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Jörg Kachelmann und das Chaos – Teil Zwanzig

| 121 Kommentare

Coterie (Klüngel) führt leicht zur Koterei.
Peter Sirius

 

Diagramm Copyright Rita-Eva Neeser

Jörg Kachelmann hat es möglich gemacht, dass einige profitierten. Er hat sie in seine Firma genommen, mit ihnen gearbeitet. Durch ihn haben einige die Chancen bekommen, ihrer Firmen- und Wohnsitze in das neue Steuerparadies zu verlegen.

Eine neue, optimale Steuerstrategie mit vorteilhaftem Steuergesetz hat Appenzell Ausserrhoden zu einem vorteilhaften und attraktiven Standort verholfen.

Spitzenplatz durch tiefe Unternehmensbesteuerung

Die Gewinne von Kapitalgesellschaften und Genossenschaften in Ausserrhoden werden einheitlich (flat-tax) zu 6 Prozent besteuert. Zusammen mit der direkten Bundessteuer ergibt sich eine steuerliche Belastung für Unternehmen von rund 12,5 Prozent.

Einzig in Zypern sollen Unternehmen künftig noch weniger Steuern bezahlen.

Bühler ist ca. 5,3 km von Gais entfernt.

Jetzt sind sie ihm in den Rücken gefallen. Sie wollten ihn heimlich still und leise entmachten.

Zitat: “Nicht unerwartet drehen die Medien das Thema Kachelmann, mit vielen unappetitlichen Details weiter …. Zitat Ende

( Frank B. Werner E – Mail vom 26.März 2010 an die Mitarbeiter der Firma Meteomedia!)

Nicht unterwartet?

Hat die liebe Claudia Simone Dinkel nicht von einem Freund Frank gegenüber Viola Schillinger gesprochen, mit welchem sie in Canada gewesen sein will? Was für ein eigenartiger Zufall?

Sogar mit rechtswidrigen Tricks:

Herr Werner wollte eine Aktionärsversammlung einberufen, von der Jörg Kachelmann nichts wissen sollte!

Trick: Man würde einfach die Einladung an seine Wohnadresse schicken! Das in Kenntnis, dass er diese nicht bekommen würde, da er ja in der …JVA Mannheim inhaftiert war.

Da bekam Frau Schless gerade noch kalte Füsse, weil es ein Gesetzesverstoss gewesen wäre!

Jene Frau Schless die bereits am 26.März 2010 ein E- Mail verfasste:

Zitat: was wir umsetzen müssen… Aufhebung des Dienstvertrages…Beendigung der Tätigkeit als Moderator und Meteorologe …Abberufung als Verwaltungsrat .. Abtretung der Aktien (zu klären an wen? Gegenleistung? Vorschlag Frank kauft …) Zitat Ende Spiegel 34/2010

Jene Frau Schless, die zusammen mit Lars Quiring Meteomedia Deutschland führt (e)!

Man wollte sogar Jörg Kachelmanns Volvo taxieren lassen um den Wert festzustellen!

6 Tage nach der Verhaftung war schon alles im Laufen. Nicht unerwartet wurden unappetitliche Details bekannt. Die Armada der angeblichen EXENS meldete sich programmgemäß bei der Presse. Man hatte einen ehemaligen Journalisten der BamS an der Hand. 

Und die Staatsanwälte Grossmann und Oltrogge , die nicht in alle Richtungen ermittelten oder ermitteln liessen. Die einzig und alleine ihre Anklage auf die absurdesten Angaben von Claudia Simone Dinkel stützen. Als das OLG Karlsruhe ihnen dann zeigte, dass das so nicht geht, haben sie eine Uraltgeliebte – wie ein Kaninchen – aus dem Hut gezaubert, die vor 9 Jahren von Jörg Kachelmann misshandelt worden sein will. Und das ist ihr am 26.März 2010 eingefallen! Ausgerechnet!

Jetzt ist sie mit den anderen Frauen befreundet, und man hatte Monate Zeit die Aussagen anzugleichen…

Der ganze Klüngel um Jörg Kachelmann hat zu viel Der Pate und CSI gesehen und die Geschichte der O gelesen…oder nennt man das unermesslich Geld und Macht geil?

Diagramm/Text ©R.E.N

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Autor: RitaEvaNeeser

Ich bin ich... so einfach ist das!

121 Gedanken zu “Jörg Kachelmann und das Chaos – Teil Zwanzig

  1. Eröffnung der Hauptverhandlung

    Zur Eröffnung der Hauptverhandlung sind alle Beteiligten anwesend – Gericht, Staatsanwalt, Protokollführer, Angeklagte, gegebenenfalls Verteidiger, geladene Zeugen sowie erforderlichenfalls Dolmetscher und Sachverständige.

    Sobald die Anwesenheit der erforderlichen Beteiligten feststeht, müssen das Opfer als Zeuge den Verhandlungssaal verlassen, sofern es nicht auch Nebenkläger sind. Das Opfer darf bis zu seiner Vernehmung nicht einmal als Zuhörer an der Verhandlung teilnehmen, da es völlig unbeeinflusst, unbefangen und nur aus eigenen Erinnerung aussagen soll.
    Dann wird die Hauptverhandlung mit der Befragung zur Person des Angeklagten
    sowie der Verlesung der Anklage begonnen.

    Vernehmung des Angeklagten
    Nach Verlesung der Anklage wird der Angeklagte vom Vorsitzenden Richter über seine Rechte und Pflichten belehrt. Der Angeklagte kann sich zum Tatvorwurf äußern, braucht es aber nicht zu tun. Will er sich äußern, wird er erst vom Vorsitzenden, dann gegebenenfalls von Schöffen und Beisitzern, schließlich vom Staatsanwalt und eventuell von der Verteidigung befragt.

    Sofern das Opfer nicht nur Zeuge, sondern auch Nebenkläger ist, kann es oder sein Rechtsanwalt dem Angeklagten ebenfalls Fragen stellen.

    Beweisaufnahme
    Nach der Vernehmung des Angeklagten folgt die Beweisaufnahme: Dem Gericht werden dabei alle bedeutsamen Tatsachen und Beweismittel, die der Wahrheitsfindung dienen, mündlich und unmittelbar vorgestellt, weil sie andernfalls nicht in das Urteil einfließen dürfen.

    Daher müssen in der Hauptverhandlung alle entscheidungsrelevanten Sach- und Personalbeweise aus dem Ermittlungsverfahren noch einmal vorgetragen werden, also beispielsweise auch Ihre Zeugenaussage.

    Zeuge vor Gericht
    Sofern das Opfer nicht auch Nebenkläger ist, wird es als Zeuge in der Hauptverhandlung erst wieder zur Beweisaufnahme aufgerufen.

    So läuft das.

  2. Unter diesem Link findet man einen ähnlich gelagerten Fall, vielleicht wurde das Messer deshalb plötzlich ins Spiel gebracht:
    http://www.strafrecht-soforthilfe.de/staticcontent/Aussage_gegen_Aussage_Aussagekonstanz_hinreichender_Tatverdacht_OLG_Duesseldorf_III_1_Ws_20307_Beschl_v_272008.html

  3. Claudia soll erst am 9. Verhandlungstag aussagen. Das riecht leicht nach Befangenheit, aber streng nach Strategie.

    In der Zeit vom 1. bis zum 8. Verhandlungstag haben die Personen, die Kachelmann was heimzahlen wollen, also `nen Freibrief, geschickt weiter zu manipulieren. Das darf Birkenstock so nicht zulassen. Wird er auch nicht.

    Da bin ich mir sicher.
    Toppy

    • Eltern haben die unangenehme Angewohnheit Zeug über ihre Kinder von sich zu geben, die für die dann schädlich sind. Könnte hier ja auch passieren.

  4. Die “Un-”Bild berichtet heute, wieviele Frauen (9) für und gegen JK aussagen werden, man hat sogar die Eltern des mutmaßlichen Opfers vorgeladen. Ob sämtliche Ex-en des Opfers ebenfalls erscheinen ? Bin schon auf Fr. Friedrichs Berichte gespannt.

  5. Liebe Runde,

    las vorhin, dass auch Claudias Eltern als Zeugen geladen sind. Klar, sie werden versuchen, ihre Tochter reinzuwaschen. Eltern kämpfen für ihre Kinder.

    Es gab bereits aber auch Eltern, die ihre Kinder zur Falschaussage angestiftet oder gar gezwungen haben. Einfach mal googlen, dann hat man`s auf dem Schirm. Häufiges Motiv: Ruf und Ehre wiederherstellen.

    Welchen Anteil Eltern an der Entwicklung eines Opfer- oder Täterverhaltens haben könnten, kann man hier nachlesen.

    http://www.ppt.dtpnet.de/Texte/opfer_t_2.htm

    Schönen Tag noch
    Toppy

    • Außerdem kann so der Herr Vater die Aussagen seiner Tochter hinsichtlich eventueller Grammatikfehler kontrollieren.

  6. Nachdenkliches zu “Aussage gegen Aussage bei Sexualdelikten” aus CH:

    - Eine bedingte Verurteilung hat für den Staat einen erheblichen Vorteil: er kann
    Kosten abwälzen.

    - So schrecklich es auch ist, Sexualdelikte eignen sich vorzüglich als Waffe für falsche
    Anschuldigungen. Nachfolgend der entsprechende Link.

    http://www.strafprozess.ch/aussage-gegen-aussage/

    Bis morgen mal
    Toppy

  7. Leserbrief zum SZ-Artikel
    28.08.2010 16 Uhr 04
    „Baba“ schreibt: frauen offenbaren ihre naivität im partnerwahlverhalten. in mangelnder kritikfähigkeit schieben sie ihre dummheit jedoch auf den traumprinzen ihrer wahl, der ihr infantiles weltbild bestätigte.
    ist nun mal so, dass 20% der männer 80% der frauen vögeln, weil sie sich nicht um sie kümmern, sondern sie sich um sich selber kümmern lassen. das wirkt halt attraktiver und lässt ihn unterbewusst “wertvoller” erscheinen. das raten alle PUA.
    nebenher unterschreitet die süddeutsche mit diesem artikel BILD-niveau. vielleicht will man neue leser(innen)schichten erschliessen?
    wo bleibt denn das psychoprofil von der vergewaltigungsfalschbeschuldigerin claudia simone dinkel aus schwetzingen oder viola schillinger, die in der BUNTEN sich als opferin präsentierte?

