben alles nicht so einfach im Leben. Klar ist nur: Wer kein Geld hat, wird schneller verurteilt, vor allem indem er “weichgekocht” wird. “Leugnen ist zwecklos” wird ihm gesagt, und der glaubt das dann auch. Wieviele Angeklagte sich auf einen Deal eingelassen haben, obwohl sie es gar nicht waren (oder nur teilweise, oder einen anderen Täter damit decken, z.B. bei Drogengeschäften, sehr beliebt auch bei Ausländern, die den Täter sozusagen intern ausgucken), kann man nur erahnen. Eine Strafe “auf Bewährung” tut ja auch nicht wirklich weh, sie ist nach wenigen Jahren “Bewährung” (also ohne neue Straftaten) erledigt und wird gelöscht. Wer braucht schon ein Führungszeugnis, wenn er schon einen Job hat. Und die Straftäter, die keinen Job haben (über 90 %) brauchen auch keine saubere Weste, denen ist nur wichtig, dass sie nicht in den Knast müssen. Danach wird munter weiter gemacht. Das wissen alle Beteiligten vor Gericht, entsprechend geht es dort zu. Nein, ich habe nicht Basar gesagt, das habt Ihr jetzt nur so verstanden.
28. April 2011 um 10:46
Genau so habe ich das verstanden- ein Basar! Aber was hat das noch mit Recht, auf das jeder Mensch Anspruch hat, das eine gesellschaftliche Norm sein sollte und von den Organen(Richter , Staatsanwaltschaften etc) eigentlich zum Wohle dieser Gesellschaft durchgesetzt werden sollte. Es ist also ein Lotteriespiel Recht zu bekommen, bei dem man vorher 6 Richtige haben muss, um später dieses Recht bezahlen zu können. Da kann nur jeder froh sein, wenn er nicht in die Mühlen einer solchen Jutiz gerät. Heinz Mustermannn, Maurer aus Kleinhadersdorf (Pflichtverteidiger), angeschuldigt von Lieschen Müller(vertreten durch den Weissen Ring) wäre also schon seit Monaten verurteilt( obwohl unschuldig), ohne Aussicht auf Gerechtigkeit.
29. April 2011 um 00:41
Zitat Rita: “Es ist also ein Lotteriespiel Recht zu bekommen, bei dem man vorher 6 Richtige haben muss, um später dieses Recht bezahlen zu können.”
Einfach köstlich zusammengefaßt, Rita! Genau auf den Punkt …
27. April 2011 um 20:34
@QuoVadis
Ich meine, diesen Film vor längerer Zeit bereits einmal gesehen zu haben und habe den Sachverhalt ganz scheuesslich in Erinnerung !
27. April 2011 um 20:59
@Goji, guten Abend!
Das finde ich gut – je mehr so was gezeigt wird, um so mehr Menschen werden erreicht.
Ich bin A-Religiös, doch muss ich an den Balken öfters denken (mich selbst betreffend, nicht als Vorwurf an Andere lenkend). Ui, ist nicht schön…
Vor der Causa K. hätte ich gedacht, nur weil ich Ignorant bin: Einzelfall, oder so… Jetzt sehe ich eine systemische Entwicklung des Rechts. Ich hoffe, ich bin Irre – im Sinne – ich irre mich.
Ihre Erinnerung täuscht Sie keinesfalls.
LG, QV
27. April 2011 um 21:25
@QuoVadis
Je mehr man sich mit der Thematik befasst, desto eher meint man wirklich, irre zu werden. Es geht mit zeitweise ganz ähnlich.
Alleine nachdem was ich an Wissenswertem in und durch diesen Blog über unsere Rechtssprechung gelernt habe, lässt mich u.a. erschaudern. Es ist tatsächlich so wie Reinhard ganz zu Anfang einmal schrieb, man kann nur froh sein, nie damit konfrontiert zu werden, und doch kann es einen unversehens erwischen…
28. April 2011 um 00:14
@Goji, guten Abend!
Genau so empfinde ich das auch (den Blog betreffend)!
Leider musste ich aber feststellen, daß, ich, seit dem ich denken kann, hatte die Kenntnisse über die verschiedene Rechtssysteme gehabt hatte (aus meiner privaten, familiären Erfahrung heraus). Aber, ich habe das zu “eng” gesehen. Ich habe es nicht “wissen wollen”, daß das “es” jeden und alle immer und überall treffen kann. Nur es tut es: “es” betrifft jeden und überall.
Da muss ich immer an Solschenizyn denken. Als ich erst in den Westen ankam, habe ich “Der Archipel Gulag” in Russisch sofort gelesen, bzw, das war mein erstes “Konsumgut”, das ich in einem russischen Buchladen (in Berlin, WB) erworben habe.
Klar, danach habe ich die Klamotten gekauft…
Aber, um Ihren Gedanke folgend, ist es nicht haarsträubend, was jeden Tag passiert (ich meine “nur” die Rechtsprechung)?
Es macht mir Angst – wenn ich den Unterschied zwischen dem System des eheml. “Osten”s und des jetzigen Westen “s” nicht mehr mehr erkennen kann…
Soll ich auf die Bikinis, zu den radioaktiv betroffenen Rattten auswandern? Und meine ganze Sippe – Kind und Kegel – gleich mitnehmen?
Nach Primo Levi: Wann, wenn nicht jetzt?
LG, QV
28. April 2011 um 11:37
@ QuoVadis
Zitat : Aber, um Ihren Gedanke folgend, ist es nicht haarsträubend, was jeden Tag passiert (ich meine „nur“ die Rechtsprechung)?
Es macht mir Angst – wenn ich den Unterschied zwischen dem System des eheml. „Osten“s und des jetzigen Westen „s“ nicht mehr mehr erkennen kann…
Auch mir macht dieses offensichtlich unberechenbare System Angst. Daher ist es unglaublich wichtig, dass wir, das Volk, uns einmischen und laut werden, wenn nötig.
Wenn ich daran denke, dass ein Richter schlussendlich ( tagesformabhängig ?) schuldig sprechend kann, obwohl die Indizien hinten und vorne nicht ausreichen, dann finde ich mich gedanklich im Mittelalter wieder und bin nur noch froh darüber, dass es keinen Henker mehr gibt.
Die Chatrooms machen zu meinem Entsetzen deutlich, dass es heute nach wie vor Menschenmengen gibt, die vorschnell und blindlinks rufen, dass der Angeklagte gehängt werden soll. Das ist mit unter das Beängstigende, neben einer vorschnell und oberflächlichen Rechtssprechung, die in Ihrem System dringendst einer grundlegenden Änderung unterzogen gehört.
26. April 2011 um 14:56
@ Rainhard, sie sind so manches mal einfach der Wahsinn gewesen mit Ihren Komentaren, wo man sich einfach durchgebissen hat durch den ganzen Kuddelmudel,freut uns sehr eine gute und aufschlussreiche Information durch IHRE Argumentation gegeben zu haben. Haben immer auf Ihren spannenden Kommentar gewartet. Dieser Kommentar hatte uns sehr viel gebracht, desshalb können wir nur eines SAGEN , für Jörg Kachelmann muß es einen Freispruch :1. KLASSE geben, ohne WENN UND ABER: So wie sich Jörg in diesem Prozess gibt, sein Lächeln, seine Mimik, seine Gelassenheit, einfach wie IMMER, kann ein Mensch nIEIE angeklagt werden. Jörg ist ein ganz guter Mensch, EHRLICH, mehr kann man nicht dazu sagen. Warten natürlich wieder auf Ihre gefragten Antworten.
Liebe Grüße charli
26. April 2011 um 23:03
So ein Schmarrn!
27. April 2011 um 11:57
Liebe(r) Charli,
sorry für meinen etwas heftigen Kommentar. Habe gestern – seit langem -
mal wieder intensiv hier gelesen und habe mich dabei ziemlich geärgert und
Sie haben die volle Breitseite abbekommen. Man kann schließlich nicht etwas
anprangern und dann selber tun – also noch einmal sorry!
Was ich aber sagen will ist folgendes: Man darf sich nicht vom netten Lächeln
eines Menschen täuschen lassen. Auch ich halte jk für unschuldig! Aber das er nett lächeln kann, hat damit nichts zu tun!!! Das ist doch nur Fassade. Denken
Sie doch nur an all die netten Familienväter, die….na Sie wissen schon, wie im
Fall Mirko!
Die Fassade eines Menschen ist manchmal schwer zu durchschauen. Sehen Sie
sich doch CSD an. Hinter der ach so armen und weinerlichen Fassade steckt eine knallharte Lügnerin.
Also nichts für ungut!
27. April 2011 um 16:28
@ Emma
Pflichte Ihnen bei. Neben der knallharten Lügnerin schaffte es bekannterweise auch SVS Krokodilstränen herauszupressen, für die sie nebenbei fürstlich entlohnt wurde und in der Verhandlungspause freudenstrahlend in die Kameras lächelte.
Daher ist es wichtig, die Einzelteile des Puzzles in Hinsicht auf das Gesamtbild zu betrachten.
26. April 2011 um 14:00
Pressemitteilung im Verfahren gegen J. Kachelmann
Datum: 26.04.2011
Kurzbeschreibung:
Weiterer Ablauf der Hauptverhandlung in der
Kalenderwoche 18 (02. und 05. Mai 2011)
Von Seiten der Kammer ist folgendes Programm beabsichtigt:
Montag, 02. Mai 2011
• 09.00 Uhr: Sachverständige (Prof. Dr. Greuel)
Donnerstag, 05. Mai 2011
• 09.00 Uhr: Sachverständiger (Dr. Pleines)
26. April 2011 um 15:36
@ sonnenschein, super, das Sie schon diese Termine parat haben. Werden natürlich gespannt auf diese Termine warten. Man muß in die Zukunft denken, was war ist Vergangenheit, nur so lebt man glücklich und zufrieden mit ein bisschen Optimismus. Für Jörg Kachelmann ist es sicher ein positives WARTEN auf ein gerechtes Urteil und das heisst FREISPRUCH 1.KLASSE. Alles Andere wäre ein Alptraum. @Rainhard, wir würdenSIE so gerne kennen lernen, SIE sind ein Fänomän, mein Mann geht im nächsten Jahr in Pension, hat also unbegrenzt Zeit über so manches zu philosofieren. Leider ist er kein Juramensch, aber 45Jahre im gleichen Job ist total SUPER.
26. April 2011 um 17:06
Der Befangenheitsantrag gegen Frau Prof. Dr. Greuel ist demnach im Sande verlaufen. Das Gericht entscheidet später, hieß es doch. Wann hat es denn entschieden, Frau Prof. Dr. Greuel als Sachverständige zuzulassen und zu hören?
Für Herrn Dr. Pleines ist der gesamte Donnerstag vorgesehen?
Worüber wird er denn referieren?
Wie verhält sich denn Herr Schwenn dazu? Meiner Meinung wird hier der Grundsatz “Niemand muß sich selbst belasten” durch den Kunstgriff “Begutachtung eines Beschuldigten während der Verhandlung” ad absurdum geführt.
Nicht, daß ich meine, Jörg Kachelmann würde sich in der Sache belasten …
…. aber hier scheint mir neben dem Verzicht auf das “Prinzip der Öffentlichkeit” ein weiteres Rechtsprinzip arg strapaziert.
(Es gibt ein BGH Urteil, (XII ZB 68/09 vom 17. Februar 2010) in einem Verfahren um das Kindeswohl, wo die Zwangsbegutachtung der Eltern als unzulässig gewertet wird, es jedoch als zulässig erklärt wird, den die Begutachtung verweigernden Elternteil in Anwesenheit eines Sachverständigen gerichtlich anzuhören und zu diesem Zweck das persönliche Erscheinen des Elternteils anzuordnen.
http://www.vaeternotruf.de/zwangsbegutachtung.htm
Sonst gibt es Zwangsbegutachtungen in Entmündigungsverfahren.)
Aber darf das Gericht jemanden begutachten lassen, der nichts sagen will UND NICHTS SAGEN MUSS?
26. April 2011 um 18:32
Ich denke, dass RA Schwenn (oder auch einer der Gutachter der Verteidigung, Prof. Köhnken wird doch sicher da sein?) Herrn Dr. Pleines die Frage stellen wird, welche Schlüsse man auf wissenschaftlicher Basis aus dem Schweigen eines Angeklagten – also aus einem Nullbefund – ziehen kann. Die Antwort darauf kann nur sein: keinen einzigen. Sofern Dr. Pleines sein Gutachten nicht ohnehin auf der Grundlage der Maxime “hypotheses non fingo” kurz hält, ist damit jede weitere Befragung hinfällig. Dr. Pleines wird ja vielleicht eine bessere Figur machen wollen als Dr. Bäßler, Prof. Mattern, von Prof. Seidler ganz zu schweigen…
26. April 2011 um 19:20
@PeterM, ja scheint so, ganz heimlich still und leise wurde das wohl entschieden. Wundert uns das? Nein, nicht in diesem Geheimprozess, wo die Öffentlichkeit überwiegend ausgeschlossen wurde.
Nur frage ich mich warum der Theaterdonner?
Was ist mit den angerissenen Themen betreffend FBW-schon in Bezug auf die Firmenübernehme und das E-Mail von Viola S-vulgo Isabella M:Sie hätte ihm einen Gefallen erwiesen; dem Telefonat des OLG an Franz/Seidler, der Aussage, vielmehr Nichtaussage, von Aschwa und deren Einmischung via Seidler/Franz und Nebenklägerin und/oder ihre Briefe an Staatsanwaltschaft und Richter Seidling etc.
Müssen wir annehmen, dass in der langen Pause vieles hinter verschlossenen Türen abgehandelt wurde und wir, das tumbe Volk darüber einfach nichts zu wissen brauchen?
Das würde doch heissen, dass – weil wir nur die Claqueure sind die bei Bedarf applaudieren sollten – bei den Plädoyers ebenso ausgeschlossen werden? Eben weil so viel im Dunklen bleiben soll?
Eigentlich wollte ich am 24/27.5. in Mannheim sein. Wenn ich aber bedenke, dass man eventuell um 7 Uhr anstehen muss um einen Platz zu bekommen (ihn dann vielleicht doch nicht erhält) und um 9 Uhr 17 wieder rausgeworfen wird, dann überlege ich mir das dreimal! Festzustellen nur ein nützlicher Idiot gewesen zu sein, würde mich sehr, sehr ärgerlich machen.Oh, ich vergass, ich bin ja nur ein Butterbrot mampfende Zuschauerin, bar jedweder Intelligenz, die sich im Foyer des Gerichtes aufwärmt!
Es interessiert mich nicht, was in den Chats steht, ich kann es mir vorstellen! Es interessiert mich nicht in welchen Stellungen J.K. mit seinen jeweiligen Frauen seine Vorlieben ausgelebt hat, für den Prozess ist das nicht relevant und ausserdem habe ich Phantasie, die reicht! Es ist auch nicht von Belang was Mami und Papi, oder Frauen angefangen bei Miriam K. bis hin zu Gabriella P. erzählten. Das sind je nach Eigeninteresse gefärbte Aussagen! Mit dem Kerngeschehen und der angeklagten Tat hat das sowieso nichts zu tun, waren es doch nur unnötige Sahnehäubchen auf einer von Anfang an versalzenen Suppe. Mich interessiert eigentlich nur, wie STAOltrogge, RA Schwenn ihre Plädoyers anlegen.
Ich kann mich erinnern, dass grosse Anwälte daraus ein Event machten – mit Publikum!
Mich interessiert das Urteil – Auch wenn Reinhard schreibt bei Freispruch braucht es Richter Seidling nicht begründen!
Nun vielleicht hat Bild/Bunte oder die Apothekerzeitung darauf ein Exklusivrecht gekauft, wer weiss es! Urteile nicht mehr im Namen des Volkes – sondern der Presse?
Dann bekommen wir genau das vorgesetzt was die wollen. So wie bei der Erpressungsgeschichte oder der Abhöraktion von Frau RA Combés Auto….
27. April 2011 um 00:14
Kleine Korrektur, denn so habe ich das nicht gesagt: Ein mündliches Urteil wird immer öffentlich verkündet und dann auch mündlich begründet. Diese Begründung ist aber nicht sehr umfangreich, sondern gibt mehr den Trend des Denkens im Gericht wieder, also warum man zu der Überzeugung zum Freispruch oder zur Verurteilung gekommen ist. Ein schriftliches, sehr ausführliches und exakt begründetes Urteil wird nur dann notwendig, wenn eine Revision ansteht. Ein solches, revisionsfestes Urteil macht viel Arbeit, das will ein Gericht gerne vermeiden. Das geht nur dann, wenn man sich vorher abspricht, ab welchem Strafmaß der Verurteilte das Urteil annehmen würde. Es wird also ein Rabatt ausgehandelt, allerdings kann ein Richter den später nicht einklagen, wenn der Verurteilte dann doch unzufrieden ist. In der Regel klappt das aber, weil der Verurteilte u.U. in einer neuen Verhandlung dann eine höhere Strafe, nämlich ohne diesen Rabatt, befürchten muss, denn bei einem Verstoß gegen den Deal würde auch die StA die Revision beantragen, so dass es für den Angeklagten eher schlechter ausgehen wird. Außerdem kostet das alles Unsummen. So wird ein Angeklagter also zu seinem “Glück” gezwungen.
Hier geht das alles so nicht, denn a) wird JK nicht mit “2 Jahre auf Bewährung” zufrieden sein, wenn er unschuldig ist, und b) wird CSD mit einem Freispruch nicht klar kommen. Da ist kein Raum für faule Kompromisse, es muss Hopp oder Topp gesagt werden seitens des Gerichtes. Und damit gibt es dann eine Revision, wobei ich allerdings die Chance dafür deutlich größer sehe, dass CSD allein aus Kostengründen eine Revision nicht riskieren wird. JK bleibt im Falle einer Verurteilung nichts anderes übrig, als die Revision zu beantragen, davon geht mit Sicherheit auch das Gericht aus. Entsprechend sorgfältig muss ein schriftliches Urteil dann sein (wie schon einmal erwähnt: ein solches Urteil ist immer öffentlich und kann einfach bei Gericht bestellt werden). Zu Ende gedacht hieße das: Das Gericht müßte den JK so “brutal” freisprechen, dass sich CSD nur noch verkriechen, aber nicht mehr “Revision” schreien kann.
Das ist aber hier alles unter dem Aspekt geschrieben, dass sich das Gericht Arbeit ersparen will. Ich hebe diesen Gedanken so hervor, weil es im “normalen” Leben so oft um Geld oder Sex geht, während es bei Beamten und Richtern vor allem um “Arbeit vermeiden” geht. Zur Ehrenrettung dieser Berufsgruppen sei aber gesagt, dass das nicht unbedingt etwas mit Faulheit zu tun hat, sondern mit Arbeitsüberlastung. Und natürlich ist es nicht jedermanns Sache, so eine 300 Seiten “Doktorarbeit” zu erstellen, nur damit sich der BGH dann darüber hermacht und einen möglicherweise bis auf die Knochen blamiert.
Das ist der Grund, warum die Vorsitzenden Richter nicht nur im Fernsehen, sondern auch im richtigen Gerichtssaal oft so gewaltig losdonnern und den Angeklagten einzuschüchtern versuchen. Er soll a) gestehen, b) auf lästige Zeugen verzichten und c) das Urteil annehmen. Dafür locken dann ganz erhebliche “Rabatte”. Die Aufgabe des Rechtsanwalts ist dabei (leider), den Vorsitzenden dabei noch zu unterstützen und dem Mandanten die Vorteile solch eines Wohlverhaltens klar zu machen. Aber wie gesagt: Dieses Modell klappt nur bei wirklichen Tätern, die sich selbst auch schuldig fühlen und ganz verängstigt dasitzen. Bei Unschuldigen geht der Schuss nach hinten los, indem der fälschlich Angeklagte umso mehr “renitent” wird und sich auch noch freche Starverteidiger zulegt. Ich weiß immer noch nicht, wie das Gericht in unserem Fall sauber und ohne Arbeit aus der Nummer rauskommen will. Die Variante “CSD beschimpfen” scheint mir aber die Logischste zu sein.
Die beiden Gutachter Anfang Mai werden das unterstützen: Frau Prof. Greuel darf nicht noch einmal Dinge äußern, die sie nichts angehen (bezüglich JK´s Verhaltensweisen – sonst bekommt sie richtig Ärger mit Schwenn), sondern muss sich auf die Wahrhaftigkeit oder Unwahrhaftigkeit von CSD beschränken (was wohl eher positiv für JK sein wird), und Prof. Pleines wird sagen, dass er nichts Auffälliges festgestellt hat, womit er seine Schuldigkeit getan hat und wieder gehen kann.
Wenn es damit auf einen Freispruch hinausläuft, kann man sich die übrigen Themenkreise schenken, auch wenn wir das alles gerne aufgeklärt bekommen hätten. Das wäre dann vielleicht Thema bei einem Prozess gegen CSD.
27. April 2011 um 09:09
Zitat : Zu Ende gedacht hieße das: Das Gericht müßte den JK so „brutal“ freisprechen, dass sich CSD nur noch verkriechen, aber nicht mehr „Revision“ schreien kann.
Lasse ich meinen ureigensten Empfindungen freien Lauf könnte ich mir absolut vorstellen, dass CSD sich bereits unter das Kopfkissen verkrochen hat, derzeit nur ungern ins Tageslicht blickt und längst nicht mehr schreien mag.
Aus eigener Erfahrung, allerdings durch einen mehrjährigen Scheidungsprozess, ist mir bekannt, welcher enorme Kampfgeist, Kraftaufwand und moralischer Druck, mit einem Prozessprocedere verbunden ist und einen zu Abstrichen und Kompromissen veranlasst, nur damit alles endlich ein Ende hat. Im Vergleich zu CSD konnte ich für mich damals im Vorfeld zumindest realistisch abwägen, dass es kein Spaziergang werden wird und wusste, auf was ich mich einließ.
CSD jedoch dürfte sich längst auf einem Höllenritt befinden, dem sie in dieser Form ( von den finanziellen Mitteln ganz abgesehen ) ausgeschlossen endlos gewachsen ist. Angesichts dessen wäre es für mich denkbar, dass Sie bei einem absoluten Freispruch von JK die Flügel streckt. Wobei der Einfluss von RA Franz und den Eltern jedoch eine Rolle spielen könnte.
Ich bin gespannt, ob nach dem Freispruch von JK ein Prozess gegen CSD folgen wird.
27. April 2011 um 11:26
@Meggi
Wenn CSD denn wirklich zu der “Sorte” (pardon) Mensch gehört, die eher passiv und “handlungsschwach” sind, und sich verantwortungslos von anderen Menschen durchs Leben leiten lassen, sozusagen schön kindgerecht angepasst, Alles brav und still im Opferkämmerlein erdulden, mehr oder weniger demonstrativ (!) vor sich hinleiden, DANN könnte ihrem Anwalt und vor Allem: ihren Eltern! eine große Verantwortung übertragen werden.
VON ihr – ÜBER sie.
Und ganz egal, wie dieses unsägliche Verfahren auch ausgehen mag, für CSD sind dann immer die Anderen an ihrem Unglück schuld. Praktisch, nicht?
Ja, frau/mann darf bei dem Freispruch von J.Kachelmann gespannt sein, ob und welche Reinwasch-Versuchs-Aktionen seitens der Nebenklage angeleiert werden.
Skorpion
27. April 2011 um 12:00
@Meggi, genau so ist es. Was für einen Anwalt wie eine Art sportliche Betätigung ist, wirkt auf Mandanten zermürbend. Auf die Gefahr hin, verprügelt zu werden: Vor Gericht guckt man sich gerne den Schwächsten aus, um den dann fertig zu machen und nebenbei selbst im Glanze der Unschuld oder des Edlen dazustehen. Die Schwächste ist hier eindeutig CSD. Wenn ich der Richter wäre (bin eben auch nur ein Mensch), würde ich die so zerlegen und dabei alle Schuld für das lange Verfahren von mir weg schieben und ihr anlasten, dass ich der Held bin, der die Wahrheit gefunden hat, und sie das elendige Opfer ist, wenn ich schon an JK nicht rankomme. Wenn Seidling das nicht tut, dann muss er unter einem Druck von außen stehen. Die wie auch immer geartete Freundschaft mit den Eltern Dinkel kann es dann nicht sein, denn die wäre ein Debakel vor dem BGH und für mich als Richter die Sache nicht wert. Und die StA ist dem Gericht prinzipiell völlig egal, ganz im Gegenteil kann man die gleich mit verprügeln.
Ich habe ja schon vor einiger Zeit angedeutet, dass ich eine solche Lösung erwarte, sie muss aber sehr lange vorbereitet werden, soll heißen: Ich muss als Richter sicher sein, dass nicht doch noch ein Beweis für die Schuld von JK durch die Tür spaziert und das Video der versteckten Kamera auspackt oder ein Entschuldigungsschreiben von ihm oder (der übliche Beweis) ein Brief oder eine Erzählung von JK an eine Exe oder einen Mitgefangenen oder Vertrauten oder oder oder. Da gibt es viele Möglichkeiten, natürlich nur, wenn er es wirklich war. Sonst gibt es niemandem etwas zu beichten und ein solcher Beweis ist ausgeschlossen. Insofern kann ich mir gut vorstellen, dass Seidling nun auch sicher ist, dass da nichts mehr kommt und er in aller Ruhe die CSD platt machen kann. Damit ist die Revision durch sie oder die StA abgeblockt, die Arbeit an dem schriftlichen Urteil abgewendet und ich als Richter der Held, der sich von der schlampigen Arbeit der StA nicht hat täuschen lassen, sondern in mühevoller Kleinarbeit die Wahrheit herausgefunden hat – Applaus und Abgang.
27. April 2011 um 12:58
Zitat : Wenn Seidling das nicht tut, dann muss er unter einem Druck von außen stehen.
Druck der Medien, zwecks Kuhhandel ??
27. April 2011 um 13:23
Ich glaube nach wie vor an diskrete Fernsteuerung durch den Buddha.
27. April 2011 um 16:13
@ Skorpion
passiv, handlungsschwach und verantwortunglos, diese Beschreibung deckt meinen offensichtlichen Eindruck der CSD-Persönlichkeit.
27. April 2011 um 19:07
Liebe @Meggy,
genau, sie kann sich leisten, handlungsschwach zu sein. CSD muss nicht handeln. Das machen andere für das arme Opfer … das ist ja so genial an der NK mit Opferstatus. Man kann sich hinter dem Rücken den Anwalts verstecken. Hat einen willigen Vollstrecker bezahlt von der Staatskasse oder sonst wem & STA wie Oltrogge und Kollegen.
Hinterfragt wurde das “Opfer” ja erst massiv, wenn Anwälte wie Schwenn kommen und sich die teure Arbeit machen, alles zu hinterfragen. Ansonsten kommen Lügner gut davon. JK kann froh sein, dass er sich finanziell besser stellt. Ansonsten wäre er wohl längst verurteilt.
Bei einem echten Opfer mag das iO sein, dass man Unterstützung findet. Die Balance muss aber gegeben sein, dass auch das vermeintliche Opfer darauf hin von allen Seiten automatisch hinterfragt wird, dass es auch eines ist. Die STA kommt hier aber nur dürftig nach. Die Frage die ich hier an Reinhard habe: ist das so üblich? Oder nur ein seltener Auswuchs an Fehlverhalten der STA?
27. April 2011 um 21:06
@Reinhard
„…denn a) wird JK nicht mit „2 Jahre auf Bewährung“ zufrieden sein, wenn er unschuldig ist, und b) wird CSD mit einem Freispruch nicht klar kommen. Da ist kein Raum für faule Kompromisse, es muss Hopp oder Topp gesagt werden seitens des Gerichtes.“
„2 Jahre auf Bewährung“ würde nur funktionieren, wenn ein neues Delikt erfunden würde, z.B. einfache Vergewaltigung indem das Gericht das Messer wegen der fehlenden DNA als nicht vorhanden bewertet, denn für schwere Vergewaltigung gibt es eben 5-15 Jahre. Dieses Strafmaß kann nicht zur Bewährung ausgesetzt werden.
Die Vergewaltigung zu einer einfachen Vergewaltigung herabzustufen funktioniert jedoch auch nicht, weil man nicht einfach einen widerlegten Part aus Claudia D.´s Beschuldigungen herausschneiden kann ohne die ganze Geschichte in Zweifel zu ziehen („Lügen zum Kerngeschehen“). Das Gericht kann sich nicht einfach einen neuen, passenderen Tatvorwurf konstruieren.
Also, genau wie Sie sagen, @Reinhard, „Hopp oder Topp“!
Ich vermute, Oltrogge und Gattner werden auf schuldig plädieren,
-
indem sie sich auf Seidler stützen
(„da das Opfer – ohne mutmaßlich – traumatisiert ist, muß die Tat stattgefunden haben“),
-
einige Aussagen der Exen zum Charakter nutzen,
(„… er hat immer schon gelogen…“)
-
und versuchen eine Verbindung von S-M-Neigungen zu einer allgemeinen Gewaltbereitschaft herzustellen.
-
Die fehlenden DNA-Spuren und das unplausible Zustandekommen der Verletzungen werden für Herr Oltrogge immer noch unverständlich sein, aber in seinem Plädoyer bestenfalls eine Nebenrolle spielen.
Ich vermute ja, dass die Staatsanwaltschaft die 5.Strafkammer unter Herrn Seidling nicht zufällig mit dem Verfahren betraut wurde, sondern dass die überstürzte Klageerhebung auf den Geschäftsverteilungsplan des Landgerichts zielte, weil sich die Staatsanwaltschaft dort besonders Erfolg versprach.
Erinnern wir uns an den 1. Befangenheitsantrag von Reinhard Birkenstock gegen die Kammer. Es gibt das vergessene(?) „mutmaßlich“ in Seidlings Erläuterung über das „mutmaßliche Opfer“ bereits vor Prozeßbeginn, es gibt die – für süddeutsche Kleinstädter wenig glaubhafte – Nicht-Bekanntschaft des Richters mit dem Vater der Nebenklägerin. Es gibt die sehr ungewöhnliche Gestaltung des Verfahrens, die auf Nicht-Zeuginnen zur Tat, die aber Leumundszeuginnen sein sollen, aufbaut. Es gibt die Ablehnung von Prof. Dr. Brinkmann als Gutachter, der wohl genau das gesagt und gefragt hätte, was man nicht hören wollte.
Das sind schon einige Merkwürdigkeiten.
Da weiß ich nicht, ob es dem Vorsitzenden hier in erster Linie darum geht, sich die Arbeit möglichst einfach zu machen und sein Gesicht in der Revision nicht zu verlieren.
Also: Freispruch 2.Klasse, d.h. mangels Beweises. Dagegen gibt es seitens Jörg K. keine Revision. … und Claudia D. wird von der Revision abgeraten.
28. April 2011 um 09:29
…so bleibt die Staatsanwaltschaft, die Rechtsmittel einlegen kann. Wer weiß, ob sie das wirklich tun wird … auch sie könnte sich dabei “ein blaues Auge” einhandeln.
28. April 2011 um 09:43
Der Befangenheitsantrag gegen Prof. Gleunes muß beschieden werden. Das kann noch unmittelbar vor dem Gutachten in mündlicher Verhandlung erfolgen. Evtl. kommt sogar die dumme Frage an die Gutachterin, ob sie selbst sich befangen fühlt, was dann in die Entscheidung über den Befangenheitsantrag einfließen kann.
25. April 2011 um 12:23
OHNE WORTE !!!
http://www.gmx.net/themen/nachrichten/panorama/287j87w-u-bahn-schlaeger-auf-freiem-fuss
Heute, um 10:20 Uhr
U-Bahn-Schläger wieder auf freiem Fuß
Berlin (dpa) – Nach dem brutalen Angriff auf einen Mann im Berliner U-Bahnhof Friedrichstraße sind die beiden 18-jährigen Täter wieder auf freien Fuß. Gegen den Haupttäter, der das 29-jährige Opfer mit mehreren Tritten gegen den Kopf schwer verletzt hat, sei zwar Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen worden, teilte die Polizei mit. Gegen Auflagen habe er jedoch Haftverschonung bis zum Prozess erhalten.
weiter lesen: http://www.gmx.net/themen/nachrichten/panorama/287j87w-u-bahn-schlaeger-auf-freiem-fuss#.A1000146
27. April 2011 um 12:24
Wenn ich das richtig verstanden habe, hat er ihn zwar fast totgetreten, doch ohne Heimtücke und ohne böse Absicht. Wahrscheinlich war das nur sein Versuch, eine Kommunikation herzustellen. Außerdem war kein weibliches Wesen beteiligt. Und schließlich hat noch ein Bayer versucht, sich einzumischen und für Ordnung zu sorgen. Ist doch klar, daß die Berliner Justiz da nicht mitmacht!
27. April 2011 um 19:20
Lieber @anselm,
gut ironisiert. Mit solchen Entscheidungen – keine Untersuchungshaft etc. wird ein falsches Zeichen gesetzt. Hier hätte die Konsequenz sofort spürbar sein müssen.
Ähnlich ist es, wenn vermeintliche Opfer sich später als Täter einer Falschbeschuldigung herausstellen und straffrei ausgehen. Das scheint statistisch wohl im hohen %-Anteil zu liegen? Hier hätte ich gerne mal eine belegbare Zahl, um das Risiko für eine(n ) Falschbeschuldiger-in ausmachen zu können.
Wenn das Risiko klein sein sollte, würde es förmlich dazu einladen, derart Menschen fertig zu machen.
27. April 2011 um 20:53
@ Nebelkerze
Zitat : Bei einem echten Opfer mag das iO sein, dass man Unterstützung findet. Die Balance muss aber gegeben sein, dass auch das vermeintliche Opfer darauf hin von allen Seiten automatisch hinterfragt wird…
Exakt das ist es, was ich bei der Vorgehensweise der STA bislang durchweg vermisst habe und selbst nach Aufdecken nachhaltiger Lügen von CSD noch immer nicht stattfindet.
Eben dieser Balance-Akt durch die STA ist doch die notwendige Grundvoraussetzung… wenn man denn überhaupt an einer nachhaltigen Aufklärung interessiert ist. Man kann es drehen und wenden wie man will, hier jagt ein Verfahrensfehler den Nächsten.
Ich weiß nicht, ob dies hier schon einmal thematisiert wurde, dennoch würde mich interessieren, über welche Erfahrungswerte Herr Oltrogge in seinen jungen Jahren bislang verfügt. Es wäre denkbar, dass hier längst jemand den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht, deshalb auf der Stelle tritt und sich (vorsorglich) nicht mehr traut, sich weiter aus dem Fenster zu lehnen.
25. April 2011 um 01:15
Hier zwei Berichte zu Jörg Kachelmanns´Leben. Auch über seine Krebserkrankung im Jahr 1989.
http://www.kretschmann-immobilien.de/privat/Artikel/artikel12.htm
von Lorenz Wagner 02.09.2002 Jörg Kachelmann. Im Wetterhahn.
Im letzten Abschnitt steht: Vor Jahren erkrankte er an Krebs. Die Ärzte gaben Kachelmann noch fünf Jahre zu leben.
und
http://www.zeit.de/1999/29/Der_Wettermaen_kaempft_um_sein_Hoch
bei Zeit online.
Es gibt diese Meldung aber noch bei einer Krebshilfe und bei der Süddeutschen Zeitung Magazin Heft 34/2010.
Womit Ihr Beitrag @Paul v. 19.4.11 um 10.07 Uhr und 17.22 Uhr richtig Sinn macht.
@Ottilie
Womit man Herrn Kachelmann auch nicht mehr wünschen muss, dass er niemals in die Lage kommt, an einer der von ihm vorgeschobenen Krankheiten zu leiden.
Er hatte sie schon! Und vielleicht noch anderes, von dem die Öffentlichkeit nichts weiß! Wie bekannt, sagt er selbst nicht viel. Ab viel seine Exen!
25. April 2011 um 11:52
Wenn diese beiden Artikel stimmen, dann hat Jörg Kachelmann niemals gelogen. Und die Anschuldigungen von diversen EXEN, aber auch Aussagen von Kollegen er wäre ein Hypochonder und hätte sie mit Krankheiten angeschwindelt wären üble Nachrede.
Ich glaube als Exzentriker- und das ist Jörg Kachelmann, sogar zu Recht wie ich meine – ist man im Falle einer solchen Erkrankung, besonders schwer getroffen und empfindlich.
Wie gesagt, unter der Voraussetzung diese Beiträge von 1999/2002 stimmen.
Zitat: Kurz vor der ersten EWG-Sendung deckte Bild sein Krebs-Geheimnis½ auf, das keines war: Der Moderator hatte es zuvor selbst öffentlich gemacht. Welt Zitat Ende
Dann frage ich mich doch, wieso gerade die Bildzeitung, die ja diese Krankheit “aufgedeckt ” haben soll, seit dem 20.3.2010 das niemals erwähnte und diesen Artikel erwähnte, er muss ja noch irgendwo in den Archiven sein?
Als der Bildreporter bei Viola S. vulgo Isabella M. in Hamburg war und bereits von den „Krankheitslügen“ wusste, hätte er das doch mit einem Schlag aufklären und damit beweisen können, dass Jörg Kachelmann sie oder andere gerade in diesem Falle nicht belogen hat. Das wollte Bild aber scheinbar nicht. Kachelmann als *Laferi* abzuqualifizieren hat eben doch mehr Geld eingebracht!
Ganz im Gegenteil, sie haben gerade die angeblichen Krankheitslügen noch besonders hervorgehoben. Das gilt natürlich auch für die ZEIT!
Das nächste was ich mich frage: Diese schrecklichen Denunziantinnen, die alle Lebenspartnerinnen gewesen sein wollen, haben alle von der Krebserkrankung und der Restlebenszeit von 5 Jahren nichts gewusst?
