Jörg Kachelmann und das Chaos – Teil Sechsunddreissig

 

Vor der Fassade des Größenwahns blüht das Unkraut der Überheblichkeit.

© Uli Löchner, deutscher Aphoristiker

Bereits am 6.6.2010 konnte man im Spiegel lesen:

Zitat: Das Vorgehen der Staatsanwaltschaft Mannheim im Fall des unter Vergewaltigungsverdacht stehenden TV-Moderators Jörg Kachelmann wirft Fragen auf. Nach Informationen des SPIEGELS bestellte der zuständige Staatsanwalt Lars-Torben Oltrogge erst am 15. April ein eigenes Gutachten zur Glaubwürdigkeit des mutmaßlichen Opfers. Zitat Ende

Am 20. April 2010 hatte das MO aber bereits diverse Lügen zugegeben, nachdem die Polizei sie mit den Auswertungsergebnissen ihres Computers konfrontierte. Damit war diese “Belastungszeugin” eine Belastung für die Anklage der Anklagebehörde. Selbst als das bekannt wurde, hielt es der verantwortliche Staatsanwalt nicht für nötig, ein psychologisches Gutachten von seiner Hauptzeugin erstellen zu lassen. Es genügte wohl, dass sie sich am 25.März 44 Tage nach der angeblichen Tat und 5 Tage nach der Verhaftung Jörg Kachelmanns in therapeutische Behandlung vom Weissen-Ring-Therapeuten Prof. Seidler begeben hatte.

Erst Dr. Birkenstock verlangte am 15.April 2010 von der Staatsanwaltschaft ein entsprechendes Gutachten. Wie es auch nur Dr. Birkenstock zu verdanken ist, dass der Laptop der Anzeigeerstatterin beschlagnahmt wurde, das auch wieder 45 Tage nach der Anzeige durch CSD! Man ging einfach davon aus, sie sagt die Wahrheit und prüfte nichts mehr nach.

Denn am 12. April hatte er mehrere Gutachten von renommierten Wissenschaftlern vorgelegt, welche die Glaubwürdigkeit von  CSD überwiegend in Frage stellten,

Bei der Verhandlung am 3.12. prangerte RA.Schwenn die Vorgehensweise der Staatsanwaltschaft an:

Es hat sich herausgestellt, dass einige Abmachungen wohl persönlich – ohne nachträgliche Niederschrift – zwischen Staatsanwaltschaft und Dr. Birkenstock gemacht wurde. Diese fehlen jetzt und RA Schwenn verlangte dringend darüber aufgeklärt zu werden.

Selbst der sonst so schweigsame Oberstaatsanwalt musste zugeben, dass er mit RA. Birkenstock in dieser Art und Weise verhandelt habe.

Wörtlich: Rechtsgehör ist das was sie selbst unterlassen haben, der Verteidigung die Möglichkeit – gerade bei Prof. Greuel – dazu Stellung zu nehmen, da man annehmen kann das sie in offensichtlich im Lager der Nebenklägerin steht.

Oltroge wandte ein: Ohne Rücksicht auf das Gutachten und Einfluss nehmen zu wollen hat die Sachverständigenauswahl eine besondere Stellung und braucht erhöhte Aufmerksamkeit.

RA Schwenn: Herr Staatsanwalt Sie haben die Sorgfaltspflicht verletzt!

Darauf der Oberstaatsanwalt: Offensichtlich hatte Dr. Birkenstock angeblich bereits alle Gutachter kontaktiert und so kam eben nur mehr Prof. Greuel in Frage!

RA Schwenn: Ich bin nicht der Verteidiger von Dr. Birkenstock!

Er wünsche zu wissen welche Vorgänge in den staatsanwaltlichen Handakten stehen würden, die nicht vorgelegt werden! Es geht nicht an nur persönliche Gespräche zu zitieren. Alles muss öffentlich gemacht werden.

STA Oltrogge (sehr aufgeregt): Wie oft wollen Sie das noch hören. Ich habe mit Birkenstock gesprochen.

RA Schwenn: Sie können froh sein, dass sie hier nicht als Zeuge vernommen werden. Es geht hier um die Voreingenommenheit der Staatsanwaltschaft.

In diesem Zusammenhang kam RA. Schwenn auch noch auf eine E-Mail des Therapeuten Seidler an Richter Seidling zu sprechen, in welchem Seidler verlangte, dass sollte seine „Patientin“ begutachtet werden, dann unbedingt nur von einer Frau.