    Beitrag Ende

    Oh ja,„Baba“ , das frage ich mich schon lange!

    Genau so wie ich mich frage, warum der überwiegende Teil dieser “Damen” immer noch ihre Gesichter verstecken dürfen…

    • Ob die sich wirklich verstecken? Ich hatte den Eindruck, daß sich einige mit ihren Aussagen in der Zeitung wiederfinden wollten und etwas verwundert über diese Kommentare waren. Wenn dem so ist, dann werden denen wohl die Ohren klingen.

  8. Pingback: Jörg Kachelmann und das Chaos – Teil Zwanzig (via Ritaevaneeser’s Blog) « "Die Dreckschleuder"

  9. Mit diesem unterträglichen Mist will man/frau doch nur CSD’s Behauptung über die 2 Seiten des JK untermauern. Dabei ist mir gestern aufgefallen, daß der Anwalt Franz als
    erstes von einer Beziehung ohne Gewalt sprach. Bei S/M-Praktiken ist das doch unwahrscheinlich. Ein Video von Fr. Rückert, welches ich gestern sah, hat mich begeistert, die Sache wird immer dubioser. Das muß ein neutraler Richter doch auch erkennen. Aber das ganze Konstrukt ist ja so aufgebaut, daß man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht.

      1. Aus dem Stammbuch der Claudia Simone Dinkel und ihren Mitstreiterinnen:

        Lieber tausend Lügen, die mir nutzen,
        als eine Wahrheit, die mir schadet.
        © Paul Mommertz

  10. Ich denke mal wieder ,dass wir diesen “Damen” viel zu viel Ehre antun. Sie stellen sich doch mit ihrem Mitteilungsbedürfnis derartig bloß, dass wir doch nur noch amüsiert konstatieren können, in welch unglaublicher Weise sie sich selbst zu lächerlichen Figuren machen. Mit diesen Medienauftritten machen sie sich als ernstzunehmende Zeuginnen dermaßen unglaubwürdig, dass es Jörg Kachelmann und seinen Rechtsanwälten doch nur recht sein kann. Bis jetzt hat doch keine von den Ex-Freundinnen und Kolleginnen auch nur einen Hauch von Seriösität und Respektabilität vermittelt. Übrigens sollte man aber auch nicht die Phantasie der Journalisten außer acht lassen. Ich frage mich ernsthaft, wie viele dieser Aussagen tatsächlich gemacht und wie viele von den Journalisten erfunden wurden. Aber das haben sich diese “Damen” nun selbst zuzuschreiben, wenn in ihrem Namen jetzt irgendwelche absurde Behauptungen in den Medien publik gemacht werden. Ich kann mir jedenfalls lebhaft vorstellen, wie im persönlichen Umfeld dieser “Damen” hinter deren Rücken gefeixt wird. Da die SZ sowieso von der Bild-Zeitung abschreibt und dieses auch noch in ihren Artikeln ausdrücklich mitteilt (lt. Bild-Zeitung!), wundert mich auch dieser Artikel im SZ-Magazin absolut nicht mehr.

    • Tatsache ist, dass es Jörg Kachelmann beruflich und privat mit einem Haufen “riff-raff” zu tun bekommen hat, die weder die angemahnte “moralische Hygiene” noch eine Spur von Loyalität besitzen.

    • Ich habe das bei SZ kopiert,zum Nachdenken……..

      28.08.2010
      14 Uhr 16Susi Müller (0) Die Vielschichtigkeit einer Persönlichkeit zeigt sich in seinem Habitus. Moralvorstellungen sind fließend – eher allgemein relativierend, abnehmend – in unserer Gesellschaft. Fakt ist, Jörg Kachelmann ist nach seiner Haftentlassung auf die Bedingungen im Knast eingegangen, hat seinen Respekt gegenüber den Menschen, die ihn begleitet haben, kundgetan, seien es die unmittelbar ihn zugeteilten Bediensteten gewesen aber auch Mithäftlingen und weitere Personen, dier er in dem Zusammenhang genannt hat. Hier geht es mir um Empathie und ich glaube, feststellen zu können, dass er keine Masche vertritt (manipuliert), sondern dass Echtheit und Kongruenz sein Wesen beschreibt. Seine Integrität scheint mir hiermit gesichert. Ich bin zwar kein Hellseher, möchte dies aber mit bester Absicht; der Wahrheit auf die Spur zu kommen, so vertreten.

    • Ich sehe, Ottilie, wir haben ähnliche Erfahrungen mit der Presse gemacht. Die hohlen Finger mancher Schreiberlinge sprechen schon sehr für einen Beitrag aus “Dichtung und Wahrheit”. Irgendwie muß die Seite gefüllt und dem sog. Interessenten das Geld aus der Tasche gelockt werden.
      Sofern keine namentliche Nennung vorliegt, die Informanten ihre Aussage nicht autorisiert haben, kann alles unter SCHMARRN eingeordnet werden. Unabhängig davon werden diese “Damen” durchaus mit diesem Beitrag diskreditiert. Das muß beim Prozeß nicht negativ angerechnet werden. Wen kann man schon für die Blödheit anderer verantwortlich machen?

      Den MDR betreffend: ich würde mich nicht zu sehr auf diesen Sender orientieren. Sofern ich mich recht erinnere, war K. 2009 und früher auch schon bei der ARD- “Das Erste” zu sehen. Bei welchen Sendern die sog. Kolleginnen arbeiten ist demnach offen. Seine Karriere begann ja schon vor längerer Zeit- vielleicht schon vor viel zu langer Zeit.

      • Das stimmt zwar nicht so, Paul, aber es hat wenig Zweck , hier eine genau Aufstellung zu bringen, obwohl das möglich wäre.
        Es würde bis am St. Nimmerleinstag in Zweifel gezogen…

        St. Nimmerleinstag… auch ein wort das ich schon vorm Monaten in einem Beitrag geschrieben habe und das jetzt bei einer der “Freundinnen” auftaucht..

  11. Diese Waschweiber, die nichts anderes im Sinn haben, als Jörg Kachelmann zu vernichten sind das Letzte. Und natürlich alles anonym und feige….Aber für jedes Wort kassieren.
    Jahrelang haben sie von ihm gelebt, um ihn jetzt so in die Pfanne zu hauen. Toppy hat gestern einen Beitrag geschrieben, den ich leider – wegen der Bezeichnungen für diese “Damen” – nicht freischalten konnte. Aber er hat ganz recht. Ich sehe das auch so.

    Was für eine Riege von bösartigen, hinterlistigen Personen.

    Aber nicht nur die “Freundinnen”, besonders schlimm sind die Kolleginnen, die ja heute noch bei den Sendern arbeiten. Der MDR sollte wirklich nachforschen wer diese Angestellten sind, die hier ihre Angaben gemacht haben. Denn morgen kann das schon ein anderer Kollege sein, über den sie herfallen.
    Aber wie der Herr so’s Gscherr. Der Unterhaltungschef vom MDR ist mit einer vertraulichen E-Mail auch sofort zum Kadi gerannt.

    Man hat mir nach gesagt ich sei eine “Frauenhasserin”! Nein das bin ich nicht, ich verachte diese spezielle Art von Frauen: “So wenig wie möglich Arbeiten, schon gar keine eigene Karriere aufbauen, sich aushalten lassen…….” Ich könnte ko….

    • Eine als “vertraulich” gekennzeichnete Nachricht hat auch als eine solche zu gelten. Der Bruch von Vertraulichkeiten muß nicht folgenlos bleiben.

    • Zitat: “Man hat mir nach gesagt ich sei eine „Frauenhasserin“! Nein das bin ich nicht, ich verachte diese spezielle Art von Frauen: „So wenig wie möglich Arbeiten, schon gar keine eigene Karriere aufbauen, sich aushalten lassen…….“ Ich könnte ko….”

      Ich hoffe man kann meine Antwort frei schalten, ich versuche mich einmal gewaehlt auszudruecken:

      Es gibt ja im horizontalen Gewerbe sogenannte Edel***** die sich ziemlich teuer verkaufen und nicht selten auch nur fuer einen einzigen Kunden zustaendig sind. Die verbringen ihre Zeit auch ueberwiegend damit sich fuer den Kunden zu pflegen und schoen zu machen und ihm eben zu jeder Tages- und Nachtzeit zur freien Verfuegung zu stehen. Diese Damen wohnen nicht selten in Wohnungen oder gar Haeusern die der Kunde bezahlt, haben kleine Nebentaetigkeiten die den Schein einer buergerlichen Existenz wahren und sind ansonsten reine Dienstleisterinnen des Kunden der sie bezahlt.

      Wenn ich das Alles so als Summe lese, waren die sogenannten “Freundinnen” eigentlich in erster Linie Dienstleisterinnen die sich ihres Status durchaus bewusst gewesen sein muessen.

      Rechtschreibung als Grund ihn zu lieben. JAK schickte korrigierte SMS zurueck. Wie wenig Selbstbewusstsein muss in dieser Frau stecken die so etwas ertraegt und sich jetzt danach sehnt weiterhin ihre Rechtschreibung korrigiert zu bekommen. Oder ist das die Umschreibung dafuer das sie seine SM-Spiel-Schlaege vermisst?

      Traurige Tatsachen ueber intelligente aber gleichzeitig nicht smarte Frauen die alle der Illusion hinterher jagten sie koennten JAK fuer sich allein haben. Denn wenn man davon ausgeht das JEDE irgendwann etwas geahnt, einige der Damen sogar wussten das sie nicht die Einzigste in seinem Leben sind muss man es ja so sehen:
      Sie WETTEIFERTEN um die alleinige Gunst des sie scheinbar vollkommen beherrschenden JAK. Sie machten Zugestaendnisse und unterdrueckten eigene Wuensche, sie heuchelten Freude ueber misslungene Praesente und spielten seine Spielchen mit. Es war ihr Ehrgeiz die anderen Damen zu uebertrumpfen, er sollte mehr Zeit mit ihnen verbringen und dafuer brachten sie quasi jedes Opfer.

