Gerhard Schröder hatte Ehefrauen und daneben Freundinnen. Sarkozy tut es, Berlusconi auch. Thomas Klestil tat es, Willi Brandt, Bill Clinton, Lothar Matthäus oder Boris Becker. und Michel Friedmann. Das ist nicht neu. Die Götter der Antike fanden nichts dabei, die Kaiser, Könige und Fürsten auch nicht. Charles Windsor hat sogar „Bis das der Tod uns scheidet“ aus der Trauungsformel streichen lassen. Die Zahl der Männer, die verheiratet sind und daneben Freundinnen haben, ist unabsehbar und unzählbar.
Bei vielen wird es durch Indiskretionen oder Profilierungssucht publik. Manche aber geben die Intimi ihres Privatlebens nicht bekannt. Warum nicht? Wenn das geht, auch wenn man(n) in der Öffentlichkeit steht, dann Gratulation.
Wenn also Jörg Kachelmann zwei bis elf Geliebte geleichzeitig hatte – keine von der anderen gewusst haben soll, dann kann ich nur sagen:“ À la bonne heure!”“ und Hochachtung!“
Denn sind wir doch ehrlich, was sind das für Frauen, die sich um nichts kümmern, als um den Status, den sie als Anhängsel eines Prominenten erlangen könnten. Vielleicht auch die kleinen Geschenke, die die Freundschaft erhalten oder die Hoffnung auf einen Aufstieg, irgendwann vielleicht. Die sich im geheimen erhoffen doch “DIE EINZIGE” zu sein, die ihm die Schlappen vor die Haustüre stellen und den Gartenzwerg abstauben darf!
Was sind das für Frauen, die es akzeptieren, niemals das Domizil, seinen Wohnort vorgeführt zu bekommen, keinen Schimmer von seinen Vorlieben zu haben, sei es die die Einrichtung, der Urlaubsort, seine Bücher, der Hund oder die Katze. Einzig und allein zu wissen, dass der Mann den ich liebe Spaghetti al‘Tonno und Perrier mag und welche Stellung er im Bett bevorzugt, ist für eine angeblich langjährige Beziehung mehr als wenig. Das ist absolut unglaubwürdig.
Der Standartsatz:“ Erzähl mir mehr von dir“ wird uns schon mit der Muttermilch mitgegeben. Wir Frauen sind nun einmal „wissensdurstig“! Kein Mann auf dieser Welt denkt so genau, als dass ihm nicht einmal ein Faux pas passiert, er sich verspricht und/oder eine Kleinigkeit einer Anderen im Auto liegenbleibt. Schon die Ausreden in diesem Fall wird jede Frau mit Grips hellhörig machen. Und… alle diese Frauen sind wohl zu dumm gewesen einmal ins Internet zu schauen, um sofort zu wissen dass er während ihrer Beziehung verheiratet ist ( war), dass er eigentlich gar nicht mehr daran denke zu heiraten. Dass er erst im Alter an spiessige Gemeinsamkeit denken würde, irgendow auf 1800 Metern und nicht im Glanz und Gloria der Promiwelt.
Welcher Frau würde nicht auffallen, dass er sie niemals seinen Freunden vorstellt?
Das Ansinnen:“ Ein Nest nur für unsere Liebe zu bauen, geschützt vor der bösen Welt, die sie nur zerstören würde“ gab es vielleicht im 19 Jahrhundert. Aber doch nicht in unserer aufgeklärten, emanzipierten Zeit. Diese Geschichte ist so schlecht, dass nicht einmal Rosamonde Pilcher sie schreiben würde. Und das erzählt von eine berufstätigen Frau im 21. Jahrhundert, 33 Jahre nach Gründung der Emma von Alice Schwarzer? Tante Alice muss ja vor Entsetzen über so viel Absurdität die Wände hochklettern. Nein, diese Radiomoderatorin verkauft uns ALLE für besonders bescheuert und dumm. Sie verkauft uns für dumm und gleizeitig gibt sie bekannt, dass sie Jörg Kachelmann mit hochgezogenem Strickkleid, Peitsche und Handschellen empfangen hat – so etwa einmal im Monat. Also man vrzeihe mir , wie nennt man nur rasch diese Damen die das machen – allerding sind die ehrlicher. die nehmen den ausgegmachten Betrag und fertig. Die denken nicht an eine rosarothimmelblaue Welt, die es niemals für sie geben wird. Und vor allem, die rennen nicht nach dem Vollzug der ausgemachten Praktiken zum Kadi und schreien Vergewaltigung!
Meine Überzeugung ist, dass alles erfunden ist, einschliesslich der angeblichen Vergewaltigung. Es ist nicht nach ihrem Kopf gegangen, die Rachegefühle wurden so gross, dass sie die Vernichtung eines Menschen ohne Skrupel in Kauf genommen hat.