RA.Schwenn: Aber darauf, Herr Vorsitzender, sind sie ja offensichtlich und zu Recht nicht eingegangen .

~~~~~~~

Am Mittwoch, den 12. Mai 2010, führte die von der Staatsanwaltschaft Mannheim beauftragte Rechtspsychologin Professorin Greuel und der verantwortliche Staatsanwalt Lars-Torben Oltrogge ein Telefongespräch über die Glaubwürdigkeit der Zeugin in dem Ermittlungsverfahren gegen Jörg Kachelmann.

Doch wie Oltrogge selbst in einem Aktenvermerk am 12. Mai notierte, hatte sie absolut nichts zum Ausgang ihres Gutachtens gesagt. Die Gespräche mit der Probandin seien beendet, das Ergebnis noch nicht absehbar. Eine aussagepsychologische Bewertung könne erst gegen Ende Mai erfolgen. (Spiegel)

Staatsanwalt Oltrogge jedoch, wollte keine 3 Wochen mehr auf das Gutachten warten, sondern erhob am 17.Mai 2010 Anklage gegen Jörg Kachelmann.

Im Vertrauen darauf, dass Frau Prof. Greuel schon das Richtige, im Sinne der Staatsanwaltschaft, schreiben würde?

Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft bestätigte zwar rasch, dass das Greuel-Gutachten noch gefehlt habe. Aus einer Kurzmitteilung der Gutachterin sei allerdings hervorgegangen, dass “der Tatverdacht gegen Kachelmann nicht entkräftet wurde”. Und das war eine Lüge!

Kein Vorgesetzter hielt den eifrigen Staatsanwalt auf, der seine Chance auf einen tollen Prozess – mit welchem er sich für höhere Aufgaben empfehlen konnte – gekommen sah.

Weil ja Haftsachen mit der grösstmöglichen Beschleunigung bearbeitet werden müssen, wie Jürgen Gremmelmaier von der Karlsruher Generalstaatsanwaltschaft die Eile rechtfertigte. Außerdem habe die Sachverständige in ihrer Kurzmitteilung die Ansicht vertreten, die Zeugin sei aussagetüchtig. Was stimmt – aber nichts darüber sagte, ob die Zeugin log oder nicht.

Als dann das Gutachten vorlag, wurde offenkundig, dass die Psychologin Greuel zu dem Schluss kommt, dass die Schilderung der Vergewaltigung nicht die Mindestanforderungen an die logische Konsistenz, Detaillierung und Konstanz erfülle. Das mutmaßliche Opfer könne die Tat selbst bei eingehender Befragung nur vage und oberflächlich wiedergeben, so Greuel. Es würden auch Sachverhalte dargestellt, die handlungstechnisch unwahrscheinlich bis unmöglich seien. Zwar ist damit laut Greuel keineswegs eine Falschaussage erwiesen. Die im gerichtlichen Kontext gebotene Zuverlässigkeit der Aussagen sei aber nicht gegeben. Erhebliche Zweifel hatten sich für die Gutachterin sowohl aus der Tatschilderung, als auch aus der Tatsache ergeben, dass das mutmaßliche Opfer erst in der vierten Vernehmung in zwei Punkten zum Verhalten vor der Tat Lügen eingeräumt hatte. Selbst dabei hatte die Frau zunächst nur eine Unwahrheit eingestanden und eine zweite weiter aufrechterhalten, bevor sie auch diese eingestand.

Aber noch etwas wird deutlich: Frau Professor Greuel hat gleichzeitig ein Gutachten über Jörg Kachelmann – den sie nie gesehen oder befragt hat – abgegeben. Wann hat sie sich entschlossen diesen Passus in ihr Gutachten aufzunehmen? Sie musste doch, aus ihrer langjährigen Tätigkeit wissen, dass sie damit Grenzen überschritt. Schliesslich hatte sie nur die Angaben von CSD.

RA Schwenn: Er- der Staatsanwalt – habe der Verteidigung keinerlei Möglichkeit gegeben ihre Einstellung dazu abzugeben. Das schriftliche Gutachten weise im Endergebnis erhebliche Mängel auf und stehe in eklatantem Widerspruch mit der Rechtsprechung. Sie würde etwas von einem fundamentalem Weltbild, dem getäuschten Vertrauen schreiben und betonen, dass nur der mehrfache Betrug die Frau traumatisiert haben kann. Weiter dass sie in einer Scheinwelt lebte .Dissoziative Phänomene der Wahrnehmung haben Vergewaltigungsopfer in der frühen Phase. Die Bedeutung sensorischer Reize vor dem Hintergrund der besonders hohen psychischen Belastungen.

Besonders kritisierte er die Einschätzung die Frau Prof. Greuel über J.K. gemacht hat, nur auf die Angaben von CSD hin und ohne ihn je gesehen, gesprochen oder beurteilt zu haben. Greuel habe bei Wahrunterstellung der Aussage durch Frau D. einen ausgeprägten Narzissmus diagnostiziert. Ebenso den Kontrollverlust bei Beendigung des Verhältnisses durch D.
Die Sachverständige hätte D. mit der jeweiligen Beweisfrage konfrontiert. Dass die Staatsanwaltschaft nur auf dieses Gutachten dann Anklage erhoben habe, sei eine offensichtliche Missachtung des Gesetzes und des Gerichtes. Prof Greuel sei keine Berufsanfängerin und sollte nur weitere Munition für die Verurteilung Jörg Kachelmanns liefern.
Das sei überdies eine Kompetenzanmassung, ganz besonderes mit dem Wissen, dass die Nebenklage Akteneinsichtsrecht habe, und sich dadurch auch der Zusicherung der Staatsanwaltschaft sicher ein konnte. Und daraufhin wurden die Befugnisse der Staatsanwaltschaft abgeleitet!
Eine eklatante Missachtung des Gesetzes und des Gerichtes ist offensichtlich!

RA.Schwenn meinte, damit sei der Befangenheitsantrag ausreichend begründet.

~~~~~~~

Nun sind ja führende Gutachter – auch wenn sie bei Gericht und Staatsanwaltschaft missliebig geworden und daher als befangen aussortiert wurden – immer davon ausgegangen, dass keine der vorgefundenen Spuren eindeutig auf eine Vergewaltigung hinweisen.

Die Gynäkologin der Klinik Heidelberg hat ausgesagt, es gab keine vergewaltigungstypischen Verletzungen.