Die KollegenInnen, die sich so überaus widerlich über Kachelmann geäussert haben, waren nicht informiert? Wenn der Chef krank ist, und nicht nur Grippe, sondern Krebs hat, dann weiss man das! Scheinbar stand es doch schon seit Jahren in den Zeitungen oder war im Internet zu finden.
Gerade Claudia Dinkel, 11 Jahre angebliche *Braut“ hat davon nichts gewusst? Nun, sie wusste ja nicht einmal den Firmensitz oder Firmenname. Das heisst, sie hat niemals gegoogelt als es um den „Liebsten“ ging. Aber als sie die Nebenbuhlerin suchte, das wusste sie genau wie sie suchen sollte?Wäre wieder ein Indiz dafür wie sehr diese Frau lügt.
Nur eines darf ich, auch als bekennende PRO-Kachelmann-Bloggerin, fragen: Ist der Krebs besiegt- die 5 Jahre sind inzwischen vergangen- und wenn ja, was waren die Therapien? Wunderheilungen sind äusserst selten….
Die Zeit schreibt, die Krebserkankung wäre kurz vor der ersten EWG Sendung bekannt geworden, das war 1998 !
Nachtrag : (m 4-teiligen Interwiv vom 20.04.2007 – 01.05.2007 von Anuschka Roshani -DAS MAGAZIN- wurde davon nichts erwähnt.
25. April 2011 um 20:34
@REN
Diese schlimme Krankheit kann man eigentlich nie als “besiegt” ansehen. Die 5 Jahres Frist kenne ich nur als sogenannte “Heilungsbewährung” (die Zeit, wo der Krebs nicht erneut auftritt), was z.B. auch im deutschen Schwerbehindertenrecht eine Rolle spielt.
Als Prognosezeit kommen mir diese 5 Jahre irgendwie recht seltsam vor. Vielleicht haben hier Journalisten wieder etwas durcheinandergebracht.
25. April 2011 um 22:37
Man merkt, dass Verhandlungspause ist!
Wieso wird hier auf einmal das Geschmiere der Yellow Press ernst genommen?
Hat irgendein Blogger hier mit einem Beteiligten gesprochen, ein medizinisches Gutachten gelesen?
Ein Hautkrebs kann in einer Vorstufe problemlos mit einer OP beseitigt werden, es muss sich ja nicht gleich um ein malignes Melanom gehandelt haben.
Woher wisst Ihr, was JK seinen Freundinnen geschrieben hat? Sind die Mails irgendwo glaubwürdig veröffentlicht worden, so dass auf einmal jeder hier genau weiß, was geschrieben wurde? Beruht nicht alles wie üblich nur auf dem Geschwätz der Exen?
Die ganze Zeit wurde den Käseblättern nicht ein Wort geglaubt, alles zerpflückt! Und auf einmal schreiben die alle die Wahrheit? Und auch so eine Krebsplattform schreibt irgendwo ab!
Dass JK kurz vor einem Burnout stand ist auch für mich offensichtlich und bei dem Stress, den er sich aufgeladen hat, kann ich auch die Angst vor einem Infarkt nachvollziehen. Diese ganzen Krebsbehauptungen halte ich aber für hanebüchen! Da hat einer vom anderen abgeschrieben und immer schön was dazu gedichtet – wie gehabt!
25. April 2011 um 22:48
Nichts dagegen einzuwenden Chris, nur dass diese Artikel von 2002 und 1999 stammen! Was J.K. seinen Freundinnen geschrieben hat, geht aus den diversen Artikeln der Presse und den Aussagen hervor – so sie bekannt wurden! Ausserdem nachzulesen im Tagebuch!
25. April 2011 um 22:57
Und auch der Inhalt des Tagebuchs kommt aus der gleichen Quelle! Und wissen wir wie getürkt das Tagebuch letztendlich ist?
Aus einer Aussage: “Ich habe Krebs!” wird mit dem Wörtchen “möglicherweise” eine ganz andere Sache!
Eine Gegendarstellung bekommt man nicht aus diesen Quellen, wenn sich die Angst als unbegründet erwiesen hat, das wissen wir doch alle.
25. April 2011 um 17:30
@ MaxMäuerle
Ich schrieb folgendes:
“Ein Mann, der immer wieder solche Ausreden erfindet, wie psychisch krank zu sein, an Selbstmord zu denken oder Krebs zu haben, nur, weil er zu feige ist, einer Frau ehrlich zu sagen, dass die Beziehung beendet ist, kann wohl schwerlich von dieser erwarten, dass sie ihn besser behandelt.”
“Ich kann Jörg Kachelmann jedenfalls nur wünschen, dass er niemals in die Lage kommt, an einer der von ihm erfundenen und vorgeschobenen Krankheiten zu leiden.”
Ich habe nirgendwo gelesen, dass Jörg Kachelmann tatsächlich mehrere Selbstmordversuche unternommen hat bzw. wegen schwerer psychischer Erkrankungen in Behandlung war, und ich kann nur nochmals sagen, mögen ihm solche Erfahrungen erspart bleiben.
Und diese dubiose Geschichte mit der Krebserkrankung ist ein uralter Hut und wurde von mir übrigens auch explizit erwähnt.
Aber ich teile hier gerne Näheres aus einer etwas glaubwürdigeren Quelle (wie Rita sicher bestätigen wird) mit.
Zitat aus “Weltwoche” 23/2010:
“1989, auf dem Höhepunkt seiner Journalistenkarriere, kündigte Kachelmann. Aus heiterem Himmel. Via Post-it-Aufkleber, den er seinem Chef auf den Schreibtisch heftete. Die Begründung schockierte: “Kachelmann sagte mir, dass er ein bösartiges Melanom habe, also an Krebs erkrankt sei”, sagt Peter Rothenbühler. Alle aus seinem direkten beruflichen Umfeld wurden informiert, alle empfanden Anteilnahme und Mitleid. Was jedoch auffällt, ist die Tatsache, dass Kachelmann trotz der angeblich schlimmen Erkrankung kurze Zeit später eine Firma aufbaute. Niemand bekam das Melanom jemals zu Gesicht, von dem Kachelmann später sagte, das ihm der Arzt gerade mal fünf Jahre zum Weiterleben gegegeben hätte.
Heute denke er rückblickend, so Rothenbühler, dass Kachelmann einfach ein riesiges emotionales Problem hatte, die Beziehung zu ihm und Ringier offen zu beenden. “Deshalb nehme ich an, dass er das Melanom in den Vordergrund geschoben habe, um möglichst eine negative Reaktion unsererseits zu vermeiden. Der Mann kann offenbar nicht einfach sagen: “Es ist jetzt Schluß”, deshalb greift er zum Argument Krankheit.”
Eine ähnliche Erfahrung machte später Gisela Z., eine der ehemaligen Freundinnen Kachelmanns. Sie erzählte kürzlich in einem Interview, dass der Moderator ihr in herzzerreissender Weise eine schwere Krankheit vorgegaukelt habe. Er wolle sich “in ein Kloister zurückziehen”, habe er ihr erzählt. In Wahrheit sei Kachelmann jedoch nach Kanada gereist, um eine andere zu heiraten.
Rita hatte schon recht, als sie vorsorglich schrieb “Wenn diese beiden Artikel stimmen”!!!!!
Ich bin immer wieder erstaunt, wie gutgläubig alles geschluckt wird, sogar wenn es von BILD oder von irgendwelchen Blogs kommt.
Wenn ich jedenfalls so etwas in “www.zeit.de” lese, dann leuchten bei mir alle Warnleuchten auf:
“Kurz vor der ersten EWG-Sendung deckte Bild sein Krebs-Geheimnis auf, das keines war: Der Moderator hatte es zuvor selbst öffentlich gemacht.”
Jörg Kachelmann wäre, bei allem persönlichen Mitgefühl für seine derzeitige Lage, wohl nicht der erste, der eine neue Sendung mit irgendeiner Sensationsmeldung promotet.
Und BILD ist natürlich die erste Zeitung, die sich mit Wonne auf solch eine Sensationsmeldung stürzt, allerdings für mich auch die letzte, der ich eine solche Meldung unbesehen glaube.
25. April 2011 um 18:28
Ich habe gesucht und gefunden : Und jetzt bin ich schon ein wenig konsterniert.
Die Bunte hat doch die Anschuldigungen von Senta Viola S. vulgo Isabella M. für 80.000 Euro eingekauft. Da war auch zu lesen, dass Jörg Kachelmann sie mit angeblichen Krankheiten verängstigt hätte! Bunte 18/2010 -Er hat meine Seele missbraucht!
Und nun finde ich dass die Krebserkrankung von Jörg Kachelmann in der Bunten 21/2004 Titel: “Die dunkle Seite der Sonne” sehr wohl ein Thema – mit Foto- war, dass aber in keinem Arikel 2010 dieser Gazette erwähnt wurde! Schlimmer, Kachelmann wurde nur als notorischer Hypochonder und Lügner von Blatt/Rieckel/ May hingestellt!
Wie konnten die überheblichen Bunte- Macher das vergessen?
Quelle : http://www.kinderumweltgesundheit.de/KUG/index2/pdf/themen/Nichtionisierende_Strahlung/UNTERRICHT610.pdf Seite 17! Und auch die Krebshilfe bezieht sich auf den Bunteartikel!
( nicht löschen ich habe es kopiert)
Kollegin1: Vor seiner ersten Moderation von Einer wird gewinnen wurde plötzlich seine Hautkrebserkrankung von 1986 publik. Er ahnte, dass er mit der Sendung an seine Grenzen stoßen würde. Er hat sie dann auch nicht so erfolgreich gewuppt. Ich dachte: Mensch, über den Krebs hast du nie geredet. Warum jetzt? War das eine PR-Strategie? http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/34561/3
25. April 2011 um 20:17
@ Rita
Den Grundstein für die Verbreitung der Melanom-Geschichte legte die BILD, bei der sich JK lt. “Zeit” angeblich vor Beginn seiner EWG-Sendung (!) outete, und von der haben m.E. dann Stern, Zeit und BUNTE, wie üblich , abgeschrieben (siehe auch meinen Beitrag von 17.30 Uhr)
Ich möchte auch an Frau Prof. Greuel erinnern, die lt. Weltwoche 33/2010 folgendes aus ihrem Gespräch mit Claudia Dinkel festhielt:
“War Kachelmann länger absorbiert, etwa wegen der Heirat, erfand er Gebrechen. So erkrankte er 2005 angeblich an Magenkrebs und zog sich zum Sterben zurück, weil er Simone seine Siechtum nicht zumuten wollte. Erfolglos bot sie ihm ihre Hilfe an. Wochenlang betete sie jede Nacht für ihn.”
2004 hat JK E-Mails an Isabella gesandt (lt. BUNTE 18/2010 lagen diese E-Mails dort vor, weswegen ja RA Höcker auch gegen Isabella vorgeht), in denen er wiederum über eine schwere Erkrankung, über sich als Halbtoten, über einen jederzeit zu erwartenden Herzinfarkt und Schlaganfall sowie dann letztlich über etwas im Bauch, was dort nicht hingehört, schwadronierte.
Das sind bereits drei bekannte Fälle, in denen JK drei verschiedenen Personen über drei verschiedene Krebserkrankungen berichtet hat.
Und ich sehe bei allen drei Personen (CD, Isabella, Rothenbühler) nicht den mindesten Grund, warum diese unabhängig voneinander oder gar gemeinsam so etwas erfinden sollten.
Ich habe nach wie vor Mitgefühl für JK wegen dieser ungerechten und gemeinen Anklage. Deshalb schließe ich aber meine Augen nicht vor der Tatsache, dass er mit Krankheiten und vor allem mit Krebserkrankungen jongliert hat wie ein Zirkusartist mit Bällen.
Und bei aller Antipathie gegen das Schmierblatt BUNTE kann auch ich nur zu der Auffassung kommen, dass JK in der Tat ein Lügner war, als er in regelmäßigen Abständen seiner Umgebung eine neue Krebserkrankung aufgetischt hat.
Wieso ist übrigens plötzlich diese über 10 Jahre alte Melanom-Geschichte thematisiert worden?
25. April 2011 um 21:02
Max hat diese Artikel gefunden und ich habe ein wenig gegoogelt.
Es ist nur so, bei meinen Recherchen seit Wochen für die Chronik sind mir diese Beiträge nicht aufgefallen. Allerdings habe ich natürlich nichts “Altes” gesucht, das stimmt schon.
Was mich so verblüfft ist das : Artikel 1 kommt von einer Immobilien-Händler – Homepage:
Wer ist dieser Lorenz Wagner ? Der Reporter von der FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND ? Die allerdings würde dann wieder zum Spiegel gehören….
Dann frage ich mich, wieso das nicht auf der offiziellen Seite der FTD geschrieben steht, zu finden ist?
Im Grossen und Ganzen ist der Artikel sowieso keine preisverdächtige Meisterleistung oder ?
Zitat: „Okay, okay“, er macht Platz und lacht, spöttelnd, die Frau traut sich nicht am Laster vorbei: „Ja, genau das, kommst auch nicht vorbei, aber erst scheinwerfern, du Rendsburger Kuh, du.“ Zitat Ende
Hm..naja…
25. April 2011 um 21:59
Lorenz Wagner ist ein preisgekrönter Journalist
Hubert Quandt Medien Preis 2003
Ludwig Erhard Förderpreis 2004
Robert Bosch Stiftung
Journalistenpreis für Bürgerliches Engagement 2008
Nominiert beim Henry Nannen Preis unter den drei besten für beste Reportage 2009
Felix Rexhausen Preis 2004
Deutsch Französischer Journalistenpreis 2006
Friedrich und Isabel Vogel Preis 2005
IHK-Medienpreis 2007
und jetzt mache ich mit der Aufzählung Schluss!
Den Artikel “Im Wetterhahn” lässt sich vielleicht im FAZ Archiv im Original finden. Ist aber kostenpflichtig.
25. April 2011 um 21:33
Durchaus denkbar, dass seine publizierten Gebrechen bzw. Erkrankungen den Exen gegenüber aus der Notlage heraus entstanden sind, die Bindungen so lösen zu können. Dafür sprechen die unterschiedlichen Krebserkrankungen die er vorgab.
Wobei die Basis für die Anwendung einer solchen “Masche” u.U. tatsächlich von einer entsprechend zurückliegenden Erfahrung/Erkrankung stammen könnte.
Auch ich, @ Ottilie, kann meine Augen beim besten Willen nicht vor der Tatsache schließen, dass JK ein (überfordertes) Schlitzohr war, das permanent auf Risiko gespielt hat. Ein zweifellos übler Umgang mit ( allerdings mündigen und angeblich intelligenten ! ) Frauen.
Jedoch ist auch offensichtlich, dass er ein Problem damit hatte, mit seinen Exen auf Konfrontationskurs zu gehen. Vielleicht hat er diese Offenheit/Konfliktbereitschaft schlicht und ergreifend nie erlernt ( erlernen müssen ), weshalb solche Lügengebäude zur Selbstverständlichkeit für ihn geworden sind.
Aktuell und zudem nun auch mit einer Frau an der Seite, die sich der Psychologie verschrieben hat, wird sich die ein oder andere, aufschlussreiche Erkenntnis für ihn ergeben, bei der er merkt, dass Aufarbeitung und Wandel angesagt ist. Zumindest könnte ich mir diese Entwicklungsrichtung so ganz gut vorstellen.
Wie ich bereits an anderer Stelle einmal geschrieben habe, passt jedoch eben dieses den Frauen gegenüber, durchweg verlogenes und damit feiges und unsicheres ( ich will eigentlich nicht böse und unhöflich sein ) Verhalten, keinesfalls zu der angeklagten, brutalen Vergewaltigung.
Dass ein S/M-praktizierender Mensch nicht grundsätzlich, oder überhaupt brutal ist, sondern oftmals sogar ganz das Gegenteil, das wissen wir hier mittlerweile alle.
Bei CSD hatte er es nun mit einem Menschen zu tun, der eine Kleinigkeit mit ihm gemeinsam hatte – kein Vertrauen und mangelnde Konfliktfähigkeit.
Seine Methode waren Krankheitsstorys, leere Versprechungen und im letzteren Fall das Eingeständnis anderer Liebschaften. Sie mit ihrer Harmoniesucht und nie vorhandenen Courage wurde zur tickenden Zeitbombe, die mit einer solchen Explosion hochging, mit deren unglaublichen Reichweite sie selbst niemals gerechnet ( und an sich nicht gekannt) hatte.
25. April 2011 um 22:47
Diese Interpretationen sind für mich nicht nachvollziehbar ohne Kenntnis der Originale!
JK hat fast ausschließlich schriftlich mit seinen Damen kommuniziert.
Was auf jeder Plattform, jedem Blog, in jedem Forum gilt, gilt auch hier:
Man ist nur verantwortlich für das, was man schreibt, nicht für die Fehlinterpretationen, die im Hirn des Lesers entstehen!
26. April 2011 um 15:50
Im Bekanntenkreis war eine Frau, die sagte, sie sei krank. Sie sprach selten darüber, sah auch nicht krank aus. Ihr Mann erzählte, die Krankheit sei schlimmer als ursprünglich vermutet. Da diese Frau vor kurzer Zeit noch entbunden hatte, schien die Krankenstory wenig glaubhaft. Bei den regelmäßigen Untersuchungen vor und nach der Geburt wäre eine derartige Erkrankung ganz sicher entdeckt worden.
Die Familie fuhr gemeinsam in den Urlaub, war auch sonst gesellig. Kurz, sie fehlte bei keiner Fete.
Dann erfuhr man, die Frau sei wohl doch ernsthaft erkrankt. Nach wenigen Tagen im Hospiz verstarb die Arme.
Seither gehe ich mit dem Thema Krankheiten etwas vorsichtiger um. Nicht jeder Mensch will sein Leid in die Welt posaunen. Andere wiederum werden nur damit fertig, wenn sie sich das Elend von der Seele reden/schreien.
Bitte auch im Falle JK Vorsicht walten lassen. Die Beweggründe wird man wohl kaum erfahren. Vielleicht schreibt JK seine Memoiren?
Dann können wir nachlesen, wie es wirklich war.
26. April 2011 um 00:00
Liebe Ottilie,
dass der Kachelmann bei seinen Liebschaften gelogen hat, ist offensichtlich, um sie sich auf Distanz zu halten, womöglich hat er auch Probleme mit dem “Grenzenziehen” bei sich (offensichtlich, wenn man obige Artikel zu seiner Lebensweise genau gelesen) und auch gegenüber Anderen.
Der Schreiberling Lorenz Wagner ist im übrigen ein mehrfach preisgekrönter Journalist, ich habe einige seiner Arbeiten gelesen, und auch die Zeit ist eine seriöse Quelle.
Peter Rothenbühler ist der ehemalige Chef JK`s bei dem Schweizer Revolverblatt, welches in der Berichterstattung der Bildzeitung in “Hinsicht auf wahre Berichterstattung” in nichts nachsteht! Und genau da ist Kachelmann zur Schule gegangen!!!
Und ich muss sagen, da bin ich auch zu Ihrem obigen Zitat der glaubwürdigen Quelle Weltwoche 23/2010 etwas enttäuscht:
Zu Ihrem Zitat:
“1989 auf der Höhe seiner Journalistenkarriere, kündigte Kachelmann… K. sagte mir, dass er ein bösartiges Melanom habe,….sagt Peter Rothenbühler…….
Was jedoch auffällt, ist die TATSACHE, dass Kachelmann trotz der angeblich schlimmen Erkrankung KURZE ZEIT später eine FIRMA aufbaute. NIEMAND bekam das Melanom jemals zu Gesicht………..Heute denke er RÜCKBLICKEND….., dass Kachelmann ein riesiges emotionales Problem habe….
Deshalb nehme ich an, dass er das Melanom vorgeschoben habe……
ALSO DAS IST SCHON DREIST von Rothenbühler, die Krebserkrankung von Kachelmann im Jahr 1989 in Zusammenhang mit Kachelmanns Firmengründung im Jahr 2004 zu bringen. Da ist eine Differenz von 5 Jahren.
!!!!Den “Rothenbühler Rückblick” kann man also KICKEN.!!!!!!
Kachelmann hat die Meteomedia am 22.12.1994 gegründet.
Er hat die Kachelmann Produktions AG am 19.7.1994.
Nachzulesen ganz offiziell bei moneyhouse.
Es gab jedoch noch Firmengründungen im Jahr 2003.
Ich möchte noch sagen, Sie zitieren hier einseitige, nicht hinterfragte Mutmaßungen von DRITTEN.
Ich schlussfolgere, wenn immer wieder irgendwelche Lügen verbreitet werden, dann werden diese auch von renomierten Presserzeugnissen übernommen. Bis es dann Wahrheit ist!
Weiter unten zitieren Sie dann eine ehemalige Geliebte Gisela Z., der Kachelmann von einem Klosteraufenthalt erzählt hat.
Vermutlich SVS oder Helen Sch..
In späteren Artikel schreiben sie von den Geschichten, die die arme Claudia D der Greuel erzählte! Sie zitieren hier die Damen mit der blühensten Phantasie!!
So macht dass die Presse seit dem 22.03.2010. 1000 Leute kommen zu Wort und jeder weiß etwas und will etwas wissen.
Kachelmann hat hingegen gerade mal ein Pups vor dem Haftrichter von sich gelassen und ein kleines Interview beim Spiegel und sonst nix. Der Rest ist alles HÖRENSAGEN!!!!!!!!
Ich warte bis zum Schluss und dann bilde ich eine Meinung. Oder auch nicht!
26. April 2011 um 11:33
Offizielle Homepage von Meteomedia
Herzlich willkommen bei Meteomedia
Der 1990 von Jörg Kachelmann gegründete Wetterdienst ist heute einer der führenden Wetterdienstleister in Europa.
Die Kombination aus führender Prognosequalität, langjähriger Erfahrung und erstklassigem Kundenservice führt dazu, dass uns heute zahlreiche Kunden aus allen wetterabhängigen Branchen vertrauen.
Meteomedia. Dem Wetter immer einen Schritt voraus
Moneyhouse ist auch nicht immer am Höchststand! Das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement, dem die Handelsregister der Kantone unterstellt sind, aber ganz sicher!
Handelsregisterauszüge vom 13.1.2011 (14 Seiten)
Die Gründung erfolgte am 17.12.1990 im Kanton St. Gallen Ort Hemberg – Umzug der Firma in den Kanton Appenzell Ausserrhoden Ort Gais 20.12.1994 – Umzug der Firma 19.7.2004 in den Kanton Appenzell Innerrhoden Ort Appenzell Meisterrüte
Dazwischen tauchen immer wieder Daten auf, die mit den Statutenänderungen, den Änderungen der Personalie zu tun haben, aber nichts mit der Firmengründung!
Die MeteomediaGruppe
Weather OK Inc. USA – Jörg Kachelmann Produktions AG.CH – The Watherman Inc. CAN gehören zur Meteomedia GmbH Bochum-Meteomedia AG CH- Meteoradar GmbH CH
Letzter Eintrag HRG 17.3.2011
Und ich muss Ihnen sagen, wenn ich die Wahl zwischen Blick und Weltwoche habe – was die Glaubwürdigkeit betrifft, dann nehme ich die Weltwoche!
Preisgekrönte Journalisten haben nicht die Wahrheitsliebe für sich gepachtet. Der ganze Artikel ist nicht besonders ( meine Meinung)
Wagner ist überings FTD-Reporter – Verlag Gruner + Jahr = Spiegel,Stern, Gala etc. Wie man dann bei der FAZ ( Fazit-Stiftung) zu seinem Originalartikel kommen soll ist mir nicht recht begreiflich.
Im übrigen möchte ich schon sehr bitten: ‹C’est le ton qui fait la musique….
Wir alle – auch Sie lieber Max, haben bis jetzt und mussten uns an den Publikationen der Presse – und wenn wir Glück hatten an den Berichten der Prozessbesucher – orientieren. Wie wir das auslegen, ist unsere Sache und so vertreten wir dann unsere Meinung! Jeder für sich, jeder auf seine Weise.
Denn nicht einmal eine Biographie Jörg Kachelmanns, von wem auch immer geschrieben wäre 100% die reine Wahrheit!
26. April 2011 um 12:56
Das mit dem FAZ-Archiv war ein Fehler, wollte sagen FTA-Archiv. Das mit der Firmengründung in 2004 wohl auch!
Ich stimme Ihnen zu, in Bezug auf die Glaubwürdigkeit, wenn Sie sagen:”Wenn ich die Wahl zwischen Blick und Weltwoche hätte….”
Aber in der Weltwoche wird der ehemalige Chefredakteur von Sonntagsblick zitiert. Und auf dessen Vermutungen gebe mal nichts.
J´ espére que j´ai trouvé le ton qui fait la musique!
26. April 2011 um 14:28
@ Rita Eva , seit langem lesen wir Ihre hervorragenden Impressionen über Jörg Kachelmann. Einmalig wie SIe alles in so verkürzter Sprache wieder ALLES geben können. Wollte mich immer wieder einklincken in Gespräche, aber es gab immer wieder Kommentare die ich mich anschliessen wollte und auch nicht.Es ist schwierig, manche recht zu geben, oder auch nicht. Rainhard ist der absolute Hammer in diesem Blogg. Er ist einfach erfahren, große KLASSE dieser Blogger.
26. April 2011 um 16:58
@ Max Mäuerle
Na, jetzt staune ich aber über so viel Inkonsequenz, verbunden mit mehr als mangelhaftem Faktenwissen!!!!
Also, zunächst einmal, woher wissen Sie eigentlich, dass es sich bei dem von Ihnen selbst als Schreiberling bezeichneten Autoren um den preisgekrönten Journalisten Lorenz Wagner handelt? Dieser von Ihnen so hochgelobte Herr Wagner ist übrigens Absolvent der Axel-Springer-Journalistenschule und schrieb zuvor unter anderem für die “Bild Zeitung” und “Die Welt”.”
Mit welchen Recht echauffieren Sie sich da eigentlich über Herrn Rothenbühler?
“Peter Rothenbühler ist der ehemalige Chef JK`s bei dem Schweizer Revolverblatt, welches in der Berichterstattung der Bildzeitung in „Hinsicht auf wahre Berichterstattung“ in nichts nachsteht!”
Ich habe ja schon viel gehört und gelesen, aber dass ein mehrfach preisgekrönter Journalist allen Ernstes in einem dubiosen Blog namens „Kretschmann-Immobilien“ schreibt, ist mir neu.
Und über diesem merkwürdigen und nicht zu identifizierenden Artikel, als dessen Autor ein gewisser Lorenz Wagner genannt wird, könnte genauso gut Max Mäuerle oder Lieschen Müller stehen. Wissen Sie eigentlich, wie viele Lorenz Wagner es in der Bundesrepublik Deutschland gibt?
Mit anderen Worten, mir muss man erst einmal beweisen, dass es sich hier tatsächlich um den Henri-Nannen-Preisträger Lorenz Wagner handelt und, falls es zutrifft, dann erklären, wieso der Artikel eines renommierten Journalisten in einem solchen Umfeld zu finden ist.
Und es würde mich interessieren, wieso dieser Uralt-Artikel jetzt plötzlich aus der Versenkung geholt wird wie übrigens auch diese uralte Melanom-Geschichte aus BILD (offenbar für Sie eine seriöse Quelle).
Das alles ist mir jedenfalls ein bißchen zu undurchsichtig und ich frage mich, wem diese merkwürdige Aktion eigentlich nützt!!!
Ihr vermeintliches Wissen um die Gründung von Meteomedia hat ja Rita schon ad absurdum geführt.
Also nichts mit Kicken !!!!
Und dann kommt es ganz dicke.!!!!
Sie unterstellen mir, dass ich einseitige, nicht hinterfragte und Unterstellungen von Dritten übernehme.
Ja, was denn nun?
Erst bezeichnen Sie die „Zeit“ als seriöse Quelle , in der auch der von Ihnen genannte Lorenz Wagner tätig ist, und wenn ich mich dann u.a. auf folgendes Zitat aus dem Artikel von Sabine Rückert in der „Zeit“ vom 07.04.2011 beziehe,
„Im Dezember 2003 hatte er das gemeinsame Weihnachtsfest mit Viola S. per E-Mail abgesagt, angeblich weil er sich dringend einer Sexualtherapie in den USA unterziehen müsste. Später erfuhr Viola S. von Kachelmann selbst, dass das Humbug war. Im Sommer 2004 ersann Kachelmannkurz vor dem gemeinsamen Sommerurlaubmit Viola eine schwere genetische Erkrankung, die dringend behandelt werden müsse. Vor geplanten Ferienreisen oder Feiertagen sei Jörg oft überraschend von heftigen Übeln heimgesucht worden, berichtete Viola S. der Polizei. Um die Frau auf Abstand zu halten, machte Kachelmann ihr sogar einmal vor, er leide an Krebs, man habe etwas »in seinem Magen gefunden«, Viola solle ihn ziehen lassen, er müsse »jetzt alleine kämpfen«. Alles Unfug, erfuhr sie später. Und als er im Februar 2010 in einer E-Mail aus Kanada wieder einmal behauptete, eine schwere psychische Erkrankung auszubrüten, war für Frau S. auch das bloß eine weitere Ausrede, »um mich nicht sehen zu müssen.“
dann erklären Sie:
„Ich schlussfolgere, wenn immer wieder irgendwelche Lügen verbreitet werden, dann werden diese auch von renommierten Presserzeugnissen übernommen. Bis es dann Wahrheit ist!“
und setzen dann noch eins drauf:
„Weiter unten zitieren Sie dann eine ehemalige Geliebte Gisela Z., der Kachelmann von einem Klosteraufenthalt erzählt hat.“
Nein, verehrter Max, ich habe dabei in erster Linie auf Frau Rückert als seriöser Journalistin und die von ihr erwähnten Aussagen von Viola S. bei der Polizei zurückgegriffen sowie dazu “Weltwoche” und BUNTE zitiert. Und ich habe darüber hinaus noch darauf hingewiesen, dass die E-Mails mit eben diesen Kachelmannschen Räuberpistolen, die die BUNTE veröffentlicht hat, für RA Höcker Anlass waren, gegen Viola S. vorzugehen, weil sie unberechtigt private E-Mails von JK veröffentlicht hat. Damit sind für mich diese Behauptungen der Viola S. nicht irgendwelche Lügen, sondern Fakten.
Und wenn Sie mir unterstellen:
„Sie zitieren hier die Damen mit der blühendsten Phantasie!!“
frage ich mich nicht nur ernsthaft, ob Sie tatsächlich Frau Rückert eine blühende Phantasie unterstellen wollen, sondern auch, welche Meinung Sie eigentlich von RA Höcker haben. Denn Ihrer Meinung nach verschwendet er offensichtlich seine Zeit mit einstweiligen Verfügungen gegen die Lügen der „Damen mit der blühendsten Phantasie“
Und nachdem Sie sich ellenlang in völlig unbegründetem Besserwissen darüber ausgelassen haben, dass meine Äußerungen in die Kategorie
„Der Rest ist alles HÖRENSAGEN!!!!!!!!“
gehören, behaupten Sie auch noch glattweg von sich:
„ Ich warte bis zum Schluss und dann bilde ich eine Meinung. Oder auch nicht!“
Ach, Max, hätten Sie das doch nur getan!!
Oder haben Sie wirklich nicht bemerkt, dass Sie mit diesem Ihren Beitrag das genaue Gegenteil getan haben?
26. April 2011 um 19:07
Liebe Ottilie,
sie dürfen natürlich alles glauben, was in den Zeitungen steht von Viola S. und CSD und dem Herrn Rothenbühler. Was in den Emails stand, die Höcker verbieten ließ, habe ich nicht gelesen.
Ich muss dies jedoch nicht tun!
26. April 2011 um 23:21
Liebe Ottilie,
ich lese Ihre Kommentare nun schon sehr lange.
Und ich muss sagen, Sie halten sich für ganz besonders klug oder?
Sie sind angriffslustig, Sie werden beleidigend und vieles mehr (ich denke nur
daran, wie Sie Profiler 1 in der Mangel hatten, weil die sich erdreisteten zuviel
über Japan zu reden) und Rita…………….. ich habe damals darauf geantwortet und
Sie haben es nicht frei geschaltet!
Die Kommentare von Ottilie sind immer hinreissend nicht wahr?
Auch wenn Sie andere angreift und den guten Geschmack nur streift. Das was
andere nur am Rande erwähnen, spricht sie gerne aus!
Und es ist immer hinreißend!
Liebe Rita, es ist kein Wunder, dass viele Blogger nicht mehr schreiben möchten
und sich zurückziehen. Ihr neuestes Werk (20.04.) hat noch nicht einen einzigen
Kommentar. Das kommt nicht von ungefähr.
Sie können das gerne freischalten und alle die, die noch übrig sind über mich herfallen
lassen!
Es ist schade, denn ich habe die Kommentare – all derer – die nicht mehr schreiben, sehr
genossen.
Emma
Das macht mir nichts!
26. April 2011 um 23:38
Aber natürlich schalte ich das frei liebe @ Emma, besonders weil sie anscheinend nicht mitbekommen haben, dass wir uns, auf Wunsch von Chris entschlossen haben eine eigene Kommentarseite zu erstellen.
Begründung: Es ist sehr schwer, da die Chronik-Monate sehr umfangreich sind, ist das scrollen – besonders für jende die über I-Pad lesen nicht angenehm.
Chris schreibt:
April 12, 2011 um 17:54 (Bearbeiten)
Ihre Chroniken sind unglaublich, Frau Neseser, eine Heidenarbeit!
Weil sie so ausführlich sind, sind sie auch entsprechend lang.
Aber: Ich bin sicher nicht die Einzige, die Ihren Blog auch mobil liest.
Per Handy ist das fast nicht mehr möglich, weil man endlos scrollen muss, bis man an die Beiträge kommt.
Vorschlag:
Könnte man nicht die Chroniken auf je einer eigenen Seite stehen lassen und mit den Beiträgen neu anfangen? Ich weiß nicht, ob Sie sich damit anfreunden können, fürs mobile Lesen wäre es eine große Erleichterung.
Und daher ist die Kommentarfunktion für die Chronik-Teile geschlossen.
Das zur Zeit Ruhe am Blog herrscht ist wohl verständlich, bei dem Wetter, dazu Feiertage – es ist doch schön, dass viele das geniessen. Die Protagonisten in der Causa J.K. machen es auch!
Und wenn man meine Chronik nicht beachtet? Was solls , es ist fantastisch für die kleinen grauen Zellen und es hat MIR grossen Spass gemacht, nur das zählt. Lieber keine Lobhudeleien als falsche!
Tja, Kritik üben ist leicht….auch wenn man die Hintergründe nicht kennt.
Geht Ihnen doch nicht anders… besonders wenn man auf den Beitrag eines Mitbloggers : “So ein Schmarrn ” schreibt oder ausgiebig Ottilie disqualifiziert, nicht wahr?
Sehen Sie, genau das macht den Blog aus: keine vorgegebenen, im Gleichschritt maschierende, von XY( oder der Meinungsbildenden Presse) vorgegebene Meinung. Und wenn einmal wirklich etwas nicht erschienen ist, liebe Emma, dann waren das Beleidigungen oder Artikel die der Netiquette für Blogs und Foren ( ein guts Beispiel: http://www.planetsrk.com/community/threads/nettiquette-f%C3%BCr-foren.10574/) nicht entsprachen.
Und was das nicht freischalten Ihrer Beiträge betrifft: Sie haben mir das bereits im März vorgeworfen und ich konnte Ihnen am 17.3. beweisen, dass ich alle Ihre Beiträge sehr wohl freigeschaltet habe!
Im übrigen ist mein Motto: Wer nicht will-der hat schon! Das gilt auch für jeden der hier schreiben will oder nicht. Und wir werden ganz bestimmt nicht -5 Minuten vor Torschluss – mit Streitereien beginnen!
24. April 2011 um 21:38
Beim Lesen von Teil V der Chronik (Februar 2011), den Rita am 20. 04. 2011 eingestellt hat, ist mir wieder etwas eingefallen.
Ich hatte schon einmal Reinhard danach gefragt, aber meine Frage ist wohl untergegangen.
Also, nun noch einmal!
Ist Alice Schwarzer nun immer noch Zeugin oder nicht ?
Und ist sie deswegen nicht bei den Verhandlung anwesend, oder ist es einfach, wie üblich, ihre Entscheidung nach “Gutsdamenart”, wie RA Dr. Höcker das nannte?
Schöne Ostertage !
24. April 2011 um 22:01
Februar , März, April .. alles soweit fertig , liebe Ottilie , aber man findet immer nocht etwas …..
24. April 2011 um 22:57
@Ottilie
ich dachte, gelesen zu haben, dass LTO sich vorbehält, auch noch Fragen an sie zu stellen, weswegen sie dann weiterhin Zeugin wäre, und nicht dem Verfahren beiwohnen kann.
MFG MaxMäuerle
24. April 2011 um 15:35
Als der Kachel mit der RITA …. –
wird die Story seiner Vita!
Denn er gehört zu ihm, das ist doch klar!
Der Name RITA – schon seit einem Jahr.
***********
Wer dichtet weiter?
25. April 2011 um 11:58
Bitte keine Gedichte in dieser Form, mir gefällt das nicht besonders, und ob J.K. damit Freude hätte, wage ich zu bezweifeln. Danke
Ich habe es freigeschaltet um nicht wieder Zensurvorwürfe zu bekommen
26. April 2011 um 17:23
ein Gedicht in Form Jörg Kachelmann zu schreiben, ist total schön, aber in einer Diskussion ist es einfach fehl am Platz. Deswegen Kommnukation ohne Ende, verbunden mit sachlichem Inhalt , wie immer in diesem Blogg so schön zu lesen ist. Bin sehr begeistert über die Chroniken von RITA. Wäre bestimmt nach Urteilsverkündigung ein Bestseller, darum wünsche ich Ihnen liebe Rita noch die restliche Kraft für ein tolles Buch, bevor andere Ihre Gedanken abschreiben. Aber gleich nach Abschluss der Urteilsverkündigung, sonst vergisst so mancher was wirklich in diesem unglaublichen, langanhaltenden,mysteriösen, ungerechten, unglaublichen, makaberen, ungerechten, gemeinen, verlogenenen, voreingenommenen, biederen, skrupellosen, verachtenden, minderwertigen, primitiven,nivoelosen, ohne Respekt auf einen ehrbaren Menschen , durch eine verlogene frustrierte Hinterlassene BÖSE sich zu RÄCHEN versuchte , eine zusammenfassende Ausgabe zu machen. Auch hier ist man nicht gefeit, das so mancher sich schon lange im Vorfeld seine Notitzen und Gedanken macht. Also liebe Rita seien sie auf der Hut , das dieses Werk nur Ihnen zu steht. (PLAGIATSFÄLSCHUNG!!)
liebe, liebe Grüße CH.