      Aber der Plan ging nicht auf. Und jetzt machen sie IHN dafuer verantwortlich.
      Jetzt meinen sie, sie muessten sich raechen fuer Etwas was sie stets selbst genauso wollten.

      Es ist erbaermlich!
      Und die eine Dame jammerte das sie ja jetzt jedem Mann den sie kennen lernt erzaehlen muesste das sie zum “Kachelmann-Geschwader” gehoert haette. Ich wuerde hoffen das diese Damen nun allein bleiben wegen ausgiebiger Charakterschwaechen. Aber ich denke, sie werden wohl alle ziemlich schnell einen neuen “Meister” finden an den sie sich unterwuerfig aufs Neue klammern koennen.

      Was hat EMMA erreicht in den letzten Jahrzehnten?
      NICHTS!

      Nachdenkliche Gruesse aus Kanada
      Mr. Bean

    • Ein herzliches Hallo, Mr. Bean,

      wie ich hier lesen kann, hat Sie dieser Fall inzwischen derart ergriffen, daß Ihnen der Indian Sommer kaum rechte Freude bereitet. Ich finde das verständlich.

      Ihr Beitrag beschreibt die Situation, wie ich meine, sehr genau. Die Mätressenwirtschaft wird, trotz aller Bemühungen dagegen, auch in der Zukunft weiter bestehen. Die reale Emanzipation ist bei den Frauen nie wirklich angekommen; realisiert worden ist diese noch von den wenigsten Frauen. Ein großer Teil versucht durch langsames gehen schneller voran zu kommen, als Callgirl, Gattin eines Prominenten oder durch nutzen einer Besetzungscouch á la Hollywood.
      EMMA hat ihre Klientel nie dazu erzogen mit “dem Mann” auf Augenhöhe zu leben. Es ging stets ausschließlich um Frauenrechte. Partnerschaft, gemeinsames lernen, leben und gestalten- das war kein Thema. Niemals wurden die “Anhängsel des Mannes” kritisiert. Diese waren stets nur Opfer- nicht etwas weil sie ihren eigenen “Südpol” nicht hoch bekamen für eigene Initiativen, nein, sie waren ja immer durch den Mann unterdrückt.

      Der Fall Kachelmann zeigt aber noch ein völlig anderes Problem auf. Eines, das die Seefahrt schon seit Jahrhunderten kennt- die langen Trennungsphasen von Familien usw. In einer globalisierten Welt, in der vermehrt die Mobilität der Menschen eingefordert wird, haben die üblichen sozialen Bindungen kaum noch Bestand. Wie soll ein Mensch, so er nicht Mönch oder Nonne ist, in diesen Verhältnissen Leben? Welcher Art sollen die Familien sein? Dazu kommt eine Wandlung der Sittengesetze, der sog. Moral.
      Altvater Goethe schwärmte noch von seinem Freunde HAFIZ (O.-W. DIWAN), der (nach heutiger Lesart) dem Kindesmißbrauch frönte. Andere Größen der Nationen waren ebenso keine Kostverächter. Sie werden bis dato hofiert; die nach heutiger Lesart “anrüchigen” Taten werden verschwiegen.

      Nach meiner Auffassung dienen derlei Spiegelfechtereien nur dem “Schönen Schein” des jeweiligen gesellschaftlichen Systems und der Erhaltung der Macht. Die Menschen aber haben andere Bedürfnisse, sie werden damit reglementiert.
      Wenn ich daran denke, welche Wirkung in den 60er Jahren Männer mit langen Haaren und nachlässigem Outfit hatten, dann könnte ich mir vorstellen, daß eine Person wie K. allein deswegen in seiner Firma als untragbar gegolten hätte.
      Diese ganze Lächerlichkeit offenbart sich uns allerdings erst heute.

    • Lieber Paul, Du hast schon wiederholt seltsame Ansichten über Goethe geäußert, und wenn ich das kritisierte, wurde ich angehalten, beim Thema JK zu bleiben. So geht das aber nicht grundsätzlich. Was Du diesmal von Dir gegeben hast, ist indiskutabel. Erstens heißt das Buch Der West-Östliche Divan, nicht umgekehrt, zweitens ist Hafis kein Freund Goethes, sondern ein historischer persischer Dichter, der von den Heidelberger Orientalisten wiederentdeckt worden war und den Goethe dann eine Zeitlang nachahmte, der aktuellen Mode folgend und sich an ihre Spitze setzend. Drittens kann von Kindesmißbrauch in diesem Zusammenhang nicht geredet werden, das ist einfach Humbug. Es geht um die griechische Knabenliebe, die von den islamischen Eroberern natürlich übernommen wurde und die in beiden Literaturen immer wieder thematisiert wird. Wer Goethe selbst so etwas unterstellt, kennt ihn offenbar nicht oder verwechselt Literatur und Leben.
      Mir hältst Du öfters vor, ich sei zu borniert, um mich zu informieren; das muß ich Dir heute zurückgeben.

      • Gilt für Alle!

        Ich versuche jeden anzuhalten beim Thema zu bleiben, es gelingt mir einfach nicht.
        Schalte ich dann Beiträge nicht frei, kommen die grossen Beschwerden.
        Und die sind oft beleidigend!

        Es gibt noch eine Möglichkeit, gar keine Kommentare mehr zuzulassen, oder Teile herauszunehmen.
        Mit hat die Ansicht über Goethe überhaupt nicht gefallen, aber Zensur gefällt mir auch nicht.

        Daher ab sofort, Beiträge zum Thema! Hier ist kein CHAT ! Und auch kein reiner Verlinkungs – Thread!

        Und wer nicht will, der hat schon….

  12. http://www.abendblatt.de/vermischtes/article1613791/Die-vielen-Leben-des-Joerg-Kachelmann.html

    Guten Morgen
    bei “BILD” wird Kachelmann zu einem “Sektenführer” erkoren! ;-)

  13. Ich habe eben zufällig RTL exclusiv -Das Starmagazin gesehen, in dessen Vorspann großartig die Meinung der Ehemaligen und Kolleginnen von Kachelmann angekündigt wurde. Einfach lachhaft, denn es wurde lediglich ein Teil der bereits in der SZ kolportierten Meinungen als Text auf dem Bildschirm wiederholt. Nur eine “Dame” hat sich angeblich vor die Kamera “getraut”, nämlich dieses talentlose Möchtegern-Sternchen Indira. Allerdings ist sie inzwischen zurückhaltender (anfangs hatte sie ja behauptet, Kachelmann habe sie mit SMS bedrängt). Sie erklärte, mit ihm geflirtet zu haben, und er habe “Gutes Mädchen”, “Böses Mädchen, “Braves Mädchen” gesagt. Ach ja, auf ausdrückliche Nachfrage der Reporterin fiel ihr dann noch ein, dass er ja auch Lausemädchen gesagt habe. Zur Bildschirm-Scheu der anderen “Damen” meinte sie, dass diese vielleicht Angst vor Drohungen hätten. Die Wiederholung ist morgen um 9.15 Uhr. Wenn die Zeuginnen vor Gericht genauso auftreten, wird das die Lachnummer des Jahres.

  14. Jeder Mann hat nur solange und so viel Macht über eine Frau, wie diese es zulässt.

    Die alttestamentarischen Ansichten der Kachelmann-Girlies:“ Er soll Dein Herr sein, – Kinder und Küche, – Wenn du zum Weibe gehst vergiss die Peitsche nicht“, die sie jahrelang mitgetragen und toleriert haben, sind für mich – obwohl bestimmt nicht aus dieser Generation – unfassbar.

    Alice Schwarzer hätte nicht giftigst auf Jörg Kachelmann einprügeln, sondern vor Wut in den Tisch beissen sollen, dass ihre emanzipatorischen Langzeitkampagnen so gar nichts gefruchtet haben.
    Und warum sollte man Herrn Kachelmann in irgendeiner Form einen Vorwurf machen, dass er eben diese -noch immer vorhandenen – Einstellungen bei weiblichen Wesen ausnutzte. Ich tue es ganz bestimmt nicht. Wenn es immer noch Frauen gibt, die sich ohne zu hinterfragen, unterwerfen, beteiligen? Nur aus Angst vor Liebesentzug?

    Jeder ist für sein Schicksal verantwortlich, auch Frauen die sich auf solche Dinge einlassen.

    Jetzt aber weinerlich, mitleidheischend Interviews zu geben, sich als ausgenutzt und betrogen zu präsentieren – dafür aber gut zu kassieren – zeugt von einem beschränkten Horizont.

    • Ich bin mir nicht sicher ob es bei einigen Damen nicht eventuel doch eine “Masche” ist. Solange Blödheit gut bezahlt wird kann Geld nicht leichter verdient werden. Etliche Akademiker haben nach zig Monaten Praktikum weniger in der Tasche.

  15. Hallo, Anselm, bleibt auch aussichtslos!!! Sie vergessen nämlich den Katalysator: “Money”. Ausserdem ist Ihre Aussage unvollständig; Flirt mittels Rechtschreibung ……und Peitsche müsste es heißen. Also geben Sie sich keinen Illusionen hin, und beschränken Sie sich Sie lieber auf die Rechtschreibkorrekturen bei Ihrem Lieblingsschüler Paul. Und noch etwas, solche “Freundinnen” wünsche ich nicht mal meinem schlimmsten Feind.

  16. Das Problem bei Vergewaltigungs- und Mißbrauchsfällen sind m.E. die “Gutachter”,
    oft genug “Schlechtachter”. Das Opfer hat die passenden Verletzungen, also wurde es mißbraucht/vergewaltigt.
    Dann die Psychologen: Das Opfer erzählt seine Geschichte, also wurde es mißbraucht/vergewaltigt.
    Die Realität sieht anders aus. Durchforscht man das Internet und die Sachliteratur, ist jeder der des Lesens mächtig ist, befähigt, solch eine Tat zu faken.
    Man kann nicht in den Kopf eines Menschen sehen, dies wird immer dabei vergessen.
    Und in der letzten Zeit bekommt man das Gefühl, daß es in Mode kommt, Prominente von denen die Damen nicht das bekommen, was sie gerne gehabt hätten, zum Abschuß freigegeben werden. Man fragt sich, ob diese Damen eigentlich überhaupt kein Gewissen haben, vielleicht entstehen dadurch auch die Schlafstörungen und Freß- und Saufattacken.