Das LKA hat Zweifel an der Aussagekraft von Blutspuren der Frau an einem Messer, das Kachelmann ihr bei der Tat an den Hals gehalten haben soll. Laut einem Bericht des Landeskriminalamts (LKA) Baden-Württemberg war die Spur so winzig, dass sich nicht feststellen ließ, ob es sich um Blut der Frau handelte oder um Tierblut, das möglicherweise mit Hautpartikeln von ihr behaftet war. Bei DNA-Spuren am Messer konnte das LKA zwar nicht ausschließen, dass Kachelmann es in der Hand gehalten hatte. Ein unzweifelhafter Nachweis sei aber nicht möglich gewesen.

~~~~~~~

RA Schwenn moniert immer die Handakten, die nicht bei den Hauptakten liegen und die sehr wohl relevant für die Prozessführung sind. Warum wurden diese Akten bislang nicht eingefügt? Was sind das für Akten, die nicht vorgelegt werden sollen?

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Es ist auch bekannt, dass aus Polizeikreisen mindestens bereits im August 2010 (vielleicht sogar schon früher) in Schwetzingen über den angeblichen schlimmen Zustand von CSD getuschelt wurde.

Nur während sie bei der Polizistin Lapsit noch in einem „schlimmen“ Zustand gewesen sein soll, schildert sie die Ärztin als gefasst und ruhig.

Lapsit erzählt, CSD hätte das Kleid und den Slip das sie am angeblichen Tatabend getragen hatte, in einer Tüte zur Polizei mitgebracht.

Der Ärztin sagte sie – auf Nachfrage – sie hätte sich umgezogen und die Kleidung müsse man erst von zu Hause holen.

Zwei verschiedene Versionen innerhalb von nur 2 Stunden!

Anzeichen der hohen manipulative Tendenzen und strategischen Absichten des MO und Nebenklägerin, die Frau Prof. Greuel attestierte und trotzdem auf ihre Angaben hin eine Einschätzung Jörg Kachelmanns vornahm?

 Das alles zusammengenommen und die Lügen bei der Polizei, die sonstigen Ungereimtheiten – wie die verschiedenen Zeitangaben was die Nacht vom 8.2. auf den 9.2.20101 betrifft – will Staatsanwalt Lars-Torben Oltrogge , will das Gericht nicht zur Kenntnis nehmen. Es will einfach nicht sehen, dass keinerlei Tatbeweise vorliegen. Dass es erst zu gar keiner Anklageerhebung kommen durfte. Für die Staatsanwalt Mannheim war Jörg Kachelmann von der ersten Minute an schuldig! Auch wenn es keine Beweise gibt, die Gutachter absolut nicht davon ausgehen, das interessiert sie nicht!

Und was macht man? Man lädt unzählige „Selbstanbieterinnen“ – Frauen die sich für Geld an die einschlägigen Medien verkaufen, wie sie vorher für Unterstützungen und Geldzuwendungen alles getan haben – vor, um hier etwas zu konstruieren, das aber mit der angeblichen und angeklagten Tat nicht das Mindeste zu tun haben. Mann will mit diesen Aussagen einfach nur dokumentieren, Jörg Kachelmann ist ein Täter, den Paragraphen dazu kann man aus dem Märchenbuch der abgesprochenen und von Viola Sch. koodinierten  Aussagen heraus suchen, wie man gerade lustig ist. Hauptsache ein Urteil!

In Richter Seidling, seinen Beisitzern und Schöffen hat die Staatsanwaltschaft willfährige Erfüllungsgehilfen!

Wenn aber ein neuer Anwalt kommt und endlich mit all diesen Ungereimtheiten aufräumt, was passiert dann? Staatsanwalt und Gericht werden nicht einsichtig und geben ihre Fehler  zu.

 Nein, man lanciert einfach neue Pressemitteilungen und zaubert eine weitere „aussagewillige Kachelmanngeschädigte“ aus dem staatsanwaltlichen Hut!

Dabei kennt doch inzwischen jeder diesen Typ von Frauen, die alle schon irgendwelche Verträge mit der “unteriridischen” Presse  abgeschlossen haben.

Die Staatsanwaltschaft und das Gericht in Mannheim haben einfach noch immer nicht begriffen, was Rechtsanwalt Johann Schwenn von diesen Zeuginnen hält! Ich bin sicher, er wird sich mit jeder einzelnen noch genauer befassen. Wer weiss was dann noch zu Tage kommt. Es sind noch so viele Fragen offen! Denn selbst die Schildbürger haben wohl bessere Ermittlungstätigkeiten ausgeführt!

Und Herr Staatsanwalt Oltrogge, wenn Sie auf den Vorwurf Rechtsanwalts  Johann Schwenns:

 Fest aber steht schon jetzt: Für das mit der Festnahme Kachelmanns verbundene Aufsehen und das öffentliche Breittreten seiner sexuellen Vorlieben ist vor allem diese Behörde verantwortlich. (Cicero)

antworten, dass Sie nur äusserst knappe Pressemitteilungen herausgegeben haben, dann lesen Sie bitte die täglichen Statements Ihres Kollegen Grossman ab dem 23.3.2010 nach.

Sicher  wird es auch noch notwendig sein aufzuklären , wer der Presse wirklich die vielen Unterlagen, Gutachterprotokolle und Aktenauszüge in der Causa Kachelman überlassen hat!

Wer in der Pflicht versagte, geht häufig zur Willkür über.

© Martin Gerhard Reisenberg

Über RitaEvaNeeser

Ich bin ich... so einfach ist das!
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966 Antworten zu Jörg Kachelmann und das Chaos – Teil Sechsunddreissig

  1. Erik schreibt:

    @ren
    Liebe Frau Neeser,
    ich hatte sicherlich nicht die Absicht Sie oder jemand anderen hier zu beleidigen. Falls Sie dies so empfunden haben, bitte ich um Entschuldigung. Zum Inhalt meines Kommentars stehe ich jedoch nach wie vor:

    Es ist einfach nicht in Ordnung und sicher nicht im Sinne eines PRO-JK Blog´s die Einmischung von Frau Rückert vehement zu verteidigen und zu entschuldigen, gleichzeitig aber Frau Schwarzer für den gleichen Fehltritt zu verurteilen. Zitat: “…Und im Gegensatz zu manch anderen Damen in Mannheim – allen voran Alitsche Schwatzer – unterstelle ich gerade Sabine Rückert ehrliches Engagement…”
    Obwohl ich Frau Rückert und der Zeit eher zugeneigt bin, halte ich das Verhalten beider Journalistinnen für völlig unangemessen und daher falsch.

    Ebenso halte ich die Ausführung zu und über Herrn RA Birkenstock für unrichtig und wenig substantiiert. Wir alle kennen die tatsächlichen Hintergründe des Anwaltswechsels und damit des Strategiewechsels von JK derzeit nicht und sicherlich ist es sehr einfach hier und heute schon mal Herrn Birkenstock eine falsche und / oder schlechte Strategie vorzuwerfen und seinen Nachfolger lautstark zu bejubeln.
    Leider erinnert dies aber ein wenig an das Niveau der Zeitungen und Magazine aus dem Hause Springer und Burda, die Sie alle hier so “lieben” und abseits von Birkenstock oder Schwenn muss ich nochmals fragen:

    Was bringt Schwenn´s Strategie dem Angeklagten ?

    • Profiler1 schreibt:

      @ Erik
      Ich habe auch keine Lust RA. Birkenstock zu kritisieren. Denke, daß er bis zu einem gewissen Zeitpunkt der richtige Anwalt war, aber inzwischen hat sich leider herauskristallisiert, daß man mit diesem Gericht anders verfahren muß.
      Ich gebe Ihnen den guten Rat, sich näher mit Mannheim zu befassen, dann verstehen Sie auch die Strategie des RA Schwenn und warum das da so und nicht anders laufen muß. Ich habe es getan und kann es jetzt verstehen, ich war auch nicht begeistert, aber leider muß es wohl so laufen. Frau Rückert ist die Frau für ein klares Wort und deshalb lese ich ihre Kommentare lieber als die gewisser Fähnchen im Wind. Fisch oder Fleisch, nicht einen Tag so, den nächsten wieder anders. Aber ich persönlich habe nichts gegen konstruktive Kritik und daß hier manchmal Focus oder Bunte Niveau entsteht, hat leider mit dem ganzen Fall zu tun, der wirklich nicht gerade appetitlich ist und auch immer Steilvorlagen bietet.

      • Erik schreibt:

        @profiler1
        Es geht hier nicht um Frau Rückerts Meinung, sondern um Ihre Einmischung in die Verteidigung, Ihre Kontaktaufnahme zu Birkenstock und Ihren anschliessenden Artikel in der Zeit. Dies ist nichts anderes wie heute Frau Schwarzer vorgeworfen wird. Und nach meiner Meinung ist beides falsch. Ich mag Frau Rückert und ich mag die Zeit, aber es gibt eine Grenze, die hier deutlich überschritten wurde und ich denke sie weiss darum und bereut es sicherlich auch. Ob sie nun Recht hat, ob Schwenn der “bessere” Anwalt ist, ob nur so mit der Kammer in Mannheim umzugehen ist und ob Schwenn der einzige Strafverteidiger ist, der das bewerkstelligen kann, ist dabei völlig unerheblich.
        Es ist und bleibt falsch und unangemessen.

        Zu Recht wird die Einmischung der Medien in diesen Strafprozess angeprangert. Frau Rückert hat sich jedoch mit Ihrer Intervention und vor allem mit Ihrem daraufhin erschienenen Artikel genau in die Riege dieser Medien eingereiht.

        ps.
        Danke für den Mannheim-Tip

      • Profiler1 schreibt:

        @ Erik
        Ich gebe Ihnen Recht, daß sich niemand hätte einmischen sollen, solange dieser Prozess läuft. Allerdings fing das Dilemma mit der Bekanntgabe, daß ein TV-Moderator der Vergewaltigung bezichtigt wird an. Hätte man ein Meteorologe gesagt, wäre das Ganze erst einmal untergegangen. Was die Einmischung der Frau Rückert betrifft, wir alle, auch Sie, wissen nicht den Anfang der Geschichte. Ohne Grund hat man sicher nicht das Gespräch gesucht. Frau Schwarzer allerdings hat von Anfang an Herrn Kachelmann vorverurteilt, obwohl sie noch weniger wußte, als wir. Und das darf erst recht nicht sein.
        Und wenn wir beide mal ehrlich sind, alle Journalisten haben sich bis heute nicht gerade mit Neutralität bekleckert.

      • Profiler1 schreibt:

        Und noch eines, fragen Sie sich mal, woher eigentlich die Info über die Verbindung Fr. Rückert-H. Birkenstock kam. All diese Dinge können auch aus dem Zusammenhang gerissen worden sein und man hat sicherlich einige Passagen mit Absicht nicht erwähnt.

    • Denker schreibt:

      Jetzt muss man doch wirklich ernsthaft ueberlegen, warum Zeuginnen gegen JK Falschaussagen machen?!

    • Profiler1 schreibt:

      Na, das ist doch absolut geil, sorry, aber anders kann ich das nicht nennen.
      Jetzt arbeitet Bild auch noch für JK. Danke, liebe Männer der Bild, habt Ihr der Alice schon mal Bescheid gegeben ?

      • Paul schreibt:

        Wohl doch eher “Reise nach Jerusalem”?
        Ich hatte mich schon beim Beitrag von Frau Crolly von der WELT gewundert.

    • Lotta schreibt:

      Die Alte hat doch einen an der Klatsche anscheinend, sonst würde sie doch nicht so einen Dummfug erzählen