29. April 2011 um 02:25
Wer mach sich denn die Mühe und fälscht Plagiate?
23. April 2011 um 00:24
Es war einmal…… http://ritaevaneeser.wordpress.com/2011/01/11/jorg-kachelmann-und-das-chaos-teil-dreiundvierzig/comment-page-1/#comment-15269
Wie einst im Januar schon mal in aller Öffentlichkeit wohl bekundet, hat es der Johanniter in nordisch-kühler Manier nun geschafft, sorgsam, dabei ganz konsequent das Unterste zu Oberst kehrend, tagelang, wochenlang über Berge von gestockten Akten und vergilbten Büchern des Gesetzes brütend, Blatt für Blatt die unsägliche Lügen-Geschichte wohl zu wenden.
So hat er, gemach gemach, auch mit der scharfen Klinge seiner leisen Stimmes gesprochenen Wortes Schwert, jede Lüge des blonden Mädeleins UND die des auchso blonden Buben aufgedeckt.
Seht Alle her!
Des Mädchens Mär´ um den bösen bösen grünen Monster-Wetterfrosch stimmt so nicht! Keine lila Halsgeschichten, von den eingebleuten Flecken ganz zu schweigen, der ach so! erschröckliche Kachelsprung auf des Mädchens Schoß war von ihr selbst ersehnt, ihr seine Sprungtechnik und Gewicht seit vielen Jahren wohlbekannt.
An diesem einen Tage war dann alles anders, sie wollte, auch genährt von des Prinzen-Frosches feine Säuseleien, über Jahre hinweg ihrer Seele Balsam gebend, nun endlich die ganz Einzigste in seinem Teichleichparadiese sein….
So hielt sie ihm nun des Vogels LuHa blättliche Bekundungen, mit einer anderen Prinzessin gereist zu sein, vor seine großen Kinderaugen, sprach: was willst du mit den vielen Anderen, sprich! Du brauchst sie nicht, so nimm´ doch mich!
Allein der wendige Wetterfrosch, der jedoch, nach kurzem Hinundher, nun alsbald ungewohnt in seiner Deutlichkeit, nickte glatt seine fernen Lieben ab – des Mädchens Zunge war jetzt schneller als ihr Verstand, auch als letzter Versuch wohl angedacht, sagte sie: Hinaus! du Unhold böser! Doch, anderes als von ihr erhofft, hielt er nicht inne, kniete nicht vor Verzeihung heischend vor des Mädchens Schoße nieder;
Nein, oh weh oh ach, er schnürte gar sein kleines Säcklein ein – und hüpfte dann die offne Tür hinaus, ließ das blonde Mädchen zurück in ihrer Angst – vor den Fluten der so! grausamen Wirklichkeit, der Schutz der Märchenwelt – zerbrochen!
So ward über Nacht die Geschichte des grünen Monsters wohl geboren….
Zutiefst in Stolz und Herz getroffen, rafft sich das Mädchen des Morgens auf, den Canossa-Gang vor ihres Vater Antlitz kundzutun, nun, bei der Beichte wird gar der Vater vom kochendem Zorn schnell überrannt, die Mutter von wallender Empörung übermannt, die Eltern so aus der Facon zu sehen, mag das Mädchen wohl bewogen haben, es sei der rechte Weg – und versank immer weiter in ihrer Lüge Trotz.
Der blonde Jüngling, gar nicht so arg blöde, der, den sie letztes Jahr geschickt gelockt zum Fuße des kanadischen Ahorns, fragte, im Angesicht ob deren kühle Spröde, mit dem Fang des Frosches allerdings schon sehr sicher, baldigst beim blonden Dinkelkind eindrücklich nach dem Ursprung der monsterhaften Geschichte.
Daß es ein pures Märchen ist, das sah nicht nur er ganz bald, das sahen auch noch Andere, doch: egal!, einen echten Wetterfrosch daheim im Glas – welcher andrer Bube hat schon das! So blieb die Geschichte fest in der Kinders Griffe, in gegenseitiger Nutzbarkeit im Stillen übereingekommen.
Nun waren die Eltern dieses Knaben, die ObeLaGe´s, nach der schon! erfolgten Ermahnung, den Frosch seines Wetteramtes frei! walten zu lassen, ob des Trotzes ihres Zögling nicht! erbaut, doch alles gute Zureden verhallte einfach in des Jungen gewundenen Gänge des Gehörs, irgendwann wurden sich dann auch die Eltern schweren Herzens einig: dieser sture Junge braucht wohl die Erfahrung des Hineinfallens in die eigene Grube, ein Fall exakt auf seine Löffelöffnung im Gesicht ( in höflicher Form gesagt; s´ ist schon heilig Osterfest)
Wie bereits erwähnt, fortan waren unerwünschte Besuche vom neugierigen Onkel Burda und dessen Bruder, dem Jumper Axel an der Tagesordnung, auch des Nachts! trampelten doch! noch ungebetene Gäste durch das dunkle Haus!
Auch von der nervigen Tante Aschwa ist zu reden, die, in Anlehnung an ihre eigene Geschichte, für sie! in trittbrettfahrerweise genützte Skandale mit guter Schnüffelnase weit erriechend, immer recht-zeitig ihre stets in formlosen Tücherschichten gehüllten Leibesmassen vor aller Augen durch den Hof und Garten schiebend, lauthals vor der versammelten Menschenmenge sich beklagte, deklamierte BILDhaft weithin schallend, über die wahre Ungeheuerlichkeit, einer holden Weiblichkeit nichts zu glauben, einer, die doch schon per Geburt ein potentielles Opferdasein lebt! – dies, ein unumkehrbarer Status sei, auch Lebensmotto der ungeliebten Tante, welches von ihr als 11.Gebot in Stein gemeißelt wird.
Von dem blonden Mädchen, der langjährigen Märchenprinzessin in spe, ist schon lange keine Rede mehr, anfangs ging das Schwindeln und Verstecken ja ganz gut, geduckt im Windschatten des blassen Jungen oder hinter dem breiten Rücken ihres lieben Onkel Franz´. Das Gedrücke an Tante Aschwas XXL-Busen war ihr allerdings doch zuwider, die ganzen netten Tanten machen ihr auch Angst.
Für sie ganz wichtig: ihren Eltern ja keine weitere Schande machend, hielt sie eisern an ihrer Geschichte fest.
Nun, so steht´s im Momente noch, das von allen Seiten gut einsehbare, von des blonden Buben angeschafften Terrarium auf dem Podeste im großen Mannheimer Landes-Garten, die Wände ganz aus Glas, mit zigfachem Vergrößerungseffekt versehen, so zeigt sich vor aller Augen jeder Hüpfer, jeder Sprung, jede Regung der grünen Froschespracht in Gänze.
Auch drehen die Pressegeier immer noch unablässig ihre Spiralen überm Hause, werfen ihre Schatten bedrohlich nah über des Frosches Terrarium, kreisen mit scharfen Augen beutewitternd über des Buben und des Mädchens Haupte…..
Es hat sich, ich schrieb es schon einmal, so manches Menschlein in bequemer Haltung und breitem Gesäße, in des fremden Gartens eingenistet, haben sich um das gläserne Geviert herum postiert, begaffen, beschimpfen den grünen Hopser, es scheint Leute gar zu geben, die sich mit Beobachten dieses weitgehüpften Wetterfrosches besser unterhalten sehen, als von des Fernen Apparates; so haben sie sich nun eingerichtet, gar fein in aller Häuslichkeit!
Egal, ob friedlich und gemeinsam auf der gleichen Linie oder sich im Wechsel fröhlich köpfeknallend in heftigem Streit vertieft, die quirlige Menschenmenge diskutiert des Langen und des Breiten über des Wetterfrosches Leben, seine Vor-Lieben (Echsen) – und auch sein zukünftiges Biotop, ebenso wie seine neue, junge Hüpferin-Gemahlin, alles wird zum Gegenstand der Gespräche hin verquickt, es wird des hellen Tages und noch des Nachts bei Kerzenschein und Mondeslichte darüber viel geredet, gezickt, gezankt und auch noch mächtig hingewettert.
Wie grauenhaft! Wie entsetzlich! Das hat das Mädchen neulich natürlich auch gelesen, ist der geliebte Wetterfrosch, der IHRE! nun in festen Händen,
nur, nicht die Ihrigen sind´s, die sich an des Frosches glatter Haut hinschmiegen, es ist auch nicht ihr Fingerlein, an dem nach intensivster Pflege im schon 11ten Jahre! das heißbegehrte Ringlein prangt, nein, an fremder, gar noch jüngerer Hand findet die Verwandlung der fröschlichen Gestalt in den Habitus´ von Prinz und Prinzessin-Gemahlin statt!
Ihr ward´s diesmal nicht vergönnt, hm…., sie vielleicht auf den Nächsten warten könnt´?
Egal, was bisher auch geschehn´ – das Ende dieser fröschlichen Odyssee ist jetzt abzusehen – dem Johanniter sei´s gedankt!
Demnächst, so pfeifen ´s nun auch die letzten Spatzen kühn vom Dach, muß der blonde Junge vor die Augen der ach so froschlebensklug gewordenen Menschenmenge treten, die magischen Worte seines! unrühmlichen Verhaltens laut aufsagen.
Falls er es, in seiner trotzig zusammenen gepressten Mundessperre, nicht sagen will, so müssen wohl die Großen dran.
Dann, nach des Gesetzes freimachendem Spruch, “darf” der ungezogene Bube den grünen Hüpfer – nebst der Gattin – aus dem Gefängnis-Glase heben, sorgsam muß er mit seinem Griffe sein, weil beobachtet von den wachsamen Augen seiner Mutter, der Vater mit strenger Miene und ganz lockerer Hand anbei.
Mutmaßlich die rechte Hand in heilloser Wut zur Krallenhand verkrampft, weil er dem Kachelfrosch in seiner Handes Mitte sitzend nun nichts mehr antun darf, ihm gegenüber der Schwenn´sche wandelnd, des vergnüglichen Auges funkelnd und auf seinen Lippen ein zufriedenes Lächeln liegt, dem eines Siegers ganz gemäß, wäre es ein wahres Bild für die Götter dieser Welten, muß der Knabe den seltenen Wetterfrosch mit verzerrter Miene selber! zurück dann tragen, in des natürlichen frosches Lebensgrunde, wo er ihn dereinst so! mutwillig hat herausgerissen, dabei die nun sehr! tief über seines Kopfes hinwegrauschenden Geier mit linkischen Armbewegungen zur Seite wedelnd, zugleich empört seine hohe Kinderstimme ertönen lassend.
So ergäb´ sich dann ein gar köstlich´ Bild: ein innerlich vor Wut kochender blonder Junge an der Spitze, mit dem aufmerksamen Johanniter dicht an dicht an seiner rechten Seite, so ziehet dann, unter großem Aufhebens und Gedöns und mit ganz enormen Gefolge, die bunte Prozession über viele frische grüne Wiesen wohl hinweg, die Eltern päp an des Knaben Rücken, dann die beiden Önkels, höchst neugierig überall ihre Augen und die Ohren füllend, jedoch während des Zuges stets spinnefeindig angiftend – und noch mehr Onkel, Tanten, die üblichen Verdächtigen werden folgen – mit diversen Wanzengeschöpfen in den Falten ihrer Gewande.
Und, jede Wette, auch die ungeliebte Tante wird zu sehen sein, die, weil sie sich wieder mal zu spät aus ihrer männerfeindlichen Altjungfern-Kaffeetratsch-Runde hat lösen können, sich dann eiligstem Gemüte dem Zuge an die Fersen heften wird, unter heftig puffenden Geräuschen und stampfenden Schrittes den Anschluß sucht, um sich dann mitten unter die Menge hinein zu mischen, dabei ihrem eigenen Elemente feste fröhnend: zeternd! Ohne Unterlass.
Daß in des Frosches früherem Revier kein Stein mehr auf dem Anderen liegt, kein Baum, kein Strauch mehr Blätter trägt, alle Pfützen, die Teiche sind versiegt und der große Sumpf trockenliegen in der heißen Sonne dampft, es mag sich jeder denken, nach dieser langen Zeit des Grabens und Buddelns des blonden Jungen und seinen Kameraden. Alles weg, ganz öd und plattgemacht.
So muß sich nun, der Wetterfrosch nebst Gemahlin, mit seinen langen Beinen ein neues Revier erhüpfen, weit weg? Ganz nah?
Egal: die Welt ist groß! und so wird das Hüpferpaar ihren guten Platz bestimmt auch finden!
Und wenn sie nicht gestorben sind….
Die Moral von der Geschicht´?
Traue nie einem strammen Prinzen, auch der holden Prinzessin nicht,
sonst kommst auch DU vor eines Mannheimer trotzigen Landgericht!
Skorpion
Frohe Ostern!
24. April 2011 um 12:17
Die Moral dieser sehr VerwIrrenden Geschicht’,
die versteh ich leider auch zu Ostern nicht!
Ein dickes ÜberraschungsEi legtest Du uns damit ins BlogNest.
Zum Rätseln und Grübeln.
Ich wünsche allen ein frohes Osterfest!
22. April 2011 um 18:25
Ich habe gerade etwas gefunden, dass uns vielleicht besser verstehen läßt, wie das LG M. denkt. Leider habe ich noch nicht herausgefunden, welcher Richter dieses Urteil geschrieben hat.
Vielleicht hat das Gericht ja Probleme mit der Landes- und Volkskunde eines Schweizers und benötigt deswegen so viele , auch auswärtige Termine
Der Termin in der Schweiz war wahrscheinlich vielmehr ein Fortbildungskurs …
Schöne Ostertage
http://www.ra-kotz.de/humor.htm
„Zur Glaubwürdigkeit eines Zeugen im Strafverfahren…..“
LG Mannheim, Az:(12) 4 Ns 48/96, Urteil vom 23.01.1997 (aus NJW 1997, 1995 ff.)
Sachverhalt: Der Angeklagte war in der Vorinstanz vom Amtsgericht Mannheim aufgrund der Aussage eines Zeugen wegen falscher uneidlicher Falschaussage (§ 153 StGB) verurteilt worden. Die hiergegen gerichtete Berufung führte zum Freispruch des Angeklagten aus tatsächlichen Gründen.
Aus den Urteilsgründen: Das Gericht glaubte dem Zeugen nicht und führte aus: „Dies sind jedoch nicht die einzigen Bedenken, die man gegen den Zeugen haben muß. Er gab sich zwar betont zurückhaltend, schien bei jeder Frage sorgfältig seine Antwort zu überlegen und vermied es geradezu betont, Belastungstendenzen gegen den Angeklagten hervortreten zu lassen, indem er in nebensächlichen Einzelheiten Konzilianz ja geradezu Elastizität demonstrierte, im entscheidenden Punkt, der – für ihn vorteilhaften – angeblichen mündlichen Genehmigung des beantragten Urlaubs aber stur blieb wie ein Panzer. Man darf sich hier aber nicht täuschen lassen. Es handelt sich hier um eine Erscheinung, die speziell für den vorderpfälzischen Raum typisch und häufig ist, allerdings bedarf es spezieller landes- und volkskundlicher Erfahrung, um das zu erkennen – Stammesfremde vermögen das zumeist nur, wenn sie seit längerem in unserer Region heimisch sind. Es sind Menschen von, wie man meinen könnte, heiterer Gemütsart und jovialen Umgangsformen, dabei jedoch mit einer geradezu extremen Antriebsarmut, deren chronischer Unfleiß sich naturgemäß erschwerend auf ihr berufliches Fortkommen auswirkt. Da sie jedoch auf ein gewisses träges Wohlleben nicht verzichten können – sie müßten ja dann hart arbeiten – versuchen sie sich „durchzuwursteln“ und bei jeder Gelegenheit durch irgendwelche Tricks Pekuniäres für sich herauszuschlagen. Wehe jedoch, wenn man ihnen dann etwas streitig machen will! Dann tun sie alles, um das einmal Erlangte nicht wieder herausgeben zu müssen, und scheuen auch nicht davor zurück, notfalls jemanden „in die Pfanne zu hauen“, und dies mit dem freundlichsten Gesicht. Es spricht einiges hierfür, daß auch der Zeuge mit dieser Lebenseinstellung bisher „über die Runden gekommen ist“. Mit Sicherheit hat er nur zeitweise richtig gearbeitet. Angeblich will er nach dem Hinauswurf durch den Angeklagten weitere Arbeitsstellen innegehabt haben, war jedoch auf Nachfrage nicht in der Lage, auch nur eine zu nennen!“
23. April 2011 um 07:54
http://retro.seals.ch/digbib/view?rid=sav-001:1897:1::40&id=browse&id2=browse1&id3=
Vielleicht hilft dieser Beitrag dem LG M.
Man sollte wirklich noch ein paar Volkskundler einladen, die den Schädel von JK einer Volksgruppe zuordnen. Dann weiß man, ob es sich bei den Vorfahren um einen friedlichen Einwanderer, einen kriegerischen Eroberer oder einen Einheimischen handelte. Je nachdem müsste das Gericht dann grundsätzlich zu einem Freispruch aus tatsächlichen Gründen kommen.
1. Einem friedlichen Einwanderer ist eine derartige Tat nicht zuzutrauen.
2. Einem kriegerischen Eroberer darf man aus Kenntnis der Landes- und Volkskunde nicht bestrafen, da er dafür nichts kann – die sind halt so … da ist man halt ein bisserl derb.
3. Einem Einheimischen ist eine derartige Tat auch nicht zuzutrauen. Die halten sich immer aus allen Streitigkeiten nach Möglichkeit raus, und sei es durch die Flucht nach vorne … die Tür …
22. April 2011 um 13:14
Was soll dieser Mist?
Link entfernt. Bitte E-Mail beachten! R.E.N
Trotzdem: FROHE OSTERN
Toppy
21. April 2011 um 22:57
Es gibt einen Grund etwas österliche Schadenfreude zu empfinden, mein Empfinden neigt jedenfalls dazu. Die Waage der Gerechtigkeit findet wieder den Weg zum Gleichgewicht.
http://www.turi2.de/2011/04/20/heute2-griechenland-ermittelt-markwort-wegen-focus-titel-11031502/
22. April 2011 um 08:59
@ Martha
Dies entspricht meiner grundsäztlichen Hoffnung im Leben, so auch im Fall JK : was Recht kommt wieder, man muss manchmal nur warten können.
21. April 2011 um 15:24
Fast ein Jahr hat man mich als altes Schweizer Groupie, als grauhaarige Voyeurin, dumme Hausfrau, die nur „Eines“ von Jörg Kachelmann will und sich deshalb engagiert, hingestellt. Man hat mich als psychisch krank abqualifiziert, jemand dem jede Intelligenz fehlt. Nicht nur auf diversen Foren, leider auch von der Presse. Alles nur, weil ich keine bekannte Gerichtsreporterin bin?
Bestätigt Frau Friedrichsen nicht genau das, was ich seit März 2010 und hier seit Juli 2010 auf dem Blog geschrieben habe? Und Frau Friedrichsen ist mir mit gleich alt, also kann man mir nicht Senilität vorwerfen.
Hat Frau Rückert nicht genau das in ihrem Beitrag von letzter Woche (für den sie grundlos angefeindet wurde) genau so gesehen wie ich das mache?
Muss man einen bekannten Namen besitzen um gesunden Menschenverstand haben, wenn man die Ungereimtheiten aufzeigt welche die Causa Kachelmann seit dem 20.3.2010 begleiten und von Nebenklägerin, “Opfer“-Anwalt, Haftrichter, Staatsanwaltschaft und Gericht niemals aufgeklärt oder berücksichtigt werden?
Natürlich haben die beiden Damen vermutlich Akteneinsicht oder gute Connections zu Verteidigung und/oder möglicherweise auch zu Staatsanwaltschaft, das ist aber auch das einzige dass sie mir voraus haben. Ich bedauere natürlich, nicht an jedem Prozesstag in Mannheim sein zu können, aber auch wenn es sich zeitlich ausgegangen wäre, finanziell natürlich nicht. Dabei sitzen dort Reporter ihre Tagesspesen ab, die eigentlich beim Kirchenbazar von Knieritz an der Knatter besser aufgehoben gewesen wären!
Und könnte nicht jemand wie ich eine Schöffin sein, die sich Gedanken macht? Ich hätte nachgefragt und wäre nicht wie die Mannheimer Zinnsoldaten dort gelangweilt herumgelungert!
Keiner der sich mit dem Fall Kachelmann beschäftigt und mit der Vorgehensweise der untersuchenden Behörden, der Polizei, den Vorgängen rund um Kachelmann nicht einverstanden ist, darf deshalb diskriminiert werden.
Und ich denke dabei an alle die diesen Prozess besuchen und darüber berichten ,sie hören und sehen viel mehr als wir von den Journalisten – deren Artikel nur Verlagskonform geschrieben werden – erfahren. Die Arroganz mit der sie(wir) von überheblichen Reportern behandelt werden, ist beleidigend.
Ich hoffe nur, dass vielleicht jemand das ganze Referat von Frau Friedrichsen und vielleicht auch das von Frau Rückert, welches sie in Maria Laach gehalten hat, veröffentlicht. Denn ich nehme an, dass der Bund nur einen Auszug brachte.
Schade, dass man von solchen Events nichts erfährt, oder sie für Laien – gleich Dummköpfe – nicht zugänglich sind!
http://www.bernerzeitung.ch/panorama/vermischtes/Gerichtsreporterin-Nur-Verlierer-im-Fall-Kachelmann/story/16890891
21. April 2011 um 22:40
Hallo Rita,
die Einschätzung hat sich mit Sicherheit inzwischen geändert. Das Doku-Material auf diesem Blog ist so sachlich und umfänglich, dass sich ganz viele der angeblich so überlegenen Journalisten heimlich daraus bedienen werden, Journalisten schreiben zu gerne aus Archiven ab. Nach einem Jahr Rita-Blog wird niemand mehr lächeln oder dumme Sprüche machen.
Was ich aber mindestens genauso wichtig finde, ist folgendes: Rita hat es geschafft, dafür zu sorgen, dass hier nur Leute schreiben, die absolut authentisch sind. Fast alle schreiben unter ihrem realen Namen, natürlich abgekürzt, aber alle schreiben so, wie sie es auch im wirklichen Leben schreiben oder sagen würden. Wenn wir uns treffen würden, könnte jeder dem anderen in die Augen schauen und die Hand geben – keiner müßte sich auch nur für einen Satz entschuldigen. Das ist wohl einmalig im Netz, wo sonst bevorzugt Spinner rumzulaufen scheinen. Man schaue sich nur einige andere Foren an, die über JK schreiben.
Das Internet, gemacht von Leuten wie Du und ich, hat Guttenberg entlarvt, Mubarak verjagt und die US-Diplomatie bloß gestellt. Auch die deutschen Gerichte werden durch das Internet nun endlich von denen kontrolliert und zur Rechenschaft gezogen werden, in deren Namen sie schon immer Recht sprachen: dem Volk, das nun online ist. Es dürfte klar sein, dass damit die 4. Gewalt, die Presse, ihre Probleme hat, denn sie könnte auf Platz 5 abrutschen. Hochmut kommt eben vor dem Fall.
22. April 2011 um 09:31
@ REN
Ich schließe mich Ihrer Meinung an, es ist absolut bedauerlich, dass dieser Vortrag vorab nicht entsprechend nachhaltig publiziert wurde.
Die traurige Tasache bleibt, dass schlussendlich zu bezwefeln ist, ob es einen Gewinner und einen Verlierer geben wird.
Es bleibt zu hoffen, dass dieser Fall zumindest ein “Mahnmahl” für die Zukunft darstellt und mit nachhaltigen Konsequenzen für diejenigen verbunden ist, die für diese unsäglichen Ausuferung verantwortlich sind.
Vielleicht ist es auch ein grundsätzliches Problem, dass Menschen heute keinen gesteigerten Wert mehr auf ihr Bauchgefühl legen und in Kombination dazu, noch den gesunden Menschenverstand und Logik gebrauchen ( wenn auch andere darüber spotten ), um zu entspr. Sichtweisen zu gelangen ? Es ist durchaus eine Existenzberechtigung und Sinn vorhanden, wozu auch sonst wurde es uns Menschen mit in das Leben gegeben ?
Ich bleibe dabei, STA Oltrogge & Co, inkl. CSD, SVS… hätten niemals mit diesem Ausmaß und blamablen Eskalation gerechnet und sind mittlerweile vermutlich vordergründig damit beschäftigt, wie sie mit einigermaßen “heilen Haut” aus dieser Sache wieder rauskommen, bzw. sie schnellstmöglich beeenden. Den irgendwann geht auch dem motiviertesten Sportler einmal die Puste aus.
Und es ist schon so, JK wird diesen Lebensabschnitt für sich als, wenn auch nervenaufreibenden und teuren, aber dennoch aufschlussreichen Neustart verbuchen können, nachdm alle Details offengelegt wurden.
Für alle anderen ist es längst noch nicht vorbei und sind gezwungen, sich ersteinmal mit ihrem Gewissen auseinanderzusetzen, um Frieden mit sich selbst schließen zu können. Denn auch Sie haben ein Bauchgefühl, das immer wieder zu ihnen sprechen wird, selbst wenn sie es nicht hören wollen. Der eine wird sich dafür event. eine Psychatrie suchen dürfen, der andere die Einsamkeit…
22. April 2011 um 21:31
@Goji
“Im Urwald und an der Börse ist Intuition wichtig wie nur irgend etwas.!”
(sinngemäß C.G.Jung)
22. April 2011 um 13:37
@REN
Liebe Frau Neeser,
wäre es nicht vorteilhafter sich an Beiträgen wie denen von Reinhard, Canadien, Mr. Bean zu orientieren, anstatt irgendwelchen Kläffern zu zeigen welche angebliche Wirkung sie haben? Deren mickrige AntiBlogs sprechen jedenfalls nicht für ein überaus massives Echo- trotz angeblicher Nichtzensur.
23. April 2011 um 11:37
Aber Paul, natürlich orientiere ich mich an den ausgezeichneten Beiträgen vieler die hier schreiben(geschrieben haben), nicht nur den von Ihnen genannten. Das ist doch selbstverständlich und war auch gar nicht das was ich meinte.
Sehen sie, was in Foren geschrieben wird mach vielleicht nicht so weit verbreitet sein, aber das was in der Presse stand schon. Das ist es, was mich eigentlich verärgert, die Arroganz mit welcher angebliche “Laien” diskreditiert wurden und noch werden.
In meinem Beitrag ging es hauptsächlich, dass WIR (ich) genau der Ansicht wie die Damen Friedrichsen/Rückert sind und auch zu denselben Schlussfolgerungen kommen(kamen). WIR aber nur Hirngespinste produzieren?
Ich sehe es durchaus als vorteilhat an, dies einmal festzuhalten. Jeder der hier schreibt hat in irgendeiner Form genau aufgezeigt, was für ein unwürdiges Spiel seit dem 9.2.2010 in der Causa Kachelmann von Nebenklägerin,Staatsanwaltschaft, aber auch der “unterirdischen” Presse – und seit dem 6.9.2010 zusätzlich von der 5.Strafkammer zu Mannheim gespielt wird.
Das war eigentlich der Grundtenor meines Beitrages, dass auch hier mit zweierlei Mass gemessen wird. Dem einfachen “Volke” taut man solche Erkenntnisse nicht zu, und ich frage mich was ist anderes an Reinhards, Colonias,Skorpions, Marieanns, Ottilies, Goijs und..und…und.. vieler User , auch meiner Beiträge, als das was von Rückert/Friedrichsen geschrieben wurde? Oh, doch etwas ist anders, wir schreiben DAS in dieser Form schon seit Eröffnung dieses Blogs, also noch VOR Prozessbeginn.
23. April 2011 um 13:03
Die Phrase des in politischem Kalkül nach Bedarf bis zum Exzess zerschlissenen Schlagwort des “mündigen Bürgers” existiert lediglich solange auf den Wahlkundgebungen ALLER Politiker/innen, bis die Wahl gewonnen ist.
Danach braucht kein Schwe.. ähm *räusper* kein Politiker/in das liebe Stimmenvieh mehr.
Das soll dann gefälligst ganz brav auch die hirnrissigsten Edikte schlucken, kommentarlos, wenn´s denn bitte geht, und auch auf KEINEN Fall selbst in Erscheinung treten!!!
Rebellieren ? Gegen Sabotageakte des Gesetzes protestieren? Gegen deren innere Aushölung angehen? In Deutschland? In aller Öffentlichkeit??? So weit kommt´s noch, tss tss tss…
Der/die kleine Normalbürger/in von heutzutage hat sein/ihr Mui zu halten, klaglos jeden vorfabrizierten Müll zu konsumieren -ABER: gleichzeitig gierig alle meinungsschürenden Pamphlete, nur selten “echte” Infos, aus sämtlichen Medien in sich hinein saugen.
Kaufen!Kaufen!Kaufen!
Nach meiner Wahrnehmung wäre es den Schwarzkitteln vom Mannheimer Landgericht am liebsten gewesen, wenn sie diesen sowieso!!! idiotischen, weil auf 1! tönernem Fuß balancierenden Skandalprozess nur allein in phantastisch glatter Amtshilfeleistung mit den ganzen Medienhanseln (und Greteln) zusammen durchgepaukt hätten…..
Selbstverständlich nicht öffentlich, somit auch ohne die überaus lästigen Störungen dieser bürgerlichen Plebejer, die auch noch, wie unverschämt! sich SELBST in mißtrauischer Haltung zum Ort der Rechtsverwesung aufgemacht hatten, und in hohem Maße selbst(mit)denkend! wie unerhört doch auch! IHRE direkt an den vielen Prozesstagen gesammelten Eindrücke auch noch publizieren, quasi weltweit via Internet, zur Einsicht und zur Diskussion freigeben! Allerhand!!
Daß dann Menschen wie Frau Neeser, Frau Jahns, Maschera oder B.Meier (um nur Einige zu nennen) sowohl im mannheimer Schwarzkittel-Stammlokal nicht gern gesehen werden, und vor allem: von den dutzenden, in Lohn und Brot bei den vielen Medienhäusern stehenden, sogenannten Journalisti, als direkte und deswegen auch als durchaus! bedrohliche Konkurrenz eingestuft werden, ist ja mehr als deutlich an deren Reaktionen zu erkennen.
Da erfrechen sich diese Freizeittintlinge doch glatt, IHREN Lesern/innen keinen! tendenziösen Müll für die hübsche kleine Empörung zwischen Vesper und Zigarettenpause zu erzählen, Neiiin! die wagen es doch tat!-sächlich, die gesehene und gehörte WAHRHEIT in aller Öffentlichkeit auszubreiten!
Das ist – für solche “Berufsständler” – in der Tat geschäftsschädigend!
Und auch noch OHNE behördlich genehmigtes Papierchen, unter Fehlen sämtlicher (in Deutschland! WICHTIGer) amtlicher Herdenberechtigungsscheinchen! ja – wo sind wir denn???
Jetzt mal ohne Ironie: je mehr und lauter die Schreiberlinge um IHRE Latifundien kreischen, je heftiger sie um sich schlagen und mit Schaum vor dem Munde versuchen, andere Menschen anspucken, desto größer die Wahrscheinlichkeit, daß es in Wirklichkeit um was geht? ……
Genau, um IHRE Pfründe.
Und da ist es wieder, das Goldene Kalb: € und $
Das war mein Wort zum Karsamstag – ich wünsche Allen ein sonniges Ostereier-Suchen!
Skorpion
24. April 2011 um 04:10
Ach Skorpion, ich kann Ihre Wut so gut nachvollziehen, aber irgendwie bin ich da mittlerweile bei zeitweiser Lakonie angekommen.

Der “mündige Bürger” wird heute nur noch als “Verbraucher” benötigt – konsumieren und Maul halten! Jeder, der aus der Reihe tanzt, wird diffamiert und isoliert, der Konsum wie eine Religion verehrt und wenn die Massen dereinst sich dann doch mal vereint erheben, haben die “da oben” bereits vorgesorgt – im Sinne der vermeintlichen Terrorabwehr gegen Islamisten werden immer mehr Bürgerrechte beschnitten, um uns zu schützen wie es immer heißt, aber in Wahrheit sind die “Eliten” dabei, sich in Sicherheit zu bringen ohne zu merken, daß sie dabei sind die gleichen überheblichen und arroganten Fehler zu machen, die ihresgleichen vor über zweihundert Jahren den Kopf gekostet haben: dumm, faul und gefräßig …
Ein zorniger Mahner ist hier der grandiose Georg Schramm, gefolgt von Volker Pispers, Urban Priol und Frank Markus Barwasser (“Erwin Pelzig”), die Altmeister Dieter Hildebrandt und Werner Schneyder nicht zu vergessen, die bayrische Granate Monika Gruber oder der schweizer Andreas Thiel (geht auch sehr gerne bis über die Schmerzgrenze hinaus) – sie alle werden nicht müde, auf die Ungerechtigkeiten und faulen Machenschaften hinzuweisen. Ändern tut sich deshalb aber (noch) nichts – die Seilschaften funktionieren noch zu gut und noch zu viele sehen ihr Heil darin, in diese Seilschaften aufgenommen zu werden.
Es ist wohl so wie Tucholsky einmal sagte: ” Wahlen ändern nichts, sonst wären sie verboten.”
Das einzige, das uns bleibt, ist sich Gleichgesinnte zu suchen und sich weiterhin nicht das Denken verbieten zu lassen.
Wenn man mal nach China, Nordkorea, Iran, Sudan, Ägypten, Lybien oder Syrien (die Liste ließe sich noch endlos fortsetzen) schaut, sind wir hier in einer sehr privilegierten Stellung, denn wir dürfen (!) frei unsere Meinung sagen, auch wenn man uns dafür in die Ecke stellt und uns nicht ernst nimmt, so überleben (!) wir das ganze doch (noch?!) und jammern mal wieder auf hohem Niveau.
Also, frisch ans Werk, wird lassen uns das Denken nicht mies machen und mischen uns auch weiterhin frech und fröhlich ein!
Übrigens:
Den Damen und Herren “irgendwas mit Medien” werden noch die Augen aufgehen, wenn sie erkennen (müssen), daß sie nur Handlanger waren und für sie die Türen zum Olymp genau so verschlossen sind und bleiben, wie für uns auch – nur haben wir uns nichts vorzuwerfen!
LG
marieann73
23. April 2011 um 16:13
Hallo Skorpion,
das hast Du sehr gut auf den Punkt gebracht.
Blogger wie wir schreiben Buchstabe für Buchstabe umsonst. Und dann noch mit dem Ziel, der Wahrheit näher zu kommen, damit Leute nicht zu unrecht verurteilt werden. Und nicht, weil wir an der geschönten “Unwahrheit” verdienen wollen.
Tja, und dann stecken wir überall unsere Nase rein, zeigen auf die Schwachstellen des Systems und diejenigen, die diese Schwachstellen für sich nutzen.
Wie können wir das nur wagen? Wir haben doch schön angepasst zu sein.
Traurig, was der JK Prozeß so alles an die Oberfläche befördert hat. Viele faule Eier …
23. April 2011 um 19:05
Sehen Sie Frau Neeser, es ist genau dieses schräge Zunftgehabe, das Sie hier beschreiben und das mir immer wieder fröhliche Momente beschert. Es gibt nicht nur die anerkannt Guten, sondern auch jene vielen anderen Schreiber/innen, die mit geckenhaftem Gemüt die Wichtigkeit ihrer nichtssagenden Berichterstattung im beliebigsten Wursblatt der Republik unterstreichen wollen.
Das ist auch der Punkt in dem ich mit Reinhard übereinstimme: diese Leute sind nicht mehr wichtig!
Das Internet mag nicht die publizistische Qualität gewisser Edelfedern vermitteln, jedoch sind die Nachrichten unmittelbar, direkt und sie sind wahr bzw. kommen der Realität am nächsten.
Es ist also logisch, daß man den Stellenwert der Netzwerke herabwürdigen will. Selbst wenn man einen Irtum zugeben muß wird man es eher einem Kollegen der Konkurrenz gegenüber tun als dem ungeliebten Forum, sonst würde man ja die Notwendigkeit des eigenen Mediums infrage stellen. Dabei wird gern übersehen, daß in der heutigen Presselandschaft bereits bewußt mehr desinformiert als informiert wird. Ein interessierter Bürger nutzt daher das Netz, die Bibliotheken und seriöse Printmedien; immer im Gedenken daran, daß auch die infamste Lüge durch eine Edelfeder in feinster Stilistik vorgebracht werden kann.
23. April 2011 um 20:33
@all
So ist es!
Allen ein schönes Osterfest!
21. April 2011 um 14:04
„In einem Referat in Bern hat die Gerichtsreporterin des «Spiegels», Gisela Friedrichsen, am Beispiel des Kachelmann-Prozesses zwei «wunde Punkte» der deutschen Strafjustiz umkreist: den Opferschutz und die Nebenkläger.“
„Dann zeichnet sie in groben Zügen nach, wie das mutmassliche Kachelmann-Opfer im Prozessverlauf Dinge verschwiegen, gelogen und sich in Widersprüche verheddert habe, und attestiert der 38-Jährigen eine «blühende Fantasie». Sarkastisch kommentiert sie: «So etwas glaube, wer will; die Mannheimer Staatsanwaltschaft glaubt es.