    Und noch etwas, wer ein Buch nur nach seinem Einband beurteilt, zeigt, daß ihm die menschliche Reife fehlt. Mangelnde Bügelfalten sagen nichts über den Charakter aus.

  17. Ich habe selten so gelacht, wie über die Aussagen der “Damen”

    Zitat: Freundin3 Man kriegt nur seinen Charme und seinen Körper. Sein Herz und seine Seele kriegt man nicht. Aber da kommt man lange nicht drauf. Zitat Ende
    Das ist doch ein teuflisches Verlangen:” Gib mir dein Herz und deine Seele” … und nicht nur teuflisch, auch kindisch. Es steht keinem zu so etwas zu fordern, bei der grössten Liebe nicht!
    Fehlt nur noch… bis das der Tod uns scheidet…

    Zitat: Freundin1: Es kommt der Ärger dazu, dass wildfremde Menschen verbreiten, sie wüssten, dass wir Frauen uns in Jörg Kachelmann nur verliebt hätten, weil wir von seinem Ruhm als Fernsehstar etwas abhaben wollten. Wenn es wenigstens ein schönes Leben gewesen wäre! Aber man hat nur gewartet. War es nicht vielleicht umgekehrt? Dass er etwas von der Jugend und der Schönheit seiner Freundinnen abhaben wollte? Zitat Ende

    Erstens: Jede der “Freundinnen” hätte die angeblich so unhaltbare Situation ändern können. Aber sie wollten gar nicht, dieses Spiel hat ihnen über Jahre Spass gemacht…

    Zweitens: Keine hätte ihre berufliche Karriere einschränken oder ganz ad acta legen müssen. Das sie dann von seinen Zuwendungen und Geschenken leben mussten ist klar. Oder haben sie Hartz IV beantragt, wegen Wartens auf Kachelmann?

    Drittens: Natürlich war es der bekannte Fernsehstar der diese “Damen” zu solchen Schritten veranlasste. Bei Mami und Papi mit Jörg Kachelmann zum Kaffee zu erscheinen und Tante Kunigunde und Onkel Egon mit diesem Bräutigam zu beeindrucken, das war schon etwas…

    Viertens: In der ersten Verliebtheit manches zu akzeptieren ist ja recht amüsant, aber über Jahre hinaus -angeblich – nur zu warten und dann für einen Quicki zur Verfügung zu stehen, das müsste selbst der Einfältigsten dieser ” Freundinnen” irgendwann zu dumm geworden sein. Aber nein, es war ja soooo toll.

    Fünftens: Was für eine absurde Aussage, er wollte von der Schönheit der Frauen profitieren. Was hat ihm das eingebracht? Schliesslich und endlich hat er diese Frauen jahrelang versteckt und sich nicht einmal bei den tollsten Events mit ihnen geschmückt.

    Und mit solchen Aussagen laufen sie zur Staatsanwaltschaft, wollen vor Gericht aussagen, dass Jörg Kachelmann an allem schuld ist? Womöglich noch mit dicken Krokodilstränen? Das sie dazu gezwungen worden sind? Aber zuerst rennen sie zu den Medien um den „Ach so Geliebten“ verbal zu steinigen. (Und zu kassieren) Dabei lag es doch in ihrer alleinigen Entscheidung, diesen so angeblich schrecklichen Lebensstil zu ändern. Aber DAS wollten sie schon überhaupt nicht.
    Eine Riege von gewöhnlichem Durchschnitt, denen es an Ehrgeiz gefehlt hat, die sich jetzt als Opfer eines Mannes ansehen, der einfach seine Ressourcen ausnutzte! Und was wollen sie uns und dem Richter jetzt weiss machen? Das sie dazu gezwungen worden sind? Womit kann man jemanden zwingen die falsche Entscheidung zu treffen. Angst vor Liebesentzug? So ein Schwachsinn! Und das Jörg Kachelmann vorwerfen? Warum auch? Angebot und Nachfrage…. Zu allem gehören immer Zwei und beide haben die Verantwortung für alle Handlungen im Leben, aber jetzt ALLES auf Jörg Kachelmann alleine abzuschieben ist primitv!

    Dazu passt:
    Zitat : Freundin2: So konnte ich ihn immer fragen, wenn es um Rechtschreibung und Grammatik ging. Er hat alles perfekt gewusst. Das zum Beispiel fehlt mir.“ Zitat Ende

    Das sagt doch schon alles…..

    • Betr. Freundin2:
      Ups! In dieses Glashaus möchte ich mich nicht setzen.
      Aber wenn die Grammatik ein wesentlicher Bestandteil ihrer Beziehung war- naa ja…

      Für den Rest muß ich leider bestätigen daß diese Einschätzungen keine Einzelfälle darstellen. Viele Frauen sehen sich scheinbar (gern) so. Man redet auch nicht miteinander darüber weil man es voraussetzt. Die Typen sind austauschbar.

    • Das macht mir JK doch extrem sympathisch, muß ich wirklich sagen. JK als Autorität in Orthographie! Leider erfahren wir nicht, ob er noch klassisch schreibt oder sich an den idiotischen Neuschrieb angepaßt hat. Und in Grammatik ist seine Auskunft auch verbindlich. Hat er ein humanistisches Gymnasium besucht? Jedenfalls: Respekt.
      Ist übrigens ein hochinteressanter Tip: Flirt mittels Rechtschreibung. Klingt zunächst aussichtslos …

    • Bitte keine schnellen Schlußfolgerungen ziehen,
      wir haben hier nur die Auskunft einer “Freundin”.

    • Von welcher Schönheit denn ?

  18. Wer zieht einen Nutzen aus diesem Artikel in “Süddeutsche Zeitung Magazin”
    http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/34561
    Was soll die Überschrift ” Wer hat Angst vor Jörg Kachelmann” suggerieren?
    Warum wurden nur Frauen interviewt?

    • Diese Antwort wurde hier schon gegeben. Löschen Sie den Namen K. und fragen Sie Ihre Kollegen oder Bekannten wer das wohl sein könnte.

      Ich vermute sehr, falls K. als Unschuldiger das Gericht verläßt wird man ihm noch nachtragen als Kind kurze Hosen und als Erwachsener später im Bett Socken getragen zu haben.
      Zählen Sie Interessehalber nur einmal jene Fälle die ähnlich gelagert sind und hier in diesem Blog erwähnt wurden. Dann überlegen Sie bitte, wie viele eventuell nicht erwähnt worden sein könnten. Vermutlich wird das Ergebnis der Realität nahekommen.

    • Liebe Vera

      in erster Linie zieht die SZ Magazin einen Nutzen aus dem Artikel……Auflage,Auflage,Auflage und dann stürzen wir uns auf den Artikel….das “Neueste” von Kachelmann,also hat die SZ doch das erreicht,was sie evtl.wollte.

    • Ich habe gerade mit wachsendem Erstaunen alle vier Seiten des SZ-Online-Artikels gelesen.
      Vor allem hat mich erschuettert das ein serioeses Magazin wie die SZ sich zu solch einem groben Unfug hat hinreissen lassen.
      Ich hoffe die Leserschaft straft das Magazin in gebuehrender Weise ab!

      Ich bin so empoert!
      Wie kann man einen Menschen nur derart demuetigen und deformieren. Der schlimmste Betrueger in Deutschland der WIRKLICHEN Schaden angerichtet hat muss nicht mit so etwas rechnen.

      Und ueber die Klugheit (oder sollte ich sagen Dummheit?) all dieser Frauen erfaehrt man daraus auch gleich noch. Und ich muss sagen es steckt irgendwie nicht besonders viel Geist in all den Aussagen.

      Gut finde ich die Frauen die abgesagt bzw. von vornherein nicht zugesagt haben ueber JAK zu reden. Diese Damen haben dann wohl doch so etwas wie ein Gewissen und eventuell doch einen Funken Verstand!

      Spaetsommerliche Gruesse aus Kanada
      von Mr. Bean

    • Ich glaube, daß hier ein Schritt vorwärts in Richtung Amerikanisierung gegangen wird: die Heuchelei, die einen “Unmoralischen” für vogelfrei erklärt und sich zugleich an dessen “Libertinage” – die ja eigentlich keinen etwas angeht – delektiert, hat es in dieser Form in Europa bisher nicht gegeben, und schon gar nicht vor der Gerichtsverhandlung. Insofern treibt die SZ hier die Evolution an. Interessant wird die Reaktion des Presserats sein: toleriert er das, oder bremst er? Übrigens muß das Ergebnis für JK keineswegs unbedingt negativ sein.

    • Wann hat es das nicht gegeben?
      Ist es nicht eher so, daß der jeweils erforderliche Popanz lediglich einen passenden, neuen Namen bekommt?
      Kommt es nicht allein darauf an, wie groß der beabsichtigte Konfikt werden soll, um einem bestimmten Zweck gerecht zu werden?
      Siehe: Religion, Nationalität, Ethnie, Standeszugehörigkeit, Weltanschauung, Verhalten, Geschlecht, Generationszugehörigkeit, Bildung, Sprache/ Dialekt, Mode, Beruf…usw. usf.
      Ich bin mir nicht sicher, ob es nicht demnächst die Radfahrer, die Träger kurzer Hosen oder Sandalenträger treffen könnte. Die Raucher sind immerhin schon in “Behandlung”.
      Sexualität war zu verschiedenen Zeiten- im aktuellen Sinn- überhaupt kein Thema. An erster Stelle stand jedoch immer eine Frage: Cui bono?

    • Die Nazis haben hohe Generäle, die sie loswerden wollten (Schleicher), durch den Vorwurf der Homosexualität erfolgreich beseitigt, auch wenn sie wußten, daß der Vorwurf unberechtigt war. Aber daß sich jemand, der beispielsweise ein hohes Richteramt anstrebt, vorher bezüglich Sexualität und Sittlichkeit öffentlich ausfragen lassen und rechtfertigen muß, ist typisch für Amerika. Das ist anscheinend das protestantische Erbe der Auswanderer aus Europa. In Europa dagegen gibt es so etwas bisher nicht; es erscheint uns bizarr und lächerlich. Und hier steigt jetzt die SZ ein, scheint mir, und versucht, einen Evolutionsschub auszulösen.