  2. Pingback: Jörg Kachelmann und das Chaos – Teil Sechsunddreissig …

  3. Hampelmann schreibt:

    Der Blog von werter Frau Neeser verwandelt sich zusehens zu einer Sektiererstunde.
    Im Eifer des Gefechts- was psychologisch durchaus erklärbar ist- werden andere Meinungen nicht eingeschaltet. So auch der Hinweis, dass RA Schwenn, indem er das Gericht provoziert und zu Fehlern verleitet, nicht nur Revisionsgründe zu gunsten von JK produziert sonder auch die Munition für vermeintliches Opfer liefert, wurde sofort ausradiert. Die Beschlagnahme des Kofferinhalts des Traumatologen S. mit der Patientenakte ist ein absolutes Revisionsgrund für Nebenklage. D.h. im unwahrscheinlichsten Falle, dass die Mannheimer Richter den JK frei sprechen werden, wird die Nebenklage in eine erfolgreiche Revision gehen.

    • RitaEvaNeeser schreibt:

      Nein Hampelmann falsch, ich schalte alle interessanten und guten Beiträge frei! Auch von Ihnen.
      Ihr letzer Beitrag enthielt jedoch zwei Links, die hier nichts verloren haben. Ich lasse mir nichts aufzwingen!
      Sie werden mir doch erlauben, das ich entscheide auf welche Seiten verlinkt wird oder?

      • Hampelmann schreibt:

        Selbstverständlich liebe Frau Neeser, es ist doch Ihr Blog.
        Das eigentliche Problem ist nämlich das ich habe in meinem Beitrag gar keine Links aufgeführt- hier liegt ein Mißverständnis vor. Die Art Ihrer Argumentierung erinnert mich manchmal an die Vorgehendweise des Mannheimer Gerichts und der STA. Die setzen sich dort nicht auseinander mit dem Kerngeschenen sondern mit den Zeugen aus dem Umfeld von JK, also am Wesentlichen vorbei. Meinen Vorwurf der gewissen uns stets zunehmenden Einseitigkeit Ihres ansonsten sehr interessanten und mit Hingabe geführten Blogs erhalte ich aufrecht, denn wir alle empören sich über Unobjektivität der STA und des Gerichts zum Nachteil des JK. Wieso verhalten wir uns genauso wie diese provinziellen Rechtssverdreher?

    • Profiler1 schreibt:

      Also wir sind weder eine philosophische, religiöse oder politische Gruppierung
      hier, nur Blogger aus verschiedenen Berufen und Orten/Ländern. Also vergiss das mal schnell mit Sektierern.

    • Beobachter schreibt:

      Das erinnert mich wieder an mein Forum. Ich bin dort Admin.
      Da kommen die Leute und beschweren sich, dass sie nicht machen/posten können, was sie wollen.
      Hallo?
      Auch dieser Blog hier ist das private Angebot einer Privatperson, die sich mit dem Kachelmannprozess beschäftigt.
      Hier gibt es kein “Recht” auf Veröffentlichung der eigenen Meinung!
      Wem nicht gefällt, was hier passiert, braucht weder zu lesen noch zu schreiben.
      Was veröffentlicht wird, entscheidet alleine Frau Neeser.
      Wem das nicht gefällt, der möge sich eine Plattform suchen, die ihm mehr entspricht.
      So einfach ist das!

      • Analysis schreibt:

        ja natürlich, ich akzeptiere das uneingeschränkt, denn WIR sollten alle nur EIN ZIEL haben: das der Wahrheit und Gerechtigkeit, egal wie sie ausfällt, ABER hier ist eines klar: es sind VIELE schuldig, nur EINER nicht: JK! nein, hier KEIN BASTA! Wers nicht glaubt: dieser Blog von Teil 1-37 sollte auch dem einfach gestrickten “Brain” den Durchblick ermöglichen

      • Paul schreibt:

        @Analysis
        Randnotiz: Es begann schon neun Beiträge vor dem Teil 1.

    • DonCarlos59 schreibt:

      @ Hampelmann:

      Umgekehrt wird eher ein Schuh draus:
      Scheinbar mehr und mehr ans Tageslicht kommende Gesetzesverstösse Mannheimer Staatsanwälte schreien geradezu nach § 337(1) StPO (Revisionsgründe)

      Sollte die Nebenklage in der Beschlagnahme des Kofferinhalts des Traumatologen S. mit der Patientenakte an Revision denken, würde das bedeuten, dass diese Akte Material oder Aspekte für die Entlastung von JK enthält (gut vorstellbar).

      Glaubt irgend jemand im Ernst, RA Schwenn würde dann auf der Basis eingesehener Patienten-Unterlagen plädieren?! …. dass ich nicht lache, so wie ich RA S. einschätze, wird er dem Gutachters S. jede Menge
      “EigentorChancen” aus der Nase ziehen, wetten dass ?!

      • Lotta schreibt:

        @Hampelmann
        “…Sektiererstunde…” geht’s noch? Haben Sie’s nicht ein bißchen kleiner?!

    • Analysis schreibt:

      Können Sie mir bitte noch Ihren “Alias” aus dem Mediengeschehen durchgeben, damit ich Sie richtig ins Geschehen einordnen kann? Danke für Ihre Transparenz…

    • Denker schreibt:

      @Hampelmann
      Sie behaupten also, es ist gefaehrlich fuer Schwenn, sich verbissen zu wehren. Das ist aus meiner Sicht grotesk und absurd. Schwenn kaempft bis zum aeussersten, und es hat sich herausgestellt, dass das der einzige Weg ist.

  4. RitaEvaNeeser schreibt:

    Zitat: Nach Darstellung Schwenns hat lediglich Staatsanwalt Gattner mit ihr telefoniert, erst Wochen später sei die Kammer davon in Kenntnis gesetzt worden. „So macht man das nicht“, sagt Schwenn am Rande der Verhandlung. Die Praxis der Staatsanwaltschaft laufe in Anbetracht der „Focus“-Veröffentlichungen darauf hinaus, dass eine Zeugin „jeden Mist in die Welt setzt, ohne sich dabei einem Risiko auszusetzen“. Sollte sich die Zeugin im Prozess oder bei einer Einvernahme im Ausland äußern, „halten wir Beweise bereit, sie zu widerlegen“. Notfalls müssten sich auch die Staatsanwälte als Zeugen äußern, auch könnten ihre Vermerke beschlagnahmt werden. Zitat Ende
    http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/sie-sind-verdaechtiger-als-herr-kachelmann/3604366.html?p&view=print

    • Heide schreibt:

      Bei allem Respekt, aber warum hat R.A Birkenstock den Laden nicht
      schon längst ausgemistet.
      Er hatte doch die gleichen Möglichkeiten wie der jetzige Verteidiger.
      Die ganze defensive Verhandlungsführung hat doch überhaupt nichts
      gebracht.
      Drei Monate komplett in den Sand gesetzt.
      STA: Oltrogge spielte den Beherrscher der Meerestiefen und die
      Richter haben gegähnt.
      Und jetzt sind sie alle total durch den Wind, wo Nägel mit Köpfen
      gemacht werden.
      Winterschlaf vorzeitig beendet.

      • Sonnenschein schreibt:

        Wenn das Weib aus der Schweiz etwas zu sagen hat, soll sie sich gefälligst ihren Hintern nach Mannheim bewegen!!!! Wo sind wir denn? Wir sind doch nicht auf einem Wunschkonzert. Schlechtes Gewissen oder was Frau L.?

      • Profiler1 schreibt:

        @Sonnenschein
        Ich denke wenn sie nicht nach Mannheim kommen will, dann hat sie auch nichts zu erzählen. Sie ist weder Opfer noch Kleinkind, warum soll sie dann anders als die “üblichen Verdächtigen” behandelt werden. Und einfach irgendwo was erzählen und dann sich noch nicht mal vom Verteidiger befragen lassen, das kann jeder. Entweder aussagen in Mannheim oder einfach die Klappe halten, würde ich mal vorschlagen.

      • marieann73 schreibt:

        @ Heide
        RA Birkenstock war für die Vertretung Kachelmanns der falsche Mann. Seine behäbige, etwas schwerfällige Art hat die STA inkl. Nebenklage nicht aus dem Konzept gebracht, so daß diese ihr Programm in aller Seelenruhe weiter durchziehen konnten ohne daß auch nur ein genaues Wort über die ganzen augenfälligen Ungereimtheiten verloren wurde. Darauf hatte bereits Sabine Rückert in der ZEIT im August hingewiesen: http://www.zeit.de/2010/26/DOS-Justiz-Kachelmann (Sorry, ich weiß leider nicht, wie ich die Adresse hier als Link einstellen soll. Einfach die angegebene Adresse kopieren und in die Adresszeile des Browsers einfügen.) – ein sehr gut recherchierter Artikel, der das ganze Elend in Mannheim ausführlich darlegt. Leider muß sich Frau Rückert gerade sehr unschönen Anfeindungen erwehren. Ihr wird vorgeworfen, im August bereits Kontakt zu Birkenstock aufgenommen und diesen darum gebeten zu haben, einen Kollegen mit ins Boot zu holen, der sich mit derartigen Fällen besser auskennt. Dabei soll Frau Rückert RA Schwenn vorgeschlagen haben. Birkenstock habe sich derartige Einmischungen verboten und eine Zusammenarbeit abgelehnt. Der Vorwurf an Frau Rückert lautet nun: Sie habe RA Birkenstock unter Druck gesezt, ihren Favoriten mit ins Verteidigerteam zu nehmen und als dieser ablehnte, habe sie ihn in ihrem Artikel (s.o.) diffamiert. Darüber hinaus habe die ganze Sache ein “Geschmäckle”, da sie mit RA Schwenn in der Vergangenheit bereits zusammengearbeitet habe und daher voreingenommen sei und bzgl. RA Birkenstock ihre Macht als Journalistin mißbraucht habe. Das kann man sehen wie man will, ob sie nun die treibende Kraft hinter dem Anwaltswechel war oder nur Mittlerin: Ich finde es legitim den Finger auf die Wunden zu legen und auch ganz unverblümt auf Schwachstellen aufmerksam zu machen. Dazu sind Journalisten doch da. Und im Gegensatz zu manch anderen Damen in Mannheim – allen voran Alitsche Schwatzer – unterstelle ich gerade Sabine Rückert ehrliches Engagement.
        Meiner Einschätzung nach hat RA Birkenstock die volle Tragweite des Geschehens weder gesehen noch geahnt und war dem Treiben in Mannheim ebenso gnadenlos ausgeliefert wie sein Mandant – alles andere als eine Hilfe für Herrn Kachelmann. JK scheint, wie bereits von einigen zu Anfang vermutet, sich wirklich mächtige Feinde gemacht zu haben, die nun gnadenlos zuschlagen. Es wird noch ein hartes Stück Arbeit werden herauszufinden, wer da mit wem gemeinsame Sache macht, wer der oder die Drahtzieher ist bzw. sind und wieviele Handlungsstränge es eigentlich gibt. RA Schwenn scheint nicht nur ein versierter Anwalt sondern auch ein ausgemachter Fuchs zu sein, der vermutlich von Anfang an geahnt hat, was da im Hühnerstall los ist… Evtl. hat er – mit oder ohne Frau Rückert – bereits Recherchen durchgeführt, als alle noch an einen “einfachen” Vergewaltigungsfall dachten. Wundern würde es mich nicht, RA Schwenn hat JKs Umfeld schon extrem gut im Blick!

      • Lotta schreibt:

        @Heide