» DIE UNSCHULDSVERMUTUNG WERDE HEUTE IN DEUTSCHLAND VON DER «OPFERVERMUTUNG» VERDRÄNGT.“
«Der Prozess wäre längst zu Ende, wenn Kachelmanns Aussagen genauso ernst genommen worden wären wie jene der Klägerinnen.» Rhetorisch fragt sie: «Wird hier der Opferschutz nicht zu weit getrieben?»
Eindeutig spürbar sei inzwischen eine gewisse Angst der Staatsanwaltschaft und der Politik vor drohender Medienschelte. «Wer sagt: ‹Der Angeklagte ist auch ein Mensch›, der holt sich damit doch keine einzige Wählerstimme.»“
Gisela Friedrichsen
http://www.bernerzeitung.ch/panorama/vermischtes/Gerichtsreporterin-Nur-Verlierer-im-Fall-Kachelmann/story/16890891
21. April 2011 um 14:07
Schade, dass dieses Referat nicht grösser vorangekündigt war, ich hätte es mir gerne angehört!
20. April 2011 um 21:03
@ Frau Neeser
Wer Quincy oder das CSI-Team liebt, der weiß, dass Rechtsmediziner und ihre Mitarbeiter oder Angehörigen mitunter gefährlich leben, zumindest in Hollywood…
Sagenhafter Vergleich – Ihre Ausführung in dem neuen Chronikteil !!!
Bitte verzeihen Sie mir, dass es für einen Moment geradezu lächerlich wirkt, wenn man diverse Passagen Ihrer Zusammenfassungen Revue passieren lässt und weiß, dass es sich bei all diesen Ausführungen um die Realität handelt, tatsächliche Gegebenheiten – einfach unglaublich und skandalös, all die vergangenen Vorgehensweisen !
20. April 2011 um 21:22
Ja, @Goji, mir hat das auch gut gefallen, deshalb habe ich es als Einstiegsartikel verwendet.
Das Kompliment gebührt aber Hannelore Crolly von der Welt ( Ich habe es am Ende des Zitates angegeben), die diesen Satz geschrieben hat….Die rabiaten Methoden des Kachelmann-Gutachters
http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article12409618/Die-rabiaten-Methoden-des-Kachelmann-Gutachters.html
20. April 2011 um 17:29
Revisionsgründe
@ Reinhard
Ich habe verschiedentlich gelesen, dass das verfahrene Verfahren beim Bundesgerichtshof enden wird, und vermutlich unabhängig davon, ob ein Schuld- oder Freispruch erfolgt, weil einer der Parteien die Revision anstreben wird. Auch war zu lesen, dass die Messlatte für eine Revision in Deutschland sehr hoch gehängt ist. Die Presse hat sich diesem Aspekt des Kachelmann-Prozesses bisher nicht besonders gewidmet.
Mich würde interessieren, welche belastbaren Revisionsgründe jetzt schon feststehen, d.h. welche gravierenden Verfahrensfehler der Mannheimer Jury vorgehalten werden können.
20. April 2011 um 21:49
Eine Revision ist deswegen so selten erfolgreich, weil es nur um formale und sog. “denklogische” Fehler geht. Ein erfahrener Vorsitzender einer Strafkammer wird die Formalien aber im Griff haben und auch logisch denken können.
Nicht vom BGH überprüft wird alles, was mit der sog. “freien Beweiswürdigung” zu tun hat. Wir haben eben bei uns das Prinzip, dass es nur darauf ankommt, was und vor allem wie (glaubwürdig) etwas vorgetragen wird, ob vom Angeklagten, seinen Anwälten oder den Zeugen. Daraus bildet sich das Gericht dann seine Meinung (nein, es ist reiner Zufall, dass auch BILD immer mit diesem Spruch wirbt “Bild Dir Deine Meinung”), und ob die richtig oder falsch ist kann und darf der BGH nicht überprüfen. Soweit die Theorie, in der Praxis sind aber auch am BGH nur Menschen tätig, und die sind durchaus in der Lage, einen Dreh zu finden, um ihre “Botschaften” an den Mann zu bringen. Allein deswegen ist es wichtig, dass Schwenn immer wieder betont, sein Mandant sei unschuldig und CSD würde ihre Rache ausleben bzw. sei ferngesteuert von wirtschaftlich denkenden Mächten (Presse, Herr Werner, Viola etc.). Steter Tropfen höhlt den Stein und auch der BGH bekommt das mit und denkt sich seinen Teil. Nicht umsonst sagt man ja immer “wenn ein Richter verurteilen will, dann findet er einen Weg” und umgekehrt genauso. Wenn also der BGH den Mannheimern einen reinhängen will, dann finden die auch was. Und wenn nicht, dann nehmen sie den Fall einfach nicht an und das Urteil ist rechtskräftig. Es muss keine Verhandlung geben, und wenn es sie gibt, wird dort keine schmutzige Wäsche gewaschen, sondern es werden juristische Probleme diskutiert. Solche Verhandlungen sind aber immerhin öffentlich. Da geht nur niemand hin, weil es so formal zugeht, niemand weint, niemand schreit.
Zu den formalen Punkten einer möglichen Revision:
a) das LG hat ggf. wichtige Beweisanträge und wichtige Zeugen, die die Unschuld beweisen könnten, nicht zugelassen oder angehört. Das Gegenargument ist immer: Das, was der Zeuge beweisen sollte, war auch ohne ihn bereits vom Gericht als wahr unterstellt worden, der hätte also nur offene Türen eingerannt. Das sagt die Gegenseite natürlich immer und verurteilt trotzdem. Dieser Punkt scheint mir hier absolut keine Rolle zu spielen, denn es wurde wirklich jeder noch so dubiose Zeuge gehört. Das erklärt allerdings auch, warum das Gericht das macht, denn die Revision kann von allen 3 Seiten kommen: StA, JK und NK. In unserem Fall ist natürlich der abgelehnte Prof. Brinkmann ein interessanter Kritikpunkt, umgekehrt die Frau Prof. Greuel, falls sie denn noch kommen sollte und sich das Gericht im Falle einer Verurteilung auf sie bezieht (bzgl. der These von ihr zu JK´s Persönlichkeit, was sie ja gar nicht untersuchen sollte, sondern nur die Glaubwürdigkeit der NK), weitere Beweisanträge, die vom Gericht abgelehnt wurden, fallen mir nicht so recht ein, da kann Rita wohl noch ergänzend vortragen. Dass viele Sachen schlecht, zu spät oder gar nicht ausermittelt wurden, ist kein formaler Revisionsgrund, das gehört in die Abteilung, ob man bestimmte Argumente noch vortragen darf (Beispiel: Wenn der PC von CSD manipuliert werden konnte, bevor er beschlagnahmt wurde, wäre er als Beweismittel nicht geeignet, das bringt hier aber nicht viel, weil da sowieso nichts Belastendes drauf war. Und ob Entlastendes gelöscht wurde, ist Spekulation, sie wird sich ja nicht am 10.2. für den tollen Sex bei ihm bedankt haben und das dann später gelöscht haben. Das Tagebuch ist wohl nur ein Gag am Rande).
b) Ausschluss der Öffentlichkeit. Das ist natürlich eine gewisse Grauzone, die hier aber dermaßen strapziert wurde, dass der BGH – wenn er denn will – damit allemal argumentieren könnte. Hier hätte er die gute Gelegenheit, einmal Grundsätzliches zu der Verquickung von Pressearbeit und Persönlichkeitsrechten zu sagen. Die Revision muss hier anhand des Protokolls (in dem Uhrzeiten und Ausschluss der Öffentlichkeit verzeichnet sind, nicht aber der Besprechungsgegenstand an dem Tag, nur der jeweilige Zeuge) dezidiert nachweisen, was genau auch öffentlich hätte besprochen werden können und warum das wichtig ist. Der Schutz der Persönlichkeitsrechte bei Leuten, die sich in der Bunten ablichten lassen, kann dabei auch wichtig sein bei der Frage, wie intim die Verhandlung nun wirklich war. Nicht vergessen: Die Anwälte wissen ja genau, was wann verhandelt wurde und wie intim das war oder nicht. Die müssen nicht soviel rätseln wie wir hier.
c) Echte Formalien: War das Gericht richtig besetzt (Verteilung nach Geschäftsplan), ist das Protokoll korrekt, haben die Richter alle unterschrieben, wurde das Urteil rechtzeitig fertig usw. Wurde dem Angeklagten Gehör geschenkt, konnte er sich verteidigen (hier alles JA, denn Anwälte hatte er ja genug), hat er das “letzte Wort” bekommen (das haben Richter auch schon mal vergessen, kaum zu glauben). Dazu gehört auch der Bereich der möglichen Befangenheit. Aber kann die Verteidigung wirklich beweisen, dass ein Richter befangen war? Der Vorfall mit der fehlenden Belehrung könnte aber dem BGH einen Ansatz bieten, dazu mal was zu sagen. Bitte nicht böse sein, aber wie bereits erwähnt sitzen da auch nur Menschen, und ein BGH – Richter neigt dazu, sich für besser, qualifizierter und intelligenter zu halten als es ein Landrichter ist. Diese Richter verspüren erstaunlich oft das dringende Bedürfnis, das auch nachzuweisen. Alles durchwinken, was die Landgerichte entscheiden, kann ja jeder. Also muss man nach Gelegenheiten suchen, wo man den “dummen” Landrichtern mal richtig schön zeigen kann, dass man zu Recht Richter am BGH ist. Diese Chance muss die Revision auf dem Silbertablett servieren, aber so geschickt, dass es nicht gleich auffällt. Das ist wie Eiersuchen zu Ostern, die Freude ist riesig, wenn man ein Ei gefunden hat. Dass jemand anders es versteckt hat, damit man es findet, darf das Kind nicht merken.
Die inhaltlichen Revisionsgründe sind vor allem Fehler in der Logik. In der Aussagelogik lernt man ja, dass “wenn aus A folgt, dass B richtig ist” dann folgt daraus noch lange nicht, dass wenn B richtig ist, auch A richtig ist. Noch verblüffender an der Aussagelogik ist, dass man aus einer falschen Annahme alles richtig folgern kann. 1. Beispiel: Wenn es regnet, wird die Straße nass (sofern sie nicht überdacht ist). Daraus folgt aber nicht: Wenn die Straße nass ist, hat es geregenet, denn es könnte ja auch ein Sprengwagen durchgefahren sein. Richtiger Schluss ist nur: Wenn die Straße nicht nass, also trocken ist, hat es jedenfalls nicht geregnet (“aus Nicht-B folgt Nicht-A”). 2. Beispiel: Wenn die Erde eine Scheibe ist, wird die Sonne von einem Pferdegespann über den Himmel gezogen (wie die Griechen meinten). Da die Erde keine Scheibe ist, kann man aus der falschen Annahme alles folgern, der logische Schluss ist immer richtig, das Ergebnis aber dennoch falsch: Der Pferdewagen ist wohl doch ein Porsche.
Solche Denkfehler sind natürlich bei guten Richtern selten. Beispiel: Der Täter hatte eine schwarze Kapuze, also war es Müller, denn der hat eine schwarze Kapuze. Das wäre insofern falsch, als damit unterstellt wird, es gibt nur eine schwarze Kapuze auf der Welt und da Müller diese eine hat, muss er der Täter sein, denn der Täter hatte nach Zeugenaussagen eine schwarze Kapuze. Das reicht also nicht. Bei CSD sind das die blauen Flecken, die Schürfwunden usw. Die können viele Ursachen haben, daraus ist also nichts zu schließen. Ein Kausalbeweis fehlt. Das kann das Gericht nicht als Beweis für sein Urteil anführen. Weil das so ist, und uns kein anderes Argument als Beweis einfällt, gehen die Fachleute seit langem davon aus, dass allein damit der Prozess beendet sein müßte. Mit “könnte” und “würde” ist kein Urteil zu begründen, sondern es muss “jeder vernünftige Zweifel” ausgeräumt sein. Keine Spur, kein Geständnis – aus die Maus. Was die NK sagt, ist völlig gleichgültig, es sei denn, sie könnte es beweisen. Lügendetektoren gibt es nicht, ein Video auch nicht, ebensowenig ein Geständnis, oder, was häufig ist, eine Erzählung des Täters an einen Dritten, der das dann als Zeuge weiter gibt. In der U-Haft z.B. passiert das oft, wenn der Zellengenosse in einer langen Nacht fragt “Du, sag mal, warst Du es nicht doch? War bestimmt saugeil, der Alten zu zeigen, wo Bartelt den Most holt” und der Täter kehrt dann den Macho raus und prahlt “das sag ich Dir, Dicker (alle Knackis heißen Dicker, auch wenn sie nicht dick sind), das war affengeil, wie die rumgeheult hat, das hat mich richtig angemacht, der mal zu zeigen, wer der Herr und wer die Sklavin ist”. Das ist das, was das OLG Karlsruhe bereits ausgeführt hat und an dem sich nichts, aber auch gar nichts geändert hat (es sei denn, JK hat es später einer anderen Geliebten erzählt und die hat es in nichtöffentlicher Sitzung glaubhaft berichtet, aber das hätte sich wohl herumgesprochen).
Zentraler Punkt der logischen Beweiskette ist die Pattsituation. Bei “unentschieden” gewinnt die Verteidigung. Aussage gegen Aussage wäre ein Unentschieden, wenn beide Aussagen gleichermaßen glaubhaft sind. Hier setzt Schwenn an: Die Aussage von CSD wird als unglaubwürdig dargestellt, weil sie a) von keiner anderen Zeugin, die auch mit JK zusammen war, inhaltlich bestätigt wurde, auch wenn das Gericht das erwartet hatte (“mich hat er auch bedrängt, ich konnte aber rechtzeitig fliehen, schreien oder ihm in die Eier treten”) oder gerne gehabt hätte, und b) in eigentlich wichtigen Punkten nachweislich gelogen hat. Dagegen ist die Aussage von JK beim Untersucherungsrichter in allen Punkten logisch, ein Fehler oder ein Widerspruch ist nicht aufgetreten. Alleiniger Kritikpunkt des Gerichtes war nur deren fehlende Vorstellungskraft, dass eine Frau, die eine Aussprache sucht, vorher noch Sex anbietet und danach erst das Messer in Form eines Tickets rausholt. Mag ja auch sein, dass andere Frauen gleich mit der Tür ins Haus gefallen wären (und auch nicht noch Essen vorbereitet hätten, sondern das Nudelholz sauber gelassen hätten, weil es noch gebraucht wurde), aber CSD wollte eben erreichen, dass er nicht auf dem Absatz kehrt macht und sagt “kein Sex, dann gehe ich wieder”, so wie ein Freier im Puff reagieren würde (wenn die Frau sich nicht auszieht, sondern den Freier erstmal beschimpft, wieso er Knoblauch gegessen hat), und gewisse Ähnlichkeiten zum Puff sehe ich nach wie vor hier. Und im Verfahren selbst hat JK nichts gesagt, also auch nichts Falsches (einer der Vorteile, wenn ein 0:0 am Ende reicht, man kann hinten drin stehen und muss selbst kein Tor schießen).
Nun kann das Gericht in seinem Urteil den persönlichen Eindruck von dem armen Opfer und dem kühl lächelnden Täter dahin gehend auslegen, dass es eben zu dieser Überzeugung gekommen sei. Dann muss der BGH mit Hilfe der Revision eben nachweisen, warum sich das Gericht nur auf Gefühle, aber auf keine Fakten stützen kann, denn die einzige Aussage, die die Waagschale zu Gunsten der Anklage senken lassen könnte, stammt von CSD und ist a) in sich unlogisch bzgl. des technischen Ablaufs, b) unglaubwürdig wegen anderer Lügen, c) nicht durch Fakten zu unterlegen (DNA am Messer, mögliche Selbstverletzungen) und d) ohne ausreichendes Tatmotiv unterlegt. Wenn einer Grund hatte auszurasten, dann war es CSD, weil er die anderen Girlies zugab. JK hätte nur dann ein Motiv, wenn er wirklich seine “verlorene Ehre” in Hinsicht “Dominanz des Geschehens” wiederherstellen mußte. Sexueller Notstand, kann es nun wirklich nicht bei ihm gewesen sein, und ein Strickkleid spricht auch nicht gerade für ein “Nein” einer Frau. Ob er bei anderen Frauen seine Dominanz raushängen ließ (also nicht nur im Spiel, sondern aus dem Spiel dann Ernst machte), wissen wir nicht, weil das nicht öffentlich war. Es sieht aber nicht danach aus, so dass auch hier die Revision das fehlende Tatmotiv für sich verbuchen kann.
In diesem Bereich haben wir also weder ein Tatmotiv noch einen Beweis für die Tat, wir wissen nur, dass die handelnden Personen richtig sind (das ist ja sonst die Frage: Wer ist der Täter?). Hier ist die Frage: Wo ist die Tat? Allein mit “das Gericht ist zur Überzeugung gekommen” ist es hier nicht getan. Die ganzen Herleitungen des Gerichts beruhen auf Vorurteilen über Menschen und ihr Verhalten, aber nicht auf der Gewichtung von Zeugenaussagen, zumal kein einziger Zeuge wirklich dabei war, also auch nur Vermutungen anstellen kann. Das gilt letztlich auch für die Gutachter, die alle ein “Unentschieden” gesehen haben wollen, sofern sie nicht sogar eine klare Niederlage der StA vermutet haben, wie die Gutachter zu den möglichen Selbstverletzungen und dem tatsächlichen technischen Ablauf.
Wenn die StA oder die NK die Revision beantragt (weil JK freigesprochen wird), dann müssen die umgekehrt beweisen, was das Gericht alles übersehen hat oder nicht sehen wollte (fehlende Zeugen etc.), oder dass klare Aussagen von Gutachtern (“die und die Spur beweist eindeutig eine Vergewaltigung”) nicht einbezogen worden seien. Aber auch das sehe ich nicht. Insofern würde es der BGH mit einer Revision der StA oder der NK leicht haben, er würde sie einfach kommentarlos zurückweisen.
Wie ich schon einmal erwähnt hatte, ist die formale Revisionsschrift der Anwälte wesentlich komplizierter und juristischer. Jeder Satz wird mit tausend Zitaten aus anderen Urteilen untermauert, was heutzutage ja viel einfacher ist als früher, wo man noch Bücher wälzen musste. Copy and paste ist hier erlaubt und erwünscht, dann muss der BGH das Rad nicht neu erfinden. Nur die Quellen müssen wie bei einer Doktorarbeit angegeben werden, das ist hier aber auch im Interesse der Autoren: Je mehr andere Urteile die eigenen Aussagen untermauern, umso besser. Auch hier wird manchmal richtig gezählt, wer mehr Quellen für seine Meinung bieten kann. Da im Grunde jeder beim anderen abschreibt (und das ja auch soll, damit es eine einheitliche Rechtsprechung gibt), kann das für Schwenn durchaus eine angenehme Angelegenheit sein, denn er hat ja bereits genügend positive Ergebnisse vorzuweisen, die er hier einbringen kann. Allein deshalb hatte Sabine Rückert recht, dass ein Profi mit eingebunden werden sollte.
Da die Osterfeiertage ein wenig Zeit mitbringen, habe ich die Hoffnung, dass sich der eine oder andere durch diesen langen Text quält, ohne mich gleich ans Kreuz zu nageln.
20. April 2011 um 23:58
@Reinhard
Zu Ihrem letzten Satz
Im Gegenteil, Reinhard, das ist sehr aufschlussreich, ich muss sagen, ich war auf Ihre Antwort auf JH schon gespannt. Ich
habe keine grossen Kenntnisse zu Prozessrecht, Revision, BGH und bin Ihnen dankbar, dass Sie diese erkenntnisreichen Beiträge liefern.
Habe zu Ihrem Beitrag auch noch Fragen, aber später!
MaxMäuerle
21. April 2011 um 10:11
Zitat : Wenn die StA oder die NK die Revision beantragt (weil JK freigesprochen wird), dann müssen die umgekehrt beweisen, was das Gericht alles übersehen hat oder nicht sehen wollte (fehlende Zeugen etc.), oder dass klare Aussagen von Gutachtern („die und die Spur beweist eindeutig eine Vergewaltigung“) nicht einbezogen worden seien.
Wäre es event. auch denkbar, dass CSD ( die sich mit Sicherheit verspekuliert hat ) eine zusätzliche, weitere Ausuferung des Ganzen um jeden Preis event. sogar vermeiden will und an keiner Revision interessiert ist ?
21. April 2011 um 13:16
Darüber denke ich auch nach. Eine Revision ist sehr teuer (ab 20.000 €, frei aushandelbar mit dem Revisionsanwalt, das kann RA Franz nicht selbst machen), dafür aber völlig ohne Öffentlichkeit, sieht man einmal von dem eventuell stattfindenden Termin beim BGH statt, der aber kurz und juristisch abläuft, wenn er denn überhaupt stattfindet (Wahrscheinlichkeit weit unter 10 %).
Auf der anderen Seite würde in der Öffentlichkeit ein Freispruch, insbesondere einer “erster Klasse”, also wegen erwiesener Unschuld, wie ein Schuldigsprechen der CSD wirken, denn im Grunde sieht doch ein normaler Verbraucher die Sache als 2 Seiten derselben Medaille: Kopf oder Zahl, entweder ist ER schuldig oder SIE eine Lügnerin. Ein Freispruch “mangels Beweisen”, von dem wir ja bisher ausgehen müssen, lässt das etwas offen, für Bild und Bunte hieße das “schuldig, aber nicht nachweisbar”, für die übrige Presse “unschuldig, aber auch nicht nachweisbar”, also ein halbvolles oder halbleeres Glas, je nach Sichtweise. Damit könnte CSD wohl leben, sie kann ja sagen, er sei genug bestraft und sie wolle nun Frieden mit allem und nach vorne schauen. Das käme in der Öffentlichkeit sicher sehr gut an und würde ihr Gesicht ein wenig wahren. Aber ob sie beratungsresistent ist, kann man schwer sagen.
Ein großes Problem ist dabei natürlich ein mögliches Verfahren gegen CSD, entweder als Strafverfahren oder als zivile Schadenersatzklage. Was wenig bekannt ist: Bei einer Schadenersatzklage würde die Zivilkammer (ebenfalls am LG Mannheim) den ganzen Fall noch einmal neu untersuchen, sie kann sich nicht auf ein Urteil im Strafverfahren stützen, selbst wenn es ein Freispruch erster Klasse wäre. Es würde aber in der Praxis ein klarer Vorentscheid sein, von dem eine Zivilkammer nur schwerlich abweichen würde. Würde also JK freigesprochen und würde er eine Zivilklage auf Schadenersatz anstreben, dann würde er diese auch locker gewinnen. Um das zu verhindern, müßte sie weiter auf Zeit spielen, also Revision beantragen. Das bringt wieder 2 Jahre Luft. Auch ein Freispruch mangels Beweisen würde JK helfen, einen Zivilprozess zu führen, denn dort kann noch einmal alles in vernünftiger Form und ohne die ganzen Exen abgehandelt werden. Hinzu käme: JK würde CSD direkt auf Schadenersatz verklagen, damit kann CSD in diesem Prozess nicht mehr als Zeugin auftreten. Sie kann zwar als “Partei” vernommen werden, aber das ist weniger relevant als wenn sie echte Zeugin mit Wahrheitspflicht wäre (als Partei kann sie weiter lügen und entsprechend wenig glaubt ein Zivilgericht einer Parteiaussage). Natürlich muss JK bei einer solchen Klage seine Unschuld beweisen, sonst verliert er (wer angreift, muss das Tor schießen, diesmal wäre er der Kläger, nicht die StA). Das ist für ihn also auch nicht so einfach, er könnte nur darlegen, dass sie die Inhaftierung auf Grund ihrer nachweislich falschen Einlassung zu Beginn unnötig verlängert und damit einen Schaden angerichtet hat. Man sieht aber schon, dass eine Zivilklage gegen CSD, zumal sie keine Kohle hat, weniger sinnvoll wäre als gegen die Presse und die übrigen Kollaborateure, denn deren Handeln ist ja leicht nachweisbar. Rita wäre als Zeugin ausreichend für mindestens 3 gewonnene Prozesse mit ihrem Material, das bei einem Freispruch ja eindeutig nachweist, wer auf dem falschen Dampfer saß.
Auf jeden Fall sieht man, dass es nicht nur um Knast oder Freiheit geht, sondern um viel mehr, um Geld, Ehre, Ansehen, Schadenwiedergutmachung und Geschäftspartner. Die Zukunft dieses Blogs scheint also gesichert zu sein.
Sollte jemand trotz des guten Wetters etwas zu lesen suchen, empfehle ich aus der Ausgabe 5/2011 der Zeitschrift “Capital” den Artikel über den Staranwalt Sven Thomas “Anwalt der Alphatiere: Sven Thomas bewahrt Bosse vor dem Knast” (gemeint sind Thomas Middelhoff (Ex-Karstadt-Chef), Clemens Tönnies (Fleischfabrikant und Boss von Schalko 04), Klaus Esser (Ex-Mannesmann-Chef), Heinrich von Pierer (Ex-Siemens-Boss) und viele andere).
Ich zitiere aus “Capital 5/11″, S. 82:
“Sven Thomas ist der Mann fürs Grobe. Seine Mandanten sind so prominent, dass Thomas selbst zum Promi geworden ist. “Staranwalt” wird er genannt. Ihm gefällt das. Bescheidenheit gehört nicht zu seinen Tugenden. Kollegen nennen ihn “eitel” und “selbstverliebt”. Er bestreitet das nicht. “Ohne ein Selbstdarsteller zu sein, geht es in dem Job nicht”, sagt er und lächelt süffisant. Er weiß, dass er sich unbeliebt macht. Bei Gegnern, Staatsanwälten, Richtern und Zeugen, die er zuweilen derart in die Mangel nimmt, dass Tränen fließen. Er lächelt weiter: “Mein Harmoniebedürfnis hat Grenzen.” Seine Mandanten sind Alphatiere. Menschen, die es gewohnt sind zu bestimmen. Für sich und andere. Doch in den schwersten Stunden ihres Lebens müssen sie ihr Schicksal in die Hände eines anderen legen: In Thomas´ Hände. “Ein guter Unternehmer begreift, dass er an diesem Punkt einen anderen machen lassen muss”, sagt er lapidar. Vom ersten Moment an, in dem Thomas den Sitzungssaal betritt, setzt er sich in Szene. “Es darf kein Vakuum entstehen”, sagt Thomas später. “Nicht einen Moment. Sonst ist mein Mandant schutzlos. Und ich bin schließlich sein Schutzschild”.”
Zitat Ende aus Capital. Kommt einem irgendwie bekannt vor, nicht wahr? Denselben Artikel könnte man fast wortgleich über Schwenn schreiben. Das ist eben nicht irgendein Verrückter, sondern ein Vollprofi, eben Championsleague. Dem können die ASchwas dieser Welt nicht ans Bein pinkeln.
Frohe Ostern!
23. April 2011 um 18:28
Herzlichen Dank Reinhard, dass Sie sich die Zeit nehmen, uns Laien vertiefende Einblicke in diese schwierige Materie zu verschaffen. Sie tragen viel zum besseren Verständnis dieses ganzen verzwickten Falles bei und ich habe aus allen ihren Beiträgen sehr, sehr viel gelernt. Was Sie hier immer wieder tun, ist nicht selbstverständlich, Ihre fundierten Erklärungen werten diesen Blog auf. Schöne Ostern und auf bald in diesem Forum!
21. April 2011 um 13:57
Zitat: Da die Osterfeiertage ein wenig Zeit mitbringen, habe ich die Hoffnung, dass sich der eine oder andere durch diesen langen Text quält, ohne mich gleich ans Kreuz zu nageln. Zitat Ende

1) Nicht die Osterfeiertage sondern- weil neugierig – hier und jetzt!
2) Quälen ist nicht notwendig, weil höchst aufschlusssreich und interessant!
3) Keine Kreuznagelung sondern, wenn auch nur bildlich, ein wunderschönes Osterei für diesen Beitrag!
Joyeuses Pâques
21. April 2011 um 16:16
Dankeschön liebe Rita und an all die anderen interessierten Leser auch!
21. April 2011 um 17:31
Recht herzlichen Dank Reinhard für die umfassenden Informationen und schöne Ostertage!
21. April 2011 um 14:01
Zitat: ” … habe ich die Hoffnung, dass sich der eine oder andere durch diesen langen Text quält, ohne mich gleich ans Kreuz zu nageln.”
Lieber Reinhard,
wir wollten es doch genau so und nicht anders haben –
außerdem nageln wir hier niemanden ans Kreuz, der sich mit uns Laien so viel Mühe gibt – für eine derartige Ignoranz müßte man dann wohl eher uns an besagtes Kreuz schlagen!
Ganz lieben Dank für die grandiose Horizonterweiterung – wenn es Ihre Zeit und Lust zuläßt, bitte genau so weitermachen!
LG
marieann73
21. April 2011 um 18:34
@marieann73
Danke marieann73. Deine Worte drücken genau das aus, was auch ich geschrieben hätte. Du warst viel schneller.
@Reinhard
Nicht oft genug kann ich immer wieder danke sagen. Rita hat Dir ein nettes Osterei ins Nest gelegt. Schön!
Das Fest kann kommen.
Fröhliche Ostertage!
21. April 2011 um 21:29
21. April 2011 um 22:29
Ach wie nett, ein Osterkörbchen! Aber bitte, wer ist das Monstrum oben, ein wenig rechts… ach die Luftgitarre!
Den unten mit den langen Öhrchen (Meister Lampe) konnte ich jetzt aber wirklich nicht so gut identifizieren. Ist wohl der Schwenn und gehört eigentlich nicht in diesen GAGAeierKORB. Aber jemand muss ja diese Eier .ressen!
An Ren, frohe Ostern und schöne Tage, und übrigens Ihre Arbeit an den Chroniken ist toll. Wahnsinn, welche Mühe. Man kann jederzeit nachlesen, wenn man etwas vergessen hat!
LG MaxMäuerle
22. April 2011 um 08:54
…. ein zuversichtlich, entspannter Kachelfrosch blickt aus dem Körbchen nach oben, auch wenn es von Ostereiern mit Verfallsdatum umgeben ist
@allen Schreibern frohe Ostertage und schön, dass es Euch alle gibt !
21. April 2011 um 15:53
Ich erhoffe mir vom Osterhasen für uns alle hier jede Menge bunte @ Reinhard-Info-Ostereier und danke dem fleißigen, geduldigen Hasen an dieser Stelle recht herzlich für seine Bemühungen !
22. April 2011 um 12:56
@Reinhard
Dieser Blog hat mich zu einigen unvorhergesehenen Aktionen verleitet. Ua. legte ich mir wieder Literatur zu die sonst nicht meinen Intentionen entspricht. In diesem Zusammenhang konnte ich wieder feststellen wie groß die Kluft zwischen Theorie und Praxis ist.
In einem kleinen blauen Buch, für das ich hier keine Werbung machen möchte, fand ich zwei sicherlich recht bekannte Personen Personen wieder.
Zitat:
“Man mag hinzufügen: “It’s the Sachverhalt, stupid!”
(Was nützt ein mindestens voll befriedigend im Staatsexamen und das viele Gesumse um das bisschen Subsumtionstechnik nach elfundneunzig Semestern, wenn der Staatsanwalt in der Mittelstufe bei Biologie, Physik und Chemie nicht aufgepaßt hat…?? Was? Oder gar ein Richter (§ 261 StPO + § 286 ZPO einziges Beweismaß: tatrichterliche Überzeugung) sich für so unabhängig hält, dass er sich sogar unabhängig von Naturgesetzen (“Seinsgesetze”) wähnt und sich frei und völlig losgelöst von der Erden und jedem Zwang des vierdimensionalen Universums seine freien und unabhängigen Entscheidungen fällt?)” Zitatende
Hauser & Kienzle
Allen Mitstreitern ein frohes Osterfest
22. April 2011 um 13:12
Seltsam.
Ich bin mir sicher, den Begriff “Personen” nur einmal geschrieben zu haben. Alles doppelt machen zu müssen liegt mir nicht. Hoffentlich ist es nicht das Rindfleisch…!
23. April 2011 um 11:56
Für Ihre Texte, lieber Reinhard, brauche ich keine Feiertage!
Da lasse ich schon mal was Anderes liegen, um sie zu lesen.
Toll! Danke!
Ich habe noch eine Frage:
Sie haben an anderer Stelle schon geschrieben, dass JK nicht in Haft muss, wenn er verurteilt würde.
Wäre die Fluchtgefahr eines Verurteilten nicht größer als zu Anfang, zumal er ja nun wohl seine damals noch vorhandenen Wohnsitze in D verkauft hat oder ist bei Revision die fehlende Rechtskräftigkeit des Urteils höher zu bewerten?
20. April 2011 um 16:50
“Es wäre der Dame anzuraten, gegen beide -SVS(alias Isabella M.) und Gerichtsschreiber – nun ihrerseits gerichtlich vorzugehen.”
Und damit das Deutsche Rechtssystem mit noch mehr unnützen Klagen überhäufen? Einfach ignorieren hilft hier doch am besten. Wenn der Prozess vorbei ist, dann dürfen sich die Exen jedenfalls neue Betätigungsfelder suchen. Dann ist nämlich Schluss mit den berühmten 15 minutes of fame.
20. April 2011 um 17:02
Unnütze Klage? Verleumdung ist also ein Kavaliersdelikt nur weil sie von einer geldgeilen Teilzeitgeliebten und einem Gerichtsschreiber angezeigt wurde?
Ich möchte nicht wissen, wie sich die Prozessbesucherin gefühlt haben mag, als man sie falsch beschuldigte! Aber es ist ja nur eine einfache “grauhaarige Pensionistin, die sich dummerweise für den Fall Kachelmann interessiert, ein Kachelmanngroupie, ein Pöbel “( Aussagen der diversen Gazetten über die Zuseher/hörer), was macht es dann aus, wenn man sie diskreditiert! Bei solchen Ansichten kann man nur mehr vomieren…
Das Deutsche Rechtssystem wurde am 19.5. mit einer unnützen Klage “überhäuft”, die dem Deutschen Steuerzahler wohl sehr teuer zu stehen kommt.
21. April 2011 um 00:24
Das sehe ich aber genauso!
20. April 2011 um 21:10
@ Klimbo
Vielleicht würde dem Gericht, bei Anhäufung solcher Klagen, dann einmal klar werden, welches unsägliche Szenario sie zu verantworten haben !
Ignoranz ist bei derartigen Auftritten und gerade bei SVS, m.E. absolut fehl am Platze.
20. April 2011 um 10:16
Habe gerade auf dem Unrechtsforum gelesen, dass das Verfahren gegen unsere “Star Bunte Zeugin” Isabella M. von Lars-Torben Oltrooge sehr schnell eingestellt wurde. Es ging dabei um eine angebliche Beleidigung einer Zuschauerin gegen Isabella M. im Gerichtssaal.
20. April 2011 um 12:19
Gibt es dafür eine Bestätigung ? Amtlicherweits oder aus der Presse?
20. April 2011 um 12:41
@REN
Sabine Jahn hat das geschrieben.
20. April 2011 um 14:25
Ich bekomme gerade per E-Mail die Bestätigung dass Staatsanwalt Lars Torben Oltrogge das Verfahren der zu Unrecht beschuldigten Prozessbesucherin eingestellt hat.
Anmerkung: Nicht nur, dass es eine Frechheit von Senta Viola S.(vulgo Isabella M.) war, die Zuseherin in dieser Art zu diffamieren und anzuzeigen, es ist auch infam, dass sich der Gerichtsschreiber als Zeuge zur Verfügung gestellt hat!
Es wäre der Dame anzuraten, gegen beide -SVS(alias Isabella M.) und Gerichtsschreiber – nun ihrerseits gerichtlich vorzugehen.
Denn die Kampagnen gegen die Prozessbesucher, die mit den Berichten und Artikeln von Schwarzer, Knapp und Winterbauer im Februar begannen, haben mit dieser Aktion wohl den Höhepunkt erreicht.
In das Stammbuch von SVS geschrieben:
Wer seine Hirngespinste richtig auszubeuten versteht,
kann davon ganz gut leben. Alexander Fürstenberg
20. April 2011 um 14:38
Es freut mich, dass Frechheit somit doch nicht immer zu siegen scheint !
18. April 2011 um 18:05
Ich habe jetzt erst die Gelegenheit gehabt, diese ganze unsägliche Isabella-Story in BUNTE vom April 2010 zu lesen.
Dabei ist mir aufgefallen, dass Isabella-Viola-Senta eigentlich eine wunderbare Entlastungszeugin für JK war.
Die ganzen Exen waren doch vom Staatsanwalt nur vorgeladen worden, um die Bestätigung zu erhalten, dass JK ein notorischer Vergewaltiger und brutaler Macho ist.
Claudia Dinkel hatte ja behauptet, JK habe sie vergewaltigt, weil sie mit ihm Schluß gemacht habe.
Er habe einen brutalen Blick bekommen und gesagt, dass er entscheide, wann Schluß ist und ist dann über sie hergefallen.
Und jetzt lese ich, dass Isabella-Senta-Viola auch schon einmal mit JK Schluß gemacht hat, als sie begriffen hatte, dass er ihr nur Räuberpistolen erzählt, um sie sich vom Leibe zu halten. Dennoch hat sie später die Beziehung zu ihm nochmals aufgenommen.
Von Vergewaltigung, weil sie mit ihm Schluß gemacht hat, war keine Rede. In dem Fall hätte sie ja wohl auch kaum die Beziehung einige Jahre später wieder aufgewärmt.
Und, soweit mir erinnerlich ist, hat auch eine Zeugin aus Hiddensee mit JK Schluß gemacht, ohne dass sie vergewaltigt worden ist. Im Gegenteil, JK soll heulend ihre Wohnung verlassen haben.