    • Mit der Verwendung des Begriffes “Evolution” suggerierst Du eine natürliche Entwicklung. Das stimmt hier aber nicht, wie Du selbst weisst.
      Auf das von Dir angesprochene Beispiel bezogen könnte man eher von einer intendierten oder intendierenden Systematik reden (je nach dem, wie Du es ausdrücken möchtest). Also: beabsichtigte Veränderungen.

    • Einverstanden. Aber wir sind uns einig, daß hier etwas Neues versucht wird, eine Grenzüberschreitung oder dich wenigstens -erweiterung.

    • Sicherlich. Es ist allerdings nicht neu. Hierdurch sollen Machtbereiche expandieren.

  19. Und noch eine.
    Inzwischen kommen einem diese Storys fast schon “normal” vor. Wer oder was ist hier eigentlich nicht normal? Was würde denn Frau EMMA dazu meinen?
    Eine Wahrheit, welche man sich wünscht, ist wohl letztlich doch keine?

    http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Landgericht-Familienvater-beteuert-seine-Unschuld

  20. Jetzt erklärt sich mir auch die Messerstory, sie dient einfach zur Erklärung bestimmter fehlender Quetschungen an bestimmten Stellen.

    • Es fehlten auch Zeichen von Abwehrreaktionen. Die Empfangsdame an der Hotelrezeption konnte dazu jedenfalls keine Angaben machen. Sein Auftreten entsprach eher dem einer Person für die sich ein Problem auf einfache Weise gelöst hatte.
      Das sind Hinweise auf einvernehmliche Handlungen, oder es gab ein Druckmittel um Handlungen einvernehmlich erscheinen zu lassen (wie Bankraub).
      Das Messer mußte zwangsläufig als Erklärung dienen.

  21. Fakt:
    die Presse wußte sehr früh über den “Parkplatz-Tampon” Bescheid…
    nicht wahr Herr N.Enquire!
    …der lieben (geld) geilen Mutter sei Dank!
    Kleine Deals unter Freunden … so eine Homestory ist eine Menge wert!…bis zum GAU…oder eben einem Autounfall!
    Nun…man kann hier und da Gerüchte streuen!
    Wie beispielsweise eine kleine nette Metapher “ein Tampon als Küchenrolle”, nicht wahr Herr Lawrence!
    Ganz “unschuldig” als Kommentar zu Freundin No.1 …:D
    Ein Schuft, wer Böses dabei denkt!
    Das kommt erst einmal in den Giftschrank, und wird dann bei Zeiten veröffentlicht!
    Sind wir nicht alle ein bißchen Vanity fair!

    • Ich lese hier schon eine ganze Weile mit, meistens mit offenem Mund. Denn ich komme aus dem Staunen nicht mehr raus. Meine Gefühle wechseln vom blanken Entsetzen bezüglich der recherchierten Tatsachen über lachen bis hin zur ohnmächtigen Wut.

      Wut darüber, wie ein Prominenter von den Obrigkeiten dermaßen an den Pranger gestellt wird, dass er sein bisheriges Leben bereits jetzt verloren hat.
      Was die BUNTE gestern schrieb und ich hier bereits lesen konnte, bringt weiter auf die Palme:

      Was haben die Ex-Geliebten, die allesamt Rachegefühle hegen, mit der vermeintlichen Tat zu tun? Entweder er hat es getan. Oder er hat es nicht getan. Und zwar so, wie es die Dame aus Schwetzingen aussagte. Und daran besteht sehr großer Zweifel. Möchte man diesen ausradieren durch das weitere Öffentlichmachen intimster sexueller Praktiken, die keinen Außenstehenden etwas angehen? Sind die Damen sich überhaupt darüber im Klaren, was mit ihnen nach ihren Aussagen passieren wird? Wie sie selbst dastehen werden, die SM-Sex-Gespielinnen?
      Unendlich peinlich und demütigend ist diese bizarre Anklage und das gesamte Drumherum für alle Beteiligten.

  22. Liebe Kommentatoren,

    in der Süddeutschen ist ein Artikel erschienen.
    “Wer hat Angst vor Kachelmann”, ein Interview mit Freundinnen und Kolleginnen.
    Genauen Link kann man googeln.

    Dachte, das interessiert hier.

  23. Hallo, Ihr Detektive! Ich bin ja sprachlos, was da wieder ans Tageslicht gebracht wurde. Ich hatte zwar schon mal festgestellt, dass Simone Dinkel nichts Eigenes zustande bringt und nur abschreiben kann (und das auch noch schlecht), aber die Tiger-Woods-Geschichte ist ja nun der Hammer. Übrigens war doch diese Tampon-Geschichte, so jedenfalls mein Eindruck, nach ihrem spektakulären Erscheinen im Focus eigentlich schnell wieder in der Versenkung verschwunden. Ich hatte mich damals auch schon gewundert, als die Sprache auf die Bettwäsche kam. Immerhin hätten ja dann nicht nur alte Spermaflecke, sondern auch Flecke von Simone Dinkel festgestellt werden müssen. Von den Gutachtern wurde doch festgestellt, dass die dort vorhandenen Spuren nicht denen einer angeblich stattgefundenen Vergewaltigung entsprechen. Und wenn ich mich erinnere, ging doch die Sache genauso unappetitlich weiter. Der benutzte Tampon mitsamt einem kontaminierten Handtuch wurde ja angeblich erst nach längerer Zeit gefunden, pfui Spinne! M.E. kann nichts, aber auch nichts dieses dubiose verspätete Auffinden in einer Wohnung erklären, die ja angeblich in typischem „Vergewaltigtes-Opfer-Verhalten“ stundenlang geputzt wurde. Mich würde mal interessieren, wo man diese Sachen überhaupt gefunden hat und was die Polizei dazu sagt, dass sie demzufolge solche anrüchigen Sachen weder gesehen geschweige denn gerochen hat. Und wenn ich dann noch an die eigenen Aussagen von Simone Dinkel denke, demzufolge die Treffen mit Kachelmann rein sexueller Natur waren(lt. Dinkel: unsere Hauptaufgabe) und die Reihenfolge (erst Sex, dann Essen und manchmal umkehrt) an jenem Tag auf „erst Essen“ und zwar ausdrücklich aufgrund des verspäteten Eintreffens von Kachelmann festgelegt wurde, spricht das ja wohl nicht gerade für ein wohlerzogenes, anständiges und sittsames Honoratiorentöchterlein. Sie hatte ihre Tage und trifft sich trotzdem mit ihrem Sex-Partner? Ich frage mich wirklich, ob diese Frau von allen guten Geistern verlassen war, als sie solche Geschichten erzählte, mit denen sie sich selbst in eine Schmuddelecke erster Güte stellt. Und wie sagte doch der Herr Staatsanwalt Oltrogge?: „Schließlich sei die Frau erwachsen und weise keine nennenswerten psychischen Krankheiten auf.“ Offen gestanden, nach allem was Simone Dinkel bislang von sich gegeben hat, würde mich ernsthaft interessieren, was Herrn Oltrogge mit „keine nennenswerten psychischen Krankheiten“ meint.

    • Ja, Ottilie der Ausspruch des Herrn StA bedeutet doch, daß welche vorhanden sind, sonst sagt man doch keinerlei psychische Krankheiten.
      Aber ehrlich gesagt, warum so einfach, warum soll sie psychisch krank sein.
      Ist doch einfach nur eine rachsüchtige, um ihre schönes, erträumtes Märchen gebrachte Frau. So reagieren eben manche, andere sind cleverer und nehmen den Kerl dann aus, etc.

  24. Ich glaube, man kann hier wohl kaum noch von Parallelen sprechen. Das Drehbuch wurde scheinbar 1 : 1 “abgeschrieben”. T.W. hatte wohl eine Frau mehr, aber vielleicht hat ja jemand diese Zahl geändert (um nicht aufzufallen :-) ).
    Die altmodische Übersetzung scheint mir auch eher ein Produkt der automatischen Übersetzungsprogramme zu sein. Der Versuch einer gewählten Ausdrucksweise passt aber auch nicht in die gesamte Sachlage. Niemand wird, sofern er einen Seidel aufs Haupt bekommt, freundlich darum bitten dieses fürderhin zu unterlassen.
    Derartige Beschreibungen gehören in einen Comic, nicht aber in die Schilderung eines Verbrechens.
    Hier hat jemand ganz fest damit gerechnet daß die Welt groß und weit ist, und deswegen niemand die Drehpunkte finden könnte. Doch dem ORF sei Dank.

    • Zitat: Man kann Jörg Kachelmann nicht unbedingt als Sympathieträger sehen. Grund dazu wird wohl auch sein etwas ungewöhnliches Erscheinungsbild sein. Ich mag ihn. Warum ? Weil er nicht nur sehr intelligent, sondern auch – selten genug für einen Schweizer- schlagfertig, wortgewandt sarkastisch, ironisch und mit viel Humor behaftet ist.
      Zitat Ende

      http://ritaevaneeser.wordpress.com/2010/07/10/jorg-kachelmann-die-geschichte-einer-vorverurteilung/

      Dieser Beitrag wurde das erst Mal bei Facebook am 25.03.2010 – 20:56 eingestellt.

      Was mich dann immer so freut, dass manche genau diese Worte übernehmen.

    • Hallo Maria. Ich habe das auch gelesen. In der Summe ist es aber wie bei anderen Leuten auch, ich möchte mich da nicht ausnehmen. Streichen Sie den Namen Kachelmann und zeigen Sie diesen Text beliebigen Kollegen.

      Was K. betrifft, so fragen Sie sich bitte einmal wie diese Texte ausgesehen hätten wenn K. ein “Nobody” wäre; keine Firma, kein nenneswertes Vermögen hätte. Wie lebt ein Mann mit dem Bewußtsein ohne Geld diesen Erfolg eben nicht zu haben? Wie sieht es dann aus mit der großen, echten, wahren Liebe, wenn in den Augen der Braut schon die $$ glänzen? Er wird ewig auf der Suche sein und stets zu ähnlichen Ergebnissen kommen- es sei denn, es wird eine Beziehung “auf Augenhöhe”.