„Die Rache ist das Zeichen eines kleinen und schwachen Geistes und die Freude einer niederen Seele.“ Juvenal
22. November 2010 um 18:27
Ich glaube, dass es wohl weniger eine Frage des guten Geschmackes ist, sondern eher eine Frage dessen, wie “Erwachsen” Erwachsene zu sein scheinen und zum Anderen, inwieweit der proportionale Reifegrad im Kopf dazu vorhanden ist. Die nun sich meldenden Trittbrettgeliebten von Kachelmann, die das große Geld durch inclusiv Rechte an ihrer Geschichte wittern “und deshalb unbedingt aussagen müssen” sind eine absolute Schande nicht nur für ihr eigenes Geschlecht, sondern auch für alles künftige Vertrauen. Es zeigt einmal mehr, welchen Missverstand das Wort “Emanzipation” in den Köpfen hervorruft. Tante Alice, die Frau Holle der Benachteiligten läßt hier nur allzugerne Federn, weis sie doch am besten, was, und wie Männer zu verstehen sind. Sie ist das Unterbewusstsein einer ganzen Frauengeneration mit diktatorischen Charakter. Die Big Mama von Prinzessinnen, die schon im Kindesalter sich ihren Märchen- Prinzen in den tollsten Farben ausmalen durften. Ich kenne nicht einen Mann, der solch einem Farbkasten entspricht, und ebesowenig eine treuliebende Prinzessin die den ganzen Tag nur auf ihren geliebten Retter wartet…
Die Glückseligkeit ist aus den meisten Herzen gewichen, man hat sie schändlich für das Materielle verschachert, die schlimmste aller postmodernen Erscheinungen, wenn es um zwei Menschen geht.
Der Neoagressive Feminissmus tut sein übriges und ist Mitverursacher für ein gestörtes Verhältnis zwischen den heutigen Geschlechtern und “die glorreiche Männerwelt”?
Sie täten gut daran ihre weiblichen Partner endlich einmal wieder als Menschen aus fleisch und Blut wahrzunehmen, mit Gefühlen, mit Fehlern, Wünschen und Vorstellungen und dem Recht auf Würde als auch Achtung.
Wir sind noch lange nicht soweit und es werden auch wohl, wenn überhaupt, nur Minderheiten bleiben, die auf beiden Seiten die essentiellen Vorraussetzungen wie Tolleranz, Vernunft, Verstand, Feingefühl und Weitsicht für eine glückliche, langfristige Koexistenz mitbringen. Kreativität ist Ausdruck von emmotionaler und sozialer Intelligenz. Sind es Beide, bekommt das Leben einen nicht gekannten Facettenreichtum der in allen Lebensbereichen verbindet. Wohl denen, welche Kreativ gemeinsam ihr Leben gestalten können. Schon Konfuzius sah darin die Quintessenz von aller Entwicklung und Fortschritt… auch in der Partnerschaft. Eine Gesetzmäßigkeit die über allem steht und gnadenlos über Erfolg oder Scheitern entscheidet.
Vielleicht wäre es einmal wieder an der Zeit, dass die echten Männer und Frauen sich öffentlich zusammenschließen, vielleicht für eine zweite 68er Revolution, nur dieses Mal mit klareren Werte- Inhalten… und einer Botschaft, die unmissverständlich die geistige Spreu vom lebensbejahenden Weizen trennt.
Ich wär dabei…
Rainer K.
13. September 2010 um 10:06
Super Artikel!
Und: wer mit der Beziehung zu seiner Geliebten Schluss macht, geht nicht wieder zu ihr zurück, um sie zu vergewaltigen. Völliger Blödsinn!
Ich glaubte auch von vorneherein an die Unschuld von Herrn Kachelmann.
Ich finde es schade, dass es so viele Frauen gibt, welche die Vergewaltigung als Waffe einsetzen (auch bei den Kirchenprozessen und auch im Privaten, z.b. beim Besuchsrecht für Väter). Es ist scheinbar zu einer Waffe geworden, eine Waffe, die dem Opfer den Status kaputt macht! Wie können diese Leute, auch wenn es sich als Unwahrheit herausstellt, wieder unter die Leute gehen? Da denken doch alle: ah, das war doch der… Und es macht die richtigen Vergewaltigungsopfer ausserdem doch lächerlich und unglaubwürdig, dabei ist die Vergewaltigung wirklich ein Verbrechen. Man, bessergesagt Frau, sollte das bewusst sein und nicht als Waffe gegen die Männer missbrauchen!
Ich finde, diese Frau Schmetzinger müsste eine saftige Busse wegen Rufschändung bekommen!! Sämtliche Journalisten auch!
14. September 2010 um 18:40
Genau so wird es gewesen sein. Nur, der Gedanke an das fusselige Strickkleidchen (ohne was darunter, nehme ich an) lässt mich nicht mehr los.
War es orange? Grün vielleicht oder rabenschwarz? Selbst gestrickt aus weichem Kaschmir oder gekauft und aus kuscheligem Angora? Wo gibt es so was? Ich würde es soo gern tragen; natürlich direkt auf der Haut. Wow, mir wird warm, allein bei dem Gedanken.