Soviel ich weiß, hat er auch seine zweite Frau, Denise, nicht vergewaltigt, weil sie sich scheiden lassen wollte. Im Gegenteil, sie haben ja trotz Rosenkrieg noch jahrelang zusammen in einem Haus gewohnt.
Also ein absoluter Fehlschlag für StA Oltrogge!
Allerdings muss ich zugeben, dass mir beim Lesen einige ketzerische Gedanken gekommen sind.
Ein Mann, der immer wieder solche Ausreden erfindet, wie psychisch krank zu sein, an Selbstmord zu denken oder Krebs zu haben, nur, weil er zu feige ist, einer Frau ehrlich zu sagen, dass die Beziehung beendet ist, kann wohl schwerlich von dieser erwarten, dass sie ihn besser behandelt.
Abgesehen davon sträuben sich mir die Nackenhaare bei der Vorstellung, dass ein gesunder Mensch derart skrupellos sein kann, allen Ernstes eine Krebserkrankung zu simulieren.
Und wer sich mit solchen Typen wie Claudia Dinkel, Anja-Verena, Katharina T., Isabella-Viola usw. einläßt und dann noch glaubt, sie bis zum St.-Nimmerleinstag verarschen zu können, darf sich nicht wundern, wenn dann letzten Endes doch einmal die Retour-Kutsche kommt.
Wie sagte doch schon Shakespeare in “Viel Lärm um nichts”?
“Wer Pech angreift, der besudelt sich!”
18. April 2011 um 20:44
@Ottilie
Das mag schon sein, dass er reihenweise die Frauen verarscht hat, dafür muss man aber noch längst nicht in den Knast.
Außerdem hatte ich gelesen, dass CSD sich ihm förmlich aufgedrängt hat, u.a auch ihre Visitenkarte. Die Beziehung soll von ihr ausgegangen sein.
Das Gleiche lese ich in dem Rückert-Artikel
“Im Sommer 2004 ersann Kachelmann kurz vor dem gemeinsamen Sommerurlaub mit Viola eine schwere genetische Erkrankung, die dringend behandelt werden müsse.”
“Um die Frau auf Abstand zu halten, machte Kachelmann ihr sogar einmal vor, er leide an Krebs, man habe etwas in seinem Magen gefunden, Viola solle ihn ziehen lassen, er müsse jetzt alleine kämpfen.”
“Alles Unfug, erfuhr sie später. Und als er im Februar 2010 in einer E-Mail aus Kanada wieder einmal behauptete, eine schwere psychische Erkrankung auszubrüten, war für Frau S. auch das bloß eine weitere Ausrede, um mich nicht sehen zu müssen.”
Also, die Damen wussten sehr genau, was mit Ihnen geschah.
Welch normaler Mensch, macht den da weiter, wenn man so viele Abfuhren bekommt. Sie hätte doch selber fragen können, ob er überhaupt noch etwas, von ihr will, eine Beziehung, etc. und dann das, was sie für eine Beziehung darzustellen in der Öffentlichkeit gewillt ist, zu beenden.
Aber was erträgt man nicht alles für eine Promihochzeit, einen Promistatus und ein Promileben, da lässt man sich schon mal gerne verarschen!
Das wird dem JK klar gewesen sein, was die Damen EIGENTLICH alle wollten und das hat er ausgenutzt!
Ende 2009 und Anfang 2010 wussten alle besagten Damen m.E. nach, dass JK´s Ehe von Denise geschieden wurde per Urteil. Das wird auch bei Meteomedia kein Geheimnis gewesen sein oder woher soll die Zeitung Blick am 25.3.2010 ihre Informationen den herhaben, wenn nicht von CSD, FBW oder K.H. Hinter den Kulissen könnte ein Wettlauf der Damen um den Thronplatz stattgefunden haben.
CSD war im Februar klar (aus welchen Grund auch immer), dass sie nicht die Zukünftige werden wird. Und sagte sich: Wenn ich ihn nicht haben kann, dann auch keine Andere!
Aber Sie haben Recht, Ottilie, die von ihnen aufgeführten Damen beweisen eigentlich, dass JK kein Vergewaltiger ist!
MaxMäuerle
18. April 2011 um 21:34
Es fehlt vor allem noch eine wichtige Dame: die Lebenspartnerin von FBW. Weshalb erzählte sie nicht welch schlimmer Finger JAK sein soll? Wollte man wegen der Nähe zu FBW keine schlafenden Hunde wecken?
18. April 2011 um 23:31
@Paul,
das wundert mich auch und wäre sehr wichtig gewesen!
Aber vermutlich hätte sie sich auch noch in die Reihe der Rächerinnen eingereiht. Weil früh klar war, dass FBW einen Übernahmeversuch gestartet hat (10 Tage nach Verhaftung im Gefängnis war), daher der Verzicht!
Wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe, ist FBW am 28.4.10 aus Meteomedia ausgeschieden. Die Meldung ist jedoch erst im August veröffentlicht worden. K.H. ist im August aus der gemeinsamen Firma mit JK ausgeschieden. Hat aber schon am 7.06.10 eine neue Firma mit ähnlich klingendem Namen gegründet. (Mit FBW hat sie noch eine extra Firma seit Jahren.)
Das alles geschah vor Prozesseröffnung.
18. April 2011 um 21:35
@ Max Mäuerle
Aus diesem Grunde, weil sämtliche Damen über vieles Bescheid wussten und/oder nicht auf ihren gesunden Menschenverstand hörten ( weil nicht vorhanden ? oder Promigeilheit ? ), tut mir auch keine einzige davon auch nur annährend leid, von JK verarscht worden zu sein.
Aussaat – Ernte !
18. April 2011 um 21:58
@ Max Mäuerle
Ich kann mich nicht erinnern, irgendwo und irgendwann auch nur ansatzweise behauptet zu haben, dass jemand für’s Frauenverarschen in den Knast muss.
Immerhin schreibe ich seit Juli vorigen Jahres in diesem Blog und habe wohl meinen Standpunkt pro Kachelmann mehr als einmal unmißverständlich geäußert.
Diesen Rückert-Artikel und andere habe ich selbst gelesen, desgleichen einige Weltwoche-Artikel und etliches mehr!!!
Ich brauche auch nicht über die Ursachen für das Verhalten dieser “Damen”, aufgeklärt zu werden, weil wir das nämlich auf diesem Blog seit über 8 Monaten ausgiebig diskutieren und zwar mit Empörung und Verachtung.
Es ging mir in der zweiten Hälfte meines Beitrags von heute ausschließlich um das Verhalten von Jörg Kachelmann, der als Prominenter in punkto Frauen durchaus wählerisch sein konnte, aber eindeutig genau das Gegenteil getan hat.
Und da halte ich es eben mit Goethe:
“Sage mir, mit wem Du gehst, und ich sage, Dir wer Du bist!”
Übrigens, fragen Sie mal einen Krebskranken, was er von einem Menschen hält, der eine solch furchtbare Krankheit simuliert, nur, um ein paar Groupies loszuwerden, anstatt ihnen klipp und klar zu sagen, dass die Beziehung beendet ist.
Ich kann Jörg Kachelmann jedenfalls nur wünschen, dass er niemals in die Lage kommt, an einer der von ihm erfundenen und vorgeschobenen Krankheiten zu leiden.
18. April 2011 um 23:07
Liebe Ottilie
Leider haben Sie mich falsch verstanden.
Ich habe Ihnen nicht unterstellt, behauptet zu haben, dass jemand für´s Frauenverarschen in den Knast muss.
Ich bin eher der Meinung, dass JK´s Gespielinnen der Meinung sind, dass JK wegen dem Frauenverarschen in den Knast muss. Wie die liebe Aschwa übrigens auch und noch sehr sehr viele andere Menschen und Medien!
Oder wie erklärt man sich die aufhetzenden Medienberichte Bild, Focus, Bunte, Blick etc., zuletzt von diesem Schuhmacher,
wider besseren Wissens,
trotz nicht vorhandener Beweise einer angeblichen Vergewaltigung, trotz vielfältiger Gutachteraussagen, die eine Vergewaltigung und Traumatisierung des MO widerlegten.
Das Sie einen Standpunkt pro Kachelmann vertreten, weiß ich doch!
Letztendlich haben wir alle den kompletten E-mail Verkehr zwischen JK und den Damen nicht gelesen, von daher, warum, wieso er log, kann ich mir ohnehin kein eindeutiges Bild machen, er selber gibt ja keine Statements ab, jedoch sehr viele seiner Exen!
LG MaxMäuerle
19. April 2011 um 06:59
http://www.textlog.de/tucholsky-ich-bin-moerder.html
19. April 2011 um 23:41
Ausgerechnet! J.W.v.G.! Wollen wir noch mal zählen? Die Offiziellen, die Inoffiziellen? Vor, während oder nach seiner Ehe? Nehmen wir die Zahlen, die von seinen Verehrern angenommen werden, oder jene, die Feministinnen in diversen Artikeln zum Gedenkjahr angaben?
Der Rest ist Schweigen…!
19. April 2011 um 06:52
@MaxMäuerle
Es gab neben den Geschichten über Krebserkrankungen von den Judassinen Einlassungen zu Aussagen von Jörg Kachelmann über seine „psychischen Probleme“. Der „wahre Kern“ darin könnte durchaus in „Ausreden“ liegen, die jetzt gegen ihn gewendet werden.
In diesem Zusammenhang wäre dann auch dieser Teil der Aussage von Claudia D. über seine „psychischen Probleme und den Frauenhaß“ zu verstehen. Wenn es auch dort nur ein Körnchen Wahrheit geben sollte, wäre das eindeutig ENTLASTEND, denn dann wollte er sie tatsächlich LOSWERDEN! (…und hatte keinerlei Motiv für eine „Machtdemonstration“.)
Bisher wurden diese Äußerungen immer auf das „Belastungskonto“ gebucht.
Dumm gelaufen!
P.S. Natürlich wieder nur Spekulation. Was wirklich gesprochen wurde, wissen nur zwei Menschen.
P.P.S. @Snoopy hat hier einmal Tucholkys Groteske „Ich bin ein Mörder“ zitiert:
»Im Salon des Gerichts gibt es dergleichen nicht. Da spielen sich alle ein Leben vor, das sie nicht haben; eine Moral, die sie nicht besitzen; eine Reinheit, deren kein Mensch fähig ist. Kinder in Sonntagsanzügen begreifen auf einmal nicht, wie es Schmutzflecke auf der Welt geben kann. Da sind diese kleinen Züge plötzlich etwas Neues – «
»Und was –?«
»Indizien, Herr Wrobel.«
Die Weltbühne, 1928
19. April 2011 um 23:54
Er hat sicher den Mimen gegeben, nach dem Motto “die wollen doch nur Geld und keinen kranken Kerl”. Das ist oft die Masche wenn Mann einen “Sprachfehler” hat und nicht “nein” sagen kann, oder ihm die Wahrheit zu heftig erscheint; um nicht zu verletzen. Allerdings sind das sehr schlechte Karten im Spiel “Alles oder nichts”.
20. April 2011 um 01:53
@ Peter M
Ihr Hinweis Tucholsky-ich-bin-moerder finde ich genial für diesen Prozess, sowie auch für die menschliche Natur.
Aber speziell der letzte Absatz ” Im Salon des Gerichts …” Absolut passend, zutreffend!
Man überlege, das stammt aus dem Jahr 1928.
Und die Menschheit denkt, sie hätte sich soziologisch weiter entwickelt!?!?
Ihr Satz: “Der wahre Kern” könnte in “Ausreden” liegen, die jetzt gegen ihn verwendet werden.”
Das denke ich auch. Jedes Pfützelchen, was er jemals gesagt und geschrieben hat, auf email, per skype oder sms kann von den Damen gegen ihn verwendet werden,
die Hinrichtung hat längst stattgefunden. Und wir haben hier in BW ja so ein überschlaues schwarzes Gericht, welches noch einen skandalösen Beitrag dazu leistet, dass dieser unnötige Prozess unnötigerweise in die Länge gezogen wird.
Längst schon haben sich die Medien weitaus bereichert.
Wenn man das Thema Vergewaltigung genau in den Medien verfolgt nach dem 22.03.2010, erkennt man, das die Bevölkerung auf das Thema “Vergewaltigung “aufgesprungen ist. Ich habe noch nie so viele angebliche oder echte Vergewaltigungen mit Messer in den Medien gelesen, wie vor dem Februar 2010.
Auch die Meldungen zu vorgetäuschten Vergewaltigungen haben zugenommen, weil Frauen auf das Thema aufspringen, es wird ihnen doch von der Justiz sehr leicht gemacht, nur 3% der Vergewaltigungen werden forensisch richtig untersucht.
(Den Link werde ich nachsenden, habe den auf einem anderen Rechner
) Das Mannheimer Gericht zeigt uns doch überdeutlich, wie man einen viertklassigen Moderator (nach eigenen Worten) mit ganz einfachen Methoden , nach seinen Worten Ein “Simpel” als Vergewaltiger in aller Öffentlichkeit vorführen kann! Man benötigt nur ein paar blauer Flecken auf der Haut,, nicht mal DNA-Spuren zur Anklageerhebung, geschweige denn von einem aussagepsychologischen Gutachten!
Zurück zum Rücket-Artikel vom 7.04.2011:
Wenn ich lese, dass Viola S. gegenüber der Polizei am 1.4.2010 widergab, dass die Beziehung zu JK wenig deutlich, innig und vertrauensvoll, war.
“Dort steht, sie habe PERMANENT versucht in sein Leben reinzukommen ( da muss man zwangsläufig an Stalking denken! ),
sie habe aber IMMER draußen gestanden!!
Die ganze Einleitung von Frau Rückert in diesem Artikel von Krokodilstränen der SVS mit ihren faustdicken Lügen bis hin zu den ebenbürtigen Lügen von JK (PeterM. da passt der Tucholsky, obwohl schon 100 Jahre alt)).
Dann im Abschnitt 3 der Printausgabe der Zeit:
und das möchte ich doch wörtlich widergeben:….. Nicht wenige richteten ihr Leben nach Kachelmann aus. Einige zogen seinetwegen um. Wieder andere nahmen Geld von ihm. Warteten. Erbettelten Zusammenkünfte.
Machten sich klein. Unterwarfen sich seinem Terminkalender, seinen sexuellen Wünschen……., obwohl die meisten ihn doch bloß ein paar Mal im Jahr zu Gesicht bekamen. Manche hofften auf bessere Zeiten, manche schickten ihm scharfe Selbstporträts…..
(Ich denke da gerade an Udo Jürgens, Mick Jagger, und etliche andere Promis, wo die Weiber dann zum Abschlampen bereitwillig bereitstehen!) und ich denke da bei Kachelmann ( Nein , ich denke da gar nix, Herr Kachelmann ist nicht Mick Jagger, auch nicht Udo Jürgens,geschweige denn Julio Iglesias! Er muss selber wissen, wo er steht!
Letztendlich geht es da aber um eine ernstzunehmende Angelegenheit!
Das Gericht in Mannheim zeigt doch übertrefflich seine Unvoreingenommenheit in seiner Voreingenommenheit!!!
Voreingenommenheit nach dem 41ten, oder 44ten oder 45 ten, vielleicht bekommen wir durch Richter Seidling sogar den 55ten Verhandlungstag.
Allen Ernstes!
Ich glaube, dass durch das Verhalten des Gerichts in Mannheim und natürlich auch durch das MO, der Gesellschaft großer Schaden zugefügt wird und wurde.
Ich kann nur hoffen, dass Herr Kachelmann und auch sein Anwalt, genug gesunden Menschenverstand besitzen, die Sache in aller Gründlichkeit, in aller Offenheit, aufzuklären und die dafür notwendigen Prozesse durchführen, damit der Schaden, der durch die Veröffentlichung dieser “Never Ending Story” (dieser zig “weiß gott wieviel” Artikel)verursacht wurde, so gering wie möglich zu halten!
Ich denke da, explizit an Männer, die nicht das Geld haben, um vorgetäuschte Vergewaltigungen von Exfreundinnen oder Ehefrauen, vor Gericht durch das Auftreten der bekanntesten und berühmtesten Gutachern zu widerlegen!
Ausdrücklich
20. April 2011 um 14:53
@ Max Mäuerle
Zitat : …Dort steht, sie habe PERMANENT versucht in sein Leben reinzukommen ( da muss man zwangsläufig an Stalking denken! ),
sie habe aber IMMER draußen gestanden!!
Diese Aussage zeigt doch ganz offensichtlich, welches Geistes Kind SVS ist. Nach dieser ganzen Zeit mit JK, selbst nach dem 2. Versuch, hat ihr weder Verstand, noch Anstand ( weil beides nicht vorhanden ? ) gesagt, “mit mir nicht und tschüss”. Aushalten lassen war wohl doch bequemer.
Die Courage dieser Dame reichte stattdessen dafür, im Gericht dumm dreist eine Zuschauerin anzugehen. Diesen Einsatz hätte sie mal besser in die Ausrichtung ihrer damaligen Beziehung an den Tag gelegt und Ordnung geschafft, anstelle heute dermaßen lächerliche Statements darüber abzugeben.
18. April 2011 um 21:30
@ Ottlilie
Sagenhafter Beitrag, angefangen von der “eigentlichen” Entlastungszeugin SVS bis hin zu der Tatsache, dass es für JK nunmal leider auch zwangsläufig und schlußendlich so aus dem Wald herauschallt, wie er hineingerufen hat !
Dass er nun eine saftige Quittung für seinen zweifellos ausufernden Liebeslebenswandel bekam, steht fest, ändert allerdings nichts an der Tatsache, dass dies nichts ungesetzliches ist und mit der angeklagten Vergewaltigung nichts zu tun hat.
So schlimm nun alles ausgeufert ist könnte ich mich sehr gut vorstellen, dass es für JK ein absolut “heilsamer ( und vielleicht auch notwendiger ?) Schock” war, der ihn durchgerüttelt hat und ihm somit einen ernsthaften neuen Durchstart ermöglicht.
Manchmal begreift man erst hinter her, weshalb man einen hundsgemeinen, steilen und steinigen Weg gehen muss, um auch mal wieder eine Blumenwiese zu sehen.
Rückblickend ist es dann doch oft gut und notwendig, dass sich nicht alles immer nur so ergibt wie wir es wollen, sondern wie es für uns bestimmt ist.
18. April 2011 um 22:20
@ Goji
So sehe ich es auch, wobei m.E. das Verhängnis für JK nicht mal so sehr die Quantität , sondern vielmehr die Qualität seiner Sex-Partnerinnen war.
Aber auch kleine Kinder müssen sich ja erst die Finger verbrennen, ehe sie glauben, dass das verbotene Objekt wirklich heiß ist.
Ja, und nun sitzt eben JK mit Brandblasen da, und wir können nur für ihn hoffen, dass er sich die Ursachen dafür auch gut merkt und in Zukunft alles meidet, was zu einer Wiederholung solcher schmerzhafter Ereignisse führen könnte.
19. April 2011 um 10:07
Ich glaube, die Brandblasen hatte er schon viel früher bekommen. Zwei Ehen und eine Frau die ihm die Kinder unterschiebt. Man frage doch einfach einmal Männer, wie die sich in diesem Fall verhalten würden. JAK jedenfalls hat wohl aus eigener Entscheidung zwei fremde Kinder als seine angenommen. Auch das stellt ihn in einem anderen Licht dar als es derzeit öffentlich kolportiert wird.
Daß er danach die Auffassung hat, daß eben nicht alle guten Dinge 3 sein müssen, ist nach meiner Sicht der Dinge verständlich. Er hat die Damen getestet und mußte feststellen was sie wirklich wollten- eben Geld; das strahlende Licht der Prominenz. Wäre er obendrein wirklich schwer erkrankt dann hätte noch eine fette Erbschaft in Aussicht gestanden.
Was die Krankheit betrifft wird er allein um die Zusammenhänge wissen. Wir wissen nicht, weshalb er medizinische Untersuchungen hat machen lassen. Wir wissen nicht, wie ihm seine Kinderlosigkeit von den Medizinern begründet wurde. Wir sollten aber alle wissen, Männer wie Frauen, in welcher Situation man ist, wenn man nach einem Massenscreening mit einem Verdacht konfrontiert wird und dann Monate auf einen Facharzttermin oder Laborergebnisse warten muß, um Gewißheit zu bekommen. Gewisse “Aussetzer” im persönlichen Verhalten sollte man dann wohl als normal ansehen.
Wir sollten also über derartige Motivationen nicht weiter spekulieren. Die Häufigkeit bestimmter Krebsarten bei jungen Männern läßt auch andere Deutungen als bloße Anschuldigungen zu. Es wird aber in jedem Fall bei Spekulationen bleiben die niemandem nützen.
19. April 2011 um 14:28
@ Paul
Paul, wie kommen Sie denn plötzlich auf medizinische Untersuchungen und Massencreening?
Und ehrlich gesagt, wenn Sie nun noch dieses wahllose Weiberaufreißen von JK mit Aussetzern im persönlichen Verhalten aufgrund angeblichen Wartens auf irgendwelche angeblichen Untersuchungsergebnisse entschuldigen wollen, dann nehme ich Ihnen das beinahe übel. Das klingt nämlich total nach Prof. Seidler.
Ich glaube schon den Autoren der Weltwoche sowie Frau Rückert, die ja alle die entsprechenden Unterlagen und Informationen für ihre Artikel hatten.
Nichts war da von JK’s medizinischer Untersuchung und dem ach so belastenden Warten auf ein Ergebnis zu lesen. Der kerngesunde JK hat der Dinkel den gleichen Schwachsinn erzählt wie den anderen dummen Weibern.
Und ich erinnere an die Aussage aus seiner ehemaligen Firma, in der JK statt einer normalen Kündigung einen Zettel an den PC seines Chefs geklebt hatte mit der Information, dass er Krebs habe und deshalb die Firma verlasse.
Und nun kommt auch noch Isabella-Viola, der er sogar hinterher erzählt hat, dass seine angebliche Krankheit nur Humbug war.
Wundert sich da noch jemand, dass die ausrastet, zumal ihr eine Claudia Dinkel mit ihrer Vergewaltigungsanzeige auch noch die Show stiehlt?
Natürlich musste sie spornstreichs zu BUNTE rennen, um sich als die einzig echte Lebengefährtin und Ersatzmutter seiner Söhne, die mit ihm Ostern, Weihnachten usw. verbracht hat, zu produzieren.
Nein, es ist die Masche von JK gewesen, Krankheiten vorzutäuschen.
Und das ist etwas, was ich ihm übel nehme. Man treibt nicht mit Entsetzen Scherz, und ich finde es hochgradig geschmacklos, für solche dummem Spielchen ausgerechnet so eine schlimme Sache wie Krebs zu mißbrauchen.
Und diese “Damen” testen ???
Nennen Sie das Austauschen von Telefon-Nr. und dann sofort bei ersten Treffen ins Bett springen, etwa im Ernst “Testen”?
Jeder normale Mann riecht doch drei Meilen gegen den Wind, worauf solche Typen aus sind!
Wobei allerdings auch diese “Damen” sehr schnell hätten wittern können, worauf JK aus war.
Einem Mann zu glauben, dass er Krebs hat und sich zum Sterben ins Kloster zurückzieht, dazu gehört wirklich schon eine gehörige Portion Dämlichkeit.
Und Brandblasen wegen seiner zwei Ehen und der Kuckuckskinder?
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, fing ja sein Verhältnis der Firmen-Buchhalterin Denise während seiner Ehe mit Katja, gleichfalls in der Firma beschäftigt, an. Da kann ich ihn nun wirklich nicht bemitleiden, wenn er da Streß hatte.
Übrigens ist das nach meiner Erfahrung das Dümmste, was man tun kann, ein Verhältnis mit MitarbeiterInnen anzufangen. Und dann auch noch die geschiedene Frau im Vorstand der Firma behalten mitsamt derem neuen Lebensgefährtin? Da ist doch Ärger vorprogrammiert!
Und wieso wissen Sie, dass er die Kinder freiwillig anerkannt hat?
In Deutschland ist es zum Beispiel so, dass Sie innerhalb der ersten beiden Lebensjahre die Vaterschaft anfechten können. Wenn Sie aber erst nach Jahren anläßlich einer Scheidung feststellen, dass Sie gar nicht der leibliche Vater sind, haben Sie eben Pech gehabt.
Sie bleiben der Vater gem. BGB mit allen Verpflichtungen zum Kindesunterhalt.
Ja, und als einigermaßen lebenserfahrene Frau frage ich mich, wieso es Denise es eigentlich nötig hatte, fremdzugehen.
Und was die Zeugungsunfähigkeit betrifft, so gibt sehr viele Möglichkeiten und darunter auch einige sehr wenig feine.
Aber das ist es nicht, was mich neben diesen erfundenen Krankheiten so sehr berührt hat.
Ich kann einfach nicht verstehen, wie ein intelligenter und erfolgreicher Mann sich mit solchen unterirdischen Gestalten, wie sie nun haufenweise vor Gericht und in der Klatschpresse erschienen, überhaupt abgeben und wenn ja, auch nur mehr als einen One-Night-Stand haben kann.
Shakespeares “Wer Pech anfäßt, der besudelt sich” hatte ich ja schon zitiert, und etwas anderes dazu fällt mir einfach nicht ein.
19. April 2011 um 14:50
Ich weiss ja, dass der Rückzug ins Kloster von J.K. nur ein Gag war, um das jeweilige Girlie zu beeindrucken. Leider haben die so wenig Hirn, dass sie sich wohl auch nicht erkundigt haben, wie , was , wann wo. Mein Gott, haben die niemals gegoogelt?
Nun, aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, so ein Klosteraufenthalt kann was ganz Wunderbares sein und die Erholung ist vorprogrammiert. Egal ob man an irgend etwas glaubt oder nicht, interessant ist es allemal. Auf meinem Wunschzettel steht Arenberg!
Das Angebot dort ist wahrlich exclusiv!
Und.. sie haben sogar ein Herz für Raucher
19. April 2011 um 15:59
@ Ottlilie
Sie schreiben mir aus dem Herzen – mit jeder Zeile !
Worin die Ambition von JK lag, einen derartigen Harem “aufrecht” zu erhalten, anstelle sich zumindest auf One-Night-Stands zu beschränken und sich dadurch einem wahnsinns Stress auszusetzen, das darf JK selbst in Erfahrung bringen.
Mir fällt auf, oft sind es gerade die intelligenten und im Beruf sehr erfolgreiche Männer, bei denen es im privaten Bereich, warum auch immer, nicht mehr dafür reicht, einfach ganz normal zu funktionieren.
19. April 2011 um 19:39
Völlige Zustimmung liebe Ottilie – in fast allen Punkten.
Gut er zieht den Kopf ein, sie schlittern über ihn hinweg, sind lächerlich, das ist wohl jedem klar. Aber…
Ich erinnere mich noch gut an das erste Interview nach der Entlassung aus der Haftentlassung: Ich habe nicht immer monogam gelebt!
Aber wer hat das denn von ihm verlangt, das ist seiner Privatsache gewesen und wird es immer sein. Es ist kein Bestand der Anklage und darf auch nicht als Beweis seiner Schuld gewürdigt werden.
Polygamie wird weder im alten noch im neuen Testament grundsätzlich verurteilt, in machen Religionen oder Gesellschaften durch aus heute noch üblich. Nur wir, die angeblich so moderne westliche- grundsätzlich aber spiessbürgerliche – Welt machen ein Drama daraus. Dabei hat er diese Frauen ja nicht einmal geheiratet. Er hatte sie nebeneinander, die Frauen haben sich nicht darum gekümmert sondern dümmlich angenommen, sie wären die Einzige. Wer so handelt gehört einfach belogen und betrogen. Jetzt wie verbrühte Katzen zu heulen ist ebenso dumm, wie ihr Verhalten nach J.Ks Verhaftung. SVS nur als Beispiel hat sehr genau gewusst, dass sie nicht die Einzige ist. Ihr Kommentar zu Helen Sch: : “nichts weiter, nur dass das wohl eine VON DIESEN SM-FRAUEN ist” ( Sie waren ja gleichzeitig Weihnachten 2009 in Canada).
Nur eines und bitte ändern sich niemals es mir nachzusehen: Menschen die Jahrzehnte so gelebt haben, die S/M lieben( was überhaupt nicht verwerflich ist), die eben die Abwechslung wenn gewünscht auch gleichzeitig bei den Partnern bevorzugen, ändern sich niemals. Warum denn auch, es macht doch seine/ihre Persönlichkeit aus, da hat keiner das Recht diese brechen zu wollen. Es besteht ja die Möglichkeit, dass ein Mensch so etwas eine Zeit durch hält, nur weil es von der heuchlerischen Umwelt gewünscht wird, aber wie lange?
Gleichgesetzt wäre, dass man Homosexuellen beibringt, wenn sie ihre Neigungen verbergen, es ihnen beruflich oder privat besser gehen würde. Jeder ist wie er ist, auch wenn das unsere Altsuffragette Aschwa nicht mehr begreifen kann. So ein Persönlichkeitsbrechen, wider die eigene Natur, ist eine Domäne der katholischen Kirche mit dem Zölibat. Welche Folgen das hat, nun, das sollte jedem bekannt sein.
Die vom Saulus-zum Paulusverwandlungs-Masche ist für denkende Menschen nicht nachvollziehbar. Es soll keiner annehmen, dass Jörg Kachelmann jetzt – trotz Heirat, oder sonst was – zum Heiligen mutiert ist. Soviel ist sicher. Muss er auch gar nicht, wer darf sich anmassen so etwas zu verlangen? Damit zurechtkommen muss nur eine, das ist seine Frau und ich nehme an, dass sie wohl wissen wird, worauf sie sich eingelassen hat. Und wenn nicht: Das Leben ist nicht wie ein Schachspiel, bei dem man zehn Züge im Voraus planen kann; es ist vielmehr wie ein Tennisspiel, bei dem man immer neu reagieren muss. © Beate Milewski
Ganz bestimmt nicht wird sich wohl der Richter ein anderes Bild machen, als das welches er ohnehin schon seit dem 6.Sptember 2010 hat, nur weil sich am Zivilstand, an der angeblich moralischen Veränderung etwas geändert hat. Denn das ist überhaupt nicht seine Aufgabe, er hat zu entscheiden ob auf Grund der Beweise (keine vorhanden) oder Indizien( alle den Bach hinunter gerauscht) der Aussage von CSD(meist gelogen oder inszeniert) an dem Tatvorwurt festgehalten werden kann. Und da gibt es wohl nur eines: Freispruch!
19. April 2011 um 16:13
Liebe Ottilie46, mal ganz direkt gesagt: Wenn man als Mann mehrere Freundinnen gleichzeitig haben will oder hat (weil man sie nicht rechtzeitig los wird, während schon die nächste da ist), ist es ausgesprochen angenehm, um nicht zu sagen: es ist Voraussetzung, dass diese Frauen eine gewisse Einfälitigkeit haben. Intelligente Frauen stellen Forderungen oder gehen, die kleinen Püppchen träumen dagegen weiter vom Prinzen, auch wenn er sie nur ab und an beglückt. Die glauben nur zu gerne, dass er so irre viel zu tun haben soll, krank ist oder was weiß ich noch alles. Die glauben auch alles andere, nur um im Spiel zu bleiben.
Damit bin ich wieder beim Kerngeschehen: Wenn eine dieser Dummerchen dann von sich aus sagt: “Dann geh doch” (Howard Carpendale), dann ist beim Mann großes Aufatmen angesagt: Eine Sorge weniger, denn nach 11 Jahren nervt sowas nur noch, abgesehen von der Hauptaufgabe natürlich, aber die bekommt man anderweitig mit weniger Stress auch. Da passt eine Vergewaltigung eben absolut nicht ins Bild. Meine Dominanz muss ich doch nur einer zeigen, die auf gleichem Niveau ist. CSD ist ausreichend bestraft (aus der Sicht von JK), wenn er sie einfach stehen läßt. Wie wirksam das war, sieht man ja an den Folgen. Aber wer rechnet denn als Mann mit so etwas? Immerhin das hat sich ja nun geändert. Deswegen wäre ein Freispruch in den Augen von ASchwa auch katastrophal, weil sie darin einen Freibrief für die bösen Männer sehen würde. Andersherum wäre es ein Freibrief für die armen, unschuldigen, immer lieben Frauen, unliebsame Männer abzuservieren. Die können dann nur noch ins Kloster gehen, wo ich auch schon mal war (Taizé) und REN nur bestätigen kann.
19. April 2011 um 16:32
@Ottilie
In Deutschland hat man zeitlebens 2 Jahre Zeit, nach Erkenntnis, eine fragwürdigen Vaterschaft anzufechten.
19. April 2011 um 17:37
Apropos Kloster Ottilie:
Wer hatte mir das vor geraumer Zeit ausgeredet?
19. April 2011 um 18:42
@ Paul
Ich habe Ihnen das Kloster nicht ausgeredet, sondern nur ganz bescheiden angefragt, ob Sie etwa gar in dem vom Ex-Bischof Mixa frequentierten Frauenkloster Ihren Aufenthalt nehmen wollten.
Ich bezweifelte allerdings, ob Sie überhaupt würdig sind, den Spuren dieses Herrn zu folgen und fragte Sie nach Verdiensten Ihrerseits, die denen des Herrn Mixa gleichzusetzen sind, als da sind:
1. Wieviel Flaschen Wein trinken Sie täglich?
2. Wieviel Kinder verprügeln Sie täglich?
3. Wieviel Geld Ihres Arbeitgebers haben Sie zweckentfremdet verwendet?
Und Sie fanden denn auch, dass ich Ihnen jede Hoffnung nehme täte.
Aber wie wäre es nun mit einen gemeinsamen Klosterurlaub mit Rita, aufgepeppt durch einen Wochenendaufenthalt von Anselm?
Evtl. geselle ich mich auch dazu, aber dann könnte die spirituelle Erholung ggf. in ein Überlebenstraining ausarten.
19. April 2011 um 20:21
@ Rita
Das entspricht voll und ganz meiner Meinung.
Und wie ich schon Goji schrieb, ist m.E. bei JK das Problem nicht die Quantität , sondern die Qualität seiner Partnerinnen gewesen. Und diese Konzentration von Ausschuß hat ihn ja letzten Endes in die heutige Situation gebracht.
Und es bleibt nur zu hoffen, dass seine junge Frau diese Ehe als Partnerschaft zweier autarker Persönlichkeiten begreift und nicht als persönlichen Besitz.
Und JK ist zu wünschen, dass er sich nun endlich in punkto Frauen vom Gourmand zum Gourmet entwickelt.
Schließlich dürfte es wohl doch etwas merkwürdig wirken, wenn eines Tages ein weißhaariger JK, an seinen Rollator geklammert, ins Gericht getapert kommt, weil er von einem geldgierigen Groupie wegen Vergewaltigung angezeigt wurde. Und richtig peinlich wird es dann, wenn er sich von vom Richter anhand eines Sexualkunde-Buchs erst einmal erklären lassen muss, um was es sich handelt, da er inzwischen bestenfalls nur noch zum Austausch von Telefon-Nummer fähig ist und alle weitere Aktivitäten im Nebel der Alterssenilität entschwunden sind.
19. April 2011 um 23:29
@Meggi ; 15:59
Über diese Erwiederung an Ottilie mache ich mir ein wenig Gedanken ob das wirklich so gemeint war?
Da lese ich “…bei denen es… nicht mehr dafür reicht, einfach ganz normal zu funktionieren”.
Also: sind Männer für Frauen nur noch Maschinen? Den ganzen Tag Stress und wenn man abends heim kommt glaubt die Frau nur einen Schalter umlegen zu müssen und der Mann funktioniert eben ganz normal.
Ist das die weibliche Vorstellung über Männer?
Erfolgreiche Männer bekommen meist den Kopf nicht frei und nehmen so die Arbeit mit nach Hause, ob Frau das will oder nicht. In Gedanken wird der nächste Tag vorbereitet, damit Frau sich ihre Wünsche etc. weiter erfüllen kann. Wenn sie gemerkt hat, daß ein goldener Käfig auch nur ein Käfig ist, dann ist es meist zu spät. Andererseits will sie ja auch nicht verzichten, also: Ménage-à-trois- “stellen wir doch einen Gärtner ein”?
19. April 2011 um 17:22
@Ottilie
Wie ich darauf komme? Vielleicht bekommt Mann etwas Erfahrung wenn er im Leben “etwas rumkommt”? Und wie ich schon darlegte, wir wissen nicht wie der Anlaß bei JAK dazu war, auf eine Wahrheit zu stossen die für keinen Mann angenehm ist.
In D gibt es beispielsweise sog. Vorsorge, der bei Verdachtsfällen Facharzttermine folgen. Wird in diesem Zusammenhang obendrein noch festgestellt daß Kinder nicht die eigenen sein können, dann hat ein Mann definitiv Probleme, auch wenn jemand wie Aschwa das gern als verletzte Eitelkeit runterspielen würde.
Es geht immerhin um ein großes Spektrum von Problemen- von enttäuschter Liebe über Vertrauensbruch bis hin zur Erbfolge.
Wie diese Erkenntnis verarbeitet wird, welche Schlüsse er daraus zieht, wie er künftige Partnerschaften oder Beziehungen wertet, ist völlig offen. Meist wird er, getreu einer alten Handwerkerregel, daß ein guter Schmied immer mehrere Eisen im Feuer hat, künftig danach handeln. Die Damen haben doch gezeigt wie es geht.
Wo ist also der moralische Unterschied im Partnerhopping zwischen Ledigen und Verheirateten? Ich kenne kein Gesetz welches die Anzahl von möglichen Beziehungen regelt. Für die Ehe soll das ja schon eher zutreffen, aber wie sieht dagegen die Realität aus? Hat sich Goldlöckchen an der Realität gestört? Bei einem derartigen allgemeinen Widerspruch der Theorie in der Praxis, sollte man JAK nicht mit theoretischen Moralvorstellungen kommen. Wir wissen, daß er nicht wegen angeblicher moralischer Verfehlungen büßen soll.