    • Das träfe für URSUS und NADESCHKIN aber auch zu, anders als bei EMIL.

    • Den Splitter im Auge des Anderen sehen, aber nicht den Balken im eigenen. Jedes Mal, wenn wir einen anderen Menschen und/oder sein Verhalten bewerten, kritisieren oder verurteilen, richten wir unsere Aufmerksamkeit auf solch einen „Splitter im Auge des anderen“ und sehen nicht, was es mit uns selber zu tun hat.

      Hallo Paul
      der obige Text ist so wie wir Menschen teilweise miteinander umgehen..Auch ich bin davon nicht gänzlich befreit.Von daher würde es mich interessieren,ob sich die Kollegen und Freundinnen mal Gedanken darüber gemacht haben,ob sie die Anteile die sie bei Kachelmann sehen,nicht auch bei sich selber finden würden.

    • Ich kenne Ihre Kolleginnen und Kollegen nicht. Da derartige Behauptungen aber austauschbar sind werden Sie sicher auch anderen Menschen zugeordnet werden können.
      Eine weitergehende Bewertung können Sie bei Frau Neeser lesen.

    • @ Paul
      ich meinte die Kolleginnen von Kachelmann,evtl. habe ich mich missverständlich ausgedrückt und natürlich sind die austauschbar ;-)

    • Ja, selbstverständlich. Ich habe Sie schon richtig verstanden. Es wäre jedoch ein Wunder wenn sich solche Typen ausschließlich bei den Medien ausbreiten würden.
      Fragen Sie doch deshalb mal ganz “arglos” in Ihrem Bekanntenkreis nach. ;-)

  25. Was auch bei der Story von Mindy auffällig identisch mit JK’s Sache ist:
    In die Haare fassen
    Lieblingskleidung
    alles etwas abgewandelt auf deutsche Verhältnisse aber sehr, sehr ähnlich.

  26. Aber eigentlich bestätigt das doch meinen Verdacht, daß viele Sachen der CSD offensichtlich aus dem englisch/amerikanischen Raum übersetzt wurden und wenn man nicht soviel mit anderen Sprachen zu tun hat, dann nimmt man das falsche Lexikon und so entstehen altmodische Begriffe wie geschändet. Deshalb fragte ich ja, wie die Fremd-sprachenkenntnisse des “Opfers” sind. Für eine korrekte Übersetzung einer anderen Sprache reicht das Gymnasialenglisch oft nicht aus. Aber für mich wird das Ganze jetzt noch interessanter. Die Zeit drängt und ich suche weiter.

    • Ich gehe davon aus, daß Sie uns Ihre Erkenntnisse sicher darlegen werden.

      Leider habe ich den bewußten Film auch nicht sehen können. Aus diversen Dokumentarbeiträgen ist mir aber bekannt, daß die Autoren gegenüber dem Originalton sehr gern etwas “schönen”. Die “Piep-”Worte werden umschrieben, unglücklich gewählte Formulierungen korrigiert und Halbsätze ergänzt. Leider oft in einer Qualität die selbst jemandem mit Schulenglisch auffallen.
      Trotzdem die Aussagen inhaltlich nicht verfälscht werden könnten sich gegebenenfalls doch noch Differenzen ergeben.

      Ich bin gespannt auf das Ergebnis, das sie den Zeitungen entnehmen.

  27. Nicht böse sein, liebe Rita, aber synchronisierte Beiträge sind immer abhängig vom Übersetzer, daher sehe ich mir, wenn möglich die Dinge immer im Original an.
    Habe mich durch den gesamten OJ Prozess im Original gequält.
    Also war keine Kritik an Ihren Englischkenntnissen, nur wie Sie sicher schon bemerkt haben, check ich alles, vorausgesetzt es ist möglich, nach.
    Hoffe, nach Finden des Links sind Sie wieder zufrieden. :-) :-)

    • Ja, klar, Sie hätten den Film im Original gesehen…dabei wussten Sie bis gestern gar nichts davon, wie ich auch nicht.

      Also woher das Original nehmen? Solche Kommentare sind äusserst hilfreich…

      Aber dass die Tampon Story vor der Mindi-Story bei Vanity Fair bekannt gewesen sein muss beweisen Leserbriefe:

      Vereinigte Staaten – Im CacheTiger Woods Mistress #1 — Bagged in Florida | TMZ.com – [ Diese Seite übersetzen ]
      14 Dec 2009 … Rachel Uchitel — Tiger Woods alleged mistress #1 — is back in Florida today, ..

      . …Are those her tampons on the bottom of the cart? …

      http://www.tmz.com/2009/12/14/tiger-woods-rachel-uchitel-/ – Im Cache

    • Offen bleibt auch erst einmal, wie die Indizien zu bewerten sind, die gegen Herrn Kachelmann gesammelt wurden. Das Oberlandesgericht schien jedenfalls davon nicht sonderlich beeindruckt gewesen zu sein.

      Insgesamt wird auch der überzeugungsbildungsfreudigste Richter es nunmehr schwer haben, Herrn Kachelmann im Ergebnis noch wegen der vorgeworfenen Straftaten zu verurteilen.

      Das hört sich doch positiv an,mal schauen wie der Prozess am Ende endet..

  28. Heute habe ich , wirklich zufällig auf dem ORF die Sendung Menschen &.Mächte gesehen.
    Thema: 25.8.10 – 23:00 Tiger Woods – Die Hintergründe eines Sexskandals
    und diesen Film würde ich Herrn Staatsanwalt Oltrogge sehr empfehlen!

    Mindi Lawton Kellnerin, die Frau welche die letzte Sexpartnerin T.W. war erzählt folgendes:

    Sie wäre sehr geschmeichelt gewesen, dass sie T.W. angesprochen hat.

    Ihre Rendezvous wären immer gleich abgelaufen. Man hätte sich in vor der Apotheke getroffen, sie sei hinter ihm her gefahren und zu seinem Haus.
    Dort direkt in sein Arbeitszimmer, dass sie die Bude nannten. Wo sie Sex gehabt hätten.

    Er hätte sie geschlagen, verprügelt, gedemütigt und beschimpft!
    Anfangs wäre ihr das unangenehm gewesen, aber mit der Zeit habe ihr der Sex gefallen.

    Beim letzten Treffen hätte er es sehr eilig gehabt, weil er zu einem Turnier wollte, also haben sie sich auf einem Parkplatz getroffen.
    Sie, Mindi hätte ihm gesagt, dass sie ihre Tage hätte, aber T.W. hat keine Rücksicht genommen, den Tampon entfernt und sie im Kofferraum genommen.
    Den Tampon hat er auf den Parkplatz fallen lassen. Dort haben ihn dann Journalisten gefunden und gesichert, die von ihrer Mutter auf das Paar aufmerksam gemacht wurden. Die Mutter hat die Story an die Zeitung verkauft.

    Also mir kommt doch das Gerippe dieser Geschichte schon sehr bekannt vor.
    Wie wenn es von Claudia Simone Dinkel erzählt würde.

    Aufgeflogen ist die Tiger Woods-Geschichte 2009, wann hat Mindi ihr erstes Interwiev gegeben, in welcher Zeitung und was hat sie erzählt?

    Enthüllungen über das exzessive Privatleben des weltbesten Golfers machten im November 2009 Schlagzeilen …

    • Die Verantwortlichen werden wissen weshalb SAT-TV aus A u. CH nur über spezielle Tuner empfangen werden sollen. Die Gebühren sind nur ein Teil der Wahrheit. In D müssen wir auf das warten was man uns über 3Sat zubilligt.
      Allerdings könnte man einen Mitschnitt über Youtube verbreiten, oder DVD- für private Interessenten.
      Im Übrigen kommt mir dieser geschilderte Beitrag ebenso sehr bekannt und abgeschrieben vor, wie ein Drehbuch.
      Ich werde mal bei der ARD suchen.

    • Unter dem o.g. Titel ist nichts zu finden, die “Privaten” sind in meinem Decoder “stummgeschaltet”. Der Fall T.W. wird in den üblichen Quellen, lediglich wie der Fall K., auch nur in Nebensächlichkeiten dargestellt.
      Sollte es sich beim Fall TW tatsächlich um ein Drehbuch für den Fall K. handeln, so müßte es den Interessenten als Zeitung oder Net-Beitrag vorgelegen haben, bzw. man hat währen eines Besuches darüber ausführlich gesprochen. Die Chancenlosigkeit von T.W. hat sicherlich überzeugend gewirkt.

      Wie sich doch eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit auswirken kann- so, oder eben so. Ich suche daher noch ein wenig an anderer Stelle.

      • In der deutschsprachigen Presse war der Fall T.W. gar nicht so präsent.
        Aber in Amerika war es ein riesen Aufmacher.
        Natürlich werde ich in den Archiven blättern.
        Wir haben hier nicht SAT-TV, sondern ORF 1 + 2 als normales Programm über Kabel..Nachbarn eben…

    • Es wird noch viel mehr dahinter sein. Was man findet kommt aus A.

      http://search.salzburg.com/articles/12592254?highlight=tiger+woods

    • Herrliche Verhältnisse. Bei uns werden die Kabelverträge von den Vermietergesellschaften gemacht, und wenn diese die Östereicher oder Ossis oder Bayern nicht mögen…, dann muß man für sich eine SAT-Anlage verstecken.

    • Also, ich habe die Aussagen der Mindi Lawton gerade durchgearbeitet. Kann leider nicht bestätigen, daß sie je gesagt hat, er hätte sie geschlagen, verprügelt, gedemütigt und beschimpft. Und das mit dem Tampon konnte ich leider auch nicht finden, ich weiß nicht, woher der Sender das her hatte.
      Sie schwärmt heute noch von seinem “Ding”, aber andere Sachen glichen JK’s Affäre doch schon, besonders mit den Sex-Mails.

      • Ich weiss nicht an Hand welcher Quellen sie die Aussagen durchgearbeitet haben!