        RA Birkenstock war vermutlich mit dem Fall in gewisser Weise einfach überfordert, er ist soweit ich gelesen nämlich eher ein Anwalt für Wirtschaftsstrafrecht, Steuersachen und so. Und da geht es ja ganz anders zu wie man weiß, da wird ja mehr “verhandelt”, häufig wird ein “Deal ausgehandelt, der Anwalt versucht für seinen Mandanten eine möglichst milde Strafe herauszuholen u. das ist bei Steuersachen häufig mit hohen Geldzahlungen verbunden, da sieht es im Offizialdeliktstrafbereich schon ganz anders aus. Die Verteidiger aus der “Abteilung” haben oft sogenannte “schwere Jungs” zu verteidigen u. sind daher ganz andere Kaliber, die wissen worauf es in diesen Strafprozessen ankommt.
        So gesehen kann man dem ersten Anwalt nicht mal einen Vorwurf machen, er hat so gehandelt wie er es wahrscheinlich sonst auch macht, nur war der Fall hier eben ganz anders.

      • Erik schreibt:

        Wenn Sie Ihren Beitrag ohne persönliche Beleidigungen formulieren , wird er gerne freigeschaltet. So aber geht es nicht!
        R.E.N

      • Timea schreibt:

        Man kann Kachelmann nur immer wieder Mut zusprechen. Ganz hinten am Ende des Tunnels ist ein Licht, das ist schon im Begriff, an Helligkeit zuzunehmen Dank Ihres neuen Anwalts, Herr Kachelmann!

        Dass die sog. “STA” gezielt Stimmung macht durch Mitteilung, man habe “mit einer neuen Zeugin telefoniert” (Bild-online), wäre widerwärtig. Ich hoffe, das war jetzt nur die Journaille. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass eine Staatsanwaltschaft sich aktiv an einer Hetzjagd beteiligt!

      • tomaso schreibt:

        Toller Blog hier!
        Ich lese schon seit Wochen mit…
        Bei Linda T. handelt es sich um Alexandra W. aus Z. einer Pressefotografin, leicht zu googlen…

    • Ottilie46 schreibt:

      Zitat Tagesspiegel vom 10.12.2010:

      “MDR-Fernsehdirektor Wolfgang Vietze bestätigt als Zeuge vor Gericht, mit Kachelmann habe es Probleme bei seinen Liveauftritten im MDR-„Riverboat“ gegeben. Kachelmann habe Termine nicht eingehalten, weshalb man die Zusammenarbeit mit ihm beenden wollte.”

      Zita Bericht Edda vom 10.12.2010

      “Schwenn: Wie wurde die Riverboot-Sendung mit JK beendet?
      Zeuge: Durch einvernehmliche Kündigung
      Schwenn: Und ohne einvernehmlich?
      Zeuge: Aufgrund Schwierigkeiten der Termin- und Liveauftritte, die JK nicht einhalten konnte, kam es zum Ende. Das Kinderthema (Canada) war vordergründig der Grund.”

      Inzwischen gibt es ja nun noch ganz andere Spekulationen dazu, deren Klärung RA Schwenn in Arbeit hat.

      Aber, wenn ich diese beiden Aussagen vergleiche, bekomme ich dennoch einen dicken Hals.

      Der Bericht des “Tagesspiegel ” des Tagesspiegel suggeriert doch in einer ganz perfiden Art, dass Kachelmann wegen nicht eingehaltener Termine vom MDR gefeuert wurde, während lt. Edda Jörg Kachelmann die Trennung offiziell wegen der Kinderproblematik wünschte, aber er in Wirklichkeit Schwierigkeiten mit den Terminen für Fernseh- und Live-Auftritte hatte.

      Was allerdings die neuesten Presse-Informationen zur Ehefrau von Herbert Burda betreffen, so habe ich noch nie erlebt, dass sich das Sprichwort “Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein” so schnell verwirklicht hat.

      Man stelle sich vor, die Försterin und Luftgitarrenspielerin wird von der Bunte-Chef-Reporterin May ins Boot ihres Schmierblattes geholt, um gegen eine fürstliche Entlohnung durch Bunte-Chefredakteuse Riekel aus der Firmenkasse des Burda-Verlags Jörg Kachelmann mit Dreck zu beschmeißen.

      Und nun müssen Frau May und Frau Riekel feststellen, dass diese “Dame” nicht nur in der Redaktion der “Bunte” ihrer Phantasie freien Lauf gelassen hat, sondern auch beim Staatsanwalt und dann ausgerechnet über die Ehegattin ihres Chefs.

      Tja, und nun erfährt Herr Burda am eigenen Leib, wie das ist, wenn persönliche Dinge in der Presse genüßlich ausgewalzt werden und die eigene Ehe mit solchen süffisanten Erwähnungen wie “alter Mann und junge Frau” in den Schlagzeilen kommt.

      Sicher wird er heute Frau Riekel und Frau May zum Morgenrapport einbestellt haben, um ihnen seinen Dank und seine Anerkennung für ihre “journalistisches Gespür” auszusprechen.

      • Heide schreibt:

        Ottilie46
        Und wenn der Schneeball einmal rollt………..
        Und R.A. Schwenn lässt sich nicht ins Bockshorn jagen
        Burda hin Furthwängler her..

      • Skorpion schreibt:

        Nach dem Betrachten des weiter unten eingebauten Videos von Hans-Joachim Selenz über die ungeheuerlichsten Verquickungen von Politikern mit den Gaunereien von Banken UND der sogenannten “freien” Wirtschaft würde mich doch mal interessieren, inwieweit der Hörrr Burda mit gewissen Herrn der hohen Politik auf du und du und hier-haste-einen-Briefumschlag-Bakschisch-Peanuts-mit-mal-eben-5-Nullen ist……er wird unter anderem als einer der begabtesten Netzwerker beschrieben! http://www.wiwo.de/politik-weltwirtschaft/warum-hubert-burda-gottes-begabtester-netzwerker-ist-420541/ weiß der Geier, wie wo wann welche Netze geknüft wurden.