Die Möchtegerngeliebten sind mir deswegen eher unwichtig. Es zählt die Anerkennung der Kinder und die neue Lebenspartnerschaft; eine heute relativ seltene Haltung.
Das ist leider das reale Leben, nichts davon wurde erschnuppert!
19. April 2011 um 19:03
@Paul
Ziemlich gute und realistische Schlussfolgerungen von Ihnen um 10.07 Uhr und jetzt. Die These mit dem Arzttermin und anschließender Erkenntnis der fehlenden Zeugungsfähigkeit. Auch die hinterher folgenden Probleme für JK.
Ich hatte auch schon gelesen, dass ein naher Freund JK´s geoutet hat, wie JK von Frauen betrogen wurde.
Aber letztendlich gibt er selber gar keine Statements ab. Das ist auch besser so!
20. April 2011 um 08:46
Wenn einem jegliches Wort und jegliche Regung nach gut dünken ausgelegt wird ist das mehr als verständlich. Der Beitrag über Tucholky ist eben zeitlos.
Nebenbei:
Für alle, denen das Klosterleben madig gemacht wurde oder die sich aus anderen Gründen damit nicht anfreunden können:
Burg Bernstein- auf den Spuren Almàsys.
Lockenhaus ist auch in der Nähe.
20. April 2011 um 16:25
@ Paul
Vermutlich habe ich mich etwas ungeschickt ausgedrückt.
Was ich mit dem “normal funktionieren” meinte ist, dass es durchaus ( nicht grundsätzlich und nicht nur ! ) Männer gibt, die unglaublichen geschäftlichen Belangen gewachsen sind, mit beispielhaften Einsatz bei der Sache sind und durch intelligentes, logisches und strukturiertes Denken und Agieren, oft zu großem Fortschritt und Erfolg eines Unternehmens beitragen.
Dann aber wiederum, so meine Erfahrung in vereinzelten Fällen, zeigt jedoch auch, dass sich eben gerade solche Männer dagegen im Privatleben schwertun.
Man(N) tut sich u.U. schwerer mit Koordination, Konfliktfähigkeit/Bereitschaft, Problembewältigung.
Eine Frau, die sich wirklich für Ihren Lebenspartner interessiert und ihn liebt, sieht in ihm keine Maschine und erwartet noch viel weniger, dass er nach Feierabend von jetzt auf nachher den Schalter umlegt. Sie wirkt ohne Aufhebens entspr. ( u.a. unterstützend ) ein, damit schlußendlich eine “Einheit” dabei herauskommt.
Und eben dieses wird JK in all seinen Exen nie in der Form erfahren haben, wie er es event. benötigt hätte, ohne dass es ihm gar event. selbst bewusst war.
Er musste seinen Schalter auf Dauer-Hin-und-Her gestellt belassen, da er es allen und sich selbst recht machen wollte und dabei gerade das Gegenteil fabrizierte.
Doch wie Ottlie bereits schrieb, er hatte sich für Quantität nicht für “Qualität” entschieden und weniger ist manchmal bekanntlich mehr…
19. April 2011 um 10:15
@ Ottlilie
Zitat : So sehe ich es auch, wobei m.E. das Verhängnis für JK nicht mal so sehr die Quantität , sondern vielmehr die Qualität seiner Sex-Partnerinnen war.
Auch hier wird er einen Lernprozess durchlebt und mitunter festgestellt haben, dass “außen hui ( innen pfui) ” nicht unbedingt grundsätzlich das Wahre sein muss und es tatsächlich innere Werte gibt, die einen Menschen vordergründig auszeichnen.
19. April 2011 um 11:07
@Ottilie46, Ihre Beiträge sind absolut großartig. Genau so habe ich es auch empfunden, denn wenn so viele Frauen so lange an einem Mann trotz aller Demütigungen festhalten, dann muss man a) aus positiver Sicht erkennen, dass sie sich trotz der Demütigungen etwas von ihm versprachen (Promistatus) und b) aus negativer Sicht genau das sagen, was Sie feststellen: So schlimm kann es nun auch wieder nicht gewesen sein, insbesondere kann es keine Vergewaltigungen gegeben haben, denn dann wäre auch für die promigeilste Frau Schluß gewesen – und wenn auch dann nicht, dann war es eben keine Vergewaltigung, sondern die Zitrone, die man schlucken musste, um die Vitamine zu bekommen.
Ich schreibe, wie ich ja des Öfteren angedeutet habe, so gut wie alles aus eigener, ganz persönlicher Erfahrung. Ich bin zwar nicht so prominent wie JK, aber auch ich hatte gewisse Attribute, die mir Frauen zuspielten, die ich besser nicht kennengelernt hätte. Aber man ist eben auch nur Mensch und fühlt sich unheimlich gebauchpinselt, wenn einem die Frauen “zum Gebrauch zuer Verfügung stehen”, ich muss es so frauenverachtend sagen, obwohl ich Frauen absolut vergöttere (worin wahrscheinlich das Problem liegt). Ich tue alles für eine Frau, wenn ich Mitleid mit ihr habe. Ich habe immer nur Glück im Leben gehabt, und diese Frauen eben nicht. Daher wollte ich ihnen von meinem Glück etwas abgeben. Die Frauen, die auf eigenen Beinen selbstbewusst durchs Leben gehen (und mit einer davon bin ich seit vielen Jahrzehnten verheiratet) haben mit mir nicht viel Freude gehabt. Ich habe eben so eine Art “Helfersyndrom”. Und damit komme ich zum Punkt: Man lügt dann tatsächlich in den schillerndsten Farben, um diese Frauen, die es eh schon so schwer haben, nicht noch mehr zu schädigen. “Ich find Dich nicht mehr so toll” tut ihnen tausendmal mehr weh (jedenfalls glaubte ich das) als “ich habe gerade persönliche Probleme, es liegt nicht an Dir”. Das geht den Frauen runter wie Öl und als Mann lernt man dann wie die Pawlow´schen Hunde, auf welchen Knopf man drücken muss, damit es nicht so weh tut. Sicher ist die vorgetäuschte Krebserkrankung (oder war es nur der Verdacht auf eine solche?) ein wenig heftig, aber Frauen können dann so herrlich mitleidsvoll und aufopfernd sein. Sagt man “ich habe finanzielle Probleme” sind sie ganz schnell weg, da “kommt die Krankenstory besser an”. Es ist eben aus der Sicht des Mannes ein Spiel.
Die Moral von der Geschicht: Es sind immer 2 im Spiel. Klar bin ich genauso wie JK zu verachten, weil wir nicht geradeaus durchs Leben gehen, aber ein wenig sind die Frauen auch mit Schuld. Vielleicht versteht hier der eine oder andere, warum mich JK so fasziniert, seit ich die Frauengeschichten von ihm gehört habe, vorher kannte ich nur seine lockere Art, Dinge rüber zu bringen, was ich ihm gerne abschaute. Aber jetzt fühle ich mich ertappt. Und ja: Auch ich hatte schon eine Hausdurchsuchung, weil eine gekränkte Frau meinte, mir einen reinhängen zu können. Das konnte ich aber schnell aufklären und heute ist diese Frau tot – vom Balkon gesprungen. Glaubt mir: Trotz allem, was sie mir anzutun versucht hat, kommt man nicht so leicht darüber weg, obwohl sie nicht meinetwegen gesprungen ist, sondern weil sie effektiv psychisch krank war und paranoide Wahnvorstellungen hatte. Ich bin absolut sicher, dass CSD auch krank ist, ich hatte ja auch schon mal Selbstmorddrohungen bei ihr für möglich gehalten.
Vielleicht sollte man die Schöffen nicht nach Zufall aussuchen, sondern danach, was sie selbst im Leben erlebt haben. Im alten Griechenland wurden die Ältesten zum Richter ernannt, also die mit der meisten Lebenserfahrung. Andererseits: Stellt Euch vor, ASchwa und Ottilie46 (ich meine jetzt nicht wegen des Alters, sondern der Empathie, mit der beide ihre Meinung vertreten) wären in diesem Verfahren die Schöffen. Ob die beiden jemals zu einem einheitlichen Urteil kommen würden? Beim Bundesverfassungsgericht wird das Abstimmungsergebnis bekannt gegeben und es gibt sog. Minderheitsvoten, falls ein Richter gänzlich anderer Meinung ist. Bei Strafverfahren ist das Ergebnis der Abstimmung aber immer geheim. Vielleicht steht es 2:2 und alles zerrt am 5. Mann (oder Frau) rum, auf den es ankommt. Die sitzen ja nicht im Richterzimmer stumm vor sich hin, sondern die diskutieren dort genauso wie wir hier. Meine erste Kollegin in meinem Berufsleben war eine etwa 50-jährige Dame, die als Schöffin in einem Vergewaltigungsprozess auftreten musste. Sie kam ganz stolz von der Verhandlung zurück und erzählte: Ich habe die Kripoleute erst einmal gefragt, wie denn das Bett ausgesehen habe. Das sei ganz ordentlich gewesen. Darauf hin habe sie gesagt:” Dann kann es keine Vergewaltigung gewesen sein, das sieht hinterher nämlich aus wie nach dem Krieg!” – der Angeklagte wurde aufgrund ihrer Intervention freigesprochen. Geht doch! Sie war eine Frau, die im Leben stand. Und sie hatte ihr Schöffenamt ernst genommen, da konnte der Richter noch so gerne verurteilen.
19. April 2011 um 11:54
@Reinhard und ich finde es erfrischend wie ehrlich Sie sind. Natürlich kann man mit solchen Sätzen bei einer Frau jederzeit punkten. Aber umgekehrt ist es doch genau so, die Tricks, welche wir Frauen anwenden sind ebenso alt wie die Welt.
Am schlimmsten ist jedoch die Erpressung” Wenn du nicht bleibst, dann bringe ich mich um!” Wir alle, ob Mann oder Frau, haben uns gegenseitig nichts, aber auch schon gar nichts vorzuwerfen, wenn wir ehrlich sein würden. Jeder spielt wie er es kann und versteht! Es gibt eben immer zwei die die dieses Spiel mitmachen und Schuld trägt niemals nur einer….
@Ottilie, wie immer Ihre Beiträge sind herrlich zu lesen. Ja, die Krankheitsmasche zieht immer. Aber nicht nur bei Männern, Frauen machen das doch genau so. Das fängt doch schon bei der “Migräne” oder “Unpässlichkeiten” an. Ich habe das immer blöd gefunden, wenn ich etwas will, oder nicht will, dann sage ich es klipp und klar und muss mich nicht hinter Leiden verstecken. Akzeptiert das der/die PartnerIn ist das wunderbar, akzeptiert er es nicht, dann ist es um ihn/sie sowieso nicht schade.
Schwere Krankheiten vorzuschieben um Aufmerksamkeit zu erregen oder Unannehmlichkeiten aus dem Weg zu gehen ist genau so perfid, wie eine Vergewaltigung vortäuschen.
Nein, die Lustspielerinnen und J.K. haben sich gegenseitig keinerlei Vorwürfe zu machen, deshalb sind die hysterischen Ausbrüche in den Gazetten von Catarina,Isabella-Viola,Anja-Verena,Nadja etc. und den anderen 18 Freundinnen und Kolleginnen (SZ-Magazin)
das mitschleppen eines Koffers voll Sexspielzeug von Helen zur Polizei einfach nur rachsüchtig dumm und/oder aus Geldgeilheit gemacht worden. Wer sich über Jahre um nichts kümmert nur um an der Hose eines Promis hängen zu dürfen ist ,sollte erst über sich selber nachdenken.
Das ist verachtenswert.
Nicht die Frauentombola ist zu verachten, auch bei Reinhard nicht. Das mit dem Vorschützen von schweren Krankheiten , das ist schon eher fragwürdig. Und ich gebe Ihnen natürlich recht, liebe Ottiie, es ist J.K. zu wünschen, dass er sich nie mit einer der Krankheiten wirklich auseinander setzen muss.
Was nun die Schöffin betrifft. Klasse die Dame. Nur bei den beiden Schöffen in Mannheim bin ich da nicht so sicher. Vielleicht macht das auch der Gsamteindruck der beiden Herren, aber sie sehen so schrecklich spiessbürgerlich und desinteressiert aus. Vieleicht ist das nur meine persönliche èberzeugung, aber Birgit M . und andere Prozessbesucher haben das auch schon festgestellt. Wenn ich denke, dass die “Zwei” mitzuentscheiden haben, dann überkommt mich Gänsehaut. Wollen wir hoffen, dass ich mich irre!
19. April 2011 um 14:09
@Rita,
volle Übereinstimmung.
Was ich mich jedoch die ganze Zeit schon frage: Was ist an einem “Leben mit Promi” interessant und erstrebenswert? Derart, dass ich alles tue, um auf dem roten Teppich posieren zu können? Mich zur Schau stellen. Exibisionismus?
Sich der Boulevardpresse freiwillig ausliefern? Ja gehts noch?
Ich stelle mir ein Promileben wie im Hamsterkäfig vor: Friseur, Nagelstudio, Pediküre, Fitneß-Studio etc. Modisch immer up to date. Erschöpft sich der Lebensinhalt in Äußerlichkeiten? Und man wird ja nicht jünger, muss “mithalten”. Immer schneller im Hamsterkäfig turnen?
Anscheinend für die JK-Dämchen erstrebenswert.
Wie gräßlich, langweilig, öde… .
19. April 2011 um 14:15
@Reinhard
“Ich habe eben so eine Art „Helfersyndrom“. Und damit komme ich zum Punkt: Man lügt dann tatsächlich in den schillerndsten Farben, um diese Frauen, die es eh schon so schwer haben, nicht noch mehr zu schädigen.”
Leider fehlt die Zeit auf diesen und den letzten Beitrag (zu Birkenstock) ausführlich zu antworten. Ich kann das, was Sie schreiben, persönlich gut nachvollziehen und es sind eben immer BEIDE SEITEN des Spiegels.
Zu lernen, den anderen nicht “schonen” zu müssen, ist nicht einfach, wie ich aus dem eigenen Leben weiß. “Schonen müssen” hat auch etwas von “Nicht-Ganz-Ernst-Nehmen”, oder?
19. April 2011 um 15:22
@ Reinhard
Ich muss Ihnen das Kompliment zurückgeben, und dabei zugeben, dass ich sehr vieles in diesem unsäglichen Fall auch aus meiner eigener Erfahrung beurteile.
Ich glaube nicht, den sittsamen Vorstellungen meiner Generation entsprochen zu haben. Und ich muss zugeben, dass in punkto Männer mein Verstand grundsätzlich völlig versagt hat, ich mich aber glücklicherweise dafür absolut auf mein Bauchgefühl verlassen konnte. Letzteres ist auch hier im Blog die Grundlage für meine Beiträge.
Ich habe jedenfall mit meinen Liebhabern immer im Konsens gelebt und muss rückblickend sagen, dass ich nicht eine Minute missen möchte.
Ihr Verhalten, wie Sie es schildern, kenne ich sehr gut. Aber ich möchte wetten, dass Sie auch ein Gespür dafür hatten, bei welcher Frau Sie welche Taktik anwenden. Und so denke ich, dass Sie diese von Ihnen geschilderte Mitleidsmasche bestimmt nicht im Gießkannenprinzip angewandt haben.
Und das ist es, was ich eben bei JK nicht kapiere.
Immer die gleiche Sorte Frauen und immer die gleiche Masche.
Das ist doch eigentlich stinklangweilig und kann m.E. nicht mal durch S/M (wo mir allerdings jede praktische Kenntnis fehlt) kompensiert werden. Ich finde auch, äußerlich haben diese Frauen trotz unterschiedlicher Haarfarbe eine gewisse Ähnlichkeit. Um es ganz ketzerisch zu sagen, ihnen schaut allen gleichermaßen die Dummheit und die Geldgier aus den Augen.
Und wenn ein Mann sich ständig Frauen aussucht, bei denen Verstand und Charakter dermaßen unterentwickelt sind , dass sie für einen Promi im Bett jede Demütigung hinnehmen, muss er aber doch auch davon ausgehen, dass diese geistigen Defizite irgenwann einmal negative Auswirkungen für ihn haben können.
Denn dermaßen dummen Weiber sind doch unberechenbar. Das sieht man doch jetzt an Isabella, Anja, Katharina und Co., die sich ohne Not bloßgestellt und auch noch freiwillig zur Lach-Nummer der Nation gemacht haben.
Die Krönung ist natürlich, dass diese “Damen”-Runde ihr Pendant in Polizei, Staatsanwaltschaft und “Opfer”-Gutachter gefunden hat.
Aber vielleicht ist es wirklich so, dass diese Dinkel-Aktion für JK letzten Endes ganz gut ist und ihn vielleicht vor Schlimmeren bewahrt hat. Irgendwie habe ich nämlich nachträglich den Eindruck, dass sein Leben in einer immer schnelleren Abwärts-Spirale verlief, die nun abrupt gestoppt wurde. Nun muss er bloß noch den Kopf einziehen, damit seine Exen ungehindert über ihn hinweg weiter abwärtsschlittern können.
19. April 2011 um 18:08
@ Ottilie
…Nun muss er bloß noch den Kopf einziehen, damit seine Exen ungehindert über ihn hinweg weiter abwärtsschlittern können.
Wie wir hier schon öfters ausgeführt haben (und unsere Aschwa einfach nicht ins Hirnkastl reinbringt) ist, dass eben zu diesem offensichtlich praktizierten Lebenswandel immer 2 gehören.
Angesichts Ihres Zitates hätte schlussendlich dann aber auch wirklich jeder, seinen Anteil an der natürlichen Gerechtigkeit
19. April 2011 um 18:30
@ Ottilie
Zitat : Und das ist es, was ich eben bei JK nicht kapiere.
Immer die gleiche Sorte Frauen und immer die gleiche Masche.Das ist doch eigentlich stinklangweilig und kann m.E. nicht mal durch S/M (wo mir allerdings jede praktische Kenntnis fehlt) kompensiert werden.
Durch den “immer gleich dummen naiven Charakter der Damen” ist ihm erspart geblieben, sich auf “Neues” einstellen zu müssen. Nur wurde aus dieser vermeindlichen “Bequemlichkeit” ein permanentes und unmerklich nervenaufreibendes Spagat, da er keine der Exen direkt und offensichtlich verletzten wollte / konnte, da er im Grunde doch konfliktscheu ist.
Und eben aus diesem Grunde passt eine Vergewaltigung, wie von CSD geschildert, nicht zu seinem Wesen und bekannten Verhaltensweisen über all die Jahre hinweg.
20. April 2011 um 16:30
[quote]Und das ist es, was ich eben bei JK nicht kapiere.
Immer die gleiche Sorte Frauen und immer die gleiche Masche.[/quote]
das ist dummes zeug. Kachelmann hatte die anderen frauen, die auch in dem bekannten SZ-Magazin geredet haben, die ganz anders drauf waren und die ihn gar nicht schlechtmachen mussten.
20. April 2011 um 21:21
Zitat : Man lügt dann tatsächlich in den schillerndsten Farben, um diese Frauen, die es eh schon so schwer haben, nicht noch mehr zu schädigen. „Ich find Dich nicht mehr so toll“ tut ihnen tausendmal mehr weh (jedenfalls glaubte ich das) als „ich habe gerade persönliche Probleme, es liegt nicht an Dir“. Das geht den Frauen runter wie Öl und als Mann lernt man dann wie die Pawlow´schen Hunde, auf welchen Knopf man drücken muss, damit es nicht so weh tut.
Aus Reinhard spricht zweifellos ein Frauenkenner
…. und genau damit wird JK ein erhebliches Problem gehabt haben.
20. April 2011 um 21:52
@Reinhard
Ich frage mich, weshalb mir in diesem Part so sehr viel recht geläufig ist- bis hin zur Begrifflichkeit, die vielen Menschen fremd ist? Entweder kenne ich diese Situationen aus eigener Erfahrung oder aus dem Bekanntenkreis, es war jedenfalls alles schon einmal da. Kennen wir uns etwa oder sind es einfach nur die Situationen, die stets nach dem gleichen Muster ablaufen- seit Jahrhunderten?
19. April 2011 um 14:34
eine kleine Frage habe ich am Rande:
wir wissen doch, dass so viel gelogen wird, warum muss ich glauben, dass das jetzt auf einmal stimmt was Viola erzählt.??!!
Nur weil es in der Bunten gestanden hat.??
Hat J.K. das jemals bestätigt?
Wir wissen doch, dass sie sich nur wichtig machen wollte/musste, bei 50.000€.
Ergo wird halt dick aufgetragen, die Bunte schmückt das noch ein bissle aus, sonst würde ja keiner die Story lesen.
Also ich für meinen Teil, glaube dieser Frau nur die Hälfte.
19. April 2011 um 17:15
Ein kleines .Ostergedicht……………………………………..Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind gewollt…….
Das Huhn Alice kennt fast jeder, frustriert an ihr ist jede Feder, denn kein HAHN ; ob bei Tag oder bei Nacht, hat sich je an sie rangemacht.
Sie registrierte ganz verstört, wie HAHN die Hühnchen nachts verführt,
Sie gackerten total verzückt, Alice wurde ganz verrückt,
Sie denkt , zuviel ist, was zuviel,
Da ist bestimmt Gewalt im Spiel.
Denn freiwillig lässt doch kein HUHN;
sowas Böses mit sich tun.
Gegen den HAHN den Bösen , Schweren,
können die sich doch nicht wehren.
Sie beschliesst die Hühner, ach die Armen,
vor dem Bösewicht zu warnen.
“Hört mal, ” sagt sie warnend — leise,
so auf die Alice Weise,
“Ich sag Euch was, weil ich Euch liebe,
der HAHN kennt doch nur seine Triebe,
er nutzt Euch nur , sie auszuleben.
Ich kann Euch wahre Liebe geben,
denn Liebe , ohne Kampf und Tränen,,
die gibt es nur, unter uns Hennen.
Sie gackert, flattert und schalmeit–
und manche Henne ist bereit,
Alilces Flüsterung zu glauben,
“Lasst Euch nicht Eure Unschuld rauben”
Die Hennen schaun ab jetzt den HAHN;
nur schnippisch von der Seite an.
Alice denkt, so ist es richtig, die HÄHNE denken sie sind wichtig.
Doch das Wichtigste im Leben, ist doch ohne HÄHNE leben.
Der HAHN merkt, dass der Wind sich dreht,
was absolut ER nicht versteht.
Er fragt im Hühnerhof die Hennen,
Manch Hühnchen fängt gleich an zu flennen…….
Verraten ihm nur ganz versteckt, Alice sagt… wir Sexobjekt…
Und meint Du willst uns nur benutzen,
um unsere Seele zu beschmutzen……
Der HAHN denkt, ach, so sieht das aus,
Alice wisch ich einen aus.
Und stolziert mit forschem Schritt, in Alices Frustgebiet.
ER sagt “Alice, fesche Maid, Du hast das schönste Federkleid,
ER flüstert leise :”Heute, spät, möcht ich mit Dir ein Tete-a Tete
Alice kippt fast um vor Schreck, fiel beinah in den Hühnerdreck
und fragt:”Wie soll ich das verstehn, willst Du mir nur den Kopf verdrehn ?”
Ach , was sagt HAHN; kannst mir vertraun, will Dir nur in die Augen schaun…
Alice merkt ganz irritiert, wie schnell ihr Puls schon reagiert…
“Komm, schmeichelt ” HÄHNCHEN; “;Schätzelein, wir gehn ins
Futterkämmerlein, glaub mir, Du wirst es nicht bereun ”
Geagt, getan ….. um 4Uhr früh, ertönt gewohntes Kiekeriki.
Und Alice rennt auf flinken Beinen -zurück-
und will ein bisschen weinen.
Hab ich das alles nur geträumt ? Was hab ich bloss bis jetzt versäumt ?……………
Später flüstert HAHN ihr zu- verstohlen–
Das müssen wir bald wiederholen…………
Alice blüht auf, wie der Flieder, und schüttelt kräftig ihr Gefieder,
“Wie war ich vorher idiotisch, die HÄHNE sind doch echt erotisch…
Und die Moral von der Geschicht, glaub den frustrierten Hühnern nicht,
Wenn man HÄHNCHEN schätzt und mag, dann hat man auch bei ihnen “Schlag ”
Mit HÄHNCHEN ist das Leben schöner,
sagen einstimmig jetzt –de Höhner–
19. April 2011 um 19:59
@Heide
LOL
Die e-mail Adresse von Alitsche heißt:
info(at)emma.de
Sie wird sich freuen! Ein für sie geschriebenes Gedicht!
MaxMäuerle
20. April 2011 um 10:46
Darf ich auch noch eins,
weil doch Ostern ist…?
Autor ist anonym.
Siehste, siehste…
Zu einem Freund, der Landwirt war,
kam einst ein junges Ehepaar.
Der Freund führt es durch’s ganze Haus,
zeigt ihnen Hof und Hühnerhaus.
Die junge Frau stand stumm dabei,
Das Hühnerleben war ihr neu.
Da plötzlich springt der Hahn auf’s Huhn
wie das die Hähne alle tun.
Die Frau, die voll Interesse scheint,
fragt darauf den väterlichen Freund:
“Herr Schulze, sagen Sie doch an,
wie oft am Tag macht das der Hahn?”
Herr Schulze denkt ein wenig nach:
“Na, cirka 20 mal am Tag.”
Worauf die Frau ihr Männlein küsste,
und lächelnd sagte: “Siehste, siehste!”
Doch darauf fragt der Mann den Freund:
“Sag Schulze, wie ist das gemeint,
läuft denn der Hahn den ganzen Tag
immer der selben Henne nach?”
“Oh nein”, erwiedert Schulze nun,
“der Hahn nimmt stets ein neues Huhn.”
Worauf der Mann sein Frauchen küsste,
und lächelnd sagte: “Siehste, siehste!”
In diesem Sinne, meine Damen und Herren!
19. April 2011 um 18:13
@ fegerle
Selbst wenn man davon ausgehen darf, dass nur die Hälfte von dem stimmt was sie sagte, macht es das Bild von ihr höchtens erbärmlicher. Denn dann war sie blinder wie blind, tauber wie taub, doofer als doof und einfach nur geltungssüchtig und geldgierig.
All das ändert jedoch nichts daran, dass alles seinen Preis hat…
19. April 2011 um 20:20
@fegerle
Diese Frage habe ich mir auch gestellt.
Ich für meinen Teil glaube der Dame nicht mal die Hälfte, auch wenn´s sonstwo steht!!
18. April 2011 um 12:18
Was heute mal wieder in der Bild über den Kachelmann Richter steht, ist haarsträubend u. tendenziös!
Bild entblödet sich doch tatsächlich ein paar Fälle, die Richter Seidling abgeurteilt hat, als Beweis dafür herzunehmen, daß Seidling mehr oder weniger stets die Forderungen der Staatsanwaltschaft erfüllen würde.
Nun frage ich, wo sind die ganzen Seidling Urteile, in denen er sich NICHT an die Forderungen der Staatsanwaltschaft gehalten hat?
Die hat Bild natürlich wohlweislich weggelassen, damit dem Tenor der mickrigen Story nichts im Wege steht.
Wieder einmal ein Beweis dafür, daß die Springer Presse immer noch gerne Stimmung macht wie es ihr gefällt, hauptsache die Headline stimmt.
Bei Bild wird die Überschrift nämlich immer selber gemacht, darauf sollen sie angeblich bestehen, wie ich recherchierte, wozu ist spätestens jetzt wohl klar, um Kohle zu machen, was sonst?
Ein dicke Schlagzeile lockt schließlich erst mal die Leser an, u. darum geht’s, um nichts anderes.
Um nochmal auf die Seidling Urteile zurückzukommen. Eigentlich müßte auch ein Richter Seidling merken, wenn die Staatsawaltschaft auf dem falschen Dampfer ist. Fakt ist, die Frau hat nachweislich in zwei Fällen gelogen u. es gibt keine Beweise. Da kann das Urteil nur Freispruch lauten, was sonst?
18. April 2011 um 12:59
http://www.bild.de/news/inland/joerg-kachelmann/so-hart-ist-der-kachelmann-richter-17478294.bild.html#skip-nav
Ich habe diese Pamphlet auch gerade erhalten! Sauregurkenzeit im Fall Kachelmann, also schmieren wir einfach drauflos, egal was und wenn es noch so hirnrissig ist, der Rubel muss rollen! Und wer hats geschrieben?… Na DIE kennen wir doch!
Wahrscheinlich wird sie nicht nach dem Inhalt , sondern nach Buchstaben bezahlt…
Wenn eine Staatsanwaltschaft keine Beweise und ebenso keine Indizien hat,die Hauptbelastungszeugin eine phatologische Lügnerin ist, dann kann sie auch nichts anderes verlangen als Freispruch! Und wenn sich Richter Seidling daran hält: Gut so!
18. April 2011 um 13:16
Richter Seidling “Knallhart”, dass kann doch nur der BLÖD einfallen. Es ist doch eher so, dass Richter Seidling total überfordert ist und die Prozessleitung Richter Brock überlässt. Eher hat man doch den Eindruck, dass bewusst Fehler gemacht werden, um den sinnlosesten Prozess aller Zeiten von der Backe zu bekommen. Was ist das überhaupt für ein Richter, der noch nicht einmal, über die neusten Urteile des BGH´s informiert ist.
18. April 2011 um 13:45
Mir gefällt ja das Wort : analysieren…
Das heisst doch: die Verfasserin dieses Artikels hat sich mit den Fällen beschäftigt, war in den jeweiligen Verhandlungen, kennt genau die Protokolle, den jeweiligen Tathergang und alles was es zu einer genauen Analyse eben so braucht
Anlayse bedeutet: kritische Auseinandersetzung – Untersuchung – Prüfung – Ausarbeitung – Aufgliederung – Auswertung etc.
Sie suggeriert den Lesern, das hätte sie in den 5 genannten Fällen alles gemacht und nicht nur das Endergebnis – die Urteile – einfach irgendwo abgeschrieben .
18. April 2011 um 13:20
Dazu dann gleich Aschwa…
12.04.2011
HÖCKER erwirkt weitere Verfügung gegen BILD und Schwarzer wegen falscher Behauptungen
Die Kölner Kanzlei für Marken- und Medienrecht hat es der BILD-Reporterin Alice Schwarzer, der Axel Springer AG und der BILD digital GmbH & Co. KG heute durch das Landgericht Köln (28 O 263/11) verbieten lassen, bestimmte Äußerungen über Jörg Kachelmann zu verbreiten, die unwahre Tatsachenäußerungen enthalten und einer Vorverurteilung des Wettermoderators Vorschub leisten. Schwarzer und BILD hatten behauptet, Jörg Kachelmann sei gegenüber Ex-Freundinnen gewalttätig geworden und spiele während der Gerichtsverhandlung mit seinem iPad herum. Beides ist falsch.
http://www.hoecker.eu/mitteilungen/artikel.htm?id=127
Weder Herr Dr. Birkenstock, noch Jörg Kachelmann haben von einer Stalkerin gesprochen. Das war FWB:
Zitat: «Ich kenne ihn seit Jahren und habe noch nie etwas von einer Freundin in Schwetzingen gehört», sagt Frank Werner, Verwaltungsrat von Kachelmanns Firma Meteomedia. Auch ein enger Geschäftspartner weiss laut der Zeitung «Bild» nichts von einer langjährigen Bekanntschaft, vermutet in der angeblichen Partnerin gar eine Stalkerin. Frank Werner will dies zwar nicht bestätigen, sagt aber: «In der Vergangenheit kam es immer wieder zu einstweiligen Verfügungen wegen Stalking, letztmals Anfang Jahr.» Zitat Ende
http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/18397296 am 23.3.2010
Natürlich hat es diese Stalkerin gegeben, das ist bewiesen.
16. April 2011 um 10:01
G. Altrogge verarscht Leser. Angeblich brisante Email ist `ne olle Kamelle.
Hauptsache, man füllt man die Verhandlungspause.
http://meedia.de/details-topstory/article/die-entlarvende-e-mail-der-zeit-autorin_100034347.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=62&cHash=52a081067b411acc20ce01c70af24720
Toppy
16. April 2011 um 12:36
Das Zeit-Dossier „Schuldig auf Verdacht“ ist am 28.6.2010 erschienen.
Die e-mail von Frau Rückert an Kachelmanns Verteidiger stammt lt KSTA bereits vom 21.5.10, d.h. aus dem Zeitraum, in dem Birkenstock sich vergeblich bemühte, die Entlassung aus der Untersuchungshaft zu erreichen.
„Zu Opferzeugin und Staatsanwaltschaft gesellt sich für Kachelmann aber noch ein drittes Problem: Reinhard Birkenstock, sein eigener Verteidiger. Zwar muss man dem Kölner Rechtsanwalt zugutehalten, die Lügen der Opferzeugin von Anfang an gerochen, nachgeforscht und die Staatsanwälte zu den entscheidenden Ermittlungen angehalten zu haben – darüber hinaus gibt es aber wenig, was sich an Birkenstocks Verteidigung rühmen ließe. Während des gesamten Ermittlungsverfahrens hat er es unterlassen, den dringenden Tatverdacht, der Kachelmanns Freiheitsentzug begründen soll, mit einer Haftbeschwerde anzugreifen. Das aber wäre spätestens am 20. April erforderlich gewesen – jenem Tag, an dem sich herausgestellt hatte, dass Simones Aussagen auf Lügen und einem gefälschten Brief basieren…statt das Landgericht (und wenn nötig das Oberlandesgericht) anzurufen und zu versuchen, Kachelmanns Haftentlassung zu erzwingen, nähert sich Birkenstock den Strafverfolgern auf Samtpfötchen und sucht vor allem das Gespräch.“
http://www.zeit.de/2010/26/DOS-Justiz-Kachelmann
Richtig ist, dass Frau Rückert hier die Arbeitsweise Birkenstocks scharf kritisiert, ich persönlich empfand diese Kritik damals im Juni überdeutlich und hart.
Aus heutiger Sicht betrachtet hat sie bereits damals den Charakter des Verfahrens genau erfasst:
Birkenstock hat u.a. in bedeutenden Wirtschaftsstrafsachen verteidigt. Dort geht es meist um die Interpretation und Bewertung komplexer Sachverhalte, dort ist der „Schmusekurs“ auf „Samtpfötchen“ eine erfolgversprechende Methode.
Bei einer Staatsanwaltschaft, die nach der erfolgten Erst-Festlegung Argumenten wenig zugänglich ist und z.B. die aufgedeckten Lügen der Nebenklägerin nur zur „Frontbegradigung“ nutzt, ihren eigenen Ansatz jedoch nicht mehr in Frage stellt, muß der Anwalt auch die „Krallen“ zeigen können.
Bei einem Gericht, das dem Verfahrenskonzept der Staatsanwaltschaft fast vollständig folgt, die Kontrollfunktion der Öffentlichkeit aushebelt und die stärksten Argumente der Verteidigung durch Gutachterausschluß ins Leere laufen lässt, ist offenbar die Konsens-Suche nicht mehr die richtige Methode.
(Damit ich nicht falsch verstanden werde: Ich könnte mir Vorwürfe und Konstellationen vorstellen, bei jeder froh sein sollte, Herrn Birkenstock als Verteidiger zu gewinnen. Aber eben auch andere.)
Es bleibt die Frage nach dem Berufsethos einer nicht nur berichtenden Gerichtsreporterin:
“ Auf die Frage zur problematischen Zusammenarbeit von Gerichtsreportern mit Anwälten schreibt sie: „Ich suche mir Fälle und Anwälte allerdings sehr genau aus, deshalb kann ich sinnvollen Informationsaustausch mit seriösen Verteidigern mit meinem Gewissen und Arbeitsethos auch gut vereinbaren.“
http://www.ksta.de/html/artikel/1278663521648.shtml
Nicht dass Frau Rückert sich nicht auch einmal irren könnte…aber:
Ich schätze Menschen sehr, die ihren Beruf nicht nur als Quelle von Ruhm und Reichtum betrachten, sondern sich auch und besonders dort ihrem Gewissen verpflichtet fühlen.
16. April 2011 um 12:49
…, dort ist der „Schmusekurs“ auf „Samtpfötchen“ eine erfolgversprechende Methode.”
HIER GEHT ES UM ENTWEDER-ODER.
d.h. der Tatvorwurf trifft zu oder er trifft eben nicht zu. Hier ist kein Raum für Bewertung und Interpretation, für die ein Konsens-Kurs hilfreich ist. Konsens-Bestrebungen konnten nur die Vorgehensweise, Gutachter etc. betreffen. Aber zum Konsens braucht es mindestens zwei Seiten. Das Ergebnis – die Ablehnung Brinkmanns – ist bekannt.
17. April 2011 um 15:31
@PeterM: Ich muss unfreiwillig Partei für RA Birkenstock ergreifen. Die Frage, wann man als Strafverteidiger einen Haftprüfungstermin beantragt, ist an sich schon schwer genug. Geht dieser nämlich schief, weil der Haftrichter noch nicht überzeugt ist, muss wieder eine längere Wartezeit (2 Monate) eingehalten werden, bis ein neuer Haftprüfungstermin beantragt werden kann. Das heißt: Der erste Stich muss sitzen, wie bei einem Stierkampf, sonst könnte der Stier auf den Torrero losgehen. Wenn ich es recht entsinne, hat Birkenstock diesen Termin daher mehrmals verschoben.
Geht der Termin dann dennoch schief (wie hier offenbar), kann man beim OLG Haftbeschwerde einlegen. Das ist dann aber wirklich ein absolutes Risikospiel: Geht das auch schief und das OLG bestätigt die Haft, kann man sich die folgende Gerichtsverhandlung eigentlich auch schenken, denn das Gericht braucht nur noch die Haftgründe des OLG abzuschreiben.