        Und der Sender hat sich das nicht aus den Fingern gesogen, das ist eine Dokumentation von Filmemacher Jacques Peretti
        http://blog.tvheute.at/post/2010/08/ORF-zeigt-Doku-%C3%BCber-Tiger-Woods-Sexskandal.aspx

        Bedauerlich , dass Sie die Worte von Mindi – respektive die von mir mit geschriebenen Sequenzen – nicht bestätigen können.
        Genau das aber hat sie in dem Film gesagt! Wenn Sie auch meine englisch Kenntnisse vielleicht anzweifeln, es war deutsch synchronisiert…

        Nun, da Sie es anzweifeln, empfehle ich Ihnen diesen Film anzusehen!

        Sie werden auch hören, dass die Reporter den Tampon sicherten und mit dem Management von Tiger Woods einen Deal aushandelten, wenn er für ihr Blatt eine Story machen würde, dann würden sie die Tampon-Geschichte nicht bringen. Das Management ging darauf ein - das spielte sich VOR dem November 2009 ab! - aber durch den Unfall platze diese Abmachung und der Skandal wurde öffentlich.

  29. Die Befragungen werden eingestellt, wenn das angebliche Opfer weint. Bei Männern nimmt man weniger Rücksicht. Und “geschändet” ist natürlich ein Wort aus dem 19. Jahrhundert bis hin zum Dr. Goebbels, das aber heutzutage so geschraubt und lächerlich klingt, daß ein echtes Opfer auch meiner Meinung nach sich niemals derart albern ausdrücken würde.

  30. Jachim Volk, Jahrgang 1954, ist gebürtiger Stuttgarter. Er wuchs in Stuttgart-Vaihingen und in Bietigheim-Bissingen auf, machte dort sein Abitur.

  31. Das Beste an dem Artikel ist der Kommentar eines Lesers darunter.

  32. Paul, also das mit der Taschenuhr in diesem Zusammenhang ? Treffender finde ich seinen Spruch vom kranken Hund. Passt doch auf JK’s Situation.
    Frage war ehrlich nicht als Test gedacht. Inzwischen weiß ich auch, daß er 3 Monate in Deutschland war. Aber Mark Twain ist nicht mein Fach, aber früher wäre ich gern H. Finn gewesen.

    • Natürlich nicht in diesem Zusammenhang. Allerdings – wenn man so bedenkt was aus einer unscheinbaren, nebensächlichen Absicht so alles entstehen kann.
      Es ist auch mehr seine grundsätzliche, mit verschiedensten Marotten behaftete Haltung zu den Problemen, die ich sehr mag. Man erkennt sich wieder ohne jedoch in Panik darüber zu verfallen was in Gottes Namen man schon wieder alles falsch gemacht hat. Es wäre schlimmer NICHTS zu tun.
      Über diesen Bogen stimmt es dann vielleicht wieder.
      (Mich erschreckt nur H. Finn etwas…das war vor etwa einem halben Jahrhundert…im vorigen Jahrtausend…)

    • Ich habe mich schon wieder übertölpeln lassen: Es war kein kranker, sondern ein verhungernder Hund. Manchmal klemmt die Säge aber auch! Na-ja, wenn Ihre Mutter vom Alter her meine Schwester sein könnte- es ist eben so.
      Das deutsch Sprichwort dazu ist bekannt: “Kein Hund beißt die Hand, die ihn füttert”.

  33. Hallo zusammen,

    im Neeserschen Diagramm steht ganz unten Herr M. Ich spekuliere mal:

    Hätte M. ein Interesse haben können, JK zu schaden oder irgendwo raus zu drängen? Hat JK vielleicht mal versucht, M.`s Bekannte, Frau K., anzubaggern? Oder hatte Herr M. wirtschaftliche Interessen? In seiner Agentur werden 5 Moderatoren betreut, die im Vergleich zu JK jedoch kleine Fische sind. Unter den kleinen Fischen auch W. Lippert, der früher mal beim MDR dick drin war. Jetzt aber schon lange nicht mehr. An Kachelmann hingegen war der MDR durchlaufend interessiert. Er sollte ja zuletzt wieder eine eigene Show bekommen. Wäre interessant zu erfahren. Welche Jahresumsätze M. macht.

    So, ich muss los. Meine Coverband wartet. Daydream believer steht heute auf dem Programm. Morgen spekuliere ich über eine weitere Person des Diagramms.

    Tschüss Toppy

  34. Hallo, Rita, ich bin erst heute auf diese Nachricht gestoßen, die mich einigermaßen schockiert hat. Immerhin ist zu diesem Zeitpunkt doch sogar die Journaille wie Bild und Co. umgeschwenkt. Und dann ein derartiger Angriff auf das OLG Karlsruhe, wie ich ihn bislang in keiner anderen Zeitung gelesen habe. Du bist doch dach viel besser informiert. Gab es so etwas auch in anderen Zeitungen?

    http://www.ptext.de/pressemitteilung/stuttgarter-nachrichten-kommentar-kachelmann-90682

  35. Wieso hat CSD Kontakt zu Löckchen, angeblich nach dem Bunte-Interview, aufgenommen. Hat ihr Anwalt denn nicht davon abgeraten. Das stinkt schon nach Absprache.

  36. Wieso wusste CSD, daß das angeblich von JK benutzte Küchenmesser gereinigt war ?
    Also so ein Detail kennt sie, aber andere Dinge hat sie praktischerweise aufgrund eines eventuellen Traumatas vergessen ? Und wer jemals einen Kampf hatte, in welchem ein Küchenmesser benutzt wurde, weiß, daß die Verletzungen nicht so ohne sind. Hat sich das “Opfer” nicht gewehrt ? Wenn nicht, wieso ? Warum hat sie nicht zumindest laut um Hilfe gerufen, haben Nachbarn nichts gehört ? Und war JK nicht selbst einmal ein Opfer ? Und aus welchem Holz ist ein “Opfer” geschnitzt, daß erst bei der 4. Vernehmung 2 Lügen gesteht ? Wieviele Lügen hätte CSD nach der 10 . Vernehmung gestanden ? Warum haben die Ermittlungsbehörden nicht weiter verhört ? War der RA Franz wirklich der erste Anwalt, den man aufgesucht hat ?
    Waren es nur männliche Ermittler, die die Vernehmung durchgeführt haben ?
    Und warum lädt das Opfer so spät das Formular für Vergewaltigungsopfer herunter ?
    Sie war doch 100 %-ig schon gebrieft. Und nochmals zu dem Tagebuch. Das Wort
    geschändet ist ein typisches Wort der Lyrik. Und die Dame ist erst 37, von Schändung hat meine Großmutter gesprochen. Und meine 80-jährige Mutter, die das “sogenannte” Tagebuch gelesen hatte, meinte es höre sich an als hätte eine Stalkerin das geschrieben. Fragen über Fragen. Welche wird JK’s Anwalt dem “Opfer” stellen ?
    Ich hoffe die richtigen.

  37. Liebe Frau Neeser, nochmals Chapeau!

    Ds ist genau jener Beitrag auf den ich so lange gewartet habe. Die Kreise haben sich geschlossen und wurden zu einem- zu einem tiefen Sumpf.

    Auch mir fehlten letztlich wichtige Fragmente und die Verbindung Kleinert-Maahn war mir auch völlig neu. Gerade nach dem Frau Kleinert mit ihrem Chef öffentlich so sehr mitleiden mußte. Ich habe ihr das geglaubt, weil ich noch eine andere Geschichte dazu kenne, die allerdings auf einer Fehlinterpretation beruhte.

    Nach den Diagrammdaten könnte man bereits wiederum spekulieren, und zwar darüber, wer zu wem Verbindung suchte. Wer hat wen abgeschöpft? Nach meiner Auffassung würden bestimmte Leute für eine gute Story sogar Vater und Mutter erschlagen, andererseits gab es ja noch Hösli und Werner.

    Die Sicht wird klarer, und trotzdem wird es noch spannender in der Erwartung dessen was am Horizont noch auftauchen könnte. Wer zb. war Frank, über den sich Simone äusserte? Nicht etwa der Lebenspartner von Frau Hösli? Wäre das nicht unanständig?

  38. Eine Frage an Paul,
    Mark Twains Zitat bzgl. deutscher Sprache und den Toten, da würde ich privat gerne mal wissen, was ihn zu dieser Aussage damals gebracht hat. Wissen Sie mehr ?

    • Er beklagte stets eine fehlende verläßliche Gesetzmäßigkeit in den Regeln und kam zu dem Schluß: die Deutsche Sprache sei eine tote Sprache- man sei tot bevor man sie richtig beherrsche.
      Test bestanden?

      Die Story mit dem Uhrmacher fand ich aber witziger.

    • Was machst Du immer für ein Wesens mit Mark Twain, Paul? James Joyce hatte auch eigenwillige Ansichten über die deutsche Sprache und glaubte – sehr zu Unrecht -, Deutsch zu können. So what?

  39. Sollte es sich tatsächlich bei JK und CSD um eine S/M-Beziehung gehandelt haben,
    wobei es immer noch keinerlei Bestätigung gibt, frage ich mich, wo und welche alten Verletzungen beim Opfer gefunden wurden. Und inwieweit kann man bei S/M von einer Vergewaltigung sprechen, wann fängt sie wirklich an ?

  40. Guten Tag allerseits,

    33 Zeugen sollen angeblich zur Hauptverhandlung geladen worden sein. Was sollen die da? Zum angeblichen Tatgeschehen kann doch keiner dieser Zeugen eine Aussage machen. Und nur das angebliche Tatgeschehen ist juristisch zu bewerten. Als andere ist: Blabla, Blabla, Blabla.

    Dann sollen noch 2 Gutachter gehört werden, die CSD sowohl be- als auch entlasten und abschließend angeben, mit ihren Untersuchungsmethoden an gewisse Grenzen zu stossen.

    Ach ja, 1 Gutachter fehlt noch. Der soll nach bisherigen Informationen auch aussagen. Das ist der behandelnde Arzt (Psychologe/Psychiater) der Belastungszeugin. Weiterer Kommentar an dieser Stelle halte ich für überflüssig.