        Es darf spekuliert werden…..

        Kernaussage im Video:
        Staatsanwälte sind weisungsgebunden – von dem abhängig, was ihnen die Politiker vorgeben.
        Nicht ihrem Gewissen verpflichtet, sondern den Politikern; somit ensteht eine totale Abhängigkeit des Staats von den (korrupten Gaunern namens) Politikern – die Staatsanwaltschaft wird von den Politikern abgeschaltet.
        Der Richterbund spricht von Regierungskriminalität.

        Weiter unten hatte ich in des Vergleichsanalyse Kachelmann/Theißen auch die phantastische (?) Idee eines Informationsverkaufs seitens der StA´e an den Burda-Tentakel einfließen lassen….. bisschen Euronenzuschuß tut einem nicht allzu üppig bestallter Staatsdiener sicher immer gut – vielleicht genügte ja schon ein feuchter Händedruck mit Schulterklopfen und Lobesstimme eines der großen, alten Imperiums-Patriarchen…….
        A propos Patriarch:
        Geld zuhauf und diverse “gute” Beziehungen zu den Politspitzen des Landes sichern einem auch über eine nette kleine Druckausübung mittels eines immer! gierigst nach Wahlgeldern grabschenden Politikers Prozessergebnisse ganz nach Wunsch.

        Mittlerweile ergibt der ganze Haufen locker einen Plot für eine 10 teiligen Kino-Strassenfeger.

        Der Schwenn muß vor – noch ein TOOR!
        Skorpion

  5. Martini schreibt:

    Las´ gerade den Spiegelbericht. Frau Friedrichsen schrieb hier, dass RA Schwenn in der Pause keinen genauen Straftatbestand, den er den Staatsanwälten vorwirft, nennen.
    In dieser Pause stand Frau Friedrichsen nichtnbei den anderen Reporter, sondern sass auf ihrem Platz, bei ihr RA Höcker.
    Da ich mich ja einschmuggelte, konnte ich RA Schwenn sagen, hier geht es um die besagten Verzehrbelege mit Amtsträgern und um die Zeuginnen, die von der Bunte mit Geldzahlungen zu Aussagen gekauft wurden. Er stellte die Frage, was ist das, nennt man dies Bestechlichkeit, und wenn die STA das weiß, wie nennt man dies dann?

    • Martini schreibt:

      Die Knapp sagte dann zu RA Schwenn, unserem Blatt wurde nichts von der STA mitgeteilt, daraufhin Ra Schwenn, darauf können Sie stolz sein. Es scheint das ihr Blatt eben anständig ist.

      • RitaEvaNeeser schreibt:

        Achtung Martini: Ursula K. hat KEIN Blatt, sie ist freie Journalistin, die einmal da und einmal dort ihre Beiträge verkauft! Eine Marketenderin für Zeitungsbeiträge….Wo gerade Sauregurkenzeit herrscht da springt K. mit irgendwelchen , meist unrecherchierte Dingen ein. Das ich das bekannt gebe hat doch die Welt vorige Woche ausdrücklich gewünscht!
        Das war wiederso ein Satz, mit dem sie sich an RA Schwenn anbiedern wollte.

    • Profiler1 schreibt:

      @ Edda
      Welchen Bericht meinst Du ? Den vom 01.12. habe ich gerade gelesen und meine Meinung über die Haltung der Fr. Friedrichsen hat sich nicht großartig geändert. :-( :-(

      • Martini schreibt:

        @profiler1
        Ich meinte den Bericht vom Freitag, 10.12.2010
        Als ich bei Schwenn und meinen Kollegen stand hatte ich F. im
        Blickfeld.

      • Profiler1 schreibt:

        Danke Edda,
        jetzt habe ich ihn endlich auch gefunden und gelesen und meine Meinung über Fr. Friedrichsen ist keineswegs dadurch besser geworden, da sie Schwenn als Krawall-Provokateur darstellt.
        Aber auch andere schreiben, daß der Krawall vom OSTA ausging.
        Er braucht sich ja nicht provozieren lassen, soviel Selbstbeherrschung erwarte ich vom Richter und STA/OSTA, bei Verteidigern erwarte ich das nicht. Schade, daß Du am Montag nicht hinkannst, hoffen wir mal auf den jungen Mann.
        Wie jung war er denn ? :-)

    • RitaEvaNeeser schreibt:

      Das finde ich ganz toll, Edda, dass Sie sich so aktiv einschalteten! Wie wäre es mit Montag

      • Martini schreibt:

        Liebe Rita, ich würde so gerne am Montag wieder bei Gericht sein, weil ich denke, da wird’s erst richtig abgehen.
        Es kommt Brinkmann, Schwenn wird Stellung nehmen zu Oltrogges Verteidigung des Greuel-gezetere
        Und die Sache der Burdaverlags-Durchsuchung wird mit Sicherheit auch angesprochen.
        Ich kann aber nicht!
        Gibt es denn in Mannheim niemand der hingeht und Bericht erstatten kann?

        Hallo, Sie junger Mann! Sie sassen neben mir und wir waren im Café und unterhielten uns mit dem Reporter!
        Ich weiss, dass Sie am Montag Geburtstag haben, könnten Sie vielleicht nicht doch hingehen?
        Der ganze Blog waere Ihnen so dankbar.

      • Profiler1 schreibt:

        @Martini, Rita und junger Mann
        Ich stifte schon mal ein Happy Birthday. ;-)

    • lufre100 schreibt:

      Der Artikel ist sicher nicht von Frau Friedrichsen, sondern nur eine ausgewalzte dpa-Meldung, da die Artikel von Frau Friedrichsen immer namentlich gekennzeichnet sind. Schließlich hat sie ja einen Autoren-Vertrag.

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