Hier ging es nun für JK beim OLG gut aus, womit im spiegelbildlichen Sinne eigentlich das Hauptverfahren hätte vorzeitig entschieden sein müssen. Warum das nicht so ist, darüber haben wir hier ja alle trefflich spekuliert.
Aus der Sicht von Birkenstock musste also die Anklage massiv durch Fakten erschüttert werden. Das sehe ich bis April 2010 nicht. Es wurden zwar der StA einige Argumente aus der Hand geschlagen, es gab aber keinen wirklichen Gegenbeweis (wenn man ehrlich sein will, gibt es den ja bis heute nicht). Es konnten nur Zweifel an der Ehrlichkeit von CSD aufgekommen sein. Ob diese dem Haftrichter genügen, ist eben das Risiko. Wie man hier sieht, hat es dem Haftrichter nicht genügt, wohl aber den Richtern am OLG. Beides sind Juristen, aber wie so oft: “zwei Juristen, 3 Meinungen”.
Was mir völlig fehlte, war die Frage nach dem Haftgrund. Ein Haftgrund liegt eben nur in der möglichen Fluchtgefahr und der Verdunkelungsgefahr. Letzteres, also das Beiseiteschaffen von Beweisen, entfiel hier, bleibt die Fluchtgefahr, die meist damit begründet wird, dass der Beschuldigte eine hohe Haftstrafe zu erwarten habe und sich dieser durch Flucht entziehen wolle. Aufgrund der fehlenden DNA am Tomatenmesser würde die Straferwartung deutlich gesunken sein, so dass eine Flucht weniger wahrscheinlich ist. Hier hätte Birkenstock noch nachlegen können, da es sich bei JK nicht um einen Nobody, sondern um einen allseits bekannten Mann handelt, der nicht mal so eben verschwinden kann. Den kennt ja jeder, und wie man sieht hat er ständig zahlreiche Schattenmänner in Form von Pressevertretern. Da soll mal einer fliehen. Eine Haftentlassung mit der Auflage, das Land nicht zu verlassen (was bei Schweizer Staatsbürgern natürlich schrlich geht, denn die müssen ja irgendwo wohnen) oder aufgrund der Stellung einer namhaften Kaution wäre aber sicher möglich gewesen.
Birkenstock hat also gepokert und gewartet, bis er ein gutes Blatt hatte. Das hat wohl etwas zu lange gedauert, am Ende hat er aber den gewünschten Erfolg gehabt. Darüber nachträglich zu streiten, ist m.E. unnötig. Interessanter ist die Frage, ob Birkenstock auch dem Verfahren gewachsen war. Da scheint mir der Wechsel zu Schwenn absolut richtig und auch notwendig gewesen zu sein.
Auf einem anderen Blatt steht die Systemkritik, die ich hier anbringen muss. Eine Untersuchungshaft dient nicht nach dem Gesetz, wohl aber nach der Praxis der Erpressung. Der Angeklagte wird gelockt: Lege ein Geständnis ab, und Du wirst sofort aus der U-Haft entlassen. Das ist der eigentliche Skandal, funktioniert bei “echten” Tätern aber erstaunlich gut. Nur bei Unschuldigen geht der Schuss naturgemäß nach hinten los. Wie soll ein Unschuldiger etwas gestehen, was er nicht gemacht hat? Ein Unschuldiger glaubt an das deutsche Rechtssystem und geht sowieso davon aus, freigesprochen zu werden. Da kommt es dann auf einige Tage mehr in der U-Haft auch nicht an. Ganz anders ein “echter” Straftäter: Er weiß, dass er schuldig ist und in den Knast muss. Durch ein Geständnis wird er nun a) sofort freigelassen und kann das Leben bis zur Haft noch einmal in vollen Zügen auskosten ,und b) bekommt die Zusicherung, weniger hart bestraft zu werden, weil er ja nun gestanden hat. Ein Geständnis führt immer zu einer Verringerung der Strafe.
Diese Perversion muss man sich erst einmal klar machen, bevor man diskutiert: Bin ich unschuldig und gestehe nicht, bleibe ich in U-Haft, bin ich schuldig und gestehe das auch, dann komme ich frei und bekomme einen Rabatt.
Würde JK verurteilt, obwohl er unschuldig ist, bekommt er eine entsprechend höhere Strafe, weil er “uneinsichtig” in seine Schuld war (die aber gar nicht bestand, nur das weiß der Richter nicht, der ihn verurteilt, der geht vom Gegenteil aus). Was soll ein dermaßen Verurteilter dann denken? Richtig: Willkür, mit unserer Justiz stimmt etwas nicht. Diese Erkenntnis hat JK offenbar bereits Ende November 2010 bekommen, gerade noch rechtzeitig. Zwar kann er auch jetzt noch verurteilt werden, er weiß aber nun von Schwenn, dass er beim BGH freigesprochen wird und bis dahin sein normales Leben leben kann. Dieser Satz “er weiß, dass er freigesprochen wird” ist in der Juristerei natürlich unmöglich, hier aber sachlich vertretbar. Die Fehler des LG Mannheim sind so offensichtlich, dass RA Udo Vetter (lawblog.de) schon vor Monaten seinen Hut verwettet hat, dass das Gericht quasi absichtlich so viele Fehler macht, um den Fall los zu werden (was aber nicht geklappt hat, da die Befangenheitsanträge von den lieben Richterkollegen abgebügelt wurden). Bei Schwenn kommt hinzu, dass er aufgrund seiner Erfahrung und der persönlichen Kontakte zu den BGH – Richtern deren Einschätzung kennt und an JK weiter geben kann.
Da wir schon mal bei der Systemkritik sind, sei noch eines erwähnt, was mir, würde ich es in der Presse äußern, einigen Ärger einbringen würde. Auch Rechtsanwälte sind nur Menschen und haben Schwächen wie Du und ich. Sie müssen ständig Termine einhalten (Fristabläufe hängen wie ein Damoklesschwert über einem), werden von ihren Mandanten immer beschimpft, wenn es schief geht (” das ist nur Ihre Schuld”), aber selten gelobt, wenn es gut geht (“der Freispruch war ja klar, schließlich bin ich unschuldig”), und können nicht von allen Spezialgebieten etwas verstehen, schließlich haben sie selbst noch nie gemordet, eine Bank überfallen, mit Drogen gedealt, einen Anlagebetrug durchgezogen oder jemanden vergewaltigt. Sie können also nur verlieren, selbst wenn sie gewinnen. Eben deswegen haben die meisten Anwälte eine “Macke”: Sie sind entweder a) Chaoten, die nie zum Ende kommen, b) Alkoholiker (ganz oft !), c) drogenabhängig, vor allem Kokain, d) verklemmte Schreibtischtäter, die vor Gericht den Mund nicht aufbekommen, e) Großmäuler, die nur labern, aber keine Fakten kennen und die Akten nicht gelesen haben, f) Kettenraucher, oder mehreres davon. Ich bin ganz sicher, dass Birkenstock auch eine Macke hatte, und zwar eine, die JK bemerkt hat. Ob Schwenn auch eine hat, mag jeder selbst beurteilen, nach außen hin wirkt er arrogant, aber das ist oft eine Folge einer gewissen intellektuellen Überlegenheit. Sie kommt bei Richtern allerdings nicht gut an, weil Richter selbst von Berufs wegen “die Größten” sind, denn sie müssen immer so tun, als ob sie die Wahrheit gepachtet haben. Kein Wunder, dass soviele von ihnen abends zur Domina gehen, um sich dort auf den Boden der Tatsachen zurückbringen zu lassen, wie Domenica und andere Dominas glaubwürdig berichtet haben. Oder zuhause eine starke Ehefrau haben, die ihnen den Marsch bläst. Wie gesagt: Richter sind auch nur Menschen, so wie Anwälte und Staatsanwälte auch. Ich bitte also um etwas österliche Milde mit den Menschen, die JK so übel mitspielen.
17. April 2011 um 19:37
Sehr interssante Ansichten. Können sie auch eine Ferndiagnose zum berüchtigten Zensurrichter Buske abgeben? Siehe Foto auf http://www.buskeismus.de/
17. April 2011 um 19:54
@Reinhard
Wenn man aber das drängende Gefühl nicht los wird, daß der Wahnsinn Methode hat, dann fällt die Gnade ins Wasser – Ostern hin oder her!
Irgendwann muß auch der verirrteste Richter bzw. Staatsanwalt mal den Knall hören – zumal die Wand, vor die dieses Gericht mit Wonne immer und immer wieder fährt, mittlerweile auch unübersehbare Risse aufweisen dürfte …
Wenn nicht RA Schwenn die Damen und Herren einzunorden versuchte, man könnte verzweifeln!
17. April 2011 um 20:55
Mich nervt am meisten, dass ich nicht weiß, was JK über die Sache denkt. Er weiß ja schließlich alles ganz genau, darf es aber nicht sagen. Das muss einen doch wahnsinnig machen. Ich kann mir gut vorstellen, dass seine Abrechnung noch kommen wird, irgendwie muss sich so eine Spannung doch entladen. Ich hoffe das auch aus ureigenstem Interesse, denn bei jedem Krimi im TV habe ich nach 2 Stunden den Mörder vor mir und kann beruhigt schlafen gehen, während wir nun schon so lange auf die Auflösung warten müssen. Die 6 Wochen werden wir wohl noch durchhalten müssen, aber dann – nach dem Urteil – möchte ich “Butter bei die Fische” haben, also Klartext: wer war´s, was war und wie war´s? Und wie geht es weiter.
Der Fall und vor allem dieser Blog hat ein gewisses Suchtpotential, das ich selten so massiv an mir erlebt habe. Was machen wir eigentlich danach?
17. April 2011 um 21:22
@ Reinhard
Wir verfolgen die Prozesse wegen Vortäuschung einer Straftat gegen CSD, wegen Falschaussage gegen Anja L., wegen Verleumdung und übler Nachrede gegen Isabella-Senta-Viola und das Insolvenzverfahren gegen “Emma”.
17. April 2011 um 21:22
@Richard
Wir hatten in einem, für Frauen so typischen Nebenstrang, schon mal über ein Literaturblog (Krimis) nachgedacht
…
17. April 2011 um 21:42
Ich wäre dann aber für ein Forum. Das ist deutlich entspannter zu lesen als ein Blog bei so viel Erfahrungsaustausch.
17. April 2011 um 21:48
@Ottilie
Ich schätze Ihren vorzüglichen Realitätssinn, aber jetzt scheint dieser Sie zu verlassen
??!
Die ganze Mischpoke geht wahrscheinlich straffrei aus und den Untergang OMMAs erleben wir wohl erst, wenn Schwester Rabiata ins Gras beißt – sie nimmt sich ja einfach noch zu wichtig …
Ach ja, und wir werden ASchwas “Buch” genauestens unter die Lupe nehmen, damit es wenigstens eine halbwegs öffentliche Gegendarstellung zu den dort zusammengewürfelten Lügen gibt …
18. April 2011 um 01:30
@ marieann, man wird doch noch träumen dürfen
17. April 2011 um 22:09
@ Marieann 73
Man hat eben so seine Träume, und dieser Beitrag war der jugendfreie Teil meines diesbezüglichen Traums!
18. April 2011 um 01:29
Juni La Rochelle/August Dresden(Orgelzyklus)/September Wellness in Österreich…
Natürlich haben Fall und Blog ein gewisses Suchtpotential, aber ein wenig Abstand und Urlaub tut dann allen gut, bis…ja Reinhard sie haben es schon angesprochen … bis zur Revision!
Denn egal ob und wie es am 27.5. ausgeht, einer geht in Revision…
18. April 2011 um 08:55
@Ottilie
Sie vergessen das Verfahren gegen FBW.
Ich denke, RA Schwenn hat schon einiges in der Hand und bis zum Ausgang der Verfahren gegen Anja L und SVS hat er noch mehr.
18. April 2011 um 13:31
@ Reinhard
Der Fall und vor allem dieser Blog hat ein gewisses Suchtpotential, das ich selten so massiv an mir erlebt habe. Was machen wir eigentlich danach ?
Dito !
… auf REN’S JK-Buch und oder Verfilmung hoffen und bis dahin vielleicht den ein oder anderen Blick auf den nächsten Fall von Herrn Oltrogge & Co werfen …
18. April 2011 um 17:54
@Reinhard
ja, Literaturblog.
Lese schon fleissig Simon Beckett.
Lesertipp gefällig?
Als Mann dürfte für Dich “Voyeur” besonders interessant sein. “Die Chemie des Todes” ist allerdings nicht zu toppen.
Wir “lesen” uns also wieder im Literaturblog.
Wir alle stehen diese 6 Wochen gemeinsam durch, Du bist also nicht alleine. Ich muss für mich auch eine/n Schuldige/n haben. Kürzlich habe ich gepostet, dass ich Alpträume wg. des Prozesses habe. Langsam reicht es wirklich!
Freispruch – und wir können uns fröhlich den Krimis hingeben.
LG Marie
17. April 2011 um 22:41
@Reinhard
Auch über diese Argumentation komme ich schon wieder auf Bonn zurück: “kriechen sie zum Richtertisch und bitten sie um 2 Jahre auf Bewährung!”
Eingedenk eines Geflügelten Wortes wohl aller RAe (der größte Feind eines RA und seiner Strategie ist sein Klient) vermute ich, daß auch Birkenstock davon ausging nicht alle Details gesagt bekommen zu haben, sich das Blatt letztlich doch so oder so drehen konnte. Vielleicht vermutete er selbst einen Abschiedsstreit mit etwas Gerangel zum Abschluß, der dann von der Nebenklägerin maßlos aufgebauscht wurde?
Seine ganze Taktik hatte irgendwie das Muster “wir können ja über alles reden”. Gerade der Einsatz seiner Frau als Mediatorin, was obendrein noch hämisch fragend belächelt wurde, stützt diesen Eindruck.
Für das Gericht mag das den Eindruck vermittelt haben daß nicht JAK persönlich zum Richtertisch rutscht, sondern rutschen läßt. Damit war klar wer den Ton angab und wohin die Reise ging; immerhin wurde diese Sachlage bereits von Aussenstehenden bemerkt, nicht jedoch von RA Birkenstock. Die StA hätten ihn sicher gern noch bis zum Urteil als Gegner gehabt.
Inzwischen scheinen einige Sachverhalte geklärt und ein Ende absehbar zu sein. Was danach kommt könnte nochmals spannend werden. Wer nahm auf JAK Rücksichten? Die Dinge auf sich beruhen zu lassen käme einem nachträglichen Eingeständnis gleich. Roß und Reiter müssen öffentlich benannt werden.
Wer ein Buch schreiben will hätte dann wohl die Chance auf einen neuen “Monte Cristo” Roman.
16. April 2011 um 12:43
Ob man es so drastisch ausdrücken sollte? Immerhin: eine Nachricht bleibt eine Nachricht. Und in diesem Fall sagt sie uns, wer dem gleichgeschalteten Mob nicht hinterherläuft und obendrein dabei noch glaubwürdig ist, Erfolg hat, Licht in das Haus der FAMA bringt, gehört vor den Presserat; nicht etwa Dreckschleudern und Rufmörder.
16. April 2011 um 14:33
Aus einem Interview von Frau Rückert mit Prof. Köhnken, Zeit 04.04.2008
(Für Herrn Altrogge: Frau Rückert ist schon über Jahre am Thema!)
ZEIT: Welche Rolle spielen die Medien? Machen sie durch Berichte über Sexualdelikte den Gerichtssaal als Bühne für krankhafte Lügner erst attraktiv?
Köhnken: Die meisten selbst ernannten Opfer denken nicht von vornherein an die Justizbühne, sondern viel kurzfristiger. Sie wollen jemanden in ihrem Umfeld beeindrucken und geraten dann in den falschen Film, weil einer die Polizei ruft. Aus dieser Bredouille kommen sie ohne Gesichtsverlust nicht mehr heraus und beharren auf ihrer Lüge.
ZEIT: Wie kommen Sie den Lügnern auf die Spur?
Köhnken: Wir Gutachter brauchen beobachtbare Sachverhalte, aus denen wir Rückschlüsse auf den Wahrheitsgehalt ziehen können. Dafür ist zum Beispiel die Konstanzanalyse gut. Die Übereinstimmungen zwischen den Schilderungen derselben Zeugin sind ein wichtiges Indiz für echtes Erleben. Man muss aber bedenken, dass diese Befunde auch verfälscht sein können. So kann eine Aussagekonstanz künstlich hergestellt werden dadurch, dass die Zeugin – die ja oft auch Nebenklägerin ist und Akteneinsicht hat – ihre eigene Aussage immer wieder durchstudiert. Wenn eine Belastungszeugin ihr eigenes Polizeiprotokoll vor der Begutachtung durchliest, ist die Konstanzanalyse diagnostisch nichts mehr wert.
ZEIT: Was kann man dagegen machen?
Köhnken: Einmal mehr um die Ecke denken ….
… Deshalb müssen wir Gutachter uns darüber im Klaren sein: Jedes Wahrheitsindiz kann eine ganz andere Erklärung haben als die Wahrheit der Geschichte. Wenn ich nicht nach alternativen Erklärungen suche, dann finde ich auch keine.
http://www.zeit.de/2008/15/Interview-Koehnken
16. April 2011 um 01:49
http://meedia.de/details-topstory/article/die-entlarvende-e-mail-der-zeit-autorin_100034347.html?tx_veguestbook_pi1%5Bpointer%5D=2&tx_ttnews%5BbackPid%5D=23&cHash=7b9684a93ce083cc04e297318d2d9744
Wenn man verdrängt – wie Meedia es im Namen von CSD wohl tut – dass es eine Medienkampagne u.a. auch von diesem Online-Magazin und diesem Autor gegen JK gibt, dann mag dieser Bericht wohl Sinn machen. Unter den wahren Gegegebenheiten ist er aber nur Hohn.
Frau Rückert hatte auch zuvor ihre Haltung zu den Medienaktionen und zur Causa JK. Ansonsten hätte sie RA Birkenstock nicht derart geantwortet. Was ist daran verwerflich, wenn man sein Wissen teilt, wenn man merkt, was schief läuft?
Verwerflich ist doch höchstens das Verhalten ihrer Kollegen, denen es egal ist, dass JK ins Gefängnis kommen könnte und zudem sein Lebenswerk vernichtet wird, ohne schuldig zu sein.
Wer Rückert für ihre Haltung diffamiert, müsste auch die Richter des BGH schelten. Diese haben sich ebenso öffentlich erlaubt, Kritik an Mannheims STA zu verteilen.
Naja … wie heißt es so schön: Der Bote mit der schlechten Nachricht wird geköpft.
JK scheint man derzeit nicht mehr direkt angreifen zu können, also muss nun die Wundertüte her, dass Rückert ihn unschuldig geschrieben hat und von sich=Medien abzulenken. Zu sehr sind wir endlich am eigentlichen Skandal, dem Medien-GATE Burda/Bunte/Focus/Welt/Bild und dem ehemaligen Geschäftspartner von JK angelangt. Hier muss dringend weiter Nebel beseitigt werden, damit man das Geflecht aus Intrigen etc. deutlich sehen kann.
Das sich solche “Journalisten” überhaupt noch im Spiegel anschauen können, erschaudert.
Ich kann der ZEIT nur raten, weiter an diesem Medien-GATE dran zu bleiben. Es muss endlich eine Reinigung erfolgen, damit es tagtäglich nicht weitere, weniger betuchte Medienopfer gibt.
Die Nebelkerze …
15. April 2011 um 21:26
Frau Rückert meint, womöglich Freispruch…………
http://www.mdr.de/mdr-figaro/journal/8475488.html
Toppy
15. April 2011 um 21:40
Zitat: Aber auch Kachelmanns ganz privater Alltag ist stets von öffentlichem Interesse und deshalb immer eine Meldung wert: Es reicht schon, ihn im Auto sitzend oder Koffer schleppend auf dem Flughafen abzulichten. Das Foto wird bestimmt gedruckt. Deshalb lauern ihm Reporter auf, sie jagen ihm auf Motorrädern nach. Sie fotografieren sein Zuhause. In den Zeitungen ergötzen Bilder seiner verkauften Häuser und seiner neuerworbenen Ehefrau die Massen. Irgendwelche Heckenschützen haben sie aus dem Hinterhalt geschossen. Es gibt einen Markt für intime Neuigkeiten aus dem Leben einer Fernsehfigur. Und ganz besonders dieser.
Kachelmann hat viele reich gemacht in den letzten Monaten. Mit ihm wird schnelles Geld verdient. Andererseits: Die Kachelmann-News sind leicht verderbliche Waren, und deshalb herrscht schon Ausverkaufsstimmung. Jeder Medienprofi weiß – der Prozess geht bald zu Ende. Wie lang wird der Hauch des Verbrechens diesen Mann dann noch umwehen? Womöglich wird er freigesprochen. Und was ist dann bei ihm noch zu holen? Also: Für Geschäftemacher wird es Zeit. Zitat Ende
Recht hat Frau Rückert….
16. April 2011 um 06:33
„…Und wo ein Menschenauflauf ist, dort zieht es auch die Altfeministin Alice Schwarzer hin. Weil – sie muss dringend etwas loswerden. Meistens ein und dasselbe. Darum hält sie – umdrängt von Reportern – auch gerne Hof im Landgericht. Und wieder einmal lautet ihre Botschaft: Eine Frau ist doch IRGENDWIE IMMER Opfer eines Mannes. …“
http://www.mdr.de/mdr-figaro/journal/8475488.html
„… irgendwie immer…“
Das hat Frau Rückert auf den Punkt gebracht.
P.S. MDR.DE ist das Angebot des MITTELDEUTSCHEN RUNDFUNKS im Internet. Es wird von der Hauptabteilung Neue Medien erstellt. Mit der Veröffentlicheung des Rückert-Beitrags setzt der MDR doch ein kleines „Rauchzeichen“.
16. April 2011 um 07:48
Zitat : Dicker Fisch an der Angel
Und auch die Staatsanwaltschaft wird vom Jagdinstinkt gepackt. Eifrig versucht sie, Belastendes zu ermitteln und deutet dabei auch manches zu Ungunsten des Beschuldigten um, was gar nicht ins Bild vom Vergewaltiger passen will. Aber: Wie oft im Leben hat ein Staatsanwalt schon einen so dicken Fisch an der Angel?
Exakt dieser Ausführung entsprechen die für alle Welt längst völlig unverständlichen Machenschaften der STA. Die offensichtliche Motivation wurde von Fr. Rückert perfekt benannt.
Mögen die betreffenden Herren die Osterpause für frischen Wind im Hirn nutzen, der vor weiteren Blamagen schützt !
15. April 2011 um 20:17
Ottilie, das Speichervolumen Ihres E-Mails -Accounts ist überschritten. Alles kommt zurück!
15. April 2011 um 15:47
Auch gefunden, der uns so gut bekannte Herr Schuhmacher! Er erinnert mich stark an einen Hassprediger:
Pressemitteilung vom 31.03.2011 10:30:46
Jörg Kachelmann (52): Schuldig!
Das baldige Ende eines Medienspektakels und die Tricksereien
(News4Press.com)
Falls Sie, verehrte Leserinne und Leser, sich die Mühe machen wollen in meinem Archiv die Artikel über “Jörg Kachelmann” zu lesen, dann rate ich Ihnen davon ab.
Kein anderer mehr oder weniger wichtige Fernsehstar – und von seinen Fans als “Wetterfroschgott” verehrt – hat die Geduld einer ganzen Medienhorte und Öffentlichkeit so sehr beansprucht. Der Grund ist so traurig wie schmerzhaft: Kachelmann wird von der Staatsanwaltschaft beschuldigt, “Claudia Simone D.” vergewaltigt zu haben.
Die Meinungen in der interessierten Öffentlichkeit, ob Kachelmann schuldig oder unschuldig ist, teilen sich aktuell zu gleichen Hälften.
Ein Journalist soll unabhängig und objektiv sein. Das es solche JournalistInnen nich gibt, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Meinungsjournalismus gab es immer und wird es immer geben.
Jörg Kachelmann ist m.E. schuldig im Sinne der Anklage und muss mit einer Bewährungsstrafe rechnen. Diese Vorverurteilung trage ich mich vollem Herzen und der tiefen Überzeugung.
Das Ende eines Tricksers und das nicht vorhandene Schamgefühl eines Staranwaltes. Der “Hochzeitsdeal” ist der absolute Höhepunkt einer Trickserei ohne Gleichen in der Prominenten-Prozess-Nachkriegsgeschichte.
Die Menschen erkennen die Absicht, die dahinter verborgen ist, und sind sauer. Sauer und zornig, aber auch erleichtert. Kachelmann-Schwenn-Tricksereien sind erkannt und werden bald mit dem vorläufigen Gerichtsurteil ein Ende haben. “Claudia Simone D. Ich muss mich bei Ihnen entschuldigen, meiner Verdächtigungen wegen. Leider haben auch Sie nicht immer die Wahrheit gesagt, aber ich glaube Ihnen, dass Sie vergewaltigt wurden. Sie sind einem Lügenbaron aufgessesen, der die Frauen nur lieben konnte, wenn er ihnen Schmerzen zufügte. Die neue Frau Kachelmann ist nicht zu bedauern. Berühmt zu werden als Anhängsel hat seinen Preis.
freier Journalist EPF
Johannes Schumacher
Anmerkung: die Fehler in diesem Pamphlet habe ich gelassen, damit man sehen kann welch hohes Niveau Deutsche Journalisten haben!
http://www.presseverteiler.ch/1/Joerg-Kachelmann-%2852%29-Schuldig_584628.html
15. April 2011 um 16:23
Zitat : Leider haben auch Sie nicht immer die Wahrheit gesagt, aber ich glaube Ihnen, dass Sie vergewaltigt wurden. Sie sind einem Lügenbaron aufgessesen, der die Frauen nur lieben konnte, wenn er ihnen Schmerzen zufügte. Die neue Frau Kachelmann ist nicht zu bedauern. Berühmt zu werden als Anhängsel hat seinen Preis.
In welcher Welt lebt der Schreiber dieses Artikels, um von Anbeginn so sicher von CSD-Unschuld überzeugt zu sein ? Die Entschuldigung gleicht einem Kniefall – wenn das nur mal keine voreilig wungeschlagenen Füsschen gibt, Herr Schumacher.
Was Lügen betrifft – dass CSD diesen in nichts nachsteht, hat sie mittlerweile absolut bewiesen !
Betreffend der Schmerzen – um diese 11 Jahre lang auszuhalten gehören 2 dazu und wo steht geschrieben, dass sie es – wenn es so war – nicht mochte, wollte, oder sogar forderte ??
Die neue Frau Kachelmann wird kaum gesteigerten Wert darauf legen und schon gar nicht, von derartigen Schreiberlingen bedauert zu werden. Was sich manche Menschen einbilden ist unglaublich !
15. April 2011 um 16:30
@Ren.
Nur eine weitere bösartige Meinungsmache gegen Kachelmann,und das ,obwohl jetzt schon so viele Gutachter den angeblichen Tatablauf widerlegt haben. So langsam verlieren die Journalisten den Boden unter den Füßen!!
MaxMäuerle
15. April 2011 um 19:36
Ich glaube, einen Journalisten, der es nicht weiter gebracht hat als auf so eine lächerlich Plattform, muss man nicht weiter ernst nehmen!
15. April 2011 um 20:28
@Chris
Tue ich auch wirklich nicht.
15. April 2011 um 20:47
Manche Leute benötigen zur Verrichtung ihrer Notdurft ein öffentliches Medium, das uns diese dann als Information verkaufen möchte.
15. April 2011 um 20:51
Servus! @all
Ich bin ja immer geneigt anzunehmen, daß nur ein Mensch, der selbst! in irgendwelcher Weise mit diesem oder jenem Info-”Stoff” in Berührung gekommen ist, sich dann in Resonanz aufschwingend, angetriggert fühlt – und erst dadurch den Trieb bekommt, auch tatsächlich und tatkräftig mit seinen Fingern auf die Tastatur zu trommeln.
Weil mich interessiert hat, welche Triggergründe beim freien Journalisten Johannes Schuhmacher vorliegen könnten, habe ich kurz über Tante Google recherchiert, und, außer diesem, schon alten Artikel
http://www.news4press.com/Johannes-Schumacher-fragt-ob-Lindner-hom_538831.html noch etwas anderes gefunden:
er hat einen eigenen Querdenker-Blog, in dem er fleißig schreibt.
Quer-gelesen …. springen mir seine Texte über und vor allem gegen sexuelle Mißbräuche und sexuelle Entartungen an KINDERN ins Auge, Kinderpornographie und Pädophilie. ….
Daß ich mit dem Autor über die Kernaussage, unsere Kinder vor solchen Menschen zu schützen, übereinstimme – ist selbstverständlich und bedarf keiner Frage.
Zeigt es mir jedoch die Grundausrichtung, mit der der bekennend nicht objektive Herr Schumacher den maßgeblichen Vorgang der nächtlichen Stunden vom 08. – 09. 02.2010 bewertet – ganz bewußt vor-ver-ur-teilt.
Es wird mir der Eindruck gewahr, als wäre da (wieder) ein Mensch, der die Welt durch seine persönliche Brille mit vorgesetztem Filter von extrem erlebt/erduldet/erlitten Leiden anderer Menschen, unschuldiger, wehrloser Kinder – Opfer betrachtet, sich, bei allem für diese Menschen gebührenden Respekt und Mitgefühl, nicht davon abgrenzen zu können scheint…..Opfer-Symbiose.
Und natürlich: Projektion.
Das ergibt zusammen:
böser Täter (Erwachsener) = Kachelmann – armes Opfer (Kind) = Dinkel.
Die ehrlich vorgebrachte persönliche Meinung im Vordergrund, allerdings: wieder wird ein erwachsener Mensch zum wehrlosen Kind reduziert.
Ein sexuelles Mißbrauchopfer – in häuslichem Kreis.
Ohne Selbst- oder Eigenverantwortung, in zutiefst passiver Grundhaltung.
Allerdings: die Nebenklägerin ist eine erwachsene Frau – nun schon seit 38 Jahren auf dieser Welt!
Das Wortgefüge “nicht vorhandenes Schamgefühl” im Zusammenhang mit “Staranwalt”…..bestätigt meine Vermutung der Schumacher´schen Grundhaltung: böse Täter werden dann auch noch durch die bösen, aggressiven Schwenns dieser Tage verteidigt! Empörend! Empathielos! Mitleidlos! Wie kann er nur!
Und alles gegen ein armes sexuell mißbrauchtes Kinderopfer!
M.E. findet hierbei eine Vermischung statt.
Zudem: aus dem Lebenslauf von RA J. Schwenn geht hervor, daß er in jungen Jahren ein Praktikum in einer psychiatrischen Anstalt machte, dort mutmaßlich so viel Elend, Hoffungslosigkeit UND Mißbrauch gesehen hat, daß er sich, so hatte ich es verstanden, eben für diese, seine Berufslaufbahn als Verteidiger entschloß.
Gedankenspiel……..
…was würde Herr Schumacher wohl tun, wenn IHM eine Kind-Frau so eine Anzeige wg. sexueller Vergewaltigung an den Hals hängen würde?
Lauthals seine Unschuld beteuern, dann einen “normalen” Anwalt nehmen, eine nicht absehbare Zeit der U-Haft mit der linken Ar…backe absitzen, und dann immer noch brav, lieb und geduldig abwarten, bis rechts-unfähige Vertreter des Gesetzes zusammen mit der Presse AN seinem Fall genug GELD verdient haben?
Während seine Existenz und Familie den Bach runtergehen?
Vorsicht mit Steinewerfen, mann könnte nämlich heutzutage sehr schnell selber im Glashaus sitzen.
Wer von Anderen in massiver Form immer weiter an Rand des existentiellen Abgrundes gedrängt wird, wartet nach einem ersten Fehlschlag garantiert nicht! auch noch darauf, bald! von den fremden Händen ganz über die Klippe gestoßen zu werden, sondern schaut sich zügig nach einer anderen Strategie um, nimmt (logischerweise!) jenen Helfer an, der schon mal Einen unschuldig Bedrängten von der Spitze einer solchen Klippenkante zurück auf den sicheren Boden geführt hat….
Skorpion
PS.: und alle Journalisten – und ganz explizit diejenigen, die von sich die hehre Meinung hegen, etwas Besonderes zu sein – die sich auf Sabine Rückert stürzen und unisono irgendetwas was von journalistischer Ethik faseln, sei mit dicker Schrift in ihr dünnes Handwerksbuch geschrieben:
wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.
PPS.: um was geht´s nochmal???? Richtig: um Kohle, Asche, Penunze, Steine, um Geld geht´s , um verda… viel GELD!
Für die bodenlosen Taschen der beiden Medien-Großgrundbesitzer zum Beispiel – und im Weiteren auch für alle! anderen Hobos, für die Vielen, die ebenfalls auf den Kachelmann-Zug aufgesprungene Trittbrettfahrer/innen!
Selbstverständlich ebenso für die ganz vorn auf dem Cow Catcher sitzende, jedoch immer noch ungeliebte Tante Aschwa.
15. April 2011 um 21:29
@ Rita
Siehe da, der christliche Gotteskrieger Johannes Schumacher meldet sich mal wieder zu Wort. Ich kann mich noch vom letzten Mal erinnern, dass dieser Mensch sich überall im Internet in alle möglichen Besucherbücher einträgt und ansonsten in alten Zeitungen herumstöbert, um dann mit Verspätung die Leser mit zusammengeklaubten angeblichen Neuigkeiten zu beglücken.
Und er hatte seine Mission genau erklärt, nämlich in dieser gottlosen Zeit dafür zu sorgen, dass christliche Werte erhalten bleiben, die ja so gefährdet sind.
Und nun hat dieser sogenannte Christ sich ausgerechnet den 31. März 2010 für seinen erbärmlichen, charakterlosen und darüber hinaus von keiner Logik belasteten Artikel ausgesucht.
Der christliche Gotteskrieger Schumacher müsste es ja eigentlich wissen, dass wir uns in der Passionszeit befinden.
Und ausgerechnet am Freitag zwischen Oculi und Leatare, dem 3. und 4. Fastensonntag, nutzt er die österliche Bußzeit, um einen ihm persönlich unbekannten Mann mit Dreck zu bewerfen, eine junge Frau in schäbigster Weise als Anhängsel eines Berühmten zu diffamieren und die Hochzeit dieser beiden Menschen als “Trickserei” zu bezeichnen.
Und weil er sich gerade im Dreck suhlt, wird gleich noch eine Handvoll davon auf JournalistInnen geworfen mit den Worten
“Ein Journalist soll unabhängig und objektiv sein. Das es solche JournalistInnen nich gibt, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Meinungsjournalismus gab es immer und wird es immer geben.”
und sich dann selbst beweihräuchert mit den Sätzen
“Jörg Kachelmann ist m.E. schuldig im Sinne der Anklage und muss mit einer Bewährungsstrafe rechnen. Diese Vorverurteilung trage ich mich vollem Herzen und der tiefen Überzeugung.”
Der deutschen Sprache ist dieses Wesen zwar nicht mächtig (genauso wenig wie offenbar auch die Betreiber von News4Press.com), aber jede normale Mensch muss diese seine Sätze ja wohl so interpretieren, dass er sich “nich” zu den JournalistInnen zählt.
Das läßt für diesen Berufsstand hoffen!!!
Und “diese Vorverurteilung trägt er sich mit vollem Herzen” ???????
Ich habe eher den Eindruck, dass Herr Schumacher eine volle Hose trug, als er diesen zum Himmel stinkenden Unflat produzierte!
Aber eines besitzt er mit Sicherheit nicht, nämlich eine christliche Gesinnung, von Charakter ganz zu schweigen !!!!
16. April 2011 um 00:50
Richtig! Da war doch noch was!
Der die christliche Gesinnung inhabende Herr freier Journalist Jot Schumacher (offensichtlich hat da mal jemand das für ein ordentliches Füßlings-Schutz-Handwerk stehende h geklaut ) schreibt unter anderem auf Seite 3 in dieses Gästebuch
http://www.djt2010.com/G.ae.stebuch/index-3.htm wirklich ganz Erstaunliches über den Begriff des Schützen: http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%BCtzen (kann noch erweitert werden, Google macht fast alles möglich)
Im Gästebuch, wohlgemerkt bereitgehalten von einem Verein von jungen Diözese-Schützen (welch´ kriegerischen Tätigkeiten gehen diese Jungchristen nach, huch!?) findet frau/mann dann solche Leckerlis aus der Schumachers Feder wie am 13.05.2010:
Was hat uns das Mittelalter noch heute zu sagen? Aus der Not geboren war Bürgerinitiative gefragt, um die berechtigten Schutzinteressen der Menschen zu vertreten. Niemand möchte die Aufgabe der Polizei in Frage stellen. Aber erleben wir nicht immer öfter, daß Polizeibeamte überfordert sind, weil es zuwenige gibt? Sprechen wir es deutlich aus: Schütze zu sein kommt von beschützen. Mitglied in einem Schützenverein oder Bruderschaft zu sein ist kein Job, sondern eine christliche Berufung. …. ff
Fröhliches Halali wünsche ich auch!
Einen Tag vorher schon:
Es kommt nicht oft vor, daß ein Journalist sich offen als Christ …..und Sympatisant der Brauchtumspflege und Kultur outet. …….ff
Herr Schumacher hat sich auf der Homepage der christlichen Jungschützen (für mich ein Widerspruch in sich) als Christ geoutet, machte er das evtl. aus sozialanerkennungstechnischen Gründen heraus?
Denn nur Monate später gibt er aus seinem vollem Herzen! die Vorverurteilung von Kachelmann bekannt.
So.
Was stimmt da jetzt?
Sein – oder nicht Christ sein …das ist hier die Frage – oder: alles Lüge, oder was?