    Macht`s gut!
    Euer Toppy

  41. an Ottilie:

    Aus der Terminsaufhebung für den 2. Verhandlugstag, den 8.9.2010, läßt sich gar nichts schlußfolgern, das wäre alles spekulativ. Der Grund kann eine schlichte Verhinderung sein (eines Schöffen beispielsweise), aber auch die Mitteilung der Verteidigung, daß der Angeklagte sich zur Vita und zur Sache nicht äußern werde, (was ich für eine gute Strategie hielte: denn wozu der Presse Persönliches offenbaren, wenn nach Lage der Dinge freigesprochen werden wird?), wofür evt. der 2. Verhandlungstag vorgesehen war. Die Aufhebung des Termins vom 27.9. dürfte jedenfalls am wahrscheinlichsten ein Verhinderungsgrund sein.
    Demnächst will das LG ja seine Terminierung in einer Pressemitteilung konkretisieren, also warten wir es ab.

    Liebe Rita Eva Neeser,

    ihre Findigkeit ist ja enorm, die Verbindung Kleinert-Maahn war mir neu. Aber wenn aus der Firma heraus Informationen an die Presse gestreut wurden, dann können diese allenfalls Infos über diverse Freundinnen des Chefs zum Gegenstand gehabt haben. Die “Melkerin” Helen bzw. Karin war dort jedenfalls bekannt, denn sie wohnte mit in der Firmenwohnung von JK in St. Gallen, und hat gleich nach dessen Inhaftierung darum gebeten, nun dort allein Mieterin zu sein.
    Merkwürdig: zahlt die Firma denn dann weiterhin die Miete?! Oder hat Helen/Karin direkt mit dem Vermieter abgeschlossen und die Firma von den Kosten befreit?

    Akteneinsicht hatte man dort jedenfalls nicht, und daß der Nebenklägervertreter Franz oder ›Simone‹ mit denen zusammengearbeitet hat, wäre eine Unterstellung. Man hat dort die Lage jedenfalls perfide ausgenutzt, was ich schlimm genug finde. Von Moral keine Spur.

    Es ist wohl auch nicht so, daß die Staatsanwaltschaft selbst aus Frust über den OLG-Beschluß das weitere Verfahren, diese neun Jahre alte Geschichte, aus dem Hut gezaubert hätte. Die fand man dort sicherlich auch obskur, nachdem die Dame sich am 23.3. dort per hochemotionaler Mail gemeldet hatte, mit dem inbrünstigen Wunsch, man möge Kachelmann wegen der neuen Sache doch bitte harsch verfolgen. Vernommen wurde sie jedenfalls erst am 18.5., was nicht gerade für Verfolgungseifer spricht, und viel dran ist an der Sache wohl nicht.

    Daß sie überhaupt hochpoppte, wird am FOCUS liegen, der am 26.7.2010 eine ziemlich schmierige Story bot:
    http://www.focus.de/politik/deutschland/deutschland-wir-werden-uns-hassen_aid_534176.html

    Das dort so apostrophierte »intime Martyrium « der Saarbrückerin ist völliger Nonsense, geschildert wird eine ganz normale Verführung.

    Aus dem Bericht einer Schweizerin:

    »Eine in der Schweiz lebende Zeugin erzählte explizit von sadistischen Neigungen ihres früheren Freundes. Kachelmann habe sie beim Sex auf das Gesäß, auf die Brüste und ins Gesicht geschlagen. Diese Rituale seien allerdings vereinbart gewesen. Wenn es doch einmal zu heftig gewesen sei, wenn also die Prügel zu sehr schmerzten, habe sie ihn gebeten, damit aufzuhören. Und er habe dies auch sofort getan. Allerdings, so gab die Schweizerin zu Protokoll, habe es da noch eine spezielle Verabredung gegeben. Kachelmann habe sie, wenn er sie „bestrafen“ wollte, auch mal härter geschlagen.«

    ergibt sich, daß die Regeln einer einverständlichen SM-Inszenierung korrekt eingehalten wurde.

    Und die späte Anzeigerin?
    »Ähnliches berichtete eine weitere Zeugin. Wegen einer versehentlich an ihn weitergeleiteten SMS sei sie von Kachelmann bestraft worden: Er habe sie mit einem Rohrstock verprügelt. Sie habe ihn ausdrücklich gebeten, die Schläge einzustellen. Er habe sie nicht erhört.«

    Sie macht offensichtlich neun Jahre später geltend, daß er die Regeln der SM-Vereinbarung (und das Setting ist eine klassische Inszenierung) gebrochen habe. Das ist natürlich kein Fall, den eine Staatsanwaltschaft gewinnen kann, denn neun Jahre später ist es der Zeugin peinlich, daß sie sich überhaupt darauf eingelassen hat, und da versagt dann schon einmal die Erinnerung an konkrete Grenzüberschreitungen.

    Nachdem FOCUS am 26.7.2010 darüber berichtet hatte, werden die anderen Medien natürlich bei der Staatsanwaltschaft angefragt haben, ob wegen dieser erschröcklichen Enthüllungen bei der Staatsanwaltschaft Verfahren anhängig seien. Und das mußte dann für diesen einen Fall von dort wahrheitsgemäß bestätigt werden: so hatte die Journaille am 31.7. wieder was zu schreiben. Erstaunlich ist bloß, daß die Staatsanwaltschaft Mannheim örtlich zuständig sein soll. Fand die Tat denn zufällig im Bezirk Mannheim statt? Oder gibt es hier etwa einen “Sachzusammenhang” mit dem Verfahren ›Simone‹? Ich sehe keinen.

    Ich frage mich nur, warum denn keiner der Pressegeier nachfragt, was aus dem Verfahren geworden ist? Das wäre nun wirklich interessant. Aber das erwartete Ergebnis der Anfrage hält sie wohl davon ab. Das ist schon eine traurige Welt.

    • Zitat:Aber wenn aus der Firma heraus Informationen an die Presse gestreut wurden, dann können diese allenfalls Infos über diverse Freundinnen des Chefs zum Gegenstand gehabt haben. Zitat Ende

      Mit welchem Wissen, können Sie das behaupten?

      Zitat : Akteneinsicht hätte man nicht… Zitat Ende

      Auch das ist nur eine Vermutung. Angestellte wissen oft mehr, als den Chefs lieb ist. Die geschäftlichen Belange sind nicht nur dem Verwaltungsrat bekannt, sondern auch Sekretärinnen, Schreibkräften , manchmal sogar der Putzfrau.

      Und die Zusammenhänge der einzelnen Seilschaften und Querverbindungen kann man sogar im Internet finden, nicht wahr.

      Und wo bitte habe ich Herrn Franz oder Claudia Simone Dinkel unterstellt, mit den Angestellten der Meteomedia zusammengearbeitet zu haben?

      Was soll das?

    • Und ich frage mich schon seit einiger Zeit, wer Sie sind Colonia ?
      Hat Ihr Nick eine bestimmte Bedeutung ?

    • Offensichtlich war es dieser “Zeugin” durchaus nicht peinlich, Colonia.

  42. Guten Abend Frau Neeser,

    ich war früher ein halbwegs guter Schüler, aber bei Mathematik-Textaufgaben hatte ich regelrecht ein Brett vor dem Kopf. Bis mir meine Oma (!!!) mal den Tipp gab, alle im Text stehenden Informationen gesondert aufzuschreiben, zu umkreisen und abschließend per Pfeil zuzuordnen. Auf einmal war alles so überschaubar und leicht. Seitdem machen mir Textaufgaben sogar Spaß. Spaß hatte ich auch gerade beim Lesen Ihres Personen-Diagramms. In der Kriminalistik wird meines Wissens auch regelmäßig mit Diagrammen gearbeitet. Ihr Diagramm bietet sich auch dazu an. Machen Sie weiter so!

    Liebe Grüße
    Ihr Toppy

  43. Hut ab an alle! Lese seit Tagen atemlos mit. Grund: Mein eigener Vater wurde vor 40 Jahren in ähnlicher Weise in den Selbstmord getrieben. Er hatte keinen mehr der zu ihm hielt und ich habe damals alles nicht durchschaut, nur dass eine große Ungerechtigkeit geschah. Also, und stehe mit meinen Gebeten hinter Euch und JK!

    • Tut mir sehr leid für Sie und Ihre Familie, ist eine nachträgliche Ermittlung nicht mehr möglich ?

    • Liebe Vera, obwohl nicht der Fachmann im großen Ratespiel, hoffe ich doch daß durch die Beispiele der Prominenten irgendwann einmal Bewegung in die Gesetzgebung kommt; daß am Ende bessere Gesetze und Verfahren stehen , die der Realität besser entsprechen.
      Die ungerechtfertigte Beschuldigung muß den gleichen Stellenwert sowie die gleichen Konsequenzen haben wie die Tat selbst, unabhängig vom Geschlecht.
      Ich hoffe mit Ihnen.

  44. Kompliment was Sie sich für Mühe machen und versuchen den Dingen auf dem Grund gehen.

  45. Sehr gut!
    anbei noch einige Zitate von Frankyboy:
    Unverwechselbarkeit als Überlebenschance
    Glaubwürdigkeit ist ein äußerst fragiles Gut
    Wer spekuliert kann nicht beraten
    Entscheidungen werden nicht nur im Beruf sondern auch im Privaten fundiert getroffen
    Nutzbringende Antworten zählen
    Was zählt ist das Wissen und die Zusammenhänge

    • Da hoffen wir doch einmal das er sich mit diesen markigen Ausspruechen in den eigenen Hintern geschossen hat!

      Denn wer behauptet ohne Suende zu sein, dem kann es passieren das ihn der groesste Stein am eigenen Kopf trifft!

      Frau Neeser, wieder sehr klar zusammengefasst!
      Und man liest es und kann es eigentlich gar nicht fassen das sowas tatsaechlich unter den Augen und mit Segen der Justiz gelaufen ist und noch laeuft.

      Bin gespannt was NOCH ALLES “raus” kommt.

      Spaetsommerliche Gruesse aus Kanada von Mr. Bean

  46. Dazu kann man nur noch “Ach, Du lieber Gott” sagen. Klasse Diagramm.

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