WENN er ein Mensch mit (abendländisch-edler) christlicher Gesinnung wäre, dann käme er erst gar nicht auf die sehr! unethisch, gar un-christlich zu nennende Idee, zusammen mit dem Presse-Mob und einer bösen Großmutter im Schlepptau auf den Tempelberg zu strömen und in gemeinsamen Chören “Hängt ihn höher” zu brüllen.
Auch noch in aller Öffentlichkeit, wo würde da wohl die Verantwortung des idealen Vorbildes eines ethisch-guten Journalisten bleiben?
Also hat er mit seinem Christ-Outing-Beitrag im Gästebuch die Jungschützen angelogen.
Wenn er sich allerdings nach seinem Kachelmann-Bashing immer noch als Christ bezeichnet, lügt er sowohl sich selber an, als auch seine christlich gesinnte Umwelt, von seiner gewollten Vorbildfunktion für Jugend und Volk mal ganz zu schweigen.
?
Was ist die Moral von der Geschicht´?
Auf Tricksereien lieber ganz verzicht´!
Und:
Stein und Glas verträgt sich nicht.
Aber schön – das Spieglein spricht…..
Gefällt mir außerordentlich gut:
Der Mensch übernimmt Verantwortung nicht nur für die Gesinnung, sondern für die Folgen seines Handelns.
Letzter Satz aus dem Leitfaden Christliche Ethik http://www.zum.de/Faecher/evR/Sekundar2/christliche_ethik.htm
Skorpion
16. April 2011 um 11:50
Ich bin Christ, deshalb habe ich das Recht „von ganzen Herzen“ vorzuverurteilen?
Ich bin Christ, deshalb habe ich das Recht Art. 11 Abs. 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen von 1948: „Jeder Mensch, der einer strafbaren Handlung beschuldigt wird, ist solange als unschuldig anzusehen, bis seine Schuld in einem öffentlichen Verfahren, in dem alle für seine Verteidigung nötigen Voraussetzungen gewährleistet waren, gemäß dem Gesetz nachgewiesen ist.“ abzulehnen?
Ich bin Christ, deshalb habe ich das Recht mich über die Gerichte zu stellen?
So in etwa stellt sich der Verfasser J. Schumacher Christ sein vor. Das erinnert doch stark an die Inquisition des Mittelalters. “Christ sein, das heißt nicht reden von Christus, sondern wandeln, wie er gewandelt ist” schrieb Ulrich Zwingli. Das macht er aber nicht, er nimmt für sich in Anspruch urteilen zu dürfen und dieses Urteil auch noch als Dogma für sich und seine „Anhänger“ als allein selig machendes Gedankengut zu veröffentlichen.
Die Prämisse des christlichen Glaubens ist doch Vergebung. Das ist die eigentliche Hinterlassenschaft Jesus Christus. Und so hat er es bei Maria Magdalena gezeigt. Wer ist Schumacher, dass er sich über dieses Vermächtnis hinwegsetzt und im gleichen Atemzug sagt, er sei Christ?
Gerade in der spiritualen Welt des Christentums gibt es nur einen der über Schuld urteilen kann, das ist Gott.
So wie sich Schuhmacher in diesem Artikel darstellt, ist es genau das Abstossende der „ Christen“ :
Den Splitter, der im Auge deines Bruders ist, den siehst du;
aber den Balken, der in deinem Auge ist, den siehst du nicht….Thomas Evangelium 26
Er setzt sich damit aber auch über die weltlichen Gerichte hinweg, die nach dem, was wir bis heute wissen, nur zu einem Urteil kommen dürfen und das ist ein Freispruch. Und damit meine ich nicht nur, dass es Aussage gegen Aussage steht.
CSD hat gelogen, mehrfach sogar. Ihre Angabe über die Tatnacht ist nicht stimmig, die Beweise, mit welchen die Staatsanwaltschaft die Anklage zusammengebastelt hat, sind alle zerronnen, durch Gutachter beider Seiten zunichte gemacht. Geblieben ist nichts mehr, da kann sich der Ankläger noch so anstrengen und noch zwanzig – von den Medien gekaufte – „Belastungszeuginnen“ aufbieten. Die alle mit dem Kerngeschehen nicht zu tun haben und zur angeklagten (angeblichen) Tat keine Angaben machen können.
Es geht nicht an, dass man aus Enttäuschung über das Zusammenbrechen der eigenen Lebenslüge einen Menschen ruiniert. * Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.(2. Mose 20)* Das hat Schumacher völlig ignoriert, als er CSD die Absolution erteilte.
Aber er hat es auch ignoriert, als er schrieb: Jörg Kachelmann(52) ist schuldig. Denn er weiss es nicht!
Staatsanwalt Oltrogge, Richter Seidling, Wir alle wissen es nicht. Es wissen nur drei: Claudia Simone Dinkel, Jörg Kachelmann und wenn man daran glaubt Gott!
Christ sein heisst nicht nur am Sonntag zur Kirche zu gehen, einen Kotau vor den Kirchenfürsten zu machen und die Kirchensteuer zu bezahlen. Christlich sein bedeutet grosszügig zu sein, die Fehler des anderen zu übersehen.
Völlig unchristlich verhält sich Schumacher aber, wenn er über eine junge Frau herzieht, sie diffamiert, nur weil sich entschieden hat ihr Leben an der Seite Jörg Kachelmanns zu verbringen.
Die Kleine wird es noch schwer genug haben, gejagt von Paparazzi, scheel angesehen von der Umwelt , Getuschel und Geschwätz ertragen zu müssen wird nicht einfach sein.
Da braucht es nicht noch die „Christen“ vom Schlage eines Schumachers…. quia peccavi nimis cogitatione, verbo, opere et omissione…
„Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr die Becher und Schüsseln auswendig reinlich haltet, inwendig aber ist’s voll Raubes und Fraßes!“Matthaeus 23:25
16. April 2011 um 08:10
Ach Ottilie, böses Mädchen – vielen Dank!
Ich wollte gerade voller Empörung in die Tasten hauen, habe vorher aber noch Ihren Kommentar gelesen – jetzt sitze ich laut lachend vor dem Bildschirm, mein Ärger ist verflogen …
Es fällt nur mal wieder auf: Moses war wohl bei der Übermittlung der 10 Gebote etwas unaufmerksam (oder überfordert?), denn das 8. (je nach Lesart das 9.) Gebot: “Du sollst nicht falsch Zeugnis geben wider Deinem Nächsten (Du sollst nicht lügen”) sollte wohl eher lauten: “Du sollst Dein vom Herrn gegebenes Hirn benutzen und keine Tatsachen verdrehen”. Aber vielleicht haben die hohen Herren in Rom diesen Aspekt absichtlich in der Versenkung verschwinden lassen – dumme Schäfchen sind leichter zu handhaben …
16. April 2011 um 12:58
Seelig sind die im Geiste Schwachen…..oder so ähnlich?
16. April 2011 um 14:10
@Paul
Solange gewisse geistig schwachen Dams und Herrens ihren Mund halten, null Problemo…..
Bei vermehrt öffentlich auftretenden Anfällen von Redseeeeeligkeiten könnten sie diesem frühchristlichen “Welpenschutz” ganz zügig verlustig gehen – denn dann merken Alle, wessen Geistes Kinder sie doch sind.
N´est pas?
Skorpion
16. April 2011 um 19:59
@Skorpion
Um es gleich klar darzustellen: mit der Religion halte ich es wie ein gewisser Nathan. Unabhängig davon scheint mir Religion nur als Mäntelchen für den jeweiligen Zweck zu dienen. Dieses schmerzt dem Aufrichtigen; Frieden findet nur wer das Geschehen nicht mehr begreift.
15. April 2011 um 13:42
Bin auf einen älterne Beitrag gestoßen, der hier event. noch nicht gepostet wurde und lesenswert ist…
http://www.antifeminismus.ch/recht/falschanschuldigungen/index.php
15. April 2011 um 20:08
Was man über Presseskandale wissen sollte
http://community.zeit.de/user/pastorpeitl/beitrag/2011/04/15/was-man-%C3%BCber-presseskandale-wissen-sollte?page=0
15. April 2011 um 20:11
Und noch das Wort zum Wochenende von Herrn Winterbauer
http://meedia.de/details-topstory/article/was-die-zeit-als-selbstbespiegelung-anrichtet_100034351.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=23&cHash=0dfa1499720fa3723743cc4e33bae668
15. April 2011 um 20:28
Warum Herrn Dr. Birkenstock das Mandat entzogen wurde, wissen wir nicht. Das geht uns im Grunde auch gar nichts an.
Aber eines ist sicher, der Anwaltswechsel ist notwendig gewesen, um die Staatsanwaltschaft und das Gericht in Mannheim zur Räson zu bringen. Vieles, was wohl im Dunklen geblieben wäre, wurde aufgedeckt! Und das ist gut so!
Wir wissen auch nicht, welchen Anteil Frau Rückert an diesem Wechsel hatte- das ist einzig und alleine die Angelegenheit von Jörg Kachelmann und seinen Beratern. Am wenigstens das Recht hat ein Schreiberling der D-Klasse darüber zu befinden und eine hervorragende Journalisten in dieser Weise vorzuführen.
Aber Neid treibt besondere(Stil) Blüten an den Ästen des Schmuddeljournalismus hervor. Nichts Neues in diesem “Schmieren”theater!
Die prozesslose Zeit muss ja irgendwie überbrückt werden. Wie billig….
15. April 2011 um 20:31
Wie sagt man so schön “Neid muss man sich erarbeiten, Mitleid bekommt man geschenkt.”
16. April 2011 um 08:32
@R.E.N.
Warum der Anwaltswechsel stattfand kann man der Doku von Herrn Zumstein entnehmen (bewußt spekulativ gehalten, klingt aber logisch):
RA Birkenstock konnte oder wollte sich nicht vorstellen, daß in Mannheim die Gesetze der Logik nicht zum Einsatz kommen und hat demzufolge auch nicht konsequent genug auf deren Einhaltung gepocht.
Sabine Rückert hat dies in einer Intrviewsequenz besagter Doku so formuliert: “… er hat aber nicht gesehen, daß dies alles (Anmerk.: Die Fakten, die gegen eine mögliche Schuld Kachelmanns sprechen) keinerlei Eindruck auf dieses Gericht macht …”.
Und in der Tat scheint RA Schwenn dem Mannheimer Intrigenstadl besser gewachsen zu sein …
15. April 2011 um 20:49
Und noch ein weiteres blödes Kommentar von
http//meedia.de/details-topstory/article/die-entlarvende-e-mail-der-zeit-autorin_100034347.html?tx_ttnews%5Bbackpid%5D=62&cHash=52a081067b411acc20ce01c70af24720
Nochmals ein Seitenhieb in Richtung Frau Rückert!
Und wem ist Frau Rückert letzte Woche in diesem Artikel auf den Schlips getreten? Genau, der SVS und dem FBW!!! Und beide müssen mit grossen Schadensersatzzahlungen rechnen!
18. April 2011 um 12:03
Tja Herr Winterbauer,
ich setze mal voraus dass Sie auch Auto fahren. Dann halte ich jede Wette, dass Sie zu der Zeit als Sie im Rhein-Neckar-Dreieck gearbeitet haben an der Stelle, an der es Herrn Schwenn “erwischt hat”, schon deutlich mehr als 111 km/h gefahren sind.
Damals war das die Autobahn A656 und nicht geschwindigkeitsbeschränkt. Baulich hat sich da seither nichts geändert, nur die Beschilderung und die (leicht zu übersehende) Radaranlage.
Aber gut: Wenn man nichts konkret Sachdienliches schreiben kann muss man sogar solche Themen aufgreifen.
Denn merke: Der Weg zum Erfolg des freien Journalisten führt immer noch durch den Enddarm von Hubert B.
15. April 2011 um 11:55
Was Recherchen alles ausmachen, oft findet man irgendwo auf Seite XX bei Google, Artikel die man nie gelesen hat, die nie thematisiert wurden.
Am 4.September 2010 schreibt der Sonntag – das ist die Gazette, die zwei bis drei Quellen direkt zu Meteomedia hat, von verpatzenden Grillpartys, ausgefallenen Weihnachtsfeiern berichtete und wusste was die Frau Medienschaffende in Zürich aussagte – folgendes:
Zitat: Sie wird nicht dabei sein, wenn am Montag um 9 Uhr in Mannheim – 15 Kilometer von Schwetzingen entfernt – der Prozess gegen ihren Ex-Freund Jörg Kachelmann beginnt. Der Auftritt der Hauptbelastungszeugin ist frühestens für den 9. Prozesstag am 13. Oktober vorgesehen. Zitat Ende
Anmerkung: Wer sass 2 Tage nach diesem Artikel – mit dem ominösen Kehlkopfversteckdichschal – lachend an der Seite von RA Franz am 1.Prozesstag im Saal und lies sich gerne ablichten. Erst nach dem ntv die Bilder live gebracht hatte, wurden sie verpixelt. So geht es auch….
Zitat: Die Ex-Geliebte von Jörg Kachelmann will beweisen, dass sie von ihm vergewaltigt und mit einem Messer bedroht wurde. Sie drängt gegen den Willen ihres Anwalts darauf, die Öffentlichkeit bei ihrer Aussage am Prozess nicht auszuschliessen.
(…)Doch die Radiofrau will keine Lügnerin sein. Wie der «Sonntag» aus zuverlässiger Quelle weiss, führt sie mit ihrem Anwalt Thomas Franz intensive Gespräche über eine entscheidende Frage: Soll die Öffentlichkeit bei ihrer Aussage ausgeschlossen werden? Was ihr Anwalt, der bei der Opferhilfeorganisation Weisser Ring engagiert ist, eindringlich rät, stellt seine Klientin überraschend infrage. (…)
(…) «Sie will beweisen, dass sie die Wahrheit sagt, und öffentlich zeigen, dass sie nichts zu verbergen hat», so ein Freund der Familie in Schwetzingen zum «Sonntag». Laut Christian Hirsch, Richter und stellvertretender Pressereferent am Landgericht Mannheim, werde der Ausschluss der Öffentlichkeit «mit Sicherheit im Rahmen des Prozesses ernsthaft geprüft».(…)
Zitat Ende
Frage: Nun, das kann ja eine laut quakende Zeitungsente sein. Wenn es aber stimmte, wer hat es dann verhindert. Die Eltern, die vor ihr aussagten und vielleicht den Herrn Vorsitzenden davon überzeugten, dass es für die Familie besser wäre?
Der Herr Staatsanwalt, der nicht wollte, dass die Öffentlichkeit mehr als nötig von ihren Lügen erfuhr? Hätte sich also schon am 18.Oktober 2010 herausgestellt, das es Unstimmigkeiten in ihrer Aussage gibt?
Und wollte Richter Seidling sie deshalb nicht über das Aussageverweigerungsrecht nach § 55 aufklären? Demnach müssen Zeugen keine Angaben machen, wenn sie ansonsten Gefahr liefen, sich selbst zu belasten. Die Verteidigung hält es für möglich, dass die Frau sich wegen falscher Verdächtigung Kachelmanns strafbar gemacht hat.
Oder sind, wie im Fall von den -sich an die Bunte verkauften Lustspielerinnen, bereits hochdotierte Verträge abgeschlossen worden? Da fallen mir doch die “sonnigen Grüsse” der Tanja May ein!
Möglicherweise hatte ja Aschwa die Finger in dieser Brühe, weil sie ihr angekündigtes Buch verkaufen wollte!
Tatsache ist, es wurde dann vom Gericht angeordnet, dass die Aussagen von CSD unter Ausschluss der Öffentlichkeit gemacht wurden. Und CSD auch noch provozierte!
Die Welt schreibt dazu am 26. 10.2010:
Zitat:
Deutlich unbeholfener im Umgang mit den Medien zeigt sich dagegen der Anwalt des mutmaßlichen Opfers, Thomas Franz. Er verweigert konsequent jede Auskunft. Die öffentliche Wirkung scheint ihm schlicht egal.
(..) Dennoch fällt auf, dass er nicht auf die Bilder achtet, die von seiner Mandantin entstehen. Wie sie neben ihm mit großer Sonnenbrille im Auto sitzt und ihr Gesicht bedeckt – ein Bild, das eher aussieht wie das einer Angeklagten. Am Montag schließlich hielt sich die Frau ein Buch vors Gesicht. Deutlich zu lesen war der Titel: „Der Soziopath von nebenan“. Der Untertitel lautet: „Die Skrupellosen: ihre Lügen, Taktiken und Tricks.“
Die Frau redet nicht mit den Medien. Das ist klug. Sie lässt sich nicht fotografieren. Auch das ist gut zu verstehen. Aber warum setzt sie sich dann nicht in ein Auto mit verdunkelten Scheiben? Und wenn sie schon vorne sitzt und ihr Gesicht bedeckt – warum nicht mit einem Aktenordner? Und falls sie selbst nicht an so etwas denkt: Warum tut es nicht ihr Anwalt? Zitat Ende
Weiter beim “Sonntag”:
Zitat: Dabei wird klar werden, was in Schwetzingen längst kein Geheimnis mehr ist: Die 37-jährige Journalistin arbeitet wieder stunden- und tageweise bei einem Spartensender. «Sie wirkt im Hintergrund und gestaltet Beiträge, beispielsweise über Hip-Hop und House-Music», sagt ein Radio-Insider. Zitat Ende
Anmerkung: Sie hat immer gearbeitet, das schreibt sie nicht nur im Tagebuch, das kann man auch sonst feststellen. Nicht nur im Hintergrund –Kirchenfunkmoderationen.
Zitat: In Schwetzingen trauen insbesondere viele Frauen Kachelmanns Ex-Geliebter zu, die Tat aus Rache konstruiert zu haben. Zitat Ende
Anmerkung: Nicht nur in Schwetzingen, aber es ist bezeichnend: Die Schwetzingerinnen kennen CSD ja besser als wir alle!
Zitat: Doch wer mit Leuten im Umfeld der Familie spricht, bekommt zu hören, wie schwer der Radiofrau der Schritt zur Anzeige gegen den Star-Moderator gefallen ist.
(…), «aber mit dem Wissen von heute würde sie es nicht mehr tun», so der Tenor. (…)
Zitat Ende
Anmerkung: Also doch auf Druck des Vaters? Oder weil sie wusste, dass ihre Lügen peu à peu aufgedeckt würden?
Zitat: Nach einem längeren Aufenthalt in einer Klinik kehrt das mutmassliche Vergewaltigungsopfer nur langsam ins Leben zurück, wie Hans Leyendecker in der «Süddeutschen Zeitung» schrieb. Er hatte Einsicht in die Akten. Sie könne «ihren Körper nicht mehr im Spiegel ansehen, sie ekele sich vor sich selbst». Zitat Ende
Anmerkung: Also gab es nicht nur ein Wanderlaken , sondern auch Wanderakten ? Und von einem langandauernden Klinikaufenthalt hat nicht einmal Schnüffelprof. Seidler berichtet.
Aus heutiger Sicht und mit dem Wissen um den Prozessverlauf kann man CSDs„hohe manipulative Tendenz“ bereits in diesem Artikel genau erkennen.
http://www.sonntagonline.ch/index.php?g=1&show=news&type=nachrichten&id=1210
15. April 2011 um 12:20
” Sie könne «ihren Körper nicht mehr im Spiegel ansehen, sie ekele sich vor sich selbst”
Aber den mutmaßlichen Vergewaltiger frech dreist gegenüberstehen vor
Gericht, ohne Ladung das geht.
Mein Hals wird immer länger.
15. April 2011 um 19:25
@Witschel Manuela
mein Hals wird auch immer länger!!!
SIE wird diese Sache auch nicht unbeschadet überstehen. Der Gedanke hilft!
15. April 2011 um 14:11
REN: “Zitat: Doch wer mit Leuten im Umfeld der Familie spricht, bekommt zu hören, wie schwer der Radiofrau der Schritt zur Anzeige gegen den Star-Moderator gefallen ist.
(…), «aber mit dem Wissen von heute würde sie es nicht mehr tun», so der Tenor. (…)
Zitat Ende”
Ja klar hat sie ihn nicht aus freien Stücken angezeigt, denn sie ist eine Marionette der Drahtzieher, die ihr dafür entsprechende Vorteile versprochen haben!
14. April 2011 um 21:34
„Justizministerin Uta-Maria Kuder (CDU) (in Mecklenburg-Vorpommern P.M.)): “Justiz und Medien – ein Slalom zwischen Nähe und Distanz! Justiz und Medien – eine unheilige Allianz? Justiz und Medien – wie Feuer und Wasser?
…
Ein weiteres Beispiel: Der Fall “Kachelmann”.Das NDR-Magazin “45 Minuten” produzierte die wirklich sehenswerte Dokumentation “Der Kachelmann-Komplex”. Insbesondere wird das Beziehungsdreieck von Justiz, Medien und Litigations-PR thematisiert …
Der Film zeigt auch, wie schon vor Prozessbeginn beide Hauptakteure, Kachelmann und seine ehemalige Geliebte, alles verloren haben – ohne Richterspruch. Es geht in der Dokumentation nicht um die Klärung der Schuldfrage, sondern um all das, was schon vor diesem Prozess passiert ist und was grundsätzliche Fragen provoziert. Die Redakteure der Sendung haben in diesem Fall einen perfiden Wettbewerb beobachten können. Wer entblößt weitere Details? Wer liefert den nächsten Schmutz? Wer wagt noch eine Enthüllung? Das Gericht wird es schwer haben, in dieser aufgeheizten öffentlichen Atmosphäre ein objektives – und ja – gerechtes Urteil zu sprechen.
… welche Rolle spielen die Pressesprecher der Staatsanwaltschaften, wie souverän sind die Richter? Wer informiert die Presse über öffentlich wirksame Prozesse? Klar: Das Hauptverfahren im Strafprozess ist Material für eine Story! Aber: Prozesse finden in der, nicht für die Öffentlichkeit statt. So hat es vor einiger Zeit der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, treffend formuliert. Die Öffentlichkeit mündlicher Verhandlungen soll zur Gewährleistung von Verfahrensgerechtigkeit beitragen, die Information über das Geschehen ist Voraussetzung einer Kontrolle in Verfolgung dieses Zweckes. . DIE ÖFFENTLICHKEIT DER GERICHTSVERHANDLUNG GILT ALS OBERSTES PRINZIP – kein Angeklagter soll von einer Geheimjustiz hinter verschlossenen Türen abgeurteilt werden – auch soll die Öffentlichkeit bewirken, dass jeder versteht, wie Justiz funktioniert. Hier möchte ich ausdrücklich eine Bitte an die Gerichte und Staatsanwaltschaften richten:
WERDEN SIE DIESER VERANTWORTUNG GERECHT!“
http://WWW.MVREGIO.DE/INDEX.PHP?ID=56&TX_TTNEWS%5BTT_NEWS%5D=933&CHASH=E0B09089CF26AE7A91F47C8222D7456A
(Hervorhebungen von PeterM)
14. April 2011 um 21:38
Korrektur:
http://www.mvregio.de/index.php?id=56&tx_ttnews%5Btt_news%5D=933&cHash=e0b09089cf26ae7a91f47c8222d7456a
15. April 2011 um 03:16
@PeterM
Zitat aus dem Grußwort von Justizministerin Uta-Maria Kuder anlässlich der Fachtagung „Justiz und Medien“ im Neustädtisches Palais zu Schwerin:…“Der aktuelle Prozess im Fall Kachelmann zeigt uns mehr als deutlich, wie spannungsgeladen Medienberichterstatter und Vertreter der Justiz miteinander umgehen und wo Grenzen überschritten werden…“
Quelle: http://www.mvregio.de/index.php?id=56&tx_ttnews%5Btt_news%5D=933&cHash=e0b09089cf26ae7a91f47c8222d7456a
14. April 2011 um 21:44
P.P.S.
Herr Oltrogge sprach einmal davon “es gehe ums Prinzip”, er meinte aber nicht das Prinzip der “Öffentlichkeit im Strafverfahren”, er möge mir nachsehen, daß ich diesen Artikel wegen dieses Stichworts auch für ihn eingestellt habe.
14. April 2011 um 21:56
Noch etwas: Mir ist nicht bekannt, daß Jörg Kachelmann irgendwelche Interna oder sonstige Geschichten über Claudia D. der Presse “gesteckt” hat. Was wir über sie wissen, das wissen wir von Burda-Springer-Ringier.
15. April 2011 um 11:54
Das ist jedoch bislang nicht bis nach BaWü / U.G. durchgedrungen…
14. April 2011 um 13:19
http://meedia.de/details-topstory/article/der-mediale-missbrauch-im-fall-kachelmann_100034268.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=62&cHash=94ef5f942c61fd943169f3e3dfff2a3d
Zum Schreiberling dieses Artikels bleibt mir nur zu sagen, Frau Rückert war/ist neben Fr. Friedrichsen eine der wenigen der es bislang gelungen ist, über den Fall JK so zu berichten, wie es der Realität entspricht und zudem noch Gebrauch von ihrem gesunden Menschenverstand macht ! Für diverse andere aus dem Blätterwald, wohl somit ein abnormales, unbekanntes und daher völlig unnachvollziebares Verhalten…
Spontan kommt mir das gestrige Begrüßungswort der Fersehnachrichten in den Sinn, als der Moderator sagte, “der Sinn der Nachrichten ist es, über Tatsachen zu informieren”.
Frau Rückert gelingt es über Tatsachen zu sprechen – eine der Wenigen !
14. April 2011 um 12:21
…ohje…so ist das, wenn man in gedanken ist…
http://www.schnitzler-aachen.de/Aerger/monalisa.htm
14. April 2011 um 12:56
…und woher kennen wir diese Machart: “Mißbrauch ist verabscheuungswürdig. Betrachten sie die folgenden Bilder und urteilen sie…!”
Es bleibt festzustellen, daß diese Person Größe zu erreichen sucht, in dem sie anerkannte Größen diffamiert.
14. April 2011 um 16:29
…ausdrucksstark formuliert!
besten gruß.
14. April 2011 um 12:20
…dass sich das zdf für so eine gestückelte sendung hingibt verwundert sehr!!!
frau neeser, wieder prima “dekoriert und gekennzeichnet”. danke. hatte eben etwas von der mir so “unappetitlichen” aschwa gefunden. wenn dies ihnen bekannt ist, dann bitte nicht hineinsetzen. nur da sieht man eindeutig, wie zweideutig und falsch diese schl….. ist. eine schande, dass sie überhaupt zu hochkarätigen verhandlungen o.ä. ihre stets unnötige und unqualifizierte meinung mitteilen darf!
besten gruß.
13. April 2011 um 21:03
Über die mehr als drastisch verkürzte ZDF-Version der Zumstein-Doku von gestern war auch ich absolut erstaunt. Dabei ist unter dem Strich nicht einmal mehr das wirklich Notwendigste an Hintergrundinfos übrig geblieben.
Was der Sinn und Zweck dieser Ausstrahlung darstellen soll, ist mir ein Rätsel und hätte diese Oberflächlichkeit hinter dieser ZDF-Ausstrahlung nicht vermutet.
Makaber !
14. April 2011 um 09:52
@Goji
Schön, wenn es noch jemanden gibt der staunen und sich wundern kann. Aber, sofern es diese oder andere Anstalten betrifft, weshalb? Kennen wir nicht die zielgerichteten Dispute, abgewürgten Argumentationen oder jene speziellen Lieblingsgäste? Mich hätte es auch nicht gewundert wenn man einen Bericht darüber in 1:30min. gepackt hätte.
Für derartiges Gebaren bekommt man eben nur über Zwangsbeiträge finanzielle Mittel. Für diese wiederum bekommt der Kunde dann noch nicht einmal die Möglichkeit über einen längeren Zeitraum auf die Beiträge zugreifen zu können. Wer nicht privat sichert hat eben das Nachsehen. Es fehlt eigentlich nur noch das Verbot privat Dokumente aller Art zu sammeln.
13. April 2011 um 20:51
Frau Neeser – superklasse gemacht die neue Seite – toll ! Vielen Dank !
13. April 2011 um 19:25
Ich hoffe inbrünstig, dass Herr Schwenn die Prozesspause für “private investigations” nutzt, um so viel wie möglich über das Komplott zu erfahren!! so im Umfeld FBW, CSD, SVS….. DA STINKT DER FISCH!
13. April 2011 um 20:55
@ Analysis
auch ich hoffe ( entgegen den Ausführungen die Reinhard einmal angeführt hat ) dass Herr Schwenn event. doch einen kleinen “Matula” mit entspr. Recherchen beauftragt hat. Es würde sich 100%zig lohnen !
13. April 2011 um 22:30
@Goji und Analysis
Ich schließe mich Euren Hoffnungen an,
ob die vor allem mal die Rechner, Televerb. in der Schweiz mal durchgeforstet haben, ach, die von KS und LG natürlich auch und was es da nicht sonst noch für Möglichkeiten gibt!
14. April 2011 um 15:01
Diese Hoffnung hege auch ich @Goji!
Der Lebenslauf von CSD wäre interessant, besonders was ihre Beziehungen betrifft. Überhaupt das gesamte Umfeld müsste gnadenlos unter die Lupe. Dann sähen alle klarer, garantiert!!
13. April 2011 um 21:25
@ Analysis
Angesichts dessen, dass die offizielle Gage von SVS sogar noch wesentlich höher, als die von ihr genannte Summe von 50.000€ ausgefallen ist, sollte es für die STA eine selbstverständliche Notwendigkeit sein, speziell dieser Dame, ihren Verbindungeien und Machenschaften, nochmals eingehend auf den Zahn zu fühlen.
Oder konnte sie mit ihrem Zwinkern bei der STA das erreichen, womit sie bei H.Schwenn gescheitert ist ??
15. April 2011 um 07:23
Die Staatsanwaltschaft könnte … sollte … müßte….
Ich fürchte sie will nicht!
Aus @Mascheras Bericht vom 36.Tag:
„Schwenn: Er müsse doch nicht erklären, dass Inhalte aus dem Verfahren die an die Öffentlichkeit gelangen strafbar sind und verfolgt werden müssen?
Es gäbe eine Verjährungsfrist. In diesem Fall sei diese 6 Monate! RA Schwenn hätte erwartet, dass die StA tätig werden muss!
Oltrogge erklärt nun sehr aufwendig, dass er dies weitergebe und dies nicht in sein Aufgabengebiet gehöre. Was RA Schwenn natürlich alles andere als gefällt! StA Oltrogge erklärt es gäbe Abgrenzungen mit denen er nichts zu tun habe.
Schwenn betont noch einmal: JEDER StA greift in einem solchen Fall ein! Oder war das im Einvernehmen mit OStA Gattner? Es folgt keine richtige Reaktion von StA Oltrogge.“
Manche Dinge erledigen sich eben von selbst, z.B. durch Untätigkeit und Ablauf der Verjährungsfrist.
15. April 2011 um 12:02
Ich denke man (Schwenn) kann hier auch klagen, dann muss die Ermittlungsbehörde tätig werden…
16. April 2011 um 14:02
Und ich denke, hier hat jemand heftigst auf die Bremse getreten. Immerhin ist die Öffentlichkeit schon viel zu gut informiert.
13. April 2011 um 17:41
Beim Zusammenstellen der Chronik habe ich einen Artikel gefunden, der zwar schon von Ende Speptember 2010 ist, aber von seiner Aktualität nichts verloren hat.
Besonders wenn man Aschwas Pamphlet, sowie den Kommentar von Herrn Altrogge über Frau Rückert ausgezeichneten Artikel in der Zeit, liest.
Wie Aschwa es wagen kann, sich über das Gesicht von Sabine Rückert lustig machen kann, dass wissen wohl nur ihr Freund Seidler( seines Zeichens schnüffelnder Psychiater) …und natürlich ihre Claqueure!
In dem Artikel von Harald Staun geht es allerdings um Aschwas Angriffe auf Gisela Friedrichsen.
Zitate: (..)Schwarzer unterstellt Friedrichsen eine chronische Sympathie mit den Tätern (gemeint sind auch: die mutmaßlichen, das Wörtchen vergisst Schwarzer gerne), vor allem, wenn es sich dabei um Männer handelt. „Das Opfer ist bei Friedrichsen immer schuld. Tot oder lebendig“, schreibt Schwarzer und findet überall in Friedrichsens Texten „Frauen, die lieblose Schlampen, und Männer, die unverstandene Opfer sind“. (..)
(..) Oder die waghalsige Vorstellung, die bloße Anwesenheit der „Spiegel“-Reporterin verleite die Richter zu gefälligen Urteilen. Die Verurteilung von Monika Weimar für den Mord an ihren beiden Töchtern nach vierundvierzig Verhandlungstagen etwa war für Schwarzer nicht viel mehr als ein Kotau: „Das verunsicherte Provinzgericht in Fulda beugte sich dem Gottesurteil aus Hamburg“, schreibt sie. (…)
(..) So richtig gespenstisch aber wäre die Konsequenz, die Schwarzer nun im Fall Kachelmann daraus zieht: Wenn Richter schon vor der mittelberühmten Friedrichsen zusammenzucken, wie hörig werden sie dann erst einer feministischen Ikone im Dienst der auflagenstärksten deutschen Zeitung sein? (..)
(…)Mit der Arbeit einer Gerichtsreporterin jedenfalls hat Schwarzers Agitation nicht viel zu tun. Insofern ist es vielleicht sogar ganz gut, dass sie zuletzt ein wenig die Lust verloren zu haben scheint, sich den Prozess vor Ort anzusehen. (..)
Zitate Ende
Harald Staun bei FAZnet
http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~E58F6AF0E6CBC40D580767DEED0274FCF~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Lesenswert!
P.S. Heute hatte ich die externe Festplatte in Arbeit- was ich da alles gefunden und gleich nachgetragen habe! Denn bei vielen Artikeln ,die nur verlinkt und nicht gespeichert wurden, kommt: Upps und Error – es wurde so viel gelöscht!
13. April 2011 um 19:22
Tja wer sich so modern gestaltet, da geht nix verloren, denn DIE MEDIENSÄCKE RECHNEN GENAU MIT DIESEM VERGESSEN!! tun wir ihnen diesen Gefallen nicht!!!
15. April 2011 um 09:52
@Analysis
Das ist wohl wahr: Printmedien verschwinden im Archiv oder werden zu Makulatur (wer sucht noch darin?) und die elektronischen Medien wurden dazu verpflichtet die auf Kosten von Zwangsbeiträgen produzierten Beiträge nach wenigen Wochen zu löschen. Vergessen wurde damit zum Prinzip erhoben.
Auch hier kann das Internet eine gewisse Abhilfe schaffen wenn die Blogbetreiber am Thema bleiben, nicht zu sehr abschweifen und immer wieder auf die wesentlichen Aspekte verweisen, sie hervorheben. Diese sind nicht die Themen des Boulevards, gewisser Einzelinteressen oder Ideologien.
13. April 2011 um 10:59
@rita
bei meedia topstory: der mediale Fall Kachelmann
da wird u.a.Sabine Rückert aufs Schärfste verrissen!
Leider weder Angabe des Autors noch Möglichkeit der Kopierfunktion .Komisch!
Könnte Racheakt des FBW sein?
Aber vielleicht ist das ja schon überholt und Sie kennen den Artikel längst- dann veröffentlichen Sie es bitte nicht.
13. April 2011 um 11:51
@rihe, doch der Verfasser ist schon angegeben, wir kennen ihn….
Dazu meine Antwort: Gesendet am 12.04.2011 um 14:08 | Als Antwort auf Heike .
Da erinnere ich mich doch an eine Reklame ….. und wer hats erfunden-in dem Fall geschrieben? Georg Altrogge von Meedia ,zwischen Werbung für Focus und Psoriasis!
Wikipedia sagt dazu: Unter Neid versteht man das ethisch vorwerfbare, gefühlsmäßige (emotionale) Verübeln der Besserstellung konkreter Anderer!
Anmerkung: Nicht nur die wirtschafliche, sondern auch die Besserstellung von Intelligenz ist damit gemeint ! Einer schreibt für eine angesehene Zeitung und der andere verkümmert, fast ungelesen, im Internet!
Wenn man dann noch googlet, kann man sehen, dass der Verfasser eine Odyssee durch verschiedene Verlage von der SPD nahen Hamburger Morgenpost, über Burda,Springer, dem “christlichen” Schwäbischen Verlag bis eben zu Meedia hinter sich hat.
Und… der uns ebenfalls gut bekannte Herr Winterbauer ist auch bei diesem online-Dingens!
So war doch voraus zu sehen, dass sie Frau Rückerts Artikel abqualifizieren werden. Nur, wer nimmt dieses Pamphlet schon ernst? Doch nur Aschwa-Anhänger/Innen und deren Schwestern/Brüder im Geiste.
13. April 2011 um 12:59
@REN Wundern tut mich, dass Meedia GmbH & Co.KG als Online-Medien nicht bei der KEK-Kommission erfasst ist,
beim Bundesanzeiger kann man bei den Veröffentlichungen feststellen, das es mehrere Umfirmierungen gegeben hat:
Von medien 2.0 GmbH & Co.KG (Online Medien), dann Meedia Verwaltungsgesellschaft, dann Meedia GmbH & Co.KG.
Und jetzt firmiert es als Verlag, und bringt Presseerzeugnisse ????
13. April 2011 um 10:41
Vielen Dank für die neue Seite, Frau Neeser!
Hier steht 10x der fetteste Dankesmilie, den das Netz zu bieten hat
Man kann gar nicht oft genug Danke schreiben wie es nötig wäre bei der vielen Arbeit, die Sie sich machen.
13. April 2011 um 10:43
Bitte wenn möglich, ab den Ausrufezeichen in neue Zeile stellen.
Noch ein Danke!
13. April 2011 um 11:56
Chris, Wie soll ich das jetzt verstehen?
Mehr als die neue Seite für Kommentare einrichten konnte ich nicht, der Rest ist von WordPress vorgegeben. Auch, dass die Felder für Antworten immer kleiner werden. Leider!
13. April 2011 um 12:11
Die Bitte im 2. Beitrag bezog sich auf den ersten, war unglücklich ausgedrückt. Sorry!